Kommunismus / Antikommunismus - der ultimative Thread
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Freigeisterhaus -> Politik und Geschichte

#1: Kommunismus / Antikommunismus - der ultimative Thread Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 16.06.2018, 18:29
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Dieser Thread wurde nicht von Skeptiker gestartet, sondern von worse mit diesem Beitrag: http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2139312#2139312
Einige Beiträge wurden später aus das Mädchen und der Flüchtling hierher verschoben.
Da Beiträge immer dem Datum nach sortiert werden, steht dieser Beitrag vorne. vrolijke

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
worse hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
worse hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
...keine Diskussion mit Kommunisten...

Doch, mit denen schon.

Begründung?

Gewohnheitsrecht. zwinkern

OK! Ich wünsche noch einen schönen Abend!


Danke, worse! Daumen hoch!
Prost



Vielleicht sollte sich das FGH in diesem Punkt mal ein Beispiel an Telepolis nehmen. zwinkern

Und ernsthaft: Der Marxismus ist zentraler und höchst bedeutsamer Teil der Aufklärung und der Wissenschaft über die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft.

Wer dies mit Faschismus oder Islamismus in einen Topf wirft, setzt sich dem Verdacht aus, entweder nie eine Bildungsanstalt von innen gesehen zu haben, politischer Analphabet zu sein und/oder selber der Gegenaufklärung(TM) - also der faschistischen Strömung - anzugehören.

#2:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 16.06.2018, 18:35
    —
@Skeptiker
Danach hätte man jetzt die Uhr stellen können! Sehr glücklich

Das kannst du ja mal den Millionen Opfer von Lenin, Stalin, Mao usw. erzählen. Die sind bestimmt beeindruckt. Der Kommunismus ist nicht Teil der Aufklärung, sondern nur eine ihrer unangenehmen Folgen. Das ist etwas anderes. Ähnlich wie die Schreckensherrschaft der Jakobiner, nur in einem gigantischen Maßstab.


Zuletzt bearbeitet von Marcellinus am 16.06.2018, 18:37, insgesamt 2-mal bearbeitet

#3:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 16.06.2018, 19:41
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Marcellinus hat folgendes geschrieben:
@Skeptiker
Danach hätte man jetzt die Uhr stellen können! Sehr glücklich

Das kannst du ja mal den Millionen Opfer von Lenin, Stalin, Mao usw. erzählen. Die sind bestimmt beeindruckt. Der Kommunismus ist nicht Teil der Aufklärung, sondern nur eine ihrer unangenehmen Folgen. Das ist etwas anderes. Ähnlich wie die Schreckensherrschaft der Jakobiner, nur in einem gigantischen Maßstab.


Dir fehlen doch jegliche Kenntnisse zum Thema Marxismus & Kommunismus.

Deswegen bitte ich dich, dich dazu auch nicht mehr zu äußern, zumal du auch in keiner Weise bereit bist, etwas hinzu zu lernen.

Im Namen der aufklärungsinteressierten user/-innen dieses Forums - dein Skeptiker

#4:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 16.06.2018, 19:49
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Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
@Skeptiker
Danach hätte man jetzt die Uhr stellen können! Sehr glücklich

Das kannst du ja mal den Millionen Opfer von Lenin, Stalin, Mao usw. erzählen. Die sind bestimmt beeindruckt. Der Kommunismus ist nicht Teil der Aufklärung, sondern nur eine ihrer unangenehmen Folgen. Das ist etwas anderes. Ähnlich wie die Schreckensherrschaft der Jakobiner, nur in einem gigantischen Maßstab.


Dir fehlen doch jegliche Kenntnisse zum Thema Marxismus & Kommunismus.

Deswegen bitte ich dich, dich dazu auch nicht mehr zu äußern, zumal du auch in keiner Weise bereit bist, etwas hinzu zu lernen.

