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caballito zänkisches Monsterpony
Anmeldungsdatum: 16.07.2003 Beiträge: 12112
Wohnort: Pet Sematary
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(#478369) Verfasst am: 18.05.2006, 18:58 Titel: Re: Links hat verloren. |
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GiordanoBruno hat folgendes geschrieben: | caballito hat folgendes geschrieben: |
Nein. Die Chinesen kaufen keine Rogstaoffe. Rohstoffe kaufen amerikamnische udn europäische Konzerne, die diese in China verarbeiten lassen, weil sie dort nur einen geringen Gegenwert für die Arbeit zahlen müssen. Die Gewinne aus dem Ganzen landen dann auch nicht in China - dort bleiben bnur ein paar Brosamen. |
Mann Cabalito, wie sag ichs jetzt freundlich. Du hast wirklich keine Ahnung von der Thematik. Das ist grenzpeinlich was du da von dir gibst. |
Tut mit leid, ich verwerte die Information, die du hier einbringst. Wenn die grenzpeicnlich falsch ist, ist das eher dein Problem als meins.
Ansonsten kanns dir doch egal sein, wenn ich mich blamiere, oder? Nur - du solltest dann schon klarstellen können, wieso es peinlich ist. Ich finde es nämlich z.B. keineswegs peinlich, mich zu irren. Es steht dir also frei, mich beser zu informieren.
Aber offensichtlich siehst du zu gerne auf andere herab, weil sie deine hochexklusiven Insiderinformation nicht haben, als dass du sie informieren könntest. Wobei ich auf deine ideologisch verfärbte Information anderseits natürlich auch wieder verzichten kann.
GiordanoBruno hat folgendes geschrieben: | 1. Chinas Rohstoffintensive Industrie ist entweder verstaatlicht oder in Konstrukte eingebunden an denen der Staat beteiligt ist. Und zwar fast zur Gänze.
Sie es Öl, Eisen, Stahl. |
Tja, Kommunismus eben. Komisch nur, dass dir der im chinesischen Fall so toll zu gefallen scheint ...
GiordanoBruno hat folgendes geschrieben: | 2. Die Gewinne aus China herrauszutransferieren ist nicht einfach, (erst seit gut 3 Jahren beschränkt möglich) und weil es in China fast nur Joint Ventures von Grossunternehmen giebt, die ihre Gewinne im Land zu lassen haben vernachlässigbar. Das ist ein Gesetz. |
Aha. Du, der die ganze Zeit davon schwadroniert, dass die Firmen halt nun mal da produzieren, wo es für sie am rentabelsten ist, willst mir jetzt plötzlich erzählen, dass sie in Chian gar nichts verdienen, weil sie die Gewinne nicht außer Landes schaffen können? Hältst du mich allen Ernstes für so bescheuert, dass ich glaube, irgendeine Firma würde auch nur einen einzigen Euro in China investieren, wenn sich damit nichts verdienen ließe? In China fallen natürlich keine großen Gewinne an - es wird ja gerade billig exportiert.
Ansonsten kannst du, der du deine Freunde entlassen musstest (*schnief*), weil du sonst bankrott gegangen wärst, mir ja mal erklären, wie dich deine Festplatte jetzt so toll ernährt, wie du geschrieben hast, wenn die Erträge alle in China festsitzen. Du tust mir ja sowas von leid, all das viele schöne Geld, und du kommst nicht ran ... wäre es da nicht doch rentabler gewesen, in Deutschland zu bleiben?
Du singst hier eben das Lied des Großkapitals, und wer entgegenhält, der ist halt ahnungslos.
Denn wer Ahnung hat, der weiß natürlich, dass, wenn es den Unternehmen gut es, es der Bevölkerung auch gut geht, weil dann die Unternehmer in ihrer grenzenlosen Menschenliebe ihre grenzenlosen Wohltaten verteilen.
Bloß komisch, dass du, der bei jeder passenden udn unpassenden Gelegenheit bl8ndlichs gegen vermeintliche oder wirkliche Kommunisten wetterst, ausgerechnet China und Nordkorea lobend erwähnst ... Aber nun gut, jeder blamiert sich halt so gut er kann.
