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Energie sparen - ja, aber wie?
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vrolijke
Bekennender Pantheist
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 44755
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2283181) Verfasst am: 01.07.2022, 15:28    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Der gesamte Zug ist rammelvoll . Bekommt man Corona auch noch, wenn die Maske durchfeuchtet versagt .

Hättest du dich mal lieber impfen lassen.
wieso ? Man steckt sich doch trotzdem an und fällt als Humankapital aus und ruiniert die Wirtschaft, die Wirtschaft...!!


Ich kenne eine Menge Leute, die Corona hatten. Die meisten hatten es nach ein paar Tage gut überstanden.
Nur eine Freundin hatte ziemlich am Anfang Corona. Die hat immer noch Probleme mit Long Covid.
Arbeitet aber auch schon lange wieder.
_________________
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
Beiträge: 4688

Beitrag(#2283205) Verfasst am: 01.07.2022, 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:


Ich rieche noch sehr gut. Die Bahnen sind im übrigen alle klimatisiert. Da ist Luftaustausch genug.
Ich bleibe dabei. Solche Aussagen kommen fast immer von Leute die nicht, oder so gut wie nie öfentlich fahren. Die brauchen ja einen Rechtfertigung für ihr Verhalten.


Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn.


"Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn!"
noc noc


Alchemist, aber du kennst sicherlich den Unterschied zwischen der Eisen"bahn" und der Straßen"bahn", wobei man die letztere als Schienen-gebundenen Bus ansehen kann in Bezug auf Breite, Platzangebot, Fahrkomfort und Belüftung.

Kauf dir einen Zollstock und dann mißt du mal nach, einmal die Regionalzüge der DB, dann die Straßenbahn z.B. in Freiburg im Breisgau, dann merkst du den Unterschied zwischen Bahn und Bahn.

Wie schrieb ich kürzlich? Der Zweibeiner zeichnet sich aus durch genetisch bedingte notorische Klugscheißerei, hab ich da was falsches gesagt?
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Alchemist
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 27351
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2283208) Verfasst am: 01.07.2022, 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:


Ich rieche noch sehr gut. Die Bahnen sind im übrigen alle klimatisiert. Da ist Luftaustausch genug.
Ich bleibe dabei. Solche Aussagen kommen fast immer von Leute die nicht, oder so gut wie nie öfentlich fahren. Die brauchen ja einen Rechtfertigung für ihr Verhalten.


Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn.


"Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn!"
noc noc


Alchemist, aber du kennst sicherlich den Unterschied zwischen der Eisen"bahn" und der Straßen"bahn", wobei man die letztere als Schienen-gebundenen Bus ansehen kann in Bezug auf Breite, Platzangebot, Fahrkomfort und Belüftung.

Kauf dir einen Zollstock und dann mißt du mal nach, einmal die Regionalzüge der DB, dann die Straßenbahn z.B. in Freiburg im Breisgau, dann merkst du den Unterschied zwischen Bahn und Bahn.

Wie schrieb ich kürzlich? Der Zweibeiner zeichnet sich aus durch genetisch bedingte notorische Klugscheißerei, hab ich da was falsches gesagt?


Mittlerweile kann man getrost davon ausgehen, dass du nur Falsches sagst.
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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
Beiträge: 4688

Beitrag(#2283209) Verfasst am: 01.07.2022, 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf359 hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:


Ich rieche noch sehr gut. Die Bahnen sind im übrigen alle klimatisiert. Da ist Luftaustausch genug.
Ich bleibe dabei. Solche Aussagen kommen fast immer von Leute die nicht, oder so gut wie nie öfentlich fahren. Die brauchen ja einen Rechtfertigung für ihr Verhalten.


Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn.


Ich fahre auch mal mit Bus und Straßenbahn. Derartige Geruchszustände, wie du sie hier beschreibst, habe ich noch nicht erlebt. Vielleicht haben die Leute in Saarbrücken besondere Probleme mit der Hygiene.


Nein, Saarbrücken hat mittlerweile ein Problem mit der Zusammensetzung der Bevölkerung. Das macht sich u.a. auch bemerkbar bei der Hygiene, nicht nur im ÖPNV, sondern auch allgemein im Stadtbild.
In den 8 Jahren meines Argentinienaufenthaltes habe ich nie erlebt, daß Alkoholiker, Pöbler und Penner in den Bussen mitfuhren, weil die der Fahrer gar nicht einsteigen ließ. In die Straßenbahn in Saarbrücken kann jeder einsteigen, es gibt keine Kontrolle, so daß pöbelnde Jugendliche, alkoholisierte Zeitgenossen und solche, die meinen sich nicht den Vorschriften wie Nasenmundschutz unterordnen zu müssen oder die meinen, ihre Getränke- und Essensreste auf den Sitzen liegen lassen zu können beachtlich an Zahl zunehmen.

Ich schrieb doch schon, daß ich sogar ein Jahresabo für den ÖPNV des Saarlandes habe und bezahle, also auch gelegentlich Bus, Straßenbahn und DB benutze, mit Betonung auf gelegentlich aus den bereits geschilderten Gründen.

Wenn Saarbrücken bei einem Fußballspiel 2 Hundertschaften Polizei einsetzen muß, um den anreisenden Fußballpöbel unter Kontrolle zu halten, dann sind es auch genau solche Leute, die man im ÖPNV antrifft, nur in dem fährt nur in den seltensten Fällen ein Polizist mit.
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Alchemist
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 27351
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2283220) Verfasst am: 01.07.2022, 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:


Ich rieche noch sehr gut. Die Bahnen sind im übrigen alle klimatisiert. Da ist Luftaustausch genug.
Ich bleibe dabei. Solche Aussagen kommen fast immer von Leute die nicht, oder so gut wie nie öfentlich fahren. Die brauchen ja einen Rechtfertigung für ihr Verhalten.


Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn.


Ich fahre auch mal mit Bus und Straßenbahn. Derartige Geruchszustände, wie du sie hier beschreibst, habe ich noch nicht erlebt. Vielleicht haben die Leute in Saarbrücken besondere Probleme mit der Hygiene.


Nein, Saarbrücken hat mittlerweile ein Problem mit der Zusammensetzung der Bevölkerung.


Rassistische Rentner, die den ganzen Tag von ihrer glorreichen Zeit in Argentinien faseln?!
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Kat
Stanislaus Katczinsky



Anmeldungsdatum: 29.04.2011
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Beitrag(#2283242) Verfasst am: 02.07.2022, 09:43    Titel: Antworten mit Zitat

Neben der Möglichkeit Energie zu sparen gibt es oft auch noch die Möglichkeit Energie selbst zu "erzeugen", z.B. mit einer Solaranlage auf dem Dach, oder auch mit einem Balkonkraftwerk.

In der aktuellen c't gibt es einige sehr interessante Artikel zu diesem Thema.

...und ja, ich weiß dass man Energie pysikalisch gesehen nicht erzeugen kann, daher die Gänsefüßchen - das ist jetzt nur umgangssprachlich gemeint.
_________________
Vielleicht lernt das Pferd doch noch singen...
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Kat
Stanislaus Katczinsky



Anmeldungsdatum: 29.04.2011
Beiträge: 1055

Beitrag(#2283244) Verfasst am: 02.07.2022, 09:46    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Rassistische Rentner, die den ganzen Tag von ihrer glorreichen Zeit in Argentinien faseln?!


Ich möchte nicht wissen, was sich sein Frisör alles so anhören muss...
Und garantiert samstags, wenn alle Rentner zum Frisör gehen!
_________________
Vielleicht lernt das Pferd doch noch singen...
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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
Beiträge: 4688

Beitrag(#2283259) Verfasst am: 02.07.2022, 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

Kat hat folgendes geschrieben:
Neben der Möglichkeit Energie zu sparen gibt es oft auch noch die Möglichkeit Energie selbst zu "erzeugen", z.B. mit einer Solaranlage auf dem Dach, oder auch mit einem Balkonkraftwerk.

In der aktuellen c't gibt es einige sehr interessante Artikel zu diesem Thema.

...und ja, ich weiß dass man Energie pysikalisch gesehen nicht erzeugen kann, daher die Gänsefüßchen - das ist jetzt nur umgangssprachlich gemeint.


Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.

Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU. Man kann auch Tomaten auf dem Balkon züchten, ich ziehe es vor sie beim Gemüsehändler zu kaufen.
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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
Beiträge: 4688

Beitrag(#2283260) Verfasst am: 02.07.2022, 11:37    Titel: Antworten mit Zitat

Kat hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Rassistische Rentner, die den ganzen Tag von ihrer glorreichen Zeit in Argentinien faseln?!


Ich möchte nicht wissen, was sich sein Frisör alles so anhören muss...
Und garantiert samstags, wenn alle Rentner zum Frisör gehen!


Ich muß dich enttäuschen. Ich geh seit 30 Jahren nicht mehr zum Friseur, das macht meine Frau mit einem Apparat von Aldi, für eine Dankeschön und ganz umsonst.
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Kat
Stanislaus Katczinsky



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Beitrag(#2283282) Verfasst am: 02.07.2022, 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.


Klar ist/wäre Dein örtlicher Energieversorger in der Lage, günstiger als Du Solaranlagen zu installieren.
Aber warum sollte er den so gewonnenen Strom zum Selbstkostenpreis abgeben, wenn er ihn auch für 30 Cent an Dich verkaufen kann?

Zitat:
Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU.


Gerne:

Ein 600 Watt Modul kostet mit Wechselrichter und Befestigungsmaterial etwa 830 Euro.
Es erzeugt je nach Lage/Ausrichtung etwa 600 kWh im Jahr. Bei 30 Cent/kWh sparst Du etwa 180 Euro Stromkosten im Jahr. Nach etwa 5 Jahren hat sich das amortisiert.
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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
Beiträge: 4688

Beitrag(#2283300) Verfasst am: 02.07.2022, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.


Klar ist/wäre Dein örtlicher Energieversorger in der Lage, günstiger als Du Solaranlagen zu installieren.
Aber warum sollte er den so gewonnenen Strom zum Selbstkostenpreis abgeben, wenn er ihn auch für 30 Cent an Dich verkaufen kann?

Zitat:
Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU.


Gerne:

Ein 600 Watt Modul kostet mit Wechselrichter und Befestigungsmaterial etwa 830 Euro.
Es erzeugt je nach Lage/Ausrichtung etwa 600 kWh im Jahr. Bei 30 Cent/kWh sparst Du etwa 180 Euro Stromkosten im Jahr. Nach etwa 5 Jahren hat sich das amortisiert.



Das Problem ist, daß ich den Strom nicht dann brauche, wenn die Sonne auf meinen Balkon scheint, das wäre in den Mittags-/frühen Nachmittagsstunden. Bei mir läuft der Haushalt so nach 17°° Uhr an, also das einzige, was ich mit dem Balkonstrom machen könnte, wäre die Kühl-Gefrierschränke damit zu versorgen, wobei ich nicht weiß, ob die Kompressoren damit zu betreiben wären.

Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.
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Alchemist
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 27351
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2283305) Verfasst am: 02.07.2022, 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.


Klar ist/wäre Dein örtlicher Energieversorger in der Lage, günstiger als Du Solaranlagen zu installieren.
Aber warum sollte er den so gewonnenen Strom zum Selbstkostenpreis abgeben, wenn er ihn auch für 30 Cent an Dich verkaufen kann?

