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Critic
oberflächlich



Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 15504
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#2255001) Verfasst am: 01.07.2021, 03:15    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
[Endloser Bullshit]


Ich bin eh schon müde. Danke. Musstest mich nicht auch noch zusätzlich einschläfern. Gute Nacht, ich gehe...

Ich vermag hier jedenfalls keine Argumente zu erkennen. Lediglich verblendetes Geblubber und hohle, bedeutungslose Beleidigungen. Schulterzucken


Eine ziemlich schwache Replik!
Jdf ist doch genau auf deine Argumente bezüglich csd eingegangen und hat diese entkräftet bzw. Widerlegt! Schulterzucken


Bravo hat nie eine Sex-Parade gefordert. Das ist von jdf frei erfunden.

Nicht explizit, aber genug davon ist implizit:

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
edit: Na gut. Zur Klärung: Es geht doch nur darum, dass der CSD, die Pride-Parade nicht für Kinder entsexualisiert und sakrosankt gemacht wird. Eltern können ihre Kinder ja gerne dahin mitnehmen, um ihnen zu zeigen, dass es andere als die tradierten sexuellen Orientierungen gibt, aber sie sollen dann nicht erwarten oder gar verlangen dort keine sexuelle Symbolik zu sehen oder nackte Ärsche oder dergleichen mehr. Das gehört zu einer Demonstration sexueller Freiheit einfach dazu. Es ist nicht einfach nur ein buntes Straßenfest, sondern hat eine Botschaft, die im Übrigen auch für Heteros relevant ist. Das ist die eine Sache, die ich an dem Kram gut finde. Sie dessen zu berauben ist so, als würde man die Schwulen- und Lesbenbewegung völlig kastrieren. Und selbstverständlich ist das ein Schritt zurück zur früheren Unterdrückung bzw. zu Praktiken, wie sie in Russland und Ungarn jetzt Gesetz sind. Das hat rein gar nichts mit "Flippigkeit" oder "Extrovertiertheit" zu tun, sondern mit einer offenen Gesellschaft, wie ich eigentlich glaubte sie immer wieder z. B. von dir als Forderung gehört zu haben.


Nochmal mitten reingegriffen, weil mir dazu noch ein Gedanke kam, gewissermaßen so ein dialektisches Geschwurbel aus meinem spätabendlichen stream of consciousness:

Es ist ja selten "nur das Eine" oder "nur das Andere". Letztlich wird ja jede Zeit auch ihre unterschiedliche Antwort auf geschichtliche Ereignisse suchen müssen. Und es gibt auch einen "dialektischen Aspekt":

1. Der erste "CSD" waren ja eher "Chaostage", sprich es hat Krawalle und Straßenschlachten gegeben, weil Angehörige sexueller Minderheiten die Drangsalierung durch die Polizei nicht mehr hinnehmen wollten. Man möchte das wohl auch nicht "nachspielen" und das haben ja auch die Aktivisten schon in den 1970er Jahren nicht getan, es gab aber auch damals wohl schon unterschiedliche Betrachtungen: "Schwuler Karneval", "politischer Charakter" mit Forderungen für das Jetzt, "Erinnerung an eine Geschichte der Verfolgung", ... . Und es könnte ja sogar Kritiker auf den Plan rufen, die beklagen, daß Sachbeschädigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt nicht auch noch gefeiert werden sollten.


2. Es ist doch eigentlich gut, wenn die heutige Gesellschaft so entspannt ist, daß selbst "Omas", junge Familien und als "stock-nüchtern/-konservativ" wahrgenommene Unternehmen keine Berührungsängste mehr haben?

Dabei drängt sich natürlich auch der Nachsatz auf: (Für die Unternehmen sind Homosexuelle halt eine interessante Zielgruppe. Einige Aktivisten distanzieren sich ja auch vom CSD und beklagen dessen Kommerzialisierung. Und:) Die Zeiten haben sich geändert, man ist tolerant geworden, die "sexuelle Denunziation" zieht nicht mehr so. Solange sie sich halt "normal" verhalten? Und: Will man das wirklich wissen, worum es da geht?


3. Andererseits, wie man in unserer nicht gerade karnevals-affinen Familie so sagt: "Und nach dem Aschermittwoch/CSD setzen sie alle die Pappnase wieder auf?" Also wie sind die Leute "in Wirklichkeit"? Hat die Mehrheit vielleicht auch das etwas deutsche Karnevalsverhalten, daß an dem Tag wohl schonmal etwas mehr erlaubt ist, solange diejenigen halt so nicht zur Arbeit gehen Am Kopf kratzen?

