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Frage eines Arbeiters
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#427165) Verfasst am: 08.03.2006, 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

tati hat folgendes geschrieben:

... und der Kommunist zu einer anderen als der wenig Denkende zwinkern


Nö, eben nicht. Das Problem ist ja gerade, daß NUR das weltweite, jetzt mehrheitlich verhetzte und verblödete Proletariat, die Allen dienende kommunistische Gesellschaft errichten kann. Schon vergessen?

Proletarier aller Länder, vereinigt Euch!
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Cato
Der Freund der Bösen



Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 970
Wohnort: Wolkenkuckucksheim

Beitrag(#435193) Verfasst am: 18.03.2006, 20:03    Titel: Re: Frage eines Arbeiters Antworten mit Zitat

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Können, aber müssen nicht. Z.B. suchten und "fanden" im faschistischen Deutschen Reich viele "Wissenschaftler" "Beweise" für die Minderwertigkeit "nichtarischer" "Rassen". Heute plappern "Wirtschaftsexperten" ungestört Unsinn daher wie z.B., daß eine Verlängerung der individuellen Arbeitszeit zum Aufschwung und mehr Arbeit führt oder - als Grundvoraussetzung des (Nicht-)Funktionierens kapitalistischer Ökonomie - daß ein ewig exponentielles Wachstum möglich ist.


Das mag wohl sein, nur verwechselst du hier zur Herrschafts- bzw. Handlungslegitimierung dienende Pseudowissenschaften, wie die Rassenforschung der Nazis, den Leninismus-Marxismus der Sowjetunion, die Wirtschaftswissenschaften der Kapitalisten oder die Theologie der Kirche mit der echten Wissenschaft und darin liegt dein fundamentaler Irrtum.

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Andersrum. Der Vernichtungskrieg diente zur Realisierung von Rüstungsprofiten, Vernichtung von Arbeitslosen und materiellem Kahlschlag zwecks Lösung der Krise - die eine Krise der "Wirtschaft", also der Großkapitalisten war.


Sowohl die Geschichte als auch die NS-Ideologie berichten das Gegenteilige, dass du dieses nicht sehen willst, versteht sich von selbst: Dein dualistisches Weltbild, im dem es nur Kapitalisten und Arbeiter im Klassenkampf gibt bräche damit in sich zusammen.

annox hat folgendes geschrieben:
Aus meiner kommunistischen Sicht ist Sozialdemokratie Opportunismus in Reinkultur. Das sozialdemokratische Herumdoktern an den Syptomen des Kapitalismus bewahrt ihn vor seinem Untergang. Vorgeblich will auch die Sozialdemokratie den Kapitalismus überwinden, tatsächlich aber unterstützt sie ihn. Mit Reförmchen gelangt man eben nicht zum Sozialismus.


Will man den diesen, genügt es nicht, den Arbeitern und Angestellten menschliche Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verschaffen und ihnen eine relativ gerechte Teilhabe am Wohlstand zu ermöglichen. Wenn all dies möglich ist, wieso sollte man sich dann einem solchen Kompromiss verweigern?

annox hat folgendes geschrieben:
Der Abgrund wirkt nicht mehr ganz so bedrohlich, wenn man zwischenzeitlich das Tempo reduziert mit dem man auf ihn zu rennt. Allein: nur eine Kursänderung kann wirklich Abhilfe schaffen.


Mag sein, aber ich glaube nicht an die Wunderwirkung der Revolution, diese ist fast schon durch ihre Vorraussetzungen zum Scheitern verurteilt, definiert man eine Revolution als Erhebung der Unterdrückten gegen die Obrigkeit. Eine Revolution ist immer das letzte Mittel, wenn man auf legalem Weg gescheitert und wo es keine Möglichkeit gibt Neuerungen auf gesetzlichem Wege einzuführen, da sind Revolutionen nur im Niedergang der Staatsmacht oder in allgemeinen Krisen und Notlagen denkbar. Damit vergrößern sich aber die Schwierigkeiten, die bei einer gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Neuordnung, auftreten erheblich und es erfordert viel Willen und Kraft um den Staat durch diesen Sturm sicher zu navigieren. In der Bundesrepublik sollte es – theoretisch – möglich sein, auf legalem Wege ein anderes Wirtschaftssystem einzuführen, sofern man die nötigen Mehrheiten gewinnen kann.
_________________
Im Übrigen bin ich dafür, dass der Monotheismus zerstört werden muss.
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#435514) Verfasst am: 19.03.2006, 16:30    Titel: Re: Frage eines Arbeiters Antworten mit Zitat

Cato hat folgendes geschrieben:

Sowohl die Geschichte als auch die NS-Ideologie berichten das Gegenteilige ...


