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chiring
Asatru



Anmeldungsdatum: 11.08.2005
Beiträge: 1694
Wohnort: Westfalen

Beitrag(#637693) Verfasst am: 10.01.2007, 00:15    Titel: Antworten mit Zitat

Billy Goat hat folgendes geschrieben:

Sicherlich ist es für einen Muslim schwieriger, überzeugter Demokrat zu sein als für einen Atheisten oder Agnostiker.


Wenn das so dermaßen schwierig ist sich in der Gesellschaft in der man Jahrzehnte lebt, auch an die demokratischen Gepflogenheiten zu gewöhnen dann kann man sich fragen ob es da nicht fundamentale Behinderungen gibt.

Zitat:
Trotzdem ist beides möglich..

Weil ein Mensch sich prinzipiell dazu in der Lage sehen müßte, ... Die Frage ist nicht das "können", sondern das "wollen".

Zitat:
Mich würde interessieren, wie deine favorisierte Behandlung des Islams aussähe?

Zunächst würde ich den Paragraphen über die Religionsfreiheit - wenn nicht schon so auslegbar - dahingehend ändern das eine persönliche Glaubensfreiheit garantiert ist, - aber nicht die vollkommene Religionsfreiheit als Propagierung eines Gesellschafts - und Wertesystems.
Ausnahmeregelungen bspw. für das Schächten, was hinter tierschutzrechtlichen Mindesstandards zurückbleibt, übrigens sogar hinter vorchristlichen Standards (!) kann ich nicht zugunsten eines kultivierten Schuldbewußtseins gegenüber dem jüdischen Volk akzeptieren.
Es gäb da noch so einiges, aber das schreib ich beitzeiten.

Das jeder Mensch nach seiner Facon glücklich werden sollte war von Friedrich II ursprünglich im Sinne der Konfessionen gemeint. Vollkommen andere Wertesysteme zu importieren und generell zu tolerieren war wohl kaum im Sinne des Edikts.

Zitat:

Die meisten radikalen Ideen haben auf den ersten Blick einen gewissen Reiz. Nur, die Deutschen dürfen die Radikalen sogar als Volksvertreter in die Landtage wählen. Dass das Land völlig verkommen ist, wird auch von bestimmten Deutschen verbreitet, nur angebotene Ausweg sieht anders aus.


Warum drückst Du dich nicht etwas deutlicher aus?

- Die CDU in Köln fühlte sich vor einiger Zeit von den grauen Wölfen unterwandert.
- Die Grünen organisieren Gelder für angebliche Migrationsforscher die eine pro Kopftuch Agenda contra Rassismus erklären und die Schuld zu Zwangsheiraten an Europas Politik festmachen - sie wurden u.a. von Alice Schwarzer und Necla Kelek kritisiert.
- Die VHS in Spandau sieht sich Ehemännern gegenüber die ihren Frauen, die Integrationskurse besuchen, verbieten mit Männern zu sprechen.
- Der Berliner Senat billigt unkontrollierten Islamunterricht an staatlichen Grundschulen durch die "Islamische Förderation".
- Australiens oberster islamischer Geistlicher (und nicht er allein) spricht sich gegenüber Frauen so aus:
"Wenn man Fleisch unabgedeckt nach draußen auf die Straße stellt, in den Garten, in den Park oder auf den Hinterhof - und die Katzen kommen und fressen es: Wessen Schuld ist das dann - die der Katze oder die des unabgedeckten Fleisches?", hatte der 64-Jährige in seiner Predigt gefragt. "Das nicht abgedeckte Fleisch ist das Problem", beantwortete er die Frage selbst.
"Wenn die Frau sich zu Hause aufhalten würde und verhüllt wäre, gäbe es keine Probleme"

Ich würde sowas radikal nennen und das verursacht auch einen gewissen Reiz bei mir.
Und trotzdem würde ich nicht sagen das "Muslime so sind".

Nebenbei hört man von 14 Jährigen, die ihre Hand zum Hitlergruß erheben, was dem Spiegel ein Bericht wert ist. Wie sich die Politik und deren Betroffenheitsbeauftragen durch solche Verhältnismäßigkeiten selbst entwerten steht auf einem anderen Blatt: Nach jüngsten Umfragen meinen 82% der Deutschen das die Politik keine Rücksicht auf die Interessen des Volkes nimmt. Wer vertritt denn dann das Volk - als "Volksvertreter"?
Wer sich dann noch wundert das rechte Parteien Zulauf erhalten dem ist nicht mehr zu helfen.
Petra Pau von der Linkspartei erklärt öffentlich - ohne die Umstände zu kennen - das der Angriff auf Ermya M. "nur die Spitze des Eisbergs fremdenfeindlicher und rassistischer Gewalt in Deutschland" ist. Ein "Angriff" der erwiesernermaßen bloß eine Schlägerei unter Betrunkenen war.
So werden Nazis zu Opfern stilisiert. Wären die Nazis etwas cleverer, Unterstützung hätten sie reichlich.

Bei entsprechender Information wäre dein leiser verschwörungstheoretischer Ansatz schnell von der Realität überholt. Nazis sind programmatisch freiheits- und demokratiefeindlich, doch es sind längst nicht die einzigen Freiheitsfeinde. Die anderen - womit ich die "muslimischen Verbände" meine - sind ungleich aktiver, erfolgreicher und auch aggressiver und cleverer - denn sie nutzen ungeniert Grundrechte der Gesellschaft aus. Sie können so nur agieren weil sie verharmlost und schöngeredet werden und es ist auch nicht so, das alle Muslime das schlecht finden würden.

Zitat:
Deshalb muss den "geistigen Brandstiftern" auch ordentlich Widerstand geleistet werden. Aber ist das nicht eigentlich klar?

Die Betonung liegt wohl mehr auf "eigentlich". Denn eigentlich ist ja auch klar das die Deutschen sich selbst nicht trauen dürfen, oder?
_________________
.


Zuletzt bearbeitet von chiring am 10.01.2007, 03:06, insgesamt einmal bearbeitet
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chiring
Asatru



Anmeldungsdatum: 11.08.2005
Beiträge: 1694
Wohnort: Westfalen

Beitrag(#637727) Verfasst am: 10.01.2007, 00:52    Titel: Antworten mit Zitat

chiring hat folgendes geschrieben:
...schnell von der Realität überholt.


Weil das ja auch noch (igentwie) etwas im Thema ist:

Zitat:
Der Linkspartei-Abgeordnete Keskin verwirrt seine Fraktion mit Äußerungen zum türkischen Völkermord an den Armeniern. Der türkischstämmige Politiker zieht das Massaker aus dem Jahr 1915 in Zweifel...

