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Moderne Sklavenhaltung oder freie Marktwirtschaft?
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step
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Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 22782
Wohnort: Germering

Beitrag(#1817407) Verfasst am: 16.02.2013, 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Strohmänner bastele ich im Gegensatz zu dir keine.


Ach, und was ist das: Du bringst mich in einem einzigen kurzen Beitrag in Zusammenhang mit folgenden Motiven:

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
christliche Ansatz
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Feindbild Mensch
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Maximalprofit
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Ausbeuterklassen
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Lohnverzicht

Kein einziger davon trifft auf mich oder meine Position zu.

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Und außerdem teile ich deine christlichen Hoffnungen ...

Und da geht's schon wieder los.

EDIT: Ach ja, noch was:

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
step schürt halt ...

Wenn ich eine gesellschaftliche These äußere, dann, weil ich dieser Ansicht bin, und NICHT, weil ich etwa "schüre" - wie ein böswilliger Brandstifter. Gewöhn Dir mal endlich diese Hetzsprache ab!
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Was ist der Sinn des Lebens? - Keiner, aber Leere ist Fülle für den, der sie sieht.


Zuletzt bearbeitet von step am 16.02.2013, 15:32, insgesamt einmal bearbeitet
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Skeptiker
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 16834
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#1817408) Verfasst am: 16.02.2013, 15:28    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
für Skeptiker sind alle Meinungen, die nicht seine sind, christlich.
Chinesischer Reissack


Nein, das ist nicht so. Nänääänää
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K.I.Z - Frieden

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Telliamed
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Anmeldungsdatum: 05.03.2007
Beiträge: 5125
Wohnort: Wanderer zwischen den Welten

Beitrag(#1817409) Verfasst am: 16.02.2013, 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

Damit das nicht ganz untergeht, @sticky hat es am Anfang gebracht, und es ist noch einmal danach gefragt worden:

Die Wachfirma "H.E.S.S-security" Geschockt schon der Name! (absichtsvoll abgekürzt von "Hessen")ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine rechtsradikal dominierte Truppe, die die Arbeitskräfte einschüchtert.

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36094&key=standard_document_47527877
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 44684

Beitrag(#1817410) Verfasst am: 16.02.2013, 15:31    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Aber davon abgesehen führt der "Gier"-Vorwurf zu einer Entpolitisierung nach dem Motto: der Mensch und seine Natur seien das Problem

Von der menschlichen Natur hat Step nicht gesprochen, sondern er hat das sogar explizit als erworbene und damit (für ihn durch Aufklärung) veränderbare Eigenschaft bezeichnet.

step hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Und außerdem teile ich deine christlichen Hoffnungen ...

Und da geht's schon wieder los.

Das Motiv, strukturelle Schwächen gesellschaftlicher Verhältnisse mit der "Gier der Menschen" zu erklären, ist in der Tat ein christliches, bzw. allgemeiner gesagt ein religiöses.

Wo das u.A. in der Praxis scheitert, habe ich ja hier schon gesagt, bzw. vor mir auch schon caballito. Es lassen sich aber auch theoretisch eine ganze Reihe von Einwänden finden.
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"Die Tradition der Unterdrückten belehrt uns darüber, daß der Ausnahmezustands in dem wir leben, die Regel ist."
- Walter Benjamin, VIII. These zum Begriff der Geschichte
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Skeptiker
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 16834
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#1817414) Verfasst am: 16.02.2013, 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Aber davon abgesehen führt der "Gier"-Vorwurf zu einer Entpolitisierung nach dem Motto: der Mensch und seine Natur seien das Problem

Von der menschlichen Natur hat Step nicht gesprochen, sondern er hat das sogar explizit als erworbene und damit (für ihn durch Aufklärung) veränderbare Eigenschaft bezeichnet.


Ich habe ehrlich gesagt nicht diesen Eindruck. Ich verstehe ihn so, dass er eine von ihm als natürlich eingeschätzte "Gier des Einzelnen" durch Erziehung wenn schon nicht abschaffen, so doch meint, reduzieren zu können.

