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Gesundheit und Krankheit
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2216155) Verfasst am: 26.06.2020, 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

damit du auf dem laufenden bleibst:

https://www.gmx.net/magazine/ratgeber/essen-trinken/arsen-pestizide-mineraloele-21-reis-produkten-gut-34824680

öko-test -reis
Fazit:
Zitat:

In fünf Produkten wurden Pestizide nachgewiesen.
Bei allen Reis-Packungen wurde Arsen festgestellt, bei zwölf Produkten war der Wert erhöht oder stark erhöht.
Bei zehn Produkten wurden Mineralölbestandteile nachgewiesen, bei zwei sogar MOAH.
Nur vier von 21 Produkte konnten die Note "sehr gut" erreichen
Zwei Produkte sind als "ungenügend" durchgefallen

Diese Mikromengen von irgendwas sind garantiert vernachlaessigbar gegenueber dem, was man sich selber antut,
indem man Zucker und Fett reinschaufelt bzw sich nicht ausreichend bewegt.
Das ungesunde Gammelfleisch liegt nicht beim Metzger, sondern auf der TV-Couch.



es geht ja nun um die summe. überdies kann man als beispiel das mischmasch an pestiziden nehmen, die wechselwirkungen jener.

https://www.fr.de/ratgeber/gesundheit/pestizid-cocktails-deutschen-aepfeln-11046543.html
Zitat:
ie Umweltschutzorganisation Greenpeace lässt Obst auf Schadstoffe untersuchen. Das Ergebnis ist alarmierend: Die Forscher finden regelrechte Pestizid-Cocktails in deutschen Äpfeln. Fast neun von zehn konventionell angebauten Früchten sind belastet. Bio-Äpfel schneiden gut ab.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat Äpfel aus Supermärkten und Discountern in elf europäischen Ländern untersuchen lassen. Ergebnis: Rückstände von Pestiziden fanden sich in 83 Prozent der konventionell produzierten Ware, bei 60 Prozent waren sogar zwei bis acht Wirkstoffe nachweisbar. Alle gemessenen Werte lagen den Angaben zufolge zwar unter den gesetzlich zulässigen Höchstmengen.

Greenpeace hält das Ergebnis trotzdem für bedenklich. „Die Pestizid-Grenzwerte gelten nur für einzelne Substanzen, nicht für Belastungen durch mehrere Wirkstoffe. Deren Wechselwirkungen sind weitgehend unbekannt“, kommentiert die Organisation. Die ebenfalls untersuchten Äpfel aus Bio-Landwirtschaft waren frei von Rückständen.


aber wahrscheinlich ist meine lesart falsch, ne?


Klar doch!
_________________
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 13818
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2216156) Verfasst am: 26.06.2020, 15:37    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

damit du auf dem laufenden bleibst:

https://www.gmx.net/magazine/ratgeber/essen-trinken/arsen-pestizide-mineraloele-21-reis-produkten-gut-34824680

öko-test -reis
Fazit:
Zitat:

In fünf Produkten wurden Pestizide nachgewiesen.
Bei allen Reis-Packungen wurde Arsen festgestellt, bei zwölf Produkten war der Wert erhöht oder stark erhöht.
Bei zehn Produkten wurden Mineralölbestandteile nachgewiesen, bei zwei sogar MOAH.
Nur vier von 21 Produkte konnten die Note "sehr gut" erreichen
Zwei Produkte sind als "ungenügend" durchgefallen

Diese Mikromengen von irgendwas sind garantiert vernachlaessigbar gegenueber dem, was man sich selber antut,
indem man Zucker und Fett reinschaufelt bzw sich nicht ausreichend bewegt.
Das ungesunde Gammelfleisch liegt nicht beim Metzger, sondern auf der TV-Couch.



es geht ja nun um die summe. überdies kann man als beispiel das mischmasch an pestiziden nehmen, die wechselwirkungen jener.

