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Zur Lage der Welt
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Rae
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Anmeldungsdatum: 28.05.2006
Beiträge: 5427

Beitrag(#536706) Verfasst am: 05.08.2006, 10:24    Titel: Re: Zur Lage der Welt Antworten mit Zitat

Sanne hat folgendes geschrieben:

Gibt es für dich als Christin eigentlich "wahre Liebe" zwischen Menschen, die nicht an Gott glauben?


Wenn sie wahre Liebe haben, dann ist das ein Beweis dafür, dass sie Glauben.
Denn Glauben zeigt sich immer in der Handlung.
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Sanne
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Anmeldungsdatum: 05.08.2003
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Beitrag(#536708) Verfasst am: 05.08.2006, 10:28    Titel: Re: Zur Lage der Welt Antworten mit Zitat

raejeschua hat folgendes geschrieben:
Sanne hat folgendes geschrieben:

Gibt es für dich als Christin eigentlich "wahre Liebe" zwischen Menschen, die nicht an Gott glauben?


Wenn sie wahre Liebe haben, dann ist das ein Beweis dafür, dass sie Glauben.
Denn Glauben zeigt sich immer in der Handlung.


Somit hätten wir eine Definition für "wahre Liebe". zwinkern
Ungläubige werden gerne drauf verzichten und ihre Variante der Liebe vorziehen.
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Ich will das Internet doch nicht mit meinen Problemen belästigen! (Marge Simpson)
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Sanne
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Anmeldungsdatum: 05.08.2003
Beiträge: 12088
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Beitrag(#536710) Verfasst am: 05.08.2006, 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Schade, daß dieser Thread umgebogen wurde. Eine Antwort interessiert mich noch immer.
Über die Liebe von Christen, Nichtchristen, raejeschua und Gott könntet ihr ja einen anderen Thread starten.


Zur Lage der Welt kann ich nicht viel sagen Verlegen

Ob das Ende nahe ist, und wenn ja, warum und zu welchem Zweck, weiß ich auch nicht.
Damals als freikirchliche Christin, als ich noch an die "wahre Liebe" geglaubt habe, habe ich selbstverständlich auch an das nahe Ende geglaubt.
Inzwischen habe ich andere Sorgen Am Kopf kratzen
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 22782
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Beitrag(#536711) Verfasst am: 05.08.2006, 10:32    Titel: Re: Zur Lage der Welt Antworten mit Zitat

raejeschua hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
raejeschua hat folgendes geschrieben:
den Menschen fehlt oft das, was das Leben erst richtig lebenswert macht: Wahre Liebe.
Ich denke nicht, daß es davon in der Steinzeit, im Mittelater oder im 19.Jahrhundert mehr gab als heute.
Durch das der Mensch oft alles selbst besitzt, also unabhängiger, selbständiger geworden ist, hat er den andern nicht mehr so nötig. Dadurch lebt er mehr für sich selbst und das führt für viele, vor allem in Grossstädten zur Vereinsamung.

OK, also keine wahre Liebe, sondern Unabhängigkeit vs. Vereinsamung. Darüber kann man schon eher reden. In der Tat sitzt man heute weniger zusammen und erzählt sich was, bis die Kerze alle ist. Aber täusch Dich nicht: Früher gab es ganze Sippen, die verhungerten, Sklaven, die aus ihrem Umfeld gerissen und wie Tiere gehalten wurden, vernachlässigte Kinder, verrohte Soldatenhorden, verkaufte Töchter usw. - und im "intakten" privaten Bereich wurde auf die Wünsche des Einzelnen nicht viel gegeben.

Da nehme ich lieber die Segnungen von Technik und Aufklärung und passe selber auf, daß ich nicht vereinsame.
_________________
Was ist der Sinn des Lebens? - Keiner, aber Leere ist Fülle für den, der sie sieht.
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 22782
Wohnort: Germering

Beitrag(#536712) Verfasst am: 05.08.2006, 10:35    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Schade, daß dieser Thread umgebogen wurde. Eine Antwort interessiert mich noch immer.

Vielleicht ist hier einfach niemand der Meinung, das Ende sei nahe? Selbst raejeschua scheint mir dafür zu pastoral-optimistisch. Für eine echte Fundi kommt mir da zu wenig Endzeitdrohung.
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Rae
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Anmeldungsdatum: 28.05.2006
Beiträge: 5427

Beitrag(#536713) Verfasst am: 05.08.2006, 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:


Nergal hat folgendes geschrieben:
oder dem Ende nahe?


