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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 14112

Beitrag(#2244893) Verfasst am: 13.03.2021, 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Ich hasse Autos, sehe dieses Zeug als Teil der heutigen Verdrängung(um den Begriff Religion nicht zu nutzen), aber das System rund ums Auto wurde aufgebaut und ist jetzt da.

Tatsächlich sehe ich das auch so. Seit den 50er Jahren wurde die Stadt- und Regionalplanung auf den motorisierten Individualverkehr (MIV) ausgerichtet. Die Siedlungsstrukturen, die seitdem errichtet oder gestärkt wurden erfordern idR den MIV und die Versuche, dies umzukehren waren mW bisher nur halbherzig und sind fehlgeschlagen. ("Busrufsysteme" zB gab es schon in den 80ern.)

Was ich allerdings als Stadtbewohner in der Pandemie sehe ist, dass der MIV hier noch immer spürbar geringer ausfällt. Und ich hoffe, viele Städte werden diesen Umstand nutzen, um für mehr Verkehrsflächengerechtigkeit zu sorgen.


Aber der MIV ist doch nur die logische Fortsetzung des IV. Früher zu Fuß und Pferd. Heute gibt es dafür mehr technologische Möglichkeiten.
Und ich persönlich möchte die individuelle Fortbewegung nicht missen.

Wenn du gehst ist das keine "individuelle Fortbewegung" für dich?
Oder ist das Problem, dass deine Umwelt umgestellt wurde auf Maschinen-Fortbewegung und entsprechende Maschinen-Dimensionen, die du als Fußgeher kaum noch erschliessen kannst? Fußgehen wird dann als Einschränkung angesehen(bis hin zur Immobilität) und Maschinen-fortbewegt als Mobilität
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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
Beiträge: 4217
Wohnort: Saarbrücken

Beitrag(#2244895) Verfasst am: 13.03.2021, 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:


Jedenfalls finde ich Konzepte, bei denen der Individualverkehr nicht in einem Besitz stattfindet, sondern als Service zu verstehen ist, insofern gut, weil er viel ressourcenschonender ist.


Das scheint bei den e-Rollern sogar zu funktionieren, von den Dingern stehen überall welche rum, die wohl abends eingesammelt und wieder aufgeladen werden.

Kritisch dürfte es aber bei Pkws werden, solange die Arbeitszeiten sich in etwa decken, also der Berufsverkehr als Massenverkehr in "rush hours" stattfindet.

Wer soll denn die Fahrzeuge täglich warten und wo will man sie abstellen? Man kann ja Pkws nicht wie Roller auf einen Lkw laden und in ein Depot bringen. Jeder Pkw erfordert einen Fahrer.

Es mag ja eine Zukunftsversion geben von autonom selbstfahrenden Autos, aber daran glaube ich erst, wenn und falls sie mal auf der Straße stehen werden. Kannst ja mal ein Video machen von einer Herde Pkws, die wie eine verstreute Schafsherde auf Telekommando in ihren Sammelstall fahren.
_________________
Man soll nicht alles glauben, was in Physikbüchern steht.
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Alchemist
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 25929
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2244913) Verfasst am: 13.03.2021, 16:31    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Ich hasse Autos, sehe dieses Zeug als Teil der heutigen Verdrängung(um den Begriff Religion nicht zu nutzen), aber das System rund ums Auto wurde aufgebaut und ist jetzt da.

Tatsächlich sehe ich das auch so. Seit den 50er Jahren wurde die Stadt- und Regionalplanung auf den motorisierten Individualverkehr (MIV) ausgerichtet. Die Siedlungsstrukturen, die seitdem errichtet oder gestärkt wurden erfordern idR den MIV und die Versuche, dies umzukehren waren mW bisher nur halbherzig und sind fehlgeschlagen. ("Busrufsysteme" zB gab es schon in den 80ern.)

Was ich allerdings als Stadtbewohner in der Pandemie sehe ist, dass der MIV hier noch immer spürbar geringer ausfällt. Und ich hoffe, viele Städte werden diesen Umstand nutzen, um für mehr Verkehrsflächengerechtigkeit zu sorgen.


Aber der MIV ist doch nur die logische Fortsetzung des IV. Früher zu Fuß und Pferd. Heute gibt es dafür mehr technologische Möglichkeiten.
Und ich persönlich möchte die individuelle Fortbewegung nicht missen.

Wenn du gehst ist das keine "individuelle Fortbewegung" für dich?
Oder ist das Problem, dass deine Umwelt umgestellt wurde auf Maschinen-Fortbewegung und entsprechende Maschinen-Dimensionen, die du als Fußgeher kaum noch erschliessen kannst? Fußgehen wird dann als Einschränkung angesehen(bis hin zur Immobilität) und Maschinen-fortbewegt als Mobilität


Klar ist es das. Nur es gibt dann Ziele, die sind zu weit weg für fußläufig. Und es gibt dann auch Orte, die sind zu weit weg für Fahrrad
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 14112

Beitrag(#2244916) Verfasst am: 13.03.2021, 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Ich hasse Autos, sehe dieses Zeug als Teil der heutigen Verdrängung(um den Begriff Religion nicht zu nutzen), aber das System rund ums Auto wurde aufgebaut und ist jetzt da.

Tatsächlich sehe ich das auch so. Seit den 50er Jahren wurde die Stadt- und Regionalplanung auf den motorisierten Individualverkehr (MIV) ausgerichtet. Die Siedlungsstrukturen, die seitdem errichtet oder gestärkt wurden erfordern idR den MIV und die Versuche, dies umzukehren waren mW bisher nur halbherzig und sind fehlgeschlagen. ("Busrufsysteme" zB gab es schon in den 80ern.)

Was ich allerdings als Stadtbewohner in der Pandemie sehe ist, dass der MIV hier noch immer spürbar geringer ausfällt. Und ich hoffe, viele Städte werden diesen Umstand nutzen, um für mehr Verkehrsflächengerechtigkeit zu sorgen.