Das würde auch zu einigen seiner sonstigen Beiträge passen. (Könnte ich auch raus suchen.)
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step
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Beitrag(#1817415) Verfasst am: 16.02.2013, 15:42    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Das Motiv, strukturelle Schwächen gesellschaftlicher Verhältnisse mit der "Gier der Menschen" zu erklären, ist in der Tat ein christliches, bzw. allgemeiner gesagt ein religiöses.

Also erstens möchte ich mal klarstellen, daß ich keineswegs behaupte, daß die "Gier des Menschen" das einzige Problem in diesem Zusammenhang ist. Etwa wenn der Mensch gar nicht entsscheiden kann, was er tut, z.B. die ausgebeuteten Amazon-Arbeiter. Die "Gier" ist erst dann das Problem, wenn es nicht mehr um fundamentale Bedürfnisse geht. Deswegen verwehre ich mich ausdrücklich gegen den Vorwurf, daß ich ärmeren Menschen ihr preiswertes Essen nicht gönne, dieser Vorwurf schwang ja bei Dir und Skeptiker deutlich mit.

Wir hatten das ja schon beim Thema "Fleischproduktion" - meine Kritik setzt da an, wo der Mensch in der Lage ist, zwischen mehreren Alternativen auszuwählen. So etwa hat der deutsche Durchschnittsverdiener in gewissem Ausmaß die Wahl, ob er in der Woche 2 mal Fleisch aus artgerechter Haltung, oder 7 mal Fleisch aus Massenproduktion ißt. Oder ob er im Jahr nur halb so viele Kleidungsstücke kauft, die aber dafür unter ethisch konformen Bedingungen hergestellt wurden.

Aber nicht mal bei den Besserverdienenden findest Du für sowas eine Mehrheit.
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Tarvoc
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Beitrag(#1817416) Verfasst am: 16.02.2013, 15:45    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Ich habe ehrlich gesagt nicht diesen Eindruck. Ich verstehe ihn so, dass er eine von ihm als natürlich eingeschätzte "Gier des Einzelnen" durch Erziehung wenn schon nicht abschaffen, so doch meint, reduzieren zu können.

Man kann vielleicht zu unterschiedlichen Lesarten kommen, aber ich glaube, dass meine hier plausibler ist. Das hier hat Step geschrieben:

step hat folgendes geschrieben:
(3) die Gier jedes Einzelnen. Der typische Käufer schaut auf den billigsten Anbieter und wenig auf ethische Standards. [...] (3) ist eine Frage der Aufklärung und Bildung, in bezug auf das Kundenverhalten als auch auf die ethischen Standards vor Ort. Hier sehe ich persönlich noch den besten Ansatzpunkt.


Es besteht hier auf beiden Seiten die Neigung, die Beiträge des anderen nicht wohlwollend zu lesen. Ich halte das für keine gute Sache, unter Anderem weil genau das das ist, was dazu führt, dass man zum Beispiel Teile der Beiträge der anderen, die nicht zur eigenen Lesart passen, unbewusst ignoriert, oder anderen Usern sogar Sachen unterstellt, die er so nicht gesagt hat. Und dazu neigt ihr beide ein Bisschen, sowohl du als auch Step, zumindest im Umgang miteinander.
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Zuletzt bearbeitet von Tarvoc am 16.02.2013, 15:46, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Skeptiker
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Beitrag(#1817417) Verfasst am: 16.02.2013, 15:45    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Das Motiv, strukturelle Schwächen gesellschaftlicher Verhältnisse mit der "Gier der Menschen" zu erklären, ist in der Tat ein christliches, bzw. allgemeiner gesagt ein religiöses.

Also erstens möchte ich mal klarstellen, daß ich keineswegs behaupte, daß die "Gier des Menschen" das einzige Problem in diesem Zusammenhang ist. Etwa wenn der Mensch gar nicht entsscheiden kann, was er tut, z.B. die ausgebeuteten Amazon-Arbeiter. Die "Gier" ist erst dann das Problem, wenn es nicht mehr um fundamentale Bedürfnisse geht. Deswegen verwehre ich mich ausdrücklich gegen den Vorwurf, daß ich ärmeren Menschen ihr preiswertes Essen nicht gönne, dieser Vorwurf schwang ja bei Dir und Skeptiker deutlich mit.

