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Sprache und Diskriminierung
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 35643
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2164210) Verfasst am: 21.01.2019, 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Dass solche Begriffe ins Gegenteil verkehrt werden ist eigentlich klar: die Leute merken halt, dass Politiker in dieser Angelegenheit Blödsinn verzapfen.

Wer für Flüchtlinge den Ausdruck "Goldstücke" prägt oder übernimmt, der hat nicht irgendwas "gemerkt", sondern er war schon vorher ein Ausländerfeind.
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smallie
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Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 2781

Beitrag(#2164215) Verfasst am: 21.01.2019, 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
Heißt: Die Hand nicht zu reichen ist ein beleidigender Akt, der zu Disqualifikation und Sperre führt.

Versteh ich nicht. Wenn mir jemand die Hand nicht reichen will, aus welchem Grund auch immer - dann halt nicht. Da bleiben mir alle Zacken fein sauber in meiner Gutmenschenkrone, da fehlt sich nix. Mr. Green
...

Es ist hier andersherum.
Hier findet kein Smalltalk mit Drink in der Hand statt, es geht um einen Kampfsport mit Verletzungsrisiken.
Das ist der Hintergrund dafür, dass der persönliche Respekt, der den fairen Umgang garantieren soll, immer wieder im Ritual geübt wird, das ist u.a. der Händedruck.
Wer auf die Matte geht, stimmt der Priorität dieser Rituale vor jedem anderen persönlichen Hintergrund zu.

Ich mag keine Rituale. Wer sie mag, bitte.

Rituale sollen fairen Umgang garantieren. Tun sie's auch? Keine rhetorische Frage, Dan Ariely behauptet etwas in dieser Art: frischgegebene Selbstverpflichtungen verringern Schummelei in manchen Experimenten. Angeblich.

Umkehrt heißt das, ohne Händelschüttel-Ritual würden sich die Leute wie Tiere aufführen und einander die Ohrläppchen abbeißen. Der Kampfsportler ohne Ritual ist wie der Gläubige ohne Gott -er wird zur Bestie.



fwo hat folgendes geschrieben:
Wer hier nicht die Hand gibt, sagt direkt "Du bist den Handschlag nicht wert".

... so deine Empfindung. Mir fehlt diese Empfindung völlig.

Was ein guter Treppenwitz ist. Einige Seiten lang waren die Empfindlichkeiten andersrum verteilt. Jemand verkauft Disney-Tiana auf ebay unter dem Label Negerprinzessin. Empörend. Jemand will die Hand nicht reichen? Empörend. Ein schöner Tausch der Rollen. Die Argumente der jeweiligen anderen Seiten sind sogar wiederverwendbar.
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Critic
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Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 14698
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#2164237) Verfasst am: 22.01.2019, 00:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ad Beiträge:

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
(...) Wenn letzteres, dann bist du jetzt schon dabei angekommen, die Leute, die sich (angesichts der Geschichte des Worts völlig zu Recht) durch das Wort beleidigt fühlen, gleich für verrückt zu erklären. (...)


Das ist natürlich die andere Sicht: Die Beleidigung besteht bereits, wenn jemand sich beleidigt fühlt, unabhängig davon, wie gesellschaftlich verbreitet und akzeptiert der Begriff ist Am Kopf kratzen.


DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Wenn es dagegen gelingt, ein Wort so zu besetzen, dass es die Kommotation hat "bewusst respektvolles Wort für Menschen anderer Hautfarbe", können Nazis es sich eben nicht "unter den Nagel reißen".


Wenn ich den Begriff "Goldstücke" im Zusammenhang mit Flüchtlingen lese, weiss ich meist schon vorher, was für eine Art von Text mich erwartet. Ich glaube, der Ursprung des Begriffes war eine Aussage eines Politikers, dass die Flüchtlinge uns etwas bringen, was Gold wert ist o.s.ä. Es geht also ganz schnell, dass sich etwas, dass Respekt und Wertschätzung ausdrückt, ins Gegenteil gekehrt wird. Es gibt da noch einen anderen Begriff, der mir gerade nicht einfällt.

"Fachkräfte"?
Das mit den Goldstücken war der Chulz:
(...)


