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Schweizer beschließen: Asyl nur mehr mit Pass
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Jolesch
Freund des kleineren Übels



Anmeldungsdatum: 11.07.2004
Beiträge: 7390
Wohnort: Omicron Persei VIII

Beitrag(#571838) Verfasst am: 24.09.2006, 23:38    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Mit welchem Recht lässt sich wirtschaftsasyl eigentich verweigern?


rein rechtlich betrachtet: weil es laut Konvention kein Asylgrund ist

Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
Jolesch hat folgendes geschrieben:
Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
Jolesch hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Habt ihr gewußt, dass bei denen der Blocher amtierender Innenminister ist? Geschockt


Jep, traurig wie die Schweizer immer auf Popolisten reinfallen Mr. Green


Johnnyboy hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Deine echten Flüchtlinge kommen ja nicht von der anderen Seite der Grenze, sondern reisen aus anderen Erdteilen an. Das kostet, Zeit, Geld und Vorbereitung.


Gut, das ist ein Argument.


Nicht unbedigt - auch eine lange Reise kann mit einem hastigen, bzw. unangenehmen Aufbruch in der Heimat beginnen.


Es ist halt die Frage, ob ich ins nächstbeste Land flüchte, in dem ich vor Verfolgung sicher bin, oder ob ich gleich nach Europa auswandere, weil dort die wirtschaftlichen Bedingungen besser und die Sozialleistungen höher sind.


Du wärst also dafür, dass das Asylrecht nur im jeweiligen Nachbarland des Flüchtenden in Anspruch genommen werden kann?


Das hab ich nicht gesagt. Mir ging es nur um den Hinweis auf die mit der Reise in ein sehr fernes Land verbundenen Vorbereitungen als Argument dagegen, dass man keine Zeit habe, seinen Pass oder ein anderes Ausweisdokument mitzunehmen. Vom Kongo aus flieht man vielleicht über Nacht oder binnen weniger Stunden nach Tansania, aber nicht in die Schweiz.


Ich versteh das Argument nicht ganz: Wie bekommt man als Geflohener im Nachbarland einen neuen Pass? Sollen die Fliehenden im Nachbarland in die Botschaft des "Verfolger-Landes" spazieren und hoffen dort nen netten Beamten zu finden?
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Storm by Tim Minchin
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Rasul
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Anmeldungsdatum: 12.08.2005
Beiträge: 297
Wohnort: Köln

Beitrag(#571868) Verfasst am: 25.09.2006, 00:18    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
Nergal hat folgendes geschrieben:
Ist es nicht so das jemand der ohne Papiere vorübergehend Asyl bekommt einen Ausweis mit Foto immer mit sich dabei haben muß und so dieser verlustig geht Probleme bekommt?


Nimm an, ich komme ohne Ausweis nach Absurdistan. Ich melde mich in der Stadt Neugeldbach als Gustav Gans und im Landkreis Wiesengrün als Donald Duck. Die jeweiligen Behörden stellen mir entsprechende Dokumente aus. Dennoch bin ich in Wahrheit Daniel Düsentrieb.


Ich würde mir strengere Kontrollen wünschen, um Asylmissbrauch vorzubeugen. Könnte man nicht einfach beispielsweise die Fingerabdrücke oder sonst irgendwelche biometrischen Daten nehmen und die in einer zentralen Datenbank speichern?


Es gibt das -AZR- Ausländer Zentralregister in dem personbezogenen Daten sowie deren Aliasnamen gespeichert werden.

Bezüglich des Reisepasses eines Asylbewerbers kann ich nur auf die USA verweisen, welche keinen Reisepass ohne Antrag ausstellen oder Saudi Arabien wo man die Pässe einheimischer Saudinen gleich in die Obhut des Mannes begibt.

Es ist schwer Wirtschaftsasylanten von den politisch verfolgten Asylanten zu trennen bzw. dem Wirtschaftsasylanten welcher seinen Pass vernichtet oder verkauft hat nachzuweisen, dass er keine Berechtigung auf ein reguläres Asylverfahren hat.
Wobei ich der Meinung bin, dass Wirtschaftsasylanten die Minderheit bilden.
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Deus ex Machina
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Anmeldungsdatum: 14.03.2006
Beiträge: 789

Beitrag(#571873) Verfasst am: 25.09.2006, 00:24    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Mit welchem Recht lässt sich wirtschaftsasyl eigentich verweigern? Ist der Verlust an Wohlstnad, den das für das Geastgeberland bedeuten wüde, nicht ein nichts gegen das Elend in den meisten Urprungsländern?


Das wird zwar nicht der Grund sein, weshalb man keine Wirtschaftsflüchtlinge aufnimmt, aber: Dem Ursprungsland des Flüchtlings entsteht durch seine Migration ein weitaus grösserer Schaden als dem Zielland, da ja meist junge, eher der oberen Bildungsschicht angehörige Männer sich ihr Glück in Europa erhoffen, also gerade diejenigen, die das Ursprungsland am meisten braucht.


zoff hat folgendes geschrieben:

Ich lese schon recht viel, aber den Namen Blocher höre ich jetzt zum ersten mal.

Gibt es einen Link, zwecks Info?


http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Blocher
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#571887) Verfasst am: 25.09.2006, 00:44    Titel: Antworten mit Zitat

GiordanoBruno hat folgendes geschrieben:


Tja beach. Deine Subline mag richtig sein, aber die Realität ist diese.
Menschen tendieren zu Monokulturen.


Bei mir ist das anders: Monokulturen sind widernatuerlich und langweilig ! Du willst mir doch jetzt hoffentlich nicht das Menschsein absprechen? Sehr glücklich

Ich finde, dass die Geschichte gerade zeigt, dass es vor allem Unmenschen sind, die "zu Monokulturen" tendieren. Im Zweifel sind mir persoenlich Mahatma Gandhi, Mutter Theresa oder Martin-Luther King, die sich fuer die friedliche Koexistenz unterschiedlicher Kulturen im gleichen Land engagierten, als Mitmenschen lieber als Adolf Hitler, Slobodan Milosevic oder irgendein anderer x-beliebiger ethnische Saeuberer. Vielleicht habe ich mich ja auch deshalb aus Europa verabschiedet, weil ich mich nicht in irgendeinem nationalen monokulturellen Paradies zu Tode langweilen will?

