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Das atheistische Coming-Out: Schlechte oder gute Erfahrung?
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Verzweifler
Saints & Sinners County Sheriff



Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beiträge: 183
Wohnort: Fulda

Beitrag(#964376) Verfasst am: 27.03.2008, 17:47    Titel: Das atheistische Coming-Out: Schlechte oder gute Erfahrung? Antworten mit Zitat

Hi Freigeister, ich habe noch ein wenig Bedenken (vor mir unbekannten Menschen) klipp und klar zu bekennen, dass ich mit Religionen nicht nur nichts anfangen kann, sondern sie für schädlich in unserer modernen Gesellschaft halte.

Im Kreis der Bekannten oder zumindest bekanntermaßen ebenso kritisch eingestellten Personen ist das für mich kein Problem. Öffentlich habe ich aber so meine Bedenken:

+ Im persönlichen Umfeld ist es so katholisch, dass ich Angst habe um persönliche Anfeindungen
+ Im Kundenkreis gibt es nicht nur jede Menge gläubige Leute, sondern auch die Kirchen selber
+ Meine Kinder sollen nicht gehänselt oder drangsaliert werden (solange sie sich nicht selber äußern können)

Wenn dann noch, wie hier im FGH Threads hochkommen, die Gewalthandlungen gegen Religionskritiker aufzeigen, fehlt mir der Mut auch nur den Kirchenaustritt zu vollziehen. Ich habe aber keinen Bock mehr auf dieses "Versteckspiel" und frage mal so in die Runde:

Wie erging es Euch am Arbeitsplatz, im Bekanntenkreis und was waren die Folgen von einem "Coming-Out" (sofern es eines gab und nicht schon die Kindheit ohne religiöses Drumherum gegeben war)? Gab es tätliche Angriffe? Mich würde mal interessieren, ob MSS schon einen Bodyguard für sich oder seine Familie braucht ...
_________________
zwinkern Torsten - der Verzweifler

Er singt meine Meinung -> http://www.youtube.com/watch?v=d5YrB7TpT1Y
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fwo
Caterpillar D9



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 24011
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#964412) Verfasst am: 27.03.2008, 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Coming Out in der Familie wurde nicht Ernst genommen - mein Vater hat mich danach mit dem Stock in den Konfirmandenunterricht getrieben. (lange her - 1965?)

Heute genieße ich es in dieser Hinsicht, ein Nordlicht zu sein. Hier interessiert es niemanden, ob Du in deine Personalunterlagen Heide einträgst, was ich normalerweise mache. Und wenn Du den Standesbeamten langweilen willst, erzählst Du ihm, warum Du austrittst, er will es nämlich gar nicht wissen (ich hab es auch nicht versucht).

Meine Kinder bekommen in der Schule auch keine Prügel, wenn sie sagen, dass Papa und Mama aber gesagt haben, dass es den Gott gar nicht gibt - das ist hier wohl fast Standard.

Einzig meine Schwiegervater wurde leicht müffelig, als er mitbekam, dass unsere Kinder auch bereits "bekennende" Heiden sind. Hier steht eine Diskussion noch aus.

Allesdings tritt meine Schwägerin wohl wieder ein, weil sie in ein Dorf auf der Alp einheiratet und man und Mann erwartet, dass die Kinder getauft werden.

fwo
_________________
Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer. Isso.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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SoWhy
The Doctor



Anmeldungsdatum: 21.04.2006
Beiträge: 3216
Wohnort: TARDIS

Beitrag(#964427) Verfasst am: 27.03.2008, 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube nicht, dass dem in Deutschland so schlimm ist, zumindest in Städten wohl weniger.
Ich hatte bisher noch nie Probleme damit, die meisten Menschen die ich kenne sind schlau genug nicht zu glauben oder sind gläubig, aber tolerant. Ich hab auch keine Probleme, das anderen Leuten zu sagen, es ist (noch) ein freies Land^^
_________________
Stop believing - start thinking.
Rise up, rise up!
Live a full life, 'cause when it's over, it's done!
So rise up, rise up! Dance and scream and love