Wir hatten das ja schon beim Thema "Fleischproduktion" - meine Kritik setzt da an, wo der Mensch in der Lage ist, zwischen mehreren Alternativen auszuwählen. So etwa hat der deutsche Durchschnittsverdiener in gewissem Ausmaß die Wahl, ob er in der Woche 2 mal Fleisch aus artgerechter Haltung, oder 7 mal Fleisch aus Massenproduktion ißt. Oder ob er im Jahr nur halb so viele Kleidungsstücke kauft, die aber dafür unter ethisch konformen Bedingungen hergestellt wurden.

Aber nicht mal bei den Besserverdienenden findest Du für sowas eine Mehrheit.


Die Menschenrechte gelten aber doch auch ohne dass darüber noch eine Mehrheit abzustimmen hätte, oder? Oder doch nicht?

Sie haben Verfassungsrang. Angeblich.
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Beitrag(#1817419) Verfasst am: 16.02.2013, 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Aber davon abgesehen führt der "Gier"-Vorwurf zu einer Entpolitisierung nach dem Motto: der Mensch und seine Natur seien das Problem
Von der menschlichen Natur hat Step nicht gesprochen, sondern er hat das sogar explizit als erworbene und damit (für ihn durch Aufklärung) veränderbare Eigenschaft bezeichnet.
Ich habe ehrlich gesagt nicht diesen Eindruck. Ich verstehe ihn so, dass er eine von ihm als natürlich eingeschätzte "Gier des Einzelnen" durch Erziehung wenn schon nicht abschaffen, so doch meint, reduzieren zu können.

Ehrlichgesagt ist es aus meiner Sicht primär egal, ob solche Eigenschaften durch Evolution oder durch Kultur erworben sind. Ich bin in beiden Fällen für ihre Analyse und ggf. Beeinflussung.

Und ich bin auch nicht für eine Entpolitisierung, im Gegenteil. Die ethische Entscheidung des Einzelnen ist überhaupt nur möglich, wenn er sich ausreichend mit solchen Fragen beschäftigt, ausreichend informiert ist usw. - letztlich muß er aber selber Verantwortung übernehmen und z.B. eine Politik wählen, die Gesetzesvorschläge einbringt, die er selbst ethisch reflektiert unterstützt.
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Beitrag(#1817420) Verfasst am: 16.02.2013, 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Also erstens möchte ich mal klarstellen, daß ich keineswegs behaupte, daß die "Gier des Menschen" das einzige Problem in diesem Zusammenhang ist.

Nein, meine Behauptung ist stärker, nämlich dass dieses Stichwort überhaupt nicht in die Liste gehört.

step hat folgendes geschrieben:
Deswegen verwehre ich mich ausdrücklich gegen den Vorwurf, daß ich ärmeren Menschen ihr preiswertes Essen nicht gönne, dieser Vorwurf schwang ja bei Dir und Skeptiker deutlich mit.

Jemandem seine Armut zu gönnen ist aber gelinde gesagt komisch. Dass viele Menschen sich nur billige Produkte leisten können, ist doch gerade Teil des Problems.
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Beitrag(#1817421) Verfasst am: 16.02.2013, 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Die Menschenrechte gelten aber doch auch ohne dass darüber noch eine Mehrheit abzustimmen hätte, oder?

Die Menschenrechte gelten keineswegs von Natur oder von Gott her. Sie sind eine Zuweisung hinreichend aufgeklärter Gesellschaften, entstanden durch ethische Abstraktion. Also letztlich tatsächlich eine Übereinkunft, ein mehrheitlicher Konsens.
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step
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Beitrag(#1817424) Verfasst am: 16.02.2013, 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Also erstens möchte ich mal klarstellen, daß ich keineswegs behaupte, daß die "Gier des Menschen" das einzige Problem in diesem Zusammenhang ist.
Nein, meine Behauptung ist stärker, nämlich dass dieses Stichwort überhaupt nicht in die Liste gehört.