Naja, man denke mal an die sogenannten "Gastarbeiter" (auch das war ja eine schiefe Begriffsbildung): Von ihnen hatte man ja nicht erwartet, daß sie hochqualifizierte Arbeiten erledigen, sondern sie sollten körperlich anstrengende, grobe, dreckige Arbeiten erledigen, und die Regierungen der Herkunftsländer haben ja auch gezielt Arme und Ungebildete aus strukturschwachen Gegenden umworben. Im Parallelthread zum Thema "Flüchtlinge" wird übrigens darüber sinniert, daß ja nun auch ein paar Leute in Arbeit sind - und unterdessen beides nicht recht ist: Aus "Die liegen uns auf der Tasche" wird in dem Moment "Die nehmen uns die Arbeit weg".

Oder sehen wir das als Morgenandacht, also so ein leicht schiefes Bild, das manchmal tatsächlich unser Herz wärmt, wo man sogar manchmal denkt, ja, das wäre schön, aber leider auch: Finde mal einen Menschen, der das dann wirklich im Leben so umsetzen würde. Also: Die meisten Menschen haben ja immer noch Potentiale, können irgendetwas tun. Meinetwegen ein Bäcker aus Aleppo: Auch, wenn man jetzt irgendwo mit einem Rucksack voll Habseligkeiten im Süddeutschen gelandet ist, kann man ja immer noch Teig kneten.

Andererseits hat die Auseinandersetzung mit den Flüchtlingen auch unsere Gesellschaft verändert. Ein Teil der Menschen sieht sich bedroht und ausgespielt, sie haben das Gefühl, ihnen würde das Wenige, das sie haben, noch genommen. Und ein anderer Teil denkt, das habe ihren Blick geschärft dafür, wieviel sie im Vergleich eigentlich immer noch haben. Im Nachhinein scheint das so die Achse gewesen zu sein, entlang der sich die Narrative bewegt haben: Bzw. stand Martin Schulz mal für ganz kurze Zeit gut da, aber man hat es nicht geschafft, das ("Soziale") mit Inhalt zu füllen, und so dominierten letztlich die AfD-Themen die Auseinandersetzung/den Sprachgebrauch.
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"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 22394
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2164243) Verfasst am: 22.01.2019, 03:54    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
Heißt: Die Hand nicht zu reichen ist ein beleidigender Akt, der zu Disqualifikation und Sperre führt.

Versteh ich nicht. Wenn mir jemand die Hand nicht reichen will, aus welchem Grund auch immer - dann halt nicht. Da bleiben mir alle Zacken fein sauber in meiner Gutmenschenkrone, da fehlt sich nix. Mr. Green
...

Es ist hier andersherum.
Hier findet kein Smalltalk mit Drink in der Hand statt, es geht um einen Kampfsport mit Verletzungsrisiken.
Das ist der Hintergrund dafür, dass der persönliche Respekt, der den fairen Umgang garantieren soll, immer wieder im Ritual geübt wird, das ist u.a. der Händedruck.
Wer auf die Matte geht, stimmt der Priorität dieser Rituale vor jedem anderen persönlichen Hintergrund zu.

Ich mag keine Rituale. Wer sie mag, bitte.

Rituale sollen fairen Umgang garantieren. Tun sie's auch? Keine rhetorische Frage, Dan Ariely behauptet etwas in dieser Art: frischgegebene Selbstverpflichtungen verringern Schummelei in manchen Experimenten. Angeblich.

Umkehrt heißt das, ohne Händelschüttel-Ritual würden sich die Leute wie Tiere aufführen und einander die Ohrläppchen abbeißen. Der Kampfsportler ohne Ritual ist wie der Gläubige ohne Gott -er wird zur Bestie.



fwo hat folgendes geschrieben:
Wer hier nicht die Hand gibt, sagt direkt "Du bist den Handschlag nicht wert".

... so deine Empfindung. Mir fehlt diese Empfindung völlig.

Was ein guter Treppenwitz ist. Einige Seiten lang waren die Empfindlichkeiten andersrum verteilt. Jemand verkauft Disney-Tiana auf ebay unter dem Label Negerprinzessin. Empörend. Jemand will die Hand nicht reichen? Empörend. Ein schöner Tausch der Rollen. Die Argumente der jeweiligen anderen Seiten sind sogar wiederverwendbar.

