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Xamanoth auf eigenen Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 07.04.2006 Beiträge: 7962
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(#511107) Verfasst am: 29.06.2006, 09:52 Titel: |
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Greasel hat folgendes geschrieben: | Xamanoth hat folgendes geschrieben: | Ich denke, dass Afrika vor allem durch Handelsliberalisierung geholfen werden kann.
Also in dem man die Prinzipien der WTO endlcih konsequent anwendet, und nicht nur dann, wenn es den Industrieländern passt. Und indem man endlich aufhört, die heimische Agrarwirtscahft zu subventionieren.
Ich habe kürzlich gelesen, dass der beste Weg, ein afrikanisches Land zu demokratisieren, die Chance wäre, es als gleichberechtigter Partner am Weltmarkt teilnehmen zu lassen...... |
Nochmal! Die Welt produziert bereits genug Waren und Dienstleistungen, was soll da ein entwickeltes Africa? Solange wir unser Währungs- und Wirtschaftssystem nicht radikal ändern wird sich an Africas wirtschaftlicher, politischer und sozialer Situation nichts ändern.
Um Flüchtlingsströme aufzuhalten sind militärische Mittel die denkbar schlechteste Wahl. Erstens weiss man nie wie sich kriegerische Auseinandersetzungen entwickeln. Zweitens darf man die psychologische Komponente nicht vergessen. Auf den bösen Ivan in seinem T-80 zu schiessen ist eine Sache, auf eine flüchtende Famielie mit zwei kleinen Kindern eine Andere.
Gruß |
Irgendwie verstehe ich nicht, inwiefern dass eine Antwort auf meinen Beitrag sein soll...
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Stefan auf eigenen Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 03.08.2004 Beiträge: 6217
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(#511108) Verfasst am: 29.06.2006, 09:54 Titel: |
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Xamanoth hat folgendes geschrieben: |
Den Zusammenhang zwischen der ineffektiven Struktur von IWF udn Weltbank, und den Handlesmöglichkeiten der WTO sowie dem erstickenden Portketionismus der INdustriestaaten sehe ich nicht direkt - du kritisierst hier etwas, adass ich nicht gelobt habe, um meine These zu widerlegen. Na schön.
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IWF, Weltbank und WTO sind aber nun mal das, was sie sind: Aus Imperialismusbestrebungen heraus gegründete Akquisitoren für neoliberalen Absatzmärkte zugunsten der Konzerne, vorwiegend der USA. Alles andere ist da zweitrangig, bzw. Krieg und Elend zeitweilig sogar zweckdienlich.
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Xamanoth auf eigenen Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 07.04.2006 Beiträge: 7962
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(#511110) Verfasst am: 29.06.2006, 09:57 Titel: |
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Stefan hat folgendes geschrieben: | Xamanoth hat folgendes geschrieben: |
Den Zusammenhang zwischen der ineffektiven Struktur von IWF udn Weltbank, und den Handlesmöglichkeiten der WTO sowie dem erstickenden Portketionismus der INdustriestaaten sehe ich nicht direkt - du kritisierst hier etwas, adass ich nicht gelobt habe, um meine These zu widerlegen. Na schön.
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IWF, Weltbank und WTO sind aber nun mal das, was sie sind: Aus Imperialismusbestrebungen heraus gegründete Akquisitoren für neoliberalen Absatzmärkte zugunsten der Konzerne, vorwiegend der USA. Alles andere ist da zweitrangig, bzw. Krieg und Elend zeitweilig sogar zweckdienlich. |
Der Begriff des Imperialismus macht meiner Ansicht nach irgendwie keinen wirklichen Sinn mehr.
Von IWF und Weltbank verstehe ich nciht viel, mit der WTO habe ich mich aber studienhalber recht intensiv befasst.
Natürlich kommt die WtO auch den Konzernen zugute. Und?
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Stefan auf eigenen Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 03.08.2004 Beiträge: 6217
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(#511127) Verfasst am: 29.06.2006, 10:13 Titel: |
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Xamanoth hat folgendes geschrieben: |
Der Begriff des Imperialismus macht meiner Ansicht nach irgendwie keinen wirklichen Sinn mehr. |
Zynisch betrachtet richtig: Projekt abgeschlossen!
Xamanoth hat folgendes geschrieben: |
Natürlich kommt die WtO auch den Konzernen zugute. Und? |
Ein Wort zuviel.
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Shadaik evolviert
Anmeldungsdatum: 17.07.2003 Beiträge: 26377
Wohnort: MG
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(#511294) Verfasst am: 29.06.2006, 12:47 Titel: |
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Die Verbesserung der Situation in Afrika ist mE die einzige Möglichkeit, das zu stoppen.
