Energie sparen - ja, aber wie?
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#1: Energie sparen - ja, aber wie? Autor: wolle BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 11:50
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Die Abhängigkeit von russischem Gas, Öl und Kohle führt uns in das Dilemma, mit unserem Geld den Krieg Putins in der Ukraine finanziell zu unterstützen.
Außerdem führt die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zur Erhöhung des CO2 Anteils in der Atmosphäre, was den gefährlichen Treibhaus-Effekt verstärkt.
Die Frage stellt sich also, wo und wie man als Bürger Energie aus fossilen Energieträgern einsparen kann.
Mögliche Ansätze:
- Mobilität im Straßenverkehr (Fahrrad, Mietwagen, Elektro-Auto, Bahn, Bus, Straßenbahn)
- Wahl des Energieversorgers (regenerative Quellen)
- Isolierung am Haus - Materialwahl und Dicke, Abdichtung
- Nutzung der Sonnenenergie am Haus (Photovoltaik, Solarthermie, flache Geothermie)
- Nutzung von Wärmepumpen am Haus (Luft/ Luft, Boden/Luft, Boden/Wasser, Luft/Wasser)
- Wahl des Urlaubsortes und des dazu passenden Transportmittels (Bahn, Auto, Flugzeug, Schiff)
- Auswahl der Nahrungsmittel (lokal, vegetarisch)
- Duschen/ Baden (Häufigkeit)
- Wäsche (Häufigkeit, Temperaturen)
- Kochen (Häufigkeit)
- Heizung während der Heizperiode - Temperaturwahl
- Lüftung während der Heizperiode - Häufigkeit, Dauer
- Gestaltung des Berufes - ist Home-Office möglich?

#2: Re: Energie sparen - ja, aber wie? Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 12:54
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wolle hat folgendes geschrieben:
Die Abhängigkeit von russischem Gas, Öl und Kohle führt uns in das Dilemma, mit unserem Geld den Krieg Putins in der Ukraine finanziell zu unterstützen.
Außerdem führt die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zur Erhöhung des CO2 Anteils in der Atmosphäre, was den gefährlichen Treibhaus-Effekt verstärkt.
Die Frage stellt sich also, wo und wie man als Bürger Energie aus fossilen Energieträgern einsparen kann.
Mögliche Ansätze:
- Mobilität im Straßenverkehr (Fahrrad, Mietwagen, Elektro-Auto, Bahn, Bus, Straßenbahn)
- Wahl des Energieversorgers (regenerative Quellen)
- Isolierung am Haus - Materialwahl und Dicke, Abdichtung
- Nutzung der Sonnenenergie am Haus (Photovoltaik, Solarthermie, flache Geothermie)
- Nutzung von Wärmepumpen am Haus (Luft/ Luft, Boden/Luft, Boden/Wasser, Luft/Wasser)
- Wahl des Urlaubsortes und des dazu passenden Transportmittels (Bahn, Auto, Flugzeug, Schiff)
- Auswahl der Nahrungsmittel (lokal, vegetarisch)
- Duschen/ Baden (Häufigkeit)
- Wäsche (Häufigkeit, Temperaturen)
- Kochen (Häufigkeit)
- Heizung während der Heizperiode - Temperaturwahl
- Lüftung während der Heizperiode - Häufigkeit, Dauer
- Gestaltung des Berufes - ist Home-Office möglich?


und natürlich stellt sich die frage: WER spart? Jeder muss?

und wie soll das funktionieren?
über kontrolle, selbstverantwortung, zentrale steuerung, die abrechnung? gibts dann so credits wie in china?

#3:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 14:22
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Strom: ich habe gestern meinen Zähler abgelesen und werde unter 1700kWh fürs Jahr kommen. Laut Internetvergleichen ist der deutsche Durchschnitt für meine Daten 2900kWh. Ich weiss nicht wie ich den noch weiter senken könnte.

#4:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 14:27
    —
Wie ich es derzeit mache:
- Mobilität im Straßenverkehr (Fahrrad, Mietwagen, Elektro-Auto, Bahn, Bus, Straßenbahn)
Anschaffung Elektro-Auto geplant, Einkauf teils mit Fahrrad
- Wahl des Energieversorgers (regenerative Quellen)
Energieversorgers mit regenerative Quellen gewählt
- Isolierung am Haus - Materialwahl und Dicke, Abdichtung
Weitere Isolierung ist geplant
- Nutzung der Sonnenenergie am Haus (Photovoltaik, Solarthermie, flache Geothermie)
PV und Solarthermie ist geplant
- Nutzung von Wärmepumpen am Haus (Luft/ Luft, Boden/Luft, Boden/Wasser, Luft/Wasser)
Zusätzlicher Nutzen wird geprüft
- Wahl des Urlaubsortes und des dazu passenden Transportmittels (Bahn, Auto, Flugzeug, Schiff)
Derzeit ist kein Urlaub geplant, stattdessen lokale Erlebnisse und Veranstaltungen
- Auswahl der Nahrungsmittel (lokal, vegetarisch)
Bevorzugung von vegetarischen Nahrungsmitteln aus regionalem Anbau
- Duschen/ Baden (Häufigkeit)
Duschen statt Baden, Duschen ein Mal pro Woche reicht aus und schützt auch das Mikrobiom der Haut
https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/haut-und-allergie/taeglich-duschen-gesund-oder-schaedlich/
https://www.stern.de/gesundheit/uebertriebene-koerperhygiene--warum-zu-haeufiges-duschen-krank-macht-6445212.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrobiom#Mikrobiom_des_Menschen
- Wäsche (Häufigkeit, Temperaturen)
Es gibt Familien, in denen die Waschmaschine und das Bügeleisen täglich teils mehrfach benutzt werden.
Dabei sollte eine Waschmaschinen-Ladung pro Woche ausreichen, bei 40 C gewaschen, möglichst mit bügelfreier Wäsche.
- Kochen (Häufigkeit)
Ich hatte eine Phase über 1,5 Jahre, in der ich überhaupt nicht gekocht habe, sondern mich nur Müsli und belegte Brote ernährt habe. Es war gesundheitlich vorteilhaft.
- Heizung während der Heizperiode - Temperaturwahl
Im Winter habe ich 16 C eingestellt als Temperatur, im Sommer gibt es keine Klimaanlage und bis zu 31 C in der Wohnung. Man kann sich entsprechend kleiden.
- Lüftung während der Heizperiode - Häufigkeit, Dauer
Ich vermeide Dauerlüftung und mache nur kurze Stoßlüftungen.
- Gestaltung des Berufes - ist Home-Office möglich?
Derzeit bin ich froh, im Home Office arbeiten zu können.

#5: Re: Energie sparen - ja, aber wie? Autor: wolle BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 14:31
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:

und natürlich stellt sich die frage: WER spart? Jeder muss?

und wie soll das funktionieren?
über kontrolle, selbstverantwortung, zentrale steuerung, die abrechnung? gibts dann so credits wie in china?


Erst mal über Eigenverantwortung.

Teilweise reguliert auch der Staat über Subventionen z. B. (früher) von Photovoltaik und Vorschriften, z. B. über Vorschriften zu Isolierung von Neubauten.

#6: Re: Energie sparen - ja, aber wie? Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 14:53
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Erst mal über Eigenverantwortung.

Nein, gerade nicht.
"Eigenverantwortung" ist fast immer bloß Schönsprech für: Die Gesellschaft soll bloß nix verlangen, was nicht direkt mir zugute kommt. "Eigenverantwortung" kann (!) vielleicht sinnvoll sein, wenn es um individuelle Probleme geht; hier geht es aber um ein Problem, das so nicht-individuell wie kein anderes ist.

"Eigenverantwortung" hat in der Regel zur Folge, dass ...
... die einen nichts tun, weil sie es gar nicht können (in "Eigenverantwortung" kann kein Mieter sein Haus isolieren, kein Verkehrsteilnehmer Radwege bauen oder Buslinien einrichten);
... die anderen, weil es für sie Kosten und/oder Unannehmlichkeiten bedeutet, während sie beobachten können, dass viele andere eben nichts beitragen;
... und schließlich noch ziemlich viele, weil sie einfach auf ihre Eigenverantwortung scheißen.
Es sind nur einige wenige, die zu Eigenverantwortung in der Lage und auch willens sind.

Vor allem aber geht das Prinzip "Eigenverantwortung" daran vorbei, dass es gerade nicht Einzelpersonen sind, die hier die wesentliche Handlungsmacht haben, sondern Institutionen, einerseits Wirtschaftsunternehmen und andererseits der Staat. Wirtschaftsunternehmen werden i.d.R. nur dann etwas unternehmen, wenn es ihnen selbst Vorteile bringt, sonst aber nicht, einfach weil sie unter wirtschaftlichen Zwängen wie Konkurrenz stehen. Auf die Ausbeutung allgemein zur Verfügung stehender Ressourcen zu verzichten (hier: die Atmosphäre als Müllkippe zu benutzen), ist aber i.d.R. kein Vorteil, sondern ein Nachteil.
Deswegen sind es meistens auch die ideologischen Vertreter entsprechender Interessen, die im politischen Raum von "Eigenverantwortung" schwätzen. In der Regel heißt das: Die Leute mit Geld und Macht sollen in Ruhe gelassen werden.

Bleibt der Staat. Zum Lösen gemeinschaftlicher Probleme ist der Staat da. Das muss er tun durch die Eingriffsmöglichkeiten, die ihm zur Verfügung stehen, also durch Verbote oder Regulierung schädlicher Mittel einerseits, durch Förderung weniger schädlicher oder nützlicher Mittel andererseits.
Eigenverantwortung ist schön und gut als kleines Plus oder - vor allem - in einer Vorreiterrolle, um mögliche Lösungswege aufzuzeigen usw. Sie kann nicht die Lösung selbst sein.

#7:  Autor: Wolf359 BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 16:47
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Strom: ich habe gestern meinen Zähler abgelesen und werde unter 1700kWh fürs Jahr kommen. Laut Internetvergleichen ist der deutsche Durchschnitt für meine Daten 2900kWh. Ich weiss nicht wie ich den noch weiter senken könnte.

Da hast du dir mit 2900 kWh aber einen Maximalverbrauch rausgesucht. Wohnst du in einer Villa mit Durchlauferhitzer?

Zitat:
Stromkosten pro Person im Jahr (Ein- & Zweifamilienhäuser)

Warmwasser mit Strom 2.500 kWh
Warmwasser ohne Strom 2.300 kWh


Stromkosten pro Person im Jahr (Wohnung)

Warmwasser mit Strom 1.800 kWh
Warmwasser ohne Strom 1.300 kWh

https://www.co2online.de/energie-sparen/strom-sparen/strom-sparen-stromspartipps/stromverbrauch-singlehaushalt/

#8:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 19:41
    —
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Strom: ich habe gestern meinen Zähler abgelesen und werde unter 1700kWh fürs Jahr kommen. Laut Internetvergleichen ist der deutsche Durchschnitt für meine Daten 2900kWh. Ich weiss nicht wie ich den noch weiter senken könnte.

Da hast du dir mit 2900 kWh aber einen Maximalverbrauch rausgesucht. Wohnst du in einer Villa mit Durchlauferhitzer?

Zitat:
Stromkosten pro Person im Jahr (Ein- & Zweifamilienhäuser)

Warmwasser mit Strom 2.500 kWh
Warmwasser ohne Strom 2.300 kWh


Stromkosten pro Person im Jahr (Wohnung)

Warmwasser mit Strom 1.800 kWh
Warmwasser ohne Strom 1.300 kWh

https://www.co2online.de/energie-sparen/strom-sparen/strom-sparen-stromspartipps/stromverbrauch-singlehaushalt/


Die Angaben, die ich getätigt hatte:
2 Personen, Wohnung, Warmwasser mit Strom

#9:  Autor: QuéribusWohnort: Avaricum BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 20:35
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
Wie ich es derzeit mache:
- Mobilität im Straßenverkehr (Fahrrad, Mietwagen, Elektro-Auto, Bahn, Bus, Straßenbahn)
Anschaffung Elektro-Auto geplant, Einkauf teils mit Fahrrad
- Wahl des Energieversorgers (regenerative Quellen)
Energieversorgers mit regenerative Quellen gewählt
- Isolierung am Haus - Materialwahl und Dicke, Abdichtung
Weitere Isolierung ist geplant
- Nutzung der Sonnenenergie am Haus (Photovoltaik, Solarthermie, flache Geothermie)
PV und Solarthermie ist geplant
- Nutzung von Wärmepumpen am Haus (Luft/ Luft, Boden/Luft, Boden/Wasser, Luft/Wasser)
Zusätzlicher Nutzen wird geprüft
- Wahl des Urlaubsortes und des dazu passenden Transportmittels (Bahn, Auto, Flugzeug, Schiff)
Derzeit ist kein Urlaub geplant, stattdessen lokale Erlebnisse und Veranstaltungen
- Auswahl der Nahrungsmittel (lokal, vegetarisch)
Bevorzugung von vegetarischen Nahrungsmitteln aus regionalem Anbau
- Duschen/ Baden (Häufigkeit)
Duschen statt Baden, Duschen ein Mal pro Woche reicht aus und schützt auch das Mikrobiom der Haut
https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/haut-und-allergie/taeglich-duschen-gesund-oder-schaedlich/
https://www.stern.de/gesundheit/uebertriebene-koerperhygiene--warum-zu-haeufiges-duschen-krank-macht-6445212.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrobiom#Mikrobiom_des_Menschen
- Wäsche (Häufigkeit, Temperaturen)
Es gibt Familien, in denen die Waschmaschine und das Bügeleisen täglich teils mehrfach benutzt werden.
Dabei sollte eine Waschmaschinen-Ladung pro Woche ausreichen, bei 40 C gewaschen, möglichst mit bügelfreier Wäsche.
- Kochen (Häufigkeit)
Ich hatte eine Phase über 1,5 Jahre, in der ich überhaupt nicht gekocht habe, sondern mich nur Müsli und belegte Brote ernährt habe. Es war gesundheitlich vorteilhaft.
- Heizung während der Heizperiode - Temperaturwahl
Im Winter habe ich 16 C eingestellt als Temperatur, im Sommer gibt es keine Klimaanlage und bis zu 31 C in der Wohnung. Man kann sich entsprechend kleiden.
- Lüftung während der Heizperiode - Häufigkeit, Dauer
Ich vermeide Dauerlüftung und mache nur kurze Stoßlüftungen.
- Gestaltung des Berufes - ist Home-Office möglich?
Derzeit bin ich froh, im Home Office arbeiten zu können.



alles ganz nett, aber zu verallgemeinernd, das funktioniert so nicht für alle und überall.
Nur zu einigen Punkten:

- Wäsche:
kommt darauf an, wieviele Personen im Haushalt leben... Im Winter braucht es in der Regel weniger Ladungen als im Sommer. 40°C sind ausreichend, aber "bügelfreie" Wäsche hat oft einen hohen Kunstfaseranteil und ist daher suboptimal (im Sommer schwitzt man in Leinen, Baumwolle und Seide weniger und im Winter hält Wolle erheblich wärmer)

- Heizung: wenn dir 16°C reichen, schön für dich. Nur reicht das nicht jedem, 19°C sind in der Regel ein guter Kompromiss, bei dem man nicht im Lauf des Tages zum Eiswürfel mutiert und da trägt man meist schon mindestens einen Wollpulover (und im Lauf des Abends kommt ein Plaid über die Füsse)
31°C im Sommer? Sorry, aber das ist nicht auszuhalten. Von wegen "entsprechend kleiden": das funzt vielleicht noch im Winter, aber im Sommer ist bei 31° im Haus nicht mehr viel mit "entsprechend kleiden" zu machen (Badeanzug?). Bei den Temperaturen schwitzt man, sobald man nur den kleinen Finger rührt. Wir haben auch keine Klima-anlage, schaffen es aber meist, die Innentemperatur unter 28°C zu halten, in dem wir sobald es abends etwas kühler wird die Fenster öffnen, die dann nachts offenlassen (Durchzug) und morgens dann Fenster zu _und_ Läden ca. dreiviertel zu.