Aber der MIV ist doch nur die logische Fortsetzung des IV. Früher zu Fuß und Pferd. Heute gibt es dafür mehr technologische Möglichkeiten.
Und ich persönlich möchte die individuelle Fortbewegung nicht missen.

Wenn du gehst ist das keine "individuelle Fortbewegung" für dich?
Oder ist das Problem, dass deine Umwelt umgestellt wurde auf Maschinen-Fortbewegung und entsprechende Maschinen-Dimensionen, die du als Fußgeher kaum noch erschliessen kannst? Fußgehen wird dann als Einschränkung angesehen(bis hin zur Immobilität) und Maschinen-fortbewegt als Mobilität


Klar ist es das. Nur es gibt dann Ziele, die sind zu weit weg für fußläufig. Und es gibt dann auch Orte, die sind zu weit weg für Fahrrad

Ja, in dem aktuellen über Jahrzehnte aufgebautem Umfeld gilt für die meisten mobil bin ich wenn laufen kann und Maschinen(Autos,..) zur Fortbewegung habe.

Wenn jetzt aber eine Maschine erfunden werden würde die schneller als das Auto wär, und auch in einer Garage Platz fände, und nicht viel teurer wär, dann könntest du bald auch das Auto knicken, dann würden sich Leute auch mit Auto als immobil fühlen WEIL jetzt diese neue Maschine und deren Dimensionen zum normal wird.
Da könnte man sich dann mit Auto so fühlen wie jetzt Fußgeher/Radfahrer in der Auto-Welt.

Frage wäre dann welche Dimension 'reicht' für Menschen im Alltag? Aber dafür müsste man auch wissen was das überhaupt ist, ein Mensch.
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jdf
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Beitrag(#2244936) Verfasst am: 13.03.2021, 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Es mag ja eine Zukunftsversion geben von autonom selbstfahrenden Autos, aber daran glaube ich erst, wenn und falls sie mal auf der Straße stehen werden. Kannst ja mal ein Video machen von einer Herde Pkws, die wie eine verstreute Schafsherde auf Telekommando in ihren Sammelstall fahren.

Unter fast jedem größeren städtischen Neubau gibt es schon heute solche Sammelstellen. Nennen sich Tiefgaragen. Schulterzucken
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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
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Wohnort: Saarbrücken

Beitrag(#2244939) Verfasst am: 13.03.2021, 21:46    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Es mag ja eine Zukunftsversion geben von autonom selbstfahrenden Autos, aber daran glaube ich erst, wenn und falls sie mal auf der Straße stehen werden. Kannst ja mal ein Video machen von einer Herde Pkws, die wie eine verstreute Schafsherde auf Telekommando in ihren Sammelstall fahren.

Unter fast jedem größeren städtischen Neubau gibt es schon heute solche Sammelstellen. Nennen sich Tiefgaragen. Schulterzucken


Nur eine Frage dazu: Warum wohl stehen die meisten der privaten Pkw in der Bundesrepublik unter der Laternengarage? Weil es so viele Tiefgaragen und andere Garagen gibt?
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Skeptiker
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Beitrag(#2244949) Verfasst am: 14.03.2021, 12:03    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Integrierte Konzepte aus der Perspektive des Personentransports könnten aber so aussehen:

NEXT Future Transportation 3D - 2035

In diesem 1-minütigen Animationsvideo wird der Ansatz zusammensteckbarer Fahzeugkabinen veranschaulicht, mit denen man nicht nur vor die Haustür, sondern direkt in sein Zimmer fahren kann.

Ob die jetzt zusammengeklebt werden müssen oder die Fassaden hochfahren sollen sei dahingestellt, aber solche Konzepte finde ich bisher immer noch am besten.

Menschen sind 'Lauftiere', die brauchen die Bewegung. Wieso nicht das Umfeld als Fußgänger-Umfeld gestalten, "mobil ist wer laufen kann", und Fahrten die Ausnahme vom Alltag sind?

"Ein fundamentales Planungsprinzip zukunftsorientierter Städte muß es daher sein, die Geschwindigkeiten aus den Städten zu eliminieren und in so vielen Bereichen wie möglich, wieder zur Fußgehergeschwindigkeit und damit zur menschlichen Dimension zurück zu finden."
(H. Knoflacher)


Menschen sind Lauftiere, ja das sind sie auch.

Menschen sind aber vor allem Produktionstiere, die sich Umwelt menschlich umbauen können, etwa, um Wege zu reduzieren.

Da kann man Stadtgeometrien entwerfen, in denen die wichtigen Dinge sich in Zentren befinden, zu denen die Wege minimiert werden. Ich denke, die Minimierung der Entfernungen ist das Primäre.

Erst danach kann man sich Gedanken darüber machen, wie man die immer noch notwendigen Entfernungen überwindet, ob zu Fuß, mit mechanischen Vehikeln oder motorisiert.

Auch deshalb steht man vor dem Problem der völlig verbauten Städte, in denen die Zentren (Arbeit, Einkaufen, Freizeiten, Lernen) oft zu weit von vielen Menschen weg sind. Das kann man auch nicht einfach dadurch korrigieren, indem man jetzt vermehrt Fahrradwege baut. Die ganze Anordnungsarchitektur ist logistisch katastrophal. Also Stichwort Pendler z.B.

Daneben sind die gesellschaftlichen Prozesse so, dass die Menschen getaktet werden, also quasi ein Fordismus des Personenverkehrs.

Deshalb sind *moderne* Städte davon geprägt, dass zu jeder Minute und vor allem zu den *rush hours* tausende, hunderttausende Leute hin- und herfahren oder auch hin- und herlaufen. Das sind aber keine freiwilligen Mobilitäten, sondern ritualisierte Zwangsbewegungen.

Also, Freiheit ist was anderes.

