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MISSHANDELTE HEIMKINDER
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 03.11.2008
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Beitrag(#2147114) Verfasst am: 15.08.2018, 19:27    Titel: Medienlinks zu Korntaler Missbrauch Antworten mit Zitat

HiobHolbach hat folgendes geschrieben:
Zwangsarbeit, Gewalt und sexueller Missbrauch bei der ev. Brüdergemeinde Korntal. Ab der 7. Minute.
https://www.ardmediathek.de/tv/REPORT-MAINZ/REPORT-MAINZ-vom-14-08-2018/Das-Erste/Video?bcastId=310120&documentId=55104418


hier die Downloadlinks zu den Berichten über den Missbrauch von Heimkindern in Kornbach:

1. Langer Bericht in der SWR - Sendung Report vom 14-08:

Zitat:
SWR - Neue Vorwürfe gegen die Brüdergemeinde Korntal
Vor kurzem präsentierte die Evangelische Brüdergemeinde Korntal ihren Abschlussbericht über Vorgänge in ihren Kinderheimen von 1950 bis in die 80er Jahre. Ein Aufklärer bestätigt nun gegenüber REPORT MAINZ, es habe nicht nur Gewalt und Missbrauch gegeben, sondern eine systematische Ausbeutung der Kinder durch Arbeit.


Quelle:
https://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/das-erste/report/2018/08-14/1046521.xl.mp4

2. Kurzer Bericht - ca. 3min in der Nachrichtensendung SWR-Aktuell, vom 14-08:

Zitat:
ARD - Kinderarbeit in Korntal Über Jahrzehnte wurden in der Evangelischen Brüdergemeinde in Korntal (Kreis Ludwigsburg) Heimkinder misshandelt und sexuell missbraucht. Der Skandal wurde 2014 bekannt. Recherchen des SWR von Report Mainz haben nun ergeben, dass es dort auch systematischen Arbeitszwang gab.


Quelle:
https://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/swraktuell/bw/tv/1046485.xxl.mp4

3. Kurzer Bericht - ca. 2min n der Nachrichtensendung SWR-Aktuell, vom 7-06:

Zitat:
Brüdergemeinde entschuldigt sich Brutale Schläge, Psychoterror und sexuelle Übergriffe - hunderte Fälle von Gewalt und Missbrauch hat es in Kinderheimen der Evangelischen Brüdergemeinde in Korntal bei Stuttgart gegeben. Jetzt hat sich die Brüdergemeinde entschuldigt.


Quelle:
https://pdodswr-a.akamaihd.net/swr/swraktuell/bw/tv/1029559.xl.mp4
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Martin Mitchell
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Beitrag(#2150096) Verfasst am: 09.09.2018, 22:36    Titel: DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor. Antworten mit Zitat

.
Kürzlich hat mich ein weiterer ex-Freistätter, Thomas R., aus dem Ruhrpot in Deutschland kontaktiert und mich über folgende interessante damalige Sachlage bezüglich "FREISTATT" – d.h., über die damalige "ZWEIGANSTALT" der Bodelschwinghschen Anstalten Bethel: "FREISTATT IM WIETINGSMOOR" – informiert, die ich unbedingt mit allen hier Mitlesenden teilen möchte, und teilen darf:

Zitat:
.
Ich war in den 1960er Jahren (Sept. 64 bis Juni 66) selbst in Freistatt / Heimstatt.
Es gab dort neben der gewerblichen Landwirtschaft auf dem Feld auch einen Schweizer Betrieb [ = "FREISTÄTTER KUHSTALL" ] mit bis zu 45 Kühen.

Zuerst mußte ich auf dem Feld Kartoffeln und Rüben ernten. Dabei durften wir uns den ganzen Tag nur bücken, aber nie hinknien. Der Langsamste – und einer war zwangsläufig immer der Langsamste – erhielt abends eine Strafe. Zeit meines Lebens habe ich von dieser Arbeit Rückenprobleme zurückbehalten.

