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Konstrukt konstruktiver Radikalist
Anmeldungsdatum: 19.08.2005 Beiträge: 6587
Wohnort: Im Barte des Propheten
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(#567653) Verfasst am: 19.09.2006, 12:24 Titel: |
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Malone hat folgendes geschrieben: | Falls es jemand immer noch nicht glauben mag...
Zitat: | Ich spreche von der Politik der Federal Reserve Bank, also der US-Notenbank, die anders als die Bundesbank früher bei uns nicht staatlich, sondern eine Privatbank ist und damit im Prinzip so viel Geld drucken kann, wie sie für richtig hält. Natürlich hängt das mit dem Bedarf der USA an Geld zusammen, die - wie Sie eben angedeutet haben - bekanntlich weit über ihre Verhältnisse leben, nicht zuletzt durch ihre Kriegspolitik seit dem 11. September 2001. Das System funktioniert nur deshalb, weil noch alle Welt die "faulen" - sprich ungedeckten - US-Dollars nach wie vor annimmt. Wer das allerdings nicht mehr tut, wird dann zur "Achse des Bösen" gezählt.
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Klingt wie alles recht einleuchtend. Ich denke auch, das der Federal Reserve Act und seine folgen nicht bloß Verschwörungstheorien sind. Aber welche Möglichkeiten gibt uns diese Erkenntnis das System zu ändern oder zu überwinden? Was können wir schon tun? Also ich meine jetzt: wirklich tun? Das System gewährt nur Systemtreuen Freiheit innerhalb dieser vorgesteckten Grenzen. Alles was das System verändern oder abschaffen will ist verboten. Unter Strafe verboten. International bedeutet diese Strafe zur Achse des Bösen zu gehören, national wirst du quasi zum Verbrecher oder im da noch besseren Fall nur als Verschwörungstheoretiker abgetan. Und nur als Verbraucher reagieren zu können ist insofern Selbstbetrug, als das sich nur gewisse Einkommensgruppen leisten können täglich ihren Großeinkauf im Bio-Supermarkt zu tätigen. Soziale Ernährung ist teuer. Sozial gegenüber Anderen Menschen zu leben kann bisweilen auch recht teuer werden. Und Dankbarkeit erfahren die Wenigsten dafür. Im Gegenteil, sie setzen sich der Gefahr aus, aus dem sozialen Netz ganz herauszufallen und zu Sonderlingen zu geraten.
Tja, ich bin also resigniert und genieße es schöne Urlaubsorte zu erkunden, mich auf mein Privates zu konzentrieren. Wäre da nicht nur diese fürchterliche Wut die mich immer wieder ins Freigeisterhaus und zu politischen Themen drängt
_________________ "Geisteskrank den eignen Namen sagen: Ich ich ich ich denke also bin ich - Bin ich nicht! Ich ist geisteskrank. Und kauf mir was." (Peter Licht)
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Malone auf eigenen Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 02.09.2004 Beiträge: 5269
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(#567657) Verfasst am: 19.09.2006, 12:29 Titel: |
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Vielleicht mal die USA unter Druck setzen, auf eine Weltregierung hinwirken, Aufklärungsarbeit betreiben? Nur so Ansätze.
Übrigens, wegen Deiner Signatur: hast Du The Embodied Mind von Varela gelesen? Eines meiner prägendsten Bücher, danach musste ich mein Philosophiestudium abbrechen...
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Konstrukt konstruktiver Radikalist
Anmeldungsdatum: 19.08.2005 Beiträge: 6587
Wohnort: Im Barte des Propheten
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(#567660) Verfasst am: 19.09.2006, 12:32 Titel: |
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Malone hat folgendes geschrieben: | Vielleicht mal die USA unter Druck setzen, auf eine Weltregierung hinwirken, Aufklärungsarbeit betreiben? Nur so Ansätze. |
würde ich auch befürworten, aber meine Wählerstimme reicht dafür nicht aus
Malone hat folgendes geschrieben: | Übrigens, wegen Deiner Signatur: hast Du The Embodied Mind von Varela gelesen? Eines meiner prägendsten Bücher, danach musste ich mein Philosophiestudium abbrechen... |
Nein, aber Danke für den Tipp. Ich habe allerdings ein Lieblingsbuch: Der Baum der Erkenntis (VARELA!!! und Maturana) ...
Aufklären fängt bei denen an, die einen umgeben. Das darf man, auch wenn man so resigniert ist wie ich, nicht vergessen.
_________________ "Geisteskrank den eignen Namen sagen: Ich ich ich ich denke also bin ich - Bin ich nicht! Ich ist geisteskrank. Und kauf mir was." (Peter Licht)
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ALGDGADU registrierter User
Anmeldungsdatum: 12.01.2004 Beiträge: 392
Wohnort: Nürnberg
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(#568519) Verfasst am: 20.09.2006, 17:08 Titel: |
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Tarvoc hat folgendes geschrieben: | Eine neue Ordnung der Zeitalter. |
Ah ja...also genau nicht "Weltordnung", sondern "Zeitalter". Danke für's Übersetzen!
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Komodo Maggots!