Und man sieht daran, welche Bedeutung die Stadt hat für eine menschliche Welt, für eine Zivilisation, die auch diesen Namen "Zivilisation" verdient und nicht nur den Namen "Kultur".
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°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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jdf
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
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Wohnort: Dogville

Beitrag(#2244951) Verfasst am: 14.03.2021, 12:14    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Es mag ja eine Zukunftsversion geben von autonom selbstfahrenden Autos, aber daran glaube ich erst, wenn und falls sie mal auf der Straße stehen werden. Kannst ja mal ein Video machen von einer Herde Pkws, die wie eine verstreute Schafsherde auf Telekommando in ihren Sammelstall fahren.

Unter fast jedem größeren städtischen Neubau gibt es schon heute solche Sammelstellen. Nennen sich Tiefgaragen. Schulterzucken


Nur eine Frage dazu: Warum wohl stehen die meisten der privaten Pkw in der Bundesrepublik unter der Laternengarage?

Ist das so?
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Skeptiker
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
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Beitrag(#2244955) Verfasst am: 14.03.2021, 12:38    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Integrierte Konzepte aus der Perspektive des Personentransports könnten aber so aussehen:

NEXT Future Transportation 3D - 2035

In diesem 1-minütigen Animationsvideo wird der Ansatz zusammensteckbarer Fahzeugkabinen veranschaulicht, mit denen man nicht nur vor die Haustür, sondern direkt in sein Zimmer fahren kann.


Ich bin nicht überzeugt. Jeder An- und Abkopplungsvorgang kostet Zeit und macht die Technik störanfälliger. Dass das beim Fahren passieren konnte, ist mE geradezu absurd.


Ich weiß nicht, ob du's mitbekommen hast. Es gibt bereits gebaute und real getestete Prototypen dieser Steck-Fahrkabinen. Das Ganze ist keine bloße Fiktion mehr.

Der Kopplungsvorgang dauert 15-20 Sekunden ist funktioniert problemlos und ganz sicher anders als beim ICE.



tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Dazu braucht jedes Modul ein eigenes Antriebssystem, eine automatische Steuerung, das An- und Abkopplungssystem usw., was die Einzelmodule schwerer und in jeder Hinsicht ineffizienter macht.


Die Einzelmodule wiegen rund 1,5 Tonnen. Das muss man ja in Relation zu heutigen PKWs (auch E-Autos), Straßenbahnen und Bussen setzen. Ein Bus kann sich nicht einfach verkleinern, wenn nur 4 Personen darin fahren.

Durch speziell konzipierte Fahrbahnen und Antriebssysteme können die Reibungsverluste minimiert werden. Da gibt es noch Verbesserungspotenzial. Dadurch, dass die Kabinenzüge nicht mehr an vielen roten Ampeln halten und wieder anfahren müssen, wird zusätzlich viel Energie gespart - im wesentlichen rollen sie kontinuierlich. Nicht benötige Module sind nicht in Betrieb und verbrauchen gar keine Energie.

Also effizienter geht es nicht.

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Das alles potenziert sich noch durch die Idee, dieselben Fahrzeuge könnten selbstankoppelnde Aufzugkabinen sein.


Im Vergleich zu Fahrstühlen, die deshalb ja nicht genutzt werden, wohl kaum.

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ein solches System ist denkbar in einer Science-Fiction-Stadt, die keine Interaktion mit ihrer natürlichen Umwelt hat und vollständig neu errichtet wird, sodass jeder Weg und jedes Gebäude darauf eingerichtet sein kann; und die dann aber auch nicht mehr wesentlich verändert wird, weil ja die Kompatibilität gewährleistet sein muss.


Über die Stadtarchitektur ist durch dieses Verkehrsmittel NEXT noch gar nicht viel gesagt. Richtig ist natürlich, dass es ein integriertes Gesamtkonzept sein muss. Aber da gibt noch so viele Freiräume, die von den demokratisch partizipierenden Menschen kreativ genutzt werden, dass man hier etwas Revolutionäres erwarten kann.

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Insgesamt: Abwegig und mMn auch nicht wünschenswert, denn ich möchte keine solchen komplett neuen, geschichtslosen Städte.


Gesichtslos sind doch eher große Teile der aktuellen Städte, abgesehen von einigen netteren Plätzen, die es auch gibt.

Und die zukünftige, nachhaltige Stadt kann sich auch die guten Dinge heutiger (und selbst vergangener) Architektur aneignen und sie bewahren, aber zusätzlich völlig neue, bisher nie dagewesene Kreationen errichten.

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Selbstgesteuerter öffentlicher Verkehr, stärker auf Anforderung ausgerichtet, auch selbstfahrende Einzel- aber nicht Privatfahrzeuge - alles fein. Aber das man zwischen den Einzelfahrzeugen für wenig genutzte Strecken, effizienteren Großfahrzeugen und Aufzügen umsteigen muss, wird, denke ich, se bleiben. Ausgenommen natürlich diejenigen, die auf Raumstationen o.Ä. leben werden.


Das wird dann so bleiben, wenn die Stadtgestaltung weiterhin den Technokraten und Lobby-Politiker/-innen überlassen wird - unter Ignorieren der demokratischen Mitgestaltung der Bevölkerung sowie neuester wissenschaftlicher Errungenschaften und Konzepte.

Science Fiction heißt ja deshalb so, weil sie nicht einfach nur Fiction ist, sondern eine materielle wissenschaftliche Grundlage hat.
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vrolijke
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2244970) Verfasst am: 14.03.2021, 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Integrierte Konzepte aus der Perspektive des Personentransports könnten aber so aussehen:

NEXT Future Transportation 3D - 2035

In diesem 1-minütigen Animationsvideo wird der Ansatz zusammensteckbarer Fahzeugkabinen veranschaulicht, mit denen man nicht nur vor die Haustür, sondern direkt in sein Zimmer fahren kann.

Ob die jetzt zusammengeklebt werden müssen oder die Fassaden hochfahren sollen sei dahingestellt, aber solche Konzepte finde ich bisher immer noch am besten.

Menschen sind 'Lauftiere', die brauchen die Bewegung. Wieso nicht das Umfeld als Fußgänger-Umfeld gestalten, "mobil ist wer laufen kann", und Fahrten die Ausnahme vom Alltag sind?