GiordanoBruno hat folgendes geschrieben:
Das was die Schweiz gewählt hat, übrigens ohne politische oder wirtschaftliche Not oder Notwendigkeit entspricht dem Trend in einem Europa, dass sich in einer Kulturellen Neuorientierung befindet und dabei von Wirtschaftsflüchtlingen aus anderen Kulturen überschwemmt wird.


Das Schlimme ist, dass gerade eine Schmarotzer-Gesellschaft wie die Schweiz mit absolut bloedsinnigen gesetzlichen Regelungen zu Einwanderung und Staatsbuergerschaft durchkommen kann. Wer von den aus den Verfolgten dieser Welt herausgepressten Geldern fuerstlich lebt, der kann es sich leisten auf Vernunft bei solchen Gesetzen zu verzichten. Bei mir ruft sowas Ekel hervor! Als Vorbild taugt das nicht. Die Nische der Bankiers des Abschaums der Menschheit ist viel zu klein als dass da auch die gesamte EU gleich mit hineinpasst...



GiordanoBruno hat folgendes geschrieben:
Europa grenzt sich ab.
Die Franzosen sind die nächsten. Cool


Die Schweiz ist nicht Europa! Sie will es ja auch gar nicht sein! Was die Franzosen angeht, so sind es halt Franzosen ihren innewohnenden leichten Hang zur Anarchie inklusive. Solch radikale Pseudoreformen mit all ihrem Realitaetsverlust, die sich die Schweiz aus den genannten Gruenden leisten kann, wuerden in Frankreich in letzter Konsequenz zu Buergerkrieg und Selbstzerstoerung fuehren, da sich die Millionen Nordafrikaner in ihren Vorstaedten nicht so widerstandslos in Viehwagons abtransportieren lassen wuerden wie einst die deutschen Juden..... Den Franzosen traue ich hoechstens zu damit fuer kurze Zeit zu flirten, leidenschaftlich selbstzerstoererisch, wie z.B. die Deutschen, sind die Franzosen allerdings noch nie gewesen.

Wer den Leuten staendig einredet, es waere natuerlich, legitim oder auch nur ueberhaupt moeglich sich auf Dauer in einer Art monokulturellem Nirwana einzumauern, der wird letztendlich Mitschuld tragen, wenn in ein paar Jahren tatsaechlich an Europas Aussengrenzen auf Menschen geschossen werden wird, als Vorspiel fuer anderes Unheil! So wie derjenige, der sich frueher aus "humanitaeren" Gruenden fuer eine Zwangsauswanderung der juedischen Deutschen aussprach, "um Schlimmeres zu verhindern", Mitschuld an den Folgen einer kuenstlich gezuechteten und voellig unrealistischen Heilserwartung trug, die den Menschen suggerierte, dass alles Schlechte vom Fremden herruehrt und alles Schlechte verschwinden wuerde, wenn man nur das Fremde fernhaelt. Damals stellte sich heraus, dass das Schlechte nicht mit dem Fremden verschwand, sondern sich nun, nachdem keine Fremden mehr da waren, auch gegen die Nichtfremden selber wendete. Sollte Europa die Fehler Deutschlands widerholen, so wird auch das Resultat dasselbe sein....

Wir leben mehr denn je in einer globalen Migrationsgesellschaft, aus der man sich nicht einfach ausklinken kann. Wer das nicht akzeptieren mag, der wird sich sehr schnell als Verlierer der Globalisierung wiederfinden. Wer den Menschen was anderes einredet, der macht sich mitschuldig an deren dann unabwendbarem Unglueck!


Gruss, Bernie
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GiordanoBruno
...



Anmeldungsdatum: 01.04.2006
Beiträge: 1516

Beitrag(#571902) Verfasst am: 25.09.2006, 01:33    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Die Schweiz ist nicht Europa! Sie will es ja auch gar nicht sein! Was die Franzosen angeht, so sind es halt Franzosen ihren innewohnenden leichten Hang zur Anarchie inklusive. Solch radikale Pseudoreformen mit all ihrem Realitaetsverlust, die sich die Schweiz aus den genannten Gruenden leisten kann, wuerden in Frankreich in letzter Konsequenz zu Buergerkrieg und Selbstzerstoerung fuehren, da sich die Millionen Nordafrikaner in ihren Vorstaedten nicht so widerstandslos in Viehwagons abtransportieren lassen wuerden wie einst die deutschen Juden.....


Bearnie, das hatten wir schon früher. Ich hab den Rechtsruck und die Verschärfung der Ausländergesetze prognostiziert. Du hast damals schon gemeint, das wird es in Europa nicht geben.
Jetzt sag ich, dass Frankreich Sarkozy wählen wird. Und dann holla die Waldfee.
Wenn du die Franzosen fragst hast du ähnliche Umfragewerte wie in der Schweiz.
70% sind für ein härteres Vorgehen gegen Imigranten.
Und es hilft alles nichts. Keine Aufklärungskampagne, keine Aktion gegen Rechts. Nichts hilft. Der Rechtsruck ist unausweichlich. Und es ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.
Wenn die Menschen nicht lernen die Mechanismen zu verstehen werden sie immer Entsetzt von deren Ergebnisse sein. Ich habe aufgehört mich darüber zu wundern.

gb
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Sokrateer
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Beitrag(#571944) Verfasst am: 25.09.2006, 08:09    Titel: Antworten mit Zitat

@Jolesch:
Was verstehst du unter Wirtschaftsflüchltingen? Menschen, die wirklich akut am Verhungern sind? Die kommen wohl kaum bis zu uns. Wenn Hungernde aus Nachbarländern kämen, wüden sie ziemlich sicher aufgenommen.

