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Bravopunk
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Anmeldungsdatum: 08.03.2008
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Beitrag(#2124907) Verfasst am: 13.02.2018, 13:19    Titel: Re: Atomic Blonde VS John Wick Antworten mit Zitat

Jesus Christus hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
John Wick - Chapter 2Die Action ist auch gut. Meine grauen Zellen wurden nicht beansprucht, die hatten halt mal Sendepause. Aber Spaß macht sowas ja trotzdem. Unterhaltung hat viele Gesichter. zwinkern


Ich verstehe unter Spaß etwas anderes, als möglichst viele Menschen möglichst "elegant" zu ermorden. Die Geschmäcker sind halt verschieden.

Atomic Blonde hat mir besser gefallen. Der hat eine bessere Handlung und auch gute Action.


Ja nu. Schulterzucken Wie ich bereits schrieb:

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Unterhaltung hat viele Gesichter. zwinkern


Hast du sogar zitiert. Smilie
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Jesus Christus
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Anmeldungsdatum: 11.12.2013
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Wohnort: Tartaros

Beitrag(#2124910) Verfasst am: 13.02.2018, 13:31    Titel: Re: Atomic Blonde VS John Wick Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Jesus Christus hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
John Wick - Chapter 2Die Action ist auch gut. Meine grauen Zellen wurden nicht beansprucht, die hatten halt mal Sendepause. Aber Spaß macht sowas ja trotzdem. Unterhaltung hat viele Gesichter. zwinkern


Ich verstehe unter Spaß etwas anderes, als möglichst viele Menschen möglichst "elegant" zu ermorden. Die Geschmäcker sind halt verschieden.

Atomic Blonde hat mir besser gefallen. Der hat eine bessere Handlung und auch gute Action.


Ja nu. Schulterzucken Wie ich bereits schrieb:

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Unterhaltung hat viele Gesichter. zwinkern


Hast du sogar zitiert. Smilie


Tut mir leid, aber ich finde es gar nicht unterhaltsam mir anzusehen, wie ein mir nicht einmal sympathisch erscheinender Charakter möglichst viele Menschen ermordet, nur um sein eigenes Leben zu retten.
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Bravopunk
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Anmeldungsdatum: 08.03.2008
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Wohnort: Edo

Beitrag(#2124913) Verfasst am: 13.02.2018, 14:34    Titel: Re: Atomic Blonde VS John Wick Antworten mit Zitat

Jesus Christus hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Jesus Christus hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
John Wick - Chapter 2Die Action ist auch gut. Meine grauen Zellen wurden nicht beansprucht, die hatten halt mal Sendepause. Aber Spaß macht sowas ja trotzdem. Unterhaltung hat viele Gesichter. zwinkern


Ich verstehe unter Spaß etwas anderes, als möglichst viele Menschen möglichst "elegant" zu ermorden. Die Geschmäcker sind halt verschieden.

Atomic Blonde hat mir besser gefallen. Der hat eine bessere Handlung und auch gute Action.


Ja nu. Schulterzucken Wie ich bereits schrieb:

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Unterhaltung hat viele Gesichter. zwinkern


Hast du sogar zitiert. Smilie


Tut mir leid, aber ich finde es gar nicht unterhaltsam mir anzusehen, wie ein mir nicht einmal sympathisch erscheinender Charakter möglichst viele Menschen ermordet, nur um sein eigenes Leben zu retten.


Das braucht dir nicht leid zu tun. Trösten Nicht jedes Gesicht der Unterhaltung sieht für jeden gleich attraktiv aus.
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Bravopunk
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Beitrag(#2124980) Verfasst am: 14.02.2018, 08:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte die Tage in korrekter Reihenfolge die bisherigen fünf "Fluch der Karibik"-Filme angesehen. Den letzten sah ich dabei zum ersten und vermutlich auch letzen Mal. -.-

Ich fand immer, der erste hat nur eine recht dünne Existenzberechtigung von vornherein. Als Umsetzung einer Disneyland-Geisterbahn war es, verglichen mit anderen solchen Experimenten, jedoch halbwegs erträglich. Barbossa und Sparrow sind recht ikonische und gute Charaktere. Geoffrey Rush ist ein toller Schauspieler... Johnny Depp geht so. skeptisch

Insgesamt kann man sich sogar die ganze anfängliche Gore Verbinski-Trilogie gerne mal geben. Klar. Teil zwei und drei sind immer durchgeknallter und überfüllt mit immer mehr wahnwitzigem Okkultismus usw., auch die Effekte sind schlecht gealtert und sahen schon damals etwas zu überdreht aus... aber als Filmserie ist sie halbwegs konsistent und mit ein wenig gutem Willen kann man die Widersprüche und Logikfehler, die sogar jeden einzelnen dieser drei zerlöchern, einfach mal übersehen und nur die pseydopiratische Atmosphäre auf einen wirken lassen. Die ist nämlich angenehm dicht.

Der vierte Teil hat sich allein schon darin stark von den vorherigen dreien abgehoben, was ihren einzigen richtigen Pluspunkt sehr ins negative verschob. Aber wenigstens waren Sparrow und Barbossa wieder dabei und das machte Spaß. Smilie Auch Gibbs ist als dritter und einziger weiterer Charakter in allen fünf Filmen drin und daher einem wohl so ziemlich der drittsympathische von allen. Tatsächlich ist mir Barbossa so ein wenig ans Herz gewachsen. Er macht in allen fünf Filmen zusammen, die meisten und interessantesten Wendungen mit. Was allerdings nicht viel heißt, denn diese Filme sind generell sehr sparsam mit der Charakterentwicklung. Sparrow z. B. entwickelt sich überhaupt nicht weiter. Da er aufgrund seines Verhaltens im Allgemeinen der Beliebteste von allen ist und deshalb überhaupt erst der Grund, weshalb diese Filme bisher bis zu einem fünften Teil fortgeführt wurden, kann er auch nicht geändert werden, was ihn automatisch unendlich langweilig macht. Es ist seit dem vierten Film fast unmöglich geworden ihn noch sympathisch zu finden und für ihn zu sein. Er macht zwar am Ende vom vierten Film nochmal etwas, was recht selbstlos und gut wirkt, aber er bleibt doch irgendwie einfach nur ein hampelndes Arschloch.

Das ist vermutlich auch der Grund, weshalb Depp ihn nicht mehr gut verkauft bekommt. Im fünften Film merkt man erst so richtig, wie wenig er sich für das Drehbuch interessiert haben muss, als er für den Film zugesagt hat. Depp kann offensichtlich sich nicht mehr dazu bringen auch nur ein wenig Anstrengung in Sparrow zu investieren. Ich kanns ihm nicht verübeln, denn das Drehbuch ist grottenschlecht. Wenn ich er wäre würde ich auch nur noch den Check kassieren und mich nicht mehr um den Rest scheren.

"Eine Karte die kein Mann lesen kann." ... "Ich bin kein Mann." Wie ekelerregend kann man dieses Thema breittreten? Jeder, der den Film nicht gesehen hat, was, wie ich sehr hoffen, fast jeder sein dürfte, wird diese Sätze vielleicht nicht sofort verstehen. Ich mochte diese irgendwie saudummen Wendung schon in "Die Rückkehr des Königs" nicht besonders. Eowyn war mir aber sympathisch und deshalb war es mir egal. Auch sonst ist Tolkien dem dümmlichen dritte oder vierte Welle Feminismus unverdächtig, daher nehme ich ihm das nicht übel. In diesem Film hier wird des Thema aber echt totgetreten. Die Frau ist die Einzige, die eine Sternenkarten lesen kann. Argh In einem Film über Seeleute. Ohnmacht Mann... Disney. Schiebt euch eure Doofenpropaganda doch bitte einfach bis zum Anschlag in den Arsch. Da ist sie besser aufgehoben. "... und weil ich eine Frau bin, zahle ich ihnen das Doppelte." Suspekt Fickt euch doch einfach, okay? Ja? Smilie Fickt euch doch bitte einfach ins Knie.

Die Frau war übrigens eine totale Mary Sue. Ihr männlicher Gegenspieler, der Sohn von William Turner (der, wie wir uns vermutlich nicht erinnern, im dritten Teil den Platz von Davy Jones auf der "Flying Dutchman" als Kapitän einnahm), der seinen Vater von dessen Fluch befreien will, ist übrigens auch ein Larry Stu. Von daher passt es wieder. Disney und ihre Helfershelfer können offensichtlich keine Charaktere mehr schreiben, die nicht in allem, was sie tun, einfach nur perfekt sind. Das ist vermutlich dann auch der Grund, weshalb Barbossa am Ende vom fünften Film (mal wieder) stirbt. Er ist einfach moralisch zu ambivalent und zu interessant, um in diesem Franchise noch weiter zu leben... oder Geoffrey Rush hat nur zugestimmt unter der Bedingung danach nie wieder mitspielen zu müssen. Gut für ihn, wenns so ist. Daumen hoch!

Der Spoiler war übrigens Absicht. Der nächste auch: Er ist der Vater der Mary Sue. Ist aber völlig irrelevant.

