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Schiessbefehl gegen Immigranten
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Doc Extropy
dauerhaft gesperrt



Anmeldungsdatum: 07.03.2006
Beiträge: 6149

Beitrag(#517622) Verfasst am: 07.07.2006, 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Der Lebensstandard in Europa hat nur eine Chance: Isolationismus und Protektionismus.

Das ist keine Chance, das ist nur eine andere Form des Untergangs.


Nein. Das wird Dir zwar von den Neoliberalen und den One World - Träumern immer so eingeredet, aber das ist einfach nicht wahr.

Das wird mir nicht eingeredet, denn dann würde ich ja behaupten, Öffnung wäre eine Lösung. Aber das ist auch nur Untergang.

Die Welt ist nicht so einfach.

Ich habe momentan keine funktionierende Alternative, aber immerhin verstehe ich so langsam, warum die Führungsschicht im Imperialismus glaubte, Expansion sei die einzige Überlebensgarantie.

Vielleicht ist es das, was Mission eigentlich beabsichtigt: Sicherung der eigenen Standards durch aktive Assimilation der Konkurrenz. Genauer bedacht erscheint das ebenso plausibel wie wirkungsvoll.


Das wird daran scheitern, daß z.B. Mohammedaner den Willen zur Freiheit und zur Lebensfreude nicht besitzen und (anderes Beispiel) die Japaner den Willen zu Arbeitnehmerrechten und zu mehr Freizeit nicht.

Diese kulturell bedingten Differenzen werden extrem schwierig zu überwinden sein.


Zuletzt bearbeitet von Doc Extropy am 07.07.2006, 22:14, insgesamt einmal bearbeitet
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Frank
registrierter User



Anmeldungsdatum: 31.07.2003
Beiträge: 6643

Beitrag(#517623) Verfasst am: 07.07.2006, 22:14    Titel: Antworten mit Zitat

GiordanoBruno hat folgendes geschrieben:

Ich kann dir da nur zustimmen. Ich denke auch, dass Europa mit sehr restrektiven Massnahmen gegen die Einwanderer vorgehen muss, um eine Massenbewegung zu verhindern,


Wichtig ist, dass sich eine erfolgreiche Flucht nicht lohnen darf. D.h. illegale Einwanderer dürfen nicht nach 5 Jahren legalisiert werden. Es muß konsequent abgeschoben werden. Ansonsten entsteht in den Herkunftsländern doch der Eindruck, dass sich eine Flucht lohnt.

GiordanoBruno hat folgendes geschrieben:

die die Sozial und Staatssysteme hier destabilisieren würde. Nicht nur das, destabilisiert der Abzug der Menschen auch die eigenen Staaten derart, dass ein regelrechter Teufelskreis einsetzt, von Abzug, Zerbrechen der GesellschaftlichenStrukturen, Verwahrlosung der Zurückgebliebenen, weitere Wanderungsbewegungen.


Die Sozialsysteme werden doch heute schon destabilisiert. Man kann diesen Prozess nur abmildern aber nicht gänzlich umkehren.


GiordanoBruno hat folgendes geschrieben:

Solange es ein gelobtes Land Europa gibt, dass als mögliche und erreichbare Option in den Köpfen der Mensche sitzt, wird die Kraft für ein gelobtes Land Afrika zu kämpfen, nicht existieren, und Afrika deshalb keine Chance haben. Denn im Endeffekt können nur die Afrikaner selbst Afrika verwandeln.


Dem kann ich so zustimmen.

GiordanoBruno hat folgendes geschrieben:

Wenn man es überspitzt formulieren will kann man sagen, dass wir vielleicht einmal in die Situation kommen in der ein Schiessbefehl gegen Imigranten die einzige weil humanste Lösung ist.


Ich halte nichts vom Schießen auf Flüchtlinge. Viel wichtiger ist, das man eine erfolgreiche Flucht nicht im nachhinein durch Legalisierung legitimiert, wie das heute geschieht. Es wäre viel sinnvoller, konsequent jeden Flüchtling abzuschieben. Dann lohnt sich für potentielle Flüchtlinge nicht die Flucht, weil sie und ihre Kinder auch auf lange Sicht keine Perspektive haben.
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Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26377
Wohnort: MG

Beitrag(#517643) Verfasst am: 07.07.2006, 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Der Lebensstandard in Europa hat nur eine Chance: Isolationismus und Protektionismus.

Das ist keine Chance, das ist nur eine andere Form des Untergangs.


Nein. Das wird Dir zwar von den Neoliberalen und den One World - Träumern immer so eingeredet, aber das ist einfach nicht wahr.

Das wird mir nicht eingeredet, denn dann würde ich ja behaupten, Öffnung wäre eine Lösung. Aber das ist auch nur Untergang.

Die Welt ist nicht so einfach.

Ich habe momentan keine funktionierende Alternative, aber immerhin verstehe ich so langsam, warum die Führungsschicht im Imperialismus glaubte, Expansion sei die einzige Überlebensgarantie.

Vielleicht ist es das, was Mission eigentlich beabsichtigt: Sicherung der eigenen Standards durch aktive Assimilation der Konkurrenz. Genauer bedacht erscheint das ebenso plausibel wie wirkungsvoll.


Das wird daran scheitern, daß z.B. Mohammedaner den Willen zur Freiheit und zur Lebensfreude nicht besitzen und (anderes Beispiel) die Japaner den Willen zu Arbeitnehmerrechten und zu mehr Freizeit nicht.

Tu uns allen einen Gefallen und kurier deine Erkältung aus. Dann komm zurück, lies diesen Mist nochmal nach und frag dich, ob du das ernst meinst.
Es ist vollkommen offensichtlich, dass du noch nicht einmal eine Ahnung hast, von welchen Menschen du hier redest, ja dass du überhaupt von Menschen redest. Du sprichst von Kulturen, von denen du offensichtlich keine Ahnung hast, als hättest du die Allwissenheit mit dem Löffel gegessen.
Und diese Arroganz, mit der du hier deine "Wahrheiten" verkündest, nein ausspeist, mit der will ich nichts mehr zu tun haben.