Oh, wirklich? Das hätte ich jetzt aber nicht vermutet, daß die Nazis, die Handlanger des Großkapitals, und die Geschichts(zer)schreiber in einem Staat in den Händen des Großkapitals zu anderen Darstellungen kommen, als ihre Gegner, die Kommunisten.

Erstaunlicherweise ist der verblödete und verhetzte Proletarier nicht in der Lage, von dem selbst Wahrnehmbaren und anhand Fakten Überprüfbaren, von uns in einen logischen Zusammenhang Gebrachten einerseits und den unlogischen, aber oft, lange und laut herumposaunten Lügen seiner Herren andererseits das Richtige zu wählen. Das heißt, so erstaunlich ist das nicht, bestätigt es doch die altbekannte psychologische Erkenntnis, daß der weitaus größte Teil des Lernens das Nachahmungslernen ist. Hat man erst mal eine kritische Masse von Dummköpfen mit seinen Lügen erreicht, werden sie zu deren aktivem Multiplikator. Eigene Beobachtung oder gar Denken, welches wir ansprechen, treten dann solange in den Hintergrund, bis die Lebensumstände selbst, die Tatsachen, in so großen Widerspruch zu den Lügen geraten, daß selbst die größte Dummheit nicht ausreicht, sie länger zu glauben.
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Cato
Der Freund der Bösen



Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 970
Wohnort: Wolkenkuckucksheim

Beitrag(#438223) Verfasst am: 25.03.2006, 19:22    Titel: Re: Frage eines Arbeiters Antworten mit Zitat

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Oh, wirklich? Das hätte ich jetzt aber nicht vermutet, daß die Nazis, die Handlanger des Großkapitals, und die Geschichts(zer)schreiber in einem Staat in den Händen des Großkapitals zu anderen Darstellungen kommen, als ihre Gegner, die Kommunisten.


Autsch, was hat denn diese schwachsinnige Aussage, mit deiner grotesken Behauptung zu tun, die Nazis wären ein Werkzeug des Großkapitals gewesen, um die überzähligen Arbeitskräfte zu eliminieren geschweige denn die Weltwirtschaftskrise zu beseitigen? Es gibt keinen Grund zu anzunehmen, dass die Nazis nicht an ihre Ideologie glaubten und deshalb den Krieg entfesselten, damit ihr rassisches Gesellschaftsbild Wirklichkeit werden konnte. Oder hast du Beweise dafür, dass Hitler, Himmler und Heydrich nur willenlose Marionetten von Krupp und Thyssen waren?

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Erstaunlicherweise ist der verblödete und verhetzte Proletarier nicht in der Lage, von dem selbst Wahrnehmbaren und anhand Fakten Überprüfbaren, von uns in einen logischen Zusammenhang Gebrachten einerseits und den unlogischen, aber oft, lange und laut herumposaunten Lügen seiner Herren andererseits das Richtige zu wählen.


Das glaube ich dir gerne, immerhin demonstrierst du hier eindrucksvoll wie es den SED-Lakaien der Sowjetunion gelungen ist dir weiszumachen, du müsstest Kommunist sein weil du ein Christ bist. Zustimmung

Aber mal ernsthaft, deine volksdeutschen Arbeiter haben die Juden nicht auf einmal gehasst, weil es ihnen die bösen Kapitalisten gesagt haben, und auch der Rassenbegriff fand lange Zeit vorher Verbreitung, es hilft alles Nichts: deine Arbeiter tragen eine erhebliche Mitschuld an der nationalsozialistischen Tyrannei, wenn auch nur bedingt an deren aus Rassenwahn verübten Verbrechen.

