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Es reicht! Alle gemeinsam gegen Sozialkahlschlag!
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Paul Alleine
Gast






Beitrag(#39816) Verfasst am: 13.10.2003, 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

Woici hat folgendes geschrieben:
Nachsatz: Du solltest Vorsichtig sein... Dein Ernährer ist nicht da um Deine Postings darauf zu untersuchen, ob sie justabel sind....


Jaja, Woici, ich pass schon auf! Wenn man 14 Jahre mit einem ziemlich erfolgreichen Rechtskenner zusammen ist, das färbt ab, da kennt man sich aus. Leider wissen die wenigsten Internetnutzer wo man sich schnell ne Unterlassungsklage einhandelt oder wo strafbare Inhalte verbreitet werden. Wenn Martin Lust dazu hat, dann nimmt er jedes Internetforum so auseinander, dass es Geldstrafen nur so hagelt.

Ein paar ganz Dumme die Martin mal angezeigt hat wegen Verbreitung nationalsozialistischer Propaganda lächelten auch erst darüber und waren dann verblüfft wie hoch die Geldstrafe war. Mit einem Konter versuchten sie ne Gegenklage und beriefen sich auf das KPD-Verbot von 1956, nicht bedenkend, daß bei der KPD jetzt und der KPD von 1956 nur Namensgleichheit besteht und sonst gar nichts. Das Verbot der KPD damals bezog sich ausschließlich auf die Organisation, das Verbot der NSDAP aber auf jegliche Verbreitung von faschistischem Gedankengut, dazu zählt auch, lt. Aktenz. soundso( kann ich nicht sagen, das weiß Martin besser) eben die Äußerung der Billigung des Hungerns für Nichtannahme von Arbeit. Neonazis hatten schon öfter mal solche Aussagen getätigt und sich darauf berufen, dass sie dies nicht im Zusammenhang von NS-Terminologie sehen. Die hatten sich auch getäuscht. Diese Terminologie ist und bleibt unerlaubtes Verbreiten von menschenverachtenden faschistischen Gedankengutes, weil das Androhen von Hunger zu den eindeutigen Menschrechtsverletzungen zählt (da nutzt die Einschränkung rein gar nix, das diese Billigung nur für Arbeitsverweigerer gilt).

Das ist nichts neues! Bloß wo kein Kläger, da kein Richter. Aber wenn geklagt wird, vergeht den rechten Sprücheklopfern meistens das Lachen.

@Markus

Nein mit Mahler haben wir keine Kontakt. Aber vielleicht hast Du gute Freunde, die den gut kennen? Der ist doch der Rechtsberater der NPD, kann es nicht doch sein, dass Du da eventuell gut aufgehoben wärest? Der Mahler könnte Dich doch dann eventuell kostenlos vertreten, wenn Du Ambitionen hättest weiter solche Sprüche hier abzulassen?
paul
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Markus
Polygamer, polymorph perverser Psychopath



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 1320
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Beitrag(#39818) Verfasst am: 13.10.2003, 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

@woici:
Aber aber, sei mal nicht zu hart zu Paulchen.
Bloß, weil er in seinem Leben noch nie wie ein richtiger Proletarier körperlich arbeiten musste, vom Einkommen seines Lebensgefährten in einer 160qm-Wohnung lebt und sich recht theoretisch und für die Mehrheit der Arbeiterklasse unverständlich ausdrückt, ist er doch noch kein Salonbolschewik.
Sieh es doch einfach mal so: Er ist in seinem Urteilsvermögen nicht durch praktische Erfahrungen eingeschränkt, kann also neutral und nüchtern urteilen.
Solche Menschen braucht das Proletariat!
Wer sonst kann dem Arbeiter sagen, dass er ausgebeutet wird, wenn er es vor lauter Verdummung durch die kapitalistischen Ausbeuter nicht merkt?
Wer sonst kann die Flugblätter schreiben, die der Arbeiterklasse die Erleuchtung bringen?
Wer sonst, wenn nicht Paulchen?
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Woici
ist vollkommen humorlos



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 7437
Wohnort: Em Schwobaländle

Beitrag(#39819) Verfasst am: 13.10.2003, 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ah ja... jetzt versucht man es also mit Drohungen statt mit Argumenten... Du wirst immer armseliger...
_________________
eigentlich bin ich ein ganz netter... und wenn ich freunde hätte, könnten die das auch bestätigen.
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Paul Alleine
Gast






Beitrag(#39820) Verfasst am: 13.10.2003, 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

Zurück zum Thema - die rechten Sprücheklopfer können uns nicht vom Kampf gegen den Sozialkahlschlag abhalten!

Hier ein Link zum Thema:

http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2003/fachstellungnahme_sgbii_und_xii.html

paul
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Paul Alleine
Gast






Beitrag(#39823) Verfasst am: 13.10.2003, 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

Gleich noch ein Link hinterher:

http://www.tacheles-sozialhilfe.de/harry/view.asp?ID=1053

paul
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Effô Tisetti
Königsblau bis in den Tod



Anmeldungsdatum: 18.09.2003
Beiträge: 9877
Wohnort: 75

Beitrag(#39829) Verfasst am: 13.10.2003, 14:25    Titel: Lustiges Bildchen Antworten mit Zitat