Zitat repariert - kolja
_________________ Die Gedanken sind frei.
Aber nicht alle Gedanken wissen das.
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GiordanoBruno ...
Anmeldungsdatum: 01.04.2006 Beiträge: 1516
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(#478469) Verfasst am: 18.05.2006, 21:44 Titel: Re: Links hat verloren. |
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caballito hat folgendes geschrieben: |
Tut mit leid, ich verwerte die Information, die du hier einbringst. Wenn die grenzpeicnlich falsch ist, ist das eher dein Problem als meins.
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Ich wüsste nicht wo ich gesagt haben sollte die Unternehmen führen ihre Gewinne aus China aus? Und ich weis auch nicht wo ich gesagt haben sollte, die Rohstoffe würden von Ausländischen Firmen gekauft..
caballito hat folgendes geschrieben: |
Tja, Kommunismus eben. Komisch nur, dass dir der im chinesischen Fall so toll zu gefallen scheint ...
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Das ist ein Irrtum. Ich sehe in China zur gesteuerten Marktwirtschaftlichen Öffnung keine Alternative. Es muss ein Land aus dem Mittelalter in die Moderne katapultieren in weniger als 20 Jahren. Das kommt den Versuch gleich eine Eichhörnchen ein Elefantenjunges gebären zu lassen.
Dabei hat man als Unternehmen in diesen Land mehr Freiheiten und weitaus weniger Einschränkungen als in der "freien" Demokratie Deutschland.
caballito hat folgendes geschrieben: |
Aha. Du, der die ganze Zeit davon schwadroniert, dass die Firmen halt nun mal da produzieren, wo es für sie am rentabelsten ist, willst mir jetzt plötzlich erzählen, dass sie in Chian gar nichts verdienen, weil sie die Gewinne nicht außer Landes schaffen können? Hältst du mich allen Ernstes für so bescheuert, dass ich glaube, irgendeine Firma würde auch nur einen einzigen Euro in China investieren, wenn sich damit nichts verdienen ließe? In China fallen natürlich keine großen Gewinne an - es wird ja gerade billig exportiert.
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Aber Caballito. Nimm die Brille ab. Ich habe nicht geschrieben das man nichts verdienen kann, sondern erählt das Grossunternehmen keine Gewinne ins Ausland verfrachten dürfen. Da wird dann eben kräftig in China investiert.
Und mir als kleine Firma XY steht doch frei, meine in China produzierten Produkte nach Deutschland zur Firma yz zu verkaufen, die macht ein Mascherl drum herum und verkauft es um den dreifachen Preis weiter. Das nennt man Veredelungsgewinne, und das ist der Grund warum Deutschland zwar Exportweltmeister ist, aber bald keiner mehr einen Job haben wird.
Die Macht des Faktischen.
Zitat: |
Du singst hier eben das Lied des Großkapitals, und wer entgegenhält, der ist halt ahnungslos.
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Tu ich das? Als kleiner Mittelständische Unternehmer?
Zitat: |
Denn wer Ahnung hat, der weiß natürlich, dass, wenn es den Unternehmen gut es, es der Bevölkerung auch gut geht, weil dann die Unternehmer in ihrer grenzenlosen Menschenliebe ihre grenzenlosen Wohltaten verteilen.
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Der Grundsatz wurde vor Jahrhunderten verletzt, als sich die Menschen anschickten Strasse, Wagen Communikation zu erfinden.
Er ist heute nicht mehr Gültig. Einem Unternehmen geht es gut wenn es ihn gut geht. Das ist die Wahrheit.
Ich bin nicht die Nachricht Caballito, ich bin nur der Überbringer.
gb
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GiordanoBruno ...
Anmeldungsdatum: 01.04.2006 Beiträge: 1516
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(#478472) Verfasst am: 18.05.2006, 21:47 Titel: Re: Links hat verloren. |
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Wygotsky hat folgendes geschrieben: |
Jetzt ist erst mal Hausarbeit runterkloppen angesagt. Außerdem bin ich das ganze Wochenende auf Fortbildung.
