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Rassismus?!
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Skeptiker
"I can't breathe!"



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 15852
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2242052) Verfasst am: 11.02.2021, 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Pan narrans hat folgendes geschrieben:
Marxism Is Way Better Than Critical Race Theory

Das sowieso. Cool


Fragt sich, was erfolgreicher ist. zwinkern



Hier geht's doch nicht um Erfolg, sondern um die unverdorbene Ästhetik der reinen Theorie.


Wer erfolgreich sein will, der muss Kapitalist werden. Sehr glücklich


Also quasi Rassist.


Nein. Ausdruecklich nicht.

Das Eine hat naemlich mit dem anderen nicht so furchtbar viel zu tun.

Genauso wie es rassistische Kapitalisten gibt, gibt es auch dezidiert antirassistische und auch wenn viele Marxisten eine antirassistische Haltung aus ihrer marxistischen Ideologie ableiten, war auch in marxistischen Gesellschaften Rassismus immer present, bis hinein in die Führungsspitze.


Also, Rassismus hatte und hat schon immer eine materielle Grundlage, d.h. eine Grundlage in der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Man distanziert sich heute in den offiziellen Lehrplänen der Schule gerne vom Kolonialismus und der Sklaverei, die beide untrennbar mit bestimmten Bildern der ausgebeuteten Sklaven verknüpft waren:

Zitat:
Kolonialismus im Schulbuch

Was lernen Schüler*innen auf diesen teils knappen Seiten über Rassismus? Während sich das Cornelsen-Buch zu diesem Thema gänzlich in Schweigen hüllt, lassen andere Verlage die sozialdarwinistische Ideologie an Quellen herausarbeiten. Dass der damalige Rassismus auch etwas mit der Gegenwart zu tun hat, erfährt man bei Westermann etwa im Informationskasten «Rassismus in der Sprache», in dem die rassistische Fremdzuschreibung «Hottentotten» kritisch analysiert wird. Dasselbe Sprachbewusstsein lassen die Autoren jedoch an anderer Stelle vermissen, etwa wenn Indigene abwertend als «Buschleute» bezeichnet werden.

Dass die Pseudowissenschaft vermeintlicher Menschenrassen die Rechtfertigung für die systematische Ausbeutung, Unterdrückung und Entrechtung der Kolonisierten darstellte, dass Rassismus nicht nur in der Sprache, sondern auch in diskriminierenden Gesellschaftsstrukturen, im unterschiedlichen Zugang zu Macht und Ressourcen fortlebt: Das müssen sich die Schüler*innen weitgehend selbst denken – es sei denn, engagierte Pädagog*innen stoßen entsprechende Gedanken im Klassenzimmer an.


https://www.rosalux.de/news/id/42834/kolonialismus-im-schulbuch


Rassismus schwebte noch nie im luftleeren Raum. Diskriminierungen im gesellschaftlichen Maßstab kamen noch nie aus dem Nichts bzw. einfach aus dem Denken. So ein Strukturalismus und Idealismus ist völliger bürgerlicher Unsinn, den der Marxismus in der Tat in die Tonne gehauen hat.

Heute ist es nötig, von den modernen Sklavenhaltern, den Kapitalisten und ihrem Staat zu sprechen, um zu verstehen, dass die Grundlage für die Beseitigung vielfältiger alter und immer wieder neuer Diskriminierungsparadigmen nicht gegeben ist.

Da nützen noch so viel sprachpädagogische Bemühungen kleinbürgerlicher Ideologen wenig.

Oder meinst du, dass irgend eine Nazi-Glatze von seinen Diskriminerungen ablässt, nur weil er andere Wörter benutzen muss, um nicht gleich aufzufallen? Guck dir die Identitären an und guck dir an, wie die sich sprachlich gewandelt und angepasst haben bis hin zu der Übernahme (scheinbar) emanzipativer Begriffe ("Freiheit", sogar "Sozialismus", etc.). Aber der inhaltliche Dreck hat sich nicht ein Jota verändert.

Auch der moderne Sklavenhalter beschwört hoch und heilig:

"Ich behandle meine Sklaven gut!" zwinkern
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"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2242053) Verfasst am: 11.02.2021, 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiss, dass Du das glaubst. Ich glaube jedoch, dass das nicht ganz so einfach ist. zwinkern
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Skeptiker
"I can't breathe!"



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 15852
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2242057) Verfasst am: 11.02.2021, 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich weiss, dass Du das glaubst. Ich glaube jedoch, dass das nicht ganz so einfach ist. zwinkern


Nichts ist einfach auf dieser Welt.

Aber ganz allgemein kann man sagen:

Rassistische Bewegungen sind nicht frei erfindbar, sie sind wie jede Ideologie in ihrer Verbreitung und Akzeptanz auf einen Ansatzpunkt in der realen Welt angewiesen.

https://www.marx21.de/rassismus-im-wandel/
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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smallie
resistent!?



Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 3373

Beitrag(#2242058) Verfasst am: 11.02.2021, 23:17    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Falls ein schwarzer Student traumatisiert wird, wenn er "n*****" auf einem Stück Papier sieht, dann braucht dieser Student eine psychologische Betreuung.

Nehmen wir mal an, McWhorter hat damit Recht. Kann ich mich gerade bei diesem Beispiel durchaus drauf einlassen. Dann bliebe allerdings die naheliegende Frage zu klären, ob der betreffende Student sich zusätzlich zu seiner College Tuition Fee auch noch die Kosten einer psychologischen Betreuung überhaupt leisten kann.



McWhorter hat folgendes geschrieben:
That student who got heart palpitations needs help, and what the suits at the University of Illinois in Chicago should have done as gently direct this student to the proper services, which the school surely provides, for people who have fallen away from the ability to cope with normal life.

Die Collage Tuition beträgt dort 75 000 $ inklusive Unterbringung.

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Schwarze Familien hatten bekanntlich deutlich weniger Chancen, generational wealth aufzubauen, und in den USA bekommt man nunmal weder Healthcare noch Education einfach so geschenkt.

Höhere Bildung gibt es tatsächlich nicht geschenkt. Bei Healthcare schaut's anderes aus. Medicaid ist ein größerer Posten im US-Haushalt. 500 Mrd $ jährlich, oder so. Die deutsche Sicht auf die USA ist manchmal etwas verkürzt.

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
John McWhorter gehört übrigens laut Wikipedia dem Manhattan Institute for Policy Research an, einem konservativen Think Tank, der unter anderem gegen Obamacare opponiert hat und insgesamt sowohl im Bereich Krankenversorgung als auch im Bereich Bildung einen radikalen Free Market-Kurs vertritt. Oder noch anders gesagt: Selbst wenn McWhorter die Sachlage korrekt darstellt (wie gesagt, halte ich durchaus für möglich), ist er selbst immer noch mehr Teil des Problems als Teil der Lösung.

Wow. Also ich möchte erst lesen, was die zu Obamacare sagen, bevor ich mir ein Urteil bilde. Dann möchte ich wissen, ob McWhorter irgendetwas damit zu tun hatte. Drittens kommt es vor, daß man bei einem Thema unterschiedlicher Meinung ist, bei einem anderen Thema nicht.
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"There are two hard things in computer science: cache invalidation, naming things, and off-by-one errors."
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beachbernie
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Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2242063) Verfasst am: 12.02.2021, 01:05    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Falls ein schwarzer Student traumatisiert wird, wenn er "n*****" auf einem Stück Papier sieht, dann braucht dieser Student eine psychologische Betreuung.

Nehmen wir mal an, McWhorter hat damit Recht. Kann ich mich gerade bei diesem Beispiel durchaus drauf einlassen. Dann bliebe allerdings die naheliegende Frage zu klären, ob der betreffende Student sich zusätzlich zu seiner College Tuition Fee auch noch die Kosten einer psychologischen Betreuung überhaupt leisten kann. Schwarze Familien hatten bekanntlich deutlich weniger Chancen, generational wealth aufzubauen, und in den USA bekommt man nunmal weder Healthcare noch Education einfach so geschenkt. John McWhorter gehört übrigens laut Wikipedia dem Manhattan Institute for Policy Research an, einem konservativen Think Tank, der unter anderem gegen Obamacare opponiert hat und insgesamt sowohl im Bereich Krankenversorgung als auch im Bereich Bildung einen radikalen Free Market-Kurs vertritt. Oder noch anders gesagt: Selbst wenn McWhorter die Sachlage korrekt darstellt (wie gesagt, halte ich durchaus für möglich), ist er selbst immer noch mehr Teil des Problems als Teil der Lösung. Hier haben wir übrigens ein schönes Beispiel dafür, wie Konservative zwar bereit sind, alle möglichen Argumente ins Feld zu führen, wenn sie ihnen gerade passen, aber selten, aus ihnen auch die Konsequenzen zu ziehen.



Ein im strenggläubigen evangelikalen Umfeld aufgewachsener Student kann traumatisiert werden, wenn er in einem College oder einer Universität mit der Aussage konfrontiert wird, dass Gott nicht existiert. Schliesslich gilt "Blasphemie" in solchen Kreisen als "Todsünde".