<s>Würde</s> Interessiert mich ernsthaft <s>interessieren</s>, wer, und mit welcher Begründung jemand dieser Meinung ist.


Wenn man alles zusammenzählt, was wir heute über den Zustand unseres Planeten wissen:

Ozonloch, Wasserknappheit, Waldsterben, Gletscherschmelze, immer mehr Krankheiten und Seuchen, schlimmere Unwetterkatastrophen..............................

Auch der Mensch und seine Moral zerfallen immer mehr.
Er wird immer egoistischer und schaut immer mehr auf sein Wohl und auf das was ihm
lust bringt. Es gibt immer mehr Reiche und immer mehr Arme Menschen. Die Schere klafft
auseinander.

Alle reden von Frieden und doch brodelt es immer und überall...
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Rae
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Anmeldungsdatum: 28.05.2006
Beiträge: 5427

Beitrag(#536719) Verfasst am: 05.08.2006, 10:51    Titel: Re: Zur Lage der Welt Antworten mit Zitat

@step

Das rauhe Klima, das rohe und harte Leben ist verschwunden.
Heute ist alles einfacher, leichter, bequemer und angenehmer.
Und doch ist es nur das Aeusserliche.

Je "besser" es der Mensch hat umso unzufriedener und unausgefüllter ist er.

Depressionen und Aengste nehmen zu.

Aussen scheint es Gold zu sein und innen sieht es schwarz aus.

Die Menschen machen auf cool.
Fragst Du sie, wie es ihnen geht, so sagen sie meistens es gehe ihnen gut.
Man muss doch gut drauf sein sonst ist man nicht bei den Leuten.

Wenn Du näher auf sie zugehst, Dir Zeit für sie nimmst,
so siehst Du, dass es hinter der glänzenden Fasade alles andere als rosig ist.
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Tarvoc
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Beitrag(#536726) Verfasst am: 05.08.2006, 11:06    Titel: Re: Zur Lage der Welt Antworten mit Zitat

raejeschua hat folgendes geschrieben:
Auch der Mensch und seine Moral zerfallen immer mehr.

Gut so! Die christliche "Moral" hat dem Menschen ohnehin nichts als Kummer und Leid gebracht.

raejeschua hat folgendes geschrieben:
Je "besser" es der Mensch hat umso unzufriedener und unausgefüllter ist er.

Sprich' nur von dir selbst.
_________________
"Die Tradition der Unterdrückten belehrt uns darüber, daß der Ausnahmezustand, in dem wir leben, die Regel ist."
- Walter Benjamin, VIII. These zum Begriff der Geschichte
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Rae
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Anmeldungsdatum: 28.05.2006
Beiträge: 5427

Beitrag(#536727) Verfasst am: 05.08.2006, 11:09    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:

Aha, die Sakralfaschistin...


Google

Es wurden keine mit Ihrer Suchanfrage - Sakralfaschistin - übereinstimmenden Dokumente gefunden.

Du solltest mir nicht so grosse Aufmerksam schenken, Tarvoc und mich mit Namen ehren, die es noch nicht einmal im google gibt. Auf den Arm nehmen
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Rae
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Beiträge: 5427

Beitrag(#536729) Verfasst am: 05.08.2006, 11:12    Titel: Re: Zur Lage der Welt Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:


raejeschua hat folgendes geschrieben:
Je "besser" es der Mensch hat umso unzufriedener und unausgefüllter ist er.

Sprich' nur von dir selbst.


Am eindrücklichsten ist immer das, was man selber erlebt und erfahren hat.
Davon kann man am besten und am überzeugendsten reden.
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Tarvoc
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Beitrag(#536731) Verfasst am: 05.08.2006, 11:18    Titel: Re: Zur Lage der Welt Antworten mit Zitat

raejeschua hat folgendes geschrieben:
Es wurden keine mit Ihrer Suchanfrage - Sakralfaschistin - übereinstimmenden Dokumente gefunden.

Es ist ja auch ein Neologismus. Die klassische Bezeichnung ist 'Klerikalfaschist', allerdings hat man da das Problem, dass du keine Katholikin bist.
'Sakralfaschismus' wäre also ein Neologismus, um das Selbe für Freikirchler und ähnliche Leute ausdrücken zu können.