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Das heißt, so erstaunlich ist das nicht, bestätigt es doch die altbekannte psychologische Erkenntnis, daß der weitaus größte Teil des Lernens das Nachahmungslernen ist. Hat man erst mal eine kritische Masse von Dummköpfen mit seinen Lügen erreicht, werden sie zu deren aktivem Multiplikator. Eigene Beobachtung oder gar Denken, welches wir ansprechen, treten dann solange in den Hintergrund, bis die Lebensumstände selbst, die Tatsachen, in so großen Widerspruch zu den Lügen geraten, daß selbst die größte Dummheit nicht ausreicht, sie länger zu glauben.


Hm, eine durchaus fundierte Analyse über Ausbreitung und Niedergang des Christentums (oder ihm wesensgleicher Bewegungen) aber, dass du diese Worte weder verstehst noch zu deiner eigenen Haltung in Bezug setzen kannst, spricht nicht gerade für dich. Sondern deutet eher darauf hin, dass auf dich all das zutrifft, was du anderen hier vorwirfst.
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#438790) Verfasst am: 27.03.2006, 08:54    Titel: Re: Frage eines Arbeiters Antworten mit Zitat

Cato hat folgendes geschrieben:

... dass du diese Worte weder verstehst noch zu deiner eigenen Haltung in Bezug setzen kannst ...


Nur ein Dummkopf, der nicht versteht, was er plappert, kann von Anderen MEINEN, sie wüßten nicht, was sie sagen - zumal, wenn das Gesagte keinen anderen Quellen entnommen ist, wie das im Unterschied beim Geplapper des Dummkopfes zu sein pflegt.
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Cato
Der Freund der Bösen



Anmeldungsdatum: 13.08.2005
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Beitrag(#442603) Verfasst am: 01.04.2006, 06:57    Titel: Antworten mit Zitat

Nun mal halb lang, du solltest aufhören dich selbst als Dummkopf zu betrachten. Sieh es einfach ein, du kannst entweder Kommunist sein oder Christ, aber nicht beides – und dafür musst du noch nicht mal Kierkegaard lesen. (das materialistische, gottlose Weltbild das Marx vertritt ist nämlich die Grundvoraussetzung für die Forderung nach einem irdischen Paradies, denn wer kümmert sich schon um die irdische Welt wenn ihn die jenseitigen Herrlichkeiten erwarten?)
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#443170) Verfasst am: 02.04.2006, 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Cato hat folgendes geschrieben:
Nun mal halb lang, du solltest aufhören dich selbst als Dummkopf zu betrachten. Sieh es einfach ein, du kannst entweder Kommunist sein oder Christ, aber nicht beides – und dafür musst du noch nicht mal Kierkegaard lesen.


Du hast Dich immer noch nicht belesen. Bis Du das hier nicht gelesen und verstanden hast, solltest Du uns mit Deinem unqualifizierten Geplapper verschonen.
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Cato
Der Freund der Bösen



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Beitrag(#448864) Verfasst am: 10.04.2006, 05:49    Titel: Antworten mit Zitat

Solltest du das nicht viel eher tun? Abgesehen davon werde ich erst irgendetwas von der Seite lesen, wenn du die kompletten Werke von Kant und Kierkegaard gelesen hast.
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#448878) Verfasst am: 10.04.2006, 07:55    Titel: Antworten mit Zitat

Cato hat folgendes geschrieben:
Abgesehen davon werde ich erst irgendetwas von der Seite lesen, wenn du die kompletten Werke von Kant und Kierkegaard gelesen hast.


Ja klar. Ich muß die galenische 4-Säfte-Lehre kennen, um über moderne Medizin mitzureden. Deine Dummheit und Ignoranz zu rechtfertigen, ist Dir scheinbar nichts zu blöd.
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Cato
Der Freund der Bösen



Anmeldungsdatum: 13.08.2005
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Beitrag(#452448) Verfasst am: 15.04.2006, 00:13    Titel: Antworten mit Zitat

Und das sagst ausgerechnet du? Gröhl... Gröhl... Gröhl... Gröhl...