Zwischendurch mußte ich auch zur Strafe Torf stechen, zum Glück nur für kurze Zeit.

Danach, anscheinend hatte ich mich angepasst verhalten, arbeitete ich im Kuhstall.
Dieser Betrieb wurde von einer älteren Person geführt (ich vermute er war angestellt) und für die körperliche Arbeit (melken per Hand, ausmisten per Hand einschließlich der schweren Schubkarren schieben, usw.) wurden immer zwei Fürsorgezöglinge abgestellt.
Ich war während ca. eines vollen Jahres einer dieser zwei Zöglinge und ich war zu dem Zeitpunkt etwas über 15 Jahre alt, also körperlich noch nicht ausgewachsen.
Die Kühe mußten alle mit der Hand gemolken werden, eine Melkmaschine gab es nicht.
Und ich erinnere mich dass ich während der ersten 3-4 Wochen keinen Knopf mehr zumachen konnte, deshalb konnte ich während der Zeit lediglich T-Shirts tragen.

Aber es gab für mich und dem zweiten Zögling drei große Vorteile:
1. Wir durften offiziell Rauchen, sowohl beim arbeiten als auch in der Gruppe!
2. Dafür erhielten wir jeder von uns beiden pro Woche 1 Päckchen Tabak umsonst [ d.h. wurde uns also nicht auf unseren aus Pfennigen bestehenden Monatslohn (gutgeschriebenes Taschengeld) verrechnet ].
3. Wir hatten etwas mehr Freiheit als alle anderen.
Zu dem Zeitpunkt war das Rauchen gesetzlich zwar erst ab 16 Jahren erlaubt, aber das Jugendamt wußte es und billigte es! Dank dessen kam ich nie mehr vom Rauchen los.

Wir mußten nachts um 3 Uhr aufstehen und bis morgens 8 Uhr die Kühe melken; vormittags hatten wir frei und nachmittags ab 13 Uhr bis ca. 18 Uhr ging es wieder zur Arbeit.

Anscheinend ist dieser Schweizer Betrieb [ = "FREISTÄTTER KUHSTALL" ] in den von mir bisher gesichteten Bethel-Broschüren nicht besonders erwähnt. Ich habe jedenfalls nichts dazu finden können.

.

Daraufhin gestaltete ich dann auch selbst noch einmal eine Suche, konnte aber im Internet nur folgende zwei diesbezügliche alte FREISTATT-Ansichtskarten finden:

https://oldthing.de/AK-Freistatt-Blick-von-einer-Strasse-auf-landwirtschaftliche-Betriebe-Kuehe-und-Schweine-0025967780

https://oldthing.de/AK-Freistatt-Schweineherde-auf-einer-Weide-0027687473

.
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Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
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Martin Mitchell
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Beitrag(#2156967) Verfasst am: 11.11.2018, 06:36    Titel: Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND. Antworten mit Zitat

.
VEREIN EHEMALIGER HEIMKINDER E.V.
Aktuelle Informationen und Nachrichten

[ QUELLE: Vereinswebseite des Vereinsehemaliger Heimkinder e.V. (VEH e.V.) @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/?p=2156&fbclid=IwAR2s6lXdiIlqmJ7u0bPiPxWyDtsaEP0P0vnv8LpOD5Rrw1MCi_wnPYK0IKE ] :

Zitat:
.
Veröffentlicht am 9. November 2018

Arzneimittel- und Menschenversuche an Heimkindern

Endlich Transparenz und Entschädigungen!

Öffentliches Fachgespräch,

14. Dezember 2018, 11:30 - 16:00 Uhr,

Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Raum E.300

Der Einsatz von Medikamenten in den 1950 bis -70er Jahren in der Heimerziehung sowie Arzeimittelstudien in Heimen sind bislang nur wenig thematisiert worden.