Sowohl euroistisch als auch afrikanophil gedacht.
Ob das wirkt ist eine andere Frage, wir müssen es versuchen.
Klar ist nur: Die althergebrachte Idee, einfach nur Geld nach Afrika zu pumpen funktioniert schonmal gar nicht.
Vielleicht sollte aber auch angedacht werden was man macht, wenn Afrika wieder ein menschenleerer Kontinent ist, weil alle nach Europa geflüchtet sind. Ich finde, so schlecht ist diese Perspektive gar nicht mal.
Nur muss Europa vorher noch Wege finden, so viele Menschen zu integrieren. Auch da hapert's ja leider noch mächtig.
_________________ Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
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GiordanoBruno ...
Anmeldungsdatum: 01.04.2006 Beiträge: 1516
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(#511635) Verfasst am: 29.06.2006, 17:29 Titel: |
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Shadaik hat folgendes geschrieben: | Die Verbesserung der Situation in Afrika ist mE die einzige Möglichkeit, das zu stoppen.
Sowohl euroistisch als auch afrikanophil gedacht.
Ob das wirkt ist eine andere Frage, wir müssen es versuchen.
Klar ist nur: Die althergebrachte Idee, einfach nur Geld nach Afrika zu pumpen funktioniert schonmal gar nicht.
Vielleicht sollte aber auch angedacht werden was man macht, wenn Afrika wieder ein menschenleerer Kontinent ist, weil alle nach Europa geflüchtet sind. Ich finde, so schlecht ist diese Perspektive gar nicht mal.
Nur muss Europa vorher noch Wege finden, so viele Menschen zu integrieren. Auch da hapert's ja leider noch mächtig. |
Ich hab schon einmal vorgeschlagen Afrika zu Isolieren. Sack zu und nach 40 Jahren nachschauen was dabei herrausgekommen ist.
Klingt unmenschlich, aber die Frage ist doch, ob das was die letzen 100 Jahre verEntwicklungsgeholfen wurde nur einen Jota besser war?
gb
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Cato Der Freund der Bösen
Anmeldungsdatum: 13.08.2005 Beiträge: 970
Wohnort: Wolkenkuckucksheim
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(#511832) Verfasst am: 29.06.2006, 22:59 Titel: |
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GiordanoBruno hat folgendes geschrieben: | Kann es also Angesichts dieser Aussichten irgend wann zu der Situation kommen, dass es an Europas Aussengrenzen zu einen Schiessbefehl kommen kann? |
Gibt es denn nicht schon? Zumindest entsinne ich mich, das neulich in den spanischen Vorposten Nordafrikas auf Flüchtlinge geschossen wurde... (100 Millionen ist vollkommen unrealistisch – die Sahara und das Mittelmeer sind hier natürliche Hindernisse und Todesfallen genug; die hier Ankommenden haben in der Regel tausende von Dollar gezahlt – was dort ein Vermögen ist – um von Schleppern nach Europa gebracht zu werden. Also nur keine Panik...
Jolesch hat folgendes geschrieben: | Diese Migration muss auf jeden Fall gestoppt werden: 1. Kann die EU nicht zur globalen Suppenküche ausgebaut werden und 2. runiert es die afrikanischen Länder nur noch mehr, wenn gerade die jungen, die gebildeten, oder die einigermaßen finanziell abgesicherten Menschen abhauen. |
"Ein Freund des kleineren Übels" in der Tat; und recht hat er damit – gegen die Bevölkerungsexplosion in der Dritten Welt ist Europa schließlich machtlos...
_________________ Im Übrigen bin ich dafür, dass der Monotheismus zerstört werden muss.
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Autoterrorist Die Gottespest
Anmeldungsdatum: 23.04.2006 Beiträge: 846
Wohnort: Duisburg
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(#512003) Verfasst am: 30.06.2006, 01:54 Titel: |
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Zitat: | Was also tun, um wirklich etwas verändern zu können?! | Ich habe da zwei Vorschläge:
1. Ein Norweger in Niger: Arne Victor Garvi pflanzt mit seinem Sohn und seiner Frau in Niger inmitten der Sahara Pflanzen an, um zu sehen, welche dort wachsen. Sie gießen sie nicht, düngen sie nicht und schützen sie auch sonst nicht. Entweder es wächst oder es wächst nicht. Außerdem lassen sie die Pflanzen an Ort und Stelle, damit die Pflanzen tief unter der Erde mächtige Wurzelgeflechte bilden können, um an das Wasser zu kommen. Die Samen stellt Herr Garvi in Dosen bei sich ins Regal. Das Konzept ist: Keine Werbung. Die Bauern sollen von sich aus kommen und fragen, was da warum wächst. Wenn die Bauern Samen haben wollen, bekommen sie welche und wenn sie damit arbeiten, bekommen sie im nächsten Jahr wieder welche. Arne Victor Garvi will nichts von der westlichen Entwicklungshilfe wissen. Er sagt, dass Afrika sich entwickeln könnte, wenn jegliche Entwicklungshilfe aufhörte, denn nur dann müsste der Kontinent nutzen, was er hat und daraus eigene Ideen entwickeln.