Jaja, beachbernie hackt wieder auf Europa ein, während die USA gerade seine Südflanke abschirmt und Kanada damit noch mehr zur Bastion macht. Jährlich sterben ca. 500 Mexikaner beim Versuch die Grenze zu überschreiten.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bei mir ist das anders: Monokulturen sind widernatuerlich und langweilig ! Du willst mir doch jetzt hoffentlich nicht das Menschsein absprechen? Sehr glücklich

Meinst du das jetzt genetisch gesehen, oder wie?

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Ich finde, dass die Geschichte gerade zeigt, dass es vor allem Unmenschen sind, die "zu Monokulturen" tendieren. Im Zweifel sind mir persoenlich Mahatma Gandhi, Mutter Theresa oder Martin-Luther King, die sich fuer die friedliche Koexistenz unterschiedlicher Kulturen im gleichen Land engagierten, ...

Gandhi? Ist das der Gandhi, der in Südafrika seinen Rassenhass und seine Verachtung gegen Schwarze zum Besten gab?
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pyrrhon
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Anmeldungsdatum: 22.05.2004
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Beitrag(#571947) Verfasst am: 25.09.2006, 08:19    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Gandhi? Ist das der Gandhi, der in Südafrika seinen Rassenhass und seine Verachtung gegen Schwarze zum Besten gab?

Nicht, dass ich das in Zweifel ziehen möchte, aber hast Du darüber Literaturtipps oder auch Links?
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Jolesch
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Beitrag(#571948) Verfasst am: 25.09.2006, 08:21    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
@Jolesch:
Was verstehst du unter Wirtschaftsflüchltingen? Menschen, die wirklich akut am Verhungern sind? Die kommen wohl kaum bis zu uns. Wenn Hungernde aus Nachbarländern kämen, wüden sie ziemlich sicher aufgenommen.


Hoffentlich würden sie aufgenommen werden - ich wollte nur darauf hinweisen das Wirtschaftsflüchtlinge rechtlich (Genfer Flüchtlingskonvention ) kein Asyl zusteht. (ich bin der Meinung, dass dies eine sinnvolle Regelung ist)

Ein Wirtschaftsflüchtling ist einfach jemand der aufgrund bessere ökonomischer Lebensbedingungen im Zielland emmigriert und nicht z.B. um politischer Verfolgung zu entgehen
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Storm by Tim Minchin
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Sokrateer
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Beitrag(#571950) Verfasst am: 25.09.2006, 08:31    Titel: Antworten mit Zitat

viator hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Gandhi? Ist das der Gandhi, der in Südafrika seinen Rassenhass und seine Verachtung gegen Schwarze zum Besten gab?

Nicht, dass ich das in Zweifel ziehen möchte, aber hast Du darüber Literaturtipps oder auch Links?

http://www.raceandhistory.com/historicalviews/ghandi.htm

Ghandi war nicht gegen die Aparthheid. Er hat sogar freiwillig in der Niederschlagung eines Zulu-Aufstandes mitgewirkt.
Er wehrte sich dagegen, dass Inder hoher Kasten mit solchen aus niedrigen Kasten und ganz besonders den Kaffern, die er total verachtete, in einen Topf geworfen wurden. Er begrüßte einen Entscheid, der Schwarzen die Benützung von Zügen untersagte. Er forderte für Inder das Recht Waffen zu besitzen....
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pyrrhon
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Anmeldungsdatum: 22.05.2004
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Beitrag(#571951) Verfasst am: 25.09.2006, 08:37    Titel: Antworten mit Zitat

@ Sokrateer: Vielen Dank! Das ist aber radikal anders als das Bild, das überall von Gandhi vermittelt wird.
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Latenight
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Anmeldungsdatum: 17.05.2005
Beiträge: 2549

Beitrag(#571969) Verfasst am: 25.09.2006, 09:55    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
viator hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Gandhi? Ist das der Gandhi, der in Südafrika seinen Rassenhass und seine Verachtung gegen Schwarze zum Besten gab?

Nicht, dass ich das in Zweifel ziehen möchte, aber hast Du darüber Literaturtipps oder auch Links?

http://www.raceandhistory.com/historicalviews/ghandi.htm

Ghandi war nicht gegen die Aparthheid. Er hat sogar freiwillig in der Niederschlagung eines Zulu-Aufstandes mitgewirkt.
Er wehrte sich dagegen, dass Inder hoher Kasten mit solchen aus niedrigen Kasten und ganz besonders den Kaffern, die er total verachtete, in einen Topf geworfen wurden. Er begrüßte einen Entscheid, der Schwarzen die Benützung von Zügen untersagte. Er forderte für Inder das Recht Waffen zu besitzen....


Finde ich auch recht interessant.
Allerdings auch 100% konform mit der hinduistisch geprägten Kultur, in der Ghandi sozialisiert wurde.
Das schmälert allerdings nicht sein Wirken oder macht ihn gar zu einem schlechten Menschen. Im Gegensatz zu seinem hinduistisch geprägten Wertesystem, in dem Kasten Teil der Ordnung sind, ist unser christlich verwurzelter Individualismus anders aber nicht objektiv besser.
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Sokrateer
souverän



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Beitrag(#571980) Verfasst am: 25.09.2006, 10:33    Titel: Antworten mit Zitat

Latenight hat folgendes geschrieben:
Finde ich auch recht interessant.
Allerdings auch 100% konform mit der hinduistisch geprägten Kultur, in der Ghandi sozialisiert wurde.
Das schmälert allerdings nicht sein Wirken oder macht ihn gar zu einem schlechten Menschen. Im Gegensatz zu seinem hinduistisch geprägten Wertesystem, in dem Kasten Teil der Ordnung sind, ist unser christlich verwurzelter Individualismus anders aber nicht objektiv besser.

Keine Frage. Wenn Gandhi nicht derart vergöttert würde, müsste man auch niemanden auf den Boden der Tatsachen zurückholen.
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hacketaler
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Beitrag(#572224) Verfasst am: 25.09.2006, 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

herrlich wenn die ahnungslosen mal wieder ihr pseudowissen zum besten geben Mit den Augen rollen


vielleicht sollten einige mal die ausländerquoten der schweiz und anderer europäischer länder vergleichen.