(Cursive - Rise up! Rise up!)
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Friedensreich
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Anmeldungsdatum: 21.02.2008
Beiträge: 461

Beitrag(#964439) Verfasst am: 27.03.2008, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mich vor etwa 20 Jahren entschlossen die katholische Kirche zu verlassen. Am Anfang hat das nur meine Familie gewusst, die nach und nach den gleichen Schritt getan hat. Vor einigen Jahren ist sogar mein Sohn ausgetreten. Seine Kinder besuchen aber den Religionsunterricht und er hat die Absicht, ihnen das Für und Wider, wenn sie alt genug sind, zu erklären und sie dann selbst entscheiden zu lassen. Als ich ausgetreten bin und mich als Atheist geoutet habe, hat das im beruflichen Umfeld keine Konsequenzen gehabt. Eine Erleichterung für diesen Schritt war dass ich zu diesem Zeitpunkt selbständig war und in einer Grossstadt gelebt habe.
In den letzten Jahren hat sich das etwas verändert, da ich an den Stadtrand gezogen bin, wo die katholische Kirche praktisch überall präsent ist. Ich habe auch Kontakt zum Pfarrer der meine Einstellung akzeptiert und mir Gelegenheit gibt, mit ihm und einigen Gemeindemitgliedern zwanglos zu diskutieren. (Wahrscheinlich in der Hoffnung mich wieder zu gewinnen) Seitdem ich ihm aber glaubhaft erklärt habe, dass ich aus Überzeugung und nicht wegen der Kirchensteuer ausgetreten bin (ich überweise den für die Kirchensteuer fälligen Betrag an eine karitativ tätige Organisation) gibt es auch keine Bekehrungsversuche. Ich habe sogar festgestellt, dass einige meiner Nachbarn ebenfalls Tendenz zu diesem Schritt haben, sich aber nicht trauen. Ich versuche, ihnen Mut zu machen. Denn Mitglied einer Religionsgemeinschaft, nur aus gesellschaftlichen Zwängen zu sein, ist sicher verwerflicher als ein Austritt. Meine Erfahrung war also durchaus positiv.
Ich kann mir aber vorstellen, dass jemand der im ländlichen, streng religiösen Umfeld lebt, damit Schwierigkeiten hat.
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gollrich
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Anmeldungsdatum: 06.12.2007
Beiträge: 1098
Wohnort: Mannheim

Beitrag(#964440) Verfasst am: 27.03.2008, 19:50    Titel: Re: Das atheistische Coming-Out: Schlechte oder gute Erfahrung? Antworten mit Zitat

Hi du,
also wenn es irgendwie hochkommt habe ich damit kein Problem zu sagen, das ich Atheist bin, ich stelle mich jetzt auch nicht in die Fussgängerzone und predige mit dem Gotteswahn und erzähl jedem das ich Atheist bin, sondern vermeide ehr Gespräche diesbezüglich, es sei den Sie werden mir aufgezwungen.

[quote="Verzweifler" postid=964376]dass ich mit Religionen nicht nur nichts anfangen kann, sondern sie für schädlich in unserer modernen Gesellschaft halte.
quote]

Das spreche ich halt nur in den aufgezwungen Gesprächen aus und auch nur dann wenn ich den Gegenüber gut kenne und ich weiss das er das verkraften kann oder ich ihn nicht so gut kenn und es mir egal ist...
Ne gute Freundschaft wollte ich mir jetzt nicht kaputt machen ...
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kynos
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Anmeldungsdatum: 20.04.2006
Beiträge: 163

Beitrag(#964441) Verfasst am: 27.03.2008, 19:51    Titel: Keine Bange! Antworten mit Zitat

Es sollte gar keine Probleme geben, denn die meisten Leute interessiert es nicht. Obendrein gibt es viel mehr Kirchenferne und Kirchenhasser, als du vielleicht glaubst. Deine Sorgen sind möglicherweise nur ein Introjekt von Angst machender Pfaffenideologie, die nachwirkt. Vom geistigen Austritt (als ich Mitte der 80er Jahre in der Zeitung das Foto von Pinochet sah, wie ihm der Kardinal von Santiago in aller Öffentlichkeit den Jesusleib in das Massenmördermaul schiebt) bis zum juristischen Austritt habe ich 8 Jahre gebraucht.