https://www.fr.de/ratgeber/gesundheit/pestizid-cocktails-deutschen-aepfeln-11046543.html
Zitat:
ie Umweltschutzorganisation Greenpeace lässt Obst auf Schadstoffe untersuchen. Das Ergebnis ist alarmierend: Die Forscher finden regelrechte Pestizid-Cocktails in deutschen Äpfeln. Fast neun von zehn konventionell angebauten Früchten sind belastet. Bio-Äpfel schneiden gut ab.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat Äpfel aus Supermärkten und Discountern in elf europäischen Ländern untersuchen lassen. Ergebnis: Rückstände von Pestiziden fanden sich in 83 Prozent der konventionell produzierten Ware, bei 60 Prozent waren sogar zwei bis acht Wirkstoffe nachweisbar. Alle gemessenen Werte lagen den Angaben zufolge zwar unter den gesetzlich zulässigen Höchstmengen.

Greenpeace hält das Ergebnis trotzdem für bedenklich. „Die Pestizid-Grenzwerte gelten nur für einzelne Substanzen, nicht für Belastungen durch mehrere Wirkstoffe. Deren Wechselwirkungen sind weitgehend unbekannt“, kommentiert die Organisation. Die ebenfalls untersuchten Äpfel aus Bio-Landwirtschaft waren frei von Rückständen.


aber wahrscheinlich ist meine lesart falsch, ne?


Klar doch!


und der satz der nach dem gefettet folgt?


auf die schnelle:

Zitat:
Wechselwirkungen werden nicht untersucht
Blumenthal: Sie sprechen von drei fundamentalen Fehlern. Lassen Sie es uns aufdröseln. Fehler eins, wo sehen Sie den?

Brühl: Fehler eins ist: Diese Pestizide werden immer einzeln zugelassen, das heißt, jedes einzelne Pestizid in seiner Wirkung auf die Umwelt. Tatsache ist aber, dass nachher auf dem Feld oder in einer Obstbaumplantage, zum Beispiel in einer Apfelplantage, in Deutschland bis zu 31 mal Pestizide angewendet werden. Das ist natürlich was völlig anderes. Man kennt das aus dem menschlichen Aspekt. Wenn wir uns überlegen, dass wir 31 Medikamente einnehmen müssten, wären da sicherlich irgendwelche Wechselwirkungen da, die wir mit unserem Arzt und unserem Apotheker besprechen müssten.


https://www.deutschlandfunk.de/pestizide-und-artensterben-bei-der-risikobewertung-gibt-es.676.de.html?dram:article_id=462370
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vrolijke
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Beitrag(#2216158) Verfasst am: 26.06.2020, 15:42    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:

und der satz der nach dem gefettet folgt?


auf die schnelle:

Zitat:
Wechselwirkungen werden nicht untersucht
Blumenthal: Sie sprechen von drei fundamentalen Fehlern. Lassen Sie es uns aufdröseln. Fehler eins, wo sehen Sie den?

Brühl: Fehler eins ist: Diese Pestizide werden immer einzeln zugelassen, das heißt, jedes einzelne Pestizid in seiner Wirkung auf die Umwelt. Tatsache ist aber, dass nachher auf dem Feld oder in einer Obstbaumplantage, zum Beispiel in einer Apfelplantage, in Deutschland bis zu 31 mal Pestizide angewendet werden. Das ist natürlich was völlig anderes. Man kennt das aus dem menschlichen Aspekt. Wenn wir uns überlegen, dass wir 31 Medikamente einnehmen müssten, wären da sicherlich irgendwelche Wechselwirkungen da, die wir mit unserem Arzt und unserem Apotheker besprechen müssten.


https://www.deutschlandfunk.de/pestizide-und-artensterben-bei-der-risikobewertung-gibt-es.676.de.html?dram:article_id=462370


Wo ist der Untersuchungsbericht?

uiuiuiui; kann jeder. Ein fundierte Bericht sieht anders aus.
Das ist was für Leute, die sich gerne ins Boxhorn jagen lassen.
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Wilson
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Anmeldungsdatum: 04.02.2008
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Beitrag(#2216160) Verfasst am: 26.06.2020, 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

und der satz der nach dem gefettet folgt?


auf die schnelle:

Zitat:
Wechselwirkungen werden nicht untersucht
Blumenthal: Sie sprechen von drei fundamentalen Fehlern. Lassen Sie es uns aufdröseln. Fehler eins, wo sehen Sie den?