Zitat:
Die Schweiz weist hierbei einen Anteil ausländischer Staatsangehörige von 20.6% auf. Dieser ist einer der höchsten in einem europäischen Land.

http://de.wikipedia.org/wiki/Demographie_der_Schweiz
(auch wenn natürlich ein bedeutender teil davon deutsche und franzosen sind)

und wenn ich mir die politischen entscheidungen und die steuerverschwendungen der eu-instanzen anschaue, dann kann man die schweizer nur beglückwünschen, dass sie sich deutlich von diesem schwachsinn abgrenzen und ihr eigenes gutschmeckendes süppchen kochen.
im übrigen ist die regelung im wesentlichen, dass asylsuchende aus sicheren drittländern nicht angenommen werden, was seit jahren in den meisten anderen europäischen ländern gilt oder zumindest eingeführt werden sollte.

und die schweiz mit immerhin 4 amtssprachen und reichlich unterschiedlichen menschenschlägen als monokultur zu bezeichnen grenzt schon an die sonstigen blödsinnigkeiten der üblichen verdächtigen hier.
übrigens sind für ihre untaten immer noch die despoten der betroffenen länder selbst schuld und nicht ihre bank. aber das geht in gutmenschköpfe nicht rein, die reflexartig stets die schuld im westen suchen....
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Raphael
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Beiträge: 8362

Beitrag(#572292) Verfasst am: 25.09.2006, 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:
Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Mit welchem Recht lässt sich wirtschaftsasyl eigentich verweigern?


rein rechtlich betrachtet: weil es laut Konvention kein Asylgrund ist

Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
Jolesch hat folgendes geschrieben:
Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
Jolesch hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Habt ihr gewußt, dass bei denen der Blocher amtierender Innenminister ist? Geschockt


Jep, traurig wie die Schweizer immer auf Popolisten reinfallen Mr. Green


Johnnyboy hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Deine echten Flüchtlinge kommen ja nicht von der anderen Seite der Grenze, sondern reisen aus anderen Erdteilen an. Das kostet, Zeit, Geld und Vorbereitung.


Gut, das ist ein Argument.


Nicht unbedigt - auch eine lange Reise kann mit einem hastigen, bzw. unangenehmen Aufbruch in der Heimat beginnen.


Es ist halt die Frage, ob ich ins nächstbeste Land flüchte, in dem ich vor Verfolgung sicher bin, oder ob ich gleich nach Europa auswandere, weil dort die wirtschaftlichen Bedingungen besser und die Sozialleistungen höher sind.


Du wärst also dafür, dass das Asylrecht nur im jeweiligen Nachbarland des Flüchtenden in Anspruch genommen werden kann?


Das hab ich nicht gesagt. Mir ging es nur um den Hinweis auf die mit der Reise in ein sehr fernes Land verbundenen Vorbereitungen als Argument dagegen, dass man keine Zeit habe, seinen Pass oder ein anderes Ausweisdokument mitzunehmen. Vom Kongo aus flieht man vielleicht über Nacht oder binnen weniger Stunden nach Tansania, aber nicht in die Schweiz.


Ich versteh das Argument nicht ganz: Wie bekommt man als Geflohener im Nachbarland einen neuen Pass? Sollen die Fliehenden im Nachbarland in die Botschaft des "Verfolger-Landes" spazieren und hoffen dort nen netten Beamten zu finden?


Ich geb's auf. Mit Leuten, die sich absichtlich dumm stellen, kann ich nicht diskutieren.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#572296) Verfasst am: 25.09.2006, 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hacketaler,

hacketaler hat folgendes geschrieben:
übrigens sind für ihre untaten immer noch die despoten der betroffenen länder selbst schuld und nicht ihre bank. aber das geht in gutmenschköpfe nicht rein, die reflexartig stets die schuld im westen suchen....


...und warum machen sich dann, laut Strafrecht, sowohl der Raeuber als auch der Hehler beide strafbar? Wenn die Bank weiss, dass Geld aus kriminellen Quellen stammt oder auch nur Grund zu dieser Annahme hat, dann macht sie sich mitschuldig, wenn sie bei der Geldwaesche zur Hand geht oder mithilft das Diebesgut vor der Rueckgabe an die Bestohlenen zu verstecken!

Dazu muss man kein "Gutmensch" sein um das begreifen zu koennen, es reichen Grundkenntnisse im Strafrecht... Cool

Gruss, Bernie
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Beitrag(#572297) Verfasst am: 25.09.2006, 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

Zwar ist das Gesetz immer noch sehr lasch aber es ist zumindest mal ein erster Schritt in die richtige Richtung.

68% der Schweizer haben sich für den Fortbestand ihrer Kultur und Gesellschaft entschieden, da kann man nur applaudieren. Daumen hoch!
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Anmeldungsdatum: 07.03.2006
Beiträge: 6149

Beitrag(#572304) Verfasst am: 25.09.2006, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Habt ihr gewußt, dass bei denen der Blocher amtierender Innenminister ist? Geschockt


Mit dem neuen Asylgesetz hat er Kompetenz bewiesen, das spricht meiner Meinung nach für ihn.
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Anmeldungsdatum: 07.03.2006
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Beitrag(#572314) Verfasst am: 25.09.2006, 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

hacketaler hat folgendes geschrieben:
herrlich wenn die ahnungslosen mal wieder ihr pseudowissen zum besten geben Mit den Augen rollen


vielleicht sollten einige mal die ausländerquoten der schweiz und anderer europäischer länder vergleichen.

Zitat:
Die Schweiz weist hierbei einen Anteil ausländischer Staatsangehörige von 20.6% auf. Dieser ist einer der höchsten in einem europäischen Land.

http://de.wikipedia.org/wiki/Demographie_der_Schweiz
(auch wenn natürlich ein bedeutender teil davon deutsche und franzosen sind)

und wenn ich mir die politischen entscheidungen und die steuerverschwendungen der eu-instanzen anschaue, dann kann man die schweizer nur beglückwünschen, dass sie sich deutlich von diesem schwachsinn abgrenzen und ihr eigenes gutschmeckendes süppchen kochen.
im übrigen ist die regelung im wesentlichen, dass asylsuchende aus sicheren drittländern nicht angenommen werden, was seit jahren in den meisten anderen europäischen ländern gilt oder zumindest eingeführt werden sollte.

und die schweiz mit immerhin 4 amtssprachen und reichlich unterschiedlichen menschenschlägen als monokultur zu bezeichnen grenzt schon an die sonstigen blödsinnigkeiten der üblichen verdächtigen hier.
übrigens sind für ihre untaten immer noch die despoten der betroffenen länder selbst schuld und nicht ihre bank. aber das geht in gutmenschköpfe nicht rein, die reflexartig stets die schuld im westen suchen....