Wollen wir dem zumuten eine eventuell notwendige psychologische Betreuung zusaetzlich zu seiner Tuition bezahlen zu muessen oder waere es nicht viel gerechter, wenn wir die Leugnung der Existenz Gottes verbieten um zu vermeiden, dass solche Studenten traumatisiert werden koennen? Schliesslich soll so eine Bildungseinrichtung ein "safespace" fuer jeden Studenten, unabhängig von sexueller Orientierung, ethnischer Herkunft oder auch religiöser Prägung, sein und keinesfalls dazu dienen eine gewisse Robustheit gegen von anderen nicht beabsichtigte Verletzungen zu entwickeln. Das kommt dann schon noch früh genug, wenn er seine beschützende Alma mater irgendwann verlassen muss um sich draussen in der fiesen Realwelt eine Existenz zu suchen. zwinkern
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Tarvoc
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Beitrag(#2242077) Verfasst am: 12.02.2021, 09:06    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wollen wir dem zumuten eine eventuell notwendige psychologische Betreuung zusaetzlich zu seiner Tuition bezahlen zu muessen oder waere es nicht viel gerechter, wenn wir die Leugnung der Existenz Gottes verbieten um zu vermeiden, dass solche Studenten traumatisiert werden koennen?

Wäre es nicht sehr viel gerechter, wenn du Beiträge tatsächlich lesen würdest, bevor du auf sie antwortest? Ja, wäre es. Dann könntest du dir deine Fragen vielleicht sogar selbst beantworten.
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beachbernie
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2242128) Verfasst am: 12.02.2021, 19:38    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Dann könntest du dir deine Fragen vielleicht sogar selbst beantworten.



Vielleicht solltest Du vorm posten mal etwas nachdenken, dann wuerde es Dich vielleicht nicht überraschen, dass jemand rhetorische Fragen, die er stellt, nicht selbst beantwortet.
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Tarvoc
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Beiträge: 39715

Beitrag(#2242204) Verfasst am: 13.02.2021, 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Vielleicht solltest Du vorm posten mal etwas nachdenken, dann wuerde es Dich vielleicht nicht überraschen, dass jemand rhetorische Fragen, die er stellt, nicht selbst beantwortet.

Als rhetorische Frage war es ein idiotischer Strohmann. Im übrigen ist "Das kannst du dir doch wohl selbst beantworten!" als passende Antwort auf idiotische Rhetorikfragen in der Rhetorik durchaus bekannt und geläufig.
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Pan narrans
just another monkey on the web



Anmeldungsdatum: 24.08.2020
Beiträge: 82

Beitrag(#2242209) Verfasst am: 13.02.2021, 14:30    Titel: Antworten mit Zitat

Triggerwarnung: Enthält viele Zitate!

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Pan narrans hat folgendes geschrieben:
Da laut moderner (anti)rassistischer Doktrin Macht primär an Hautfarbe gekoppelt ist und die herrschende Klasse die Weißen sind, hat man als Weißer die Klassenschuld immer dabei, während die Unterdrückten eben kollektiv nur den Opferstatus bekommen.

Wenn jemand tatsächlich behauptete, das Macht "primär" (!) an Hautfarbe gekoppelt sei und jeder Weiße deswegen "Schuld" habe, wäre das natürlich Quatsch. Ich hätte das aber gerne an einem Beispiel belegt. So halte ich es nämlich für einen übertreibenden Strohmann, der davon ablenkt, dass Macht eben auch mit Hautfarbe zu tun hat und mal als Weißer sich dessen bewusst sein sollte.


Das ist die überwiegende Praxis, die mir begegnet. Das ist doch der Kern der ganzen Doktrin, praktisch jede Form von Benachteiligung als Rassismus zu verstehen, sobald die Benachteiligten den passenden ethnischen Hintergrund haben. Das ist der Kern von dem Konzept des „Strukturellen/systemischen“ Rassismus, das die Machtstrukturen, die an Hautfarbe/Ethnie/Herkunft gebunden sind, pauschalisiert völlig überbewertet und dabei die eigentlichen Machtstrukturen sogar außen vor lässt. Es vertauscht quasi die strukturelle, klassenbedingte Unterdrückung mit rassistisch bedingter Diskriminierung/Benachteiligung und gesteht der Ethnie/Rasse/Hautfarbe damit implizit eine Bedeutung bei Machtverhältnissen zu, die m.E. nicht haltbar sind. Da ist viel mehr Korrelation als Kausalität mit dabei.

Das Kolonialzeitalter ist nämlich durchaus ebenso vorbei, wie die Sklaverei abgeschafft – neokoloniale Ausbeutung geschieht keineswegs mit rassistischer Legitimation oder gar aus rassistischen Gründen. Das wäre der nächste Punkt, dass Ursache und Wirkung vertauscht werden: Rassismus diente der Legitimation von kapitalistischer Ausbeutung, war aber nicht der Grund dafür. Der Grund war und ist immer Profit. Und wenn das vernebelt wird und man jede Form von Benachteiligung mit Rassismus erklärt, dann ist das exakt die Art von Spaltung und vom Kulturarisieren oder Rassifizieren von Klassenkonflikten, die niemandem weiterhilft.


Ich habe jetzt ein bisschen gewühlt und ich habe eigentlich kaum Beispiele für den strukturellen Rassismus gefunden, die wirklich rassistisch wären in dem Sinne, dass Rassismus, der strukturell geworden ist, hier die Ursache wäre. Einfach jede Ungleichheit und Benachteiligung nicht nur als strukturelle Diskriminierung, sondern sogar als strukturellen Rassismus zu verstehen, ist nicht nur einfach unglaublich simplifzierend und realitätsverzerrend, sondern auch äußerst kontraproduktiv.