Sieh es ein, wenn du beispielsweise deinen Freund Stalin nimmst: Ich weiß es nicht, wie du und andre Menschen von einem solchen Leben denken; mir, für mich selbst, wäre es so lieb, nicht da sein, als zu leben in Furcht vor einem Wesen wie ich selbst. Ich kam wie Stalin frei zur Welt; Wir nährten uns so gut, wir können beide so gut wie er des Winters Frost ertragen. Denn einst, an einem rauen stürmischen Tage, als wild der Fluss an die Ufer tobte, Sprach Stalin zu mir: "Wagst du, Cato, nun mit mir zu springen in die zornige Flut und bis dorthin zu schwimmen?" - Auf dies Wort, bekleidet, wie ich war, stürzt ich hinein und hieß ihn folgen; wirklich tat er's auch. Der Strom brüllt' auf uns ein; wir schlugen ihn mit wackern Sehnen, warfen ihn beiseite und hemmten ihn mit einer Brust des Trotzes. Doch eh wir das gewählte Ziel erreicht, rief Stalin: "Hilf mir, Cato! ich sinke." Ich, wie Äneas, unser großer Ahn, aus Trojas Flammen einst auf seinen Schultern den alten Vater trug, so aus den Wellen zog ich den müden Stalin. - Und der Mann Ist nun zum Gott erhöht, und Cato ist ein arm Geschöpf und muss den Rücken beugen, nickt Stalin nur nachlässig gegen ihn. Als er in Spanien war, hatte er ein Fieber, und wenn der Schauer ihn ankam, merkt ich wohl sein Beben: ja, er bebte, dieser Gott! Das feige Blut der Lippen nahm die Flucht, sein Auge, dessen Blick die Welt bedräut, verlor den Glanz, und ächzen hört ich ihn. Ja, dieser Mund, der horchen hieß die Menschen und in ihr Buch einzeichnen seine Reden, Ach, rief: "Trotzki! gib mir zu trinken!" Wie ein krankes Kind. Götter! Ich erstaune, wie nur ein Mann so schwächlicher Natur der stolzen Welt den Vorsprung abgewann, und nahm die Palm allein. Ja, er beschreitet die enge Welt wie ein Kolossus, und wir kleinen Leute, wir wandeln unter seinen Riesenbeinen, und schauen umher nach einem schnöden Grab. Der Mensch ist manchmal seines Schicksals Meister: Nicht durch die Schuld der Sterne durch eigne Schuld nur sind wir Schwächlinge. Cato und Stalin - was steckt doch in dem Stalin, daß man den Namen mehr als meinen spräche? Schreibt sie zusammen: ganz so schön ist meiner; Sprecht sie: er steht den Lippen ganz so wohl; Wägt sie: er ist so schwer; beschwört mit ihnen: Cato ruft Geister auf so schnell wie Stalin. Nun denn, im Namen der gesamten Götter, mit was für Speise nährt der Stalin sich, daß er so groß ward?
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gwarpy
Psychonaut



Anmeldungsdatum: 19.09.2004
Beiträge: 2012
Wohnort: KinA

Beitrag(#452491) Verfasst am: 15.04.2006, 00:58    Titel: Antworten mit Zitat

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Das Problem ist ja gerade, daß NUR das weltweite, jetzt mehrheitlich verhetzte und verblödete Proletariat, die Allen dienende kommunistische Gesellschaft errichten kann.


"Ich habe aufgehört Kommunist zu sein, weil ich Kommunist bin, und den Kommunismus verstanden habe."
Bryan Magee

Jo, so sehe ich das auch.


gwarpy
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#453895) Verfasst am: 17.04.2006, 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

gwarpy hat folgendes geschrieben:

"Ich habe aufgehört Kommunist zu sein, weil ich Kommunist bin, und den Kommunismus verstanden habe."


Welche Dummheit! Hier wird unreflektiert Zeug nachgeplappert, dessen innere Widersprüchlichkeit sogar dem Dümmsten offensichtlich ist.

Das Pferd ist kein Pferd, weil es ein Pferd ist.
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Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26377
Wohnort: MG

Beitrag(#453957) Verfasst am: 17.04.2006, 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt führt er schon wieder Selbstgespräche... Mit den Augen rollen
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Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
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Chinasky
dirty ol' man



Anmeldungsdatum: 27.03.2006
Beiträge: 1264
Wohnort: Hoher Norden

Beitrag(#454084) Verfasst am: 17.04.2006, 22:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo DerThorsten!
Ich hab mal ein bisserl auf Deiner Website herumgestöbert und einige Deiner Texte gelesen, die ich teilsweise interessant und klug formuliert fand. Abgesehen davon, daß das Layout grottenschlecht ist und man von gelber Schrift auf saftgrünem Grund Augenkrebs bekommt... Sehr glücklich