Falls du damit prahlst, dass du KEIN Kreuzkriecher bist, wirst du ebenso viel Sympathie ernten wie die Zeugen Jehovas und andere Missionare Lachen . Am besten du machst das Normalste: nicht drüber reden. Wenn du gefragt wirst, musst du nicht antworten, kannst es aber - ganz wie du willst.

Gründe werden sich finden: Israelis verehren angesichts von Auschwitz nie und nimmermehr das Hakenkreuz, wieso sollte man hierzulande angesichts des Dreißigjährigen Krieges das römische Henkerkreuz verehren? Wieso sollte eine Frau Mitglied in einer frauenfeindlichen Sekte sein, wo die Mutterjungfrau maximal Vorzimmerdame Gottes werden darf aber nicht Göttin und wo Frauen Opfer von Hexenverbrennung wurden? Wieso sollte man als Angehöriger von Naziopfern (wer ist das nicht?) der Sekte derer angehören, die vor 75 Jahren das Ermächtigungsgesetz im Reichstag verabschiedet haben? Wieso sollte man einer Sekte angehören, die ein Jahrtausend lang ekelerregend übelst gegen Juden gehetzt hat, was Hitlers Völkermord den Boden bereitet hat. Warum sollte man einer Sekte angehören, wo Kriegsverbrecher (Politiker) als Mitglieder willkommen sind, aber kritische Leute ausgeschlossen werden? ....
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Heiner
registrierter User



Anmeldungsdatum: 29.05.2006
Beiträge: 664

Beitrag(#964480) Verfasst am: 27.03.2008, 20:47    Titel: Re: Das atheistische Coming-Out: Schlechte oder gute Erfahrung? Antworten mit Zitat

Verzweifler hat folgendes geschrieben:
Wie erging es Euch am Arbeitsplatz, im Bekanntenkreis und was waren die Folgen von einem "Coming-Out" (sofern es eines gab und nicht schon die Kindheit ohne religiöses Drumherum gegeben war)? Gab es tätliche Angriffe? Mich würde mal interessieren, ob MSS schon einen Bodyguard für sich oder seine Familie braucht ...


Nun, mein atheistisches Coming-out hatte ein schweres Zerwürfnis mit meiner (super-)christlichen Familie zur Folge. So richtig erholt hat sich das noch heute nicht, ca. 12 Jahre danach...
Es ist jedenfalls hart, als aufrechter Atheist seinen Weg zu gehen... Mit den Augen rollen
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evohum
Pendler



Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 464
Wohnort: Rheingau

Beitrag(#964582) Verfasst am: 27.03.2008, 22:52    Titel: Re: Das atheistische Coming-Out: Schlechte oder gute Erfahrung? Antworten mit Zitat

Heiner hat folgendes geschrieben:
Nun, mein atheistisches Coming-out hatte ein schweres Zerwürfnis mit meiner (super-)christlichen Familie zur Folge. So richtig erholt hat sich das noch heute nicht, ca. 12 Jahre danach...
Es ist jedenfalls hart, als aufrechter Atheist seinen Weg zu gehen... Mit den Augen rollen


Oh ja, in schwerstgläubiger Umgebung kann ich mir das gut vorstellen...

In meiner 'leicht'-gläubigen Familie hatte meine Rückkehr von der ev. K. zur Ungläubigkeit (vor über 30 Jahren) keine große Resonanz ausgelöst. Mein eigenes Gefühl nach Verlassen des 'Amtes' (wo mir noch gnädigerweise 4 Wochen Bedenkzeit eingeräumt wurden, bevor mein Ansinnen rechtswirksam würde) war, als ob eine riesige Seifenblase verpuffte: Pffff - weg war der Spuk augenblicklich!

Das war er auch bis vor Kurzem, seit unseligen Debatten um ID oder, andersrum, um Ferkelbuch.
Jetzt in rel. konservativer, dörflicher Umgebung sind manche affektive Reaktionen interessant, die einfache Themen (Schwule, Reli-Unterricht o.ä.) auslösen.
Aktuelle gute Argumente wie aus 'Gotteswahn' oder 'Manifest...' von MSS sind da sehr hilfreich.