Interessant:

http://de.wikipedia.org/wiki/Religionen_in_der_Schweiz

Von 1970 bis 2000 ist der Anteil der Mohammedaner in der Schweiz von 0,26% auf 4,26 % hinaufgeschnellt (mehr als versechzehnfacht in nur 30 Jahren!).

Wenn man das weiterrechnet dann wird man feststellen, daß, selbst wenn sich das jetzt verlangsamen sollte, ca. 2030 die Mohammedaner in der Mehrheit sein werden (4 * 16 z.B. wären sogar 64%).

Da wundert es mich nicht, daß die Schweizer nach einem neuen Asylrecht rufen.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#572320) Verfasst am: 25.09.2006, 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
Jolesch hat folgendes geschrieben:
Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Mit welchem Recht lässt sich wirtschaftsasyl eigentich verweigern?


rein rechtlich betrachtet: weil es laut Konvention kein Asylgrund ist

Dr. Degenhart Datterich hat folgendes geschrieben:
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Du wärst also dafür, dass das Asylrecht nur im jeweiligen Nachbarland des Flüchtenden in Anspruch genommen werden kann?


Das hab ich nicht gesagt. Mir ging es nur um den Hinweis auf die mit der Reise in ein sehr fernes Land verbundenen Vorbereitungen als Argument dagegen, dass man keine Zeit habe, seinen Pass oder ein anderes Ausweisdokument mitzunehmen. Vom Kongo aus flieht man vielleicht über Nacht oder binnen weniger Stunden nach Tansania, aber nicht in die Schweiz.


Ich versteh das Argument nicht ganz: Wie bekommt man als Geflohener im Nachbarland einen neuen Pass? Sollen die Fliehenden im Nachbarland in die Botschaft des "Verfolger-Landes" spazieren und hoffen dort nen netten Beamten zu finden?


Ich geb's auf. Mit Leuten, die sich absichtlich dumm stellen, kann ich nicht diskutieren.


Hallo Meister Datterich,

Was ist daran eigentlich so furchtbar dumm zu unterstellen, dass es nicht unbedingt boese Absicht beim Asylbewerber sein muss, wenn der keinen Reisepass hat? Das Einziehen des Reisepasses (bzw. dass man erst gar keinen ausstellt) ist ein bei Despoten hoechst beliebtes Mittel aufmuepfige Opposition zu neutralisieren. Im Inland kann man recht einfach deren Meinung unterdruecken und vom Ausland haelt man sie fern. Das war z.B. in der DDR Routine! Wieviele Mauerfluechtlinge brachten denn eigentlich einen gueltigen DDR-Pass mit? Haette man die alle wieder ueber die Mauer zurueckschaufeln sollen mit dem heissen Tip zuerst mal aufs Amt zu gehen und sich einen Reisepass ausstellen zu lassen? Auch im Dutzendjaehrigen Reich nahm man irgendwann den Juden ihre Paesse weg, schon aus Schikane, noch bevor man sie der Vernichtung zufuehrte. Die Schweiz hat letztlich auch gerade zu dieser Zeit ihre bigotte Seite gezeigt. Juden selbst wurden kaltlaechelnd zurueck ins Gas geschickt, ihr Zahngold war dann willkommen, nachdem man es aus den Gebissen ihrer Leichen herausgebrochen hatte.....

Die Passregelung hat verheerende Folgen fuer viele tatsaechlichen Fluechtlinge, die oft keine Paesse mehr haben und keine neuen bekommen koennen. Derjenige, der ohne verfolgt zu sein aus anderen Gruenden "Asyl" zu sucht, der hat zumeist mehr Zeit seine "Flucht" zu planen und der kann sich auch muehelos zu Hause einen Pass besorgen. Noch einfacher hat's der organisierte Kriminelle. Bei seiner kriminellen Organisation finden sich meist exzellente Passfaelscher, der koennte recht einfach auch 10 Paesse vorlegen, wenn's denn hilfreich waere.

Das neue Schweizer Asylunrecht hat also die denkwuerdige Folge, dass es zuverlaessig viele echte Fluechtlinge draussen haelt, waehrend diejenigen, die sich Asyl bloss erschleichen wollen ohne groessere Anstrengungen die neuen Bedingungen erfuellen und fuer Kriminelle aendert sich gar nix! Deren gefaelschter Pass ist nach wie vor das Ticket zum Asyl! Tolle Leistung!
Welcher Stammtisch hat sich bloss sowas ausgedacht? Hier wird bloss versucht die Zahl der Asylbewerber zu senken, voellig egal dass es ausgerechnet die sind, fuer die das Asylrecht eigentlich geschaffen wurden, die hinten runter fallen, waehrend dem Missbrauch weiter Tuer und Tor geoeffnet ist. Vielleicht hat das ja auch Methode. Gerade Rechtspopulisten brauchen ja den "kriminellen Asylbewerber" wie der Fisch sein Wasser, weil nix so sehr taugt seine Klientel aufzuhetzen wie die schlechten Beispiele, auf die man mit dem Finger zeigen kann. Warum sollte ein rechtspopulistischer Schweizer Minister also ein Gesetz vorlegen, dass ausgerechnet solche fuer ihn wertvolle Leute aus der Schweiz fernhaelt? Cool

Gruss, Bernie
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hacketaler
Frauen ficken ist was für Schwuchteln!



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Beitrag(#572335) Verfasst am: 25.09.2006, 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hallo Hacketaler,

hacketaler hat folgendes geschrieben:
übrigens sind für ihre untaten immer noch die despoten der betroffenen länder selbst schuld und nicht ihre bank. aber das geht in gutmenschköpfe nicht rein, die reflexartig stets die schuld im westen suchen....


