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Wie haltet Ihr es mit der Todesstrafe |
Bin für die Todesstrafe |
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4% |
[ 5 ] |
Bin gegen die Todesstrafe |
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76% |
[ 92 ] |
Bin in Einzelfällen für die Todesstrafe |
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16% |
[ 20 ] |
Bin unschlüssig |
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3% |
[ 4 ] |
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Stimmen insgesamt : 121 |
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Autor |
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Surata auf eigenen Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 29.03.2005 Beiträge: 17383
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(#603787) Verfasst am: 16.11.2006, 22:22 Titel: |
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Ermanameraz hat folgendes geschrieben: |
Das weiss ich. Besagt überhaupt nichts und ist auch nicht wichtig. |
Äh.....ja?
Also Statistiken, die zeigen, dass Todesstrafen nicht präventiv oder abschreckend wirken, sind irrelevant, um zu zeigen, dass Todesstrafen nichtpräventiv oder abschreckend wirken?
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Ermanameraz auf Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 07.05.2006 Beiträge: 3932
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(#603795) Verfasst am: 16.11.2006, 22:29 Titel: |
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Es wird eben nicht gezeigt, was Todesstrafen bewirken oder nicht bewirken.
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Surata auf eigenen Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 29.03.2005 Beiträge: 17383
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(#603804) Verfasst am: 16.11.2006, 22:39 Titel: |
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Ermanameraz hat folgendes geschrieben: | Es wird eben nicht gezeigt, was Todesstrafen bewirken oder nicht bewirken. |
Sie haben meines Wissen nach schon eine Wirkung.
Im Vergleich zu Europa zb gibts in Amiland mehr Kapitalverbrechen (also Verbrechen, die mit Tod bestraft werden können; obwohl bei denen je nach Staat gerne mal freizügiger mit dem Tod bestraft wird). Sie haben zb eine höhere Mordrate.
Ich denke schon, dass eine Desensibiliserung dadurch stattfindet.
Die Definition ist nicht mehr: Menschen umbringen ist falsch.
Sondern: Menschen umbringen ist falsch, außer du hast eine Legitimation dafür.
Und Legitimation kann man sich ja selber stricken.
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Ermanameraz auf Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 07.05.2006 Beiträge: 3932
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(#603806) Verfasst am: 16.11.2006, 22:41 Titel: |
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Todesstrafen sind wohl kaum Schuld an der hohen Kriminalitätsrate in den USA. Es gibt viel mehr Umstände, die hierführ wesentlich entscheidendere Faktoren stellen.
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Surata auf eigenen Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 29.03.2005 Beiträge: 17383
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(#603811) Verfasst am: 16.11.2006, 22:44 Titel: |
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Ermanameraz hat folgendes geschrieben: | Todesstrafen sind wohl kaum Schuld an der hohen Kriminalitätsrate in den USA. Es gibt viel mehr Umstände, die hierführ wesentlich entscheidendere Faktoren stellen. |
Das auf jeden Fall.
Sie sind nicht die Ursache.
Aber ich glaube, wenn man von einer Verrohung der Gesellschaft spricht, muss man auch die desensibilisierung in Bezug auf brutale Strafen miteinbeziehen.
Btw, ich meine nicht, dass du eine solche gemeint hast.
Aber die Gesellschaften (oder ganz unsoziologisch: Teile der Gesellschaft) verrohen.
Nicht, weil sie brutaler werden, sondern weil Brutalität, ob bewusst oder unbewusst, eher als eine Möglichkeit der Aktion verstanden wird.
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Ermanameraz auf Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 07.05.2006 Beiträge: 3932
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(#603813) Verfasst am: 16.11.2006, 22:45 Titel: |
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Surata hat folgendes geschrieben: |
Die Definition ist nicht mehr: Menschen umbringen ist falsch.
Sondern: Menschen umbringen ist falsch, außer du hast eine Legitimation dafür.
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Es müsste heissen, 'Gewalt ausüben ist falsch'. Freiheitsentzug kann so ebenfalls als Verbrechen ausgelegt werden. Und selbstverständlich darf der Gewalt ausüben, der eine Legitimation dafür hat.