Evohum grüßt!
_________________
"Jesus ist gekommen, um uns zu sagen, dass er uns alle im Paradies haben will und dass die Hölle, von der man in unserer Zeit so wenig spricht, existiert und ewig ist für jene, die ihre Augen vor seiner Liebe verschließen." Papst Benedikt XVI, 26.03.2007

Das Grundgesetz verbürgt die Religionsfreiheit, das 1. Gebot verurteilt sie.

Glaubst Du noch oder denkst Du schon?

...und sie bewegt sich doch!
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 41649
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#964598) Verfasst am: 27.03.2008, 23:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin auf's Standesamt, habe schriftlich meinen Austritt aus der rkk erklaert und das war's dann...

ach ja, mein katholischer Relilehrer am Gymnasium, der mich vorher immer aus dem Reliunterricht rausgeschmissen hat, weil ich nicht alles hirnlos nachplapperte, was er absonderte, sondern meine eigene Meinung aeusserte, fragte mich, weshalb ich denn dieses Jahr nicht in seiner Klasse waere. Als ich meinte ich waere dieses Jahr bei den Evangelen untergekommen, machte er mich darauf aufmerksam, dass ich nach spaetestens 2 Halbjahren wieder zu ihm zurueckmuesste, weil ich ja Katholik waere und das so im Staatsvertrag drinstehen wuerde. Als ich ihm dann erklaerte, dass dieser Staatsvertrag fuer mich nicht mehr gelten wuerde, weil mein Katholizismus ein abruptes Ende auf dem Standesamt gefunden hatte, wurde er auf einmal scheissfreundlich, die Nummer mit dem verlorenen Schaf. Er lauerte mir oefter in der Raucherecke auf um mich zu remissionieren, aber im Gegensatz zu frueher bruellte er mich nicht mehr an, wenn ich was sagte. Die Sache hatte sich irgendwo also auch rentiert.

Ansonsten kann ich nicht mit Spektakulaerem dienen. Der Scheiterhaufen blieb mir genauso erspart wie der Hexenhammer, ich wurde nicht gemobt und auch sonst nicht verfolgt. Bloss als ich mir eine Zivi-Stelle suchte und in einem von katholischen Nonnen geleiteten Krankenhaus vorsprach, war die Stelle auf einmal besetzt, als ich die Frage nach meiner Konfession ("Nicht dass es uns was ausmachen wuerde, wenn sie evangelisch waeren...") wahrheitsgemaess beantworte. Nachdem ich dann mit einem aktuellen Zivi der Krankenanstalt gesprochen hatte, empfand ich das auch nicht mehr als Benachteiligung, sondern eher als Gnadenakt.

Gruss, Bernie
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Rakon
registrierter User



Anmeldungsdatum: 31.08.2007
Beiträge: 300

Beitrag(#964691) Verfasst am: 28.03.2008, 02:52    Titel: Antworten mit Zitat

Bis auf einige spöttische Kommentare wie "Dann brauchst du ja auch keine Geschenke mehr zu Weihnachten" etc haben meine Eltern damals eigentlich garnicht darauf reagiert. Seit sie dann bei einer kurzen Diskussion gemerkt haben, dass ich mich doch mehr als sie mit dem Thema beschäftige habe als sie versuchen sie jede Unterhaltung über Glauben zu vermeiden.

Ansonsten komm ich im alltäglichen Leben nie auf das Thema zu sprechen, scheint keinen wirklich zu jucken und darüber bin ich eigentlich ganz froh, gibt schon genug andere Sachen über die man sich streiten kann.
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Mo.
over and out



Anmeldungsdatum: 30.11.2007
Beiträge: 12690

Beitrag(#964695) Verfasst am: 28.03.2008, 03:27    Titel: Antworten mit Zitat

Als ich meinem Vater sagte, dass ich aus der Kirche ausgetreten bin, meinte der: Dann wirst du nicht beerdigt. Allerdings ist er wohl, wie auch der Rest meiner Familie, Kirchenmitglied, weil das eben so ist. Es wird kirchlich geheiratet, Kinder getauft und konfirmiert, und ja, am Ende kirchlich beerdigt. Zwischen diesen Anlässen haben alle kaum bis nichts mit der Kirche (und wohl auch mit dem Glauben) zu tun. Sie setzen sich nur einfach nicht damit auseinander und wollen es auch nicht. Kirche gehört in gewissem Maße eben einfach dazu, ist Tradition.

