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Börse und wirtschaftliche Verwerfungen in schwierige Zeiten
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2701

Beitrag(#2207431) Verfasst am: 25.03.2020, 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:

Kapitalbildung nach dem Beispiel, wie du sie betreibst? Bei allem Respekt, aber das sind doch Peanuts. Will man breiten Bevölkerungsschichten zu einer echten Kapitalbildung verhelfen, ist die einzige Option, ihnen Kapital zur Verfügung zu stellen. Die Vermittlung des Wissens darum, wie sie ihre paar Mark fünfzig Gehalt in den MSCI World stecken, um sich damit ein "besseres Sparbuch" zu schaffen, wie Skeptiker es treffend nannte, macht vielleicht den Unterschied zwischen zwei und vier Wochen Malle pro Jahr, ändert aber gewiss nichts Signifikantes an der Vermögensverteilung. Habe gerade im "Merkur" Auszüge aus Pikettys neuem Buch gelesen (weshalb er mit gerade auch wieder präsent war) und der schlägt eine Erbschaft für alle in Höhe von ca. 120000 Euro mit Erreichen des 25. Lebensjahres vor. Finanziert werden soll das aus einer progressiven Besitzsteuer. Natürlich ist das keine kommunistische Revolution, sondern lediglich sozialdemokratische Umverteilung. Aber immerhin eine, die diesen Namen auch verdient hat (sozialdemokratisch), indem sie auch denjenigen ohne goldenen Löffel im Arsch eine echte Chance zu relevanter Kapitalbildung verschafft und damit tatsächlich das Potenzial hat, die herkunftsbedingten ungleichen Vermögensverhältnisse wo schon nicht abzuschaffen so dennoch deutlich zu verringern und Aufstiege wieder in größerem Umfang zu ermöglichen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich diesen Weg für angemessen halte, aber zumindest wäre er sozialdemokratisch konsequent; hingegen zu sagen, man solle den Kinder in der Schule halt ein bisschen Kapitalmarkt beibringen, das scheue Reh Kapital aber im übrigen ja nicht mit zu viel Umverteilung behelligen, ist, mit Verlaub, nichts als lächerlich.

Piketty könnte Recht bekommen mit seiner Vorstellung von unbedingten Grundeinkommen.
https://www.cbc.ca/news/opinion/opinion-universal-basic-income-1.5501938 schrieb:
Zitat:
Prime Minister Justin Trudeau has announced an $83 billion response package for Canadians and businesses to cope with the COVID-19 pandemic, including wage subsidies and income supports.

Was ein Anfang wäre.
Und in den USA soll es sogar ein Hilfspaket von 2000 Milliarden USD geben:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/us-regierung-und-senat-erzielen-einigung-ueber-billionen-hilfspaket-a-3cf3faed-b164-493b-8853-6c08fcea4c94 schrieb:
Zitat:
Zwei Billionen Dollar
US-Regierung und Senat einigen sich auf Hilfspaket

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72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 42696
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Beitrag(#2207441) Verfasst am: 25.03.2020, 21:23    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Also wenn A mit B zusammenhängt, kann A nicht auch mit C zusammenhängen. Ja klar, hast Recht, vollkommen logisch, unbestreitbare Beweisführung. Vielen Dank für diesen erneuten faszinierenden Einblick in die Art und Weise, wie dein Gehirn funktioniert. Lachen


Wenn aber offensichtlich ist, dass A stärker mit B zusammenhängt als mit C, dann wirkt es widersinnig nur C zu erwaehnen und B gar nicht.


Vielen Dank für diesen erneuten faszinierenden Einblick, was in Deinem Gehirn nicht funktioniert. Lachen
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



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Beitrag(#2207443) Verfasst am: 25.03.2020, 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wenn aber offensichtlich ist, [...]

Wenn das Wörtchen wenn nicht wär! Wie wär's, wenn du uns dann auch erklärst, wie es dementsprechend z.B. ebenso offensichtlich ist, wie der Aufstieg des Nationalsozialismus in der Weimarer Republik mit der Existenz der Sowjetunion (bzw. mit "linken Utopien") und eben gar nicht mit den Wirtschaftskrisen der 20er Jahre zusammenhängt, mein lieber Bernst Nolte? Lachen Oder - als ein zweites Beispiel - wie der Aufstieg der AfD in Deutschland und dem neuen Rechtspopulismus in ganz Europa und den USA mit dem Scheitern linker Utopien (welchen??) zusammenhängt und natürlich gaar nicht mit der Wirtschaftskrise von 2007 und der Eurokrise von 2013. Sowas kommt eben, wenn man sich zu einer solchen Frage nur an einem einzigen Beispiel abarbeitet und an dieses auch noch monokausal herangeht... Mit den Augen rollen