2. Ich glaube einfach an Gott und hoffe, dass alles gut wird.
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Berglichter Highscorer
Anmeldungsdatum: 26.06.2006 Beiträge: 454
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(#512735) Verfasst am: 01.07.2006, 01:43 Titel: |
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Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben: | Berglichter hat folgendes geschrieben: |
2. Die Tatsache, daß Afrika so ist wie es ist, ist ganz allein der Westen schuld. Wer hat den Kontinent durch jahrzehntelange Kolonialisierung geprägt? |
Immer als auf die Kolinialmächte zu schieben finde ich als Erklärung ein bißchen billig. Wieso sollte es audgerechnet in Afrika keine hausgemachten Probleme geben? An vielem ist schlicht mangelnde Effizienz und Korruption schuld. Wieso sollte dafür der Westen verantwortlich sein (wenngleich er es für viele Probleme unbestitten ist)? |
Ich habe viele rhetorische Fragen gestellt, wie du sicherlich bemerkt haben wirst - insofern bin ich mir der Vielschichtigkeit und Multikausalität des Problems bewußt. Mich hier nur auszugsweise zu zitieren und dann zu behaupten ich würde alles auf nur eine Erklärung abschieben halte ich für unzulässig.
_________________ Man soll nicht Religion sagen wo man Politik meint.
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Berglichter Highscorer
Anmeldungsdatum: 26.06.2006 Beiträge: 454
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(#512738) Verfasst am: 01.07.2006, 01:51 Titel: |
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Jolesch hat folgendes geschrieben: | Hat schon wer die Geschichte zum Thema im aktuellen Spiegel gelesen?
Diese Migration muss auf jeden Fall gestoppt werden: 1. Kann die EU nicht zur globalen Suppenküche ausgebaut werden und 2. runiert es die afrikanischen Länder nur noch mehr, wenn gerade die jungen, die gebildeten, oder die einigermaßen finanziell abgesicherten Menschen abhauen. |
Zumindest schon überflogen. Der Spiegel hatte in letzter Zeit ja schon mal den ein oder anderen Artikel zum Thema veröffentlicht. Zu deinem 2. Punkt stimme ich dir ganz zu. Punkt 1 würde ich aber äußerst kritisch sehen:
Wo bitte sind wir die Suppenküche für irgendwen? Der Spruch klingt fast wie frisch vom letzten NPD Plakat gepflückt. Ich bin mir sicher, daß unsere eigene Volkswirtschaft massiv an Afrika verdient (Stichworte: billige Rohstoffe, Waffenhandel, billige Arbeitskräfte). Suppenküche suggeriert: da kommt jemand und will Almosen von uns, die ihm gar nicht zustehen. Kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen...
_________________ Man soll nicht Religion sagen wo man Politik meint.
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beachbernie male Person of Age and without Color
Anmeldungsdatum: 16.04.2006 Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii
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(#512749) Verfasst am: 01.07.2006, 02:53 Titel: |
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Das ist doch im Grunde genommen alles ganz einfach. Man sorgt dafuer, dass die afrikanischen Rohstoffe fuer die afrikanische Bevoelkerung nutzbar gemacht werden, anstatt dass man weiterhin zulaesst, dass das Zeug in rauhen Massen abtransportiert wird. Nigerianisches Oel beispielsweise kann auf dem schwarzen Kontinent viel sinnvoller eingesetzt werden, als wenn es von irgendwelchen verzogenen Wohlstandsgoeren in Europa zum Auspuff ihres SUV hinausgeblasen wird. Gleiches gilt fuer die vielen anderen Resourcen Afrikas. Was soll denn weiterhin Kaffee und Tee in die reichen Laender exportiert werden, wo das Zeug doch nur dafuer gut ist, dass bei den fetten Saecken dort der Cholesterinspiegel aus dem Ruder laeuft? Auf den Anbauflaechen, die dadurch blockiert werden. kann man genausogut Prudukte fuer die einheimische Bevoelkerung drauf anbauen!