Allerdings habe ich mir beruflich mit meinem Austritt keinen Gefallen getan: Als Erzieherin in Bayern auf dem Land ...
Aber ich kann es nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren Kinder zu indoktrinieren. Viel zu lange habe ich mir das selbst "schöngeredet". Die kindliche Indoktrination bei mir (von seiten der damals noch existenten hochreligiösen Familienseite) wirkte gut und (viel zu) lange nach.
Ich muss für mich Klarheit schaffen. Jeder muss tun, was für ihn richtig und stimmig ist.
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 30198

Beitrag(#964697) Verfasst am: 28.03.2008, 04:00    Titel: Antworten mit Zitat

Komisch. Meine Eltern haben kirchlich geheiratet, meine 4 Jahre ältere Schwester und mein 13 Jahre jüngerer Halbbruder wurden getauft. Meine Mutter hat auch ihren zweiten Mann kirchlich geheiratet, meine Schwester hat kirchlich geheiratet und ihre beiden Kinder taufen lassen. Man hat aber einfach vergessen mich zu taufen, das war damals einfach nicht so wichtig - und so hat man mich dann auch erzogen. Obwohl alle anderen in meiner Familie die kirchlichen Dienstleistungen für Familienfeste genutzt haben, wäre es für mich eher ein Outing, wenn ich in die Kirche eintreten würde, um z.B. kirchlich zu heiraten. Religion spielte da nie eine Rolle, kirchlich geheiratet wurde, weil das eben schön ist und bei Taufen gibt es ein Fest und Geschenke. Das macht man halt so. Dass die mit der Kirche anbandeln, ist halt Gewohnheit. Würde ich das tun, wäre es was Ernstes. Im Rückblick erscheint es mir so, als hätte meine Familie von Anfang an geahnt, dass ich in dieser Hinsicht keine Kompromisse eingehen werde. Oder die haben mich für diese Rolle vorgesehen und in diese Richtung geprägt. Einer in der Familie muss ja einen klaren Kopf behalten.
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Remark
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Anmeldungsdatum: 19.03.2008
Beiträge: 25

Beitrag(#964705) Verfasst am: 28.03.2008, 07:03    Titel: Antworten mit Zitat

Mo07 hat folgendes geschrieben:
Ich muss für mich Klarheit schaffen. Jeder muss tun, was für ihn richtig und stimmig ist.


Gut getan, Mo!

@ Kramer: Schöne Geschichte...

@ Torsten: Danke für diesen thread.

Mir ging es ziemlich genau wie evohum (s.o.), habs nur etwas abschätziger in der Familie kommentiert bekommen, aber sonst ähnlich wahrgenommen: pfff-platz und weg.

