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Über Rentner und Renten.
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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
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Beitrag(#2198937) Verfasst am: 05.01.2020, 19:15    Titel: Über Rentner und Renten. Antworten mit Zitat

Thread nicht von uwebus gestartet, sondern von Schulstreik für Klima - Fridays for Future abgetrennt. vrolijke


vrolijke hat folgendes geschrieben:

Über welche Rentner sprichst Du?
Ich bin Rentner. Ich fühle mich von Dir nicht vertreten.
Gerade Rentner haben die Möglichkeit sich intensiver um CO2-Vermeidung zu sorgen.



Brutto
Laut einer Statistik der Deutschen Rentenversicherung erhielten männliche Rentner Ende 2017 durchschnittlich 1.095 Euro, wenn sie in einem der alten Bundesländer lebten. In den neuen Bundesländern lag die Durchschnittsrente hingegen bei 1.198 Euro im Monat.

Rentenberechtigte Frauen bekamen in den alten Bundesländern hingegen eine durchschnittliche Rente von 622 Euro, während der Rentendurchschnitt der Rentnerinnen in den neuen Bundesländern bei 928 Euro lag. Hierbei handelt es sich um statistische Mittelwerte der brutto-Rentenbezüge vom 31.12.2017.

https://www.mystipendium.de/geld/durchschnittsrente

Die Durchschnittsrentner, die mit dieser Rente leben müssen, verhalten sich notgedrungen CO2-vermeidend, denn die haben weder ein Auto noch können sie mehr als 1x wöchentlich Fleisch essen, die Rentnerinnen können noch nicht mal das Licht bezahlen und sitzen im Winter kalt und im Dunklen.
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
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Beitrag(#2198940) Verfasst am: 05.01.2020, 19:48    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Zitat:
... erhielten männliche Rentner Ende 2017 durchschnittlich 1.095 Euro ...

Das ist nur die gesetzliche Rente, viele Rentner vor allem im Westen haben auch noch betriebliche oder private Rente und/oder Vermögen, z.B. eine selbstgenutze Immobilie. Der Durchschnitts-Renter hat ein Netto-Vermögen von über 200 T€, der Median liegt bei 90 T€. Das ist höher als bei allen anderen Bevölkerungsruppen, z.B. Angestellte.

Ich will aber nichts schönreden. Ganz sicher arm sind ca. 500.000 Rentner (Hilfe zum Lebensunterhalt), eine obere Grenze wäre die Armutsgefährdung (nach der üblichen 60% Def., aber ohne Vermögen), das sind meines Wissens ca. 3 Mio. - dazwischen liegt wohl irgendwo die Wahrheit.

uwebus hat folgendes geschrieben:
Die Durchschnittsrentner, die mit dieser Rente leben müssen, ... haben weder ein Auto ...

Das halte ich für unwahr, kannst Du es belegen? Ein Viertel aller Menschen mit gültiger Fahrelaubnis sind über 65, ich denke, sehr viele davon fahren auch noch.

uwebus hat folgendes geschrieben:
... noch können sie mehr als 1x wöchentlich Fleisch essen ...

Wie bitte? Fleisch ist leider ziemlich billig, und ich kenne sogar einen Hartzer, der jeden Tag mehrmals Fleisch isst.
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Was ist der Sinn des Lebens? - Keiner, aber Leere ist Fülle für den, der sie sieht.
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Alchemist
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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2198941) Verfasst am: 05.01.2020, 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:

uwebus hat folgendes geschrieben:
Die Durchschnittsrentner, die mit dieser Rente leben müssen, ... haben weder ein Auto ...

Das halte ich für unwahr, kannst Du es belegen? Ein Viertel aller Menschen mit gültiger Fahrelaubnis sind über 65, ich denke, sehr viele davon fahren auch noch.


Uwebus und Belege... Gröhl...

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/714972/umfrage/besitz-eines-autos-nach-altersgruppen-in-deutschland/

https://www.motor-talk.de/news/die-jugend-von-heute-keine-lust-auf-autos-t6047612.html
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uwebus
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Wohnort: Saarbrücken

Beitrag(#2198950) Verfasst am: 05.01.2020, 23:14    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Zitat:
... erhielten männliche Rentner Ende 2017 durchschnittlich 1.095 Euro ...

