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Sexismus II
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Bravopunk
Unvollender



Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 25970
Wohnort: Edo

Beitrag(#2153960) Verfasst am: 10.10.2018, 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Ich dachte bisher, "Gender" bezöge sich auf das soziale Geschlecht. Haben medizinische Unterschiede nicht biologische Gründe?

Das ist doch das faszinierende an den Genderwissenschaften, dass die sogar das biologische Geschlecht als soziale Konstruktion erkennen. Alles ist möglich: Das Geschlecht entsteht durch den Sprechakt.
Am Kopf kratzen Eigentlich sollte die Krankheit sich dann auch durch einen Sprechakt wieder auflösen lassen. Aber soweit sind sie noch nicht.


Doch sind sie. Es nennt sich nur anders und zwar ganz ehrlich: Homöopathie.
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Kaguya-hime
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 35300
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2153962) Verfasst am: 10.10.2018, 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:

Abgesehen davon hast du meine Links, die belegen, dass die Soziologie sich schon lange mit der zur Debatte stehenden Frage beschäftigt, geflissentlich weggeschnitten.

Ich kann mich nicht erinnern, das bestritten zu haben. Was soll der Blödsinn? Was willst du damit denn überhaupt zeigen? Mit den Augen rollen
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"Es wird der Tag kommen, da werden alle Menschen gleich sein! Es wird der Tag kommen, da werden alle Menschen WIXXER sein!!!"
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unquest
Enteignet Augstein!



Anmeldungsdatum: 10.10.2010
Beiträge: 3191
Wohnort: 2311 N. Los Robles Avenue in Pasadena

Beitrag(#2153966) Verfasst am: 10.10.2018, 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Ich dachte bisher, "Gender" bezöge sich auf das soziale Geschlecht. Haben medizinische Unterschiede nicht biologische Gründe?

Das ist doch das faszinierende an den Genderwissenschaften, dass die sogar das biologische Geschlecht als soziale Konstruktion erkennen. Alles ist möglich: Das Geschlecht entsteht durch den Sprechakt.
Am Kopf kratzen Eigentlich sollte die Krankheit sich dann auch durch einen Sprechakt wieder auflösen lassen. Aber soweit sind sie noch nicht.


Doch sind sie. Es nennt sich nur anders und zwar ganz ehrlich: Homöopathie.

Dagegen ist Homöopathie eine Form der Wissenschaft, da es sich bei obigem um Sprachmagie bzw. Glaube an Zauberei handelt.
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Dazed and confused - trying to continue (Redhat)
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AdvocatusDiaboli
Gspusi Schtonks



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22999
Wohnort: München

Beitrag(#2153992) Verfasst am: 10.10.2018, 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Ich dachte bisher, "Gender" bezöge sich auf das soziale Geschlecht. Haben medizinische Unterschiede nicht biologische Gründe?

Das ist doch das faszinierende an den Genderwissenschaften, dass die sogar das biologische Geschlecht als soziale Konstruktion erkennen. Alles ist möglich: Das Geschlecht entsteht durch den Sprechakt.
Am Kopf kratzen Eigentlich sollte die Krankheit sich dann auch durch einen Sprechakt wieder auflösen lassen. Aber soweit sind sie noch nicht.


Oh, ihr seid so lustige Gesellen.

Nein, das Problem in der Medizin war ja, dass der männliche Körper als Idealmodell genutzt wurde und weibliche Probanden in Studien kaum vorkamen.

Lacht doch mal darüber:

Zitat:
Forscher hatten 720 Ärzten Videos von weiblichen und männlichen Patienten gezeigt, die ihre Beschwerden schilderten. In Wahrheit handelte es sich bei den "Kranken" um Schauspieler, die instruiert worden waren, welche Symptome sie vortragen sollten. Anhand der Videos sollten die Ärzte eine Verdachtsdiagnose stellen. Das Ergebnis war verblüffend: Selbst wenn die Patienten dieselben Symptome schilderten, veranlassten die Ärzte bei Männern im Schnitt häufiger rettende diagnostisch-therapeutische Schritte – insbesondere den Herzkatheter. Bei Frauen kam vielen Medizinern die Möglichkeit offenbar nicht in den Sinn. Neben biologischen Unterschieden und Geschlechterrollen gibt es also auch verzerrte Wahrnehmungen: Ärzte sehen oft Unterschiede, wo es keine gibt. Und sie sehen keine Unterschiede, wo sich in Wahrheit erhebliche auftun.


https://www.zeit.de/2017/22/geschlechter-medizin-maenner-frauen-medikamente-unterschiede/seite-3
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Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28768

Beitrag(#2154003) Verfasst am: 10.10.2018, 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Ich dachte bisher, "Gender" bezöge sich auf das soziale Geschlecht. Haben medizinische Unterschiede nicht biologische Gründe?