Aber okay, hier Ibram X. Kendi:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/ibram-x-kendi-how-to-be-an-antiracist-anleitung-zum.950.de.html?dram:article_id=484001

(In den USA gehört Kendi spätestens nach diesem Sommer zu den meistgelesenen und einflussreichsten, aber auch umstrittensten Denkern des Antirassismus.)


Davon:

deutschlandfunkkultur.de hat folgendes geschrieben:

Kendi argumentiert, dass wann immer das Ergebnis Ungleichheit zwischen rassifizierten Gruppen ist, die Ursache Rassismus sein muss.


Das impliziert, dass die Machtstrukturen ganz erheblich an „Rasse“ geknüpft sind.

deutschlandfunkkultur.de hat folgendes geschrieben:

Auch den Begriff „struktureller Rassismus“ findet er nicht ideal, dieser sei zu schwach zur Beschreibung der Lage und würde individuelle Rassisten aus der Verantwortung entlassen.


„zu schwach“ wäre unglücklich ausgedrückt, aber recht hat in dem Punkt, dass der eigentliche Rassismus des individuellen Rassisten viel zu kurz kommt. Freilich meint er das auch etwas anders:

deutschlandfunkkultur.de hat folgendes geschrieben:

Verhaltensweisen, die bloß „nicht rassistisch“ sind, gibt es nicht. Alles was wir tun ist entweder rassistisch oder aber antirassistisch, so lautet die pointierte These des US-amerikanischen Rassismus-Forschers Ibram X. Kendi.


Das ist doch mal konsequent? Radikal? Oder eher arg verkürzt, ideologisch verklärt und extremistisch? Nun, Lösungen hat er auch:

deutschlandfunkkultur.de hat folgendes geschrieben:

Seine Lösung ist eine andere. Um Erfolgsunterschiede zwischen den Races zu überwinden, brauche es eine umgekehrte Diskriminierung. Will heißen: Schwarze bei gleicher Qualifizierung bevorzugt einzustellen ist zwar diskriminierend gegenüber Weißen und Nicht-Schwarzen, aber es ist antirassistisch und für Kendi somit legitim.


Jo – solange es die richtigen trifft, ist Diskriminierung schon okay. Das Problem am Rassismus ist also eher die Rollenverteilung. Na dann.

deutschlandfunkkultur.de hat folgendes geschrieben:

Er plädiert am Schluss des Buches sogar dafür, eine institutionelle, staatliche Form der Kontrolle einzurichten, die Einzelpersonen auf rassistische Verhaltensweisen kontrolliert, und auch Durchsetzungsgewalt hat, um sicher zu stellen, dass rassifizierte Gruppen immer gleichen Zugang zu allen Institutionen haben.


Na, was könnte da noch schief gehen?

Und wie schon angeführt, das ist nicht irgendein unbedeutender Spinner auf Twitter:

"Kendi was included in Time Magazine's 100 Most Influential People of 2020"
https://en.wikipedia.org/wiki/Ibram_X._Kendi


Aber wenn das nun alles vollkommen koscher und vernünftig sein soll, weil das ja Antirassismus heißt, dann weiß auch nicht mehr …


Dahingegen Canan Topçu! Die weiß sehr wohl: Nicht mein Antirassismus

https://www.sueddeutsche.de/politik/rassismus-deutschland-gastbeitrag-1.5043198



Daraus:

Canan Topçu hat folgendes geschrieben:

Doch mir bleiben die inflationären Rassismusdiagnosen fremd. Überspitzt formuliert lässt sich der Befund so beschreiben: Alle weißen Deutschen sind Rassisten, sie nehmen es mit der Muttermilch und der frühkindlichen Sozialisation auf, und merken das meist nicht einmal selbst. POC in Deutschland wiederum sind, gewissermaßen als kollektive Opfer, dem kollektiven Rassismus der weißen Deutschen ausgesetzt.




Canan Topçu hat folgendes geschrieben:

Inzwischen aber werden unüberschaubar viele Haltungen und Handlungen als "rassistisch" diagnostiziert, wird jedes Erlebnis von Ablehnung, Abweisung oder Kritik auf die Herkunft bezogen und aus der eigenen Diskriminierungserfahrung das Recht abgeleitet, Weißen bei diesem Thema Sprechverbote zu erteilen. So wird berechtigte Rassismuskritik instrumentalisiert.



Canan Topçu hat folgendes geschrieben:

So scharf wie sie derzeit geführt wird, wird die Rassismusdebatte nicht dazu beitragen, Ungerechtigkeiten zu verringern. Im Gegenteil: Sie verhärtet die Fronten, wie ich im Privaten wie im Beruflichen feststelle. Das unbefangene Miteinander wird schwieriger; aus Sorge, als Rassist angeprangert zu werden, wissen viele nicht mehr, wie sie sich verhalten sollen, welche Themen sie ansprechen dürfen, und was sie besser nicht fragen sollten.