Das ist nur die gesetzliche Rente, viele Rentner vor allem im Westen haben auch noch betriebliche oder private Rente und/oder Vermögen, z.B. eine selbstgenutze Immobilie. Der Durchschnitts-Renter hat ein Netto-Vermögen von über 200 T€, der Median liegt bei 90 T€. Das ist höher als bei allen anderen Bevölkerungsruppen, z.B. Angestellte.

Ich will aber nichts schönreden. Ganz sicher arm sind ca. 500.000 Rentner (Hilfe zum Lebensunterhalt), eine obere Grenze wäre die Armutsgefährdung (nach der üblichen 60% Def., aber ohne Vermögen), das sind meines Wissens ca. 3 Mio. - dazwischen liegt wohl irgendwo die Wahrheit.

uwebus hat folgendes geschrieben:
Die Durchschnittsrentner, die mit dieser Rente leben müssen, ... haben weder ein Auto ...

Das halte ich für unwahr, kannst Du es belegen? Ein Viertel aller Menschen mit gültiger Fahrelaubnis sind über 65, ich denke, sehr viele davon fahren auch noch.

uwebus hat folgendes geschrieben:
... noch können sie mehr als 1x wöchentlich Fleisch essen ...

Wie bitte? Fleisch ist leider ziemlich billig, und ich kenne sogar einen Hartzer, der jeden Tag mehrmals Fleisch isst.


step, du widersprichst dir hier doch selbst. Ich spreche von den Rentnern, die mit der Durchschnittsrente leben müssen, nicht von denen, die weitere Einkünfte haben. Bei dir liegt diese Zahl zwischen 500.000 und 3 Millionen, von denen mögen viele noch eine Fahrerlaubnis haben, aber mit Sicherheit kein eigenes Auto mehr fahren.

Und woher kommen wohl die vielen Rentner, in der Mehrzahl Rentnerinnen, die zunehmend die Tafeln aufsuchen, weil die Rente nach Abzug von Miete und Nebenkosten nicht mehr fürs Essen reicht?

Zahl der Bedürftigen steigt; Tafel-Chef: "Altersarmut wird uns überrollen"

https://www.n-tv.de/politik/Tafel-Chef-Altersarmut-wird-uns-ueberrollen-article21280216.html
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vrolijke
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Beitrag(#2198952) Verfasst am: 06.01.2020, 00:23    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Zitat:
... erhielten männliche Rentner Ende 2017 durchschnittlich 1.095 Euro ...

Das ist nur die gesetzliche Rente, viele Rentner vor allem im Westen haben auch noch betriebliche oder private Rente und/oder Vermögen, z.B. eine selbstgenutze Immobilie. Der Durchschnitts-Renter hat ein Netto-Vermögen von über 200 T€, der Median liegt bei 90 T€. Das ist höher als bei allen anderen Bevölkerungsruppen, z.B. Angestellte.

Ich will aber nichts schönreden. Ganz sicher arm sind ca. 500.000 Rentner (Hilfe zum Lebensunterhalt), eine obere Grenze wäre die Armutsgefährdung (nach der üblichen 60% Def., aber ohne Vermögen), das sind meines Wissens ca. 3 Mio. - dazwischen liegt wohl irgendwo die Wahrheit.

uwebus hat folgendes geschrieben:
Die Durchschnittsrentner, die mit dieser Rente leben müssen, ... haben weder ein Auto ...

Das halte ich für unwahr, kannst Du es belegen? Ein Viertel aller Menschen mit gültiger Fahrelaubnis sind über 65, ich denke, sehr viele davon fahren auch noch.

uwebus hat folgendes geschrieben:
... noch können sie mehr als 1x wöchentlich Fleisch essen ...

Wie bitte? Fleisch ist leider ziemlich billig, und ich kenne sogar einen Hartzer, der jeden Tag mehrmals Fleisch isst.


step, du widersprichst dir hier doch selbst. Ich spreche von den Rentnern, die mit der Durchschnittsrente leben müssen, nicht von denen, die weitere Einkünfte haben. Bei dir liegt diese Zahl zwischen 500.000 und 3 Millionen, von denen mögen viele noch eine Fahrerlaubnis haben, aber mit Sicherheit kein eigenes Auto mehr fahren.

Und woher kommen wohl die vielen Rentner, in der Mehrzahl Rentnerinnen, die zunehmend die Tafeln aufsuchen, weil die Rente nach Abzug von Miete und Nebenkosten nicht mehr fürs Essen reicht?

