Verschwörungstheorien
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Freigeisterhaus -> Weltanschauungen und Religionen

#2011:  Autor: stepWohnort: Germering BeitragVerfasst am: 15.01.2023, 17:21
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Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Alle Theorien sind am Anfang schlecht, weil wenig erforscht, bringen dann gute Prognosen und werden irgendwann abgelöst. (Gravitationstheorie von Newton)

Zu letzerer Behauptung: Nein, die Gravitationstheorie von Newton liefert immer noch genauso gute Voraussagen wie früher und wurde auch nicht abgelöst. Das Gebäude wird nur erweitert:
- in die Breite: in andere Parameterbreiche, wo Newton keine gute Näherung mehr ist (z.B. in der Nähe großer Massen und hoher Geschwindigkeiten)
- in die Tiefe: neuere Theorien reduzieren bestimmte Terme auf Fundamentaleres (z.B. Kräfte)

Es ist sogar so, daß gute "alte" Theorien als Prüfstein dienen, ob Erweiterungen / Vertiefungen im obigen Sinne sie als Grenzfälle korrekt hervorbringen.

Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Erst die Fähigkeit das Paradigma zu variieren birgt eine flexible Sicht auf die Dinge.

Da kann ich mitgehen, Paradigmen hinterfragen ist oft eine gute Strategie, wenn man in einer Sackgasse steckt.

#2012:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 15.01.2023, 18:29
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step hat folgendes geschrieben:
Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Alle Theorien sind am Anfang schlecht, weil wenig erforscht, bringen dann gute Prognosen und werden irgendwann abgelöst. (Gravitationstheorie von Newton)

Zu letzerer Behauptung: Nein, die Gravitationstheorie von Newton liefert immer noch genauso gute Voraussagen wie früher und wurde auch nicht abgelöst.


Ich finde die Aussage, dass alle Theorien am Anfang schlecht seien auch sehr gewagt.
Mir scheint auch, dass hier wieder mal die unterschiedlichen Bedeutungen des Wortes durcheinander gebracht werden.
Eine wissenschaftliche Theorie fällt ja nicht einfach so vom Himmel

#2013:  Autor: stepWohnort: Germering BeitragVerfasst am: 15.01.2023, 19:56
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Alchemist hat folgendes geschrieben:
Ich finde die Aussage, dass alle Theorien am Anfang schlecht seien auch sehr gewagt.
Mir scheint auch, dass hier wieder mal die unterschiedlichen Bedeutungen des Wortes durcheinander gebracht werden.
Eine wissenschaftliche Theorie fällt ja nicht einfach so vom Himmel

Ja, sehe ich ebenso. Theorien, die sich später als "gut" erweisen, haben meist schon zu Beginn die entscheidende "gute" Idee in sich, die auch entscheidend bleibt. Wenn also überhaupt "schlecht", dann im Sinne von "noch nicht detaillert, noch nicht gut überprüft" usw.

#2014:  Autor: Rubinstein BeitragVerfasst am: 15.01.2023, 20:15
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step hat folgendes geschrieben:
Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Alle Theorien sind am Anfang schlecht, weil wenig erforscht, bringen dann gute Prognosen und werden irgendwann abgelöst. (Gravitationstheorie von Newton)

Zu letzerer Behauptung: Nein, die Gravitationstheorie von Newton liefert immer noch genauso gute Voraussagen wie früher und wurde auch nicht abgelöst. Das Gebäude wird nur erweitert:
- in die Breite: in andere Parameterbreiche, wo Newton keine gute Näherung mehr ist (z.B. in der Nähe großer Massen und hoher Geschwindigkeiten)
- in die Tiefe: neuere Theorien reduzieren bestimmte Terme auf Fundamentaleres (z.B. Kräfte)

Es ist sogar so, daß gute "alte" Theorien als Prüfstein dienen, ob Erweiterungen / Vertiefungen im obigen Sinne sie als Grenzfälle korrekt hervorbringen.

Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Erst die Fähigkeit das Paradigma zu variieren birgt eine flexible Sicht auf die Dinge.

Da kann ich mitgehen, Paradigmen hinterfragen ist oft eine gute Strategie, wenn man in einer Sackgasse steckt.