Canan Topçu hat folgendes geschrieben:

Das Schlechtreden dieser Gesellschaft und das Bashen ganzer Berufsgruppen wie etwa Polizisten, das verächtliche Bezeichnen von autochthonen Deutschen als "Almans" oder als Kartoffeln, mag fürs Empowerment untereinander gut sein, es erzeugt aber keinen konstruktiven Diskurs. Kommunikation zwischen Menschen funktioniert bekanntlich viel besser, wenn man nicht schreit, anklagt und das Gegenüber mit Vorwürfen bombardiert; das macht dicht und auch für berechtigte Kritik unempfänglich.



Canan Topçu hat folgendes geschrieben:

Die Erfahrung sagt: Wut bietet kein gutes Instrumentarium für Veränderungsprozesse. Wut macht viel kaputt. So brandmarkt der allgemeine Rassismusvorwurf nicht einfach aktive Rassisten oder unbekümmerte Unsensible, sondern stößt auch all jene vor den Kopf, die guten Willens sind, aber die - oft elitären - Sprachcodes der neuen Antirassisten nicht kennen.


Exakt. Das ist auch mein Eindruck von dem, was ich da so von mitbekomme/zu lesen bekomme.

Je mehr ich mich mit dem Kram beschäftige, umso fassungsloser werde ich. Critical Race Theory und der daraus geborene „Anti“Rassismus hat zutiefst reaktionäre Züge, wird schon längst instrumentalisiert und kolportiert auch schon längst rassistische Inhalte. Ein Beispiel für letzteres bietet Natasha A. Kelly, die vor kurzem bei Jung & Naiv war und in den Kommentaren zurecht sehr stark kritisiert wurde.

Oder hier:

Zitat:

„Nach ihrem Rassismusverständnis (Natasha A. Kelly sagt bewusst „Mein Rassismusverständnis“) ist Rassismus dasselbe wie White Supremacy. In Anlehnung an Frances Cress Welsing sieht Natasha A. Kelly in einem ursprünglichen Unterlegenheitsgefühl weißer Europäer_innen eine Ursache für die, sozusagen kompensatorische, Überlegenheitsideologie und ihrer (wissenschaftlichen) Biologisierung, Rassifizierung und Kolonialisierung Schwarzer Menschen. Der Vorstellung europäischer, zivilisierter, kutlureller Überlegenheit liege die Intention zugrunde, das Überleben weißer Menschen zu sichern.“

https://sibiuaner.noblogs.org/2015/11/30/ringvorlesung-rassismusforschung-tu-berlin-5-natasha-a-kelly-rassismus-macht-und-sprache/

(gefettet von mir)
Frances Cress Welsing?
https://en.wikipedia.org/wiki/Frances_Cress_Welsing

Wikipedia hat folgendes geschrieben:

In The Isis Papers, she described white people as the genetically defective descendants of albino mutants. She wrote that due to this "defective" mutation, they may have been forcibly expelled from Africa, among other possibilities.[10] Racism, in the views of Welsing, is a conspiracy "to ensure white genetic survival". She attributed AIDS and addiction to crack cocaine and other substances to "chemical and biological warfare" by white people.


Das ist doch reizend, oder?

Als kleiner Bonus:

Wikipedia hat folgendes geschrieben:

Welsing caused controversy after she said that homosexuality among African-Americans was a ploy by white males to decrease the black population.


Entzückend! Homophobie gibt es gratis zum Rassismus dazu. Wundervoll. Mit den Augen rollen

Das soll Antirassismus sein? Tut mir Leid, aber ich weigere mich, das Kultivieren von rassischem Denken als Antirassismus zu verstehen. Solche Blüten wie der Bezug auf Welsing kommen nicht von ungefähr. Das Kultivieren von rassischem Denken und rassischer Unterscheidung ist letzten Endes genau das oder aber führt zu dem, wonach es auch aussieht: Rassismus.
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In Wahrheit bin ich gar kein echter Schimpanse! Political Compass: Economic Left/Right: -7.75 Social Libertarian/Authoritarian: -5.08

Klassismus ist die Mutter aller Probleme. Identitätspolitik aber ist längst der Tod jeder echten Sozialpolitik!

"This shit is ugly to the core; When it comes to the poor; No lives matter!" -Body Count-No Lives Matter
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Tupã
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Beiträge: 330
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Beitrag(#2242758) Verfasst am: 17.02.2021, 21:38    Titel: Re: Wie rassistisch bist du? Das Experiment, Teil 1/3 Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Tupã hat folgendes geschrieben:
...


kennst du den film über den workshop blue eyed?
ist schon älter. fand ich brillant.
https://www.amazon.de/Blue-Eyed-Jane-Elliott/dp/B08D59N3RJ/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=Jane+Elliott&qid=1612888852&s=instant-video&sr=1-1



https://www.youtube.com/watch?v=XAv8JA_9uKI&feature=emb_logo
"How Racist Are You?" | part 1 | Jane Elliott's Brown Eye-Blue Eye Experiment


https://www.grin.com/document/15998

hier steht, worum es geht und wie.