Javier Bardem war in "No Country for old Men" und in "Biutiful". Was zum Arsch denkt der sich dabei für solchen Schrott wie dem hier zu unterschreiben? Ist der völlig bekloppt oder sowas? Pillepalle

Egal. Die Story ist jedenfalls scheiße. Jeder Plotpunkt ist grauenhaft unkreativ. Es gibt einige rote Heringe, die nirgendwo hinführen und die eine Hexe existierte vermutlich nur, weil die Autoren und Regisseure hiervon unbedingt so einen Charakter haben wollten, aber leider hinnehmen mussten, dass der aus dem zweiten und dritten Film (Kalypso) leider nicht mehr zur Verfügung stand. Die Dialoge sind einfach nur zum Kotzen. Bardem lässt ganz am Anfang den (englischen) Titel des Films fallen (title dropping nennt man das, deshalb meine holprige Verdeutschung) und zwar in einem Kontext, der rein gar keinen Sinn ergab und, etwa eine Stunde später, sich als blanke Lüge herausstellte. Denn dann erzählt er Barbossa eben doch eine Geschichte. (Der Titel lautet "Dead Men tell no Tales".)

Es geht mir bei der Kritik an der Frau übrigens nicht darum starke, weibliche Charaktere zu verunglimpfen. Denn genau das ist sie eben nicht. Im ersten Film gab es eine junge, schwarze Frau in der Crew, die Sparrow und Turner anheuern, die Sparrow sofort in die Schnauze haut. Ich fand die sehr sympathisch. Sie war eine starke Persönlichkeit, dich ich gerne näher kennengelernt hätte und deren Charakterentwicklung Luft hatte in der Crew und Story... leider verschwindet sie irgendwann, mehr oder weniger, komplett aus dem Film und taucht in den späteren Filmen auch nicht mehr auf.

Es geht Disney nicht um starke, weibliche Charaktere. Es geht ihnen um verblödete Propaganda. Männer = doof und sexistisch. Frauen = fähig und intelligent. Das war in den früheren Filmen noch nicht so drin. In dem fünften schon. Und war so plump und einfallslos, dass es mir Kopfschmerzen bereitet. Traurig Ich könnte, selbst wenn ich wollte, nicht so schlecht schreiben. Ich weiß nicht, wie die das immer wieder schaffen. In einer Szene kommt die Frau in ein Haus mit dem Schild davor "No Dogs, No Women" oder so. Und drinnen sind lauter wissenschaftliche Geräte, eine Sternenkarte und ein riesiges Teleskop. Sie geht sofort hin und dreht dran rum. Dann kommt ein sexistisches Stereotyp zur Tür rein, ein Nerd, beladen mit Papieren und schaut sie empört an und sagt "Noch nie hat eine Frau meinen Hershel berührt." (nagelt mich bitte nicht auf den exakten Wortlaut fest). Da saß ich einfach nur da und dachte mir: Wollt ihr mich verarschen? zornig Er nannte sein Teleskop "Hershel". Aber der Wortlaut suggerierte, dass er damit auch seinen Penis hätte meinen können. Sie antwortet ihm darauf übrigens, dass sie in den zwei Sekunden, die sie am Teleskop verbracht hatte, seinen Winkel korrigiert hätte und noch ein bisschen mehr über einen Blutmond, demonstriert ihm also ihre fachliche Eignung. Er reagiert, indem er sie eine Hexe nennt und kurz darauf mit einer Pistole bedroht.

Geht doch alle kacken, Mann. Böse Kann doch nicht wahr sein! Wer glaubt denn bitte, dass das gut geschrieben ist? Wer glaubt denn, dass diese Szene für irgendetwas anderes im Film ist, außer zu zeigen, wie geil sie doch ist, weil sie eine Frau ist und wie doof und sexistisch die untervögelten Nerds doch sind. Eklig. Einfach nur widerwärtig. Ungustiöses im Blickfeld

...

Ich glaub das reicht. Das gibt so einen kleinen Eindruck, wie sehr mich dieser Film gestern Abend frustriert hat. Er ist scheiße und ich kann diesen Bullshit nicht mehr haben... andererseits macht es mir auch eine gewisse Freude den Dreck auseinander zu nehmen. zynisches Grinsen Also werde ich wohl aus diesem Grund damit fortfahren mir solchen Scheiß anzusehen.

Niemand in dem Film überzeugt so richtig. Besonders stark nachgelassen hat Johnny Depp. Der Beste war Geoffrey Rush. In jedweder anderer Hinsicht ist der Film völlig unanschaubar. Sogar der viertel Film war, um Vergleich hierzu, regelrecht clever.

Na ja. Nur reichts aber auch. Sehr glücklich
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Wilson
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Beitrag(#2124993) Verfasst am: 14.02.2018, 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab nicht einen Teil gesehen.
Lass ich jetzt auch.
Und g. Rush finde ich auch sehr gut in seinem Beruf.
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Bravopunk
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Beitrag(#2125337) Verfasst am: 16.02.2018, 16:34    Titel: Antworten mit Zitat

Muss man auch nicht gesehen haben. Wie gesagt: Die Gore Verbinski-Trilogie (die ersten drei Filme), haben eine gewisse atmosphärische Dichte und sogar noch Stories, die so halbwegs interessant und lustig zu verfolgen sind. Smilie Sie sind allerdings auch echt nass. Will sagen: Es gibt kaum eine Szene, wo die Schauspieler nicht wie begossene Pudel aussehen. Besonders in Teil zwei und drei. Den Rest, inklusive eventueller zukünfiger Filme, kann man getrost links liegen lassen.

Heute waren dran (in dieser Reihenfolge):

Der heilige Berg

Wenn man wollte könnte man wohl in jede einzelne Szene endlose Deutungen reininterpretieren. Fragt sich nur: Will man das? Traurig Hatte ich heute keine Lust zu und hab ihn mir ohne das angesehen. Geht auch. Eine sehr verblüffende Idee für einen Film. Hat mir in seiner Anarchie besser gefallen als die Versuche von dem meinerseits ungeliebten Jean-Luc Godard. Vor allem, weil sie konsequenter war und sich nicht hinter ihrer Filmkritik versteckte. Schon gar nicht um den Zuschauer zu schockieren. Das vor-den-Kopf-stoßen des Publikums war um einiges leichtfüßiger und selbstverständlicher und nicht so mit der Brechstange, wie bei Godard. Er hatte all die Eleganz, die ich in "Elf Uhr nachts" so schmerzlich vermisst hatte. Er erinnerte außerdem an "Ein andalusischer Hund", den ich bisher leider noch nicht ganz sehen konnte. Anders als bei Godard hatte jedes Element eben einen Sinn außer der Verarsche des Publikums. Fand ich gut. Smilie Aber, wie gesagt: Da muss ich mich ein andernmal vorsetzen und die Deutungen herauspuzzlen. Einiges wurde ja sofort nach dem Ende schon viel klarer. Der Rest benötigt wohl mehr Geduld. skeptisch



The VVitch

Bis auf das Ende könnte man sich glatt vorstellen, dass sowas wirklich zu den Zeiten der Pilger so passiert sein könnte. Es ist sehr spannend und gut bildlich eingefangen. Der Gebrauch von künstlichem Licht ist sehr unauffällig mithin sogar gar nicht vorhanden, was die Spannung nochmal erhöht, auch wenn es oft sehr dunkel ist und man kaum was sieht... oder besser: gerade deswegen. Sehr gute Schauspieler waren auch drin. Ihre Leistung überzeugte zu jeder Minute. Wirklich ein guter Gruselfilm. Smilie



Paprika

Die Vermischung von Realität und Traum verwirrt erst, macht aber nach hinten raus immer mehr Sinn, auch wenn die philosophischen Paraphrasierungen der Charaktere nicht unbedingt viel von solchem enthalten. Sehr gut animiert mit wunderschönen Lösungen für Bewegung und Kamerafahrten. Die Figuren kommen mir etwas zu plötzlich in die Geschichte, weshalb ich Schwierigkeiten hatte mich in sie einzufühlen, aber am Ende spielte auch das keine große Rolle mehr. Ein schöner Anime. Ich liebe es...
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smallie
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Beitrag(#2125394) Verfasst am: 17.02.2018, 09:37    Titel: Antworten mit Zitat

Alles etwas verspätet.

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Spiderman Homecoming

Gut. Smilie Nach den beiden "Amazing Spiderman"-Kackefesten, war das hier wie Balsam für die Seele. Ich liebe es... Ein paar kleine Plotholes sind mir aufgefallen und ein paar Dialoge fand ich leicht fehlgeleitet, dass kann aber auch an der deutschen Übersetzung liegen. Werd mir die Originalfassung auf jeden Fall auch nochmal geben, um das zu kontrollieren. Insgesamt eine sehr runde Sache, die Lust auf mehr macht und viele, viele schöne Ideen hatte, die ich sehr genossen habe. Sehr glücklich Auch der Humor traf meinen Sinn, weil recht ironiehaltig. Die After-Credit-Scene ist echt spitze! Lachen Sooo viel Ironie. Cool

Ja. Kann man sich angucken. Sehr unterhaltsam. Coole Sache, das...