...ein Bericht des "Tagesspiegel" Anfang vergangenen Monats hat jetzt allerdings eine verschärfte Debatte ausgelöst: "Deutsche Sozialisten tolerieren Völkermordleugnung

Deutsche tolerieren ... die türkische Leugnung.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,458727,00.html
_________________
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caligula
Atheist



Anmeldungsdatum: 31.05.2005
Beiträge: 184

Beitrag(#637734) Verfasst am: 10.01.2007, 01:00    Titel: Antworten mit Zitat

diese permanenten diskurse über islam multikult und leitkultur werden nicht fruchten wenn nicht das profunde inhärente dilemma einer liberalen pluralisitischen gesellschaft: wird die norm(leitkultur) gesetzt und assimilation forciert so lässt sich nicht mehr von eben dieser sprechen .. wird nun aber ohne diese angleichung eine parallelgesellschaft zugelassen ( die primär aus ungebildeten ausländischen proletariern besteht)so wird die härtere (daher ausgrenzend intolerante die im besitz der wahrheit ist) und reproduktivere die pluralistische dominieren und verdrängen die sich andernsfalls ohnehin zu einer solchen transformiert hätte.
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Die Moral ist für Sklaven geschaffen, für Wesen ohne Geist.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 45792
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#637786) Verfasst am: 10.01.2007, 03:01    Titel: Antworten mit Zitat

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
ok bernie, dann aber bitte konsequent.
die suppenküchen der jesus-freaks auch dichtmachen, ok?


Von "dichtmachen" spreche ich ohnehin nicht, das habe ich bereits erlaeutert. Aber wenn Du sagst, dass man Suppenkuechen von eindeutig missionierenden Jesusfreaks genausowenig unterstuetzen sollte wie die von extremistischen Politsekten, dann werde ich Dir nicht widersprechen.

Sagen wir mal so, wenn mich ein Nazi um eine Spende fuer die "nationale Tafel Volkssolidaritaet" bittet, wuerde ich genauso wenig mein Portmonaie zuecken wie fuer den Jesus-Freak fuer seine "Tafel Naechstenliebe und Evangelium". Beiden wuerde ich antworten, dass ich lieber einen Beduerftigen bei mir zuhause zum Mittagsessen einlade als ihn denen auszuliefern... Cool


dessen ungeachtet halte ich Suppenkuechen, die von religioes motivierten Menschen betrieben werden, die diese weder zur Missionierung benutzen noch bestimmte Gruppen aus ethnischen oder religioesen Gruenden ausgrenzen oder sonstwie diskriminieren, auch weiterhin fuer absolut unterstuetzenswert!

Fuer eine von einer Kirchengemeinde in Washington D.C betriebene Suppenkueche habe ich auch schon selbst als Freiwilliger gearbeitet. Denen war es egal, an was die Obdachlosen glaubten, die dort auf der Matte standen, da bekam jeder sein Essen, ohne dass man ihn mit Bibelspruechen zugelabert hat. Genauso war es mir dann egal, ob die Betreiber Sonntags in die Kirche gehen oder nicht.

Gruss, Bernie

P.S.: Auf eine Suppenkueche von irgendwelchen "Jesus-Freaks" in einer Umgebung, in der auch viele Juden oder Moslems wohnen und die demonstrativ auschliesslich "Schweinefleischsuppe" anbieten wuerde um Moslems und Juden als "Nichtchristen" auszugrenzen, wuerde ich auch aehnlich ungehalten reagieren wie auf die Nazisuppenkasper. Rassismus, religioese Intoleranz und Ausgrenzung ist immer widerlich, voellig egal wer sowas macht!
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Billy Goat
registrierter User



Anmeldungsdatum: 13.12.2006
Beiträge: 28

Beitrag(#638054) Verfasst am: 10.01.2007, 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Natuerlich ist der "kinderschlachtende Jude" ein Phantasieprodukt und eine hetzerische Unterstellung von der Art, wie sie gegenueber Moslems auch oft vorgebracht werden!


Wo werden Unterstellungen gegen Muslime vorgebracht, die frei erfunden sind? Um mit der Ritualmordlegende mithalten zu können, müsste es eine Behauptung sein, die nicht nur erlogen, sondern auch besonders geschmacklos ist (z.B. dass Muslime sich an Schafen oder Ziegen vergehen würden). In den Medien, die ich verfolge, kommt Hetze solcher Art definitv nicht vor.

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Ansonsten wieder das alte Spiel. Es wird zwischen "Islamisten" und "Moslems" hin und her gewechselt, wie es gerade passt. Es wird einfach gepostet "Die Moslems sind gefaehrlich" und wenn man das moniert, dann heissts auf einmal wieder "Die Islamisten", wo vorher "die Moslems" stand aber man behauptet trotzdem munter weiter es waeren "die Moslems", die gefaehrlich waeren.


Ich hab' genau einmal Muslime statt Islamisten geschrieben und auch bereits zugegeben, dass das eine grobe Vereinfachung war. Also, wo wird dergestalt argumentiert?

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Kleine radikale Minderheiten werden dazu benutzt um gegen ganze Religionen oder Ethnien zu diffamieren.


Wenn du nicht dazuschreibst, was genau jetzt gemeint ist, ist das imho witzlos. Solltest du den Karikaturenstreit meinen, verweise ich darauf, dass ich immer noch die Karikatur suche, die alle Moslems pauschal als Terroristen darstellt.

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Das kann man drehen und wenden wie man will, wenn Du weiterhin so tust als ob "islamisch" und "islamistisch" austauschbare Begriffe waeren, dann wirst Du weiterhin meinen Widerspruch herausfordern.


Wo tu ich das denn?

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Wie wuerdest Du eigentlich reagieren, wenn jemand andauernd die Begriffe "deutsch" und "nazistisch" miteinander vertauschen wuerde, je nachdem wie's gerade passt und mit dem Ziel seine Botschaft unters Volk zu streuen, dass im Grunde genommen alle Deutschen Nazis sind?


Ich verstehe zwar nicht, warum du mich das fragst, aber ich würde es ganz einfach abstreiten und behaupten, dass Mehrheit der Deutschen bei der letzten Bundestagswahl für linke Parteien gestimmt hat.

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Das Problem besteht darin, dass die karitative Arbeit der Hamas als Fassade dazu dient, die eigene Ideologie zu verbreiten und Personal zu rekrutieren, auch Bombenschmeisser, insofern sehe ich schon Probleme. Wobei ich es fuer wesentlich gefaehrlicher halte, dass die Hamas auch Schulen betreibt und nicht bloss Suppernkuechen.

Einig sind wir uns mit Sicherheit darin, dass Verbote von karikativen Einrichtungen der Hamas sinnlos bis kontraproduktiv waeren. Den Menschen Alternativen zu den Hamaseinrichtungen anzubieten ist da sicherlich besser geeignet, die Machtbasis der Hamas zu erodieren. Wenn man das Hamaskrankenhaus einfach dichtmacht und die Leute dann ohne medizinische Versorgung dastehen, dann ist das wohl eher ungeeignet um die Menschen von einer Unterstuetzung der Hamas abzuhalten.


Hm, dann hatte ich dich missverstanden. Ich war davon ausgegangen, du würdest dich für die Schließung solcher Suppenküchen aussprechen.

chiring hat folgendes geschrieben:
Billy Goat hat folgendes geschrieben:

Sicherlich ist es für einen Muslim schwieriger, überzeugter Demokrat zu sein als für einen Atheisten oder Agnostiker.


Wenn das so dermaßen schwierig ist sich in der Gesellschaft in der man Jahrzehnte lebt, auch an die demokratischen Gepflogenheiten zu gewöhnen dann kann man sich fragen ob es da nicht fundamentale Behinderungen gibt.


Ganz sicher gibt es da Behinderungen und es ist auch nicht unwahrscheinlich, dass sie schwerwiegender sind, als ich es mir vorstelle.

chiring hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Trotzdem ist beides möglich..