Eine Mauer muss her, damit die Rohstoffe in Afrika bleiben und um natuerlich die Massen an Wirtschaftsfluechtlingen noerdlich des Mittelmeers zu halten, die auf einmal merken, dass sie auf ihrem in vielen Jahrhunderten ausgelutschten Kontinent kaum noch was finden koennen, was sie in die Lage versetzt die "Ueberlegenheit ihrer Kultur" weiter aufrecht zu erhalten, wenn der Nachschub aus dem Rest der Welt einmal ausbleiben sollte. Wenn ich die Selbstgerechtigkeit sehe mit der hier ueber Menschen der Stab gebrochen wird, denen es vor allem deshalb so schlecht geht, weil man erst systematisch ihre sozialen Strukturen vernichtet und dann die Schaetze ihrer Heimat genauso systematisch geraubt hat, dann koennte ich mich erbrechen! Ist es vielleicht Zufall, dass die schlimmsten Diktatoren Afrikas, von Kaisern bis hin zu uniformierten Menschenfressern in ihrer Laecherlichkeit die Heroen der europaeischen Geschichte so bizarr zu parodieren scheinen?
Wie waer's ihr Mauerbauer und Schiessbefehler. Warum bauen wir nicht eine richtige Mauer um alle Kontinente, eine die so dicht ist, dass nix durchkommt, keine Hungerleider, kein Tropfen Oel, kein Erzbrocken, kein Kaffee und keine Banane. Und dann schau'n mer mal, wem's am Schluss besser geht. Den achso dummen, barbarischen Afrikanern oder den achso moralisch und kulturell ueberlegenen Europaeern, wenn die sich an den Tankstellen wegen einem Glas voll Sprit gegenseitig den Hals umdrehen!
Letzten Endes wird jeder begreifen muessen, dass wir alle in einer Welt leben und kooperieren muessen. Sich einfach einmauern und alles was draussen ist einfach ignorieren funktioniert ganz einfach nicht, da kann das Boot noch so voll sein, weil wir naemlich alle im selben Boot sitzen, es wird nur hoechste Zeit, dass das auch alle langsam mal merken...
Gruss, Bernie
P.S.: Kann mir jemand mal ein Beispiel dafuer nennen, wo eine Mauer auf Dauer eine Voelkerwanderung verhindern konnte? Ich kenne naemlich keins, dafuer aber reichlich Truemmer von Mauern, die von Voelkerwanderungen platt gemacht wurden...
_________________ Defund the gender police!!
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Jolesch Freund des kleineren Übels
Anmeldungsdatum: 11.07.2004 Beiträge: 7390
Wohnort: Omicron Persei VIII
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(#512773) Verfasst am: 01.07.2006, 09:22 Titel: |
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Berglichter hat folgendes geschrieben: | Jolesch hat folgendes geschrieben: | Hat schon wer die Geschichte zum Thema im aktuellen Spiegel gelesen?
Diese Migration muss auf jeden Fall gestoppt werden: 1. Kann die EU nicht zur globalen Suppenküche ausgebaut werden und 2. runiert es die afrikanischen Länder nur noch mehr, wenn gerade die jungen, die gebildeten, oder die einigermaßen finanziell abgesicherten Menschen abhauen. |
Zumindest schon überflogen. Der Spiegel hatte in letzter Zeit ja schon mal den ein oder anderen Artikel zum Thema veröffentlicht. Zu deinem 2. Punkt stimme ich dir ganz zu. Punkt 1 würde ich aber äußerst kritisch sehen:
Wo bitte sind wir die Suppenküche für irgendwen? Der Spruch klingt fast wie frisch vom letzten NPD Plakat gepflückt. Ich bin mir sicher, daß unsere eigene Volkswirtschaft massiv an Afrika verdient (Stichworte: billige Rohstoffe, Waffenhandel, billige Arbeitskräfte). Suppenküche suggeriert: da kommt jemand und will Almosen von uns, die ihm gar nicht zustehen. Kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen... |
So habe ich das nicht gemeint: Selbst wenn ihnen (ethisch betrachtet) die „Suppe“ zustehen würde, würde unser Suppenkessel nicht ausreichen. (Metapher todgeritten, ich weis )
Sowohl Entwicklungshilfe als auch eine befestigte Grenze sind imo notwendig, aber der erste Schritt müsste die Information sein. Viele der Menschen die in Wüsten verdursten und im Meer ertrinken jagen einem vollkommen unrealistischen Europabild nach. Und wie ein Gotteskrieger viel fürs jungfrauenüberbevölkerte Paradies riskiert, opfern die Wirtschaftsflüchtlinge viel für ihr Traumbild. Das geradezurücken würde schon einiges bringen.
