Großmacht China
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Freigeisterhaus -> Politik und Geschichte

#211: Re: na ja, Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 10.04.2021, 10:37
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
goedelchen hat folgendes geschrieben:


Da kann gesehen werden, was man schafft, wenn die Energie einer Gesellschaft, einer Volkswirtschaft auf das gerichet wird, was die Gesellschaft an genehmem Leben erhalten kann.


Wow...und du meinst wirklich die chinesische Gesellschaft und Staatsführung wäre also als Vorbild zu nehmen? Meine Fresse.. Pillepalle


Da hast du Goedelchen falsch verstanden:

goedelchen hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Wegen der Teilnahme an einem unautorisierten Protest im Jahr 2019 sind in Hongkong sieben Aktivisten von einem Gericht für schuldig befunden worden. Zu der Gruppe gehören unter anderem der bekannte Demokratie-Kämpfer Martin Lee sowie der Medienmogul Jimmy Lai. Nach dem Schuldspruch am Donnerstag war zunächst unklar, wann das Strafmaß verkündet werden sollte.

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/sieben-hongkonger-aktivisten-von-gericht-fuer-schuldig-befunden-17273685.html

Tja, man darf wohl nun mit Recht das Gebaren der Volksrepublik als imperialistisch bezeichnen. Es bestraft auch rückwirkend, so daß jeder das Signal versteht, daß die Sicherheit der Gegenwart nur vorläufig, und also brüchig ist.


Das ist Imperialismus pur. Das ist nationalistisch, diktatorisch und in der üblichen kulturellen Aufstellung des Chinesischen menschenverachtend. Großmacht als Parvenue in der Neuzeit will knallharte Stärke zeigen.

Der größte Imperialist auf dem Globus (s. Knebelverträge mit afrikanischen, südamerikanischen Staaten) trifft aber nicht der Zorn der grün in Wolle Gefärbten europäischen politisch Interessierten auf deren Ablehnung in politisch relevantem Maß . Die halten sich an ihren alten Lieblingsimperialisten ( USA). Der antwortet wenigsten irgendwie konstruktiv mit Teilen seiner Gesellschaft und seinen Politikern. Bringt etwas Bewegung in das Antiimperialistische. Chineseman geht das am Po vorbei.


Wie du siehst, ist Goedelchen ganz auf deiner Linie.

Ansonsten geht es Goedelchen um Heimatverteidigung gegen die *gelbe Gefahr*. Denn so unschuldig ist sein Heimatbegriff keineswegs.

Aber deiner ja auch nicht.


Meintest du mich mit diesem Beitrag? Was ist denn genau mein Heimatbegriff?

#212:  Autor: AdvocatusDiaboli BeitragVerfasst am: 18.04.2021, 11:09
    —
Wenn der Kapitalismus in der Sahara einzieht....

In der nigrischen Hauptstadt Niamey führen nur zwei Brücken über den Niger. Die Kennedybrücke wurde 1970 mit Hilfe der USA erbaut. Die zweite Brücke heißt Pont de l’amitié Chine-Niger und wurde dank Geldern aus China errichtet.

#213:  Autor: zelig BeitragVerfasst am: 02.07.2021, 13:34
    —
100 Jahre KP und formvollendeter Militarismus. Habt ihr die perfekte Hubschrauber-Phalanx gesehen? Furchteinflößend, oder?

#214:  Autor: Wolf359 BeitragVerfasst am: 02.07.2021, 13:36
    —
zelig hat folgendes geschrieben:
100 Jahre KP und formvollendeter Militarismus. Habt ihr die perfekte Hubschrauber-Phalanx gesehen? Furchteinflößend, oder?


Wieso? Gab es mal wieder eine Parade? Sowas sehe ich mir nicht an.

#215:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 02.07.2021, 13:53
    —
wie die ork-armee saurons?

#216:  Autor: narr BeitragVerfasst am: 04.07.2021, 16:56
    —
Ich lese gerade
"Die Neuerfinding der Diktatur" von Kai Strittmatter.

