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Apple ist Mist, warum merkt das niemand?
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Critic
oberflächlich



Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 15248
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#2221191) Verfasst am: 23.08.2020, 01:04    Titel: Antworten mit Zitat

Na, ob ich mich beim Bashing mal zurückhalten kann?

Den meisten dürfte es ziemlich egal sein, auf welcher Architektur ihre Software läuft - solange sie halt die Software haben, die sie brauchen. Bereits als Android-Geräte noch neu waren und die ersten Tablets erschienen, gab es auch schonmal den einen oder anderen Laptop auf dieser Basis, mittlerweile auch Laptops auf Basis der ARM-Plattform - noch für Mutige und Leute, die notfalls etwas (zumindest an der Software, aber auch die Hardware ist teilweise "bastel-freundlich") herumbasteln, wenn sie das wollen) basteln möchten, aber dank Linux steht dort schon eine Softwarebasis zur Verfügung (z.B. Link).

Es mag also sein, daß es da auch eine gewisse Belebung geben wird: Einige haben das ja durchaus als positiv gesehen, daß es vor Jahrzehnten eine Handvoll an Hardwareplattformen gab: Wenn es einen Wettbewerb gibt, kann das ja auch eine schnellere Entwicklung bedeuten. Es kann ja auch sein, daß wenn man mal Zehnjahresfenster betrachtet, es (von den Hardwareanforderungen her) deutlich unproblematischer ist, aktuelle Software auf einem PC von 2010 zu benutzen als etwa im Jahr 2000 oder 1995 die Software auf einem damals jeweils zehn Jahre alten PC.

Und für "Apple Silicon", den Übergang auf die ARM-Architektur, versprechen sich die Techies natürlich eine sagenhafte Performance - insbesondere im Verhältnis zu dem, was ARM-Chips bisher liefern ("A14X Bionic to Be ‘Nearly on Par’ With 8-Core Intel Core i9-9880H") - und weitere Gewinne für Apple, weil die Chips auch vom Preis her günstiger seien als die Intel-Chips...
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"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

"Wahrheit läßt sich nicht zeigen, nur erfinden." (Max Frisch)
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 12897

Beitrag(#2221217) Verfasst am: 23.08.2020, 10:25    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
Es mag also sein, daß es da auch eine gewisse Belebung geben wird: Einige haben das ja durchaus als positiv gesehen, daß es vor Jahrzehnten eine Handvoll an Hardwareplattformen gab: Wenn es einen Wettbewerb gibt, kann das ja auch eine schnellere Entwicklung bedeuten. Es kann ja auch sein, daß wenn man mal Zehnjahresfenster betrachtet, es (von den Hardwareanforderungen her) deutlich unproblematischer ist, aktuelle Software auf einem PC von 2010 zu benutzen als etwa im Jahr 2000 oder 1995 die Software auf einem damals jeweils zehn Jahre alten PC.

Die einzige Hardware der letzten Jahre die wirklich noch was brachte für mich ist die SSD. Leiser + schneller.

Ansonsten, durch den Wirtschaftskrieg der USA gegen China wird (dort) die lizenzfreie Prozessorarchitektur RISC-V gepusht.
Würde mich nicht wundern wenn bald neben x86 oder ARM noch RISC-V-Computer zu haben wären.
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Critic
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Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 15248
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#2231642) Verfasst am: 17.11.2020, 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Inzwischen sind dann auch die ersten Testberichte über die erste Generation von Apple-Rechnern mit dem ARM-basierten M1 aufgetaucht. Und die Rechner bieten eine ganz gute Performance - zumal bei Software, die für die neue Plattform optimiert ist - und eine hohe Akkulaufzeit. Natürlich dürfte die neue Architektur eben auch noch "Kinderkrankheiten" haben - wie bisher noch bei so gut wie jedem Technologieübergang: Ob es jetzt z.B. für alle Anwendungen eine neue Version geben wird, bzw. alte Versionen so reibungslos emuliert werden können? Andererseits hat Apple ja schon beim Übergang zur Vorversion "Catalina" z.B. die Kompatibilität zu 32-bittigen x86-Anwendungen gestrichen, und jetzt müssen die Nutzer wieder entscheiden ("Time to Recalibrate!").

Auch wieder mal eine Wettbewerbsfrage, und ein kritisches Problem:

Mittlerweile gibt es auch so einige Streaming-Dienste, sprich man kann sozusagen "ferne Rechner" mieten, auf denen die Anwendungen dann laufen. Auf dem eigenen Rechner läuft dann eine App, die Eingaben dorthin weiterreicht und Ausgaben von dort entgegennimmt und auf dem eigenen Rechner zeigt. Apple versucht nun, durch Anpassung der AGBs beim Appstore usw. zu unterbinden, daß Nutzer auf seinen macOS- bzw. mindestens iOS-Geräten diese Dienste nutzen. Die Idee dürfte wirtschaftlicher Natur sein: Apple will natürlich seine(n) eigenen Dienst(e) vermarkten ("So dreist schützt Apple seinen eigenen Spieldienst vor Stadia, GeForce Now und Co." ). Relativ aktuell wird etwa berichtet, daß es im Apple-Appstore einen Browser gibt, mit dem man z.B. auch wieder auf Stadia zugreifen kann. Es ist nur die Frage, wie lange noch ("Stadium Browser").

Heise berichtet unterdessen von einem kritischen "Feature" in der neuen macOS-Version "Big Sur": Dieses ermöglicht einerseits Apple theoretisch eine "optimale Telemetrie", weil die Nutzer (zumindest zunächst) nicht verhindern können, daß Geräte potentiell "nach Hause telefonieren": Das wird ja auch Microsoft vorgeworfen, daß Windows 10 potentiell alles Mögliche an Microsoft übermittelt, man nicht immer genau weiß, was es da tut. Zum anderen ermöglicht diese Funktionalität aber potentiell auch Hackern, auf Rechnern zu schalten wie sie wollen - und zwar ohne daß die Nutzer das unterbinden könnten. Demnach gibt es dort eine "Whitelist" für Netzwerkzugriffe, und der Netzverkehr von Diensten, die dort geführt werden, kann vom Nutzer weder mit Hilfe einschlägiger Firewalls kontrolliert noch mit Tools wie Wireshark o.ä. am Rechner selbst mitgeschnitten werden. Einem Sicherheitsforscher ist es damit gelungen, Daten von einem Rechner abzugreifen, obwohl dessen Firewall eigentlich sämtlichen Datenverkehr blockieren sollte ("Firewall-Umgehung in macOS 11: Malware kann Apples Ausschlußliste mißbrauchen).
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