_________________ Storm by Tim Minchin
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MarIna Visionärin
Anmeldungsdatum: 02.02.2005 Beiträge: 884
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(#512791) Verfasst am: 01.07.2006, 10:44 Titel: Re: Schiessbefehl gegen Immigranten |
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GiordanoBruno hat folgendes geschrieben: | Zitat: | "Die afrikanische Odyssee wird niemals gestoppt werden. Wenn ihr uns stoppen wollt, dann baut eine Mauer mitten im Meer, und baut sie bis hinauf in den Himmel." |
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,423747,00.html
Mit bis zu 100 Millionen Flüchtlinge rechnen Flüchtlingsstudien aus dem Schwarzen Kontinent alleine,die gegen Europa ziehen könnten in den nächsten Jahrzehnten. Mit weitaus mehr, wenn zu der Anzahl an Armutsflüchtige, Umweltflüchtlinge hinzukommen.
Beim Lesen des Textes von Spiegel kam mir ein Film in den Sinn, der vor einigen Jahren im Fernsehen lief und bei dem sich den Bootflüchtlingen das Militär entgegenstellte.
Kann es dazu wirklich kommen? Wenn ja warum? Oder warum nicht?
Oder Mauern bis zum Himmel, oder keine Mauern?
Ich weiss das ich damals als ich den Film gesehen habe, entsetze war.
Heute halte ich sein Ende nicht mehr für Ausgeschlossen.
gb |
Glaubst du wirklich, dass so etwas mit einer linksliberal geführten EU realistisch ist?
Es wird vermutlich nur eine Möglichkeit übrig bleiben: Europas Untergang.
Hierzu empfehle ich dir wärmstens das Buch "Das Heerlager der Heiligen". Darin hat der Autor Jean Raspail bereits 1973 seine Vision zur möglichen Übervölkerung Europas durch die in der Dritten Welt explodierenden Menschenmassen dargelegt.
Es ist zwar ein fiktiver Roman, aber mit beklemmender Realitätsnähe; insbesondere, wenn man die heutigen Zustände mit Raspails 1973 niedergeschriebener Vision vergleicht.
_________________ "Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt,
die eigene Nationalität zu vergessen,
so ist das kein Ausfluß von Internationalismus,
sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen." - Friedrich Engels
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Der_Gutmensch registrierter User
Anmeldungsdatum: 07.04.2006 Beiträge: 403
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(#513681) Verfasst am: 02.07.2006, 18:27 Titel: |
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Autoterrorist hat folgendes geschrieben: | Er sagt, dass Afrika sich entwickeln könnte, wenn jegliche Entwicklungshilfe aufhörte, denn nur dann müsste der Kontinent nutzen, was er hat und daraus eigene Ideen entwickeln.
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dann is es aber anscheinend auch eine mentalitätssache.
ausserdem scheint mir das ganze nicht logisch, wenn ich am verhungern bin dann pflanze ich was an, egal ob eventuell nahrung aus dem ausland eintrifft oder nicht.
was hält die menschen davon ab wenns so einfach is?
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Finril -.-
Anmeldungsdatum: 19.08.2005 Beiträge: 1270
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(#513838) Verfasst am: 02.07.2006, 20:48 Titel: |
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In einer Millionen Jahren existiert die Straße von Gibraltar nicht mehr und die Horden werden uns überrennen. Aber ich denke bis dahin sind wir schon ausgerottet.
_________________ Ein Geist wer seine Pflichten nicht erfüllt kann nicht frei sein.
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Der unbekannte Gott apolitischer Atheist
Anmeldungsdatum: 24.07.2003 Beiträge: 1595
Wohnort: Das alte Europa
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(#513987) Verfasst am: 03.07.2006, 00:34 Titel: Re: Schiessbefehl gegen Immigranten |
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MarIna hat folgendes geschrieben: | Hierzu empfehle ich dir wärmstens das Buch "Das Heerlager der Heiligen". Darin hat der Autor Jean Raspail bereits 1973 seine Vision zur möglichen Übervölkerung Europas durch die in der Dritten Welt explodierenden Menschenmassen dargelegt.
Es ist zwar ein fiktiver Roman, aber mit beklemmender Realitätsnähe; insbesondere, wenn man die heutigen Zustände mit Raspails 1973 niedergeschriebener Vision vergleicht. |
Gibts das Buch irgendwo? War da nicht nur eine Auflage, die vergriffen war?
_________________ "Unwissenden scheint, wer Weises sagt, nicht klug zu sein." (Euripides)
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Der unbekannte Gott apolitischer Atheist
Anmeldungsdatum: 24.07.2003 Beiträge: 1595
Wohnort: Das alte Europa
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(#513989) Verfasst am: 03.07.2006, 00:38 Titel: |
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Jolesch hat folgendes geschrieben: | Sowohl Entwicklungshilfe als auch eine befestigte Grenze sind imo notwendig, aber der erste Schritt müsste die Information sein. Viele der Menschen die in Wüsten verdursten und im Meer ertrinken jagen einem vollkommen unrealistischen Europabild nach. Und wie ein Gotteskrieger viel fürs jungfrauenüberbevölkerte Paradies riskiert, opfern die Wirtschaftsflüchtlinge viel für ihr Traumbild. Das geradezurücken würde schon einiges bringen. |
Das auf jeden Fall. Die Flüchtlinge haben oft eine Paradies-Vorstellung von Europa, ein Bild, das sie anlockt, und sind dann enttäuscht und resigniert, wenn alles ganz anders ist.
