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Flüchtlinge
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 37919
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2196785) Verfasst am: 05.12.2019, 17:45    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Und wie die behandelt wurden, dafür sollten die "Australier" (wie Du sie meinst) sich schämen.


Gibt es eine Kollektivschuld?

Natürlich nicht. Es steht dafür auch in "". Gemeint sind die, die meinen Australien frei von Flüchtlinge halten zu müssen.
_________________
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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Lebensnebel
auf eigenen Wunsch deaktiviert



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 2845

Beitrag(#2196786) Verfasst am: 05.12.2019, 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Und wie die behandelt wurden, dafür sollten die "Australier" (wie Du sie meinst) sich schämen.


Gibt es eine Kollektivschuld?

Natürlich nicht. Es steht dafür auch in "". Gemeint sind die, die meinen Australien frei von Flüchtlinge halten zu müssen.


Also sind die mit dieser Meinung schuldig, während die anderen unschuldig sind?
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 42391
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2196789) Verfasst am: 05.12.2019, 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Und wie die behandelt wurden, dafür sollten die "Australier" (wie Du sie meinst) sich schämen.


Gibt es eine Kollektivschuld?


Nein. Aber eine kollektive Verantwortung, die gibt es.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 42391
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2196790) Verfasst am: 05.12.2019, 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Und wie die behandelt wurden, dafür sollten die "Australier" (wie Du sie meinst) sich schämen.


Gibt es eine Kollektivschuld?

Natürlich nicht. Es steht dafür auch in "". Gemeint sind die, die meinen Australien frei von Flüchtlinge halten zu müssen.



Das waere ja noch schöner, wenn man Kriminelle einfach so in die Sträflingskolonie einreisen liesse. Smilie
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Lebensnebel
auf eigenen Wunsch deaktiviert



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 2845

Beitrag(#2196792) Verfasst am: 05.12.2019, 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Und wie die behandelt wurden, dafür sollten die "Australier" (wie Du sie meinst) sich schämen.


Gibt es eine Kollektivschuld?

Natürlich nicht. Es steht dafür auch in "". Gemeint sind die, die meinen Australien frei von Flüchtlinge halten zu müssen.



Das waere ja noch schöner, wenn man Kriminelle einfach so in die Sträflingskolonie einreisen liesse. Smilie


Die Ureinwohner hatten damals keine Möglichkeiten das zu verhindern. Heute müssen sie mit den Folgen leben. Wie halt auch die kanadischen und US-Indianer. Die müssen auch mit den dominanten Weißbroten leben.
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Critic
oberflächlich



Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 14985
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#2196890) Verfasst am: 07.12.2019, 00:40    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Critic hat folgendes geschrieben:

Man sollte vielleicht auch die historische Lektion nicht ganz außer Acht lassen, daß es unmöglich ist, unüberwindliche Mauern aufzurichten: Der eiserne Vorhang ist genauso überwunden worden wie die diversen chinesischen Mauern. Man sollte sich insofern vielleicht auch auf den Fall vorbereiten, wie man damit dann umgehen würde. Immerhin signalisiert man ja inzwischen - das mag man dem noch zugute halten -, daß man die Leute nicht völlig ins Leere werfen will.

Mauern halten solange, wie man gewillt ist, sie zu verteidigen.
Wimre ist die chinesische Mauer durch Verrat "gefallen".
Aus meiner naiven Sicht dürfte eine Seegrenze mit heutiger Technik sogar einfacher zu kontrollieren sein als eine Landgrenze.
Man hat freie Sicht, Satelliten, Drohnen, KI etc.
Sie muss ja auch nicht 100% dicht sein, sondern Kontrolle darüber gewährleisten, wer kommt.
Historisch gesehen wird Migration von der Zielgesellschaft nur dann akzeptiert,
wenn sie kontrolliert und in homöopathischen Dosen erfolgt,
die Zuwanderer einigermassen kompatibel und vom Tag 1 an wirtschaftlich unabhängig sind.
Genau das macht Australien:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.einwanderer-sind-willkommen-so-nutzt-australien-immigranten-im-kampf-gegen-landflucht.cf50a181-2881-4bb4-9c49-bf09552d5ef4.html
Durch die hohen Hürden bei Einwanderung/Einbürgerung stellen sie sicher,
dass nur Leute reingelassen werden, die auch gewillt sind, 100 bis 120%ige Australier zu werden.


