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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
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Beitrag(#2201302) Verfasst am: 29.01.2020, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-01/altenpflege-pflegemindestlohn-gehalt-erhoehung-arbeit

verstehe ich das richtig?

Zitat:
Mehr Urlaub, mehr Geld und ein einheitlicher Betrag für ganz Deutschland: Der Mindestlohn für Pflegekräfte soll in vier Schritten auf 12,55 Euro steigen.


also für caritasbienchen bleibt alles beim alten- tarifangeglichen?
ich dachte, es soll mehr geben?

witzlos alles, entsprechend ist auch die versorgung/arbeit.
es ist schlimmer als je zuvor.
tja.
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vrolijke
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Beitrag(#2201310) Verfasst am: 29.01.2020, 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-01/altenpflege-pflegemindestlohn-gehalt-erhoehung-arbeit

verstehe ich das richtig?

Zitat:
Mehr Urlaub, mehr Geld und ein einheitlicher Betrag für ganz Deutschland: Der Mindestlohn für Pflegekräfte soll in vier Schritten auf 12,55 Euro steigen.


also für caritasbienchen bleibt alles beim alten- tarifangeglichen?
ich dachte, es soll mehr geben?

witzlos alles, entsprechend ist auch die versorgung/arbeit.
es ist schlimmer als je zuvor.
tja.

Nicht, dass ich das genug finde, aber Du hast uns trotzdem was vorenthalten:

Zitat:
Für Pflegefachkräfte soll ab 1. Juli 2021 erstmals ein Mindestlohn von 15 Euro gelten. Er soll zum 1. April 2022 auf 15,40 Euro steigen, teilte das Bundesarbeitsministerium mit.

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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 13120
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Beitrag(#2201800) Verfasst am: 04.02.2020, 11:06    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/krebs-zahl-der-neuerkrankungen-wird-sich-bis-2040-weltweit-fast-verdoppeln-a-aa28085e-4727-4a14-9761-5f8002bd1bb3
Zitat:
Prognose für 2040
Zahl der Krebsfälle wird sich weltweit fast verdoppeln
Derzeit bekommen etwa 18 Millionen Menschen pro Jahr eine Krebsdiagnose. Die Zahl wird in den kommenden Jahrzehnten rasant steigen, warnen Ärzte. Schuld daran ist nicht nur die zunehmende Lebenserwartung.


ist das jetzt panikmache?
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 17517

Beitrag(#2201829) Verfasst am: 04.02.2020, 17:26    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/krebs-zahl-der-neuerkrankungen-wird-sich-bis-2040-weltweit-fast-verdoppeln-a-aa28085e-4727-4a14-9761-5f8002bd1bb3
Zitat:
Prognose für 2040
Zahl der Krebsfälle wird sich weltweit fast verdoppeln
Derzeit bekommen etwa 18 Millionen Menschen pro Jahr eine Krebsdiagnose. Die Zahl wird in den kommenden Jahrzehnten rasant steigen, warnen Ärzte. Schuld daran ist nicht nur die zunehmende Lebenserwartung.


ist das jetzt panikmache?

Der entscheidende Grund dafür ist, dass mehr Leute nicht mehr vorher an etwas anderem sterben. Also ist Panik nicht unbedingt angesagt. Empfehlenswert ist natürlich, wenn man dann außerdem auch den Krebs vermeiden möchte, Krebsrisikofaktoren zu vermeiden.
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 13120
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2201831) Verfasst am: 04.02.2020, 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/krebs-zahl-der-neuerkrankungen-wird-sich-bis-2040-weltweit-fast-verdoppeln-a-aa28085e-4727-4a14-9761-5f8002bd1bb3
Zitat:
Prognose für 2040
Zahl der Krebsfälle wird sich weltweit fast verdoppeln
Derzeit bekommen etwa 18 Millionen Menschen pro Jahr eine Krebsdiagnose. Die Zahl wird in den kommenden Jahrzehnten rasant steigen, warnen Ärzte. Schuld daran ist nicht nur die zunehmende Lebenserwartung.


ist das jetzt panikmache?

