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Schweden: Islamisten fordern bereits Sonderrechte und Schariazustände
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Zwischenrufer
registrierter User



Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 91
Wohnort: Berlin

Beitrag(#471023) Verfasst am: 10.05.2006, 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

Badner hat folgendes geschrieben:

schon mal gesehen,wie z.b ein Kamel auf der arabischen Halbinsel zerlegt wird?
Nix Schlachthaus und Kühlung....
Da wird gemetzelt,dann auf offenem LKW verladen und abends wird gekocht.....
stell Dir mal vor,das ist HEUTE,trotz aller Technik noch so.
Und diese Jungs sollten Hygiene auch nur im Ansatz kennen?
Gruss
Eichbaum


Ja und, die islamischen Vorschriften sind längst nicht so detailliert wie die jüdischen. Ich habe nicht die Araber gemeint.
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Badner
registrierter User



Anmeldungsdatum: 25.03.2006
Beiträge: 564

Beitrag(#471024) Verfasst am: 10.05.2006, 16:29    Titel: Antworten mit Zitat

Zwischenrufer hat folgendes geschrieben:
Badner hat folgendes geschrieben:

schon mal gesehen,wie z.b ein Kamel auf der arabischen Halbinsel zerlegt wird?
Nix Schlachthaus und Kühlung....
Da wird gemetzelt,dann auf offenem LKW verladen und abends wird gekocht.....
stell Dir mal vor,das ist HEUTE,trotz aller Technik noch so.
Und diese Jungs sollten Hygiene auch nur im Ansatz kennen?
Gruss
Eichbaum


Ja und, die islamischen Vorschriften sind längst nicht so detailliert wie die jüdischen. Ich habe nicht die Araber gemeint.


Moin
und ich war explizit bei den islamischen Regeln und nicht beim Kosher-Wahn...
Gruss
Eichbaum
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#471057) Verfasst am: 10.05.2006, 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Zwischenrufer hat folgendes geschrieben:
[
Zitat:

In Europa isst man ja auch keine Hunde und auch dafür werden immer wieder rationale Erklärungen gefunden. Aber letztlich steckt einfach Zufall und Gewohnheit dahinter.

Glaube ich nicht. Das hat Hintergründe. Das Buch habe ich leider noch nicht, warum welche Nahrungsmitteltabus bestehen

Aha. Hunde sind also in Asien gesund und in Europa ungesund?

Zwischenrufer hat folgendes geschrieben:

Zitat:

Siehe Tierschutzgesetz. Es gibt keine Vorschrift, die verlangt, Hühner so zu schlachten.

Pass mal auf. Ich weiß nicht, aus welcher Familie du stammt. Ich stamme jedenfalls aus Bauernfamilien Meine Verwandten sind teilweise noch Bauern. Ich kenne das Milieu. Eine ethischen Umgang mit dem Tier haben die wenigsten. Da kannst du dir den Mund fusselig reden. Die Katze ist blind, hat die Ohrparasiten. Ein Tierarzt? Nur wenn es nicht anders geht.

Ja das kenne ich. Tiere sind Sachgegenstände. Die Menschen der Antike dachten auch so und dementsprechend sehen die religiösen Gesetze mancher Religionen aus.

Zwischenrufer hat folgendes geschrieben:

Zitat:

Sicher. Aber das Problem des Tötens entsteht dadurch, dass viele Menschen Fleisch essen wollen. Die Methode ist bei der Befriedigung dieses Bedürfnisses egal. Wenn eines Tages das Fleisch aus dem Nährstofftank Realität ist, dann sollte die Tierhaltung und Schlachtung komplett verboten werden.

Wie bereits mehrfach gesagt, ich esse sehr sehr selten Fleisch. Vorwiegend Milch und Fisch, aber keine anderen

Alles was ich gesagt habe, trifft auch auf Fisch zu. Warum bringst du immer Fisch ein?

Zwischenrufer hat folgendes geschrieben:

Zitat:

Sollte es damals tatsächlich eine Krankheit gegeben haben, die durch das Blut verursacht wurde, dann war es damals sinnvoll zu Schächten, keine Frage. Die Fixierung solcher Regeln als religiöse Pflicht hingegen kann nur zukünftige Probleme heraufbeschwören.