Aber vielleicht setzen wir die Sache einmal fort. |
Mach mal... bin jetzt auch eine Woche nicht online...
gb
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Der_Guido dafür dagegen zu sein
Anmeldungsdatum: 17.05.2006 Beiträge: 2518
Wohnort: Östlich von Holland
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(#478605) Verfasst am: 19.05.2006, 00:55 Titel: Re: Links hat verloren. |
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caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | caballito hat folgendes geschrieben: |
Kleiner Tip: Man auch auch innerhalb eines Landes etwas erwirtschaften!
Genau da jakts bei dir komplett aus: Für dich scheint Wirtschaft = Außenhandel zu sein. Der größerer Teil der Wirtschaft ist aber Binennhandel.
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Erst mal wäre ich dir dankbar, solche Unterstellungen wie "hakt aus" zu unterlassen. Du kennst weder meine Qualifikation, noch kenne ich deine Qualifikation, und selbst wenn der eine von uns beiden besser qualifiziert ist, gibt es keinen Anlass hier jemanden niederzumachen. |
Es geht heir nicht um Qualifikation, sondern um dei Qualität des von dir geschriebenen. Und darüber zu urteilen ist keien Unterstellung.
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Aha, na dann faß dir doch erst mal an die eigene Nase.
caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Zum Thema, du unterstellst mir etwas, was ich gar nicht behaupte. Volkswirtschaftlich betrachtet bestreitet niemand, daß eine ausgewogene Handelsbilanz langfristig für alle Beteiligten gesünder ist. |
Was genau soll ich dir mit welcher Behauptung unterstellt haben?
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Les es doch nach
caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Das bedeutet aber nicht, daß es nicht auch Phasen mit starken Handelsbilanzüberschüssen oder -defiziten geben darf. |
Das wiederum habe ich nicht bestritten. Dazu hab ich gar nix gesagt.
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OK, dann erläutere einfach mal deinen Hinweis auf den Binnemarkt etwas näher. Ich hatte den so verstanden, daß dir der Export ein Dorn im Auge ist.
caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | caballito hat folgendes geschrieben: |
Nein. Die Chinesen kaufen keine Rogstaoffe. Rohstoffe kaufen amerikamnische udn europäische Konzerne, die diese in China verarbeiten lassen, weil sie dort nur einen geringen Gegenwert für die Arbeit zahlen müssen. Die Gewinne aus dem Ganzen landen dann auch nicht in China - dort bleiben bnur ein paar Brosamen.
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Wenn man deiner Argumentation folgt, dann kauft kein Land der Erde Rohstoffe ein, weil natürlich Menschen und Konzerne am Markt tätig sind. |
Das ändert nichts daran, dass diese Menschen hier Amerikaner und nicht Chinesen sind.
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Na und ? Die Rohstoffe landen in der chinesischen Wirtschaft, ob nun durch Afrikaner oder jemanden aus Grönland ist ziemlich wurscht.
caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Meine Aussage bleibt doch korrekt, China sorgt für ein günstiges Investitionsklima, die Firmen siedeln sich an und importieren Rohstoffe, |
Das sind aber keine chinesischen Firmen! |
caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | die in China selbst verbraucht oder zu Produkten für den Welthandel verarbeitet werden. |
Es geht um letzteres. |
Und das weißt du auch mit Fakten zu belegen ?
http://www.china-botschaft.de/det/jj/t93243.htm
Meinst du die Firma kauft am Weltmarkt nicht ein ? Womit auch gleich deine Frage nach dem Verbleib der Gewinne von VW beantwortet sein sollte.
caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Wenn es den Chinesen nicht gefallen würde, dann hätten die sicherlich schon einen Riegel davor geschoben. |
Natürlich gefällte s denen, weniogstens Brosamen zu kriegen, wenn sie schon sonst nix kriegen. Das heißt aber nicht, dass es ihnen nicht noch besser gefiele, vernünftig beteiligt zu werden.
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Nach deren Maßstäben bekommen sie doch genug, dein Brosamen-Maßstab ist wohl ein Gehalt angereichert um Sozialleistungen wie Rente, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung, Krankheitstage und Urlaub. Nebenbei muß dein Gehalt noch üppige Urlaubsreisen, mindestens 50 qm Wohnfläche, mind. 1 Autos, etc. abdecken, die Liste wird wahrscheinlich endlos sein.