Du hörst dich schon lange keinen Deut anders mehr an als die schlimmsten Giftspucker des Islam und der Evangelikalen.
I'm outa here.
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Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
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Wolf
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Anmeldungsdatum: 23.08.2004
Beiträge: 16610
Wohnort: Zuhause

Beitrag(#517698) Verfasst am: 07.07.2006, 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

Thao hat folgendes geschrieben:
Museln raus!
Daumen hoch!
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Trish:(
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#517881) Verfasst am: 08.07.2006, 09:38    Titel: Antworten mit Zitat

GiordanoBruno hat folgendes geschrieben:
Wenn man es überspitzt formulieren will kann man sagen, dass wir vielleicht einmal in die Situation kommen in der ein Schiessbefehl gegen Imigranten die einzige weil humanste Lösung ist.



Gott schuetze uns vor solchen Humanisten! Böse

So' n Spruch koennte in leicht abgewandelter Form von Honeckers ihr'm Erich stammen. Der liess schliesslich auch bloss aus Gruenden der Humanitaet auf Emigranten schiessen, damit sie vor dem traurigen Los der Ausbeutung im kapitalistischen Ausland bewahrt werden konnten... zwinkern

Ein Schiessbefehl am noch zu bauenden antialtruistischen Schutzwall wuerde ausschliesslich dem Schutz des globalen Wohlstandsgefaelles dienen, wenngleich ich mir sehr gut vorstellen kann, dass uns einige Spezialhumanisten sowas noch als humanistische Glanzleistung verkaufen wuerden.

Um eine globale Massenmigration zu verhindern oder zumindest stark abzumildern gibt es nur ein einziges Rezept: Das globale Wohlstandsgefaelle abzubauen. Von irgendwelchen "Dammprojekten" kann man nur abraten. Der Vergleich mit Wasser ist hierbei recht gut. Wo immer ein Gefaelle im Gelaende vorhanden ist, da beginnt Wasser zu fliessen. Das kann man vielleicht kanalisieren und so zaehmen und sich sogar nutzbar machen. Wer dem Wasser einfach einen Damm in den Weg stellt, der kann es eine zeitlang aufhalten, solange bis sich genuegend Wasser aufgestaut hat und der Druck zu gross wird. Unter solchen Bedingeungen kann sogar ein kleines Rinnsal irgendwann mit verheerender Wucht ein "Tal der Gluecklichen" fluten und verwuesten...

Wer glaubt man koenne wanderungswillige Menschen mit Mauer und Schiessbefehl am Wandern hindern, dem empfehle ich nach Berlin zu fahren und dort die Reste des vorerst letzten Versuches auf deutschem Boden zu besichtigen.....

Gruss, Bernie
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Frank
registrierter User



Anmeldungsdatum: 31.07.2003
Beiträge: 6643

Beitrag(#518099) Verfasst am: 08.07.2006, 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:


So' n Spruch koennte in leicht abgewandelter Form von Honeckers ihr'm Erich stammen. Der liess schliesslich auch bloss aus Gruenden der Humanitaet auf Emigranten schiessen, damit sie vor dem traurigen Los der Ausbeutung im kapitalistischen Ausland bewahrt werden konnten... zwinkern


Der Vergleich hinkt nun wirklich. Erstens war die Teilung DDR /BRD ein Ergebnis des 2. Weltkrieges. Zweitens ging es neben ökonomischen Dingen auch um die Freiheit, sein Leben so zu gestalten, wie man will. Das diese Freiheit im Kapitalismus durch den Faktor Geld stark limitiert ist, haben viele EX-DDR Bürger erst später kapiert.

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Um eine globale Massenmigration zu verhindern oder zumindest stark abzumildern gibt es nur ein einziges Rezept: Das globale Wohlstandsgefaelle abzubauen.


Im Grunde ist dass richtig, lässt sich aber nur langfristig realisieren.


beachbernie hat folgendes geschrieben:

Von irgendwelchen "Dammprojekten" kann man nur abraten. Der Vergleich mit Wasser ist hierbei recht gut. Wo immer ein Gefaelle im Gelaende vorhanden ist, da beginnt Wasser zu fliessen.


Das Wasser fließt nur, solange es sich lohnt (oder belohnt wird), illegal Einzuwandern. Im Grunde müssen die Afrikaner in Afrika erst einmal die politischen Vorraussetzungen schaffen, dass es aufwärts geht – und sich von ihren despotisch regierenden Potentaten trennen.
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Der unbekannte Gott
apolitischer Atheist



Anmeldungsdatum: 24.07.2003
Beiträge: 1595
Wohnort: Das alte Europa

Beitrag(#519124) Verfasst am: 09.07.2006, 23:11    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Gott schuetze uns vor solchen Humanisten! Böse
So' n Spruch koennte in leicht abgewandelter Form von Honeckers ihr'm Erich stammen. Der liess schliesslich auch bloss aus Gruenden der Humanitaet auf Emigranten schiessen, damit sie vor dem traurigen Los der Ausbeutung im kapitalistischen Ausland bewahrt werden konnten... zwinkern
Ein Schiessbefehl am noch zu bauenden antialtruistischen Schutzwall wuerde ausschliesslich dem Schutz des globalen Wohlstandsgefaelles dienen, wenngleich ich mir sehr gut vorstellen kann, dass uns einige Spezialhumanisten sowas noch als humanistische Glanzleistung verkaufen wuerden.

Zuallererst haben wir für uns selbst, für unsere Gesellschaft eine Verantwortung. Diese aufzugeben und im Namen einer Gerechtigkeit oder Moral die Gesellschaft zu zerstören, wäre verantwortungslos und würde keinem etwas bringen, auch den Armen nicht. Es würde nur dazu führen, daß das Leid insgesamt vergrößert würde. Ich habe das vorhin schon geschrieben: Ethisch nicht zu rechtfertigen, aber praktisch vielleicht irgendwann notwendig...
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Um eine globale Massenmigration zu verhindern oder zumindest stark abzumildern gibt es nur ein einziges Rezept: Das globale Wohlstandsgefaelle abzubauen.