Der Begriff bezeichnet ein Christentum, das inhaltlich stark faschistischen Positionen ähnelt.

raejeschua hat folgendes geschrieben:
Am eindrücklichsten ist immer das, was man selber erlebt und erfahren hat.

Ja, und? Was haben deine Erfahrungen mit mir zu tun?

raejeschua hat folgendes geschrieben:
Davon kann man am besten und am überzeugendsten reden.

Du solltest dir über deine Überzeugungskraft nicht zu große Illusionen machen.
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Zuletzt bearbeitet von Tarvoc am 05.08.2006, 11:23, insgesamt einmal bearbeitet
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Rae
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Beitrag(#536733) Verfasst am: 05.08.2006, 11:23    Titel: Re: Zur Lage der Welt Antworten mit Zitat

@Tarvoc

Du hast geschrieben, dass ich von mir selbst sprechen solle und darauf antwortete ich, das es
eben am eindrücklichsten ist, was man selber erfahren hat.

Und ich habe es selber erlebt, wie es ist, wenn man meint, alles zu haben und doch nicht das hat, was wirklich zählt.

Ueber meine Ueberzeugungskraft mache ich mir gar keine Gedanken.
Es ging ja nicht darum, andere zu überzeugen, sondern darum, dass ich über das, was ich
selber erlebt habe, am besten Bescheid weiss.
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Tarvoc
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Beiträge: 44759

Beitrag(#536734) Verfasst am: 05.08.2006, 11:24    Titel: Re: Zur Lage der Welt Antworten mit Zitat

raejeschua hat folgendes geschrieben:
Es ging ja nicht darum, andere zu überzeugen, sondern darum, dass ich über das, was ich selber erlebt habe, am besten Bescheid weiss.

Dafür weisst du einen Scheißdreck über das, was andere erleben. Was maßt du dir an, deine Erfahrungen zu verallgemeinern?
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Anmeldungsdatum: 28.05.2006
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Beitrag(#536736) Verfasst am: 05.08.2006, 11:30    Titel: Re: Zur Lage der Welt Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:

Dafür weisst du einen Scheißdreck über das, was andere erleben. Was maßt du dir an, deine Erfahrungen zu verallgemeinern?


Du hast recht, man sollte nie etwas verallgemeinern.
Hab ich mich nicht korrekt ausgedrückt?!

Wenn man ein offenes Ohr hat für die Anliegen der Menschen,
so erfährt man schon sehr viel, wie es ihnen geht.
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 44759

Beitrag(#536737) Verfasst am: 05.08.2006, 11:32    Titel: Re: Zur Lage der Welt Antworten mit Zitat

raejeschua hat folgendes geschrieben:
Wenn man ein offenes Ohr hat für die Anliegen der Menschen, so erfährt man schon sehr viel, wie es ihnen geht.


Du hast geschrieben: Je "besser" es der Mensch hat umso unzufriedener und unausgefüllter ist er.
Und ich frage dich: Was hat diese Behauptung mit mir und meinem Leben zu tun?
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Rae
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Anmeldungsdatum: 28.05.2006
Beiträge: 5427

Beitrag(#536738) Verfasst am: 05.08.2006, 11:35    Titel: Re: Zur Lage der Welt Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
raejeschua hat folgendes geschrieben:
Wenn man ein offenes Ohr hat für die Anliegen der Menschen, so erfährt man schon sehr viel, wie es ihnen geht.


Du hast geschrieben: Je "besser" es der Mensch hat umso unzufriedener und unausgefüllter ist er.
Und ich frage dich: Was hat diese Behauptung mit mir und meinem Leben zu tun?


Einer Behauptung kann man sich ehrlich stellen.
Diese Aussage darfst Du Dir selber beantworten.
Falls sie für Dich nicht zutrifft, so lass sie liegen.
Wenn doch, so ändere etwas in Deinem Leben.
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step
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Beitrag(#536784) Verfasst am: 05.08.2006, 13:07    Titel: Re: Zur Lage der Welt Antworten mit Zitat

@raejeschua: Ich kann das für mich nicht nachvollziehen, aber natürlich gibt es Menschen, denen es so geht wie Du schreibst.

raejeschua hat folgendes geschrieben:
Je "besser" es der Mensch hat umso unzufriedener und unausgefüllter ist er.