In der Tat, sehr gelungen.



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Vaiana

Jetzt weiß ich endlich, was mich an dem Film so sehr stört: Er ist eine schlechte Kopie von "Prinzessin Mononoke". Es lag mir schon lange auf der Zunge, jetzt hab ich es gefunden. Wenn Disney versucht derart tiefgründige und gut geschriebene Geschichten in ihren Jargon zu übersetzen, kann dabei nur Schrott rauskommen. Mit den Augen rollen

Du alter Hater. Zustimmung

Ich finde, Disney erlebt ein golden age. Die machen gerade die besten Filme ihrer 80-jährigen Geschichte. (Muß das mal gesondert aufschreiben in Disney vs. Ghibli.)



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Findet Dorie

Doof. Traurig Zu etwa 80 % eine reine Kopie des ersten Films und völlig einfallslos. Die liebevollen Eltern von Dorie fand ich nett und schön sie mit ihr interagieren zu sehen. Auch der Klimax war schön gemacht. Ansonsten... meh. skeptisch ...

Herr Rochen, Dories Vater und vielleicht noch ein bisschen Nemo. Das sind die einzigen drei männlichen Charaktere, die keine grummeligen Miesepeter oder Trottel sind.

Hank, der Septopus, geht schon in Ordnung.


Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Alle weiblichen Charaktere sind nett und höflich und immer gut gelaunt. ... Fick mir einer den Schwan. -.-

Und was ist mit Becky? Bat shit crazy.



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Rio 2

Ich erinnere mich daran den ersten Film echt verachtet zu haben. Vor allem wegen dem kleinen gelben und dem rot-grauen Vogel. Die zwei haben mich echt tierisch angekotzt. Auch sonst war der Film einfach nicht der Bringer. Schulterzucken

Fürchterlich. Alle beide und der erste noch mehr.



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Phantastische Tierwesen

War ganz okay, hat mich aber auch nicht so richtig begeistert. Die Charaktere und ihre Vorstellung dem Publikum gegenüber, war etwas zu knapp geraten, um sich so ganz in sie reinzufühlen und auch zu sehen, wie sie zu den Schlussfolgerungen kamen, die sie taten. Schulterzucken Sonst war es aber nett. Visuell hübsch, sag ich mal. Smilie

Ich fand den sehr geschmeidig erzählt. Routiniert, im positiven Sinn. Bin gespannt, wie's weitergeht.



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Ich hatte die Tage in korrekter Reihenfolge die bisherigen fünf "Fluch der Karibik"-Filme angesehen. Den letzten sah ich dabei zum ersten und vermutlich auch letzen Mal. -.-

Ist es der zweite, in dem das Herz von Davy Jones gesucht wird? Den halte ich für passabel. Die anderen kann ich nicht mal richtig auseinander halten.

Der jüngste war wohl ein Versuch, mit den Darstellern ein letztes mal einen Film zu drehen, bevor sie zu alt werden, um in ihren Rollen noch zu überzeugen. Leider überzeugen sie dennoch nicht.



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
"Eine Karte die kein Mann lesen kann." ... "Ich bin kein Mann." Wie ekelerregend kann man dieses Thema breittreten? Jeder, der den Film nicht gesehen hat, was, wie ich sehr hoffen, fast jeder sein dürfte, wird diese Sätze vielleicht nicht sofort verstehen. Ich mochte diese irgendwie saudummen Wendung schon in "Die Rückkehr des Königs" nicht besonders. Eowyn war mir aber sympathisch und deshalb war es mir egal. Auch sonst ist Tolkien dem dümmlichen dritte oder vierte Welle Feminismus unverdächtig, daher nehme ich ihm das nicht übel.

Im Englischen ist das überzeugender. No men/No man = kein Mensch/kein Mann.



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Disney und ihre Helfershelfer können offensichtlich keine Charaktere mehr schreiben, die nicht in allem, was sie tun, einfach nur perfekt sind.

Pirates ist eher ein Jerry-Bruckheimer-Franchise. Ich vermute, der bringt seine eigenen Schreiber mit. Mit Lasseter-Disney hat das wenig zu tun.



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Javier Bardem war in "No Country for old Men" und in "Biutiful". Was zum Arsch denkt der sich dabei für solchen Schrott wie dem hier zu unterschreiben? Ist der völlig bekloppt oder sowas? Pillepalle

So ein paar Mio. Gage sind sicher ein starkes Argument.
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Wilson
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Beitrag(#2125402) Verfasst am: 17.02.2018, 12:53    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Der heilige Berg

Wenn man wollte könnte man wohl in jede einzelne Szene endlose Deutungen reininterpretieren. Fragt sich nur: Will man das? Traurig Hatte ich heute keine Lust zu und hab ihn mir ohne das angesehen. Geht auch. Eine sehr verblüffende Idee für einen Film. Hat mir in seiner Anarchie besser gefallen als die Versuche von dem meinerseits ungeliebten Jean-Luc Godard. Vor allem, weil sie konsequenter war und sich nicht hinter ihrer Filmkritik versteckte. Schon gar nicht um den Zuschauer zu schockieren. Das vor-den-Kopf-stoßen des Publikums war um einiges leichtfüßiger und selbstverständlicher und nicht so mit der Brechstange, wie bei Godard. Er hatte all die Eleganz, die ich in "Elf Uhr nachts" so schmerzlich vermisst hatte. Er erinnerte außerdem an "Ein andalusischer Hund", den ich bisher leider noch nicht ganz sehen konnte. Anders als bei Godard hatte jedes Element eben einen Sinn außer der Verarsche des Publikums. Fand ich gut. Smilie Aber, wie gesagt: Da muss ich mich ein andernmal vorsetzen und die Deutungen herauspuzzlen. Einiges wurde ja sofort nach dem Ende schon viel klarer. Der Rest benötigt wohl mehr Geduld. skeptisch


Alejandro Jodorowsky's Holy Mountain/Montana Sacra ?



ich sah endlich; ghost in the shell.

ich sehe ja so zukuntsvisionen von stadt mit bunten lichtern, hologrammen usw. zu gerne. darüberschwebende kamera...
(entspricht aber nicht unbedingt meinen vorstellungen von künftiger optimaler städteplanung)

der film war rasant aber nicht so, dass man sich im wirrwarr verliert und kompfschmerzen bekommt, wenn man schon die jugend hinter sich gelassen hat.

die animationen sind ganz originell und die der inhalt geht so. nichts neues eben in der mensch- maschine-Problematik
allerdings habe ich am ende, als der böse unternehmer hingerichtet wurde überlegt:
soll das eine warnung sein? jetzt wird zurückgeschossen! zwinkern
ansonsten wäre das ja moralisch fragwürdig...
insgesamt: kann man durchaus zur unterhaltung schauen- solide.



ps ich habe null ahnung vom original.
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Wilson
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Beitrag(#2125408) Verfasst am: 17.02.2018, 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.youtube.com/watch?v=atfc-l71T2s

aus Schottys Kampf, einer Folge der Serie Der Tatortreiniger

schnock!
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Bravopunk
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Beitrag(#2125414) Verfasst am: 17.02.2018, 14:31    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Zitat:

Der heilige Berg

Wenn man wollte könnte man wohl in jede einzelne Szene endlose Deutungen reininterpretieren. Fragt sich nur: Will man das? Traurig Hatte ich heute keine Lust zu und hab ihn mir ohne das angesehen. Geht auch. Eine sehr verblüffende Idee für einen Film. Hat mir in seiner Anarchie besser gefallen als die Versuche von dem meinerseits ungeliebten Jean-Luc Godard. Vor allem, weil sie konsequenter war und sich nicht hinter ihrer Filmkritik versteckte. Schon gar nicht um den Zuschauer zu schockieren. Das vor-den-Kopf-stoßen des Publikums war um einiges leichtfüßiger und selbstverständlicher und nicht so mit der Brechstange, wie bei Godard. Er hatte all die Eleganz, die ich in "Elf Uhr nachts" so schmerzlich vermisst hatte. Er erinnerte außerdem an "Ein andalusischer Hund", den ich bisher leider noch nicht ganz sehen konnte. Anders als bei Godard hatte jedes Element eben einen Sinn außer der Verarsche des Publikums. Fand ich gut. Smilie Aber, wie gesagt: Da muss ich mich ein andernmal vorsetzen und die Deutungen herauspuzzlen. Einiges wurde ja sofort nach dem Ende schon viel klarer. Der Rest benötigt wohl mehr Geduld. skeptisch


Alejandro Jodorowsky's Holy Mountain/Montana Sacra ?


