The Tampon String Enthusiast of British Columbia
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Freigeisterhaus -> Kultur und Gesellschaft

#91:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 10.03.2019, 21:16
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Wie wir wissen, ist in der heutigen Zeit die materielle Grundlage für soziale - und auch ökologische - Reformen entfallen. Somit versuchen ehemalige Reformparteien - in Deutschland also die SPD und GRÜNE - Surrogate für eine Reformpolitik zu finden und stoßen dabei auf die - im Grunde genommen kostenlose, das Streben nach Maximalprofiten und den Imperialismus nicht einschränkende - Identitätspolitik bzw. die kleinbürgerlich- und Mittelschichts-Variante des Feminismus.

Gegen so eine Ersatzpolitik wendet sich auch beachbernie, so weit ich ihn verstehe.


Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass es beachbernie um soziale Reformen geht. Seine Sozialpolitik sieht im Zweifelsfall so aus, dass er Broschüren verschickt, die für den Kauf von Aktien werben.


Er setzt sich aber für die Fortsetzung der reformistischen NDP-Politik in seinem Bundesland ein.

In früheren Beiträgen hat sich bb stets für eine soziale Reformpolitik ausgesprochen, soweit ich mich erinnere, womit er zweigleisig fahren würde, im Gegensatz zu Thatcher, welche die soziale Frage dadurch meinte zum Verschwinden bringen zu können, wenn nur die Briten ein *Volk von Aktionären* wären.

Aber dazu müsste bb mal selber Stellung nehmen.

#92:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 10.03.2019, 22:39
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Ich muss mich beim Forum entschuldigen. Es wäre besser gewesen, du hättest auch weiterhin nichts behauptet. Deprimiert


Entschuldigung angenommen ....obwohl es besser gewesen wäre, ich hätte BBs wiederholte Absurditäten zu diesem Thema nicht gelesen.
Da könnte ich auch donmartin & Co zum Thema „Ausländer und Einwanderer“ befragen



Seit wann bist Du "das Forum"? Ich wusste schon immer, dass Du Dich überschätzt.

#93:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 10.03.2019, 23:17
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Wie wir wissen, ist in der heutigen Zeit die materielle Grundlage für soziale - und auch ökologische - Reformen entfallen. Somit versuchen ehemalige Reformparteien - in Deutschland also die SPD und GRÜNE - Surrogate für eine Reformpolitik zu finden und stoßen dabei auf die - im Grunde genommen kostenlose, das Streben nach Maximalprofiten und den Imperialismus nicht einschränkende - Identitätspolitik bzw. die kleinbürgerlich- und Mittelschichts-Variante des Feminismus.

Gegen so eine Ersatzpolitik wendet sich auch beachbernie, so weit ich ihn verstehe.


Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass es beachbernie um soziale Reformen geht. Seine Sozialpolitik sieht im Zweifelsfall so aus, dass er Broschüren verschickt, die für den Kauf von Aktien werben.


Er setzt sich aber für die Fortsetzung der reformistischen NDP-Politik in seinem Bundesland ein.

In früheren Beiträgen hat sich bb stets für eine soziale Reformpolitik ausgesprochen, soweit ich mich erinnere, womit er zweigleisig fahren würde, im Gegensatz zu Thatcher, welche die soziale Frage dadurch meinte zum Verschwinden bringen zu können, wenn nur die Briten ein *Volk von Aktionären* wären.

Aber dazu müsste bb mal selber Stellung nehmen.


Fuer mich sind Eigentumsanteile an Unternehmen vor allem Mittel zum Zweck um das Eigentum an den Produktionsmitteln und somit auch das damit erzielte Einkommen gleichmäßiger zu verteilen als dies bisher der Fall ist. Nicht jeder kann eine Stahlfabrik besitzen, aber jeder kann einen Anteil daran erwerben.