Die höheren Ebenen der Bedürfnispyramide erhalten jetzt Raum und melden sich. Es ist an uns, auch hierfür Techniken zu entwicklen. Es wäre der falsche Schritt, stattdessen eine Bedürfnisregression (z.B. christliche Talibanisierung oder pastorale Kuschelesoterik) zu betreiben.

raejeschua hat folgendes geschrieben:
Depressionen und Aengste nehmen zu.

Kultur, kollektive Psyche, Erziehung usw. müssen sich halt dem Stand der Aufklärung anpassen und mitwachsen. Für klassisch geprägte Abergläubische stellt die reale Welt immer noch eine Beleidigung dar. Viele psychisch labile Menschen haben noch nicht das Selbstbvewußtsein, außerhalb von Jesu Armen oder sonstiger Esoterik klarzukommen.
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Nergal
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 11433

Beitrag(#536787) Verfasst am: 05.08.2006, 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Verdammt!

Die haben meinen Thread kaputt gemacht, kann mal jemand Schafskopf und Mietze so wie die Frage nach der wahren, wartenden Liebe usw. abtrennen?





Ich bin übrigens nach wie vor der Meinung dass wir 90% des Forums für die Missionswütigen und ähnliche Spinner sperren sollten, wenn wir zB einer Frage im Wissenschaftsbereich nachgehen dann ist es einfach nervig wenn irgendein Jesusfreak die Diskussion derart verwässert dass man nicht mehr richtig weiterkommt.
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Rae
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Anmeldungsdatum: 28.05.2006
Beiträge: 5427

Beitrag(#536791) Verfasst am: 05.08.2006, 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Nergal, komm reg Dich nicht unnötig auf.

Liebe hat sehr viel mit der heutigen Weltlage zu tun.

Diskutiere einfach weiter, dort wo es für Dich stimmt und lass die paar Postings die Dir nicht gefallen links liegen. Sehr glücklich
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menteur
registrierter User



Anmeldungsdatum: 11.07.2006
Beiträge: 888

Beitrag(#536809) Verfasst am: 05.08.2006, 14:15    Titel: Antworten mit Zitat

Nergal hat folgendes geschrieben:
Verdammt!

Die haben meinen Thread kaputt gemacht, kann mal jemand Schafskopf und Mietze so wie die Frage nach der wahren, wartenden Liebe usw. abtrennen?


Bin auch dafür! Das war nicht nett von uns!
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Rae
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Anmeldungsdatum: 28.05.2006
Beiträge: 5427

Beitrag(#536812) Verfasst am: 05.08.2006, 14:23    Titel: Antworten mit Zitat

menteur hat folgendes geschrieben:
Nergal hat folgendes geschrieben:
Verdammt!

Die haben meinen Thread kaputt gemacht, kann mal jemand Schafskopf und Mietze so wie die Frage nach der wahren, wartenden Liebe usw. abtrennen?


Bin auch dafür! Das war nicht nett von uns!


Hab nochmals zurückgeblättert und wir sind schon sehr vom Thema abgekommen
mit unserer blödelei.

Tut mir leid Nergal, Du hast recht. Verlegen
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 25405

Beitrag(#536818) Verfasst am: 05.08.2006, 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

raejeschua hat folgendes geschrieben:
Liebe hat sehr viel mit der heutigen Weltlage zu tun.


Ungefähr soviel, wie HARIBO mit der Welternährungslage.
_________________
Es gibt kein richtiges Leben im falschen.
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Shadaik
evolviert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 26377
Wohnort: MG

Beitrag(#536831) Verfasst am: 05.08.2006, 15:14    Titel: Re: Zur Lage der Welt Antworten mit Zitat

kolja hat folgendes geschrieben:
raejeschua hat folgendes geschrieben:
Sehr vieles ist besser, einfacher, humaner und bequemer geworden.

Da sind wir uns einig. Allerdings gilt dies nicht für alle Gegenden auf der Welt.

Bist du da sicher?

Es mag anderen gegenden schlecht gehen, die Frage ist aber auch, ob es ihnen nicht vor 300 Jahren noch schlechter ging.
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Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 22782
Wohnort: Germering

Beitrag(#536833) Verfasst am: 05.08.2006, 15:15    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
raejeschua hat folgendes geschrieben:
Liebe hat sehr viel mit der heutigen Weltlage zu tun.

Ungefähr soviel, wie HARIBO mit der Welternährungslage.