Ich fang mal ganz "unten" an:
Du gehst also in einen Verein und findest Spaß an einem Kampfsport und trainierst.
Im Turnier triffst Du auf Leute, die Du vielleicht noch nie gesehen hast. Was Du (hoffentlich) mit ihnen gemeinsam hast, ist die Begeisterung für den selben Sport, und auch die Einstellung, pfleglich miteinander umzugehen. Das ist kein Hahnenkampf, der durchgeführt wird, bis einer kaputt ist, sondern Personenschäden sind unerwünscht, die Möglichkeiten dazu wird schon durch die Auswahl der Kämpfer minimiert: Deshalb teilt man sie in Gewichtsklassen und auch nach Kampstärken ein, so dass schon von da eine gewisse Vorsorge getroffen wird, dass der eine den anderen nicht so dominiert, dass er mit ihm machen kann, was er will.
Das zweit ist, dass Du in Deinem Training die Fertigkeiten und die Regeln Deines Kampfsportes lernst. So lernst Du z.B. beim Teakwondo, den Fauststoß mit maximalem Bums auszuführen, Du lernst aber genauso, dass Fauststöße gegen den Kopf im Wettkampf absolut verboten sind - ohne, wie beim Boxen, diese Wucht über einen großen gepolsterten Handschuh auf eine große Fläche zu verteilen, wären bei jedem Treffer starke Verletzungen garantiert.
Das Ritual am Anfang ist für einen selbst ein Moment der Sammlung und für den anderen eine Zusicherung, dass ich jemand bin, der in einem Trainingsprozess gestanden hat und sich an die Regeln hält. Und genau deshalb ist das Ritual auch in den Regeln festgeschrieben.

Eine Diskussion über die Regeln kann im Verband stattfinden, aber nicht an der Matte oder im Dojo. Wer da das Ritual verweigert, sagt damit, dass ihm die Regeln und damit letztlich auch die Gegner egal sind.

Du bist da freiwillig, nur aufgrund Deiner eigenen Entscheidung. Kein Mensch zwingt Dich, da hinzugehen. Aber wenn Du hingehst, erklärst Du damit, dass Du Dich an die Regeln hältst, zu denen auch diese Rituale gehören. Wenn Du das nicht willst, bleibst Du einfach weg, und gut ist.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#2164274) Verfasst am: 22.01.2019, 14:15    Titel: Antworten mit Zitat

Die Hannovernden gehen mit gutem Beispiel voran:

http://www.spiegel.de/karriere/hannover-fuehrt-gendergerechte-sprache-ein-a-1249326.html

Zitat:
Hannover führt gendergerechte Sprache ein
Herr und Frau wird es als Anrede nicht mehr geben, Lehrer und Wähler auch nicht: Die Stadt Hannover wird E-Mails, Pressemitteilungen, Broschüren, Formulare, Flyer und Briefe künftig an genderneutral formulieren.

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Kramer
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Beitrag(#2164280) Verfasst am: 22.01.2019, 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm... "geschlechtsgerechte Verwaltungssprache". Das klingt wirklich attraktiv.
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2164282) Verfasst am: 22.01.2019, 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Die Hannovernden (...)
(...)


und wieso heißt Du eigentlich immer noch AdvocatusDiaboli,
wäre hier nicht mal ein gendergerechter Name fällig,
Frage geht natürlich raus an worse, der sich mal deines Namens annehmen kann,
Smilie
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worse
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Beitrag(#2164283) Verfasst am: 22.01.2019, 14:57    Titel: Antworten mit Zitat

Wat? Wieso ich? Neeeeeeeiiiiiin! ! ! Ohnmacht
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- Ludger Lütkehaus


Murphy was here Cool
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2164284) Verfasst am: 22.01.2019, 15:02    Titel: Antworten mit Zitat

worse hat folgendes geschrieben:
Wat? Wieso ich? Neeeeeeeiiiiiin! ! ! Ohnmacht

wie wäre es mit

AdvocantumDiabolicum,

Smilie
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worse
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Beitrag(#2164285) Verfasst am: 22.01.2019, 15:11    Titel: Antworten mit Zitat

Advocandum. Diaboli ist ja schon Genitiv Neutrum. Oder eingedeutscht : Advokanndumm.
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fwo
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Beitrag(#2164286) Verfasst am: 22.01.2019, 15:15    Titel: Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
worse hat folgendes geschrieben:
Wat? Wieso ich? Neeeeeeeiiiiiin! ! ! Ohnmacht

wie wäre es mit

AdvocantumDiabolicum,

Smilie

Nee. Wenn, dann advocatum diaboli.

dabei ist das diaboli ein Genitiv, bedeutet also "des Teufels". Aber gerade bei der gendergerechten Sprach ist völlig klar, dass der Teufel selbst männlich bleibt. zwinkern
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worse
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Anmeldungsdatum: 26.03.2017
Beiträge: 3589
Wohnort: Stoapfalz

Beitrag(#2164287) Verfasst am: 22.01.2019, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