(Zumal hinsichtlich des Rechtsradikalismus in Osteuropa wirklich niemand einen Zusammenhang spezifisch zu Wirtschaftskrisen überhaupt behauptet hatte. Pauk' dir vielleicht auch nochmal den Unterschied zwischen notwendigen und hinreichenden Bedingungen in den Schädel. Mal ganz abgesehen übrigens davon, dass es noch nicht mal klar wird, nach welchem Kriterium du überhaupt die "Stärke" von Zusammenhängen vergleichst, geschweige denn, was deine Evidenz dafür ist.)
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2207446) Verfasst am: 25.03.2020, 22:28    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wenn aber offensichtlich ist, [...]

Wenn das Wörtchen wenn nicht wär! Wie wär's, wenn du uns dann auch erklärst, wie es dementsprechend z.B. ebenso offensichtlich ist, wie der Aufstieg des Nationalsozialismus in der Weimarer Republik mit der Existenz der Sowjetunion (bzw. mit "linken Utopien") und eben gar nicht mit den Wirtschaftskrisen der 20er Jahre zusammenhängt, mein lieber Bernst Nolte? Lachen Oder - als ein zweites Beispiel - wie der Aufstieg der AfD in Deutschland und dem neuen Rechtspopulismus in ganz Europa und den USA mit dem Scheitern linker Utopien (welchen??) zusammenhängt und natürlich gaar nicht mit der Wirtschaftskrise von 2007 und der Eurokrise von 2013. Sowas kommt eben, wenn man sich zu einer solchen Frage nur an einem einzigen Beispiel abarbeitet und an dieses auch noch monokausal herangeht... Mit den Augen rollen

(Zumal hinsichtlich des Rechtsradikalismus in Osteuropa wirklich niemand einen Zusammenhang spezifisch zu Wirtschaftskrisen überhaupt behauptet hatte. Pauk' dir vielleicht auch nochmal den Unterschied zwischen notwendigen und hinreichenden Bedingungen in den Schädel. Mal ganz abgesehen übrigens davon, dass es noch nicht mal klar wird, nach welchem Kriterium du überhaupt die "Stärke" von Zusammenhängen vergleichst, geschweige denn, was deine Evidenz dafür ist.)



Beispiel AfD.....schon irgendwie auffallend, dass die auf dem Territorium des ehemaligen "Arbeiter- und Bauernparadieses" so viel stärker sind als im Westen. wie kommt das? Hat's dort mehr Wirtschaftskrisen? Sehr glücklich
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Tarvoc
Papst Tarvoc der Stæhlerne



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Beitrag(#2207447) Verfasst am: 25.03.2020, 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Beispiel AfD.....schon irgendwie auffallend, dass die auf dem Territorium des ehemaligen "Arbeiter- und Bauernparadieses" so viel stärker sind als im Westen.

Genau, ich bin sicher, UKIP, Front National und Donald Trump sind ebenfalls auf dem Territorium ehemaliger "Arbeiter- und Bauernparadiese" ungleich stärker als irgendwo sonst. Lachen Lachen Lachen
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



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Beitrag(#2207495) Verfasst am: 26.03.2020, 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/boerse-rund-50-millionen-arbeitsplaetze-in-den-usa-gefaehrdet,RuGMkQE schrieb:
Zitat:
In den USA gibt es Befürchtungen, dass in der Corona-Krise bis zu 50 Millionen Jobs wegfallen könnten.


Viele in den USA sind auf zwei oder drei Jobs angewiesen, um über die Runden zu kommen.
Meist Jobs im Dienstleistungs-Gewerbe mit viel Kundenkontakt.
Da bricht gerade einiges zusammen.
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
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Beitrag(#2207817) Verfasst am: 30.03.2020, 13:30    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt einen weiteren Vorschlag zur Schaffung eines bedingungslosen Grundeinkommens in den USA, um durch die Corona-Krise zu kommen.

Dazu soll eine Gesetzeslücke genutzt werden, um quasi Geld aus "dünner Luft" zu generieren.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Zwei-Muenzen-sollen-die-US-Wirtschaft-retten-article21665676.html schrieb:

Zitat:
Das Geld soll sie nach Tlaibs Vorschlag für die Zahlung eines bedingungslosen Grundeinkommens für alle Menschen in den USA bis zum Ende der Corona-Krise verwenden.