Natürlich, Newton ist in vielen Fällen hinreichend genau. Auch das heliozentrische Weltbild war zu seiner Zeit hinreichend genau ... usw. Im Grunde ist das aber off-Topic und für die Argumentation unwichtig. Sicher aber ein interessantes Thema für einen neuen Thread.

Paradigmen lassen sich nur schwer hinterfragen weil sie glaubensbasiert sind. Wir vergessen das immer wieder. Bildlich gesprochen vergessen wir die Frage und verallgemeinern die Antwort. So entstehen Weltbilder oder eben auch Verschwörungstheorien.

#2015:  Autor: stepWohnort: Germering BeitragVerfasst am: 15.01.2023, 21:07
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Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Paradigmen lassen sich nur schwer hinterfragen weil sie glaubensbasiert sind. Wir vergessen das immer wieder. Bildlich gesprochen vergessen wir die Frage und verallgemeinern die Antwort. So entstehen Weltbilder oder eben auch Verschwörungstheorien.

Man kann die naturwissenschaftliche Methode verstehen als ziemlich guten Versuch, das zu vermeiden. Auch wenn einige Philosophen, wie etwa Feyerabend, Lakatos und besonders Kuhn, meinten, dieses Problem philosophischer Weltanschauungen auf die Naturwissenschaft übertragen zu können. Um es in ihr Paradigma zu zwingen sozusagen.

In den Naturwissenschaften gibt es diesen Effekt zwar auch (siehe z.B. die threads hier im Forum über Sabine Hossenfelder), aber meiner Ansicht nach ist er hier relativ gut in Schach gehalten.

#2016:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 16.01.2023, 03:19
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step hat folgendes geschrieben:
Auch wenn einige Philosophen, wie etwa Feyerabend, Lakatos und besonders Kuhn, meinten, dieses Problem philosophischer Weltanschauungen auf die Naturwissenschaft übertragen zu können. Um es in ihr Paradigma zu zwingen sozusagen.

Was ich dann aber doch witzig finde, ist, dass diese pauschale Abqualifizierung dieser Denker ohne echte inhaltliche Auseinandersetzung ganz genau der Art von Verhalten entspricht, vor dem du den Naturwissenschaften hier gerade eine relative Immunität zuzuschreiben versuchst. Dabei kommst du übrigens selbst in einem so kurzen Abschnitt nicht um (wissentliche oder unwissentliche) Falschdarstellungen der attackierten Positionen herum: Feyerabend zum Beispiel vertrat unter anderem auch die Auffassung, die Naturwissenschaften seien vor dem Zugriff und den Anforderungen der Wissenschaftsphilosophen und philosophischen Epistemologen (wie z. B. Karl Popper oder eben Kuhn) zu schützen bzw. gegen sie zu verteidigen. Von einem Zwingen unter das eigene Paradigma kann also gar keine Rede sein. Und es ist meiner Meinung nach entweder ein Zeichen von Ahnungslosigkeit oder intellektueller Unredlichkeit, sowas einem Denker zu unterstellen, dessen ganzes Werk auf der entschiedenen Verweigerung gegenüber allen Arten derartiger Vereinheitlichungs- oder Subsumtionstendenzen gründet, ob diese nun von den Naturwissenschaften ausgehen oder gegen sie gerichtet sind. Wenn das allen Ernstes ein Ergebnis dieser "ziemlich guten" Methode zur Vermeidung von Bias sein soll, dann ist das mehr als schwach. Und das sage ich als jemand, der eigentlich eine deutlich höhere Meinung von den Naturwissenschaften hat als die von dir Genannten.

#2017:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 16.01.2023, 07:14
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Rubinstein hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Alle Theorien sind am Anfang schlecht, weil wenig erforscht, bringen dann gute Prognosen und werden irgendwann abgelöst. (Gravitationstheorie von Newton)

Zu letzerer Behauptung: Nein, die Gravitationstheorie von Newton liefert immer noch genauso gute Voraussagen wie früher und wurde auch nicht abgelöst. Das Gebäude wird nur erweitert:
- in die Breite: in andere Parameterbreiche, wo Newton keine gute Näherung mehr ist (z.B. in der Nähe großer Massen und hoher Geschwindigkeiten)
- in die Tiefe: neuere Theorien reduzieren bestimmte Terme auf Fundamentaleres (z.B. Kräfte)

Es ist sogar so, daß gute "alte" Theorien als Prüfstein dienen, ob Erweiterungen / Vertiefungen im obigen Sinne sie als Grenzfälle korrekt hervorbringen.

Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Erst die Fähigkeit das Paradigma zu variieren birgt eine flexible Sicht auf die Dinge.

Da kann ich mitgehen, Paradigmen hinterfragen ist oft eine gute Strategie, wenn man in einer Sackgasse steckt.


Natürlich, Newton ist in vielen Fällen hinreichend genau. Auch das heliozentrische Weltbild war zu seiner Zeit hinreichend genau ...


Und das ist es nicht mehr?

#2018:  Autor: Rubinstein BeitragVerfasst am: 16.01.2023, 07:53
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step hat folgendes geschrieben:
Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Paradigmen lassen sich nur schwer hinterfragen weil sie glaubensbasiert sind. Wir vergessen das immer wieder. Bildlich gesprochen vergessen wir die Frage und verallgemeinern die Antwort. So entstehen Weltbilder oder eben auch Verschwörungstheorien.

Man kann die naturwissenschaftliche Methode verstehen als ziemlich guten Versuch, das zu vermeiden. Auch wenn einige Philosophen, wie etwa Feyerabend, Lakatos und besonders Kuhn, meinten, dieses Problem philosophischer Weltanschauungen auf die Naturwissenschaft übertragen zu können. Um es in ihr Paradigma zu zwingen sozusagen.

In den Naturwissenschaften gibt es diesen Effekt zwar auch (siehe z.B. die threads hier im Forum über Sabine Hossenfelder), aber meiner Ansicht nach ist er hier relativ gut in Schach gehalten.


Nein, Naturwissenschaft ist der pragmatische Versuch Paradigmen klar zu benennen statt sie zu vermeiden, um in einem verwertbaren Rahmen zu arbeiten. Zudem bezieht sie sich nur auf die Naturgesetze, sie pickt sich sozusagen die Rosinen aus dem Kuchen - daher u.a. auch ihr Erfolg. Wir neigen dazu die Rosinen für den Kuchen zu halten, aber dem ist wohl eher nicht so.

#2019:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 16.01.2023, 08:49
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Rubinstein hat folgendes geschrieben:
sie pickt sich sozusagen die Rosinen aus dem Kuchen

...Wa? Welche Rosinen? Was für ein Kuchen? Kannste das auch mal ohne die Metapher erklären?

#2020:  Autor: Rubinstein BeitragVerfasst am: 16.01.2023, 09:27
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Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Rubinstein hat folgendes geschrieben:
sie pickt sich sozusagen die Rosinen aus dem Kuchen

...Wa? Welche Rosinen? Was für ein Kuchen? Kannste das auch mal ohne die Metapher erklären?


Naturwissenschaft beschäftigt sich mit den Naturgesetzen. Andere Wissenschaften, wie Philosophie oder Psychologie, haben weniger abgegrenzte Räume und kompliziertere Fragestellungen.

#2021:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 16.01.2023, 09:28
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Alchemist hat folgendes geschrieben:

Rubinstein hat folgendes geschrieben:

Auch das heliozentrische Weltbild war zu seiner Zeit hinreichend genau ...


Und das ist es nicht mehr?

Doch, für Raumfahrt und Voraussage von Asteroideneinschlägen etc. schon noch, wobei ich "Helizentrisch" dann in Richtung "Solar System Barycentric" präzisieren muss.

Auf kosmischer Ebene dann allerdings nicht mehr. Selbst innerhalb des Sonnensystems sei ein Teil der Periheldrehungen elliptischer Bahnen nur noch relativistisch erklärbar.

#2022:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 16.01.2023, 11:58
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Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Naturwissenschaft beschäftigt sich mit den Naturgesetzen.

Welche Naturwissenschaft denn so? Auf welche Weise und in welchem Sinne "beschäftigt" sich denn z. B. die Biologie mit Naturgesetzen? Und inwiefern sind Naturgesetze "Rosinen"?

Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Andere Wissenschaften, wie Philosophie oder Psychologie, haben weniger abgegrenzte Räume und kompliziertere Fragestellungen.

