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8.Mai, "Tag der Befreiung"
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Tarvoc
Defund the Police!



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 38158
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Beitrag(#2211546) Verfasst am: 08.05.2020, 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Nachtrag zu meinen letzten beiden Beiträgen: Ich habe gerade gelesen, dass Katja Kipping vorschlägt, den 8. Mai als Feiertag und Trauer- und Gedenktag festzulegen. Auch eine gute Lösung, mit der ich mich anfreunden kann.
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Zum Augenblicke dürft ich sagen:
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Bravopunk
Unvollender



Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 27848
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Beitrag(#2211547) Verfasst am: 08.05.2020, 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Nachtrag zu meinen letzten beiden Beiträgen: Ich habe gerade gelesen, dass Katja Kipping vorschlägt, den 8. Mai als Feiertag und Trauer- und Gedenktag festzulegen. Auch eine gute Lösung, mit der ich mich anfreunden kann.


Ja, ich auch.

Hab gerade so einen Teil der Rede von Steinmeyer gehört. War sehr angebracht und gut formuliert. Smilie
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Kaguya-hime

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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 11578

Beitrag(#2211551) Verfasst am: 08.05.2020, 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
.. Ich habe gerade gelesen, dass Katja Kipping vorschlägt, den 8. Mai als Feiertag und Trauer- und Gedenktag festzulegen. ..

Das stimmt so nicht: Der Vorschlag kommt von der Holocaust-Überlebenden Esther Bejarano
schtonk hat folgendes geschrieben:
[...]
Als ich heute in der Zeitung vom Vorschlag Bejaranos las, ..

zusammen mit der VVN-BdA. Kipping unterstützt das nur.

Siehe auch https://www.fr.de/politik/niederlage-feierns-13751075.html
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luc
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Anmeldungsdatum: 15.04.2010
Beiträge: 2243
Wohnort: Nice. Paris. Köln

Beitrag(#2211558) Verfasst am: 08.05.2020, 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Fast überall in Europa ist der 8.Mai ein Feiertag. In Deutschland nicht, obwohl auch Deutschland befreit wurde. Dafür gibt es eine Menge Feiertage: Mariä Himmelfahrt, Pfingsten, Christi Himmelfahrt usw..die für die Mehrheit der Bevölkerung außer arbeitsfrei nichts bedeuten.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 43550
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2211560) Verfasst am: 08.05.2020, 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Ich wäre ja eher für "Tag der Niederschlagung des NS-Staates".

Mit den Augen rollen Es ging gerade darum, einen Namen zu wählen, der ganz klar und eindeutig zum Ausdruck bringt, warum die Niederschlagung des NS etwas durchweg Positives war. Aus deinem Namensvorschlag allein geht das jedenfalls nicht hervor.

Ist schon witzig, dass man die Niederschlagung des NS nicht explizit als etwas Positives für Deutschland und die meisten Deutschen bezeichnen kann, ohne sich den Vorwurf zuzuziehen, man entschuldige diese damit irgendwie.


Ob das vielleicht damit zusammenhängen koennte, dass die Mehrzahl der Deutschen, wenn sie nicht gleich selber eifrig mitgemacht haben bei der "nationalen Wiedergeburt", sich doch zumindest hervorragend mit dem NS-Regime arrangiert hatten, damit sie mitprofitieren konnten vom grossen Raubzug?

Die deutschen Opfer des NS-Regimes, die gab es zwar, die waren aber deutlich in der Minderzahl. Die deutschen Opfer des von den Nazis vom Zaum gebrochenen Krieges rechne ich ausdruecklich nicht den Opfern des Naziregimes zu, sonst muesste ich Naziverbrecher wie z.B den Roland Freisler, dem eine alliierte Fliegerbombe den Garaus machte, auch in diese Kategorie einsortieren und das bringe ich echt nicht fertig.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 43550
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2211561) Verfasst am: 08.05.2020, 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Mit "moralisch neutral" meine ich aber doch nur die Vermeidung implizit entschuldigende Begriffe wie "Befreiung" oder "Diktatur".