Ja, wenn man den Hintergrund nicht weiß. Die religiöse Bindung hatte den Vorteil, daß sich auch schlichte Menschen daran hielten. Es ist zweifelsohne besser, rational zu verstehen, aber es wird immer Menschen geben, die dazu zu bequem sind.

Das Tabu Hunde und Katzen nicht zu essen, ist überhaupt nicht religiös tradiert, aber dennoch stark verankert. Es ist überhaupt nicht nötig alltägliche Verhaltensweisen und Praktiken religiös niederzuschreiben. Der Nachteil, dass strenggläubige Muslime und orthodoxe Juden einen großen Teil ihres Lebens an die pedantische Einhaltung aberwitziger Regeln verschwenden, überwiegt.

Einerseits unterstellst du vorzivilisierten Halbnomaden Zusammenhänge zwischen verschiedenen Fleischsorten und leicht erhöhten Krebsraten erkannt zu haben. Und dann wiederum behauptest du, dass sie dieses Wissen nicht als vernünftiges Argument, sondern nur als Regel Gottes verstanden hätten.

Du verwendest eine seltsame Mischung aus religiöser Apolegetik, die den Glauben an Gott vorausetzt und aus säkularen Erklärungsmodellen. Die religiösen, oft die Fundamentalisten, argumentieren, dass Gott es besser wusste, als die dummen Halbnomaden von damals und dass er ihnen deshalb einfache Verbote gab. Die wahren Begründungen wären für die damalige Zeit zu hoch gewesen.

Bei dir spielen diese Völker gleichzeitig die Rolle der weisen Wissenschatler, als auch die der tumben Tölpel, die religiöse Tabus brauchten.

Zwischenrufer hat folgendes geschrieben:

Zitat:

Wenn du als Atheist diese religiösen Vorschriften als sinnvoll verteidigen willst, dann viel Spaß.

Wenn sie einen naturwissenschaftliche Verständliche Begründung haben. Das haben Sie durchaus. "Am Anfang war die Ökologie" von Hüttermann

In den religiösen Schriften wirst du keine wissenschaftlichen Begründungen finden. Was du betreibst ist eine post-hoc Argumentation.
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GermanHeretic
Individualoptimist & Kulturpessimist



Anmeldungsdatum: 16.06.2004
Beiträge: 4932

Beitrag(#471065) Verfasst am: 10.05.2006, 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Du verwendest eine seltsame Mischung aus religiöser Apolegetik, die den Glauben an Gott vorausetzt und aus säkularen Erklärungsmodellen.

Ich kapier's auch nicht. Einerseits verzapft er fundamentalistische Apologetik und verteidigt den angeblichen guten Kern des Islams, anderseits behauptet er, Atheist zu sein und den Islam mit allen Mitteln bekämpfen zu wollen. Wahrscheinlich will er nur zwischenrufen, egal was.
_________________
"Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, und Sie nehmen ihm zu gleicher Zeit das Glück." (Henrik Ibsen)
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Umunmutamnak
auf Wunsch deaktiviert



Anmeldungsdatum: 30.11.2005
Beiträge: 1725

Beitrag(#471069) Verfasst am: 10.05.2006, 17:23    Titel: Antworten mit Zitat

GermanHeretic hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Du verwendest eine seltsame Mischung aus religiöser Apolegetik, die den Glauben an Gott vorausetzt und aus säkularen Erklärungsmodellen.

Ich kapier's auch nicht. Einerseits verzapft er fundamentalistische Apologetik und verteidigt den angeblichen guten Kern des Islams, anderseits behauptet er, Atheist zu sein und den Islam mit allen Mitteln bekämpfen zu wollen. Wahrscheinlich will er nur zwischenrufen, egal was.