Zahl der Bedürftigen steigt; Tafel-Chef: "Altersarmut wird uns überrollen"

https://www.n-tv.de/politik/Tafel-Chef-Altersarmut-wird-uns-ueberrollen-article21280216.html


Wenn man keine Vorsorge trifft, kann es passieren, dass es später nicht reicht.
Das kann alle mögliche Gründe haben. Es hat nicht interessiert. Man hat zeitlebens aus dem Vollen geschöpft. Man hat ein Teil seines Gehalts "schwarz" ausbezahlen lassen. usw usw.
Frag doch mal Leute mit extrem wenig Rente nach ihre Curriculum Vitae.
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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Alchemist
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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2198953) Verfasst am: 06.01.2020, 00:46    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Zitat:
... erhielten männliche Rentner Ende 2017 durchschnittlich 1.095 Euro ...

Das ist nur die gesetzliche Rente, viele Rentner vor allem im Westen haben auch noch betriebliche oder private Rente und/oder Vermögen, z.B. eine selbstgenutze Immobilie. Der Durchschnitts-Renter hat ein Netto-Vermögen von über 200 T€, der Median liegt bei 90 T€. Das ist höher als bei allen anderen Bevölkerungsruppen, z.B. Angestellte.

Ich will aber nichts schönreden. Ganz sicher arm sind ca. 500.000 Rentner (Hilfe zum Lebensunterhalt), eine obere Grenze wäre die Armutsgefährdung (nach der üblichen 60% Def., aber ohne Vermögen), das sind meines Wissens ca. 3 Mio. - dazwischen liegt wohl irgendwo die Wahrheit.

uwebus hat folgendes geschrieben:
Die Durchschnittsrentner, die mit dieser Rente leben müssen, ... haben weder ein Auto ...

Das halte ich für unwahr, kannst Du es belegen? Ein Viertel aller Menschen mit gültiger Fahrelaubnis sind über 65, ich denke, sehr viele davon fahren auch noch.

uwebus hat folgendes geschrieben:
... noch können sie mehr als 1x wöchentlich Fleisch essen ...

Wie bitte? Fleisch ist leider ziemlich billig, und ich kenne sogar einen Hartzer, der jeden Tag mehrmals Fleisch isst.


step, du widersprichst dir hier doch selbst. Ich spreche von den Rentnern, die mit der Durchschnittsrente leben müssen, nicht von denen, die weitere Einkünfte haben. Bei dir liegt diese Zahl zwischen 500.000 und 3 Millionen, von denen mögen viele noch eine Fahrerlaubnis haben, aber mit Sicherheit kein eigenes Auto mehr fahren.


Nein, das ist falsch. Du kannst wieder mal einfachste Texte nicht lesen und verstehen!
Step erwähnt eine geschätzten Zahl von 500.000 bis 3 Millionen von Rentnern, die unter der Armuts- oder Armutsgefährdungsgrenze liegen.
Die werden wohl kaum die durchschnittliche Rente bekommen
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beachbernie
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Beitrag(#2198956) Verfasst am: 06.01.2020, 07:06    Titel: Re: Über Rentner und Renten. Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Thread nicht von uwebus gestartet, sondern von Schulstreik für Klima - Fridays for Future abgetrennt. vrolijke


vrolijke hat folgendes geschrieben:

Über welche Rentner sprichst Du?
Ich bin Rentner. Ich fühle mich von Dir nicht vertreten.
Gerade Rentner haben die Möglichkeit sich intensiver um CO2-Vermeidung zu sorgen.



Brutto
Laut einer Statistik der Deutschen Rentenversicherung erhielten männliche Rentner Ende 2017 durchschnittlich 1.095 Euro, wenn sie in einem der alten Bundesländer lebten. In den neuen Bundesländern lag die Durchschnittsrente hingegen bei 1.198 Euro im Monat.

Rentenberechtigte Frauen bekamen in den alten Bundesländern hingegen eine durchschnittliche Rente von 622 Euro, während der Rentendurchschnitt der Rentnerinnen in den neuen Bundesländern bei 928 Euro lag. Hierbei handelt es sich um statistische Mittelwerte der brutto-Rentenbezüge vom 31.12.2017.

https://www.mystipendium.de/geld/durchschnittsrente

Die Durchschnittsrentner, die mit dieser Rente leben müssen, verhalten sich notgedrungen CO2-vermeidend, denn die haben weder ein Auto noch können sie mehr als 1x wöchentlich Fleisch essen, die Rentnerinnen können noch nicht mal das Licht bezahlen und sitzen im Winter kalt und im Dunklen.



