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Verschwindet die Arbeit?
Blödsinn, es entstehen immer wieder neue Branchen, in denen Menschen Arbeit finden können
13%
 13%  [ 8 ]
Hauptziel der Technologie ist das Ersetzen menschlicher Arbeit, eine logische Konsequenz also
67%
 67%  [ 41 ]
Es gäbe auch heute kaum Arbeitslosigkeit, wenn genügend Marktanreize bestünden, und Wohlfahrt und Bürokratie nicht blockieren würden
11%
 11%  [ 7 ]
Damit habe ich mich noch nicht genug beschäftigt, um eine Aussage treffen zu können
8%
 8%  [ 5 ]
Stimmen insgesamt : 61

Autor Nachricht
Evilbert
auf eigenen Wunsch deaktiviert



Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#462562) Verfasst am: 30.04.2006, 12:08    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:
Evilbert hat folgendes geschrieben:
Jolesch hat folgendes geschrieben:

Völlige Zustimmung (es dann aber bitte nicht als ehrenamtliche Tätigkeit verkaufen zwinkern )


Sanne hat folgendes geschrieben:

Wenn sich der Arbeitslose mit anderen unterprivilegierten Menschen in einem Verein oder einer Institution trifft und dort sein Bier trinkt, kann man das als ehrenamtliche Tätigkeit werten.


In dem Fall eindeutig schon.


Das Biertinken? Nein. Wenn der Verein irgendetwas macht, das ehrenamtliches Engagement erfordert und man zusätzlich plaudert und ein Bierchen trinkt - why not. Wie der Konsum eines Getränkes aber allein eine ehrenamtliche Tätigkeit darstellen soll ist mir noch immer nicht ganz klar Am Kopf kratzen nerv


Das hat ja auch niemand behauptet.
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Jolesch
Freund des kleineren Übels



Anmeldungsdatum: 11.07.2004
Beiträge: 7390
Wohnort: Omicron Persei VIII

Beitrag(#462570) Verfasst am: 30.04.2006, 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

Wygotsky hat folgendes geschrieben:
Der Staat schafft Rahmenbedingungen, unter denen immer mehr Menschen arbeitslos werden. Die sind angewiesen auf staatliche Leistungen, denn von irgendwas müssen sie ja leben. Dafür sollen sie sich vom Staat zu Arbeiten einteilen lassen. Der Staat schreibt vor, wie die Leute ihr Leben zu leben haben. Nein halt! Es ist ja freiwillig. Sie haben ja die Alternative zu verelenden.


"Der Staat" ist ja nicht der Zauberer von Oz, der kafkaesk unser Schicksal lenkt, sondern die gesamte Gesellschaft.

Und wenn ich (was ja durchaus mal passieren kann) keine Arbeit finde und mir die Gemeinschaft beim Wohnen und den Lebenskosten unter die Arme greift, ist es für mich nicht anrüchig neben der Jobsuche Laub im Park zusammenzurechen - es ist doch nur ein fairer Beitrag zur Solidargemeinschaft, von der ich im großem Maße profitiere. Schulterzucken
_________________
Storm by Tim Minchin
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Sanne
gives peas a chance.



Anmeldungsdatum: 05.08.2003
Beiträge: 12088
Wohnort: Nordschland

Beitrag(#462575) Verfasst am: 30.04.2006, 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:


Und wenn ich (was ja durchaus mal passieren kann) keine Arbeit finde und mir die Gemeinschaft beim Wohnen und den Lebenskosten unter die Arme greift, ist es für mich nicht anrüchig neben der Jobsuche Laub im Park zusammenzurechen - es ist doch nur ein fairer Beitrag zur Solidargemeinschaft, von der ich im großem Maße profitiere. Schulterzucken

Du hast offenbar ein sonniges Gemüt.

Ich finde auch eine andere Sichtweise legitim:
Wenn die Gemeinschaft es mir unmöglich macht, einen bezahlten Job zu finden, während andere in Saus und Braus leben, dann will ich für diese anderen nicht auch noch den zwangsverpflichteten Depp machen.