Du scheinst es ja mit dem, was Du da so verbreitest, ernst zu meinen. Darf ich fragen, warum Du den Leuten, denen Du Deine Wahrheiten bringen möchtest, immer so schnell patzig, beleidigend, ausfallend im Ton begegnest? Meinst Du, Du könntest mit Deinen Ansichten die Leute überzeugen, während Du ihnen ins Gesicht spuckst? Das verstehe ich nicht. Es ist doch im höchsten Maße töricht, jetzt mal so rein politisch-strategisch betrachtet. Wenn Du auf sowas wie eine Revolution hoffst, auf irgendeinen gesellschaftlichen Umbruch etc. - brauchst Du dafür nicht Mitstreiter? Wo meinst Du die denn zu finden, wenn Du, sobald jemand Deine Ausführungen infrage stellt, ausfallend wirst?
Als ich die ersten Beiträge hier von Dir las, dachte ich, die ganze "Kommunist-weil-Christ"-Geschichte wäre eine einzige Satire. Dein in seiner Derbheit manchmal auch sehr erheiternder Stil schien darauf hinzuweisen. Aber jetzt, nachdem ich so einiges von Dir gelesen habe, kann ich mir nicht mehr vorstellen, daß jemand sich soviel Arbeit mit einer Satire macht. Du meinst es also ernst, Deine Sache ist Dir wichtig. Wie aber kommt ein doch recht kluger Kopf darauf, daß er seiner Sache einen Dienst erweist, indem er reflexhaft beim geringsten Widerspruch persönlich beleidigend wird, noch dazu in ermüdenden Beschimpfungswiederholungen sich drehend? In irgendeinem Diskussionsstrang kamen aus Deiner Tastatur gewiss ein dutzend oder mehr "Scheißhausparolen" zusammen, wenn es darum ging, die Postings Deiner Diskussionskontrahenten zu qualifizieren. Selbst wenn Deine Botschaften Krebsheilmittel wären, so bekäme die doch kein Patient geschluckt, wenn sie in Form von Kuhfladen gereicht würden!
_________________
Still confused - but on a higher level.

Mein Zeugs auf deviantart
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Tarvoc
Holy shit, 4 decades already.



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 44759

Beitrag(#454097) Verfasst am: 17.04.2006, 23:04    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Jetzt führt er schon wieder Selbstgespräche... Mit den Augen rollen

Mein Rat: Einfach nicht hinhören.
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"Die Tradition der Unterdrückten belehrt uns darüber, daß der Ausnahmezustand, in dem wir leben, die Regel ist."
- Walter Benjamin, VIII. These zum Begriff der Geschichte
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#454279) Verfasst am: 18.04.2006, 08:02    Titel: Antworten mit Zitat

Chinasky hat folgendes geschrieben:

Darf ich fragen, warum Du den Leuten, denen Du Deine Wahrheiten bringen möchtest, immer so schnell patzig, beleidigend, ausfallend im Ton begegnest?


Eben das tue ich nicht. Ich sage den Leuten nur mit kurzen, unmißverständlichen Worten, wie es um ihren Erkenntnisstand bestellt ist.

Das ERSCHEINT nur deshalb beleidigend, weil die Menschen im Kapitalismus Heuchelei, Lügen und Schleimerei gewohnt sind und in Beurteilungen statt "Er kriegt überhaupt nichts auf die Reihe." steht "Er bemüht sich."

Wie soll ein Dummkopf seine Dummheit erkennen, wenn ich ihm das nicht sage und begründe? Soll ich das blöde Stimmvieh auch "mündige Bürger" nennen, wie das die politischen und Medienlakaien des Kapitals tun? Soll ich der nachgeplapperten MedienMEINUNG als achtbarer Denkleistung huldigen?

Was geschieht, wenn man sich aus falscher Rücksicht und Zweckoptimismus mit den Falschen verbrüdert, haben wir Kommunisten in der Geschichte ausreichend oft gesehen: Sie stehen mit uns auf der gleichen Seite der Barrikade - und plötzlich sind unsere Waffen sabotiert oder wir haben eine Kugel im Rücken.

