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Franz. "Sozialisten" fordern Zwangsarbeit für junge Erwachsene
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beachbernie
male Person of Age and without Color



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#520440) Verfasst am: 11.07.2006, 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Jolesch hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Das Programm sieht unter anderem eine Ausweitung der von der früheren Linksregierung von Premierminister Lionel Jospin (1997-2002) eingeführten 35-Stunden-Woche auf alle Arbeitnehmer, einen obligatorischen "Bürgerdienst" für 18- bis 25-Jährige und die Möglichkeit von Eheschließungen zwischen Homosexuellen vor.


Klingt doch gut: Zivildienst für alle! bravo


Seit wann soll Zwangsarbeit erstrebenswert sein? Pillepalle


Du bist und bleibst ein Gutmensch zynisches Grinsen Du glaubst wohl soziales Engagement, Bürgersinn, Reife und Verantwortungsgefühl erzielt man mit netten Appellen und blumigen Broschüren?
Nix da. Es ist sehr charakterbildend wenn die Generation der Autoanzünder selber die Wracks wegräumen muss.


Genau Jolesch,

Irgendwann werden auch die Gutmenschen merken: Nur Arbeit macht wirklich frei! zynisches Grinsen

Gruss, Bernie
_________________
Defund the gender police!! Let's Rock
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beachbernie
male Person of Age and without Color



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#520479) Verfasst am: 11.07.2006, 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:
„Wir erziehen unseren Kevin antiautoritär und wenn er Honig auf ihrem Teppich verteilt ist das Ausdruck seiner künstlerischen Kreativität – Bitte unterdrücken sie ihn nicht!“ Lachen


Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Unsinn. Indem Du jungen Leuten die Zeit stiehlst bewirkst Du genau das Gegenteil.


Meine Erfahrungen aus dem Zivildienst haben mir anderes gezeigt.

Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Das Problem liegt mindestens eine Ebene tiefer - das mangelnde soziale Engagement hat seine Ursache in dieser extremen neoliberalen Wettbewerbsgesellschaft.

Nimmt man das den Druck raus, dann gehts wie von selbst wieder aufwärts.


Und bis dieses Utopia uns vor die Füße fällt drehen wir Däumchen? Mit den Augen rollen

Doc Extropy hat folgendes geschrieben:

Aber Zwangsarbeit
Zitat:

Unter Zwangsarbeit versteht man Arbeit, zu der eine Person unter Androhung einer Strafe oder eines Übels gezwungen wird.
Die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) definierte 1930 in Art. 2 Abs. 1 des Übereinkommens über Zwangs- und Pflichtarbeit die Zwangsarbeit als unfreiwillige Arbeit oder Dienstleistung, die unter Androhung einer Strafe ausgeübt wird. Nicht dazu gehören laut Abs. 2 des Übereinkommen: Militärdienst, übliche Bürgerpflichten, Arbeit im Strafvollzug, notwendige Arbeit in Fällen höherer Gewalt und Arbeit, die dem unmittelbaren Wohl der Gemeinschaft dient.


Hallo Jolesch,

Wie waere es, wenn man aus dem Zwangsdienst ein "freiwilliges soziales Jahr" macht? Das haette zur Folge, dass sich meine Erfahrungen aus dem Zivildienst nicht potenzieren wuerden. Da wuerde naemlich der eine Zivi fehlen, der immer unmotiviert herumlungerte, weil er keinen Bock auf Zwangsarbeit hatte und den wuerde auch niemand in der Einrichtung vermissen!

Gruss, Bernie
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Defund the gender police!! Let's Rock
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Jolesch
Freund des kleineren Übels



Anmeldungsdatum: 11.07.2004
Beiträge: 7390
Wohnort: Omicron Persei VIII

Beitrag(#520548) Verfasst am: 11.07.2006, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Jolesch hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Jolesch hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Das Programm sieht unter anderem eine Ausweitung der von der früheren Linksregierung von Premierminister Lionel Jospin (1997-2002) eingeführten 35-Stunden-Woche auf alle Arbeitnehmer, einen obligatorischen "Bürgerdienst" für 18- bis 25-Jährige und die Möglichkeit von Eheschließungen zwischen Homosexuellen vor.


Klingt doch gut: Zivildienst für alle! bravo


Seit wann soll Zwangsarbeit erstrebenswert sein? Pillepalle


Du bist und bleibst ein Gutmensch zynisches Grinsen Du glaubst wohl soziales Engagement, Bürgersinn, Reife und Verantwortungsgefühl erzielt man mit netten Appellen und blumigen Broschüren?
Nix da. Es ist sehr charakterbildend wenn die Generation der Autoanzünder selber die Wracks wegräumen muss.