Liebe Grüße,
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Anmeldungsdatum: 26.07.2007
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Beitrag(#964720) Verfasst am: 28.03.2008, 08:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ich selbst hatte nie so ein Coming-Out, da ich schon immer ungläubig war, aber ich habe das eines neuapostolischen Kumpels mitbekommen. Er war nach seinem Austritt für sämtliche neuapostolische Freunde und seine Familie eine Persona non grata, incl. Enterbung und allem was dazu gehört. Ihm wars egal, da er eh weggezogen ist und er meinte, wer so denkt und handelt, mit dem will er auch nicht zu tun haben. Ich fand das krass, vor allem weil mir da zum ersten Mal bewusst wurde, dass Leute solch absurdes Zeug was die Religionen so predigen, wirklich ernsthaft glauben.
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Pfaffenschreck
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Beitrag(#964734) Verfasst am: 28.03.2008, 09:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Coming Out hatte ich auch nicht. Habe mich eher "schleichend", und langsam weiterentwickelt. Vom Agnostiker zum Atheisten und schließlich zum Kirchen- und Religionsgegner. Eben in dem Maße, wie ich mich mit dem Thema beschäftigt habe, Bücher gelesen habe, "hinter die Kulissen geschaut habe". Und wenn heute das Gespräch auf das Thema kommt, ist stets ein gutes Argument zur Stelle; Bibel gefälscht, Menschenrechte nicht originär christlich, Christus historisch widerlegt etc. Deschner, Buggle uva sei Dank.
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Merkwürdig, ich kann mich nicht erinnern, jemals einer kirchlichen Vereinigung beigetreten zu sein. Und doch mußte ich erst austreten, um Nichtmitglied zu werden!
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#964858) Verfasst am: 28.03.2008, 14:06    Titel: Antworten mit Zitat

fwohlgemuth hat folgendes geschrieben:

Heute genieße ich es in dieser Hinsicht, ein Nordlicht zu sein. Hier interessiert es niemanden, ob Du in deine Personalunterlagen Heide einträgst, was ich normalerweise mache. Und wenn Du den Standesbeamten langweilen willst, erzählst Du ihm, warum Du austrittst, er will es nämlich gar nicht wissen (ich hab es auch nicht versucht).

Meine Kinder bekommen in der Schule auch keine Prügel, wenn sie sagen, dass Papa und Mama aber gesagt haben, dass es den Gott gar nicht gibt - das ist hier wohl fast Standard.


So ist es. Kann ich voll bestätigen, selbst auf dem Land.
Und als Großstädter habe ich sogar fast den Eindruck, dass hier eher religiöse Menschen gehänselt werden, aber eigentlich interessiert es im Alltag niemanden wirklich, ob oder welche man Religion hat.

Ich hab mich 1990 entschlossen, auszutreten, und da sagte meine Mutter und meine Schwester , das das ja eine gute Idee sei und sind gleich mitausgetreten. Mein Vater hat dann zwei Wochen später oder so den Weg zum Rathaus gefunden; vorher hatte er keine Zeit.

Allerdings ist es wohl auch hier im Norden so, dasss man als Exanhänger bestimmter Religionen (ZJ, Neuapostolen) sozial isoliert werden kann, wenn man austritt.

Und es gibt einige Enklaven, wo das anders ist. Hannover ist trotz (oder wegen? Lachen) Käßmann weitgehend religionsfrei, in den nahegelegenen Dörfern um Hildesheim (Diözese) herum sieht das aber anders aus. Da sind doch noch viele arg katholisch.

Ich vermute mal stark, dass dies für Fulda auch und sogar erst recht gilt, so klingt ja Dein Eingangsposting auch, Verzeifler. Weinen
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Komodo
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Beitrag(#964912) Verfasst am: 28.03.2008, 15:56    Titel: Re: Das atheistische Coming-Out: Schlechte oder gute Erfahrung? Antworten mit Zitat

Verzweifler hat folgendes geschrieben:
Hi Freigeister, ich habe noch ein wenig Bedenken (vor mir unbekannten Menschen) klipp und klar zu bekennen, dass ich mit Religionen nicht nur nichts anfangen kann, sondern sie für schädlich in unserer modernen Gesellschaft halte.
Wenn ich das richtig verstehe hast du kein Problem damit, dich als Atheist zu bezeichnen, wohl aber damit, deine Meinung zu Religion zu äußern?

Dann sehe ich aber nicht, wo das Problem sein soll, man redet mit Fremden und vor allem mit Kunden, nie über heikle Themen.
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DieNeueMitte
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Beitrag(#964918) Verfasst am: 28.03.2008, 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

Am College haben mich mal einige teilweise eher traditionelle Muslime mit dem aus der Tasche ragenden Hitchens-Buch gesehen. Als sie gefragt hatten was ich lese und ich ihnen das dann erklärt habe konnten sie das nicht glauben. Ich habe einen Nachmittag lang ihnen erklärt, dass man trotzdem ein gutes Leben führen kann, nicht unbedingt Egoist ist sondern durchaus moralisch sein kann und eine natürliche Entstehung der Welt möglich ist (sie waren eher der theistischen Evolution zugeneigt). Jetzt akzeptieren sie das.