Ich ziehe solch individuelles Eigentum an den Produktionsmitteln dem kollektiven Eigentum vor, weil das kollektive Eigentum wie es Marxisten vorschwebt nichts Grundsätzliches an den Kontrollmechanismen ändert. Die Klasse der Grosskapitalisten wird in real existierenden kollektivistischen Systemen lediglich durch eine Funktionärskaste ersetzt, die genauso selbstherrlich ihr Eigeninteresse verfolgt wie die Grosskapitalisten. Das zeigt die historische Erfahrung.
Natuerlich verfolgen auch Klein- und Kleinstaktionaere letztlich ihr Eigeninteresse, dies ist bloss akzeptabler, weil hier das Individuum nicht soviel Macht auf sich konzentriert wie dies beim Grosskapitalisten oder auch beim Partei- oder Gewerkschaftssekretär in der Kollektivwirtschaft der Fall ist. Deshalb ist eine sich auf Klein- und Kleinstaktionaere stützende Wirtschaft letztlich humaner als die Alternativen, weil grosse Machtkonzentration eigentlich immer und ueberall zu Missbrauch führt, das ist in Venezuela nicht grundsaetzlich anders als in den USA.

Und ja, ich setze mich immer und überall fuer soziale Reformen ein. Ich halte z.B. eine allgemeine öffentliche Krankenversicherung und Altersvorsorge fuer ein Menschenrecht, ich sehe es als staatliche Aufgabe an jedem das Existenzminimum und ein bescheidenes Dach überm Kopf zu garantieren. (Wer mehr will, der soll allerdings selbst fuer dieses mehr verantwortlich sein). Ich erkenne auch das Recht der Arbeitnehmer an sich in freien Gewerkschaften selbstständig zu organisieren, ich habe schon immer emanzipatorische Bewegungen unterstützt und werde dies auch in Zukunft tun. (Was nicht bedeutet, dass jeden power grab, der sich selbst das Label "emanzipatorisch" an die Brust steckt, blind mitmache) Darueberhinaus anerkenne ich auch die Pflicht des Staates internationale humanitäre Hilfe zu leisten, z.B. Katastrophenhilfe oder auch die Aufnahme von Flüchtlingen, wobei ich ausdruecklich nicht zwischen "echten Flüchtlingen" und "Armutsflüchtlingen" unterscheide.

#94:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 10.03.2019, 23:17
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Ich muss mich beim Forum entschuldigen. Es wäre besser gewesen, du hättest auch weiterhin nichts behauptet. Deprimiert


Entschuldigung angenommen ....obwohl es besser gewesen wäre, ich hätte BBs wiederholte Absurditäten zu diesem Thema nicht gelesen.
Da könnte ich auch donmartin & Co zum Thema „Ausländer und Einwanderer“ befragen



Seit wann bist Du "das Forum"? Ich wusste schon immer, dass Du Dich überschätzt.


Tarvoc weiß so etwas mit einem Augenzwinkern hinzunehmen. Du offensichtlich nicht

#95:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 10.03.2019, 23:23
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Ich muss mich beim Forum entschuldigen. Es wäre besser gewesen, du hättest auch weiterhin nichts behauptet. Deprimiert


Entschuldigung angenommen ....obwohl es besser gewesen wäre, ich hätte BBs wiederholte Absurditäten zu diesem Thema nicht gelesen.
Da könnte ich auch donmartin & Co zum Thema „Ausländer und Einwanderer“ befragen



Seit wann bist Du "das Forum"? Ich wusste schon immer, dass Du Dich überschätzt.


Tarvoc weiß so etwas mit einem Augenzwinkern hinzunehmen. Du offensichtlich nicht


Das Augenzwinkern, mit dem sich zwei Trolle zuzwinkern, die ganz offensichtlich keinerlei Interesse daran haben irgendwas Sachliches zu der Diskussion in diesem Thread beizutragen?

Warum zwinkern die sich eigentlich nicht gleich im Sandkasten gegenseitig zu anstatt hier zu stören? zwinkern

#96:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 10.03.2019, 23:48
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Wie wir wissen, ist in der heutigen Zeit die materielle Grundlage für soziale - und auch ökologische - Reformen entfallen. Somit versuchen ehemalige Reformparteien - in Deutschland also die SPD und GRÜNE - Surrogate für eine Reformpolitik zu finden und stoßen dabei auf die - im Grunde genommen kostenlose, das Streben nach Maximalprofiten und den Imperialismus nicht einschränkende - Identitätspolitik bzw. die kleinbürgerlich- und Mittelschichts-Variante des Feminismus.

Gegen so eine Ersatzpolitik wendet sich auch beachbernie, so weit ich ihn verstehe.


Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass es beachbernie um soziale Reformen geht. Seine Sozialpolitik sieht im Zweifelsfall so aus, dass er Broschüren verschickt, die für den Kauf von Aktien werben.


Er setzt sich aber für die Fortsetzung der reformistischen NDP-Politik in seinem Bundesland ein.

In früheren Beiträgen hat sich bb stets für eine soziale Reformpolitik ausgesprochen, soweit ich mich erinnere, womit er zweigleisig fahren würde, im Gegensatz zu Thatcher, welche die soziale Frage dadurch meinte zum Verschwinden bringen zu können, wenn nur die Briten ein *Volk von Aktionären* wären.

Aber dazu müsste bb mal selber Stellung nehmen.


Fuer mich sind Eigentumsanteile an Unternehmen vor allem Mittel zum Zweck um das Eigentum an den Produktionsmitteln und somit auch das damit erzielte Einkommen gleichmäßiger zu verteilen als dies bisher der Fall ist. Nicht jeder kann eine Stahlfabrik besitzen, aber jeder kann einen Anteil daran erwerben.

Ich ziehe solch individuelles Eigentum an den Produktionsmitteln dem kollektiven Eigentum vor, weil das kollektive Eigentum wie es Marxisten vorschwebt nichts Grundsätzliches an den Kontrollmechanismen ändert. Die Klasse der Grosskapitalisten wird in real existierenden kollektivistischen Systemen lediglich durch eine Funktionärskaste ersetzt, die genauso selbstherrlich ihr Eigeninteresse verfolgt wie die Grosskapitalisten. Das zeigt die historische Erfahrung.
Natuerlich verfolgen auch Klein- und Kleinstaktionaere letztlich ihr Eigeninteresse, dies ist bloss akzeptabler, weil hier das Individuum nicht soviel Macht auf sich konzentriert wie dies beim Grosskapitalisten oder auch beim Partei- oder Gewerkschaftssekretär in der Kollektivwirtschaft der Fall ist. Deshalb ist eine sich auf Klein- und Kleinstaktionaere stützende Wirtschaft letztlich humaner als die Alternativen, weil grosse Machtkonzentration eigentlich immer und ueberall zu Missbrauch führt, das ist in Venezuela nicht grundsaetzlich anders als in den USA.

Und ja, ich setze mich immer und überall fuer soziale Reformen ein. Ich halte z.B. eine allgemeine öffentliche Krankenversicherung und Altersvorsorge fuer ein Menschenrecht, ich sehe es als staatliche Aufgabe an jedem das Existenzminimum und ein bescheidenes Dach überm Kopf zu garantieren. (Wer mehr will, der soll allerdings selbst fuer dieses mehr verantwortlich sein). Ich erkenne auch das Recht der Arbeitnehmer an sich in freien Gewerkschaften selbstständig zu organisieren, ich habe schon immer emanzipatorische Bewegungen unterstützt und werde dies auch in Zukunft tun. (Was nicht bedeutet, dass jeden power grab, der sich selbst das Label "emanzipatorisch" an die Brust steckt, blind mitmache) Darueberhinaus anerkenne ich auch die Pflicht des Staates internationale humanitäre Hilfe zu leisten, z.B. Katastrophenhilfe oder auch die Aufnahme von Flüchtlingen, wobei ich ausdruecklich nicht zwischen "echten Flüchtlingen" und "Armutsflüchtlingen" unterscheide.


Hier bin ich ganz bei Dir.
Wobei das kaum noch was mit "The Tampon String Enthusiast of British Columbia" zu tun hat.

#97:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 10.03.2019, 23:50
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Wobei das kaum noch was mit "The Tampon String Enthusiast of British Columbia" zu tun hat.


Das wäre ein cooler Bandname.

#98:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 10.03.2019, 23:52
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Wobei das kaum noch was mit "The Tampon String Enthusiast of British Columbia" zu tun hat.


Das wäre ein cooler Bandname.


Lachen

#99:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 00:13
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Ich muss mich beim Forum entschuldigen. Es wäre besser gewesen, du hättest auch weiterhin nichts behauptet. Deprimiert


Entschuldigung angenommen ....obwohl es besser gewesen wäre, ich hätte BBs wiederholte Absurditäten zu diesem Thema nicht gelesen.
Da könnte ich auch donmartin & Co zum Thema „Ausländer und Einwanderer“ befragen



Seit wann bist Du "das Forum"? Ich wusste schon immer, dass Du Dich überschätzt.