Anmeldungsdatum: 27.05.2005 Beiträge: 4588
Wohnort: 2Fort
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(#568562) Verfasst am: 20.09.2006, 18:26 Titel: |
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Malone hat folgendes geschrieben: | Vielleicht mal die USA unter Druck setzen, auf eine Weltregierung hinwirken, Aufklärungsarbeit betreiben? Nur so Ansätze. | Bist du bescheuert? Wer schlau ist schwimm dort doch einfach mit...
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Onkel Otto Neugieriger Briefträger
Anmeldungsdatum: 09.07.2006 Beiträge: 60
Wohnort: kleines Dorf im Sauerland
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(#578990) Verfasst am: 06.10.2006, 22:22 Titel: Es kommt noch viel dicker in Europa! |
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Es kommt noch viel dicker in Europa!
”BenQisierung” der EU-Unternehmen geplant? / Matthias Wissmann besorgt das Geschäft des Kapitals
Ein am 24. September in ”Die Welt online” von Matthias Wissmann veröffentlichter Artikel verursachte keine weiteren Reaktionen im BRD-Blätterwald. Wissmann fordert darin die Schaffung einer ”TAFTA”, ausgeschrieben ”Transatlantic Free Trade Area”, übersetzt ”Transatlantische Freihandelszone” zwischen der EU und den Vereinigten Staaten.
Der CDU-Abgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union im Deutschen Bundestag behauptet in seinem Artikel, eine ”Stärkung und Festigung der transatlantischen Partnerschaft” sei ”unverzichtbar”. Was er sich darunter vorstellt, wird auch mitgeteilt: ”Harmonisierung der Rechnungslegung” (Übersetzung LF: Beschiß nach US-Muster ”ENRON”), ”gemeinsame Regulierung von global agierenden Hedgefonds” (also Abschaffung jeder Regulierung; LF), ”Handels- und Zollschranken, zuletzt auch die hohen Hürden im Agrarbereich,” müßten ”abgebaut werden” (natürlich nur auf europäischer Seite; LF) usw. Das alles bis 2015, für die Kapitalmärkte bereits bis 2010.
Was hätten denn die Europäer bitteschön von dieser Freihandelszone, betrachtet man die Analyse von Mike Whitney (”Die Beendigung der Tyrannei des Dollars”)? Dort ist doch unmißverständlich dargelegt, daß die Vereinigten Staaten derzeit verzweifelt nach Mitteln und Möglichkeiten suchen (müssen), ihr bedrucktes Papier, genannt Dollar, gegen Sachwerte einzutauschen. Eine solche Freihandelszone käme da genau richtig.
Zur Zeit hindern EU-Vorschriften die Vereinigten Staaten noch, hier völlig nach ihren Regeln zu spielen. Diese Hindernisse würden mit der Errichtung einer Freihandelszone wegfallen. Wir hätten dann zu gewärtigen:
- Ungehinderte Raubzüge von Heuschrecken (Entschuldigung, die heißen in ”Neusprech” jetzt ja anders),
- Übernahme der europäischen Märkte durch subventionierte US-Waren,
- unkontrollierte Einfuhr von Gen”lebens”mitteln und anderen Massenvernichtungsmitteln, wie vor Medikamenten und Hormonen triefendem Fleisch und pestizidverseuchtem Obst und Gemüse,
- Aufkauf von europäischen Unternehmen mit anschließender Stillegung zur ”Bereinigung des Marktes”, sprich ”Ausrottung von Mitbewerbern”, nach dem Muster BenQ / Siemens.
Daß die Vereinigten Staaten aus diesem Freihandel Nutzen ziehen können, ist also klar. Nur: Warum vertritt Herr Wissmann eindeutige US-Interessen? Ein Blick auf die Teilnehmerlisten der sogenannten BILDERBERG-Treffen hilft hier weiter. Herr Wissmann taucht dort als Teilnehmer in den Jahren 1998, 2004 und 2005 auf, verfügt also über beste Verbindungen zur internationalen Hochfinanz vom Schlage Soros und Rockefeller, die an einem solchen Ausrottungsfeldzug gegen die europäische Wirtschaft sehr wohl ein Interesse hätte. Hier wird deutlich, wessen Interessen Herr Wissmann offenbar vertritt. Es sind nicht die der Deutschen oder der Europäer!
LUTZ FORSTER
Quelle: [http://www.saar-echo.de/de/art.php?a=32610][/url]
schöne Grüße
Onkel Otto
Zuletzt bearbeitet von Onkel Otto am 06.10.2006, 22:46, insgesamt einmal bearbeitet |
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Onkel Otto Neugieriger Briefträger
Anmeldungsdatum: 09.07.2006 Beiträge: 60
Wohnort: kleines Dorf im Sauerland
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(#578998) Verfasst am: 06.10.2006, 22:46 Titel: Bilderberg-Konferenzen |
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Bilderberg-Konferenzen sind informelle Treffen von Exponenten aus Politik, Wirtschaft, Militär, dem europäischen Adel, Gewerkschaften, Medien und Hochschulen. Die meisten Teilnehmer kommen aus NATO-Staaten, seit 1989 nahmen zunehmend Personen aus anderen Staaten als den Natovertragsstaaten an den Konferenzen teil.