Man könnte die Stelle des Sraßenfegers doch einfach ausschreiben, für 7,90 Euro die Stunde. Davon würde die Solidargemeinschaft weit mehr profitieren als von Ein-Euro-Jobbern.
_________________
Ich will das Internet doch nicht mit meinen Problemen belästigen! (Marge Simpson)
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#462580) Verfasst am: 30.04.2006, 12:27    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:
Wygotsky hat folgendes geschrieben:
Der Staat schafft Rahmenbedingungen, unter denen immer mehr Menschen arbeitslos werden. Die sind angewiesen auf staatliche Leistungen, denn von irgendwas müssen sie ja leben. Dafür sollen sie sich vom Staat zu Arbeiten einteilen lassen. Der Staat schreibt vor, wie die Leute ihr Leben zu leben haben. Nein halt! Es ist ja freiwillig. Sie haben ja die Alternative zu verelenden.


"Der Staat" ist ja nicht der Zauberer von Oz, der kafkaesk unser Schicksal lenkt, sondern die gesamte Gesellschaft.

Und wenn ich (was ja durchaus mal passieren kann) keine Arbeit finde und mir die Gemeinschaft beim Wohnen und den Lebenskosten unter die Arme greift, ist es für mich nicht anrüchig neben der Jobsuche Laub im Park zusammenzurechen - es ist doch nur ein fairer Beitrag zur Solidargemeinschaft, von der ich im großem Maße profitiere. Schulterzucken


Aber genau das ist doch die herrschende Praxis. Was forderst Du eigentlich? Genaso passiert es doch.

Und Sannes obenstehende Kritik daran ist mehr als berechtigt.
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Wygotsky
registrierter User



Anmeldungsdatum: 25.01.2004
Beiträge: 5014

Beitrag(#462586) Verfasst am: 30.04.2006, 12:32    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:
Und wenn ich (was ja durchaus mal passieren kann) keine Arbeit finde und mir die Gemeinschaft beim Wohnen und den Lebenskosten unter die Arme greift, ist es für mich nicht anrüchig neben der Jobsuche Laub im Park zusammenzurechen - es ist doch nur ein fairer Beitrag zur Solidargemeinschaft, von der ich im großem Maße profitiere. Schulterzucken

Faszinierend, wie sich in nur 25 Jahren die Auffassung von Arbeit ändern kann. Als ich in den 80ern zur Schule ging, galt Laubrechen im Park als eine reguläre Tätigkeit. Heute soll es eine Gegenleistung für staatliche Almosen sein.

Die Sache wird leider schon kafkaesk und sobald man arbeitslos ist, hat der Staat zunehmende Möglichkeiten, das Schicksal zu lenken.

Ich komme mir zunehmend vor, wie im Kommunismus. Der Staat zahlt eine Art Einheitsgehalt, für das man dankbar zu sein hat, und für das man alles zu tun hat, wofür die Bürokraten einen einteilen. So stelle ich mir mein Leben nicht vor. Ich möchte selbst entscheiden, wo und wie ich meine Fähigkeiten einsetze und wie ich mich am besten dafür qualifiziere.

Ich war einmal arbeitslos und habe mich daraus selbst durch eine vollzeitliche ehrenamtliche Tätigkeit befreit, in der ich die nötigen Verbindungen geknüpft und Praxiserfahrungen gesammelt habe. Hätte ich mich in dieser Zeit nach den Vorschlägen der Arbeitsagentur gerichtet, wäre ich wahrscheinlich heute noch Leistungsempfänger statt Beitragszahler.
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Jolesch
Freund des kleineren Übels



Anmeldungsdatum: 11.07.2004
Beiträge: 7390
Wohnort: Omicron Persei VIII

Beitrag(#462587) Verfasst am: 30.04.2006, 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

Sanne hat folgendes geschrieben:
Jolesch hat folgendes geschrieben:


Und wenn ich (was ja durchaus mal passieren kann) keine Arbeit finde und mir die Gemeinschaft beim Wohnen und den Lebenskosten unter die Arme greift, ist es für mich nicht anrüchig neben der Jobsuche Laub im Park zusammenzurechen - es ist doch nur ein fairer Beitrag zur Solidargemeinschaft, von der ich im großem Maße profitiere. Schulterzucken

Du hast offenbar ein sonniges Gemüt.