Im Namen der aufklärungsinteressierten user/-innen dieses Forums - dein Skeptiker


Menne. Bleib doch beim Thema! Immer das gleiche mit Dir. Mit den Augen rollen

#5:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 16.06.2018, 19:52
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vrolijke hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
@Skeptiker
Danach hätte man jetzt die Uhr stellen können! Sehr glücklich

Das kannst du ja mal den Millionen Opfer von Lenin, Stalin, Mao usw. erzählen. Die sind bestimmt beeindruckt. Der Kommunismus ist nicht Teil der Aufklärung, sondern nur eine ihrer unangenehmen Folgen. Das ist etwas anderes. Ähnlich wie die Schreckensherrschaft der Jakobiner, nur in einem gigantischen Maßstab.


Dir fehlen doch jegliche Kenntnisse zum Thema Marxismus & Kommunismus.

Deswegen bitte ich dich, dich dazu auch nicht mehr zu äußern, zumal du auch in keiner Weise bereit bist, etwas hinzu zu lernen.

Im Namen der aufklärungsinteressierten user/-innen dieses Forums - dein Skeptiker


Menne. Bleib doch beim Thema! Immer das gleiche mit Dir. Mit den Augen rollen


Ich habe das Thema nicht eingebracht. Lies nach, aber ich kriege die Schuld zugeschoben, immer das selbe.

#6:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 16.06.2018, 20:09
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Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
@Skeptiker
Danach hätte man jetzt die Uhr stellen können! Sehr glücklich

Das kannst du ja mal den Millionen Opfer von Lenin, Stalin, Mao usw. erzählen. Die sind bestimmt beeindruckt. Der Kommunismus ist nicht Teil der Aufklärung, sondern nur eine ihrer unangenehmen Folgen. Das ist etwas anderes. Ähnlich wie die Schreckensherrschaft der Jakobiner, nur in einem gigantischen Maßstab.


Dir fehlen doch jegliche Kenntnisse zum Thema Marxismus & Kommunismus.

Das war leider nicht möglich. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, Marxisten und Kommunisten über Jahrzehnte zu erleben.

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Deswegen bitte ich dich, dich dazu auch nicht mehr zu äußern, zumal du auch in keiner Weise bereit bist, etwas hinzu zu lernen.

Wenn du aufhörst, kriminell Regimes nachträglich zu rechtfertigen, und zur Kenntnis nimmst, welchen Zusammenhang es zwischen marxistischer Theorie und kommunistischer Praxis gibt, gern, denn eigentlich ist es ein Thema von gestern. (Das mit dem „hinzulernen“ von dir ist ein besonderer Witz).

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Im Namen der aufklärungsinteressierten user/-innen dieses Forums - dein Skeptiker

Hast du sie gefragt, oder meinst du nur dich selbst? Sehr glücklich

#7:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 16.06.2018, 20:10
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
@Skeptiker
Danach hätte man jetzt die Uhr stellen können! Sehr glücklich

Das kannst du ja mal den Millionen Opfer von Lenin, Stalin, Mao usw. erzählen. Die sind bestimmt beeindruckt. Der Kommunismus ist nicht Teil der Aufklärung, sondern nur eine ihrer unangenehmen Folgen. Das ist etwas anderes. Ähnlich wie die Schreckensherrschaft der Jakobiner, nur in einem gigantischen Maßstab.


Dir fehlen doch jegliche Kenntnisse zum Thema Marxismus & Kommunismus.

Das war leider nicht möglich. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, Marxisten und Kommunisten über Jahrzehnte zu erleben.

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Deswegen bitte ich dich, dich dazu auch nicht mehr zu äußern, zumal du auch in keiner Weise bereit bist, etwas hinzu zu lernen.

Wenn du aufhörst, kriminell Regimes nachträglich zu rechtfertigen, und zur Kenntnis nimmst, welchen Zusammenhang es zwischen marxistischer Theorie und kommunistischer Praxis gibt, gern, denn eigentlich ist es ein Thema von gestern. (Das mit dem „hinzulernen“ von dir ist ein besonderer Witz).