Das ist doch das faszinierende an den Genderwissenschaften, dass die sogar das biologische Geschlecht als soziale Konstruktion erkennen. Alles ist möglich: Das Geschlecht entsteht durch den Sprechakt.
Am Kopf kratzen Eigentlich sollte die Krankheit sich dann auch durch einen Sprechakt wieder auflösen lassen. Aber soweit sind sie noch nicht.


Oh, ihr seid so lustige Gesellen.

Nein, das Problem in der Medizin war ja, dass der männliche Körper als Idealmodell genutzt wurde und weibliche Probanden in Studien kaum vorkamen.

Lacht doch mal darüber:

Zitat:
Forscher hatten 720 Ärzten Videos von weiblichen und männlichen Patienten gezeigt, die ihre Beschwerden schilderten. In Wahrheit handelte es sich bei den "Kranken" um Schauspieler, die instruiert worden waren, welche Symptome sie vortragen sollten. Anhand der Videos sollten die Ärzte eine Verdachtsdiagnose stellen. Das Ergebnis war verblüffend: Selbst wenn die Patienten dieselben Symptome schilderten, veranlassten die Ärzte bei Männern im Schnitt häufiger rettende diagnostisch-therapeutische Schritte – insbesondere den Herzkatheter. Bei Frauen kam vielen Medizinern die Möglichkeit offenbar nicht in den Sinn. Neben biologischen Unterschieden und Geschlechterrollen gibt es also auch verzerrte Wahrnehmungen: Ärzte sehen oft Unterschiede, wo es keine gibt. Und sie sehen keine Unterschiede, wo sich in Wahrheit erhebliche auftun.


https://www.zeit.de/2017/22/geschlechter-medizin-maenner-frauen-medikamente-unterschiede/seite-3


Also sind sich Männer und Frauen doch nicht so ähnlich?

Oder um aus dem verlinkten Artikel zu zitieren:

Zitat:
Das bedeutet: Männer und Frauen sind gegenüber einigen Risikofaktoren oder Krankheiten unterschiedlich widerstandsfähig. Und Medikamente wirken unterschiedlich, wenngleich in vielen Fällen noch nicht klar ist, warum.

Diese Botschaft gefällt nicht allen. Als Vera Regitz-Zagrosek in Frankreich einen Vortrag über die Geschlechtermedizin hielt, empörten sich französische Medien. "Viele fanden es skandalös, dass ich davon sprach, wie sehr Männer- und Frauenkörper sich unterscheiden", sagt sie.

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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 21380
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2154069) Verfasst am: 11.10.2018, 10:50    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.vice.com/de/article/yw9xag/politikerin-sigi-maurer-verurteilt-wie-mich-der-hass-verandert-den-ich-als-frau-im-internet-erlebe

Geschockt Böse

Einfach nur krass!
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"Does anybody remember laughter?"
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Lebensnebel
Sozial-Zombie



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 1937

Beitrag(#2154078) Verfasst am: 11.10.2018, 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

München geht gegen sexistische Werbung vor.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/muenchen-verbietet-sexistische-werbung-so-ist-der-beschluss-des-stadtrats-a-1232325.html
Zitat:
Bei der Frage, wann es sich um sexistische Werbung handelt, greife die Stadt auf Kriterien zurück, die der sogenannte Sexismus-Beirat von 1987 festgelegt habe. Demnach ist Werbung sexistisch, wenn sie die "sexuelle Attraktivität der Frau als Werbemittel ohne Sachzusammenhang" verwendet, "Frauen in einseitigen klischeehaften Rollen" dargestellt werden oder Frauen darin "demütig oder lächerlich" gemacht werden.In Zweifelsfällen entscheidet die Gleichstellungsstelle München.


Wieso gilt das nur für Frauen?
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fwo
leider wieder manchmal da



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21969
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2154082) Verfasst am: 11.10.2018, 12:54    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
München geht gegen sexistische Werbung vor.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/muenchen-verbietet-sexistische-werbung-so-ist-der-beschluss-des-stadtrats-a-1232325.html
Zitat:
Bei der Frage, wann es sich um sexistische Werbung handelt, greife die Stadt auf Kriterien zurück, die der sogenannte Sexismus-Beirat von 1987 festgelegt habe. Demnach ist Werbung sexistisch, wenn sie die "sexuelle Attraktivität der Frau als Werbemittel ohne Sachzusammenhang" verwendet, "Frauen in einseitigen klischeehaften Rollen" dargestellt werden oder Frauen darin "demütig oder lächerlich" gemacht werden.In Zweifelsfällen entscheidet die Gleichstellungsstelle München.


Wieso gilt das nur für Frauen?