Nee, nee. Beim Schreiben und Reden halte ich mich - soweit mir das gelingt - an die Kriterien: kurz, klar, einleuchtend, unterhaltsam. Wenn auch nicht unbedingt für den, welcher den Spiegel seiner Dummheit vorgehalten bekommt.
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Jolesch
Freund des kleineren Übels



Anmeldungsdatum: 11.07.2004
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Beitrag(#454280) Verfasst am: 18.04.2006, 08:06    Titel: Antworten mit Zitat

ad Torsten: Eine kurze Frage, wenn es nicht zu privat ist: Wie viele Anhänger deiner Politischen Lehre hast du in den Jahren deines Engagements schon gewonnen?
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Storm by Tim Minchin
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zenzi
registrierter User



Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 45
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Beitrag(#454292) Verfasst am: 18.04.2006, 08:40    Titel: Antworten mit Zitat

Manager - "moderne Spesenritter"

Der Vorsitzende der Unions-Mittelstandsvereinigung Josef Schlarmann hat Managern von Großkonzernen vorgeworfen, das Vertrauen in die soziale Marktwirtschaft zu gefährden. Ihr Verhalten schade dem Ansehen deutscher Unternehmer.

Optimalen Gewinn im Auge
Vorstände von Großunternehmen hätten nichts zu tun mit klassischen Unternehmern, sagte Schlarmann in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP. Sie seien leitende Angestellte, die den optimalen Gewinn des Konzerns im Auge hätten und bei eklatanten Fehlern mit großzügigen Abfindungen verabschiedet würden. Der meist mittelständische Unternehmer dürfe mit solchen Managern nicht gleichgesetzt werden.

Prinzip des "shareholder value"
Viele Manager sind moderne Spesenritter", sagte Schlarmann, der Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung von CDU und CSU (MIT) ist. Sie führten ihre Konzerne nach dem Prinzip des "shareholder value", der kurzfristigen Gewinn-Maximierung zur Steigerung des Aktienkurses. Dazu würden die Kosten minimiert, etwa durch Rationalisierungsmaßnahmen oder Betriebsschließungen.

Entlassungen als Erfolg gefeiert
Die Folgen habe meist die Allgemeinheit zu tragen: Die entlassenen Arbeitnehmer landeten letztlich bei der Bundesagentur für Arbeit. Für ihre in diesem Sinne "erfolgreiche" Arbeit ohne jedes persönliche Risiko erhielten die Manager dann Gewinnbeteiligungen und Aktienoptionen, bei Misserfolg würden sie mit großzügigen Abfindungen verabschiedet.

Image des Unternehmertums beschädigt
"Für diese Leute ist es völlig normal, auf Hauptversammlungen über Milliardengewinne zu berichten und gleichzeitig die Entlassung tausender Mitarbeiter anzukündigen", sagte Schlarmann. Solches Verhalten habe in der jüngsten Vergangenheit leider das Image des deutschen Unternehmertums geprägt.

Akzeptanz der sozialen Marktwirtschaft gefährdet
"Wer so vorgeht wie beispielsweise der Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, gefährdet die Akzeptanz der sozialen Marktwirtschaft. Jeder muss doch denken: Die bereichern sich auf meine Kosten. Das kann kein Fundament für eine stabile Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung sein", kritisierte der MIT-Vorsitzende.

Gewinnsteigerung und Jobabbau
Ackermann hatte im Februar eine Gewinnsteigerung seiner Bank um 87 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro nach Steuern verkündet und gleichzeitig die Streichung von 6.400 Vollzeitjobs angekündigt.

Gehälter-Offenlegung "ein Stück Ethik"
Ende März war die Erhöhung seines Jahresgehalts um 1,8 Millionen auf 12 Millionen Euro bekannt geworden. Die Offenlegung der Managergehälter bezeichnete Schlarmann als ein Stück Ethik, das den Konzernen per Gesetz verordnet werden müsse. "Dann kann jeder beurteilen: Passen die Gehälter zur Leistung oder bereichern die sich einfach."

Unternehmen als soziale Einrichtung
"Ein Unternehmen ist nicht nur eine betriebswirtschaftliche Einrichtung, sondern auch eine soziale", betonte Schlarmann im AP-Interview. Das zeige sich vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen, die 99,5 Prozent aller Betriebe ausmachten. Dort sei der Unternehmer Eigentümer und Manager zugleich. Da er die Risiken zu tragen habe, denke er in der Regel längerfristig, denn betroffen von den Folgen seiner Entscheidungen seien auch seine Familie und die nachfolgenden Generationen.