Bullshit.

Diese "Durchschnittsrentner" haben monatlich mehr Geld zur Verfügung als ich ausgebe und ich esse jeden Tag Fleisch. Und wenn ich ein Auto wollte oder bräuchte, dann koennte ich mir das von meinem gegenwärtigen Budget auch leisten, auch ohne deswegen im Winter frieren zu muessen. Man sollte vergleichsweise wohlhabende Menschen nicht arm schwätzen, am Ende glauben die das noch und fangen an auf Kriegsflüchtlinge neidisch zu werden, weil man denen ein paar Euro zusteckt. zwinkern

Und klar, ich beziehe mich hier auf die angegebenen Werte fuer "Durchschnittsrentner" und bin mir im Klaren darueber, dass es daneben echte Altersarmut in Deutschland genauso gibt wie "alt werden in Sauss und Brauss" bei wieder anderen.
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step
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Beitrag(#2198965) Verfasst am: 06.01.2020, 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Ich spreche von den Rentnern, die mit der Durchschnittsrente leben müssen, nicht von denen, die weitere Einkünfte haben.

Nochmal für Begriffsstutzige: Der Durschnittsrentner hat mehr Einkommen / Vermögen als die durchschnittlich ausgezahlte staatliche Rente. Ein Rentner, der nichts außer der durschnittlichen staatlichen Rente erhält, ist kein Durchschnittsrentner.

uwebus hat folgendes geschrieben:
... aber mit Sicherheit kein eigenes Auto mehr fahren.

Deine Behauptung, daß die meisten Rentner sich kein eigenes Auto leisten können, wurde bereits widerlegt. Natürlich gibt es auch Rentner, die ein Auto besitzen, obwohl sie sich eigentlich keins leisten können, und Rentner, die kein Auto besitzen, obwohl sie sich 2 leisten könnten.

uwebus hat folgendes geschrieben:
Und woher kommen wohl die vielen Rentner, in der Mehrzahl Rentnerinnen, die zunehmend die Tafeln aufsuchen, weil die Rente nach Abzug von Miete und Nebenkosten nicht mehr fürs Essen reicht?

Nochmal: Ich leugne nicht das Problem der Altersarmut, sondern habe nur Deine falschen Behauptungen über Durschnittsrenter kritisiert.
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astarte
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Beitrag(#2198966) Verfasst am: 06.01.2020, 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

Heutige Rentner haben es im Schnitt noch recht gut. Das wird aber noch lustig, wenn wir Babyboomer in Rente gehen. skeptisch
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Ahriman
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Beitrag(#2198970) Verfasst am: 06.01.2020, 12:54    Titel: Antworten mit Zitat

Ich krieg 1300 E Rente. Keine weiteren Einkünfte. Den Führerschein habe ich immer noch, aber keinerlei Kfz mehr. Demzufolge kann ich jeden Tag Fleisch essen, ich kann DVDs und Bücher kaufen, 30 Euro für den Internetzugang bezahlen und es bleibt immer noch was übrig. Für mich ist der Monat kürzer als die Rente. Allerdings, ich wohne nicht in Berlin oder München.
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step
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Beitrag(#2198971) Verfasst am: 06.01.2020, 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Heutige Rentner haben es im Schnitt noch recht gut. Das wird aber noch lustig, wenn wir Babyboomer in Rente gehen. skeptisch

Ja, für diejenigen Boomer-Rentner, die keine Betriebsrenten oder privaten Renten / Vermögen aufgebaut haben. Ist ja kein großes Geheimnis, daß die staatliche RV da in starke Bedrängnis kommt, ganz zu schweigen von der Pflege. Da wird großer Druck aufkommen, das durch Steuern gegenzufinanzieren, so daß der eigentliche Verlierer die dann mittlere Generation sein wird.

Andererseits profitieren die Boomer im Moment von wahnwitzigen privat vererbten Vermögen ...
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Marcellinus
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Beitrag(#2198973) Verfasst am: 06.01.2020, 13:04    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:

Andererseits profitieren die Boomer im Moment von wahnwitzigen privat vererbten Vermögen ...