@Paule:
Lustiges Bildchen verwendest du da:
"Gegen Tiermord und Faschismus"
Meinst du das ernst??!!
Auch und gerade als Tierfreund möchte ich mal einfach behaupten, dass das Verspeisen von unseren Mitgeschöpfen einen Scheiß mit Faschismus zu tun hat. Geschockt Nur ma so am Rande...
Dein politischer Idealismus sei in allen Ehren gehalten, aber ich frage mich immer, ob es nicht wesentlich erfolgsversprechender wäre, wenn man so argumentiert, dass die Gegenseite ("Kapitalisten" usw.) einen als Diskussionspartner auch ernst nimmt.
Vielleicht lässt man sich mal was neues einfallen, als Begriffe wie "Klassenkampf" aus der Mottenkiste hervorzukramen? Demos sind sicher sinnvoll - aber wenn man dort dann ruft "Nieder mit dem Kapital", tippen sich die Angesprochenen (zurecht) höchstens an die Stirn.
Anders gesagt: Du kannst doch z.B. überhaupt keine Basisarbeit machen, indem du in Schulen usw. gehst. Du kannst es nicht, weil kein Lehrer seine Schüler jemandem überlassen kann, der vom "Sieg des Kommunismus" fantasiert. Sach ich ma als jemand, der antirassistische Basisarbeit macht.
Die erbärmliche Situation in diesem von Neo-Liberalen beherrschten Staat ändert man sicher nicht dadurch, dass man sich von vornherein selbst diskreditiert.
Mit blau-weißen Grüße,
der Schalker
_________________
"Die einfache Formel: Jesus ist stärker! hilft Menschen, sich aus der Fixierung völlig irrationaler Wertesysteme zu lösen."
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Markus
Polygamer, polymorph perverser Psychopath



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 1320
Wohnort: Südhessen

Beitrag(#39836) Verfasst am: 13.10.2003, 14:39    Titel: Antworten mit Zitat

@Paul:
Immer wieder interessant, wie Radikale aller Richtungen sofort mit dem Gesetz drohen, wenn ihnen die Argumente ausgehen.
Das finde ich armselig.
Aber schön, dass Du Dich mit der Rechtsprechung so gut auskennst. Dann wirst Du ja auch wissen, wie Deine Äußerungen einzuordnen sind.
Ich bin weder rechtsradikal, noch habe ich rechtsradikale Ansichten.
Ich habe niemals in irgendeiner Weise mit Rechtsradikalen paktiert und/oder sympathisiert.
Ich bin kein rechter Sprücheklopfer.
Deine diesbezüglichen Äußerungen sind unwahre Tatsachenbehauptungen.
Sie stellen mich als Rechtsradikalen dar.
Diese Behauptungen stellen einen Straftatbestand im Sinne des 14. Abschnitts des StGB dar.
Ich fordere Dich auf, es ab sofort zu unterlassen, diese Behauptungen aufzustellen.

Inwieweit Deine Aussagen bezüglich 'Streicheln des kleinbürgerlichen Buckels' als Nötigung anzusehen sind, lasse ich offen.

Als Neoliberalen darfst Du mich allerdings gern bezeichnen. Das sehe ich genauso. Ist für mich keine Beleidigung, sondern durchaus positiv belegt.
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Alzi
registrierter User



Anmeldungsdatum: 22.07.2003
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Wohnort: Oberfranken

Beitrag(#39867) Verfasst am: 13.10.2003, 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

max hat folgendes geschrieben:
Zu der Finanzierbarkeit? Ist das BSP krass zurück gegangen? Gibt es insgesamt weniger Reichtum?



Ja, ja, ja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt ...


Das BSP steigt natürlich weiterhin, auch die Unternehmensgewinne steigen weiterhin, was man leicht an den astronomisch gestiegenen Managergehältern erkennen kann.

Allerdings werden diese Gewinne steuertechnisch nicht mehr in D, sondern in Steueroasen realisiert.

Tja, wir haben nun einmal eine Demokratie, und die Bürger wollen das so, daß ganz wenige Superreiche noch reicher werden.
Das ist eben der demokratische Wille der demokratisch gewählten Volksvertreter. Lachen

Und wahrscheinlich hat die Mehrheit der demokratisch wählenden Staatsbürger einfach Mitleid mit den armen Pharmaunternehmen, und daher ist es einfach eine Mehrheitsentscheidung, den Staatsbürger mehr zu belasten, anstatt die armen Pharmaunternehmen mit einer pöhsen Positivliste in den finanziellen Ruin zu treiben ...
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Wer heilt hat recht!
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Paul Alleine
Gast






Beitrag(#39871) Verfasst am: 13.10.2003, 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

Nun laß mal gut sein Markus, Deine Rechtskenntnisse (wohl mal schnell auf ein paar Internetseiten geguckt was?) in allen Ehren, aber was gerade dies Thema anbelangt haben wir jahrzehntelange Erfahrung. Wenn Du jetzt Bossi wärest, dann hätte ich mal einen Augenblick überlegt, aber so muß ich nur tüchtig lachen. Kennst du das Sprichwort: "Schuster bleib bei Deinem Leisten?"
paul Auf den Arm nehmen
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Markus
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 1320
Wohnort: Südhessen

Beitrag(#39874) Verfasst am: 13.10.2003, 16:13    Titel: Antworten mit Zitat

@Paul:
Nö, in anderem Zusammenhang erst vor zwei Wochen erfolgreich durchgezogen. Einschließlich Widerruf sowie Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung.
Ist aber auch egal. Ich halte es einfach für ein Armutszeugnis, gleich mit dem Gesetz zu drohen, wenn einem die Argumente ausgehen.
Im Übrigen hast Du übersehen, dass das Thema 'Hunger' nicht von mir aufgebracht wurde, sondern bereits in mehreren vorangegangenen Beiträgen zur Sprache kam.
Hmmm, aber wenn Ihr jahrzehntelange Erfahrung habt, ist das natürlich was anderes. Scheint, als seien Euch schon verdammt oft die Argumente ausgegangen. Würde mir an Deiner Stelle zu denken geben.
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Shadaik
evolviert



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Wohnort: MG

Beitrag(#39875) Verfasst am: 13.10.2003, 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