Der entscheidende Grund dafür ist, dass mehr Leute nicht mehr vorher an etwas anderem sterben. Also ist Panik nicht unbedingt angesagt. Empfehlenswert ist natürlich, wenn man dann außerdem auch den Krebs vermeiden möchte, Krebsrisikofaktoren zu vermeiden.


da ist ja beruhigend.
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vrolijke
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Beiträge: 38737
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Beitrag(#2201832) Verfasst am: 04.02.2020, 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/krebs-zahl-der-neuerkrankungen-wird-sich-bis-2040-weltweit-fast-verdoppeln-a-aa28085e-4727-4a14-9761-5f8002bd1bb3
Zitat:
Prognose für 2040
Zahl der Krebsfälle wird sich weltweit fast verdoppeln
Derzeit bekommen etwa 18 Millionen Menschen pro Jahr eine Krebsdiagnose. Die Zahl wird in den kommenden Jahrzehnten rasant steigen, warnen Ärzte. Schuld daran ist nicht nur die zunehmende Lebenserwartung.


ist das jetzt panikmache?

Der entscheidende Grund dafür ist, dass mehr Leute nicht mehr vorher an etwas anderem sterben. Also ist Panik nicht unbedingt angesagt. Empfehlenswert ist natürlich, wenn man dann außerdem auch den Krebs vermeiden möchte, Krebsrisikofaktoren zu vermeiden.


da ist ja beruhigend.

Früh oder spät sterben irgendwann alle. Schulterzucken
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Wilson
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Anmeldungsdatum: 04.02.2008
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Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2201842) Verfasst am: 04.02.2020, 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/krebs-zahl-der-neuerkrankungen-wird-sich-bis-2040-weltweit-fast-verdoppeln-a-aa28085e-4727-4a14-9761-5f8002bd1bb3
Zitat:
Prognose für 2040
Zahl der Krebsfälle wird sich weltweit fast verdoppeln
Derzeit bekommen etwa 18 Millionen Menschen pro Jahr eine Krebsdiagnose. Die Zahl wird in den kommenden Jahrzehnten rasant steigen, warnen Ärzte. Schuld daran ist nicht nur die zunehmende Lebenserwartung.


ist das jetzt panikmache?

Der entscheidende Grund dafür ist, dass mehr Leute nicht mehr vorher an etwas anderem sterben. Also ist Panik nicht unbedingt angesagt. Empfehlenswert ist natürlich, wenn man dann außerdem auch den Krebs vermeiden möchte, Krebsrisikofaktoren zu vermeiden.


da ist ja beruhigend.

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arme sterben bekanntlich früher, kränkeln mehr. wo bleibt der fortschritt?
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astarte
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Beitrag(#2201852) Verfasst am: 04.02.2020, 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:

arme sterben bekanntlich früher, kränkeln mehr. wo bleibt der fortschritt?

Kannst du das präzisieren?
Wo, in Deutschland? Sterben Arme heute früher als früher? Oder früher als wer? Oder Menschen in armen Ländern, früher als Menschen in wohlhabenderen? Oder wovon redest du? Wo genau gibt es keinen Fortschritt in der Lebenserwartung?
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Bravopunk
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Wohnort: Edo

Beitrag(#2201853) Verfasst am: 04.02.2020, 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

arme sterben bekanntlich früher, kränkeln mehr. wo bleibt der fortschritt?

Kannst du das präzisieren?
Wo, in Deutschland? Sterben Arme heute früher als früher? Oder früher als wer? Oder Menschen in armen Ländern, früher als Menschen in wohlhabenderen? Oder wovon redest du? Wo genau gibt es keinen Fortschritt in der Lebenserwartung?


Lebenserwartung in Deutschland hängt vom Einkommen ab
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fwo
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Beitrag(#2201855) Verfasst am: 04.02.2020, 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

arme sterben bekanntlich früher, kränkeln mehr. wo bleibt der fortschritt?

Kannst du das präzisieren?
Wo, in Deutschland? Sterben Arme heute früher als früher? Oder früher als wer? Oder Menschen in armen Ländern, früher als Menschen in wohlhabenderen? Oder wovon redest du? Wo genau gibt es keinen Fortschritt in der Lebenserwartung?

Es gibt einen bekannten Zusammenhang zwischen Einkommen und Lebenserwartung. Der ist aber mit Vorsicht zu genießen, weil es auch einen positiven Zusammenhang zwischen Bildung und Lebenserwartung sowie, Du wirst es ahnen, zwischen Bildung und Einkommen gibt.