- Homeoffice: ist leider nicht bei jedem Jobprofil möglich.

- "Mobilität im Straßenverkehr: Anschaffung Elektro-Auto geplant, Einkauf teils mit Fahrrad"
Städter? Klar, da geht das. Wenn du auf dem Dorf wohnst (ca 8 km ausserhalb der Stadt) ist das etwas komplizwickter. Mit dem Fahrrad einkaufen ist nicht drin, da würde man bei der Kofiguration der Strassen hier bei jeder Fahrt Leib und Leben riskieren. Elektro-Auto: als Zweitwagen oder nur für Stadtverkehr ist sowas ok, aber dafür braucht's das nötige Kleingeld. Grössere Strecken sind bei der derzeitigen Autonomie und Ladezeiten der Batterien noch zu unpraktisch, also abwarten, bis sich das verbessert.
Bus? Ähm, die Anbindung per Öffis sind hier am Ort schlichtweg lausig: ein Bus morgens, einer abends ca. um 18 Uhr und das war's dann. Ohne Auto geht hier kaum etwas.

#10:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 21:09
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wolle hat folgendes geschrieben:
Wie ich es derzeit mache:
- Mobilität im Straßenverkehr (Fahrrad, Mietwagen, Elektro-Auto, Bahn, Bus, Straßenbahn)
Anschaffung Elektro-Auto geplant, Einkauf teils mit Fahrrad
- Wahl des Energieversorgers (regenerative Quellen)
Energieversorgers mit regenerative Quellen gewählt
- Isolierung am Haus - Materialwahl und Dicke, Abdichtung
Weitere Isolierung ist geplant
- Nutzung der Sonnenenergie am Haus (Photovoltaik, Solarthermie, flache Geothermie)
PV und Solarthermie ist geplant
- Nutzung von Wärmepumpen am Haus (Luft/ Luft, Boden/Luft, Boden/Wasser, Luft/Wasser)
Zusätzlicher Nutzen wird geprüft
- Wahl des Urlaubsortes und des dazu passenden Transportmittels (Bahn, Auto, Flugzeug, Schiff)
Derzeit ist kein Urlaub geplant, stattdessen lokale Erlebnisse und Veranstaltungen
- Auswahl der Nahrungsmittel (lokal, vegetarisch)
Bevorzugung von vegetarischen Nahrungsmitteln aus regionalem Anbau
- Duschen/ Baden (Häufigkeit)
Duschen statt Baden, Duschen ein Mal pro Woche reicht aus und schützt auch das Mikrobiom der Haut
https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/haut-und-allergie/taeglich-duschen-gesund-oder-schaedlich/
https://www.stern.de/gesundheit/uebertriebene-koerperhygiene--warum-zu-haeufiges-duschen-krank-macht-6445212.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrobiom#Mikrobiom_des_Menschen
- Wäsche (Häufigkeit, Temperaturen)
Es gibt Familien, in denen die Waschmaschine und das Bügeleisen täglich teils mehrfach benutzt werden.
Dabei sollte eine Waschmaschinen-Ladung pro Woche ausreichen, bei 40 C gewaschen, möglichst mit bügelfreier Wäsche.
- Kochen (Häufigkeit)
Ich hatte eine Phase über 1,5 Jahre, in der ich überhaupt nicht gekocht habe, sondern mich nur Müsli und belegte Brote ernährt habe. Es war gesundheitlich vorteilhaft.
- Heizung während der Heizperiode - Temperaturwahl
Im Winter habe ich 16 C eingestellt als Temperatur, im Sommer gibt es keine Klimaanlage und bis zu 31 C in der Wohnung. Man kann sich entsprechend kleiden.
- Lüftung während der Heizperiode - Häufigkeit, Dauer
Ich vermeide Dauerlüftung und mache nur kurze Stoßlüftungen.
- Gestaltung des Berufes - ist Home-Office möglich?
Derzeit bin ich froh, im Home Office arbeiten zu können.


Wolle: "Duschen statt Baden, Duschen ein Mal pro Woche reicht aus und schützt auch das Mikrobiom der Haut".

Und du meinst, daß dann die Fliegen nicht tot von der Wand fallen bei den Ausdünstungen?

#11: Re: Energie sparen - ja, aber wie? Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 21:20
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Bleibt der Staat. Zum Lösen gemeinschaftlicher Probleme ist der Staat da. Das muss er tun durch die Eingriffsmöglichkeiten, die ihm zur Verfügung stehen, also durch Verbote oder Regulierung schädlicher Mittel einerseits, durch Förderung weniger schädlicher oder nützlicher Mittel andererseits.


In Bezug auf Klimaerwärmung haben wir gerade eine Regierung, die ihr Bestmögliches tut, die Erwärmung noch zu fördern:

Die EU importiert Flüssiggas, um sich von Russland unabhängiger zu machen – das schadet dem Klima.

https://www.nzz.ch/wissenschaft/durch-lng-import-aus-den-usa-in-die-eu-steigt-emission-von-methan-ld.1686417

Dazu werden ja auch noch die Kohlekraftwerke weiter betrieben nach unsrem Grünen-Minister Habeck.

Der eine Grüne fördert die Waffenindustrie, der andere heizt das Klima auf, tolles Resultat als "Klimaschutz".

#12:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 21:41
    —
Quéribus hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Wie ich es derzeit mache:
- Mobilität im Straßenverkehr (Fahrrad, Mietwagen, Elektro-Auto, Bahn, Bus, Straßenbahn)
Anschaffung Elektro-Auto geplant, Einkauf teils mit Fahrrad
- Wahl des Energieversorgers (regenerative Quellen)
Energieversorgers mit regenerative Quellen gewählt
- Isolierung am Haus - Materialwahl und Dicke, Abdichtung
Weitere Isolierung ist geplant
- Nutzung der Sonnenenergie am Haus (Photovoltaik, Solarthermie, flache Geothermie)
PV und Solarthermie ist geplant
- Nutzung von Wärmepumpen am Haus (Luft/ Luft, Boden/Luft, Boden/Wasser, Luft/Wasser)
Zusätzlicher Nutzen wird geprüft
- Wahl des Urlaubsortes und des dazu passenden Transportmittels (Bahn, Auto, Flugzeug, Schiff)
Derzeit ist kein Urlaub geplant, stattdessen lokale Erlebnisse und Veranstaltungen
- Auswahl der Nahrungsmittel (lokal, vegetarisch)
Bevorzugung von vegetarischen Nahrungsmitteln aus regionalem Anbau
- Duschen/ Baden (Häufigkeit)
Duschen statt Baden, Duschen ein Mal pro Woche reicht aus und schützt auch das Mikrobiom der Haut
https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/haut-und-allergie/taeglich-duschen-gesund-oder-schaedlich/
https://www.stern.de/gesundheit/uebertriebene-koerperhygiene--warum-zu-haeufiges-duschen-krank-macht-6445212.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrobiom#Mikrobiom_des_Menschen
- Wäsche (Häufigkeit, Temperaturen)
Es gibt Familien, in denen die Waschmaschine und das Bügeleisen täglich teils mehrfach benutzt werden.
Dabei sollte eine Waschmaschinen-Ladung pro Woche ausreichen, bei 40 C gewaschen, möglichst mit bügelfreier Wäsche.
- Kochen (Häufigkeit)
Ich hatte eine Phase über 1,5 Jahre, in der ich überhaupt nicht gekocht habe, sondern mich nur Müsli und belegte Brote ernährt habe. Es war gesundheitlich vorteilhaft.
- Heizung während der Heizperiode - Temperaturwahl
Im Winter habe ich 16 C eingestellt als Temperatur, im Sommer gibt es keine Klimaanlage und bis zu 31 C in der Wohnung. Man kann sich entsprechend kleiden.
- Lüftung während der Heizperiode - Häufigkeit, Dauer
Ich vermeide Dauerlüftung und mache nur kurze Stoßlüftungen.
- Gestaltung des Berufes - ist Home-Office möglich?
Derzeit bin ich froh, im Home Office arbeiten zu können.



alles ganz nett, aber zu verallgemeinernd, das funktioniert so nicht für alle und überall.
(...)

Hat er nicht behauptet. Er schreibt wie er es angeblich macht. Ich interpretiere ihn als Single-Haushalt.

#13:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 19.06.2022, 21:56
    —
@wolle: Was du alles aufzählst, ist mehrheitlich von dir geplant. Da du kein Gutverdiener bist, wird es noch ca 50 bis 120 Jahre dauern, bis du das alles umsetzen kannst Lachen
Die 16 Grad Raumtemperatur glaube ich dir nicht.
Dein Waschvorschlag für Familien ist für die Füß. Du hast null Ahnung davon.
Und dass es gesundheitlich vorteilhaft ist, von Müsli und belegten Broten zu leben ist so sicher wie die Tatsache, dass ein Herrgot seine schützende Hand über dich hält Cool

Summa summarum: Du wolltest gerne ein wenig glänzen. Aber so funktioniert das nicht. Auf den Arm nehmen

Edith: Dein Homeoffice heißt FGH, richtig?

#14: Re: Energie sparen - ja, aber wie? Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 21.06.2022, 08:01
    —
wolle hat folgendes geschrieben:

Erst mal über Eigenverantwortung.

Teilweise reguliert auch der Staat über Subventionen z. B. (früher) von Photovoltaik und Vorschriften, z. B. über Vorschriften zu Isolierung von Neubauten.

Teilweise reguliert das auch der Preis

#15:  Autor: Wolf359 BeitragVerfasst am: 21.06.2022, 17:33
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Strom: ich habe gestern meinen Zähler abgelesen und werde unter 1700kWh fürs Jahr kommen. Laut Internetvergleichen ist der deutsche Durchschnitt für meine Daten 2900kWh. Ich weiss nicht wie ich den noch weiter senken könnte.

Da hast du dir mit 2900 kWh aber einen Maximalverbrauch rausgesucht. Wohnst du in einer Villa mit Durchlauferhitzer?

Zitat:
Stromkosten pro Person im Jahr (Ein- & Zweifamilienhäuser)

Warmwasser mit Strom 2.500 kWh
Warmwasser ohne Strom 2.300 kWh


Stromkosten pro Person im Jahr (Wohnung)

Warmwasser mit Strom 1.800 kWh
Warmwasser ohne Strom 1.300 kWh

https://www.co2online.de/energie-sparen/strom-sparen/strom-sparen-stromspartipps/stromverbrauch-singlehaushalt/


Die Angaben, die ich getätigt hatte:
2 Personen, Wohnung, Warmwasser mit Strom

Für zwei Personen ist der Verbrauch ganz in Ordnung. Aber da lässt sich noch was machen, du solltest mal eine von der Bundesregierung geförderte Energieberatung in Anspruch nehmen. Mr. Green

#16:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 23.06.2022, 11:16
    —
Also bei mir gehen Netflix und co erst freiwillig vom Netz, wenn in Las Vegas das letzte Licht ausgeht.

#17:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 26.06.2022, 13:16
    —
Wenn nun tatsächlich Gefahr im Verzug ist und hier die oekopartei an den hebeln der macht sitzt könnte man doch so einiges an entspr
Massnahmen erwarten.
Energiesparen. Herr ha Beck hat mit Blick auf die dummen armen Energiespartipps auf Lager. Klar sind Tipps nicht schlecht bin ich dafür. Für alle halt. Oder ist der zahlungskräftige leistungstraeger- Verbraucher per se involviert, bereitwillig also sowieso sparsam, weil gebildet und klug also vernünftig?

Ich selbst habe als engagierter Bürger folgenden, wirklich einfachen orschlag:l einzubringen: man kommt doch nun wahrlich leicht an die verbrauche , also die Zählerstände der Konsumenten und überlebenswilligen ( Klimakatastrophe) heran.
Nun könnte man doch gestaffelt Strafzahlungen verlangen, wenn Familien oder Singles einen pofessionell/ wissenschaftlich ( ohne Lobbygruppen oder drittgemittelten) ermittelten verbrauchswert, dann qua gesetz? für verbindlich erklärt, eben um das Klima zu retten, überschreiten.
Es wird nun eben zur Kasse gebeten!

Oder ist das schon zu DDRlich zu viel Plan?

Für die vermögenden ist das natürlich kein Problem, der Pool bleibt beheizt!

Oder wäre das eine Zumutung, dem Elit/ Leistungsträger zu belehren und dann vorzuschreiben, wie viel Energie er in seinen Häusern verbraucht? Oder dem Eigenheimbesitzer mit Schnickschnack, heimorgel und festtagsbeleuchtung ums Haus und homebuero?

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?

#18:  Autor: Wolf359 BeitragVerfasst am: 26.06.2022, 15:12
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
Wenn nun tatsächlich Gefahr im Verzug ist und hier die oekopartei an den hebeln der macht sitzt könnte man doch so einiges an entspr
Massnahmen erwarten.
Energiesparen. Herr ha Beck hat mit Blick auf die dummen armen Energiespartipps auf Lager. Klar sind Tipps nicht schlecht bin ich dafür. Für alle halt. Oder ist der zahlungskräftige leistungstraeger- Verbraucher per se involviert, bereitwillig also sowieso sparsam, weil gebildet und klug also vernünftig?

Ich selbst habe als engagierter Bürger folgenden, wirklich einfachen orschlag:l einzubringen: man kommt doch nun wahrlich leicht an die verbrauche , also die Zählerstände der Konsumenten und überlebenswilligen ( Klimakatastrophe) heran.
Nun könnte man doch gestaffelt Strafzahlungen verlangen, wenn Familien oder Singles einen pofessionell/ wissenschaftlich ( ohne Lobbygruppen oder drittgemittelten) ermittelten verbrauchswert, dann qua gesetz? für verbindlich erklärt, eben um das Klima zu retten, überschreiten.
Es wird nun eben zur Kasse gebeten!

Oder ist das schon zu DDRlich zu viel Plan?

Für die vermögenden ist das natürlich kein Problem, der Pool bleibt beheizt!

Oder wäre das eine Zumutung, dem Elit/ Leistungsträger zu belehren und dann vorzuschreiben, wie viel Energie er in seinen Häusern verbraucht? Oder dem Eigenheimbesitzer mit Schnickschnack, heimorgel und festtagsbeleuchtung ums Haus und homebuero?

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?

Anstatt zu bestrafen, sollten sparsame Bürger*innen einen Bonus in Form einer zusätzlich reduzierten Stromrechnung erhalten. Prozentual gestaffelt, je nach Höhe der Unterschreitung bestimmter Verbrauchswerte. Aber wie ich "unsere" Politiker*innen/Gesetzgeber*innen kenne, wird es so ein faires Modell niemals geben.

#19:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 26.06.2022, 15:16
    —
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Wenn nun tatsächlich Gefahr im Verzug ist und hier die oekopartei an den hebeln der macht sitzt könnte man doch so einiges an entspr
Massnahmen erwarten.
Energiesparen. Herr ha Beck hat mit Blick auf die dummen armen Energiespartipps auf Lager. Klar sind Tipps nicht schlecht bin ich dafür. Für alle halt. Oder ist der zahlungskräftige leistungstraeger- Verbraucher per se involviert, bereitwillig also sowieso sparsam, weil gebildet und klug also vernünftig?

Ich selbst habe als engagierter Bürger folgenden, wirklich einfachen orschlag:l einzubringen: man kommt doch nun wahrlich leicht an die verbrauche , also die Zählerstände der Konsumenten und überlebenswilligen ( Klimakatastrophe) heran.
Nun könnte man doch gestaffelt Strafzahlungen verlangen, wenn Familien oder Singles einen pofessionell/ wissenschaftlich ( ohne Lobbygruppen oder drittgemittelten) ermittelten verbrauchswert, dann qua gesetz? für verbindlich erklärt, eben um das Klima zu retten, überschreiten.
Es wird nun eben zur Kasse gebeten!