Danke Sehr glücklich Ich selbst sehe mich eher als Realist, aber auf die Eigenwahrnehmung kann man sich auch nicht immer verlassen... zwinkern

Evilbert hat folgendes geschrieben:
Jolesch hat folgendes geschrieben:
Wygotsky hat folgendes geschrieben:
Der Staat schafft Rahmenbedingungen, unter denen immer mehr Menschen arbeitslos werden. Die sind angewiesen auf staatliche Leistungen, denn von irgendwas müssen sie ja leben. Dafür sollen sie sich vom Staat zu Arbeiten einteilen lassen. Der Staat schreibt vor, wie die Leute ihr Leben zu leben haben. Nein halt! Es ist ja freiwillig. Sie haben ja die Alternative zu verelenden.


"Der Staat" ist ja nicht der Zauberer von Oz, der kafkaesk unser Schicksal lenkt, sondern die gesamte Gesellschaft.

Und wenn ich (was ja durchaus mal passieren kann) keine Arbeit finde und mir die Gemeinschaft beim Wohnen und den Lebenskosten unter die Arme greift, ist es für mich nicht anrüchig neben der Jobsuche Laub im Park zusammenzurechen - es ist doch nur ein fairer Beitrag zur Solidargemeinschaft, von der ich im großem Maße profitiere. Schulterzucken


Aber genau das ist doch die herrschende Praxis. Was forderst Du eigentlich? Genaso passiert es doch.


Ich fordere gar nichts - ich begründe nur meine Sichtweise bzw. Standpunkt.
(P.S. Das konkrete deutsche System hat imo auch noch genügend Schwächen)
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Storm by Tim Minchin
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Evilbert
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Beiträge: 42408

Beitrag(#462594) Verfasst am: 30.04.2006, 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:
Ich fordere gar nichts - ich begründe nur meine Sichtweise bzw. Standpunkt.
(P.S. Das konkrete deutsche System hat imo auch noch genügend Schwächen)


Wenn das so ist, dann hast Du sehr wohl noch Forderungen. Benenne sie!
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Malone
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Beiträge: 5269

Beitrag(#462644) Verfasst am: 30.04.2006, 13:22    Titel: Antworten mit Zitat

Nein Jolesch, Du bist kein Realist. Du idealisierst und beschönigst die jetzigen Zustände.
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NochnPils
bildhübsch aber sturzbesoffen



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Beitrag(#462668) Verfasst am: 30.04.2006, 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebe Leute,
ich meine es ist irgendwie ein Teufelskreis: In vielen Bereichen ist Arbeit (vor allem die Beschäftigung minderqualifizierter Kräfte) für kleine und mittelstandische Unternehmen - und nur die könnten standortsichere Jobmaschinen sein weil die Großen sich in Billiglohnländer verpissen - zu Teuer geworden. Wenn jedoch denen die keine Arbeit haben ohne Gegenleistung mehr zugewendet wird - gegönnt sei's ihnen - steigen die Lohnnebenkosten noch höher und verteuern den Faktor Arbeit und senken das Lohnabstandsgebot; mithin auch die Motivation geringer bezahlte Jobs anzunehmen oder als Ich-AG selbsständig zu machen. Wir liegen in der BRD meines wissens bei einer Staatquote von über 50%. Sozialbeiträge und Steueraufkommen wird aber inzwischen nur noch von einem Drittel der Gesellschaft eingebracht (später Erwerbseinstieg, frühe und lange Renten, hohe Arbeitslosenquote).
Wie kommt man aus der Nummer wieder raus?