Bilderberg-Konferenzen sind drei Tage andauernde informelle Gespräche. Dabei werden vor allem Probleme der Weltwirtschaft und der internationalen Beziehungen besprochen. Die Gespräche münden nicht in eine Abschlusserklärung und werden auch nicht im Wortlaut veröffentlicht. Nach jeder Konferenz bekommt jeder Teilnehmer, sowie all diejenigen, die je an einer Bilderberg-Konferenz teilgenommen haben, ein Protokoll des Treffens zugesandt. Diese Protokolle sind keine Wortprotokolle, sondern nur Zusammenfassungen der Besprechungen, in denen Aussagen einzelner Redner niemals einem bestimmten Teilnehmer, sondern immer nur durch einen Verweis auf dessen Herkunftsland zugeordnet wird. Seit 1961 erhalten die Teilnehmer zusätzlich eine erläuternde Schrift, um das Bild einer solchen Konferenz zu vervollständigen.
Diese Papiere sind besonders vertraulich zu behandeln (Offizielle Erklärung). Bilderberg gilt als anerkanntes, anpassungsfähiges, vertrauliches und informelles Forum für Führungspersönlichkeiten, auf welchem unterschiedliche Standpunkte vorgetragen werden können und das das gegenseitige Verständnis erhöhen kann. Die Bilderberg-Treffen finden in abgelegenen Hotels statt, um die Sicherheit prominenter Teilnehmer zu garantieren und Vertrautheit zu fördern. Die strenge Geheimhaltung der Gesprächsthemen der Konferenzen lieferten allerdings auch Stoff für Verschwörungstheorien.
bei wikipedia gibt es mehr Informationen...bitte unbedingt lesen!!!
Quelle: [http://de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz]
schöne Grüße
Onkel Otto
Zuletzt bearbeitet von Onkel Otto am 06.10.2006, 22:56, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Ermanameraz auf Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 07.05.2006 Beiträge: 3932
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(#579003) Verfasst am: 06.10.2006, 22:55 Titel: |
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Malone hat folgendes geschrieben: | Vielleicht mal die USA unter Druck setzen, auf eine Weltregierung hinwirken, Aufklärungsarbeit betreiben? Nur so Ansätze.
Übrigens, wegen Deiner Signatur: hast Du The Embodied Mind von Varela gelesen? Eines meiner prägendsten Bücher, danach musste ich mein Philosophiestudium abbrechen... |
Offenbar weigern sich die Mainstream-Medien und alle EU Politiker strikt auch nur tacheles zu reden. Es müsste jemand so richtig auf die Kacke hauen.
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Onkel Otto Neugieriger Briefträger
Anmeldungsdatum: 09.07.2006 Beiträge: 60
Wohnort: kleines Dorf im Sauerland
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(#579106) Verfasst am: 07.10.2006, 01:44 Titel: |
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Bundesbank erzürnt Politiker
von Mark Schrörs (Frankfurt) und Birgit Jennen (Berlin)
Verärgert haben führende Politiker der großen Koalition auf die Entscheidung der Bundesbank reagiert, bis September 2007 kein Gold aus ihren Reserven zu verkaufen. Die Politiker betonten, das Gold sei Eigentum des Volkes.
"Ich bedauere das sehr, weil das dazu führt, dass der Bundesbankgewinn geringer ausfallen wird. Das ist mit Blick auf die Haushaltskonsolidierung sicher keine gute Meldung", sagte Otto Bernhardt, finanzpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der FTD. "Das ist eine Trotzkopfhaltung. Für diese Position fehlt jede sachliche Begründung", sagte SPD-Fraktionsvize Joachim Poß, der FTD. Ein Sprecher des Finanzministeriums äußerte sich dazu zurückhaltend: "Das ist Sache der Bundesbank."
Bundesbankpräsident Axel Weber hatte zuvor erklärt, die Goldreserven der Bank auch im laufenden Jahr, das am 27. September 2006 begonnen hatte, bis auf einen Bruchteil für Münzprägungen nicht antasten zu wollen. "Wir werden auch im dritten Jahr des Goldabkommens kein Gold verkaufen", sagte Weber am Rande der Sitzung der Europäischen Zentralbank in Paris.
Harte Kontroversen zwischen Politik und Bundesbank
Die enormen Goldreserven haben in der Vergangenheit mehrfach harte Kontroversen zwischen Politik und Bundesbank ausgelöst. Den jüngsten Streit hatten Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) und Weber erst in diesem Frühjahr beendet. Mit 3422 Tonnen hat die Bundesbank den größten Goldbestand weltweit nach den USA. Zum aktuellen Goldpreis entspricht das einem Wert von knapp 50 Mrd. Euro.
Nach einem Abkommen, das 15 europäische Zentralbanken 2004 geschlossen hatten, könnte die Bundesbank fünf Jahre lang je 120 Tonnen Gold verkaufen. Laut geltendem Recht flösse der Verkaufserlös über den Bundesbankgewinn in den Bundeshaushalt. Die Bundesbank will aber nicht, dass mit dem Geld Etatlöcher gestopft werden und eine ernsthafte Konsolidierung verschoben wird. Zudem argumentiert sie, das Gold sei nötig, um im Notfall den Euro zu stützen.