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Svea zurück
Anmeldungsdatum: 01.09.2006 Beiträge: 1908
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(#603814) Verfasst am: 16.11.2006, 22:46 Titel: |
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Ermanameraz hat folgendes geschrieben: | Todesstrafen sind wohl kaum Schuld an der hohen Kriminalitätsrate in den USA. Es gibt viel mehr Umstände, die hierführ wesentlich entscheidendere Faktoren stellen. |
...z.b das man leichter an Schusswaffen kommt. aber die Todesstrafe dämmt Kriminalität nicht ein, und schreckt meiner Meinung nach auch nicht ab.
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kamelpeitsche Weapon of Mass Discussion
Anmeldungsdatum: 15.11.2003 Beiträge: 4555
Wohnort: Devil's Dancefloor
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(#603815) Verfasst am: 16.11.2006, 22:47 Titel: |
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Ermanameraz hat folgendes geschrieben: | kamelpeitsche hat folgendes geschrieben: | Ermanameraz hat folgendes geschrieben: | kamelpeitsche hat folgendes geschrieben: | Geht das schon wieder los.... |
Ich nehme an, das war an Kramer gerichtet. Alles andere würde keinen Sinn ergeben. |
Und Karlchen folgert messerscharf
dass nicht sein kann was nicht sein darf |
Was war jetzt eigentlich das Problem? Ich verstehe nicht ganz, wieso du jetzt krampfahft in einen Pseudomoderatorenarsch kriechen musst. |
Ich war mal Mod und ich hab', wegen Leuten wie dir, momentan keine Ambitionen, in der Hinsicht wieder aktiv zu werden. Ich schätze, das Arschkirechen muss dann wohl eine Bauchentscheidung gewesen sein.
_________________ "Was immer jeder Einzelne mitbringen will an Prägung oder Anderssein - einem kollektiven Imperativ enzieht es sich mit Sicherheit"
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Surata auf eigenen Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 29.03.2005 Beiträge: 17383
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(#603817) Verfasst am: 16.11.2006, 22:50 Titel: |
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Ermanameraz hat folgendes geschrieben: | Surata hat folgendes geschrieben: |
Die Definition ist nicht mehr: Menschen umbringen ist falsch.
Sondern: Menschen umbringen ist falsch, außer du hast eine Legitimation dafür.
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Es müsste heissen, 'Gewalt ausüben ist falsch'. Freiheitsentzug kann so ebenfalls als Verbrechen ausgelegt werden. Und selbstverständlich darf der Gewalt ausüben, der eine Legitimation dafür hat. |
Hmm prinzipiell ist doch eine Gefängnisstrafe ein Freiheitsentzug. Ich kenn mich menschenrechtlich da nicht aus, wie das begründet wird.
Evtl. eine Abwägung von Interessen und Sicherheiten.
Weißt, Legitimation von Gewalt ist so eine Sache.
Wenn mich einer Bedroht, dann mach ich ihn (wenn möglich und opportun) nieder.
Wenn mir einer in die Fresse haut, werd ich ihn ned friedevoll anlächeln.
Da nehm ich mir Legitimation oder scheiß auf Legitimation, je nachdem, wie das interpretiert wird
Soldaten töten mit Legitimation, Gefängiswächter (in Amiland zb) töten mit Legitimation.
Dadurch wird die Sache nicht richtiger, sie wird nur schwerer angreifbar.
Legitimation aber gibt dem ganzen so eine Sache von Gerechtigkeit.
Und das ist ein sehr misbrauchter Begriff.
Gewalt ist auch wieder nur ein Überbegriff.
Gewalt kann, aber muss nicht, brutale Maßnahmen oder Tötungen beinhalten.
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Ermanameraz auf Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 07.05.2006 Beiträge: 3932
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(#603818) Verfasst am: 16.11.2006, 22:51 Titel: |
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Surata hat folgendes geschrieben: | Ermanameraz hat folgendes geschrieben: | Todesstrafen sind wohl kaum Schuld an der hohen Kriminalitätsrate in den USA. Es gibt viel mehr Umstände, die hierführ wesentlich entscheidendere Faktoren stellen. |
Das auf jeden Fall.