Gruß aus dem schönen Ruhrgebiet
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NochnPils
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Beitrag(#462675) Verfasst am: 30.04.2006, 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab mir gerade mal das Ergebnis der Befragung angesehen.
Dass die überwigende Mehrzahl bisher mit "Hauptziel der Technologie ist das Ersetzen menschlicher Arbeit, eine logische Konsequenz also" abgestimmt hat zeugt m.E. von einer weitverbreiten Fehlannahme.
Nämlich, dass es nur ein begrenztes Volumen-X an Arbeit gibt, das nur gerecht verteilt zu werden braucht. Das ist meiner Ansicht nach falsch. Es gibt unendlich viel Arbeit und allein Automatisierung hat zwar bestimmte Arbeiten - die im übrigen auch nicht immer gerade gesundheitsfördend und die atraktivsten waren (z.B. im Bergbau, in Lackierereien, am Fließband etc.) - beseitigt, in der Bilanz entstanden in der Geschicht jedoch häufig gerade durch Technologisierung oder an anderen Stellen neue Arbeitsplätze (der Wachstumssektor der 90er Jahre war in Deutschland nicht etwa IT sondern die Soziale Arbeit). Es muß also andere Zusammenhänge geben, die dazu geführt haben, dass es so viele Arbeitslose gibt.
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NochnPils
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Beitrag(#462677) Verfasst am: 30.04.2006, 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

KUCKUCK! Keiner mehr zu Hause?
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Shadaik
evolviert



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Beitrag(#462680) Verfasst am: 30.04.2006, 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

NochnPils hat folgendes geschrieben:
KUCKUCK! Keiner mehr zu Hause?

Es ist sonntag mittag. Lass den lauten zeit, zu lesne, zu verstehen und zu denken zwinkern

Und sei froh, dass dir kein Troll in die Parade fährt.
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Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
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NochnPils
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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
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Beitrag(#462688) Verfasst am: 30.04.2006, 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

Jepp! Verlegen
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Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26377
Wohnort: MG

Beitrag(#462695) Verfasst am: 30.04.2006, 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

In der zwischenzeit sollte es mE kein Problem sich stundenlang daas hier anzuschauen:



Süßer Avatar. Ich liebe es...

So genug off-getopict. Verlegen
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Malone
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Beiträge: 5269

Beitrag(#462751) Verfasst am: 30.04.2006, 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

NochnPils hat folgendes geschrieben:
Hallo liebe Leute,
ich meine es ist irgendwie ein Teufelskreis: In vielen Bereichen ist Arbeit (vor allem die Beschäftigung minderqualifizierter Kräfte) für kleine und mittelstandische Unternehmen - und nur die könnten standortsichere Jobmaschinen sein weil die Großen sich in Billiglohnländer verpissen - zu Teuer geworden. Wenn jedoch denen die keine Arbeit haben ohne Gegenleistung mehr zugewendet wird - gegönnt sei's ihnen - steigen die Lohnnebenkosten noch höher und verteuern den Faktor Arbeit und senken das Lohnabstandsgebot; mithin auch die Motivation geringer bezahlte Jobs anzunehmen oder als Ich-AG selbsständig zu machen. Wir liegen in der BRD meines wissens bei einer Staatquote von über 50%. Sozialbeiträge und Steueraufkommen wird aber inzwischen nur noch von einem Drittel der Gesellschaft eingebracht (später Erwerbseinstieg, frühe und lange Renten, hohe Arbeitslosenquote).
Wie kommt man aus der Nummer wieder raus?

Gruß aus dem schönen Ruhrgebiet



Das System der Sozialversicherungen hat ausgedient, weil es eben relativ immer weniger Arbeitnehmer geben wird, die noch dazu einem immer stärkeren Lohndruck ausgesetzt sind. Die Sozialkosten müssen von der ganzen Gesellschaft getragen werden, entweder wie in Götz Werners Modell hauptsächlich über die Mehrwertsteuer oder durch eine angemesse zusätzliche Besteuerung von leistungslosen Einkommen. Einen anderen Weg gibt es nicht.
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Malone
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Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5269

Beitrag(#462761) Verfasst am: 30.04.2006, 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