Zitat:
Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU.


Gerne:

Ein 600 Watt Modul kostet mit Wechselrichter und Befestigungsmaterial etwa 830 Euro.
Es erzeugt je nach Lage/Ausrichtung etwa 600 kWh im Jahr. Bei 30 Cent/kWh sparst Du etwa 180 Euro Stromkosten im Jahr. Nach etwa 5 Jahren hat sich das amortisiert.



Das Problem ist, daß ich den Strom nicht dann brauche, wenn die Sonne auf meinen Balkon scheint, das wäre in den Mittags-/frühen Nachmittagsstunden. Bei mir läuft der Haushalt so nach 17°° Uhr an, also das einzige, was ich mit dem Balkonstrom machen könnte, wäre die Kühl-Gefrierschränke damit zu versorgen, wobei ich nicht weiß, ob die Kompressoren damit zu betreiben wären.

Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.


Wenn es doch bloß sowas gäbe, was Strom speichern könnte. So was wie ne Batterie, oder so. noc
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Kat
Stanislaus Katczinsky



Anmeldungsdatum: 29.04.2011
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Beitrag(#2283306) Verfasst am: 02.07.2022, 21:23    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.


Klar ist/wäre Dein örtlicher Energieversorger in der Lage, günstiger als Du Solaranlagen zu installieren.
Aber warum sollte er den so gewonnenen Strom zum Selbstkostenpreis abgeben, wenn er ihn auch für 30 Cent an Dich verkaufen kann?

Zitat:
Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU.


Gerne:

Ein 600 Watt Modul kostet mit Wechselrichter und Befestigungsmaterial etwa 830 Euro.
Es erzeugt je nach Lage/Ausrichtung etwa 600 kWh im Jahr. Bei 30 Cent/kWh sparst Du etwa 180 Euro Stromkosten im Jahr. Nach etwa 5 Jahren hat sich das amortisiert.



Das Problem ist, daß ich den Strom nicht dann brauche, wenn die Sonne auf meinen Balkon scheint, das wäre in den Mittags-/frühen Nachmittagsstunden. Bei mir läuft der Haushalt so nach 17°° Uhr an, also das einzige, was ich mit dem Balkonstrom machen könnte, wäre die Kühl-Gefrierschränke damit zu versorgen, wobei ich nicht weiß, ob die Kompressoren damit zu betreiben wären.

Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.


Ich habe ja auch nicht gesagt, dass Du Deinen Kühlschrank oder Durchlauferhitzer direkt an das Solarmodul anschließen sollst. Die Stromversorgung Deines Hauses wird weiter direkt durch Deinen Stromanbieter übernommen

Das Solormodul wird mit einem Wechselrichter direkt mit einem stinknormalen Schukostecker *) an Dein Hausnetz angeschlossen und übernimmt die Stromversorgung Deines Hauses **) bis zu maximal 600 Watt oder der maximalen Leistung, die die Sonne gerade erbringt. Wenn Du mehr verbrauchst, kommt der zusätzliche Strom direkt von Deinem Anbieter. Wenn Du weniger verbrauchst würde theoretisch der überschüssige Strom ins öffentliche Netz eingespeist und Dein Zähler würde rückwärts laufen. Dies ist aber nicht zulässig und die neueren Stromzähler haben eine entsprechende Sperre drin.

So ein Balkonkraftwerk ist hauptsächlich für die Grundlast eines Hauses gedacht, also Kühl-/gefrierschrank, PC im Standby, Router, Aquarium, Heizungssteuerung etc.

*) Manche Netzbetreiber schreiben hier einen Wielandstecker vor, der berührungssicher ist, was aber eigentlich nicht notwendig ist, da der Wechselrichter zuerst prüft, ob der Stecker in einer Steckdose mit 230 Volt steckt und erst dann den Strom freigibt.



**) genaugenommen nur die Geräte, die an der Phase hängen, an der auch das Solarmodul hängt.

Edit: Foto Schuko-/Wielandstecker eingefügt

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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
Beiträge: 4688

Beitrag(#2283329) Verfasst am: 02.07.2022, 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.


Klar ist/wäre Dein örtlicher Energieversorger in der Lage, günstiger als Du Solaranlagen zu installieren.
Aber warum sollte er den so gewonnenen Strom zum Selbstkostenpreis abgeben, wenn er ihn auch für 30 Cent an Dich verkaufen kann?

Zitat:
Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU.


Gerne:

Ein 600 Watt Modul kostet mit Wechselrichter und Befestigungsmaterial etwa 830 Euro.
Es erzeugt je nach Lage/Ausrichtung etwa 600 kWh im Jahr. Bei 30 Cent/kWh sparst Du etwa 180 Euro Stromkosten im Jahr. Nach etwa 5 Jahren hat sich das amortisiert.



Das Problem ist, daß ich den Strom nicht dann brauche, wenn die Sonne auf meinen Balkon scheint, das wäre in den Mittags-/frühen Nachmittagsstunden. Bei mir läuft der Haushalt so nach 17°° Uhr an, also das einzige, was ich mit dem Balkonstrom machen könnte, wäre die Kühl-Gefrierschränke damit zu versorgen, wobei ich nicht weiß, ob die Kompressoren damit zu betreiben wären.

Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.


Wenn es doch bloß sowas gäbe, was Strom speichern könnte. So was wie ne Batterie, oder so. noc


Das gibt es, aber nicht billig. Der Akku meines Fahrrades mit 500Wh kostet um die 700 €, damit wird die ganze Sache wirtschaftlich uninteressant. Oder meinst du Bleiakkus? Dann darfst du die Geschoßdecken der Wohnung verstärken, frag mal 'nen Statiker.