_________________ "Unwissenden scheint, wer Weises sagt, nicht klug zu sein." (Euripides)
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MarIna Visionärin
Anmeldungsdatum: 02.02.2005 Beiträge: 884
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(#517534) Verfasst am: 07.07.2006, 21:18 Titel: Re: Schiessbefehl gegen Immigranten |
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Der unbekannte Gott hat folgendes geschrieben: | MarIna hat folgendes geschrieben: | Hierzu empfehle ich dir wärmstens das Buch "Das Heerlager der Heiligen". Darin hat der Autor Jean Raspail bereits 1973 seine Vision zur möglichen Übervölkerung Europas durch die in der Dritten Welt explodierenden Menschenmassen dargelegt.
Es ist zwar ein fiktiver Roman, aber mit beklemmender Realitätsnähe; insbesondere, wenn man die heutigen Zustände mit Raspails 1973 niedergeschriebener Vision vergleicht. |
Gibts das Buch irgendwo? War da nicht nur eine Auflage, die vergriffen war? |
Von diesem Buch sind mit Sicherheit viele Auflagen vergriffen. Es wurde ja auch über 2 Millionen Mal verkauft. Es wird aber noch gedruckt. Aber schau zb mal bei Amazon nach.
_________________ "Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt,
die eigene Nationalität zu vergessen,
so ist das kein Ausfluß von Internationalismus,
sondern dient nur dem Zweck, die Fremdherrschaft zu verewigen." - Friedrich Engels
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Frank registrierter User
Anmeldungsdatum: 31.07.2003 Beiträge: 6643
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(#517560) Verfasst am: 07.07.2006, 21:43 Titel: |
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Es ist wie mit einem Damm. Wenn er undicht wird, bricht er weg. Wenn den Menschen in Afrika klar wird, dass Wirtschaftflüchtlinge in Europa eine reale Chance haben, werden sich Millionen auf den Weg machen.
Aus der Perspektive des einzelnen Flüchtlings ist die Abschottung Europas ungerecht. Aber im Grunde hat Europa gar keine andere Chance. Um in Afrika weiter zukommen, muß der Lebensstandard in Europa weiter gesenkt werden. Er sinkt sowieso Dank Globalisierung. Derzeit profitiert aber eher Asien von der Globalisierung.
Was absolut blödsinnig ist sind Leute die fordern, dass Europa die Grenzen für Flüchtlinge öffnen soll, andererseits sich über Hartz4 & Co echauffieren. Der Lebensstandard wird in Europa zwangsläufig sinken. Man mag dies als Gerecht ansehen oder nicht. "One World" schafft sicher einige Gewinner, aber auch viele Verlierer. Vor allem der Sozialstaat wird sich über kurz und lang nicht halten lassen.
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Doc Extropy dauerhaft gesperrt
Anmeldungsdatum: 07.03.2006 Beiträge: 6149
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(#517570) Verfasst am: 07.07.2006, 21:49 Titel: |
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Der Lebensstandard in Europa hat nur eine Chance: Isolationismus und Protektionismus.
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Shadaik evolviert
Anmeldungsdatum: 17.07.2003 Beiträge: 26377
Wohnort: MG
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(#517574) Verfasst am: 07.07.2006, 21:51 Titel: |
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Doc Extropy hat folgendes geschrieben: | Der Lebensstandard in Europa hat nur eine Chance: Isolationismus und Protektionismus. |
Das ist keine Chance, das ist nur eine andere Form des Untergangs.
_________________ Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
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Doc Extropy dauerhaft gesperrt
Anmeldungsdatum: 07.03.2006 Beiträge: 6149
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(#517577) Verfasst am: 07.07.2006, 21:52 Titel: |
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Shadaik hat folgendes geschrieben: | Doc Extropy hat folgendes geschrieben: | Der Lebensstandard in Europa hat nur eine Chance: Isolationismus und Protektionismus. |
Das ist keine Chance, das ist nur eine andere Form des Untergangs. |
Nein. Das wird Dir zwar von den Neoliberalen und den One World - Träumern immer so eingeredet, aber das ist einfach nicht wahr.