Nicht „die Boomer“, sondern nur die paar, die solche Vermögen erben. Die übrigen 99+x % haben nix davon.
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es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

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step
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Beitrag(#2198974) Verfasst am: 06.01.2020, 13:07    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Die übrigen 99+x % haben nix davon.

Vorsicht mit solchen Zahlen - ich wette, die sind ziemlich falsch.
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Wilson
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Beitrag(#2198977) Verfasst am: 06.01.2020, 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

Zaehlen vererbte 50000 Euro auch unter vermoegen?
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step
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Beitrag(#2198979) Verfasst am: 06.01.2020, 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hier mal zwei grobe Abschätzungen:

1. Das DIW schreibt, daß ca. 40% des vererbten Vermögens nicht steuerpflichtig ist, d.h. unter dem Freibetrag, und daß pro Jahr ca. 400 Mrd € vererbt werden. Nehmen wir worst case an, daß jedesmal der volle Freibetrag ausgeschöpft würde, dann bleiben über 20 Boomerjahre immer noch 5 Mio Profiteure zu je 1 Mio Euro, ganz grob gesagt.

2. Nehmen wir nur die privaten Immobilienbesitzer, also kein Geld, keine Aktien, Schmuck usw. - in D besitzen etwa 31% der Haushalte eine Immobilie. Viele von den Besitzern sind Boomer.

Daraus würde ich mal abschätzen, daß zwischen 10% und 30% der Boomer größere Vermögen vererben. Dazu kommen noch zahlreiche kleinere Erbschaften. Marcellinus 0,x % sind daher wohl um ca. 2 Größenordnungen falsch.

Wenn jemand belegbare Zahlen hat, immer gern.

Edit: Kleiner Fehler zwinkern die Boomer-Eltern vererben ja, nicht die Boomer selbst.
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Zuletzt bearbeitet von step am 06.01.2020, 13:26, insgesamt einmal bearbeitet
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vrolijke
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Beitrag(#2198980) Verfasst am: 06.01.2020, 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Ich krieg 1300 E Rente. Keine weiteren Einkünfte. Den Führerschein habe ich immer noch, aber keinerlei Kfz mehr. Demzufolge kann ich jeden Tag Fleisch essen, ich kann DVDs und Bücher kaufen, 30 Euro für den Internetzugang bezahlen und es bleibt immer noch was übrig. Für mich ist der Monat kürzer als die Rente. Allerdings, ich wohne nicht in Berlin oder München.

Ich bekomme z.Zt. 1663 Euro Rente für meine Arbeitszeit in Deutschland. + 142 Euro für meine Arbeitszeit in Belgien. + noch ein paar kleinere Zusatzeinkünfte von angelegtes Geld.
Ich habe zwar immer gut verdient, aber immer als "Otto-Normalmalocher".
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step
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Beitrag(#2198981) Verfasst am: 06.01.2020, 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Zaehlen vererbte 50000 Euro auch unter vermoegen?

Na klar, davon kann man z.B. für 10 Jahre seine Rente um monatlich ca. 400 € aufbessern.
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Beitrag(#2198982) Verfasst am: 06.01.2020, 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Zaehlen vererbte 50000 Euro auch unter vermoegen?

Blöde Frage. Für mich wäre es eines. Bekäme ich es jetzt, hätte ich große Sorge, wie ich es am vergnüglichsten ausgeben könnte. Das ist nicht so leicht, wenn man sich altersbedingt aus Frauen nichts mehr macht.
"Es kommt halt drauf an." heißt es hier wieder. Merke: Zwischen "wohlhabend" und "reich" kann ein großer Abstand sein.
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Wilson
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Beitrag(#2198984) Verfasst am: 06.01.2020, 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Zaehlen vererbte 50000 Euro auch unter vermoegen?

Na klar, davon kann man z.B. für 10 Jahre seine Rente um monatlich ca. 400 € aufbessern.

Und dann zieht man um?
Und das ererbte haben sich ja die vererber bestimmt schwer angespart, durch Verzicht-auch nicht schoen.
Und der Rest hat Kohle zu vererben aus fragwürdigen Geschäften, wenn man sich mal diese sparmodelle anschaut. Oder selbständige... Auch meistens Profiteure von ausgebeuteten oder malochern eben.
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Beitrag(#2198988) Verfasst am: 06.01.2020, 13:41    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Zaehlen vererbte 50000 Euro auch unter vermoegen?