Ja. Smilie

Heute war dran:

Fahrenheit 451

Auch ein sehr guter Film. Eine faszinierende Utopie und eine Gesellschaftsdichotomie, die mich stark an Lanthimos "The Lobster" erinnerte. Vermutlich hatte er es sich bei Truffaut abgeschaut. Fast verblüfft hat mich die eigentlich triviale Erkenntnis, die mir kam, dass sich jene, die eine Gesellschaft durch ihre Gesetze und Regeln zu Asozialen stempelt, zwangsweise in dieser Gesellschaft ein an ihren Werten gemessen asoziales Verhalten an den Tag legen müssen. So sehr sich Montag eigentlich immer mehr wie ein normaler Mensch verhält, je mehr er diesen Regeln entflieht, so asozial und aneckend, so unerträglich wirkt er doch für all jene, die nach diesen Regeln dieser Gesellschaft gerne leben und deren Einhaltung als Glück empfinden (sei es nun, weil es so wirklich auf sie wirkt oder weil sie es lang genug haben eingetrichtert bekommen).

Ich fand die Szenen, wo durch Rückwärtsabspielen getrickst wurde sehr charmant. Ich liebe es... Ich mag sowas sehr und es hatte auch eine starke Symbolkraft nach hinten raus.

Truffaut gefällt mir, gemessen an diesem, einzigen Film, den ich bisher von ihm kenne. In der Nouvelle Vague ist er Godard um Welten voraus und um einiges besser und geschickter in seinem Stil. Coole Sache, das...

Ich bin ein wenig stolz auf mich, dass ich Cyril Cusack wiedererkannt hatte, der hier den Captain gab und desse Profil ich noch als Matto aus "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle" kannte. Sehr glücklich (Musste seinen Namen allerdings erst googlen. Verlegen )
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Beitrag(#2125416) Verfasst am: 17.02.2018, 14:59    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:
Alles etwas verspätet.

...

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Vaiana

Jetzt weiß ich endlich, was mich an dem Film so sehr stört: Er ist eine schlechte Kopie von "Prinzessin Mononoke". Es lag mir schon lange auf der Zunge, jetzt hab ich es gefunden. Wenn Disney versucht derart tiefgründige und gut geschriebene Geschichten in ihren Jargon zu übersetzen, kann dabei nur Schrott rauskommen. Mit den Augen rollen

Du alter Hater. Zustimmung

Ich finde, Disney erlebt ein golden age. Die machen gerade die besten Filme ihrer 80-jährigen Geschichte. (Muß das mal gesondert aufschreiben in Disney vs. Ghibli.)


Mach das. Bin gespannt. Smilie

Ich sag aber jetzt schon, dass ich das mit dem golden age anders sehe. Sie machen zwar viel und auf dem ersten Blick ist jedes davon anders als das Vorige und bunt und einfallsreich, schaut man allerdings genauer hin erkennt man schnell, dass alles nur nach dem immergleichen Schema F, nahezu lieblos hingekleisterte Massenunterhaltung von der Stange ist, die nur die erfolgreichen und beliebten Klischees runterorgelt und dementsprechend voller Fanservice und Plattitüden steckt.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Findet Dorie

Doof. Traurig Zu etwa 80 % eine reine Kopie des ersten Films und völlig einfallslos. Die liebevollen Eltern von Dorie fand ich nett und schön sie mit ihr interagieren zu sehen. Auch der Klimax war schön gemacht. Ansonsten... meh. skeptisch ...

Herr Rochen, Dories Vater und vielleicht noch ein bisschen Nemo. Das sind die einzigen drei männlichen Charaktere, die keine grummeligen Miesepeter oder Trottel sind.

Hank, der Septopus, geht schon in Ordnung.


Hank ist allerdings auch anfangs sehr grummelig und egoistisch. Eigentlich bis fast bis zum Ende durch.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Alle weiblichen Charaktere sind nett und höflich und immer gut gelaunt. ... Fick mir einer den Schwan. -.-

Und was ist mit Becky? Bat shit crazy.


Keine Sprechrolle und außerdem ein Comic Relief. Zählt also, wenn überhaupt, nur so halb.

...

Ich gebe aber zu, dass ich, was solche Darstellungen von männlichen und weiblichen Rollen, sofern sie eben gehäuft in eine bestimmte Richtung erfolgen, zuweilen zu hart bewerte. Beim fünften "Fluch der Karibik" Film möchte ich das auch nicht ganz ausschließen. Verlegen Andererseits passt es auch wieder in diese Masche der billigen und beliebten Klischees, die, wenn man mich fragt, eigentlich das Gegenteil von aufgeklärtem Gleichberechtigungsbewusstsein sind. Wenn es einem schwer fällt eine Frau als unsympathisch oder gar böse darzustellen, dann hauptsächlich, weil man das Rollenbild der Frau als gute, mütterliche Kümmerin nicht aufzuweichen bereit ist, das aber in den real existierenden Frauen und Mädchen noch nie so allgegenwärtig war, wie die Kirche und andere Institutionen es vielleicht gewollt hätten, weshalb solcherlei Propaganda ja überhaupt erst existiert. Frauen sind ambivalent und voll und ganz verantwortlich für ihre Taten. Nimmt man ihnen dies, macht man sie ja erstrecht zum Spielball des Patriachats (welches man damit also eben nicht bekämpft - lassen wir mal hingestellt, ob es überhaupt je genug Macht hatte, um auch nur dem geringsten Widerstand zu standzuhalten -, sondern ihm erst zu seiner Macht verhilft).

Davon ausgehend würde ich das golden age von Disney (und auch Pixar) eher so zwischen "Toy Story 2" und "Rapunzel" anlegen und überdies behaupten, dass sie sich derzeit auf einem recht starken Abwärtstrend befinden, was die Qualität (und Durchsetzung mit dummer, fehlgeleiteter, gesellschafspolitischer Propaganda) ihrer Werke angeht. Die Einnahmen stehen auf einem anderen Blatt.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Rio 2

Ich erinnere mich daran den ersten Film echt verachtet zu haben. Vor allem wegen dem kleinen gelben und dem rot-grauen Vogel. Die zwei haben mich echt tierisch angekotzt. Auch sonst war der Film einfach nicht der Bringer. Schulterzucken

Fürchterlich. Alle beide und der erste noch mehr.


Schulterzucken Ja mei.

smallie hat folgendes geschrieben:


...

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Ich hatte die Tage in korrekter Reihenfolge die bisherigen fünf "Fluch der Karibik"-Filme angesehen. Den letzten sah ich dabei zum ersten und vermutlich auch letzen Mal. -.-

Ist es der zweite, in dem das Herz von Davy Jones gesucht wird?


Ja.

smallie hat folgendes geschrieben:
Den halte ich für passabel. Die anderen kann ich nicht mal richtig auseinander halten.

Der jüngste war wohl ein Versuch, mit den Darstellern ein letztes mal einen Film zu drehen, bevor sie zu alt werden, um in ihren Rollen noch zu überzeugen. Leider überzeugen sie dennoch nicht.


So isses. Hoffen wir daher, dass du recht hast und sie keine weiteren Filme mehr machen. Smilie

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
"Eine Karte die kein Mann lesen kann." ... "Ich bin kein Mann." Wie ekelerregend kann man dieses Thema breittreten? Jeder, der den Film nicht gesehen hat, was, wie ich sehr hoffen, fast jeder sein dürfte, wird diese Sätze vielleicht nicht sofort verstehen. Ich mochte diese irgendwie saudummen Wendung schon in "Die Rückkehr des Königs" nicht besonders. Eowyn war mir aber sympathisch und deshalb war es mir egal. Auch sonst ist Tolkien dem dümmlichen dritte oder vierte Welle Feminismus unverdächtig, daher nehme ich ihm das nicht übel.

Im Englischen ist das überzeugender. No men/No man = kein Mensch/kein Mann.


Überzeugender würde ich das nicht nennen. Es ist bestenfalls ein besseres Wortspiel, was aber, für meine Begriffe soviel heißt wie, dass die eine Scheiße etwas mehr nach Rosen stinkt als die andere. Cool

Ich bin kein großer Freund von Wortspielen. Auch so ein Grund, weshalb ich solche Filme nicht wertschätzen kann.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Disney und ihre Helfershelfer können offensichtlich keine Charaktere mehr schreiben, die nicht in allem, was sie tun, einfach nur perfekt sind.

Pirates ist eher ein Jerry-Bruckheimer-Franchise. Ich vermute, der bringt seine eigenen Schreiber mit. Mit Lasseter-Disney hat das wenig zu tun.


Davon würde ich nicht unbedingt ausgehen. Die Firmendoktrin dürfte sich durch alle Bereiche gleichermaßen erstrecken. Die Ähnlichkeiten zu den Aussagen in anderen Filmen unter Disneys Label sind da für mich sehr vielsagend.