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Im Namen der aufklärungsinteressierten user/-innen dieses Forums - dein Skeptiker

Hast du sie gefragt, oder meinst du nur dich selbst? Sehr glücklich

Mit den Augen rollen

#8:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 16.06.2018, 20:11
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
@Skeptiker
Danach hätte man jetzt die Uhr stellen können! Sehr glücklich

Das kannst du ja mal den Millionen Opfer von Lenin, Stalin, Mao usw. erzählen. Die sind bestimmt beeindruckt. Der Kommunismus ist nicht Teil der Aufklärung, sondern nur eine ihrer unangenehmen Folgen. Das ist etwas anderes. Ähnlich wie die Schreckensherrschaft der Jakobiner, nur in einem gigantischen Maßstab.


Dir fehlen doch jegliche Kenntnisse zum Thema Marxismus & Kommunismus.

Das war leider nicht möglich. Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, Marxisten und Kommunisten über Jahrzehnte zu erleben.

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Deswegen bitte ich dich, dich dazu auch nicht mehr zu äußern, zumal du auch in keiner Weise bereit bist, etwas hinzu zu lernen.

Wenn du aufhörst, kriminell Regimes nachträglich zu rechtfertigen, und zur Kenntnis nimmst, welchen Zusammenhang es zwischen marxistischer Theorie und kommunistischer Praxis gibt, gern, denn eigentlich ist es ein Thema von gestern. (Das mit dem „hinzulernen“ von dir ist ein besonderer Witz).

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Im Namen der aufklärungsinteressierten user/-innen dieses Forums - dein Skeptiker

Hast du sie gefragt, oder meinst du nur dich selbst? Sehr glücklich


Sorry, aber ich fürchte, wir brauchen einen thread "Antikommunismus". Da wäre dein Thema sicher richtig. Hier ist es OT.

#9:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 16.06.2018, 20:24
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Sorry, aber ich fürchte, wir brauchen einen thread "Antikommunismus". Da wäre dein Thema sicher richtig. Hier ist es OT.

Nein, brauchen wir nicht. Wer heute noch, nach Jahrzehnten kommunistischer Schreckensherrschaften, diese Ideologie verteidigt, dem ist einfach nicht zu helfen. Mißverstehe das nicht als eine Diskussion. Da gibt es nichts mehr zu diskutieren. Die Wirklichkeit hat dich und deine Genossen endgültig widerlegt. Das kriegst du auch mit noch so schönen Worten nicht mehr aus der Welt.

#10:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 03:17
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Das kannst du ja mal den Millionen Opfer von Lenin, Stalin, Mao usw. erzählen. Die sind bestimmt beeindruckt.



(Anmerkung: Ich würde die Opfer der Shoah übrigens aus dieser Rechnung herausnehmen. Bei einzelnen Posten kann man diskutieren, ob sie dem Kapitalismus zuzurechnen sind oder nicht, aber das ändert nur wenig am Gesamtbild.)

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Wenn du aufhörst, kriminell Regimes nachträglich zu rechtfertigen, und zur Kenntnis nimmst, welchen Zusammenhang es zwischen marxistischer Theorie und kommunistischer Praxis gibt, gern, denn eigentlich ist es ein Thema von gestern.


Da dachte wohl jemand, dass niemand sich die Mühe machen würde, historische und gegenwärtige Opferzahlen für den globalen Kapitalismus überhaupt auszurechnen. Und das waren auch nur die Opferzahlen aus gewollten politischen oder ökonomischen Entscheidungen ergeben. Nimmt man Opferzahlen hinzu, die aus der Wirtschaftsweise selbst resultieren (sich also z.B. durch Privatisierung und Kommodifizierung lebenswichtiger Rohstoffe wie beispielsweise Land oder Wasser ergeben), kommt man auf noch ganz andere Zahlen. Welchen Zusammenhang gibt es eigentlich zwischen Kapitalismus-Apologie und kapitalistischer Praxis? Bist du wirklich sicher, dass deine Ansichten nach deinen eigenen Kriterien überhaupt diskussionsfähig sind?

(Inb4 "ABER DAS HAT DOCH ALLES GAR NICHTS MIT ECHTEM (c) KAPITALISMUS ZU TUN!!!!!")

