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Krieg in der Ukraine
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jdf
MIM-104C Nikopol
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
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Beitrag(#2276254) Verfasst am: 23.03.2022, 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

Magyar hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Magyar hat folgendes geschrieben:
Hurra, und jetzt ist es Zeit für die Westentaschen und Sandkastenstrategen der Welt zu erklären, warum eine Bevölkerungs, militärtechnisch, und an der Bewaffnung und Ausrüstung gemessene Weltmacht wie Russland eine nicht einmal Mittelmacht wie die Ukraine militärisch nicht schlagen kann.

Deine Prognosen waren bisher überwiegend, wenn nicht sämtlich, Müll.

Größer als dein aufgeblasenes Ego ist nur deine Ahnungslosigkeit. Schulterzucken


Auch zu dir, zum Konflikt selber kannst du außer struktureller Ahnungslosigkeit nichts aufweisen, dafür aber glänzt du wie üblich mit primitiven Unterstellungen.

Wo ist denn in meinem Beitrag eine Unterstellung?


Magyar hat folgendes geschrieben:
Aber sag doch an, wie hat sich der Kampf um den eurasischen Raum von dem der Konflikt Russland -Ukraine nur ein Teil ist, denn historisch entwickelt? Kläre uns doch auf, ich bin richtig gespannt.

Meine Prognosen dürften, was den Verlauf des Krieges angeht, um einiges besser gewesen sein als dein Pensionärsgeschwafel.
_________________

Dann doch lieber B. R. D.

Ceterum censeo Iulianem esse liberatum.
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Critic
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Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 15791
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#2276256) Verfasst am: 23.03.2022, 21:06    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Magyar hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Magyar hat folgendes geschrieben:
...
Und du, denkst du du schaffst eine sachliche Erwiderung, oder reicht es nur zu der üblen Suada aus Unterstellungen dürftigsten Gehaltes?
....

Wenn Du mit weniger dümmlicher Propaganda kommst, schaffe ich auch eine sachliche Erwiderung. Wenn Du nur mit so einem Scheiß kommst, kriegst Du genau so einen Scheiß zurück.


Ja dann, wenn ein solcher Weltweiser wie du mit einem unwiderlegbaren "Scheiß" Argument jede Diskussion abdreht dann ist wohl nichts mehr zu machen. Nur zu deiner Information, das von mir verwendete Argument nach für alle Beteiligten lebbare geopolitische Lösungen zu Friedenssicherungen, stammt vom ehemaligen deutschen Kanzler Schmid, und auch Genscher hat es gebraucht. Was aber sind diese beiden bedeutungslosen Herren gegen dein "Scheiß" Argument.

Schmidt war einer der Architekten des Nato-Doppelbeschlusses. Wenn der bei den Kredit-Verhandlungen nach dem wirtschaftlich Zusammenbruch der SU mit am Tisch gesessen hätte, hätte er dafür gesorgt, dass die Großmachtträume Russlands beendet gewesen wären. So muss dieses Land halt noch einmal von einer Regierung, die nur zu militärischen Taten fähig ist, zugrunde gewirtschaftet werden.
Ich versuche mal eine sozusagen "Synthese", die sogar ein Stückweit noch berücksichtigen mag, was etwa "Blick" oder "Weltwoche" ("Putinversteher" deutlich rechts von der Mitte) etc. so geschrieben haben:

Erfahrungen aus der Geschichte kennen wir ja, in denen Menschen eingeredet wurde, sie seien "gedemütigt" worden und müßten nun dagegen ankämpfen. Im übrigen auch aus der eigenen Geschichte. Diese Form der Psychologie ist insofern auch nicht gänzlich von der Hand zu weisen, mindestens weil Demagogen sie ausnutzen könnten.

Andererseits sehen wir aber aufgrund dieser Geschichte auch, daß es in der Hinsicht keinen Automatismus gibt: Nach dem 1.Weltkrieg hat sich das Gefühl unter den Deutschen weit verbreitet, sie seien von den Kriegssiegern "gedemütigt" worden, weil Deutschland die Kriegsschuld zugeschoben und harte Bedingungen auferlegt wurden. (Entsprechende Leute haben das erfolgreich im Bewußtsein Vieler verankern können.)

Auch da hätte es sich natürlich so nicht entwickeln müssen: Die Reparationsbedingungen wurden im Laufe der Jahre in Nachverhandlungen abgeschwächt, zeitweise ging es vielen Leuten wirtschaftlich etwas besser - und die Demagogen wurden unbeliebter. Aber mit der Weltwirtschaftskrise war die Republik dann wieder auf einem "schiefen Brett" und die Demagogen haben es geschafft, die Erzählung zu verankern, Deutschland sei dadurch quasi auch dieser Weg "aufgezwungen" worden.

Theoretisch hätten die Deutschen sich nach der Niederlage im 2.Weltkrieg erst recht "gedemütigt" fühlen können. Stattdessen versuchten die Sieger es ja diesmal etwas anders, und mit dem Wirtschafts"wunder" und der Verbreitung "westlicher" Lebenskultur sank ja dann auch die Akzeptanz für Revanchismus oder autoritäre Tendenzen.

Insofern ist das natürlich eine zwiespältige Sache: Es kann sein (bzw. hätte damals sein können), wenn man den Russen den Hahn zudreht, die autoritären Tendenzen und der Revanchismus - weil "das Gefühl der Demütigung" - zunehmen. Wenn es ihnen andererseits gut geht, auch die autoritären Tendenzen abnehmen - es war aber eben auch möglich, daß das Regime den Leuten weiterhin erfolgreich erzählt, sie seien "gedemütigt" worden, ihnen werde ein Krieg "aufgezwungen", und die Einkünfte aus Rohstoffen etc. dann halt nutzt, um aufzurüsten.