Gibt es deiner Meinung nach eine Art, deutlich und eindeutig zu sagen, dass Nationalsozialismus auch für Deutsche und für Deutschland etwas Schlechtes war, ohne damit implizit den Eindruck zu erwecken, man entschuldige irgendwie die Beteiligung der deutschen Bevölkerung? Oder sollte man lieber gar nicht versuchen, deutlich zu sagen, dass der NS auch für Deutschland und für Deutsche etwas schlechtes war?


Na, das ist doch schrecklich einfach: Für Nazis war es schlecht, für Nazigegner gut, mehr als das Faktum der Niederschlagung muss also nicht genannt werden.



Das ist zwar etwas kurz gedacht, trifft aber prinzipiell den Kern des Problems.

So gesehen sollten wir schon den "Tag der Befreiung" feiern, weil es einerseits auch auf viele Deutsche zutrifft und andererseits auf die wohl meisten der damaligen Deutschen nicht, aber ich sehe keinen vernünftigen Grund dafuer die Bezeichnung des Feiertagsnamens so zu wählen, dass auch die alten Nazis mitfeiern koennen. Die muessen halt die Feier als Zuschauer ertragen. Die sollen froh sein, dass man sie nach dem Krieg nicht genauso behandelt hat wie sie ihre Gegner.
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Bravopunk
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Anmeldungsdatum: 08.03.2008
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Beitrag(#2211566) Verfasst am: 08.05.2020, 19:38    Titel: Antworten mit Zitat

luc hat folgendes geschrieben:
Fast überall in Europa ist der 8.Mai ein Feiertag. In Deutschland nicht, obwohl auch Deutschland befreit wurde. Dafür gibt es eine Menge Feiertage: Mariä Himmelfahrt, Pfingsten, Christi Himmelfahrt usw..die für die Mehrheit der Bevölkerung außer arbeitsfrei nichts bedeuten.


Bullshit. Auf meinem Kalender steht der 8. Mai als deutscher Feiertag. Pillepalle
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vrolijke
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Beitrag(#2211567) Verfasst am: 08.05.2020, 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

luc hat folgendes geschrieben:
Fast überall in Europa ist der 8.Mai ein Feiertag. In Deutschland nicht, obwohl auch Deutschland befreit wurde. Dafür gibt es eine Menge Feiertage: Mariä Himmelfahrt, Pfingsten, Christi Himmelfahrt usw..die für die Mehrheit der Bevölkerung außer arbeitsfrei nichts bedeuten.


Wo dann zum Beispiel?

In Belgien und den Niederlanden schon mal nicht.

Komischerweise ist in Belgien den 11 November Ein Festtag. Am 11 November war der 1 Weltkrieg zu ende.
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Zumsel
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Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3941

Beitrag(#2211571) Verfasst am: 08.05.2020, 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Mit "moralisch neutral" meine ich aber doch nur die Vermeidung implizit entschuldigende Begriffe wie "Befreiung" oder "Diktatur".

Gibt es deiner Meinung nach eine Art, deutlich und eindeutig zu sagen, dass Nationalsozialismus auch für Deutsche und für Deutschland etwas Schlechtes war, ohne damit implizit den Eindruck zu erwecken, man entschuldige irgendwie die Beteiligung der deutschen Bevölkerung? Oder sollte man lieber gar nicht versuchen, deutlich zu sagen, dass der NS auch für Deutschland und für Deutsche etwas schlechtes war?


Na, das ist doch schrecklich einfach: Für Nazis war es schlecht, für Nazigegner gut, mehr als das Faktum der Niederschlagung muss also nicht genannt werden.



Das ist zwar etwas kurz gedacht,...