Gold für den Haushalt
Die Politik hingegen betont, dass das Gold Eigentum des Volkes sei. Deshalb sei es richtig, einen Teil zu verkaufen und dem Haushalt zugute kommen zu lassen. "Wir wollen, dass dieser Weg nicht verbaut wird", wiederholte SPD-Finanzexperte Poß am Donnerstag. CDU-Fachmann Bernhardt äußerte die Sorge, dass der Bundesbankgewinn ohne Goldverkäufe wohl unter 2 Mrd. Euro ausfallen könnte. "Das ist weniger, als wir erwarten", sagte Bernhardt.
Bundesbankchef Weber sagte am Donnerstag, er werde wieder mit den anderen Notenbanken in Europa verhandeln, ob diese die Verkaufsoption der Bundesbank wahrnehmen wollen. Genauso war die Bundesbank 2004 und 2005 verfahren. Dabei hatte sie sich aber das Recht gesichert, die Option wieder zurückzuholen. Ob das auch diesmal so sei, wollte Weber nicht sagen.
Matthew Turner, Edelmetallspezialist bei Virtual Metals in London, wertete Webers Aussagen als Indiz dafür, dass die europäischen Zentralbanken insgesamt die volle Verkaufsoption in diesem Jahr über 500 Tonnen ausüben. Der Goldpreis war zuletzt vom Jahreshoch im Mai bei 730,40 $ je Feinunze auf 570,20 $ gefallen - was auch den Wert der Bundesbankreserven bereits erheblich gemindert hat.
Quelle [http://www.ftd.de/politik/deutschland/119517.html]
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Onkel Otto Neugieriger Briefträger
Anmeldungsdatum: 09.07.2006 Beiträge: 60
Wohnort: kleines Dorf im Sauerland
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(#579107) Verfasst am: 07.10.2006, 01:47 Titel: |
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kleiner Ausschnitt der Kommentare zu dem Artikel der Financial Times Deutschland
Betroffener
Finger weg vom Tafelsilber
Da das Gold den Bürgern - dem Volk - gehört soll es da bleiben wo es ist. In der Bank.
Das deutsche "Tafelsilber" gehört nicht in klebrige Politikergriffel, die damit nur Unsinn anrichten zum Schaden aller anrichten.
Ronald Spernau
Es gibt genug Papiergeld
Verkaufen ? und dann ? Es gibt genug Papiergeld. Statt immer mehr Volksvermögen zu verscherbeln sollten die Politiker mal daran denken ob man den Euro über die Goldreserven der europäischen Staaten nicht auch stabilisieren kann. Gemeint ist eine relative Golddeckung. Aber wahrscheinlich bei dieser vorhandenen Papiergeldflut nur ein Wunschtraum
Gerhard Apfelbach
ganz im Gegenteil ..
.. wertlose US $ über eine Nacht und Nebel Aktion in Gold und sonstige Werte tauschen. Bevor andere merken, dass Dollars eigentlich gar nichts wert sind
lehrberger
politiker konnten noch nie rechnen
es zeigt wie unverantwortlich sich politiker in die geldwirtschaft einmischen wollen von der sie absolut nichts verstehen. sie bedienen sich nur immer am vermögen der anderen und am vermögen des volkes.
die bundesbank muss eigenständig handeln und der politik sollte man hier entlich mal den mund stopfen.
Meyer
Pulver längst verschossen
Vielleicht hat die Bundesbank ja nur noch ihr öffentlich vorzeigbaren 10 Tonnen, die in Frankfurt gestapelt sind. Es glaubt doch wohl niemand, dass sie auf die 2500 Tonnen, die in den USA lagern sollen, zugreifen kann?
Vielleicht ist ja alles Pulver schon verschossen, womit der Goldpreis gedrückt wurde und wird. Das wäre ein gutes Zeichen. Ich glaube, jeder sollte sich selbst "wetterfest" machen und etwas an Gold kaufen, bevor das Zettelgeld in den Papierhimmel aufsteigt. Es wäre zu wünschen, dass die Bundesbank hart bleibt. Aber welche Rolle spielen 50 Mrd EUR in Gold gegenüber Schulden von offiziell 1.550.000.000.000 EUR. Es wäre ein Tropfen auf den heissen Stein.
Carola Freund
Politiker sollen gefälligst erst uns fragen
Bevor die Politiker in angeblich unserem Namen sprechen, sollen sie uns erst einmal fragen. Meiner Meinung nach ist die Entscheidung von Axel Weber richtig, da Banknoten um ein vielfaches weniger wert sind, um nicht zu sagen gar nichts, als das Gold. Politiker sollten erst einmal lernen, ordentlich zu haushalten und nicht ständig ein Loch stopfen, in dem sie ein anderes aufreißen. Ich denke hier nur an die Millionen von Euro, die bereits durch die unsägliche Gesundheitsreform den Bach heruntergeflossen ist oder an die jährlichen Steuerverschwendungen, festgehalten vom Bund der Steuerzahler. Langsam frage ich mich wirklich, wo wir hier eigentlich leben?