Nein, ich kannte weder den Film noch Janne Elliott nicht. Danke!
Den Film habe noch nicht gesehen, aber habe einiges darüber gelesen + Ausschnitten gesehen.

Die Kritiken sind auch aufschlussreich. Die "unterpigmentierte Personen" Smilie meldeten sich nicht - wahrscheinlich, weil sie evtl. nicht lernen wollen/wollten?
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VanHanegem
Weltmeister



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Beiträge: 2025

Beitrag(#2243172) Verfasst am: 21.02.2021, 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Pan narrans hat folgendes geschrieben:

Zitat:

In Anlehnung an Frances Cress Welsing sieht Natasha A. Kelly in einem ursprünglichen Unterlegenheitsgefühl weißer Europäer_innen eine Ursache für die, sozusagen kompensatorische, Überlegenheitsideologie und ihrer (wissenschaftlichen) Biologisierung, Rassifizierung und Kolonialisierung Schwarzer Menschen.


prinzipiell plausibel, passt aber nicht zur Beobachtung, dass die Angelsachsen die härteren Rassisten sind und nicht die Spanier, die Mauren auch als militätisch und kulturell überlegene Besatzer erleben konnten.



Pan narrans hat folgendes geschrieben:

Zitat:

„Nach ihrem Rassismusverständnis (Natasha A. Kelly sagt bewusst „Mein Rassismusverständnis“) ist Rassismus dasselbe wie White Supremacy. [b]


verstehe ich so nicht, wieso sollte z.B. Han Supremacy (die wir übrigens möglicherweise noch genauer kennen lernen könnten) kein Rassismus sein?
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Bravopunk
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Beitrag(#2245017) Verfasst am: 14.03.2021, 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, ich schrieb es hier schon einmal, als ich zuerst auf den Gedanken kam, weiß nicht, wie weit verbreitet er ist und kam aus aktuellen Anlässen wieder drauf, weshalb ich es nochmal hier wiederholen wollte: Rasse ist ein Terminus, der auf den Menschen angewendet keinen Sinn ergibt, solange man kein Rassist ist, weil Rasse unterstellt, dass eine Züchtung stattfand. Rassisten wollen Menschen züchten, deshalb macht dieser Ansatz und dieses Wort für sie Sinn. Alle anderen sollten sich besser nicht einmal auf dieses Wort einlassen, wo es mal verwendet wird. Denn Menschen werden nicht gezüchtet. Sie wählen ihre Partner quasie durch Würfelwurf. Sehr viel zufälliger geht gewissermaßen nicht mehr.
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Kaguya-hime

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DonMartin
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Beitrag(#2245025) Verfasst am: 15.03.2021, 01:58    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Denn Menschen werden nicht gezüchtet. Sie wählen ihre Partner quasie durch Würfelwurf. Sehr viel zufälliger geht gewissermaßen nicht mehr.

Dann müssten aber in Staaten, wo verschiedene Rassen wohnen und Mischehen seit Generationen erlaubt sind (USA, Brasilien und vmtl etliche mehr), sich längst die Mischlinge durchgesetzt haben.
Scheint mir aber nicht so zu sein.
Offenbar gilt doch eher "gleich und gleich gesellt sich gern".
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Bravopunk
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Beitrag(#2245026) Verfasst am: 15.03.2021, 07:41    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Denn Menschen werden nicht gezüchtet. Sie wählen ihre Partner quasie durch Würfelwurf. Sehr viel zufälliger geht gewissermaßen nicht mehr.

Dann müssten aber in Staaten, wo verschiedene Rassen wohnen und Mischehen seit Generationen erlaubt sind (USA, Brasilien und vmtl etliche mehr), sich längst die Mischlinge durchgesetzt haben.
Scheint mir aber nicht so zu sein.
Offenbar gilt doch eher "gleich und gleich gesellt sich gern".


Das hat aber rein gar nichts mit Zucht zu tun.
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goedelchen
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Beitrag(#2245027) Verfasst am: 15.03.2021, 08:17    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Denn Menschen werden nicht gezüchtet. Sie wählen ihre Partner quasie durch Würfelwurf. Sehr viel zufälliger geht gewissermaßen nicht mehr.

Dann müssten aber in Staaten, wo verschiedene Rassen wohnen und Mischehen seit Generationen erlaubt sind (USA, Brasilien und vmtl etliche mehr), sich längst die Mischlinge durchgesetzt haben.
Scheint mir aber nicht so zu sein.
Offenbar gilt doch eher "gleich und gleich gesellt sich gern".


