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vrolijke Bekennender Pantheist

Anmeldungsdatum: 15.03.2007 Beiträge: 45963
Wohnort: Stuttgart
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(#2216155) Verfasst am: 26.06.2020, 15:35 Titel: |
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Wilson hat folgendes geschrieben: | DonMartin hat folgendes geschrieben: |
Diese Mikromengen von irgendwas sind garantiert vernachlaessigbar gegenueber dem, was man sich selber antut,
indem man Zucker und Fett reinschaufelt bzw sich nicht ausreichend bewegt.
Das ungesunde Gammelfleisch liegt nicht beim Metzger, sondern auf der TV-Couch. |
es geht ja nun um die summe. überdies kann man als beispiel das mischmasch an pestiziden nehmen, die wechselwirkungen jener.
https://www.fr.de/ratgeber/gesundheit/pestizid-cocktails-deutschen-aepfeln-11046543.html
Zitat: | ie Umweltschutzorganisation Greenpeace lässt Obst auf Schadstoffe untersuchen. Das Ergebnis ist alarmierend: Die Forscher finden regelrechte Pestizid-Cocktails in deutschen Äpfeln. Fast neun von zehn konventionell angebauten Früchten sind belastet. Bio-Äpfel schneiden gut ab.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat Äpfel aus Supermärkten und Discountern in elf europäischen Ländern untersuchen lassen. Ergebnis: Rückstände von Pestiziden fanden sich in 83 Prozent der konventionell produzierten Ware, bei 60 Prozent waren sogar zwei bis acht Wirkstoffe nachweisbar. Alle gemessenen Werte lagen den Angaben zufolge zwar unter den gesetzlich zulässigen Höchstmengen.
Greenpeace hält das Ergebnis trotzdem für bedenklich. „Die Pestizid-Grenzwerte gelten nur für einzelne Substanzen, nicht für Belastungen durch mehrere Wirkstoffe. Deren Wechselwirkungen sind weitgehend unbekannt“, kommentiert die Organisation. Die ebenfalls untersuchten Äpfel aus Bio-Landwirtschaft waren frei von Rückständen. |
aber wahrscheinlich ist meine lesart falsch, ne? |
Klar doch!
_________________ Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm
Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.
Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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Wilson zwischen gaga und dada
Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 19484
Wohnort: Swift Tuttle
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(#2216156) Verfasst am: 26.06.2020, 15:37 Titel: |
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vrolijke hat folgendes geschrieben: | Wilson hat folgendes geschrieben: | DonMartin hat folgendes geschrieben: |
Diese Mikromengen von irgendwas sind garantiert vernachlaessigbar gegenueber dem, was man sich selber antut,
indem man Zucker und Fett reinschaufelt bzw sich nicht ausreichend bewegt.
Das ungesunde Gammelfleisch liegt nicht beim Metzger, sondern auf der TV-Couch. |
es geht ja nun um die summe. überdies kann man als beispiel das mischmasch an pestiziden nehmen, die wechselwirkungen jener.
https://www.fr.de/ratgeber/gesundheit/pestizid-cocktails-deutschen-aepfeln-11046543.html
Zitat: | ie Umweltschutzorganisation Greenpeace lässt Obst auf Schadstoffe untersuchen. Das Ergebnis ist alarmierend: Die Forscher finden regelrechte Pestizid-Cocktails in deutschen Äpfeln. Fast neun von zehn konventionell angebauten Früchten sind belastet. Bio-Äpfel schneiden gut ab.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat Äpfel aus Supermärkten und Discountern in elf europäischen Ländern untersuchen lassen. Ergebnis: Rückstände von Pestiziden fanden sich in 83 Prozent der konventionell produzierten Ware, bei 60 Prozent waren sogar zwei bis acht Wirkstoffe nachweisbar. Alle gemessenen Werte lagen den Angaben zufolge zwar unter den gesetzlich zulässigen Höchstmengen.
Greenpeace hält das Ergebnis trotzdem für bedenklich. „Die Pestizid-Grenzwerte gelten nur für einzelne Substanzen, nicht für Belastungen durch mehrere Wirkstoffe. Deren Wechselwirkungen sind weitgehend unbekannt“, kommentiert die Organisation. Die ebenfalls untersuchten Äpfel aus Bio-Landwirtschaft waren frei von Rückständen. |
aber wahrscheinlich ist meine lesart falsch, ne? |
Klar doch! |
und der satz der nach dem gefettet folgt?
auf die schnelle:
Zitat: | Wechselwirkungen werden nicht untersucht
Blumenthal: Sie sprechen von drei fundamentalen Fehlern. Lassen Sie es uns aufdröseln. Fehler eins, wo sehen Sie den?