Nun möchtest du den Unternehmen einreden, daß der Chinese deine Maßstäbe zugrunde legen müßte ? Warum fragst du nicht lieber einen Chinesen ? Vielleicht versteht der ja, was du uns eigentlich sagen willst, oder erklärt dir ggf., daß er sich in einer Mehrgenerationenfamilie wohler fühlt und daher weniger Platz braucht, deswegen auch weniger Rente benötigt, etc ....
caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Zitat: |
Durch Import ausländischer Investitionsgüter kommt kein Geld ins Land.
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VW baut ein Automobilwerk in Shanghai, das nennt man wohl Import ausl. Investionsgüter. |
Und inwiefern kommt dadurch Geld ins Land? Es fließt Geld von VW in das Land, aus dem importiert wird. Wo kommt in der Rechnung China vor?
Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Nun läuft so ein Werk aber nicht von alleine, also benötigt man Personal, auch Humankapital genannt. Da dieses in qualifizierter Form noch nicht vorhanden ist, importiert man Humankapital. |
Und wieder fließt Geld von VW in das Land, aus dem man importiert.
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Ja und, du hattest angezweifelt, daß Geld fließen würde, da ist deine Antwort.
caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Da hättest du schon mal deinen ersten Import von Kapital. |
Kapital, das VW gehört. Kapitalerträge, die an VW gehen. Was hat China davon?
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siehe oben, joint-venture
Nebenbei angemerkt bleiben auch die Löhne der Arbeiter im Land
caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Um das noch auf die Spitze zu treiben, so ein Werk benötigt Materialien wie Stahl, Kunststoff, und allerlei andere Investionsgüter, die ja jemand finanzieren muß. |
Und wieder fließt Geld von VW in das Land, aus dem es importiert wird. |
Ja, und das schafft weiter neue Arbeitsplätze, die Lohn abwerfen. Von den Gewinnen der Unternehmen werden übrigens auch Steuern einbehalten und davon dann wieder andere Staatsausgaben finanziert.
caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Vielleicht brauchen die sogar so viel Strom, daß ein neues Kraftwerk gebaut werden muß und irgendwann wollen sie auch die anderen benötigten Investitionsgüter selber herstellen, womit wir den nächsten Kreislauf in Schwung bringen. |
Nein, womit das ganze endet. Dann zieht VW ins nächste, noch unterentwickelte Land weiter.
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... und zieht das nächste Land auf eine höhere Stufe
caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Zitat: |
Wie macht man sich durch Produktion von Exportgütern auf einem Binnenmarkt präsent?
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Siehst du, solche Fragen kommen heraus, wenn man nur einzelne Passagen kommentiert und alles aus dem Kontext reißt. |
Dass sich Exportgüter nicht auf dem Binnenmarkt gehandelt werden, bleibt unter jedem Kontext richtig.
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Aber dein Kontext paßte nicht zu meiner Aussage
caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Geld kommt ja nicht nur durch erwirtschaftete Arbeit ins Land, sondern auch durch Kapitalinvestitionen, die natürlich deshalb kommen, weil eine stark wachsende Volkswirtschaft einen für alle lukrativen Binnenmarkt schafft, auf dem man rechtzeitig präsent sein möchte.
Was hat also deine Frage mit der Produktion von Exportgütern mit meiner Feststellung des Nachflusses von Kapitalinvestitionen zu tun ? Steht da was von Exportgütern produzieren ? |
Dass du das nicht erwähnst, möglicherweise meinst, es ginge um was anderes, ändert nichts daran, dass es um Exportgüter geht.
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Dir geht es um Exportgüter ? Fein, siehe ganz oben, wo ist dein Problem ? Wie oben beschrieben erzielen die Unternehmen Gewinne im Ausland, zahlen Löhne und Steuern, und reinvestieren die Gewinne wieder. Ein kleiner Blick in die Gesetze Chinas verrät sogar, daß es die Chinesen so wollen.
http://www.china.org.cn/german/38308.htm
caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Aber selbst wenn es eine reine Exportindustrie geben würde, wer sagt denn, daß diese Waren nicht irgendwann auch auf dem Binnenmarkt landen ? |
Niemand. Selbstverständlich werden sie da landen - wenn sie sich dort jemand leisten kann.