Im Klartext: Es gibt da mehrere abhängige Parameter, von denen unklar ist, welcher den größten Einfluss hat.

Nach meiner persönlichen Einschätzung ist der Einfluss der Bildung auf Gesundheit und Lebenserwartung stärker als der des Geldes.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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astarte
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Beitrag(#2201856) Verfasst am: 04.02.2020, 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

arme sterben bekanntlich früher, kränkeln mehr. wo bleibt der fortschritt?

Kannst du das präzisieren?
Wo, in Deutschland? Sterben Arme heute früher als früher? Oder früher als wer? Oder Menschen in armen Ländern, früher als Menschen in wohlhabenderen? Oder wovon redest du? Wo genau gibt es keinen Fortschritt in der Lebenserwartung?


Lebenserwartung in Deutschland hängt vom Einkommen ab

Ist bekannt.
Du scheinst also zu wissen, dass wilson von Deutschland spricht, obwohl es ursprünglich um Krebstote weltweit ging. Tja.
Dann weißt du sicher auch: Wo in Deutschland gibt es keine steigende Lebenserwartung?
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astarte
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Beiträge: 41267

Beitrag(#2201859) Verfasst am: 04.02.2020, 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

arme sterben bekanntlich früher, kränkeln mehr. wo bleibt der fortschritt?

Kannst du das präzisieren?
Wo, in Deutschland? Sterben Arme heute früher als früher? Oder früher als wer? Oder Menschen in armen Ländern, früher als Menschen in wohlhabenderen? Oder wovon redest du? Wo genau gibt es keinen Fortschritt in der Lebenserwartung?

Es gibt einen bekannten Zusammenhang zwischen Einkommen und Lebenserwartung. Der ist aber mit Vorsicht zu genießen, weil es auch einen positiven Zusammenhang zwischen Bildung und Lebenserwartung sowie, Du wirst es ahnen, zwischen Bildung und Einkommen gibt.

Im Klartext: Es gibt da mehrere abhängige Parameter, von denen unklar ist, welcher den größten Einfluss hat.

Nach meiner persönlichen Einschätzung ist der Einfluss der Bildung auf Gesundheit und Lebenserwartung stärker als der des Geldes.

Soweit klar.
Ich finde nur so Sätze wie "wo ist der Fortschritt" eine so neblige Andeutung, dass man nicht drüber diskutieren kann. Drum wollte ich wissen, was genau wilson behauptet.
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vrolijke
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2201860) Verfasst am: 04.02.2020, 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

arme sterben bekanntlich früher, kränkeln mehr. wo bleibt der fortschritt?

Kannst du das präzisieren?
Wo, in Deutschland? Sterben Arme heute früher als früher? Oder früher als wer? Oder Menschen in armen Ländern, früher als Menschen in wohlhabenderen? Oder wovon redest du? Wo genau gibt es keinen Fortschritt in der Lebenserwartung?

Es gibt einen bekannten Zusammenhang zwischen Einkommen und Lebenserwartung. Der ist aber mit Vorsicht zu genießen, weil es auch einen positiven Zusammenhang zwischen Bildung und Lebenserwartung sowie, Du wirst es ahnen, zwischen Bildung und Einkommen gibt.

Im Klartext: Es gibt da mehrere abhängige Parameter, von denen unklar ist, welcher den größten Einfluss hat.

Nach meiner persönlichen Einschätzung ist der Einfluss der Bildung auf Gesundheit und Lebenserwartung stärker als der des Geldes.

Voll einverstanden.
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Bravopunk
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Wohnort: Edo

Beitrag(#2201863) Verfasst am: 04.02.2020, 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

arme sterben bekanntlich früher, kränkeln mehr. wo bleibt der fortschritt?

Kannst du das präzisieren?
Wo, in Deutschland? Sterben Arme heute früher als früher? Oder früher als wer? Oder Menschen in armen Ländern, früher als Menschen in wohlhabenderen? Oder wovon redest du? Wo genau gibt es keinen Fortschritt in der Lebenserwartung?