...und warum machen sich dann, laut Strafrecht, sowohl der Raeuber als auch der Hehler beide strafbar? Wenn die Bank weiss, dass Geld aus kriminellen Quellen stammt oder auch nur Grund zu dieser Annahme hat, dann macht sie sich mitschuldig, wenn sie bei der Geldwaesche zur Hand geht oder mithilft das Diebesgut vor der Rueckgabe an die Bestohlenen zu verstecken!

Dazu muss man kein "Gutmensch" sein um das begreifen zu koennen, es reichen Grundkenntnisse im Strafrecht... Cool

Gruss, Bernie


tja. und hierfür gibt es auch ausreichende regelungen der sbvg und der ebk, die von den banken - man höre und staune - sehr genau eingehalten werden. die regelungen betreffen übrigens alle politisch exponierten persönlichkeiten. bei meiner bank muss z.b. jede aufnahme einer geschäftsbeziehung mit einer solchen person vom rechtsdienst geprüft und von einem gd-mitglied genehmigt werden.
und lass dir versichert sein, dass es sehr gute und aufwendige tools zur erkennung von geldwäsche gibt. (deshalb werden auch jeden tag hunderte transaktionen abgeklärt und auch geschäftsbeziehungen beendet. darüber berichtet nur leider keine zeitung. aber wenn die systeme versagen, dann bist du nur ein kleiner motzer in der grossen meute)
heisst das jetzt, dass es keine konten von verbrechern bei schweizer banken gibt? nein, dass heisst es nicht. es heisst aber, dass ganz sicher keine abbuchungen mehr getätigt werden, wenn das konto auf saddam hussein lautet und auch nicht, wenn es ausreichende hinweise gibt, dass der kontoinhaber nur ein strohmann von saddam ist.
darf aber ein herr putin ein konto bei uns haben? ja, dass dürfte er grundsätzlich (hier ist eine ablehnung seitens der direktion aber natürlich aus imagegründen denkbar), denn er hat nunmal nicht offiziell den status eines verbrechers. genausowenig wie andere mehr oder weniger der demokratie verpflichteten politiker oder wie deutsche bundestagsabgeordnete mit nebenverdiensten.
die genannten für verbrecher zu halten sei dir (und mir nebenbei auch) jedoch ungenommen.
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hacketaler
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Beitrag(#572350) Verfasst am: 25.09.2006, 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:


Hallo Meister Datterich,

Was ist daran eigentlich so furchtbar dumm zu unterstellen, dass es nicht unbedingt boese Absicht beim Asylbewerber sein muss, wenn der keinen Reisepass hat? Das Einziehen des Reisepasses (bzw. dass man erst gar keinen ausstellt) ist ein bei Despoten hoechst beliebtes Mittel aufmuepfige Opposition zu neutralisieren. Im Inland kann man recht einfach deren Meinung unterdruecken und vom Ausland haelt man sie fern. Das war z.B. in der DDR Routine! Wieviele Mauerfluechtlinge brachten denn eigentlich einen gueltigen DDR-Pass mit? Haette man die alle wieder ueber die Mauer zurueckschaufeln sollen mit dem heissen Tip zuerst mal aufs Amt zu gehen und sich einen Reisepass ausstellen zu lassen? Auch im Dutzendjaehrigen Reich nahm man irgendwann den Juden ihre Paesse weg, schon aus Schikane, noch bevor man sie der Vernichtung zufuehrte. Die Schweiz hat letztlich auch gerade zu dieser Zeit ihre bigotte Seite gezeigt. Juden selbst wurden kaltlaechelnd zurueck ins Gas geschickt, ihr Zahngold war dann willkommen, nachdem man es aus den Gebissen ihrer Leichen herausgebrochen hatte.....

Die Passregelung hat verheerende Folgen fuer viele tatsaechlichen Fluechtlinge, die oft keine Paesse mehr haben und keine neuen bekommen koennen. Derjenige, der ohne verfolgt zu sein aus anderen Gruenden "Asyl" zu sucht, der hat zumeist mehr Zeit seine "Flucht" zu planen und der kann sich auch muehelos zu Hause einen Pass besorgen. Noch einfacher hat's der organisierte Kriminelle. Bei seiner kriminellen Organisation finden sich meist exzellente Passfaelscher, der koennte recht einfach auch 10 Paesse vorlegen, wenn's denn hilfreich waere.

Das neue Schweizer Asylunrecht hat also die denkwuerdige Folge, dass es zuverlaessig viele echte Fluechtlinge draussen haelt, waehrend diejenigen, die sich Asyl bloss erschleichen wollen ohne groessere Anstrengungen die neuen Bedingungen erfuellen und fuer Kriminelle aendert sich gar nix! Deren gefaelschter Pass ist nach wie vor das Ticket zum Asyl! Tolle Leistung!
Welcher Stammtisch hat sich bloss sowas ausgedacht? Hier wird bloss versucht die Zahl der Asylbewerber zu senken, voellig egal dass es ausgerechnet die sind, fuer die das Asylrecht eigentlich geschaffen wurden, die hinten runter fallen, waehrend dem Missbrauch weiter Tuer und Tor geoeffnet ist. Vielleicht hat das ja auch Methode. Gerade Rechtspopulisten brauchen ja den "kriminellen Asylbewerber" wie der Fisch sein Wasser, weil nix so sehr taugt seine Klientel aufzuhetzen wie die schlechten Beispiele, auf die man mit dem Finger zeigen kann. Warum sollte ein rechtspopulistischer Schweizer Minister also ein Gesetz vorlegen, dass ausgerechnet solche fuer ihn wertvolle Leute aus der Schweiz fernhaelt? Cool

Gruss, Bernie



die zahl von asylanträgen war übrigens im letzten jahr die geringste seit ca. 15 jahren. das nur für die, die meinen dieses gesetz wäre mit der menge an anträgen begründet. die zahl der missbräuche hingegen war nicht die geringste und die integrationsprobleme wachsen hier eben wie in allen anderen ländern auch...