Oder ist das schon zu DDRlich zu viel Plan?

Für die vermögenden ist das natürlich kein Problem, der Pool bleibt beheizt!

Oder wäre das eine Zumutung, dem Elit/ Leistungsträger zu belehren und dann vorzuschreiben, wie viel Energie er in seinen Häusern verbraucht? Oder dem Eigenheimbesitzer mit Schnickschnack, heimorgel und festtagsbeleuchtung ums Haus und homebuero?

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?

Anstatt zu bestrafen, sollten sparsame Bürger*innen einen Bonus in Form einer zusätzlich reduzierten Stromrechnung erhalten. Prozentual gestaffelt, je nach Höhe der Unterschreitung bestimmter Verbrauchswerte. Aber wie ich "unsere" Politiker*innen/Gesetzgeber*innen kenne, wird es so ein faires Modell niemals geben.


Und wie willst du das umsetzen?

#20:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 26.06.2022, 15:18
    —
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Wenn nun tatsächlich Gefahr im Verzug ist und hier die oekopartei an den hebeln der macht sitzt könnte man doch so einiges an entspr
Massnahmen erwarten.
Energiesparen. Herr ha Beck hat mit Blick auf die dummen armen Energiespartipps auf Lager. Klar sind Tipps nicht schlecht bin ich dafür. Für alle halt. Oder ist der zahlungskräftige leistungstraeger- Verbraucher per se involviert, bereitwillig also sowieso sparsam, weil gebildet und klug also vernünftig?

Ich selbst habe als engagierter Bürger folgenden, wirklich einfachen orschlag:l einzubringen: man kommt doch nun wahrlich leicht an die verbrauche , also die Zählerstände der Konsumenten und überlebenswilligen ( Klimakatastrophe) heran.
Nun könnte man doch gestaffelt Strafzahlungen verlangen, wenn Familien oder Singles einen pofessionell/ wissenschaftlich ( ohne Lobbygruppen oder drittgemittelten) ermittelten verbrauchswert, dann qua gesetz? für verbindlich erklärt, eben um das Klima zu retten, überschreiten.
Es wird nun eben zur Kasse gebeten!

Oder ist das schon zu DDRlich zu viel Plan?

Für die vermögenden ist das natürlich kein Problem, der Pool bleibt beheizt!

Oder wäre das eine Zumutung, dem Elit/ Leistungsträger zu belehren und dann vorzuschreiben, wie viel Energie er in seinen Häusern verbraucht? Oder dem Eigenheimbesitzer mit Schnickschnack, heimorgel und festtagsbeleuchtung ums Haus und homebuero?

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?

Anstatt zu bestrafen, sollten sparsame Bürger*innen einen Bonus in Form einer zusätzlich reduzierten Stromrechnung erhalten. Prozentual gestaffelt, je nach Höhe der Unterschreitung bestimmter Verbrauchswerte. Aber wie ich "unsere" Politiker*innen/Gesetzgeber*innen kenne, wird es so ein faires Modell niemals geben.


Positive Verstärkung? Im Grunde gerne, aber so was hätte der geldElit ja gar nicht nötig, zumindest monetär.
Komischerweise wird ja nicht bereits ernsthaft von jener Gruppe gespart mit Blick auf eine lebenswerte Erde für die Nachkommen.
Vll mit Blick auf dem Mars gar nicht nötig. Sehr glücklich

#21:  Autor: Wolf359 BeitragVerfasst am: 26.06.2022, 15:21
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Wenn nun tatsächlich Gefahr im Verzug ist und hier die oekopartei an den hebeln der macht sitzt könnte man doch so einiges an entspr
Massnahmen erwarten.
Energiesparen. Herr ha Beck hat mit Blick auf die dummen armen Energiespartipps auf Lager. Klar sind Tipps nicht schlecht bin ich dafür. Für alle halt. Oder ist der zahlungskräftige leistungstraeger- Verbraucher per se involviert, bereitwillig also sowieso sparsam, weil gebildet und klug also vernünftig?

Ich selbst habe als engagierter Bürger folgenden, wirklich einfachen orschlag:l einzubringen: man kommt doch nun wahrlich leicht an die verbrauche , also die Zählerstände der Konsumenten und überlebenswilligen ( Klimakatastrophe) heran.
Nun könnte man doch gestaffelt Strafzahlungen verlangen, wenn Familien oder Singles einen pofessionell/ wissenschaftlich ( ohne Lobbygruppen oder drittgemittelten) ermittelten verbrauchswert, dann qua gesetz? für verbindlich erklärt, eben um das Klima zu retten, überschreiten.
Es wird nun eben zur Kasse gebeten!

Oder ist das schon zu DDRlich zu viel Plan?

Für die vermögenden ist das natürlich kein Problem, der Pool bleibt beheizt!

Oder wäre das eine Zumutung, dem Elit/ Leistungsträger zu belehren und dann vorzuschreiben, wie viel Energie er in seinen Häusern verbraucht? Oder dem Eigenheimbesitzer mit Schnickschnack, heimorgel und festtagsbeleuchtung ums Haus und homebuero?

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?

Anstatt zu bestrafen, sollten sparsame Bürger*innen einen Bonus in Form einer zusätzlich reduzierten Stromrechnung erhalten. Prozentual gestaffelt, je nach Höhe der Unterschreitung bestimmter Verbrauchswerte. Aber wie ich "unsere" Politiker*innen/Gesetzgeber*innen kenne, wird es so ein faires Modell niemals geben.


Und wie willst du das umsetzen?

Wenn mich die Bundesregierung als hochbezahlte Beraterin beauftragt, werde ich gerne entsprechende Umsetzungspläne erstellen. Sehr glücklich

#22:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 26.06.2022, 16:54
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
Wenn nun tatsächlich Gefahr im Verzug ist und hier die oekopartei an den hebeln der macht sitzt könnte man doch so einiges an entspr
Massnahmen erwarten.
Energiesparen. Herr ha Beck hat mit Blick auf die dummen armen Energiespartipps auf Lager. Klar sind Tipps nicht schlecht bin ich dafür. Für alle halt. Oder ist der zahlungskräftige leistungstraeger- Verbraucher per se involviert, bereitwillig also sowieso sparsam, weil gebildet und klug also vernünftig?

Ich selbst habe als engagierter Bürger folgenden, wirklich einfachen orschlag:l einzubringen: man kommt doch nun wahrlich leicht an die verbrauche , also die Zählerstände der Konsumenten und überlebenswilligen ( Klimakatastrophe) heran.
Nun könnte man doch gestaffelt Strafzahlungen verlangen, wenn Familien oder Singles einen pofessionell/ wissenschaftlich ( ohne Lobbygruppen oder drittgemittelten) ermittelten verbrauchswert, dann qua gesetz? für verbindlich erklärt, eben um das Klima zu retten, überschreiten.
Es wird nun eben zur Kasse gebeten!

Oder ist das schon zu DDRlich zu viel Plan?

Für die vermögenden ist das natürlich kein Problem, der Pool bleibt beheizt!

Oder wäre das eine Zumutung, dem Elit/ Leistungsträger zu belehren und dann vorzuschreiben, wie viel Energie er in seinen Häusern verbraucht? Oder dem Eigenheimbesitzer mit Schnickschnack, heimorgel und festtagsbeleuchtung ums Haus und homebuero?

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?


Vielleicht nicht aus Energiespargründen, aber um einer Hirnerweichung vorzubeugen?

#23:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 26.06.2022, 17:22
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Wenn nun tatsächlich Gefahr im Verzug ist und hier die oekopartei an den hebeln der macht sitzt könnte man doch so einiges an entspr
Massnahmen erwarten.
Energiesparen. Herr ha Beck hat mit Blick auf die dummen armen Energiespartipps auf Lager. Klar sind Tipps nicht schlecht bin ich dafür. Für alle halt. Oder ist der zahlungskräftige leistungstraeger- Verbraucher per se involviert, bereitwillig also sowieso sparsam, weil gebildet und klug also vernünftig?

Ich selbst habe als engagierter Bürger folgenden, wirklich einfachen orschlag:l einzubringen: man kommt doch nun wahrlich leicht an die verbrauche , also die Zählerstände der Konsumenten und überlebenswilligen ( Klimakatastrophe) heran.
Nun könnte man doch gestaffelt Strafzahlungen verlangen, wenn Familien oder Singles einen pofessionell/ wissenschaftlich ( ohne Lobbygruppen oder drittgemittelten) ermittelten verbrauchswert, dann qua gesetz? für verbindlich erklärt, eben um das Klima zu retten, überschreiten.
Es wird nun eben zur Kasse gebeten!

Oder ist das schon zu DDRlich zu viel Plan?

Für die vermögenden ist das natürlich kein Problem, der Pool bleibt beheizt!

Oder wäre das eine Zumutung, dem Elit/ Leistungsträger zu belehren und dann vorzuschreiben, wie viel Energie er in seinen Häusern verbraucht? Oder dem Eigenheimbesitzer mit Schnickschnack, heimorgel und festtagsbeleuchtung ums Haus und homebuero?

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?


Vielleicht nicht aus Energiespargründen, aber um einer Hirnerweichung vorzubeugen?


besuch doch mal ahriman.
bring ihm was schönes mit! ein handy mit internetzugang und guthaben.
danke dir!

#24:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 27.06.2022, 17:58
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?

Wenn die Regulierung über den Preis und nicht über den Plan geht, dann kannst Du selbst entscheiden, ob Du NETFLIX abschaltest oder kalt duschst. Daher bin ich gegen Planwirtschaft.

#25:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 27.06.2022, 18:13
    —
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?

Wenn die Regulierung über den Preis und nicht über den Plan geht, dann kannst Du selbst entscheiden, ob Du NETFLIX abschaltest oder kalt duschst. Daher bin ich gegen Planwirtschaft.


na super. und der der kohle hat, der kann beides, warmduschen und netflixen?
wenn da kein plan dahinter steht...

und planwirtschaft geht eh anders


Zuletzt bearbeitet von Wilson am 27.06.2022, 18:14, insgesamt einmal bearbeitet

#26:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 27.06.2022, 18:14
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Und wie willst du das umsetzen?

Ganz simple Umsetzung: Alles, was CO2 produziert, wird mit satten Abgaben belegt (entweder Steuern auf entsprechende Energieträger oder Zölle auf Produkte, in deren Herstellungsland es solche ABgaben nicht gab). Einnahmen werden ganz oder teilweise gleichmäßig an die Bürger zurückverteilt (mit einem anderen Teil evtl. andere Klimaschutzmaßnahmen gefördert).
--> Wer wenig verbraucht, hat ein Plus im Portmonnee, wer viel verbraucht, ein Minus. Fertig.

#27:  Autor: Kat BeitragVerfasst am: 27.06.2022, 18:24
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Und wie willst du das umsetzen?

Ganz simple Umsetzung: Alles, was CO2 produziert, wird mit satten Abgaben belegt (entweder Steuern auf entsprechende Energieträger oder Zölle auf Produkte, in deren Herstellungsland es solche ABgaben nicht gab). Einnahmen werden ganz oder teilweise gleichmäßig an die Bürger zurückverteilt (mit einem anderen Teil evtl. andere Klimaschutzmaßnahmen gefördert).
--> Wer wenig verbraucht, hat ein Plus im Portmonnee, wer viel verbraucht, ein Minus. Fertig.


Klar, hat aber den Nachteil, dass der "Wohlhabende" weiterhin um die Welt jetten und mit seinen Lamborghini über die Autobahn brettern kann während der einfache Arbeiter bei Audi sich seine zwei Wochen Malle nicht mehr leisten kann.

#28:  Autor: Wolf359 BeitragVerfasst am: 27.06.2022, 22:07
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

Muss ich denn nun wirklich Netflix abschalten?

Wenn die Regulierung über den Preis und nicht über den Plan geht, dann kannst Du selbst entscheiden, ob Du NETFLIX abschaltest oder kalt duschst. Daher bin ich gegen Planwirtschaft.


na super. und der der kohle hat, der kann beides, warmduschen und netflixen?
wenn da kein plan dahinter steht...

und planwirtschaft geht eh anders


Du musst eben härter arbeiten, vom Tellerwäscher zum Millionär! zwinkern

#29:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 27.06.2022, 22:33
    —
Kat hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Und wie willst du das umsetzen?

Ganz simple Umsetzung: Alles, was CO2 produziert, wird mit satten Abgaben belegt (entweder Steuern auf entsprechende Energieträger oder Zölle auf Produkte, in deren Herstellungsland es solche ABgaben nicht gab). Einnahmen werden ganz oder teilweise gleichmäßig an die Bürger zurückverteilt (mit einem anderen Teil evtl. andere Klimaschutzmaßnahmen gefördert).
--> Wer wenig verbraucht, hat ein Plus im Portmonnee, wer viel verbraucht, ein Minus. Fertig.


Klar, hat aber den Nachteil, dass der "Wohlhabende" weiterhin um die Welt jetten und mit seinen Lamborghini über die Autobahn brettern kann während der einfache Arbeiter bei Audi sich seine zwei Wochen Malle nicht mehr leisten kann.

Richtig. Aber:

a) Umweltpolitik ist eben keine Sozialpolitik. Wenn einige Leute sehr viel mehr Geld haben als andere Leute, können sie sich sehr viel mehr leisten. Ist einfach so. Wenn man das ändern will, muss man an der Verteilung des Reichtums was ändern und nicht auf Umweltpolitik verzichten.

b) Aber immerhin hätte diese Form von Umweltpolitik ja sogar eine etwas ausgleichend umverteilende Wirkung, wenn nach CO2-Ausstoß kassiert wird (was reiche Leute mit hohem Konsum stärker treffen dürfte als Arme, die sich so oder so wenig leisten können) und nach Kopf zurückgegeben.

c) Und dass nicht jeder "zwei Wochen Malle" (ich nehme an: als jährlichen Urlaub) haben kann, ist ja auch der Sinn der Sache. Es gibt nun mal bestimmte Dinge, die derartig viel Energie verbrauchen, dass sie innerhalb der Grenzen, die unserem Wirtschaften zwecks Klimaschutz gesetzt werden müssen, ein richtiger Luxus sind, die nicht jeder regelmäßig haben kann, punktum.

#30:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 27.06.2022, 23:02
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Und wie willst du das umsetzen?

Ganz simple Umsetzung: Alles, was CO2 produziert, wird mit satten Abgaben belegt (entweder Steuern auf entsprechende Energieträger oder Zölle auf Produkte, in deren Herstellungsland es solche ABgaben nicht gab). Einnahmen werden ganz oder teilweise gleichmäßig an die Bürger zurückverteilt (mit einem anderen Teil evtl. andere Klimaschutzmaßnahmen gefördert).
--> Wer wenig verbraucht, hat ein Plus im Portmonnee, wer viel verbraucht, ein Minus. Fertig.


Klar, hat aber den Nachteil, dass der "Wohlhabende" weiterhin um die Welt jetten und mit seinen Lamborghini über die Autobahn brettern kann während der einfache Arbeiter bei Audi sich seine zwei Wochen Malle nicht mehr leisten kann.

Richtig. Aber:

a) Umweltpolitik ist eben keine Sozialpolitik. Wenn einige Leute sehr viel mehr Geld haben als andere Leute, können sie sich sehr viel mehr leisten. Ist einfach so. Wenn man das ändern will, muss man an der Verteilung des Reichtums was ändern und nicht auf Umweltpolitik verzichten.

b) Aber immerhin hätte diese Form von Umweltpolitik ja sogar eine etwas ausgleichend umverteilende Wirkung, wenn nach CO2-Ausstoß kassiert wird (was reiche Leute mit hohem Konsum stärker treffen dürfte als Arme, die sich so oder so wenig leisten können) und nach Kopf zurückgegeben.

c) Und dass nicht jeder "zwei Wochen Malle" (ich nehme an: als jährlichen Urlaub) haben kann, ist ja auch der Sinn der Sache. Es gibt nun mal bestimmte Dinge, die derartig viel Energie verbrauchen, dass sie innerhalb der Grenzen, die unserem Wirtschaften zwecks Klimaschutz gesetzt werden müssen, ein richtiger Luxus sind, die nicht jeder regelmäßig haben kann, punktum.