Das gebe ich durchaus zu, allerdings sind die Gründe dafür andere als die von dir aufgezählten:
Zu kurz gedacht ist es v.a., in der Niederlage nur eine Niederlage des Nationalsozialismus zu sehen. Tatsächlich war es aber auch die Niederlage eines deutschen Macht- und Unterwerfungsstreben, das im Hitler'schen Faschismus zwar seine ordinärste Ausdrucksform gefunden hat, das es aber eben unabhängig von und schon lange vor ihm gab. Hitlers Besessenheit vom "Lebensraum im Osten" existierte als Kolonialtraum auch in den Köpfen der militärischen Elite; man denke nur etwa an das Scheusal Ludendorff und den Vertrag von Brest-Litovsk. Dementsprechend regte sich in der militärischen Führung ernsthafter Widerstand auch erst, als der Karren unübersehbar in vollem Tempo auf die Wand zu donnerte - und nicht schon beim Wüten der SS in den besetzten Gebieten. Die Niederlage war eben tatsächlich eine "deutsche" und nicht bloß eine des Nationalsozialismus, da haben Gauland und seine Kumpels insofern schon Recht. Das Widerliche an ihnen ist nur, dass sie sich über diese Niederlage nicht freuen, da sie den Traum der damaligen konservativ-reaktionären Eliten insgeheim weiterträumen. Dagegen ist das "Befreiungs"-Gequatsche natürlich erheblich sympathischer, wenn auch historisch naiv.
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 6138

Beitrag(#2211588) Verfasst am: 08.05.2020, 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht sollte die Diskussion sich mal wieder etwas erden und einen Realitätscheck machen.
Die Umfrage ist zwar 10 Jahre her, aber viel dürfte sich seither nicht geändert haben:
https://www.stern.de/politik/deutschland/umfrage-zum-weltkriegsende-8--mai--war-da-was--3098080.html
Zitat:
Knapp die Hälfte der Bundesbürger (45 Prozent) kann die Frage nicht beantworten, was am 8. Mai 1945 in Deutschland geschah.

Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der 18- bis 29-Jährigen wussten nicht, dass die Wehrmacht an dem Tag bedingungslos kapitulierte und somit der Zweite Weltkrieg in Europa beendet wurde.

Und das obwohl WKII-Dokus von Knopp&Co im ÖR in Dauerschleife laufen.
Läuft sowas nicht auf Netflix?

Einen 8.Mai als Feiertag finden trotzdem die meisten natürlich supi:
https://yougov.de/news/2016/04/26/8-mai-feiertag-ja-unter-einer-bedingung/
Zitat:
Demnach würden 60 Prozent der Befragten grundsätzlich die Einrichtung eines solchen gesetzlichen Gedenk- und Feiertages befürworten

Allerdings:
Zitat:
Wird allerdings in den Vorschlag eines Gedenk- und Feiertages aufgenommen, dass dafür ein anderer Feiertag abgeschafft werden könnte, ändert sich das Bild. Dann ist nur noch jeder Dritte (31 Prozent) für einen offiziellen „Tag der Befreiung“, 54 Prozent sind dagegen.

Das reduzierte sich dann also auf einen weiteren "Tag der Befreiung von Arbeit".
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schtonk
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Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 11578

Beitrag(#2211590) Verfasst am: 08.05.2020, 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
...Allerdings:
Zitat:
Wird allerdings in den Vorschlag eines Gedenk- und Feiertages aufgenommen, dass dafür ein anderer Feiertag abgeschafft werden könnte, ändert sich das Bild. Dann ist nur noch jeder Dritte (31 Prozent) für einen offiziellen „Tag der Befreiung“, 54 Prozent sind dagegen.

Das reduzierte sich dann also auf einen weiteren "Tag der Befreiung von Arbeit".

Quatsch. Die haben einfach nur Angst, dass die Kommunisten ihnen den Kohl-Day wegnehmen könnten.
Schwarz-rot-gold in their mind Sehr glücklich
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Skeptiker
"I can't breathe!"



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 15168
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2211591) Verfasst am: 08.05.2020, 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Vielleicht sollte die Diskussion sich mal wieder etwas erden und einen Realitätscheck machen.
Die Umfrage ist zwar 10 Jahre her, aber viel dürfte sich seither nicht geändert haben:
https://www.stern.de/politik/deutschland/umfrage-zum-weltkriegsende-8--mai--war-da-was--3098080.html
Zitat:
Knapp die Hälfte der Bundesbürger (45 Prozent) kann die Frage nicht beantworten, was am 8. Mai 1945 in Deutschland geschah.


Das ist das Resultat fehlender geschichtlicher und politischer Bildung, kombiniert mit medialer Verblödung, die selbst bei vielen Journalisten und *eigentlich* gebildeten Berufsgruppen nicht Halt macht.