Und das ist ja das Dialektische dabei: Kann man die Leute heutzutage überhaupt schocken, indem man sich z.B. "anders" verhält - oder doch nur, wenn man sich "anders als erwartet verhält"? Etwa "normal"? Sie "erwarten" ja, daß die LGBT-Leute sich "anders" verhalten - und sind dann fast enttäuscht, weil es auch nicht anders zugeht als auf jedem Bürgerfest oder jedem Umzug. (Jedenfalls haben die zwei Autoren des taz-Artikels ja eher in die Richtung argumentiert.)

Und wenn man schließlich "Chaostage" oder nackte Hintern erwartet und das alles nicht passiert, sind auch die Sittenwächter und Berufs-Entrüsteten, die es ja auch gab und gibt, geradezu entrüstet, eben weil sie sich nicht entrüsten können. Orban und Erdogan meinen z.B., daß man Homosexualität ja nicht "normalisieren" dürfe. Und was, wenn sich dann herausstellt, daß der "böse Schwule" am Ende genauso interessant oder langweilig ist wie man selbst? Damit ist denen der Wind aus den Segeln genommen, die erzählen, daß LGBT "irgendwie ganz schlimm anders" ist und Schwulsein wird erschreckend normal, sogar ein bißchen langweilig und total mainstreamig wie Fußballgucken.

(Ja gut, sie werden das weiter erzählen, aber die Zahl derer, die an die Propaganda glauben, geht vielleicht zurück. Das gilt dann natürlich eher für diejenigen, für die "Möglichst ähnlich sein" der Wert an sich ist. Natürlich gibt es auch diejenigen, für die "Anderssein" der "Wert an sich" ist, oder die damit leichter zurechtkommen. Je nach Land und Zeit sind ja die Einen oder die Anderen in der Mehrheit.

Oder anders gefragt: Heißt das dann also auch, daß es inzwischen so "normal" ist, daß das die Leute auch nicht mehr schockt? Oder daß Deutschland tolerant sein möchte, aber sich damit noch ein bißchen schwertut und man das deshalb "leicht verdaulich" servieren und haben möchte? Oder ...?)


Wiederum andererseits: Ich weiß ja sowieso nicht, wie "Leute" sind. Wie sind zum Beispiel "Heten"? Alles Fußballgucker und Biertrinker und Bratwurstesser? Und wie sind Schwule? Es ist halt so oder so - auch beim CSD -, daß ein Teil der Leute, die sich da - vielleicht nicht von der Vorstellung, warum es den gibt, aber von der Darstellung her - nicht abgebildet fühlen.)
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"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

"Wahrheit läßt sich nicht zeigen, nur erfinden." (Max Frisch)
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Wolf359
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Anmeldungsdatum: 31.01.2013
Beiträge: 514

Beitrag(#2256483) Verfasst am: 19.07.2021, 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Man kann den Managerjob kündigen, aber nicht den "Job" als Sohn vom Chef. Das Kleingedruckte

Die Dreifaltigkeit war mir immer suspekt. Ein Gott, aber drei Entitäten. Eine schlüssige Erklärung erhält man nicht. Das "Glaubensgeheimnis" wurde eben so beschlossen, basta!
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Ein fiktionaler Vergleich des Jedi-Orden mit der RKK zum Thema Kindesmissbrauch (FGH-interner Link)
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Tarvoc
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Beiträge: 40708

Beitrag(#2256533) Verfasst am: 19.07.2021, 16:47    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Ein Gott, aber drei Entitäten.

Du meinst drei Hypostasen. Die Trennung ist eine nach der Ökonomie, nicht nach der Substanz.
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Probier's mal ohne Gemütlichkeit.
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Wolf359
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Beiträge: 514

Beitrag(#2256573) Verfasst am: 20.07.2021, 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Ein Gott, aber drei Entitäten.

Du meinst drei Hypostasen. Die Trennung ist eine nach der Ökonomie, nicht nach der Substanz.

Ich verstehe, du hast das vermutlich gegoggelt und meinst es jetzt besser zu wissen. Dem ist aber nicht so. Es ist etwas komplizierter. Wenn du genaueres erfahren willst, empfehle ich dir noch ein wenig intensiver zu googeln. Gerne gebe ich dir auf Nachfrage auch direkt ein paar entsprechende Links, aus denen du die drei Entitäten ersehen kannst.
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
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Beitrag(#2256589) Verfasst am: 20.07.2021, 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

Trösterchen
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