Deswegen hat man ja gesagt, man will eigentlich immer im Gespräch bleiben, in der Hoffnung, die Dinge im positiven Sinne zu beeinflussen - eben weil man die Vorstellung hat, daß der Machthaber sich dabei schlecht fühlt, am Katzentisch zu sitzen. Aber es ist dann schlimm, wenn dortige Machthaber sich das zwar anhört, daß der Westen ihn ja durchaus auch nicht dort sitzen lassen will (zumal wegen der guten Geschäfte, die mit Rußland noch zu machen wären), er sich dann aber doch umdreht und sagt "ich tue sowieso, was ich will".
_________________
"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

"Wahrheit läßt sich nicht zeigen, nur erfinden." (Max Frisch)
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AlexJ
Supermarktoverlord



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Wohnort: Köln

Beitrag(#2276261) Verfasst am: 23.03.2022, 21:28    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:


fwo, mir ist es völlig egal, wie du die Sache siehst, ich sehe sie so, daß

1) Rußland nicht auf die Krim und damit den Kriegshafen Sewastopol verzichten wollte und konnte, wollte es nicht das Schwarze Meer an die Nato verhökern. Denn mit der Krim als Bestandteil der Ukraine hätte Rußland seine Flotte im Schwarzen Meer und damit auch den Zugang zum Mittelmeer über den Bosporus verloren.


1. Hat Russland noch andere Häfen am Schwarzen Meer und auf eigenem Territorium von Noworossijsk bis Sochi, die es ausbauen könnte und die teilweise jetzt schon Flottenstützpunkte sind.
2. Die Nato gewinnt mit dem Hafen Sewastopol rein gar nichts. Und die Ukraine hat für das Leasing des Hafens nicht nur jährlich fast 100 Millionen Dollar bekommen, aber auch einen Preisnachlass von 30 % auf Gasimporte. Warum sollte die Ukraine dieses lukrative Geschäft einfach so aufgeben?
3. Mit der NATO Mitgliedschaft der Türkei und Griechenland hängt seit 1952 die Verbindung vom Schwarzen Meer und Mittelmeer vom Wohlwollen der NATO ab bzw. von der mit Sicherheit nicht mehr vorhandenen Fähigkeit sich durchzukämpfen.


uwebus hat folgendes geschrieben:

2) Der Donbas hat eine überwiegend russische Bevölkerung, der Kiew die Muttersprache verbieten wollte. Das war der Auslöser der Separationsbestrebungen weg von Kiew. Daß Russen nun Russen darin unterstützten und weiter unterstützen ist wohl verständlich.


Die Sprache war erst kurz zuvor mit anderen Minderheitssprachen in anderen Regionen offiziell gemacht worden. Dieses offiziell machen war das einzige, was zurückgenommen wurde, von einem Verbot der Sprache kann man also nicht sprechen.
Die Russen im Donbass haben in den Jahrzehnten davor als die Sprache nicht offiziell war auch nicht rebelliert. Als solches ist das Argument nur ein Vorwand.

uwebus hat folgendes geschrieben:

Und das haben die Leute in Kiew zu verhindern versucht, nicht die Russen.


Ah ja, deshalb gab es nach dem russischen Einmarsch auf der Krim und in den besetzten Donnbas Bezirken unter der Russen dann freie faire Wahlen an denen dann auch alle Bewohner teilnehmen konnten. Ups, davon hält Russland leider nichts.
Fakt ist, dass wir gar nicht wissen, was die Menschen in den Gebieten wollten, diese Entscheidung wurde Ihnen vom Terroristen und dem Kreml abgenommen.
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Alchemist
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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2276272) Verfasst am: 24.03.2022, 02:30    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
[Da nun mal die Krim russisch war und nur durch den Zerfall der Sowjetunion an Kiew fiel, hat sich Putin die Krim "zurückgeholt". Ich schrieb es schon mehrfach: Wenn ich 10 Minuten zu Fuß durch den Wald laufe bin ich in Lothringen, das wurde auch mehrfach "umgetauscht", mal war es deutsch, dann wieder französisch, letztendlich bestimmen die Bewohner, zu wem sie dazugehören wollen.

Und das haben die Leute in Kiew zu verhindern versucht, nicht die Russen.


Meine Güte, dein Nichtwissen ist grenzenlos.
Die Krim wurde der Ukraine 1954 übergeben. Die Halbinsel fiel nicht einfach so zur Ukraine und erst recht nicht beim Fall der Sowjetunion.
Und zweitens hat Russland durchaus ohne die Krim ordentlich Schwarzmeerküste du Geographielaie.
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jdf
MIM-104C Nikopol
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Beitrag(#2276274) Verfasst am: 24.03.2022, 09:52    Titel: Magyar übernehmen Sie! Antworten mit Zitat

Die Russen graben sich ein! Geschockt

Zitat:
Pentagon: Russische Armee baut Verteidigungspositionen in der Ukraine auf

02.36 Uhr: Der ukrainischen Armee ist es nach Angaben eines Pentagon-Vertreters gelungen, die russischen Truppen im Osten von Kiew deutlich zurückzudrängen. Die russischen Streitkräfte hätten sich dort binnen 24 Stunden mehr als 30 Kilometer weit zurückgezogen, sagte der ranghohe Vertreter des US-Verteidigungsministeriums. »Wir beginnen zu sehen, wie sie sich verschanzen und Verteidigungspositionen aufbauen«, fügte er hinzu.

https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-news-am-donnerstag-selenskyj-ruft-menschen-weltweit-zu-demos-auf-a-deafd2f2-e232-4f3c-b1d7-6f9b6ad546ed

Was hat das zu bedeuten? Was sagt Brzezinski dazu? Und was Anatoli Karpow? Magyar übernehmen Sie! Lachen
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Dann doch lieber B. R. D.

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jdf
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Beitrag(#2276282) Verfasst am: 24.03.2022, 10:32    Titel: Antworten mit Zitat



https://www.reddit.com/r/ukraine/comments/tlngth/anonymous_reports_they_hacked_the_central_bank_of/

True?

Sollte sich innerhalb der nächsten zwei Tage zeigen...
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jdf
MIM-104C Nikopol
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Beitrag(#2276289) Verfasst am: 24.03.2022, 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ich meine, dass ich mich hier lange nicht mehr mit den Verlusten der russischen Truppen beschäftigt habe:

Zitat:
Nato-Schätzung
Putin soll bereits ein Fünftel seiner Kampftruppen verloren haben

[...]

Zwischen 7000 und 15.000 russische Soldaten wurden nach Nato-Angaben in der Ukraine getötet.