Lebenserwartung in Deutschland hängt vom Einkommen ab

Ist bekannt.
Du scheinst also zu wissen, dass wilson von Deutschland spricht, obwohl es ursprünglich um Krebstote weltweit ging. Tja.
Dann weißt du sicher auch: Wo in Deutschland gibt es keine steigende Lebenserwartung?


Absolut betrachtet: Überall.
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astarte
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Beiträge: 41267

Beitrag(#2201864) Verfasst am: 04.02.2020, 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
...
Dann weißt du sicher auch: Wo in Deutschland gibt es keine steigende Lebenserwartung?


Absolut betrachtet: Überall.

Ach ja?
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Bravopunk
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Beiträge: 27709
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Beitrag(#2201865) Verfasst am: 04.02.2020, 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
...
Dann weißt du sicher auch: Wo in Deutschland gibt es keine steigende Lebenserwartung?


Absolut betrachtet: Überall.

Ach ja?


Ja. Nur relativ betrachtet steigt die Lebenserwartung nirgends nicht.
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Beiträge: 17517

Beitrag(#2201871) Verfasst am: 04.02.2020, 22:41    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

arme sterben bekanntlich früher, kränkeln mehr. wo bleibt der fortschritt?

Kannst du das präzisieren?
Wo, in Deutschland? Sterben Arme heute früher als früher? Oder früher als wer?

Arme sterben früher als Reiche, da hat Wilson schon recht. Natürlich gibt es trotzdem Fortschritt: Auch Arme sterben heute später als früher. Und es gibt heute, jedenfalls weltweit gesehen, weniger Arme als früher.

Und, auch wenn das mit dem Thema nichts zu tun hat: Gestern war später früher als heute.
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Wilson
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Beitrag(#2201878) Verfasst am: 05.02.2020, 00:15    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

arme sterben bekanntlich früher, kränkeln mehr. wo bleibt der fortschritt?

Kannst du das präzisieren?
Wo, in Deutschland? Sterben Arme heute früher als früher? Oder früher als wer?

Arme sterben früher als Reiche, da hat Wilson schon recht. Natürlich gibt es trotzdem Fortschritt: Auch Arme sterben heute später als früher. Und es gibt heute, jedenfalls weltweit gesehen, weniger Arme als früher.

Und, auch wenn das mit dem Thema nichts zu tun hat: Gestern war später früher als heute.


Zitat:
Nicht nur in Deutschland oder Frankreich wächst die Kluft zwischen Arm und Reich. Selbst in Schweden, das vielen noch als „Sozialparadies“ gilt, wird die soziale Schere immer größer. Jeder fünfte Rentner lebt dort unter der Armutsgrenze, Frauen sind besonders betroffen. In Spanien sind mehr als die Hälfte der unter 30-Jährigen prekär beschäftigt. „Das Prekariat lebt immer hart am Rand der Verschuldung. Ein Fehler, eine Krankheit zum falschen Zeitpunkt, ein Unfall oder einem Familienmitglied passiert irgendwas, das kann das Ende bedeuten“, so der britische Wirtschaftswissenschaftler Guy Standing.


ich wüsste nicht, wo hier ein fortschritt auszumachen wäre. aber ihr findet ihn sicher.
ok, man kann billig fleisch kaufen.
https://www.arte.tv/de/videos/078202-000-A/abschied-von-der-mittelschicht/
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Beitrag(#2201879) Verfasst am: 05.02.2020, 00:30    Titel: Bildung fördern ist wichtiger als Armut durch Umverteilung zu bekämpfen Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:

arme sterben bekanntlich früher, kränkeln mehr. wo bleibt der fortschritt?


Wenn Du Dich nur auf die Einkommens- und Vermögensverteilung einschränkst - übersiehst Du das Eigentliche, was Menschen länger leben lässt,
nämlich die Bildung.

Je höher das Bildungsniveau, desto länger das Leben.

Und insofern gibt es natürlich einen Fortschritt,
denn mehr Menschen haben eine längere Zeit in Bildungseinrichtungen verbracht, sind komplexer ausgebildet, etc.

Im Übrigen habt auch ihr Ossis in den letzten Jahrzehnten massiv profitiert vom 'Fortschritt', der durch die Wiedervereinigung auf Euch gekommen ist,
zwinkern

Zitat:
Seit dem Mauerfall steigt die Lebenserwartung im Osten

Ostdeutsche können seit dem Mauerfall auf ein wesentlich längeres Leben hoffen. Das behauptet zumindest eine Studie des Max-Planck Instituts. Aber: Ostdeutsche Männer leben im Schnitt immer noch weniger lang, als ihre westdeutschen Pendants.
(...)