Genau Jolesch,

Irgendwann werden auch die Gutmenschen merken: Nur Arbeit macht wirklich frei! zynisches Grinsen

Gruss, Bernie


Na wenigstens bei doc wird man mir so einen Tonfall nachsehen können rose

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hallo Jolesch,

Wie waere es, wenn man aus dem Zwangsdienst ein "freiwilliges soziales Jahr" macht?


Die Möglichkeit zu so einem Jahr (und ähnliches) gibt es doch längst, wird aber nur von einem verschwindend geringen Prozentsatz genutzt.
_________________
Storm by Tim Minchin
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Jade
registrierter User



Anmeldungsdatum: 14.08.2005
Beiträge: 269
Wohnort: Basel/Stuttgart

Beitrag(#521528) Verfasst am: 12.07.2006, 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

Autoterrorist hat folgendes geschrieben:
Zwangsarbeit an sich ist keine schlechte Idee! Ein Mensch, der in der Gesellschaft lebt, muss auch für die Gesellschaft etwas leisten.

Mit "etwas für die Gesellschaft leisten" meinst du wohl, etwas Notwendiges oder Nützliches für die Gesellschaft tun?!

Solche Parolen - auch der biblische Spruch "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen" - sind zynisch und realitätsfremd, zumindest für heutige Verhältnisse. Ich halte Politiker, die sowas ausstossen und Leute, die es nachplappern, für beschränkt. Da wird nämlich suggeriert, dass jeder, der arbeitet, damit der Gesellschaft dient, zum Wohlergehen und Fortschritt der Gesellschaft beiträgt, oder zumindest etwas halbwegs Sinnvolles tut. Das ist aber Unsinn!

Die Gesellschaft würde die Arbeit vieler Bürokraten nicht vermissen - ganz im Gegenteil, sie erschweren einem meist nur das Leben und kassieren dafür das Vielfache eines Sozialgeldempfängers... Und was „leisten“ denn z.B. die Produzenten der Fernsehserien, die man nur als Volksverblödung bezeichnen kann?! Oder die Dierektmarketing-Firmen, deren Angestellte mit ihren lästigen Anrufen mir etwas aufschwatzen wollen, das ich weder brauche noch will - die stören und belästigen einen nur. Ganz zu schweigen von der „Arbeit“ der Angestellten solcher Institutionen wie die Kirche... Es ist schon eine Anmassung, das Predigen der Bibel als Arbeiten zu bezeichnen. Wenn schon, dann sollten die nicht (zu gut) essen dürfen...

Die Liste liesse sich noch lange fortsetzen. Arbeit und Leistung sind halt relative Begriffe, die Arbeit vieler Leute ist heutzutage nicht nur überflüssig, sie dient bestenfalls (auf Kosten Anderer) nur ihrem eigenen Profit bzw. Machterhaltung, verblödet aber die Gesellschaft, ist für Andere lästig, oder macht Andere sogar krank. Da habe ich von den sog. „Sozialschmarotzern“, die nicht arbeiten, viel mehr Respekt - denn sie stören, belästigen oder schädigen mich zumindest nicht, oder versuchen nicht, mich zu verblöden...
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Evilbert
auf eigenen Wunsch deaktiviert



Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#521649) Verfasst am: 12.07.2006, 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:
[
In meinem Bild einer gelungen Gesellschaft sollten sich alle aktiv beteiligen und einen Beitrag leisten - da wir aber leider noch nicht soweit sind, muss der Staat mit Zwang arbeiten. Das hat nichts mit Sklaverei oder wem ich wieviel "Wert" zuteile zu tun.


In meinem Bild einer gelungen Gesellschaft sollten sich alle aktiv beteiligen und einen Beitrag leisten können.

Und wer der Staat versagt, die dazu nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen und stattdessen mit einem solchen Programm arbeitet, dann sollte sich dessen Regierung nicht wundern, wenn vollkommen zu recht von "Zwangsarbeit" gesprochen wird.