Also als studierter Philosoph und naturwissenschaftlich interessierter Laie habe ich meine Zweifel, ob die Fragestellungen, mit denen ich mich beschäftige, per se komplizierter sind als die der Biologie. "Kompliziert" ist m. E. sowieso ein reichlich subjektiver Begriff.

#2023:  Autor: Rubinstein BeitragVerfasst am: 16.01.2023, 12:29
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Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Naturwissenschaft beschäftigt sich mit den Naturgesetzen.

Welche Naturwissenschaft denn so? Auf welche Weise und in welchem Sinne "beschäftigt" sich denn z. B. die Biologie mit Naturgesetzen? Und inwiefern sind Naturgesetze "Rosinen"?

Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Andere Wissenschaften, wie Philosophie oder Psychologie, haben weniger abgegrenzte Räume und kompliziertere Fragestellungen.

Also als studierter Philosoph und naturwissenschaftlich interessierter Laie habe ich meine Zweifel, ob die Fragestellungen, mit denen ich mich beschäftige, per se komplizierter sind als die der Biologie. "Kompliziert" ist m. E. sowieso ein reichlich subjektiver Begriff.


Ich bitte zu berücksichtigen das ein Forum nur begrenzen Platz bietet. Naturwissenschaft beschäftigt sich mit natürlichen Vorgängen welche auf den Naturgesetzen beruhen. Besser? Ja, kompliziert ist ein schlechtes Wort. Naturwissenschaft ist intuitiver, weil sie die Möglichkeit der Beobachtung und Wiederholung bietet. Natürlich vergleiche ich hier Äpfel mit Birnen, geschenkt.

#2024:  Autor: stepWohnort: Germering BeitragVerfasst am: 16.01.2023, 15:04
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Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Feyerabend zum Beispiel vertrat unter anderem auch die Auffassung, die Naturwissenschaften seien vor dem Zugriff und den Anforderungen der Wissenschaftsphilosophen und philosophischen Epistemologen (wie z. B. Karl Popper oder eben Kuhn) zu schützen bzw. gegen sie zu verteidigen. Von einem Zwingen unter das eigene Paradigma kann also gar keine Rede sein.

In bezug auf diesen Aspekt (Anti-Dogmatismus) bei Feyerabend stimme ich zu. Andererseits hatte ich in Erinnerung, daß er seine gesellschaftlich anarchistische Überzeugung gewissermaßen auf die NW Methode übertragen wollte.

U.a. auch daß er meinte, die großen Neuerungen seien gerade dadurch zustandegekommen, daß die Wissenschaftler mit etablierten Methoden gebrochen hätten. Mir fallen viele Beispiele ein, wo erfolgreich mit etablierten Inhalten gebrochen wurde (Raumzeit, Renormierung, Realität und Lokalität usw.) - aber die Methodik?

Ich kann dem "Anything goes" bei Ansätzen zur Problemlösung übrigens durchaus etwas abgewinnen, in der kreativen Phase sozusagen - die Methoden werden eher erst in der Bewertungsphase kanonisch, also beim Überprüfen, Fehlerabschätzen usw.

#2025:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 17.01.2023, 01:50
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Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Naturwissenschaft ist intuitiver, weil sie die Möglichkeit der Beobachtung und Wiederholung bietet.

Also wenn ich das Wort "intuitiv" höre, fällt mir nicht wirklich als erstes die Quantenphysik ein. Mr. Green

#2026:  Autor: Rubinstein BeitragVerfasst am: 17.01.2023, 09:30
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Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Naturwissenschaft ist intuitiver, weil sie die Möglichkeit der Beobachtung und Wiederholung bietet.

Also wenn ich das Wort "intuitiv" höre, fällt mir nicht wirklich als erstes die Quantenphysik ein. Mr. Green


Wenn man die Quantenphysik so schwer versteht, dann frage ich mich warum sich jeder damit brüstet sie zu verstehen. Smilie

#2027:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 18.01.2023, 08:39
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Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Wenn man die Quantenphysik so schwer versteht, dann frage ich mich warum sich jeder damit brüstet sie zu verstehen. Smilie

¿Qué? In was für Kreisen bewegst du dich denn?? Suspekt

#2028:  Autor: HeizölrückstoßabdämpfungWohnort: Stralsund BeitragVerfasst am: 18.01.2023, 09:34
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Wie sagte Harald Lesch so schön: "Wer behauptet die Quantenphysik verstanden zu haben, hat sie nicht verstanden."