Weil ein Mensch sich prinzipiell dazu in der Lage sehen müßte, ... Die Frage ist nicht das "können", sondern das "wollen".


Hm, ich bin nicht sicher wie du das meinst. Imho gibt es durchaus Menschen, die für Religionen empfänglicher sind und diesen einen hohen Wert zusprechen. Solche Personen würden sich im Zweifelsfall eher für den Koran als das Grundgesetz entscheiden, sofern dort ein Widerspruch vorläge. Ich bin mir nicht sicher, inwiefern man hier von "wollen" sprechen kann.

chiring hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Mich würde interessieren, wie deine favorisierte Behandlung des Islams aussähe?

Zunächst würde ich den Paragraphen über die Religionsfreiheit - wenn nicht schon so auslegbar - dahingehend ändern das eine persönliche Glaubensfreiheit garantiert ist, - aber nicht die vollkommene Religionsfreiheit als Propagierung eines Gesellschafts - und Wertesystems.
Ausnahmeregelungen bspw. für das Schächten, was hinter tierschutzrechtlichen Mindesstandards zurückbleibt, übrigens sogar hinter vorchristlichen Standards (!) kann ich nicht zugunsten eines kultivierten Schuldbewußtseins gegenüber dem jüdischen Volk akzeptieren.
Es gäb da noch so einiges, aber das schreib ich beitzeiten.


Ich würde das Schächten nicht zulassen, egal was die Juden (für Bernie die Unterscheidung: die Juden abzüglich der Reformjuden, die nicht schächten) dazu sagen. Leute die Tiere langsamer als nötig töten, sind mir prinzipiell unsympathisch.

chiring hat folgendes geschrieben:

Zitat:

Die meisten radikalen Ideen haben auf den ersten Blick einen gewissen Reiz. Nur, die Deutschen dürfen die Radikalen sogar als Volksvertreter in die Landtage wählen. Dass das Land völlig verkommen ist, wird auch von bestimmten Deutschen verbreitet, nur angebotene Ausweg sieht anders aus.


Warum drückst Du dich nicht etwas deutlicher aus?

- Die CDU in Köln fühlte sich vor einiger Zeit von den grauen Wölfen unterwandert.
- Die Grünen organisieren Gelder für angebliche Migrationsforscher die eine pro Kopftuch Agenda contra Rassismus erklären und die Schuld zu Zwangsheiraten an Europas Politik festmachen - sie wurden u.a. von Alice Schwarzer und Necla Kelek kritisiert.
- Die VHS in Spandau sieht sich Ehemännern gegenüber die ihren Frauen, die Integrationskurse besuchen, verbieten mit Männern zu sprechen.
- Der Berliner Senat billigt unkontrollierten Islamunterricht an staatlichen Grundschulen durch die "Islamische Förderation".
- Australiens oberster islamischer Geistlicher (und nicht er allein) spricht sich gegenüber Frauen so aus:
"Wenn man Fleisch unabgedeckt nach draußen auf die Straße stellt, in den Garten, in den Park oder auf den Hinterhof - und die Katzen kommen und fressen es: Wessen Schuld ist das dann - die der Katze oder die des unabgedeckten Fleisches?", hatte der 64-Jährige in seiner Predigt gefragt. "Das nicht abgedeckte Fleisch ist das Problem", beantwortete er die Frage selbst.
"Wenn die Frau sich zu Hause aufhalten würde und verhüllt wäre, gäbe es keine Probleme"

Ich würde sowas radikal nennen und das verursacht auch einen gewissen Reiz bei mir.


Ab und zu lese ich bei Politically Incorrect mit, daher kenne ich diese Beispiele. Und radikal würde ich das ebenfalls nennen.

chiring hat folgendes geschrieben:

Und trotzdem würde ich nicht sagen das "Muslime so sind".


Du hast aber geschrieben:

Zitat:
... durch seine Ideologie die Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie, mithin die kulturelle Identität Europas bedroht.


Daraus geht hervor, dass der Islam per se schlecht ist. Der Islam ist aber das, was die Muslime tatsächlich praktizieren, und wenn sie es schaffen, aus so einem schrecklichen Werk wie dem Koran praktizierte Friedfertigkeit und Nächstenliebe abzuleiten, dann muss deine Befürchtung nicht eintreten. Für diese Position wurde ich im RL schon mehrfach als naiv bezeichnet, aber noch ist von der großen Islamisierung Europas ziemlich wenig zu sehen.
Von den Befürchtungen Bat Ye'Ors bezüglich des Islams ist nicht viel übrig geblieben, warum sollte jetzt z.B. Broder eher Recht behalten?

chiring hat folgendes geschrieben:

Bei entsprechender Information wäre dein leiser verschwörungstheoretischer Ansatz schnell von der Realität überholt. Nazis sind programmatisch freiheits- und demokratiefeindlich, doch es sind längst nicht die einzigen Freiheitsfeinde. Die anderen - womit ich die "muslimischen Verbände" meine - sind ungleich aktiver, erfolgreicher und auch aggressiver und cleverer - denn sie nutzen ungeniert Grundrechte der Gesellschaft aus. Sie können so nur agieren weil sie verharmlost und schöngeredet werden und es ist auch nicht so, das alle Muslime das schlecht finden würden.


Verschwörungstheorie? Hilf mir auf die Sprünge. Ich selbst möchte in der Beziehung nichts schöngeredet sehen, z.B. indem Tierquälerei wie das Schächten als Religionsfreiheit den Deckmantel der Toleranz und der Freiheitlichkeit bekommt.
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L.E.N.
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Beitrag(#638329) Verfasst am: 10.01.2007, 22:01    Titel: Antworten mit Zitat

interessantes zum thema aus

Zur Lage der Religionen: Schachmatt und quicklebendig

http://hpd-online.de/node/866

Zitat:
Die Religionen sind besonders dort virulent, wo im Gegensatz zu Europa keine säkularen und institutionell gefestigten Alternativen zur religiösen Gemeinschaftlichkeit und keinen funktionierenden Wohlfahrtsstaat gibt. Besonders deutlich wird dies etwa in islamisch oder hinduistisch geprägten Regionen, in denen sich ein Großteil der materiellen Umverteilung auf lokaler Ebene unter dem Dach der Religionen abspielt. Die dortigen Staaten sind bislang daran gescheitert, eine kontinuierlich funktionierende allgemeine Sozialpolitik zu etablieren. Auch auf nicht-materiellem sozialen Gebiet existiert keine säkulare Zivilgesellschaft in Form von Vereinen, Verbänden und anderer Gemeinschaften, die mit den Religionen ernsthaft konkurrieren könnte.

Weil es in Europa nicht mehr in diesem Ausmaß präsent ist, scheinen mache moderne Religionskritiker das soziale Moment der Religion, über das es vor allem in anderen Regionen der Erde verfügt, zu vergessen. Stattdessen zeigen sie immer wieder, dass die Welterklärungen der Religionen falsch und ihre Moralvorstellungen zurückgeblieben sind – womit sie Recht haben. Die Kritik religiöser Glaubensinhalte und die Konstruktion besserer Alternativen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Religionskritik. Es hat nur den Anschein, dass man den Religionen auf dieser rein intellektuellen Ebene nicht beikommen kann. Nur, wenn auch auf der sozialen Ebene tragfähige weltliche Alternativen zur Religion entwickelt werden – wie es in den Wohlfahrtsstaaten Europas bereits in vielerlei Hinsicht geschehen ist – hat der Säkularismus eine Chance.