Brühl: Fehler eins ist: Diese Pestizide werden immer einzeln zugelassen, das heißt, jedes einzelne Pestizid in seiner Wirkung auf die Umwelt. Tatsache ist aber, dass nachher auf dem Feld oder in einer Obstbaumplantage, zum Beispiel in einer Apfelplantage, in Deutschland bis zu 31 mal Pestizide angewendet werden. Das ist natürlich was völlig anderes. Man kennt das aus dem menschlichen Aspekt. Wenn wir uns überlegen, dass wir 31 Medikamente einnehmen müssten, wären da sicherlich irgendwelche Wechselwirkungen da, die wir mit unserem Arzt und unserem Apotheker besprechen müssten. |
https://www.deutschlandfunk.de/pestizide-und-artensterben-bei-der-risikobewertung-gibt-es.676.de.html?dram:article_id=462370
_________________ "als ob"
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vrolijke Bekennender Pantheist

Anmeldungsdatum: 15.03.2007 Beiträge: 45963
Wohnort: Stuttgart
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(#2216158) Verfasst am: 26.06.2020, 15:42 Titel: |
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Wilson hat folgendes geschrieben: |
und der satz der nach dem gefettet folgt?
auf die schnelle:
Zitat: | Wechselwirkungen werden nicht untersucht
Blumenthal: Sie sprechen von drei fundamentalen Fehlern. Lassen Sie es uns aufdröseln. Fehler eins, wo sehen Sie den?
Brühl: Fehler eins ist: Diese Pestizide werden immer einzeln zugelassen, das heißt, jedes einzelne Pestizid in seiner Wirkung auf die Umwelt. Tatsache ist aber, dass nachher auf dem Feld oder in einer Obstbaumplantage, zum Beispiel in einer Apfelplantage, in Deutschland bis zu 31 mal Pestizide angewendet werden. Das ist natürlich was völlig anderes. Man kennt das aus dem menschlichen Aspekt. Wenn wir uns überlegen, dass wir 31 Medikamente einnehmen müssten, wären da sicherlich irgendwelche Wechselwirkungen da, die wir mit unserem Arzt und unserem Apotheker besprechen müssten. |
https://www.deutschlandfunk.de/pestizide-und-artensterben-bei-der-risikobewertung-gibt-es.676.de.html?dram:article_id=462370 |
Wo ist der Untersuchungsbericht?
uiuiuiui; kann jeder. Ein fundierte Bericht sieht anders aus.
Das ist was für Leute, die sich gerne ins Boxhorn jagen lassen.
_________________ Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm
Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.
Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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Wilson zwischen gaga und dada
Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 19484
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(#2216160) Verfasst am: 26.06.2020, 15:44 Titel: |
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vrolijke hat folgendes geschrieben: | Wilson hat folgendes geschrieben: |
und der satz der nach dem gefettet folgt?
auf die schnelle:
Zitat: | Wechselwirkungen werden nicht untersucht
Blumenthal: Sie sprechen von drei fundamentalen Fehlern. Lassen Sie es uns aufdröseln. Fehler eins, wo sehen Sie den?
Brühl: Fehler eins ist: Diese Pestizide werden immer einzeln zugelassen, das heißt, jedes einzelne Pestizid in seiner Wirkung auf die Umwelt. Tatsache ist aber, dass nachher auf dem Feld oder in einer Obstbaumplantage, zum Beispiel in einer Apfelplantage, in Deutschland bis zu 31 mal Pestizide angewendet werden. Das ist natürlich was völlig anderes. Man kennt das aus dem menschlichen Aspekt. Wenn wir uns überlegen, dass wir 31 Medikamente einnehmen müssten, wären da sicherlich irgendwelche Wechselwirkungen da, die wir mit unserem Arzt und unserem Apotheker besprechen müssten. |
https://www.deutschlandfunk.de/pestizide-und-artensterben-bei-der-risikobewertung-gibt-es.676.de.html?dram:article_id=462370 |
Wo ist der Untersuchungsbericht?
uiuiuiui; kann jeder. Ein fundierte Bericht sieht anders aus.