Aber wann Weihnachten und Ostern ist, wissen die Leute. Außerdem kennen sie meist ihren eigenen Geburtstag, den von Pappa und Mamma und von Tante Erna.

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der 18- bis 29-Jährigen wussten nicht, dass die Wehrmacht an dem Tag bedingungslos kapitulierte und somit der Zweite Weltkrieg in Europa beendet wurde.
Und das obwohl WKII-Dokus von Knopp&Co im ÖR in Dauerschleife laufen.
Läuft sowas nicht auf Netflix?


hat nicht der aktuelle Bundespräsidenten-Roboter, Steinemann oder wie der heißt, auf Netflix eine Rede gehalten? Wie wohl die Quoten waren?

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Einen 8.Mai als Feiertag finden trotzdem die meisten natürlich supi:
https://yougov.de/news/2016/04/26/8-mai-feiertag-ja-unter-einer-bedingung/
Zitat:
Demnach würden 60 Prozent der Befragten grundsätzlich die Einrichtung eines solchen gesetzlichen Gedenk- und Feiertages befürworten

Allerdings:
Zitat:
Wird allerdings in den Vorschlag eines Gedenk- und Feiertages aufgenommen, dass dafür ein anderer Feiertag abgeschafft werden könnte, ändert sich das Bild. Dann ist nur noch jeder Dritte (31 Prozent) für einen offiziellen „Tag der Befreiung“, 54 Prozent sind dagegen.

Das reduzierte sich dann also auf einen weiteren "Tag der Befreiung von Arbeit".


Ein weiterer bedeutungsloser Feiertag ist sicherlich für die meisten ganz angenehm. Ansonsten reichen ja manchmal auch Gedenkminuten und hinterher 'ne schnelle Tasse für den schnellen Appetit.

Es scheint so, dass nicht nur die USA Kurs nehmen auf eine Idiocracy. Wobei ich den Menschen gar nicht die Schuld dafür geben will. Die Bildungspolitik "in diesem unserem Lande" ist halt nicht die allererste Priorität und war es nie.
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Zuletzt bearbeitet von Skeptiker am 08.05.2020, 23:11, insgesamt 2-mal bearbeitet
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vrolijke
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Beitrag(#2211592) Verfasst am: 08.05.2020, 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Vielleicht sollte die Diskussion sich mal wieder etwas erden und einen Realitätscheck machen.
Die Umfrage ist zwar 10 Jahre her, aber viel dürfte sich seither nicht geändert haben:
https://www.stern.de/politik/deutschland/umfrage-zum-weltkriegsende-8--mai--war-da-was--3098080.html
Zitat:
Knapp die Hälfte der Bundesbürger (45 Prozent) kann die Frage nicht beantworten, was am 8. Mai 1945 in Deutschland geschah.

Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der 18- bis 29-Jährigen wussten nicht, dass die Wehrmacht an dem Tag bedingungslos kapitulierte und somit der Zweite Weltkrieg in Europa beendet wurde.

Und das obwohl WKII-Dokus von Knopp&Co im ÖR in Dauerschleife laufen.
Läuft sowas nicht auf Netflix?

Einen 8.Mai als Feiertag finden trotzdem die meisten natürlich supi:
https://yougov.de/news/2016/04/26/8-mai-feiertag-ja-unter-einer-bedingung/
Zitat:
Demnach würden 60 Prozent der Befragten grundsätzlich die Einrichtung eines solchen gesetzlichen Gedenk- und Feiertages befürworten

Allerdings:
Zitat:
Wird allerdings in den Vorschlag eines Gedenk- und Feiertages aufgenommen, dass dafür ein anderer Feiertag abgeschafft werden könnte, ändert sich das Bild. Dann ist nur noch jeder Dritte (31 Prozent) für einen offiziellen „Tag der Befreiung“, 54 Prozent sind dagegen.

Das reduzierte sich dann also auf einen weiteren "Tag der Befreiung von Arbeit".