Bis zu 40.000 russische Soldaten seien demnach insgesamt getötet, verwundet, gefangen genommen worden oder werden vermisst, sagte ein hochrangiger Militärvertreter der Nato, wie das »Wall Street Journal« berichtet.

https://www.spiegel.de/ausland/ukrainekrieg-nato-schaetzt-verluste-auf-russischer-seite-hoch-ein-a-19865a87-c0b3-40c4-8965-5295a4a56171

Solche Verluste in so kurzer Zeit sind wirklich gigantisch und sie schwächen die Kampfkraft auf allen Ebenen erheblich.

Dazu kommt, dass durch die Belagerungen von Kiew, Irpin, Tschernihiw, Sumy, Charkiw, Mariupol, Mykolajiw und ggf noch anderen Städten viele Kräfte gebunden werden, die im Feld dann fehlen.

Außerdem:

Zitat:
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar hält die Ukraine den russischen Truppen überraschend lange stand. Russische Streitkräfte hatten das unterschätzt – und machten in der Folge mehrere strategische Fehler. Das ermöglichte es dem Westen, mit massiven Waffenlieferungen an die ukrainischen Streitkräfte zu beginnen.

Diese Waffenlieferungen und der starke Verteidigungswillen der Ukrainer führen nun sogar dazu, dass westliche Militärexperten daran zweifeln, ob es Russland überhaupt noch gelingen kann, die Hauptstadt Kiew einzunehmen – zumindest nicht ohne den Einsatz von Massenvernichtungswaffen.

Vgl.:
https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2273422#2273422 (27.02.22)
https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2273603#2273603 (27.02.22 - Bitte noch abstimmen, das ist aktueller denn je...)
https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2275507#2275507 (18.03.22)
_________________

Dann doch lieber B. R. D.

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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
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Wohnort: Saarbrücken

Beitrag(#2276300) Verfasst am: 24.03.2022, 13:00    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
[Da nun mal die Krim russisch war und nur durch den Zerfall der Sowjetunion an Kiew fiel, hat sich Putin die Krim "zurückgeholt". Ich schrieb es schon mehrfach: Wenn ich 10 Minuten zu Fuß durch den Wald laufe bin ich in Lothringen, das wurde auch mehrfach "umgetauscht", mal war es deutsch, dann wieder französisch, letztendlich bestimmen die Bewohner, zu wem sie dazugehören wollen.

Und das haben die Leute in Kiew zu verhindern versucht, nicht die Russen.


Meine Güte, dein Nichtwissen ist grenzenlos.
Die Krim wurde der Ukraine 1954 übergeben. Die Halbinsel fiel nicht einfach so zur Ukraine und erst recht nicht beim Fall der Sowjetunion.
Und zweitens hat Russland durchaus ohne die Krim ordentlich Schwarzmeerküste du Geographielaie.


Alchemist:

Die Halbinsel Krim hatte seit 1783 zum Staatsgebiet Russlands gehört. Im Jahr 1921 wurde sie ein Teil der Sowjetunion. Im Jahr 1954 übergab der sowjetische Staatschef Chruschtschow die Krim an die Ukrainische Sowjetrepublik. Nach der Auflösung der Sowjetunion wurde die Krim dem Staatsgebiet der unabhängigen Ukraine einverleibt.

https://www.bing.com/search?q=geschichte+der+krim+halbinsel&qs=RI&pq=krim+geschichte&sk=AS2UT2RI1&sc=6-15&cvid=90FB7A3DE2AD4C71B7D23083D62C2455&FORM=QBRE&sp=6&ghc=1

Also hat Putin nur die "Einverleibung" rückgängig gemacht. Das haben z.B. die Franzosen mit dem Elsaß und mit Lothringen auch gemacht.

Sollen wir jetzt wieder mal mit Frankreich Krieg anfangen, um die "Einverleibung" rückgängig zu machen? Ich bin ja nun häufig in Frankreich, die Franzosen werden dir was erzählen, wenn sie wieder unter die Kontrolle Berliner Klugscheißer gestellt werden sollen.

Und wenn die Krim zur Ukraine gehörte, wäre auch das Asowsche Meer Einflußgebiet der Nato, meinst du, die Russen würden das billigen?

Wir erleben z.Zt. einen Krieg zwischen den USA und Rußland, die Tölpel, die ihn für die USA führen, sind die Ukrainer und wir. Die Ukraine verliert Mariupol, die Krim und den Donbas hat sie schon verloren, wir verlieren den Zugang zu preiswerter Energie und zu Rohstoffen, was unsre Industrie und unsren Wohlstand erheblich schwächen wird.

Wer macht das Geschäft? Die USA, die verkaufen uns jetzt für viel Geld ihr Fracking-Gas und ihre Flugzeuge und noch so einiges mehr und machen uns damit von ihnen wirtschaftlich noch abhängiger als wir es schon sind aufgrund der Elektronik. Und die Russen treiben sie in die Arme der Chinesen, ist auch nicht so ganz clever, denn der nächste große Krieg findet zwischen den USA und China statt.

Die USA kann man vergleichen mit dem Römischen Reich, dem damaligen Hegemon, der hatte auch alles platt gemacht, um seine Vormachtstellung zu bewahren, heute ist Rom so 'ne Art Provinz. Später haben sich zwei Möchtegern-Hegemone, Spanien und England, in die Haare gekriegt, sind heute auch noch noch Kleinstaaten. Und auch die USA werden sich daran gewöhnen müssen, nicht mehr der Herr aller Dinge zu sein.
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Alchemist
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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2276305) Verfasst am: 24.03.2022, 13:22    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
[Da nun mal die Krim russisch war und nur durch den Zerfall der Sowjetunion an Kiew fiel, hat sich Putin die Krim "zurückgeholt". Ich schrieb es schon mehrfach: Wenn ich 10 Minuten zu Fuß durch den Wald laufe bin ich in Lothringen, das wurde auch mehrfach "umgetauscht", mal war es deutsch, dann wieder französisch, letztendlich bestimmen die Bewohner, zu wem sie dazugehören wollen.

Und das haben die Leute in Kiew zu verhindern versucht, nicht die Russen.


Meine Güte, dein Nichtwissen ist grenzenlos.
Die Krim wurde der Ukraine 1954 übergeben. Die Halbinsel fiel nicht einfach so zur Ukraine und erst recht nicht beim Fall der Sowjetunion.
Und zweitens hat Russland durchaus ohne die Krim ordentlich Schwarzmeerküste du Geographielaie.