Mach den Anfang: Gebe alles, was Du hast, den Armen.
Im Übrigen halte ich nicht viel davon, den Wohlstand bei uns zu senken, damit wir auf demselben (niedrigen) Niveau leben wie in Afrika.
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Von irgendwelchen "Dammprojekten" kann man nur abraten. Der Vergleich mit Wasser ist hierbei recht gut. Wo immer ein Gefaelle im Gelaende vorhanden ist, da beginnt Wasser zu fliessen. Das kann man vielleicht kanalisieren und so zaehmen und sich sogar nutzbar machen. Wer dem Wasser einfach einen Damm in den Weg stellt, der kann es eine zeitlang aufhalten, solange bis sich genuegend Wasser aufgestaut hat und der Druck zu gross wird. Unter solchen Bedingeungen kann sogar ein kleines Rinnsal irgendwann mit verheerender Wucht ein "Tal der Gluecklichen" fluten und verwuesten...
Wer glaubt man koenne wanderungswillige Menschen mit Mauer und Schiessbefehl am Wandern hindern, dem empfehle ich nach Berlin zu fahren und dort die Reste des vorerst letzten Versuches auf deutschem Boden zu besichtigen.....

Der letzte Vergleich paßt nicht ganz: Es ist immer ein Unterschied, ob man jemanden, der in seinem Haus lebt, einsperrt oder ob man jemanden, der außerhalb des Hauses ist, nicht hineinläßt.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#519157) Verfasst am: 09.07.2006, 23:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Doc Extropy hat folgendes geschrieben:

Das wird daran scheitern, daß z.B. Mohammedaner den Willen zur Freiheit und zur Lebensfreude nicht besitzen und (anderes Beispiel) die Japaner den Willen zu Arbeitnehmerrechten und zu mehr Freizeit nicht.

Diese kulturell bedingten Differenzen werden extrem schwierig zu überwinden sein.



Das sind wohl genauso gesicherte Erkenntnisse und unumstoessliche Wahrheiten, wie die allgemein bekannte Tatsache, dass dem Deutschen Mordlust und Rassismus irgendwie angeboren sind. Das ist, glaub ich, genetisch bedingt.... zwinkern

Wegen dieser "kulturell bedingten Differenzen" kann das mit dem Multikulti auch nicht klappen in Deutschland!


Ein Hoch auf alle Klischees und Pauschalurteile! Sehr glücklich


Gruss, Bernie
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#519189) Verfasst am: 10.07.2006, 00:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Deus anonymus

Der unbekannte Gott hat folgendes geschrieben:
Zuallererst haben wir für uns selbst, für unsere Gesellschaft eine Verantwortung. Diese aufzugeben und im Namen einer Gerechtigkeit oder Moral die Gesellschaft zu zerstören, wäre verantwortungslos und würde keinem etwas bringen, auch den Armen nicht. Es würde nur dazu führen, daß das Leid insgesamt vergrößert würde. Ich habe das vorhin schon geschrieben: Ethisch nicht zu rechtfertigen, aber praktisch vielleicht irgendwann notwendig...


Zu allererst hat auch die westliche Gesellschaft die Verantwortung dafuer zu sorgen, dass nicht der Wohlstand einer Minderheit auf Kosten von Armut im Rest der Welt aufrechterhalten wird!
Desweiteren halte ich es fuer absolut sinnlos eine moralische Begruendung fuer den Bau einer Mauer mit Schiessbefehl zu diskutieren. Eine solche Mauer wird sich naemlich nicht auf Dauer aufrechterhalten lassen und einzig bewirken, dass der Druck dahinter steigt und sie irgendwann zusammenbrechen wird, mit der Folge, dass diese Mauer letztlich der Grund dafuer sein wird, dass das wovor sie schuetzen soll, etwas spaeter mit potenzierter Wucht ueber die Maurer hereinbrechen wird! Dadurch wird das Leid insgesamt vergroessert und nicht durch Massnahmen, die das Wohlstandsgefaelle beseitigen! Das macht die blosse Idee der Mauer an sich schon unmoralisch, unaghaengig davon was man sich an Moralplacebos dafuer ausdenken mag..



Der unbekannte Gott hat folgendes geschrieben:
Mach den Anfang: Gebe alles, was Du hast, den Armen.
Im Übrigen halte ich nicht viel davon, den Wohlstand bei uns zu senken, damit wir auf demselben (niedrigen) Niveau leben wie in Afrika.


Das ist Bloedsinn! Es ist lediglich notwendig den eigenen Resourcenverbrauch soweit abzusenken, dass er auch dann nachhaltig aufrechterhalten werden kann, wenn jeder Mensch auf dieser Erde genau die gleiche Menge an Resourcen fuer sich beansprucht. Das muss noch nicht einmal mit Wohlstandsverzicht verbunden sein. Dazu wuerde es auch genuegen, die Resourcen intelligenter einzusetzen als bisher...

Wenn Dir das Gegenteil vorschwebt, dann mach' doch Du den Anfang: Kauf Dir 'ne Knarre, geh nach Afrika und nehm' den Armen das bisschen auch noch weg, was denen geblieben ist und karre es hinter die grosse Mauer mit Schiessbefehl...!



Der unbekannte Gott hat folgendes geschrieben:
Der letzte Vergleich paßt nicht ganz: Es ist immer ein Unterschied, ob man jemanden, der in seinem Haus lebt, einsperrt oder ob man jemanden, der außerhalb des Hauses ist, nicht hineinläßt.



Wieso passt der Vergleich nicht? Wenn die Welt aus zwei Haeusern besteht, ein Armenhaus und ein Haus des Ueberflusses laeuft beides letzlich auf genau das gleiche hinaus und jede Diskussion ueber den kleinen aber feinen Unterschied wird eine rein akademische.

Dem Migranten, der ueber die Mauer steigt, ist sowieso voellig egal, wer die Mauer gebaut hat und von welcher Seite aus die gewartet wird. Der sieht sie nur als Hinderniss, das es zu ueberwinden gilt. Auf die Auswirkung der Mauer, dass durch ihre Stauwirkung der Migrationsdruck steigt, hat die Frage nach dem Ursprung der Mauer auch keinen Einfluss, genauso wie der Wasserdruck nicht durch den Ursprung eines Damms beeinflusst wird. Dem ist es auch letzlich egal ob ein studierter Dammbauingeneuer oder ein Biber am Werk war. Die Gesetze der Physik sind fuer alle Daemme gleich...