Mach doch mal eine Umfrage, und frage die Leute, was an Pfingsten so feierlich ist, dass sogar noch der Montag danach ein Feiertag ist. Am Kopf kratzen
Ich schätze, nein ich bin mir sicher, der Prozentsatz von Leute die das wissen, fällt um einiges niedriger aus.
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 6138

Beitrag(#2211605) Verfasst am: 09.05.2020, 08:44    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:

Mach doch mal eine Umfrage, und frage die Leute, was an Pfingsten so feierlich ist, dass sogar noch der Montag danach ein Feiertag ist. Am Kopf kratzen
Ich schätze, nein ich bin mir sicher, der Prozentsatz von Leute die das wissen, fällt um einiges niedriger aus.

Schon, es schlägt aber auch keiner vor, einen zusätzlichen Pfingstdienstag einzuführen.
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zelig
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Beiträge: 24175

Beitrag(#2211606) Verfasst am: 09.05.2020, 08:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin nicht unbedingt dagegen, aber skeptisch, den 8. Mai zu einem Feiertag zu machen. Ich versuche es zu begründen.
Ganz schlimmen Ereignissen entkommt man vielleicht - Menschen in den KZs haben den Abgrund gesehen und wurden nicht verschluckt, sie haben Qualen erlebt, wurden gedemütigt, gefoltert, sie haben es am Ende überlebt. Jedoch konnten alle Überhaupt Freude empfinden, die der Hölle entkommen sind, und denen nun feierlich zumute ist? Herrschte überall Freude?
Wenn man paralysiert ist, wenn man abgeschlossen hat, wenn alles zerstört wurde, was ein Leben ausmacht, dann muss man erst den Weg wieder finden, sich freuen zu können. Und ich glaube sehr viele der KZ-Gefangenen waren überhaupt nicht in der Lage dazu.
Man würde also etwas zu einem Feiertag machen, was nicht der Realität entspräche, was über Jahre hinweg möglicherweise dazu verlocken würde, den ganz tiefen Schrecken zu Ignorieren, der jedoch genau das Wesen des NS kennzeichnet. - Die völlige Entmenschlichung


Zuletzt bearbeitet von zelig am 09.05.2020, 08:50, insgesamt einmal bearbeitet
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Tarvoc
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Beitrag(#2211607) Verfasst am: 09.05.2020, 08:48    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Wenn man paralysiert ist, wenn man abgeschlossen hat, wenn alles zerstört wurde, was ein Leben ausmacht, dann muss man erst den Weg wieder finden, sich freuen zu können. Und ich glaube sehr viele der KZ-Gefangenen waren überhaupt nicht in der Lage dazu.
Man würde also etwas zu einem Feiertag machen, was nicht der Realität entspräche, was über Jahre hinweg möglicherweise dazu verlocken würde, den ganz tiefen Schrecken zu Ignorieren, der jedoch genau das Wesen des NS kennzeichnet.

Das Argument wiederum kann ich in der Tat nachvollziehen.
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Skeptiker
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Beitrag(#2211609) Verfasst am: 09.05.2020, 09:26    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Wenn man paralysiert ist, wenn man abgeschlossen hat, wenn alles zerstört wurde, was ein Leben ausmacht, dann muss man erst den Weg wieder finden, sich freuen zu können. Und ich glaube sehr viele der KZ-Gefangenen waren überhaupt nicht in der Lage dazu.
Man würde also etwas zu einem Feiertag machen, was nicht der Realität entspräche, was über Jahre hinweg möglicherweise dazu verlocken würde, den ganz tiefen Schrecken zu Ignorieren, der jedoch genau das Wesen des NS kennzeichnet.

Das Argument wiederum kann ich in der Tat nachvollziehen.


Wäre aber schon gut, all die religiösen Feiertage in die Tonne zu kippen und durch säkulare Ereignistage zu ersetzen.

Der 8. Mai ist ein wichtiges Datum, außerdem auch die Französische und Russische Revolution.

Weitere Möglichkeiten wären Ereignistage für revolutionäre Entdeckungen, etwa Einsteintag, Tag Medizinischer Entdeckungen, Tag der digitalen Revolutionen oder Tag der dialektisch-materialistischen Aufklärung.