Na klar, davon kann man z.B. für 10 Jahre seine Rente um monatlich ca. 400 € aufbessern.

Und dann zieht man um?
Und das ererbte haben sich ja die vererber bestimmt schwer angespart, durch Verzicht-auch nicht schoen.
Und der Rest hat Kohle zu vererben aus fragwürdigen Geschäften, wenn man sich mal diese sparmodelle anschaut. Oder selbständige... Auch meistens Profiteure von ausgebeuteten oder malochern eben.

Ich habe meine Eltern immer geraten, doch möglichst einen schönen Lebensabend zu verbringen, anstatt ans Vererben zu denken. Worauf meine Muter mal sagte: "dann können wir also alles deine Schwester vererben". Daraufhin habe ich geantwortet: "auf gar keinen Fall. Ihr solltet möglichst gut leben. Wenn nachher doch noch was übrig ist, möchte ich schon die Hälfte haben".
Was noch übrig war, war weit von "Vermögen" entfernt. Und das war gut so. Sie haben in ihr Leben nicht viel zu lachen gehabt. Zumindest als Rentner hatten sie es gut. (In Belgien).
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Beitrag(#2198989) Verfasst am: 06.01.2020, 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Und der Rest hat Kohle zu vererben aus fragwürdigen Geschäften, wenn man sich mal diese sparmodelle anschaut. Oder selbständige... Auch meistens Profiteure von ausgebeuteten oder malochern eben.

Immer wenn ich eine konkrete, falsche Behauptung (wie hier die von uwebus und von Marcellinus) widerlege, kommst Du mit Deinem Whataboutism und irgendwelchen grundsätzlichen Ungerechtgkeiten. Hier hattest Du eine Frage gestellt, ob 50000 € als Vermögen zählen, ja was denn sonst? Im Nachhinein tust Du so, als ob ich solche Leute mit meiner Antwort in einen Topf mit Cum-Ex-Profiteuren stecken wolle.

Ich spüre da eine große, relativ ungerichtete Wut, bin jedoch nicht bereit, das zu vermischen - darüber, wie man unverschämt große Vermögen, Steuerflucht, Ausbeutung usw. begegnen könnte (und mE müßte), gibt es sicher schon andere Threads.
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Beitrag(#2198990) Verfasst am: 06.01.2020, 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Und der Rest hat Kohle zu vererben aus fragwürdigen Geschäften, wenn man sich mal diese sparmodelle anschaut. Oder selbständige... Auch meistens Profiteure von ausgebeuteten oder malochern eben.

Immer wenn ich eine konkrete, falsche Behauptung (wie hier die von uwebus und von Marcellinus) widerlege, kommst Du mit Deinem Whataboutism und irgendwelchen grundsätzlichen Ungerechtgkeiten. Hier hattest Du eine Frage gestellt, ob 50000 € als Vermögen zählen, ja was denn sonst? Im Nachhinein tust Du so, als ob ich solche Leute mit meiner Antwort in einen Topf mit Cum-Ex-Profiteuren stecken wolle.

Ich spüre da eine große, relativ ungerichtete Wut, bin jedoch nicht bereit, das zu vermischen - darüber, wie man unverschämt große Vermögen, Steuerflucht, Ausbeutung usw. begegnen könnte (und mE müßte), gibt es sicher schon andere Threads.

Ich bin ganz bei Dir.
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Marcellinus
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Beitrag(#2198991) Verfasst am: 06.01.2020, 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

@step
Immobilie ist ein "wahnwitziges Vermögen"?
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step
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Beitrag(#2198992) Verfasst am: 06.01.2020, 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
@step
Immobilie ist ein "wahnwitziges Vermögen"?

Äh ... nein, wie kommst Du da drauf? Aber Immobilienbesitz (a) führt zum Wegfall von Mietkosten für den Rentner, und (b) ist ein vererbbares Vermögen, in dessen Genuß derzeit deutlich mehr als 0,x% der Boomer kommen.