Gruselig. Kennt das Buch jemand?

#217:  Autor: narr BeitragVerfasst am: 25.10.2021, 13:25
    —
Chinas Regierung wünscht keine Lesung zu ihrem Chef Lesung an der Uni Duisburg wegen Druck aus China abgesagt
Zitat:
...Die Autoren – Stefan Aust, ehemaliger Chefredakteur des SPIEGEL und heute Herausgeber der »Welt«, und der langjährige Chinakorrespondent Adrian Geiges – wollten die Biografie dort vorstellen. Aber die Lesung wurde abgesagt. Offenbar gab es Druck aus China. So teilt es der Piper-Verlag mit, bei dem das Buch erschienen ist....
...Eine Mitarbeiterin der Konfuzius-Institute soll demnach die Begründung dafür so zusammengefasst haben: »Über Xi Jinping kann man nicht mehr als normalen Menschen reden, er soll jetzt unantastbar sein und unbesprechbar.«
Geschockt

#218:  Autor: goedelchen BeitragVerfasst am: 25.10.2021, 13:53
    —
narr hat folgendes geschrieben:
Chinas Regierung wünscht keine Lesung zu ihrem Chef Lesung an der Uni Duisburg wegen Druck aus China abgesagt
Zitat:
...Die Autoren – Stefan Aust, ehemaliger Chefredakteur des SPIEGEL und heute Herausgeber der »Welt«, und der langjährige Chinakorrespondent Adrian Geiges – wollten die Biografie dort vorstellen. Aber die Lesung wurde abgesagt. Offenbar gab es Druck aus China. So teilt es der Piper-Verlag mit, bei dem das Buch erschienen ist....
...Eine Mitarbeiterin der Konfuzius-Institute soll demnach die Begründung dafür so zusammengefasst haben: »Über Xi Jinping kann man nicht mehr als normalen Menschen reden, er soll jetzt unantastbar sein und unbesprechbar.«
Geschockt


Ja , so ist das mittlerweile bei denen , die ihren Marktwert nicht mehr über technologischen Fortschritt, Effektivität und Produktivität erhalten können, sondern mit Wohlgefallen erkaufen müssen.

Na ja, Anforderungen an die Menschen in D runterschrauben, Klappe halten, wurschteln, Sesselpupserjobs in Vielzahl schaffen.

Wie sagte ein großer Philosph Deutschlands : Schaumer ma !

#219:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 25.10.2021, 14:58
    —
narr hat folgendes geschrieben:
Chinas Regierung wünscht keine Lesung zu ihrem Chef Lesung an der Uni Duisburg wegen Druck aus China abgesagt
Zitat:
...Die Autoren – Stefan Aust, ehemaliger Chefredakteur des SPIEGEL und heute Herausgeber der »Welt«, und der langjährige Chinakorrespondent Adrian Geiges – wollten die Biografie dort vorstellen. Aber die Lesung wurde abgesagt. Offenbar gab es Druck aus China. So teilt es der Piper-Verlag mit, bei dem das Buch erschienen ist....
...Eine Mitarbeiterin der Konfuzius-Institute soll demnach die Begründung dafür so zusammengefasst haben: »Über Xi Jinping kann man nicht mehr als normalen Menschen reden, er soll jetzt unantastbar sein und unbesprechbar.«
Geschockt

Naja, "an der Uni Duisburg" (um genau zu sein, handelt es sich um die Uni Duisburg-Essen) mag technisch richtig sein, wenn es denn deren Räume waren [EDIT waren es nicht mal, weil es eine Online-Lesung sein sollte] - aber der Veranstalter war das Konfuzius-Institut (bzw. zwei davon, an ein anderes sollte Live übertragen werden). Und diese Organisation kooperiert zwar mit deutschen Universitäten (wenn die Universitäten denn wollen - einige wollen auch lieber nicht), ist aber letztlich eine staatlich-chinesische Organisation. Da hat also keine deutsche Universität was auf Druck aus China abgesagt, sondern eine staatliche, chinesische Auslandsorganisation. Und das ist jetzt nix, was bei der chinesischen Regierung überraschen sollte, oder? Erstaunlich finde ich eher, dass die die Veranstaltung überhaupt geplant hatten ...