Die Daten beziehen sich unter anderem auf die Behandlungen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Seit den den 1980er Jahre hatte Westdeutschland zum Beispiel einen Vorsprung beim Einsetzen von Herzkathetern und Stents in großem Stil. Erst nach dem Mauerfall profitierten auch die Ostdeutschen ähnlich stark von diesem medizinischen Fortschritt.


Quelle:
https://www.maz-online.de/Brandenburg/Max-Planck-Institut-Seit-dem-Mauerfall-steigt-die-Lebenserwartung-in-Ostdeutschland

Statt also Armut durch bloße finanzielle Umverteilung zu bekämpfen - also höhere Sätze - ist es wahrscheinlich 'sinnvoller', Zugänge zu höherer Bildung oder Teilhabe an Kultur zu erleichtern.
Und Nein, mit Teilhabe meine ich kein vom Staat subventioniertes Abo eines privaten Streamingdienstes,
Lachen
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DonMartin
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Beiträge: 6034

Beitrag(#2201889) Verfasst am: 05.02.2020, 08:12    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Nicht nur in Deutschland oder Frankreich wächst die Kluft zwischen Arm und Reich. Selbst in Schweden, das vielen noch als „Sozialparadies“ gilt, wird die soziale Schere immer größer. Jeder fünfte Rentner lebt dort unter der Armutsgrenze, Frauen sind besonders betroffen. In Spanien sind mehr als die Hälfte der unter 30-Jährigen prekär beschäftigt. „Das Prekariat lebt immer hart am Rand der Verschuldung. Ein Fehler, eine Krankheit zum falschen Zeitpunkt, ein Unfall oder einem Familienmitglied passiert irgendwas, das kann das Ende bedeuten“, so der britische Wirtschaftswissenschaftler Guy Standing.


ich wüsste nicht, wo hier ein fortschritt auszumachen wäre. aber ihr findet ihn sicher.

Sicher.
Überleg mal was "Ende" früher bedeutet hätte, bevor es den Sozialstaat gab:
ab in die Gosse, und das buchstäblich.
Keine KV, keine RV, keine Grundsicherung, stattdessen betteln oder Almosen von der Kirche.
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Wilson
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Beitrag(#2201895) Verfasst am: 05.02.2020, 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Nicht nur in Deutschland oder Frankreich wächst die Kluft zwischen Arm und Reich. Selbst in Schweden, das vielen noch als „Sozialparadies“ gilt, wird die soziale Schere immer größer. Jeder fünfte Rentner lebt dort unter der Armutsgrenze, Frauen sind besonders betroffen. In Spanien sind mehr als die Hälfte der unter 30-Jährigen prekär beschäftigt. „Das Prekariat lebt immer hart am Rand der Verschuldung. Ein Fehler, eine Krankheit zum falschen Zeitpunkt, ein Unfall oder einem Familienmitglied passiert irgendwas, das kann das Ende bedeuten“, so der britische Wirtschaftswissenschaftler Guy Standing.


ich wüsste nicht, wo hier ein fortschritt auszumachen wäre. aber ihr findet ihn sicher.

Sicher.
Überleg mal was "Ende" früher bedeutet hätte, bevor es den Sozialstaat gab:
ab in die Gosse, und das buchstäblich.
Keine KV, keine RV, keine Grundsicherung, stattdessen betteln oder Almosen von der Kirche.

glaubst du nicht, dass ich dieser deiner oberflächlichen betrachtung nicht fähig wäre?

hier noch eine bilderserie, die den fortschritt inmitten europas dokumentiert.
https://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/politik/Die-Verzweiflung-der-Gestrandeten-article21538385.html?slide=0
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fwo
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Beitrag(#2201911) Verfasst am: 05.02.2020, 13:08    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
....
hier noch eine bilderserie, die den fortschritt inmitten europas dokumentiert.
https://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/politik/Die-Verzweiflung-der-Gestrandeten-article21538385.html?slide=0