Ich versuche mir jetzt gerade die Zuwanderungsgeschichte der USA vor Augen zu führen. Natürlich gab es das, "Parallelgesellschaften": Die Auswanderer bildeten dann auch ihre "Germantowns", "Chinatowns" etc., die man ein Leben lang kaum verlassen mußte. "Germantowns" haben sich wohl auch aufgelöst, u.a. weil der erste Weltkrieg ausbrach und die Leute nicht mehr unbedingt als Deutsche erkennbar sein wollten (Kleindeutschland (NYC)).

Es gab natürlich auch Geschäftsleute und qualifizierte Handwerker, die in der Auswanderung eine Chance sahen, ihre "Marktchancen" zu erweitern ("Philadelphiade"). Viele andere Zuwanderer waren aber arm, das war sogar in einigen "Auswanderungsländern" ein Mittel, arme Leute loszuwerden: Da kaufte eine Gemeinde ihren fürsorgeabhängigen Einwohnern ggf. eine Schiffspassage in die USA, um sie nicht mehr weiter durchfüttern zu müssen. Ja gut, die Arbeit war damals auch noch sehr viel manueller strukturiert, viel ungelernte Arbeit etc., dann hat man halt ggf. die ersten paar Jahre Mehlsäcke quer durch die Stadt von A nach B getragen. Aber ob die Leute alle "von Tag 1 an wirtschaftlich unabhängig" waren... Am Kopf kratzen?


DonMartin hat folgendes geschrieben:
Ich war zum Höhepunkt "unserer" Flüchtlingskrise ein paar Wochen beruflich in Down Under unterwegs.
Von den australischen und ostasiatischen Kollegen musste ich mir anhören,
ob Deutschland jetzt völlig meschugge geworden ist, hunderttausende potentieller Terroristen und Antisemiten unkontrolliert ins Land zu lassen.
Viele, wenn nicht die meisten dortigen Kollegen, hatten zwar Migrationshintergrund, sehen sich aber zu 100% als Australier.
Das ist komplett anders als in Schland, wo man über Jahrzehnte Parallelkulturen entstehen lässt,
weil man sich nicht traut, auf Deutsch zu bestehen.
Auch ein Phänomen wie unsere "Deutschtürken" ist dort schlecht vorstellbar.
Also Leute, die zwar die Vorteile einer westliche-liberalen Gesellschaft mitnehmen,
aber mental noch in Anatolien zu hause sind, Türkei-Fahnen schwenken und zu 70% am liebsten einen orientalischen Despoten wie Erdowahn wählen würden.


Da gibt es aber auch einen Unterschied zwischen Befürchtung und Wirklichkeit?! Es waren ja nicht "hunderttausende (tatsächlicher) Terroristen und Antisemiten", sondern es waren "homöopathische Dosen", wo es dann tatsächlich Probleme gab.

So schlimm wie Einzelfälle immer noch sein können - jede einzelne Tat ist ja für die Betroffenen immer noch schlimm -: Es ist eben aber auch nicht möglich, alle zu erkennen, die potentiell gefährlich sein können. Es sei denn, man ließe niemanden rein, dann kann man natürlich sicher sein, daß nur die eigenen "guten Deutschen" antisemitische Angriffe verüben... (Man sollte eben auch nicht so tun, als ob das Ganze der hiesigen Gesellschaft fremd sei.)
_________________
"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

"Wahrheit läßt sich nicht zeigen, nur erfinden." (Max Frisch)
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 5647

Beitrag(#2196969) Verfasst am: 08.12.2019, 03:31    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:

Da gibt es aber auch einen Unterschied zwischen Befürchtung und Wirklichkeit?! Es waren ja nicht "hunderttausende (tatsächlicher) Terroristen und Antisemiten", sondern es waren "homöopathische Dosen", wo es dann tatsächlich Probleme gab.