EDIT:
Rheinische Pest hat folgendes geschrieben:
Die Uni lädt die Autoren Stefan Aust und Adrian Geiges nun ein, die Buchbesprechung mit dem Institut für Ostasienwissenschaften als Gastgeberin durchzuführen.

So viel auch zu goedelchens kenntnisreicher Wertung des Handelns der Universität.

#220:  Autor: goedelchen BeitragVerfasst am: 25.10.2021, 17:08
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
narr hat folgendes geschrieben:
Chinas Regierung wünscht keine Lesung zu ihrem Chef Lesung an der Uni Duisburg wegen Druck aus China abgesagt
Zitat:
...Die Autoren – Stefan Aust, ehemaliger Chefredakteur des SPIEGEL und heute Herausgeber der »Welt«, und der langjährige Chinakorrespondent Adrian Geiges – wollten die Biografie dort vorstellen. Aber die Lesung wurde abgesagt. Offenbar gab es Druck aus China. So teilt es der Piper-Verlag mit, bei dem das Buch erschienen ist....
...Eine Mitarbeiterin der Konfuzius-Institute soll demnach die Begründung dafür so zusammengefasst haben: »Über Xi Jinping kann man nicht mehr als normalen Menschen reden, er soll jetzt unantastbar sein und unbesprechbar.«
Geschockt

Naja, "an der Uni Duisburg" (um genau zu sein, handelt es sich um die Uni Duisburg-Essen) mag technisch richtig sein, wenn es denn deren Räume waren [EDIT waren es nicht mal, weil es eine Online-Lesung sein sollte] - aber der Veranstalter war das Konfuzius-Institut (bzw. zwei davon, an ein anderes sollte Live übertragen werden). Und diese Organisation kooperiert zwar mit deutschen Universitäten (wenn die Universitäten denn wollen - einige wollen auch lieber nicht), ist aber letztlich eine staatlich-chinesische Organisation. Da hat also keine deutsche Universität was auf Druck aus China abgesagt, sondern eine staatliche, chinesische Auslandsorganisation. Und das ist jetzt nix, was bei der chinesischen Regierung überraschen sollte, oder? Erstaunlich finde ich eher, dass die die Veranstaltung überhaupt geplant hatten ...

EDIT:
Rheinische Pest hat folgendes geschrieben:
Die Uni lädt die Autoren Stefan Aust und Adrian Geiges nun ein, die Buchbesprechung mit dem Institut für Ostasienwissenschaften als Gastgeberin durchzuführen.

So viel auch zu goedelchens kenntnisreicher Wertung des Handelns der Universität.


Oh ha, der Meister der Erkenntnis ordnet ein Institut an einer dt. Uni als staatliche Chinesische Organisationa ein. Sind wir schon in D so weit ?

Zitat:
Das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr ist ein Institut an der Universität Duisburg-Essen. Die älteste deutsch-chinesische Städtepartnerschaft, die seit 1982 zwischen der Stadt Duisburg und der Stadt Wuhan besteht, sowie die langjährige gute Kooperation der Universität Duisburg-Essen mit der renommierten chinesischen Wuhan Universität bilden ein starkes Fundament für das Konfuzius-Institut.


https://www.duisburglive.de/ort/konfuzius-institut-metropole-ruhr-ev/

Na ja, Gödelchens kenntnisreiche Beurteilung ( mehr im Sinne von wirtschaftlicher Betrachtungsweise dessen, was wir in D uns so angedeihen lassen müssen ) hat Unterstützer :

https://www.waz.de/meinung/chinas-einmischung-bedroht-zukunft-des-konfuzius-instituts-id233671629.html

leider hinter B-Schranke aber Schlagzeile reicht sicher.