Und die entsprechende Elektronik, um vom Akku wieder 220/380 V Wechsel-/Drehstrom zu erzeugen, brauchst du auch noch.

Dein Balkon-Kraftwerk ist was für Leute, die ein Hobby suchen und dafür auch Geld ausgeben, aber nichts, um damit zum EVU konkurrenzfähig zu werden.
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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
Beiträge: 4688

Beitrag(#2283331) Verfasst am: 02.07.2022, 22:36    Titel: Antworten mit Zitat

Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.


Klar ist/wäre Dein örtlicher Energieversorger in der Lage, günstiger als Du Solaranlagen zu installieren.
Aber warum sollte er den so gewonnenen Strom zum Selbstkostenpreis abgeben, wenn er ihn auch für 30 Cent an Dich verkaufen kann?

Zitat:
Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU.


Gerne:

Ein 600 Watt Modul kostet mit Wechselrichter und Befestigungsmaterial etwa 830 Euro.
Es erzeugt je nach Lage/Ausrichtung etwa 600 kWh im Jahr. Bei 30 Cent/kWh sparst Du etwa 180 Euro Stromkosten im Jahr. Nach etwa 5 Jahren hat sich das amortisiert.



Das Problem ist, daß ich den Strom nicht dann brauche, wenn die Sonne auf meinen Balkon scheint, das wäre in den Mittags-/frühen Nachmittagsstunden. Bei mir läuft der Haushalt so nach 17°° Uhr an, also das einzige, was ich mit dem Balkonstrom machen könnte, wäre die Kühl-Gefrierschränke damit zu versorgen, wobei ich nicht weiß, ob die Kompressoren damit zu betreiben wären.

Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.


Ich habe ja auch nicht gesagt, dass Du Deinen Kühlschrank oder Durchlauferhitzer direkt an das Solarmodul anschließen sollst. Die Stromversorgung Deines Hauses wird weiter direkt durch Deinen Stromanbieter übernommen

Das Solormodul wird mit einem Wechselrichter direkt mit einem stinknormalen Schukostecker *) an Dein Hausnetz angeschlossen und übernimmt die Stromversorgung Deines Hauses **) bis zu maximal 600 Watt oder der maximalen Leistung, die die Sonne gerade erbringt. Wenn Du mehr verbrauchst, kommt der zusätzliche Strom direkt von Deinem Anbieter. Wenn Du weniger verbrauchst würde theoretisch der überschüssige Strom ins öffentliche Netz eingespeist und Dein Zähler würde rückwärts laufen. Dies ist aber nicht zulässig und die neueren Stromzähler haben eine entsprechende Sperre drin.

So ein Balkonkraftwerk ist hauptsächlich für die Grundlast eines Hauses gedacht, also Kühl-/gefrierschrank, PC im Standby, Router, Aquarium, Heizungssteuerung etc.

*) Manche Netzbetreiber schreiben hier einen Wielandstecker vor, der berührungssicher ist, was aber eigentlich nicht notwendig ist, da der Wechselrichter zuerst prüft, ob der Stecker in einer Steckdose mit 230 Volt steckt und erst dann den Strom freigibt.



**) genaugenommen nur die Geräte, die an der Phase hängen, an der auch das Solarmodul hängt.

Edit: Foto Schuko-/Wielandstecker eingefügt



Also ich glaube kaum, daß mein Stromanbieter einverstanden ist, daß ich meinen Balkonstrom in dessen Netz einspeise und er mir dafür etwas bezahlt. Das erfordert nämlich noch weitere Technik.

Was anderes ist ein Solardach bei einem Ein- oder Mehrfamilienhaus, da muß der Stromversorger wohl aufgrund gesetzlicher Regelungen seine Zustimmung geben. Noch. Wird mehr Strom erzeugt als für ihn interessant, bleibst du auf den Kosten sitzen. Kein EVU wird dir etwas abkaufen, was es selbst schon im Überfluß hat.
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tillich (epigonal)
hat Spaß



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 20777

Beitrag(#2283335) Verfasst am: 02.07.2022, 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Was anderes ist ein Solardach bei einem Ein- oder Mehrfamilienhaus, da muß der Stromversorger wohl aufgrund gesetzlicher Regelungen seine Zustimmung geben. Noch. Wird mehr Strom erzeugt als für ihn interessant, bleibst du auf den Kosten sitzen. Kein EVU wird dir etwas abkaufen, was es selbst schon im Überfluß hat.

Falsch, es besteht eine Abnahmepflicht. Wird mehr produziert, als der Netzbetreiber abnehmen kann, werden die Anlagen zwar abreguliert, aber der Netzbetreiber muss trotzdem zahlen. Das passiert auch jetzt durchaus schon manchmal.

Diese Regelung ist auch sinnvoll. Die Netzbetreiber haben eine Monopolstellung mit garantierten Netzentgelten, sprich ein gesetzlich abgesichertes Geschäftsmodell. Dafür ist es dann umgekehrt ihre Aufgabe, auch für ein funktionsfähiges Netz zu sorgen. Dazu gehört dann auch, dass das Netz in der Lage ist, den produzierten Strom auch abzutransportieren, entweder zu weiter entfernten Verbrauchern oder zu Speicheranlagen. Netz und Speicher müssen eben ausgebaut werden.

(Quelle: §11 (1) EEG 2021)
_________________
"YOU HAVE TO START OUT LEARNING TO BELIEVE THE LITTLE LIES." -- "So we can believe the big ones?" -- "YES."

(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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Alchemist
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 27351
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2283344) Verfasst am: 03.07.2022, 07:55    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.


Klar ist/wäre Dein örtlicher Energieversorger in der Lage, günstiger als Du Solaranlagen zu installieren.
Aber warum sollte er den so gewonnenen Strom zum Selbstkostenpreis abgeben, wenn er ihn auch für 30 Cent an Dich verkaufen kann?