Man nehme nur mal "The Incredibles 2". Endgültige Aussagen über dessen Qualität spar ich mir auf, bis ich ihn gesehen habe, aber der letzte Trailer versprach da überhaupt nichts gutes. Wenn man mich fragt, machen sie da so gut wie jeden Fehler, von dem ich gehofft hatte Brad Bird wäre geschickt genug sie um jeden Preis zu vermeiden. Besonders bezogen auf den ersten Film, in dem eben jeder Charakter schon einen sehr guten Bogen hatte, so dass sie zu einer harmonischen Familie zusammenwuchsen. Direkt daran anschließend neue Bögen aufzubauen dürfte sich mit fast 100 %iger Sicherheit mit dem Inhalt des vorherigen Films schneiden. Und der war immerhin sehr gut. Das ist so ein Grund, warum zweite Teile fast immer schwächer sind als der erste und es sieht ganz danach aus, als würde das auch hier wieder stimmen.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Javier Bardem war in "No Country for old Men" und in "Biutiful". Was zum Arsch denkt der sich dabei für solchen Schrott wie dem hier zu unterschreiben? Ist der völlig bekloppt oder sowas? Pillepalle

So ein paar Mio. Gage sind sicher ein starkes Argument.


Wenns das Wert ist dafür seine künstlerische Integrität an den Nagel zu hängen. Traurig Dasselbe sieht man ja auch bei Michael Fassbender. Traurig, traurig, traurig. Wie Theo Lingen sagen würde. Deprimiert
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Beitrag(#2125687) Verfasst am: 19.02.2018, 18:56    Titel: Antworten mit Zitat

Pieta von KIm Ki-Duk

hätte ich das gewusst...ich war versucht mittendrin auszuschalten

aber es ist wie da steht: "grausam und faszinerend
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Beitrag(#2125703) Verfasst am: 19.02.2018, 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
Alles etwas verspätet.

...

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Vaiana

Jetzt weiß ich endlich, was mich an dem Film so sehr stört: Er ist eine schlechte Kopie von "Prinzessin Mononoke". Es lag mir schon lange auf der Zunge, jetzt hab ich es gefunden. Wenn Disney versucht derart tiefgründige und gut geschriebene Geschichten in ihren Jargon zu übersetzen, kann dabei nur Schrott rauskommen. Mit den Augen rollen

Du alter Hater. Zustimmung

Ich finde, Disney erlebt ein golden age. Die machen gerade die besten Filme ihrer 80-jährigen Geschichte. (Muß das mal gesondert aufschreiben in Disney vs. Ghibli.)


Mach das. Bin gespannt. Smilie

Ich sag aber jetzt schon, dass ich das mit dem golden age anders sehe. Sie machen zwar viel und auf dem ersten Blick ist jedes davon anders als das Vorige und bunt und einfallsreich, schaut man allerdings genauer hin erkennt man schnell, dass alles nur nach dem immergleichen Schema F, nahezu lieblos hingekleisterte Massenunterhaltung von der Stange ist, die nur die erfolgreichen und beliebten Klischees runterorgelt und dementsprechend voller Fanservice und Plattitüden steckt.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Findet Dorie

Doof. Traurig Zu etwa 80 % eine reine Kopie des ersten Films und völlig einfallslos. Die liebevollen Eltern von Dorie fand ich nett und schön sie mit ihr interagieren zu sehen. Auch der Klimax war schön gemacht. Ansonsten... meh. skeptisch ...

Herr Rochen, Dories Vater und vielleicht noch ein bisschen Nemo. Das sind die einzigen drei männlichen Charaktere, die keine grummeligen Miesepeter oder Trottel sind.

Hank, der Septopus, geht schon in Ordnung.


Hank ist allerdings auch anfangs sehr grummelig und egoistisch. Eigentlich bis fast bis zum Ende durch.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Alle weiblichen Charaktere sind nett und höflich und immer gut gelaunt. ... Fick mir einer den Schwan. -.-

Und was ist mit Becky? Bat shit crazy.


Keine Sprechrolle und außerdem ein Comic Relief. Zählt also, wenn überhaupt, nur so halb.

...

Ich gebe aber zu, dass ich, was solche Darstellungen von männlichen und weiblichen Rollen, sofern sie eben gehäuft in eine bestimmte Richtung erfolgen, zuweilen zu hart bewerte. Beim fünften "Fluch der Karibik" Film möchte ich das auch nicht ganz ausschließen. Verlegen Andererseits passt es auch wieder in diese Masche der billigen und beliebten Klischees, die, wenn man mich fragt, eigentlich das Gegenteil von aufgeklärtem Gleichberechtigungsbewusstsein sind. Wenn es einem schwer fällt eine Frau als unsympathisch oder gar böse darzustellen, dann hauptsächlich, weil man das Rollenbild der Frau als gute, mütterliche Kümmerin nicht aufzuweichen bereit ist, das aber in den real existierenden Frauen und Mädchen noch nie so allgegenwärtig war, wie die Kirche und andere Institutionen es vielleicht gewollt hätten, weshalb solcherlei Propaganda ja überhaupt erst existiert. Frauen sind ambivalent und voll und ganz verantwortlich für ihre Taten. Nimmt man ihnen dies, macht man sie ja erstrecht zum Spielball des Patriachats (welches man damit also eben nicht bekämpft - lassen wir mal hingestellt, ob es überhaupt je genug Macht hatte, um auch nur dem geringsten Widerstand zu standzuhalten -, sondern ihm erst zu seiner Macht verhilft).

Davon ausgehend würde ich das golden age von Disney (und auch Pixar) eher so zwischen "Toy Story 2" und "Rapunzel" anlegen und überdies behaupten, dass sie sich derzeit auf einem recht starken Abwärtstrend befinden, was die Qualität (und Durchsetzung mit dummer, fehlgeleiteter, gesellschafspolitischer Propaganda) ihrer Werke angeht. Die Einnahmen stehen auf einem anderen Blatt.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Rio 2

Ich erinnere mich daran den ersten Film echt verachtet zu haben. Vor allem wegen dem kleinen gelben und dem rot-grauen Vogel. Die zwei haben mich echt tierisch angekotzt. Auch sonst war der Film einfach nicht der Bringer. Schulterzucken

Fürchterlich. Alle beide und der erste noch mehr.


Schulterzucken Ja mei.

smallie hat folgendes geschrieben:


...

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Ich hatte die Tage in korrekter Reihenfolge die bisherigen fünf "Fluch der Karibik"-Filme angesehen. Den letzten sah ich dabei zum ersten und vermutlich auch letzen Mal. -.-

Ist es der zweite, in dem das Herz von Davy Jones gesucht wird?


Ja.

smallie hat folgendes geschrieben:
Den halte ich für passabel. Die anderen kann ich nicht mal richtig auseinander halten.

Der jüngste war wohl ein Versuch, mit den Darstellern ein letztes mal einen Film zu drehen, bevor sie zu alt werden, um in ihren Rollen noch zu überzeugen. Leider überzeugen sie dennoch nicht.


So isses. Hoffen wir daher, dass du recht hast und sie keine weiteren Filme mehr machen. Smilie

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
"Eine Karte die kein Mann lesen kann." ... "Ich bin kein Mann." Wie ekelerregend kann man dieses Thema breittreten? Jeder, der den Film nicht gesehen hat, was, wie ich sehr hoffen, fast jeder sein dürfte, wird diese Sätze vielleicht nicht sofort verstehen. Ich mochte diese irgendwie saudummen Wendung schon in "Die Rückkehr des Königs" nicht besonders. Eowyn war mir aber sympathisch und deshalb war es mir egal. Auch sonst ist Tolkien dem dümmlichen dritte oder vierte Welle Feminismus unverdächtig, daher nehme ich ihm das nicht übel.

Im Englischen ist das überzeugender. No men/No man = kein Mensch/kein Mann.


Überzeugender würde ich das nicht nennen. Es ist bestenfalls ein besseres Wortspiel, was aber, für meine Begriffe soviel heißt wie, dass die eine Scheiße etwas mehr nach Rosen stinkt als die andere. Cool

Ich bin kein großer Freund von Wortspielen. Auch so ein Grund, weshalb ich solche Filme nicht wertschätzen kann.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Disney und ihre Helfershelfer können offensichtlich keine Charaktere mehr schreiben, die nicht in allem, was sie tun, einfach nur perfekt sind.

Pirates ist eher ein Jerry-Bruckheimer-Franchise. Ich vermute, der bringt seine eigenen Schreiber mit. Mit Lasseter-Disney hat das wenig zu tun.


Davon würde ich nicht unbedingt ausgehen. Die Firmendoktrin dürfte sich durch alle Bereiche gleichermaßen erstrecken. Die Ähnlichkeiten zu den Aussagen in anderen Filmen unter Disneys Label sind da für mich sehr vielsagend.

Man nehme nur mal "The Incredibles 2". Endgültige Aussagen über dessen Qualität spar ich mir auf, bis ich ihn gesehen habe, aber der letzte Trailer versprach da überhaupt nichts gutes. Wenn man mich fragt, machen sie da so gut wie jeden Fehler, von dem ich gehofft hatte Brad Bird wäre geschickt genug sie um jeden Preis zu vermeiden. Besonders bezogen auf den ersten Film, in dem eben jeder Charakter schon einen sehr guten Bogen hatte, so dass sie zu einer harmonischen Familie zusammenwuchsen. Direkt daran anschließend neue Bögen aufzubauen dürfte sich mit fast 100 %iger Sicherheit mit dem Inhalt des vorherigen Films schneiden. Und der war immerhin sehr gut. Das ist so ein Grund, warum zweite Teile fast immer schwächer sind als der erste und es sieht ganz danach aus, als würde das auch hier wieder stimmen.