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chiring
Asatru



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Beitrag(#638341) Verfasst am: 10.01.2007, 22:14    Titel: Antworten mit Zitat

Billy Goat hat folgendes geschrieben:

Ab und zu lese ich bei Politically Incorrect mit, daher kenne ich diese Beispiele. Und radikal würde ich das ebenfalls nennen.

Kenn ich auch. Mit ein paar kleinen Abstrichen (manchmal etwas überzogen und polemisch) ist die Seite doch empfehlenswert.
chiring hat folgendes geschrieben:

Und trotzdem würde ich nicht sagen das "Muslime so sind".

Zitat:

Du hast aber geschrieben:

Zitat:
... durch seine Ideologie die Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie, mithin die kulturelle Identität Europas bedroht.



ich denke das man "die Muslime" und "den Islam" unterscheiden sollte. (und davon nochmal die religösen Extremisten).
Viele Leute nehmen sich nicht die notwendige Zeit über Tragweite und Inhalt von Begriffen nachzudenken. (Damit meine ich nicht dich, sondern das allgemein.)
Während muslimische Menschen mehr oder weniger flexibel sein können ist die religiöse Ideologie doch sehr erstarrt. Fundimuslime sind genauso problematisch wie Fundichristen (und andere Fundis mit Tunnelblick) besonders wenn die abergläubische Buchstabenanbetung vor allgemeinmenschlichen Notwendigkeiten kommt - und jemand ans Jungfrauenparadies glaubt wie ein dreijähriger an den Weihnachtsmann. Dreijährigen würde ich allerdings keine sozialen Reformen oder ein innovatives Staatswesen zutrauen - so auch nicht Muslimen ein Staats- und Gesesellschaftssystem - wenn - es nach den Vorgaben des Islam gestrickt ist.

Etwas merkwürdig finde ich in diesen Diskussionen im allgemeinen die mangelnde Unterscheidung zwischen Individuum und soziologischem System. Gruppen haben eine besondere Dynamik die sich nicht mit dem Hinweis auf Individualität beantworten lassen. Der Islam (oder wenn man so will: viele Fundimuslime) erzeugen eine soziologische Gruppendynamik auf die man nicht die Antwort geben kann: lass doch jeden glauben was er will - denn darum geht es dann nicht mehr.

Zitat:

...wenn sie es schaffen, aus so einem schrecklichen Werk wie dem Koran praktizierte Friedfertigkeit und Nächstenliebe abzuleiten, ...

... dann lass es mich wissen, ok? zwinkern
Bis dahin halte ich den Weihnachtsmann in seiner Cocacola Robe für eine kulturell innovative Erscheinung.

edit:
Zitat:
Daraus geht hervor, dass der Islam per se schlecht ist.


Nein, daraus geht nur hervor das der Islam die Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie bedroht.

Es gibt eine Menge Muslime die das sehr gut finden. Das finde ich schlecht.
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chiring
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Beitrag(#638369) Verfasst am: 10.01.2007, 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Ansonsten wieder das alte Spiel. Es wird zwischen "Islamisten" und "Moslems" hin und her gewechselt, wie es gerade passt. Es wird einfach gepostet "Die Moslems sind gefaehrlich" und wenn man das moniert, dann heissts auf einmal wieder "Die Islamisten", wo vorher "die Moslems" stand aber man behauptet trotzdem munter weiter es waeren "die Moslems", die gefaehrlich waeren.


Eben aus dem Grund hab ich hier vor einiger Zeit mal gefragt ob jemand erklären kann was ein Islamist ist.
Das ist eine Hilfskategeorie wie man sie in wissenschaftlichen Analysen verwendet. Aber die Kategorie taugt nichts weil Muslime von Islamisten nicht klar unterschieden werden können. Wäre das nicht eine Aufgabe für "aufgeklärte" Muslime? - sofern es sie gibt...
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L.E.N.
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Beitrag(#638373) Verfasst am: 10.01.2007, 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

chiring hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Ansonsten wieder das alte Spiel. Es wird zwischen "Islamisten" und "Moslems" hin und her gewechselt, wie es gerade passt. Es wird einfach gepostet "Die Moslems sind gefaehrlich" und wenn man das moniert, dann heissts auf einmal wieder "Die Islamisten", wo vorher "die Moslems" stand aber man behauptet trotzdem munter weiter es waeren "die Moslems", die gefaehrlich waeren.


Eben aus dem Grund hab ich hier vor einiger Zeit mal gefragt ob jemand erklären kann was ein Islamist ist.
Das ist eine Hilfskategeorie wie man sie in wissenschaftlichen Analysen verwendet. Aber die Kategorie taugt nichts weil ein Muslim von Islamisten nicht klar unterschieden werden kann.


die differenzierung genau welcher eigenschaften von moslems und islamisten liegt dein treffsicheres urteil zugrunde?
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Queen of Las Vegas
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Anmeldungsdatum: 11.12.2005
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Beitrag(#638770) Verfasst am: 11.01.2007, 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

chiring hat folgendes geschrieben:
weil Muslime von Islamisten nicht klar unterschieden werden können.


genau das ist der entscheidende Punkt. Wie dynamisch ist diese Grenze? Ein weiterer sehr spannender Aspekt wäre herauszufinden wie leicht/schwer sich moslemische Gemeinden in Deutschland radikalisieren ließen und bis zu welchem Grad.
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Beitrag(#638774) Verfasst am: 11.01.2007, 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Queen of Las Vegas hat folgendes geschrieben:
chiring hat folgendes geschrieben:
weil Muslime von Islamisten nicht klar unterschieden werden können.


genau das ist der entscheidende Punkt. Wie dynamisch ist diese Grenze? Ein weiterer sehr spannender Aspekt wäre herauszufinden wie leicht/schwer sich moslemische Gemeinden in Deutschland radikalisieren ließen und bis zu welchem Grad.


vielleicht kannst du meine frage an chiring beantworten:

Zitat:
die differenzierung genau welcher eigenschaften von moslems und islamisten liegt dein treffsicheres urteil zugrunde?


wenden wir deinen ansatz mal auf eine christliche gemeinde in katholistan (passau) an.
zu welchem ergebnis kämst du wohl? Mit den Augen rollen
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Queen of Las Vegas
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Beitrag(#638793) Verfasst am: 11.01.2007, 13:22    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="L.E.N."]

vielleicht kannst du meine frage an chiring beantworten:

Zitat:
die differenzierung genau welcher eigenschaften von moslems und islamisten liegt dein treffsicheres urteil zugrunde?


wir haben hier doch alle schon zig mal hier zw. kuschel und fundi unterschieden, das ist doch alles bekannt. Das ist doch aber hier gar nicht die Frage.
Stell dir mal vor est ist WM in Deutschland. Die meisten Türken sind neutral oder für die deutsche Mannschaft. Wenn jetzt aber die türkische mannschaft im Turnier gäbe, wären die meisten wohl für diese Mannschaft. Ein klarer Situationsopportunismus. Mit Religion ist das ähnlich, nicht wenige haben z.Zt. Kreide gefressen, denke ich, und wären jederzeit leicht aktivier-/motivierbar wenn es Projekte gäbe die entsprechend erfolgsversprechend wären.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#639237) Verfasst am: 11.01.2007, 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

kamelpeitsche hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:


Wie wuerdest Du eigentlich reagieren, wenn jemand andauernd die Begriffe "deutsch" und "nazistisch" miteinander vertauschen wuerde, je nachdem wie's gerade passt und mit dem Ziel seine Botschaft unters Volk zu streuen, dass im Grunde genommen alle Deutschen Nazis sind?