Alchemist:

Die Halbinsel Krim hatte seit 1783 zum Staatsgebiet Russlands gehört. Im Jahr 1921 wurde sie ein Teil der Sowjetunion. Im Jahr 1954 übergab der sowjetische Staatschef Chruschtschow die Krim an die Ukrainische Sowjetrepublik.


Also gehörte die Krim seit 54 zur Ukraine. Sagte ich doch. Nix mit einverleibt
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Tarvoc
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Beiträge: 42371

Beitrag(#2276306) Verfasst am: 24.03.2022, 13:29    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Die Halbinsel Krim hatte seit 1783 zum Staatsgebiet Russlands gehört.

Ja, und zu Italien hat mal der ganze Mittelmeerraum nebst Frankreich und Spanien gehört.
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Zumsel
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Beitrag(#2276308) Verfasst am: 24.03.2022, 13:37    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Die Halbinsel Krim hatte seit 1783 zum Staatsgebiet Russlands gehört.

Ja, und zu Italien hat mal der ganze Mittelmeerraum nebst Frankreich und Spanien gehört.


Sofortige Kriegserklärungen an Frankreich, Polen, Litauen und Russland für Elsaß-Lothringen, Schlesien, Pommern und Ostpreußen!
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Quéribus
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Wohnort: Avaricum

Beitrag(#2276310) Verfasst am: 24.03.2022, 13:43    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Die Halbinsel Krim hatte seit 1783 zum Staatsgebiet Russlands gehört.

Ja, und zu Italien hat mal der ganze Mittelmeerraum nebst Frankreich und Spanien gehört.


Und Teile Grossbritanniens (England und Wales)...
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"He either fears his fate too much
or his deserts are small
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To gain or lose it all."
James Graham
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fwo
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Beiträge: 25153
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Beitrag(#2276311) Verfasst am: 24.03.2022, 13:43    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Die Halbinsel Krim hatte seit 1783 zum Staatsgebiet Russlands gehört.

Ja, und zu Italien hat mal der ganze Mittelmeerraum nebst Frankreich und Spanien gehört.


Sofortige Kriegserklärungen an Frankreich, Polen, Litauen und Russland für Elsaß-Lothringen, Schlesien, Pommern und Ostpreußen!

Du hast Danzig vergessen. Ganz wichtig - Meine Familie hatte da einen Schlossereibetrieb mit 30 Mitarbeitern und die städtische Müllabfuhr. Ich will endlich mein Erbe antreten.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer. Isso.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Tarvoc
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Beitrag(#2276312) Verfasst am: 24.03.2022, 13:45    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Die Halbinsel Krim hatte seit 1783 zum Staatsgebiet Russlands gehört.

Ja, und zu Italien hat mal der ganze Mittelmeerraum nebst Frankreich und Spanien gehört.

Sofortige Kriegserklärungen an Frankreich, Polen, Litauen und Russland für Elsaß-Lothringen, Schlesien, Pommern und Ostpreußen!

uwebus tanzt uns den Mussolini. Lachen
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uwebus
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Beitrag(#2276314) Verfasst am: 24.03.2022, 14:08    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
[Da nun mal die Krim russisch war und nur durch den Zerfall der Sowjetunion an Kiew fiel, hat sich Putin die Krim "zurückgeholt". Ich schrieb es schon mehrfach: Wenn ich 10 Minuten zu Fuß durch den Wald laufe bin ich in Lothringen, das wurde auch mehrfach "umgetauscht", mal war es deutsch, dann wieder französisch, letztendlich bestimmen die Bewohner, zu wem sie dazugehören wollen.

Und das haben die Leute in Kiew zu verhindern versucht, nicht die Russen.


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Die Krim wurde der Ukraine 1954 übergeben. Die Halbinsel fiel nicht einfach so zur Ukraine und erst recht nicht beim Fall der Sowjetunion.
Und zweitens hat Russland durchaus ohne die Krim ordentlich Schwarzmeerküste du Geographielaie.


Alchemist:

Die Halbinsel Krim hatte seit 1783 zum Staatsgebiet Russlands gehört. Im Jahr 1921 wurde sie ein Teil der Sowjetunion. Im Jahr 1954 übergab der sowjetische Staatschef Chruschtschow die Krim an die Ukrainische Sowjetrepublik.


Also gehörte die Krim seit 54 zur Ukraine. Sagte ich doch. Nix mit einverleibt


Alchemist, was würdest du sagen, wenn ein Luxemburger Politiker jetzt Luxemburg der Bundesrepublik übergäbe? Sind Politiker Eigentümer von Ländern und Provinzen? Kann man die einfach so zu Weihnachten als Päckchen verschenken?

Wie wärs, wenn Scholz jetzt Bayern an Österreich oder Schleswig-Holstein an Dänemark verschenkt? Mit Regenbogen-Schleifchen drum herum?
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Tarvoc
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Beitrag(#2276315) Verfasst am: 24.03.2022, 14:12    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist, was würdest du sagen, wenn ein Luxemburger Politiker jetzt Luxemburg der Bundesrepublik übergäbe? Sind Politiker Eigentümer von Ländern und Provinzen? Kann man die einfach so zu Weihnachten als Päckchen verschenken?

Wie wärs, wenn Scholz jetzt Bayern an Österreich oder Schleswig-Holstein an Dänemark verschenkt? Mit Regenbogen-Schleifchen drum herum?

Gehört deiner Meinung nach eigentlich auch Alaska zu Russland?
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uwebus
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Beitrag(#2276320) Verfasst am: 24.03.2022, 14:56    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist, was würdest du sagen, wenn ein Luxemburger Politiker jetzt Luxemburg der Bundesrepublik übergäbe? Sind Politiker Eigentümer von Ländern und Provinzen? Kann man die einfach so zu Weihnachten als Päckchen verschenken?

Wie wärs, wenn Scholz jetzt Bayern an Österreich oder Schleswig-Holstein an Dänemark verschenkt? Mit Regenbogen-Schleifchen drum herum?

Gehört deiner Meinung nach eigentlich auch Alaska zu Russland?


Tarvoc, die Sowjetunion wurde gebildet aus verschiedenen Staaten, unter anderem Rußland. Nach Zerfall der Sowjetunion wurde diese wieder in einzelne Staaten aufgeteilt, unter anderem in Rußland. Also hat Rußland Anspruch auf die Größe, die es vor der Bildung der Sowjetunion hatte, einschließlich der Krim, denn die Sowjetunion ist ja nicht durch einen Krieg zerstört worden, sondern durch innere Probleme.