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Javier Bardem war in "No Country for old Men" und in "Biutiful". Was zum Arsch denkt der sich dabei für solchen Schrott wie dem hier zu unterschreiben? Ist der völlig bekloppt oder sowas? Pillepalle

So ein paar Mio. Gage sind sicher ein starkes Argument.


Wenns das Wert ist dafür seine künstlerische Integrität an den Nagel zu hängen. Traurig Dasselbe sieht man ja auch bei Michael Fassbender. Traurig, traurig, traurig. Wie Theo Lingen sagen würde. Deprimiert


weil ich gerade eure schöne Diskussion verfolge,
wäre die nicht besser hier geführt,
wir haben ja dazu einen extra Thread, Titel: Ghibli oder Disney?:

http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2056008#2056008

hier geht das sonst wieder im Allgemeinen unter, skeptisch
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Beitrag(#2125729) Verfasst am: 20.02.2018, 08:38    Titel: Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:


weil ich gerade eure schöne Diskussion verfolge,
wäre die nicht besser hier geführt,
wir haben ja dazu einen extra Thread, Titel: Ghibli oder Disney?:

http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2056008#2056008

hier geht das sonst wieder im Allgemeinen unter, skeptisch


smallie wollte da ja eh noch was schreiben. Schulterzucken

Und bisher passte es ja noch thematisch ganz gut hier rein, weil wir uns ja auch über andere Filme unterhielten. Smilie
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Beitrag(#2126211) Verfasst am: 24.02.2018, 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hotel Transsilvanien 2

Fragt einfach gar nicht. Traurig

Ich hab überhaupt keine Lust den zu analysieren. Lohnt nicht.

Der erste Teil hatte ja noch wenigstens so ein paar winzig kleine Lichtpunkte. Hier ist einfach alles dunkel.

Ich weiß doch auch nicht, warum ich mir sowas immer noch antue. Deprimiert
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Beitrag(#2126214) Verfasst am: 24.02.2018, 14:54    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
Ich finde, Disney erlebt ein golden age. Die machen gerade die besten Filme ihrer 80-jährigen Geschichte. (Muß das mal gesondert aufschreiben in Disney vs. Ghibli.)


Mach das. Bin gespannt. Smilie

Kurzfassung: Ghibli ist eine Offenbarung. Disney hat das erkannt und ist nun besser als zuvor.

Etwas ausführlicher dann im anderen Thread.


Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Ich sag aber jetzt schon, dass ich das mit dem golden age anders sehe. Sie machen zwar viel und auf dem ersten Blick ist jedes davon anders als das Vorige und bunt und einfallsreich, schaut man allerdings genauer hin erkennt man schnell, dass alles nur nach dem immergleichen Schema F, nahezu lieblos hingekleisterte Massenunterhaltung von der Stange ist, die nur die erfolgreichen und beliebten Klischees runterorgelt und dementsprechend voller Fanservice und Plattitüden steckt.

Hmm. Ich finde, daß sich die Geschichten im Vergleich zu anderer Massenunterhaltung gar nicht mal so schlecht machen.

Das gilt für Erwachsen-Massenware, wie dem Remake von "Mord im Orientexpress" und es gilt für Dreamworks oder Blu Sky. Hast du Fuck yu göthe gesehen oder Dies beschissene Herz? Falls ja, ist dir Disney & Co. da nicht lieber?



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Hank ist allerdings auch anfangs sehr grummelig und egoistisch. Eigentlich bis fast bis zum Ende durch.

Sag bloß, du hast was gegen Grummelanten und #Stinkstiefel? Geschockt nee



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Man nehme nur mal "The Incredibles 2". Endgültige Aussagen über dessen Qualität spar ich mir auf, bis ich ihn gesehen habe, aber der letzte Trailer versprach da überhaupt nichts gutes.

Ich finde den ganz witzig. Bin vermutlich aber auch Zielgruppe, von daher ist das vielleicht nicht überraschend. zwinkern



Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Wenn man mich fragt, machen sie da so gut wie jeden Fehler, von dem ich gehofft hatte Brad Bird wäre geschickt genug sie um jeden Preis zu vermeiden. Besonders bezogen auf den ersten Film, in dem eben jeder Charakter schon einen sehr guten Bogen hatte, so dass sie zu einer harmonischen Familie zusammenwuchsen. Direkt daran anschließend neue Bögen aufzubauen dürfte sich mit fast 100 %iger Sicherheit mit dem Inhalt des vorherigen Films schneiden. Und der war immerhin sehr gut.

Brad Bird wird die Kinder schon schaukeln.

In seinen Filmen fühle ich mich immer sehr "zuhause". Prophezeihung was unter anderem Thema sein könnte: wenn die Kinder Superkräfte haben, entfällt die übliche Machtbalance zwischen Eltern und Kind.
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Beitrag(#2126216) Verfasst am: 24.02.2018, 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Das Remake von Sofia Coppola sagt mir wenig. Zu viel Pastell, zu wenig Wahnsinn. Deshalb zum Original.


The Beguiled
dt. Betrogen

Don Siegel, 1971


Ein einzigartiger und einzigartig schräger Film.

Amerikanischer Bürgerkrieg. Clint Eastwood ist ein verwundeter Nordstaatensoldat. Eine zwöfljährige Schülerin eines Mädchenpensionats findet ihn beim Pilzesammeln und bringt ihn ins Pensionat. Dort wollen sie ihn gesundpflegen und anschließend den Südstaatlern übergeben. Der Reihe nach machen sich Eastwood und eine Lehrerin, eine Schülerin und die Vorsteherin schöne Augen. Nur die schwarze Sklavin sagt, "You are not getting it from this one."

Eastwood landet im Bett der Schülerin, die kichernderweise so viel Krach macht, daß die Lehrerin sie inflagranti ertappt. Sie wirft Eastwood die Treppe hinunter. Beim Sturz bricht sich Eastwood das Bein. Die Vorsteherin gibt ihm Laudanum - und amputiert das Bein. Etc. pp. Am Ende stirbt Eastwood an einer Mahlzeit von Giftpilzen.


Die Handlung ist unterschnitten mit Rückblenden aus den Erinnerungen der Handelnden. Zum Beispiel erzählt Eastwood von seiner soldatischen Ehre, während die Rückblende zeigt, wie er Gegner tückisch erschießt. Meist sind es jedoch Erinnerungen amoröuser Natur. Zusammen mit großzügig eingesetzter Handkamera erzeugt das eine fiebrig halluzinatorische Stimmung.

Der Film ist Misanthropie in Reinform. Kubrick fällt mir ein, auch bei ihm tauchen diese Themen regelmäßig auf. Szenen, die nur mit Kerzenlicht aufgenommen wurden gibt es hier auch.




Lucky Logan

Hicks rauben die Kasse bei einem NASCAR-Rennen. Der Sprengstoffexperte Joe Bang muß dazu für einige Stunden aus dem Knast befreit und wieder zurück geschmuggelt werden.

Völlig hanebüchen, aber geil. Joe Bang muß an einer Stelle den Logans erklären, wie sein Sprengsatz funktioniert und dazu Reaktionsgleichungen an die Wand schreiben. So ne Art von Blödsinn halt. Bonuspunkt für Hillary Swank als FBI-Kommissarin. Schön, daß es solche Filme noch gibt.


PS: Warum die deutsche Synchro "Kartoffelbrei" sagt, wo es im Original "Cauliflower" - Blumenkohl - heißt, ist mir entgangen.



Dunkirk

Dieser Film ist anders.

Er verzichtet weitgehend auf Handlung - Nee, das trifft es noch nicht ganz. Natürlich gibt es eine Handlung, aber nicht so wie in irgend einem anderen Kriegsfilm oder Anti-Kriegsfilm, den ich kenne. Hier sind es nicht die Protagonisten, die die Geschichte beeinflussen, hier ist es die Geschichte, die die Protagonisten vor sich her treibt.

Diese reduzierte Erzählweise dürfte der Grund sein, warum etliche mit dem Film nichts anfangen konnten (siehe imdb- oder Amazon-Kommentare.) Wenig Dialoge, keine Exposition. Man könnte den Film auch auf Finnisch oder Suaheli schauen, ohne etwas zu verpassen.

Das schafft viel Platz, so daß der Film sich auf's audio-visuelle konzentrieren kann. Das macht er dann auch. Ich könnte den Ablauf des Films erzählen und hätte trotzdem nichts über den Film und seine Wirkung gesagt.

Insofern: ganz großes Kino.
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Beitrag(#2126217) Verfasst am: 24.02.2018, 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

Blade Runner 2048


Hübsch. Und hübsch dumm.


Der Film hat einige umwerfende Bilder und Sets. Meine Favoriten: zerlegte Frachtschiffe und umgefallene Radioteleskope auf einem riesigen Schrottplatz. Und Licht, das durch Wasser und durch Glas in darunterliegende Räume und Gänge fällt.