Gruss, Bernie
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Frank
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Anmeldungsdatum: 31.07.2003
Beiträge: 6643

Beitrag(#519201) Verfasst am: 10.07.2006, 00:34    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Dem Migranten, der ueber die Mauer steigt, ist sowieso voellig egal, wer die Mauer gebaut hat und von welcher Seite aus die gewartet wird. Der sieht sie nur als Hinderniss, das es zu ueberwinden gilt.


Wenn jeder jedem über die Mauer steigt, weil es diesem besser geht, hätten wir Anarchie. Das fängt im Kleinen an und setzt sich im Großen fort.

Außerdem sollte man die Rückständigkeit in Afrika nicht gebetsmühlenhaft mit den Auswirkungen von Kolonialismus entschuldigen. Die Afrikaner müssen zuerst einmal die Hausaufgaben in ihrem Kontinent machen, d.h. ihre Despoten und Militärregimes zum Teufel jagen.
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Eifellady
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Beitrag(#519210) Verfasst am: 10.07.2006, 00:46    Titel: Antworten mit Zitat

Frank hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Dem Migranten, der ueber die Mauer steigt, ist sowieso voellig egal, wer die Mauer gebaut hat und von welcher Seite aus die gewartet wird. Der sieht sie nur als Hinderniss, das es zu ueberwinden gilt.


Wenn jeder jedem über die Mauer steigt, weil es diesem besser geht, hätten wir Anarchie. Das fängt im Kleinen an und setzt sich im Großen fort.

Außerdem sollte man die Rückständigkeit in Afrika nicht gebetsmühlenhaft mit den Auswirkungen von Kolonialismus entschuldigen. Die Afrikaner müssen zuerst einmal die Hausaufgaben in ihrem Kontinent machen, d.h. ihre Despoten und Militärregimes zum Teufel jagen.


Wie sollen die Menschen sich dort wehren? Die Armut ist bei den sehr vielen so groß, dass sie nur ums nackte Überleben kämpfen. Die reichen Staaten sind in dieser Beziehung nicht gerade unschuldig an der Misere, da die Entwicklungshilfepolitik nicht dazu beiträgt, diese Situation zu ändern.
Natürlich ist es müßig auf den Grund der Armut (oder einem der Gründe) hinzuweisen - doch gerade aus dem Grunde hatten doch die ganzen Despoten erst die Chance sich so durchzusetzen.
Wo es dem Volk schlecht geht, werden "starke Führer" eher akzeptiert als bei wohlhabendenen und gebildeten Menschen.
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Morrigan - der große Rabe
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Beitrag(#519216) Verfasst am: 10.07.2006, 00:57    Titel: Antworten mit Zitat

Eifellady hat folgendes geschrieben:
Frank hat folgendes geschrieben:

Außerdem sollte man die Rückständigkeit in Afrika nicht gebetsmühlenhaft mit den Auswirkungen von Kolonialismus entschuldigen. Die Afrikaner müssen zuerst einmal die Hausaufgaben in ihrem Kontinent machen, d.h. ihre Despoten und Militärregimes zum Teufel jagen.


Wie sollen die Menschen sich dort wehren? Die Armut ist bei den sehr vielen so groß, dass sie nur ums nackte Überleben kämpfen. Die reichen Staaten sind in dieser Beziehung nicht gerade unschuldig an der Misere, da die Entwicklungshilfepolitik nicht dazu beiträgt, diese Situation zu ändern.
Natürlich ist es müßig auf den Grund der Armut (oder einem der Gründe) hinzuweisen - doch gerade aus dem Grunde hatten doch die ganzen Despoten erst die Chance sich so durchzusetzen.
Wo es dem Volk schlecht geht, werden "starke Führer" eher akzeptiert als bei wohlhabendenen und gebildeten Menschen.


Ich gebe Frank vollkommen Recht.
Es ändert kein iota an der Tatsache das eben diese "Despoten" das heutige Hauptproblem sind. Wie soll dies also gelöst werden? Sollen wir, der "Westen", einmaschieren?! Dann gäbe es aber wie einen grosses Geschrei... das können wir also abhaken. Folglich müssen sich diese Länder selbst befreien. Ohne deren Willen zur Veränderung wird das aber nicht funzen. zwinkern

saluti
Susanna
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GiordanoBruno
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Anmeldungsdatum: 01.04.2006
Beiträge: 1516

Beitrag(#519220) Verfasst am: 10.07.2006, 01:12    Titel: Antworten mit Zitat

Eifellady hat folgendes geschrieben:

Wie sollen die Menschen sich dort wehren? Die Armut ist bei den sehr vielen so groß, dass sie nur ums nackte Überleben kämpfen. Die reichen Staaten sind in dieser Beziehung nicht gerade unschuldig an der Misere, da die Entwicklungshilfepolitik nicht dazu beiträgt, diese Situation zu ändern.
Natürlich ist es müßig auf den Grund der Armut (oder einem der Gründe) hinzuweisen - doch gerade aus dem Grunde hatten doch die ganzen Despoten erst die Chance sich so durchzusetzen.
Wo es dem Volk schlecht geht, werden "starke Führer" eher akzeptiert als bei wohlhabendenen und gebildeten Menschen.


Es gibt einen sehr umstrittenen, aber auch sehr interessanten Aufsatz eines (schwarz) Afrikanischen Wissenschaftler, der die Argumentation, die Weissen hätten mit der Kolonialsierung Afrikas das Elend verschuldet, ins Reich der Mythen verweist.
Er argumentiert, dass die Sozialen Strukturen, die Stammes und Familienklans, und ihr kontinuierliches Interagieren und Intervenieren einen Gutteil der Schuld trägt.
Du kannst ihn sicher im Netz googeln, da er ziemlichen Staub aufgewirbelt hat.

Im Grunde ist die Situation schon sehr dramatisch.
Wenn der Einwanderungsdruck weiter so anhält ist mit ca einer Million Immigranten pro Jahr zu rechnen, die vor allem einmal schlecht ausgebildet, ohne Sprachkenntnisse, und damit ohne Chancen auf Integration, den Bodensatz der Europäischen Gesellschaft bilden werden. Und das ist ein Gefahrenpotential, dass dich und mich direkt betrifft.
Nicht nur, dass sie die Sozialsysteme weiter belasten, durch schwarzarbeit, den Arbeitsmarkt weiter unter Druck setzen, und damit das Lohnniveau drücken.
Ausschreitungen wie in Paris werde eher die Regel als die Ausnahme.
Und was dann? Denk an dich? Zäune um dein Haus? Oder wie in Südafrika, einen Panikroom, damit, wenn du überfallen wirst, du wenigstens überlebts?
Glaubst du wirklich dass du dann noch Nachts über die Strasse gehen kannst? Deine Kinder in die Schule, oder auf den Spielplatz? Ich übertreibe? Na dann fahr mal nach Südafrika oder LA und schau dir die Situation da an.