Oder AdvocansDiabolum. Eingedeutscht : Advoc-Hans. noc
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unquest
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Beitrag(#2164288) Verfasst am: 22.01.2019, 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

Die Stadtverordneten in Hannover dürfen kiffen und ich nicht; das ist ungerecht.
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Skeptiker
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 14034
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2164292) Verfasst am: 22.01.2019, 16:09    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Die Hannovernden gehen mit gutem Beispiel voran:

http://www.spiegel.de/karriere/hannover-fuehrt-gendergerechte-sprache-ein-a-1249326.html

Zitat:
Hannover führt gendergerechte Sprache ein
Herr und Frau wird es als Anrede nicht mehr geben, Lehrer und Wähler auch nicht: Die Stadt Hannover wird E-Mails, Pressemitteilungen, Broschüren, Formulare, Flyer und Briefe künftig an genderneutral formulieren.


Und wie soll das aussehen?
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
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Beitrag(#2164337) Verfasst am: 22.01.2019, 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin nicht prinzipiell für gegenderte Sprache. In meiner Redaktion vermeiden wir es, wo immer möglich. Aber wenn die Leute es wünschen, streite ich für ihr Recht zwinkern

Euer Addierender
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Religionskritik-Wiesbaden
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Anmeldungsdatum: 03.11.2008
Beiträge: 9642
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2164339) Verfasst am: 22.01.2019, 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Ich bin nicht prinzipiell für gegenderte Sprache. In meiner Redaktion vermeiden wir es, wo immer möglich. Aber wenn die Leute es wünschen, streite ich für ihr Recht zwinkern

Euer Addierender


ab wann streitest Du für diese,
wenn es 1 von 100 ist,
5 von 100
oder 25 von 100 sind?

Ich sehe hier leider kein großes Interesse innerhalb der Bevölkerung,
dies zu machen.
Wir wirkt das ähnlich 'durchgezwungen' wie der Aristrokratensprech des 18. Jahrhundert - hat was von wir sind Kaiser,
aber das hat sich auch nicht durchgesetzt,
Lachen
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 39361
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2164345) Verfasst am: 22.01.2019, 22:03    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Die Hannovernden gehen mit gutem Beispiel voran:

http://www.spiegel.de/karriere/hannover-fuehrt-gendergerechte-sprache-ein-a-1249326.html

Zitat:
Hannover führt gendergerechte Sprache ein
Herr und Frau wird es als Anrede nicht mehr geben, Lehrer und Wähler auch nicht: Die Stadt Hannover wird E-Mails, Pressemitteilungen, Broschüren, Formulare, Flyer und Briefe künftig an genderneutral formulieren.



Scheinbar gibt es immer noch zuviele Buerger, die den Buerokratenkauderwelsch verstehen. Gut, dass das jetzt wenigstens in Hannover geaendert wird. Let's Rock
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 23314
Wohnort: München

Beitrag(#2164352) Verfasst am: 22.01.2019, 23:04    Titel: Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Ich bin nicht prinzipiell für gegenderte Sprache. In meiner Redaktion vermeiden wir es, wo immer möglich. Aber wenn die Leute es wünschen, streite ich für ihr Recht zwinkern

Euer Addierender


ab wann streitest Du für diese,
wenn es 1 von 100 ist,
5 von 100
oder 25 von 100 sind?

Ich sehe hier leider kein großes Interesse innerhalb der Bevölkerung,
dies zu machen.
Wir wirkt das ähnlich 'durchgezwungen' wie der Aristrokratensprech des 18. Jahrhundert - hat was von wir sind Kaiser,
aber das hat sich auch nicht durchgesetzt,
Lachen


Wichtiger als die Umsetzung des tatsächlichen Kauderwelschs finde ich die Debatte über Sprache zwinkern Zumindest ist der Ansatz nicht von vornherein abzulehnen. Wie wirkt Sprache auf uns?

Interessant ist auch die Frage, warum die Bevölkerung dagegen ist. Die meisten verstehen auch jetzt schon keine Rechtstexte oder skippen die sofort. Ich sag nur AGB. Und beschweren sich. Naja, das ist auch schon fast kein linguistisches Problem mehr, das geht weiter.