#11: :-) Autor: Gödelchen BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 07:24
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Na ja übliche Leier an Argumentation. Da können zwei Sachen entgegengehalten werden.

1. Der Kapitalismus hat den Menschen freier gemacht, als jedes andere Konstrukt des Wirtschaftens. Die Freiheit sorgsam zu entwickeln und zuzulassen ist das menschliche Problem.

2. Zu der üblichen Leier aus ideologisch überfrachteten Hintergrund Pillepalle

#12:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 07:39
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Welche Menschen hat der Kapitalismus denn "freier gemacht"? Die in der Enclosure von ihrem Land vertriebenen Bauern? All die oben aufgelisteten Toten? Die Leute, die in der Finanzkrise von 2007 ihre private Altersvorsorge und in manchen Fällen ihr Obdach verloren haben? Leute, die Brackwasser trinken müssen, weil die Wasserversorgung privatisiert und kommerzialisiert wurden? Inwiefern und in welchem Sinne sind diese Leute "freier"? Und im Vergleich wozu?

Wenn hier eine Argumentation ideologisch ist, dann deine. Aber wenigstens war dein Beitrag zumindest ein ganzes Stück kohärenter als dein sonstiges Gebrabbel. So gesehen: Weiter so!


Zuletzt bearbeitet von Tarvoc am 17.06.2018, 08:31, insgesamt 4-mal bearbeitet

#13:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 10:54
    —
@Tarvoc
Vollkommen richtig! Der Kapitalismus als politische Ideologie ist nicht besser als der Kommunismus. Nur macht das die kommunistischen Regimes um keinen Deut besser. Dein Gedanke taugt also nicht einmal zur Ablenkung. Bleibt der Fakt, daß der Kommunismus sowohl als Theorie als auch als Praxis gescheitert ist, sowohl in einem allgemeinen Sinn als auch an den eigenen Ansprüchen. So etwas eine Wissenschaft zu nennen, wie @Skeptiker das tut, und mit diesem Anspruch andere belehren zu wollen, ist einfach nur grotesk.

#14:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 11:05
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Bleibt der Fakt, daß der Kommunismus sowohl als Theorie als auch als Praxis gescheitert ist, sowohl in einem allgemeinen Sinn als auch an den eigenen Ansprüchen.


Kommt darauf an, wie man Kommunismus definiert. Für viele US-Amerikaner herrschen hier in Europa kommunistische Zustände, weil wir gesetzliche Krankenkassen haben. Man kann das Erbe von Marx natürlich auf Stalin, Mao und Pol Pot reduzieren - aber vergisst man da nicht die Sozialdemokratie?

#15:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 11:09
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
@Tarvoc
Vollkommen richtig! Der Kapitalismus als politische Ideologie ist nicht besser als der Kommunismus. Nur macht das die kommunistischen Regimes um keinen Deut besser. Dein Gedanke taugt also nicht einmal zur Ablenkung. Bleibt der Fakt, daß der Kommunismus sowohl als Theorie als auch als Praxis gescheitert ist, sowohl in einem allgemeinen Sinn als auch an den eigenen Ansprüchen. So etwas eine Wissenschaft zu nennen, wie @Skeptiker das tut, und mit diesem Anspruch andere belehren zu wollen, ist einfach nur grotesk.


@Marcellinus: Wieso schreibst du über ein Thema, von dem du nichts verstehst? Wem soll das weiterhelfen? Außerdem: Das Off Topic hier geht damit weiter.

Gründe doch mal einen thread mit dem Titel:

"Mein Großvater, Mein Antikommunismus und ich" oder auch:
"Warum ich Antikommunist bin, obwohl ich vom Kommunismus nichts verstehe"

Ich bin ganz sicher, es gibt außer dir noch einige andere einschlägige FGH-Teilnehmer, die dir dorthin folgen würden.

Meinen Segen hast du! Nur Mut! zwinkern

#16:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 11:20
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Bleibt der Fakt, daß der Kommunismus sowohl als Theorie als auch als Praxis gescheitert ist, sowohl in einem allgemeinen Sinn als auch an den eigenen Ansprüchen.