Das ist was für Leute, die sich gerne ins Boxhorn jagen lassen. |
bockshornklee? lecker, benutze ich sehr oft.
du stellst tatsächlich die quelle in frage? fakenachrichten? panikmache?
müsste man also deutschlandfunk codieren? ich bitte darum!
_________________ "als ob"
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Wilson zwischen gaga und dada
Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 19484
Wohnort: Swift Tuttle
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(#2216818) Verfasst am: 04.07.2020, 10:36 Titel: |
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im schaurig- interessanten bahnhofsviertel in Frankfurt/ Main wirds noch unappetitlicher, wie derzeit sehr häufig thematisiert:
die drogenszene eröffnet sich einem ja nun direkt, wenn man vom bahnhof kommend die kaiserstrasse über eine große strasse betritt. da stehen und schwanken sie in großer runde.rechts und links dann das elend nicht nur vor den druckräumen, inklusive freiwilliger sexworkerInnen in von außen sichtbar farbenfroh erstrahlenden appartements. natürlich liegen überall obdachlose rum und bettlerInnen aus u.a. osteuropäischen ländern Manche liegen dort seit jahrzehnten, ich schätze sie fahren regelmäßig auf heimaturlaub. ich "kenne" viele seit jahrzehnten. es ist quasi ihr arbeitsplatz. sie dösen zum teil vor sich hin, fast schon zu müde, um aktiv zu betteln, dort im dreck, den wahrlich hochdosierten abgasen ausgesetzt.
und dann noch die ganzen sexshops. also für jeden was.
ein wenig gruselig solls schon auch sein, in ffm.... und obskur, da doch in direkter nachbarschaft die bänker rumsitzen und mit die geschicke der welt(wirtschaft) lenken. (die EZB ist ein wenig weiter weg, das vieltel wird gerade aufgewertet, wie es so schön heißt)
das ist imagepflege a la frankfurt. das bahnhofsviertel gibts als drogenhölle und schauriges pflaster ja schon ewig und hat sich bewährt.
eben wirds aber zu viel! zumal man vor corona ja auf aufwertung setzte. und tatsächlich, "normale" menschen oder partypeople trieben sich auch tagsüber dort herum auf einen kaffee und food aus aller herren länder. das war ja sooo cool.
aber nun... der einst eher wohlige grusel geht nun doch etwas zu weit finden anwohner, gastronomen, andere gewerbetreibende und besucher.
der angemessen- angenehme voyeuristische abstand ist verloren gegangen, der wohligen grusel weicht dem ekel. die touristenattraktion verfällt?
und das ist schlecht fürs geschäft. denn mit eben diesem grusel, dieser szene- wohltemperiert- wurde durchaus geschäft gemacht. das bahnhofsviertel würde ohne an genau dieser attraktivität verlieren.
selbstverständlich fiel auch immer ein brocken für die armen o.g. gruppen ab- eine art friedlicher co-existenz wurde jahrelang propagiert. druckräume, straßensozialarbeit als alternativer drogenweg frankfurts - kulisse quasi -. das problem drogensucht war gelöst und "die wirtschaft" ja hatte auch was davon.
jetzt wird also aufgeräumt, evtl sogar in eigenregie?
Zitat: |
Nachtschicht der Drogenhilfe im Frankfurter Bahnhofsviertel. Ein weißer Golf rollt an eine Mitarbeiterin heran; ein Insasse besprüht die Sozialarbeiterin mit Pfefferspray. Später am Abend, ein paar Straßen weiter. Ein Mann muss nach einer Drogenüberdosis beatmet werden, liegt auf dem Boden, bei ihm sind Ersthelfer. Ein Gastronom in der Nachbarschaft stellt die Sprinkleranlage an, der Bewusstlose und die Helfer werden durchnässt. Vielleicht hat er den Notfall nicht mitbekommen, wollte nur die Menschen von seinem Haus vertreiben. In einer anderen Straße ist kurz darauf ein Freier unterwegs und pöbelt eine Klientin der Drogenhilfe an. Er leuchtet sie immer wieder mit einer Taschenlampe an und will Sex.