interessieren würde mich aber, wie ein flüchtling ohne pass die schweiz erreichen soll, ohne in der tat aus einem land zu kommen, das ihm ebenfalls bereits ausreichende sicherheit bietet und darüber hinaus mit seinen eu-partnerländern eine gemeinsame lösung zur aufteilung der asylstellenden finden kann? die schweiz ist nunmal schwer auf dem seeweg zu erreichen für einen verfolgten kongolesen. hat er einen pass, dann kann er aber eventuell in kloten landen und seinen pass dem asylantrag beilegen.
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step
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Beitrag(#572363) Verfasst am: 25.09.2006, 21:36    Titel: Antworten mit Zitat

Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Von 1970 bis 2000 ist der Anteil der Mohammedaner in der Schweiz von 0,26% auf 4,26 % hinaufgeschnellt (mehr als versechzehnfacht in nur 30 Jahren!). Wenn man das weiterrechnet dann wird man feststellen, daß, selbst wenn sich das jetzt verlangsamen sollte, ca. 2030 die Mohammedaner in der Mehrheit sein werden (4 * 16 z.B. wären sogar 64%).

Deine Rechnung kann ich beim besten Willen höchtens dann irgendwie nachvollziehen, wenn die Moslems nicht linear zugewandert sind, sondern sich karnickelartig fortgepflanzt haben.
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kamelpeitsche
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Beitrag(#572369) Verfasst am: 25.09.2006, 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Von 1970 bis 2000 ist der Anteil der Mohammedaner in der Schweiz von 0,26% auf 4,26 % hinaufgeschnellt (mehr als versechzehnfacht in nur 30 Jahren!). Wenn man das weiterrechnet dann wird man feststellen, daß, selbst wenn sich das jetzt verlangsamen sollte, ca. 2030 die Mohammedaner in der Mehrheit sein werden (4 * 16 z.B. wären sogar 64%).

Deine Rechnung kann ich beim besten Willen höchtens dann irgendwie nachvollziehen, wenn die Moslems nicht linear zugewandert sind, sondern sich karnickelartig fortgepflanzt haben.


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hacketaler
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Beitrag(#572391) Verfasst am: 25.09.2006, 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Von 1970 bis 2000 ist der Anteil der Mohammedaner in der Schweiz von 0,26% auf 4,26 % hinaufgeschnellt (mehr als versechzehnfacht in nur 30 Jahren!). Wenn man das weiterrechnet dann wird man feststellen, daß, selbst wenn sich das jetzt verlangsamen sollte, ca. 2030 die Mohammedaner in der Mehrheit sein werden (4 * 16 z.B. wären sogar 64%).

Deine Rechnung kann ich beim besten Willen höchtens dann irgendwie nachvollziehen, wenn die Moslems nicht linear zugewandert sind, sondern sich karnickelartig fortgepflanzt haben.



tja, wer die demographischen daten islamischer länder anschaut, könnte in der tat meinen, sie täten das....
aber bestimmt sterben die alten dort nur sozialverträglicher
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#572467) Verfasst am: 25.09.2006, 23:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doc,


Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Von 1970 bis 2000 ist der Anteil der Mohammedaner in der Schweiz von 0,26% auf 4,26 % hinaufgeschnellt (mehr als versechzehnfacht in nur 30 Jahren!). Wenn man das weiterrechnet dann wird man feststellen, daß, selbst wenn sich das jetzt verlangsamen sollte, ca. 2030 die Mohammedaner in der Mehrheit sein werden (4 * 16 z.B. wären sogar 64%).



....und in 2060 waeren dann sogar 256% (4 * 64) aller Schweizer "Mohammedaner"! Sehr glücklich

Extrapolationen sind so eine Sache... Irgendein besonders Schlauer hatte im 19. Jahrhundert sogar ausgerechnet, wie lange es denn dauern wuerde, bis der staendig zunehmende Strassenverkehr die Strassen Wiens mit einer 1 Meter hohen Schicht aus Pferdemist ueberziehen wuerde. Das Datum ist, soweit ich weiss, bereits verstrichen, ohne dass die oesterreichische Hauptstadt in Scheisse ertrank... Sehr glücklich

Gruss, Bernie
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Jolesch
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Beitrag(#572540) Verfasst am: 26.09.2006, 09:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ad Dr. Degenhart Datterich: ich stell mich nicht dumm, anscheinend reden wir aneinander vorbei
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beachbernie hat folgendes geschrieben:

Die Passregelung hat verheerende Folgen fuer viele tatsaechlichen Fluechtlinge, die oft keine Paesse mehr haben und keine neuen bekommen koennen. Derjenige, der ohne verfolgt zu sein aus anderen Gruenden "Asyl" zu sucht, der hat zumeist mehr Zeit seine "Flucht" zu planen und der kann sich auch muehelos zu Hause einen Pass besorgen. Noch einfacher hat's der organisierte Kriminelle. Bei seiner kriminellen Organisation finden sich meist exzellente Passfaelscher, der koennte recht einfach auch 10 Paesse vorlegen, wenn's denn hilfreich waere.


so sehe ich das auch - es gibt andere Methoden um Asylmissbrauch zu minimieren, auch wenn sie vielleicht weniger „effektiv“ sind (in Bezug auf die Asylantenzahlen, nicht in Bezug auf unsere gesellschaftliche Ethik).
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Bynaus
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Beitrag(#572576) Verfasst am: 26.09.2006, 11:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte auch 2 * Nein gestimmt. Leider hats nicht viel gebracht, die Stimmbeteiligung war mit 48% sogar aussergewöhnlich hoch. Ich vermute, das lag daran, dass die Befürworter vor allem die Missbräuche thematisiert haben (wer kann da schon dagegen sein?). Dass alle Zuwanderer aus Nicht-EU-Staaten nun gegenüber EU-Bürgern stark benachteiligt werden, dass jeder Asylantrag, der nicht innert 48 Stunden "glaubhaft" (ich sehe schon all die rechten Säcke in den Asylbüros, "tststs, das war jetzt aber überhaupt nicht glaubhaft...") begründet werden kann, sofern keine Dokumente (nicht einmal mehr Fahrausweise sollen gelten) vorliegen, abgelehnt wird und mit bis zu 2 Jahren "Ausschaffungshaft" (auch für Minderjährige) erzwungen werden kann... das wurde alles sorgsam unter den Tisch gewischt. Einmal mehr, die Mehrheit der Bürger ist offenbar nicht fähig, sich umfassend zu informieren und entsprechend abzustimmen.