Jeder der heute gegen eine Harte Imigrationspolitik ist, muss sich klar sein, dass er damit direkt für die Folgen dieses Nichthandelns in der Zukunft selbsthöchstpersöhnlich Verantwortlich ist, und nicht sein jetziges gutes Gewissen (die Armen, lasst sie herrein) mit einer anonymen Schuldzuweisung in der Zukunft and die Politk ("Schuld daran ist die mangelnde Politisch Initiative, die diesen Menschen keine Chance gegeben haben") bezahlen kann.
Wer jetzt dafür ist, dass nichts getan wird, sollte sich zum einen über die möglichen Folgen im klaren sein, und darüber auch nicht entsetzt.

Meine Meinung.

gb
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Morrigan - der große Rabe
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Beitrag(#519224) Verfasst am: 10.07.2006, 01:52    Titel: Antworten mit Zitat

va bene GB,

in diesem Thema sind wir uns einig. Lachen
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Baldur
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 8326

Beitrag(#519227) Verfasst am: 10.07.2006, 02:13    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf hat folgendes geschrieben:
Thao hat folgendes geschrieben:
Museln raus!
Daumen hoch!

Christen gleich hinterher!
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Frank
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Anmeldungsdatum: 31.07.2003
Beiträge: 6643

Beitrag(#519228) Verfasst am: 10.07.2006, 02:19    Titel: Antworten mit Zitat

Eifellady hat folgendes geschrieben:

Wie sollen die Menschen sich dort wehren? Die Armut ist bei den sehr vielen so groß, dass sie nur ums nackte Überleben kämpfen.


Manche Revolution in Europa ist aufgrund von Armut ausgelöst worden. Denke mal nur an die französische Revolution.

Eifellady hat folgendes geschrieben:

Die reichen Staaten sind in dieser Beziehung nicht gerade unschuldig an der Misere, da die Entwicklungshilfepolitik nicht dazu beiträgt, diese Situation zu ändern.


Und was sollen die "reichen Staaten" tun? Die Hilfe ganz einzustellen. Oder dort einmarschieren und der Bevölkerung den rechten Weg zeigen?

Nein, die Afrikaner müssen sich aus eigener Kraft von ihren Despoten trennen. Danach kann man gerne mit verstärkter Wirtschaftshilfe arbeiten.
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Morrigan - der große Rabe
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Beitrag(#519230) Verfasst am: 10.07.2006, 02:28    Titel: Antworten mit Zitat

Frank hat folgendes geschrieben:

Und was sollen die "reichen Staaten" tun? Die Hilfe ganz einzustellen. Oder dort einmarschieren und der Bevölkerung den rechten Weg zeigen?


Nur nicht, dann gibt es wieder Geschrei das wir dies nur aus "eigennützigen" Gründen täten. Lachen

Zitat:
Nein, die Afrikaner müssen sich aus eigener Kraft von ihren Despoten trennen. Danach kann man gerne mit verstärkter Wirtschaftshilfe arbeiten.


va bene, eine standfeste und haltbare Veränderung kann nur von Innen kommen. zwinkern

cordiali saluti e buona notte
Susanna
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Eifellady
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Beitrag(#519252) Verfasst am: 10.07.2006, 09:41    Titel: Antworten mit Zitat

Frank hat folgendes geschrieben:

Und was sollen die "reichen Staaten" tun? Die Hilfe ganz einzustellen. Oder dort einmarschieren und der Bevölkerung den rechten Weg zeigen?

Nein, die Afrikaner müssen sich aus eigener Kraft von ihren Despoten trennen. Danach kann man gerne mit verstärkter Wirtschaftshilfe arbeiten.


Und wie sollen sie das deiner Meinung nach tun?

Gleiche Frage geht an Morrigan.
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Eifellady
Weiße Haifelbestie



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Wohnort: Wildnis der Eifel

Beitrag(#519255) Verfasst am: 10.07.2006, 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

GiordanoBruno hat folgendes geschrieben:
Eifellady hat folgendes geschrieben:

Wie sollen die Menschen sich dort wehren? Die Armut ist bei den sehr vielen so groß, dass sie nur ums nackte Überleben kämpfen. Die reichen Staaten sind in dieser Beziehung nicht gerade unschuldig an der Misere, da die Entwicklungshilfepolitik nicht dazu beiträgt, diese Situation zu ändern.
Natürlich ist es müßig auf den Grund der Armut (oder einem der Gründe) hinzuweisen - doch gerade aus dem Grunde hatten doch die ganzen Despoten erst die Chance sich so durchzusetzen.
Wo es dem Volk schlecht geht, werden "starke Führer" eher akzeptiert als bei wohlhabendenen und gebildeten Menschen.


Es gibt einen sehr umstrittenen, aber auch sehr interessanten Aufsatz eines (schwarz) Afrikanischen Wissenschaftler, der die Argumentation, die Weissen hätten mit der Kolonialsierung Afrikas das Elend verschuldet, ins Reich der Mythen verweist.
Er argumentiert, dass die Sozialen Strukturen, die Stammes und Familienklans, und ihr kontinuierliches Interagieren und Intervenieren einen Gutteil der Schuld trägt.
Du kannst ihn sicher im Netz googeln, da er ziemlichen Staub aufgewirbelt hat.

