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Sklaverei
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 18163

Beitrag(#2231340) Verfasst am: 14.11.2020, 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
Natürlich wird es auch Parallelen zwischen NT und Talmud geben, weil zum einen beide (bzw. zumindest Teile davon) aus einem ähnlichen Umfeld stammen und insofern natürlich Inhalte aus dem AT aufgreifen und bestrebt sind, dazu konsistent zu sein.

Zum anderen wird, weil der Talmud etwas "jünger" ist als die Texte im NT, es durchaus möglich sein, daß talmudische Texte als Antworten auf dieses formuliert sind, mit ggf. verschiedenen Intentionen: sich abzugrenzen oder Gemeinsamkeiten aufzuzeigen, Juden von der Konversion abzuhalten, Juden Rat zu geben, wie man in einem anders-religiösen und zunehmend christlich dominierten Umfeld bestehen könne etc. (s.o.)?

Ja, selbstverständlich. Talmud und Neues Testament, ganz wie du sagst, im selben Umfeld entstanden, beziehen sich auf die gleichen Traditionen und die Gruppen, in denen sie entstanden sind, reagieren aufeinander.

Das war aber nicht wolles Aussage, auf die ich reagiert habe.
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"YOU HAVE TO START OUT LEARNING TO BELIEVE THE LITTLE LIES." -- "So we can believe the big ones?" -- "YES."

(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 3154

Beitrag(#2231362) Verfasst am: 15.11.2020, 01:07    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Zur Zeit Pauli, der sich selbst noch als Jude sah, gab es also noch kein Fitzelchen Talmud, aus dem er etwas hätte "übernehmen" können.

Es gab vielleicht noch keinen geschriebenen oder zusammengefassten Talmud, sehr wohl aber einen seit Jahrhunderten mündlich überlieferten Talmud.
Diese Überlieferungen lassen sich natürlich nicht mehr im einzelnen mit den Änderungen nachvollziehen.
Jedoch kann man sicher sagen, dass solche Gesetzeswerke nicht innerhalb weniger Jahre aus dem Boden gestampft werden.
Die Gläubigen kannten diese Gesetzestexte mehr oder weniger auswendig, weil diese Inhalte das gesellschaftliche Leben bestimmt haben; also Legislative waren, und somit Judikative und Exekutive definiert haben.
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72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 18163

Beitrag(#2231364) Verfasst am: 15.11.2020, 02:39    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Zur Zeit Pauli, der sich selbst noch als Jude sah, gab es also noch kein Fitzelchen Talmud, aus dem er etwas hätte "übernehmen" können.

Es gab vielleicht noch keinen geschriebenen oder zusammengefassten Talmud, sehr wohl aber einen seit Jahrhunderten mündlich überlieferten Talmud.

Nein. Der deutsche Ausdruck "Der Talmud" bezeichnet das Schriftwerk. (Im Hebräischen, insbesondere in Texten vor dem Vorliegen des Talmud als Schriftwerk, mag das Wort auch anderes bedeuten, aber du hast ja nicht hebräisch geschrieben.) Das, was vorher mündlich überliefert wurde (der Legende nach seit Mose), bezeichnet man als "mündliche Tora".
Du versuchst gerade deinen vorigen Unsinn damit zu rechtfertigen, dass du das Wort falsch gebrauchst.
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kunterbunt
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Anmeldungsdatum: 10.10.2020
Beiträge: 13

Beitrag(#2232068) Verfasst am: 23.11.2020, 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

Kommt drauf an was man genau als Sklaverei definiert.

Aber wenn so - wie in Asien, oder auch Amerika Arbeiter bei einer 12 Stunden Schicht keine Pause (nichtmal WC) bekommen und wortwörtlich mit Windeln die Schicht herunterbiegen müssen - denke ich sind wir schon hart an der Sklaverei....
Die gibts nicht nur - so wie vorher schon des öfteren geschrieben bei Prostituierten
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 3154

Beitrag(#2232082) Verfasst am: 23.11.2020, 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

Code:
https://www.sefaria.org/topics/slaves?tab=sources
schrieb:
Zitat:
Exodus 21:20-21 When a man strikes his slave, male or female, with a rod, and he dies there and then, he must be avenged. But if he survives a day or two, he is not to be avenged, since he is the other’s property.

Übersetzt:
Wenn ein Mann seinen Sklaven, ob männlich oder weiblich, mit einer Rute schlägt und er dabei stirbt, muss er gerächt werden.
Aber wenn er ein oder zwei Tage überlebt, ist er nicht zu rächen, da er Eigentum des anderen ist.

Code:
https://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/2_mose/21/#20
schrieb:
Zitat:
2. Mose - Kapitel 21
20 Wer seinen Knecht oder seine Magd schlägt mit einem Stabe, daß sie sterben unter seinen Händen, der soll darum gestraft werden.
21 Bleibt er aber einen oder zwei Tage am Leben, so soll er darum nicht gestraft werden; denn es ist sein Geld.


Noch so ein Gesetz zur Sklaverei, das die Bibel , Tora und Tanach gemeinsam haben.
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 18163

Beitrag(#2232093) Verfasst am: 23.11.2020, 23:15    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Noch so ein Gesetz zur Sklaverei, das die Bibel , Tora und Tanach gemeinsam haben.

Nein, so etwas aber auch. Bibel, Tora und Tanach "haben etwas gemeinsam". Könnte das vielleicht einfach daran liegen, dass die Tora Teil des Tanachs ist (nämlich das "T" in TaNaCh, das "N" steht für Nebiim = Propheten und das Ch=K für Ketubim=Schriften) und der Tanach (= die Hebräische Bibel = Altes Testament) wiederum Teil der christlichen Bibel ist?

Und könnte es sein, dass ich das oben schon mal erklärt habe?

Und könnte es sein, dass du wieder einmal über eine Sache schreibst, ohne auch nur die grundlegendsten Tatsachen zum Thema zu wissen, und dass sogar nach einer Erklärung?
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wolle
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Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 3154

Beitrag(#2232101) Verfasst am: 24.11.2020, 00:18    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Und könnte es sein, dass du wieder einmal über eine Sache schreibst, ohne auch nur die grundlegendsten Tatsachen zum Thema zu wissen, und dass sogar nach einer Erklärung?

Ich weiß ja die grundlegendsten Tatsachen zum Thema:
Dass Juden und Christen ihre Sklaven langsam zu Tode foltern dürfen, aber nicht auf der Stelle erschlagen dürfen.
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 18163

Beitrag(#2232108) Verfasst am: 24.11.2020, 01:08    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Und könnte es sein, dass du wieder einmal über eine Sache schreibst, ohne auch nur die grundlegendsten Tatsachen zum Thema zu wissen, und dass sogar nach einer Erklärung?

Ich weiß ja die grundlegendsten Tatsachen zum Thema:
Dass Juden und Christen ihre Sklaven langsam zu Tode foltern dürfen, aber nicht auf der Stelle erschlagen dürfen.

Nein. Wenn du erkennbar nicht einmal minimale Informationen darüber kennst, was das überhaupt für Bücher sind, über die du sprichst (hier nämlich: dass ein Buch Teil des anderen ist), dann weißt du einfach rein gar nichts. Dass du dann glaubst, aus einem einzigen Satz dieser Bücher folgern zu können, was "Juden und Christen" "dürfen" und was nicht, zeigt einfach nur, dass du hier in diesem Forum die auf die Spitze getriebene Personifizierung des Dunning-Kruger-Effekts darstellst.
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