Burkhard Packeiser
Goldverkäufe
Die Bundesbank handelt richtig. Wenn sie den Forderungen nach Goldverkäufen, welche seit Jahren regelmäßig immer wieder von Politikern von rot bis schwarz gefordert werden, nachgegeben hätte, wäre des Volkes Vermögen längst wirkungslos verpufft. Somit ist wenigsten das wertlose Papier(geld) mit etwas wertbeständigem gedeckt. Bei der enormen durch die gewissenlosen Politiker verursachten Schuldenaufhäufung ist die nächste Währungsreform vorprogrammiert. Es ist nur eine Frage der Zeit.
Erwin Wedemann
Goldreserven
Die Politik sollte eine Lehre aus den in der Vergangenheit getätigten Goldverkäufen der Schweiz und England ziehen. Der Deutsche Bürger hat das verbriefte Recht, über geplante Goldverkäufe ein Wörtchen mitzureden. Wenn die Mehrzahl aller Analysten dem Gold eine positive Performance voraussagen, dann wäre es eine nicht wieder gutzumachende Sünde, bestehende Reserven zu den aktuell notierten Dumpingpreisen zu verschleudern.
Auswanderer in Spe
Alles verkaufen!
Ich finde, wir sollten alles verkaufen! Unser Gold, sämtliche Gebäude der öffentlichen Hand, Süßwasserreservoires, Abflußkanäle, alles verscherbeln um Haushaltslöcher zu stopfen.
Der Haushalt wäre damit zwar immer noch löchrig wie ein Sieb, aber man hat wenigstens etwas GETAN! Jawoll.
Und das Volk darf dann Miete für die Abflußkanalnutzung zahlen, die Gebäude von amerikanischen Aufkäufern zurückleasen ( Lonestar!), die mit ihrem wertlosen Mickymausgeld unsere Sachwerte regelrecht GESCHENKT bekommen!
Rechne ich solches Gebaren auf ein Unternehmen runter- müßte das Unternehmen Insolvenz anmelden.
Gibt es den Straftatbestand der Insolvenzverschleppung bei Politikern nicht???
Buttkewitz
Erst verkaufen, wenn das Weltfinanzsystem zusammengebrochen ist!
Der Euro wäre im Ernstfall nicht zu retten, aber der deutsche Staat und die Kommunen könnten sich über den dann astronomischen Wert des Goldes weitgehend entschulden und das Land aus der Sackgasse führen.
Man kann nur den Kopf schütteln über so viel Unwissenheit der Politik. Fazit:Mehr Gold kaufen und notfalls dafür mehr Schulden machen - aber nur dafür!!!
Dieter Köhler
Geldmacht
Die ständige Inflation betrügt gerade die kleinen Leute um den Wert der hart erarbeiteten Ersparnisse. Wenn Politiker wie Poß das Gold der Währungsreserve ebenso verjuckeln wollen wie die Kredite für den Staatshaushalt, dann kann das niemanden wundern. An das Szenario eines Währungszusammenbruches verschwenden solche Leute ohnehin keinen Gedanken. nachgewiesenermaßen denken die Herrschaften auch nicht an die Bestandsfähigkeit des Staates, sonst hätten sie ihn nicht mit überbordenden Verpflichtungen überladen.
Zeisberger
Finanzierung von Subventionen und Aufrüstung mit Gold
Es ist vollkommen richtig, dass die Bundesbank Ihre Option zum Verkauf des Goldes nicht wahrnimmt, weil die Verkaufserlöse nicht zum ankurbeln der Konjunktur, sondern in den Wehretat und für Subventionen verwendet werden. Dies können wir uns in der momentanen Situation nicht leisten. Die Bundeswehr hat in Afganistan, im Libanon und im Kongo nichts zu suchen. Diese Einsätze verschlingen Milliarden von Euro. Desweiteren sollten Lobbiisten von Wirtschaftsverbänden (z.B. die Stromindustie mit den Oligopol-Unternehmen EON, RWE, ENBW und Vattenfall) aus dem Bundestag entfernt werden. Man sollte eher bei der Steuerverschwendung ansetzen anstatt das Gold zu verscherbeln!
VS1971
Die Bundesbank handelt richtig
Das Gold der Bundesbank wird schon bald benötigt werden, wenn der Euro, der auf einem vollkommen ungedeckten Papiergeldsystem (Fiat Money) basiert, durch eine neue, vollkommen durch Gold gedeckte oder gar eine reine Goldumlaufwährung ersetzt werden muss. Fazit: Die Bundesbank handelt richtig, das Gold sollte aus den USA geholt und aufgestockt werden!
T. Wiecha
Blutige Nase
Die Politiker haben Recht. Das Gold gehört dem Volk. Und so soll es auch bleiben! Die Politik hat schon alles versilbert was nicht niet- und nagelfest ist, gut dass es auch etwas gibt woran sie nicht kommen. Seit Hr. Waigel haben sich schon viele Politiker bei der Bundesbank eine blutige Nase geholt und ich hoffe es kommen noch sehr sehr viele dazu!