Weil Frauen nun einmal schwach und schutzbedürftig sind.
Man könnte dieses Vorgehen der Stadt München damit eigentlich als sexistisch begreifen.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 34744
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2154086) Verfasst am: 11.10.2018, 13:30    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
https://www.vice.com/de/article/yw9xag/politikerin-sigi-maurer-verurteilt-wie-mich-der-hass-verandert-den-ich-als-frau-im-internet-erlebe

Geschockt Böse

Einfach nur krass!


Es gibt noch Hoffnung:

Zitat:
Sigi Maurer will sich wehren und Berufung einlegen. Was bleibt uns allen anderen in der Zwischenzeit zu tun? Humor hilft, aber Humor hilft nicht immer. Als mich ein User als Lockenkopf bezeichnet, muss ich doch lachen. Auch das Teilen mit anderen erleichtert die Lage. Ich fühle mich weniger allein. Aber immer dann, wenn ich Hassnachrichten anonymisiert veröffentliche, fragen mich Menschen, warum ich "Trolle schütze". Das Urteil von Maurer ist die Antwort darauf. Ich schütze nicht die Trolle, sondern mich selbst – weil es das österreichische Rechtssystem nicht tut.

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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
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Wohnort: Raccoon City

Beitrag(#2154087) Verfasst am: 11.10.2018, 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
München geht gegen sexistische Werbung vor.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/muenchen-verbietet-sexistische-werbung-so-ist-der-beschluss-des-stadtrats-a-1232325.html
Zitat:
Bei der Frage, wann es sich um sexistische Werbung handelt, greife die Stadt auf Kriterien zurück, die der sogenannte Sexismus-Beirat von 1987 festgelegt habe. Demnach ist Werbung sexistisch, wenn sie die "sexuelle Attraktivität der Frau als Werbemittel ohne Sachzusammenhang" verwendet, "Frauen in einseitigen klischeehaften Rollen" dargestellt werden oder Frauen darin "demütig oder lächerlich" gemacht werden.In Zweifelsfällen entscheidet die Gleichstellungsstelle München.


Wieso gilt das nur für Frauen?


Weil es deutlich weniger Werbung mit sexualisiert dargestellten Männern gibt und diese auch ohne politische Eingriffe weiter auf dem Rückzug ist.

http://www.markenartikel-magazin.de/no_cache/medien-werbung/artikel/details/10019847-werbung-der-sexualisierte-mann-ist-auf-dem-rueckzug/

Davon abgesehen wird gegen Werbung mit sexualisiert dargestellten Männern bestimmt auch vorgegangen.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21969
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2154109) Verfasst am: 11.10.2018, 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
München geht gegen sexistische Werbung vor.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/muenchen-verbietet-sexistische-werbung-so-ist-der-beschluss-des-stadtrats-a-1232325.html
Zitat:
Bei der Frage, wann es sich um sexistische Werbung handelt, greife die Stadt auf Kriterien zurück, die der sogenannte Sexismus-Beirat von 1987 festgelegt habe. Demnach ist Werbung sexistisch, wenn sie die "sexuelle Attraktivität der Frau als Werbemittel ohne Sachzusammenhang" verwendet, "Frauen in einseitigen klischeehaften Rollen" dargestellt werden oder Frauen darin "demütig oder lächerlich" gemacht werden.In Zweifelsfällen entscheidet die Gleichstellungsstelle München.


Wieso gilt das nur für Frauen?


Weil es deutlich weniger Werbung mit sexualisiert dargestellten Männern gibt und diese auch ohne politische Eingriffe weiter auf dem Rückzug ist.

http://www.markenartikel-magazin.de/no_cache/medien-werbung/artikel/details/10019847-werbung-der-sexualisierte-mann-ist-auf-dem-rueckzug/

Davon abgesehen wird gegen Werbung mit sexualisiert dargestellten Männern bestimmt auch vorgegangen.

Hast Du irgendeinen Anhaltspunkt für diese Vermutung oder Hoffnung oder was immer das ist?

Aus Deinem Artikel geht hervor, dass es ein geänderter Markt ist, auf den mit einem anderen Männerbild geantwortet wird, oder wie Du es selbst formulierst: Es ist ohne politische Eingriffe, da ist kein irgendwie geartetes Vorgehen nötig. Das hält man nur bei den Abbildungen von Frauen für nötig.
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beachbernie
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Beitrag(#2154136) Verfasst am: 11.10.2018, 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Für unseren marxistischen Medizinwissenschaftler habe ich mal kurz recherchiert, was er selbst hätte tun sollen:

https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=7156

Zitat:
Unterschiede von Arzneimittelwirkungen und -therapie bei Frauen und Männern in der Kardiologie

Zusammenfassung: Frauen haben meist eine geringere Körpermasse als Männer, eine andere Körperzusammensetzung, eine geringere renale Clearance und teilweise eine andere Metabolisierung von Arzneimitteln durch P450-Zytochrome und andere Enzymsysteme. In der Kardiologie müssen daher bei Frauen oft niedrigere Arzneimitteldosierungen gewählt werden. Auch geringere Krankheitsrisiken (z.B. bei Hypercholesterinämie) oder erhöhte Krankheitsrisiken (z.B. bei Diabetes mellitus) als bei Männern machen eine unterschiedliche Beurteilung und Behandlung notwendig. Darüber hinaus gibt es medizinisch bisher nicht erklärbare Unterschiede in der praktizierten Behandlung zwischen Männern und Frauen, die weiter analysiert werden müssen


Es geht mitnichten nur um Körpergröße.