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Joar, und wenn man auf Chinas Straßen schaut, dann gibt es auch schon eine stetig wachsende Anzahl an Menschen, die es sich leisten kann.
_________________ lieber einen schlechten Plan, als gar kein Plan haben
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caballito zänkisches Monsterpony
Anmeldungsdatum: 16.07.2003 Beiträge: 12112
Wohnort: Pet Sematary
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(#490652) Verfasst am: 06.06.2006, 19:07 Titel: Re: Links hat verloren. |
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Hab mal Pause gemacht ...
mal sehen, obs noch wen interessiert.
Giordano Bruno hat folgendes geschrieben: |
Ich wüsste nicht wo ich gesagt haben sollte die Unternehmen führen ihre Gewinne aus China aus? Und ich weis auch nicht wo ich gesagt haben sollte, die Rohstoffe würden von Ausländischen Firmen gekauft.. |
Ich hab nie behauptet, dass ich nur das verwende, was du geschrieben hast. Dass die Gewinne nicht in China anfallen, weiß ich selber. Ich wollts nur aus dir rauslocken. Was mir ja gelungen ist. Siehe unten.
Und dass die Rohstoffe von ausländischen Firmen gekauft werden, ist banal, denn es sind nun mal keine Chinesischen Firmen.
Giordano Bruno hat folgendes geschrieben: | Caballiti hat folgendes geschrieben: |
Tja, Kommunismus eben. Komisch nur, dass dir der im chinesischen Fall so toll zu gefallen scheint ...
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Das ist ein Irrtum. Ich sehe in China zur gesteuerten Marktwirtschaftlichen Öffnung keine Alternative. Es muss ein Land aus dem Mittelalter in die Moderne katapultieren in weniger als 20 Jahren. Das kommt den Versuch gleich eine Eichhörnchen ein Elefantenjunges gebären zu lassen.
Dabei hat man als Unternehmen in diesen Land mehr Freiheiten und weitaus weniger Einschränkungen als in der "freien" Demokratie Deutschland. |
Natürlich. Weil der chinesischen, wie jeder kommunstischen Regierung, die Arbeiter scheißegal sind.
Giordano Bruno hat folgendes geschrieben: | caballito hat folgendes geschrieben: |
Aha. Du, der die ganze Zeit davon schwadroniert, dass die Firmen halt nun mal da produzieren, wo es für sie am rentabelsten ist, willst mir jetzt plötzlich erzählen, dass sie in Chian gar nichts verdienen, weil sie die Gewinne nicht außer Landes schaffen können? Hältst du mich allen Ernstes für so bescheuert, dass ich glaube, irgendeine Firma würde auch nur einen einzigen Euro in China investieren, wenn sich damit nichts verdienen ließe? In China fallen natürlich keine großen Gewinne an - es wird ja gerade billig exportiert.
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Aber Caballito. Nimm die Brille ab. Ich habe nicht geschrieben das man nichts verdienen kann, sondern erählt das Grossunternehmen keine Gewinne ins Ausland verfrachten dürfen. |
Als Antwort auf meinen Vorwurf der Ausbeutung. Als Zurückweisung meiner Behauptung, die Firmen würden den Reibach machen. Du hast also sehr wohl natürlich nicht explizit geschrieben, aber eben insinuiert, das sie aufgrund der Tatsache, dass sie ihre Gewinne nicht expotieren könnten, eben keinen Reibach machen könnten.
Giordano Bruno hat folgendes geschrieben: |
Und mir als kleine Firma XY steht doch frei, meine in China produzierten Produkte nach Deutschland zur Firma yz zu verkaufen, die macht ein Mascherl drum herum und verkauft es um den dreifachen Preis weiter. Das nennt man Veredelungsgewinne, |
Ich nenne das nicht Veredelungsgewinn, sondern Ausbeutung. Die Ware wurde von den Chinesen prodiziert, aber den Gegenwert kriegen sie nicht, den kassiert unter dem Etikett "Veredelungsgewinn" der Importeur. Genau das war mein Vorwurf, den du mit dem Satz, dass Gewinne nicht exportiert werden könnten, zurückweisen wolltest. Der Punkt ist, dass Gewinne, die nicht in China anfallen, eben nicht dort investiert werden.