"Ein fundamentales Planungsprinzip zukunftsorientierter Städte muß es daher sein, die Geschwindigkeiten aus den Städten zu eliminieren und in so vielen Bereichen wie möglich, wieder zur Fußgehergeschwindigkeit und damit zur menschlichen Dimension zurück zu finden."
(H. Knoflacher)


Menschen sind Lauftiere, ja das sind sie auch.

Menschen sind aber vor allem Produktionstiere, die sich Umwelt menschlich umbauen können, etwa, um Wege zu reduzieren.

Da kann man Stadtgeometrien entwerfen, in denen die wichtigen Dinge sich in Zentren befinden, zu denen die Wege minimiert werden. Ich denke, die Minimierung der Entfernungen ist das Primäre.

Erst danach kann man sich Gedanken darüber machen, wie man die immer noch notwendigen Entfernungen überwindet, ob zu Fuß, mit mechanischen Vehikeln oder motorisiert.

Auch deshalb steht man vor dem Problem der völlig verbauten Städte, in denen die Zentren (Arbeit, Einkaufen, Freizeiten, Lernen) oft zu weit von vielen Menschen weg sind. Das kann man auch nicht einfach dadurch korrigieren, indem man jetzt vermehrt Fahrradwege baut. Die ganze Anordnungsarchitektur ist logistisch katastrophal. Also Stichwort Pendler z.B.

Daneben sind die gesellschaftlichen Prozesse so, dass die Menschen getaktet werden, also quasi ein Fordismus des Personenverkehrs.

Deshalb sind *moderne* Städte davon geprägt, dass zu jeder Minute und vor allem zu den *rush hours* tausende, hunderttausende Leute hin- und herfahren oder auch hin- und herlaufen. Das sind aber keine freiwilligen Mobilitäten, sondern ritualisierte Zwangsbewegungen.

Also, Freiheit ist was anderes.

Und man sieht daran, welche Bedeutung die Stadt hat für eine menschliche Welt, für eine Zivilisation, die auch diesen Namen "Zivilisation" verdient und nicht nur den Namen "Kultur".

Da bin ich ganz bei Dir.
In Stuttgart gibt es mehrere Wohnviertel die so ähnlich sind, als das wo ich wohne.
Bäcker Metzger, Apotheker, Arzt, Bus- und S-Bahnhaltestelle und ein Lebensmittelladen sind alle innerhalb 50 Meter.
Noch gut per Fahrrad zu erreichen sind einige Discounter, und was man sonst noch so braucht.
Dennoch können wir per Fahrrad über die Felder fahren ohne eine größere Straße zu überqueren.
Bis vor ein paar Jahre hatten wir jedes Jahr via "meine Ernte" ein Gemüsegarten zum selber beackern und ernten.
Museum, Oper, Ballett, Schwimmbad, Sauna, Zoo, alles gut öffentlich zu erreichen.
Wo bekommt man soviel Lebensqualität auf dem Land?
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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Beitrag(#2244974) Verfasst am: 14.03.2021, 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Da kann man Stadtgeometrien entwerfen, in denen die wichtigen Dinge sich in Zentren befinden, zu denen die Wege minimiert werden. Ich denke, die Minimierung der Entfernungen ist das Primäre.

Ja. Kurze Wege können auch ein Zeichen dafür sein das Dinge zusammenpassen.

Zitat:
Erst danach kann man sich Gedanken darüber machen, wie man die immer noch notwendigen Entfernungen überwindet, ob zu Fuß, mit mechanischen Vehikeln oder motorisiert.

Aber auch noch fragen wieso die "notwendig" sein sollen...
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vrolijke
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Beitrag(#2244976) Verfasst am: 14.03.2021, 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:


Zitat:
Erst danach kann man sich Gedanken darüber machen, wie man die immer noch notwendigen Entfernungen überwindet, ob zu Fuß, mit mechanischen Vehikeln oder motorisiert.

Aber auch noch fragen wieso die "notwendig" sein sollen...


Wenn man von morgens bis Abends in eine Hängematte glücklich sein kann, braucht man das weniger.
Aber für etwas (bessere) Nahrung, Kultur, Heizung etc, muss man sich nun mal ein wenig bewegen.
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uwebus
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Beitrag(#2244989) Verfasst am: 14.03.2021, 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Es mag ja eine Zukunftsversion geben von autonom selbstfahrenden Autos, aber daran glaube ich erst, wenn und falls sie mal auf der Straße stehen werden. Kannst ja mal ein Video machen von einer Herde Pkws, die wie eine verstreute Schafsherde auf Telekommando in ihren Sammelstall fahren.

Unter fast jedem größeren städtischen Neubau gibt es schon heute solche Sammelstellen. Nennen sich Tiefgaragen. Schulterzucken


Nur eine Frage dazu: Warum wohl stehen die meisten der privaten Pkw in der Bundesrepublik unter der Laternengarage?

Ist das so?


Die Eigentumsquote an Wohnimmobilien ist in Deutschland unter 50%, die Mehrheit wohnt zur Miete. Mietwohnungen mit Garage sind äußerst selten. Auch Besitzer von Eigentumswohnungen wie z.B. ich haben, wenn überhaupt, nur eine Garage, Ehepaare und auch deren Kinder haben aber oft mehrere Autos. Es bleibt gar nicht aus, daß die Masse der privaten Pkws auf öffentlichen Verkehrsflächen abgestellt wird, in der Regel am Straßenrand auf Parkstreifen oder einfach in Fahrtrichtung auf der rechten Straßenseite. Auch private Parkplätze für die Bewohner von Wohnanlagen fallen unter den Begriff "Laternengarage".
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Beitrag(#2244990) Verfasst am: 14.03.2021, 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Es mag ja eine Zukunftsversion geben von autonom selbstfahrenden Autos, aber daran glaube ich erst, wenn und falls sie mal auf der Straße stehen werden. Kannst ja mal ein Video machen von einer Herde Pkws, die wie eine verstreute Schafsherde auf Telekommando in ihren Sammelstall fahren.