Im Grunde ist die Situation schon sehr dramatisch.
Wenn der Einwanderungsdruck weiter so anhält ist mit ca einer Million Immigranten pro Jahr zu rechnen, die vor allem einmal schlecht ausgebildet, ohne Sprachkenntnisse, und damit ohne Chancen auf Integration, den Bodensatz der Europäischen Gesellschaft bilden werden. Und das ist ein Gefahrenpotential, dass dich und mich direkt betrifft.
Nicht nur, dass sie die Sozialsysteme weiter belasten, durch schwarzarbeit, den Arbeitsmarkt weiter unter Druck setzen, und damit das Lohnniveau drücken.
Ausschreitungen wie in Paris werde eher die Regel als die Ausnahme.
Und was dann? Denk an dich? Zäune um dein Haus? Oder wie in Südafrika, einen Panikroom, damit, wenn du überfallen wirst, du wenigstens überlebts?
Glaubst du wirklich dass du dann noch Nachts über die Strasse gehen kannst? Deine Kinder in die Schule, oder auf den Spielplatz? Ich übertreibe? Na dann fahr mal nach Südafrika oder LA und schau dir die Situation da an.

Jeder der heute gegen eine Harte Imigrationspolitik ist, muss sich klar sein, dass er damit direkt für die Folgen dieses Nichthandelns in der Zukunft selbsthöchstpersöhnlich Verantwortlich ist, und nicht sein jetziges gutes Gewissen (die Armen, lasst sie herrein) mit einer anonymen Schuldzuweisung in der Zukunft and die Politk ("Schuld daran ist die mangelnde Politisch Initiative, die diesen Menschen keine Chance gegeben haben") bezahlen kann.
Wer jetzt dafür ist, dass nichts getan wird, sollte sich zum einen über die möglichen Folgen im klaren sein, und darüber auch nicht entsetzt.

Meine Meinung.

gb


Ähm, da ist dir wohl etwas in den falschen Hals geraten.
Ich sprach nicht von Einwanderungspolitik - wobei Schiessbefehl ja wohl nicht akzeptabel ist - sondern darum, wie die Menschen in den armen Staaten ihre Situation von selber ändern könnten, so wie Frank es gefordert hatte.
Natürlich soll und kann man nicht alle einwandern lassen, die es möchten - auch wenn es noch so erbärmliche Umstände sind, aus denen sie kommen. Doch ich sehe in der heutigen Entwicklungshilfepolitik eben auch ein Manko. Die westlichen Nationen haben ja schließlich auch dadurch eine Art Druckmittel, die sie gegen die Regierenden einsetzen sollen.
Wie sollen sich die Armen des Landes erfolgreich wehren, wenn die Regierenden womöglich Waffen aus den Ländern geliefert bekommen, die die Flüchtenden mit Waffengewalt vom Eindringen in ihr Land hindern wollen?
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
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Beitrag(#519264) Verfasst am: 10.07.2006, 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt arme Länder, die sich hochgearbeitet haben und sehr reiche Länder, wie die arabischen, die das Geld einfach nur unter der wachsenden Bevölkerung verteilen und dekadent und despotisch sind. In Afrika sind absurder Aberglaube und Hexenverfolgung ein nennenswertes Problem.

Sicher macht die Organisation innerhalb eines Landes den größten Unterschied. Aber daraus Spenden und Entwicklungshilfe fast schon als amoralisch abzutun, ist ein (bequemer) Fehlschluss. Es gibt unzählige sinnvolle Projekte, die der Bevölkerung auf lokaler Eben tatsächlich helfen.

Die Einwanderung aus Schwarzafrika erfolgt anders, als sich das manche vorstellen. Da legt oft das ganze Dorf zusammen um die Reise nach Europa für einen zu finanzieren. Und derjenige steht dann unter einem massiven Druck, es zu schaffen und Geld heim zu schicken.

Ich verstehe auch nicht diese Verkoppelung der Einwanderungsdebatte mit der Entwicklunghilfe. Die Einwanderung von Afrikanern wird nichts merkliches an der Situation in Afrika verändern, weder im Positiven als im Negativen.

Aber eine gewisses Level an Einwanderung aus Afrika, wie auch aus allen anderen Kontinenten sollte möglich sein, nicht wegen dieser Länder, sondern für Europa. Die Amis vergeben jedes Jahre eine Menge Greencards nach dem Roulette-Prinzip. Das wäre doch was.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#519787) Verfasst am: 10.07.2006, 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Frank,

Frank hat folgendes geschrieben:

Nein, die Afrikaner müssen sich aus eigener Kraft von ihren Despoten trennen. Danach kann man gerne mit verstärkter Wirtschaftshilfe arbeiten.


Dazu muss man sie das auch tun lassen! Die Politik der 1.Welt in der 3.Welt ist schon immer ein ganz zynische gewesen und das nicht nur im Kolonialzeitalter. Die oberste Prioritaet war schon immer den ungestoerten Transfer von billigen Rohstoffen aller Art zu gewaehrleisten und dabei wurde jedes Regime, das sich kooperativ zeigte, unterstuetzt, voellig egal wie "demokratisch" oder despotisch! Notfalls wurde Militaer in Marsch gesetzt um die eigenen Interessen zu schuetzen. Wie lange wohl waere in einem afrikanischen Land eine demokratische Regierung im Amt, die im Interesse der eigenen Bevoelkerung die Ausfuhr eines fuer die Industrienationen wichtigen Rohstoffes auch nur einschraenken wuerde? Was waere die Folge, wenn z.B. in Nigeria eine demokratisch gewaehlte Regierung beschliessen wuerde die Erdoelausfuhren drastisch einzuschraenken? Z.B. mit der Begruendung, dass die nigerianischen Erdoelvorraete fuer zukunftige Generationen von Nigerianern reserviert bleiben muessen, anstatt sie auf dem Weltmarkt zu verhoekern und es sich im Hier und Jetzt gut gehen zu lassen? Richtig, ruckzuck wuerde sich Nigeria auf "der Achse des Boesen" wiederfinden und es wuerden Truppen in Marsch gesetzt um die Nigerianer mit "Freiheit und Demokratie" zwangszubegluecken!