#2029:  Autor: Rubinstein BeitragVerfasst am: 20.01.2023, 10:40
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Eine interessante Theorie ist die Vorstellung wir würden in der Matrix leben. Subjektiv kenne ich niemand der diese Theorie als Weltbild vertritt. Nicht einmal Verschwörungstheoretiker. Dabei ist sie die ultimative Verschwörungstheorie. Die Theorie ist zwar einfach und plausibel, aber sie ist nicht sonderlich sexy. Sie ist schnell erzählt, hat kein Potential für Neues, hat keine Feindbilder und teilt die Welt nicht in klug und dumm. Genau das ist es was unsere Weltbilder im Kern am Leben erhält.

#2030:  Autor: VanHanegem BeitragVerfasst am: 23.01.2023, 09:07
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viel spannender finde ich da die Theorien um die Sprengung von Nord Stream. Ein Überblick über die gängigsten Theorien hier:

https://www.nzz.ch/wirtschaft/pipeline-projekt-nord-stream-2-die-neusten-entwicklungen-ld.1483495

#2031:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 24.01.2023, 16:17
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Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Eine interessante Theorie ist die Vorstellung wir würden in der Matrix leben. Subjektiv kenne ich niemand der diese Theorie als Weltbild vertritt. Nicht einmal Verschwörungstheoretiker. Dabei ist sie die ultimative Verschwörungstheorie. Die Theorie ist zwar einfach und plausibel, aber sie ist nicht sonderlich sexy. Sie ist schnell erzählt, hat kein Potential für Neues, hat keine Feindbilder und teilt die Welt nicht in klug und dumm. Genau das ist es was unsere Weltbilder im Kern am Leben erhält.

Es fehlen die Verschwörer in der Theorie?

#2032:  Autor: Rubinstein BeitragVerfasst am: 26.01.2023, 16:48
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wolle hat folgendes geschrieben:
Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Eine interessante Theorie ist die Vorstellung wir würden in der Matrix leben. Subjektiv kenne ich niemand der diese Theorie als Weltbild vertritt. Nicht einmal Verschwörungstheoretiker. Dabei ist sie die ultimative Verschwörungstheorie. Die Theorie ist zwar einfach und plausibel, aber sie ist nicht sonderlich sexy. Sie ist schnell erzählt, hat kein Potential für Neues, hat keine Feindbilder und teilt die Welt nicht in klug und dumm. Genau das ist es was unsere Weltbilder im Kern am Leben erhält.

Es fehlen die Verschwörer in der Theorie?


Kannst Du Dir nach belieben ausdenken. Die Strategie das nicht gesagte in Frage zu stellen langeweilt etwas. Das ist ein Forum, Beiträge sind in der Länge begrenzt!

#2033:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 26.01.2023, 17:10
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Rubinstein hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Eine interessante Theorie ist die Vorstellung wir würden in der Matrix leben. Subjektiv kenne ich niemand der diese Theorie als Weltbild vertritt. Nicht einmal Verschwörungstheoretiker. Dabei ist sie die ultimative Verschwörungstheorie. Die Theorie ist zwar einfach und plausibel, aber sie ist nicht sonderlich sexy. Sie ist schnell erzählt, hat kein Potential für Neues, hat keine Feindbilder und teilt die Welt nicht in klug und dumm. Genau das ist es was unsere Weltbilder im Kern am Leben erhält.

Es fehlen die Verschwörer in der Theorie?


Kannst Du Dir nach belieben ausdenken. Die Strategie das nicht gesagte in Frage zu stellen langeweilt etwas. Das ist ein Forum, Beiträge sind in der Länge begrenzt!


Das fehlende "nicht Gesagte" darf ein Ansatz für Kritik sein. Das ist ein Forum. Beiträge sind übrigens nicht in der Länge begrenzt. Ein Sinn für Verschwörungstheorien und aus meiner Sicht imminent wichtig ist: Wer ist der Verschwörer? Denn ohne Verschwörer, der als böser Marionettenzieher die Fäden zieht, fehlt doch das entscheidende, der Sündenbock für all die Unbill des Lebens, meist "der Jude", der "Amerikaner", die "Weltregierung", oder der "Geheimbund der Schlümpfe"...