Unter fast jedem größeren städtischen Neubau gibt es schon heute solche Sammelstellen. Nennen sich Tiefgaragen. Schulterzucken

Nur eine Frage dazu: Warum wohl stehen die meisten der privaten Pkw in der Bundesrepublik unter der Laternengarage?

Ist das so?

Die Eigentumsquote an Wohnimmobilien ist in Deutschland unter 50%, die Mehrheit wohnt zur Miete. Mietwohnungen mit Garage sind äußerst selten. Auch Besitzer von Eigentumswohnungen wie z.B. ich haben, wenn überhaupt, nur eine Garage, Ehepaare und auch deren Kinder haben aber oft mehrere Autos. Es bleibt gar nicht aus, daß die Masse der privaten Pkws auf öffentlichen Verkehrsflächen abgestellt wird, in der Regel am Straßenrand auf Parkstreifen oder einfach in Fahrtrichtung auf der rechten Straßenseite. Auch private Parkplätze für die Bewohner von Wohnanlagen fallen unter den Begriff "Laternengarage".

Glaubst du, dass ich deine Kaffeesatzleserei als Beleg ansehe?
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Beitrag(#2245008) Verfasst am: 14.03.2021, 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Es mag ja eine Zukunftsversion geben von autonom selbstfahrenden Autos, aber daran glaube ich erst, wenn und falls sie mal auf der Straße stehen werden. Kannst ja mal ein Video machen von einer Herde Pkws, die wie eine verstreute Schafsherde auf Telekommando in ihren Sammelstall fahren.

Unter fast jedem größeren städtischen Neubau gibt es schon heute solche Sammelstellen. Nennen sich Tiefgaragen. Schulterzucken

Nur eine Frage dazu: Warum wohl stehen die meisten der privaten Pkw in der Bundesrepublik unter der Laternengarage?

Ist das so?

Die Eigentumsquote an Wohnimmobilien ist in Deutschland unter 50%, die Mehrheit wohnt zur Miete. Mietwohnungen mit Garage sind äußerst selten. Auch Besitzer von Eigentumswohnungen wie z.B. ich haben, wenn überhaupt, nur eine Garage, Ehepaare und auch deren Kinder haben aber oft mehrere Autos. Es bleibt gar nicht aus, daß die Masse der privaten Pkws auf öffentlichen Verkehrsflächen abgestellt wird, in der Regel am Straßenrand auf Parkstreifen oder einfach in Fahrtrichtung auf der rechten Straßenseite. Auch private Parkplätze für die Bewohner von Wohnanlagen fallen unter den Begriff "Laternengarage".

Glaubst du, dass ich deine Kaffeesatzleserei als Beleg ansehe?


Wo beziehe ich mich auf Kaffeesatz? Erkundige dich mal über die Eigentumsquote an Wohnimmobilien in Deutschland, die liegt unter 50%, ist weitaus geringer als in Italien, Spanien und Frankreich.

Und dann geh doch mal in Wohngebiete der Wohnungsbaugesellschaften (Massenquartiere), die von Mietern bewohnt sind, und schau mal nach, ob du da viele Garagen siehst. Die haben gerade mal einen privaten Parkplatz für die Mieter, meist noch nicht mal einen pro Wohneinheit.

Und wo hast du in Innenstadtlagen in älterem Baubestand Garagen? Dort, wo die Alliierten die Städte nicht platt gemacht haben, sind 4-5stöckige Altbauten, da findest du nur in Ausnahmefällen Garagen. Warum wohl stehen da überall Verkehrsschilder "Parken nur für Anwohner mit Ausweis"?
_________________
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Beitrag(#2245010) Verfasst am: 14.03.2021, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Wo beziehe ich mich auf Kaffeesatz? Erkundige dich mal über die Eigentumsquote an Wohnimmobilien in Deutschland, die liegt unter 50%, ist weitaus geringer als in Italien, Spanien und Frankreich.

Und dann geh doch mal in Wohngebiete der Wohnungsbaugesellschaften (Massenquartiere), die von Mietern bewohnt sind, und schau mal nach, ob du da viele Garagen siehst. Die haben gerade mal einen privaten Parkplatz für die Mieter, meist noch nicht mal einen pro Wohneinheit.

Und wo hast du in Innenstadtlagen in älterem Baubestand Garagen? Dort, wo die Alliierten die Städte nicht platt gemacht haben, sind 4-5stöckige Altbauten, da findest du nur in Ausnahmefällen Garagen. Warum wohl stehen da überall Verkehrsschilder "Parken nur für Anwohner mit Ausweis"?

Jetzt verstehe ich langsam, warum so viele UserInnen hier schreiben, dass es schwierig wäre, mit dir zu diskutieren. Anscheinend verstehst du gar nicht den Unterschied zwischen Beleg und persönlicher Anschauung.
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Alchemist
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Beitrag(#2245033) Verfasst am: 15.03.2021, 08:55    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:


Zitat:
Erst danach kann man sich Gedanken darüber machen, wie man die immer noch notwendigen Entfernungen überwindet, ob zu Fuß, mit mechanischen Vehikeln oder motorisiert.

Aber auch noch fragen wieso die "notwendig" sein sollen...


Wenn man von morgens bis Abends in eine Hängematte glücklich sein kann, braucht man das weniger.
Aber für etwas (bessere) Nahrung, Kultur, Heizung etc, muss man sich nun mal ein wenig bewegen.


So ist es. Oder wenn man einfach mal was anderes sehen möchte als seine unmittelbare Umgebung! Schulterzucken
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uwebus
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Beitrag(#2245210) Verfasst am: 16.03.2021, 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Wo beziehe ich mich auf Kaffeesatz? Erkundige dich mal über die Eigentumsquote an Wohnimmobilien in Deutschland, die liegt unter 50%, ist weitaus geringer als in Italien, Spanien und Frankreich.