Wenn Deutschland durch innere Probleme seine Ländergrenzen verändert, dann verliert es ja dadurch nicht sein Gesamtterritorium. Hier im Saarland spricht man ja ständig von der Vereinigung des Saarlandes mit Rheinland-Pfalz, das ändert doch aber nichts am Grenzverlauf zu Frankreich.

Rußland hat aber nationale Grenzen zu seinen Nachbarn und Anspruch darauf, diese zu erhalten, es sei denn, man führt einen Krieg gegen Rußland, gewinnt ihn und zerstückelt es so wie das ehemalige Deutschland.

Wer nationale Grenzen verschieben will kann das nur in gegenseitigem Einvernehmen oder aber durch Krieg erzielen. Die Sowjetunion wurde aber nicht durch einen Krieg zerstört, folglich können Grenzverschiebungen nur durch Einvernehmen der Anrainer erfolgen. Und dieses Einvernehmen in Bezug auf die Krim gibt es nicht und für den Donbas fehlt der Wille auf Seiten Kiews. Also wird es hier durch Krieg entschieden.

Daß Putin einen Riesenfehler gemacht hat, die Ukraine als Ganzes anzugreifen, merkt er wohl inzwischen selbst. Es wird zu einem Stellungskrieg kommen wie im ersten Weltkrieg zwischen Deutschland und Frankreich, der erst entschieden wird, wenn von dritter Seite eingegriffen wird. Und was dann wird, steht in den Sternen, da braucht nur jemand auf den falschen Knopf zu drücken, dann scheppert es in ganz Europa und wir renovieren die noch verblieben Bunker aus WKII und den Nachkriegsjahren des kalten Krieges.

Ich habe in meiner beruflichen Zeit als Mitarbeiter der Deutschen Bundespost an der Errichtung etlicher Bunker mitgewirkt, da gibt es viel Platz, wenn man die alle wieder aufmöbelt.
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goedelchen
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Beitrag(#2276321) Verfasst am: 24.03.2022, 14:59    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
[Da nun mal die Krim russisch war und nur durch den Zerfall der Sowjetunion an Kiew fiel, hat sich Putin die Krim "zurückgeholt". Ich schrieb es schon mehrfach: Wenn ich 10 Minuten zu Fuß durch den Wald laufe bin ich in Lothringen, das wurde auch mehrfach "umgetauscht", mal war es deutsch, dann wieder französisch, letztendlich bestimmen die Bewohner, zu wem sie dazugehören wollen.

Und das haben die Leute in Kiew zu verhindern versucht, nicht die Russen.


Meine Güte, dein Nichtwissen ist grenzenlos.
Die Krim wurde der Ukraine 1954 übergeben. Die Halbinsel fiel nicht einfach so zur Ukraine und erst recht nicht beim Fall der Sowjetunion.
Und zweitens hat Russland durchaus ohne die Krim ordentlich Schwarzmeerküste du Geographielaie.


Alchemist:

Die Halbinsel Krim hatte seit 1783 zum Staatsgebiet Russlands gehört. Im Jahr 1921 wurde sie ein Teil der Sowjetunion. Im Jahr 1954 übergab der sowjetische Staatschef Chruschtschow die Krim an die Ukrainische Sowjetrepublik.


Also gehörte die Krim seit 54 zur Ukraine. Sagte ich doch. Nix mit einverleibt


Alchemist, was würdest du sagen, wenn ein Luxemburger Politiker jetzt Luxemburg der Bundesrepublik übergäbe? Sind Politiker Eigentümer von Ländern und Provinzen? Kann man die einfach so zu Weihnachten als Päckchen verschenken?

Wie wärs, wenn Scholz jetzt Bayern an Österreich oder Schleswig-Holstein an Dänemark verschenkt? Mit Regenbogen-Schleifchen drum herum?


Schwätzer ! Seit Dez. 1991 gibt es ein Staatsgebiet Russland gegründet aus dem 18. Jht. nicht mehr !! Demnach gehört die Krim dem Staat, dem sie zugeschrieben war, als das russische Staatsgebiet im Sinne des Sovietreiches aufgelöst war.

Nur ahistorisch aufgestellte Putinregime-Anhänger und rechtlich dumm Dastehende verbreiten so einen Quark wie Uwe.

Laber lieber über deine Physik ...............
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Alchemist
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Beitrag(#2276322) Verfasst am: 24.03.2022, 15:14    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist, was würdest du sagen, wenn ein Luxemburger Politiker jetzt Luxemburg der Bundesrepublik übergäbe? Sind Politiker Eigentümer von Ländern und Provinzen? Kann man die einfach so zu Weihnachten als Päckchen verschenken?

Wie wärs, wenn Scholz jetzt Bayern an Österreich oder Schleswig-Holstein an Dänemark verschenkt? Mit Regenbogen-Schleifchen drum herum?

Gehört deiner Meinung nach eigentlich auch Alaska zu Russland?


Tarvoc, die Sowjetunion wurde gebildet aus verschiedenen Staaten, unter anderem Rußland. Nach Zerfall der Sowjetunion wurde diese wieder in einzelne Staaten aufgeteilt, unter anderem in Rußland. Also hat Rußland Anspruch auf die Größe, die es vor der Bildung der Sowjetunion hatte, einschließlich der Krim, denn die Sowjetunion ist ja nicht durch einen Krieg zerstört worden, sondern durch innere Probleme.


Was für eine völlig absurde Argumentationskette.
Das römische Reich bestand aus verschiedenen Ländern. Und das römische Reich ist zerfallen, nicht durch einen Krieg, also hat Rom nun Anspruch auf seine alte Größe!
Argh
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Tarvoc
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Beitrag(#2276326) Verfasst am: 24.03.2022, 16:13    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Die Sowjetunion wurde aber nicht durch einen Krieg zerstört

Doch. Durch den Afghanistankrieg. Bzw. das war jedenfalls einer der wichtigen Faktoren.
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uwebus
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Beitrag(#2276328) Verfasst am: 24.03.2022, 16:27    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist, was würdest du sagen, wenn ein Luxemburger Politiker jetzt Luxemburg der Bundesrepublik übergäbe? Sind Politiker Eigentümer von Ländern und Provinzen? Kann man die einfach so zu Weihnachten als Päckchen verschenken?