Der Vorschlag wird im US-Parlament behandelt.

Ich bin kein Volkswirtschaftler, aber selbst Experten streiten offenbar, wie sinnvoll der Vorschlag ist.
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neurosemantik
stets um intellektuelle Redlichkeit bemüht



Anmeldungsdatum: 20.05.2016
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Beitrag(#2207922) Verfasst am: 31.03.2020, 18:40    Titel: Kriese an den Märkten schon vorbei ? Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Ich bin kein Volkswirtschaftler, aber selbst Experten streiten offenbar, wie
sinnvoll der Vorschlag ist.

Wäre auch für mich toll, wird aber ganz sicher nie kommen.

Aber kann mir mal jemand erklären, warum die Kurse steigen und steigen und steigen?
(Werde bald ausgeknockt wo ich doch seit Tagen short heble Traurig )

Es heißt doch immer es würde schlimmer kommen als bei der Finanzkrise, wo der Dow fast bei 8000
war (jetzt 22000).
Mal abgesehen davon, dass wir durch die neolitische Revolution vor 10000 Jahren (Beginn des
Sesshaftwerdens mit Ackerbau und Viehzucht statt der artgerechteren Haltung des homo sapiens als
Jäger und Sammler) nie mehr vom Handel und Kapitalismus wegkommen werden, sollen doch die
Märkte an den Börsen schon immer alles eingepreist haben (auch Corona).
Geht es jetzt wirklich alles immer so weiter nach oben (ein paar Millionen Tote würden die Wirtschaft ja
kaum stören, besonders wenn es eh nur "nutzlose" Alte wären... ) ?

@beachbernie
Wie machst Du das denn (Du lebst ja von Deinem Depot). Einfach aussitzen bis irgendwann
(manche "Experten reden erst von 2022) alles wieder "zyklisch" nach oben geht ?

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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 42696
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2207924) Verfasst am: 31.03.2020, 19:38    Titel: Re: Kriese an den Märkten schon vorbei ? Antworten mit Zitat

neurosemantik hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
Ich bin kein Volkswirtschaftler, aber selbst Experten streiten offenbar, wie
sinnvoll der Vorschlag ist.

Wäre auch für mich toll, wird aber ganz sicher nie kommen.

Aber kann mir mal jemand erklären, warum die Kurse steigen und steigen und steigen?
(Werde bald ausgeknockt wo ich doch seit Tagen short heble Traurig )


Was im Augenblick laeuft, nennt man eine "Technische Gegenreaktion". Die Aktienkurse sind zunaechst stark eingebrochen, Aktien wurden sehr viel billiger und viele Schnaeppchenjaeger greifen schon zu, weil sie Angst haben was zu verpassen. Jetzt muss man sehen wie weit diese Reaktion trägt und was passiert, wenn sie ausläuft.



neurosemantik hat folgendes geschrieben:
heißt doch immer es würde schlimmer kommen als bei der Finanzkrise, wo der Dow fast bei 8000
war (jetzt 22000).
Mal abgesehen davon, dass wir durch die neolitische Revolution vor 10000 Jahren (Beginn des
Sesshaftwerdens mit Ackerbau und Viehzucht statt der artgerechteren Haltung des homo sapiens als
Jäger und Sammler) nie mehr vom Handel und Kapitalismus wegkommen werden, sollen doch die
Märkte an den Börsen schon immer alles eingepreist haben (auch Corona).
Geht es jetzt wirklich alles immer so weiter nach oben (ein paar Millionen Tote würden die Wirtschaft ja
kaum stören, besonders wenn es eh nur "nutzlose" Alte wären... ) ?


Ich denke auch, dass wir die Tiefstkurse noch nicht gesehen haben, da kommt schon noch mal ein mächtiger Abwaertsschub. Wahrscheinlich ausgelöst durch irgendwelche schlechte Nachrichten, z.B. darueber, dass Corona im Amiland deutlich schlimmer wütet als bisher angenommen.

Ein weiterer Auslöser des naechsten Abwaertsschubes koennte die anstehende Veröffentlichung der Unternehmenszahlen fuer das erste Quartal 2020 sein, wenn klar wird wie stark sich der Corona-shutdown auf die Gewinne der Unternehmen auswirkt und sich die Investoren bänglich fragen muessen wie dann erst die Zahlen fuer's zweite Quartal aussehen werden...