Und dann geh doch mal in Wohngebiete der Wohnungsbaugesellschaften (Massenquartiere), die von Mietern bewohnt sind, und schau mal nach, ob du da viele Garagen siehst. Die haben gerade mal einen privaten Parkplatz für die Mieter, meist noch nicht mal einen pro Wohneinheit.

Und wo hast du in Innenstadtlagen in älterem Baubestand Garagen? Dort, wo die Alliierten die Städte nicht platt gemacht haben, sind 4-5stöckige Altbauten, da findest du nur in Ausnahmefällen Garagen. Warum wohl stehen da überall Verkehrsschilder "Parken nur für Anwohner mit Ausweis"?

Jetzt verstehe ich langsam, warum so viele UserInnen hier schreiben, dass es schwierig wäre, mit dir zu diskutieren. Anscheinend verstehst du gar nicht den Unterschied zwischen Beleg und persönlicher Anschauung.




Ein Beleg? Also eine amtliche Bescheinigung? Die kannst du dir selbst besorgen, indem du bei allen Bauämtern in Deutschland die Informationen über die Anzahl der Garagenplätze anforderst, sie summierst und dann der Anzahl der bei den Zulassungsstellen gemeldeten Pkws gegenüber stellst.

Wenn ich schreibe, daß es regnet, glaubst du das dann auch nur, wenn es amtlich bestätigt wird? Reicht die nicht dein eigener Verstand, wenn du mal durch die Städte gehst? Selbst die Grünen, nun nicht gerade meine Freunde, sprechen vom Verkehrschaos wegen zu vieler Pkws auf den Straßen. Die meckern doch nicht über die Garagenplätze, sondern über zu viele Autos auf den Straßen.

Und zum Unterschied zwischen "Beleg" und "persönlicher Anschauung" in einem anderen Beispiel in diesen Foren FGH:

Der Urknall wird "belegt" durch dessen Vertreter mit Axiomen, für die es keine experimentellen Bestätigungen gibt. Die "Belege" beruhen also auf dem Glauben an die Richtigkeit der Axiome.

Und nun kommt da einer daher, glaubt nicht an die Axiome und streitet sie ab, gibt dafür auch technische Gründe an, die zumindest in der Mechanik und anderweitig experimentell bestätigt werden.

Was passiert? Die "belegten" Annahmen werden zur Wahrheit und die Ungläubigen für doof erklärt.

Erinnert mich immer wieder an den Vatikan, der ist auch Besitzer der alleinigen Wahrheit. Sobald hier persönlicher Verstand in Kollision mit Lehrbuchwahrheit gerät, werden die Lehrbuchanzweifler für doof erklärt. Passiert nicht nur mir.
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tillich (epigonal)
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Beiträge: 19806

Beitrag(#2245221) Verfasst am: 16.03.2021, 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Ein Beleg? Also eine amtliche Bescheinigung?

bangdesk
uwebus hat folgendes geschrieben:
Die kannst du dir selbst besorgen, [...]

bangdesk
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zelig
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Beiträge: 24892

Beitrag(#2245225) Verfasst am: 16.03.2021, 17:06    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Ein Beleg? Also eine amtliche Bescheinigung?

bangdesk
uwebus hat folgendes geschrieben:
Die kannst du dir selbst besorgen, [...]

bangdesk


Aua! Tu das nicht. Nein, so geht das nicht!
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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
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Wohnort: Saarbrücken

Beitrag(#2245277) Verfasst am: 17.03.2021, 18:04    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Ein Beleg? Also eine amtliche Bescheinigung?

bangdesk
uwebus hat folgendes geschrieben:
Die kannst du dir selbst besorgen, [...]

bangdesk


Aua! Tu das nicht. Nein, so geht das nicht!


Beleg: Nachweis für Ausgaben oder Zahlungen o. Ä.; Beweisstück https://www.duden.de/rechtschreibung/Beleg


Lassen wir das Geplapper, in Bezug auf das Thema dieses threads folgende Kopie aus der heutigen NZZ:

https://www.nzz.ch/meinung/mehr-innovation-die-hohen-kosten-einer-forcierten-klimapolitik-ld.1603162?reduced=true

Da steht wieder mal ein Jemand mit Verstand den ganzen grünen Weltenrettern gegenüber.

Link wegen Urheberrechtsverletzung ersetzt. - jdf
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jdf
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Beitrag(#2245300) Verfasst am: 17.03.2021, 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Ein Beleg? Also eine amtliche Bescheinigung?

bangdesk
uwebus hat folgendes geschrieben:
Die kannst du dir selbst besorgen, [...]

bangdesk


Aua! Tu das nicht. Nein, so geht das nicht!


Beleg: Nachweis für Ausgaben oder Zahlungen o. Ä.; Beweisstück https://www.duden.de/rechtschreibung/Beleg

q.e.d.
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Alchemist
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Beitrag(#2245322) Verfasst am: 17.03.2021, 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:

Da steht wieder mal ein Jemand mit Verstand den ganzen grünen Weltenrettern gegenüber.


uwes „seriöse“ Quelle ist dieser Mann:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bj%C3%B8rn_Lomborg

Zitat:
2003 rügte das Dänischen Komitee für unredliches Verhalten in der Wissenschaft Lomborg für sein Buch The Skeptical Environmentalist. Ausgangspunkt waren Beschwerden durch anerkannte internationale Forscher wie z. B. Edward O. Wilson.[6] Unter anderem hielt dieses fest, dass Lomborg in seinem Buch u. a. erfundene Daten genutzt, selektiv unerwünschte Ergebnisse aussortiert und vorsätzlich irreführende statistische Methoden angewandt hatte, zudem Plagiate begangen und Ergebnisse anderer Forscher vorsätzlich falsch interpretiert hatte.[14] Insgesamt fand der dänische Biologe Kare Fog 110 klare Fehler und 208 inhaltliche Mängel, also etwa einen Irrtum pro Seite.[15] Zudem wurde das Buch als "ein Lehrbuchbeispiel für den Missbrauch von Statistik" bezeichnet.[16]

Das dänische Ministerium für Wissenschaft, Technik und Innovation sprach ihn schließlich nach einer Überprüfung von dem Vorwurf der wissenschaftlichen Unlauterkeit frei, da nicht nachgewiesen werden konnte, dass das Buch überhaupt ein wissenschaftliches Werk sei.