Das habe ich schon mitbekommen. Allerdings wollte ich erstmal dem impliziten Vorwurf entgegentreten, ich hielte diesen Punkt für das einzige Problem.

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Deswegen verwehre ich mich ausdrücklich gegen den Vorwurf, daß ich ärmeren Menschen ihr preiswertes Essen nicht gönne, dieser Vorwurf schwang ja bei Dir und Skeptiker deutlich mit.
Jemandem seine Armut zu gönnen ist aber gelinde gesagt komisch.

Hast Du da nicht was verdreht?

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Dass viele Menschen sich nur billige Produkte leisten können, ist doch gerade Teil des Problems.

Ja, durchaus. Wie gesagt, ich wehre mich gegen den Vorwurf, ich würde arme Menschen kritisieren, daß sie keine teuren Produkte kaufen.
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Beitrag(#1817427) Verfasst am: 16.02.2013, 16:00    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Wie gesagt, ich wehre mich gegen den Vorwurf, ich würde arme Menschen kritisieren, daß sie keine teuren Produkte kaufen.

Also richtet sich deine Forderung nach weniger Gier nur an Menschen, die nicht arm sind? Am Kopf kratzen
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step
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Beitrag(#1817431) Verfasst am: 16.02.2013, 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Wie gesagt, ich wehre mich gegen den Vorwurf, ich würde arme Menschen kritisieren, daß sie keine teuren Produkte kaufen.
Also richtet sich deine Forderung nach weniger Gier nur an Menschen, die nicht arm sind? Am Kopf kratzen

Hab ich doch geschrieben: An alle, die die Wahl haben. In Deutschland sind das bei den von mir genannten Themen (!) geschätzte 75%.

Ach ja: Es geht mir nicht darum, daß die Leute "teure Produkte kaufen". Sondern daß sie abwägen zwischen ethischer Qualität und Quantität - ob man letteres nun "Schnäppchenmentalität" nennt, oder, um Skeptiker mal konstruktiv zu zitieren, individuelle "Profitmaximierung".
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 44684

Beitrag(#1817432) Verfasst am: 16.02.2013, 16:10    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Also richtet sich deine Forderung nach weniger Gier nur an Menschen, die nicht arm sind? Am Kopf kratzen

Hab ich doch geschrieben: An alle, die die Wahl haben.

Ich finde es an der Stelle einfach ziemlich deutlich, dass solche moralischen Forderungen die strukturellen Probleme nicht lösen, sondern sogar theoretisch zudecken.

Hast du dir zum Beispiel mal überlegt, wie sich das makroökonomisch auswirkt, wenn die Leute verantwortungsvoll und deshalb insgesamt weniger konsumieren?
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Skeptiker
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Beiträge: 16834
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#1817434) Verfasst am: 16.02.2013, 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Die Menschenrechte gelten aber doch auch ohne dass darüber noch eine Mehrheit abzustimmen hätte, oder?

Die Menschenrechte gelten keineswegs von Natur oder von Gott her. Sie sind eine Zuweisung hinreichend aufgeklärter Gesellschaften, entstanden durch ethische Abstraktion. Also letztlich tatsächlich eine Übereinkunft, ein mehrheitlicher Konsens.


Gelten die Menschenrechte heute? ja oder nein?

Die Antwort ist doch nicht abstrakt oder theoretisch.

Und wenn sie heute gelten, was sollte eigentlich daraus folgen in bezug auf Amazon z.B.?
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Sticky
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Beiträge: 5449
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Beitrag(#1817435) Verfasst am: 16.02.2013, 16:16    Titel: Antworten mit Zitat

Telliamed hat folgendes geschrieben:
Damit das nicht ganz untergeht, @sticky hat es am Anfang gebracht, und es ist noch einmal danach gefragt worden:

Die Wachfirma "H.E.S.S-security" Geschockt schon der Name! (absichtsvoll abgekürzt von "Hessen")ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine rechtsradikal dominierte Truppe, die die Arbeitskräfte einschüchtert.