#221:  Autor: narr BeitragVerfasst am: 25.10.2021, 17:37
    —
Konfuzius-Institute gibt es überall. Sie versuchen mit kulturellen Veranstaltungen Boden zu gewinnen.

In Groningen an der Uni sind/waren sie auch sehr aktiv und versuchten Einfluss auf die Studieninhalte chinesischer Studierenden zu bekommen.

#222:  Autor: narr BeitragVerfasst am: 25.10.2021, 17:42
    —
goedelchen hat folgendes geschrieben:

Na ja, Gödelchens kenntnisreiche Beurteilung ( mehr im Sinne von wirtschaftlicher Betrachtungsweise dessen, was wir in D uns so angedeihen lassen müssen ) hat Unterstützer :

https://www.waz.de/meinung/chinas-einmischung-bedroht-zukunft-des-konfuzius-instituts-id233671629.html

leider hinter B-Schranke aber Schlagzeile reicht sicher.

Da du den Artikel ja anscheinend gelesen hast, wenn du meinst er würde deine Ansicht unterstützen kannst du ihn ja vielleicht kurz zusammen fassen? Und nein, die Schlagzeile reicht nicht

#223:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 25.10.2021, 19:13
    —
goedelchen hat folgendes geschrieben:
Oh ha, der Meister der Erkenntnis ordnet ein Institut an einer dt. Uni als staatliche Chinesische Organisationa ein. Sind wir schon in D so weit ?

Manche von uns sind so weit, dass sie ein Institut an der Universität von einem Institut der Universität unterscheiden können. Ersteres ist eben kein Teil der Universität, sondern mit dieser zwar durch Kooperation verbunden, aber selbstständig.
https://de.wikipedia.org/wiki/An-Institut

Und ja, das Konfuzius-Institut ist eine staatliche chinesische Organisation.
https://de.wikipedia.org/wiki/Konfuzius-Institut

goedelchen hat folgendes geschrieben:
Na ja, Gödelchens kenntnisreiche Beurteilung ( mehr im Sinne von wirtschaftlicher Betrachtungsweise dessen, was wir in D uns so angedeihen lassen müssen ) hat Unterstützer :

https://www.waz.de/meinung/chinas-einmischung-bedroht-zukunft-des-konfuzius-instituts-id233671629.html

leider hinter B-Schranke aber Schlagzeile reicht sicher.

Nicht die Schlagzeile allein, aber dazu ersten zwei Zeilen könnten zum Kenntnisreichtum von goedelchens Beurteilung beitragen, wenn sie denn verstanden würden. Da ist recht klar von einer - nunmehr gefährdeten - Zusammenarbeit die Rede. Damit ist klar, dass das Institut kein Teil der Universität ist; das ist aber logische Voraussetzung deiner Beurteilung da würde sich eine deutsche Institution "Wohlwollen erkaufen".

----------------------------------------

Weißt du, ich finde es ja nicht schlimm, wenn jemand spezielle Sachinformationen wie den Hintergrund des Konfuzius-Institut oder das wissenschaftspolitische Konstrukt eines An-Instituts nicht kennt.

Auch wenn man nicht merkt, dass einem solche Informationen fehlen, und man aufgrund falscher Annahmen eine fehlerhafte Einschätzung abgibt, ist das verzeihlich; wobei es natürlich um so peinlicher wird, je heftiger die fehlerhafte Einschätzung ausfällt.

Aber wenn man darauf hingewiesen wird und sich dann immer noch nicht korrekt informiert, sondern stur auf seinem Standpunkt beharrt, und dazu auch noch eine Quelle als "Unterstützung" anschleppt, die das genaue Gegenteil zeigt, dann ... naja.

#224: :-) Autor: goedelchen BeitragVerfasst am: 26.10.2021, 07:05
    —
Yep, da sagst was richtiges = das Institut ist kein TEIL der Uni. Es ist eine partnerschaftliche Einrichtung, die vertraglich an die Uni gebunden ist. Teil einer Uni zu sein ist KEINE Vorraussetzung für das Erkaufen von Wohlwollen. Da reicht die vertragliche Verbundenheit aus.