Das als Bebilderung des Fortschrittes zu begreifen ähnelt dem Versuch, ohne zusätzliche mikrobiologische Methodik aus dem Inhalt des Mastdarmes auf die Gesundheit eines Menschen zu schließen.
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Beitrag(#2201936) Verfasst am: 05.02.2020, 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
....
hier noch eine bilderserie, die den fortschritt inmitten europas dokumentiert.
https://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/politik/Die-Verzweiflung-der-Gestrandeten-article21538385.html?slide=0

Das als Bebilderung des Fortschrittes zu begreifen ähnelt dem Versuch, ohne zusätzliche mikrobiologische Methodik aus dem Inhalt des Mastdarmes auf die Gesundheit eines Menschen zu schließen.


ja, deine analogie ist für den Ars**.
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DonMartin
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Beitrag(#2202842) Verfasst am: 11.02.2020, 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

Cool.
https://www.spiegel.de/politik/ausland/operation-rubikon-bnd-und-cia-sollen-jahrzehntelang-mehr-als-100-laender-abgehoert-haben-a-28b37eb3-4287-484d-9ddf-d7efc4bb5902
Haette man unseren Schlapphueten gar nicht zugetraut.
Wo ist der Krempel jetzt, bei Huawei?
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



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Beitrag(#2202935) Verfasst am: 12.02.2020, 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
....US-Präsident Trump hatte sein Missfallen über die geforderte neunjährige Gefängnisstrafe für seinen Vertrauten Roger Stone getwittert. Daraufhin reduzierte der Justizminister die Forderung. Die Staatsanwälte warfen nun hin....


https://www.tagesschau.de/ausland/trump-roger-stone-staatsanwaelte-101.html


Gab es frueher nicht mal sowas wie "Gewaltenteilung" als unverzichtbaren Bestandteil von Demokratien? Am Kopf kratzen
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Lila Einhorn
posthumanistischer Quantum-Feminist



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Beitrag(#2202940) Verfasst am: 12.02.2020, 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Gab es frueher nicht mal sowas wie "Gewaltenteilung" als unverzichtbaren Bestandteil von Demokratien?


In den USA gibt es einen ganz legalen Weg, um in solchen Fällen die Gewaltenteilung auszuhebeln: Trump kann seinen Kumpel einfach begnadigen. Vermutlich wird er das bald tun, spätestens nachdem er ab- oder wiedergewählt wurde; dann kann es ihm nämlich ziemlich egal sein, was die Medienmeute und Wähler darüber denken Böse
Sein Vorgänger Obama hat das übrigens genauso gemacht.

Trump hat es also gar nicht nötig, mit unlauteren Methoden Druck auf die Staatsanwälte auszuüben.
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Zumsel
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Beitrag(#2202942) Verfasst am: 12.02.2020, 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

Staatsanwaltschaft und Justizministerium gehören zur Exekutive, insofern scheint mir "Gewaltenteilung" hier die falsche Kategorie zu sein. Problematisch sind hier vermutlich eher die Hierarchien und Zuständigkeiten innerhalb der Exekutive.

War es nicht Nixon, der direkt nacheinander zwei Justizminister einfach gefeuert hat, weil die sich weigerten, den Sonderermittler im Watergateskandal zu feuern?
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Wilson
zwischen gaga und dada



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Beitrag(#2202987) Verfasst am: 13.02.2020, 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

mal was ganz relevantes ...und neues:

Immer mehr Intensivstationen überlastet
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Immer-mehr-Intensivstationen-ueberlastet-,intensivpflege106.html


aber mit den neuen maßnahmen
https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2201310#2201310
strömen nun sicherlich viele ex- und interessierte bewerber (auszubildende) in die krankenhäuser

dazu passt z.b. :
https://www.tagesschau.de/investigativ/panorama/cum-ex-skandal-warburg-bank-101.html

Warburg Bank im Cum-Ex-Skandal
Zitat:
Die Hamburger Finanzbehörde hat auf die Rückforderung von 47 Millionen Euro verzichtet, die sich die Warburg Bank durch Cum-Ex-Geschäfte verschafft hatte. Unterlagen belegen Treffen zwischen SPD-Spitzenpolitikern und Warburg-Bankern.