Meine Eltern hatten keine Probleme damit.
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Beitrag(#964948) Verfasst am: 28.03.2008, 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Syku hat folgendes geschrieben:
Am College haben mich mal einige teilweise eher traditionelle Muslime mit dem aus der Tasche ragenden Hitchens-Buch gesehen. Als sie gefragt hatten was ich lese und ich ihnen das dann erklärt habe konnten sie das nicht glauben. Ich habe einen Nachmittag lang ihnen erklärt, dass man trotzdem ein gutes Leben führen kann, nicht unbedingt Egoist ist sondern durchaus moralisch sein kann und eine natürliche Entstehung der Welt möglich ist (sie waren eher der theistischen Evolution zugeneigt). Jetzt akzeptieren sie das.

Meine Eltern hatten keine Probleme damit.

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DieNeueMitte
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Beitrag(#965043) Verfasst am: 28.03.2008, 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

Lass uns den Thread hier nicht hijacken... Ich habe so geschrieben, wie ihnen das Gespräch wahrscheinlich erschienen ist und meine Meinung zu dem Thema hat Greta Christina besser formuliert als ich es könnte.
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kynos
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Beiträge: 163

Beitrag(#969841) Verfasst am: 02.04.2008, 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

Mo07 hat folgendes geschrieben:
Als ich meinem Vater sagte, dass ich aus der Kirche ausgetreten bin, meinte der: Dann wirst du nicht beerdigt.


Wer Schafott-Kreuze anbetet und von Beerdigungen redet, ist schon gestorben!

Wenn das Christentum nur noch aus Beerdigungen besteht, hat es sich selber beerdigt.
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udine-albrechtsen
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Anmeldungsdatum: 06.03.2008
Beiträge: 237

Beitrag(#969864) Verfasst am: 02.04.2008, 17:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann mir gar nicht vorstellen das ein Coming Out "Oh ich bin übrigens Atheist" so dramatische Züge annehmen kann. Was soll daran schlimm sein?
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Argáiþ
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 12486

Beitrag(#969865) Verfasst am: 02.04.2008, 17:30    Titel: Antworten mit Zitat

udine-albrechtsen hat folgendes geschrieben:
Ich kann mir gar nicht vorstellen das ein Coming Out "Oh ich bin übrigens Atheist" so dramatische Züge annehmen kann. Was soll daran schlimm sein?


kommt natürlich auf die Umgebung an. Ich fühle mich zB auf Beerdigungen äußerst unwohl, wenn ich sichtbar kein Vater Unser mitmurmle. Da kassiert man dann schon mal ein Kopfschütteln, ein Drama ist das freilich noch nicht.
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 16768
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Beitrag(#969919) Verfasst am: 02.04.2008, 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Mo07 hat folgendes geschrieben:
Als ich meinem Vater sagte, dass ich aus der Kirche ausgetreten bin, meinte der: Dann wirst du nicht beerdigt.

Du hättest ihm antworten sollen: "Ich verlaß mich aufs Stinken." Das sagte ein Bauer, als der Pfarrer ihm das androhte, weil er nicht zur Beichte ging.

Vor geraumer Zeit las ich von einem Busunternehmer, der durch den Kirchenaustritt erhebliche Einbußen erlitt: Die kirchlichen Vereinigungen des Ortes machten ihre Ausflüge hinfort mit einem anderen Busunternehmer.
Fazit: Gewerbetreibende sollen sich das also gut überlegen.
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#969920) Verfasst am: 02.04.2008, 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

udine-albrechtsen hat folgendes geschrieben:
Ich kann mir gar nicht vorstellen das ein Coming Out "Oh ich bin übrigens Atheist" so dramatische Züge annehmen kann. Was soll daran schlimm sein?


Wenn man in einem kirchlichem Altersheim, Kindergarten, Schule o.ä. arbeitet, bedeutet das die Kündigung.