Kommt darauf an, wie man Kommunismus definiert.

Das ist mit dem Kapitalismus nicht anders. Es geht hier um Ideologie - und um Ideologen.

#17:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 15:30
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Vollkommen richtig! Der Kapitalismus als politische Ideologie ist nicht besser als der Kommunismus.

Ich seh' dich hier im Forum aber dann irgendwie doch zumindest sehr viel seltener den Kapitalismus kritisieren als den Kommunismus. Wenn es dir mit der ganzen Sache nur darum ging, gegen Skeptikers etwas exzessiven Wissensanspruch kontra zu geben, dann okay.

Aber um nochmal auszubuchstabieren, warum ich das hier überhaupt aufbringe. Der Punkt ist der, dass es vom Bodycount ganz unabhängig gute Gründe gibt, einen dem Kapitalismus verpflichteten bürgerlichen demokratischen Liberalismus einerseits und den Marxismus andererseits beide zumindest grundsätzlich für diskutabel zu halten, Faschismus und Rassismus hingegen nicht. Sowohl dem Kapitalismus die Treue haltende Liberale als auch Marxisten haben letztendlich das Ziel, menschliches Elend im Allgemeinen so weit wie möglich zu minimieren - sie sind sich nur nicht darüber einig, ob das mit den Mitteln des Kapitalismus und unter insgesamt kapitalistischen Verhältnissen überhaupt geht oder nicht. Selbstverständlich spielen dabei in manchen Situationen auch solche Überlegungen eine Rolle wie die, wieviel Elend kurzfristig in Kauf genommen werden muss, um längerfristig noch Schlimmeres zu verhindern - und diesbezüglich gibt es sowohl innerhalb des Marxismus als auch innerhalb des Liberalismus sehr unterschiedliche Ansichten, die sich keineswegs im einen Falle auf Stalin und im anderen auf Kant herunterkürzen (was du glaube ich auch recht genau weißt). In politischen Ideologien wie Faschismus, Rassismus, nationalem Chauvinismus und dergleichen geht es hingegen überhaupt nicht um die kurzfristige oder langfristige Reduktion menschlichen Elends im Allgemeinen, sondern ausschließlich um die eigene Haut und die der eigenen Peer Group. Das ist der fundamentale Unterschied. Unter anderem deshalb konnte zum Beispiel aus dem Faschismus in Deutschland ein Projekt wie die Vernichtung der europäischen Juden entstehen (das völlig unabhängig vom Bodycount Charakteristiken aufweist, die jedem anderen Genozid fehlen, inklusive sämtlichen im Namen von Kapitalismus oder Kommunismus begangenen), aus dem Marxismus oder dem bürgerlichen Liberalismus hingegen nicht. Es ging mir also nicht darum, vom Kommunismus abzulenken, sondern unter Verweis auf die Opfer des Kapitalismus zu demonstrieren, dass es einen fundamentalen Unterschied zwischen sowohl Kommunismus als auch kapitalismustreuen Formen von Liberalismus auf der einen Seite und Faschismus, Rassismus, Chauvinismus und im Extremfall Nationalsozialismus auf der anderen Seite gibt, der sich nicht einfach am Bodycount ablesen lässt.

#18:  Autor: Gödelchen BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 17:02
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Vollkommen richtig! Der Kapitalismus als politische Ideologie ist nicht besser als der Kommunismus.

Ich seh' dich hier im Forum aber dann irgendwie doch zumindest sehr viel seltener den Kapitalismus kritisieren als den Kommunismus. Wenn es dir mit der ganzen Sache nur darum ging, gegen Skeptikers etwas exzessiven Wissensanspruch kontra zu geben, dann okay.