Brühl: Fehler eins ist: Diese Pestizide werden immer einzeln zugelassen, das heißt, jedes einzelne Pestizid in seiner Wirkung auf die Umwelt. Tatsache ist aber, dass nachher auf dem Feld oder in einer Obstbaumplantage, zum Beispiel in einer Apfelplantage, in Deutschland bis zu 31 mal Pestizide angewendet werden. Das ist natürlich was völlig anderes. Man kennt das aus dem menschlichen Aspekt. Wenn wir uns überlegen, dass wir 31 Medikamente einnehmen müssten, wären da sicherlich irgendwelche Wechselwirkungen da, die wir mit unserem Arzt und unserem Apotheker besprechen müssten.


https://www.deutschlandfunk.de/pestizide-und-artensterben-bei-der-risikobewertung-gibt-es.676.de.html?dram:article_id=462370


Wo ist der Untersuchungsbericht?

uiuiuiui; kann jeder. Ein fundierte Bericht sieht anders aus.
Das ist was für Leute, die sich gerne ins Boxhorn jagen lassen.



bockshornklee? lecker, benutze ich sehr oft.


du stellst tatsächlich die quelle in frage? fakenachrichten? panikmache?
müsste man also deutschlandfunk codieren? ich bitte darum!
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Wilson
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Beitrag(#2216818) Verfasst am: 04.07.2020, 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

im schaurig- interessanten bahnhofsviertel in Frankfurt/ Main wirds noch unappetitlicher, wie derzeit sehr häufig thematisiert:

die drogenszene eröffnet sich einem ja nun direkt, wenn man vom bahnhof kommend die kaiserstrasse über eine große strasse betritt. da stehen und schwanken sie in großer runde.rechts und links dann das elend nicht nur vor den druckräumen, inklusive freiwilliger sexworkerInnen in von außen sichtbar farbenfroh erstrahlenden appartements. natürlich liegen überall obdachlose rum und bettlerInnen aus u.a. osteuropäischen ländern Manche liegen dort seit jahrzehnten, ich schätze sie fahren regelmäßig auf heimaturlaub. ich "kenne" viele seit jahrzehnten. es ist quasi ihr arbeitsplatz. sie dösen zum teil vor sich hin, fast schon zu müde, um aktiv zu betteln, dort im dreck, den wahrlich hochdosierten abgasen ausgesetzt.
und dann noch die ganzen sexshops. also für jeden was.
ein wenig gruselig solls schon auch sein, in ffm.... und obskur, da doch in direkter nachbarschaft die bänker rumsitzen und mit die geschicke der welt(wirtschaft) lenken. (die EZB ist ein wenig weiter weg, das vieltel wird gerade aufgewertet, wie es so schön heißt)
das ist imagepflege a la frankfurt. das bahnhofsviertel gibts als drogenhölle und schauriges pflaster ja schon ewig und hat sich bewährt.

eben wirds aber zu viel! zumal man vor corona ja auf aufwertung setzte. und tatsächlich, "normale" menschen oder partypeople trieben sich auch tagsüber dort herum auf einen kaffee und food aus aller herren länder. das war ja sooo cool.
aber nun... der einst eher wohlige grusel geht nun doch etwas zu weit finden anwohner, gastronomen, andere gewerbetreibende und besucher.
der angemessen- angenehme voyeuristische abstand ist verloren gegangen, der wohligen grusel weicht dem ekel. die touristenattraktion verfällt?
und das ist schlecht fürs geschäft. denn mit eben diesem grusel, dieser szene- wohltemperiert- wurde durchaus geschäft gemacht. das bahnhofsviertel würde ohne an genau dieser attraktivität verlieren.
selbstverständlich fiel auch immer ein brocken für die armen o.g. gruppen ab- eine art friedlicher co-existenz wurde jahrelang propagiert. druckräume, straßensozialarbeit als alternativer drogenweg frankfurts - kulisse quasi -. das problem drogensucht war gelöst und "die wirtschaft" ja hatte auch was davon.


jetzt wird also aufgeräumt, evtl sogar in eigenregie?