Sie sind nicht die Ursache.
Aber ich glaube, wenn man von einer Verrohung der Gesellschaft spricht, muss man auch die desensibilisierung in Bezug auf brutale Strafen miteinbeziehen.
Btw, ich meine nicht, dass du eine solche gemeint hast.
Aber die Gesellschaften (oder ganz unsoziologisch: Teile der Gesellschaft) verrohen.
Nicht, weil sie brutaler werden, sondern weil Brutalität, ob bewusst oder unbewusst, eher als eine Möglichkeit der Aktion verstanden wird. |
Ich sehe das, glaube aber, dass es tragbar ist. Die Welt ist brutal und Gewalt unvermeidlich. Männer wie Marc du Troux haben meiner Ansicht nach kein Recht zu Leben. Ihr Tod ist allein schon als Symbol für das Ende der Toleranz von Bedeutung. Bisher ist auch niemand auf meine Frage eingegangen, weshalb es als selbstverständlich erachtet wird, das Polizisten scharfe Munition einsetzen dürfen. Es ist m.E. widersinnig dies zu akzeptieren und dann (prinzipiell) gegen die Todesstrafe zu sein.
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step registriert
Anmeldungsdatum: 17.07.2003 Beiträge: 22782
Wohnort: Germering
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(#603821) Verfasst am: 16.11.2006, 22:53 Titel: |
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Ermanameraz hat folgendes geschrieben: | Bisher ist auch niemand auf meine Frage eingegangen, weshalb es als selbstverständlich erachtet wird, das Polizisten scharfe Munition einsetzen dürfen. Es ist m.E. widersinnig dies zu akzeptieren und dann (prinzipiell) gegen die Todesstrafe zu sein. |
Nein, scharfe Munition bei Gefahr im Verzug kann legitim sein. Bei der Todesstrafe gibt es (außer vielleicht bei ALienmonstern oder so) keine akute Gefhr, der durch Notwehr begenet werden muß.
_________________ Was ist der Sinn des Lebens? - Keiner, aber Leere ist Fülle für den, der sie sieht.
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Ermanameraz auf Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 07.05.2006 Beiträge: 3932
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(#603825) Verfasst am: 16.11.2006, 22:55 Titel: |
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step hat folgendes geschrieben: | Ermanameraz hat folgendes geschrieben: | Bisher ist auch niemand auf meine Frage eingegangen, weshalb es als selbstverständlich erachtet wird, das Polizisten scharfe Munition einsetzen dürfen. Es ist m.E. widersinnig dies zu akzeptieren und dann (prinzipiell) gegen die Todesstrafe zu sein. |
Nein, scharfe Munition bei Gefahr im Verzug kann legitim sein. Bei der Todesstrafe gibt es (außer vielleicht bei ALienmonstern oder so) keine akute Gefhr, der durch Notwehr begenet werden muß. |
Die Tötung des Bedrohenden ist nicht notwendig um der Notwehrsituation gerecht zu werden. Ein Hartgummiprojektil macht sofort kampfunfähig und ist von völlig ausreichender Effizienz um scharfe Munition zu ersetzen.
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Surata auf eigenen Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 29.03.2005 Beiträge: 17383
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(#603827) Verfasst am: 16.11.2006, 22:56 Titel: |
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Ermanameraz hat folgendes geschrieben: | Männer wie Marc du Troux haben meiner Ansicht nach kein Recht zu Leben. |
Ich verstehe wirklich, was du meinst. Und ich bin nicht unbedingt ein sehr emotionaler Mensch.
Aber mit dieser Ansicht begeht man eine Art Zirkelschluss.
Wenn er kein Recht auf Leben (mehr) hat, auf Grund seiner Tat, bedeutet das, dass er auf jeden Fall vorher eins hatte.
Nur, wer legt fest, dass jeder Mensch ein Recht auf Leben hat?
Damit kommt man wieder in Teufels Küche, (nicht nur wegen Abtreibungsdebatten), denn wenn er mal ein Recht auf Leben hatte, wer hat die Legitimation, es ihm abzuerkennen?