Ich lehne Gendersprech grundsätzlich aus sprachökonomischen und -ästhetischen Gründen ab und sehe keine ausreichenden sprachsozialen Gründe die hier dafürsprechen. Ich verurteile es nur nicht pauschal als schlecht.
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 23314
Wohnort: München

Beitrag(#2164353) Verfasst am: 22.01.2019, 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Die Hannovernden gehen mit gutem Beispiel voran:

http://www.spiegel.de/karriere/hannover-fuehrt-gendergerechte-sprache-ein-a-1249326.html

Zitat:
Hannover führt gendergerechte Sprache ein
Herr und Frau wird es als Anrede nicht mehr geben, Lehrer und Wähler auch nicht: Die Stadt Hannover wird E-Mails, Pressemitteilungen, Broschüren, Formulare, Flyer und Briefe künftig an genderneutral formulieren.



Scheinbar gibt es immer noch zuviele Buerger, die den Buerokratenkauderwelsch verstehen. Gut, dass das jetzt wenigstens in Hannover geaendert wird. Let's Rock


Immerhin beschäftigen sich die Berufsempörten und Berufsempörtinnen jetzt mal damit. Sehr glücklich
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29102

Beitrag(#2164355) Verfasst am: 22.01.2019, 23:10    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wie wirkt Sprache auf uns?


Ja, vor allem auch so ganzheitlich. Das finde ich total spannend.
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Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 14698
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Beitrag(#2164359) Verfasst am: 22.01.2019, 23:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ja was heißt "ablehnen". Es ist ja sinnvoll, wenn die Verwaltung sich in der Sprache anpaßt - viele Menschen sind beispielsweise von der Behördensprache überfordert, dabei ist es gerade dort wichtig, daß sie wissen, worum es geht und welche Rechte und Pflichten sie dabei haben. Auch die korrekte Grammatik kann dabei relevant sein. Und beim Transgender-Subthema hatten wir ja auch schon, daß man auch durch die falsche Anrede peinliche Momente auslösen kann.

Ich muß mich aber mal wieder selbst zitieren: Unterschiede in der Behandlung und Betrachtung, die man ja eigentlich angehen möchte, werden ja nicht schon allein dadurch beseitigt, indem man jetzt an der Uni Professix einstellt, bzw. indem man Pronomina wegläßt und Sternchen einfügt.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 39361
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2164361) Verfasst am: 23.01.2019, 00:25    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Die Hannovernden gehen mit gutem Beispiel voran:

http://www.spiegel.de/karriere/hannover-fuehrt-gendergerechte-sprache-ein-a-1249326.html

Zitat:
Hannover führt gendergerechte Sprache ein
Herr und Frau wird es als Anrede nicht mehr geben, Lehrer und Wähler auch nicht: Die Stadt Hannover wird E-Mails, Pressemitteilungen, Broschüren, Formulare, Flyer und Briefe künftig an genderneutral formulieren.



Scheinbar gibt es immer noch zuviele Buerger, die den Buerokratenkauderwelsch verstehen. Gut, dass das jetzt wenigstens in Hannover geaendert wird. Let's Rock


Immerhin beschäftigen sich die Berufsempörten und Berufsempörtinnen jetzt mal damit. Sehr glücklich



Die sollen das aber bitte an ihren Genderinstituten tun und sich aus meinem Alltag damit raushalten. Smilie
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 15886

Beitrag(#2164365) Verfasst am: 23.01.2019, 00:48    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Die meisten verstehen auch jetzt schon keine Rechtstexte oder skippen die sofort. Ich sag nur AGB. Und beschweren sich. Naja, das ist auch schon fast kein linguistisches Problem mehr, das geht weiter.

Ach doch, das ist schon ein linguistisches Problem. Es gäbe ja auch sprachliche Mittel, mit derselben Exaktheit die DInge verständlicher auszudrücken - wenn sich dieser Stil nicht in der Juristerei so durchgesetzt hätte, dass er zur Fachsprache fast automatisch dazugehört.

Vorige Woche unterrichtete ich im Fortgeschrittenenkurs (Niveau B2) Partizipialattribute, und wenig überraschend machte das Lehrbuch das anhand eines Mietvertrags, Übungsarbeitsblätter mit AGBs.
Wirklich nicht einfach auch für Leute, die schon relativ gut Deutsch können (zT ja auch für Erstsprachler).
Beispiel: https://www.wirtschaftsdeutsch.de/lehrmaterialien/grammatik-relativsatz-3.pdf

Ich würde das gerne nicht nur Deutschlernern verständlich machen, sondern auch den Verfassern in geeigneten Kursen zumindest die sehr komplexen Formulierungen teilweise austreiben ...
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(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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Beiträge: 15886

Beitrag(#2164366) Verfasst am: 23.01.2019, 00:49    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Die sollen das aber bitte an ihren Genderinstituten tun und sich aus meinem Alltag damit raushalten. Smilie

Also, über die Hannoveraner empört sind gerade andere Leute, auch wenn das nicht in dein Weltbild passt.
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(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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Beitrag(#2164368) Verfasst am: 23.01.2019, 01:05    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wie wirkt Sprache auf uns?