Marxistischer Medizinexperte hat folgendes geschrieben:
Die Arzneimitteldosierungen betreffen hier wohl vor allem die durchschnittlich geringere Körpergröße von Frauen.


Was für eine dilettante Expertise! Aber er hat es der unwissenden feministischen bürgerlichen Genderklassenmedizin mal wieder knallhart gezeigt, was marxistisch-wissenschaftliche Kompetenz ausmacht!



Wenn das Geschlecht eine soziale Konstruktion ist und nicht biologisch determiniert, dann sollte die Gendermedizin eigentlich ziemlich überflüssig sein. Oder ist die unterschiedliche Wirksamkeit von Arzneimittel auf die Geschlechter etwa auch sozial konstruiert? Am Kopf kratzen
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beachbernie
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Beitrag(#2154139) Verfasst am: 11.10.2018, 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
https://www.vice.com/de/article/yw9xag/politikerin-sigi-maurer-verurteilt-wie-mich-der-hass-verandert-den-ich-als-frau-im-internet-erlebe

Geschockt Böse

Einfach nur krass!


Ja.

Von solchen Hasskampagnen sind allerdings nicht nur Frauen betroffen, sondern z.B. auch Männer, die sexueller Vergehen beschuldigt werden.

Da muss generell was dagegen getan werden, nicht nur wenn es Frauen trifft.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2154140) Verfasst am: 11.10.2018, 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
München geht gegen sexistische Werbung vor.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/muenchen-verbietet-sexistische-werbung-so-ist-der-beschluss-des-stadtrats-a-1232325.html
Zitat:
Bei der Frage, wann es sich um sexistische Werbung handelt, greife die Stadt auf Kriterien zurück, die der sogenannte Sexismus-Beirat von 1987 festgelegt habe. Demnach ist Werbung sexistisch, wenn sie die "sexuelle Attraktivität der Frau als Werbemittel ohne Sachzusammenhang" verwendet, "Frauen in einseitigen klischeehaften Rollen" dargestellt werden oder Frauen darin "demütig oder lächerlich" gemacht werden.In Zweifelsfällen entscheidet die Gleichstellungsstelle München.


Wieso gilt das nur für Frauen?


Weil es deutlich weniger Werbung mit sexualisiert dargestellten Männern gibt und diese auch ohne politische Eingriffe weiter auf dem Rückzug ist.

http://www.markenartikel-magazin.de/no_cache/medien-werbung/artikel/details/10019847-werbung-der-sexualisierte-mann-ist-auf-dem-rueckzug/

Davon abgesehen wird gegen Werbung mit sexualisiert dargestellten Männern bestimmt auch vorgegangen.



In der Werbung werden Maenner zunehmend als regelrechte Deppen dargestellt, die Frauen unterlegen sind. Auch das ist sexistische Werbung, wird aber kaum thematisiert. Warum wohl?
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#2154143) Verfasst am: 11.10.2018, 19:20    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Für unseren marxistischen Medizinwissenschaftler habe ich mal kurz recherchiert, was er selbst hätte tun sollen:

https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=7156

Zitat:
Unterschiede von Arzneimittelwirkungen und -therapie bei Frauen und Männern in der Kardiologie

Zusammenfassung: Frauen haben meist eine geringere Körpermasse als Männer, eine andere Körperzusammensetzung, eine geringere renale Clearance und teilweise eine andere Metabolisierung von Arzneimitteln durch P450-Zytochrome und andere Enzymsysteme. In der Kardiologie müssen daher bei Frauen oft niedrigere Arzneimitteldosierungen gewählt werden. Auch geringere Krankheitsrisiken (z.B. bei Hypercholesterinämie) oder erhöhte Krankheitsrisiken (z.B. bei Diabetes mellitus) als bei Männern machen eine unterschiedliche Beurteilung und Behandlung notwendig. Darüber hinaus gibt es medizinisch bisher nicht erklärbare Unterschiede in der praktizierten Behandlung zwischen Männern und Frauen, die weiter analysiert werden müssen


Es geht mitnichten nur um Körpergröße.