Tarvoc weiß so etwas mit einem Augenzwinkern hinzunehmen. Du offensichtlich nicht


Das Augenzwinkern, mit dem sich zwei Trolle zuzwinkern, die ganz offensichtlich keinerlei Interesse daran haben irgendwas Sachliches zu der Diskussion in diesem Thread beizutragen?

Warum zwinkern die sich eigentlich nicht gleich im Sandkasten gegenseitig zu anstatt hier zu stören? zwinkern


Was gibt es hier denn zu diskutieren? Du machst du doch bei diesen Thema per se einen Sandkasten auf.

Ich verstehe es aber auch nicht wirklich, was dich eigentlich an Frauen-, Genderthemen so wirklich stört. Sonst bist du ja sehr engagiert, wenn es um Diskriminierung und Rechte von Minderheiten geht.
Absurd eigentlich.
Kann man dich dann eigentlich noch ernst nehmen, wenn du gegen unsere Forenbraunen bezühlich Moslems und so weiter diskutierst?
Ich weiß es nicht.

#100:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 00:50
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
.....

Hier bin ich ganz bei Dir.
Wobei das kaum noch was mit "The Tampon String Enthusiast of British Columbia" zu tun hat.



Es hat allerdings sehr viel mit Politikfähigkeit der politischen Linken zu tun. Und da kommt es zur Berührung mit dem Threadthema.

Was ich hier aufzählte sind originäre Aufgaben linker Politik, die allerdings hinten runter zu fallen drohen, weil linke Strukturen zunehmend von realitätsfremden Ideologen gekapert werden und linke Politik so von den Menschen ausserhalb bestimmter akademischer Echokammern entfremdet wird. Linke Politik, die akute soziale Probleme angeht, spricht direkt Menschen an, die diese Probleme haben. Pseudoemanzipatorische Rhetorik wie diese ewigen elenden Sprachdiskussionen ueber "inklusive Sprache" oder "boese" und "politisch korrekte" Woerter stossen diese Menschen ab und laesst sie empfänglich werden fuer die Propaganda rechter Populisten. Da stimme ich voellig mit dem von Skeptiker zitierten Text überein.

Am konkreten Fall, den ich in diesem Text thematisiere, kann man dies mustergültig aufzeigen. Man stelle sich einmal vor Eltern einer 11-jährigen Tochter, die öfters auf einer Fähre unterwegs ist, auf der dieser Jonathan (wie er selbst prahlt!) kleine Mädchen belästigt, hoeren wie NDP-Politiker fuer ihn Partei ergreifen. Diese Leute profitieren vielleicht selber von den sozialen Verbesserungen, die die derzeitige Provinzregierung durchsetzt und waeren eigentlich natuerliche NDP-Wähler. Aber die sind eben auch Eltern und um die Sicherheit ihrer Tochter besorgt. Die geben vielleicht dann doch lieber ihre Stimme einem Rechtspopulisten, der fuer "Recht und Ordnung" sorgen will und bei den knappen Mehrheitsverhältnissen kann das alles sehr schnell kippen.

Aus diesem Grund plädiere ich gerade als Linker dafuer sich gewisse Zöpfe, die allzu üppig ins Kraut geschossen sind, etwas genauer anzuschauen und gegebenenfalls abzuschneiden um sich wieder auf die eigentlichen Themen linker Politik konzentrieren zu koennen, um von einfachen Leuten, deren Existenzbedingungen man schliesslich verbessern will, wieder verstanden zu werden. Es geht dabei gerade nicht darum die emanzipatorischen Teile linker Politik ueber Bord zu werfen, sondern nur darum so allerlei Unsinn, der pseudoemanzipatorisch daherkommt, aber im Grunde genommen nur alte Machtstrukturen durch neue Machtstrukturen ersetzen will, in Frage zu stellen.

Linke Politik hat ursprünglich mal Denkverbote überwunden, Tabus in Frage gestellt, ist fuer Meinungsfreiheit und gegen Zensur eingestanden, hat gegen Berufsverbote gekaempft. Deshalb bin ich mal Linker geworden!