Das koennte sogar nochmal eine richtige Panik werden.




neurosemantik hat folgendes geschrieben:
@beachbernie
Wie machst Du das denn (Du lebst ja von Deinem Depot). Einfach aussitzen bis irgendwann
(manche "Experten reden erst von 2022) alles wieder "zyklisch" nach oben geht ?




Ich habe bereits vor 3 Jahren fast alle meine Aktien verkauft und sitze seitdem mit meinem cash an der Seitenlinie, weil ich seit der Zeit mit 'nem richtigen crash gerechnet habe. Dass ich vor 4 Jahren einen Job angenommen habe, der zumindest meine laufenden Kosten abdeckt, hat mir geholfen mein cash zusammenzuhalten. Jetzt kommt die Zeit, wo ich massiv in den Markt zurückkehren werde. Ich bin gerade dabei erste investments vorzubereiten. Zunaechst in Betreiber von Wind-, Sonnen- und Wasserkraftanlagen mit langfristig garantierter Einspeiseverguetung und hoher Dividendenrendite. Die rentieren derzeit mit ca. 5% und eignen sich als Anleiheersatz und somit als Basisinvestment. Die sind jetzt auch billiger geworden und haben wegen der praktisch garantierten Dividende kaum noch Spielraum nach unten. (z.B. Trans Alta Renewables, WKN:A1W3NJ)

Erste richtige Aktieninvestments werde ich wahrscheinlich diesen Sommer vornehmen. 2021 wird es dann richtig losgehen mit dem Investieren.


Jedenfalls ist dieser crash bisher fuer mich erheblich nervenschonender als der letzte waehrend der "subprime-Krise". Damals wurde ich voll auf dem falschen Fuss erwischt und war noch richtig dick investiert als das Boersenmassaker losging. Gerade noch rechtzeitig gelang es mir mit Put-Optionsscheinen auf den amerikanischenS&P500 mein Aktiendepot abzusichern und mir so die richtig dicken Verluste zu ersparen. Damals stand ich richtig unter Stress und stellte mir tagelang fuer 6:30Uhr morgens den Wecker, damit ich den Börsenbeginn in den USA auf Bloomberg nicht verpasste. Das alles war mir eine Lehre und deshalb war ich diesmal sehr viel vorsichtiger und verkaufte meine Aktien frühzeitig.

Letztes Mal konnte ich den Wiederaufschwung an den Märkten recht gut ausnutzen und meine zwischenzeitlichen Verluste aus dem crash waren recht schnell wieder aufgeholt, weil es mir gelungen war sie weitgehend zu begrenzen.

Diesmal gibt es keine nennenswerten Verluste, die ich aufholen muesste, sondern es gilt nur zum richtigen Zeitpunkt einzusteigen. It feels good to be back in the saddle. Das war ganz schoen langweilig die letzten 3 Jahre..... Sehr glücklich
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neurosemantik
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Beitrag(#2207977) Verfasst am: 01.04.2020, 16:11    Titel: Warten auf die Bodenbildung ... Antworten mit Zitat

Danke für die Ausführliche Einschätzung. Sehe das alles ähnlich.
Hatte mir ein über Jahre gut performendes Wikifolio ausgesucht (das ist billiger
als selber zu streuen) , aber dann im März wegen Corona doch verkaufen müssen.

Bin heute Morgen für 4,8€ aus meinem dem Put raus, will aber mit einem Teil für 4€ wieder rein,
da ich denke, dass z.B. der DOW im Spätsommer gegen 15000 laufen wird (auch wenn ich eigentlich
nicht mehr hebeln wollte, aber 5% p.a. sind mir bei meinem bischen Geld dann doch zu wenig Verlegen ).

Dann wünsche ich Dir, dass Du nicht zu früh einsteigst und sich bald ein vertrauensvoller Boden
bilden wird (die Krise bald "überwunden" sein wird)...
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Wilson
zwischen gaga und dada



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Beitrag(#2208063) Verfasst am: 02.04.2020, 18:59    Titel: Re: Warten auf die Bodenbildung ... Antworten mit Zitat

neurosemantik hat folgendes geschrieben:
Danke für die Ausführliche Einschätzung. Sehe das alles ähnlich.
Hatte mir ein über Jahre gut performendes Wikifolio ausgesucht (das ist billiger
als selber zu streuen) , aber dann im März wegen Corona doch verkaufen müssen.

Bin heute Morgen für 4,8€ aus meinem dem Put raus, will aber mit einem Teil für 4€ wieder rein,
da ich denke, dass z.B. der DOW im Spätsommer gegen 15000 laufen wird (auch wenn ich eigentlich
nicht mehr hebeln wollte, aber 5% p.a. sind mir bei meinem bischen Geld dann doch zu wenig Verlegen ).