Dann würde ich sagen: "Halt die Klappe, Bernie!"


..und ich wuerde Dir sogar zustimmen und hoffen, dass Du auch mir zustimmst, wenn ich denen, fuer die alle Moslems "Al Quaida" sind, das gleiche zurufe...

Gruss, Bernie
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#639251) Verfasst am: 11.01.2007, 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

Billy Goat hat folgendes geschrieben:

Wenn du nicht dazuschreibst, was genau jetzt gemeint ist, ist das imho witzlos. Solltest du den Karikaturenstreit meinen, verweise ich darauf, dass ich immer noch die Karikatur suche, die alle Moslems pauschal als Terroristen darstellt.

.


Dann musst Du blind sein, Billy Goat!

Was glaubst Du wohl wofuer der Prophet Mohammed als Symbol steht, fuer Al Quaida, Sektion Bagdad? Oder vielleicht doch fuer alle Moslems? Und die Bombe in seiner Hand dient sicherlich nicht zum Rasensprengen!

Das ist ungefaehr so, als wenn ich Karikaturen von Jesus Christus bringe, die den Meister mit Kalaschnikow und Bombe abbilden und dann nicht sehe, wo ich alle Christen als Terroristen diffamiere. Oder genauso krass, wie wenn ich den Deutschen Michel mit Hakenkreuzbinde und Panzerfaust an der Selektionsrampe von Ausschitz darstelle und mich dann hinterher wundere, dass sich jemand beschwert, weil er meint, dass alle Deutschen pauschal als Nazis diffamiert werden.

Ich werte Deine "Suche nach der Karikatur" als pure Polemik!

Gruss, Bernie
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Beitrag(#639319) Verfasst am: 11.01.2007, 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

chiring hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Ansonsten wieder das alte Spiel. Es wird zwischen "Islamisten" und "Moslems" hin und her gewechselt, wie es gerade passt. Es wird einfach gepostet "Die Moslems sind gefaehrlich" und wenn man das moniert, dann heissts auf einmal wieder "Die Islamisten", wo vorher "die Moslems" stand aber man behauptet trotzdem munter weiter es waeren "die Moslems", die gefaehrlich waeren.


Eben aus dem Grund hab ich hier vor einiger Zeit mal gefragt ob jemand erklären kann was ein Islamist ist.
Das ist eine Hilfskategeorie wie man sie in wissenschaftlichen Analysen verwendet. Aber die Kategorie taugt nichts weil Muslime von Islamisten nicht klar unterschieden werden können. Wäre das nicht eine Aufgabe für "aufgeklärte" Muslime? - sofern es sie gibt...


Hallo chiring,

ich halte den Begriff "Islamist" ohnehin fuer nicht so furchtbar geeignet, obwohl ich ihn selber manchmal auch verwende. Er bedeutet eigentlich nichts anderes als "Islamkundiger", jemand der sich ernsthaft mit wissenschaftlichem Anspruch mit dem Islam befasst. (Der muss streng genommen noch nicht einmal selber Moslem sein, um das zu tun!) In diesem Sinne ist auch Bassam Tibi ein "Islamist". Die neue Bedeutung des Begriffs kommt dadurch zustande, dass oft militante Fundis urspruenglich in radikalen Islamschulen ausgebildet wurden, wo genau dieser Anspruch erhoben wird. Die Taliban sind das augenfaelligste Beispiel dafuer.
Besser ist es die Leute, die gemeint sind, als militante islamische Fundamentalisten zu bezeichnen und so klar zu machen, dass man gewaltbereite Anhaenger einer dogmatischen Spielart des Islams meint, wie es sie auch in anderen Religionen gibt.
Fuer den Begriff des religioesen Fundamentalismus gibt es bereits eine Definition, das sind Leute, die ihr ganzes Leben und in letzter Konsequenz ihre ganze Gesellschaft auf das "Fundament" einer eng ausgelegten Religionsauffassung stellen wollen. Kommt dann noch Gewaltbereitschaft zur Durchsetzung dieser Ziele hinzu, dann wird's hochgefaehrlich!

Fundamentalisten sind eigentlich immer in der Minderheit in ihrer jeweiligen Religion und gewaltbereite Fundamentalisten sind wiederum eine Teilmenge davon. Wirklich gefaehrlich werden solche Stroemungen immer dann, wenn eine Religion von aussen angegriffen wird. Dann koennen Solidarisierungseffekte bewirken, dass die Radikalen von immer mehr Religionsanhaengern als Sprecher fuer die ganze Religion angesehen werden. Derzeit erleben wir ein Beispiel dafuer, wie es Kriege gegen islamische Laender, willkuerliche Verfolgung von Moslems durch eine nichtislamische Supermacht, pauschalisierende Antimoslemhetze wie die von van Gogh oder Jyllandsposten und die Diskussion staatlicher Repressionen wie Kopftuchverbot, Osamas Rekrutierern so einfach machen wie nie bombendes Personal zu rekrutieren. Das ist die eigentliche Gefahr, die heraufzieht. Dass das alles ausser Kontrolle geraet und die ganzen selbsternannten "Retter des christlichen Abendlandes" die Bedrohung, die sie zu bekaempfen vorgeben, erst schaffen!
Vor allem der Irakkrieg hat die Bedrohung durch islamistisch-fundamentalistischen Terror vervielfacht, Bagdad gilt als die "Universitaet des Terrors" und von den "Studenten", die dort in den naechsten Jahren "mit der Uni fertig" werden, werden wir in den kommenden Jahren noch 'ne Menge hoeren, genauso wie die ehemaligen "Freiheitskaempfer" in Afghanistan spaeter weltweit taetig wurden (Osama bin Laden ist ja schliesslich selbst auch ein Abgaenger der "Terrorhochschule Afghanistan", an der sueffisanterweise auch CIA-"Professoren" lehrten) sowie auch in Bagdad teilweise das "Lehrpersonal" bilden und in Somalia droht inzwischen aehnliches Unheil...

Gruss, Bernie
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chiring
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Beitrag(#639486) Verfasst am: 12.01.2007, 01:06    Titel: Antworten mit Zitat

L.E.N. hat folgendes geschrieben:

die differenzierung genau welcher eigenschaften von moslems und islamisten liegt dein treffsicheres urteil zugrunde?


Ich fürchte ich verstehe die Frage nicht so ganz. Meinst Du: welche Kriterien gibt es um Unterscheidungen treffen zu können?

beachbernie hat folgendes geschrieben:

"Islamist" (...) bedeutet eigentlich nichts anderes als "Islamkundiger", ...