Mittelständler hat persönliche Kontakte
Im Unterschied zu den großen Konzernen, die die Verbindung zum Kunden Call-Centern überließen, habe ein mittelständischer Unternehmer in der Regel ganz persönliche Kontakte zum Kunden. Da er vorwiegend im Dienstleistungsbereich tätig sei, komme es dort auch viel entscheidender auf die Mitarbeiter an.

Langfristige Beziehungen zu Mitarbeitern
"Der Aufbau und die Pflege des Mitarbeiterstamms ist das A und O von mittelständischen Unternehmen mit der Folge, dass dort auch ganz andere Beziehungen entstehen. Das sind langfristige Beziehungen, von Vertrauen geprägt, und man trennt sich von diesen Mitarbeitern auch nicht je nach Absatzlage", sagte der MIT-Chef. Denn wenn der Unternehmer langfristig denke, reagiere er nicht mit Entlassungen, wenn einmal kurzfristig der Absatz zurückgehe.

Aus: t-online

Wie soll ein Arbeitnehmer oder auch seine Interessenvertretung, die Gewerkschaft gegen soviel Unmoral ankämpfen?

Zenzi
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#454315) Verfasst am: 18.04.2006, 09:52    Titel: Antworten mit Zitat

zenzi hat folgendes geschrieben:

Wie soll ein Arbeitnehmer oder auch seine Interessenvertretung, die Gewerkschaft gegen soviel Unmoral ankämpfen?


Nun, zunächst mal, indem er sich von der ihn abwertenden Vorstellung trennt, er sei "Arbeitnehmer", denn er GIBT seine Arbeit, an der sich der Kapitalist (der sich beschönigend "Arbeitgeber" nennt) bereichert.

Dann hat er auch gleich den Weg, seine Interessen zu vertreten, gefunden: Denn nur die Arbeit, die der Lohnarbeiter gibt, schafft den Profit des Kapitalisten. Arbeitet er nicht, gibts keinen Profit, und der Kapitalist muß ihn durch Gewalt (grüne Prügeltruppen), Erpressung (1-€-Streikbrecher) - oder eben Zugeständnisse wieder zur Arbeit bringen.

Also: Streik!

Zudem realisiert der Kapitalist seinen Profit nur dann, wenn man ihm die von seinen Lohnarbeitern produzierten Produkte abkauft. Besonders asoziale Elemente kann man auch auf diesem Wege treffen.

Also: Boykott!

Z.B. schadet es dem Geist sicher nicht, wenn man die Verblödungsmedien abbestellt und stattdessen seine Umwelt selbst beobachtet und einordnet. Zudem gibts auch einige gute, wie die TA oder (meist) brauchbare Medien wie die junge Welt. Aufgrund der mehrheitlichen Verblödung sollte Jeder, welcher der Matrix der Kapitalistenmedien entkommen ist, auch Andere informieren.

Also: Information!

Und letztlich kann man im Kampf gegen die geballte Macht des KApitals und seiner Lakaien nur siegen, wenn man gemeinsam und koordiniert kämpft. Z.B. in den Gewerkschaften unter Umgehung ihrer korrupten und versöhnlerischen Spitzen. Oder in der kommunistischen Partei.

Also: Organisation!
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#481679) Verfasst am: 23.05.2006, 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möchte Euch natürlich die von Alma gestaltete Zeichnung zum Text nicht vorenthalten:

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germTrUtZ
gebildeter Narr



Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 240

Beitrag(#481726) Verfasst am: 23.05.2006, 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:
ad Torsten: Eine kurze Frage, wenn es nicht zu privat ist: Wie viele Anhänger deiner Politischen Lehre hast du in den Jahren deines Engagements schon gewonnen?
Er wird diese Frage nicht beantworten und das ist Antwort genug...
_________________
164. Des Hohen Lied ist gesungen
In des Hohen Halle,
Den Erdensöhnen not, unnütz den Riesensöhnen.
Wohl ihm, der es kann, wohl ihm, der es kennt,
Lange lebt, der es erlernt,
Heil allen, die es hören.

(letzte Strophe des Havamal)
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