Das kann doch nur derjenige, der es im anerkennt.
Das ist ne religiöse Schiene, so scheint mir.
Zitat: | Ihr Tod ist allein schon als Symbol für das Ende der Toleranz von Bedeutung. Bisher ist auch niemand auf meine Frage eingegangen, weshalb es als selbstverständlich erachtet wird, das Polizisten scharfe Munition einsetzen dürfen. Es ist m.E. widersinnig dies zu akzeptieren und dann (prinzipiell) gegen die Todesstrafe zu sein. |
Ich denke, da kommt der Unterschied zwischen geplanter Tötung (Todesstrafe) und umständehalber Tötung (finaler Rettungsschuss) raus.
Ich muss auch zugeben, ich finde die ganze Regelung (mit Soldaten, Polizisten) ned unbedingt alts absolut falsch, aber doch schwer zu erklären oder rechtfertigen.
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Kramer postvisuell
Anmeldungsdatum: 01.08.2003 Beiträge: 30878
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(#603829) Verfasst am: 16.11.2006, 22:57 Titel: |
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Ermanameraz hat folgendes geschrieben: | Bisher ist auch niemand auf meine Frage eingegangen, weshalb es als selbstverständlich erachtet wird, das Polizisten scharfe Munition einsetzen dürfen. Es ist m.E. widersinnig dies zu akzeptieren und dann (prinzipiell) gegen die Todesstrafe zu sein. |
Woher willst Du wissen, dass es von jedem selbstverständlich akzeptiert wird? Du baust einen Strohmann und lenkst vom Thema ab.
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step registriert
Anmeldungsdatum: 17.07.2003 Beiträge: 22782
Wohnort: Germering
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(#603830) Verfasst am: 16.11.2006, 22:57 Titel: |
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Ermanameraz hat folgendes geschrieben: | step hat folgendes geschrieben: | Ermanameraz hat folgendes geschrieben: | Bisher ist auch niemand auf meine Frage eingegangen, weshalb es als selbstverständlich erachtet wird, das Polizisten scharfe Munition einsetzen dürfen. Es ist m.E. widersinnig dies zu akzeptieren und dann (prinzipiell) gegen die Todesstrafe zu sein. | Nein, scharfe Munition bei Gefahr im Verzug kann legitim sein. Bei der Todesstrafe gibt es (außer vielleicht bei ALienmonstern oder so) keine akute Gefhr, der durch Notwehr begenet werden muß. | Die Tötung des Bedrohenden ist nicht notwendig um der Notwehrsituation gerecht zu werden. Ein Hartgummiprojektil macht sofort kampfunfähig und ist von völlig ausreichender Effizienz um scharfe Munition zu ersetzen. |
OK: Wann immer Hartgummigeschosse ausreichen, bin ich sofort dafür.
_________________ Was ist der Sinn des Lebens? - Keiner, aber Leere ist Fülle für den, der sie sieht.
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Ermanameraz auf Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 07.05.2006 Beiträge: 3932
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(#603834) Verfasst am: 16.11.2006, 23:01 Titel: |
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Surata hat folgendes geschrieben: | Ermanameraz hat folgendes geschrieben: | Männer wie Marc du Troux haben meiner Ansicht nach kein Recht zu Leben. |
Ich verstehe wirklich, was du meinst. Und ich bin nicht unbedingt ein sehr emotionaler Mensch.
Aber mit dieser Ansicht begeht man eine Art Zirkelschluss.
Wenn er kein Recht auf Leben (mehr) hat, auf Grund seiner Tat, bedeutet das, dass er auf jeden Fall vorher eins hatte.
Nur, wer legt fest, dass jeder Mensch ein Recht auf Leben hat?
Damit kommt man wieder in Teufels Küche, (nicht nur wegen Abtreibungsdebatten), denn wenn er mal ein Recht auf Leben hatte, wer hat die Legitimation, es ihm abzuerkennen?
Das kann doch nur derjenige, der es im anerkennt.
Das ist ne religiöse Schiene, so scheint mir.