*blubb*
_________________
Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
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Paul Alleine
Gast






Beitrag(#39894) Verfasst am: 13.10.2003, 16:46    Titel: Re: Lustiges Bildchen Antworten mit Zitat

Lalilemlula hat folgendes geschrieben:
@Paule:
Lustiges Bildchen verwendest du da:
"Gegen Tiermord und Faschismus"
Meinst du das ernst??!!
Auch und gerade als Tierfreund möchte ich mal einfach behaupten, dass das Verspeisen von unseren Mitgeschöpfen einen Scheiß mit Faschismus zu tun hat. Geschockt Nur ma so am Rande...
Dein politischer Idealismus sei in allen Ehren gehalten, aber ich frage mich immer, ob es nicht wesentlich erfolgsversprechender wäre, wenn man so argumentiert, dass die Gegenseite ("Kapitalisten" usw.) einen als Diskussionspartner auch ernst nimmt.
Vielleicht lässt man sich mal was neues einfallen, als Begriffe wie "Klassenkampf" aus der Mottenkiste hervorzukramen? Demos sind sicher sinnvoll - aber wenn man dort dann ruft "Nieder mit dem Kapital", tippen sich die Angesprochenen (zurecht) höchstens an die Stirn.
Anders gesagt: Du kannst doch z.B. überhaupt keine Basisarbeit machen, indem du in Schulen usw. gehst. Du kannst es nicht, weil kein Lehrer seine Schüler jemandem überlassen kann, der vom "Sieg des Kommunismus" fantasiert. Sach ich ma als jemand, der antirassistische Basisarbeit macht.
Die erbärmliche Situation in diesem von Neo-Liberalen beherrschten Staat ändert man sicher nicht dadurch, dass man sich von vornherein selbst diskreditiert.
Mit blau-weißen Grüße,
der Schalker


Ist total okay, daß ihr den rechten Sprücheklopfern auf den Tribünen den Mund gestopft habt, volle Sympathie! Sehr glücklich

Jeder versteht unter Faschismus ein bischen was anderes. Das mußt Du akzeptieren! Die NPD oder die Schill-Partei sagen auch, daß sie mit Faschismus nichts zu tun haben. Sogar ne inzwischen verbotene ganz klare Nazitruppe hat das beim Verbotsverfahren mal gesagt, wobei sie im engeren Sinne sogar recht hatten, weil Faschismus eigentlich nur die italienische Partei von Mussolinis Schwarzhemden bezeichnet. Was jeder aber darüber hinaus als Faschismus sieht, das ist Ansichtssache.

Als Ende der 70er Jahre Radio Tirana die Revisionisten in der Sowjetunion, der DDR und auf Kuba als Sozialfaschisten bezeichnete, protestierten die auch wie wild, obwohl gerade Kuba ähnliche KZ´s für Schwule und ehemalige Prostituierte hatte, wie Hitler. Also die Aufregung konnte von den Marxisten-Leninisten nur mit einem müden Lächeln quittiert werden.

Weißt Du, viele denken Antifaschismus wäre nur Kampf gegen Ausländerfeindlichkeit. Das ist nur ein winziger Teil davon, der sogar der bürgerlichen Klasse in den Kram passt. Da werden sogar Gelder locker gemacht für Initiativen aller Art, die gegen Ausländerfeindlichkeit sein sollen, aber bitte schön nicht gegen mehr noch, dann werden die Gelder fix gestrichen. Also mit Initiativen die am Tropf der Regierung hängen, möchte ich ehrlich gesagt nichts zutun haben. Antifaschismus ist nur in der Verbindung mit Antikapitalismus für mich denkbar.

Dann gibt es noch ein paar kleine Initiativen innerhalb der antikapitalistischen Antifaschisten die gehen noch ein Stück weiter und kämpfen nicht nur gegen die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, sondern auch gegen Folter und Massenquälerei an den Tieren in der industriellen Tierhaltung, also Kampf für Menschenrechte und Tierrechte! Schau mal auf die Seiten von

http://www.maqi.de

dann weißt Du was ich meine und dann wirst Du auch verstehen, daß man umgangssprachlich von Tier-KZ´s sprechen kann, wenn man die kapitalistischen Tierfolterstätten meint.

Klassenkampf - Mottenkiste? So hätten es die Kapitalisten gerne, das diese Zeiten vorbei sind. Ist aber nicht, da sich gerade jetzt die Klassengegensätze zuspitzen.

Basisarbeit in Schulen, vielleicht noch gemeinsam mit Lehrern, die Staatsdiener des Systems sind? Also ich glaube da hast Du ne vollkommen merkwürdige Meinung vom Klassenkampf, der nun nicht in ner Klasse (Schulklasse) stattfindet, sondern der in der gesamten Gesellschaft tobt.

Gegenseite (Kapitalisten) einen als Diskussionspartner ernstnehmen?

Ne, Du darauf lege ich keinen Wert, auf Diskussionen mít dem Klassenfeind, und als Partner will der Kapitalist und seine Büttel bestimmt niemanden am Tisch haben der ihm sein heißgeliebtes Kapital enteignen will. Also ne konzertierte Aktion wie zwischen den reformistischen Gewerkschaften und dem Arbeitgeberverband ist der Klassenkampf bestimmt nicht.

