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Was bringt die Zukunft
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 14015
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2198932) Verfasst am: 05.01.2020, 17:40    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
@wilson, was willst Du denn damit sagen? Daß in Bangladesh auch viele Mißstände herrschen? Oder daß dandc.eu bzw. das dahinerstehende BMZ nur mit den Hilfszahlungen angeben will und deshalb alles schönfärbt?

Ich bezog mich ja auf die Frage, wie es zu der relativ niedrigen Fertilitätsrate dort gekommen ist - was ist denn Deine Antwort darauf?


muss ich mal recherchieren.


aber das hier spricht auch nicht gerade für das loblied oben:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/textilindustrie-in-bangladesch-maschine-verdraengt-naeherin.979.de.html?dram:article_id=459095
Zitat:
Aber über ihrer Zukunft hängen düstere Wolken. 70 Prozent der Jugendlichen hier seien arbeitslos, erzählt eine Sozialarbeiterin. Viele Erwachsene fänden ebenfalls keine Arbeit. Über Lehmwege und an Pfützen vorbei geht es zu der Hütte, in der Mina mit ihrer Familie wohnt. Im schmalen Mittelgang stehen zwei blaue Plastiktonnen für Wasser. Daneben sind einige gespülte Blechschüsseln und Latschen. Eine Energiesparlampe baumelt an der Decke. Die Türen sind aus Latten und Fliegengitter gezimmert.


Die Bevölkerung wird digital ausgebildet
Ausbeutung auch in der digitalen Wirtschaft
_________________
"als ob"
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 14015
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2198938) Verfasst am: 05.01.2020, 18:33    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
(...)„Produkte aus Bangladesch zu boykottieren ist nicht die Lösung“, sagt Uddin Ahmmed. „Meine Botschaft wäre: Kauft Kleidung, die in Bangladesch hergestellt wurden und helft jungen Bangladescherinnen vom Lande, ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben zu leben.“ Tatsächlich leben Textilarbeiterinnen in den Städten selbstbewusster und autonomer als Frauen in den Dörfern. In mancher Beziehung empfinden die Frauen Arbeit, die Deutschen haarsträubend vorkommt, als Befreiung. Laut den Forschungsergebnissen von Sozialwissenschaftlerinnen wie Naila Kabeer (2000) ändern sich auf Grund der Textilindustrie im muslimisch geprägten Bangladesch die Geschlechterrollen.(...9

https://www.dandc.eu/de/article/medien-zeichnen-ein-falsches-bild-von-bangladeschs-textilindustrie



Gleichberechtigung, Bildung, wirtschaftliche Unabhängigkeit – moderne Frauen wollen weniger Kinder
Zitat:
(...)Da im Rahmen dieser sozioökonomischen Entwicklung die Einkommen steigen, verdrängt die "Konkurrenz der Genüsse" den Kinderwunsch gegenüber dem nach Konsumgütern. Und schließlich lösen sich die hierarchischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf: Wo immer Frauen Zugang zu Bildung erlangen, eröffnen sich ihnen andere Einkommensmöglichkeiten. Damit schwindet die Notwendigkeit, sich als Frau an einen männlichen Versorger zu binden, was traditionell am nachhaltigsten mit vielen Kindern gelang. Bildung, insbesondere für Frauen, gilt unter Demografen als das wirkungsvollste Verhütungsmittel von allen. "Der Rückgang der Kinderzahlen", schreibt der Bevölkerungsforscher Timothy Dyson von der London School of Economics, "befreit Frauen von der Haushaltsdomäne, sodass sie immer mehr ein Leben wie Männer führen können. Und Männer kriegen keine Kinder."(....)

https://www.zeit.de/2014/07/szenario-schrumpfende-weltbevoelkerung/seite-2

naja, von bildung kann ja keine rede sein, wenn man es versteht, eine nähmaschine zu bedienen. vermutlich ist man dadurch tatsächlich unabhängiger wie oben beschrieben, auch vom männlichen versorger.
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 14015
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2198939) Verfasst am: 05.01.2020, 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

auch interessant:

https://www.express.de/ratgeber/familie/trend-der-mittelschicht-auf-einmal-wollen-familien-wieder-drei-kinder-haben-32701028
Zitat:
Akademikerinnen wünschen sich viele Kinder
Zu betonen ist auch, dass die Gruppe der großen Familien mit mittlerer oder hoher Bildung wächst. Der Anteil der Akademikerinnen unter den Kinderreichen hat sich seit der Generation zuvor mehr als verdreifacht und liegt nun bei knapp 20 Prozent. Bei den Männern sind die Zahlen noch höher, etwa ein Drittel der kinderreichen Männer haben einen hohen Bildungsabschluss.