Wie wärs, wenn Scholz jetzt Bayern an Österreich oder Schleswig-Holstein an Dänemark verschenkt? Mit Regenbogen-Schleifchen drum herum?

Gehört deiner Meinung nach eigentlich auch Alaska zu Russland?


Tarvoc, die Sowjetunion wurde gebildet aus verschiedenen Staaten, unter anderem Rußland. Nach Zerfall der Sowjetunion wurde diese wieder in einzelne Staaten aufgeteilt, unter anderem in Rußland. Also hat Rußland Anspruch auf die Größe, die es vor der Bildung der Sowjetunion hatte, einschließlich der Krim, denn die Sowjetunion ist ja nicht durch einen Krieg zerstört worden, sondern durch innere Probleme.


Was für eine völlig absurde Argumentationskette.
Das römische Reich bestand aus verschiedenen Ländern. Und das römische Reich ist zerfallen, nicht durch einen Krieg, also hat Rom nun Anspruch auf seine alte Größe!
Argh
Völkerrecht à la uwe ist genauso Banane wie seine Physik


Völkerrecht wird entweder durch Sieger von Kriegen geschrieben oder durch Vereinbarungen zwischen beteiligten Staaten.

Es gibt kein allgemeines Völkerrecht ebenso wenig wie es überhaupt natürliche Rechte gibt. Staaten, die nicht an der Definition solcher Rechte beteiligt sind, gehen das Völkerrecht und sonstige Rechte am Arsch vorbei.

Rechte hat nur derjenige, der die Macht hat, sie nach seiner Fasson durchzusetzen. Ohne Macht keine Rechte, egal was da jemand zu Papier gebracht hat.

Und zum Römischen Reich, das ist zerfallen, weil seine Legionen von den "Barbaren" nicht nur einmal eins auf die Mütze bekommen haben. Ohne Militär keine Macht.


Google macht schlauer: Ein römisches Heer von angeblich 40.000 Legionären wird am 18. Juli 390 (oder 387) v. Chr. am Flüsschen Allia 20 Kilometer nördlich von Rom von den Kelten (Gallier) vernichtend geschlagen
Und das war nicht das einzige Mal.
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AlexJ
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Beitrag(#2276331) Verfasst am: 24.03.2022, 17:51    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:


Völkerrecht wird entweder durch Sieger von Kriegen geschrieben oder durch Vereinbarungen zwischen beteiligten Staaten.

Es gibt kein allgemeines Völkerrecht ebenso wenig wie es überhaupt natürliche Rechte gibt. Staaten, die nicht an der Definition solcher Rechte beteiligt sind, gehen das Völkerrecht und sonstige Rechte am Arsch vorbei.


Die Sowjetunion hat die Krim an Ukraine abgegeben. Russland ist der Rechtsnachfolger der Sowjetunion. Die Ukraine inklusive Krim wurden über ein Jahrzehnt von Russland anerkannt. Es gab und gibt staatsrechtliche Verträge zischen diesen Staaten inklusive bezüglich der Pacht von ukrainischem Gebiet auf der Krim zur Nutzung durch den russischen Staat und sogar Sicherheitsgarantien der Russen an die Ukrainer, die gerade gebrochen werden.

uwebus hat folgendes geschrieben:

Rechte hat nur derjenige, der die Macht hat, sie nach seiner Fasson durchzusetzen. Ohne Macht keine Rechte, egal was da jemand zu Papier gebracht hat.


Was ein Unsinn. Die meisten national Staaten und internationale Akteure halten sich überwiegend ans Völkerrecht, auch wenn sie die militärische oder ökonomische Macht hätten anders zu handeln. Hier gibt es eine Falschschlussfolgerung, dadurch das in den meisten Fällen wo Rechte missachtet werden der Stärkere die Rechte des Schwächeren missachtet und in der Regel eine übergeordnete Instanz mit Macht fehlt das zu verhindern, leitet sich eben nicht ab das Schwächere gar keine Rechte haben.

Du hättest im Übrigen dein Gelaber mit den angeblichen Rechten Russlands auf die Krim sonst auch gleich lassen können, wenn eh nur die Macht des Stärkeren gilt. Der übliche Versuch zweigleisig zu fahren, wenn die Rechts- und Geschichtsumschreibung daran scheitert, dass das Publikum die Geschichte tatsächlich kennt oder googeln kann, werden Rechte und Geschichte für ungültig erklärt. Einfach nur widerlich.
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fwo
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Beitrag(#2276336) Verfasst am: 24.03.2022, 18:33    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

AlexJ hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:


Völkerrecht wird entweder durch Sieger von Kriegen geschrieben oder durch Vereinbarungen zwischen beteiligten Staaten.

Es gibt kein allgemeines Völkerrecht ebenso wenig wie es überhaupt natürliche Rechte gibt. Staaten, die nicht an der Definition solcher Rechte beteiligt sind, gehen das Völkerrecht und sonstige Rechte am Arsch vorbei.


Die Sowjetunion hat die Krim an Ukraine abgegeben. Russland ist der Rechtsnachfolger der Sowjetunion. Die Ukraine inklusive Krim wurden über ein Jahrzehnt von Russland anerkannt. Es gab und gibt staatsrechtliche Verträge zischen diesen Staaten inklusive bezüglich der Pacht von ukrainischem Gebiet auf der Krim zur Nutzung durch den russischen Staat und sogar Sicherheitsgarantien der Russen an die Ukrainer, die gerade gebrochen werden.

uwebus hat folgendes geschrieben:

Rechte hat nur derjenige, der die Macht hat, sie nach seiner Fasson durchzusetzen. Ohne Macht keine Rechte, egal was da jemand zu Papier gebracht hat.


Was ein Unsinn. Die meisten national Staaten und internationale Akteure halten sich überwiegend ans Völkerrecht, auch wenn sie die militärische oder ökonomische Macht hätten anders zu handeln. Hier gibt es eine Falschschlussfolgerung, dadurch das in den meisten Fällen wo Rechte missachtet werden der Stärkere die Rechte des Schwächeren missachtet und in der Regel eine übergeordnete Instanz mit Macht fehlt das zu verhindern, leitet sich eben nicht ab das Schwächere gar keine Rechte haben. ...