Trotz unserer Verschiedenheiten: Respekt für Deine praktische Arbeit -kann ich nur begrüßen, wenn sie mir auch viel zu wenig weit geht, aber es ist doch schon mal was! Sehr glücklich

Noch einen Link für Dich, daß Du ne Vorstellung davon hast, was ich so meine, wenn ich den Klassenkampf erwähne:

http://ciml.250x.com/general.htm

paul
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Woici
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
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Beitrag(#39895) Verfasst am: 13.10.2003, 16:53    Titel: Re: Lustiges Bildchen Antworten mit Zitat

Paul Alleine hat folgendes geschrieben:
Noch einen Link für Dich, daß Du ne Vorstellung davon hast, was ich so meine, wenn ich den Klassenkampf erwähne:

http://ciml.250x.com/general.htm

paul


Die gewünschte Seite ist zurzeit nicht verfügbar. Möglicherweise sind technische Schwierigkeiten aufgetreten oder Sie sollten die Browsereinstellungen überprüfen.

Gröhl... Gröhl... Gröhl... Gröhl... Gröhl... Gröhl... Gröhl...
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Markus
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
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Beitrag(#39897) Verfasst am: 13.10.2003, 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

BRUHARHARHAR!!!

@Paulchen:
Bei mir funzt die Seite und ich habe sie mir angeschaut.
Na, da mach mal ruhig weiter. Geh den Weg des revolutionären Papiertigers.
Und die Erwachsenen bewegen was, während Du weiter an den Manifesten des kommunistischen Theoretismus arbeitest.
Ist ganz ok so, da kannst Du wenigstens keinen Schaden anrichten.
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Heike J
ganz entspannt



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Wohnort: Bochum

Beitrag(#39898) Verfasst am: 13.10.2003, 16:57    Titel: Re: Lustiges Bildchen Antworten mit Zitat

Paul Alleine hat folgendes geschrieben:
Noch einen Link für Dich, daß Du ne Vorstellung davon hast, was ich so meine, wenn ich den Klassenkampf erwähne:

http://ciml.250x.com/general.htm

paul


Arrg.... Klassenkampf mit reichlich kapitalistischer Werbung... zornig
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Woici
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 7437
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Beitrag(#39917) Verfasst am: 13.10.2003, 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Weltrevolution und drei Massenschlächter als Vorbilder... *grööööhl*
Paulchen wird immer besser... ich ziehe in Erwägung ihn noch vor CSD zu platzieren... Gröhl...
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Effô Tisetti
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Anmeldungsdatum: 18.09.2003
Beiträge: 9877
Wohnort: 75

Beitrag(#39925) Verfasst am: 13.10.2003, 18:04    Titel: Re: Lustiges Bildchen Antworten mit Zitat

Paul Alleine hat folgendes geschrieben:

Jeder versteht unter Faschismus ein bischen was anderes... Was jeder aber darüber hinaus als Faschismus sieht, das ist Ansichtssache.


Eben nicht. Faschismus ist eine historische Tatsache. Wenn jeder ihn so interpretieren kann, wie er möchte, dann wird der Begriff beliebig. Er verliert jede Substanz und vor allem: jeden Schrecken!

Paul Alleine hat folgendes geschrieben:

Also die Aufregung konnte von den Marxisten-Leninisten nur mit einem müden Lächeln quittiert werden.


Ich habe anlässlich einer Demo zum 1. Golfkrieg eine Zeitung der MLPD in die Hand gedrückt bekommen. Dort war die Ahnenreihe (Marx, Lenin etc.) abgebildet. Der letzte Kopf war der von Stalin. Und das in den 90er-Jahren!!

Paul Alleine hat folgendes geschrieben:

Antifaschismus ist nur in der Verbindung mit Antikapitalismus für mich denkbar.


Soweit ich informiert bin, waren zwei der drei Siegermächte (USA, GB) "Kapitalisten"-Staaten. Eine Aufarbeitung (wenn auch erst spät) der Geschichte gab es nur in der "kapitalistischen" BRD, nicht aber in der DDR!

Paul Alleine hat folgendes geschrieben:

Dann gibt es noch ein paar kleine Initiativen innerhalb der antikapitalistischen Antifaschisten die gehen noch ein Stück weiter und kämpfen nicht nur gegen die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, sondern auch gegen Folter und Massenquälerei an den Tieren in der industriellen Tierhaltung, also Kampf für Menschenrechte und Tierrechte!


Find ich ja auch prima. Nur soll man auf die Begrifflichkeiten achten. "Folter und Massenquälerei" ist in diesem Zusammenhang ja auch ok, "Faschismus" und "KZ" allerdings nicht. Äpfel und Birnen...

Paul Alleine hat folgendes geschrieben:

dann weißt Du was ich meine und dann wirst Du auch verstehen, daß man umgangssprachlich von Tier-KZ´s sprechen kann, wenn man die kapitalistischen Tierfolterstätten meint.


Bei solchen Vergleichen neige ich dazu, ein wenig wütend zu werden: Sinn und Zweck von KZ´s war die Auslöschung der jüdischen Rasse in Europa. Kein Tiermassenbetrieb will Schweine "ausrotten". Menschliches Leid war in den KZ´s das Ziel. Bei der Massenhaltung von Tieren ist es - abgesehen davon, dass es sich nicht um Menschen handelt, die ein selbstreflektierendes Bewusstsein besitzen - eine bedauerliche und sehr traurige Begleiterscheinung, die leider hingenommen wird. Dagegen zu kämpfen ist ok. Aber moralisch gesehen ist beides überhaupt nicht zu vergleichen!

Paul Alleine hat folgendes geschrieben:

Also ich glaube da hast Du ne vollkommen merkwürdige Meinung vom Klassenkampf, der nun nicht in ner Klasse (Schulklasse) stattfindet, sondern der in der gesamten Gesellschaft tobt.


Ich rede ja auch gar nicht von "Klassenkampf", sondern von tatsächlichen Veränderungen. Du kannst alle Leute anpissen und wirst ignoriert. Oder du kannst Stück für Stück etwas verändern, weil du gute und vernünftige Argumente hast.