Giordano Bruno hat folgendes geschrieben: | und das ist der Grund warum Deutschland zwar Exportweltmeister ist, aber bald keiner mehr einen Job haben wird. |
Stimmt. Genau das ist der Grund - dass man die Chinesen besser ausbeuten kann.
Giordano Bruno hat folgendes geschrieben: |
Zitat: |
Du singst hier eben das Lied des Großkapitals, und wer entgegenhält, der ist halt ahnungslos.
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Tu ich das? Als kleiner Mittelständische Unternehmer?
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Ja. Tust du. Man muss nicht selber Großkapitalist sein, um deren Lied zu singen. Du schwimmst auf deren Welle.
Giordano Bruno hat folgendes geschrieben: |
Ich bin nicht die Nachricht Caballito, ich bin nur der Überbringer. |
Daran, dass die Nachricht nicht wahr ist, ändert das wenig.
_________________ Die Gedanken sind frei.
Aber nicht alle Gedanken wissen das.
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caballito zänkisches Monsterpony
Anmeldungsdatum: 16.07.2003 Beiträge: 12112
Wohnort: Pet Sematary
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(#490690) Verfasst am: 06.06.2006, 19:41 Titel: Re: Links hat verloren. |
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Der_Guido hat folgendes geschrieben: | caballito hat folgendes geschrieben: | Es geht heir nicht um Qualifikation, sondern um dei Qualität des von dir geschriebenen. Und darüber zu urteilen ist keien Unterstellung.
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Aha, na dann faß dir doch erst mal an die eigene Nase. |
Mir war nicht bewusst, dass das Thema dieses Threads "Orthographie" lautet.
Giordano Bruno hat folgendes geschrieben: | caballito hat folgendes geschrieben: | Was genau soll ich dir mit welcher Behauptung unterstellt haben?
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Les es doch nach |
Deine Interpretation steht nirgends, also kann ich sie auch nicht nachlesen.
Der_Guido hat folgendes geschrieben: |
OK, dann erläutere einfach mal deinen Hinweis auf den Binnemarkt etwas näher. Ich hatte den so verstanden, daß dir der Export ein Dorn im Auge ist. |
Ja, natürlich hats du. Weil du jede Aussage auf den Außenhandel beziehst. Was bitte schön soll eine Bemerkung über den Binnenmarkt mit xport zu tun haben? Meines Wissens sind das zwei völlig verscheidene Dinge. Das ändert aber nichts daran, dass es im Inland Bedürfnisse zu befriedigen gibt, also Binennnachfrage im Prinzipo vorhanden ist, die nur deswegen fehlt, weil die Mittel fehlen. Die deswegen fehlen, weil es der Wirtschaft schelcht geht. Dere s deswegen schlecht geht, weil dei Binnennachfrage fehlt.
Der_Guido hat folgendes geschrieben: |
Na und ? Die Rohstoffe landen in der chinesischen Wirtschaft, ob nun durch Afrikaner oder jemanden aus Grönland ist ziemlich wurscht. |
Und was hat der gemeine Chinese davon, wenn die aus den Rohstoffen produzierten Waren dann wieder exportiert werden? Es komemn unterm Strich keine Güter ins Land, sie werden nur durchgeschleust. Der Bauer hat immer noch keinen Traktor.
caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Meine Aussage bleibt doch korrekt, China sorgt für ein günstiges Investitionsklima, die Firmen siedeln sich an und importieren Rohstoffe, |
Das sind aber keine chinesischen Firmen! |
Der_Guido hat folgendes geschrieben: | caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | die in China selbst verbraucht oder zu Produkten für den Welthandel verarbeitet werden. |
Es geht um letzteres. |
Und das weißt du auch mit Fakten zu belegen ?
http://www.china-botschaft.de/det/jj/t93243.htm
Meinst du die Firma kauft am Weltmarkt nicht ein ? Womit auch gleich deine Frage nach dem Verbleib der Gewinne von VW beantwortet sein sollte. |
Was hat der Link womit zu tun?