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36094&key=standard_document_47527877


Und die hat eine Presseerklärung rausgegeben: http://www.hess-security.de/files/presseerklarung_15022013.pdf
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Gruss: Sticky

Die staatliche Ordnung basiert auf Recht und Gesetz.
Ich bin rechtlos, folglich bin ich auch gesetzlos.

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Beitrag(#1817436) Verfasst am: 16.02.2013, 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Ich finde es an der Stelle einfach ziemlich deutlich, dass solche moralischen Forderungen die strukturellen Probleme nicht lösen, sondern sogar theoretisch zudecken.

Das sieht nur so aus, weil wir gerade speziell über diesen Aspekt diskutieren, den ich in der Tat für wichtig halte. Aber es gibt ja weitere wichtige Aspekte, insbesondere in der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Zum Beispiel solche Fragen wie Finanztransaktionssteuern, BGE oder der politische Umgang mit Privatisierung. Jeder, auch der Hartz-IV Empfänger, kann sich hier informieren und eine Partei wählen, die bei solchen systemrelevanten Fragen die entsprechenden Positionen vertritt.
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Beitrag(#1817439) Verfasst am: 16.02.2013, 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Die Menschenrechte gelten aber doch auch ohne dass darüber noch eine Mehrheit abzustimmen hätte, oder?
Die Menschenrechte gelten keineswegs von Natur oder von Gott her. Sie sind eine Zuweisung hinreichend aufgeklärter Gesellschaften, entstanden durch ethische Abstraktion. Also letztlich tatsächlich eine Übereinkunft, ein mehrheitlicher Konsens.
Gelten die Menschenrechte heute? ja oder nein?

Ich würde sagen, sie gelten in vielen Teilen der Welt nicht. Und selbst bei uns kann man sicherlich Fälle finden, wo sie nicht gelten, obwohl sie bei uns Vefassungsrang haben und wohl auch von einer überwiegenden Mehrheit befürwortet werden.
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Tarvoc
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Beitrag(#1817440) Verfasst am: 16.02.2013, 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Das sieht nur so aus, weil wir gerade speziell über diesen Aspekt diskutieren, den ich in der Tat für wichtig halte.

Okay. Kannst du denn dann was sagen zu den möglichen makroökonomischen Auswirkungen stark verminderten Massenkonsums, und eventuell wie du politisch damit umgehen willst?
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Beitrag(#1817445) Verfasst am: 16.02.2013, 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Das sieht nur so aus, weil wir gerade speziell über diesen Aspekt diskutieren, den ich in der Tat für wichtig halte.
Okay. Kannst du denn dann was sagen zu den möglichen makroökonomischen Auswirkungen stark verminderten Massenkonsums, und eventuell wie du politisch damit umgehen willst?

Du meinst, was die Konsequenzen für die Weltwirtschaft, Arbeitsplätze, Umwelt, Drittweltländer usw. wären, wenn man z.B. statt 7 schlechten Schnitzeln 2 gute essen würde?

Ich denke, das hätte tendenziell positive Auswirkungen. So eine Massentierhaltung beschäftigt ja nicht wirklich viele Menschen. Die 2-Schnitzel-Arbeitsplätze wären tendenziell hochwertiger als die 7-Schnitzel-Arbeitsplätze. Und für die Umwelt wäre es auch gut.

Vielleicht habe ich auch Deine Frage falsch verstanden?
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
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Beitrag(#1817446) Verfasst am: 16.02.2013, 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
So eine Massentierhaltung beschäftigt ja nicht wirklich viele Menschen.

Wie jetzt? Willst du das Prinzip Kundenverantwortung nur für Fleisch und nicht für alle Produkte? Oder wie darf ich das verstehen?

Natürlich kostet es z.B. Arbeitsplätze, wenn insgesamt deutlich weniger gekauft wird. Auch die Steuereinnahmen gehen zurück, was u.A. die Sozialsysteme unsicherer macht, etc.
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Beitrag(#1817454) Verfasst am: 16.02.2013, 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Das Motiv, strukturelle Schwächen gesellschaftlicher Verhältnisse mit der "Gier der Menschen" zu erklären, ist in der Tat ein christliches, bzw. allgemeiner gesagt ein religiöses.