Vor ein paar Jahren, als über ein Moratorium zum Bau von Atomkraftwerken abgestimmt wurde, wurde die Vorlage abgelehnt. Eine Woche nach der Abstimmung wurden Umfragen durchgeführt und die Leute befragt, ob sie dafür seien, keine weiteren Atomkraftwerke mehr in der Schweiz zu bauen: eine deutliche Mehrheit hat zugestimmt...
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Beitrag(#572578) Verfasst am: 26.09.2006, 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Die Schweizer können sich Ergebnis hin oder her, zunächst einmal glücklich schätzen, daß sie überhaupt selbst darüber abstimmen durften. In Deutschland wäre dies undenkbar, weil nämlich zu befürchten wäre, das das Ergebnis hierzulande noch krasser ausfallen würde. Hier wird dem Volk die Volksabstimmung nicht ermöglicht, weil Politiker dem Volk genauso mißtrauen wie das Volk ihnen. Aber nur weil das Volk angeblich zu blöde ist, sich selbst ausreichend zu informieren ist die Demokratie deshalb nicht gescheitert. So ist das nunmal mit einer echten Demokratie. Alles andere ist, wie im restlichen Europa, dann wohl eher eine Scheindemokratie. Ich würde mir jedenfalls wünschen überhaupt die Möglichkeit zu haben auch mit Nein zu stimmen.
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hacketaler
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Beitrag(#572964) Verfasst am: 26.09.2006, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Bynaus hat folgendes geschrieben:
Ich hatte auch 2 * Nein gestimmt. Leider hats nicht viel gebracht, die Stimmbeteiligung war mit 48% sogar aussergewöhnlich hoch. Ich vermute, das lag daran, dass die Befürworter vor allem die Missbräuche thematisiert haben (wer kann da schon dagegen sein?). Dass alle Zuwanderer aus Nicht-EU-Staaten nun gegenüber EU-Bürgern stark benachteiligt werden, dass jeder Asylantrag, der nicht innert 48 Stunden "glaubhaft" (ich sehe schon all die rechten Säcke in den Asylbüros, "tststs, das war jetzt aber überhaupt nicht glaubhaft...") begründet werden kann, sofern keine Dokumente (nicht einmal mehr Fahrausweise sollen gelten) vorliegen, abgelehnt wird und mit bis zu 2 Jahren "Ausschaffungshaft" (auch für Minderjährige) erzwungen werden kann... das wurde alles sorgsam unter den Tisch gewischt. Einmal mehr, die Mehrheit der Bürger ist offenbar nicht fähig, sich umfassend zu informieren und entsprechend abzustimmen.

Vor ein paar Jahren, als über ein Moratorium zum Bau von Atomkraftwerken abgestimmt wurde, wurde die Vorlage abgelehnt. Eine Woche nach der Abstimmung wurden Umfragen durchgeführt und die Leute befragt, ob sie dafür seien, keine weiteren Atomkraftwerke mehr in der Schweiz zu bauen: eine deutliche Mehrheit hat zugestimmt...


du bist ein typischer schweizer zwinkern

ihr wisst gar nicht wie gut es euch geht. Meine schweizer Kollegen motzen zwar nicht ganz so krass wie die meisten deutschen, aber sie haben auch dauernd was auszusetzen. dass sie aber auf viel höherem niveau motzen dürfen, erkennen sie erst, wenn sie mal länger in deutschland leben mussten zwinkern
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beachbernie
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#573088) Verfasst am: 27.09.2006, 01:27    Titel: Antworten mit Zitat

hacketaler hat folgendes geschrieben:
Bynaus hat folgendes geschrieben:
Ich hatte auch 2 * Nein gestimmt. Leider hats nicht viel gebracht, die Stimmbeteiligung war mit 48% sogar aussergewöhnlich hoch. Ich vermute, das lag daran, dass die Befürworter vor allem die Missbräuche thematisiert haben (wer kann da schon dagegen sein?). Dass alle Zuwanderer aus Nicht-EU-Staaten nun gegenüber EU-Bürgern stark benachteiligt werden, dass jeder Asylantrag, der nicht innert 48 Stunden "glaubhaft" (ich sehe schon all die rechten Säcke in den Asylbüros, "tststs, das war jetzt aber überhaupt nicht glaubhaft...") begründet werden kann, sofern keine Dokumente (nicht einmal mehr Fahrausweise sollen gelten) vorliegen, abgelehnt wird und mit bis zu 2 Jahren "Ausschaffungshaft" (auch für Minderjährige) erzwungen werden kann... das wurde alles sorgsam unter den Tisch gewischt. Einmal mehr, die Mehrheit der Bürger ist offenbar nicht fähig, sich umfassend zu informieren und entsprechend abzustimmen.

Vor ein paar Jahren, als über ein Moratorium zum Bau von Atomkraftwerken abgestimmt wurde, wurde die Vorlage abgelehnt. Eine Woche nach der Abstimmung wurden Umfragen durchgeführt und die Leute befragt, ob sie dafür seien, keine weiteren Atomkraftwerke mehr in der Schweiz zu bauen: eine deutliche Mehrheit hat zugestimmt...


du bist ein typischer schweizer zwinkern

ihr wisst gar nicht wie gut es euch geht. Meine schweizer Kollegen motzen zwar nicht ganz so krass wie die meisten deutschen, aber sie haben auch dauernd was auszusetzen. dass sie aber auf viel höherem niveau motzen dürfen, erkennen sie erst, wenn sie mal länger in deutschland leben mussten zwinkern


Dann beantrage doch Asyl in der Schweiz! Du hast doch einen Pass, erfuellst also schon einmal eine wichtige Voraussetzung... Cool

Gruss, Bernie
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