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Gleiches gilt für jede Strafe. Es ist letzten endes Anmaßung. Es gibt keine Formel anhand derer sich das Strafmaß ausrechnen ließe.
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Ermanameraz auf Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 07.05.2006 Beiträge: 3932
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(#603839) Verfasst am: 16.11.2006, 23:03 Titel: |
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step hat folgendes geschrieben: | Ermanameraz hat folgendes geschrieben: | step hat folgendes geschrieben: | Ermanameraz hat folgendes geschrieben: | Bisher ist auch niemand auf meine Frage eingegangen, weshalb es als selbstverständlich erachtet wird, das Polizisten scharfe Munition einsetzen dürfen. Es ist m.E. widersinnig dies zu akzeptieren und dann (prinzipiell) gegen die Todesstrafe zu sein. | Nein, scharfe Munition bei Gefahr im Verzug kann legitim sein. Bei der Todesstrafe gibt es (außer vielleicht bei ALienmonstern oder so) keine akute Gefhr, der durch Notwehr begenet werden muß. | Die Tötung des Bedrohenden ist nicht notwendig um der Notwehrsituation gerecht zu werden. Ein Hartgummiprojektil macht sofort kampfunfähig und ist von völlig ausreichender Effizienz um scharfe Munition zu ersetzen. |
OK: Wann immer Hartgummigeschosse ausreichen, bin ich sofort dafür. |
Wenn Kriminelle scharfe Munition verwenden, wärend die Polizei nicht-tödliche Gewalt gebraucht, sollte doch aber klar sein, dass das in den meisten Fällen keine angemessene Gegendrohung mehr ist.
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Surata auf eigenen Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 29.03.2005 Beiträge: 17383
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(#603843) Verfasst am: 16.11.2006, 23:04 Titel: |
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Ermanameraz hat folgendes geschrieben: |
Gleiches gilt für jede Strafe. Es ist letzten endes Anmaßung. Es gibt keine Formel anhand derer sich das Strafmaß ausrechnen ließe. |
Keine allgemeingültige. Aber die absolute Gültigkeit, die du anscheinend suchst, lässt sich mit Ethik oder dergleichen auch nicht finden.
Dafür bräuchte man schon eine absolute moralische Person oder Integrität.
Recht (das heutige) ist nur ne Sammlung von schlechten Kompromissen, aber im Grunde immer noch besser, als (fast) alles, was wir vorher hatten.
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Ermanameraz auf Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 07.05.2006 Beiträge: 3932
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(#603853) Verfasst am: 16.11.2006, 23:09 Titel: |
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Surata hat folgendes geschrieben: | Ermanameraz hat folgendes geschrieben: |
Gleiches gilt für jede Strafe. Es ist letzten endes Anmaßung. Es gibt keine Formel anhand derer sich das Strafmaß ausrechnen ließe. |
Aber die absolute Gültigkeit, die du anscheinend suchst, lässt sich mit Ethik oder dergleichen auch nicht finden.
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Ich suche das auch nicht. Ich versuche es erst gar nicht, weil ich weiss, dass es nicht möglich ist. Man kann nur entweder nicht strafen oder effizient strafen. Effizient bedeutet aber in harten Fällen eben auch hart zu strafen. Die Gründe dafür habe ich dargelegt.
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Surata auf eigenen Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 29.03.2005 Beiträge: 17383
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(#603861) Verfasst am: 16.11.2006, 23:14 Titel: |
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Ermanameraz hat folgendes geschrieben: |
Ich suche das auch nicht. Ich versuche es erst gar nicht, weil ich weiss, dass es nicht möglich ist. Man kann nur entweder nicht strafen oder effizient strafen. Effizient bedeutet aber in harten Fällen eben auch hart zu strafen. Die Gründe dafür habe ich dargelegt. |
Ah ok.
Ich bin halt gegen die Todesstrafe (soweits mich auch manchmal zufriedenstellen würde), weil sie nicht umkehrbar ist.