Cool
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Beitrag(#2211610) Verfasst am: 09.05.2020, 09:58    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Tag der dialektisch-materialistischen Aufklärung. Cool

Die werde ich erst feiern können, wenn sie vollzogen ist.
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Beitrag(#2211611) Verfasst am: 09.05.2020, 10:06    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Tag der dialektisch-materialistischen Aufklärung. Cool

Die werde ich erst feiern können, wenn sie vollzogen ist.


Habe ich mir auch eben gedacht. Man kann halt den Dingen nicht vorgreifen.

Bis dahin muss man mit den Feiertagen für antike Märchen(figuren) vorlieb nehmen. Passt vielleicht auch besser zum anachronistischen Zustand der derzeitigen Gesellschaft.

Dennoch: der 8. Mai als Tag der Befreiung vom Faschismus muss!
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DonMartin
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Beitrag(#2211613) Verfasst am: 09.05.2020, 10:12    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Wenn man paralysiert ist, wenn man abgeschlossen hat, wenn alles zerstört wurde, was ein Leben ausmacht, dann muss man erst den Weg wieder finden, sich freuen zu können. Und ich glaube sehr viele der KZ-Gefangenen waren überhaupt nicht in der Lage dazu.
Man würde also etwas zu einem Feiertag machen, was nicht der Realität entspräche, was über Jahre hinweg möglicherweise dazu verlocken würde, den ganz tiefen Schrecken zu Ignorieren, der jedoch genau das Wesen des NS kennzeichnet.

Das Argument wiederum kann ich in der Tat nachvollziehen.


Wäre aber schon gut, all die religiösen Feiertage in die Tonne zu kippen und durch säkulare Ereignistage zu ersetzen.

Der 8. Mai ist ein wichtiges Datum, außerdem auch die Französische und Russische Revolution.

Weitere Möglichkeiten wären Ereignistage für revolutionäre Entdeckungen, etwa Einsteintag, Tag Medizinischer Entdeckungen, Tag der digitalen Revolutionen oder Tag der dialektisch-materialistischen Aufklärung.

Cool

Dann gehen wir also nur noch am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, auf Arbeit?
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DonMartin
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Beitrag(#2211614) Verfasst am: 09.05.2020, 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Dennoch: der 8. Mai als Tag der Befreiung vom Faschismus muss!

Verschissmus.
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Beitrag(#2211615) Verfasst am: 09.05.2020, 10:44    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Mach doch mal eine Umfrage, und frage die Leute, was an Pfingsten so feierlich ist, dass sogar noch der Montag danach ein Feiertag ist. Am Kopf kratzen
Ich schätze, nein ich bin mir sicher, der Prozentsatz von Leute die das wissen, fällt um einiges niedriger aus.

Schon, es schlägt aber auch keiner vor, einen zusätzlichen Pfingstdienstag einzuführen.


Es hat auch niemand von einem zusätzlichen 8 Mai Feiertag gesprochen, oder den Pfingstmontag abzuschaffen.
Ich wollte lediglich Dein Argument entkräften, dass kaum einer mit dem Datum was anfangen kann.
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Beitrag(#2211639) Verfasst am: 09.05.2020, 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
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Bravopunk
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Beitrag(#2211640) Verfasst am: 09.05.2020, 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

luc hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:
Fast überall in Europa ist der 8.Mai ein Feiertag. In Deutschland nicht, obwohl auch Deutschland befreit wurde. Dafür gibt es eine Menge Feiertage: Mariä Himmelfahrt, Pfingsten, Christi Himmelfahrt usw..die für die Mehrheit der Bevölkerung außer arbeitsfrei nichts bedeuten.


Bullshit. Auf meinem Kalender steht der 8. Mai als deutscher Feiertag. Pillepalle


Deine prollige Art zu kommunizieren geht mir barbarisch auf den Geist.


Trösterchen
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"Hier spricht Ramke. Wer jetzt allein ist, kriegt nur noch den Abschaum!"

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Kaguya-hime

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Tarvoc
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Beitrag(#2211654) Verfasst am: 09.05.2020, 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

showtime
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So ein Gewimmel möcht ich sehn,
Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn.
Zum Augenblicke dürft ich sagen:
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