Aber um nochmal auszubuchstabieren, warum ich das hier überhaupt aufbringe. Der Punkt ist der, dass es vom Bodycount ganz unabhängig gute Gründe gibt, einen dem Kapitalismus verpflichteten bürgerlichen demokratischen Liberalismus einerseits und den Marxismus andererseits beide zumindest grundsätzlich für diskutabel zu halten, Faschismus und Rassismus hingegen nicht. Sowohl dem Kapitalismus die Treue haltende Liberale als auch Marxisten haben letztendlich das Ziel, menschliches Elend im Allgemeinen so weit wie möglich zu minimieren - sie sind sich nur nicht darüber einig, ob das mit den Mitteln des Kapitalismus und unter insgesamt kapitalistischen Verhältnissen überhaupt geht oder nicht. Selbstverständlich spielen dabei in manchen Situationen auch solche Überlegungen eine Rolle wie die, wieviel Elend kurzfristig in Kauf genommen werden muss, um längerfristig noch Schlimmeres zu verhindern - und diesbezüglich gibt es sowohl innerhalb des Marxismus als auch innerhalb des Liberalismus sehr unterschiedliche Ansichten, die sich keineswegs im einen Falle auf Stalin und im anderen auf Kant herunterkürzen (was du glaube ich auch recht genau weißt). In politischen Ideologien wie Faschismus, Rassismus, nationalem Chauvinismus und dergleichen geht es hingegen überhaupt nicht um die kurzfristige oder langfristige Reduktion menschlichen Elends im Allgemeinen, sondern ausschließlich um die eigene Haut und die der eigenen Peer Group. Das ist der fundamentale Unterschied. Unter anderem deshalb konnte zum Beispiel aus dem Faschismus in Deutschland ein Projekt wie die Vernichtung der europäischen Juden entstehen (das völlig unabhängig vom Bodycount Charakteristiken aufweist, die jedem anderen Genozid fehlen, inklusive sämtlichen im Namen von Kapitalismus oder Kommunismus begangenen), aus dem Marxismus oder dem bürgerlichen Liberalismus hingegen nicht. Es ging mir also nicht darum, vom Kommunismus abzulenken, sondern unter Verweis auf die Opfer des Kapitalismus zu demonstrieren, dass es einen fundamentalen Unterschied zwischen sowohl Kommunismus als auch kapitalismustreuen Formen von Liberalismus auf der einen Seite und Faschismus, Rassismus, Chauvinismus und im Extremfall Nationalsozialismus auf der anderen Seite gibt, der sich nicht einfach am Bodycount ablesen lässt.


Nö...

a) weil es "reiner" Zufall ist, welche Anzahl an Menschen unter der einen oder anderen Ideologie lebt, leidet oder stirbt.

b) es egal ist wie viele durch eine Ideologie ihr Leben verlieren, es zählt, dass es eine Ideollogie in sich trägt andere leiden oder sterben zu lassen

c) der Kapitalismus einen Ausweg lässt, du kannst im Kapitalismus den leben irgendwie fristen , deine Existenz wird nicht in Frage gestellt.

Dein Bodycount ist nur Propagandamaterial.

#19: Kommunismus / Antikommunismus - der ultimative Thread Autor: swifty BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 17:28
    —
Ich find Kommunismus scheiße. Weil er genau so schlimm ist, aber im Stil dem Faschismus immer hinterher hinkt. Die Nazis killen einen, weil man Jude ist. Da kann man sich sagen, na gut, bin Jude, hab ich halt Pech gehabt. Aber die Kommunistem verfolgen einen für das, was man denkt oder sagt. Man hat immer noch die Option sich zu arrangieren, wenn man sich selbst verrät. Das ist ekelerregend und bringt das Niederste im Menschen hervor.

#20:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 18:07
    —
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
c) der Kapitalismus einen Ausweg lässt, du kannst im Kapitalismus den leben irgendwie fristen , deine Existenz wird nicht in Frage gestellt.


Schlicht falsch.

#21: Re: Kommunismus / Antikommunismus - der ultimative Thread Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 18:09
    —
worse hat folgendes geschrieben:
Da kann man sich sagen, na gut, bin Jude, hab ich halt Pech gehabt.

Pillepalle Lies mal Primo Levi, bevor du so einen Dreck erzählst.