Den Eindruck hatte ich z.B. nicht. Aber mit den Kosher-Definitionen ist es eben so eine Sache. Es ist wirklich unglaublich kompliziert.
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Ermanameraz
auf Wunsch deaktiviert



Anmeldungsdatum: 07.05.2006
Beiträge: 3932

Beitrag(#471070) Verfasst am: 10.05.2006, 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

ich finde nicht, dass man als atheist religionen zwingend zu verachten hat (außer vielleicht den katholizismus und den calvinismus... den puritanismus, die jesuiten, die mormonen, methodisten, baptisten und noch ein par andere christliche sekten und eventuell noch scientology, falls man das als religion zählt. aber das wär dann wirklich alles). ich finde das gedöns z.t. durchaus lesenswert. man muss es ja nicht glauben.
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GermanHeretic
Individualoptimist & Kulturpessimist



Anmeldungsdatum: 16.06.2004
Beiträge: 4932

Beitrag(#471083) Verfasst am: 10.05.2006, 17:33    Titel: Antworten mit Zitat

Erminamerjaz hat folgendes geschrieben:
ich finde nicht, dass man als atheist religionen zwingend zu verachten hat (außer vielleicht den katholizismus und den calvinismus... den puritanismus, die jesuiten, die mormonen, methodisten, baptisten und noch ein par andere christliche sekten und eventuell noch scientology, falls man das als religion zählt. aber das wär dann wirklich alles). ich finde das gedöns z.t. durchaus lesenswert. man muss es ja nicht glauben.

Auf meiner Religionsverachtungsskala kommt Islam ungeschlagen an 1. Stelle. Um Platz 2 und 3 kloppen sich Hinduismus und Christentum, da kann ich mich nicht so recht entscheiden. Judaismus finde ich zwar idiotisch aber noch recht angenehm, weil es keine Mission besitzt.
Protestanten (bis auf die sogenannten "Kritischen", aber die gibt's ja noch nicht so lange) verachte ich noch mehr als Katholen. Um katholisch zu sein, reicht das übliche Maß an Aberglauben, aber um evangelisch zu sein, braucht's noch ein gerüttelt Maß an Paranoia. Außerdem halten die sich meistens für was Besseres als die Katholen, obwohl sie zum größten Teil deckungsgleiche Hirnscheiße von sich geben und mindestens genau so viel Dreck am Stecken haben.
_________________
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#471105) Verfasst am: 10.05.2006, 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

Erminamerjaz hat folgendes geschrieben:
ich finde nicht, dass man als atheist religionen zwingend zu verachten hat

Natürlich nicht. Aber wenn man dann Meinungen über Religionen hat, egal ob man eine Religion für harmlos und reformfähig hält, oder sie als Übel für die Menschheit betrachtet, dann muss man dennoch immer im atheistischen Sinne koscher bleiben.

Man kann also keine Argumente übernehmen, die den Glauben an Gott voraussetzen und die ohne den Glauben an Gott überhaupt keinen Sinn ergeben.

Zwischenrufer hat folgendes geschrieben:

Zitat:

Ich bin auch dafür die besten Möglichkeiten zu nutzen.

Die beste ist natürlich die vollständige Ablehnung von Anfang an. Wenn du glaubst, dass so die Aufklärung erreicht wurde, irrst du dich. Um Anstrengung wirst du nicht herumkommen.

Die Aufklärer haben die Religion angegriffen, soweit ihnen das trotz Zensur möglich war. Sie wollten, dass die Menschen selber denken und ihre Überzeugungen eben nicht mehr auf alte Bücher oder Geistliche stützen. Voltaire machte das auf schelmische Weise. Kants lässt Gott in seiner Philosophie nur ein unbedeutendes Dasein fristen. Außerdem gab es auch immer Atheisten, die offen argumentierten, die aber ihre Ideen nicht publizieren konnten.

Das großartige an Westeuropa ist, unter anderem, dass die Menschen ihre Religionen nicht mehr ernst nehmen und eben keine Gelehrten fragen, wenn es um Gesetzgebung und Politik geht.
Du willst dich als liberalen Ersatzgelehrten für Muslime aufspielen, statt sie dazu zu ermutigen ihrem eigenen Verstand zu vertrauen.
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Zwischenrufer
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Anmeldungsdatum: 05.05.2006
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Beitrag(#471109) Verfasst am: 10.05.2006, 18:01    Titel: Antworten mit Zitat

1. Menschen eines Gemeinschaft haben unterschiedliche Fähigkeiten. Ist es da ein Wunder, das der eine die Regel erklären kann, der andere sie nur als Gebot beachten kann.