"richtig, aber", "ist nun mal so", "immerhin", "punktum"
ja, das bringt uns weiter
lol

pd vergiss die kerze nicht

#31:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 27.06.2022, 23:10
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
"richtig, aber", "ist nun mal so", "immerhin", "punktum"
ja, das bringt uns weiter
lol

Nein, diese Bewertungen alleine bringen uns nicht weiter.
In der Diskussion weiterbringen können uns die Argumente, die jeweils drumherum stehen.
Möchtest du dazu etwas sagen?

Wilson hat folgendes geschrieben:
pd vergiss die kerze nicht

Was willst du mir sagen?

#32:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 27.06.2022, 23:19
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
"richtig, aber", "ist nun mal so", "immerhin", "punktum"
ja, das bringt uns weiter
lol

Nein, diese Bewertungen alleine bringen uns nicht weiter.
In der Diskussion weiterbringen können uns die Argumente, die jeweils drumherum stehen.
Möchtest du dazu etwas sagen?

Wilson hat folgendes geschrieben:
pd vergiss die kerze nicht

Was willst du mir sagen?


nein, erst wenn der reichtum umverteilt ist.

ich netflixe derweil lieber

#33:  Autor: jdfWohnort: Nekropole E|B BeitragVerfasst am: 28.06.2022, 09:03
    —
Kat hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Und wie willst du das umsetzen?

Ganz simple Umsetzung: Alles, was CO2 produziert, wird mit satten Abgaben belegt (entweder Steuern auf entsprechende Energieträger oder Zölle auf Produkte, in deren Herstellungsland es solche ABgaben nicht gab). Einnahmen werden ganz oder teilweise gleichmäßig an die Bürger zurückverteilt (mit einem anderen Teil evtl. andere Klimaschutzmaßnahmen gefördert).
--> Wer wenig verbraucht, hat ein Plus im Portmonnee, wer viel verbraucht, ein Minus. Fertig.


Klar, hat aber den Nachteil, dass der "Wohlhabende" weiterhin um die Welt jetten und mit seinen Lamborghini über die Autobahn brettern kann während der einfache Arbeiter bei Audi sich seine zwei Wochen Malle nicht mehr leisten kann.

Es gibt einfache Arbeiter bei Audi? Meinst du die outgesourcten Reinigungskräfte? Am Kopf kratzen

#34:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 29.06.2022, 09:19
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
VanHanegem hat folgendes geschrieben:

Wenn die Regulierung über den Preis und nicht über den Plan geht, dann kannst Du selbst entscheiden, ob Du NETFLIX abschaltest oder kalt duschst. Daher bin ich gegen Planwirtschaft.


na super. und der der kohle hat, der kann beides, warmduschen und netflixen?
wenn da kein plan dahinter steht...

Die Antwort zeigt schön, dass jeglicher Sparzwang über den Preis sofort die Neiddiskussion auf den Plan ruft. Das Problem bei Regulierung/Rationierung ist aber, dass der Effekt von Regeln, ersonnen von populistischen Regierungen alles andere als vorhersagbar ist.


Wilson hat folgendes geschrieben:
und planwirtschaft geht eh anders

Das stimmt allerdings, Planwirtschaft ist deutlich mehr als nur Regulierung/Rationierung

#35:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 29.06.2022, 20:20
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:


Wolle: "Duschen statt Baden, Duschen ein Mal pro Woche reicht aus und schützt auch das Mikrobiom der Haut".

Und du meinst, daß dann die Fliegen nicht tot von der Wand fallen bei den Ausdünstungen?


Die Schweiß-Produktion bleibt die Gleiche, ob geduscht oder nicht.

https://www.augsburger-allgemeine.de/geld-leben/Gesundheit-Uebertriebene-Hygiene-Warum-zu-oft-duschen-ungesund-ist-id37495122.html schrieb:
Zitat:
„Selbst ein ungewaschener Mensch, der einen rustikalen Schweißgeruch verbreitet, muss deswegen noch kein erhöhtes Infektionsrisiko darstellen“, betont der Hygiene-Experte.


Über Schweißgeruch hat sich aber bei mir noch keiner beschwert.

Umgekehrt kann zu häufiges Duschen schaden:
Zitat:
„Dadurch kann das ausgeklügelte Ökosystem der Haut aus den Fugen geraten, sodass Bakterienarten gedeihen, die man nicht haben will“, erklärt Tabori.

#36:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 30.06.2022, 08:00
    —
Der extreme Genuss Warmduscher nutzt 100l Wasser/d 30K oberhalb der Zulauftemperatur macht ca. 3,5 kWh netto. Allein durch den Betrieb der Wawa Anlage kommt da aber noch war drauf, m.W. ist da bis zu einem Faktor 3 die Rede.

#37:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 30.06.2022, 09:13
    —
wolle hat folgendes geschrieben:


Über Schweißgeruch hat sich aber bei mir noch keiner beschwert.


Ich empfehle dir mal hier in Saarbrücken bei dem gegenwärtigen Wetter den ÖPNV zu benutzen, wenn der Berufsverkehr einsetzt, die Einen duften schon morgens bei der Hinfahrt, weil bei ihnen das Wasser wohl abgestellt war, erheblich mehr duften nachmittags bei der Heimfahrt.

Ich habe als Rentner das Privileg, den ÖPNV während dieser Zeiten nicht benutzen zu müssen. Und ich kenne Leute, viele, die deswegen den Pkw benutzen, obwohl der wegen der Parkplatzsuche und der Gebühren zeitaufwendiger und teurer ist als Bus oder Tram.

#38:  Autor: Wolf359 BeitragVerfasst am: 30.06.2022, 15:31
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:


Über Schweißgeruch hat sich aber bei mir noch keiner beschwert.


Ich empfehle dir mal hier in Saarbrücken bei dem gegenwärtigen Wetter den ÖPNV zu benutzen, wenn der Berufsverkehr einsetzt, die Einen duften schon morgens bei der Hinfahrt, weil bei ihnen das Wasser wohl abgestellt war, erheblich mehr duften nachmittags bei der Heimfahrt.

Dafür gibt es doch eine einfache Lösung: Stets die Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV tragen!

#39:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 30.06.2022, 18:13
    —
Sooo, die Zeit ist reif für amazon- Prime.
Danke bezos, zum Glück legt ihm keiner Steine in den Weg.
So haben alle was davon, ne?
Alle.

#40:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 30.06.2022, 18:30
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
Sooo, die Zeit ist reif für amazon- Prime.
Danke bezos, zum Glück legt ihm keiner Steine in den Weg.
So haben alle was davon, ne?
Alle.


Was hat das nun mit dem Threadthema zu tun?

#41:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 30.06.2022, 19:20
    —
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:


Über Schweißgeruch hat sich aber bei mir noch keiner beschwert.


Ich empfehle dir mal hier in Saarbrücken bei dem gegenwärtigen Wetter den ÖPNV zu benutzen, wenn der Berufsverkehr einsetzt, die Einen duften schon morgens bei der Hinfahrt, weil bei ihnen das Wasser wohl abgestellt war, erheblich mehr duften nachmittags bei der Heimfahrt.

Dafür gibt es doch eine einfache Lösung: Stets die Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV tragen!


Wolf, die trage ich sowieso, nicht nur im ÖPNV, wo sie in Saarbrücken noch Pflicht ist, sondern auch in Geschäften und Supermärkten, selbst in Frankreich, auch wenn ich dafür häufig blöd angeguckt werde.

Aber mir sind bis heute keine Masken bekannt, die Gestank abhalten. Ich habe keine Angst vor Infektion, aber vor dem Brechreiz, den tagelang ungewaschene Achselhöhlen erzeugen, wenn sich die Hände an den Haltestangen der Verkehrsmittel festhalten. Und es sind leider nicht nur Männer, die sich so auszeichnen, sondern auch Frauen jeden Alters.

Also Gelüste gewisser Art werden im ÖPNV mit Sicherheit abgetötet.

#42:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 30.06.2022, 22:32
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
Ich habe keine Angst vor Infektion, aber vor dem Brechreiz, den tagelang ungewaschene Achselhöhlen erzeugen, wenn sich die Hände an den Haltestangen der Verkehrsmittel festhalten. Und es sind leider nicht nur Männer, die sich so auszeichnen, sondern auch Frauen jeden Alters.

https://gesundpedia.de/K%C3%B6rpergeruch beschrieb Ursachen von Körpergeruch:
Zitat:
unzweckmäßige Kleidung...
Diabetes,
Leberleiden
Nierenleiden...
natürliche Hautflora durcheinander...
Zwiebeln,
Knoblauch,
scharfe Gewürze
Bier



https://medlexi.de/K%C3%B6rpergeruch beschrieb Ursachen von Körpergeruch:
Zitat:
Mundgeruch ...
beschädigte Mandel...
Diabetes,
Dekubitus,
Durchfall
Diphtherie...
Leber- und Nierenversagen...
Schilddrüsenunterfunktion...
Vaginalfluor,
Penissekret,
Harnwegsinfekte,
Fußpilz,
Skorbut
Typhusfieber ...
Krebs ...
bakterielle Infektion...
Pilzinfektion...
Hepatitis...
Kaffee
Alkohol ...


https://gesundpedia.de/Ver%C3%A4nderter_K%C3%B6rpergeruch beschrieb Ursachen von Körpergeruch:
Zitat:
Infektionen durch Bakterien oder Viren
medikamentöse Nebenwirkungen
Zytostatikabehandlungen
Medikamentenmissbrauch
Vergiftungen durch Schwermetalle
Lebensmittelallergien
Stress
chronisch-entzündliche Darmerkrankung
Insulinmangel
Zuviel an kohlenhydratreichen Lebensmitteln
extreme Überzuckerung (Hyperglykämie)
Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
Fieber
Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs)


Schweiß ist also nicht alleine die Ursache für Körpergeruch.

#43:  Autor: narr BeitragVerfasst am: 30.06.2022, 22:54
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
... mir sind bis heute keine Masken bekannt, die Gestank abhalten. ....

Du hast doch sonst so viel Phantasie. Alter Trick der Pathologen - Kampfersalbe oder so was an den unteren Rand der Maske oder unter die Nase reiben. Fertig. Lachen

#44:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 30.06.2022, 23:05
    —
wolle hat folgendes geschrieben:


Schweiß ist also nicht alleine die Ursache für Körpergeruch.


Das ist mir schon klar, nur rieche ich Fahrgästen nicht im Schritt oder an den Füßen. Ich habe früher mal Fußball gespielt und weiß, wie es stinkt, wenn die Mannschaft nach dem Spiel in den Duschraum geht und vorher Trikot und Socken auszieht. So 25 nackte Männer durchgeschwitzt gemeinsam im Duschraum, die stinken erbärmlich. Bei uns auf dem Dorf gab es nur einen Duschraum für alle, nicht so wie bei den Profis, wo jeder seine eigene Duschkabine hat.

Im ÖPNV ist die Nase ungefähr in der Höhe der Schultern der Umstehenden und wenn die die Arme heben, um sich an den Griffen festzuhalten, dann stinkt es häufig stechend und das hat nichts mit Diabetes oder Knoblauch zu tun, sondern damit, daß jemand Wasser und Seife nicht mag und wohl auch kein Deodorant verwendet.

#45:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 30.06.2022, 23:08
    —
narr hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
... mir sind bis heute keine Masken bekannt, die Gestank abhalten. ....

Du hast doch sonst so viel Phantasie. Alter Trick der Pathologen - Kampfersalbe oder so was an den unteren Rand der Maske oder unter die Nase reiben. Fertig. Lachen


Ich habe einen anderen Trick: Ich benutze den ÖPNV nur, wenn er schwach besetzte ist, sonst gehe ich zu Fuß oder benutze das Auto.

#46:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 30.06.2022, 23:14
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:


Schweiß ist also nicht alleine die Ursache für Körpergeruch.


Das ist mir schon klar, nur rieche ich Fahrgästen nicht im Schritt oder an den Füßen. Ich habe früher mal Fußball gespielt und weiß, wie es stinkt, wenn die Mannschaft nach dem Spiel in den Duschraum geht und vorher Trikot und Socken auszieht. So 25 nackte Männer durchgeschwitzt gemeinsam im Duschraum, die stinken erbärmlich. Bei uns auf dem Dorf gab es nur einen Duschraum für alle, nicht so wie bei den Profis, wo jeder seine eigene Duschkabine hat.

Im ÖPNV ist die Nase ungefähr in der Höhe der Schultern der Umstehenden und wenn die die Arme heben, um sich an den Griffen festzuhalten, dann stinkt es häufig stechend und das hat nichts mit Diabetes oder Knoblauch zu tun, sondern damit, daß jemand Wasser und Seife nicht mag und wohl auch kein Deodorant verwendet.



https://www.heilpraxisnet.de/symptome/saeuerlicher-koerpergeruch-saurer-geruch/ beschrieb weitere Ursachen von Körpergeruch:
Zitat:
Männer schwitzen „käsig“, mit anderen Worten, sie duften nach dem männlichen Sexualhormon Testosteron.
Frauen hingegen riechen leicht nach Zwiebeln, denn die weiblichen Östrogene enthalten viel Schwefel.

Da hilft auch Duschen nur begrenzt.

#47:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 07:36
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
Im ÖPNV ist die Nase ungefähr in der Höhe der Schultern der Umstehenden und wenn die die Arme heben, um sich an den Griffen festzuhalten, dann stinkt es häufig stechend und das hat nichts mit Diabetes oder Knoblauch zu tun, sondern damit, daß jemand Wasser und Seife nicht mag und wohl auch kein Deodorant verwendet.

Deine letzten Beiträge kommen ziemlich etepetete rüber.

#48:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 07:38
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
narr hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
... mir sind bis heute keine Masken bekannt, die Gestank abhalten. ....

Du hast doch sonst so viel Phantasie. Alter Trick der Pathologen - Kampfersalbe oder so was an den unteren Rand der Maske oder unter die Nase reiben. Fertig. Lachen


Ich habe einen anderen Trick: Ich benutze den ÖPNV nur, wenn er schwach besetzte ist, sonst gehe ich zu Fuß oder benutze das Auto.


Auto statt Nahverkehr?
Keinesfalls!
Dann muss Habeck ja auch noch Hygienetipps herausgeben. Womöglich macht er demnächst selbst Werbung für Deos oder Eau de parfum.
Habecks kleine deokunde im dumontverlag.
Sonst gibt's Strafe.
Gott, diese Duftkomposition dann im ÖPNV...

#49:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 10:08
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
narr hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
... mir sind bis heute keine Masken bekannt, die Gestank abhalten. ....

Du hast doch sonst so viel Phantasie. Alter Trick der Pathologen - Kampfersalbe oder so was an den unteren Rand der Maske oder unter die Nase reiben. Fertig. Lachen


Ich habe einen anderen Trick: Ich benutze den ÖPNV nur, wenn er schwach besetzte ist, sonst gehe ich zu Fuß oder benutze das Auto.


Auto statt Nahverkehr?
Keinesfalls!
Dann muss Habeck ja auch noch Hygienetipps herausgeben. Womöglich macht er demnächst selbst Werbung für Deos oder Eau de parfum.
Habecks kleine deokunde im dumontverlag.
Sonst gibt's Strafe.
Gott, diese Duftkomposition dann im ÖPNV...


Verstehe ich nicht. Ich fahre so gut wie täglich U- oder S-Bahn. Extreme Gerüche habe ich noch nie wahrgenommen. In der Regel sind die Bahnen auch sehr sauber.
Wie heißt es immer. "will man einen Hund schlagen, findet man immer einen Stock".

#50:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 11:01
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
narr hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
... mir sind bis heute keine Masken bekannt, die Gestank abhalten. ....