Oh warte... das ist als reine Provokation gemeint, oder? Touché! Lachen

#22: Re: Kommunismus / Antikommunismus - der ultimative Thread Autor: swifty BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 18:25
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
worse hat folgendes geschrieben:
Da kann man sich sagen, na gut, bin Jude, hab ich halt Pech gehabt.

Pillepalle Lies mal Primo Levi, bevor du so einen Dreck erzählst.

Oh warte... das ist als reine Provokation gemeint, oder? Touché! Lachen

Du hast es nicht begriffen.

#23:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 18:30
    —
Ihr könnts nicht lassen, oder? Mit den Augen rollen

#24: Re: Kommunismus / Antikommunismus - der ultimative Thread Autor: AdvocatusDiaboli BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 18:30
    —
worse hat folgendes geschrieben:
Ich find Kommunismus scheiße. Weil er genau so schlimm ist, aber im Stil dem Faschismus immer hinterher hinkt. Die Nazis killen einen, weil man Jude ist. Da kann man sich sagen, na gut, bin Jude, hab ich halt Pech gehabt. Aber die Kommunistem verfolgen einen für das, was man denkt oder sagt. Man hat immer noch die Option sich zu arrangieren, wenn man sich selbst verrät. Das ist ekelerregend und bringt das Niederste im Menschen hervor.


Lachen

#25: Re: Kommunismus / Antikommunismus - der ultimative Thread Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 18:35
    —
worse hat folgendes geschrieben:
Du hast es nicht begriffen.

Lachen Natürlich nicht. Is' schon recht.

#26:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 18:39
    —
Du kannst es ja verschieben Sehr glücklich

Dann brauch ich mir nicht die Finger schmutzig machen...

#27:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 18:42
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Welche Menschen hat der Kapitalismus denn "freier gemacht"? Die in der Enclosure von ihrem Land vertriebenen Bauern? All die oben aufgelisteten Toten? Die Leute, die in der Finanzkrise von 2007 ihre private Altersvorsorge und in manchen Fällen ihr Obdach verloren haben? Leute, die Brackwasser trinken müssen, weil die Wasserversorgung privatisiert und kommerzialisiert wurden? Inwiefern und in welchem Sinne sind diese Leute "freier"? Und im Vergleich wozu?

Wenn hier eine Argumentation ideologisch ist, dann deine. Aber wenigstens war dein Beitrag zumindest ein ganzes Stück kohärenter als dein sonstiges Gebrabbel. So gesehen: Weiter so!


Gab's denn schon irgendwen, den der Sozialismus freier gemacht hat? Am Kopf kratzen

#28:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 18:45
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
@Tarvoc
Vollkommen richtig! Der Kapitalismus als politische Ideologie ist nicht besser als der Kommunismus. Nur macht das die kommunistischen Regimes um keinen Deut besser. Dein Gedanke taugt also nicht einmal zur Ablenkung. Bleibt der Fakt, daß der Kommunismus sowohl als Theorie als auch als Praxis gescheitert ist, sowohl in einem allgemeinen Sinn als auch an den eigenen Ansprüchen. So etwas eine Wissenschaft zu nennen, wie @Skeptiker das tut, und mit diesem Anspruch andere belehren zu wollen, ist einfach nur grotesk.


@Marcellinus: Wieso schreibst du über ein Thema, von dem du nichts verstehst? Wem soll das weiterhelfen? Außerdem: Das Off Topic hier geht damit weiter.

Gründe doch mal einen thread mit dem Titel:

"Mein Großvater, Mein Antikommunismus und ich" oder auch:
"Warum ich Antikommunist bin, obwohl ich vom Kommunismus nichts verstehe"

Ich bin ganz sicher, es gibt außer dir noch einige andere einschlägige FGH-Teilnehmer, die dir dorthin folgen würden.

Meinen Segen hast du! Nur Mut! zwinkern


Voellig klar. Wer den Kommunismus ablehnt, der hat nur nicht richtig begriffen, was Kommunismus ist und wuerde er den Kommunismus verstehen, dann koennte er gar nicht anders als glühender Kommunist zu werden.