Aber wer wäre uwe, wenn ihn dss interessieren würde? Mit den Augen rollen

Edit: Ich weiß nun warum. Offensichtlich haben dieser Mann und uwe was gemeinsam:
Zitat:

Kare Fog kritisierte zudem, dass Lomborg keine Fehler zugebe. So habe er auf die Kritik zunächst mit der Forderung reagiert, dass seine Kritiker seine Fehler zunächst dokumentieren sollten, und dann, als dies geschehen sei, einfach die Fakten ignoriert.


Link klickbar gemacht. vrolijke
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TheStone
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Beiträge: 761

Beitrag(#2245329) Verfasst am: 17.03.2021, 22:59    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:


Zitat:
2003 rügte das Dänischen Komitee für unredliches Verhalten in der Wissenschaft Lomborg für sein Buch The Skeptical Environmentalist. Ausgangspunkt waren Beschwerden durch anerkannte internationale Forscher wie z. B. Edward O. Wilson.[6] Unter anderem hielt dieses fest, dass Lomborg in seinem Buch u. a. erfundene Daten genutzt, selektiv unerwünschte Ergebnisse aussortiert und vorsätzlich irreführende statistische Methoden angewandt hatte, zudem Plagiate begangen und Ergebnisse anderer Forscher vorsätzlich falsch interpretiert hatte.[14] Insgesamt fand der dänische Biologe Kare Fog 110 klare Fehler und 208 inhaltliche Mängel, also etwa einen Irrtum pro Seite.[15] Zudem wurde das Buch als "ein Lehrbuchbeispiel für den Missbrauch von Statistik" bezeichnet.[16]



Hey, der Typ arbeitet immerhin mit den selben Mitteln wie Uwe in seinem Pamphlet. (naja...Uwe beherrscht zusätzlich auch noch Fehlschlüsse und Inkonsistent... zwinkern ) Kein Wunder, dass Uwe das überzeugend findet. Sehr glücklich
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jdf
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Beitrag(#2245340) Verfasst am: 17.03.2021, 23:13    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwes „seriöse“ Quelle ist dieser Mann:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bj%C3%B8rn_Lomborg

Zitat:
2003 rügte das Dänischen Komitee für unredliches Verhalten in der Wissenschaft Lomborg für sein Buch The Skeptical Environmentalist. Ausgangspunkt waren Beschwerden durch anerkannte internationale Forscher wie z. B. Edward O. Wilson.[6] Unter anderem hielt dieses fest, dass Lomborg in seinem Buch u. a. erfundene Daten genutzt, selektiv unerwünschte Ergebnisse aussortiert und vorsätzlich irreführende statistische Methoden angewandt hatte, zudem Plagiate begangen und Ergebnisse anderer Forscher vorsätzlich falsch interpretiert hatte.[14] Insgesamt fand der dänische Biologe Kare Fog 110 klare Fehler und 208 inhaltliche Mängel, also etwa einen Irrtum pro Seite.[15] Zudem wurde das Buch als "ein Lehrbuchbeispiel für den Missbrauch von Statistik" bezeichnet.[16]

Das dänische Ministerium für Wissenschaft, Technik und Innovation sprach ihn schließlich nach einer Überprüfung von dem Vorwurf der wissenschaftlichen Unlauterkeit frei, da nicht nachgewiesen werden konnte, dass das Buch überhaupt ein wissenschaftliches Werk sei.

Wow. Wenn die NZZ so alles schreiben lässt. Mensch könnte meine, dass die eine Agenda hätten. Geschockt
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Beitrag(#2245344) Verfasst am: 17.03.2021, 23:18    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwes „seriöse“ Quelle ist dieser Mann:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bj%C3%B8rn_Lomborg

Zitat:
2003 rügte das Dänischen Komitee für unredliches Verhalten in der Wissenschaft Lomborg für sein Buch The Skeptical Environmentalist. Ausgangspunkt waren Beschwerden durch anerkannte internationale Forscher wie z. B. Edward O. Wilson.[6] Unter anderem hielt dieses fest, dass Lomborg in seinem Buch u. a. erfundene Daten genutzt, selektiv unerwünschte Ergebnisse aussortiert und vorsätzlich irreführende statistische Methoden angewandt hatte, zudem Plagiate begangen und Ergebnisse anderer Forscher vorsätzlich falsch interpretiert hatte.[14] Insgesamt fand der dänische Biologe Kare Fog 110 klare Fehler und 208 inhaltliche Mängel, also etwa einen Irrtum pro Seite.[15] Zudem wurde das Buch als "ein Lehrbuchbeispiel für den Missbrauch von Statistik" bezeichnet.[16]

Das dänische Ministerium für Wissenschaft, Technik und Innovation sprach ihn schließlich nach einer Überprüfung von dem Vorwurf der wissenschaftlichen Unlauterkeit frei, da nicht nachgewiesen werden konnte, dass das Buch überhaupt ein wissenschaftliches Werk sei.

Wow. Wenn die NZZ so alles schreiben lässt. Mensch könnte meine, dass die eine Agenda hätten. Geschockt


Für Leute, denen die FAZ zu links ist
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jdf
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Beitrag(#2245401) Verfasst am: 18.03.2021, 12:23    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
[...]

Lassen wir das Geplapper, in Bezug auf das Thema dieses threads folgende Kopie aus der heutigen NZZ:

https://www.nzz.ch/meinung/mehr-innovation-die-hohen-kosten-einer-forcierten-klimapolitik-ld.1603162?reduced=true

Da steht wieder mal ein Jemand mit Verstand den ganzen grünen Weltenrettern gegenüber.