Schon immer haben die globalen Grossmaechte, von Grossbrittanien und Frankreich bis zur UDSSR und den USA ihren unersaettlichen Hunger nach Rohstoffen auf Kosten der 3.Welt befriedigt und zu diesem Zweck massiv in die Innenpolitik der betreffenden Laender eingegriffen, zumeist durch die Unterstuetzung von willfaehrigen Despoten. Da kann man sich jetzt nicht einfach in rassistischer Arroganz hinstellen und mit dem Finger auf die "bloeden Afrikaner" zeigen, die einfach "zu dumm" sind, ihre eigenen Angelegenheiten geregelt zu kriegen! Da macht man es sich ganz einfach viel zu leicht. Zu allererst muesste einmal das Recht aller Voelker anerkannt werden, ihren fairen Anteil an den Resourcen unseres Planeten einzufordern und ein ungerechtes Weltwirtschaftssystem in Frage gestellt werden, das einer Minderheit den Grossteil dieser Resourcen zu exklusiven Verwendung zuteilt. Aber um diese zentrale Frage wird sich im ach so freiheitlichen und aufgeklaerten Westen immer gerne gedrueckt. Vielleicht weil man irgendwo ahnt, dass einem die Antwort auf diese Frage nicht gefallen wuerde, weil die Konsequenzen gar zu weh tun wuerden. Demokratie und Freiheit in Afrika sind ja schoen und gut, aber nur solange die Spritversorgung unserer SUV gewaehrleistet ist, das mit Soja aus Afrika gemaestete Fleisch erschwinglich bleibt und der Kaffepreis nicht aus dem Ruder laeuft... Aber klar, selber schuld sind sie, die Neger, wenn die nix zum beissen haben... Cool

Gruss, Bernie
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Der unbekannte Gott
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Anmeldungsdatum: 24.07.2003
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Beitrag(#519862) Verfasst am: 10.07.2006, 21:53    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Zu allererst hat auch die westliche Gesellschaft die Verantwortung dafuer zu sorgen, dass nicht der Wohlstand einer Minderheit auf Kosten von Armut im Rest der Welt aufrechterhalten wird!

Nein, zuallererst hat man Verantwortung für sich selbst. Es wäre widersinnig, einen eigenen Vorteil für den Vorteil eines anderen Kontinents aufzugeben. Es wäre zwar eine moralisch schöne Vorstellung, aber es ist a) unrealistisch und b) natürlicher Entwicklung widersprechend.
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Desweiteren halte ich es fuer absolut sinnlos eine moralische Begruendung fuer den Bau einer Mauer mit Schiessbefehl zu diskutieren. Eine solche Mauer wird sich naemlich nicht auf Dauer aufrechterhalten lassen und einzig bewirken, dass der Druck dahinter steigt und sie irgendwann zusammenbrechen wird, mit der Folge, dass diese Mauer letztlich der Grund dafuer sein wird, dass das wovor sie schuetzen soll, etwas spaeter mit potenzierter Wucht ueber die Maurer hereinbrechen wird! Dadurch wird das Leid insgesamt vergroessert und nicht durch Massnahmen, die das Wohlstandsgefaelle beseitigen! Das macht die blosse Idee der Mauer an sich schon unmoralisch, unaghaengig davon was man sich an Moralplacebos dafuer ausdenken mag..

Ich habe keine moralische Begründung ("Moralplacebo") gebracht, weil es sie nicht gibt, was ich auch ausdrücklich gesagt habe. Daß das Problem erhalten bleibt und wächst, ist durchaus richtig. Pessimistisch könnte man sagen, daß man das Problem hinauszögert und damit eine Weile länger den eigenen Wohlstand aufrecht erhält, wo klar ist, daß er enden wird, was der einzige Nutzen wäre. Dafür geht man davon aus, daß das Problem so oder so nicht lösbar ist und uns vernichten wird, nur der Zeitpunkt variabel ist. Oder man kann das Dichtmachen (ohne, daß das jetzt zwangsweise mit einem Schießbefehl verbunden ist!) damit begründen, ebenfalls auf Zeit zu spielen, wobei man die eigene Welt schützt und der anderen Welt in der Zeit trotzdem hilft, anstatt sie weiter auszubeuten.
Das wäre dann eine Synthese zwischen "Wir müssen alle aufnehmen, weil wir Verantwortung haben" und "Wir müssen dichtmachen, weil wir Verantwortung haben".
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Das ist Bloedsinn! Es ist lediglich notwendig den eigenen Resourcenverbrauch soweit abzusenken, dass er auch dann nachhaltig aufrechterhalten werden kann, wenn jeder Mensch auf dieser Erde genau die gleiche Menge an Resourcen fuer sich beansprucht. Das muss noch nicht einmal mit Wohlstandsverzicht verbunden sein. Dazu wuerde es auch genuegen, die Resourcen intelligenter einzusetzen als bisher...
Wenn Dir das Gegenteil vorschwebt, dann mach' doch Du den Anfang: Kauf Dir 'ne Knarre, geh nach Afrika und nehm' den Armen das bisschen auch noch weg, was denen geblieben ist und karre es hinter die grosse Mauer mit Schiessbefehl...!

Daß das, wenn es begonnen würde (ich behaupte nicht, daß er begonnen ist), ein langer Prozeß wäre, und wenn er nicht zu vollständigem Chaos führen sollte, Jahrzehnte in Anspruch nähme, ist Dir hoffentlich klar? Daß solange der Ansturm auf Europa aufgehalten werden müßte, ergibt sich daraus.
Dann halte ich von einer Verteilung der Ressourcen, bei der jeder das Gleiche hätte, nicht viel, denn am Ende bliebe jedem auch bei nachhaltiger, intelligenter Einsetzung sehr wenig. Bei einer geringeren Weltbevölkerungszahl wäre es möglich, ja, aber solange Verhütung in den Drittweltländern nicht praktiziert wird...
Du solltest vielleicht verstehen, daß ich nicht für einen Schießbefehl eintrete, aber die Eventualität sähe, daß er vielleicht nötig wäre.
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wieso passt der Vergleich nicht? Wenn die Welt aus zwei Haeusern besteht, ein Armenhaus und ein Haus des Ueberflusses laeuft beides letzlich auf genau das gleiche hinaus und jede Diskussion ueber den kleinen aber feinen Unterschied wird eine rein akademische.