Lachen
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Louseign
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Anmeldungsdatum: 02.06.2006
Beiträge: 5585

Beitrag(#536950) Verfasst am: 05.08.2006, 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Auf jeden Fall ist es viel besser geworden! Ich möchte jedenfalls keinesfalls mit damals tauschen, auch nicht mit einem damals Privilegierten.

Wasser, Strom, Medizin, Telefon, Radio, Internet, Aufklärung, Demokratie ... gewaltige Pluspunkte, und ich denke, es werden mehr dazukommen.
Es hat aber auch vieles seine Schattenseiten:

  • Beispiel Medizin: großer Vorteil: du hast weniger mit Schmerz und üblen Seuchen und scheußlichen Krankheiten zu tun. Der Preis dafür: die Lebensphase, in der Du nicht mehr selbst für Deinen Lebensunterhalt sorgen kannst, wird im Verhältnis immer länger, die Schwierigkeit, Menschen in dieser Lebensphase menschenwürdig zu versorgen, immer größer. Ich möchte gar nicht daran denken, wie es aussieht, wenn ich vor dem Ruhestand stehe. Man kann privat vorsorgen, soviel man will; aber ob es, wenn es dann soweit ist, noch viel nützt, wage ich zu bezweifeln
  • Beispiel Telefon: sicher, es ist ganz nett, dass man für jedes Gespräch mit entfernt lebenden Personen nicht gleich anreisen muss. Spätestens seit Einführung des Handys ist man aber auch immer verfügbarer geworden (besonders im beruflichen Bereich). Gerade beruflich kann sich je nach Arbeitsbedinungen die Freizeit erheblich reduzieren und wird noch nicht einmal als Arbeitszeit voll angerechnet.
  • Beispiel Internet: gerade hierdurch ist die Informationsflut dermaßen angewachsen, dass es immer schwieriger wird, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.
Aber grundsätzlich hast Du schon recht: tendenziell ist die Welt durch die modernen Errungenschaften schon besser geworden. Aber ich halte es für schwierig, sie noch weiter zu verbessern, da sich die drängendsten Probleme (Krieg, soziale Unterschiede, Armut) nicht mit Technik in den Griff bekommen lassen, sondern vor allem im Kopf jedes einzelnen Menschen stattfinden müssen.
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 44759

Beitrag(#536953) Verfasst am: 05.08.2006, 17:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ava&vT hat folgendes geschrieben:
Der Preis dafür: die Lebensphase, in der Du nicht mehr selbst für Deinen Lebensunterhalt sorgen kannst, wird im Verhältnis immer länger.

Eine mögliche Lösung dafür: Ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Ava&vT hat folgendes geschrieben:
Spätestens seit Einführung des Handys ist man aber auch immer verfügbarer geworden (besonders im beruflichen Bereich).

Ich hab' noch nicht einmal ein Handy. Und soweit ich weiss kann man die Dinger auch aus lassen.

Ava&vT hat folgendes geschrieben:
Gerade beruflich kann sich je nach Arbeitsbedinungen die Freizeit erheblich reduzieren und wird noch nicht einmal als Arbeitszeit voll angerechnet.

Erneut ist die Lösung ein bedingungsloses Grundeinkommen, da die Arbeitgeber dadurch gezwungen werden würden, die Arbeitsplätze arbeiterfreundlicher zu gestalten. Oder anders gesagt: Niemand wäre mehr gezwungen, einen Job anzunehmen, der ihn auch in der Freizeit derart unter Druck setzt. Was natürlich zur Folge hätte, dass solche Jobs über kurz oder lang entweder ganz verschwinden würden oder von Leuten besetzt würden, die sowas nicht stört.

Ava&vT hat folgendes geschrieben:
Beispiel Internet: gerade hierdurch ist die Informationsflut dermaßen angewachsen, dass es immer schwieriger wird, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden.

Ich würde das eher so sehen: Die Informationsflut ist dermaßen angewachsen (was übrigens eigentlich ein Urteil mit überaus positiven Implikationen ist), dass die Fähigkeit, relativ Wichtiges von relativ Unwichtigem zu trennen, ganz massiv geschult und ausgebaut wird. Es gibt durchaus relativ deutliche Hinweise darauf, dass diese Fähigkeit bereits bei meiner Generation auf einem deutlich höheren Level ist als bei der Generation meiner Eltern.

Buch-Tipp dazu: 'Neue Intelligenz' von Steven Johnson.