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Frank registrierter User
Anmeldungsdatum: 31.07.2003 Beiträge: 6643
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(#517588) Verfasst am: 07.07.2006, 21:55 Titel: |
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Doc Extropy hat folgendes geschrieben: | Der Lebensstandard in Europa hat nur eine Chance: Isolationismus und Protektionismus. |
Eine reelle Chance hat Europa auch auf lange Sicht damit nicht. Aber man kann die Talfahrt auf ein erträgliches Maß abbremsen. Und neue Generationen in Europa können sich langsam auf den niedrigeren Lebensstandard und größer werdende soziale Unterschiede einstellen.
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Shadaik evolviert
Anmeldungsdatum: 17.07.2003 Beiträge: 26377
Wohnort: MG
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(#517591) Verfasst am: 07.07.2006, 21:57 Titel: |
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Doc Extropy hat folgendes geschrieben: | Shadaik hat folgendes geschrieben: | Doc Extropy hat folgendes geschrieben: | Der Lebensstandard in Europa hat nur eine Chance: Isolationismus und Protektionismus. |
Das ist keine Chance, das ist nur eine andere Form des Untergangs. |
Nein. Das wird Dir zwar von den Neoliberalen und den One World - Träumern immer so eingeredet, aber das ist einfach nicht wahr. |
Das wird mir nicht eingeredet, denn dann würde ich ja behaupten, Öffnung wäre eine Lösung. Aber das ist auch nur Untergang.
Die Welt ist nicht so einfach.
_________________ Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
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Frank registrierter User
Anmeldungsdatum: 31.07.2003 Beiträge: 6643
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(#517600) Verfasst am: 07.07.2006, 22:02 Titel: |
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Shadaik hat folgendes geschrieben: |
Das wird mir nicht eingeredet, denn dann würde ich ja behaupten, Öffnung wäre eine Lösung. Aber das ist auch nur Untergang. |
Zumindest der Untergang von allem, was an sozialen Errungenschaften über Jahrhunderte erkämpft wurde.
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GiordanoBruno ...
Anmeldungsdatum: 01.04.2006 Beiträge: 1516
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(#517601) Verfasst am: 07.07.2006, 22:02 Titel: |
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Frank hat folgendes geschrieben: | Es ist wie mit einem Damm. Wenn er undicht wird, bricht er weg. Wenn den Menschen in Afrika klar wird, dass Wirtschaftflüchtlinge in Europa eine reale Chance haben, werden sich Millionen auf den Weg machen.
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Ich kann dir da nur zustimmen. Ich denke auch, dass Europa mit sehr restrektiven Massnahmen gegen die Einwanderer vorgehen muss, um eine Massenbewegung zu verhindern, die die Sozial und Staatssysteme hier destabilisieren würde. Nicht nur das, destabilisiert der Abzug der Menschen auch die eigenen Staaten derart, dass ein regelrechter Teufelskreis einsetzt, von Abzug, Zerbrechen der GesellschaftlichenStrukturen, Verwahrlosung der Zurückgebliebenen, weitere Wanderungsbewegungen. Solange es ein gelobtes Land Europa gibt, dass als mögliche und erreichbare Option in den Köpfen der Mensche sitzt, wird die Kraft für ein gelobtes Land Afrika zu kämpfen, nicht existieren, und Afrika deshalb keine Chance haben. Denn im Endeffekt können nur die Afrikaner selbst Afrika verwandeln.
Wenn man es überspitzt formulieren will kann man sagen, dass wir vielleicht einmal in die Situation kommen in der ein Schiessbefehl gegen Imigranten die einzige weil humanste Lösung ist.
Diesen Anachronismus kann man natürlich nur verstehen wenn man bereit ist das ganze Bild zu betrachten.
Wer das ablehnt sollte dies nur machen, wenn er gleichzeitig eine Lösung anbieten kann Millionen von Einwanderern Sozial Verträglich in diesen Europa zu integrierend.
Kann er das nicht, muss er diese Aussage einfach hinnehmen.
"Irgendwann werden wir gegen Imigranten mit Militärischer Gewalt vorgehen."
gb
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Doc Extropy dauerhaft gesperrt
Anmeldungsdatum: 07.03.2006 Beiträge: 6149
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(#517605) Verfasst am: 07.07.2006, 22:03 Titel: |
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Frank hat folgendes geschrieben: | Doc Extropy hat folgendes geschrieben: | Der Lebensstandard in Europa hat nur eine Chance: Isolationismus und Protektionismus. |
Eine reelle Chance hat Europa auch auf lange Sicht damit nicht. Aber man kann die Talfahrt auf ein erträgliches Maß abbremsen. Und neue Generationen in Europa können sich langsam auf den niedrigeren Lebensstandard und größer werdende soziale Unterschiede einstellen. |
Wenn unsere Arbeiter nicht mehr mit den Chinesen, die für Hungerlöhne 80 Stunden pro Woche arbeiten konkurrieren müßten und unsere Bauern nicht mehr gegen billige Bananenimporte antreten müßten, dann würde niemand Einschnitte hinnehmen müssen.