Das Konfuzius Institut an der Uni Duisburg -Essen ist ein Verein. Er unterliegt somit deutschen Recht, deutscher Rechtstradition und deutschen Grundsätzen der Verfassung.

Ich kenne die Satzung nicht, interessiert mich auch nicht, weil der Vorgang nicht über die Satzung zu beackern ist, sondern über das in D geltende Recht , unsere Verfassungsgrundsätze (Meinungfreiheit) und deutscher/europäischer Debattenkultur ( Diskursverhalten ).

Die organisatorischen Belange des Verienes können die Vereinsmitglieder nach Vereinsrecht/BGB regeln, wie sie es in ihren gemeinsamen Sinn und Zielen machen wollen. Da kann der chinesische Staat seine Einflussmöglichkeiten als Gründungsmitglied nutzen/ausüben. Das Auftreten des Vereins in D hat sich nach deutschen Gepflogenheiten zu richten im Rahmen der Gesetze.

Deshalb ist die Einflussnahme in der bekanntgewordenen Form eine "Unfreundlichkeit" par exellence und als Dohgebärde der chinesischen Seite zu werten.

Wie die chinesische Seite in den Dingen vorgeht, ist jedem in D seit dem Auftreten der Chinesen seit 30 Jahre in den Dingen bekannt. Frag die Leute bei VW oder Daimler.

Nun finde ich es schlimm, wenn jemand die tatsächlichen !! Gegenbenheiten ausblendet . Die chinesische Intention hat mit dem Vereinszweck keinerlei Zusammenhang, ist politsches Geschrei.

Erkennbar aus dem Gesamtzusammhang von a) den Personen die das blöde Ansinnen an die Uni herangetragen haben und das b) gegen die normalerweise ( hier ?? ) in der Vereinssatzung zu Geltung kommende gegenseitige respektvolle Ausgestaltung der Interessenvertretung der Mitglieder untereinander spricht.

Somit ist eine Luschi-Aufstellung auch hier zu konstatieren, die die mit oberflächlichen Betrachtunsgweise nicht zur Kenntniss nehmen will, dass in vielen Dingen hier tieferliegende Bedeutsamkeit des chinesichen Agierens ausgeblendet wird und die Belange der BRD verachlässigt werden.

Schlimm genug, das die Beteiligten an der unliebsamen, von den Chinesen losgetreten Sache, mit eine Luschi-Statement und einer Placebo-Veranstaltung Wohlwollen sich erkaufen wollen.

Die ersten zwei Zeilen des Kommentars hinter der B-Schranke sagen NICHTS aus, was die Luschi-Aufstellung stärken könnte. Sie zeigen, das andere mehr Arsch in der Hose haben als die Uni Duisburg-Essen. Sie stützen in der Ausrichtung meine Auffassung . Hier wird Vereinszweck missbraucht = auch auflösen ( ? ) .

#225: Re: :-) Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 26.10.2021, 07:35
    —
goedelchen hat folgendes geschrieben:
Yep, da sagst was richtiges = das Institut ist kein TEIL der Uni. Es ist eine partnerschaftliche Einrichtung, die vertraglich an die Uni gebunden ist. Teil einer Uni zu sein ist KEINE Vorraussetzung für das Erkaufen von Wohlwollen. Da reicht die vertragliche Verbundenheit aus.

Das Konfuzius Institut an der Uni Duisburg -Essen ist ein Verein. Er unterliegt somit deutschen Recht, deutscher Rechtstradition und deutschen Grundsätzen der Verfassung.

Ich kenne die Satzung nicht, interessiert mich auch nicht, weil der Vorgang nicht über die Satzung zu beackern ist, sondern über das in D geltende Recht , unsere Verfassungsgrundsätze (Meinungfreiheit) und deutscher/europäischer Debattenkultur ( Diskursverhalten ).