Öhm. War das jetzt eine etymologische Ableitung ? Hör ich hier zum ersten mal.
Ich kann mir nicht vorstellen das Bassam Tibi diese Etikettierung für sich akzeptabel finden würde.

Zitat:

Besser ist es die Leute, die gemeint sind, als militante islamische Fundamentalisten zu bezeichnen und so klar zu machen, dass man gewaltbereite Anhaenger einer dogmatischen Spielart des Islams meint, wie es sie auch in anderen Religionen gibt.


Stimme ich zu. Wenn man die Gewaltbereitschaft auch auf die geistigen Brandstifter erweitert, insbesondere Moscheenvereine und sogenannte Kulturzentren die nicht selten als Inkubatoren für fundamentalen Extremismus fungieren.

Zitat:

Wirklich gefaehrlich werden solche Stroemungen immer dann, wenn eine Religion von aussen angegriffen wird. Dann koennen Solidarisierungseffekte bewirken, dass die Radikalen von immer mehr Religionsanhaengern als Sprecher fuer die ganze Religion angesehen werden. Derzeit erleben wir ein Beispiel dafuer, wie es Kriege gegen islamische Laender, willkuerliche Verfolgung von Moslems durch eine nichtislamische Supermacht, pauschalisierende Antimoslemhetze wie die von van Gogh oder Jyllandsposten und die Diskussion staatlicher Repressionen wie Kopftuchverbot, Osamas Rekrutierern so einfach machen wie nie bombendes Personal zu rekrutieren. Das ist die eigentliche Gefahr, die heraufzieht. Dass das alles ausser Kontrolle geraet und die ganzen selbsternannten "Retter des christlichen Abendlandes" die Bedrohung, die sie zu bekaempfen vorgeben, erst schaffen!


Das sehe ich nicht so.
Ich würde die Freiheit zu denken nicht aufgeben weil sich deswegen radikale Kräfte solidarisieren könnten.

In Dänemark kann jemand nach den Sitten des Landes schreiben und zeichnen was er will. zumindest konnte man das, bevor nicht eine gewisse Minderheit glaubte daraufhin einen Streit vom Zaun brechen zu müssen und mit Mord und Terror zu drohen. Die meisten Muslime kannten diese Zeichnungen gar nicht und Imame aus Dänemark sind in der arabischen Welt herumgereist und haben bei den Analphabeten Stimmung gemacht - woraufhin sich die radialen Gläubigen geradezu umgebracht haben um jetzt erst recht ihren Glauben zu beweisen.

Wenn jemand in Madagaskar eine Zeichnung macht die Deutsche als Nazis beschreibt, muß man sich deswegen ja nicht gleich selbst zerfleischen, mit Mord drohen oder den Zeichner mit der eigenen Vorstellung der Verdammnis belästigen.
Aber die Muslime drehen völlig durch wenn am anderen Ende der Welt jemand etwas nachteilliges über einen - angeblichen, selbsternannten - Propheten erzählt. Soll das etwa islamische "Kultur" sein? Anscheinend ist sie das heute, denn das ist der Stil den man als Koranapologet favorisiert; nicht nur als Radikaler auch die Sympathisanten und Unterstützer.

Auch Van Gogh ist jemand der innerhalb der Sitten seines eigenen Landes seine Arbeit als Regisseur wahrgenommen hat. Seinen (aus Marokko eingewanderten) muslimischen Attentäter interessierte das nicht. Ich kenn den Film nicht, aber ich denke das man auch schlechte Filme machen darf ohne dafür umgebracht zu werden.
Van Gogh ist schließlich auch nicht nach Saudi Arabien gereist um dort die Leute zu verstören. Er hat seinen Film in Holland gedreht und in Holland gezeigt. Wenn man in seinem eigenen Land nicht nach den eigenen Gesetzen arbeiten darf ohne von einem Zuwanderer umgebracht zu werden, haben erstmal die Eingeborenen ein Problem. Wenn dann noch Eingeborene kommen und kritisieren das man solche Filme auch nicht drehen darf, weil ein Zuwanderer verschreckt werden könnte, dann wird aus dem Problem eine gesellschaftliche Krise. Aber die Verantwortung dafür liegt bei dem der die Meinungsfreiheit nur für sich und nicht auch für andere reklamiert. Das Zitat Rosa Luxemburgs ist aktueller denn je.

Es gibt übrigens - anders als Du nahelegst - gar keine staatlichen Reperessionen beim Kopfftuch. Und soweit ich weiß darf man diese Fragen hier immer noch diskutieren ohne moralisch verwerflich zu sein.
Der Türkische Premier Erdogan schickt seine Töchter nach Deutschland zum studieren weil sie hier das Kopftuch tragen dürfen. - was ich persönlich gar nicht in Ordnung finde - und für einen laizistischen EU-Mitglieds Vorkämpfer ist das Verhalten auch eher befremdlich um nicht zu sagen heuchlerisch.
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Queen of Las Vegas
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Beitrag(#639627) Verfasst am: 12.01.2007, 11:12    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Das ist die eigentliche Gefahr, die heraufzieht. Dass das alles ausser Kontrolle geraet und die ganzen selbsternannten "Retter des christlichen Abendlandes" die Bedrohung, die sie zu bekaempfen vorgeben, erst schaffen!


Klar Bernie, wir sind selbst verantwortlich Lachen . Denke doch mal zuende was dein Appeasement am Ende bringen soll Autsch . Glaubst du wirklich das die Vertreter des islamischen Glauben generell eine fridliche gesellschaftliche koexistenz nach canadischem Vorbild anstreben und das der Westen sie nur bisher daran gehindert hat???
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Billy Goat
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Beitrag(#639930) Verfasst am: 12.01.2007, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Tut mir leid, dass ich jetzt erst antworte, aber ich hatte gestern gut zu tun.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Billy Goat hat folgendes geschrieben:

Wenn du nicht dazuschreibst, was genau jetzt gemeint ist, ist das imho witzlos. Solltest du den Karikaturenstreit meinen, verweise ich darauf, dass ich immer noch die Karikatur suche, die alle Moslems pauschal als Terroristen darstellt.


Dann musst Du blind sein, Billy Goat!


Cool (1)

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Was glaubst Du wohl wofuer der Prophet Mohammed als Symbol steht, fuer Al Quaida, Sektion Bagdad? Oder vielleicht doch fuer alle Moslems? Und die Bombe in seiner Hand dient sicherlich nicht zum Rasensprengen!


Hast du eigentlich mal ein Geschichtsbuch in der Hand gehabt, dass das Thema Industrialisierung bzw. soziale Frage/Marxismus behandelt? Im Normalfall werden dort zahlreiche Karikaturen aufgeführt, die fette, gutgekleidete Unternehmer und verelendete, ausgebeutete Arbeiter zeigen. Nach deiner Argumentation stellt eine solche Karikatur alle Unternehmer als Ausbeuter dar. Solche Karikaturen berufen sich aber zumeist auf Theorien von Marx bzw. Engels und Friedrich Engels besaß zeitweise selbst Anteile einer Textilfabrik, war also selbst Kapitalist bzw. Kapitaleigner. Steht der Unternehmer in der Karikatur vielleicht doch nicht für alle Unternehmer?