Marxistischer Medizinexperte hat folgendes geschrieben:
Die Arzneimitteldosierungen betreffen hier wohl vor allem die durchschnittlich geringere Körpergröße von Frauen.


Was für eine dilettante Expertise! Aber er hat es der unwissenden feministischen bürgerlichen Genderklassenmedizin mal wieder knallhart gezeigt, was marxistisch-wissenschaftliche Kompetenz ausmacht!



Wenn das Geschlecht eine soziale Konstruktion ist und nicht biologisch determiniert, dann sollte die Gendermedizin eigentlich ziemlich überflüssig sein. Oder ist die unterschiedliche Wirksamkeit von Arzneimittel auf die Geschlechter etwa auch sozial konstruiert? Am Kopf kratzen


Nein, aber der UMGANG mit Geschlechtern ist sozial konstruiert. Dass Frauen und Männer in der Medizin unterschiedliche Bedürfnisse haben, ist ein biologisches Faktum. Warum dieses Faktum ignoriert wurde, ist ein soziales Faktum. Und darum kümmert sich Genderforschung. Ich bin kein radikaler Konstruktivist und gehe natürlich von biologischen Geschlechtern aus. Ich würde nie ernsthaft behaupten, Geschlechter seien vollständig sozial konstruiert. Ich würde meinen Penis nicht als sozial konstruiert bezeichnen. Aber mein UMGANG damit, z.B. bin ich überzeugter Sitzpinkler. Sehr glücklich
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#2154147) Verfasst am: 11.10.2018, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
München geht gegen sexistische Werbung vor.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/muenchen-verbietet-sexistische-werbung-so-ist-der-beschluss-des-stadtrats-a-1232325.html
Zitat:
Bei der Frage, wann es sich um sexistische Werbung handelt, greife die Stadt auf Kriterien zurück, die der sogenannte Sexismus-Beirat von 1987 festgelegt habe. Demnach ist Werbung sexistisch, wenn sie die "sexuelle Attraktivität der Frau als Werbemittel ohne Sachzusammenhang" verwendet, "Frauen in einseitigen klischeehaften Rollen" dargestellt werden oder Frauen darin "demütig oder lächerlich" gemacht werden.In Zweifelsfällen entscheidet die Gleichstellungsstelle München.


Wieso gilt das nur für Frauen?


Weil es deutlich weniger Werbung mit sexualisiert dargestellten Männern gibt und diese auch ohne politische Eingriffe weiter auf dem Rückzug ist.

http://www.markenartikel-magazin.de/no_cache/medien-werbung/artikel/details/10019847-werbung-der-sexualisierte-mann-ist-auf-dem-rueckzug/

Davon abgesehen wird gegen Werbung mit sexualisiert dargestellten Männern bestimmt auch vorgegangen.



In der Werbung werden Maenner zunehmend als regelrechte Deppen dargestellt, die Frauen unterlegen sind. Auch das ist sexistische Werbung, wird aber kaum thematisiert. Warum wohl?


Der Respekt vor Männern schrumpft wie ihre Penisse im Wasser. Traurig. Aber Ahriman kennt sicher einige Witze aus seiner Jugend, in denen Männer als Deppen erscheinen und Frauen mit dem Nudelholz auf sie eindreschen. zwinkern
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fwo
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Beitrag(#2154149) Verfasst am: 11.10.2018, 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
....
Der Respekt vor Männern schrumpft wie ihre Penisse im Wasser.....

So ein Blödsinn.
Aber die Unter-Wasser-Poolszenen in Pornofilmen, die das widerlegen, darfst Du Dir selbst suchen. Oder such nach Bedewannensex, wenn Du das erste nicht findest.

Es kann zu warm sein, oder zu kalt sein, so dass der Kreislauf diese drucktechnische Ausnahmesituation (und damit den Penis) nicht mehr aufrechtzuerhalten imstande ist. Aber mit Wasser hat das alles nicht zu tun.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2154152) Verfasst am: 11.10.2018, 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
München geht gegen sexistische Werbung vor.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/muenchen-verbietet-sexistische-werbung-so-ist-der-beschluss-des-stadtrats-a-1232325.html
Zitat:
Bei der Frage, wann es sich um sexistische Werbung handelt, greife die Stadt auf Kriterien zurück, die der sogenannte Sexismus-Beirat von 1987 festgelegt habe. Demnach ist Werbung sexistisch, wenn sie die "sexuelle Attraktivität der Frau als Werbemittel ohne Sachzusammenhang" verwendet, "Frauen in einseitigen klischeehaften Rollen" dargestellt werden oder Frauen darin "demütig oder lächerlich" gemacht werden.In Zweifelsfällen entscheidet die Gleichstellungsstelle München.


Wieso gilt das nur für Frauen?