Die organisatorischen Belange des Verienes können die Vereinsmitglieder nach Vereinsrecht/BGB regeln, wie sie es in ihren gemeinsamen Sinn und Zielen machen wollen. Da kann der chinesische Staat seine Einflussmöglichkeiten als Gründungsmitglied nutzen/ausüben. Das Auftreten des Vereins in D hat sich nach deutschen Gepflogenheiten zu richten im Rahmen der Gesetze.

Deshalb ist die Einflussnahme in der bekanntgewordenen Form eine "Unfreundlichkeit" par exellence und als Dohgebärde der chinesischen Seite zu werten.

Wie die chinesische Seite in den Dingen vorgeht, ist jedem in D seit dem Auftreten der Chinesen seit 30 Jahre in den Dingen bekannt. Frag die Leute bei VW oder Daimler.

Nun finde ich es schlimm, wenn jemand die tatsächlichen !! Gegenbenheiten ausblendet . Die chinesische Intention hat mit dem Vereinszweck keinerlei Zusammenhang, ist politsches Geschrei.

Erkennbar aus dem Gesamtzusammhang von a) den Personen die das blöde Ansinnen an die Uni herangetragen haben und das b) gegen die normalerweise ( hier ?? ) in der Vereinssatzung zu Geltung kommende gegenseitige respektvolle Ausgestaltung der Interessenvertretung der Mitglieder untereinander spricht.

Somit ist eine Luschi-Aufstellung auch hier zu konstatieren, die die mit oberflächlichen Betrachtunsgweise nicht zur Kenntniss nehmen will, dass in vielen Dingen hier tieferliegende Bedeutsamkeit des chinesichen Agierens ausgeblendet wird und die Belange der BRD verachlässigt werden.

Schlimm genug, das die Beteiligten an der unliebsamen, von den Chinesen losgetreten Sache, mit eine Luschi-Statement und einer Placebo-Veranstaltung Wohlwollen sich erkaufen wollen.

Die ersten zwei Zeilen des Kommentars hinter der B-Schranke sagen NICHTS aus, was die Luschi-Aufstellung stärken könnte. Sie zeigen, das andere mehr Arsch in der Hose haben als die Uni Duisburg-Essen. Sie stützen in der Ausrichtung meine Auffassung . Hier wird Vereinszweck missbraucht = auch auflösen ( ? ) .


Tja, der Chinamann ist nich ohne! (Und die Chinafrau erst!)

Aber - Militär steht bereit. Afghanistan war gestern.

Arschkrampen - Der Iwan

Sooooosiehdasaus! Höhhöh!

#226: Re: :-) Autor: goedelchen BeitragVerfasst am: 26.10.2021, 08:07
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:



Tja, der Chinamann ist nich ohne! (Und die Chinafrau erst!)

Aber - Militär steht bereit. Afghanistan war gestern.

Arschkrampen - Der Iwan

Sooooosiehdasaus! Höhhöh!


Höhöhöhö...da sagst was ! Interessenwahrung, - Vertretung ist was ganz Schwieriges. Zeigst du trefflich mit dem Porpagandabildchen, das ne Keule schwingen soll aber nur heiße Luft darstellt.

Dein Interesse ist damit in der Form gewahrt. Interessiert hier aber nicht.

#227:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 26.10.2021, 08:57
    —
Lachen Es soll ja Leute geben, die sich jeden Morgen beim Blick in den Badezimmerspiegel über die "Porpaganda" aufregen. Mit den Augen rollen

@Skeptiker: Ich hab' gelacht. Lachen Daumen hoch!

#228: Re: :-) Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 26.10.2021, 11:28
    —
goedelchen hat folgendes geschrieben:
Yep, da sagst was richtiges = das Institut ist kein TEIL der Uni. Es ist eine partnerschaftliche Einrichtung, die vertraglich an die Uni gebunden ist. Teil einer Uni zu sein ist KEINE Vorraussetzung für das Erkaufen von Wohlwollen. Da reicht die vertragliche Verbundenheit aus.