Ja, vor allem auch so ganzheitlich. Das finde ich total spannend.


Schau. Eine einfache Frage und schon ist der Kramer emotional gereizt und sieht sich genötigt, seine alten Nosferatu-Finger auf die Tastatur zu klatschen um einen weißbrottrockenen Kommentar abzulassen, der ihn wieder ins Gleichgewicht bringt.
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
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Beitrag(#2164369) Verfasst am: 23.01.2019, 01:08    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Die sollen das aber bitte an ihren Genderinstituten tun und sich aus meinem Alltag damit raushalten. Smilie

Also, über die Hannoveraner empört sind gerade andere Leute, auch wenn das nicht in dein Weltbild passt.


Ich weiß auch nicht, was der mit seinen Genderinstituten hat - die er noch nie von innen gesehen hat, geschweige denn wirklich weiß, was dort abgeht (da werden übrigens Männer im Keller nackt gefoltert!) Das ist so eine Marotte von ihm.
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Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29102

Beitrag(#2164371) Verfasst am: 23.01.2019, 01:21    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wie wirkt Sprache auf uns?


Ja, vor allem auch so ganzheitlich. Das finde ich total spannend.


Schau. Eine einfache Frage und schon ist der Kramer emotional gereizt und sieht sich genötigt, seine alten Nosferatu-Finger auf die Tastatur zu klatschen um einen weißbrottrockenen Kommentar abzulassen, der ihn wieder ins Gleichgewicht bringt.


Welche Wirkung soll diese Sprache auf mich haben? Für mich fühlt es sich so an, als würde da jemand ganz eifrig an mir herum grabbeln, um die Knöpfe zu finden, die mich triggern.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 39361
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Beitrag(#2164372) Verfasst am: 23.01.2019, 02:40    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Die sollen das aber bitte an ihren Genderinstituten tun und sich aus meinem Alltag damit raushalten. Smilie

Also, über die Hannoveraner empört sind gerade andere Leute, auch wenn das nicht in dein Weltbild passt.



Es war AD, der "die Berufsempörten und Berufsempörtinnen" in die Diskussion eingebracht hat, nicht ich. Beschwer Dich bei dem. Schulterzucken
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 39361
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Beitrag(#2164373) Verfasst am: 23.01.2019, 02:42    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Die sollen das aber bitte an ihren Genderinstituten tun und sich aus meinem Alltag damit raushalten. Smilie

Also, über die Hannoveraner empört sind gerade andere Leute, auch wenn das nicht in dein Weltbild passt.


Ich weiß auch nicht, was der mit seinen Genderinstituten hat - die er noch nie von innen gesehen hat, geschweige denn wirklich weiß, was dort abgeht (da werden übrigens Männer im Keller nackt gefoltert!) Das ist so eine Marotte von ihm.


Ich habe nix gegen Genderinstitute solange die dort unter sich bleiben und die normale Bevoelkerung mit ihren Sprachverrenkungen in Frieden lassen. Ist doch nicht zuviel verlangt? Oder?
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 23314
Wohnort: München

Beitrag(#2164377) Verfasst am: 23.01.2019, 03:34    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Die sollen das aber bitte an ihren Genderinstituten tun und sich aus meinem Alltag damit raushalten. Smilie

Also, über die Hannoveraner empört sind gerade andere Leute, auch wenn das nicht in dein Weltbild passt.


Ich weiß auch nicht, was der mit seinen Genderinstituten hat - die er noch nie von innen gesehen hat, geschweige denn wirklich weiß, was dort abgeht (da werden übrigens Männer im Keller nackt gefoltert!) Das ist so eine Marotte von ihm.


Ich habe nix gegen Genderinstitute solange die dort unter sich bleiben und die normale Bevoelkerung mit ihren Sprachverrenkungen in Frieden lassen. Ist doch nicht zuviel verlangt? Oder?


Du bist so normal bevölkt, dass ich wieder an die Karikatur des Deutschen Michel denken muss. Der Deutsche braucht seine Friedhofsruhe, selbst auf einer fernen Pazifikinsel, wo nur der Specht ab und zu für lautes Krachen sorgt.
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