Der_Guido hat folgendes geschrieben: |
Nach deren Maßstäben bekommen sie doch genug, dein Brosamen-Maßstab ist wohl ein Gehalt angereichert um Sozialleistungen wie Rente, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung, Krankheitstage und Urlaub. |
Ja.
Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Nebenbei muß dein Gehalt noch üppige Urlaubsreisen, mindestens 50 qm Wohnfläche, mind. 1 Autos, etc. abdecken, die Liste wird wahrscheinlich endlos sein. |
Mit Polemik erreichst du bei mir nichts.
Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Nun möchtest du den Unternehmen einreden, daß der Chinese deine Maßstäbe zugrunde legen müßte ? Warum fragst du nicht lieber einen Chinesen ? Vielleicht versteht der ja, was du uns eigentlich sagen willst, oder erklärt dir ggf., daß er sich in einer Mehrgenerationenfamilie wohler fühlt und daher weniger Platz braucht, deswegen auch weniger Rente benötigt, etc .... |
Es steht ihm ja frei, sich von dem Geld was anderes zu kaufen. Seien Areit ist nicztw eniger wert als die gleiche Arbeit eines Deutschen, es gibt also keinen Grund, warum er einen geringeren Gegenwert bekommen sollte. Ich möchte hier gar niemendem was einrden. Du bist es, der dem Chiensischen Arbeiter die Einsicht verwehren will, dass er ausgebeutet wird, bzw. der mir einreden will, Ausbeutung sei OK, wennd er Ausgebeutete sich nicht ausgebeutet fühlt.
Der_Guido hat folgendes geschrieben: | caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Zitat: |
Durch Import ausländischer Investitionsgüter kommt kein Geld ins Land.
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VW baut ein Automobilwerk in Shanghai, das nennt man wohl Import ausl. Investionsgüter. |
Und inwiefern kommt dadurch Geld ins Land? Es fließt Geld von VW in das Land, aus dem importiert wird. Wo kommt in der Rechnung China vor?
Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Nun läuft so ein Werk aber nicht von alleine, also benötigt man Personal, auch Humankapital genannt. Da dieses in qualifizierter Form noch nicht vorhanden ist, importiert man Humankapital. |
Und wieder fließt Geld von VW in das Land, aus dem man importiert.
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Ja und, du hattest angezweifelt, daß Geld fließen würde, da ist deine Antwort. |
Wo hab ich das angezwiefelt? Ich habe nur gesagt, dass kein Geld nach China fließt.
Der_Guido hat folgendes geschrieben: | caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Da hättest du schon mal deinen ersten Import von Kapital. |
Kapital, das VW gehört. Kapitalerträge, die an VW gehen. Was hat China davon?
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siehe oben, joint-venture
Nebenbei angemerkt bleiben auch die Löhne der Arbeiter im Land |
Dass Brosamenn abfallen, hab ich nicht bestritten. Dass die Löhne im Land bleiben, ändert nichts daran, dass sie zu niedrig sind.
Der_Guido hat folgendes geschrieben: | caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Um das noch auf die Spitze zu treiben, so ein Werk benötigt Materialien wie Stahl, Kunststoff, und allerlei andere Investionsgüter, die ja jemand finanzieren muß. |
Und wieder fließt Geld von VW in das Land, aus dem es importiert wird. |
Ja, und das schafft weiter neue Arbeitsplätze, die Lohn abwerfen. |
Wenn der Lohn kein Hungerlohn wäre, wäre das ganz prima, in der Tat.
Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Von den Gewinnen der Unternehmen werden übrigens auch Steuern einbehalten und davon dann wieder andere Staatsausgaben finanziert. |
Von den Gewinnen, die in China nicht anfallen, werden dort auch keine Steuern bezahlt.
Der_Guido hat folgendes geschrieben: | caballito hat folgendes geschrieben: | Nein, womit das ganze endet. Dann zieht VW ins nächste, noch unterentwickelte Land weiter.
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... und zieht das nächste Land auf eine höhere Stufe |
Und wenn es alle durchhat, ist hoffentlich Deutschland so arm, dass man dann dort Hungerlöhne als Entwicklungshilfe verkaufen kann. Und bos dann Deutschland wieder auf den Beinen ist, ist zwischenzeitlich China wieder kaputt, und der Kreislauf beginnt von vorn, oder wie?