Heute wollen bestimmte neuere linke Strömungen Denkverbote errichten, neue Tabus etablieren, Meinungsfreiheit beschränken und manche setzen Arbeitgeber unter Druck um missliebige Menschen um ihren Job zu bringen. Manche Professoren duerfen noch nicht einmal in Uniseminaren zitiert werden!

Frueher haben sich Linke dafuer eingesetzt, dass alle Menschen gleich zu behandeln sind, heute teilen bestimmte neuere Teile der Linken ihre Mitmenschen pauschal in "Opfer" und "Täter" ein, die ungleich behandelt werden. Neuerdings sind "LGTB"-Menschen die grossen Gewinner im grossen Opfer-Täter-Lotto und die "privilegierten weissen Maenner" haben die Niete gezogen. Deshalb kann Jonathan Yaniv ungestraft mit etwas prahlen, wofür ein Harvey Weinstein sozial und beruflich gelyncht wurde.

Das alles im Namen eines pervertierten Gerechtigkeitsbegriffes. Dafuer bin ich nicht Linker geworden!

#101: Re: The Tampon String Enthusiast of British Columbia Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 01:49
    —
Myron hat folgendes geschrieben:
An diesem Beispiel wird deutlich, dass es durchaus wichtig ist, die grundsätzliche Frage zu klären, ob Transfrauen Frauen sind.

https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2169599#2169599

#102:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 10:43
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
.....

Hier bin ich ganz bei Dir.
Wobei das kaum noch was mit "The Tampon String Enthusiast of British Columbia" zu tun hat.



Es hat allerdings sehr viel mit Politikfähigkeit der politischen Linken zu tun. Und da kommt es zur Berührung mit dem Threadthema.

Was ich hier aufzählte sind originäre Aufgaben linker Politik, die allerdings hinten runter zu fallen drohen, weil linke Strukturen zunehmend von realitätsfremden Ideologen gekapert werden und linke Politik so von den Menschen ausserhalb bestimmter akademischer Echokammern entfremdet wird. Linke Politik, die akute soziale Probleme angeht, spricht direkt Menschen an, die diese Probleme haben. Pseudoemanzipatorische Rhetorik wie diese ewigen elenden Sprachdiskussionen ueber "inklusive Sprache" oder "boese" und "politisch korrekte" Woerter stossen diese Menschen ab und laesst sie empfänglich werden fuer die Propaganda rechter Populisten. Da stimme ich voellig mit dem von Skeptiker zitierten Text überein.

Am konkreten Fall, den ich in diesem Text thematisiere, kann man dies mustergültig aufzeigen. Man stelle sich einmal vor Eltern einer 11-jährigen Tochter, die öfters auf einer Fähre unterwegs ist, auf der dieser Jonathan (wie er selbst prahlt!) kleine Mädchen belästigt, hoeren wie NDP-Politiker fuer ihn Partei ergreifen. Diese Leute profitieren vielleicht selber von den sozialen Verbesserungen, die die derzeitige Provinzregierung durchsetzt und waeren eigentlich natuerliche NDP-Wähler. Aber die sind eben auch Eltern und um die Sicherheit ihrer Tochter besorgt. Die geben vielleicht dann doch lieber ihre Stimme einem Rechtspopulisten, der fuer "Recht und Ordnung" sorgen will und bei den knappen Mehrheitsverhältnissen kann das alles sehr schnell kippen.

Aus diesem Grund plädiere ich gerade als Linker dafuer sich gewisse Zöpfe, die allzu üppig ins Kraut geschossen sind, etwas genauer anzuschauen und gegebenenfalls abzuschneiden um sich wieder auf die eigentlichen Themen linker Politik konzentrieren zu koennen, um von einfachen Leuten, deren Existenzbedingungen man schliesslich verbessern will, wieder verstanden zu werden. Es geht dabei gerade nicht darum die emanzipatorischen Teile linker Politik ueber Bord zu werfen, sondern nur darum so allerlei Unsinn, der pseudoemanzipatorisch daherkommt, aber im Grunde genommen nur alte Machtstrukturen durch neue Machtstrukturen ersetzen will, in Frage zu stellen.

Linke Politik hat ursprünglich mal Denkverbote überwunden, Tabus in Frage gestellt, ist fuer Meinungsfreiheit und gegen Zensur eingestanden, hat gegen Berufsverbote gekaempft. Deshalb bin ich mal Linker geworden!