Paul Alleine hat folgendes geschrieben:

Ne, Du darauf lege ich keinen Wert, auf Diskussionen mít dem Klassenfeind


Was ist denn die Alternative zur Diskussion? Die Diktatur?
Wie gesagt: Man kann immer schön gegen die Wand laufen, oder auch mal was erreichen. Willst du etwa allen Ernstes Revolution in einem Land machen, wo die "Arbeiterklasse" ihre Dummheit und Nicht-Bildung in den Talkshows der Republik demonstriert? Wo Leute erst dann auf die Straße gehen würden, wenn es nix mehr zum ficken und saufen gibt?
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Nordseekrabbe
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Beitrag(#39968) Verfasst am: 13.10.2003, 19:57    Titel: Re: Lustiges Bildchen Antworten mit Zitat

Paul Alleine hat folgendes geschrieben:

Jeder versteht unter Faschismus ein bischen was anderes. Das mußt Du akzeptieren!


Also bei allen anderen hätte ich das ja gelten lassen, aber gerade bei Faschismus ist die Definition ziemlich eindeutig.

Übrigens, wenn Du so ein roter Revolutionär bist, dann vergleich doch mal die deutschen Sozialsysteme mit denen vom Rest der Welt. Ich bin mir ziemlich sicher, Du wirst zu der Erkenntnis gelangen, daß die deutschen Sozial- und Sicherungssysteme auf der Welt mindestens gut mithalten können (auch nach den Reformen); und das wir uns aber auf der anderen Seite diegleichen sozialen Sicherungssysteme halten, die in Zukunft kaum jemand wird bezahlen können, bei der Entwicklung des demographischen Faktors.

Du willst also, das immer mehr Leute Geld aus den sozialen Sicherungssystemen bekommen - aber dafür immer weniger einzahlen.

Wie diese Gleichung aufgehen soll, die schon nach Adam Riese nicht aufgehen kann, und bei der wohl jeder Dreisatz kollabrieren würde, das bleibt Dein Geheimnis.

Wohlmöglich zauberst Du Dir die Lösung für ganz Deutschland aus dem Hut. Mit den Augen rollen
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"Seid unbequem. Seid Sand, nicht Öl im Getriebe der Welt." (Günter Eich)
"Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir für die Welt wünschst." (Mahatma Gandhi)
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Beitrag(#39972) Verfasst am: 13.10.2003, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wohlmöglich zauberst Du Dir die Lösung für ganz Deutschland aus dem Hut.


aber klar doch, der albanische Hoax wird reanimiert... Smilie
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max
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Beiträge: 3055

Beitrag(#40356) Verfasst am: 14.10.2003, 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Nordseekrabbe hat folgendes geschrieben:
Übrigens, wenn Du so ein roter Revolutionär bist, dann vergleich doch mal die deutschen Sozialsysteme mit denen vom Rest der Welt. Ich bin mir ziemlich sicher, Du wirst zu der Erkenntnis gelangen, daß die deutschen Sozial- und Sicherungssysteme auf der Welt mindestens gut mithalten können (auch nach den Reformen); und das wir uns aber auf der anderen Seite diegleichen sozialen Sicherungssysteme halten, die in Zukunft kaum jemand wird bezahlen können, bei der Entwicklung des demographischen Faktors.

Das deutsche Sozialsystem ist noch relativ gut und wird vielleicht noch nach diesen Deformen besser sein als manch andere. Nur mal ehrlich, wir leben in einer der reichsten Gesellschaften, die es je gab. Es ist absolut nicht akzeptabel, dass es angesichts des vorhandenen Reichtums (der dank Reformen sich allerdings auf immer weniger konzentriert) es arme Menschen hier gibt. Und diese Reformen werden die Armut erhöhen, da Menschen in Billiglohnjobs gezwungen werden (ob die SPD-Linke hier etwas erreichen wird, ist schon sehr fraglich) und Arbeitslosen die Unterstützung massiv gekürzt wird.

Diese Reformen werden an der Arbeitslosigkeit nichts ändern. Sie werden auch keine der Probleme auch nur mittelfristig lösen. Das Hauptproblem ist heute nicht die demographische Entwicklung (das Problem kommt erst), sondern die Massenarbeitslosigkeit. Diese hat dazu geführt, dass die Ausgaben im Sozialsystem massiv angestiegen sind, während gleichzeitig die Beitragszahlungen eingebrochen sind.

Dieses Problem lässt sich nicht lösen, wenn jetzt der Anteil den "Arbeitnehmer" zahlen sollen noch erhöht wird (über Zusatzzahlungen, Privatversicherungen etc.). Die Kosten des Sozialsystems müssen auf die verlagert werden, die die sie verursachen. Und angesichts des krassen Stellenmangels (insbesondere normal bezahlte Stellen) und der Arbeitsplatzvernichtung durch Industrie und Staat, sind nicht die Arbeitslosen für diese Problem verantwortlich. Sie sind die Opfer dieser Entwicklung. Verantwortlich sind die Konzerne, die entlassen (haben) und die für sich Steuersenkungen verlangen, so dass auch noch Massentlassungen im Öffentlichen Dienst erfolgt sind.

Im Kapitalismus gibt es für diese Probleme keine Lösung. Einerseits kämpfen die Konzerne mit Überkapazitäten, Expansionsproblemen und geringer Rendite und versuchen auf den Rest der Gesellschaft ihre Probleme abzuwälzen. Wenn dies ihnen gelingt, wird die wirtschaftliche Lage nicht besser sein, aber der Lebensstandard und die Lebensqualität massiv gesunken sein. Der Einwand, dass die momentan geplanten Reformen den Sozialstaat nicht komplett vernichten werden, widerlegt Schröder doch selbst mit seiner Ankündigung, dass noch krassere Reformen folgen müssen.