Solche Karikaturen nennt man auch personale Typenkarikaturen und der Unternehmer/Kapitalist steht mitnichten für jeden einzelnen Kapitalisten, sondern für den Kapitalismus als Theorie. Genauso steht Mohammed in der Karikatur nicht für alle Moslems, sondern für den Islam, während die Bombe für Al Quaida bzw. den Terrorismus allgemein steht.

Mohammed wird mit einer Bombe im Turban gezeigt, d. h. wo Mohammed als Symbol für den Islam hinkommt, wird er automatisch vom Terrorismus begleitet. Der Terrorismus ist laut der Karikatur eine Begleiterscheinung des Islam. Alkoholismus inklusive zahlreicher Todesfälle ist eine Begleiterscheinung des Alkohols - das sagt aber nichts über den einzelnen Konsumenten aus.

Ebenso sagt die Karikatur nicht, dass jeder Moslem ein Terrorist ist, sondern dass jeder Moslem einer Religion angehört, die ein unveränderliches Gewaltpotential besitzt. Und, auch wenn ich mich wiederhole, ich stimme der Karikatur zu: Mohammed war ein Gewalttäter, der mehr als einmal gemordet hat und eine Religion, die sich auf eine solche Unperson beruft, wird immer einen gewissen Prozentsatz an Extremisten haben, die es ihrem Propheten gleichtun wollen.

Wenn du von einer karikierten Ideologie/Theorie auf jeden einzelnen ihrer Anhänger schließen willst, dann begehst du aber einen gewaltigen Fehlschluss. Die Eigenschaften, die in der Karikatur gezeigt werden, sind immer nur der Durchschnitt der Eigenschaften ihrer Anhänger.

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Das ist ungefaehr so, als wenn ich Karikaturen von Jesus Christus bringe, die den Meister mit Kalaschnikow und Bombe abbilden und dann nicht sehe, wo ich alle Christen als Terroristen diffamiere.


Noch nicht mal ungefähr. Kalaschnikows und Bomben verwendet man normalerweise, um andere Menschen zu töten. Der biblische Jesus ließ sich für seinen Glauben ans Kreuz schlagen, Mohammed, wie er im Koran steht, ließ lieber andere um des Glaubens willen sterben. Da du offensichtlich den Unterschied zwischen einem Mörder und einem Mordopfer nicht siehst, verweise ich auf (1).

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Oder genauso krass, wie wenn ich den Deutschen Michel mit Hakenkreuzbinde und Panzerfaust an der Selektionsrampe von Ausschitz darstelle und mich dann hinterher wundere, dass sich jemand beschwert, weil er meint, dass alle Deutschen pauschal als Nazis diffamiert werden.


Der Deutsche Michel steht nicht für jeden Deutschen, sondern für den Durchschnitt des deutschen Volkes, deshalb bezeichnet diese Karikatur auch nicht alle Deutschen als Nazis, sondern die Deutschen als ein Volk, das im Durchschnitt eine besondere Affinität zum Faschismus hat. Und da der Michel zwei Weltkriege begonnen hat, muss er sich auch mal die Panzerfaust umhängen lassen.

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Ich werte Deine "Suche nach der Karikatur" als pure Polemik!


Du hast vergessen, meinen Beitrag zu benoten.
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Billy Goat
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Beitrag(#639960) Verfasst am: 12.01.2007, 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

chiring hat folgendes geschrieben:

Etwas merkwürdig finde ich in diesen Diskussionen im allgemeinen die mangelnde Unterscheidung zwischen Individuum und soziologischem System. Gruppen haben eine besondere Dynamik die sich nicht mit dem Hinweis auf Individualität beantworten lassen. Der Islam (oder wenn man so will: viele Fundimuslime) erzeugen eine soziologische Gruppendynamik auf die man nicht die Antwort geben kann: lass doch jeden glauben was er will - denn darum geht es dann nicht mehr.


Hm, ich bin mir nicht wirklich sicher, wie du das meinst. Ein großer Teil der Katholiken hat ein Gottesbild, das nicht wirklich viel mit den offiziellen Lehrsätzen der Kirche gemeinsam hat, d.h. viele Christen glauben doch eher was sie wollen. Wenn das im Islam anders ist, bitte ich um Erklärung, denn dieser Punkt klingt wirklich interessant.

chiring hat folgendes geschrieben:

Zitat:

...wenn sie es schaffen, aus so einem schrecklichen Werk wie dem Koran praktizierte Friedfertigkeit und Nächstenliebe abzuleiten, ...

... dann lass es mich wissen, ok? zwinkern
Bis dahin halte ich den Weihnachtsmann in seiner Cocacola Robe für eine kulturell innovative Erscheinung.


Imho wurde in irgendeiner Ausgabe des Sterns wurde kurzem ein Muslim erwähnt, der CDU-Mitglied und Weinliebhaber ist. Seine Zusammenfassung des Islam war, wenn ich mich recht erinnere, dass jemand, der seinen Glaubensbruder hungrig ins Bett gehen lässt, kein Muslim ist. Das ist ein extremes Beispiel, aber warum sollen nur die Christen ihr Buch symbolisch lesen oder zurechtbiegen können?
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L.E.N.
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Beitrag(#640027) Verfasst am: 12.01.2007, 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

Queen of Las Vegas hat folgendes geschrieben:
wir haben hier doch alle schon zig mal hier zw. kuschel und fundi unterschieden, das ist doch alles bekannt. Das ist doch aber hier gar nicht die Frage.


doch das ist die frage. mir scheint nämlich, wir haben diesbezüglich unterschiedliche kriterien.
ausserdem war es chiring der schrieb, man könne sie nicht klar unterscheiden!
und dein fussballbeispiel ist weniger als passend und wird diesem ernsten thema überhaupt nicht gerecht.
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L.E.N.
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Beitrag(#640032) Verfasst am: 12.01.2007, 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

chiring hat folgendes geschrieben:
L.E.N. hat folgendes geschrieben:

die differenzierung genau welcher eigenschaften von moslems und islamisten liegt dein treffsicheres urteil zugrunde?


Ich fürchte ich verstehe die Frage nicht so ganz. Meinst Du: welche Kriterien gibt es um Unterscheidungen treffen zu können?


du hast mich sehr gut verstanden.
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beachbernie
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Beitrag(#640159) Verfasst am: 13.01.2007, 00:28    Titel: Antworten mit Zitat

Queen of Las Vegas hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Das ist die eigentliche Gefahr, die heraufzieht. Dass das alles ausser Kontrolle geraet und die ganzen selbsternannten "Retter des christlichen Abendlandes" die Bedrohung, die sie zu bekaempfen vorgeben, erst schaffen!


Klar Bernie, wir sind selbst verantwortlich Lachen . Denke doch mal zuende was dein Appeasement am Ende bringen soll Autsch . Glaubst du wirklich das die Vertreter des islamischen Glauben generell eine fridliche gesellschaftliche koexistenz nach canadischem Vorbild anstreben und das der Westen sie nur bisher daran gehindert hat???


Sag' mal Queenie,

Spielst Du nicht zufaellig in unserer neuen kanadischen Comedyserie "Little Mosque on the prairie" mit? Da kommt so ein Hausmeistertyp vor, der sich in der Tuer geirrt hat und sich auf einmal von "Allah akbar" murmelnden auf dem Boden knienden Moslems umgeben sieht, erst laut schreit "I didn't mean to be here" und dann rausstuerzt und in sein Handy reinbruellt "Hello? .....Terrorist attack hotline?" Sehr glücklich

Als ich das gesehen habe, musste ich irgendwie an unseren Queenie und ein paar andere "Islamexperten" denken.