Zitat:
Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU.


Gerne:

Ein 600 Watt Modul kostet mit Wechselrichter und Befestigungsmaterial etwa 830 Euro.
Es erzeugt je nach Lage/Ausrichtung etwa 600 kWh im Jahr. Bei 30 Cent/kWh sparst Du etwa 180 Euro Stromkosten im Jahr. Nach etwa 5 Jahren hat sich das amortisiert.



Das Problem ist, daß ich den Strom nicht dann brauche, wenn die Sonne auf meinen Balkon scheint, das wäre in den Mittags-/frühen Nachmittagsstunden. Bei mir läuft der Haushalt so nach 17°° Uhr an, also das einzige, was ich mit dem Balkonstrom machen könnte, wäre die Kühl-Gefrierschränke damit zu versorgen, wobei ich nicht weiß, ob die Kompressoren damit zu betreiben wären.

Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.


Wenn es doch bloß sowas gäbe, was Strom speichern könnte. So was wie ne Batterie, oder so. noc


Das gibt es, aber nicht billig. Der Akku meines Fahrrades mit 500Wh kostet um die 700 €, damit wird die ganze Sache wirtschaftlich uninteressant. Oder meinst du Bleiakkus? Dann darfst du die Geschoßdecken der Wohnung verstärken, frag mal 'nen Statiker.

Und die entsprechende Elektronik, um vom Akku wieder 220/380 V Wechsel-/Drehstrom zu erzeugen, brauchst du auch noch.

Dein Balkon-Kraftwerk ist was für Leute, die ein Hobby suchen und dafür auch Geld ausgeben, aber nichts, um damit zum EVU konkurrenzfähig zu werden.


Du zeigst wieder einmal deutlich, dass du keine Ahnung hast, aber trotzdem dumm herumstänkerst.
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Kat
Stanislaus Katczinsky



Anmeldungsdatum: 29.04.2011
Beiträge: 1055

Beitrag(#2283349) Verfasst am: 03.07.2022, 09:10    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.


Klar ist/wäre Dein örtlicher Energieversorger in der Lage, günstiger als Du Solaranlagen zu installieren.
Aber warum sollte er den so gewonnenen Strom zum Selbstkostenpreis abgeben, wenn er ihn auch für 30 Cent an Dich verkaufen kann?

Zitat:
Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU.


Gerne:

Ein 600 Watt Modul kostet mit Wechselrichter und Befestigungsmaterial etwa 830 Euro.
Es erzeugt je nach Lage/Ausrichtung etwa 600 kWh im Jahr. Bei 30 Cent/kWh sparst Du etwa 180 Euro Stromkosten im Jahr. Nach etwa 5 Jahren hat sich das amortisiert.



Das Problem ist, daß ich den Strom nicht dann brauche, wenn die Sonne auf meinen Balkon scheint, das wäre in den Mittags-/frühen Nachmittagsstunden. Bei mir läuft der Haushalt so nach 17°° Uhr an, also das einzige, was ich mit dem Balkonstrom machen könnte, wäre die Kühl-Gefrierschränke damit zu versorgen, wobei ich nicht weiß, ob die Kompressoren damit zu betreiben wären.

Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.


Wenn es doch bloß sowas gäbe, was Strom speichern könnte. So was wie ne Batterie, oder so. noc


Das gibt es, aber nicht billig. Der Akku meines Fahrrades mit 500Wh kostet um die 700 €, damit wird die ganze Sache wirtschaftlich uninteressant. Oder meinst du Bleiakkus? Dann darfst du die Geschoßdecken der Wohnung verstärken, frag mal 'nen Statiker.

Und die entsprechende Elektronik, um vom Akku wieder 220/380 V Wechsel-/Drehstrom zu erzeugen, brauchst du auch noch.

Dein Balkon-Kraftwerk ist was für Leute, die ein Hobby suchen und dafür auch Geld ausgeben, aber nichts, um damit zum EVU konkurrenzfähig zu werden.


Du zeigst wieder einmal deutlich, dass du keine Ahnung hast, aber trotzdem dumm herumstänkerst.


Und vor allem: einen richtigen Ingenieur würde sowas begeistern - der hätte sich schon viel früher darüber informiert und wüsste das alles schon...
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VanHanegem
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Beitrag(#2283480) Verfasst am: 04.07.2022, 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Das gibt es, aber nicht billig. Der Akku meines Fahrrades mit 500Wh kostet um die 700 €, damit wird die ganze Sache wirtschaftlich uninteressant.

Schlechte Quelle! Stand bei Solarspeichern ist ca. EUR 500,- je kWh


uwebus hat folgendes geschrieben:
Und die entsprechende Elektronik, um vom Akku wieder 220/380 V Wechsel-/Drehstrom zu erzeugen, brauchst du auch noch.

Sowas nennt man "Wechselrichter". Hat Kat schon erwähnt aber anderer Leute Beiträge auch durchzulesen ist nicht Dein Ding?


uwebus hat folgendes geschrieben:
Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.

Warmduscher sterben in naher Zukunft sowieso aus.
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Critic
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Beitrag(#2283494) Verfasst am: 05.07.2022, 00:39    Titel: Antworten mit Zitat

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.

Warmduscher sterben in naher Zukunft sowieso aus.


Man kann sicher viele Spartips geben. Was der Einzelne aber als Lebensqualität oder Lebensgestaltung ansieht, ist individuell verschieden. (Und sich lauwarm zu waschen anstatt heiß zu duschen kann ja dem Einen nichts ausmachen und den Anderen quälen.)