NochnPils hat folgendes geschrieben:
Ich hab mir gerade mal das Ergebnis der Befragung angesehen.
Dass die überwigende Mehrzahl bisher mit "Hauptziel der Technologie ist das Ersetzen menschlicher Arbeit, eine logische Konsequenz also" abgestimmt hat zeugt m.E. von einer weitverbreiten Fehlannahme.
Nämlich, dass es nur ein begrenztes Volumen-X an Arbeit gibt, das nur gerecht verteilt zu werden braucht. Das ist meiner Ansicht nach falsch. Es gibt unendlich viel Arbeit und allein Automatisierung hat zwar bestimmte Arbeiten - die im übrigen auch nicht immer gerade gesundheitsfördend und die atraktivsten waren (z.B. im Bergbau, in Lackierereien, am Fließband etc.) - beseitigt, in der Bilanz entstanden in der Geschicht jedoch häufig gerade durch Technologisierung oder an anderen Stellen neue Arbeitsplätze (der Wachstumssektor der 90er Jahre war in Deutschland nicht etwa IT sondern die Soziale Arbeit). Es muß also andere Zusammenhänge geben, die dazu geführt haben, dass es so viele Arbeitslose gibt.



Falsch, ich denke nicht, dass es ein begrenztes Volumen an Arbeit gibt. Zum einen ist die Menge vom Output abhängig, der aber mit zunehmenden Niveau nur noch unterproportional wächst, zum andern wird die übriggebliebene, nicht ersetzte Arbeit immer weniger dringlich, das heißt, der durch sie geschaffene Output bringt weniger Nutzen, und damit zunehmend schlechter bezahlt. Also steigert sich das Volumen zwar immer noch gegen unendlich, aber immer weniger stark wachsend. Bei Gelegenheit fertige ich mal ein hübsches Schaubild dazu an zwinkern

Bislang konnte der Dienstleistungsbereich die freigesetzten Arbeitskräfte ganz gut auffangen, aber durch Software und Automation geht es dort jetzt der Arbeit massiv an den Kragen, da stehen wir gerade erst am Anfang. Und Arbeit im sozialen Bereich? Müsste über den Staat finanziert werden...
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NochnPils
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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 20
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Beitrag(#462763) Verfasst am: 30.04.2006, 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Die Sozialkosten müssen von der ganzen Gesellschaft getragen werden, entweder wie in Götz Werners Modell hauptsächlich über die Mehrwertsteuer oder durch eine angemesse zusätzliche Besteuerung von leistungslosen Einkommen. Einen anderen Weg gibt es nicht.


Volle Zustimmung. Ich fürchte nur, dass es dennoch zu einer realen Absenkung sozialer Standards kommen wird (oder muß) weil es nicht reicht, im internationalen Vergleich. Weinen
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Malone
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Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5269

Beitrag(#462767) Verfasst am: 30.04.2006, 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
In der zwischenzeit sollte es mE kein Problem sich stundenlang daas hier anzuschauen:



Süßer Avatar. Ich liebe es...

So genug off-getopict. Verlegen



Ruhig Brauner. Außerdem ist mein Avatar süßer! zwinkern Mr. Green


Zuletzt bearbeitet von Malone am 30.04.2006, 17:16, insgesamt einmal bearbeitet
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Jolesch
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Anmeldungsdatum: 11.07.2004
Beiträge: 7390
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Beitrag(#462768) Verfasst am: 30.04.2006, 17:16    Titel: Antworten mit Zitat

NochnPils hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Die Sozialkosten müssen von der ganzen Gesellschaft getragen werden, entweder wie in Götz Werners Modell hauptsächlich über die Mehrwertsteuer oder durch eine angemesse zusätzliche Besteuerung von leistungslosen Einkommen. Einen anderen Weg gibt es nicht.


Volle Zustimmung. Ich fürchte nur, dass es dennoch zu einer realen Absenkung sozialer Standards kommen wird (oder muß) weil es nicht reicht, im internationalen Vergleich. Weinen

Eine wichtige Frage ist Imo auch wann es dazu kommt - die gesellschaftlichen Beharrungskräfte sind ja gerade in unseren Breiten immens.
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NochnPils
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Beitrag(#462774) Verfasst am: 30.04.2006, 17:28    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:
die gesellschaftlichen Beharrungskräfte sind ja gerade in unseren Breiten immens.