Das hat aber rein gar nichts mit Zucht zu tun.


Smilie doch.. ......mit Zucht und Ordnung aus den Zuchtbüchern.
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Bravopunk
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Beitrag(#2245028) Verfasst am: 15.03.2021, 08:19    Titel: Antworten mit Zitat

goedelchen hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Denn Menschen werden nicht gezüchtet. Sie wählen ihre Partner quasie durch Würfelwurf. Sehr viel zufälliger geht gewissermaßen nicht mehr.

Dann müssten aber in Staaten, wo verschiedene Rassen wohnen und Mischehen seit Generationen erlaubt sind (USA, Brasilien und vmtl etliche mehr), sich längst die Mischlinge durchgesetzt haben.
Scheint mir aber nicht so zu sein.
Offenbar gilt doch eher "gleich und gleich gesellt sich gern".


Das hat aber rein gar nichts mit Zucht zu tun.


Smilie doch.. ......mit Zucht und Ordnung aus den Zuchtbüchern.


Ach, du meinst die, die man in den Zuchthäusern liest, die immer rumflattern, wenn man das Fenster auflässt und Zuch entsteht?
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goedelchen
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Beiträge: 614

Beitrag(#2245030) Verfasst am: 15.03.2021, 08:37    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
goedelchen hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Denn Menschen werden nicht gezüchtet. Sie wählen ihre Partner quasie durch Würfelwurf. Sehr viel zufälliger geht gewissermaßen nicht mehr.

Dann müssten aber in Staaten, wo verschiedene Rassen wohnen und Mischehen seit Generationen erlaubt sind (USA, Brasilien und vmtl etliche mehr), sich längst die Mischlinge durchgesetzt haben.
Scheint mir aber nicht so zu sein.
Offenbar gilt doch eher "gleich und gleich gesellt sich gern".


Das hat aber rein gar nichts mit Zucht zu tun.


Smilie doch.. ......mit Zucht und Ordnung aus den Zuchtbüchern.


Ach, du meinst die, die man in den Zuchthäusern liest, die immer rumflattern, wenn man das Fenster auflässt und Zuch entsteht?


Smilie......die mit dem roten, grünen Einband, die eingerollt, aufgeschlagen rum liegen, rumgetragen oder geküsst werden.........
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Bravopunk
Sugoi Dekai :D



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Wohnort: Woanders

Beitrag(#2245031) Verfasst am: 15.03.2021, 08:49    Titel: Antworten mit Zitat

goedelchen hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
goedelchen hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Denn Menschen werden nicht gezüchtet. Sie wählen ihre Partner quasie durch Würfelwurf. Sehr viel zufälliger geht gewissermaßen nicht mehr.

Dann müssten aber in Staaten, wo verschiedene Rassen wohnen und Mischehen seit Generationen erlaubt sind (USA, Brasilien und vmtl etliche mehr), sich längst die Mischlinge durchgesetzt haben.
Scheint mir aber nicht so zu sein.
Offenbar gilt doch eher "gleich und gleich gesellt sich gern".


Das hat aber rein gar nichts mit Zucht zu tun.


Smilie doch.. ......mit Zucht und Ordnung aus den Zuchtbüchern.


Ach, du meinst die, die man in den Zuchthäusern liest, die immer rumflattern, wenn man das Fenster auflässt und Zuch entsteht?


Smilie......die mit dem roten, grünen Einband, die eingerollt, aufgeschlagen rum liegen, rumgetragen oder geküsst werden.........


Ach die. Nee, von denen rede ich nicht.
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DonMartin
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Beiträge: 6584

Beitrag(#2245034) Verfasst am: 15.03.2021, 10:23    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Denn Menschen werden nicht gezüchtet. Sie wählen ihre Partner quasie durch Würfelwurf. Sehr viel zufälliger geht gewissermaßen nicht mehr.

Dann müssten aber in Staaten, wo verschiedene Rassen wohnen und Mischehen seit Generationen erlaubt sind (USA, Brasilien und vmtl etliche mehr), sich längst die Mischlinge durchgesetzt haben.
Scheint mir aber nicht so zu sein.
Offenbar gilt doch eher "gleich und gleich gesellt sich gern".


Das hat aber rein gar nichts mit Zucht zu tun.

Es widerlegt Deine Hypothese vom Würfeln.
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narr
workingglass



Anmeldungsdatum: 02.01.2009
Beiträge: 1822

Beitrag(#2245036) Verfasst am: 15.03.2021, 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

wo die Europäer genetisch herkommen
"...Mit "uns" sind die Bewohner Zentraleuropas gemeint und mit 50, 30 und 20 Prozent unsere genetische Zusammensetzung, denn sie ist ein Potpourri."