Besonders interessant ist: Insbesondere Frauen mit höherer Bildung haben laut Forschern heute einen starken Wunsch nach einer größeren Familie. Man könnte also durchaus sagen, dass die Drei-Kind-Familie zumindest hier im Trend liegt.

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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 22297
Wohnort: Germering

Beitrag(#2198942) Verfasst am: 05.01.2020, 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
naja, von bildung kann ja keine rede sein, wenn man es versteht, eine nähmaschine zu bedienen.

Ja, aber in den geförderten Programmen ging es u.a. auch um Verhütung und Familienplanung.

Es könnte natürlich sein, daß die jungen Frauen nur deshalb keine Kinder kriegen, weil sie in der Stadt arbeiten müssen, also quasi "Sklaven haben keine Zeit für Kinder".

Wilson hat folgendes geschrieben:
vermutlich ist man dadurch tatsächlich unabhängiger ..., auch vom männlichen versorger.

Na klar, das sehe ich ebenso. Und ich will auch die Situation der Mädchen dort - speziell auf dem Land - nicht beschönigen, Armut und Kinderehen sind eine Geißel und stehen der Bildung im Wege, siehe etwa hier:
https://www.united-internet-for-unicef-stiftung.de/aktuelles/blog/bangladesch-bildung-fuer-maedchen/138994
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Was ist der Sinn des Lebens? - Keiner, aber Leere ist Fülle für den, der sie sieht.
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Wilson
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Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 14015
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2198945) Verfasst am: 05.01.2020, 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
naja, von bildung kann ja keine rede sein, wenn man es versteht, eine nähmaschine zu bedienen.

Ja, aber in den geförderten Programmen ging es u.a. auch um Verhütung und Familienplanung.

Es könnte natürlich sein, daß die jungen Frauen nur deshalb keine Kinder kriegen, weil sie in der Stadt arbeiten müssen, also quasi "Sklaven haben keine Zeit für Kinder".

Wilson hat folgendes geschrieben:
vermutlich ist man dadurch tatsächlich unabhängiger ..., auch vom männlichen versorger.

Na klar, das sehe ich ebenso. Und ich will auch die Situation der Mädchen dort - speziell auf dem Land - nicht beschönigen, Armut und Kinderehen sind eine Geißel und stehen der Bildung im Wege, siehe etwa hier:
https://www.united-internet-for-unicef-stiftung.de/aktuelles/blog/bangladesch-bildung-fuer-maedchen/138994



die ausbeutug wird ja nicht wirklich besser dort, also bleibt das sklavendasein erstmal bestehen.
als sklave hat man keine zeit für kinder, genau. und wenn man noch gezeigt bekommt, wie man es richtig anstellt zu verhüten...
vll wollen die frauen auch ihren kindern einfach so ein schicksal ersparen.
ob das die lösung nun ist..
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 6275

Beitrag(#2198955) Verfasst am: 06.01.2020, 01:56    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:

Na klar, das sehe ich ebenso. Und ich will auch die Situation der Mädchen dort - speziell auf dem Land - nicht beschönigen, Armut und Kinderehen sind eine Geißel

https://de.wikipedia.org/wiki/Bangladesch#Islam_als_Staatsreligion_versus_S%C3%A4kularismus
Zitat:
Über 60 % der Mädchen werden verheiratet, bevor sie das gesetzliche Mindestalter von 18 Jahren erreicht haben.[35] Eine Gesetzesänderung 2017 sieht vor, dass Mädchen sofort nach ihrer Geburt verheiratet werden dürfen.

Keine Machenschaften böser ausländischer Ausbeuterfirmen sondern schlicht Islam.
Ungemütlich würde es auch für's FGH:
Zitat:
Seit etwa 2013 sind islamistische Mordanschläge auf Säkularisten zu einem zunehmenden Problem geworden, das die Beachtung der Weltöffentlichkeit gefunden hat. Bei den Mordopfern handelte es sich meist um Blogger in sozialen Netzwerken, Journalisten oder Buchautoren, die sich öffentlich zum Atheismus bekannt und diesen propagiert hatten. Die Opfer wurden typischerweise von einer Gruppe von islamischen Extremisten überfallen und in brutaler Weise mit Macheten vor den Augen ihrer Umgebung zu Tode gehackt.