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AdvocatusDiaboli Öffentlicher Mobber
Anmeldungsdatum: 12.08.2003 Beiträge: 26398
Wohnort: München
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(#517611) Verfasst am: 07.07.2006, 22:06 Titel: |
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Doc Extropy hat folgendes geschrieben: | Frank hat folgendes geschrieben: | Doc Extropy hat folgendes geschrieben: | Der Lebensstandard in Europa hat nur eine Chance: Isolationismus und Protektionismus. |
Eine reelle Chance hat Europa auch auf lange Sicht damit nicht. Aber man kann die Talfahrt auf ein erträgliches Maß abbremsen. Und neue Generationen in Europa können sich langsam auf den niedrigeren Lebensstandard und größer werdende soziale Unterschiede einstellen. |
Wenn unsere Arbeiter nicht mehr mit den Chinesen, die für Hungerlöhne 80 Stunden pro Woche arbeiten konkurrieren müßten und unsere Bauern nicht mehr gegen billige Bananenimporte antreten müßten, dann würde niemand Einschnitte hinnehmen müssen. |
Volkswirtschaften funktionieren nicht nach dem Nullsummenprinzip, obwohl das viele neoökonomische Ideologen glauben machen wollen.
Äh, wo werden in Deutschland (bzw. Österreich) Bananen angepflanzt?
_________________ Triggerwarnung: Der toxische Addi hat gepostet. Oh, zu spät, Sie haben das schon gelesen.
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Doc Extropy dauerhaft gesperrt
Anmeldungsdatum: 07.03.2006 Beiträge: 6149
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(#517616) Verfasst am: 07.07.2006, 22:10 Titel: |
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AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben: | Doc Extropy hat folgendes geschrieben: | Frank hat folgendes geschrieben: | Doc Extropy hat folgendes geschrieben: | Der Lebensstandard in Europa hat nur eine Chance: Isolationismus und Protektionismus. |
Eine reelle Chance hat Europa auch auf lange Sicht damit nicht. Aber man kann die Talfahrt auf ein erträgliches Maß abbremsen. Und neue Generationen in Europa können sich langsam auf den niedrigeren Lebensstandard und größer werdende soziale Unterschiede einstellen. |
Wenn unsere Arbeiter nicht mehr mit den Chinesen, die für Hungerlöhne 80 Stunden pro Woche arbeiten konkurrieren müßten und unsere Bauern nicht mehr gegen billige Bananenimporte antreten müßten, dann würde niemand Einschnitte hinnehmen müssen. |
Volkswirtschaften funktionieren nicht nach dem Nullsummenprinzip, obwohl das viele neoökonomische Ideologen glauben machen wollen.
Äh, wo werden in Deutschland (bzw. Österreich) Bananen angepflanzt?  |
Wenns keine Bananen mehr gibt, dann kaufen die Leute mehr Obst vom Bauern - was anderes gibts ja nicht.
Das Geld bleibt dann bei uns - und es werden unsere Arbeitskräfte sein, die es verdienen. Nicht die Chinesen oder sonstige Leute von irgendwo anders.
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Shadaik evolviert
Anmeldungsdatum: 17.07.2003 Beiträge: 26377
Wohnort: MG
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(#517618) Verfasst am: 07.07.2006, 22:10 Titel: |
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Shadaik hat folgendes geschrieben: | Doc Extropy hat folgendes geschrieben: | Shadaik hat folgendes geschrieben: | Doc Extropy hat folgendes geschrieben: | Der Lebensstandard in Europa hat nur eine Chance: Isolationismus und Protektionismus. |
Das ist keine Chance, das ist nur eine andere Form des Untergangs. |
Nein. Das wird Dir zwar von den Neoliberalen und den One World - Träumern immer so eingeredet, aber das ist einfach nicht wahr. |
Das wird mir nicht eingeredet, denn dann würde ich ja behaupten, Öffnung wäre eine Lösung. Aber das ist auch nur Untergang.
Die Welt ist nicht so einfach. |
Ich habe momentan keine funktionierende Alternative, aber immerhin verstehe ich so langsam, warum die Führungsschicht im Imperialismus glaubte, Expansion sei die einzige Überlebensgarantie.
Vielleicht ist es das, was Mission eigentlich beabsichtigt: Sicherung der eigenen Standards durch aktive Assimilation der Konkurrenz. Genauer bedacht erscheint das ebenso plausibel wie wirkungsvoll.
_________________ Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
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