Neulich ist einmal vorgerechnet werden, daß eine heiße Dusche schon einen Euro an Strom kosten kann. Wenn man das haben möchte, muß man das dann aber gewissen Grenzen (noch kann man z.B. nach einem günstigeren Stromtarif suchen) in Kauf nehmen.

Es ist heute sicher auch Einiges an Energieeinsparungen und auch mit Erneuerbaren möglich: Solarzellen für elektrischen Strom und Wärmeenergie, Niedrig-Energiehäuser, Energie aus Energieabgaben wieder zurückgewinnen, Erdwärme, ... . Umstellungen und Investitionen sind andererseits natürlich schmerzhafter, wenn sie nicht graduell, sondern abrupt stattfinden müssen. (Man könnte eben auch sagen, in der Ukraine rächt sich nun die Verschleppung der Energieumstellung: Investitionen auf dem Sektor hätte man eben über 20, 30, 40 Jahre leichter gestalten können als wenn einem die Zeit wegläuft.)


(Aber noch ein Gedanke aus dem Hinterkopf: Es gibt doch auch Anlagen, die Sonnenenergie in Wärme umwandeln bzw. diese speichern. Vielleicht sind die von der Energiebilanz her besser als noch eine Stufe dazwischenzuschalten, indem man zuerst elektrischen Strom generiert und damit dann Wasser aufheizt. Das kann vielleicht jemand sagen, der die Physik draufhat, wo es da Break-even-Points etc. gibt. Oder es könnte je nach Energieform effizienter sein, Energie zentral an einem Ort zu generieren - halt z.B. Fernwärmenetze: Ein großer Solarpark mit einem Salzlaketurm könnte die Hitze ja durchaus effizienter generieren, speichern und abgeben als ein Wärmetank im Keller Am Kopf kratzen?)
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VanHanegem
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Beitrag(#2283501) Verfasst am: 05.07.2022, 08:07    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:

Es gibt doch auch Anlagen, die Sonnenenergie in Wärme umwandeln bzw. diese speichern. Vielleicht sind die von der Energiebilanz her besser als noch eine Stufe dazwischenzuschalten,

Das ist richtig. Heute kursieren die in etwa folgende Jahreserträge je qm Kollektorfläche:
Photovoltaik: 150 kWh
Siolarthermie: 250 - 600 kWh
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Alchemist
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Beitrag(#2283505) Verfasst am: 05.07.2022, 09:45    Titel: Antworten mit Zitat

Habe soeben einen neuen Stromvertrag abgeschlossen, mein aktueller läuft im September ab, und der hat ja tatsächlich die Preise massiv erhöht. Von 27c auf 48c/kWh. Geschockt
Dann wechsel ich eben....kann ich jedem nur empfehlen die Preise zu vergleichen, vor allem, weil man bei jedem Wechsel einen Bonus abgreifen kann
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uwebus
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Beiträge: 4688

Beitrag(#2283517) Verfasst am: 05.07.2022, 13:37    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Was anderes ist ein Solardach bei einem Ein- oder Mehrfamilienhaus, da muß der Stromversorger wohl aufgrund gesetzlicher Regelungen seine Zustimmung geben. Noch. Wird mehr Strom erzeugt als für ihn interessant, bleibst du auf den Kosten sitzen. Kein EVU wird dir etwas abkaufen, was es selbst schon im Überfluß hat.

Falsch, es besteht eine Abnahmepflicht. Wird mehr produziert, als der Netzbetreiber abnehmen kann, werden die Anlagen zwar abreguliert, aber der Netzbetreiber muss trotzdem zahlen. Das passiert auch jetzt durchaus schon manchmal.

Diese Regelung ist auch sinnvoll. Die Netzbetreiber haben eine Monopolstellung mit garantierten Netzentgelten, sprich ein gesetzlich abgesichertes Geschäftsmodell. Dafür ist es dann umgekehrt ihre Aufgabe, auch für ein funktionsfähiges Netz zu sorgen. Dazu gehört dann auch, dass das Netz in der Lage ist, den produzierten Strom auch abzutransportieren, entweder zu weiter entfernten Verbrauchern oder zu Speicheranlagen. Netz und Speicher müssen eben ausgebaut werden.

(Quelle: §11 (1) EEG 2021)


tillich, bei mit steht doch Noch

Gesetze kann man von heute auf morgen ändern. Wer die Kohle hat, bestimmt den Lauf der Welt und die Kohle haben die Eigentümer/Investoren der EVU.

Ich habe gerade als Wohnungseigentümer eine Aufforderung des Finanzamtes bekommen in Bezug auf die Grundsteuerreform. Die neuen Wert sollen erst ab 2025 gelten und ich bin sicher, daß die Grundsteuer erhöht wird. Also was heute gilt, kann morgen schon Altpapier sein. Deshalb meine Einstellung: Glaube keinem Gesetzgeber und Politiker, wenn er Aussagen zur Zukunft macht.
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uwebus
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Beiträge: 4688

Beitrag(#2283519) Verfasst am: 05.07.2022, 13:51    Titel: Antworten mit Zitat

Kat hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.


Klar ist/wäre Dein örtlicher Energieversorger in der Lage, günstiger als Du Solaranlagen zu installieren.
Aber warum sollte er den so gewonnenen Strom zum Selbstkostenpreis abgeben, wenn er ihn auch für 30 Cent an Dich verkaufen kann?

Zitat:
Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU.


Gerne:

Ein 600 Watt Modul kostet mit Wechselrichter und Befestigungsmaterial etwa 830 Euro.
Es erzeugt je nach Lage/Ausrichtung etwa 600 kWh im Jahr. Bei 30 Cent/kWh sparst Du etwa 180 Euro Stromkosten im Jahr. Nach etwa 5 Jahren hat sich das amortisiert.