Du hast doch sonst so viel Phantasie. Alter Trick der Pathologen - Kampfersalbe oder so was an den unteren Rand der Maske oder unter die Nase reiben. Fertig. Lachen


Ich habe einen anderen Trick: Ich benutze den ÖPNV nur, wenn er schwach besetzte ist, sonst gehe ich zu Fuß oder benutze das Auto.


Auto statt Nahverkehr?
Keinesfalls!
Dann muss Habeck ja auch noch Hygienetipps herausgeben. Womöglich macht er demnächst selbst Werbung für Deos oder Eau de parfum.
Habecks kleine deokunde im dumontverlag.
Sonst gibt's Strafe.
Gott, diese Duftkomposition dann im ÖPNV...


Verstehe ich nicht. Ich fahre so gut wie täglich U- oder S-Bahn. Extreme Gerüche habe ich noch nie wahrgenommen. In der Regel sind die Bahnen auch sehr sauber.
Wie heißt es immer. "will man einen Hund schlagen, findet man immer einen Stock".

Lässt im Alter nicht der Geruchssinn nach?

#51:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 11:15
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
narr hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
... mir sind bis heute keine Masken bekannt, die Gestank abhalten. ....

Du hast doch sonst so viel Phantasie. Alter Trick der Pathologen - Kampfersalbe oder so was an den unteren Rand der Maske oder unter die Nase reiben. Fertig. Lachen


Ich habe einen anderen Trick: Ich benutze den ÖPNV nur, wenn er schwach besetzte ist, sonst gehe ich zu Fuß oder benutze das Auto.


Auto statt Nahverkehr?
Keinesfalls!
Dann muss Habeck ja auch noch Hygienetipps herausgeben. Womöglich macht er demnächst selbst Werbung für Deos oder Eau de parfum.
Habecks kleine deokunde im dumontverlag.
Sonst gibt's Strafe.
Gott, diese Duftkomposition dann im ÖPNV...


Verstehe ich nicht. Ich fahre so gut wie täglich U- oder S-Bahn. Extreme Gerüche habe ich noch nie wahrgenommen. In der Regel sind die Bahnen auch sehr sauber.
Wie heißt es immer. "will man einen Hund schlagen, findet man immer einen Stock".

Lässt im Alter nicht der Geruchssinn nach?


Ich rieche noch sehr gut. Die Bahnen sind im übrigen alle klimatisiert. Da ist Luftaustausch genug.
Ich bleibe dabei. Solche Aussagen kommen fast immer von Leute die nicht, oder so gut wie nie öfentlich fahren. Die brauchen ja einen Rechtfertigung für ihr Verhalten.

#52:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 12:21
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:


Ich rieche noch sehr gut. Die Bahnen sind im übrigen alle klimatisiert. Da ist Luftaustausch genug.
Ich bleibe dabei. Solche Aussagen kommen fast immer von Leute die nicht, oder so gut wie nie öfentlich fahren. Die brauchen ja einen Rechtfertigung für ihr Verhalten.


Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn. Die sind meist nicht klimatisiert und im Stoßverkehr so dichtgedrängt voll, daß man Körper an Körper steht, da reicht schon die Bierfahne eines Nachbarn, um Ekel zu erzeugen.

Im übrigen habe und bezahle ich eine Jahreskarte für das Saarland, alle ÖPNV, die ich aber nicht groß nutze, da ich die Bahn (Eisenbahn) nur benutze, falls ich eine weiter entfernte Fahrradtour mache und da ist es halt mittlerweile so, daß die wenigen Fahrradabteile so überfüllt sind, daß man nur noch stehend mitfahren kann, wenn man überhaupt reinkommt.

Alle dummklugen Sprüche unsrer Politiker, den ÖPNV zu benutzen werden konterkariert durch immer schlechteren Service. Es gibt halt keine Alternative zum Auto, sofern man genug Geld hat, eines zu fahren.

#53:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 12:43
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:


Ich rieche noch sehr gut. Die Bahnen sind im übrigen alle klimatisiert. Da ist Luftaustausch genug.
Ich bleibe dabei. Solche Aussagen kommen fast immer von Leute die nicht, oder so gut wie nie öfentlich fahren. Die brauchen ja einen Rechtfertigung für ihr Verhalten.


Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn.


"Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn!"
noc noc

#54:  Autor: Wolf359 BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 13:47
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:


Ich rieche noch sehr gut. Die Bahnen sind im übrigen alle klimatisiert. Da ist Luftaustausch genug.
Ich bleibe dabei. Solche Aussagen kommen fast immer von Leute die nicht, oder so gut wie nie öfentlich fahren. Die brauchen ja einen Rechtfertigung für ihr Verhalten.


Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn.


Ich fahre auch mal mit Bus und Straßenbahn. Derartige Geruchszustände, wie du sie hier beschreibst, habe ich noch nicht erlebt. Vielleicht haben die Leute in Saarbrücken besondere Probleme mit der Hygiene.

#55:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 14:38
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:


Ich rieche noch sehr gut. Die Bahnen sind im übrigen alle klimatisiert. Da ist Luftaustausch genug.
Ich bleibe dabei. Solche Aussagen kommen fast immer von Leute die nicht, oder so gut wie nie öfentlich fahren. Die brauchen ja einen Rechtfertigung für ihr Verhalten.


Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn. Die sind meist nicht klimatisiert und im Stoßverkehr so dichtgedrängt voll, daß man Körper an Körper steht, da reicht schon die Bierfahne eines Nachbarn, um Ekel zu erzeugen.

Im übrigen habe und bezahle ich eine Jahreskarte für das Saarland, alle ÖPNV, die ich aber nicht groß nutze, da ich die Bahn (Eisenbahn) nur benutze, falls ich eine weiter entfernte Fahrradtour mache und da ist es halt mittlerweile so, daß die wenigen Fahrradabteile so überfüllt sind, daß man nur noch stehend mitfahren kann, wenn man überhaupt reinkommt.

Alle dummklugen Sprüche unsrer Politiker, den ÖPNV zu benutzen werden konterkariert durch immer schlechteren Service. Es gibt halt keine Alternative zum Auto, sofern man genug Geld hat, eines zu fahren.


Seufz, Ja. Ich sitze ( endlich) auch. Im Zug. Um mich herum stehen viele ältere damen (gruppen) mit Bock auf Shopping irgendwo oder wandern. Ein Gedränge seit 1 stunde. ich schätze, das war ihre erste ? und letzte Fahrt, so wie ich mitbekommen habe bei 2 der Damen. So nun wird hier solidarisch von einem jungen Mann für Sitzplätze für alle geringen.grauenhaft, dieses Verständnis. Ich selbst muss mich bepacken auf meinem sitz mit meinem Gepäck.
Gott ist das alles dämlich.

Wenn ich mir vorstelle, dass das manche täglich mitmachen
Kopfschuettel*

#56:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 14:49
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:


Ich rieche noch sehr gut. Die Bahnen sind im übrigen alle klimatisiert. Da ist Luftaustausch genug.
Ich bleibe dabei. Solche Aussagen kommen fast immer von Leute die nicht, oder so gut wie nie öfentlich fahren. Die brauchen ja einen Rechtfertigung für ihr Verhalten.


Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn. Die sind meist nicht klimatisiert und im Stoßverkehr so dichtgedrängt voll, daß man Körper an Körper steht, da reicht schon die Bierfahne eines Nachbarn, um Ekel zu erzeugen.

Im übrigen habe und bezahle ich eine Jahreskarte für das Saarland, alle ÖPNV, die ich aber nicht groß nutze, da ich die Bahn (Eisenbahn) nur benutze, falls ich eine weiter entfernte Fahrradtour mache und da ist es halt mittlerweile so, daß die wenigen Fahrradabteile so überfüllt sind, daß man nur noch stehend mitfahren kann, wenn man überhaupt reinkommt.

Alle dummklugen Sprüche unsrer Politiker, den ÖPNV zu benutzen werden konterkariert durch immer schlechteren Service. Es gibt halt keine Alternative zum Auto, sofern man genug Geld hat, eines zu fahren.


Seufz, Ja. Ich sitze ( endlich) auch. Im Zug. Um mich herum stehen viele ältere damen (gruppen) mit Bock auf Shopping irgendwo oder wandern. Ein Gedränge seit 1 stunde. ich schätze, das war ihre erste ? und letzte Fahrt, so wie ich mitbekommen habe bei 2 der Damen. So nun wird hier solidarisch von einem jungen Mann für Sitzplätze für alle geringen.grauenhaft, dieses Verständnis. Ich selbst muss mich bepacken auf meinem sitz mit meinem Gepäck.
Gott ist das alles dämlich.

Wenn ich mir vorstelle, dass das manche täglich mitmachen
Kopfschuettel*

vielleicht mal einen Wagon weiter schauen? Als Vielfahrer kommt es äußerst selten vor, dass ich keinen Sitzplatz finde.

#57:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 14:50
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:


Ich rieche noch sehr gut. Die Bahnen sind im übrigen alle klimatisiert. Da ist Luftaustausch genug.
Ich bleibe dabei. Solche Aussagen kommen fast immer von Leute die nicht, oder so gut wie nie öfentlich fahren. Die brauchen ja einen Rechtfertigung für ihr Verhalten.


Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn. Die sind meist nicht klimatisiert und im Stoßverkehr so dichtgedrängt voll, daß man Körper an Körper steht, da reicht schon die Bierfahne eines Nachbarn, um Ekel zu erzeugen.

Im übrigen habe und bezahle ich eine Jahreskarte für das Saarland, alle ÖPNV, die ich aber nicht groß nutze, da ich die Bahn (Eisenbahn) nur benutze, falls ich eine weiter entfernte Fahrradtour mache und da ist es halt mittlerweile so, daß die wenigen Fahrradabteile so überfüllt sind, daß man nur noch stehend mitfahren kann, wenn man überhaupt reinkommt.

Alle dummklugen Sprüche unsrer Politiker, den ÖPNV zu benutzen werden konterkariert durch immer schlechteren Service. Es gibt halt keine Alternative zum Auto, sofern man genug Geld hat, eines zu fahren.


Seufz, Ja. Ich sitze ( endlich) auch. Im Zug. Um mich herum stehen viele ältere damen (gruppen) mit Bock auf Shopping irgendwo oder wandern. Ein Gedränge seit 1 stunde. ich schätze, das war ihre erste ? und letzte Fahrt, so wie ich mitbekommen habe bei 2 der Damen. So nun wird hier solidarisch von einem jungen Mann für Sitzplätze für alle geringen.grauenhaft, dieses Verständnis. Ich selbst muss mich bepacken auf meinem sitz mit meinem Gepäck.
Gott ist das alles dämlich.

Wenn ich mir vorstelle, dass das manche täglich mitmachen
Kopfschuettel*

vielleicht mal einen Wagon weiter schauen? Als Vielfahrer kommt es äußerst selten vor, dass ich keinen Sitzplatz finde.


Nein!
Der gesamte Zug ist rammelvoll . Bekommt man Corona auch noch, wenn die Maske durchfeuchtet versagt .
Deine manische halbvoll- Mentalität teile ich nicht.

#58:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 14:52
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:


Ich rieche noch sehr gut. Die Bahnen sind im übrigen alle klimatisiert. Da ist Luftaustausch genug.
Ich bleibe dabei. Solche Aussagen kommen fast immer von Leute die nicht, oder so gut wie nie öfentlich fahren. Die brauchen ja einen Rechtfertigung für ihr Verhalten.


Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn. Die sind meist nicht klimatisiert und im Stoßverkehr so dichtgedrängt voll, daß man Körper an Körper steht, da reicht schon die Bierfahne eines Nachbarn, um Ekel zu erzeugen.

Im übrigen habe und bezahle ich eine Jahreskarte für das Saarland, alle ÖPNV, die ich aber nicht groß nutze, da ich die Bahn (Eisenbahn) nur benutze, falls ich eine weiter entfernte Fahrradtour mache und da ist es halt mittlerweile so, daß die wenigen Fahrradabteile so überfüllt sind, daß man nur noch stehend mitfahren kann, wenn man überhaupt reinkommt.

Alle dummklugen Sprüche unsrer Politiker, den ÖPNV zu benutzen werden konterkariert durch immer schlechteren Service. Es gibt halt keine Alternative zum Auto, sofern man genug Geld hat, eines zu fahren.


Seufz, Ja. Ich sitze ( endlich) auch. Im Zug. Um mich herum stehen viele ältere damen (gruppen) mit Bock auf Shopping irgendwo oder wandern. Ein Gedränge seit 1 stunde. ich schätze, das war ihre erste ? und letzte Fahrt, so wie ich mitbekommen habe bei 2 der Damen. So nun wird hier solidarisch von einem jungen Mann für Sitzplätze für alle geringen.grauenhaft, dieses Verständnis. Ich selbst muss mich bepacken auf meinem sitz mit meinem Gepäck.
Gott ist das alles dämlich.

Wenn ich mir vorstelle, dass das manche täglich mitmachen
Kopfschuettel*

vielleicht mal einen Wagon weiter schauen? Als Vielfahrer kommt es äußerst selten vor, dass ich keinen Sitzplatz finde.


Nein!
Der gesamte Zug ist rammelvoll . Bekommt man Corona auch noch, wenn die Maske durchfeuchtet versagt .
Deine manische halbvoll- Mentalität teile ich nicht.


Schulterzucken Hab ich halt mehr Glück als du.

#59:  Autor: Wolf359 BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 15:02
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
Der gesamte Zug ist rammelvoll . Bekommt man Corona auch noch, wenn die Maske durchfeuchtet versagt .

Hättest du dich mal lieber impfen lassen.

#60:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 15:09
    —
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Der gesamte Zug ist rammelvoll . Bekommt man Corona auch noch, wenn die Maske durchfeuchtet versagt .

Hättest du dich mal lieber impfen lassen.
wieso ? Man steckt sich doch trotzdem an und fällt als Humankapital aus und ruiniert die Wirtschaft, die Wirtschaft...!!

#61:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 15:28
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Der gesamte Zug ist rammelvoll . Bekommt man Corona auch noch, wenn die Maske durchfeuchtet versagt .

Hättest du dich mal lieber impfen lassen.
wieso ? Man steckt sich doch trotzdem an und fällt als Humankapital aus und ruiniert die Wirtschaft, die Wirtschaft...!!


Ich kenne eine Menge Leute, die Corona hatten. Die meisten hatten es nach ein paar Tage gut überstanden.
Nur eine Freundin hatte ziemlich am Anfang Corona. Die hat immer noch Probleme mit Long Covid.
Arbeitet aber auch schon lange wieder.

#62:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 19:23
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:


Ich rieche noch sehr gut. Die Bahnen sind im übrigen alle klimatisiert. Da ist Luftaustausch genug.
Ich bleibe dabei. Solche Aussagen kommen fast immer von Leute die nicht, oder so gut wie nie öfentlich fahren. Die brauchen ja einen Rechtfertigung für ihr Verhalten.


Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn.


"Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn!"
noc noc


Alchemist, aber du kennst sicherlich den Unterschied zwischen der Eisen"bahn" und der Straßen"bahn", wobei man die letztere als Schienen-gebundenen Bus ansehen kann in Bezug auf Breite, Platzangebot, Fahrkomfort und Belüftung.

Kauf dir einen Zollstock und dann mißt du mal nach, einmal die Regionalzüge der DB, dann die Straßenbahn z.B. in Freiburg im Breisgau, dann merkst du den Unterschied zwischen Bahn und Bahn.

Wie schrieb ich kürzlich? Der Zweibeiner zeichnet sich aus durch genetisch bedingte notorische Klugscheißerei, hab ich da was falsches gesagt?

#63:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 19:39
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:


Ich rieche noch sehr gut. Die Bahnen sind im übrigen alle klimatisiert. Da ist Luftaustausch genug.
Ich bleibe dabei. Solche Aussagen kommen fast immer von Leute die nicht, oder so gut wie nie öfentlich fahren. Die brauchen ja einen Rechtfertigung für ihr Verhalten.


Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn.


"Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn!"
noc noc


Alchemist, aber du kennst sicherlich den Unterschied zwischen der Eisen"bahn" und der Straßen"bahn", wobei man die letztere als Schienen-gebundenen Bus ansehen kann in Bezug auf Breite, Platzangebot, Fahrkomfort und Belüftung.

Kauf dir einen Zollstock und dann mißt du mal nach, einmal die Regionalzüge der DB, dann die Straßenbahn z.B. in Freiburg im Breisgau, dann merkst du den Unterschied zwischen Bahn und Bahn.

Wie schrieb ich kürzlich? Der Zweibeiner zeichnet sich aus durch genetisch bedingte notorische Klugscheißerei, hab ich da was falsches gesagt?


Mittlerweile kann man getrost davon ausgehen, dass du nur Falsches sagst.

#64:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 19:50
    —
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:


Ich rieche noch sehr gut. Die Bahnen sind im übrigen alle klimatisiert. Da ist Luftaustausch genug.
Ich bleibe dabei. Solche Aussagen kommen fast immer von Leute die nicht, oder so gut wie nie öfentlich fahren. Die brauchen ja einen Rechtfertigung für ihr Verhalten.


Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn.


Ich fahre auch mal mit Bus und Straßenbahn. Derartige Geruchszustände, wie du sie hier beschreibst, habe ich noch nicht erlebt. Vielleicht haben die Leute in Saarbrücken besondere Probleme mit der Hygiene.


Nein, Saarbrücken hat mittlerweile ein Problem mit der Zusammensetzung der Bevölkerung. Das macht sich u.a. auch bemerkbar bei der Hygiene, nicht nur im ÖPNV, sondern auch allgemein im Stadtbild.
In den 8 Jahren meines Argentinienaufenthaltes habe ich nie erlebt, daß Alkoholiker, Pöbler und Penner in den Bussen mitfuhren, weil die der Fahrer gar nicht einsteigen ließ. In die Straßenbahn in Saarbrücken kann jeder einsteigen, es gibt keine Kontrolle, so daß pöbelnde Jugendliche, alkoholisierte Zeitgenossen und solche, die meinen sich nicht den Vorschriften wie Nasenmundschutz unterordnen zu müssen oder die meinen, ihre Getränke- und Essensreste auf den Sitzen liegen lassen zu können beachtlich an Zahl zunehmen.

Ich schrieb doch schon, daß ich sogar ein Jahresabo für den ÖPNV des Saarlandes habe und bezahle, also auch gelegentlich Bus, Straßenbahn und DB benutze, mit Betonung auf gelegentlich aus den bereits geschilderten Gründen.

Wenn Saarbrücken bei einem Fußballspiel 2 Hundertschaften Polizei einsetzen muß, um den anreisenden Fußballpöbel unter Kontrolle zu halten, dann sind es auch genau solche Leute, die man im ÖPNV antrifft, nur in dem fährt nur in den seltensten Fällen ein Polizist mit.

#65:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 01.07.2022, 22:27
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:


Ich rieche noch sehr gut. Die Bahnen sind im übrigen alle klimatisiert. Da ist Luftaustausch genug.
Ich bleibe dabei. Solche Aussagen kommen fast immer von Leute die nicht, oder so gut wie nie öfentlich fahren. Die brauchen ja einen Rechtfertigung für ihr Verhalten.


Ich spreche nicht von Bahnen, sondern von Bussen und Straßenbahn.


Ich fahre auch mal mit Bus und Straßenbahn. Derartige Geruchszustände, wie du sie hier beschreibst, habe ich noch nicht erlebt. Vielleicht haben die Leute in Saarbrücken besondere Probleme mit der Hygiene.


Nein, Saarbrücken hat mittlerweile ein Problem mit der Zusammensetzung der Bevölkerung.


Rassistische Rentner, die den ganzen Tag von ihrer glorreichen Zeit in Argentinien faseln?!

#66:  Autor: Kat BeitragVerfasst am: 02.07.2022, 09:43
    —
Neben der Möglichkeit Energie zu sparen gibt es oft auch noch die Möglichkeit Energie selbst zu "erzeugen", z.B. mit einer Solaranlage auf dem Dach, oder auch mit einem Balkonkraftwerk.

In der aktuellen c't gibt es einige sehr interessante Artikel zu diesem Thema.

...und ja, ich weiß dass man Energie pysikalisch gesehen nicht erzeugen kann, daher die Gänsefüßchen - das ist jetzt nur umgangssprachlich gemeint.

#67:  Autor: Kat BeitragVerfasst am: 02.07.2022, 09:46
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Rassistische Rentner, die den ganzen Tag von ihrer glorreichen Zeit in Argentinien faseln?!


Ich möchte nicht wissen, was sich sein Frisör alles so anhören muss...
Und garantiert samstags, wenn alle Rentner zum Frisör gehen!

#68:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 02.07.2022, 11:34
    —
Kat hat folgendes geschrieben:
Neben der Möglichkeit Energie zu sparen gibt es oft auch noch die Möglichkeit Energie selbst zu "erzeugen", z.B. mit einer Solaranlage auf dem Dach, oder auch mit einem Balkonkraftwerk.

In der aktuellen c't gibt es einige sehr interessante Artikel zu diesem Thema.

...und ja, ich weiß dass man Energie pysikalisch gesehen nicht erzeugen kann, daher die Gänsefüßchen - das ist jetzt nur umgangssprachlich gemeint.


Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.

Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU. Man kann auch Tomaten auf dem Balkon züchten, ich ziehe es vor sie beim Gemüsehändler zu kaufen.

#69:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 02.07.2022, 11:37
    —
Kat hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Rassistische Rentner, die den ganzen Tag von ihrer glorreichen Zeit in Argentinien faseln?!


Ich möchte nicht wissen, was sich sein Frisör alles so anhören muss...
Und garantiert samstags, wenn alle Rentner zum Frisör gehen!


Ich muß dich enttäuschen. Ich geh seit 30 Jahren nicht mehr zum Friseur, das macht meine Frau mit einem Apparat von Aldi, für eine Dankeschön und ganz umsonst.

#70:  Autor: Kat BeitragVerfasst am: 02.07.2022, 15:54
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.


Klar ist/wäre Dein örtlicher Energieversorger in der Lage, günstiger als Du Solaranlagen zu installieren.
Aber warum sollte er den so gewonnenen Strom zum Selbstkostenpreis abgeben, wenn er ihn auch für 30 Cent an Dich verkaufen kann?

Zitat:
Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU.


Gerne:

Ein 600 Watt Modul kostet mit Wechselrichter und Befestigungsmaterial etwa 830 Euro.
Es erzeugt je nach Lage/Ausrichtung etwa 600 kWh im Jahr. Bei 30 Cent/kWh sparst Du etwa 180 Euro Stromkosten im Jahr. Nach etwa 5 Jahren hat sich das amortisiert.

#71:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 02.07.2022, 19:49
    —
Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.


Klar ist/wäre Dein örtlicher Energieversorger in der Lage, günstiger als Du Solaranlagen zu installieren.
Aber warum sollte er den so gewonnenen Strom zum Selbstkostenpreis abgeben, wenn er ihn auch für 30 Cent an Dich verkaufen kann?

Zitat:
Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU.


Gerne:

Ein 600 Watt Modul kostet mit Wechselrichter und Befestigungsmaterial etwa 830 Euro.
Es erzeugt je nach Lage/Ausrichtung etwa 600 kWh im Jahr. Bei 30 Cent/kWh sparst Du etwa 180 Euro Stromkosten im Jahr. Nach etwa 5 Jahren hat sich das amortisiert.



Das Problem ist, daß ich den Strom nicht dann brauche, wenn die Sonne auf meinen Balkon scheint, das wäre in den Mittags-/frühen Nachmittagsstunden. Bei mir läuft der Haushalt so nach 17°° Uhr an, also das einzige, was ich mit dem Balkonstrom machen könnte, wäre die Kühl-Gefrierschränke damit zu versorgen, wobei ich nicht weiß, ob die Kompressoren damit zu betreiben wären.

Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.

#72:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 02.07.2022, 21:21
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.


Klar ist/wäre Dein örtlicher Energieversorger in der Lage, günstiger als Du Solaranlagen zu installieren.
Aber warum sollte er den so gewonnenen Strom zum Selbstkostenpreis abgeben, wenn er ihn auch für 30 Cent an Dich verkaufen kann?

Zitat:
Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU.


Gerne:

Ein 600 Watt Modul kostet mit Wechselrichter und Befestigungsmaterial etwa 830 Euro.
Es erzeugt je nach Lage/Ausrichtung etwa 600 kWh im Jahr. Bei 30 Cent/kWh sparst Du etwa 180 Euro Stromkosten im Jahr. Nach etwa 5 Jahren hat sich das amortisiert.



Das Problem ist, daß ich den Strom nicht dann brauche, wenn die Sonne auf meinen Balkon scheint, das wäre in den Mittags-/frühen Nachmittagsstunden. Bei mir läuft der Haushalt so nach 17°° Uhr an, also das einzige, was ich mit dem Balkonstrom machen könnte, wäre die Kühl-Gefrierschränke damit zu versorgen, wobei ich nicht weiß, ob die Kompressoren damit zu betreiben wären.

Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.


Wenn es doch bloß sowas gäbe, was Strom speichern könnte. So was wie ne Batterie, oder so. noc

#73:  Autor: Kat BeitragVerfasst am: 02.07.2022, 21:23
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.


Klar ist/wäre Dein örtlicher Energieversorger in der Lage, günstiger als Du Solaranlagen zu installieren.
Aber warum sollte er den so gewonnenen Strom zum Selbstkostenpreis abgeben, wenn er ihn auch für 30 Cent an Dich verkaufen kann?

Zitat:
Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU.


Gerne:

Ein 600 Watt Modul kostet mit Wechselrichter und Befestigungsmaterial etwa 830 Euro.
Es erzeugt je nach Lage/Ausrichtung etwa 600 kWh im Jahr. Bei 30 Cent/kWh sparst Du etwa 180 Euro Stromkosten im Jahr. Nach etwa 5 Jahren hat sich das amortisiert.



Das Problem ist, daß ich den Strom nicht dann brauche, wenn die Sonne auf meinen Balkon scheint, das wäre in den Mittags-/frühen Nachmittagsstunden. Bei mir läuft der Haushalt so nach 17°° Uhr an, also das einzige, was ich mit dem Balkonstrom machen könnte, wäre die Kühl-Gefrierschränke damit zu versorgen, wobei ich nicht weiß, ob die Kompressoren damit zu betreiben wären.

Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.


Ich habe ja auch nicht gesagt, dass Du Deinen Kühlschrank oder Durchlauferhitzer direkt an das Solarmodul anschließen sollst. Die Stromversorgung Deines Hauses wird weiter direkt durch Deinen Stromanbieter übernommen

Das Solormodul wird mit einem Wechselrichter direkt mit einem stinknormalen Schukostecker *) an Dein Hausnetz angeschlossen und übernimmt die Stromversorgung Deines Hauses **) bis zu maximal 600 Watt oder der maximalen Leistung, die die Sonne gerade erbringt. Wenn Du mehr verbrauchst, kommt der zusätzliche Strom direkt von Deinem Anbieter. Wenn Du weniger verbrauchst würde theoretisch der überschüssige Strom ins öffentliche Netz eingespeist und Dein Zähler würde rückwärts laufen. Dies ist aber nicht zulässig und die neueren Stromzähler haben eine entsprechende Sperre drin.

So ein Balkonkraftwerk ist hauptsächlich für die Grundlast eines Hauses gedacht, also Kühl-/gefrierschrank, PC im Standby, Router, Aquarium, Heizungssteuerung etc.

*) Manche Netzbetreiber schreiben hier einen Wielandstecker vor, der berührungssicher ist, was aber eigentlich nicht notwendig ist, da der Wechselrichter zuerst prüft, ob der Stecker in einer Steckdose mit 230 Volt steckt und erst dann den Strom freigibt.



**) genaugenommen nur die Geräte, die an der Phase hängen, an der auch das Solarmodul hängt.

Edit: Foto Schuko-/Wielandstecker eingefügt

#74:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 02.07.2022, 22:23
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.


Klar ist/wäre Dein örtlicher Energieversorger in der Lage, günstiger als Du Solaranlagen zu installieren.
Aber warum sollte er den so gewonnenen Strom zum Selbstkostenpreis abgeben, wenn er ihn auch für 30 Cent an Dich verkaufen kann?

Zitat:
Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU.


Gerne:

Ein 600 Watt Modul kostet mit Wechselrichter und Befestigungsmaterial etwa 830 Euro.
Es erzeugt je nach Lage/Ausrichtung etwa 600 kWh im Jahr. Bei 30 Cent/kWh sparst Du etwa 180 Euro Stromkosten im Jahr. Nach etwa 5 Jahren hat sich das amortisiert.



Das Problem ist, daß ich den Strom nicht dann brauche, wenn die Sonne auf meinen Balkon scheint, das wäre in den Mittags-/frühen Nachmittagsstunden. Bei mir läuft der Haushalt so nach 17°° Uhr an, also das einzige, was ich mit dem Balkonstrom machen könnte, wäre die Kühl-Gefrierschränke damit zu versorgen, wobei ich nicht weiß, ob die Kompressoren damit zu betreiben wären.

Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.


Wenn es doch bloß sowas gäbe, was Strom speichern könnte. So was wie ne Batterie, oder so. noc


Das gibt es, aber nicht billig. Der Akku meines Fahrrades mit 500Wh kostet um die 700 €, damit wird die ganze Sache wirtschaftlich uninteressant. Oder meinst du Bleiakkus? Dann darfst du die Geschoßdecken der Wohnung verstärken, frag mal 'nen Statiker.

Und die entsprechende Elektronik, um vom Akku wieder 220/380 V Wechsel-/Drehstrom zu erzeugen, brauchst du auch noch.

Dein Balkon-Kraftwerk ist was für Leute, die ein Hobby suchen und dafür auch Geld ausgeben, aber nichts, um damit zum EVU konkurrenzfähig zu werden.

#75:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 02.07.2022, 22:36
    —
Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.


Klar ist/wäre Dein örtlicher Energieversorger in der Lage, günstiger als Du Solaranlagen zu installieren.
Aber warum sollte er den so gewonnenen Strom zum Selbstkostenpreis abgeben, wenn er ihn auch für 30 Cent an Dich verkaufen kann?

Zitat:
Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU.


Gerne:

Ein 600 Watt Modul kostet mit Wechselrichter und Befestigungsmaterial etwa 830 Euro.
Es erzeugt je nach Lage/Ausrichtung etwa 600 kWh im Jahr. Bei 30 Cent/kWh sparst Du etwa 180 Euro Stromkosten im Jahr. Nach etwa 5 Jahren hat sich das amortisiert.



Das Problem ist, daß ich den Strom nicht dann brauche, wenn die Sonne auf meinen Balkon scheint, das wäre in den Mittags-/frühen Nachmittagsstunden. Bei mir läuft der Haushalt so nach 17°° Uhr an, also das einzige, was ich mit dem Balkonstrom machen könnte, wäre die Kühl-Gefrierschränke damit zu versorgen, wobei ich nicht weiß, ob die Kompressoren damit zu betreiben wären.

Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.


Ich habe ja auch nicht gesagt, dass Du Deinen Kühlschrank oder Durchlauferhitzer direkt an das Solarmodul anschließen sollst. Die Stromversorgung Deines Hauses wird weiter direkt durch Deinen Stromanbieter übernommen

Das Solormodul wird mit einem Wechselrichter direkt mit einem stinknormalen Schukostecker *) an Dein Hausnetz angeschlossen und übernimmt die Stromversorgung Deines Hauses **) bis zu maximal 600 Watt oder der maximalen Leistung, die die Sonne gerade erbringt. Wenn Du mehr verbrauchst, kommt der zusätzliche Strom direkt von Deinem Anbieter. Wenn Du weniger verbrauchst würde theoretisch der überschüssige Strom ins öffentliche Netz eingespeist und Dein Zähler würde rückwärts laufen. Dies ist aber nicht zulässig und die neueren Stromzähler haben eine entsprechende Sperre drin.