Und gerade die USA geben viele Beispiele für Fälle, in denen Herkunft (aka Hautfarbe oder Rassenzugehörigkeit(-_-)), Bildungsstand, Wohlstand, zufällige gerichtliche Vetretung und sonstige Umstände einem viel schneller ne Todeszelle einbringen können, als man meint.
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Ermanameraz auf Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 07.05.2006 Beiträge: 3932
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(#603874) Verfasst am: 16.11.2006, 23:26 Titel: |
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Das nordamerikanische Justizsystem ist eine Katastrophe, die ich hier bestimmt nicht haben will. Ich finde den Gedanken, dass diverese mehrfache Mörder noch leben, während ihre jungen Opfer chancenlos sterben mussten, noch unerträglicher, als den Umstand der Todesstrafe.
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Surata auf eigenen Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 29.03.2005 Beiträge: 17383
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(#603880) Verfasst am: 16.11.2006, 23:30 Titel: |
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Ermanameraz hat folgendes geschrieben: | Das nordamerikanische Justizsystem ist eine Katastrophe, die ich hier bestimmt nicht haben will. Ich finde den Gedanken, dass diverese mehrfache Mörder noch leben, während ihre jungen Opfer chancenlos sterben mussten, noch unerträglicher, als den Umstand der Todesstrafe. |
Kanst du auch erklären, warum?
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Wächtersbacher registrierter User
Anmeldungsdatum: 15.06.2006 Beiträge: 117
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(#603885) Verfasst am: 16.11.2006, 23:32 Titel: Re: Umfrage zur Todesstrafe |
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Konstrukt23 hat folgendes geschrieben: | Es gab zwar schon ein paar Threads zum Thema, aber noch keine Umfrage. Also:
Wie haltet Ihr es mit der Todesstrafe als Höchststrafe?
Ich bin dagegen. |
Und ich bin der Meinung das die gute alte Frau Bachmeier mein Vorbild ist und bleibt.
Es gibt Fälle in denen sollte man dem die Lichter ausblasen der sie anderen ausgeblasen hatt - ganz klar.
Nur die Familie sprich die Hinterbliebenen (in einem Mordfall) haben meiner Meinung das Recht zu sagen was passieren sollte.
Sie sollten wie die Geschworenen in der letzten Gerichtsrunde das Recht auf das letzte Wort haben.
Grüßt der Wächtersbacher.
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Kramer postvisuell
Anmeldungsdatum: 01.08.2003 Beiträge: 30878
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(#603890) Verfasst am: 16.11.2006, 23:39 Titel: Re: Umfrage zur Todesstrafe |
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Wächtersbacher hat folgendes geschrieben: | Nur die Familie sprich die Hinterbliebenen (in einem Mordfall) haben meiner Meinung das Recht zu sagen was passieren sollte. |
Was ist, wenn die Hinterbliebenen dem Täter vergeben und ihn frei sprechen?
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Ermanameraz auf Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 07.05.2006 Beiträge: 3932
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(#603893) Verfasst am: 16.11.2006, 23:41 Titel: |
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Surata hat folgendes geschrieben: | Ermanameraz hat folgendes geschrieben: | Das nordamerikanische Justizsystem ist eine Katastrophe, die ich hier bestimmt nicht haben will. Ich finde den Gedanken, dass diverese mehrfache Mörder noch leben, während ihre jungen Opfer chancenlos sterben mussten, noch unerträglicher, als den Umstand der Todesstrafe. |
Kanst du auch erklären, warum? |
es ist nicht weniger verwerflich einen Menschen hinzurichten, als ihn sein Leben lang einzusperren und es ist letztendlich die bestmögliche Prävention vor weiteren Taten. Daneben glaube ich einfach nicht, dass die Haftbedingungen überhaupt eine Strafe für solche Täter darstellen. Da ich die Folter für wesentlich schlimmer in punkto Verrohung der Gesellschaft halte,halte ich grausame Haftbedingungen oder dauerfhafte öffentlcihe Demütigungen für keine Alternative. Einen Mann in einem Loch verroten zu lassen, steht kein Bischen über der Hinrichtung. Wer soetwas glaubt, ist letztendlich ein Heuchler und auch diesbezüglich wollte ich Stellung beziehen. Der Tod erscheint mir die einzig vernünftige Verfahrensweise und ich rede nicht von bestialischen, öffentlichen Spektakeln.