Erst durch die 2016 von der Pharmazeutin Sylvia Wagner veröffentlichte Studie „Ein unterdrücktes und verdrängtes Kapitel der Heimgeschichte. Arzeimittelstudien an Heimkindern“ wurde bekannt, dass mindestens 50 Arzneimittelstudien an HeimbewohnerInnen durchgeführt wurden, zum Teil im Auftrag oder mit Wissen von Behörden.

Dabei wurden neben Impfstoffen und Psychopharmaka auch Medikamente zur Senkung der Libido getestet. Zusammen mit den eingeladenen Expert*innen und allen Teilnehmenden wollen wir das Thema stärker an die Öffentlichkeit bringen sowie weitere parlamentarische und außerparlamentarische Initiativen ausloten. Vor allem geht es darum, über das Ausmaß und die Folgen dieser Versuche Transparenz zu schaffen und die Möglichkeit zusätzlicher Entschädigungen für die Betroffenen und deren Hinterbliebener zu erörtern. Da Bundesbehörden in die grauenvollen Arzneimitteltests an Heimkindern ebenfalls verstrickt waren, sind Aufarbeitung und Entschädigung auch eine bundespolitische Aufgabe.

Mit

* Susanne Ferschl, MdB, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Leiterin des Arbeitskreises Gesundheit, Arbeit und Soziales

* Sylvia Gabelmann, MdB, Sprecherin für Arzneimittelpolitik und Patientenrechte

* Norbert Müller, MdB, Sprecher für Kinder- und Jugendpolitik

* Friedrich Straetmanns, MdB, Sprecher für Rechtspolitik

* Prof. Dr. jur. Jan Bruckermann, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht an der FOM-Hochschule in Köln

* Heidi Dettinger, 1. Vorsitzende des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.

* Prof. Dr. Jürgen Eilert, Professur für Theorien der Sozialen Arbeit an der CVJM-Hochschule Kassel, Autor »Psychologie der Menschenrechte – Menschenrechtsverletzungen in deutschen Heimsystem 1945 bis 1973«

* Sylvia Wagner, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Pharmazeutin und Autorin der Untersuchung zu Arzneimittelstudien an Heimkindern

* Dr. Burkhard Wiebel, Neurowissenschaftler, Forschung zu Heimkindern in der Psychiatrie; Mitglied der Beschwerdekommission des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) Moderation

Moderation: Doris Petras, Sprecherin für den VEH e. V. und Fraktionsgeschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE. im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)


Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen des Bundestages ist eine Anmeldung, sowie das Mitführen eines gültigen Personaldokuments mit Lichtbild unbedingt erforderlich. Eine Anmeldebestätigung erfolgt nicht.

https://www.linksfraktion.de/termine/detail/arzneimittel-und-menschenversuche-an-heimkindern-endlich-transparenz-und-entschaedigungen/

Beschlagwortet mit: Arzneimittel, Arzneimittelversuche, Medikamente, Medikamentenmissbrauch, Medikamententest, Medizinische Versuche
.


#compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1459
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Beitrag(#2160998) Verfasst am: 28.12.2018, 21:20    Titel: Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND. Antworten mit Zitat

.
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND - DEUTSCHE BUNDESREGIERUNG

WIR WISSSEN VON NICHTS, WIR HABEN NICHTS GEWUSST, UND WIR SEHEN UNS NICHT IN DER PFLICHT


QUELLE: http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/017/1901772.pdf :

SIEHE UND VERGLEICHE DEN TEXT DIESER OFFIZIELLEN DRUCKSACHE AUCH MIT DEM INHALT DES 24-SEITIGEN DOKUMENTS WIEDERGEGEBEN @ https://www.linksfraktion.de/fileadmin/user_upload/PDF_Dokumente/181214_Heft_Heimkinder.pdf (INSBESONDERE SEITE 8 bis 17) :

Zitat:
.
Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Gesundheit vom 18. April 2018 übermittelt.

Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.


Deutscher Bundestag - Drucksache 19/1772
19. Wahlperiode - 20.04.2018


Antwort

der Bundesregierung


auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sylvia Gabelmann, Susanne Ferschl, Simone Barrientos, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 19/1520 –

Aufklärung der Medikamentenversuche an Heimkindern und mögliche Entschädigungsleistungen an Betroffene


Vorbemerkung der Fragesteller

Laut einer Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste (WD) des Deutschen Bundestages mit dem Titel „Durchführung von Arzneimittelstudien an Heimkindern von 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland“, die auf Bitten der Fraktion DIE LINKE. erstellt wurde, lebten zwischen 1949 und 1975 in der Bundesrepublik Deutschland etwa 700 000 bis 800 000 Kinder und Jugendliche in Heimen. Anderen Angaben zufolge könnten es auch bis zu eine Million Kinder und Jugendliche gewesen sein, die zwischen 1945 und 1975 gezwungen waren, in Heimen zu leben ( vgl. http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html//?tag=die-linke ).

Seit einigen Jahren hat die Misshandlung minderjähriger Heimbewohnender in diesem Zeitraum auch in der Öffentlichkeit Beachtung gefunden. So richtete die Bundesregierung im Jahr 2009 den [RTH] „Runden Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ ein. Dessen Empfehlungen sowie auch der nachfolgende Bericht zur „Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR“ führten laut der WD dazu, dass im Jahr 2012 die Hilfsfonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ und „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“ geschaffen wurden. Zudem soll die 2017 von der Bundesregierung, den Bundesländern sowie der katholischen und der evangelischen Kirche errichtete Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ Entschädigungen an die Betroffenen entrichten, die als Kinder und Jugendliche in dem durch die beiden Hilfsfonds abgedeckten Zeitraum in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie untergebracht waren.

[ ……… ……… ……… ]

[ Nachträglich teile ich, Martin MITCHELL, mit und füge am Neujahrstag, Dienstag, 1. Januar 2019, um 02:45 Uhr, folgenden Hinweis hier ein – genau an der Stelle wo der größte und wichtigste Teil des Bundesparlamentarischen Textes jetzt fehlt, damit jeder sehen kann wo die von Moderator »vrolijke« am Silvesterabend vorgenommene Kürzung stattgefunden hat (wie am Ende dieses Beitrags von ihm angegeben). ]

[ ……… ……… ……… ]

Auf die Ausführungen in der Vorbemerkung der Bundesregierung wird verwiesen. Über die Aussagen der in der von den Fragestellern zitierten Publikationen hinaus liegen der Bundesregierung keine Kenntnisse über die Anwendung von Arzneimitteln in der Heimerziehung vor.



Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, http://www.satzweiss.com
Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, http://www.printsystem.de
Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, http://www.betrifft-gesetze.de
ISSN 0722-8333

.


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Vollzitat gekürzt. vrolijke
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Beitrag(#2161321) Verfasst am: 01.01.2019, 03:12    Titel: Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND. Antworten mit Zitat

.
Weiterführend zu dem unmittelbar vorhergehenden von mir am Freitag, 28. Dezember 2018, um 21:20 Uhr, in diesem Thread getätigten Beitrag bezüglich den Medikamententests in WESTDEUTSCHLAND.

"Verjährung von Staatsverbrechen" (die Rede ist hier von "historischen Staatsverbrechen in WESTDEUTSCHLAND" !!), wie, zum Beispiel, auch "Medikamentenversuche" / "Medikamententests" / "Menschenversuche", ob begangen seitens deutschen Länderregierungen und / oder der Deutschen Bundesregierung Ende der 1940er Jahre, in den 1950er Jahren, in den 1960er Jahren und in den 1970er Jahren ??

Wollen sich deutsche Länderregierungen und will sich die Deutsche Bundesregierung wirklich unter all solchen Umständen von öffentlich bekanntgewordenen "Staatsverbrechen", vor den Augen der Welt, auf "die Einrede der Verjährung" stützen ??