Weil es deutlich weniger Werbung mit sexualisiert dargestellten Männern gibt und diese auch ohne politische Eingriffe weiter auf dem Rückzug ist.

http://www.markenartikel-magazin.de/no_cache/medien-werbung/artikel/details/10019847-werbung-der-sexualisierte-mann-ist-auf-dem-rueckzug/

Davon abgesehen wird gegen Werbung mit sexualisiert dargestellten Männern bestimmt auch vorgegangen.



In der Werbung werden Maenner zunehmend als regelrechte Deppen dargestellt, die Frauen unterlegen sind. Auch das ist sexistische Werbung, wird aber kaum thematisiert. Warum wohl?


Der Respekt vor Männern schrumpft wie ihre Penisse im Wasser. Traurig. Aber Ahriman kennt sicher einige Witze aus seiner Jugend, in denen Männer als Deppen erscheinen und Frauen mit dem Nudelholz auf sie eindreschen. zwinkern


Verstehe mich nicht falsch. Ich befürworte nicht jetzt krampfhaft nach Sexismen gegen Maenner in der Werbung zu suchen und die zu eliminieren. Ich denke ein bisschen witziger Sexismus kann ganz unterhaltsam sein und ich kritisiere dieses sauertöpfische-mimosenhafte ja auch am Feminismus, wenn Gedichte, Weihnachtslieder oder Rasierapparate auf Sexismus hin durchsucht werden.

Ich bin halt nur befremdet darueber, dass die Massstaebe so unterschiedlich sind, wenn es um Sexismus geht.
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Beitrag(#2154154) Verfasst am: 11.10.2018, 20:27    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wenn das Geschlecht eine soziale Konstruktion ist und nicht biologisch determiniert, dann sollte die Gendermedizin eigentlich ziemlich überflüssig sein. Oder ist die unterschiedliche Wirksamkeit von Arzneimittel auf die Geschlechter etwa auch sozial konstruiert? Am Kopf kratzen

Nein, zB weil:

a) Auch unabhängig von einer angenommenen sozialen Konstruktion des Geschlechts gibt es unterschiedliche Körper, die unterschiedliche Symptome zeigen oder unterschiedlich auf Medikamente reagieren. Da ist es sinnvoll, zB die unterschiedliche Wirkung von Medikamenten auf Körper mit unterschiedlichem Hormonstatus zu berücksichtigen. Das gilt auch dann, wenn man der Meinung ist, dass die Unterteilung der Menschheit in zwei Geschlechter ein sozialer Vorgang ist (bei dem körperliche Gegebenheiten eine Rolle spielen).

b) Hier wurde ein Link gepostet, bei dem Ärzt*innen allein aufgrund des Geschlechts, ohne Unterschiede im Krankheitsbild oder sonstige reale Gründe, unterschiedlich reagiert haben. So etwas zu untersuchen ist eine Genderfrage, ob man es so nennt oder nicht.
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vrolijke
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Beitrag(#2154157) Verfasst am: 11.10.2018, 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:


b) Hier wurde ein Link gepostet, bei dem Ärzt*innen allein aufgrund des Geschlechts, ohne Unterschiede im Krankheitsbild oder sonstige reale Gründe, unterschiedlich reagiert haben. So etwas zu untersuchen ist eine Genderfrage, ob man es so nennt oder nicht.

Das wurde total übergangen. Passte wohl nicht im Konzept.
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schtonk
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Beitrag(#2154159) Verfasst am: 11.10.2018, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Gender Studies über kurz oder lang in der Sozialwissenschaft aufgehen. Sie sind ja jetzt schon sowas wie eine Unterdisziplin.


Das ist zunächst eine universitäre Angelegenheit. Wissenschaftlich gesehen, sind Gender Studies natürlich weitgehend Soziologie. ..

Ok.

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
... Gender Studies verfolgen allerdings einen expliziten interdisziplinären Ansatz. ..

Umgekehrt: Die Soziologie verfolgt einen interdisziplinären Ansatz. Deshalb sind Gender Studies natürlich weitgehend Soziologie, wie du richtig schriebst.

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
... Die Diversifikation der Soziologie in Bindestrichsoziologien schreitet voran (...)

Kann sein, ist aber m.E. nicht zu beanstanden. Beispielsweise kann man Familien- und Organisationssoziologie nicht unter einen Hut bringen.
Überschneidungen gibt es zwar (eine Familie muss organisiert werden, eine Organisation weist z.T. familiäre Strukturen auf), aber die jeweiligen Hauptmerkmale (Ziel, Verfahrensweise...) unterscheiden sich doch sehr erheblich.

Die sogen. "Gender Studies" sind im Prinzip eine künstliche Aufblähung der Rollentheorie. Ein Bsp. von vielen: F. und C. Wesley: "Das Rollendiktat".
http://www.pep-web.org/document.php?id=PSYCHE.036E.0459B

Auch empfehlenswert dazu sind die Bücher von Helge Pross (eher konservativ) und vor allem Frigga Haug (marxistischer Ansatz).