Als du oben von Leuten gesprochen hast, "die ihren Marktwert nicht mehr über technologischen Fortschritt, Effektivität und Produktivität erhalten können, sondern mit Wohlgefallen erkaufen müssen", hast du ganz offensichtlich die deutsche Universität gemeint.
Sonst wäre der Vorwurf auch vollkommen sinnlos: Eine vom chinesischen Staat abhängige Organisation macht, was der chinesische Staat wünscht ... wo ist die Überraschung?

Ebenso hast du zioemlich offensichtlich zunächst angenommen, die Bezeichnung "Institut an der Universität" bedeute, es sei Teil der Universität und seine Aktionen daher der Universität zuzurechnen.

Also erzähl keinen Scheiß: Du bist oben von falschen Voraussetzungen ausgegangen und hast darauf einen falschen Vorwurf gebaut. Und wie gesagt: Das ist nicht schlimm. Dumm wird es nur, wenn man zuerst darauf beharrt (oben) und es dann später schönreden will (jetzt).

goedelchen hat folgendes geschrieben:
Das Konfuzius Institut an der Uni Duisburg -Essen ist ein Verein. Er unterliegt somit deutschen Recht, deutscher Rechtstradition und deutschen Grundsätzen der Verfassung.

Ich kenne die Satzung nicht, interessiert mich auch nicht, weil der Vorgang nicht über die Satzung zu beackern ist, sondern über das in D geltende Recht , unsere Verfassungsgrundsätze (Meinungfreiheit) und deutscher/europäischer Debattenkultur ( Diskursverhalten ).

Und nach deutschem Recht kann ein Verein seine eigenen Veranstaltungen auch wieder absagen. Daran ist nichts Ungewöhnliches.
Der ganze Vorgang illustriert lediglich, dass das Konfuzius-Institut vom chinesischen Staat abhängig ist und der chinesische Staat von freier Meinungsäußerung nicht so viel hält. Wieder: Wo ist die Überraschung?

goedelchen hat folgendes geschrieben:
Somit ist eine Luschi-Aufstellung auch hier zu konstatieren, die die mit oberflächlichen Betrachtunsgweise nicht zur Kenntniss nehmen will, dass in vielen Dingen hier tieferliegende Bedeutsamkeit des chinesichen Agierens ausgeblendet wird und die Belange der BRD verachlässigt werden.

Bei wem soll hier eine "Luschi-Aufstellung" zu konstatieren sein, und warum?

Bei mir bestimmt nicht, denn genau aufgrund solcher Vorgänge meine ich, dass deutsche Universitäten bei solchen Partnerschaften sehr vorsichtig sein sollten, derartigen Eingriffen auch deutlich entgegentreten und notfalls die Partnerschaften beenden sollten.

Und bei der Universität Duisburg-Essen ebenso wenig, denn die tritt diesem Vorgang ja entgegen, indem sie ziemlich demonstrativ anbietet, die Lesung selbst durchzuführen (worauf ich in meiner ersten Reaktion schon hinwies). Dein Vorwurf hängt also völlig in der Luft.

#229:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 26.10.2021, 13:49
    —
https://www.spiegel.de/panorama/bildung/universitaet-duisburg-essen-zunaechst-abgesagte-lesung-ueber-xi-jinping-findet-nun-doch-statt-a-c98e49f9-279d-457b-80b8-e1d57b01bd47

Zitat:
Eine zunächst abgesagte Lesung aus einer Biografie über den chinesischen Staatschef Xi Jinping in Duisburg findet nun doch statt. Die Onlineveranstaltung werde wie geplant an diesem Mittwochabend abgehalten, allerdings nicht vom Konfuzius-Institut an der Uni Duisburg-Essen, sondern vom Ostasieninstitut der Universität selbst, sagte eine Sprecherin der Hochschule am Dienstag. Die Universität werde den Einwahllink auf die Hochschulseite stellen.