Heute wollen bestimmte neuere linke Strömungen Denkverbote errichten, neue Tabus etablieren, Meinungsfreiheit beschränken und manche setzen Arbeitgeber unter Druck um missliebige Menschen um ihren Job zu bringen. Manche Professoren duerfen noch nicht einmal in Uniseminaren zitiert werden!

Frueher haben sich Linke dafuer eingesetzt, dass alle Menschen gleich zu behandeln sind, heute teilen bestimmte neuere Teile der Linken ihre Mitmenschen pauschal in "Opfer" und "Täter" ein, die ungleich behandelt werden. Neuerdings sind "LGTB"-Menschen die grossen Gewinner im grossen Opfer-Täter-Lotto und die "privilegierten weissen Maenner" haben die Niete gezogen. Deshalb kann Jonathan Yaniv ungestraft mit etwas prahlen, wofür ein Harvey Weinstein sozial und beruflich gelyncht wurde.

Das alles im Namen eines pervertierten Gerechtigkeitsbegriffes. Dafuer bin ich nicht Linker geworden!


https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2169564#2169564

#103:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 13:53
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Nicht jeder kann eine Stahlfabrik besitzen, aber jeder kann einen Anteil daran erwerben.

Lachen

#104:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 14:28
    —
...jedenfalls (um mal Douglas Adams zu zitieren) "jeder, der der Erwähnung wert wäre". Lachen

#105:  Autor: GreyWohnort: Raccoon City BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 14:48
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
...jedenfalls (um mal Douglas Adams zu zitieren) "jeder, der der Erwähnung wert wäre". Lachen

Wo habe ich bloß wieder mein Handtuch gelassen?

#106:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 15:46
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Nicht jeder kann eine Stahlfabrik besitzen, aber jeder kann einen Anteil daran erwerben.

Lachen

Der Meinung bin ich übrigens auch.

#107:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 15:49
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Nicht jeder kann eine Stahlfabrik besitzen, aber jeder kann einen Anteil daran erwerben.

Lachen

Der Meinung bin ich übrigens auch.


Beachbernies oder tilichs?

#108:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 15:51
    —
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Nicht jeder kann eine Stahlfabrik besitzen, aber jeder kann einen Anteil daran erwerben.

Lachen

Der Meinung bin ich übrigens auch.


Beachbernies oder tilichs?


Beachbernies

#109:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 16:23
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Nicht jeder kann eine Stahlfabrik besitzen, aber jeder kann einen Anteil daran erwerben.

Lachen

Der Meinung bin ich übrigens auch.

Beachbernies oder tilichs?

Beachbernies

Wieviele Gegenbeispiele müssen wir denn anführen, damit du deine Zustimmung zu der These revidierst, dass das "jeder" kann?

#110:  Autor: unquest BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 17:14
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Nicht jeder kann eine Stahlfabrik besitzen, aber jeder kann einen Anteil daran erwerben.

Lachen

Der Meinung bin ich übrigens auch.

Beachbernies oder tilichs?

Beachbernies

Wieviele Gegenbeispiele müssen wir denn anführen, damit du deine Zustimmung zu der These revidierst, dass das "jeder" kann?

Aktien statt Alkohol geht schon.

#111:  Autor: GreyWohnort: Raccoon City BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 17:26
    —
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.schweden-stadtstreicher-vererbt-millionen.cd37f5a8-afe8-4248-bd13-86f1fc1da6d5.html

Zitat:
Curt Degermann hat es als Stadtstreicher zum Millionär gebracht.

So etwas funktioniert wohl nur, wenn man "autistische Züge" (Zitat) hat und alle Aktienkurse auswendig kann.

#112:  Autor: TarvocWohnort: Bonn BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 17:33
    —
Grey hat folgendes geschrieben:
So etwas funktioniert wohl nur, wenn man "autistische Züge" (Zitat) hat und alle Aktienkurse auswendig kann.

Und auch dann nur mit Glück. Ein Normalfall ist das jedenfalls auch unter Autisten nun wirklich nicht.

#113:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 18:12
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Nicht jeder kann eine Stahlfabrik besitzen, aber jeder kann einen Anteil daran erwerben.

Lachen


Was ist an dieser Tatsache eigentlich so lustig? Schulterzucken

#114:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 18:16
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Nicht jeder kann eine Stahlfabrik besitzen, aber jeder kann einen Anteil daran erwerben.