Zitat:
.
Siehe diesbezüglich [] nochmals die relevanten Auslegungen von Univ. Prof. Dr. Annette Guckelberger, Professorin für Verwaltungswissenschaften und Öffentliches Recht an der Universität des Saarlandes, in ihrem (2004) Fachbuch »Die Verjährung im Öffentlichen Recht«, teilweise wiedergegeben at @ http://books.google.de/books?id=wSwwbHCKY3EC&pg=PA146&lpg=PA146&dq=%22Verj%C3%A4hrung%22%2B%22Zwangsarbeit%22&source=bl&ots=-P7m-9prwO&sig=3iB0ycG6by8mwlXt41u-KQEMOso&hl=en&ei=BixNTZ_TO5G3cfySqfsF&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=5&ved=0CDQQ6AEwBA#v=onepage&q=%22Verj%C3%A4hrung%22%2B%22Zwangsarbeit%22&f=false (behandelt [von mir] schon [mehrmals] zuvor in [vielen meiner] Beiträge [an vielen Stellen im Internet])
.

so, zum Beispiel, auch @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=1007#p1007


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Anmeldungsdatum: 25.09.2003
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Beitrag(#2163063) Verfasst am: 14.01.2019, 01:17    Titel: Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND. Antworten mit Zitat

.
Jetzt hier in Bezug auf das Bundesland Schleswig-Holstein und insbesondere in Bezug auf ehemalige Heimkinder und Patienten von Kinder- und Jugendpsychiatrien sowohl wie auch jungen Leuten in den dortigen damaligen Behindertenheimen!

NRD.de - Nachrichten

Meldung vom Donnerstag, 10. Januar 2019

QUELLE: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Ex-Heimkinder-duerfen-auf-Hilfe-im-Alter-hoffen,heimkinder226.html?fbclid=IwAR2T2a0_gZgRXdTFe3uJfk4C0CcAmacu0k1lvIlh0SlraihmIOXUNFBCNMI :

Wer mehr wissen möchte als das was hier nachfolgend als Zitate von mir wiedergegeben wird begebe sich bitte zur QUELLE und lese weiter im ORIGINAL.

Zitat:
.
Stand: 10.01.2019 19:29 Uhr - Lesezeit: ca. 3 Min.

Ex-Heimkinder dürfen auf Hilfe im Alter hoffen

[ FOTO: „Franz Wagle ist einer der Betroffenen, die ihr Leid im November im Landtag schilderten.“ ]

Seit mehr als zwei Jahren ist das Leid von ehemaligen Heimkindern und Patienten von Kinder- und Jugendpsychiatrien in den 1950er- bis 1970er-Jahren ein großes Thema in Schleswig-Holstein. Sie berichteten von stundenlangen Schlägen, sexuellem Missbrauch, Medikamentengaben unter Zwang, von Hunger und Einsamkeit - zuletzt Ende November im Plenarsaal des Schleswig-Holsteinischen Landtags. [ Siehe @ https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Fruehere-Heimkinder-schildern-im-Landtag-ihr-Leiden,heimkinder220.html ] Insgesamt verging viel Zeit, ohne dass konkrete Konsequenzen gezogen worden. Am Donnerstag nun haben Abgeordnete aller Fraktionen im Sozialausschuss einstimmig einen Antrag angenommen, der in genau diese Richtung geht. "Aus dem Antrag resultiert, dass die wissenschaftliche Aufarbeitung intensiviert werden soll", sagte Ausschussmitglied Marret Bohn (Grüne): "Und es ist ein klarer Auftrag, dass die Betroffenen mehr Unterstützung bekommen sollen."