Alfons M Geierstanger
Volksverarmung
So kann eine Nation verarmen!
Es wird Zeit, daß wir uns von den derzeitigen Politikern verabschieden und sie in die Wüste (oder den USA) schicken. Wann werden wir wieder mehr auf unsere Volkswirtschaftler und Ökonomen hören und nicht auf das machterhaltungsgeschwafel unserer derzeitigen Politiker-
kaste. Noch ist es nicht zu spät und Deutschland nicht ganz ausverkauft.
Aber wer nimmt zukünftig das Ruder indie Hand.
Ein äußerst besorgter, noch hier wohnender STAATSBÜRGER
Theo Schneider
Grotesk und unerträglich
Jeder Politiker der sich für den Verkauf von Gold ausspricht zeigt damit absolute Unwissenheit.
Es ist geradezu grotesk Gold für wertloses Papier bzw. eine virtuelle Zahlenminderung bei den Schulden wegwerfen zu wollen.
Ich ertrage den ganzen Wahnsinn die Dummheit und Dreistigkeit der Politiker in diesem Land nicht mehr und werde auswandern und dieses Ausbeuterland schnellst möglich verlassen.
Bei den "herrschenden" Verhältnisen sehe ich keine Zukunft mehr in diesem Abzocker-System welches von einer korrupten Politiker Clique gesteuert wird in Frieden leben zu können.
Man kann nur hoffen dass das deutsche Gold für einen Wiederaufbau nach dem kommenden Zusammenbruch noch vorhanden ist.
Vielleicht komme ich ja wieder und "tausche" dann ein Kilo Gold gegen ein Haus mit Garten und schönem Grundstück.
Dies passiert vielleicht schneller als manch einer heute glaubt!
H.-Dieter Kleng
Haarsträubender Unfug
Ich melde mich jetzt noch einmal zu Wort, weil das Politiker-Geschwafel zu unseren Goldreserven ein wirklich haarsträubender Unfug ist! Die Goldreserven der Bundesrepublik dienen dazu, um nach einem Zusammenbruch des Währungsssystems wieder von vorn anfangen zu können. Außerdem sorgen sie für eine halbwegs stabile Währung. Deutschlands Gold ist also auch eine Versicherung für den Euro (wenn auch eine dramatische Unterversicherung).
Den Politikern sollte stattdessen mal folgende Frage gestellt werden: Wo lagert denn das ganze deutsche Gold? Die Antwort lautet: 10 bis max. 60 Tonnen lagern in Frankfurt/Main. Mehr nicht. Die restlichen ca. 3000 Tonnen lagern in New York bzw. Standort unbekannt. Und die USA machen seit Jahrzehnten keine Revision ihrer Lagerbestände mehr. Das deutsche Gold ist also im Ernstfall wohl möglicherweise gar nicht wirklich verfügbar.
Dazu kommt das Problem des sog. "Papiergoldes". Der physische Goldmarkt läuft fast ausnahmslos über Zürich. Der Papiergold-Markt in London umfaßt dagegen etwa die 100fache Menge allen real verfügbaren Goldes. Daß da irgendetwas nicht stimmen kann, leuchtet wohl jedem ein.
Bei den jetzigen Preisen ist Gold ein klarer Kauf. Der Bundesregierung, z.B. Frau Angela Merkel, sollte die Frage gestellt werden, wieso auf dem aktuellen Goldpreis-Niveau keine KÄUFE getätigt werden! Jeder, der auch nur einen Schimmer von der Realität besitzt, würde in der jetzigen schlimmen Situation die Goldreserven eher aufstocken als abschmelzen.
Frau Merkel sollte sich auch darum kümmern, daß Deutschland seine Reserven physisch angeliefert bekommt. Das ist wichtiger als bspw. irgendeine Gesundheitsreform, wo nur bestehende Papiergeld-Kuchen neu zwischen den Lobbyisten verteilt werden. Und Frau Merkel sollte vielleicht zunächst einmal eine Lektion in Volkswirtschaftslehre erhalten, wo man ihr die fundamentalen Funktionen von Geld etwas näher erklärt.
H.-D. Kleng
Melanie Gatzke
Ist das Panik vor der Pleite?
Jetzt sind sie wirklich langsam alle bescheuert, das meine ich ernst und ist keine witzige Bemerkung. Ich brauche keine Einzelheiten zu liefern , wäre nur Wiederholung, das wurde schon zur genüge getan in vorhandenen Beiträgen.
Stoppt diese Narren und geistig verwirrten Dilletanten in Berlin.Wenn das so weitergeht, sind Neuwahlen wirklich eine Überlegung wert. Wir werden noch aufwachen, viele sind es schon.Ich glaube , jede dieser Parteien hat ihre 3.Garnitur der sog. "Führungselite "abgestellt nach Berlin , die erste Garnitur ist in der Wirtschaft untergetaucht.Vielleicht sollten wir ein paar Taucher losschicken, diese Leute an Land zu ziehen. Was jetzt da ist ,sind geistig engstirnige Profilneurotiker., unfähig Gesamtzusammenhänge zu erkennen, geschweigedenn in diesen zu denken. Na ,dann! Dann ade du Wirtschaftswunderland, Wunderland ist abgebrannt.!