In diesen Fällen sind aber auch homöopathische Dosen von Übel.
Mir ging's in erster Linie um den konkreten Vergleich der Migrationspolitik Australien vs EU
und darum, dass ich die australische Lösung für nachvollziehbar und auch für die bessere halte.
Die EU hat eigentlich überhaupt keine Lösung, sondern wurschtelt sich irgendwie durch.

Australien ist in der unkomfortablen Lage, bei nur 25 Mio Einwohnern in Reichweite
radikalmuslimischer Staaten mit der zigfachen Kopfzahl zu sein (Indonesien, Pakistan, Afghanistan, Somalia usw).
Die Religion des Friedens hat längst auch Down Under erreicht:
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_terrorist_incidents_in_Australia
So gut wie alle Anschläge der letzen Jahre gingen auf Einwanderer/Asylanten mit Islamhintergrund zurück.
Dazu noch die Bali Bombings der 0er Jahre, die sich explizit gegen Australier richteten bzw sehr viele australische (und natürlich einheimische) Todesopfer forderten:
https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Bali_bombings
https://en.wikipedia.org/wiki/2002_Bali_bombings
Absolut verständlich, dass man in Australien keine Lust mehr hat auf noch mehr importierten Terror
und lieber nach der Devise verfährt "Kein Musel, kein Problem".

Mein damaliger Gastgeber, selber vor Jahrzehnten immigriert, wimre Jude aus der ex-SU,
hat das mal auf den Punkt gebracht als der Smalltalk auf Migranten und Terror kam.
Eigentlich ein höflicher und zurückhaltender Mensch wurde der richtig wütend:
"Was wollen diese Typen hier eigentlich? Wenn es ihnen in Australien nicht gefällt, sollen sie doch abhauen."
(zurück in ihre shitholes, aus denen sie gekommen sind)
Diesen Satz hat er zwar nicht gesagt, dafür war er zu höflich, aber sicherlich gedacht.
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 23978

Beitrag(#2196974) Verfasst am: 08.12.2019, 09:04    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Australien ist in der unkomfortablen Lage, bei nur 25 Mio Einwohnern in Reichweite
radikalmuslimischer Staaten mit der zigfachen Kopfzahl zu sein (Indonesien, Pakistan, Afghanistan, Somalia usw).
Die Religion des Friedens hat längst auch Down Under erreicht:
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_terrorist_incidents_in_Australia
So gut wie alle Anschläge der letzen Jahre gingen auf Einwanderer/Asylanten mit Islamhintergrund zurück.
Dazu noch die Bali Bombings der 0er Jahre, die sich explizit gegen Australier richteten bzw sehr viele australische (und natürlich einheimische) Todesopfer forderten:
https://en.wikipedia.org/wiki/2005_Bali_bombings
https://en.wikipedia.org/wiki/2002_Bali_bombings
Absolut verständlich, dass man in Australien keine Lust mehr hat auf noch mehr importierten Terror
und lieber nach der Devise verfährt "Kein Musel, kein Problem".

Mein damaliger Gastgeber, selber vor Jahrzehnten immigriert, wimre Jude aus der ex-SU,
hat das mal auf den Punkt gebracht als der Smalltalk auf Migranten und Terror kam.
Eigentlich ein höflicher und zurückhaltender Mensch wurde der richtig wütend:
"Was wollen diese Typen hier eigentlich? Wenn es ihnen in Australien nicht gefällt, sollen sie doch abhauen."
(zurück in ihre shitholes, aus denen sie gekommen sind)
Diesen Satz hat er zwar nicht gesagt, dafür war er zu höflich, aber sicherlich gedacht.


Abweichend von der vergifteten Darstellung gilt in Australien generell ein Vorbehalt gegen große Einwanderungsströme. Ist es 10 oder 20 Jahre her, daß die Einwanderung aus dem chinesischen Festland ein großes Thema war?
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 37919
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2196983) Verfasst am: 08.12.2019, 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Australien ist in der unkomfortablen Lage, bei nur 25 Mio Einwohnern in Reichweite
radikalmuslimischer Staaten mit der zigfachen Kopfzahl zu sein (Indonesien, Pakistan, Afghanistan, Somalia usw).