Die Punkte des Antrags im Wortlaut

[ ……… ]

[ … insgesamt sieben spezifische Punkte … ]

[ ……… ]


Angst vor der nächsten Heimerfahrung

[ ……… ]

SPD wollte Gewalt gesondert analysieren

[ ……… ]

Ungewiss bleiben weiter die Rollen von Kirchen und Pharmaindustrie. Sozialausschussmitglied Dennys Bornhöft (FDP) hatte angeregt, dass auch sie sich an einer Aufarbeitung beteiligen - beispielsweise, indem sie Dokumente zur Verfügung stellen und Rede und Antwort stehen. "Das Land übernimmt bereits Verantwortung", sagte er. Von den anderen Akteuren erwarte er das auch.


–––––––––––––––––––––––––––––––––

Ehemalige Heimkinder: Aufarbeitung läuft weiter

SCHLESWIG-HOLSTEIN magazin10.01.2019 19:30 Uhr

Die Medikamentenversuche an Kindern im ehemaligen Landeskrankenhaus Schleswig sind erneut Thema im Landtag. Der Sozialausschuss ist sich einig, dass jetzt Taten folgen müssen.

[ Video von 3 Min. und 10 Sek. Länge beginnend um die 13. Minute des 23. minutigen Programms @ https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Schleswig-Holstein-Magazin,sendung857140.html ]

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Anmeldungsdatum: 25.09.2003
Beiträge: 1459
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Beitrag(#2163565) Verfasst am: 18.01.2019, 05:19    Titel: Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND. Antworten mit Zitat

.
Bezüglich der Hauptverantwortung und Pflicht zur Aufarbeitung der Bundesregierung

Boardnutzer »Ralf B« teilte mit am Donnerstag, 3. Januar 2019, um 17:45 Uhr im HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18400-Medikamententests-an-Heimkindern-in-WESTDEUTSCHLAND/?postID=579570#post579570 (ganz am Ende dieses dortigen Beitrags von Boardnutzer »Ralf B«) :

Zitat:
.
Vieleicht sollte die Anfrage [an die Bundesregierung] verändert und das Thema (mit Beweisen in Kopie) erneut gestellt werden.
Es sollte nur um Medikamentenstudien gehen und nicht die Betroffenen kategorisieren.
Da liefen Studien die nicht in Ordnung waren; betroffen waren Heimkinder, psychich Kranke etc und das sollte durch die Bundesregierung verfolgt und aufgearbeitet werden.

Letztendlich ist die BRD immer Gesamthaftender.

.

Boardnutzer »Ralf B« teilte mit am Freitag, 4. Januar 2019, um 12:58 Uhr im HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18400-Medikamententests-an-Heimkindern-in-WESTDEUTSCHLAND/?postID=579591#post579591 :

Zitat:
.
Letztendlich und so sehe ich das, muss die Bundesregierung ermitteln und aufarbeiten, denn als Gesamthaftende kann die BRD nicht wegschauen.
Es liegen Fakten vor, die darauf hindeuten, dass in dieser Thematik mächtig Schmuh getrieben wurde.
So etwas kann eine Regierung eigentlich garnicht ignorieren. Sie muss eingreifen wenn es vermehrt zu solchen "Handlungen" kommt. Hier hätte sie auch eine Schutzfunktion für ihre Bürger übernehmen müssen.
Da es nach Aussage anscheinend keine Regulierungen gab, war die BRD eigentlich in der Pflicht zu regulieren und Gesetze zu erlassen zum Schutze bestimmter Personengruppen.

.

Boardnutzer »Ralf B« teilte mit am Samstag, 5. Januar 2019, um 15:32 Uhr im HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18400-Medikamententests-an-Heimkindern-in-WESTDEUTSCHLAND/?postID=579628#post579628 :

Zitat:
.
In den Nachkriegsjahren fing die Pharma an viel zu entwickeln und zu testen.
Man kann sicher sein, dass aus rechtlichen Gründen das Ministerium kontaktiert wurde, um sich eben abzusichern.

Und genau da hat die damalige Regierung grobfahrlässig keinerlei Regelungen geschaffen.