Was läuft "beides" letztlich auf dasselbe hinaus? Ich meinte den Vergleich mit Erichs Mauer. Nach innen und nach außen gerichtet ist ein Unterschied. Auch das Nachfolgende, wer die Mauer errichtet hat, erschließt sich mir in dem Zusammenhang nicht wirklich.
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Cato
Der Freund der Bösen



Anmeldungsdatum: 13.08.2005
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Wohnort: Wolkenkuckucksheim

Beitrag(#533357) Verfasst am: 31.07.2006, 00:03    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Es gibt arme Länder, die sich hochgearbeitet haben und sehr reiche Länder, wie die arabischen, die das Geld einfach nur unter der wachsenden Bevölkerung verteilen und dekadent und despotisch sind. In Afrika sind absurder Aberglaube und Hexenverfolgung ein nennenswertes Problem.


Hochgearbeitet? Bitte was? Er nenne mir ein arabisches Land, das sich ohne nennenswerte Ölvorkommen zu wirtschaftlicher Blüte entwickelt hat... (Japan wäre hier ein Beispiel für ein rohstoffloses, karges und armes Land, das sich weitgehend ohne fremde Mittel zu einem wohlhabenden Land entwickelt hat – und natürlich sämtliche westlichen Industriestaaten von Finnland über die Schweiz hin zu Deutschland und den USA.)
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Im Übrigen bin ich dafür, dass der Monotheismus zerstört werden muss.
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Der unbekannte Gott
apolitischer Atheist



Anmeldungsdatum: 24.07.2003
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Beitrag(#533373) Verfasst am: 31.07.2006, 00:33    Titel: Antworten mit Zitat

Cato hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Es gibt arme Länder, die sich hochgearbeitet haben und sehr reiche Länder, wie die arabischen, die das Geld einfach nur unter der wachsenden Bevölkerung verteilen und dekadent und despotisch sind. In Afrika sind absurder Aberglaube und Hexenverfolgung ein nennenswertes Problem.

Hochgearbeitet? Bitte was? Er nenne mir ein arabisches Land, das sich ohne nennenswerte Ölvorkommen zu wirtschaftlicher Blüte entwickelt hat... (Japan wäre hier ein Beispiel für ein rohstoffloses, karges und armes Land, das sich weitgehend ohne fremde Mittel zu einem wohlhabenden Land entwickelt hat – und natürlich sämtliche westlichen Industriestaaten von Finnland über die Schweiz hin zu Deutschland und den USA.)

Ich würde Sokrateers Aussage so interpretieren, daß die ehemals armen Länder, die sich hochgearbeitet haben, in Gegensatz gestellt werden zu den reichen arabischen Ländern, denen das Geld durch das Öl überall hingespült wurde. Ein Grund mehr, endlich unabhängig vom Öl zu werden!
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
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Beitrag(#533438) Verfasst am: 31.07.2006, 09:22    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:

Wie wäre es damit, die Lebensumstände vor Ort zu verbessern?


Sehr unprofitabel für das Großkapital. So wie jetzt kann man viel besser daran profitieren, die Leute ins Elend zu stürzen, und nochmal am Bau von Mauern und Produktion von Waffen und Munition, um sie abzuknallen. Praktischerweise kann das gleich in den Herkunftsländern geschehen, den Aufbau der Rüstungsfabriken kann man dann noch als Entwicklungshilfe von der Steuer absetzen.

Feuer frei!
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Celsus-2006
Unpapst



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Wohnort: Süddeutschland

Beitrag(#534269) Verfasst am: 01.08.2006, 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

... die Einlagen afrikanischer Potentaten (südlich der Sahara, früher Schwarzafrika genannt) auf europäischen Bankkonten (v.a. in der Schweiz) sollen in der gleichen Höhe liegen wie die gesamten Auslandsschulden der afrikanischen Staaten südl. der Sahara. das habe ich mal, ich glaube in der "Zeit" gelesen. Das kann man sicherlich weder den dort tätigen Konzernen noch dem Kolonialismus anlasten.
Gleichwohl hat es natürlich eine lange Tradition, dass Konzerne diese Länder ausplündern, ob Shell in Nigeria oder Siemens im Kongo, von den Lebensmittelkonzernen ganz zu schweigen. Dazu gehört aber immer auch eine kleine Oberschicht, die dies zulässt, weil sie ebenfalls gut daran verdient.

Projektbezogene Entwicklungshiulfe, die sich direkt mit der Bevölkerung oder seriösen NGOs in Verbindung setzt, kann gewiss Not lindern und zeitweilige Perspektiven verbessern. Aber am Gesamtbild ändert sich durch sie fast nichts.

Am niedlichsten fand ich die anscheinend ernst gemeinte Bemerkung, es werde schon irgendwann gut, weil es ja Gott gibt. Dabei ist das ausgesprochen gottesfürchtige und obendrein auch noch überwiegend christliche Afrika (südl. der Sahara) praktisch eine grausamer, riesiger Beweis von Gottes Nichtexistenz. Allein die Götter nach der Definition des Aristoteles hätten da noch einen Platz auf der Welt, die haben sich nämlich um ihre internen Späße und Eifersüchteileien gekümmert und scherten sich nicht um die Menschen.

Ich fürchte, das Thema Massenmigration übers Mittelmeer wird auch noch für meine Kinder Thema bleiben.

Gruß,
Celsus
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Cato
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Wohnort: Wolkenkuckucksheim

Beitrag(#538411) Verfasst am: 08.08.2006, 00:41    Titel: Antworten mit Zitat

Der unbekannte Gott hat folgendes geschrieben:
Ich würde Sokrateers Aussage so interpretieren, daß die ehemals armen Länder, die sich hochgearbeitet haben, in Gegensatz gestellt werden zu den reichen arabischen Ländern, denen das Geld durch das Öl überall hingespült wurde. Ein Grund mehr, endlich unabhängig vom Öl zu werden!


Sehr genau beobachtet. Ohne die industrielle Revolution des Westens würde das liebe, böse Öl würde heute ebenso unbekümmert, unter der Erde, vor sich hin schlummern wie das Uran in Australien oder ein Großteil der Metallvorkommen auf dem amerikanischen Kontinent; eine Ressource erhält ihren Wert erst durch den entsprechenden Grad an technischem Fortschritt – und manche meinen zwar der Westen wäre arm dran, ginge einmal das Öl aus, doch wir können mit der Bahn zur Arbeit fahren – die Kohlevorkommen halten mindestens noch 500 Jahre – aber womit kaufen dann die ehemaligen Ölförderländer ihre Nahrungsmittel, Konsumgüter und Rohstoffe? Mr. Green
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