So ein Balkonkraftwerk ist hauptsächlich für die Grundlast eines Hauses gedacht, also Kühl-/gefrierschrank, PC im Standby, Router, Aquarium, Heizungssteuerung etc.

*) Manche Netzbetreiber schreiben hier einen Wielandstecker vor, der berührungssicher ist, was aber eigentlich nicht notwendig ist, da der Wechselrichter zuerst prüft, ob der Stecker in einer Steckdose mit 230 Volt steckt und erst dann den Strom freigibt.



**) genaugenommen nur die Geräte, die an der Phase hängen, an der auch das Solarmodul hängt.

Edit: Foto Schuko-/Wielandstecker eingefügt



Also ich glaube kaum, daß mein Stromanbieter einverstanden ist, daß ich meinen Balkonstrom in dessen Netz einspeise und er mir dafür etwas bezahlt. Das erfordert nämlich noch weitere Technik.

Was anderes ist ein Solardach bei einem Ein- oder Mehrfamilienhaus, da muß der Stromversorger wohl aufgrund gesetzlicher Regelungen seine Zustimmung geben. Noch. Wird mehr Strom erzeugt als für ihn interessant, bleibst du auf den Kosten sitzen. Kein EVU wird dir etwas abkaufen, was es selbst schon im Überfluß hat.

#76:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 02.07.2022, 22:51
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
Was anderes ist ein Solardach bei einem Ein- oder Mehrfamilienhaus, da muß der Stromversorger wohl aufgrund gesetzlicher Regelungen seine Zustimmung geben. Noch. Wird mehr Strom erzeugt als für ihn interessant, bleibst du auf den Kosten sitzen. Kein EVU wird dir etwas abkaufen, was es selbst schon im Überfluß hat.

Falsch, es besteht eine Abnahmepflicht. Wird mehr produziert, als der Netzbetreiber abnehmen kann, werden die Anlagen zwar abreguliert, aber der Netzbetreiber muss trotzdem zahlen. Das passiert auch jetzt durchaus schon manchmal.

Diese Regelung ist auch sinnvoll. Die Netzbetreiber haben eine Monopolstellung mit garantierten Netzentgelten, sprich ein gesetzlich abgesichertes Geschäftsmodell. Dafür ist es dann umgekehrt ihre Aufgabe, auch für ein funktionsfähiges Netz zu sorgen. Dazu gehört dann auch, dass das Netz in der Lage ist, den produzierten Strom auch abzutransportieren, entweder zu weiter entfernten Verbrauchern oder zu Speicheranlagen. Netz und Speicher müssen eben ausgebaut werden.

(Quelle: §11 (1) EEG 2021)

#77:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 03.07.2022, 07:55
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.


Klar ist/wäre Dein örtlicher Energieversorger in der Lage, günstiger als Du Solaranlagen zu installieren.
Aber warum sollte er den so gewonnenen Strom zum Selbstkostenpreis abgeben, wenn er ihn auch für 30 Cent an Dich verkaufen kann?

Zitat:
Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU.


Gerne:

Ein 600 Watt Modul kostet mit Wechselrichter und Befestigungsmaterial etwa 830 Euro.
Es erzeugt je nach Lage/Ausrichtung etwa 600 kWh im Jahr. Bei 30 Cent/kWh sparst Du etwa 180 Euro Stromkosten im Jahr. Nach etwa 5 Jahren hat sich das amortisiert.



Das Problem ist, daß ich den Strom nicht dann brauche, wenn die Sonne auf meinen Balkon scheint, das wäre in den Mittags-/frühen Nachmittagsstunden. Bei mir läuft der Haushalt so nach 17°° Uhr an, also das einzige, was ich mit dem Balkonstrom machen könnte, wäre die Kühl-Gefrierschränke damit zu versorgen, wobei ich nicht weiß, ob die Kompressoren damit zu betreiben wären.

Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.


Wenn es doch bloß sowas gäbe, was Strom speichern könnte. So was wie ne Batterie, oder so. noc


Das gibt es, aber nicht billig. Der Akku meines Fahrrades mit 500Wh kostet um die 700 €, damit wird die ganze Sache wirtschaftlich uninteressant. Oder meinst du Bleiakkus? Dann darfst du die Geschoßdecken der Wohnung verstärken, frag mal 'nen Statiker.

Und die entsprechende Elektronik, um vom Akku wieder 220/380 V Wechsel-/Drehstrom zu erzeugen, brauchst du auch noch.

Dein Balkon-Kraftwerk ist was für Leute, die ein Hobby suchen und dafür auch Geld ausgeben, aber nichts, um damit zum EVU konkurrenzfähig zu werden.


Du zeigst wieder einmal deutlich, dass du keine Ahnung hast, aber trotzdem dumm herumstänkerst.

#78:  Autor: Kat BeitragVerfasst am: 03.07.2022, 09:10
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.


Klar ist/wäre Dein örtlicher Energieversorger in der Lage, günstiger als Du Solaranlagen zu installieren.
Aber warum sollte er den so gewonnenen Strom zum Selbstkostenpreis abgeben, wenn er ihn auch für 30 Cent an Dich verkaufen kann?

Zitat:
Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU.


Gerne:

Ein 600 Watt Modul kostet mit Wechselrichter und Befestigungsmaterial etwa 830 Euro.
Es erzeugt je nach Lage/Ausrichtung etwa 600 kWh im Jahr. Bei 30 Cent/kWh sparst Du etwa 180 Euro Stromkosten im Jahr. Nach etwa 5 Jahren hat sich das amortisiert.



Das Problem ist, daß ich den Strom nicht dann brauche, wenn die Sonne auf meinen Balkon scheint, das wäre in den Mittags-/frühen Nachmittagsstunden. Bei mir läuft der Haushalt so nach 17°° Uhr an, also das einzige, was ich mit dem Balkonstrom machen könnte, wäre die Kühl-Gefrierschränke damit zu versorgen, wobei ich nicht weiß, ob die Kompressoren damit zu betreiben wären.

Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.


Wenn es doch bloß sowas gäbe, was Strom speichern könnte. So was wie ne Batterie, oder so. noc


Das gibt es, aber nicht billig. Der Akku meines Fahrrades mit 500Wh kostet um die 700 €, damit wird die ganze Sache wirtschaftlich uninteressant. Oder meinst du Bleiakkus? Dann darfst du die Geschoßdecken der Wohnung verstärken, frag mal 'nen Statiker.

Und die entsprechende Elektronik, um vom Akku wieder 220/380 V Wechsel-/Drehstrom zu erzeugen, brauchst du auch noch.

Dein Balkon-Kraftwerk ist was für Leute, die ein Hobby suchen und dafür auch Geld ausgeben, aber nichts, um damit zum EVU konkurrenzfähig zu werden.


Du zeigst wieder einmal deutlich, dass du keine Ahnung hast, aber trotzdem dumm herumstänkerst.


Und vor allem: einen richtigen Ingenieur würde sowas begeistern - der hätte sich schon viel früher darüber informiert und wüsste das alles schon...

#79:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 04.07.2022, 20:28
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
Das gibt es, aber nicht billig. Der Akku meines Fahrrades mit 500Wh kostet um die 700 €, damit wird die ganze Sache wirtschaftlich uninteressant.

Schlechte Quelle! Stand bei Solarspeichern ist ca. EUR 500,- je kWh


uwebus hat folgendes geschrieben:
Und die entsprechende Elektronik, um vom Akku wieder 220/380 V Wechsel-/Drehstrom zu erzeugen, brauchst du auch noch.

Sowas nennt man "Wechselrichter". Hat Kat schon erwähnt aber anderer Leute Beiträge auch durchzulesen ist nicht Dein Ding?


uwebus hat folgendes geschrieben:
Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.

Warmduscher sterben in naher Zukunft sowieso aus.

#80:  Autor: CriticWohnort: Arena of Air BeitragVerfasst am: 05.07.2022, 00:39
    —
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.

Warmduscher sterben in naher Zukunft sowieso aus.


Man kann sicher viele Spartips geben. Was der Einzelne aber als Lebensqualität oder Lebensgestaltung ansieht, ist individuell verschieden. (Und sich lauwarm zu waschen anstatt heiß zu duschen kann ja dem Einen nichts ausmachen und den Anderen quälen.)

Neulich ist einmal vorgerechnet werden, daß eine heiße Dusche schon einen Euro an Strom kosten kann. Wenn man das haben möchte, muß man das dann aber gewissen Grenzen (noch kann man z.B. nach einem günstigeren Stromtarif suchen) in Kauf nehmen.

Es ist heute sicher auch Einiges an Energieeinsparungen und auch mit Erneuerbaren möglich: Solarzellen für elektrischen Strom und Wärmeenergie, Niedrig-Energiehäuser, Energie aus Energieabgaben wieder zurückgewinnen, Erdwärme, ... . Umstellungen und Investitionen sind andererseits natürlich schmerzhafter, wenn sie nicht graduell, sondern abrupt stattfinden müssen. (Man könnte eben auch sagen, in der Ukraine rächt sich nun die Verschleppung der Energieumstellung: Investitionen auf dem Sektor hätte man eben über 20, 30, 40 Jahre leichter gestalten können als wenn einem die Zeit wegläuft.)


(Aber noch ein Gedanke aus dem Hinterkopf: Es gibt doch auch Anlagen, die Sonnenenergie in Wärme umwandeln bzw. diese speichern. Vielleicht sind die von der Energiebilanz her besser als noch eine Stufe dazwischenzuschalten, indem man zuerst elektrischen Strom generiert und damit dann Wasser aufheizt. Das kann vielleicht jemand sagen, der die Physik draufhat, wo es da Break-even-Points etc. gibt. Oder es könnte je nach Energieform effizienter sein, Energie zentral an einem Ort zu generieren - halt z.B. Fernwärmenetze: Ein großer Solarpark mit einem Salzlaketurm könnte die Hitze ja durchaus effizienter generieren, speichern und abgeben als ein Wärmetank im Keller Am Kopf kratzen?)

#81:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 05.07.2022, 08:07
    —
Critic hat folgendes geschrieben:

Es gibt doch auch Anlagen, die Sonnenenergie in Wärme umwandeln bzw. diese speichern. Vielleicht sind die von der Energiebilanz her besser als noch eine Stufe dazwischenzuschalten,

Das ist richtig. Heute kursieren die in etwa folgende Jahreserträge je qm Kollektorfläche:
Photovoltaik: 150 kWh
Siolarthermie: 250 - 600 kWh

#82:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 05.07.2022, 09:45
    —
Habe soeben einen neuen Stromvertrag abgeschlossen, mein aktueller läuft im September ab, und der hat ja tatsächlich die Preise massiv erhöht. Von 27c auf 48c/kWh. Geschockt
Dann wechsel ich eben....kann ich jedem nur empfehlen die Preise zu vergleichen, vor allem, weil man bei jedem Wechsel einen Bonus abgreifen kann

#83:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 05.07.2022, 13:37
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Was anderes ist ein Solardach bei einem Ein- oder Mehrfamilienhaus, da muß der Stromversorger wohl aufgrund gesetzlicher Regelungen seine Zustimmung geben. Noch. Wird mehr Strom erzeugt als für ihn interessant, bleibst du auf den Kosten sitzen. Kein EVU wird dir etwas abkaufen, was es selbst schon im Überfluß hat.

Falsch, es besteht eine Abnahmepflicht. Wird mehr produziert, als der Netzbetreiber abnehmen kann, werden die Anlagen zwar abreguliert, aber der Netzbetreiber muss trotzdem zahlen. Das passiert auch jetzt durchaus schon manchmal.

Diese Regelung ist auch sinnvoll. Die Netzbetreiber haben eine Monopolstellung mit garantierten Netzentgelten, sprich ein gesetzlich abgesichertes Geschäftsmodell. Dafür ist es dann umgekehrt ihre Aufgabe, auch für ein funktionsfähiges Netz zu sorgen. Dazu gehört dann auch, dass das Netz in der Lage ist, den produzierten Strom auch abzutransportieren, entweder zu weiter entfernten Verbrauchern oder zu Speicheranlagen. Netz und Speicher müssen eben ausgebaut werden.

(Quelle: §11 (1) EEG 2021)


tillich, bei mit steht doch Noch

Gesetze kann man von heute auf morgen ändern. Wer die Kohle hat, bestimmt den Lauf der Welt und die Kohle haben die Eigentümer/Investoren der EVU.

Ich habe gerade als Wohnungseigentümer eine Aufforderung des Finanzamtes bekommen in Bezug auf die Grundsteuerreform. Die neuen Wert sollen erst ab 2025 gelten und ich bin sicher, daß die Grundsteuer erhöht wird. Also was heute gilt, kann morgen schon Altpapier sein. Deshalb meine Einstellung: Glaube keinem Gesetzgeber und Politiker, wenn er Aussagen zur Zukunft macht.

#84:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 05.07.2022, 13:51
    —
Kat hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat, warum sollte ich Energie sparen, wenn ich den örtlicher Energieversorger habe und diesen bezahle? Der ist doch viel eher in der Lage, Solaranlagen preiswert zu installieren als ein Privatmann auf dem Balkon.


Klar ist/wäre Dein örtlicher Energieversorger in der Lage, günstiger als Du Solaranlagen zu installieren.
Aber warum sollte er den so gewonnenen Strom zum Selbstkostenpreis abgeben, wenn er ihn auch für 30 Cent an Dich verkaufen kann?

Zitat:
Rechne mal aus, was eine Solaranlage kostet und stell das ins Verhältnis zu den Einsparungen gegenüber den Kosten für Strom vom örtlichen EVU.


Gerne:

Ein 600 Watt Modul kostet mit Wechselrichter und Befestigungsmaterial etwa 830 Euro.
Es erzeugt je nach Lage/Ausrichtung etwa 600 kWh im Jahr. Bei 30 Cent/kWh sparst Du etwa 180 Euro Stromkosten im Jahr. Nach etwa 5 Jahren hat sich das amortisiert.



Das Problem ist, daß ich den Strom nicht dann brauche, wenn die Sonne auf meinen Balkon scheint, das wäre in den Mittags-/frühen Nachmittagsstunden. Bei mir läuft der Haushalt so nach 17°° Uhr an, also das einzige, was ich mit dem Balkonstrom machen könnte, wäre die Kühl-Gefrierschränke damit zu versorgen, wobei ich nicht weiß, ob die Kompressoren damit zu betreiben wären.

Auch der Durchlauferhitzer im Bad (21 kW) wäre nicht zu betreiben, morgens und abends, das schafft deine 600 W-Anlage selbst in der Mittagssonne nicht.


Wenn es doch bloß sowas gäbe, was Strom speichern könnte. So was wie ne Batterie, oder so. noc


Das gibt es, aber nicht billig. Der Akku meines Fahrrades mit 500Wh kostet um die 700 €, damit wird die ganze Sache wirtschaftlich uninteressant. Oder meinst du Bleiakkus? Dann darfst du die Geschoßdecken der Wohnung verstärken, frag mal 'nen Statiker.

Und die entsprechende Elektronik, um vom Akku wieder 220/380 V Wechsel-/Drehstrom zu erzeugen, brauchst du auch noch.

Dein Balkon-Kraftwerk ist was für Leute, die ein Hobby suchen und dafür auch Geld ausgeben, aber nichts, um damit zum EVU konkurrenzfähig zu werden.


Du zeigst wieder einmal deutlich, dass du keine Ahnung hast, aber trotzdem dumm herumstänkerst.


Und vor allem: einen richtigen Ingenieur würde sowas begeistern - der hätte sich schon viel früher darüber informiert und wüsste das alles schon...