| rest ist kostenpflichtig
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurter-bahnhofsviertel-mit-pfefferspray-gegen-die-helfer-16845047.html
weitere links bzw artikel (12!):
https://news.google.com/search?q=bahnhofsviertel&hl=de&gl=DE&ceid=DE%3Ade
https://www.aerzteblatt.de/archiv/31512/Drogenabhaengigkeit-Eine-Erkrankung-wie-jede-andere
Zitat: |
Früher galt sie als persönliches Versagen, jetzt wird sie als Krankheit anerkannt. Die Drogenabhängigkeit bezeichnet die Bundesärztekammer bereits in der Präambel zu ihren neuen Substitutions-Richtlinien* als eine behandlungsbedürftige chronische Krankheit. „Damit wollen wir verdeutlichen, dass Sucht eine Erkrankung wie jede andere ist und auch so behandelt werden muss“, erläutert Dr. med. Ingo Flenker, Vorsitzender des Ausschusses Sucht und Drogen der Bundesärztekammer (BÄK) und Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt. Die Abstinenz bleibe weiterhin das primäre Ziel der Behandlung. Einen höheren Stellenwert bekämen aber Methoden, die das Überleben des Patienten sichern, ihn gesundheitlich und sozial stabilisieren und seine soziale Reintegration fördern. „Der suchtmedizinisch qualifizierte Arzt muss anhand der Indikation entscheiden, ob sein Patient für eine Abstinenztherapie geeignet ist oder ob eine Substitutionstherapie die größeren Chancen bietet“, erklärt Flenker. (...)
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_________________ "als ob"
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Wilson zwischen gaga und dada
Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 19484
Wohnort: Swift Tuttle
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(#2216825) Verfasst am: 04.07.2020, 12:51 Titel: |
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Wilson hat folgendes geschrieben: | im schaurig- interessanten bahnhofsviertel in Frankfurt/ Main wirds noch unappetitlicher, wie derzeit sehr häufig thematisiert:
die drogenszene eröffnet sich einem ja nun direkt, wenn man vom bahnhof kommend die kaiserstrasse über eine große strasse betritt. da stehen und schwanken sie in großer runde.rechts und links dann das elend nicht nur vor den druckräumen, inklusive freiwilliger sexworkerInnen in von außen sichtbar farbenfroh erstrahlenden appartements. natürlich liegen überall obdachlose rum und bettlerInnen aus u.a. osteuropäischen ländern Manche liegen dort seit jahrzehnten, ich schätze sie fahren regelmäßig auf heimaturlaub. ich "kenne" viele seit jahrzehnten. es ist quasi ihr arbeitsplatz. sie dösen zum teil vor sich hin, fast schon zu müde, um aktiv zu betteln, dort im dreck, den wahrlich hochdosierten abgasen ausgesetzt.
und dann noch die ganzen sexshops. also für jeden was.
ein wenig gruselig solls schon auch sein, in ffm.... und obskur, da doch in direkter nachbarschaft die bänker rumsitzen und mit die geschicke der welt(wirtschaft) lenken. (die EZB ist ein wenig weiter weg, das vieltel wird gerade aufgewertet, wie es so schön heißt)
das ist imagepflege a la frankfurt. das bahnhofsviertel gibts als drogenhölle und schauriges pflaster ja schon ewig und hat sich bewährt.
eben wirds aber zu viel! zumal man vor corona ja auf aufwertung setzte. und tatsächlich, "normale" menschen oder partypeople trieben sich auch tagsüber dort herum auf einen kaffee und food aus aller herren länder. das war ja sooo cool.
aber nun... der einst eher wohlige grusel geht nun doch etwas zu weit finden anwohner, gastronomen, andere gewerbetreibende und besucher.
der angemessen- angenehme voyeuristische abstand ist verloren gegangen, der wohligen grusel weicht dem ekel. die touristenattraktion verfällt?
und das ist schlecht fürs geschäft. denn mit eben diesem grusel, dieser szene- wohltemperiert- wurde durchaus geschäft gemacht. das bahnhofsviertel würde ohne an genau dieser attraktivität verlieren.
selbstverständlich fiel auch immer ein brocken für die armen o.g. gruppen ab- eine art friedlicher co-existenz wurde jahrelang propagiert. druckräume, straßensozialarbeit als alternativer drogenweg frankfurts - kulisse quasi -. das problem drogensucht war gelöst und "die wirtschaft" ja hatte auch was davon.
jetzt wird also aufgeräumt, evtl sogar in eigenregie?