Zitat:

Nachtschicht der Drogenhilfe im Frankfurter Bahnhofsviertel. Ein weißer Golf rollt an eine Mitarbeiterin heran; ein Insasse besprüht die Sozialarbeiterin mit Pfefferspray. Später am Abend, ein paar Straßen weiter. Ein Mann muss nach einer Drogenüberdosis beatmet werden, liegt auf dem Boden, bei ihm sind Ersthelfer. Ein Gastronom in der Nachbarschaft stellt die Sprinkleranlage an, der Bewusstlose und die Helfer werden durchnässt. Vielleicht hat er den Notfall nicht mitbekommen, wollte nur die Menschen von seinem Haus vertreiben. In einer anderen Straße ist kurz darauf ein Freier unterwegs und pöbelt eine Klientin der Drogenhilfe an. Er leuchtet sie immer wieder mit einer Taschenlampe an und will Sex.
rest ist kostenpflichtig
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurter-bahnhofsviertel-mit-pfefferspray-gegen-die-helfer-16845047.html

weitere links bzw artikel (12!):
https://news.google.com/search?q=bahnhofsviertel&hl=de&gl=DE&ceid=DE%3Ade



https://www.aerzteblatt.de/archiv/31512/Drogenabhaengigkeit-Eine-Erkrankung-wie-jede-andere
Zitat:

Früher galt sie als persönliches Versagen, jetzt wird sie als Krankheit anerkannt. Die Drogenabhängigkeit bezeichnet die Bundes­ärzte­kammer bereits in der Präambel zu ihren neuen Substitutions-Richtlinien* als eine behandlungsbedürftige chronische Krankheit. „Damit wollen wir verdeutlichen, dass Sucht eine Erkrankung wie jede andere ist und auch so behandelt werden muss“, erläutert Dr. med. Ingo Flenker, Vorsitzender des Ausschusses Sucht und Drogen der Bundes­ärzte­kammer (BÄK) und Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt. Die Abstinenz bleibe weiterhin das primäre Ziel der Behandlung. Einen höheren Stellenwert bekämen aber Methoden, die das Überleben des Patienten sichern, ihn gesundheitlich und sozial stabilisieren und seine soziale Reintegration fördern. „Der suchtmedizinisch qualifizierte Arzt muss anhand der Indikation entscheiden, ob sein Patient für eine Abstinenztherapie geeignet ist oder ob eine Substitutionstherapie die größeren Chancen bietet“, erklärt Flenker. (...)

_________________
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Beitrag(#2216825) Verfasst am: 04.07.2020, 12:51    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
im schaurig- interessanten bahnhofsviertel in Frankfurt/ Main wirds noch unappetitlicher, wie derzeit sehr häufig thematisiert:

die drogenszene eröffnet sich einem ja nun direkt, wenn man vom bahnhof kommend die kaiserstrasse über eine große strasse betritt. da stehen und schwanken sie in großer runde.rechts und links dann das elend nicht nur vor den druckräumen, inklusive freiwilliger sexworkerInnen in von außen sichtbar farbenfroh erstrahlenden appartements. natürlich liegen überall obdachlose rum und bettlerInnen aus u.a. osteuropäischen ländern Manche liegen dort seit jahrzehnten, ich schätze sie fahren regelmäßig auf heimaturlaub. ich "kenne" viele seit jahrzehnten. es ist quasi ihr arbeitsplatz. sie dösen zum teil vor sich hin, fast schon zu müde, um aktiv zu betteln, dort im dreck, den wahrlich hochdosierten abgasen ausgesetzt.
und dann noch die ganzen sexshops. also für jeden was.
ein wenig gruselig solls schon auch sein, in ffm.... und obskur, da doch in direkter nachbarschaft die bänker rumsitzen und mit die geschicke der welt(wirtschaft) lenken. (die EZB ist ein wenig weiter weg, das vieltel wird gerade aufgewertet, wie es so schön heißt)
das ist imagepflege a la frankfurt. das bahnhofsviertel gibts als drogenhölle und schauriges pflaster ja schon ewig und hat sich bewährt.