Lachen

Der Meinung bin ich übrigens auch.

Beachbernies oder tilichs?

Beachbernies

Wieviele Gegenbeispiele müssen wir denn anführen, damit du deine Zustimmung zu der These revidierst, dass das "jeder" kann?


Natuerlich kann das jeder geschäftsfähiger Mensch. Wer kann das denn nicht?

Die einzige echte Einschränkung ist, dass man ein Konto und ein Wertpapierdepot dafuer braucht, da Aktien nur noch in Ausnahmefällen als reale Urkunden ueber den Banktresen gereicht werden. Aber das kann heutzutage fast jeder haben.

#115:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 18:20
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wer kann das denn nicht?


Diejenigen, die dafür kein Geld übrig haben.

#116:  Autor: GreyWohnort: Raccoon City BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 18:26
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wer kann das denn nicht?


Diejenigen, die dafür kein Geld übrig haben.

Dann sollen die halt mit dem saufen aufhören und Pfandflaschen sammeln, dann wird das Geld schon für ein oder zwei Aktien reichen! (frei nach unquest)

#117:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 18:29
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Natuerlich kann das jeder geschäftsfähiger Mensch. Wer kann das denn nicht?
Die einzige echte Einschränkung ist,

... dass es nicht genug Pfandflaschen fuer alle gibt.

#118:  Autor: GreyWohnort: Raccoon City BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 18:48
    —
Grey hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wer kann das denn nicht?


Diejenigen, die dafür kein Geld übrig haben.

Dann sollen die halt mit dem saufen aufhören und Pfandflaschen sammeln, dann wird das Geld schon für ein oder zwei Aktien reichen! (frei nach unquest)

In dem Zusammenhang fällt mir Pisse Paul (Der König des Goldenen Flusses) ein.


Zuletzt bearbeitet von Grey am 11.03.2019, 18:54, insgesamt einmal bearbeitet

#119:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 18:48
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wer kann das denn nicht?


Diejenigen, die dafür kein Geld übrig haben.


Das sind in einer sozialen Marktwirtschaft sehr, sehr wenige. Und dem kann und sollte der Staat mit steuerlichen Vergünstigungen und sonstiger Förderung abhelfen.

Viel größer ist m.E. allerdings die Zahl derjenigen, die aufgrund ideologischer Verknotungen im Hirn Aktien fuer Teufelszeug halten und deshalb diese Moeglichkeit an den Produktionsmittel zu partizipieren nicht nutzen koennen. Die zähle ich allerdings nicht mit, die könnten schliesslich, wenn sie wollten und sich informieren wuerden.

Ansonsten waere auch schon viel gewonnen, wenn 90% oder auch nur 70 oder 80% der Bevölkerung auf diese Art ihr Einkommen diversifizieren wuerden und so ganz nebenbei mitbestimmen wuerden in welche Wirtschaftsbereiche Geld investiert wird. Je weniger konzentriert der Besitz an Produktionsmittel ist, desto besser. Dass im Wesentlichen ein paar wenige alles besitzen und sich der Rest um die knapper werdenden Jobs balgen muss um existieren zu koennen, zerstört jedenfalls langfristig jede Gesellschaft.

Aber klar, es ist natuerlich viel einfacher immer nur ueber den bösen Kapitalismus zu jammern und wie schlecht der alles macht und dass man selbst ueberhaupt nichts machen kann um da was zu verbessern, weshalb man lieber auf den St.Nimmerleinstag wartet, an dem der boese Kapitalismus endlich zusammenbricht damit das "ausbeutungsfreie" Paradies beginnen kann, in dem unter fachkundiger Anleitung qualifizierter marxistischer Kader endlich jeder alles haben kann, was er braucht und zwar voll demokratisch, ey!. Lachen

Damit meine ich jetzt nicht unbedingt den Kramer.

#120:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 11.03.2019, 18:59
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wer kann das denn nicht?


Diejenigen, die dafür kein Geld übrig haben.


Das sind in einer sozialen Marktwirtschaft sehr, sehr wenige.


Es gibt in Deutschland z.B. derzeit 4 Millionen Menschen, die Hartz-IV beziehen. Das finde ich jetzt nicht wenig.



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