Das Problem ist, daß ich den Strom nicht dann brauche, wenn die Sonne auf meinen Balkon scheint, das wäre in den Mittags-/frühen Nachmittagsstunden. Bei mir läuft der Haushalt so nach 17°° Uhr an, also das einzige, was ich mit dem Balkonstrom machen könnte, wäre die Kühl-Gefrierschränke damit zu versorgen, wobei ich nicht weiß, ob die Kompressoren damit zu betreiben wären.

Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.


Wenn es doch bloß sowas gäbe, was Strom speichern könnte. So was wie ne Batterie, oder so. noc


Das gibt es, aber nicht billig. Der Akku meines Fahrrades mit 500Wh kostet um die 700 €, damit wird die ganze Sache wirtschaftlich uninteressant. Oder meinst du Bleiakkus? Dann darfst du die Geschoßdecken der Wohnung verstärken, frag mal 'nen Statiker.

Und die entsprechende Elektronik, um vom Akku wieder 220/380 V Wechsel-/Drehstrom zu erzeugen, brauchst du auch noch.

Dein Balkon-Kraftwerk ist was für Leute, die ein Hobby suchen und dafür auch Geld ausgeben, aber nichts, um damit zum EVU konkurrenzfähig zu werden.


Du zeigst wieder einmal deutlich, dass du keine Ahnung hast, aber trotzdem dumm herumstänkerst.


Und vor allem: einen richtigen Ingenieur würde sowas begeistern - der hätte sich schon viel früher darüber informiert und wüsste das alles schon...


Kat, der Ingenieur uwebus hat sich nie Gedanken darüber gemacht, wie er Energie einsparen könnte, die er bequem vom EVU einkaufen kann, sondern er hat sich Gedanken darüber gemacht, wie er während seines Berufslebens Kapital ansammelt, um besser über die Runden zu kommen als nur mit seinem Gehalt. Und meine Lösung war Häuser zu bauen und so mit 51 aufhören zu können, als abhängig Beschäftigter zu leben und mir keine Gedanken mehr darüber machen zu müssen, wie teuer die Heizung oder der Strom mal werden kann. Auch 3-4 € pro Liter Benzin werden mich nicht um meinem Lebensstandard bringen.

Dein Balkonheizwerk schenke ich dir, allein der Wertzuwachs von 1 Unze Gold ist größer als die von dir über 5 Jahre ermittelten Einsparungen bei den Stromkosten für dein "Kraftwerk".

Mir zumindest scheint es klüger, Krügerrand zu kaufen als Balkonkraftwerke zu finanzieren.
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tillich (epigonal)
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Beitrag(#2283534) Verfasst am: 05.07.2022, 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Was anderes ist ein Solardach bei einem Ein- oder Mehrfamilienhaus, da muß der Stromversorger wohl aufgrund gesetzlicher Regelungen seine Zustimmung geben. Noch. Wird mehr Strom erzeugt als für ihn interessant, bleibst du auf den Kosten sitzen. Kein EVU wird dir etwas abkaufen, was es selbst schon im Überfluß hat.

Falsch, es besteht eine Abnahmepflicht. Wird mehr produziert, als der Netzbetreiber abnehmen kann, werden die Anlagen zwar abreguliert, aber der Netzbetreiber muss trotzdem zahlen. Das passiert auch jetzt durchaus schon manchmal.

Diese Regelung ist auch sinnvoll. Die Netzbetreiber haben eine Monopolstellung mit garantierten Netzentgelten, sprich ein gesetzlich abgesichertes Geschäftsmodell. Dafür ist es dann umgekehrt ihre Aufgabe, auch für ein funktionsfähiges Netz zu sorgen. Dazu gehört dann auch, dass das Netz in der Lage ist, den produzierten Strom auch abzutransportieren, entweder zu weiter entfernten Verbrauchern oder zu Speicheranlagen. Netz und Speicher müssen eben ausgebaut werden.

(Quelle: §11 (1) EEG 2021)


tillich, bei mit steht doch Noch

Gesetze kann man von heute auf morgen ändern. Wer die Kohle hat, bestimmt den Lauf der Welt und die Kohle haben die Eigentümer/Investoren der EVU.

Du hast es so geschrieben, als würde es von Lust und Laune der EVUs abhängen, die Einspeisevergütung zu zahlen oder nicht. Und das ist eben falsch, auch wenn du dich jetzt gerne davon zurückziehen möchtest.

Von möglichen Gesetzesänderungen hast du hingegen kein Wort geschrieben. Und selbst wenn man die Gesetzgebung so unterkomplex beschreibst wie du, ist dein Gedankengang noch falsch. Geld haben nämlich nicht nur EVUs, sondern auch noch eine ganze Menge anderer Unternehmen, die teilweise ein hohes Interesse daran haben, den Klimawandel zu begrenzen. Du kannst ja zB mal Versicherungsunternehmen fragen, was die zu erneuerbaren Energien sagen.
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tillich (epigonal)
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Beitrag(#2283535) Verfasst am: 05.07.2022, 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
Und vor allem: einen richtigen Ingenieur würde sowas begeistern - der hätte sich schon viel früher darüber informiert und wüsste das alles schon...

Kat, der Ingenieur uwebus hat sich nie Gedanken darüber gemacht, [...]