eben wirds aber zu viel! zumal man vor corona ja auf aufwertung setzte. und tatsächlich, "normale" menschen oder partypeople trieben sich auch tagsüber dort herum auf einen kaffee und food aus aller herren länder. das war ja sooo cool.
aber nun... der einst eher wohlige grusel geht nun doch etwas zu weit finden anwohner, gastronomen, andere gewerbetreibende und besucher.
der angemessen- angenehme voyeuristische abstand ist verloren gegangen, der wohligen grusel weicht dem ekel. die touristenattraktion verfällt?
und das ist schlecht fürs geschäft. denn mit eben diesem grusel, dieser szene- wohltemperiert- wurde durchaus geschäft gemacht. das bahnhofsviertel würde ohne an genau dieser attraktivität verlieren.
selbstverständlich fiel auch immer ein brocken für die armen o.g. gruppen ab- eine art friedlicher co-existenz wurde jahrelang propagiert. druckräume, straßensozialarbeit als alternativer drogenweg frankfurts - kulisse quasi -. das problem drogensucht war gelöst und "die wirtschaft" ja hatte auch was davon.


jetzt wird also aufgeräumt, evtl sogar in eigenregie?

Zitat:

Nachtschicht der Drogenhilfe im Frankfurter Bahnhofsviertel. Ein weißer Golf rollt an eine Mitarbeiterin heran; ein Insasse besprüht die Sozialarbeiterin mit Pfefferspray. Später am Abend, ein paar Straßen weiter. Ein Mann muss nach einer Drogenüberdosis beatmet werden, liegt auf dem Boden, bei ihm sind Ersthelfer. Ein Gastronom in der Nachbarschaft stellt die Sprinkleranlage an, der Bewusstlose und die Helfer werden durchnässt. Vielleicht hat er den Notfall nicht mitbekommen, wollte nur die Menschen von seinem Haus vertreiben. In einer anderen Straße ist kurz darauf ein Freier unterwegs und pöbelt eine Klientin der Drogenhilfe an. Er leuchtet sie immer wieder mit einer Taschenlampe an und will Sex.
rest ist kostenpflichtig
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurter-bahnhofsviertel-mit-pfefferspray-gegen-die-helfer-16845047.html

weitere links bzw artikel (12!):
https://news.google.com/search?q=bahnhofsviertel&hl=de&gl=DE&ceid=DE%3Ade



https://www.aerzteblatt.de/archiv/31512/Drogenabhaengigkeit-Eine-Erkrankung-wie-jede-andere
Zitat:

Früher galt sie als persönliches Versagen, jetzt wird sie als Krankheit anerkannt. Die Drogenabhängigkeit bezeichnet die Bundes­ärzte­kammer bereits in der Präambel zu ihren neuen Substitutions-Richtlinien* als eine behandlungsbedürftige chronische Krankheit. „Damit wollen wir verdeutlichen, dass Sucht eine Erkrankung wie jede andere ist und auch so behandelt werden muss“, erläutert Dr. med. Ingo Flenker, Vorsitzender des Ausschusses Sucht und Drogen der Bundes­ärzte­kammer (BÄK) und Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt. Die Abstinenz bleibe weiterhin das primäre Ziel der Behandlung. Einen höheren Stellenwert bekämen aber Methoden, die das Überleben des Patienten sichern, ihn gesundheitlich und sozial stabilisieren und seine soziale Reintegration fördern. „Der suchtmedizinisch qualifizierte Arzt muss anhand der Indikation entscheiden, ob sein Patient für eine Abstinenztherapie geeignet ist oder ob eine Substitutionstherapie die größeren Chancen bietet“, erklärt Flenker. (...)


nachtrag bilddokumentation:

https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/frankfurt-ardi-goldman-stinksauer-die-leute-schei-auf-die-gehwege-71374842.bild.html
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Beiträge: 39679
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2225248) Verfasst am: 17.09.2020, 16:06    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Also einen Bezug zu Dethlefsen / Dahlke kann ich in Greys Beiträgen trotz allem eigentlich nicht so wirklich erkennen. Wo siehst du da den Bezug?


Ich habe das Buch nie gelesen.
Ich dachte es geht darüber, dass jeder die Krankheiten bekommt, die zu ihm "passen".
Jeder ist quasi "selber Schuld" an seine Krankheit.
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