So aehnlich argumentieren manche religiösen Menschen auch. zwinkern

#29:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 18:49
    —
Dabei hab ich mir so viel Mühe gegeben. *heul* ihr seid so empathielos! *heul*

#30:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 17.06.2018, 18:53
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Vollkommen richtig! Der Kapitalismus als politische Ideologie ist nicht besser als der Kommunismus.

Ich seh' dich hier im Forum aber dann irgendwie doch zumindest sehr viel seltener den Kapitalismus kritisieren als den Kommunismus. Wenn es dir mit der ganzen Sache nur darum ging, gegen Skeptikers etwas exzessiven Wissensanspruch kontra zu geben, dann okay.

Aber um nochmal auszubuchstabieren, warum ich das hier überhaupt aufbringe. Der Punkt ist der, dass es vom Bodycount ganz unabhängig gute Gründe gibt, einen dem Kapitalismus verpflichteten bürgerlichen demokratischen Liberalismus einerseits und den Marxismus andererseits beide zumindest grundsätzlich für diskutabel zu halten, Faschismus und Rassismus hingegen nicht. Sowohl dem Kapitalismus die Treue haltende Liberale als auch Marxisten haben letztendlich das Ziel, menschliches Elend im Allgemeinen so weit wie möglich zu minimieren - sie sind sich nur nicht darüber einig, ob das mit den Mitteln des Kapitalismus und unter insgesamt kapitalistischen Verhältnissen überhaupt geht oder nicht. Selbstverständlich spielen dabei in manchen Situationen auch solche Überlegungen eine Rolle wie die, wieviel Elend kurzfristig in Kauf genommen werden muss, um längerfristig noch Schlimmeres zu verhindern - und diesbezüglich gibt es sowohl innerhalb des Marxismus als auch innerhalb des Liberalismus sehr unterschiedliche Ansichten, die sich keineswegs im einen Falle auf Stalin und im anderen auf Kant herunterkürzen (was du glaube ich auch recht genau weißt). In politischen Ideologien wie Faschismus, Rassismus, nationalem Chauvinismus und dergleichen geht es hingegen überhaupt nicht um die kurzfristige oder langfristige Reduktion menschlichen Elends im Allgemeinen, sondern ausschließlich um die eigene Haut und die der eigenen Peer Group. Das ist der fundamentale Unterschied. Unter anderem deshalb konnte zum Beispiel aus dem Faschismus in Deutschland ein Projekt wie die Vernichtung der europäischen Juden entstehen (das völlig unabhängig vom Bodycount Charakteristiken aufweist, die jedem anderen Genozid fehlen, inklusive sämtlichen im Namen von Kapitalismus oder Kommunismus begangenen), aus dem Marxismus oder dem bürgerlichen Liberalismus hingegen nicht. Es ging mir also nicht darum, vom Kommunismus abzulenken, sondern unter Verweis auf die Opfer des Kapitalismus zu demonstrieren, dass es einen fundamentalen Unterschied zwischen sowohl Kommunismus als auch kapitalismustreuen Formen von Liberalismus auf der einen Seite und Faschismus, Rassismus, Chauvinismus und im Extremfall Nationalsozialismus auf der anderen Seite gibt, der sich nicht einfach am Bodycount ablesen lässt.


Du vergisst, dass es auch Kommunisten gab und gibt, denen menschliches Elend voellig egal ist, denen es nur auf Machterhalt ankommt.

Dies zu leugnen waere genauso falsch wie den Sozialismus/Kommunismus darauf zu reduzieren. Den Kapitalismus auf seine übelsten Auswüchse zu reduzieren ist uebrigens genauso falsch. Da kannst Du rumschwurbeln soviel Du willst. Dass der Kapitalismus (eigentlich Marktwirtschaft) auch viele Menschen aus übelster Armut geholt hat und weiter herausholt ist genauso Fakt wie die moerderischen Exzesse, zu denen diese Wirtschaftsform schon geführt hat.



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