#2034:  Autor: Rubinstein BeitragVerfasst am: 27.01.2023, 13:28
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AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Rubinstein hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Eine interessante Theorie ist die Vorstellung wir würden in der Matrix leben. Subjektiv kenne ich niemand der diese Theorie als Weltbild vertritt. Nicht einmal Verschwörungstheoretiker. Dabei ist sie die ultimative Verschwörungstheorie. Die Theorie ist zwar einfach und plausibel, aber sie ist nicht sonderlich sexy. Sie ist schnell erzählt, hat kein Potential für Neues, hat keine Feindbilder und teilt die Welt nicht in klug und dumm. Genau das ist es was unsere Weltbilder im Kern am Leben erhält.

Es fehlen die Verschwörer in der Theorie?


Kannst Du Dir nach belieben ausdenken. Die Strategie das nicht gesagte in Frage zu stellen langeweilt etwas. Das ist ein Forum, Beiträge sind in der Länge begrenzt!


Das fehlende "nicht Gesagte" darf ein Ansatz für Kritik sein. Das ist ein Forum. Beiträge sind übrigens nicht in der Länge begrenzt. Ein Sinn für Verschwörungstheorien und aus meiner Sicht imminent wichtig ist: Wer ist der Verschwörer? Denn ohne Verschwörer, der als böser Marionettenzieher die Fäden zieht, fehlt doch das entscheidende, der Sündenbock für all die Unbill des Lebens, meist "der Jude", der "Amerikaner", die "Weltregierung", oder der "Geheimbund der Schlümpfe"...


Natürlich ist das ein Ansatz für Kritik, jedoch in einer spannenden Form selten anzutreffen.

Egal. Die Theorie erlaubt Wesen jeglicher Art als Drahtzieher. Besser?

#2035:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 27.01.2023, 13:40
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Rubinstein hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Rubinstein hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Rubinstein hat folgendes geschrieben:
Eine interessante Theorie ist die Vorstellung wir würden in der Matrix leben. Subjektiv kenne ich niemand der diese Theorie als Weltbild vertritt. Nicht einmal Verschwörungstheoretiker. Dabei ist sie die ultimative Verschwörungstheorie. Die Theorie ist zwar einfach und plausibel, aber sie ist nicht sonderlich sexy. Sie ist schnell erzählt, hat kein Potential für Neues, hat keine Feindbilder und teilt die Welt nicht in klug und dumm. Genau das ist es was unsere Weltbilder im Kern am Leben erhält.

Es fehlen die Verschwörer in der Theorie?


Kannst Du Dir nach belieben ausdenken. Die Strategie das nicht gesagte in Frage zu stellen langeweilt etwas. Das ist ein Forum, Beiträge sind in der Länge begrenzt!


Das fehlende "nicht Gesagte" darf ein Ansatz für Kritik sein. Das ist ein Forum. Beiträge sind übrigens nicht in der Länge begrenzt. Ein Sinn für Verschwörungstheorien und aus meiner Sicht imminent wichtig ist: Wer ist der Verschwörer? Denn ohne Verschwörer, der als böser Marionettenzieher die Fäden zieht, fehlt doch das entscheidende, der Sündenbock für all die Unbill des Lebens, meist "der Jude", der "Amerikaner", die "Weltregierung", oder der "Geheimbund der Schlümpfe"...


Natürlich ist das ein Ansatz für Kritik, jedoch in einer spannenden Form selten anzutreffen.

Egal. Die Theorie erlaubt Wesen jeglicher Art als Drahtzieher. Besser?


Nein. „Wesen jeglicher Art“ sind für eine Verschwörungstheorie nicht konkret genug. Außer diese Wesen arbeiten zusammen mit oder im Auftrag des Weltjudentums. Alles andere ist nur ein Gedankenspiel für Sci-Fi-Nerds oder eine philosophische Betrachtung.

#2036:  Autor: closeman BeitragVerfasst am: 28.01.2023, 00:26
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Heizölrückstoßabdämpfung hat folgendes geschrieben:
Wie sagte Harald Lesch so schön: "Wer behauptet die Quantenphysik verstanden zu haben, hat sie nicht verstanden."

Jepp, da geh' ich mit:
"Du willst was über Quanten wissen?! Warte, bis ich meine Schuhe ausziehe!" Cool



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