Was die Fertilitätsraten angeht vermute ich mal, dass die dortige Politik notgedrungen ausnahmsweise mal den einzig vernünftigen Ausweg genommen hat.
Bei einer Bevölkerungsdichte von irrsinnigen 1000/qkm bleiben nicht viele Möglichkeiten.
Muslimische Armutsmigranten will keiner haben.
Australien hat die Schotten dicht, beim Nachbar Indien sind sie auch nicht superbeliebt, nicht mal bei den reichen arabischen Glaubensbrüdern.
Wie in Afrika einfach den ex-Kolonialmächten die Schuld geben oder rübermachen nach Europa ist auch keine Option.
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Wilson
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Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2199250) Verfasst am: 10.01.2020, 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

hier noch ein zeugnis dessen , dass es uns so gut wie nie geht, insbesondere den ehemals als hungerleider charakterisierten:

Zitat:
Die Zunahme an übergewichtigen Menschen ist aber längst nicht nur ein amerikanisches und europäisches Problem sondern ein weltweites: Studien zeigten, dass 2008 rund um den Globus etwa 1,5 Milliarden Menschen übergewichtig oder adipös waren. Nicht einmal ein halbes Menschenleben zuvor, nämlich1980 war es nur etwa die Hälfte davon. Bis 2030 rechnen Forscher der Tulane University (USA) mit 3,3 Milliarden Übergewichtigen weltweit.

Zu den Adipositas-Spitzenreitern gehören auch die pazifischen Inseln, Mexiko und die Golfstaaten; während Brasilien, China und Südafrika kräftig aufholen. Auch in vielen Entwicklungsländern liegt die Rate übergewichtiger Frauen bereits über der Rate untergewichtiger. Besonders auffällig ist der Zusammenhang zwischen der wachsenden Wirtschaftskraft eines Landes und einem zunehmenden Körpergewicht in der Bevölkerung. Besonders gefährdet für die Entwicklung krankhaften Übergewichts sind vor allem Kinder unterernährter Mütter, also gerade die neuen Generationen in Schwellenländern.

https://www.ifb-adipositas.de/adipositas/entwicklungen

naja, ein problem , welches ja auch gelöst werden wird....ein paar diskussionsthreads weiter hier und auch sonst


hatte gestern scobel zum thema adipositas geschaut- fake news?
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Wilson
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Beitrag(#2199253) Verfasst am: 10.01.2020, 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
hier noch ein zeugnis dessen , dass es uns so gut wie nie geht, insbesondere den ehemals als hungerleider charakterisierten:

Zitat:
Die Zunahme an übergewichtigen Menschen ist aber längst nicht nur ein amerikanisches und europäisches Problem sondern ein weltweites: Studien zeigten, dass 2008 rund um den Globus etwa 1,5 Milliarden Menschen übergewichtig oder adipös waren. Nicht einmal ein halbes Menschenleben zuvor, nämlich1980 war es nur etwa die Hälfte davon. Bis 2030 rechnen Forscher der Tulane University (USA) mit 3,3 Milliarden Übergewichtigen weltweit.

Zu den Adipositas-Spitzenreitern gehören auch die pazifischen Inseln, Mexiko und die Golfstaaten; während Brasilien, China und Südafrika kräftig aufholen. Auch in vielen Entwicklungsländern liegt die Rate übergewichtiger Frauen bereits über der Rate untergewichtiger. Besonders auffällig ist der Zusammenhang zwischen der wachsenden Wirtschaftskraft eines Landes und einem zunehmenden Körpergewicht in der Bevölkerung. Besonders gefährdet für die Entwicklung krankhaften Übergewichts sind vor allem Kinder unterernährter Mütter, also gerade die neuen Generationen in Schwellenländern.

https://www.ifb-adipositas.de/adipositas/entwicklungen

naja, ein problem , welches ja auch gelöst werden wird....ein paar diskussionsthreads weiter hier und auch sonst


hatte gestern scobel zum thema adipositas geschaut- fake news?