Schulterzucken

#230:  Autor: goedelchen BeitragVerfasst am: 26.10.2021, 14:16
    —
...Na bitte , geht doch,

Der eigentliche Aufmerker sollte allerdings aufrecht erhalten bleiben..

#231:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 26.10.2021, 15:29
    —
goedelchen hat folgendes geschrieben:
...Na bitte , geht doch,

Der eigentliche Aufmerker sollte allerdings aufrecht erhalten bleiben..

Komisch. Warum hast du dieses "Na bitte , geht doch" nicht gepostet, als ich gestern in meinem ersten Beitrag (!) schon auf das entsprechende Angebot der Uni hinwies, sondern stattdessen an der Kritik an der Uni festgehalten?
Was hat denn die Uni überhaupt ursprünglich falsch gemacht, dass du das mit "Na bitte , geht doch" kommentrierst statt einfach mit "Gut so!"?

#232: .-) Autor: goedelchen BeitragVerfasst am: 26.10.2021, 19:32
    —
Man ist wachgeworden (hoffentlich).

Die Stellungnahme der Landesregierung NRW eindeutig und deckt sich mit der Auffassung von Gödelchen. Mein na also bezieht sich auf die Verlagerung der Verantwortung für die jetzt durchzuführende Veranstalltung auf eine andere universiitäre Institution, damit die Meinunsgfreiheit nicht verbogen wird durch einen aufgeplusterte Staatt mit uungeschliffenen Manieren sich als Weltmacht zu präsentieren.

Landesregierung Und Parteien NRW :

Zitat:
Matthi-Bolte: "Nicht länger wegducken"

Scharfe Kritik kam auch von nordrhein-westfälischen Landtagsvertretern: Sowohl Grüne als auch FDP im Landtag sprachen von nicht akzeptablem Einfluss Chinas auf die Hochschulen. Diese seien Orte der freien Meinungsäußerung, Wissenschaft lebe von Diskussionen und der Auseinandersetzung mit Kontroversen - „das muss auch so bleiben", teilte Daniela Beihl, hochschulpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, mit. Die Zusammenarbeit mit den Konfuzius-Instituten müsse überprüft und im Zweifel beendet werden.

Der Bielefelder Matthi Bolte-Richter, Sprecher für Wissenschaft der Grünen-Landtagsfraktion in NRW verurteilte das Vorgehen des chinesischen Staates und forderte die Landesregierung auf, „sich nicht länger unter dem Deckmantel der Hochschulfreiheit" wegzuducken. Wissenschaftsministerin Isabell Pfeiffer-Poensgen dürfe die Hochschulen nicht allein lassen, wenn die Freiheit der Wissenschaft bedroht sei.


https://www.nw.de/nachrichten/politik/23116393_Nahm-China-Einfluss-Lesung-aus-Buch-ueber-Staatschef-Xi-Jinping-abgesagt.html

Zitat:
Die zunächst vom Duisburger Konfuzius-Institut abgesagte Buchlesung über Chinas Staatschef Xi Jinping findet nun doch statt - am Mittwochabend ab 19 Uhr.

Die Online-Veranstaltung wird nun allerdings vom Ostasieninstitut der Universität Duisburg-Essen aus abgehalten, sagt eine Sprecherin der Universität auf Nachfrage. Einen entsprechenden Link zur Lesung wird die Uni auf ihrer Website einstellen.


Zitat:
Kritik an Konfuzius-Institut

Das staatliche chinesische Konfuzius-Institut steht schon länger in der Kritik. Offiziell soll es im Ausland die chinesische Kultur und Sprache zugänglich machen. Kritiker werfen dem Institut aber Spionage und politische Einflussnahme vor. Deswegen hatten mehrere Universitäten in Europa die Zusammenarbeit beendet.


https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/duisburg-chinakritische-lesung-abgesagt-100.html



Freigeisterhaus -> Politik und Geschichte


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