"Denk ich an Merkel in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht." Man sollte wohl in Zukunft niemanden an die Macht lassen, der nicht wenigstens 10 Jahre auf dem freien Arbeitsmarkt gearbeitet hat, der weiß, wie die Welt sich dreht. Die drehen sich nur noch selbst im Kreis, immer bedacht auf Wahlen -Profit und Medienwirksames Verhalten. Wir werden es ihnen danken.
Wo bleibet das , was man mal einen "Staatsmann" nannte? Der wurde durch Hampelmänner ersetzt.Durch wen ? Vom Volk. !Politiker sind auch Spiegelbild der Gesellschaft. Sie sind auch ein Produkt - ein Ergebnis vorangegangener Erziehung ,Bildung und der Prägung sonstiger Einflüsse aus der Gesellschaft. so haben wir das , was wir alle letztendlich selber herbeigeführt haben. Jetzt bekommen wir es zu spüren, das ist der Unterschied zu abstrakten Wahrnehmung.
Theo Schneider
Mir wird übel wenn ich an Deutschland denke
So marode wie dieses System mittlerweile ist und wie weiterhin das Volk ausgebeutet wird, die letzten Werte und lebenswichtigen Ressourcen gegen bedrucktes Papier verscherbelt werden und auch das Gold im Fokus dieser Politverbrecher steht, da ist es höchste Zeit endlich die Reißleine zu ziehen.
Auch wenn es unmöglich scheint wünsche ich mir sehnsüchtigst einen Staatsstreich und totalen Umsturz in Deutschland.
Die Macht gehört endlich aus den Händen der Konzerne und deren politischen Lakaien, das Volk ist bereits genügend ausgeblutet, die Konzerne bekommen den Hals jedoch niemals voll.
Die Energieunternehmen gehören als erste "sofort enteignet" um die Versorgung mit fairen Preisen zu sichern und wenn andere Konzerne daraus nichts lernen sollten weitere Enteignungen folgen. Wir brauchen eine komplett neue Basis für ein kommendes Gesellschaftssystem. Der Mensch sollte dabei an erster Stelle stehen und nicht Macht, Gier und Profit um jeden Preis.
Man sollte das Gold nutzen und eine eigene neue stabile Währung damit schaffen. Man müsste ein humanes, menschliches Gesellschaftsmodell entwickeln welches wirklich einen Fortschritt in der Evolution des Menschen darstellt.
Momentan läuft die Evolution des Menschen mit Vollgas auf Selbstzerstörung und Selbstvernichtung und warum???
Wegen Geld, Macht und Profitgier.
Mir wird übel wenn ich an Deutschland denke, was bleibt ist ein Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit da ich dem System vollkommen ausgeliefert bin.
Gerhard Apfelbach
SdGG e.V.
So hilflos werter @Theo Schneider sind wir gar nicht. Wir müssten uns nur von einer Parteiendiktatur befreien, die uns schon über 60 Jahre einredet, was wir doch für schlechte und böse Demokraten sind und gar nicht allein entscheiden können. Ein erster Schritt wäre doch mal die Gründung eines Vereins (typisch deutsch) mit dem Vereinszweck: Schutz und Umsetzung des Grundgesetzartikels 20 Absatz 4 mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen. Aber in sofern haben die Liberalen und Rimplers hier im Forum leider recht. wir sitzen nur und jammern. Zeigen wir denen doch mal, dass wir auch handel können. O.K. man wird doch mal träumen dürfen
Interessierter Zuschauer
geteilte Übelkeit
Die Zeilen von Theo Schneider hätten es besser nicht ausdrücken können. Etwas wütend und überspitzt zwar, aber die Richtung passt exakt. In diesem Sinne kann man sich allerdings derzeit recht entspannt zurücklehnen und dem Treiben genüsslich zuschauen. Die Koalition ist das Beste, was der BRD passieren konnte. Und sie macht ihre Arbeit erstaunlicherweise noch "besser", als man es sich hätte wünschen können. Alle Wähler haben sich diese "Regierung" wirklich verdient. Es bleibt ein ewiges Rätsel, wie die Mehrheit der Deutschen ihre Stimme an Personen verteilen kann, die alles andere als die Interessen des Landes und der hier lebenden Menschen im Sinn haben. Aber wenn Politiker ein Spiegelbild der Gesellschaft sind, dann hackt man sich wohl gegenseitig kein Auge aus. Oder ist einfach nur dumm. Und bastelt gemeinsam am Erhalt des Systems, in dem es sich mit einer zeitgemäßen Portion aus Eigennutz und Verantwortungslosigkeit anscheinend noch immer gut leben lässt.
Der Wohlstand einer Gesellschaft entsteht immer auf Kosten einer anderen. Ist schon lustig, wie die deutsche Politik den Wohlstand von wenigen Deutschen auf Kosten der meisten Deutschen umorganisiert. Das nennt sie Freiheit, Europa oder chancenreiche Globalisierung. Alternativen als Abwarten gibts leider nicht.