Zitat:
Unter Zwangsarbeit versteht man Arbeit, zu der eine Person unter Androhung einer Strafe oder eines Übels gezwungen wird.
Die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) definierte 1930 in Art. 2 Abs. 1 des Übereinkommens über Zwangs- und Pflichtarbeit die Zwangsarbeit als unfreiwillige Arbeit oder Dienstleistung, die unter Androhung einer Strafe ausgeübt wird. [b]Nicht dazu gehören laut Abs. 2 des Übereinkommen: Militärdienst, übliche Bürgerpflichten, Arbeit im Strafvollzug, notwendige Arbeit in Fällen höherer Gewalt und Arbeit, die dem unmittelbaren Wohl der Gemeinschaft dient.



Eine sehr schwammige Definition. Mit dem letzten Halbsatz könnte man jeden zu irgendetwas verpflichten.

Auf die Unsinnigkeit von sog. 1-Euro Jobs wurde hier und anderswo schon hingewiesen.

Und das Zivil- oder Militärdienst charakterbildend seien und für die Betroffenen eine gute Zeit gewesen sei, ist schon mal totlaer Stuß. Das trifft höchstens auf die Einzelfaälle von Mamasöhnchen reicher Eltern zu, die die betroffenen Stellen mittels Vitamin B ihrer Eltern zugeteilt bekommen haben.

Für den Rest der Betroffenen bedeutet es simpel und einfach eine Lebenszeitverschwendung, die zudem noch sehr gesellschaftsschädigend ist.
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AntagonisT
Master of Disaster



Anmeldungsdatum: 28.09.2005
Beiträge: 5587
Wohnort: 2 Meter über dem Boden

Beitrag(#521679) Verfasst am: 12.07.2006, 21:06    Titel: Antworten mit Zitat

Evilbert hat folgendes geschrieben:

Und das Zivil- oder Militärdienst charakterbildend seien und für die Betroffenen eine gute Zeit gewesen sei, ist schon mal totlaer Stuß. Das trifft höchstens auf die Einzelfaälle von Mamasöhnchen reicher Eltern zu, die die betroffenen Stellen mittels Vitamin B ihrer Eltern zugeteilt bekommen haben.


Ich hab Zivildienst in einer Behindertenwerkstatt gemacht und ich hielt
es und halte es auch heute noch für 'charakterbildend' und 'eine gute Zeit'.
Ohne Vitamin B oder reiche Eltern.. Mit den Augen rollen
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“Primates often have trouble imagining an universe not run by an angry alpha male.”
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#521691) Verfasst am: 12.07.2006, 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

AntagonisT hat folgendes geschrieben:
Ich hab Zivildienst in einer Behindertenwerkstatt gemacht und ich hielt
es und halte es auch heute noch für 'charakterbildend' und 'eine gute Zeit'.


Der ZV hat also Deinen Charakter gebildet, Dich besser gemacht?

Oder war es nicht vielmehr so, dass Du schon zuvor über ein ausreichendes Gerüst verfügst?

Im Übrigen macht einen eine gewisse Zeitspanne Leben immer reifer, charakterlich stärker etc, egal was man macht.

Die Frage lautet nur: tragen solche Institutionen insgesamt eher förderlich oder eher kontraproduktiv dazu bei?
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Der unbekannte Gott
apolitischer Atheist



Anmeldungsdatum: 24.07.2003
Beiträge: 1595
Wohnort: Das alte Europa

Beitrag(#521783) Verfasst am: 12.07.2006, 23:17    Titel: Antworten mit Zitat

Evilbert hat folgendes geschrieben:
Die Frage lautet nur: tragen solche Institutionen insgesamt eher förderlich oder eher kontraproduktiv dazu bei?

Das ist eine gute Frage, und beide Positionen lassen sich durch persönliche Erfahrungen untermauern (bei mir kontraproduktiv, bei AntagonisT produktiv). Wer weiß die Lösung?
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"Unwissenden scheint, wer Weises sagt, nicht klug zu sein." (Euripides)
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Jolesch
Freund des kleineren Übels



Anmeldungsdatum: 11.07.2004
Beiträge: 7390
Wohnort: Omicron Persei VIII

Beitrag(#521910) Verfasst am: 13.07.2006, 08:58    Titel: Antworten mit Zitat

Jade hat folgendes geschrieben:
Mit "etwas für die Gesellschaft leisten" meinst du wohl, etwas Notwendiges oder Nützliches für die Gesellschaft tun?!

Solche Parolen [...] sind zynisch und realitätsfremd, zumindest für heutige Verhältnisse.


Warum? Brauchen wir kein gesellschaftliches Miteinander mehr? Gibt es keine alten, behinderten, kranken oder sonst wie geforderte Menschen mehr?