Ava&vT hat folgendes geschrieben:
Aber ich halte es für schwierig, sie noch weiter zu verbessern, da sich die drängendsten Probleme (Krieg, soziale Unterschiede, Armut) nicht mit Technik in den Griff bekommen lassen, sondern vor allem im Kopf jedes einzelnen Menschen stattfinden müssen.

Im Gegenteil. Probleme wie soziale Unterschiede lassen sich in der Tat durch allgemeine wissenschaftliche, technologische, kulturelle und gesellschaftlich-soziale Entwicklung in den Griff bekommen - und eben gerade nicht durch individuelle Bemühungen. Soziale Probleme werden fast nie dadurch gelöst, dass einzelne Menschen 'umdenken' und dann z.B. plötzlich sozial oder politisch aktiv werden, sondern dadurch, dass neue Produktionsmöglichkeiten, oder auch neue Arten des Informationsaustauschs, gesellschaftliche Änderungen möglich oder sogar nötig machen.
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Anmeldungsdatum: 02.06.2006
Beiträge: 5585

Beitrag(#536967) Verfasst am: 05.08.2006, 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Ava&vT hat folgendes geschrieben:
Aber ich halte es für schwierig, sie noch weiter zu verbessern, da sich die drängendsten Probleme (Krieg, soziale Unterschiede, Armut) nicht mit Technik in den Griff bekommen lassen, sondern vor allem im Kopf jedes einzelnen Menschen stattfinden müssen.

Im Gegenteil. Probleme wie soziale Unterschiede lassen sich in der Tat durch allgemeine wissenschaftliche, technologische, kulturelle und gesellschaftlich-soziale Entwicklung in den Griff bekommen - und eben gerade nicht durch individuelle Bemühungen. Soziale Probleme werden fast nie dadurch gelöst, dass einzelne Menschen 'umdenken' und dann z.B. plötzlich sozial oder politisch aktiv werden, sondern dadurch, dass neue Produktionsmöglichkeiten, oder auch neue Arten des Informationsaustauschs, gesellschaftliche Änderungen möglich oder sogar nötig machen.
Da habe ich mich wohl ein wenig missverständlich ausgedrückt. Wenn ich vom Kopf jedes einzelnen sprach, so meinte ich damit die Mentalität des gesellschaftlichen Kollektivs. Solange in der Gesellschaft immer noch die Tendenz vorherrscht, dass jeder möglichst auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist (und wenn er genügend Macht hat, dies auch durchzusetzen, um so besser), solange wird es weder ein Grundgehalt für alle geben, noch sonstigen sozialen Ausgleich in größerem Maßstab - und schon gar nicht weltweit. Ich wüsste derzeit nicht, wie man daran etwas ändern könnte.
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 44759

Beitrag(#536973) Verfasst am: 05.08.2006, 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ava&vT hat folgendes geschrieben:
Solange in der Gesellschaft immer noch die Tendenz vorherrscht, dass jeder möglichst auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist, solange wird es weder ein Grundgehalt für alle geben, noch sonstigen sozialen Ausgleich in größerem Maßstab.

Wie kommst du denn darauf? Am Kopf kratzen
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Beitrag(#536993) Verfasst am: 05.08.2006, 19:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ava&vT hat folgendes geschrieben:
Aber ich halte es für schwierig, sie noch weiter zu verbessern, da sich die drängendsten Probleme (Krieg, soziale Unterschiede, Armut) nicht mit Technik in den Griff bekommen lassen, sondern vor allem im Kopf jedes einzelnen Menschen stattfinden müssen.

Dann muss man eben den Kopf oder seinen Inhalt technisch verbessern. Technisch ist ein weiter Begriff.

Und natürlich hast Du recht, daß technische Errungenschaften meist auch erfordern, daß man eine größere Reife zu ihrer Nutzung mitbringt. Der Mensch muß mitwachsen.
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Rae
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Beitrag(#536995) Verfasst am: 05.08.2006, 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ava&vT hat folgendes geschrieben:
Da habe ich mich wohl ein wenig missverständlich ausgedrückt.


Ich habe sehr gut Verstanden was Du hast sagen wollen. Sehr glücklich

Meine Meinung dazu ist:

Die Welt wird sich immer nur so weit zum Guten Verändern, wie der einzelne Mensch bereit ist, dazu beizutragen.
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