Zitat: |
Nachtschicht der Drogenhilfe im Frankfurter Bahnhofsviertel. Ein weißer Golf rollt an eine Mitarbeiterin heran; ein Insasse besprüht die Sozialarbeiterin mit Pfefferspray. Später am Abend, ein paar Straßen weiter. Ein Mann muss nach einer Drogenüberdosis beatmet werden, liegt auf dem Boden, bei ihm sind Ersthelfer. Ein Gastronom in der Nachbarschaft stellt die Sprinkleranlage an, der Bewusstlose und die Helfer werden durchnässt. Vielleicht hat er den Notfall nicht mitbekommen, wollte nur die Menschen von seinem Haus vertreiben. In einer anderen Straße ist kurz darauf ein Freier unterwegs und pöbelt eine Klientin der Drogenhilfe an. Er leuchtet sie immer wieder mit einer Taschenlampe an und will Sex.
| rest ist kostenpflichtig
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurter-bahnhofsviertel-mit-pfefferspray-gegen-die-helfer-16845047.html
weitere links bzw artikel (12!):
https://news.google.com/search?q=bahnhofsviertel&hl=de&gl=DE&ceid=DE%3Ade
https://www.aerzteblatt.de/archiv/31512/Drogenabhaengigkeit-Eine-Erkrankung-wie-jede-andere
Zitat: |
Früher galt sie als persönliches Versagen, jetzt wird sie als Krankheit anerkannt. Die Drogenabhängigkeit bezeichnet die Bundesärztekammer bereits in der Präambel zu ihren neuen Substitutions-Richtlinien* als eine behandlungsbedürftige chronische Krankheit. „Damit wollen wir verdeutlichen, dass Sucht eine Erkrankung wie jede andere ist und auch so behandelt werden muss“, erläutert Dr. med. Ingo Flenker, Vorsitzender des Ausschusses Sucht und Drogen der Bundesärztekammer (BÄK) und Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt. Die Abstinenz bleibe weiterhin das primäre Ziel der Behandlung. Einen höheren Stellenwert bekämen aber Methoden, die das Überleben des Patienten sichern, ihn gesundheitlich und sozial stabilisieren und seine soziale Reintegration fördern. „Der suchtmedizinisch qualifizierte Arzt muss anhand der Indikation entscheiden, ob sein Patient für eine Abstinenztherapie geeignet ist oder ob eine Substitutionstherapie die größeren Chancen bietet“, erklärt Flenker. (...)
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nachtrag bilddokumentation:
https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/frankfurt-ardi-goldman-stinksauer-die-leute-schei-auf-die-gehwege-71374842.bild.html
_________________ "als ob"
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vrolijke Bekennender Pantheist

Anmeldungsdatum: 15.03.2007 Beiträge: 45963
Wohnort: Stuttgart
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(#2225248) Verfasst am: 17.09.2020, 16:06 Titel: |
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Tarvoc hat folgendes geschrieben: | Also einen Bezug zu Dethlefsen / Dahlke kann ich in Greys Beiträgen trotz allem eigentlich nicht so wirklich erkennen. Wo siehst du da den Bezug? |
Ich habe das Buch nie gelesen.
Ich dachte es geht darüber, dass jeder die Krankheiten bekommt, die zu ihm "passen".
Jeder ist quasi "selber Schuld" an seine Krankheit.
_________________ Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm
Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.
Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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wolle Anti-Theist und Welt-Verbesserer
Anmeldungsdatum: 23.03.2015 Beiträge: 3811
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Wilson zwischen gaga und dada
Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 19484
Wohnort: Swift Tuttle
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(#2300030) Verfasst am: 17.09.2023, 00:14 Titel: |
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SMOG-HAUPTSTADT JAKARTA
Leben mit der dreckigsten Luft der Welt
Von Till Fähnders, Jakarta
16.09.2023, 20:49
Zitat: | Viele Einwohner Jakartas klagen über Halsschmerzen, Husten und brennende Augen. Das Persahabatan Hospital in Ostjakarta, das größte Lungenkrankenhaus des Landes, vermeldet 20 bis 30 Prozent mehr Patienten von März bis Juli im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Monat begaben sich in Jakarta durchschnittlich mehr als 140.000 Menschen mit Atemwegserkrankungen in Behandlung
(...)
Die Ministerin nennt aber auch noch andere Quellen für den Smog: Demnach seien die Kohlekraftwerke für 30 Prozent der Verschmutzung verantwortlich. Der Rest entstehe hauptsächlich durch Müllverbrennung, Baustellen und Straßenstaub.