Link wegen Urheberrechtsverletzung ersetzt. - jdf

Dein Beitrag gibt keine hinreichende Auskunft über den Inhalt des von dir verlinkten Artikels. Daher wirst du ermahnt, folgende Forumsregel einzuhalten:
Forumsregeln 2.3, Absatz 6 hat folgendes geschrieben:
Links auf andere Webseiten sind in Diskussions-Threads nur als Quellenangabe zulässig. Daher sind Quellen zu zitieren oder zu transkribieren und auf die für die Diskussion relevanten Inhalte zu kürzen bzw. zutreffend zusammenzufassen; es muss möglich sein, einen Forumsbeitrag zu verstehen, ohne dem Link zur Quelle zu folgen. Autor oder Publikation sowie Titel der Quelle sind grundsätzlich im Beitrag zu nennen, sofern sie nicht aus der URL des Links hervorgehen.


Außerdem wirst du ermahnt, bei deinen Verlinkungen das Urheberrecht zu beachten. Die Kopie eines NZZ-Artikels auf deiner Webseite stellt einen klaren Urheberrechtsverstoß dar. Daher wurde dein Link durch einen Link zum Ursprungsartikel ersetzt.

Hier die Forumsregel dazu:

Forumsregeln 2.3, Absatz 1 hat folgendes geschrieben:
Das Einstellen von Inhalten, die nach geltendem Recht ungesetzlich sind, einen Rechtsbruch beinhalten oder dazu zu einem Rechtsbruch auffordern, ist selbstverständlich verboten. Insbesondere sind das allgemeine Persönlichkeitsrecht und das Urheberrecht zu beachten:
(a) bei der Verlinkung und Zitierung externer Inhalte dürfen die Rechte Dritter nicht verletzt werden,
(b) persönliche Daten anderer Benutzer dürfen ohne deren Einverständnis nicht veröffentlicht werden.


Beide Ermahnungen gelten auch für diesen Beitrag: https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2244557#2244557
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Beitrag(#2245420) Verfasst am: 18.03.2021, 15:07    Titel: Antworten mit Zitat

Einen Beitrag nach Diskussionen über Einzelfallentscheidungen des Teams III verschoben.
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tillich (epigonal)
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Beitrag(#2245423) Verfasst am: 18.03.2021, 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Ein Beleg? Also eine amtliche Bescheinigung?

bangdesk
uwebus hat folgendes geschrieben:
Die kannst du dir selbst besorgen, [...]

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Aua! Tu das nicht. Nein, so geht das nicht!


Beleg: Nachweis für Ausgaben oder Zahlungen o. Ä.; Beweisstück https://www.duden.de/rechtschreibung/Beleg

Wow ... bis zur zweiten Wortbedeutung zu lesen, war dir zu mühsam? Oder willst du mich einfach nur veräppeln?

Aber in gewisser Hinsicht ist das ein kleines Kunstwerk: Du hast gerade einen Beleg gebracht für deine Verwendung des Worts "Beleg" und dabei unwillentlich vorgeführt, dass man Belege auch falsch verwenden kann.
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uwebus
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Wohnort: Saarbrücken

Beitrag(#2245523) Verfasst am: 19.03.2021, 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Ein Beleg? Also eine amtliche Bescheinigung?

bangdesk
uwebus hat folgendes geschrieben:
Die kannst du dir selbst besorgen, [...]

bangdesk


Aua! Tu das nicht. Nein, so geht das nicht!


Beleg: Nachweis für Ausgaben oder Zahlungen o. Ä.; Beweisstück https://www.duden.de/rechtschreibung/Beleg

Wow ... bis zur zweiten Wortbedeutung zu lesen, war dir zu mühsam? Oder willst du mich einfach nur veräppeln?

Aber in gewisser Hinsicht ist das ein kleines Kunstwerk: Du hast gerade einen Beleg gebracht für deine Verwendung des Worts "Beleg" und dabei unwillentlich vorgeführt, dass man Belege auch falsch verwenden kann.


Tillich, ich veräppele niemanden. Ich benutze nur meinen Verstand und maße mir an, mir über Offensichtliches ein Urteil zu bilden, ohne daß mir irgendjemand dieses Offensichtliche vorher schriftlich bestätigen muß.

Und daß es in Deutschland mehr Pkw als Garagen gibt ist eine dieser Offensichtlichkeiten, die nicht erst durch Nachzählen bestätigt werden müssen.

Ich nehme an, es liegt an meinem Beruf, der sehr praxisbezogen war und ist und der es erforderte, aufgrund eines offensichtlichen Mangels zu reagieren, ohne daß mir dieser Mangel von wem auch immer vorher erst bescheinigt werden mußte.


Aber wir kommen hier in diesen Foren sowieso nicht weiter. Wahrheit als solche gibt es nicht, Wahrheit im Sinne von Evidenz läßt sich nur durch das Experiment ermitteln. Und wenn Experimente zeigen, daß eine Annahme durch das Experiment widerlegt wird, dann taugt die Annahme nichts und das trifft auf etliche der in diesen Foren vorgestellten Theorien/Annahmen zu. Und es ist nicht uwebus, der mittels Experiment diese Annahmen widerlegt, sondern es sind die Theoretiker mit ihren Experimenten selbst, die dann versuchen, ihre Annahmen so hinzubiegen, daß sie mit dem Experiment übereinstimmen.

Was machten die Scholastiker? Sie machten Engel so klein, daß sie dutzendweise auf einer Nadelspitze Platz fanden. Aber die Existenz von Engeln wurde nicht infrage gestellt. Und nun kommt ein uwebus und behauptet, Engel gibt es gar nicht, und schon ist uwebus ein Troll und Crank, weil die Engel doch in der Heiligen Schrift stehen und damit ihre Existenz als bewiesen gilt.

So ist das auch in der heutigen Scholastik, z.B. der Relativitätstheorie, da gibt es Dinge, die gibt es gar nicht, aber wer nicht dran glaubt ist ein Troll und Crank.
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