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Sterbehilfe
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 23618

Beitrag(#2175188) Verfasst am: 17.04.2019, 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

luc hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:
Sterbehilfe ist eine Dienstleistung und eine Hilfeleistung wie jede Andere.


Die Beteiligten sehen es wohl anders.


Welche Beteiligten?


Alle, die konkret am Sterbeprozess teilehmen. Glaubst Du nicht?
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luc
registrierter User



Anmeldungsdatum: 15.04.2010
Beiträge: 1997
Wohnort: Nice. Paris. Köln

Beitrag(#2175197) Verfasst am: 17.04.2019, 17:06    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:
Sterbehilfe ist eine Dienstleistung und eine Hilfeleistung wie jede Andere.


Die Beteiligten sehen es wohl anders.


Welche Beteiligten?


Alle, die konkret am Sterbeprozess teilehmen. Glaubst Du nicht?


Niemand will Ärzte zu irgendetwas zwingen. Niemand sollte Menschen, die unheilbar krank sind und sterben wollen, zu irgendetwas zwingen. Glaubst du nicht?
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Louseign
selbsternannter Ernenner



Anmeldungsdatum: 02.06.2006
Beiträge: 5501

Beitrag(#2175215) Verfasst am: 17.04.2019, 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Nein, die "Beteiligten", die die Sterbehilfe ausführen. Die sind zu schützen, z.B. darf die Ausführung weder im Allgemeinen noch im Einzelfall eine (ggf. auch arbeitsrechtlich) durchsetzbare Pflicht werden.
Also ist es besser, alle Menschen (solange sie sich im professionellen Umfeld bewegen) dazu zu verpflichten, Bedürftigen Hilfe in dieser Richtung zu verweigern? Nein, die angebliche Schutzbedürftigkeit potentieller Sterbehelfer ist pure Heuchelei, es sei denn, man eröffnet im Gegenzug positiv gesetzliche Möglichkeiten, mit denen Sterbehilfe auf freiwilliger Basis stattfinden darf.

Da bereits die Mittel, die ein beschwerdearmes Sterben ermöglichen, außerhalb der ärztlichen Sphäre nicht legal zu beschaffen sind, ist die angebliche Motivation eines Schutzes potentieller Sterbehelfer absolut unglaubwürdig.
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Louseign
selbsternannter Ernenner



Anmeldungsdatum: 02.06.2006
Beiträge: 5501

Beitrag(#2175221) Verfasst am: 17.04.2019, 19:37    Titel: Re: Mittelalterliche Rechtslage Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Schöner Text, der die Beweggründe der anderen Seite auf das wesentliche reduziert.
Im Grunde genommen stimme ich dir zu, der Text hat nur einen Schönheitsfehler:

Föderation des Determinismus hat folgendes geschrieben:
Die Jahresquote schwankt selbst über Jahrhunderte nur geringfügig und liegt zwischen 7000 und 20.000 Fällen pro Jahr.
Bei einem Faktor von knapp drei noch von »geringfügigen« Schwankungen zu sprechen, finde ich schon ein bisschen... stark. Das hätte nicht sein müssen.
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step
registriert



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 21581
Wohnort: Germering

Beitrag(#2175226) Verfasst am: 17.04.2019, 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

Louseign hat folgendes geschrieben:
die angebliche Schutzbedürftigkeit potentieller Sterbehelfer ist pure Heuchelei, es sei denn, man eröffnet im Gegenzug positiv gesetzliche Möglichkeiten, mit denen Sterbehilfe auf freiwilliger Basis stattfinden darf

IdZ kann man sich auch mal fragen, wie denn Soldaten geschützt sind, als ebenfalls potenzielle Sterbehelfer. Ach ja, muß ja niemand Soldat werden.
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Was ist der Sinn des Lebens? - Keiner, aber Leere ist Fülle für den, der sie sieht.
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HFRudolph
Naturalist, Determinist



Anmeldungsdatum: 24.08.2006
Beiträge: 1135

Beitrag(#2175264) Verfasst am: 18.04.2019, 09:27    Titel: Re: Mittelalterliche Rechtslage Antworten mit Zitat

Louseign hat folgendes geschrieben:
…, der Text hat nur einen Schönheitsfehler:

Föderation des Determinismus hat folgendes geschrieben:
Die Jahresquote schwankt selbst über Jahrhunderte nur geringfügig und liegt zwischen 7000 und 20.000 Fällen pro Jahr.
Bei einem Faktor von knapp drei noch von »geringfügigen« Schwankungen zu sprechen, finde ich schon ein bisschen... stark. Das hätte nicht sein müssen.

Du hast Recht und die Zahlen sind auch nur aus der Hüfte geschossen, d.h. nach meinem fragwürdigen Zahlengedächtnis wiedergegeben. Zahlen der letzten Jahrzehnte finden sich z.B. hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Suiz_zahlen_d80_11.png.

Worauf ich hinaus wollte, ist Folgendes: Alles, was wir hier an Zahlen vorfinden und auch die aktuellen Kurven sind nicht so sehr spezielen Präventionamaßnahmen zuzuschreiben: Jedenfalls gibt es keine Maßnahmen, die die Suizidrate z.B. einmal unter 1000 Fälle pr Jahr drücken würde und selbst im Krieg gab es nur relativ kurzfristige Ausreißer. Die Rate liegt über die Jahrhunderte immer in dieser Größenordnung, nie bei 100 Fällen und auch nie bei 100.000, zumindest bei uns - wenn man einmal totsaufen und totrauchen außen vor lässt (die Gefahr als Raucher an den Folgen des Rauchens zu sterben, liegt immerhin gar nicht einmal so niedrig - du rechnest das besser aus, als ich, bei 35%?).

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Nein, die "Beteiligten", die die Sterbehilfe ausführen. Die sind zu schützen, z.B. darf die Ausführung weder im Allgemeinen noch im Einzelfall eine (ggf. auch arbeitsrechtlich) durchsetzbare Pflicht werden.

Niemand sollte zur Suizidhilfe verpflichtet werden.
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Beendet den Aberglauben an das metaphysicum malum!
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HFRudolph
Naturalist, Determinist



Anmeldungsdatum: 24.08.2006
Beiträge: 1135

Beitrag(#2175266) Verfasst am: 18.04.2019, 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

Den Begriff Sterbehelfer finde ich äußerst missverständlich: Das erweckt den Eindruck, als würden irgendwo Menschen von anderen Menschen getötet. Es geht um die Hilfe beim Suizid.
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