...wohl wahr! Wenn man sich allein die nahende Katastrophe der Beamtenversorgungen ansieht (nie auch nur einen Pfennig an Rückstellungen in die öffentlichen Kassen geleistet), dann ist wohl davon auszugehen, dass mal wieder erst dann reagiert wird wenn alles zu spät ist. Haupsache wir sind wieder eine Legislaturperiode weiter.
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Stefan
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Beitrag(#462784) Verfasst am: 30.04.2006, 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:

Das System der Sozialversicherungen hat ausgedient, weil es eben relativ immer weniger Arbeitnehmer geben wird, die noch dazu einem immer stärkeren Lohndruck ausgesetzt sind. Die Sozialkosten müssen von der ganzen Gesellschaft getragen werden, entweder wie in Götz Werners Modell hauptsächlich über die Mehrwertsteuer oder durch eine angemesse zusätzliche Besteuerung von leistungslosen Einkommen. Einen anderen Weg gibt es nicht.


Völlig richtig. Vor allem dann, wenn man bedenkt, wie sich die Alterspyramide unabwendbar auf den Kopf stellt. Ein radikales Umdenken ist unausweichlich.

Längere Lebensarbeitszeit zur Entlastung der Rentenkassen vs. Vorruhestandsregelungen um Arbeitsplätze für Jüngere freizumachen...gehupft wie gesprungen.

Meiner Meinung nach muß auch dem Zinssystem ein Gegengewicht entgegengestellt werden. Aspekte aus der Freiwirtschaft (Stichwort: Schwundgeld) halte ich für geeignet. Bürgergeld sowieso und vorallem eine Politik der direkten Umverteilung von oben nach unten.
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Stefan
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 6217

Beitrag(#462788) Verfasst am: 30.04.2006, 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

NochnPils hat folgendes geschrieben:
Wenn man sich allein die nahende Katastrophe der Beamtenversorgungen ansieht (nie auch nur einen Pfennig an Rückstellungen in die öffentlichen Kassen geleistet), dann ist wohl davon auszugehen, dass mal wieder erst dann reagiert wird wenn alles zu spät ist. Haupsache wir sind wieder eine Legislaturperiode weiter.


Hätte es Rückstellungen gegeben würde es wohl auch nicht besser aussehen. Jede Wette, auch hier hätten die Finanzminister sich ständig für zweckfremde Leistungen bedient.
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NochnPils
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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 20
Wohnort: Essen

Beitrag(#462789) Verfasst am: 30.04.2006, 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

Stefan hat folgendes geschrieben:
(Stichwort: Schwundgeld)
WATTIS'NDATTSCHONNWIDDER??? Ich bin doof!
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Stefan
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 6217

Beitrag(#462794) Verfasst am: 30.04.2006, 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

NochnPils hat folgendes geschrieben:
Stefan hat folgendes geschrieben:
(Stichwort: Schwundgeld)
WATTIS'NDATTSCHONNWIDDER??? Ich bin doof!


Nee, nicht doof. Nur unwissend, weil das leider in unserer fast gleichgeschalteten Medienwelt nie propagiert wird. klick
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Malone
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Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5269

Beitrag(#462840) Verfasst am: 30.04.2006, 19:07    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Falsch, ich denke nicht, dass es ein begrenztes Volumen an Arbeit gibt. Zum einen ist die Menge vom Output abhängig, der aber mit zunehmenden Niveau nur noch unterproportional wächst, zum andern wird die übriggebliebene, nicht ersetzte Arbeit immer weniger dringlich, das heißt, der durch sie geschaffene Output bringt weniger Nutzen, und damit zunehmend schlechter bezahlt. Also steigert sich das Volumen zwar immer noch gegen unendlich, aber immer weniger stark wachsend. Bei Gelegenheit fertige ich mal ein hübsches Schaubild dazu an zwinkern

Bislang konnte der Dienstleistungsbereich die freigesetzten Arbeitskräfte ganz gut auffangen, aber durch Software und Automation geht es dort jetzt der Arbeit massiv an den Kragen, da stehen wir gerade erst am Anfang. Und Arbeit im sozialen Bereich? Müsste über den Staat finanziert werden...