Kat, der Ingenieur uwebus hat sich nie Gedanken darüber gemacht, wie er Energie einsparen könnte, die er bequem vom EVU einkaufen kann, sondern er hat sich Gedanken darüber gemacht, wie er während seines Berufslebens Kapital ansammelt, um besser über die Runden zu kommen als nur mit seinem Gehalt. Und meine Lösung war Häuser zu bauen und so mit 51 aufhören zu können, als abhängig Beschäftigter zu leben und mir keine Gedanken mehr darüber machen zu müssen, wie teuer die Heizung oder der Strom mal werden kann. Auch 3-4 € pro Liter Benzin werden mich nicht um meinem Lebensstandard bringen.

Dein Balkonheizwerk schenke ich dir, allein der Wertzuwachs von 1 Unze Gold ist größer als die von dir über 5 Jahre ermittelten Einsparungen bei den Stromkosten für dein "Kraftwerk".

Mir zumindest scheint es klüger, Krügerrand zu kaufen als Balkonkraftwerke zu finanzieren.

#85:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 05.07.2022, 20:59
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Was anderes ist ein Solardach bei einem Ein- oder Mehrfamilienhaus, da muß der Stromversorger wohl aufgrund gesetzlicher Regelungen seine Zustimmung geben. Noch. Wird mehr Strom erzeugt als für ihn interessant, bleibst du auf den Kosten sitzen. Kein EVU wird dir etwas abkaufen, was es selbst schon im Überfluß hat.

Falsch, es besteht eine Abnahmepflicht. Wird mehr produziert, als der Netzbetreiber abnehmen kann, werden die Anlagen zwar abreguliert, aber der Netzbetreiber muss trotzdem zahlen. Das passiert auch jetzt durchaus schon manchmal.

Diese Regelung ist auch sinnvoll. Die Netzbetreiber haben eine Monopolstellung mit garantierten Netzentgelten, sprich ein gesetzlich abgesichertes Geschäftsmodell. Dafür ist es dann umgekehrt ihre Aufgabe, auch für ein funktionsfähiges Netz zu sorgen. Dazu gehört dann auch, dass das Netz in der Lage ist, den produzierten Strom auch abzutransportieren, entweder zu weiter entfernten Verbrauchern oder zu Speicheranlagen. Netz und Speicher müssen eben ausgebaut werden.

(Quelle: §11 (1) EEG 2021)


tillich, bei mit steht doch Noch

Gesetze kann man von heute auf morgen ändern. Wer die Kohle hat, bestimmt den Lauf der Welt und die Kohle haben die Eigentümer/Investoren der EVU.

Du hast es so geschrieben, als würde es von Lust und Laune der EVUs abhängen, die Einspeisevergütung zu zahlen oder nicht. Und das ist eben falsch, auch wenn du dich jetzt gerne davon zurückziehen möchtest.

Von möglichen Gesetzesänderungen hast du hingegen kein Wort geschrieben. Und selbst wenn man die Gesetzgebung so unterkomplex beschreibst wie du, ist dein Gedankengang noch falsch. Geld haben nämlich nicht nur EVUs, sondern auch noch eine ganze Menge anderer Unternehmen, die teilweise ein hohes Interesse daran haben, den Klimawandel zu begrenzen. Du kannst ja zB mal Versicherungsunternehmen fragen, was die zu erneuerbaren Energien sagen.

#86:  Autor: tillich (epigonal) BeitragVerfasst am: 05.07.2022, 21:00
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uwebus hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
Und vor allem: einen richtigen Ingenieur würde sowas begeistern - der hätte sich schon viel früher darüber informiert und wüsste das alles schon...

Kat, der Ingenieur uwebus hat sich nie Gedanken darüber gemacht, [...]

Danke, aber dass das zwei sehr unterschiedliche Dinge sind, hatten wir schon gemerkt.

#87:  Autor: Zoff BeitragVerfasst am: 05.07.2022, 22:42
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Habe soeben einen neuen Stromvertrag abgeschlossen, mein aktueller läuft im September ab, und der hat ja tatsächlich die Preise massiv erhöht. Von 27c auf 48c/kWh. Geschockt
Dann wechsel ich eben....kann ich jedem nur empfehlen die Preise zu vergleichen, vor allem, weil man bei jedem Wechsel einen Bonus abgreifen kann


Das kann aber auch schief gehen und dann richtig teuer werden.
Es sind in diesem Jahr wohl schon viele Verträge seitens der Billiganbieter gekündigt worden und nach der Rückkehr der Kunden zum alten Versorger wurden da massiv die Preise erhöht, da die Leute nun Neukunden wären.


https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/energie/preise-tarife-anbieterwechsel/probleme-mit-strom-oder-gaspreisen-ploetzliche-kuendigungen-69345

#88:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 06.07.2022, 11:41
    —
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Du hast es so geschrieben, als würde es von Lust und Laune der EVUs abhängen, die Einspeisevergütung zu zahlen oder nicht. Und das ist eben falsch, auch wenn du dich jetzt gerne davon zurückziehen möchtest.

Von möglichen Gesetzesänderungen hast du hingegen kein Wort geschrieben. Und selbst wenn man die Gesetzgebung so unterkomplex beschreibst wie du, ist dein Gedankengang noch falsch. Geld haben nämlich nicht nur EVUs, sondern auch noch eine ganze Menge anderer Unternehmen, die teilweise ein hohes Interesse daran haben, den Klimawandel zu begrenzen. Du kannst ja zB mal Versicherungsunternehmen fragen, was die zu erneuerbaren Energien sagen.


Es hängt nicht ab von der Lust und Laune der EVUs, sondern von der Lust und Laune der Kapitaleigner. Du siehst doch gerade gegenwärtig, wie Firmen den Staat erpressen, um Beihilfen zu bekommen, den Betrieb weiterführen zu können. Glaubst du im Ernst, du kannst Investoren dazu bringen, ihr Geld für irgendwelche ideologischen Ziele zu verheizen? Ein Investor will verdienen und nicht Pleite gehen.

Warum wohl kommen auf einen Bundestags-Abgeordneten drei Lobbyisten? Meinst du, die kommen nur vorbei, um den Weihnachtskalender zu bringen? Die kommen vorbei, um die Gesetze in ihrem Sinne zu verändern, und das lassen sie sich auch meist etwas kosten, z.B. mit schönen gut bezahlten Posten in irgendwelchen Führungsetagen. Ist dir das Wort Korruption bekannt?


Zuletzt bearbeitet von uwebus am 06.07.2022, 11:50, insgesamt einmal bearbeitet

#89:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 06.07.2022, 11:45
    —
uwebus hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Du hast es so geschrieben, als würde es von Lust und Laune der EVUs abhängen, die Einspeisevergütung zu zahlen oder nicht. Und das ist eben falsch, auch wenn du dich jetzt gerne davon zurückziehen möchtest.

Von möglichen Gesetzesänderungen hast du hingegen kein Wort geschrieben. Und selbst wenn man die Gesetzgebung so unterkomplex beschreibst wie du, ist dein Gedankengang noch falsch. Geld haben nämlich nicht nur EVUs, sondern auch noch eine ganze Menge anderer Unternehmen, die teilweise ein hohes Interesse daran haben, den Klimawandel zu begrenzen. Du kannst ja zB mal Versicherungsunternehmen fragen, was die zu erneuerbaren Energien sagen.


Es hängt nicht ab von der Lust und Laune der EVUs, sondern von der Lust und Laune der Kapitaleigner. Du siehst doch gerade gegenwärtig, wie Firmen den Staat erpressen, um Beihilfen zu bekommen, den Betrieb weiterführen zu können. Glaubst du im Ernst, du kannst Investoren dazu bringen, ihr Geld für irgendwelche ideologischen Ziel zu verheizen? Ein Investor will verdienen und nicht Pleite gehen.

Warum wohl kommen auf einen Bundestags-Abgeordneten drei Lobbyisten? Meinst du, die kommen nur vorbei, um den Weihnachtskalender zu bringen? Die kommen vorbei, um die Gesetze in ihrem Sinne zu verändern, und das lassen sie sich auch meist etwas kosten, z.B. mit schönen gut bezahlten Posten in irgendwelchen Führungsetagen. Ist dir das Wort Korruption bekannt?


Wenn du gelegentlich mal eingehen könntest auf die Widerlegungen deiner Äußerungen. (Strom darf nicht ins Netz gespeist werden z.B.)

#90:  Autor: uwebusWohnort: Saarbrücken BeitragVerfasst am: 06.07.2022, 12:08
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Wenn du gelegentlich mal eingehen könntest auf die Widerlegungen deiner Äußerungen. (Strom darf nicht ins Netz gespeist werden z.B.)


Der darf ins Netz eingespeist werden, solange der Gesetzgeber die EVUs verpflichtet ihn aufzunehmen. Damit fördert der Staat die sog. Regenerativen. Das funktioniert aber nur, wenn es für die EVUs kein Minusgeschäft wird, also werden die EVUs ihre Stromkosten erhöhen und die zahlst du dann über den Strompreis, den du vom EVU beziehst.

Und wenn du viel Geld hast und baust die eine eigene Stromversorgung mit Steuermitteln des Staates aufs Dach, dann zahlen eben Andere die so erhöhten Stromkosten, um deine Anlage zu finanzieren. Wir zahlen zumindest in der EU die höchsten Strompreise als Folge der Förderung alternativer Energiequellen. Der Geförderte wird von denen gesponsert, die den hohen Strompreis zahlen müssen, weil sie eben keine Möglichkeiten haben selbst Strom zu erzeugen. Das ist wie bei den Elektroautos, Otto Normal finanziert mit seinem Gebrauchten über erhöhte Spritpreise die Subvention für den Zweit- und Dritt-E-Wagen der "Frau Doktor".

#91:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 19.07.2022, 10:38
    —
Der Klimawandel kostet allerdings auch:

Link gekürzt.

Daneben kostet auch eine zu starke Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Dazu brauche ich nichts sagen, das erledigt mein Sportsfreund derzeit für mich.

Richtig ist aber auch: ohne Einspeisung würde die Hälfte des Ertrages durch Ausbau der privaten PV auf den Dächern wirkungslos verpuffen.

Link gekürzt. vrolijke

#92:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 20.07.2022, 14:12
    —
Wie man Energie spart fragen alle. Hier mal anders rum: wie sabotiert man die Energiewende?
https://www.focus.de/finanzen/news/eine-erfundene-vorschrift-verhindert-dass-1000-solaranlagen-ans-netz-gehen_id_107959911.html

#93:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 20.07.2022, 15:12
    —
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Wie man Energie spart fragen alle. Hier mal anders rum: wie sabotiert man die Energiewende?
https://www.focus.de/finanzen/news/eine-erfundene-vorschrift-verhindert-dass-1000-solaranlagen-ans-netz-gehen_id_107959911.html

Zitat:
Weil eine spezielle Zertifizierung fehlt, die eigentlich gar nicht nötig wäre, dürfen 1000 fertig installierte Solaranlagen nicht an Netz gehen.
....
„Wenn ich gewusst hätte, was das für einen Ärger bedeutet, dann hätte ich dieses Ding nicht installiert”, sagt der Unternehmer.
.....
„Die Wartezeiten haben sich deutlich verlängert und betragen nun teils über ein Jahr”
....
Doch die ursprüngliche EU-Richtlinie sah gar nicht vor, dass für den Netzanschluss ein Zertifikat vorgelegt werden muss.
....
„Wir beschäftigen mittlerweile mehr als 40 Mitarbeiter, die nichts anderes machen, als sich um die reibungslose Netzanmeldung unserer Kunden zu kümmern”
Und selbst diese hauseigenen Experten benötigen nach Unternehmensangaben ungefähr vier bis fünf Stunden pro Anmeldung, so komplex ist das Verfahren.
....
Wer eine Anlage mit einer Leistung größer als 10 Kilowatt betreibt und überschüssigen Strom etwa an seine Nachbarn liefert, gilt nach deutschem Recht als Gewerbetreibender - mit allen einhergehenden Pflichten. Das Gewerbe muss bei der Gemeinde angemeldet werden, das Finanzamt stellt eine zusätzliche Steuernummer aus, die Bundesnetzagentur will wissen, an wen der Strom verteilt wird, selbst das Hauptzollamt meldet sich. Unter Umständen werden auch Einkommens- und Umsatzsteuer fällig.

#94:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 20.07.2022, 15:27
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Wie man Energie spart fragen alle. Hier mal anders rum: wie sabotiert man die Energiewende?
https://www.focus.de/finanzen/news/eine-erfundene-vorschrift-verhindert-dass-1000-solaranlagen-ans-netz-gehen_id_107959911.html

Zitat:
Weil eine spezielle Zertifizierung fehlt, die eigentlich gar nicht nötig wäre, dürfen 1000 fertig installierte Solaranlagen nicht an Netz gehen.
....
„Wenn ich gewusst hätte, was das für einen Ärger bedeutet, dann hätte ich dieses Ding nicht installiert”, sagt der Unternehmer.
.....
„Die Wartezeiten haben sich deutlich verlängert und betragen nun teils über ein Jahr”
....
Doch die ursprüngliche EU-Richtlinie sah gar nicht vor, dass für den Netzanschluss ein Zertifikat vorgelegt werden muss.
....
„Wir beschäftigen mittlerweile mehr als 40 Mitarbeiter, die nichts anderes machen, als sich um die reibungslose Netzanmeldung unserer Kunden zu kümmern”
Und selbst diese hauseigenen Experten benötigen nach Unternehmensangaben ungefähr vier bis fünf Stunden pro Anmeldung, so komplex ist das Verfahren.
....
Wer eine Anlage mit einer Leistung größer als 10 Kilowatt betreibt und überschüssigen Strom etwa an seine Nachbarn liefert, gilt nach deutschem Recht als Gewerbetreibender - mit allen einhergehenden Pflichten. Das Gewerbe muss bei der Gemeinde angemeldet werden, das Finanzamt stellt eine zusätzliche Steuernummer aus, die Bundesnetzagentur will wissen, an wen der Strom verteilt wird, selbst das Hauptzollamt meldet sich. Unter Umständen werden auch Einkommens- und Umsatzsteuer fällig.


Wieso wiederholst du nochmals das selbe? Am Kopf kratzen

#95:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 20.08.2022, 19:13
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Neuer Witz: Habek will massenweise Wärmepumpen in Betrieb nehmen (lassen).
https://www.focus.de/immobilien/wohnen/3-dinge-an-denen-habecks-waermepumpen-offensive-scheitern-kann_id_136821292.html

Dazu die Frage: wo soll der Strom dafür herkommen, wenn der Ausbau von PV sabotiert wird?
Die vom Focus sind da anscheinend auch nicht drauf gekommen oder habe ich was übersehen?

Fazit: Schilda ist überall

#96:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 21.08.2022, 11:52
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Konkreter:

Die Rede ist von Installation 500000 neuer Wärmepumpenheizungen/a. Legen wir mal als Arbeitshypothese einen Wärmebedarf von 15000 kWh/a (Durchschnittswert für 120m^2) zugrunde. Das würde rechnerisch einem Strom Mehrbedarf einer Leistung von 0,8GW übers Jahr gemittelt entsrpechen.

Erleichternd kommt hinzu, dass eine Wärmepumpen Heizung nur das 1/JAZ-fache der Leistung als elektrischen Input benötigt. Soweit dieser Mehrbedarf mit PV aufgefangen werden soll, kommt jedoch erschwerend hinzu, dass der Heizbedarf größtenteils in das Winterhalbjahr fällt, in dem PV nur gut 1/4 des Jahresertrages bringt.

Unter der Annahme, dass sich beide Effekte näherungsweise aufheben und 150 kWh Jahresertrag je m^2 PV kommen wir dann auf eine pro Jahr ZUSÄTZLICH benötigte PV Fläche von 50 km^2.

Alternativ würde auch ein Neubau AKW Block pro Jahr ausreichen. Auch Mischlösungen sind denkbar,.

Wie auch immer: eine Planung für Neuinstallation von wärmepumpenheizungenm, die den Strom Mehrberdarf nicht auf dem Radar hat, ist Schrott



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