Zuletzt bearbeitet von Ermanameraz am 16.11.2006, 23:43, insgesamt einmal bearbeitet |
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Sanne gives peas a chance.
Anmeldungsdatum: 05.08.2003 Beiträge: 12088
Wohnort: Nordschland
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(#603894) Verfasst am: 16.11.2006, 23:41 Titel: Re: Umfrage zur Todesstrafe |
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Kramer hat folgendes geschrieben: | Wächtersbacher hat folgendes geschrieben: | Nur die Familie sprich die Hinterbliebenen (in einem Mordfall) haben meiner Meinung das Recht zu sagen was passieren sollte. |
Was ist, wenn die Hinterbliebenen dem Täter vergeben und ihn frei sprechen? |
Was ist, wenn die Hinterbliebenen die Täter sind? (Bruder tötet Schwester, Ehefrau tötet Mann, Enkel tötet Opa)
_________________ Ich will das Internet doch nicht mit meinen Problemen belästigen! (Marge Simpson)
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Ermanameraz auf Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 07.05.2006 Beiträge: 3932
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(#603898) Verfasst am: 16.11.2006, 23:45 Titel: Re: Umfrage zur Todesstrafe |
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Sanne hat folgendes geschrieben: |
Was ist, wenn die Hinterbliebenen die Täter sind? (Bruder tötet Schwester, Ehefrau tötet Mann, Enkel tötet Opa) |
Wieso spielt das eine Rolle? Wenn ein Vater seine Tochter vergewaltigt und ermordet, dann ist dieser hinzurichten. Es besteht keine Notwendigkeit einen Ausnahmefall zu unterstellen.
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Kramer postvisuell
Anmeldungsdatum: 01.08.2003 Beiträge: 30878
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(#603901) Verfasst am: 16.11.2006, 23:52 Titel: |
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Ermanameraz hat folgendes geschrieben: |
Daneben glaube ich einfach nicht, dass die Haftbedingungen überhaupt eine Strafe für solche Täter darstellen.
(...)
Einen Mann in einem Loch verroten zu lassen stet kein Bischen über der Hinrichtung. |
Sehr widersprüchliche Argumentation: Sind die Haftbedingungen menschenwürdig, sind sie nicht Strafe genug, sind sie es nicht, kann man den Täter ja gleich umbringen.
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Kramer postvisuell
Anmeldungsdatum: 01.08.2003 Beiträge: 30878
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(#603903) Verfasst am: 16.11.2006, 23:54 Titel: Re: Umfrage zur Todesstrafe |
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Ermanameraz hat folgendes geschrieben: |
Wieso spielt das eine Rolle? |
Weil Wächsterbacher es angesprochen hat. Schwer vorstellbar, aber es gibt hier tatsächlich Beiträge, in denen es nicht um Dich geht.
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Ermanameraz auf Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 07.05.2006 Beiträge: 3932
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(#603904) Verfasst am: 16.11.2006, 23:54 Titel: |
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Kramer hat folgendes geschrieben: | Ermanameraz hat folgendes geschrieben: |
Daneben glaube ich einfach nicht, dass die Haftbedingungen überhaupt eine Strafe für solche Täter darstellen.
(...)
Einen Mann in einem Loch verroten zu lassen stet kein Bischen über der Hinrichtung. |
Sehr widersprüchliche Argumentation: Sind die Haftbedingungen menschenwürdig, sind sie nicht Strafe genug, sind sie es nicht, kann man den Täter ja gleich umbringen. |
Wenn du deine seltsame Aufgebrachtheit einmal überwinden könntest, würden dir diese Fehler nicht passieren. Die Schlussfolgerung 'Wenn harte Haftbedingungen vorliegen, kann man auch gleich hinrichten' ziehe ich nicht. Ich stelle nichteinmal diese Behauptung auf. Ich frage mich was das soll?!
Zuletzt bearbeitet von Ermanameraz am 16.11.2006, 23:57, insgesamt einmal bearbeitet |
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