Ich mache es Dir bequem mit einer Stellungnahme:


[ ] Ok, das stimmt wohl...

[ ] Wie heißen die Drogen die Du nimmst?

[ ] öhm... äh...
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Jade
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Anmeldungsdatum: 14.08.2005
Beiträge: 269
Wohnort: Basel/Stuttgart

Beitrag(#464831) Verfasst am: 03.05.2006, 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:
Soll Deutschland als einziges Land der Erde Zinsen abschaffen und sich so aus der Weltwirtschaft verabschieden? Soll nur der Staat keine Zinsen mehr bezahlen? Ich bin kein Ökonom, aber auch als Laie erscheint mir dieses Ziel einfach nur naiv und unrealistisch zu sein Schulterzucken


Die Tatsache, dass Banken und Konzerne immer reicher (und einflussreicher) werden, während man der Bevölkerung Kürzungen, Nullrunden und neue Abgaben zumutet, und so immer mehr (auch arbeitende) Menschen in die Armut treibt - ist stossend und bedroht den sozialen Frieden, nicht nur in Deutschland. Vorschläge, wie man dem auf nationaler und internationaler Ebene entgegen steuern kann, müssten für unsere Politiker zumindest diskussionswürdig sein.

Es gibt durchaus Konzepte, wie man die Wirtschaft anders als durch Zinsen regulieren kann, die keineswegs naiv und unrealistisch sind - z.B. von dem gerade verstorbenen John Kenneth Galbraight. Solange es aber keinen formierten Widerstand gegen diese negative Entwicklung gibt und manche Leute wie du auch noch nachplappern, unsere Probleme liessen sich nur durch weitere massive Einschnitte lösen - haben gewisse Politiker, Banken und Konzerne ein leichtes Spiel...
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ChRISIS@theAREA
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 767

Beitrag(#465214) Verfasst am: 03.05.2006, 20:27    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:
ChRISIS@theAREA hat folgendes geschrieben:

Den meisten Leuten sind einfach die Bedeutungszusammenhänge solcher Ereignisse nicht bewusst und folgen der durch Erziehung und Medienindoktrination implementierten Massenhypnose:



Kennt den Film noch jemand? Mit der entsprechenden Literatur kommt man zwangsläufig zur Erkenntnis, dass dieser Film nur eine Metapher für das reale Leben ist.


Und du bist natürlich einer der erleuchteten Widerstandskämpfer mit den coolen Sonnenbrillen? Muss schwer sein als einer von wenigen zu wissen was wirklich abgeht, wärend wir anderen Zombie-Sklaven der bösen Unterdrücker dich ignorieren....

Mr. Green


Cool Ich kann Dir auch so eine coole Sonnenbrille verschaffen! Neben den drei weiter oben von mir erwähnten Büchern, die schon einiges an Deinem Weltbild ins wackeln bringen könnten, habe ich da noch zwei interessante:




Media Control. Von Macht und Medien von Noam Chomsky, wobei immer schwierig zu beurteilen ist, welches der vielen Bücher am meisten Eindruck hinterlässt.

Klappentext hat folgendes geschrieben:
... die Bürger demokratischer Gesellschaften sollten Kurse für geistige Selbstverteidigung besuchen, um sich gegen Manipulation und Kontrolle wehren zu können...

Warum demokratisch gewählte Regierungen auch dann keine Verbrechen begehen, wenn sie Angriffskriege führen, oder: wie die Medien uns im täglichen Leben manipulieren.

"Noam Chomsky ist eine Kultfigur. Der renommierte >Arts and Humanities Citation Index< führt ihn unter den zehn meistzitierten Autoren aller Zeiten und stellt ihn auf eine Stufe mit Freud und Hegel." Handelsblatt

"Der wichtigste lebende Intellektuelle." New York Times




Die Barbaren kommen. Kapitalismus und organisiertes Verbrechen von Jean Ziegler, den Jade weiter oben erwähnt hat. Zeigt einige hochaktuelle Verstrickungen von Politik und organisierter Kriminalität.