2. Es ist auch nichts ungewöhnlich, daß die Erklärung für eine aus der Erfahrung gewonnene Regel verloren geht, die Regel selbst aber nicht.

Wenn du objektiv bist, findest du dafür zahlreiche Beispiele. Nimm nur die Sprichwörter. Da kehrt sich der Sinn oft auch noch um.

Ein Land, wo Milch und Honig fließt, ist logischerweise ein armes Land.

Die Hygienevorschriften waren für Jahrhunderte bis in die Neuzeit erfolgreich. Das sie nicht mehr notwendig sind, ist gerade mal 4 Generationen her. Na bravo.

Dagegen die Menschen gewogen, die durch Seuchen und Unverständnis von Ärzten starben. Die Römer hatten diese Regeln nicht.

Was war der stärkste Schutz römischer Legionslager?

Der bestialische Gestank ihrer Abfallhalden
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Zwischenrufer
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Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 91
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Beitrag(#471115) Verfasst am: 10.05.2006, 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:

Du willst dich als liberalen Ersatzgelehrten für Muslime aufspielen, statt sie dazu zu ermutigen ihrem eigenen Verstand zu vertrauen.


Der eigene Verstand führt also vom fundamentalistischen Moslem zum Freigeist. Wohl wie ein Schalter umlegen? Das eine schließt das andere aus.

Entweder oder ? Schwarz oder weiß? Bewunderungswürdig.

Ich kenne deinen Ausbildung nicht, aber das widerspricht jeder technologischen Erfahrung.


Zuletzt bearbeitet von Zwischenrufer am 10.05.2006, 18:13, insgesamt einmal bearbeitet
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Zwischenrufer
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Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 91
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Beitrag(#471117) Verfasst am: 10.05.2006, 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
dass die Menschen ihre Religionen nicht mehr ernst nehmen und eben keine Gelehrten fragen, wenn es um Gesetzgebung und Politik geht.


Ich fürchte fast, du glaubst das auch noch?
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Zwischenrufer
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Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 91
Wohnort: Berlin

Beitrag(#471119) Verfasst am: 10.05.2006, 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

GermanHeretic hat folgendes geschrieben:
Ich kapier's auch nicht.


Hier endet das Erklärungsvermögen des Meisters.
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Umunmutamnak
auf Wunsch deaktiviert



Anmeldungsdatum: 30.11.2005
Beiträge: 1725

Beitrag(#471120) Verfasst am: 10.05.2006, 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

Zwischenrufer hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
dass die Menschen ihre Religionen nicht mehr ernst nehmen und eben keine Gelehrten fragen, wenn es um Gesetzgebung und Politik geht.


Ich fürchte fast, du glaubst das auch noch?


Sieht fast so aus. Aber warum sollte man eigentlich "Gelehrte" nicht fragen? Es gibt einen Haufen guter Bücher.
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Cato
Der Freund der Bösen



Anmeldungsdatum: 13.08.2005
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Wohnort: Wolkenkuckucksheim

Beitrag(#473581) Verfasst am: 12.05.2006, 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

Erminamerjaz hat folgendes geschrieben:
grund: der islam hat keine mit dem christentum vergleichbare (das heisst nicht überhaupt keine) phase der aufklärung durchlaufen. das christentum wäre demnach in seinen originären zügen (genau wie das judentum) ebenfalls eine reichlich fundamentalistische und autoritäre staatsformen fördernde religion.