Es wundert mich übrigens, dass "Marxismuskenner" Tarvoc als Verfechter des (Salon-)Feminismus letztere nicht zu kennen scheint.
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beachbernie
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Beitrag(#2154187) Verfasst am: 12.10.2018, 02:27    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wenn das Geschlecht eine soziale Konstruktion ist und nicht biologisch determiniert, dann sollte die Gendermedizin eigentlich ziemlich überflüssig sein. Oder ist die unterschiedliche Wirksamkeit von Arzneimittel auf die Geschlechter etwa auch sozial konstruiert? Am Kopf kratzen

Nein, zB weil:

a) Auch unabhängig von einer angenommenen sozialen Konstruktion des Geschlechts gibt es unterschiedliche Körper, die unterschiedliche Symptome zeigen oder unterschiedlich auf Medikamente reagieren. Da ist es sinnvoll, zB die unterschiedliche Wirkung von Medikamenten auf Körper mit unterschiedlichem Hormonstatus zu berücksichtigen. Das gilt auch dann, wenn man der Meinung ist, dass die Unterteilung der Menschheit in zwei Geschlechter ein sozialer Vorgang ist (bei dem körperliche Gegebenheiten eine Rolle spielen).

b) Hier wurde ein Link gepostet, bei dem Ärzt*innen allein aufgrund des Geschlechts, ohne Unterschiede im Krankheitsbild oder sonstige reale Gründe, unterschiedlich reagiert haben. So etwas zu untersuchen ist eine Genderfrage, ob man es so nennt oder nicht.


Eben!

Das Geschlecht ist eben kein soziales Konstrukt, sondern eine biologische Realität.

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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#2154196) Verfasst am: 12.10.2018, 08:59    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wenn das Geschlecht eine soziale Konstruktion ist und nicht biologisch determiniert, dann sollte die Gendermedizin eigentlich ziemlich überflüssig sein. Oder ist die unterschiedliche Wirksamkeit von Arzneimittel auf die Geschlechter etwa auch sozial konstruiert? Am Kopf kratzen

Nein, zB weil:

a) Auch unabhängig von einer angenommenen sozialen Konstruktion des Geschlechts gibt es unterschiedliche Körper, die unterschiedliche Symptome zeigen oder unterschiedlich auf Medikamente reagieren. Da ist es sinnvoll, zB die unterschiedliche Wirkung von Medikamenten auf Körper mit unterschiedlichem Hormonstatus zu berücksichtigen. Das gilt auch dann, wenn man der Meinung ist, dass die Unterteilung der Menschheit in zwei Geschlechter ein sozialer Vorgang ist (bei dem körperliche Gegebenheiten eine Rolle spielen).

b) Hier wurde ein Link gepostet, bei dem Ärzt*innen allein aufgrund des Geschlechts, ohne Unterschiede im Krankheitsbild oder sonstige reale Gründe, unterschiedlich reagiert haben. So etwas zu untersuchen ist eine Genderfrage, ob man es so nennt oder nicht.


Eben!

Das Geschlecht ist eben kein soziales Konstrukt, sondern eine biologische Realität.

Thank You for proving my point! zwinkern


Du wolltest sagen, das biologische Geschlecht (sex) ist eine biologische Realität. Richtig. Und das soziale Geschlecht (gender) ist eine soziale Realität. Smilie Und als artige Wissenschaftler erforschen wir beides und wie sie zusammenspielen.
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Tarvoc
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Beitrag(#2154202) Verfasst am: 12.10.2018, 09:16    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Das Geschlecht ist eben kein soziales Konstrukt, sondern eine biologische Realität.

Du wolltest sagen, das biologische Geschlecht (sex) ist eine biologische Realität. Richtig. Und das soziale Geschlecht (gender) ist eine soziale Realität. Smilie Und als artige Wissenschaftler erforschen wir beides und wie sie zusammenspielen.

Es gibt nur ein wahres Geschlecht, und das ist enorm, roh, biologisch und hängt zwischen beachbernies Beinen! freakteach

...tja, was man nicht im Kopf hat... Schulterzucken Lachen
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Alchemist
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Beitrag(#2154220) Verfasst am: 12.10.2018, 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
https://www.vice.com/de/article/yw9xag/politikerin-sigi-maurer-verurteilt-wie-mich-der-hass-verandert-den-ich-als-frau-im-internet-erlebe

Geschockt Böse

Einfach nur krass!


Ja.

Von solchen Hasskampagnen sind allerdings nicht nur Frauen betroffen, sondern z.B. auch Männer, die sexueller Vergehen beschuldigt werden.

Da muss generell was dagegen getan werden, nicht nur wenn es Frauen trifft.