Wenn man in einem bayrischen Dorf wohnt, ist man nicht nur selbst sozial geächtet, sondern die gesamte Familie; einschließlich der Kinder.
Die trifft es dann wohl am Schlimmsten, zum Glück wohne ich in zivilisierten Gegenden, wo man Gott kaum kennt.

Warum das so ist? Tja: Weil Christenmenschen wie Du oft verlogenerweise vorgeben, Engel zu sein, aber in Wahrheit einer menschenverachtenden Ideologie wie dem Christentum frönen, die alle Menschen mit von ihrer Norm abweichendem Verhalten ausgrenzt; ja vernichtet wissen will. Und das würde ich, um in christlicher Terminologie zu sprechen, als "satanisch" bezeichnen.
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Lord Snow
I am the one who knocks



Anmeldungsdatum: 05.09.2006
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Beitrag(#969922) Verfasst am: 02.04.2008, 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ich war letztes Jahr auf der Beerdigung meines Vaters, da ist man dann natürlich, weil engster Familienkreis, auch für andere Teilnehmer im Mittelpunkt des Geschehens, ich habe da auch keine Sprüche mitgemacht das Kreuz geschlagen oder sonstiges.

Ganz ehrlich, ich habe nicht darauf geachtet ob komisch geguckt wurde, das wäre mir scheißegal gewesen, hätte aber jemand seine Mißbilligung für andere bemerkbar gezeigt, spätestens nach dem Zeremoniell, also wenn die ganze Meute Richtung Kirche oder nach Hause gewandert wäre, wäre ich auf demjenigen zugegangen und zwar sichtbar für andere und hätte diesen Punkt angesprochen. Jedoch keineswegs durch Rechtfertigung meinerseits (warum überhaupt?), sondern als Anfrage was dieser Unfug soll!
_________________
Ich irre mich nie! Einmal dachte ich, ich hätte mich geirrt, aber da hatte ich mich getäuscht

"Der Gott, der Gott sterben läßt, um Gott zu besänftigen"...Hundert Folianten, die für oder wider das Christentum geschrieben worden sind, ergeben eine geringere Evidenz als der Spott dieser zwei Zeilen.
Denis Diderot
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udine-albrechtsen
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Anmeldungsdatum: 06.03.2008
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Beitrag(#969925) Verfasst am: 02.04.2008, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Weil Christenmenschen wie Du oft verlogenerweise vorgeben


Frage
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#969929) Verfasst am: 02.04.2008, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

udine-albrechtsen hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Weil Christenmenschen wie Du oft verlogenerweise vorgeben


Frage

Du bist kein Engel.

Nicht mehr und nicht weniger wollte ich damit sagen. Selbst wenn Deine Combo real wäre: christliche Demut würde sich ganz anders präsentieren.
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Argáiþ
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 12486

Beitrag(#969932) Verfasst am: 02.04.2008, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr glücklich

Evilbert hat folgendes geschrieben:


Warum das so ist? Tja: aber in Wahrheit einer menschenverachtenden Ideologie wie dem Christentum frönen, die alle Menschen mit von ihrer Norm abweichendem Verhalten ausgrenzt;


fällt dir eigentlich nicht auf, dass das genau das ist, was der Herr Evilbert macht?



Zitat:
ja vernichtet wissen will.


hoioioi... ich glaub die Russen kommen auch gleich

Zitat:
Und das würde ich, um in christlicher Terminologie zu sprechen, als "satanisch" bezeichnen.


mhm Mit den Augen rollen sag das doch mal dem zelig zB
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#969938) Verfasst am: 02.04.2008, 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Semnon hat folgendes geschrieben:
Sehr glücklich

Evilbert hat folgendes geschrieben:


Warum das so ist? Tja: aber in Wahrheit einer menschenverachtenden Ideologie wie dem Christentum frönen, die alle Menschen mit von ihrer Norm abweichendem Verhalten ausgrenzt;


fällt dir eigentlich nicht auf, dass das genau das ist, was der Herr Evilbert macht?


Aha. Welcher denn? Dem Evilbertismus?
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