.

QUELLE: https://www.wiesbadener-kurier.de/politik/hessen/kz-methoden-im-kinderheim_17518314# UND u.a. AUCH AUFFINDBAR @ http://www.genios.de/presse-archiv/artikel/MAZ/20161205/kz-methoden-im-kinderheim/173165060001480892400.html :

Zitat:
.
WIESBADENER KURIER

[ 2. Dezember 2016 ]

POLITIK HESSEN


KZ-Methoden im Kinderheim

Von Christoph Cuntz vor 2 Jahren
[ so liest es jetzt bei Abruf am 17.01.2019 ]

[ FOTO: „Ein ehemaliges Wohngebäude auf dem Gelände des Hephata-Diakoniezentrums im nordhessischen Treysa. Wurden auch dort an Heimkindern Medikamentenversuche unternommen? Es gibt einen Verdacht, aber keine Gewissheit. Foto dpd Foto: dpa]

WIESBADEN - [ ……… ] Probanden, die an Medikamententests teilnahmen. Ihnen war im Januar 1958 Decentan, ein Mittel gegen Schizophrenie, verabreicht worden. Dass sie wussten, was da mit ihnen geschah, daran darf gezweifelt werden. Denn 24 dieser Versuchskaninchen waren Kinder im Alter zwischen fünf und 13 Jahren. Insassen eines Kinderheims. Und der Arzt, der für den Medikamententest verantwortlich zeichnete, hatte die Arzneiwohl bewusstviel zu hoch dosiert.

Unterdrücktes und verdrängtes Kapitel

[ ……… ]

[ ……… ]
[] Die Einführung des Impfstofffes war im Juli 1954 eine heikle Sache geworden: Zwei Affen waren an Kinderlähmung eingegangen, nachdem das Serum an ihnen erprobt worden war. In Marburg kam es deshalb zu einem Krisentreffen, an dem 17 Sachverständige teilnahmen. Darunter auch solche, „die schon während der Zeit des Nationalsozialismus an Menschenversuchen beteiligtwaren, so die Wissenschaftlerin.

Albert Demnitz etwa, der Direktor der Behringwerke, sowie Richard Haas, der die humanmedizinische Forschung des Unternehmens leitete. Beide hatten in der NS-Zeit Fleckfieberimpfstoff an KZ-Häftlingen in Buchenwald erforscht. Dessen ungeachtet war Demnitz 1950 zum Honorarprofessor für Tierseuchentherapie an der Gießener Justus-Liebig-Hochschule ernannt worden.

[ Otto Taleus Eberhard Buurmann - Vertreter der Bundesregierung in den 1950er Jahren ]

[ Für den in WIKIPEDIA angegebenen Werdegang von Otto Taleus Eberhard Buurmann siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Buurman ]

Belastet war aber auch der Vertreter der Bundesregierung, Otto Buurmann, der an dem Marburger Treffen teilnahm: Er war als Medizinalrat ebenfalls in die Fleckfieberversuche der NS-Zeit involviert. Und Franz Redeker, in den 50er Jahren Leiter des Bundesgesundheitsamts, war in der Zeit des „Dritten Reiches“ beim Berliner Erbgesundheitsobergericht mit Fragen der Zwangssterilisierung befasst.

[ ……… ]

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DIE GRENZEN

Laut Grundgesetz []

.


Wer sehen möchte wie ich diesen Aspekt dieses Themas anderswo im Internet behandelt habe (ungekürzt behandelt habe), begebe sich bitte zu meinem eigenen Forum, dem EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM-Forum @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/phpBB3/viewtopic.php?p=1709#p1709 ; und ähnlich wie in meinem Forum sieht es, u.a., auch im HEIMKINDER-FORUM.DE aus : http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18400-Medikamententests-an-Heimkindern-in-WESTDEUTSCHLAND/?postID=579989#post579989


#compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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