https://www.zeit.de/2020/08/m-m-warburg-privatbank-cum-ex-ansprueche-staat
Zitat:
Mit Cum-Ex-Geschäften haben Banker, Investoren und reiche Bürger den Staat systematisch ausgenommen, indem sie sich mit komplizierten Aktiengeschäften Steuern erstatten ließen, die sie nie bezahlt hatten. In den Jahren zwischen 2005 und 2011 ist durch solche Geschäfte nach Schätzungen des Mannheimer Steuerprofessors Christoph Spengel ein Gesamtschaden für den deutschen Fiskus von mindestens 7,2 Milliarden Euro entstanden. Es waren mehr als 100 Banken beteiligt, darunter große Investmentbanken wie Merrill Lynch, Santander und Macquarie. Auf Warburg entfallen davon keine fünf Prozent, was aber gemessen an der Zahl und Größe der anderen Beteiligten immer noch erstaunlich viel ist.


schöne verhältnisse
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Zuletzt bearbeitet von Wilson am 13.02.2020, 13:10, insgesamt einmal bearbeitet
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Wilson
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Beitrag(#2202999) Verfasst am: 13.02.2020, 12:29    Titel: Antworten mit Zitat

nachtrag zu o.g. Cum -ex - geschäften:

Christian Olearius (* 4. Mai 1942 im schlesischen Oberglogau) ist ein deutscher Bankier, war von 1986 bis 2014 Sprecher der Gesellschafter der Hamburger Privatbank M.M.Warburg & CO und ist heute dort bis Ende 2019 Aufsichtsratsvorsitzender.[1]
Zitat:

Olearius wird vorgeworfen, mit der Warburg Bank in Zusammenarbeit mit den Bankern Paul Robert Mora und Hanno Berger maßgeblich an Cum Ex Geschäften beteiligt gewesen zu sein, bei denen durch die Erstattung gar nicht gezahlter Steuern dem Staat Millionen entgangen sein sollen.[3]

https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Olearius#Cum_Ex_Skandal


o.g. Hanno Berger:

herrlich, erstmal reingeschnuppert in eine finanzverwaltung und dann mit entsprechenden informationen raffinierte "geschäfte" eingefädelt.
Zitat:

Beruflicher Werdegang
Berger war zunächst Assistent des deutschen Rechtswissenschaftlers Manfred Wolf; er wurde 1980 promoviert.[4] Er begann seine Karriere bei der hessischen Finanzverwaltung, wo er 12 Jahre für die steuerliche Bankenprüfung beim Finanzamt Frankfurt am Main-Börse tätig war.[5] Er war am Ende seiner Beamtentätigkeit Regierungsdirektor und in dieser Funktion ranghöchster Steuer-Bankprüfer in Hessen.[5]
Berger verließ 1996 den Staatsdienst und wurde als Partner der Rechtsanwaltskanzlei Pünder, Volhard, Weber & Axster (heute: Clifford Chance) tätig. 1999 wechselte er zur US-Kanzlei Shearman & Sterling und 2004 ins Frankfurter Büro der mittlerweile insolventen US-Kanzlei Dewey Ballantine (später: Dewey & LeBoeuf).[6] Dort wurde er Managing Partner und begleitete den Ausbau des Frankfurter Büros von drei auf rund 60 Anwälte. 2010 verließ Hanno Berger Dewey & LeBoeuf und gründete zusammen mit Kai-Uwe Steck die Kanzlei Berger Steck & Kollegen.[2][7] Diese Kanzlei löste sich 2013 nach Ermittlungen gegen Berger und Steck wegen der Beratung zu Cum-Ex-Geschäften auf[8].
(...)
Berger wird unter anderem von Wolfgang Kubicki und Norbert Gatzweiler verteidigt.[20]

https://de.wikipedia.org/wiki/Hanno_Berger#Verwicklung_in_den_Cum-Ex-Skandal
(andere quelle: Warum sich Mr. Cum-Ex als Opfer eines Justizskandals siehthttps://www.capital.de/wirtschaft-politik/cum-ex-skandal-interview-hanno-berger)