Das sehe ich nicht so. Oben hast du, allerdings auch noch mit dem Adjektiv "christlich", von Moralismus gesprochen. Den Begriff halte ich für angemessener: Man braucht nämlich keine Religion, um per Moral gesellschaftliche Probleme zuzudecken; und umgekehrt gibt es auch in religiösen Kontexten Bestrebungen, genau das nicht zu tun.

Im Übrigen würde ich dir (und Skeptiker) durchaus zustimmen, dass das Fokussieren auf die Verantwortlichkeit des Einzelnen dieses Problem hat, dadurch die eigentlichen Ursachen des Problems im wirtschaftlichen System zu überdecken und letztlich zu befestigen.

Für ähnlich problematisch würde ich es aber halten, durch Verweis auf diese eigentlichen Ursachen die Mitverantwortung und das Mitprofitieren jedes Einzelnen einfach auszublenden. Es ist eben jeder Konsument mit in dieses verstrickt, und er trägt durch sein Verhalten auch dazu bei, es zu befestigen - oder u.U. eben nicht. Wer das ausblendet, begibt sich in die Gefahr, zum Lehnstuhlrevolutionär zu werden, der das reale Angehen von Problemen auf "nach der Revolution" verschiebt und sich bis dahin bequem zurücklehnt (in metaphorischer Hinsicht; das bequeme Zurücklehnen kann auch darin bestehen, "politisch" ganz doll aktiv zu sein und auf der "richtigen Seite" zu stehen, ohne sich um tatsächliche aktuelle Probleme irgendwie bekümmern zu müssen).

Am plausibelsten fände ich deswegen Ansätze, die an der individuellen Verstrickung jedes Einzelnen und den übergreifenden Ursachen gleichzeitig ansetzen. Und dann kann ein Boykottaufruf durchaus sinnvoller Teil einer Politik sein, die sich gleichzeitig gegen die gesetzlichen Grundlagen solcher Ausbeutung richtet und Ideen für anderes Wirtschaften entwickelt.
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(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 22286

Beitrag(#1817457) Verfasst am: 16.02.2013, 16:41    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
So eine Massentierhaltung beschäftigt ja nicht wirklich viele Menschen.

Wie jetzt? Willst du das Prinzip Kundenverantwortung nur für Fleisch und nicht für alle Produkte? Oder wie darf ich das verstehen?

Natürlich kostet es z.B. Arbeitsplätze, wenn insgesamt deutlich weniger gekauft wird. Auch die Steuereinnahmen gehen zurück, was u.A. die Sozialsysteme unsicherer macht, etc.

Nicht zwingend. Wenn weniger gekauft wird, aber Produkte, die durch bessere Produktionsbedingungen mehr kosten, muss sich das nicht auf die Summe des Umsatzes, Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Sozialabgaben auswirken.

Konkretes Beispiel: Wenn man nur zweimal pro Woche Fleisch isst, das aber aus ökologisch und sozial verantwortungsvoller Produktion, kann das durchaus genausoviel kosten wie das tägliche Billigfleisch, und es können auch genau so viele Arbeitsplätze etc. dranhängen. Oder hab ich da einen Denkfehler drin?
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(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 44684

Beitrag(#1817465) Verfasst am: 16.02.2013, 16:52    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Oben hast du, allerdings auch noch mit dem Adjektiv "christlich", von Moralismus gesprochen. Den Begriff halte ich für angemessener.

Ich verstehe deinen Einwand, aber das wäre wohl einen eigenen Thread wert.

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Es ist eben jeder Konsument mit in dieses verstrickt, und er trägt durch sein Verhalten auch dazu bei, es zu befestigen - oder u.U. eben nicht.

Es ist aber eben jeder nicht nur als Konsument darin verstrickt. Warum also die Fokussierung auf die Konsumentenfunktion?