Edit: mit "wahnwitzig" meinte ich natürlich die Gesamtsumme des in D vererbten Vermögens!
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beachbernie
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Beitrag(#2198994) Verfasst am: 06.01.2020, 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Und der Rest hat Kohle zu vererben aus fragwürdigen Geschäften, wenn man sich mal diese sparmodelle anschaut. Oder selbständige... Auch meistens Profiteure von ausgebeuteten oder malochern eben.

Immer wenn ich eine konkrete, falsche Behauptung (wie hier die von uwebus und von Marcellinus) widerlege, kommst Du mit Deinem Whataboutism und irgendwelchen grundsätzlichen Ungerechtgkeiten. Hier hattest Du eine Frage gestellt, ob 50000 € als Vermögen zählen, ja was denn sonst? Im Nachhinein tust Du so, als ob ich solche Leute mit meiner Antwort in einen Topf mit Cum-Ex-Profiteuren stecken wolle.

Ich spüre da eine große, relativ ungerichtete Wut, bin jedoch nicht bereit, das zu vermischen - darüber, wie man unverschämt große Vermögen, Steuerflucht, Ausbeutung usw. begegnen könnte (und mE müßte), gibt es sicher schon andere Threads.


Wilson will sagen, dass wenn einer am Ende 50 000 Euro übrig hat, dann stimmt irgendwas nicht damit und man sollte das Geld am Besten beschlagnahmen und dem Volk damit Gutes tun.

Ich gehe mal davon aus, dass Wilsons Eltern keine 50 000 Euro zum Vererben haben. Pfeifen
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beachbernie
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Beitrag(#2198995) Verfasst am: 06.01.2020, 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
@step
Immobilie ist ein "wahnwitziges Vermögen"?


Das kommt auf die Immobile an.
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Marcellinus
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Beitrag(#2198996) Verfasst am: 06.01.2020, 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
@step
Immobilie ist ein "wahnwitziges Vermögen"?

Äh ... nein, wie kommst Du da drauf? Aber Immobilienbesitz (a) führt zum Wegfall von Mietkosten für den Rentner, und (b) ist ein vererbbares Vermögen, in dessen Genuß derzeit deutlich mehr als 0,x% der Boomer kommen.

Edit: mit "wahnwitzig" meinte ich natürlich die Gesamtsumme des in D vererbten Vermögens!

Damit erübrigt sich unsere Debatte. Allerdings ist damit auch der Aufreger weg. Natürlich erben viele Boomer, wie jede andere Generation auch. In anderen Ländern übrigens vermutlich mehr als bei uns, da bei uns Immobilienbesitz weniger weit verbreitet ist. Außerdem stehen viele Immobilien, die jetzt vererbt werden, definitiv am falschen Ort, nämlich irgendwo auf dem Lande, nicht in den Städten, wo sie was wert wären.
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Marcellinus
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Beitrag(#2198997) Verfasst am: 06.01.2020, 14:06    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
@step
Immobilie ist ein "wahnwitziges Vermögen"?


Das kommt auf die Immobile an.

Ja, aber wer erbt schon Versailles? Obwohl, ich möchte auch das nicht haben. Allein die Unterhaltungskosten! Sehr glücklich
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Beitrag(#2198998) Verfasst am: 06.01.2020, 14:09    Titel: Antworten mit Zitat

Es dreht die Diskussion vielleicht in eine andere Richtung, aber eine massive systemische Ungleichheit besteht darin, daß Beamte nicht in die Kassen einzahlen, und sowohl die Pension als auch die gesundhaltliche Vorsorge wesentlich besser ausgestattet ist. Mir ist schon klar, daß das ein Politikum ist, das fast mit einem Tabu belegt ist.
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vrolijke
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2198999) Verfasst am: 06.01.2020, 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
@step
Immobilie ist ein "wahnwitziges Vermögen"?

Äh ... nein, wie kommst Du da drauf? Aber Immobilienbesitz (a) führt zum Wegfall von Mietkosten für den Rentner, und (b) ist ein vererbbares Vermögen, in dessen Genuß derzeit deutlich mehr als 0,x% der Boomer kommen.

Edit: mit "wahnwitzig" meinte ich natürlich die Gesamtsumme des in D vererbten Vermögens!

Meine Eltern haben ihre "Immobilie" (ein kleines Reihenhaus in eine Bergwerkssiedlung) verkauft, und haben davon ihr Altersheim finanziert. Es war tatsächlich kalkuliert, dass es in etwa bis zum ihren Tod reichen würde. Es hatte. zwinkern
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