Der_Guido hat folgendes geschrieben: | caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Zitat: |
Wie macht man sich durch Produktion von Exportgütern auf einem Binnenmarkt präsent?
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Siehst du, solche Fragen kommen heraus, wenn man nur einzelne Passagen kommentiert und alles aus dem Kontext reißt. |
Dass sich Exportgüter nicht auf dem Binnenmarkt gehandelt werden, bleibt unter jedem Kontext richtig.
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Aber dein Kontext paßte nicht zu meiner Aussage |
Ach?
Der_Guido hat folgendes geschrieben: |
Dir geht es um Exportgüter ? Fein, siehe ganz oben, wo ist dein Problem ? Wie oben beschrieben erzielen die Unternehmen Gewinne im Ausland, zahlen Löhne und Steuern, und reinvestieren die Gewinne wieder. |
Eben, Sie erzielen Gewinne im Ausland. Indem sie die billig importierte Ware zum dreifachenn Preis verkaufen. Diese Gewinen fleißen nicht in Löhne und Steuern in China.
Was die Chinesische Regierung will, ist nicht unbedingt das, was für die Chinesen gut ist. Außerdem, wie gesagt: Wer freut sich nicht über Brosamen, wenn er an das Brot nicht rankommt?.
Der_Guido hat folgendes geschrieben: | caballito hat folgendes geschrieben: | Der_Guido hat folgendes geschrieben: | Aber selbst wenn es eine reine Exportindustrie geben würde, wer sagt denn, daß diese Waren nicht irgendwann auch auf dem Binnenmarkt landen ? |
Niemand. Selbstverständlich werden sie da landen - wenn sie sich dort jemand leisten kann.
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Joar, und wenn man auf Chinas Straßen schaut, dann gibt es auch schon eine stetig wachsende Anzahl an Menschen, die es sich leisten kann. |
Dass es manchen Menschen weniger schlecht, und einigen verdammt gut geht, hab ich auch nicht bestritten.
_________________ Die Gedanken sind frei.
Aber nicht alle Gedanken wissen das.
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Beatnik registrierter User
Anmeldungsdatum: 19.06.2006 Beiträge: 39
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet
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(#503290) Verfasst am: 20.06.2006, 17:58 Titel: Re: Links hat verloren. |
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GiordanoBruno hat folgendes geschrieben: | Gestern jemand "Rogowsky Chefsache" gesehen?
Klaus Ernst PDS- DieLinke und Randolf Rodenstock Unternehmer in Sachen Brille.
Lustig gewesen es nicht so traurig wäre.
Klaus Ernst, breitbeinig in der ersten Reihe mit folgender Aussage:
"Wir müssen den Sozialstaat stützen. Und das heist die Steuern erhöhen. Für Firmen und Reiche, denn wer mit einen Hubschrauber fliegt braucht keine Strassen, aber die anderen Brauchen die Strassen."
und der Mann hat recht.
und darauf Rodenstock: "Wenn sie die Steuern erhöhen werden noch mehr Firmen ins Ausland gehen, die Arbeitsplätze gehen weiter verloren und der Sozialstaat schlittert noch tiefer in die Krise."
und auch der Mann hat recht.
Die Frage ist nur, wer hat "rechter".
Und da spricht leider alles für Rodenstock, denn seine Argumente stehen in der Ereigniskette einfach eine Stelle vor der anderen. Oder anders ausgedrückt ist die Wirtschaft der Ast auf den der Sozialstaat sein Baumhaus baut. Oder wieder anders gesagt. Schachmatt.
gb |
Wir sollten dann allerdings nicht der Vorreiter sein bei europaweiten Steuersenkungen. Soweit ein Unternehmen keine Steuern zahlen muss, weil es im Ausland schon Steuern zahlte, verlangen die USA die Differenz zur eigenen Steuer. Und bei uns gibt es die Differenzbesteuerung nicht. Die Begründung der Bundesregierung: Es ist uns zu mühsam mit allen Ländern ein solches Doppelbesteuerungsabkommen abzuschließen. Einiges an Veranwortung bleibt noch hier.
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