Das deutsche Volk ist größtenteils enthirnt und wird den entscheidenden Erkenntnisgewinn erst erlangen, wenns wirklich ans persönliche Fell geht. Und politisch glimmt auch nix am Horizont. Auf der rechten Seite ist man visionslos am Lagerfeuer mit der Karte von 1939 eingeschlafen und auf der linken forscht man emsig, wie neoliberale Grundsätze ins eigene Parteiprogramm reingemogelt werden können.
Am besten schlägt man einen Feind mit dessen eigene Waffen. Schauen wir also entspannt zu, wie einfallsreich sich die Demokratie in der BRD weiter selbst den Hintern versohlt.
traurige Grüße
Onkel Otto
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sparkle usual suspect
Anmeldungsdatum: 23.03.2006 Beiträge: 95
Wohnort: Asien
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(#579114) Verfasst am: 07.10.2006, 03:00 Titel: Re: Gold und wirtschaftliche Freiheit |
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Onkel Otto hat folgendes geschrieben: |
Wenn Banken Geld ausleihen, um produktive und profitable Unternehmen zu finanzieren, werden die Ausleihungen rasch zurückgezahlt und Bankkredit ist weiterhin allgemein verfügbar. Aber, wenn die mit Bankkredit finanzierten Geschäfte weniger profitabel sind und nur langsam zurückgezahlt werden, spüren die Banker schnell, dass ihre ausstehenden Darlehen zu hoch sind im Verhältnis zu ihren Goldreserven und sie fangen an, mit neuen Ausleihungen zurückhaltender zu sein, üblicherweise, indem sie höhere Zinsen berechnen. Dies begrenzt die Finanzierung neuer Unternehmungen und erfordert von den bestehenden Schuldnern, daß sie ihre Gewinnsituation verbessern, bevor sie Kredite für weitere Expansionen bekommen können.
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Dieser Absatz gehoert gerahmt. Ich war zu Zeiten der Asienkrise in Asien, bin es auch jetzt und kann Euch berichten, dass schon wieder fleissig eine 'bubble' nach der anderen aufgepustet wird.
Da gibt's IMHO nur zwei Loesungen: investiert Euer Geld in Bildung! Oder kommt in mein Land und lasst Euch von einem der Volksstaemme aufnehmen, die von Geld zwar schon einmal gehoert, es aber nie gesehen haben.
_________________ born to be free
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Onkel Otto Neugieriger Briefträger
Anmeldungsdatum: 09.07.2006 Beiträge: 60
Wohnort: kleines Dorf im Sauerland
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(#612169) Verfasst am: 02.12.2006, 00:06 Titel: Weltwährung auf Abruf |
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Der Dollar gilt als Reservewährung der Welt, doch sein Sturz lässt sich nur noch verzögern, nicht verhindern.
Die Folge könnte eine globale Wirtschaftskrise sein. manager-magazin.de präsentiert Auszüge aus dem Buch "Weltkrieg um Wohlstand" des SPIEGEL-Journalisten Gabor Steingart.
Für die Investoren auf den Kapitalmärkten ist eine Wirklichkeit erst dann eine Wirklichkeit, wenn die Mehrzahl der Anleger davon überzeugt ist - und sich entsprechend verhält. Derzeit belauert jeder den anderen. Alle wissen: Der Traum von der stabilen Wirtschaftssupermacht ist eigentlich ausgeträumt, aber alle halten die Augen noch eine Weile geschlossen.
Die Spartätigkeit in Amerika ist zum Erliegen gekommen. Die Auslandsverschuldung der USA wächst an jedem Wochentag um rund anderthalb Milliarden Dollar und liegt bei insgesamt drei Billionen Dollar.
Die Privathaushalte sind im In- und Ausland mittlerweile mit neun Billionen Dollar verschuldet, wobei 40 Prozent dieser Schulden allein seit 2001 entstanden sind. Die Amerikaner genießen eine Gegenwart, für die sie immer größere Stücke der Zukunft verkaufen. Mit Fug und Recht kann man heute sagen: Die Wirtschaftskrise, die der Welt ins Haus steht, ist die bestprognostizierte der neueren Geschichte. Der heutige Boom in den Vereinigten Staaten ist nicht die Widerlegung der Krise, sondern ihr Vorbote.
Die Abhängigkeit ausländischer Notenbanken vom Dollar wird dessen Sturz verzögern, aber nicht verhindern. Eine Schneewehe hat sich gebildet, die zur Lawine werden wird. Sie wächst in atemberaubendem Tempo. Sie kann sich morgen lösen, in ein paar Monaten oder auch erst in Jahren. Vieles, von dem die Zeitgenossen glauben, es sei unsterblich, wird eine globale Währungskrise unter sich begraben; womöglich auch die Führungsrolle der USA.
Die Verschuldung wächst, der Importsog verstärkt sich, ein durch die Wirklichkeit nicht mehr gedeckter Optimismus wurde zur Staatsräson. Kommissionsmitglied Lester Thurow zieht heute eine ernüchternde Bilanz: "Niemand wird eine amerikanische Zahlungsbilanzkrise für möglich halten", sagt er. "Bis sie eintritt."
den kompletten "aktuellen" Artikel aus dem Managermagazin gibt es hier!
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