Und wieder dauert es nicht lange, bis BB eine seiner üblichen Relativierungen startet! Mit den Augen rollen

Meinst du ernsthaft Männer werden online von Frauen, so wie es Frauen ergeht, sexistisch angegangen und beschimpft?
Klar, wer hat es nicht schon gehört, dass Cem Özdemir Post von Frauen kriegt, die ihm wünschen, er würde von Asylbewerbern vergewaltigt werden. Passiert ja ständig Pillepalle
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Alchemist
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Beitrag(#2154222) Verfasst am: 12.10.2018, 10:16    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:


b) Hier wurde ein Link gepostet, bei dem Ärzt*innen allein aufgrund des Geschlechts, ohne Unterschiede im Krankheitsbild oder sonstige reale Gründe, unterschiedlich reagiert haben. So etwas zu untersuchen ist eine Genderfrage, ob man es so nennt oder nicht.

Das wurde total übergangen. Passte wohl nicht im Konzept.


Mich hat das tatsächlich überrascht. Hätte nicht gedacht, dass so etwas möglich wäre
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Alchemist
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Beitrag(#2154223) Verfasst am: 12.10.2018, 10:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hier eine Analogie für die beachbernies dieser Welt:

https://www.boredpanda.com/nut-kicking-analogy-brett-kavanaugh-case/?utm_source=google&utm_medium=organic&utm_campaign=organic
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Ahriman
boshafter Spötter



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Beitrag(#2154234) Verfasst am: 12.10.2018, 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

Advocatus hat folgendes geschrieben:
Der Respekt vor Männern schrumpft wie ihre Penisse im Wasser. Traurig. Aber Ahriman kennt sicher einige Witze aus seiner Jugend, in denen Männer als Deppen erscheinen

Etliche. Und die wurden unter Männern erzählt - sonst würde ich sie ja nicht kennen. Damals erzählten die Mädchen uns Männern keine unfeinen Witze. Das taten sie (angeblich) nur unter sich.
Eigentlich merkwürdig: Wir Kerle konnten über unsere geheimen Ängste lachen.
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Am Morgen nach der Hochzeitsnacht sagte sie: "Steh auf und koch Kaffee! Oder kannst du das auch nicht?"
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Er schob eine Bärennummer: Er saß vorm Loch und brummte.
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Pastor Mählichs junge Ehe blieb kinderlos. Schließlich konsultierten sie den Frauenarzt.
"Kein Wunder," stellte der schließlich fest, "Ihre Gemahlin ist ja noch Jungfrau!"
"Ja, sollte der Herr mir den falschen Weg gewiesen haben...?"
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Die Hochzeitsnacht schien ein Desaster zu werden: Er hatte null Ahnung. Seine Frau wußte besser Bescheid. Sie hochte sich auf allen Vieren aufs Bett und sagte: "Komm, mach mal wie der Stier!"
"Muuuuuh!"

Und wenn der Hosenstall offen stand hieß es: "Mach die Garage zu, dein Fahrrad hat'n Platten!"
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 1186
Wohnort: Raccoon City

Beitrag(#2154242) Verfasst am: 12.10.2018, 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
https://www.vice.com/de/article/yw9xag/politikerin-sigi-maurer-verurteilt-wie-mich-der-hass-verandert-den-ich-als-frau-im-internet-erlebe

Geschockt Böse

Einfach nur krass!


Ja.

Von solchen Hasskampagnen sind allerdings nicht nur Frauen betroffen, sondern z.B. auch Männer, die sexueller Vergehen beschuldigt werden.

Da muss generell was dagegen getan werden, nicht nur wenn es Frauen trifft.

Und wieder dauert es nicht lange, bis BB eine seiner üblichen Relativierungen startet! Mit den Augen rollen

Meinst du ernsthaft Männer werden online von Frauen, so wie es Frauen ergeht, sexistisch angegangen und beschimpft?
Klar, wer hat es nicht schon gehört, dass Cem Özdemir Post von Frauen kriegt, die ihm wünschen, er würde von Asylbewerbern vergewaltigt werden. Passiert ja ständig Pillepalle


Donald Trump wurde hier schon von jemand vorgeworfen, er müsse sein Geschlechtsteil mit der Lupe suchen. Wer war das noch gleich?
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Tarvoc
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Beitrag(#2154243) Verfasst am: 12.10.2018, 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
Donald Trump wurde hier schon von jemand vorgeworfen, er müsse sein Geschlechtsteil mit der Lupe suchen. Wer war das noch gleich?

Weiß ich nicht, aber ich glaube das nicht.


Link gekürzt.

Das Ding kann man nun wirklich nicht übersehen. Glaub mir, ich hab's auch schon "live" gesehen. Cool

Link gekürzt. vrolijke
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