Die innere Zusammenhang der Geschichte hingegen ist ebenso nebulös wie der Schleier aus Smog, der oft über den Bildern liegt. Die Erde befindet sich in einer ökologischen und ökonomischen Krise. Es gibt eine neue Sorte von Replikanten, die "gehorchen". Ryan Gosling bringt einen der verbliebenen alten Replikanten zur Strecke, findet dabei zufällig die Gebeine von Rachael aus dem ersten Film. Es stellt sich heraus, daß sie geboren hat, was für Replikanten unmöglich sein sollte. Die Polizei möchte das Kind tot sehen, damit keine Revolution ausbricht. Der Tyrell-Nachfolger Niander Wallace will es lebend, weil er bisher daran gescheitert ist, gebärfähige Replikanten zu bauen. Eine Replikanten-Befreiungsliga mischt auch mit.

An dieser Stelle fällt der Film für mich auseinander. Denis Villeneuve zeigt zu wenig von seiner Welt, als daß irgend etwas einen Sinn ergäbe. Was hätten die beteiligten Parteien gewonnen, könnten plötzlich gebärfähige Replikanten hergestellt werden? Diese Frage bleibt offen, vermutlich kennt der Drehbuchautor die Antwort selbst nicht. Mit den Augen rollen

Stattdessen bemüht der Film Zeugungsfähigkeit, Gebärfähigkeit und geboren-worden-sein als die Umstände, die zur Befreiung der Replikanten führen - eine merkwürdige Mischung aus McGuffin, heiligem Gral und Gebärmutter-Chauvinismus.


Zitat:
K: bisher hab ich noch nie etwas umgelegt, das geboren wurde.
Lieutenant Joshi: Was ändert's?
K: Wenn man geboren wurde, hat man eine Seele. Denke ich.



'K': I've never retired something that was born before.
Lieutenant Joshi: What's the difference?
'K': To be born is to have a soul, I guess.

https://www.imdb.com/title/tt1856101/quotes/?tab=qt&ref_=tt_trv_qu



Die Liste der offenen Fragen läßt sich fortsetzen:

    - Was nutzt der Replikanten-Befreiungsliga das Reproduktions-Gen? Nichts, denn sie tragen es nicht. Sie müßten erst Replikanten erbrüten, die es tragen. Dazu fehlen ihnen aber die "Produktionsmittel", die monopolistisch im Besitz der Wallace AG stehen.

    - Wie schnell lassen sich Replikanten erbrüten? In einer Szene schlüpft ein erwachsener Replikant. Wenn sich Replikanten schneller erbrüten lassen, als sie gezeugt werden und heranwachsen können, dann wird sich brüten immer durchsetzen.

    - Hat es psychologische Konsequenzen, wenn man ausgebrütet statt geboren wird? Welche Rolle spielen dabei implantierte Erinnerungen?

Das wären interessante Themen. Leider interessiert sich der Film nur für seine Ästhetik, nicht aber für seine Geschichte.
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Bravopunk
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Beitrag(#2126218) Verfasst am: 24.02.2018, 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

ES (2017)

Als Remake für einen Film, der - bis auf Tim Curry und einige der Tricks - eher mangelhaft war, find ich es sehr gelungen. Smilie

Das Screenplay und die Handlungs-Beats (also das, was auf dem Schirm in welcher Reihenfolge zu sehen ist und die Abfolge sowie der Rhythmus der Handlungen) war nicht gut gemacht. Im Klartext heißt das inetwa so viel wie: Die Charaktere haben sich, recht horrorfilmtypisch, so verhalten, dass man als Zuschauer das Gefühl hatte, dass das, was sie erleben, mit ihren Handlungen nicht übereinstimmt. Man kennt das ja, dieses "Nein! Geh da nicht rein!"-Gefühl, wenn eine Figur etwas tut, was niemand in ihrer Situation täte, ob im Horrorfilm oder in der Realität, weil diese Handlung nahezu garantiert im Tod oder ähnlichem Unglück endet... im Zweifel auch nur in einem Jumpscare oder einem gruseligen Bild. Tja. Hier war sehr viel davon drin. Gruselige Bilder sind gut. Sie sind ja der Sinn von Horrorfilmen. Jumpscares sind meist zu viel verwendet und weniger einprägsam und unheimlich als echter Horror durch eben gruselige Bilder, die sich einem sozusagen ins "Schmerzgedächnis" prägen. Wenn aber eine irrationale Handlung eines Charakters nur dazu da ist, zu einem dieser Dinge hinzuführen und sie ohne diese irrationale Handlung eben nicht zustande käme, sitzt man eben oft im Film und denkt sich, anstatt sich zu erschrecken oder sich zu gruseln, allein schon, weil man es aufgrund dieses Klischees zu leicht vorhersehen kann: "Warum hat er das jetzt gemacht? Das ergibt überhaupt keinen Sinn!"

Pennywise war gut und die Kinder machten auch einen exzellenten Job mit dem, was ihnen vorgegeben wurde. Aber eben diese irrationalen Handlungen machten das eigentlich fast den ganzen Film über zunichte. Traurig Was wirklich schade ist. Es sind sehr viele, sehr gute und gruselige Ideen drin... allerdings manchmal echt zu viele. skeptisch Da wirkte es dann wieder so, als hätten alle beim Drehbuchschreiben beieinander gesessen und gesagt "Wir hatten jetzt zwanzig Sekunden kein gruseliges Bild mehr. Was kann den Charakteren noch passieren, damit wir noch eines eingebaut bekommen?" Und das zweckentfremdet eben leider den Horror an sich. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir da eine kurze Szene gen Ende in der Kanalisation, als die restlichen Kinder Billy nachlaufen (weil dieser, entgegen seiner eigenen Feststellung, dass ihnen nichts passieren kann, wenn sie zusammenbleiben, in einem winzigen Moment, wo die anderen abgelenkt waren, sich von der Gruppe trennte und weg lief), Eddy seine Taschenlampe fallen lässt, um schnell im Wasser danach zu suchen, woraufhin aus dem Wasser abgetrennte Köpfe auftauchen. Mit den Augen rollen Völlig ohne Sinn und Verstand, nur weil irgendeiner im Schreibraum dachte, dass ist gruselig und muss da hin, weil irgendwas gruseliges ja in einem Gruselfilm immer passieren muss. -.- Von Spannungaufbau nicht die Spur.

Wie auch immer. Es war ein bildlich recht unterhaltsames Erlebnis und auch von einigen Storyteilen war ich positiv überrascht, fand sogar, dass sie weit besser waren als im Original.

Das wirklich jeder in Derry, außer den Hauptcharakteren, ein Riesenarschloch ist, und selbst von diesen Kindern eben der ein oder andere recht arschig drauf war, machte den Film etwas merkwürdig. Wenn alle Figuren in einer Story unsympathische Pissnelken sein müssen, damit die Hauptcharaktere, trotz ihrer charakterlichen Fehler noch als Musterknaben rüberkommen und einem sympathisch sind, macht der Film irgendwie was falsch. Andererseits fehlte ein sympathischer Nebencharakter vermutlich genau deshalb, weil die Kinder ja auf sich allein gestellt sein sollten... na ja. Ich fands gerade noch verzeihlich. Smilie
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Zuletzt bearbeitet von Bravopunk am 24.02.2018, 18:01, insgesamt einmal bearbeitet
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Beitrag(#2126219) Verfasst am: 24.02.2018, 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Ich sag aber jetzt schon, dass ich das mit dem golden age anders sehe. Sie machen zwar viel und auf dem ersten Blick ist jedes davon anders als das Vorige und bunt und einfallsreich, schaut man allerdings genauer hin erkennt man schnell, dass alles nur nach dem immergleichen Schema F, nahezu lieblos hingekleisterte Massenunterhaltung von der Stange ist, die nur die erfolgreichen und beliebten Klischees runterorgelt und dementsprechend voller Fanservice und Plattitüden steckt.

Hmm. Ich finde, daß sich die Geschichten im Vergleich zu anderer Massenunterhaltung gar nicht mal so schlecht machen.

Das gilt für Erwachsen-Massenware, wie dem Remake von "Mord im Orientexpress" und es gilt für Dreamworks oder Blu Sky. Hast du Fuck yu göthe gesehen oder Dies beschissene Herz? Falls ja, ist dir Disney & Co. da nicht lieber?


Klar ist es mir lieber mir einen Finger abzuschneiden anstatt der ganzen Hand. Noch lieber wäre mir aber mir lediglich die Nägel zu schneiden. Smilie

Die beiden Filme hab ich übrigens nicht gesehen. Gerade deshalb ja. zwinkern


smallie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Hank ist allerdings auch anfangs sehr grummelig und egoistisch. Eigentlich bis fast bis zum Ende durch.