Zitat:
Folgekrankheiten wie Fettleber, Gefäß- und Herzleiden, Diabetes und Bluthochdruck können aber z. B. in Schwellenländern nur unzureichend festgestellt und behandelt werden. Die Situation dort ist paradox: Der gestiegene Wohlstand veränderte vielerorts zwar Ernährung und Lebensstil, es entstand eine große Zahl übergewichtiger Menschen mit den besagten Begleiterkrankungen, aber an der mangelhaften Gesundheitsversorgung hat sich noch wenig geändert.

ebenda
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 44615
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2199285) Verfasst am: 10.01.2020, 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
hier noch ein zeugnis dessen , dass es uns so gut wie nie geht, insbesondere den ehemals als hungerleider charakterisierten:

Zitat:
Die Zunahme an übergewichtigen Menschen ist aber längst nicht nur ein amerikanisches und europäisches Problem sondern ein weltweites: Studien zeigten, dass 2008 rund um den Globus etwa 1,5 Milliarden Menschen übergewichtig oder adipös waren. Nicht einmal ein halbes Menschenleben zuvor, nämlich1980 war es nur etwa die Hälfte davon. Bis 2030 rechnen Forscher der Tulane University (USA) mit 3,3 Milliarden Übergewichtigen weltweit.

Zu den Adipositas-Spitzenreitern gehören auch die pazifischen Inseln, Mexiko und die Golfstaaten; während Brasilien, China und Südafrika kräftig aufholen. Auch in vielen Entwicklungsländern liegt die Rate übergewichtiger Frauen bereits über der Rate untergewichtiger. Besonders auffällig ist der Zusammenhang zwischen der wachsenden Wirtschaftskraft eines Landes und einem zunehmenden Körpergewicht in der Bevölkerung. Besonders gefährdet für die Entwicklung krankhaften Übergewichts sind vor allem Kinder unterernährter Mütter, also gerade die neuen Generationen in Schwellenländern.

https://www.ifb-adipositas.de/adipositas/entwicklungen

naja, ein problem , welches ja auch gelöst werden wird....ein paar diskussionsthreads weiter hier und auch sonst


hatte gestern scobel zum thema adipositas geschaut- fake news?


Zitat:
Folgekrankheiten wie Fettleber, Gefäß- und Herzleiden, Diabetes und Bluthochdruck können aber z. B. in Schwellenländern nur unzureichend festgestellt und behandelt werden. Die Situation dort ist paradox: Der gestiegene Wohlstand veränderte vielerorts zwar Ernährung und Lebensstil, es entstand eine große Zahl übergewichtiger Menschen mit den besagten Begleiterkrankungen, aber an der mangelhaften Gesundheitsversorgung hat sich noch wenig geändert.

ebenda



Wie gut, dass der Kommunismus dieses Problem dauerhaft lösen wird, wenn er sich erst einmal weltweit durchgesetzt hat. Let's Rock
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 24278

Beitrag(#2220010) Verfasst am: 12.08.2020, 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Was passiert, wenn alle Materie im All erkaltet ist?

https://www.spektrum.de/news/feuerwerk-am-ende-der-zeit/1759236

Die weißen Zwerge feiern wieder mal den Abgesang des Seins. Die Party dauert lange: zehn hoch zweiunddreißigtausend Jahre.
Wenn der "absolute Temperaturnullpunkt" eintritt, ist da eigentlich noch was? Oder ist dann nichts?
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 17429
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Beitrag(#2220040) Verfasst am: 13.08.2020, 09:13    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Was passiert, wenn alle Materie im All erkaltet ist?

https://www.spektrum.de/news/feuerwerk-am-ende-der-zeit/1759236

Die weißen Zwerge feiern wieder mal den Abgesang des Seins. Die Party dauert lange: zehn hoch zweiunddreißigtausend Jahre.
Wenn der "absolute Temperaturnullpunkt" eintritt, ist da eigentlich noch was? Oder ist dann nichts?

Also ihr habt Probleme.... Geschockt
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 24278

Beitrag(#2220058) Verfasst am: 13.08.2020, 11:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Was passiert, wenn alle Materie im All erkaltet ist?

https://www.spektrum.de/news/feuerwerk-am-ende-der-zeit/1759236

Die weißen Zwerge feiern wieder mal den Abgesang des Seins. Die Party dauert lange: zehn hoch zweiunddreißigtausend Jahre.
Wenn der "absolute Temperaturnullpunkt" eintritt, ist da eigentlich noch was? Oder ist dann nichts?