Ist uebrigens recht gut gemachte Comedy, die 9/11-Hysterie, Islamparanoia sowie rueckwaertsgewandte Islampraxis auf die Schippe nimmt und dabei ganz ohne Hetze auskommt. Vielleicht wird das ja irgendwann auch nach Europa exportiert werden, damit ihr da drueben nicht ganz verlernt was Satire ist. zwinkern


Gruss, Bernie
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Queen of Las Vegas
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Beitrag(#640284) Verfasst am: 13.01.2007, 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Queen of Las Vegas hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Das ist die eigentliche Gefahr, die heraufzieht. Dass das alles ausser Kontrolle geraet und die ganzen selbsternannten "Retter des christlichen Abendlandes" die Bedrohung, die sie zu bekaempfen vorgeben, erst schaffen!


Klar Bernie, wir sind selbst verantwortlich Lachen . Denke doch mal zuende was dein Appeasement am Ende bringen soll Autsch . Glaubst du wirklich das die Vertreter des islamischen Glauben generell eine fridliche gesellschaftliche koexistenz nach canadischem Vorbild anstreben und das der Westen sie nur bisher daran gehindert hat???


Sag' mal Queenie,

Spielst Du nicht zufaellig in unserer neuen kanadischen Comedyserie "Little Mosque on the prairie" mit? Da kommt so ein Hausmeistertyp vor, der sich in der Tuer geirrt hat und sich auf einmal von "Allah akbar" murmelnden auf dem Boden knienden Moslems umgeben sieht, erst laut schreit "I didn't mean to be here" und dann rausstuerzt und in sein Handy reinbruellt "Hello? .....Terrorist attack hotline?" Sehr glücklich

Als ich das gesehen habe, musste ich irgendwie an unseren Queenie und ein paar andere "Islamexperten" denken.

Ist uebrigens recht gut gemachte Comedy, die 9/11-Hysterie, Islamparanoia sowie rueckwaertsgewandte Islampraxis auf die Schippe nimmt und dabei ganz ohne Hetze auskommt. Vielleicht wird das ja irgendwann auch nach Europa exportiert werden, damit ihr da drueben nicht ganz verlernt was Satire ist. zwinkern


Gruss, Bernie


Ich brauche kein Fernsehen Bernie, ich sehe hier in der Neckarstadt aus dem Fenster und gucke 'The little Mosque in the backyard', ein Stück Realsatire.
Deine Comedyserie wäre in Deutschland vermutlich eh von den Gutmenschen zensiert worden. Islamkritische Satire ist z.Zt in Deutschland im Ansatz unerwünscht da sie religiöse Gefühle verletzt und somit Attentate geradezu herrausfordert, nicht wahr?
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beachbernie
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Beitrag(#640577) Verfasst am: 13.01.2007, 21:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Queenie

Queen of Las Vegas hat folgendes geschrieben:




Ich brauche kein Fernsehen Bernie, ich sehe hier in der Neckarstadt aus dem Fenster und gucke 'The little Mosque in the backyard', ein Stück Realsatire.




Natuerlich brauchst Du kein Fernsehen, Dir reicht sicherlich eine Moschee in der Nachbarschaft und Deine bluehende Phantasie, genau wie beim beschriebenen Hausmeistertyp in der Serie.
Warst Du eigentlich schon mal in der Moschee drin und hast vielleicht sogar mal mit dem Imam 'nen kleinen Plausch gehalten? Natuerlich ohne gleich wieder rauszurennen und die Polizei zu rufen, weil Du Schwierigkeiten hast betende Moslems emotional richtig einzuordnen. zwinkern

Also ich mach das eigentlich immer so an meinem Wohnort, dass ich Kontakte mit der Nachbarschaft pflege...



Queen of Las Vegas hat folgendes geschrieben:
Deine Comedyserie wäre in Deutschland vermutlich eh von den Gutmenschen zensiert worden. Islamkritische Satire ist z.Zt in Deutschland im Ansatz unerwünscht da sie religiöse Gefühle verletzt und somit Attentate geradezu herrausfordert, nicht wahr?




Was zu Recht unerwuenscht ist, ist pauschale Hetze gegen Moslems und zwar nicht nur in Deutschland, sondern gerade auch in Kanada. Ich denke die Chancen stehen nicht schlecht, dass die Realitaet Dein Gutmenschengefasel als das entlarvt, was es auch ist, naemlich billige Polemik. Das internationale Interesse an dieser Comedyserie ist schon recht gross, gerade auch in Europa, was meine These bestaetigt, dass sowas in Europa ganz bitter noetig ist. Deswegen glaube ich, dass die neue Comedy recht bald exportiert werden wird, vor allem wenn sich meine Hoffnung erfuellen sollte, dass die Qualitaet der ersten Folge halbwegs gehalten werden kann und das Ganze nicht in Banalitaet und Slapstick abgleitet.
Die erste Folge der neuen Serie war Thema in den Hauptnachrichten und zwar sinnigerweise nicht auf einem kanadischen Fernsehsender, sondern bei BBC-world. Ist doch irgendwie komisch, dass eine gelungene Satire ueber rueckwaertsgewandten Islam, genauso fragwuerdige Islamophobie und 9/11-Hysterie im Ausland mehr wahrgenommen wird als in dem Land, wo's im Fernsehen laeuft.
Bemerkenswert auch die Gelassenheit unter Moslems und dem Rest der Bevoelkerung. Kein islamischer Mob, der in den Strassen kocht, keine irrationalen und kuenstlich geschuerten Aengste davor, dass ein islamischer Mob in den Strassen kochen koennte, wie beim Kasperletheater in der Berliner Oper, sondern ganz einfach Normalitaet und Moslems und Nichtmoslems, die gemeinsam darueber lachen koennen. Aber vor allem letzteres muss fuer Leute wie Dich wohl der Super-GAU sein....

Gruss, Bernie
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Queen of Las Vegas
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Wohnort: Mannheim

Beitrag(#640648) Verfasst am: 13.01.2007, 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hallo Queenie


Natuerlich brauchst Du kein Fernsehen, Dir reicht sicherlich eine Moschee in der Nachbarschaft und Deine bluehende Phantasie, genau wie beim beschriebenen Hausmeistertyp in der Serie.
Warst Du eigentlich schon mal in der Moschee drin und hast vielleicht sogar mal mit dem Imam 'nen kleinen Plausch gehalten? Natuerlich ohne gleich wieder rauszurennen und die Polizei zu rufen, weil Du Schwierigkeiten hast betende Moslems emotional richtig einzuordnen. zwinkern

...

Aber vor allem letzteres muss fuer Leute wie Dich wohl der Super-GAU sein....

Gruss, Bernie


Hmm, was mach ich blos mit dir Bernie, wiedermal nur Unterstellungen, wenig Substanz, und sage und Schreibe kein einziges verwertbares Argument... aber das liegt mit Sicherheit an deinen mäßigen Diskussionspartnern. Nee, komm, du hast Recht die Serie wird kommen und alle werden lachen nur Leute wie ich nicht. Komplett von der Rolle
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