Sag bloß, du hast was gegen Grummelanten und #Stinkstiefel? Geschockt nee


Nicht, wenn es storyrelevant oder wenigstens gerecht unter allen möglichen Charakteren verteilt ist. Wenn es eben nur die Kerle sind, die immer scheiße drauf sind, stößt mir sowas sauer auf.


smallie hat folgendes geschrieben:

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Wenn man mich fragt, machen sie da so gut wie jeden Fehler, von dem ich gehofft hatte Brad Bird wäre geschickt genug sie um jeden Preis zu vermeiden. Besonders bezogen auf den ersten Film, in dem eben jeder Charakter schon einen sehr guten Bogen hatte, so dass sie zu einer harmonischen Familie zusammenwuchsen. Direkt daran anschließend neue Bögen aufzubauen dürfte sich mit fast 100 %iger Sicherheit mit dem Inhalt des vorherigen Films schneiden. Und der war immerhin sehr gut.

Brad Bird wird die Kinder schon schaukeln.


Dein Wort in Spaghettimonsters Ohr. skeptisch

smallie hat folgendes geschrieben:
In seinen Filmen fühle ich mich immer sehr "zuhause". Prophezeihung was unter anderem Thema sein könnte: wenn die Kinder Superkräfte haben, entfällt die übliche Machtbalance zwischen Eltern und Kind.


Könnte interessant sein, allerdings kommt dann ja sofort einer meiner anderen Kritikpunkte zum Tragen, weil sich ein solches Thema mit bereits etablierten Inhalten des Vorgängerfilms schneiden würde. Denn schließlich ist Jack-Jack nicht das erste Kind der Familie und laut Violettas Aussage im ersten Film (sie hielt ihn für normal, obwohl er noch ein Baby war) ist es wohl bei ihr und Dash normal gewesen schon vor seinem Alter ebenfalls ihre Superkräfte an den Tag zu legen. Von daher ist es auch ein Problem, das Bob bereits kennen und meistern können müsste. Der Trailer sieht aber so aus, als wäre das alles völlig neu für ihn. Schulterzucken Das macht keinen Sinn. ... Aber ich fang besser gar nicht erst an weiter die Einzelheiten des Trailers auseinander zu nehmen. Lohnt sich vermutlich eh nicht. Vielleicht ist der Film auch viel besser, als das, was der Trailer verspricht. Ich sehe da eigentlich nur Mumpitz.

Wie gesagt: Ein zeitlicher Sprung wäre gut gewesen. Die Charaktere hätten Abstand zum ersten Film gebraucht, um neuen Raum für Entwicklungen zu bekommen. So wie es jetzt aussieht, würde ich sagen, dass jede Entwicklung im zweiten Film sehr unkreativ und erzwungen sein wird... das deutete sich auch dadurch an, dass Helen offenbar von irgendsoeinem Schnösel im Anzug angagiert wird... der übrigens verblüffende Ähnlichkeit mit dem Bösewicht aus "The Boss Baby" hat. Verwundert

Aber, scheiße. Jetzt fang ich ja doch an... Deprimiert
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Beitrag(#2126517) Verfasst am: 01.03.2018, 07:46    Titel: Antworten mit Zitat

Arlo & Spot

Noch so ein Pixar-Film, der beweist, dass deren goldenes Zeitalter schon lange hinter ihnen liegt. Traurig Die Umwelt sieht echt toll aus, der Rest überhaupt nicht und die Story ist einfallslos ohne Ende (in großen Teilen direkt von Vorgängern und Konkurrenten geklaut) und langweilig. Eine einzige Sache hat mir gut gefallen: Dass Arlo am Ende einen Kreis zieht, um Spot zu verdeutlichen, was Familie von nun ab für ihn bedeutet, wie es zuvor in der Story etabliert wurde. Das war aber auch das einzige, was irgendwie eine Relevanz hatte. Der gesamte Rest ist einfälltiger Pathos, Kitsch oder Klischee. Schulterzucken
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Beitrag(#2126550) Verfasst am: 01.03.2018, 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Frankenweenie

Gut animiert. Aber die Story fand ich eher zum Einschlafen. skeptisch Es gibt etliche Logiklöcher... oder genauer gesagt: Dinge, die so wirken, als seien sie nur im Film, um künstlich einen Konflikt/ein Problem herauf zu beschwören, das die Handlung des Films dringend gebraucht hat, um irgendwohin zu führen, das aber an sich, rein von den Charakteren her und ihren bis dahin an den Tag gelegten Verhaltensweisen und Eigenschaften, keinerlei Sinn ergibt. Nein

Ich hab nichts anderes erwartet. Tim Burton macht sowas oft. Besonders in jüngerer Vergangenheit. Das Finale hatte einige pfiffige Ideen, was so das Charakterdesign betrifft. Sonst ist hier drin nichts bemerkenswertes.
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Wilson
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Beitrag(#2126580) Verfasst am: 01.03.2018, 23:58    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.youtube.com/watch?v=OCigLc-BIpU

A Field in England - der ganze film in guter qualität. ich glaube aber, mit werbung- das wäre schrecklich. den muss man zusammenhängend sehen- ein trip von einem film. bekommt von mir 10 von 10 punkt
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Beitrag(#2126689) Verfasst am: 03.03.2018, 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:

A Field in England - der ganze film in guter qualität. ich glaube aber, mit werbung- das wäre schrecklich. den muss man zusammenhängend sehen- ein trip von einem film. bekommt von mir 10 von 10 punkt


Ich hab das jetzt nicht angeklickt, sondern stattdessen bestellt. Smilie Bin sehr gespannt drauf. Sehr glücklich
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Wilson
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Beitrag(#2126975) Verfasst am: 06.03.2018, 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.youtube.com/watch?v=Ez8J5GN9JWE
Die irre Geschichte des größten Films - den niemand kennt

passt hier am besten hin.
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Beitrag(#2127020) Verfasst am: 07.03.2018, 13:54    Titel: Antworten mit Zitat

This is England (2006)

Ein verblüffend charmanter Film über eine Gruppe Skinheads und ihr jüngstes Mitglied. Also charmant in einem etwas verschrobenen Sinne, versteht sich. zwinkern

Als Metapher auf England als Ganzes, das somit von Combo dargestellt ist (Shaun wäre dann logischerweise die nächste Generation Englands), übrigens sehr vielschichtig und verblüffend einsichtig. Ließe sich auch 1:1 auf den Brexit auslegen.

Durchaus empfehlenswert. Daumen hoch!
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Beitrag(#2127028) Verfasst am: 07.03.2018, 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

Happy Family

Ich mach es kurz: Finger weg! Dieser Film ist totaler Schrott. zornig

Auf meiner persönlichen Trash-Skala für CGI-Animationsfilme steht er derzeit auf Platz zwei der Allerschlechtesten, die ich je sah. Die Liste dazu sieht inetwa so aus (spontan, aus dem Kopf, also ohne Gewähr):

1. Hotel Transsilvanien 2
2. Happy Family
3. Große Haie, kleine Fische
4. Cars 2
5. Störche
6. Hotel Transsilvanien
7. Ich einfach unverbesserlich 2
8. Shrek 3

Ich könnte die Liste vielleicht noch etwas weiterführen, aber diese Filme kommen mir jetzt gerade in den Sinn, wenn ich an total verkorkste Dialoge, schlechte Charaktere, irrsinnige Handlungsbeats, miserable Taktung, eklig schmalzige Handlungsbögen und nicht existente Charakterbögen denke.

Wenngleich "Happy Family" rein optisch, wie manch anderer auf der Liste, sogar noch in Ordnung geht und die Animation wenigstens erahnen lässt, dass sich Mühe dabei gegeben wurde, auch wenn sie oft etwas grottig durchgeführt wurde. Auch ist das Charakterdesign nicht schlechter als anderswo... ehrlich gesagt, mag ich das Charakterdesign von Pixar nicht (mehr). Sie sind zu einfallslos und flach... wenn auch nicht immer. Die meisten anderen Studios sind da pfiffiger unterwegs. Aber das ist eben in Filmen wie diesem auch schon der einzige Pluspunkt. Schulterzucken Und pfiffig heißt auch nicht immer besser. Manchmal ist es auch einfach nur schräg und unpassend. Aber darüber lässt sich auch bei Pixar kein endgültiges Urteil fällen.

Das nur nebenbei. Die Kurzversion da oben reicht völlig. Ihr hättet das hier nicht auch noch lesen müssen. Nein, so geht das nicht!
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Beitrag(#2127094) Verfasst am: 08.03.2018, 10:50    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
...


Frage: Machst du sonst noch was, außer Filme kucken?
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Bravopunk
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Beitrag(#2127096) Verfasst am: 08.03.2018, 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
...


Frage: Machst du sonst noch was, außer Filme kucken?


Manchmal. Smilie Kommt aufs Wetter an. Ich arbeite auch noch und lese und schreibe usw.
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Beitrag(#2127098) Verfasst am: 08.03.2018, 11:37    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
...


Frage: Machst du sonst noch was, außer Filme kucken?


Manchmal. Smilie Kommt aufs Wetter an. Ich arbeite auch noch und lese und schreibe usw.


Ja, was du schreibst, kann man hier ja lesen. Und was ist mit schlafen? Dein Tag scheint mehr als 24 Stunden zu haben. Nimmst du Aufputschmittel oder so was?
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