Und in den USA ist es nicht anders. Ein hoher Prozentsatz der Afro-Amerikaner hat auch Europäer im "Stammbaum" und umgekehrt. "Problem" ist hier, dass die Gene für die Hautfarbe eher dominant sind und Kinder aus Mischverbindungen idR gesellschaftlich abgestiegen sind.

Mich würde Mal interessieren bei welchen Farbnuancen die Rassenvertreter hier die Grenzen ziehen möchten.
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Alchemist
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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2245038) Verfasst am: 15.03.2021, 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

narr hat folgendes geschrieben:
wo die Europäer genetisch herkommen
"...Mit "uns" sind die Bewohner Zentraleuropas gemeint und mit 50, 30 und 20 Prozent unsere genetische Zusammensetzung, denn sie ist ein Potpourri."

Und in den USA ist es nicht anders. Ein hoher Prozentsatz der Afro-Amerikaner hat auch Europäer im "Stammbaum" und umgekehrt. "Problem" ist hier, dass die Gene für die Hautfarbe eher dominant sind und Kinder aus Mischverbindungen idR gesellschaftlich abgestiegen sind.

Mich würde Mal interessieren bei welchen Farbnuancen die Rassenvertreter hier die Grenzen ziehen möchten.


In den USA waren die damit teilweise sehr konsequent:
https://en.wikipedia.org/wiki/One-drop_rule

Zitat:
The one-drop rule is a social and legal principle of racial classification that was historically prominent in the United States in the 20th century. It asserted that any person with even one ancestor of black ancestry ("one drop" of black blood)[1][2] is considered black (Negro or colored in historical terms).

This concept became codified into the law of some states in the early 20th century. It was associated with the principle of "invisible blackness" that developed after the long history of racial interaction in the South, which had included the hardening of slavery as a racial caste and later segregation. It is an example of hypodescent, the automatic assignment of children of a mixed union between different socioeconomic or ethnic groups to the group with the lower status, regardless of proportion of ancestry in different groups


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Bravopunk
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Wohnort: Woanders

Beitrag(#2245046) Verfasst am: 15.03.2021, 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Denn Menschen werden nicht gezüchtet. Sie wählen ihre Partner quasie durch Würfelwurf. Sehr viel zufälliger geht gewissermaßen nicht mehr.

Dann müssten aber in Staaten, wo verschiedene Rassen wohnen und Mischehen seit Generationen erlaubt sind (USA, Brasilien und vmtl etliche mehr), sich längst die Mischlinge durchgesetzt haben.
Scheint mir aber nicht so zu sein.
Offenbar gilt doch eher "gleich und gleich gesellt sich gern".


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Meinetwegen. Schulterzucken
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 39715

Beitrag(#2245050) Verfasst am: 15.03.2021, 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Denn Menschen werden nicht gezüchtet. Sie wählen ihre Partner quasie durch Würfelwurf. Sehr viel zufälliger geht gewissermaßen nicht mehr.

Dann müssten aber in Staaten, wo verschiedene Rassen wohnen und Mischehen seit Generationen erlaubt sind (USA, Brasilien und vmtl etliche mehr), sich längst die Mischlinge durchgesetzt haben.
Scheint mir aber nicht so zu sein.
Offenbar gilt doch eher "gleich und gleich gesellt sich gern".

Das hat aber rein gar nichts mit Zucht zu tun.

Es widerlegt Deine Hypothese vom Würfeln.

Noch nicht mal das.
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TheStone
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Anmeldungsdatum: 27.03.2015
Beiträge: 690

Beitrag(#2245061) Verfasst am: 15.03.2021, 14:16    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Denn Menschen werden nicht gezüchtet. Sie wählen ihre Partner quasie durch Würfelwurf. Sehr viel zufälliger geht gewissermaßen nicht mehr.

Dann müssten aber in Staaten, wo verschiedene Rassen wohnen und Mischehen seit Generationen erlaubt sind (USA, Brasilien und vmtl etliche mehr), sich längst die Mischlinge durchgesetzt haben.
Scheint mir aber nicht so zu sein.
Offenbar gilt doch eher "gleich und gleich gesellt sich gern".

Das hat aber rein gar nichts mit Zucht zu tun.

Es widerlegt Deine Hypothese vom Würfeln.

Noch nicht mal das.


Davon abgesehen, dass ich mir nichtmal so sicher wäre, dass es stimmt. Ich erinnere mich dunkel, gelesen zu haben, dass bei 20% der Afroamerikaner auch europäische Vorfahren nachweisbar sind. Dafür, dass in den USA Mischehen seit gar nicht mal soo vielen Generationen erlaubt sind, wär das schon ziemlich viel...
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Tarvoc
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Beiträge: 39715

Beitrag(#2245064) Verfasst am: 15.03.2021, 14:31    Titel: Antworten mit Zitat

TheStone hat folgendes geschrieben:
Davon abgesehen, dass ich mir nichtmal so sicher wäre, dass es stimmt.

Ja, das kommt da noch hinzu. Gilt aber generell für alles, was DonMartin so verzapft.
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