Also ihr habt Probleme.... Geschockt


Ich fand es immer erstrebenswert, mich mit solchen und noch anderen Dingen zu beschäftigen, die mir eine -selbstverständlich imaginierte- Vogelperspektive erlauben.
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vrolijke
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Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 40025
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2220064) Verfasst am: 13.08.2020, 12:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Was passiert, wenn alle Materie im All erkaltet ist?

https://www.spektrum.de/news/feuerwerk-am-ende-der-zeit/1759236

Die weißen Zwerge feiern wieder mal den Abgesang des Seins. Die Party dauert lange: zehn hoch zweiunddreißigtausend Jahre.
Wenn der "absolute Temperaturnullpunkt" eintritt, ist da eigentlich noch was? Oder ist dann nichts?

Also ihr habt Probleme.... Geschockt


Ich finde es macht Sinn, sich regelmäßig vor Augen zu führen, dass der Mensch nichts anderes ist, als ein Furz im Universum.
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Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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smallie
resistent!?



Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 3302

Beitrag(#2220099) Verfasst am: 13.08.2020, 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Was passiert, wenn alle Materie im All erkaltet ist?
https://www.spektrum.de/news/feuerwerk-am-ende-der-zeit/1759236


Spektrum hat folgendes geschrieben:
Irgendwann sind dann auch sie [die Schwarzen Löcher] via Hawking-Strahlung verdunstet – und der Kosmos besteht nur noch aus kalter, toter Materie.

Autsch. Schwarze Löcher zerstrahlen nach E = mc². Hinterher besteht der Kosmos aus weniger Materie, aber mehr Strahlung.


zelig hat folgendes geschrieben:
Die weißen Zwerge feiern wieder mal den Abgesang des Seins. Die Party dauert lange: zehn hoch zweiunddreißigtausend Jahre.

Ich wollte mir das Datum auf Wiedervorlage legen, um rechtzeitig mit Hamsterkäufen zu beginnen, aber die Software hat gezickt.


zelig hat folgendes geschrieben:
Wenn der "absolute Temperaturnullpunkt" eintritt, ist da eigentlich noch was? Oder ist dann nichts?

Nichts gibt es nicht. Die Minimalenergie des Vakuums ist klein, aber größer als Null.

Für ein Mittagessen wird's allerdings nicht reichen. zwinkern
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Zuletzt bearbeitet von smallie am 13.08.2020, 18:48, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Marcellinus
Outsider



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Beiträge: 7428

Beitrag(#2220101) Verfasst am: 13.08.2020, 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich finde es macht Sinn, sich regelmäßig vor Augen zu führen, dass der Mensch nichts anderes ist, als ein Furz im Universum.

Welcher Mensch? Kennst du ihn persönlich? Und ein „furzendes“ Universum? Wie schräg ist das denn? Sehr glücklich
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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

Friedrich Nietzsche
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vrolijke
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Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2220106) Verfasst am: 13.08.2020, 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich finde es macht Sinn, sich regelmäßig vor Augen zu führen, dass der Mensch nichts anderes ist, als ein Furz im Universum.

Welcher Mensch? Kennst du ihn persönlich? Und ein „furzendes“ Universum? Wie schräg ist das denn? Sehr glücklich


Der Mensch als Spezies.
Das Universum furzt nicht. Das habe ich nicht geschrieben.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 30651

Beitrag(#2220107) Verfasst am: 13.08.2020, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:

Das Universum furzt nicht.


Vielleicht doch. So ein Universum ist doch auch nur ein Mensch.
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Tommi
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Anmeldungsdatum: 30.06.2020
Beiträge: 188

Beitrag(#2220123) Verfasst am: 13.08.2020, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Vielleicht doch. So ein Universum ist doch auch nur ein Mensch.

Nein, das Univerum "hat" auch Menschen zwinkern
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 40025
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2226399) Verfasst am: 27.09.2020, 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:

... in Milliarden Jahren gibt es auch keine Menschen mehr, die sich darüber den Kopf zerbrechen könnten.

Ich denke schon, dass es die Menschheit in veränderter Form noch in Milliarden Jahren gibt.
Die Menschheit könnte dann auf z. B.
https://de.wikipedia.org/wiki/Titan_(Mond) ,
https://de.wikipedia.org/wiki/Europa_(Mond) oder
https://de.wikipedia.org/wiki/Enceladus_(Mond)
leben.


Manchmal denke ich so. Vielleicht gibt es in ferner Zukunft die Möglichkeit aus Energie jede X-beliebige Materie herzustellen.
Dann könnte man überall siedeln.
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