Es geht hier nicht um die Verteidigung des Status quo. Es geht darum, ob es Fortschritt oder Rückschritt gibt. Und was diese "Modernisierer" wollen, ist ein Rückschritt in die Zeit vor Bismarck. Also zurück in die Vergangenheit. Die Neoliberalen sind also die wirklichen "Ewiggestrigen".
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Nav
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Beitrag(#40361) Verfasst am: 14.10.2003, 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

Argh

So sehr ich die Thesen von Marx zum Teil auch befürworte (Solidarität statt Almosen) und so sehr ich mich auch bemühe, den Kommunismus frei von amerikanistischer Haßpropaganda ("Reich des Bösen") zu sehen... Geschockt

Höre mal, Paul... wir leben im 21. Jahrhundert in Europa... hier gibt es zwar noch Mißstände in Teilbereichen, aber NICHTS, was derartige drastische Maßnahmen rechtfertigen würde!

Klar, in den USA oder in Afrika würde ich eine kommunistische Revolution auch befürworten, damit die Menschen endlich mal Solidarität und Menschlichkeit lernen ("Demokratie ist menschlicher als Kommunismus ist menschlicher als religiöser Wahnsinn" oder auch "soziale Marktwirtschaft ist menschlicher als Kommunismus ist menschlicher als Turbokapitalismus"), aber hier sollten man sich eher überlegen, wie man eine solide Zukunftsbasis schafft, wie man Vollbeschäftigung erreicht, wie man den Lebensunterhalt alter Menschen sichert! skeptisch

Ok, Träumereien sind zwar gut und schön, aber wenn Du und Deine Freunde ihre Kraft für realistische Reformbestrebungen, die auch wirklich wichtig wären einsetzen würdet, dann wäre das der richtige Weg. Idee
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Martin und Coco
Gast






Beitrag(#41281) Verfasst am: 17.10.2003, 11:49    Titel: Re: Lustiges Bildchen Antworten mit Zitat

Lalilemlula hat folgendes geschrieben:

Paul Alleine hat folgendes geschrieben:

Antifaschismus ist nur in der Verbindung mit Antikapitalismus für mich denkbar.


Soweit ich informiert bin, waren zwei der drei Siegermächte (USA, GB) "Kapitalisten"-Staaten. Eine Aufarbeitung (wenn auch erst spät) der Geschichte gab es nur in der "kapitalistischen" BRD, nicht aber in der DDR!

Sinn und Zweck von KZ´s war die Auslöschung der jüdischen Rasse in Europa. Kein Tiermassenbetrieb will Schweine "ausrotten". Menschliches Leid war in den KZ´s das Ziel. Bei der Massenhaltung von Tieren ist es - abgesehen davon, dass es sich nicht um Menschen handelt, die ein selbstreflektierendes Bewusstsein besitzen - eine bedauerliche und sehr traurige Begleiterscheinung, die leider hingenommen wird.



@Lalilemlula

Drei der 4 Siegermächte über Deutschland im 2. Weltkrieg waren tatsächlich kapitalistische Länder. Die haben aber nicht deshalb gegen Deutschland Krieg geführt, sondern weil sie 1. Frankreich von Deutschland überfallen wurde, 2. England einen Beistandspakt mit Polen hatte, welches von Deutschland berfallen wurde und 3. die USA aus geopolitischen und historischen Gründen England unterstützt hat und dann in den Krieg ganz ging. Auch die Sowjetunion kämpfte nicht gegen Deutschland weil es faschistisch war, sondern weil es von Deutschland überfallen wurde.

Daß Deutschland faschistisch war, dies erregte vor 1939 kaum die Kapitalisten in den westlichen Ländern, die Handelsbeziehungen zwischen dn USA und Deutschland florierten und auch sonst war Friede, Freude, Eierkuchen in der Zeit von 1933 bis 1939.

Faschismus ist die höchste und diktatorischste Form des Kapitalismus. Er wird errichtet wenn das Kapital nur noch durch die Diktatur die Volksherrschaft verhindern kann.

Wieso kommst Du denn darauf, dass der Faschismus in der DDR nicht aufgearbeitet wurde und im Westen ja? Frage

Das ganze Gegenteil ist der Fall. Idee Nach 1945 flüchteten alle Nazis in den Westen, weil sie dort gleich in Würden tätig sein konnten, was in der DDR unmöglich war. Nazirichter z.B. wurden im Westen gelich wieder Richter, was im Osten unmöglich war. Die DDR war absolut antifaschistisch, es wurde massenweise aufgearbeitet, die Schüler wurden ab der 1. Klasse an mit der Geschichte des Faschismus vertraut gemacht, alles das fehlte im Westen bis 1969. In der DDR durfte kein Lehrer der Mitglied des NSDAP war weiter unterrichten, im Westen unterichteten diese alten Nazis weiter. Alles Tatsachen, die Dir jeder Historiker bestätigen wird.

Sinn und Zweck von KZ´s waren nicht die Asulöschuing der jüdischen Rasse.

KZ´s wurden erstmalig von den Engländern im Burenkrieg in Südafrika eingerichtet. Tausende Buren (Frauen, Kinder, alte Leute) wurden in Lager gesteckt und verreckten dort. 1933 übernahmen die Nazis in Deutschland dieses Modell um zuert die Kommunisten dort einzusperren. Später kamen dann immer mehr Minderheiten hinzu: Sozialdemokraten, Anarchisten, Zeugen Jehovas, Freimaurer, Juden, Zigeuner, Schwule!
zu Vernichtungsstätten der Juden wurden die KZ´s nach der Wannseekonferenz, welche die Vernichtung der europäischen Juden zum Ziele hatte.