Klappentext hat folgendes geschrieben:
Ein Gespenst geht um in Europa: das Gespenst des organisierten Verbrechens.

[...]

Mit seinen Mitarbeitern hat Jean Ziegler diese Armee des Verbrechens zu erforschen versucht. In fünf Ländern hat er Zugang zu bisher unbekannten Archiven gefunden und eine große Zahl von Befragungen - von Staatsanwälten, Fahndern, Richtern - durchgeführt. Seine Bilanz ist erschreckend. "Das organisierte Verbrechen", schreibt Ziegler, "repräsentiert das höchste Stadium des Kapitalismus."


Weisst Du, ich hab' nix gegen "Spökes" und so, aber die Linken sind keine verträumten Spinner, die nicht mitbekommen würden was in der Welt um sie herum tatsächlich abläuft. Du solltest nicht dem Irrtum verfallen, daß wären alles pubertierende Jugendliche und ewig gestrige...
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Latenight
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Anmeldungsdatum: 17.05.2005
Beiträge: 2549

Beitrag(#465230) Verfasst am: 03.05.2006, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Na Jean Ziegler ist natürlich eine Referenz Lachen
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Jolesch
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Beitrag(#465566) Verfasst am: 04.05.2006, 09:14    Titel: Antworten mit Zitat

ChRISIS@theAREA hat folgendes geschrieben:
Neben den drei weiter oben von mir erwähnten Büchern, die schon einiges an Deinem Weltbild ins wackeln bringen könnten,


Du kennst mein Weltbild? Geschockt

ChRISIS@theAREA hat folgendes geschrieben:
von Noam Chomsky,


von dem hab ich ja noch nie was gehört bzw. gelesen Mr. Green

ChRISIS@theAREA hat folgendes geschrieben:
aber die Linken sind keine verträumten Spinner, die nicht mitbekommen würden was in der Welt um sie herum tatsächlich abläuft. Du solltest nicht dem Irrtum verfallen, daß wären alles pubertierende Jugendliche und ewig gestrige...


Hab ich das wo behauptet? Ich fand nur deine "Sie leben" Metapher sehr interessant - viele *hüstel* ideologisch erleuchtete Menschen glauben ja sie haben die seligmachende Wahrheit gefunden und müssen nun die anderen vor sich selbst retten....(War nur so eine Impression von mir)
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ChRISIS@theAREA
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Beitrag(#465578) Verfasst am: 04.05.2006, 09:52    Titel: Antworten mit Zitat

ChRISIS@theAREA hat folgendes geschrieben:
Neben den drei weiter oben von mir erwähnten Büchern, die schon einiges an Deinem Weltbild ins wackeln bringen könnten,

Jolesch hat folgendes geschrieben:
Du kennst mein Weltbild? Geschockt

ChRISIS@theAREA hat folgendes geschrieben:
von Noam Chomsky,

Jolesch hat folgendes geschrieben:
von dem hab ich ja noch nie was gehört bzw. gelesen Mr. Green

Suspekt Dann hast Du auch so eine supercoole Brille wie ich?

ChRISIS@theAREA hat folgendes geschrieben:
aber die Linken sind keine verträumten Spinner, die nicht mitbekommen würden was in der Welt um sie herum tatsächlich abläuft. Du solltest nicht dem Irrtum verfallen, daß wären alles pubertierende Jugendliche und ewig gestrige...

Jolesch hat folgendes geschrieben:
Hab ich das wo behauptet? Ich fand nur deine "Sie leben" Metapher sehr interessant - viele *hüstel* ideologisch erleuchtete Menschen glauben ja sie haben die seligmachende Wahrheit gefunden und müssen nun die anderen vor sich selbst retten....(War nur so eine Impression von mir)

Verwundert Kann sein, dass ich mich von der Inbrunst einiger Autoren, die ich lese anstecken lasse, aber siehst Du mit Deiner supercoolen Brille nicht auch die Dringlichkeit mancher Probleme? Glaubst du nicht an eine Kapitalismuskritik des Films? Doch nur ein Science-Fiction-Märchen?
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