http://www.planet-interview.de/interviews/wolfgang-kubicki/51121/
Zitat:
Aktuell ist Wolfgang Kubicki einer von mehreren Anwälten des Anwalts Hanno Berger, der als wichtiger Initiator von Cum-Ex-Geschäften gilt. Beim nochmaligen Lesen des Interviews ist mir allerdings aufgefallen, dass ich es versäumt habe, eine Nachfrage zu stellen, Kubickis Positionierung zu den Cum-Ex-Geschäften betreffend. Auf die Frage nach seiner Moral in Bezug auf die Cum-Ex-Geschäfte antwortet Kubicki mit einem anderen Sachverhalt: „Ich finde es unmoralisch, dass Leute nicht arbeiten wollen und dann Geld vom Staat verlangen“ – gemeint sind Hartz4- bzw. Sozialhilfe-Empfänger. Die fehlende Nachfrage ist folgende: Geld vom Staat haben wollen ohne eine Leistung zu erbringen, war das nicht genau das Prinzip hinter Cum-Ex? (...)


interessantes interview, zeigt mir einen viel unangenehmeren typen als ich dachte. ausgesprochen unangenehm, vorallen unten, wenn es um die cum-ex-geschäfte geht.
Zitat:
Mich interessiert tatsächlich Ihre moralische Vorstellung in Bezug auf die vielen Milliarden, die dem Staat dort entwendet wurden.
Kubicki: Zunächst: Der Begriff „entwendet“ ist wahrscheinlich falsch, der Staat hat das Geld ausgeschüttet in Kenntnis der Sachlage. Das hat mit „entwenden“ gar nichts zu tun. Und: Was interessiert Sie meine Moral? Wir haben mit Sicherheit völlig unterschiedliche moralische Vorstellungen. Ich finde es unmoralisch, dass Leute nicht arbeiten wollen und dann Geld vom Staat verlangen. Ich finde es auch unmoralisch, dass der Staat von mir Geld haben will und damit Unsinn treibt. Das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler zeigt ja, dass nicht immer sorgsam mit den Steuermitteln umgegangen wird. Ich wäre gerne bereit, fünf Prozent mehr Steuern zu zahlen, wenn ich bestimmen dürfte, wofür das Geld ausgegeben wird.

passt.
oben im interview erzählt er, "wie man rüberkommen muss" , um erfolgreich zu sein.
cleverness als wert, deshalb hatte er wohl auch erstmal kemmerich zum cleveren schachzug gratuliert.
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Wilson
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Beitrag(#2203046) Verfasst am: 13.02.2020, 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

arme sterben bekanntlich früher, kränkeln mehr. wo bleibt der fortschritt?

Kannst du das präzisieren?
Wo, in Deutschland? Sterben Arme heute früher als früher? Oder früher als wer? Oder Menschen in armen Ländern, früher als Menschen in wohlhabenderen? Oder wovon redest du? Wo genau gibt es keinen Fortschritt in der Lebenserwartung?

Es gibt einen bekannten Zusammenhang zwischen Einkommen und Lebenserwartung. Der ist aber mit Vorsicht zu genießen, weil es auch einen positiven Zusammenhang zwischen Bildung und Lebenserwartung sowie, Du wirst es ahnen, zwischen Bildung und Einkommen gibt.

Im Klartext: Es gibt da mehrere abhängige Parameter, von denen unklar ist, welcher den größten Einfluss hat.

Nach meiner persönlichen Einschätzung ist der Einfluss der Bildung auf Gesundheit und Lebenserwartung stärker als der des Geldes.

Soweit klar.
Ich finde nur so Sätze wie "wo ist der Fortschritt" eine so neblige Andeutung, dass man nicht drüber diskutieren kann. Drum wollte ich wissen, was genau wilson behauptet.


da ist mir noch ein fortschritt untergekommen:
https://www.spiegel.de/politik/ausland/save-the-children-jedes-sechste-kind-waechst-im-krieg-auf-a-2cd738c6-a288-48bc-8fe5-848e1c5a4982

früher wäre so ein kind ja bereits tot.

nun kann man sich streiten, was ein leben lebenswert macht. ein trauma sicher nicht- ok, wenn es vll behandelt würde...wird es aber nicht.
vll bekommt es med. hilfe, wie antibiotika. soll das der fortschritt sein?
oder liegt der darin, dass die eltern später trauern dürfen, da das kind nicht gleich stirbt?

ich behaupte ja nicht, alles würde schlechter werden.
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