Die deutsche Variante des Faschismus war gekoppelt mit einen extremen Antisemitismus, den die anderen Faschisten nicht kannten. Aber gerade die kapitalistischen Länder waren die emsigsten Förderer des Faschismus, besonders die USA. Immer wenn ein Land drohte sozialistisch zu werden wurden von den USA faschistische Putsche unterstützt: z.B. der faschistsiche Franco-Putsch in Spanien, die faschistische Salazar-Diktatur in Portugal oder faschistische Putsch Pinochets in Chile gegen die sozialistische frei gewählte Regierung Allende.

Klar sollen in Ter-KZ´s die Tiere nicht vernichtet werden, denn sie werden ja noch zum Fressen benötigt. Aber der Name KZ steht auch als Syonym für Folter und Elend und Verletzung der Würde. Tiere haben auch eine Würde, die in den Massentierhaltungen des Kapitalismus aufs abscheulichste verletzt werden. Darum ist de Begriff z.B. Hühner-KZ legitim und untertreibt noch die Abscheulichkeit und schmälert absolut nicht die Leiden von Menschen in KZ´s für Menschen.

Ja und das mit dem selbstrefelktierenden Bewußtsein, was die Tiere angeblich nicht haben, das lasse ich mal unkommentiert, denn das klingt mir doch sehr nach der christlichen Werteordnung, die das Tier automatisch unter den Menschen stellt, und die dazu diente Grausamkeiten gegen Tiere zu relativieren.

Martin
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Martin und Coco
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Beitrag(#41293) Verfasst am: 17.10.2003, 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Nav hat folgendes geschrieben:
Argh

... wir leben im 21. Jahrhundert in Europa... hier gibt es zwar noch Mißstände in Teilbereichen, aber NICHTS, was derartige drastische Maßnahmen rechtfertigen würde!

Klar, in den USA oder in Afrika würde ich eine kommunistische Revolution auch befürworten, damit die Menschen endlich mal Solidarität und Menschlichkeit lernen ("Demokratie ist menschlicher als Kommunismus ist menschlicher als religiöser Wahnsinn" oder auch "soziale Marktwirtschaft ist menschlicher als Kommunismus ist menschlicher als Turbokapitalismus"), aber hier sollten man sich eher überlegen, wie man eine solide Zukunftsbasis schafft, wie man Vollbeschäftigung erreicht, wie man den Lebensunterhalt alter Menschen sichert! skeptisch

Ok, Träumereien sind zwar gut und schön, aber wenn Du und Deine Freunde ihre Kraft für realistische Reformbestrebungen, die auch wirklich wichtig wären einsetzen würdet, dann wäre das der richtige Weg. Idee


Nav! Fandest Du die friedliche Revolution von 1989 in den Ostblockländern zum Sturz des Sozialfaschismus denn so drastisch?

Verbindest Du mit dem Wort Revolution Mord und Totschlag und das Fallbeil wie bei der französischen Revolution?

Scheint fast so, dass Du davor Angst hast. Sowas hat auch Hoxha nie befürwortet und sowas gab es auch nicht in Albanien. Die Macht wurde ziemlich unblutig von der Avantgarde des revoutionären Proeltariats übernommen, die Großgrundbesitzer, die Banken, die Kapitalisten enteignet. Mit Reforem läßt sich das nicht machen, weil das Kapital sich nicht freiwillig enteignen läßt. Reformen sind immer nur kleine Wundpflästerchen auf dem siechen Körper des Kapitalismus, nicht mehr und nicht weniger. Was aus den Reformen mittlerweile wird, kann jeder sehen (Hartz, Herzog, Rürup). Das System ist aus sich heraus nicht mehr erneuerungsfähig. Das haben die meiste Menschen jetzt erkennen müssen. Alle Versuche bisher schlugen fehl.
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Beitrag(#41306) Verfasst am: 17.10.2003, 12:16    Titel: Antworten mit Zitat



bitteschön... damit kannst Du Dir wieder den Geifer abwischen...
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eigentlich bin ich ein ganz netter... und wenn ich freunde hätte, könnten die das auch bestätigen.
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Nav
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Beitrag(#41311) Verfasst am: 17.10.2003, 12:21    Titel: Antworten mit Zitat

Martin, Paul und Co. hat folgendes geschrieben:
Nav hat folgendes geschrieben:
Argh

... wir leben im 21. Jahrhundert in Europa... hier gibt es zwar noch Mißstände in Teilbereichen, aber NICHTS, was derartige drastische Maßnahmen rechtfertigen würde!

Klar, in den USA oder in Afrika würde ich eine kommunistische Revolution auch befürworten, damit die Menschen endlich mal Solidarität und Menschlichkeit lernen ("Demokratie ist menschlicher als Kommunismus ist menschlicher als religiöser Wahnsinn" oder auch "soziale Marktwirtschaft ist menschlicher als Kommunismus ist menschlicher als Turbokapitalismus"), aber hier sollten man sich eher überlegen, wie man eine solide Zukunftsbasis schafft, wie man Vollbeschäftigung erreicht, wie man den Lebensunterhalt alter Menschen sichert! skeptisch

Ok, Träumereien sind zwar gut und schön, aber wenn Du und Deine Freunde ihre Kraft für realistische Reformbestrebungen, die auch wirklich wichtig wären einsetzen würdet, dann wäre das der richtige Weg. Idee


Nav! Fandest Du die friedliche Revolution von 1989 in den Ostblockländern zum Sturz des Sozialfaschismus denn so drastisch?

Verbindest Du mit dem Wort Revolution Mord und Totschlag und das Fallbeil wie bei der französischen Revolution?