Danke, aber dass das zwei sehr unterschiedliche Dinge sind, hatten wir schon gemerkt.
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Zoff
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Beitrag(#2283540) Verfasst am: 05.07.2022, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Habe soeben einen neuen Stromvertrag abgeschlossen, mein aktueller läuft im September ab, und der hat ja tatsächlich die Preise massiv erhöht. Von 27c auf 48c/kWh. Geschockt
Dann wechsel ich eben....kann ich jedem nur empfehlen die Preise zu vergleichen, vor allem, weil man bei jedem Wechsel einen Bonus abgreifen kann


Das kann aber auch schief gehen und dann richtig teuer werden.
Es sind in diesem Jahr wohl schon viele Verträge seitens der Billiganbieter gekündigt worden und nach der Rückkehr der Kunden zum alten Versorger wurden da massiv die Preise erhöht, da die Leute nun Neukunden wären.


https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/energie/preise-tarife-anbieterwechsel/probleme-mit-strom-oder-gaspreisen-ploetzliche-kuendigungen-69345
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uwebus
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Beitrag(#2283554) Verfasst am: 06.07.2022, 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Du hast es so geschrieben, als würde es von Lust und Laune der EVUs abhängen, die Einspeisevergütung zu zahlen oder nicht. Und das ist eben falsch, auch wenn du dich jetzt gerne davon zurückziehen möchtest.

Von möglichen Gesetzesänderungen hast du hingegen kein Wort geschrieben. Und selbst wenn man die Gesetzgebung so unterkomplex beschreibst wie du, ist dein Gedankengang noch falsch. Geld haben nämlich nicht nur EVUs, sondern auch noch eine ganze Menge anderer Unternehmen, die teilweise ein hohes Interesse daran haben, den Klimawandel zu begrenzen. Du kannst ja zB mal Versicherungsunternehmen fragen, was die zu erneuerbaren Energien sagen.


Es hängt nicht ab von der Lust und Laune der EVUs, sondern von der Lust und Laune der Kapitaleigner. Du siehst doch gerade gegenwärtig, wie Firmen den Staat erpressen, um Beihilfen zu bekommen, den Betrieb weiterführen zu können. Glaubst du im Ernst, du kannst Investoren dazu bringen, ihr Geld für irgendwelche ideologischen Ziele zu verheizen? Ein Investor will verdienen und nicht Pleite gehen.

Warum wohl kommen auf einen Bundestags-Abgeordneten drei Lobbyisten? Meinst du, die kommen nur vorbei, um den Weihnachtskalender zu bringen? Die kommen vorbei, um die Gesetze in ihrem Sinne zu verändern, und das lassen sie sich auch meist etwas kosten, z.B. mit schönen gut bezahlten Posten in irgendwelchen Führungsetagen. Ist dir das Wort Korruption bekannt?


Zuletzt bearbeitet von uwebus am 06.07.2022, 11:50, insgesamt einmal bearbeitet
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Beitrag(#2283555) Verfasst am: 06.07.2022, 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Du hast es so geschrieben, als würde es von Lust und Laune der EVUs abhängen, die Einspeisevergütung zu zahlen oder nicht. Und das ist eben falsch, auch wenn du dich jetzt gerne davon zurückziehen möchtest.

Von möglichen Gesetzesänderungen hast du hingegen kein Wort geschrieben. Und selbst wenn man die Gesetzgebung so unterkomplex beschreibst wie du, ist dein Gedankengang noch falsch. Geld haben nämlich nicht nur EVUs, sondern auch noch eine ganze Menge anderer Unternehmen, die teilweise ein hohes Interesse daran haben, den Klimawandel zu begrenzen. Du kannst ja zB mal Versicherungsunternehmen fragen, was die zu erneuerbaren Energien sagen.


Es hängt nicht ab von der Lust und Laune der EVUs, sondern von der Lust und Laune der Kapitaleigner. Du siehst doch gerade gegenwärtig, wie Firmen den Staat erpressen, um Beihilfen zu bekommen, den Betrieb weiterführen zu können. Glaubst du im Ernst, du kannst Investoren dazu bringen, ihr Geld für irgendwelche ideologischen Ziel zu verheizen? Ein Investor will verdienen und nicht Pleite gehen.

Warum wohl kommen auf einen Bundestags-Abgeordneten drei Lobbyisten? Meinst du, die kommen nur vorbei, um den Weihnachtskalender zu bringen? Die kommen vorbei, um die Gesetze in ihrem Sinne zu verändern, und das lassen sie sich auch meist etwas kosten, z.B. mit schönen gut bezahlten Posten in irgendwelchen Führungsetagen. Ist dir das Wort Korruption bekannt?


Wenn du gelegentlich mal eingehen könntest auf die Widerlegungen deiner Äußerungen. (Strom darf nicht ins Netz gespeist werden z.B.)
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uwebus
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Beitrag(#2283556) Verfasst am: 06.07.2022, 12:08    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:

Wenn du gelegentlich mal eingehen könntest auf die Widerlegungen deiner Äußerungen. (Strom darf nicht ins Netz gespeist werden z.B.)


Der darf ins Netz eingespeist werden, solange der Gesetzgeber die EVUs verpflichtet ihn aufzunehmen. Damit fördert der Staat die sog. Regenerativen. Das funktioniert aber nur, wenn es für die EVUs kein Minusgeschäft wird, also werden die EVUs ihre Stromkosten erhöhen und die zahlst du dann über den Strompreis, den du vom EVU beziehst.

Und wenn du viel Geld hast und baust die eine eigene Stromversorgung mit Steuermitteln des Staates aufs Dach, dann zahlen eben Andere die so erhöhten Stromkosten, um deine Anlage zu finanzieren. Wir zahlen zumindest in der EU die höchsten Strompreise als Folge der Förderung alternativer Energiequellen. Der Geförderte wird von denen gesponsert, die den hohen Strompreis zahlen müssen, weil sie eben keine Möglichkeiten haben selbst Strom zu erzeugen. Das ist wie bei den Elektroautos, Otto Normal finanziert mit seinem Gebrauchten über erhöhte Spritpreise die Subvention für den Zweit- und Dritt-E-Wagen der "Frau Doktor".
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