Um das weiter auszuführen:
Wir haben ein internationales Völkerrecht, auf das sich die UN geeinigt hat. Es gibt leider keine Exekutive, die dieses Recht durchsetzen könnte, das heißt, dieses Gesetz funktioniert dadurch, dass es von (fast) allen geachtet und propagiert wird. Einfach zu behaupten, es existiere nicht, weil an einer Stelle jemand es durch das Faustrecht ersetzt, bedeutet es aufzugeben, bedeutet, den ansonsten weltweiten Konses zu diesem Recht zu verlassen und auf die Menschenrechte zu pfeifen. Wenn ein Potentat das tut, ist das rein machtpolitisch noch irgendwie verständlich, wenn ein normaler Bürger das ohne unmittelbaren Druck dieses Potentaten in unserem Land tut, stellt er sich damit automatisch außerhalb der Wertegemeinschaft dieses Landes. Das hat nichts mit Realismus zu tun, sondern missachtet die Tatsache, dass unsere Werte alle nur dadurch geschaffen werden, dass wir sie achten.
Das ist eine der Ebenen dessen, was unsere Kultur ausmacht. Auch außerhalb der Tatsache, dass wir auf der nationalen Ebene auch in der Lage sind, eine Institution zur Durchsetzung des Rechtes zu schaffen. Es sieht übrigens so aus, als sei in einer globalisierten Welt die Wirtschaft der Hebel, dieses Recht durchzusetzen.

Die Frage an uwebus: Wird das Recht, das Putin angeblich hat, weil er der Stärkere ist, dann nachträglich zu Unrecht, wenn der Staat durch den Boykott kollabiert ist?

BTW: Die sehr große Mehrheit der UN-Vollversammlung stimmt Dir übrigens nicht zu. Ich bin geneigt, ihr Recht zu geben, übrigens nicht, weil sie die Mehrheit ist (s.o.).
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uwebus
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Beitrag(#2276337) Verfasst am: 24.03.2022, 19:18    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

AlexJ hat folgendes geschrieben:


Du hättest im Übrigen dein Gelaber mit den angeblichen Rechten Russlands auf die Krim sonst auch gleich lassen können, wenn eh nur die Macht des Stärkeren gilt. Der übliche Versuch zweigleisig zu fahren, wenn die Rechts- und Geschichtsumschreibung daran scheitert, dass das Publikum die Geschichte tatsächlich kennt oder googeln kann, werden Rechte und Geschichte für ungültig erklärt. Einfach nur widerlich.


Ach AlexJ, wann kommst du in der Realität an?

Auf diesem Globus gilt seit Anbeginn der menschlichen Geschichte nur ein Satz:

Wer die Macht hat, hat das Recht. Denn das Recht ist ein Machtinstrument und dient der Beherrschung Anderer.

Alles andere ist philosophisches Geschwafel. Warum wohl glauben so viele Menschen an ein Weiterleben nach dem Tod und an einen Rächer der Enterbten im Himmel?

Weil sie hier und heute erleben, daß Rechte haben nicht bedeutet, Rechte zu bekommen.
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uwebus
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Beitrag(#2276338) Verfasst am: 24.03.2022, 19:33    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:


Die Frage an uwebus: Wird das Recht, das Putin angeblich hat, weil er der Stärkere ist, dann nachträglich zu Unrecht, wenn der Staat durch den Boykott kollabiert ist?

BTW: Die sehr große Mehrheit der UN-Vollversammlung stimmt Dir übrigens nicht zu. Ich bin geneigt, ihr Recht zu geben, übrigens nicht, weil sie die Mehrheit ist (s.o.).


Der Stärkere bestimmt das Recht. Solange Adolf Selig und dessen Mitstreiter an der Macht waren, bestimmten diese das Recht, als sie den Krieg verloren hatten, bestimmten die das Recht, die im Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozeß diese Herrschaften aufknüpfen ließen.

Macht und Recht sind Synonyme. Ändern sich die Machtverhältnisse, ändern sich die Rechte. Im Kleinen beobachtbar z.B. bei uns in Bezug auf das Recht zur Abtreibung, gestern noch Verbrechen, heute straffrei. In arabischen Ländern zum Teil heute Todesstrafe für Religionsverweigerung, bei uns

Religionsfreiheit, aber wir verhandeln auf Augenhöhe mit diesen Ländern, weil sie uns ihr Öl verkaufen.

dazu geht es hier weiter: https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2276343#2276343 .astarte
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Beitrag(#2276339) Verfasst am: 24.03.2022, 19:52    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:


Die Frage an uwebus: Wird das Recht, das Putin angeblich hat, weil er der Stärkere ist, dann nachträglich zu Unrecht, wenn der Staat durch den Boykott kollabiert ist?

BTW: Die sehr große Mehrheit der UN-Vollversammlung stimmt Dir übrigens nicht zu. Ich bin geneigt, ihr Recht zu geben, übrigens nicht, weil sie die Mehrheit ist (s.o.).


Der Stärkere bestimmt das Recht. Solange Adolf Selig und dessen Mitstreiter an der Macht waren, bestimmten diese das Recht, als sie den Krieg verloren hatten, bestimmten die das Recht, die im Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozeß diese Herrschaften aufknüpfen ließen.

Macht und Recht sind Synonyme. Ändern sich die Machtverhältnisse, ändern sich die Rechte. Im Kleinen beobachtbar z.B. bei uns in Bezug auf das Recht zur Abtreibung, gestern noch Verbrechen, heute straffrei. In arabischen Ländern zum Teil heute Todesstrafe für Religionsverweigerung, bei uns Religionsfreiheit, aber wir verhandeln auf Augenhöhe mit diesen Ländern, weil sie uns ihr Öl verkaufen.

Das Du das so sehen möchtest, habe ich schon begriffen. Ich möchte dich aber auf ein kleines Problem dabei aufmerksam machen:
Die Begriffe Recht und richtig hängen zusammen. Indem ich sage, dass jemand im Recht sei, sage ich auch, dass ich das für richtig halte, wenn ich mich nicht gleichzeitig von diesem Recht distanziere. Von dem zweiten habe ich von Dir nicht nichts gehört.
Was Du hier die ganze Zeit sagst, bedeutet also, dass Du es für richtig hältst, dass Putin die Ukraine zu einem Trümmerfeld bombt, außerdem bestreitest Du das Recht der Ukraine, sich zu wehren. Es sei denn, sie bleiben siegreich. Dann wären sie natürlich im Recht gewesen.
Und die Frage, was mit diesem Recht passiert, wenn Russland anschließend wirtschaftlich zum Zusammenbruch gebracht wird, und sich auf die Art dann erweist, dass Russland der Stärkere war, hast Du nicht beantwortet.