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Interessanterweise:
Indonesien kann Europas Kohlebedarf nicht stillen
Zitat: |
Größte Abnehmer sind Italien, die Niederlande, Polen und Spanien. Grund der Nachfrage ist der europäische Boykott russischer Kohle. Normalerweise gibt es keine größeren Kohlelieferungen von Indonesien nach Europa.
Den Angaben zufolge exportierte Indonesien im 1. Halbjahr 2022 rund 60.500 Tonnen Kohle im Wert von 5,2 Millionen US$ nach Deutschland. Allerdings findet sich in der deutschen Außenhandelsstatistik bisher kein entsprechender Importwert. Laut Jakarta Post soll Deutschland sogar 150 Millionen Tonnen Kohle angefragt haben. Doch Indonesiens Auftragsbücher sind voll und die Förderkapazitäten begrenzt.
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https://www.gtai.de/de/trade/indonesien/branchen/indonesien-kann-europas-kohlebedarf-nicht-stillen-886928
Indonesiens größere Abnehmer sind aber Indien, china, Japan, Südkorea
Indonesien ist der weltgrößte Exporteur von Kraftwerkskohle.
Wichtig: nicht die Systemfrage stellen!
Wer's genauer wissen will:
Zitat: | Indonesien: Kalimantan gilt wegen seiner Regenwälder als eine der ‚Lungen der Welt’. Doch massive Ressourcenausbeutung resultiert in Überschwemmungen, Luft- und Wasser-Verschmutzung. Sie bewirkt aber auch eine tief greifende soziale Transformation in den indigenen Gemeinden. |
https://suedostasien.net/indonesien-business-as-usual-im-kohle-revier/
Oder
Zitat: | Die schmutzigen Methoden einer Zuger Rohstoffgruppe auf Borneo
Public Eye, Juni 2023
Indonesien hat der Bergbauindustrie den roten Teppich ausgerollt und es so geschafft, innerhalb eines Jahrzehnts zum weltweit grössten Kohleexporteur aufzusteigen. Public Eye ist in das Herz des zweitgrössten Regenwaldes der Welt gereist, wo ein Dorf der indigenen Dayak seit 2019 mit einer Mine zu kämpfen hat, die im Auftrag eines Schweizer Konglomerats betrieben wird. Es geht um Landgrabbing, um Luft- und Wasserverschmutzung - also darum, welche Opfer der Kohleabbau fordert.
(...)
Die in dem Land tätigen Schweizer Unternehmen könnten zudem bald in der Lage sein, die indonesische Justiz einfach zu umgehen. Nach dem Freihandelsabkommen, das 2018 unterzeichnet und 2021 in einer Volksabstimmung bestätigt wurde, hat die Schweiz kürzlich mit Jakarta ein neues bilaterales Investitionsschutzabkommen abgeschlossen: Schweizer Unternehmen ermöglicht es, sich direkt an ein internationales Gericht zu wenden, ohne die nationale Gerichtsbarkeit zu bemühen. So werden die Interessen von Investoren besser geschützt. Diesen Rechten stehen jedoch keine Pflichten gegenüber. Die Verantwortung der Unternehmen, die international anerkannten Menschenrechte sowie Umweltstandards zu respektieren, sind im Abkommen nicht verbindlich festgeschrieben.
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https://stories.publiceye.ch/indonesien/
[/code]
_________________ "als ob"
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tillich (epigonal) hat Spaß
Anmeldungsdatum: 12.04.2006 Beiträge: 21482
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(#2300034) Verfasst am: 17.09.2023, 09:39 Titel: |
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Wilson hat folgendes geschrieben: | Wichtig: nicht die Systemfrage stellen! |
Warum nicht?
_________________ "YOU HAVE TO START OUT LEARNING TO BELIEVE THE LITTLE LIES." -- "So we can believe the big ones?" -- "YES."
(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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Tarvoc Jacques Visage du Poisson, communiste postmoderne
Anmeldungsdatum: 01.03.2004 Beiträge: 43650
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(#2300038) Verfasst am: 17.09.2023, 11:02 Titel: |
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tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben: | Wilson hat folgendes geschrieben: | Wichtig: nicht die Systemfrage stellen! |
Warum nicht? |
War das nicht ironisch gemeint?
_________________ "Es ist hohe Zeit, dass die Kommunisten ... dem Ammenmärchen vom Gespenst des Kommunismus ein Manifest ... entgegenstellen."
"Speak to it, Horatio!"
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Wilson zwischen gaga und dada
Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 19484
Wohnort: Swift Tuttle
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