Gemach: So schrecklich viel Aufklärung im Sinne Kants hat das Christentum nun auch nicht erfahren. Es musste nur seit dem frühesten Mittelalter immer wieder erfahren, dass es zwar die Seelen des germanischen Adels haben kann, aber nicht dessen weltliche Macht; was dann zu Investiturstreitigkeiten und zu diversen anderen Konflikten zwischen weltlicher und geistlicher Macht führte, in denen sich die weltliche Macht durchsetzte und deren liberale Tyrannen erlaubten später den Philosophen und Wissenschaftlern zur lehren und zu forschen, ohne Gefahr zu laufen von der Kirche dafür verbrannt zu werden – aufgeklärt wurde das Christentum dadurch nicht, ihm wurde nur die Möglichkeit genommen Terror auszuüben...
_________________
Im Übrigen bin ich dafür, dass der Monotheismus zerstört werden muss.


Zuletzt bearbeitet von Cato am 19.05.2006, 19:09, insgesamt einmal bearbeitet
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Zwischenrufer
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Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 91
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Beitrag(#473790) Verfasst am: 13.05.2006, 07:53    Titel: Antworten mit Zitat

Cato hat folgendes geschrieben:
aufgeklärt wurde das Christentum dadurch nicht, ihm wurde nur die Möglichkeit genommen Terror auszuüben...


Diese Möglichkeit kann jederzeit zurückkommen. Man denke nur daran, wie die Heimkinder von Katholiken drangsaliert wurden.

Diakonie Freistatt: Die Wahrheit ueber Kinderzwangsarbeit in Deutschland
The truth about forced unpaid child slave labour in Germany
http://www.heimkinder-ueberlebende.org/

Das spricht am meisten gegen jede Beteiligung der katholischen Kirche an der Ethik-Erziehung. Viele dieser "Erzieher" sind heute noch aktiv
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MarIna
Visionärin



Anmeldungsdatum: 02.02.2005
Beiträge: 884

Beitrag(#473858) Verfasst am: 13.05.2006, 12:22    Titel: Antworten mit Zitat

Umunmutamnak hat folgendes geschrieben:
Da kannst du mit offenen Karten spielen, wie du willst. Den Islam gibt es. Einfach die Realität zwingt zur Differenzierung. Es ist nämlich schlicht eine Tatsache, daß man nicht den ganzen Islam über einen Kamm scheren kann.

Was das Bild oben betrifft, sehe ich jetzt - sofern es sich nicht um eine Fälschung handelt - (wahrscheinlich ja nicht) - ich habe keine Ahnung - nicht unbedingt einen Grund es nicht hier einzustellen. Da wird ganz offensichtlich eine unerträgliche Realität gezeigt. Ein Fehler hingegen wäre es, zu behaupten, daß "eben alle Muslime so sind". Es stimmt nicht. Punkt. Aus. Schluß.

Wenn man gegen Irrationalen und obzönen Wahnsinn angehen will, muß man leider eines am meisten tun: differenzieren.

That´s the way of the world.

Deine Einstellung ist begrüßenswert. Aber gilt die bei dir auch für alle Weltanschauungen, du Heuchler?

Und wer verbündet sich hier mal wieder mit Islamisten? Die Nazis? Oder bist du etwa einer?
_________________
"Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt,
die eigene Nationalität zu vergessen,
so ist das kein Ausfluß von Internationalismus,
sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen." - Friedrich Engels
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Cato
Der Freund der Bösen



Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 970
Wohnort: Wolkenkuckucksheim

Beitrag(#479044) Verfasst am: 19.05.2006, 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zwischenrufer hat folgendes geschrieben:
Diese Möglichkeit kann jederzeit zurückkommen. Man denke nur daran, wie die Heimkinder von Katholiken drangsaliert wurden.

Diakonie Freistatt: Die Wahrheit ueber Kinderzwangsarbeit in Deutschland
The truth about forced unpaid child slave labour in Germany
http://www.heimkinder-ueberlebende.org/

Das spricht am meisten gegen jede Beteiligung der katholischen Kirche an der Ethik-Erziehung. Viele dieser "Erzieher" sind heute noch aktiv


Sehr genau beobachtet; insbesondere in der leichtfertigen Verklärung des Christentums, zur Religion der Liebe und des Friedens, und in der systematischen Leugnung und Verharmlosung von dessen Verbrechen sehe ich ein erhebliches Gefahrenpotenzial...
_________________
Im Übrigen bin ich dafür, dass der Monotheismus zerstört werden muss.
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