Scheint fast so, dass Du davor Angst hast. Sowas hat auch Hoxha nie befürwortet und sowas gab es auch nicht in Albanien. Die Macht wurde ziemlich unblutig von der Avantgarde des revoutionären Proeltariats übernommen, die Großgrundbesitzer, die Banken, die Kapitalisten enteignet. Mit Reforem läßt sich das nicht machen, weil das Kapital sich nicht freiwillig enteignen läßt. Reformen sind immer nur kleine Wundpflästerchen auf dem siechen Körper des Kapitalismus, nicht mehr und nicht weniger. Was aus den Reformen mittlerweile wird, kann jeder sehen (Hartz, Herzog, Rürup). Das System ist aus sich heraus nicht mehr erneuerungsfähig. Das haben die meiste Menschen jetzt erkennen müssen. Alle Versuche bisher schlugen fehl.


Darf ich Dich mal fragen, was Du genau im Moment beruflich machst?

Kann es sein, daß Du so eine Revolution nur vorschiebst, um nicht auch mal in die Hände spucken zu müssen und Leistung bringen zu müssen? zornig

Hör mal zu...

Ich war beruflich auch mal ganz unten, war Verkäufer im Baumarkt, habe gerade den Handelskollektiv verdient (nichtmal EUR 1.000,- brutto!) - aber weil ich eben in die Hände gespuckt habe, gelang es mir, mich da raus zu ziehen.

Geh arbeiten, bitte - dann brauchst Du diesen Kommunismus - Schwachsinn auch nimmer.
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Woici
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Beitrag(#41315) Verfasst am: 17.10.2003, 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Geh arbeiten, bitte - dann brauchst Du diesen Kommunismus - Schwachsinn auch nimmer.


Gröhl... Gröhl... Gröhl... Gröhl...

Da müsste er sich ja bewegen...
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eigentlich bin ich ein ganz netter... und wenn ich freunde hätte, könnten die das auch bestätigen.
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Martin und Coco
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Beitrag(#41382) Verfasst am: 17.10.2003, 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

Geh bitte arbeiten?

Sagt mal, soll das ein Witz sein?

Also Nav. Ausrufezeichen Ich bin bestimmt nicht der Typ, der mit seinem Einkommen prahlt, aber garantiert habe ich mehr Einkommen als mehrere Leute hier zusammen. Und das nicht durch eine Anstellung beim Staat, bei einem kapitalistischen Unternehmer oder als Parteifunktionär der DKP aus alten DDR-Geldern, sondern durch eine freiberufliche ehrenwerte Tätigkeit.

Vielleicht kommst Du mal in die Verlegenheit, Dich meiner Dienste zu bedienen. Also so langsam sollte doch nun jeder mitbekommen haben, was für einen Beruf ich ausübe. Neidisch darauf, dass Altlinke so einen Beruf haben? Brauchst Du nicht sein, da gibt es ganz andere, die es zu weit mehr geschafft haben als ich, z.B. Jürgen Trittin, oder Frau Vollmer, alles ehemalige Kampfgenossen! Lachen Lachen Lachen
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Beitrag(#41466) Verfasst am: 17.10.2003, 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Martin, Paul und Co. hat folgendes geschrieben:

Also Nav. Ausrufezeichen Ich bin bestimmt nicht der Typ, der mit seinem Einkommen prahlt, aber garantiert habe ich mehr Einkommen als mehrere Leute hier zusammen.


Und dann fühlst Du Dich dem Kommunismus zugehörig, der doch mehr oder minder gleiche Einkommen für alle fordert? Mit den Augen rollen Frage Geschockt
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"Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir für die Welt wünschst." (Mahatma Gandhi)
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Martin und Coco
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Beitrag(#41490) Verfasst am: 17.10.2003, 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, sowas solls geben!

Ich bin sogar für den absolut gleichen Lohn für alle Bürger, so wie es in Albanien praktiziert wurde.

Wußtest Du nicht, daß z.B. der Klassiker Engels ein reicher Fabrikant war, der alle seine Kraft für die Befreiung des Proletariats einsetzte?

Daß viele französischen Revolutionäre, dem Adel angehörten und trotzdem die Abschaffung der Privilegien des Adels forderten?

Wo kommen wir denn dahin, wenn jeder nur an seine eigenen kleinen Vorteile denkt? Eine schäbige elende Gesellschaft wäre das!

Kennst Du Ludwig Renn? Ein Vorbild von mir! Ein vermögender Adliger, nahm den Namen Ludwig Renn an, wurde Kommunist, Spanienkämpfer bei den internationalen Brigaden im spanischen Bürgerkrieg gegen den Franco-Faschismus, vertrat mit den Mitteln seines gutbezahlten bürgerlichen Berufes die Interessen der KPD in der Weimarer Zeit!
Lies mal seine Bücher, interessante Lektüre!

Martin
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Beitrag(#41492) Verfasst am: 17.10.2003, 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

Martin, Paul und Co. hat folgendes geschrieben:

Kennst Du Ludwig Renn? Ein Vorbild von mir! Ein vermögender Adliger, nahm den Namen Ludwig Renn an, wurde Kommunist, Spanienkämpfer bei den internationalen Brigaden im spanischen Bürgerkrieg gegen den Franco-Faschismus, vertrat mit den Mitteln seines gutbezahlten bürgerlichen Berufes die Interessen der KPD in der Weimarer Zeit!
Lies mal seine Bücher, interessante Lektüre!

Martin


Nöö, Martin... von solchen Leuten brauche ich wirklich nicht die Lektüren oder Bücher zu lesen... Ich finds schon ziemlich bedenklich, daß solche Leute Vorbilder sein können...

Aber wenn ich Deine Argumentationsweise bisher kennen gelernt habe, dann bin ich für Dich - wie viele hier - wahrscheinlich viel zu bürgerlich eingestellt, obwohl ich das nicht bin... aber naja... Vorurteile wollen gepflegt werden... Mit den Augen rollen
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