Ich sehe da gewisse Schwächen in Deinem Rechtsbegriff, und möchte mich aucheigentlich nicht mit jemandem unterhalten, der diesen Massenmord gutfindet.
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Beitrag(#2276341) Verfasst am: 24.03.2022, 19:58    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Die Halbinsel Krim hatte seit 1783 zum Staatsgebiet Russlands gehört.


Und seit einer Konferenz in 1919 zur Ukrainischen Volksrepublik (also dem Staat, der bestanden hatte, bevor er von den Sowjets in die SU gezwungen wurde). Wie übrigens auch die Region von Rostow am Don (heute Rußland). Insofern könnte man genauso "gut" behaupten, die Sowjets hätten ihr die Krim weggenommen und 1954 sei der unrechtmäßige Zustand nur wieder "geheilt" worden.

In der englischen Version des genannten Wiki-Artikels findet sich allerdings auch eine Karte aus einem Artikel in der New York Times von 1918: Die zeigt die Ukraine wiederum ohne die Krim und ohne Taurien (also das Gebiet südlich des Djnepr) und ein Stückchen des Donbas - dafür aber inklusive Regionen, die heute zu Rußland, Weißrußland und Polen gehören. Und Finnland war damals auch ein Stück größer und - während der erste Weltkrieg ja noch lief - Polen immer noch nominell unter Preußen, Österreich und Rußland aufgeteilt. Sollte man das jetzt wieder umverteilen, entsprechend des Frontverlaufs am 17. Februar 1918?

Also: Ein Großteil des Landes auf der Erde dürfte irgendwann einmal zu einem anderen Staat gehört haben. Diese Aufteilerei und der im Gegenzug entstehende aggressive Irredentismus würde allerdings auch einen zivilisatorischen Rückfall in die Zeit bedeuten, aus der solche Karten stammen und zur Rechtfertigung von Ansprüchen hergenommen werden - oder sogar die schiere militärische Stärke als Legitimation behauptet wurde (= Absolutismus, Imperialismus, Kolonialismus). Mit der Erfahrung, daß die Staaten manchmal alle paar Jahre miteinander Krieg geführt haben. Von den diversen Separatismen in Europa noch gar nicht zu reden, in denen man sich teilweise der Mittel des Terrorismus bediente, um dadurch Veränderungen der Grenzen zu erreichen.

Also: Wir sehen es ja als einen zivilisatorischen Wert an, daß "man" heute denkt, daß Veränderungen von Grenzen nur durch Verhandlungen und im Einvernehmen geregelt werden können. Nur dann kann so etwas nämlich einigermaßen dauerhaft und dann vielleicht auch ohne den nächsten Konflikt zu schüren erfolgen.

Insofern ist, was uwebus erwähnt, dann auch eher resignativ: Hierzulande. Heutzutage. Wir hätten es ja nicht für möglich gehalten, daß in Europa ein Machthaber glauben könnte, sich Territorien einverleiben zu können wie Diktatoren in Afrika oder Südostasien vor wenigen Jahrzehnten. Das war irgendwie "weit weg", oder wir haben gesagt, "die seien dort ja auch nicht zivilisiert". Dabei ist das "zivilisationsgeschichtlich" ja buchstäblich nur einen Augenblick entfernt. Und wer weiß, was uns nch blühen wird, wenn sich das auch in hiesigen Gefilden wieder durchsetzen sollte...
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Beitrag(#2276346) Verfasst am: 24.03.2022, 20:45    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Macht und Recht sind Synonyme. Ändern sich die Machtverhältnisse, ändern sich die Rechte.

Warum tritt denn die Macht überhaupt in der Form eines allgemeinen Rechts auf? Dad hätte sie ja deiner Hypothese nach eigentlich gar nicht nötig. Bzw. die Rechtsform ist ja für die Macht bzw. ihre Ausübung sogar zunächst mal ein bloßes Ärgernis. Also: Warum macht die Macht sich diese Mühe? Oder extra für dich noch einfacher gefragt: Warum gibt es überhaupt Recht?


Warum gibt es das Völkerrecht?

Vielleicht, damit es Angriffskriege verhindert?

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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Beitrag(#2276347) Verfasst am: 24.03.2022, 20:53    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Macht und Recht sind Synonyme. Ändern sich die Machtverhältnisse, ändern sich die Rechte.

Warum tritt denn die Macht überhaupt in der Form eines allgemeinen Rechts auf? Dad hätte sie ja deiner Hypothese nach eigentlich gar nicht nötig. Bzw. die Rechtsform ist ja für die Macht bzw. ihre Ausübung sogar zunächst mal ein bloßes Ärgernis. Also: Warum macht die Macht sich diese Mühe? Oder extra für dich noch einfacher gefragt: Warum gibt es überhaupt Recht?


Warum gibt es das Völkerrecht?

Vielleicht, damit es Angriffskriege verhindert?

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Beitrag(#2276349) Verfasst am: 24.03.2022, 21:00    Titel: Re: EDIT: Diffamierender Beitragstitel entfernt. -jdf Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Macht und Recht sind Synonyme. Ändern sich die Machtverhältnisse, ändern sich die Rechte.

Warum tritt denn die Macht überhaupt in der Form eines allgemeinen Rechts auf? Dad hätte sie ja deiner Hypothese nach eigentlich gar nicht nötig. Bzw. die Rechtsform ist ja für die Macht bzw. ihre Ausübung sogar zunächst mal ein bloßes Ärgernis. Also: Warum macht die Macht sich diese Mühe? Oder extra für dich noch einfacher gefragt: Warum gibt es überhaupt Recht?


Warum gibt es das Völkerrecht?

Vielleicht, damit es Angriffskriege verhindert?

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Recht verhindert nichts. Es gibt nur den Bewertungsrahmen.


Wieviele Bewertungsrahmen gibt es denn?
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