Soso. Australien ist in Reichweite von Afghanistan. Am Kopf kratzen
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 37919
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2196985) Verfasst am: 08.12.2019, 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Mein damaliger Gastgeber, selber vor Jahrzehnten immigriert, wimre Jude aus der ex-SU,
hat das mal auf den Punkt gebracht als der Smalltalk auf Migranten und Terror kam.
Eigentlich ein höflicher und zurückhaltender Mensch wurde der richtig wütend:
"Was wollen diese Typen hier eigentlich? Wenn es ihnen in Australien nicht gefällt, sollen sie doch abhauen."
(zurück in ihre shitholes, aus denen sie gekommen sind)
Diesen Satz hat er zwar nicht gesagt, dafür war er zu höflich, aber sicherlich gedacht.


Das sind die richtigen. Hauptsache mein Arsch ist im Trockenem. Mit den Augen rollen
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Critic
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Beitrag(#2197047) Verfasst am: 08.12.2019, 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ad Beitrag:

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Mein damaliger Gastgeber, selber vor Jahrzehnten immigriert, wimre Jude aus der ex-SU,
hat das mal auf den Punkt gebracht als der Smalltalk auf Migranten und Terror kam.
Eigentlich ein höflicher und zurückhaltender Mensch wurde der richtig wütend:
"Was wollen diese Typen hier eigentlich? Wenn es ihnen in Australien nicht gefällt, sollen sie doch abhauen."
(zurück in ihre shitholes, aus denen sie gekommen sind)
Diesen Satz hat er zwar nicht gesagt, dafür war er zu höflich, aber sicherlich gedacht.


Wobei das aber verschiedene "Kategorien von Leuten" (oder sagen wir Beweggründe) vermischt:

1. Jedes Land kann natürlich auf Leute verzichten, die dort Terroranschläge verüben. Das gilt aber für "Bioinländer" in x-ter Generation genauso wie für Leute mit Migrationshintergrund. Wenn die Leute unbedingt so leben möchten wie vermeintliche mythische Vorfahren, können sie ja heutzutage in ihren "Erlebnispark" reisen.

Wobei: Das ist auch ein ethisches und politisches Problem insofern, weil es ja gerade die Leute aus dieser Gruppe gibt, die sich nicht einfach da eine Erdhöhle oder ein Dorf bauen und dort eingeeigelt sitzen und den ganzen Tag Suren rezitieren - oder wie sie halt denken, die "Zeitzeugen Mohammeds" hätten das getan -, sondern die IS-Leute haben ja ihre Nachbarn terrorisiert - und damit auch für viel mehr Flüchtlinge gesorgt.


2. Die Leute, die, wie hier behauptet wird, hauptsächlich aus ökonomischen Gründen kämen - wobei in z.B. Afghanistan nach wie vor Bürgerkrieg und Terror herrschen, Rohingya vertrieben werden und in den Nachbarländern auch nicht wohlgelitten sind -, wollen ja nicht nach Australien, weil sie denken, daß es ihnen dort nicht gefiele. Sie hoffen ja gerade darauf, daß z.B. in Australien für sie ein besseres Leben mit mehr Perspektiven wartet. Und wahrscheinlich denken die meisten dabei eher an Arbeitsmöglichkeiten als an Verbrechertum... (Sie mögen nicht immer ihre Heimatländer als "shitholes" ansehen, aber sie denken ja dennoch, daß die dortigen Bedingungen nicht so sind, daß man dort halbwegs vernünftig leben könnte.)
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kereng
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Anmeldungsdatum: 12.12.2006
Beiträge: 2638
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2197225) Verfasst am: 10.12.2019, 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

In Hamburg gab es heute eine Versammlung zur Gründung eines Vereins "Säkulare Flüchtlingshilfe".
Als die gut zwanzig Anwesenden gefragt wurden, wer in den Vorstand möchte, gab es nur eine Freiwillige als Zweite Vorsitzende. Es werden also noch Mitstreiter gesucht.

Solche Vereine gibt es schon in Berlin und Köln. Sie wollen vor allem Ex-Muslimen helfen, die in Flüchtlingsunterkünften in Gefahr sind, oder von ihren Vätern oder Ehemännern gesucht werden. Zur Vereinsarbeit sollen auch Begleitung bei Behördengängen und Deutschunterricht gehören.
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