Jade hat folgendes geschrieben:

Die Gesellschaft würde die Arbeit vieler Bürokraten nicht vermissen -


stimmt vielleicht, hat aber (wie der darauf folgende Sermon) nichts mit dem Thema eines Pflicht-Sozialjahres zu tun

Evilbert hat folgendes geschrieben:

In meinem Bild einer gelungen Gesellschaft sollten sich alle aktiv beteiligen und einen Beitrag leisten können.

Und wer der Staat versagt, die dazu nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen und stattdessen mit einem solchen Programm arbeitet, dann sollte sich dessen Regierung nicht wundern, wenn vollkommen zu recht von "Zwangsarbeit" gesprochen wird.


Der Staat versagt? Die Gesellschaft ist der Staat - und ja sie versagt. Ein Grund mehr es mal anders zu versuchen.

Evilbert hat folgendes geschrieben:
Und das Zivil- oder Militärdienst charakterbildend seien und für die Betroffenen eine gute Zeit gewesen sei, ist schon mal totlaer Stuß. Das trifft höchstens auf die Einzelfaälle von Mamasöhnchen reicher Eltern zu, die die betroffenen Stellen mittels Vitamin B ihrer Eltern zugeteilt bekommen haben.


Na da ist mal wieder wer miesepetrig.Trösten Meine positiven Erfahrungen im Zivildienst werden von vielen (nicht allen - Klar, gibt es auch viele die Pech mit dem Dienstgeber haben, etc.) geteilt. Und nur um es mal klar zu stellen ich war ein Jahr lang auf der Pflege- und Krankenstation eines staatlichen Altersheims tätig - mit Vitamin B hätte ich mir wohl was anderes ausgesucht.
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Storm by Tim Minchin
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Jolesch
Freund des kleineren Übels



Anmeldungsdatum: 11.07.2004
Beiträge: 7390
Wohnort: Omicron Persei VIII

Beitrag(#521912) Verfasst am: 13.07.2006, 09:01    Titel: Antworten mit Zitat

Der unbekannte Gott hat folgendes geschrieben:
Evilbert hat folgendes geschrieben:
Die Frage lautet nur: tragen solche Institutionen insgesamt eher förderlich oder eher kontraproduktiv dazu bei?

Das ist eine gute Frage, und beide Positionen lassen sich durch persönliche Erfahrungen untermauern (bei mir kontraproduktiv, bei AntagonisT produktiv). Wer weiß die Lösung?


Unsere Erfahrungen prägen zum Teil unseren Charakter, unsere Sichtweisen.
Reife, Verantwortungsgefühl und das Auseinandersetzten mit wichtigen Themen fliegen einem nicht so einfach beim Fernsehen auf der Couch zu.
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Storm by Tim Minchin
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Jade
registrierter User



Anmeldungsdatum: 14.08.2005
Beiträge: 269
Wohnort: Basel/Stuttgart

Beitrag(#522023) Verfasst am: 13.07.2006, 12:14    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:
Jade hat folgendes geschrieben:
Mit "etwas für die Gesellschaft leisten" meinst du wohl, etwas Notwendiges oder Nützliches für die Gesellschaft tun?!

Solche Parolen [...] sind zynisch und realitätsfremd, zumindest für heutige Verhältnisse.

Warum? Brauchen wir kein gesellschaftliches Miteinander mehr? Gibt es keine alten, behinderten, kranken oder sonst wie geforderte Menschen mehr?

Ja, wir brauchen ein gesellschaftliches Miteinander, es ging mir auch nicht darum. es in Frage zu stellen. Es ist aber ein Armutszeugnis für die Gesellschaft und ein Versagen der Politik, wenn man es mit Zwangsarbeit erzwingen will. Und es schafft wohl neue Spannungen und Probleme...




Jolesch hat folgendes geschrieben:
Jade hat folgendes geschrieben:
Die Gesellschaft würde die Arbeit vieler Bürokraten nicht vermissen -

stimmt vielleicht, hat aber (wie der darauf folgende Sermon) nichts mit dem Thema eines Pflicht-Sozialjahres zu tun


Da schon zum wiederholten Mal im Forum, auch eben in diesem Thread, Sprüche gefallen sind wie: "Ein Mensch, der in der Gesellschaft lebt, muss auch für die Gesellschaft etwas leisten", oder "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen" - wollte ich darauf hinweisen, dass Begriffe wie Arbeit und Leistung zu relativieren sind.
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