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Am plausibelsten fände ich deswegen Ansätze, die an der individuellen Verstrickung jedes Einzelnen und den übergreifenden Ursachen gleichzeitig ansetzen. Und dann kann ein Boykottaufruf durchaus sinnvoller Teil einer Politik sein, die sich gleichzeitig gegen die gesetzlichen Grundlagen solcher Ausbeutung richtet und Ideen für anderes Wirtschaften entwickelt.

Dass ein Boykott u.U. Teil einer sinnvollen Politik sein kann, ist natürlich richtig. Das beinhaltet dann aber eben mehr als dass einem nur bestimmte Geschäftspraktiken nicht gefallen.

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Oder hab ich da einen Denkfehler drin?

Ich weiss nicht, ich muss da nochmal drüber nachdenken.
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Telliamed
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Beitrag(#1817473) Verfasst am: 16.02.2013, 17:05    Titel: Antworten mit Zitat

Sticky hat folgendes geschrieben:
Telliamed hat folgendes geschrieben:
Damit das nicht ganz untergeht, @sticky hat es am Anfang gebracht, und es ist noch einmal danach gefragt worden:

Die Wachfirma "H.E.S.S-security" Geschockt schon der Name! (absichtsvoll abgekürzt von "Hessen")ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine rechtsradikal dominierte Truppe, die die Arbeitskräfte einschüchtert.

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36094&key=standard_document_47527877


Und die hat eine Presseerklärung rausgegeben: http://www.hess-security.de/files/presseerklarung_15022013.pdf


Aha, H.E.S.S. Abkürzung für "Hensel"! Gut, ich habe nicht nachgeschaut gehabt, reiner Zufall also. skeptisch

Na ja, die Verfasser der Presseerklärung müssen sich vor ihre Truppe stellen.

Total harmlos die Jungs. Aber "schussichere Westen" in einem Amazon-Lager für Bücher?

Ich glaube übrigens, wir gehen hier angesichts des Streits der anderen mit diesem Thema unter.
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aztec
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Beitrag(#1817481) Verfasst am: 16.02.2013, 17:29    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/internethaendler-erstes-amazon-logistikzentrum-hat-einen-betriebsrat/7793030.html


Die Empörungswelle schlägt Wellen bis in die USA. Amazon gerät unter Druck.
Die ersten Aufwertungsversuche des angekratzten Images nehmen ihren Anlauf.

Reicht noch lange nicht!
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And I sincerely believe, with you, that banking establishments are more dangerous than standing armies; and that the principle of spending money to be paid by posterity, under the name of funding, is but swindling futurity on a large scale.

Thomas Jefferson, May 28, 1816

Letter to John Taylor
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step
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Beitrag(#1817489) Verfasst am: 16.02.2013, 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
So eine Massentierhaltung beschäftigt ja nicht wirklich viele Menschen.
Wie jetzt? Willst du das Prinzip Kundenverantwortung nur für Fleisch und nicht für alle Produkte? Oder wie darf ich das verstehen?

Natürlich für alle Produkte. Ich hatte nur dieses als Beispiel herausgegriffen, weil es da relativ einfach zu sehen ist.
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step
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Beitrag(#1817491) Verfasst am: 16.02.2013, 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

Telliamed hat folgendes geschrieben:
Ich glaube übrigens, wir gehen hier angesichts des Streits der anderen mit diesem Thema unter.

Das liegt wohl daran, daß es in bezug auf die inkriminierten Zustände keine wirklichen Meinungsverschiedenheiten gibt hier.
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Beitrag(#1817493) Verfasst am: 16.02.2013, 18:26    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Natürlich für alle Produkte. Ich hatte nur dieses als Beispiel herausgegriffen, weil es da relativ einfach zu sehen ist.

Es ist aber eben nicht mehr so einfach zu sehen, wenn du nicht nur ein Produkt herausgreifst, sondern alle Produkte zusammen betrachtest.
Wenn die Kunden bei allen Produkten verantwortungsbewusst kaufen und das teurer ist, dann kaufen sie z.B. vermutlich auch insgesamt weniger Produkte.
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