Dann wünsche ich Dir, dass Du nicht zu früh einsteigst und sich bald ein vertrauensvoller Boden
bilden wird (die Krise bald "überwunden" sein wird)...



und wie sich erst alle freuen werden, wenn sie wieder ausgebeutet werden, äh einsteigen dürfen. all die ängstlichen kurzarbeiter derzeit.
eben auf deutschlandradio gehört, dass in den usa auch mal eben schnell gekündigt wird, um später wieder einzustellen- evtl. dort gab/gibt es wg der corona- krise sehr schnell ein großes heer von arbeitslosen. die hilfszahlungen sind je bundesstaat auch mal sehr schnell vorbei.
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Wilson
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Beitrag(#2208065) Verfasst am: 02.04.2020, 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

der spargel ist sicher!

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/corona-krise-erntehelfer-duerfen-nun-doch-nach-deutschland-kommen-a-4a7360a8-8151-40a1-93bc-6c960fb18cbb
Zitat:
Laut einem Konzeptpapier der beiden Ressorts dürfen die Arbeiter ausschließlich in Gruppen und mit dem Flugzeug einreisen. Vorgesehen ist außerdem eine Gesundheitsprüfung. Liegen Anhaltspunkte für eine Corona-Infektion vor, soll die Einreise verweigert werden. Die neu eingereisten Helfer müssen demnach in den ersten 14 Tagen nach ihrer Ankunft getrennt von anderen Beschäftigten arbeiten und dürfen den Betrieb nicht verlassen.

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beachbernie
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Beitrag(#2208069) Verfasst am: 02.04.2020, 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
der spargel ist sicher!

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/corona-krise-erntehelfer-duerfen-nun-doch-nach-deutschland-kommen-a-4a7360a8-8151-40a1-93bc-6c960fb18cbb
Zitat:
Laut einem Konzeptpapier der beiden Ressorts dürfen die Arbeiter ausschließlich in Gruppen und mit dem Flugzeug einreisen. Vorgesehen ist außerdem eine Gesundheitsprüfung. Liegen Anhaltspunkte für eine Corona-Infektion vor, soll die Einreise verweigert werden. Die neu eingereisten Helfer müssen demnach in den ersten 14 Tagen nach ihrer Ankunft getrennt von anderen Beschäftigten arbeiten und dürfen den Betrieb nicht verlassen.



Na Gott sei Dank! Die Spargelstecher werden zwar kapitalistisch ausgebeutet und das muss man natuerlich anprangern, aber der kapitalistische Spargel schmeckt halt trotzdem gut! Sehr glücklich


Disclaimer: Ich selbst beteilige mich an dieser kapitalistischen Ausbeutung ueberhaupt nicht. Ich habe weder Aktien von Spargelbauern im Depot noch esse ich Spargel, weil mir das Zeug ueberhaupt nicht schmeckt. Endlich mal auf der richtigen Seite des historischen Kampfes gegen kapitalistische Ausbeutung. Das tut richtig gut, besser als Spargel schmeckt! Sehr glücklich
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Wilson
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Beiträge: 12769
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2208070) Verfasst am: 02.04.2020, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
der spargel ist sicher!

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/corona-krise-erntehelfer-duerfen-nun-doch-nach-deutschland-kommen-a-4a7360a8-8151-40a1-93bc-6c960fb18cbb
Zitat:
Laut einem Konzeptpapier der beiden Ressorts dürfen die Arbeiter ausschließlich in Gruppen und mit dem Flugzeug einreisen. Vorgesehen ist außerdem eine Gesundheitsprüfung. Liegen Anhaltspunkte für eine Corona-Infektion vor, soll die Einreise verweigert werden. Die neu eingereisten Helfer müssen demnach in den ersten 14 Tagen nach ihrer Ankunft getrennt von anderen Beschäftigten arbeiten und dürfen den Betrieb nicht verlassen.



Na Gott sei Dank! Die Spargelstecher werden zwar kapitalistisch ausgebeutet und das muss man natuerlich anprangern, aber der kapitalistische Spargel schmeckt halt trotzdem gut! Sehr glücklich


Disclaimer: Ich selbst beteilige mich an dieser kapitalistischen Ausbeutung ueberhaupt nicht. Ich habe weder Aktien von Spargelbauern im Depot noch esse ich Spargel, weil mir das Zeug ueberhaupt nicht schmeckt. Endlich mal auf der richtigen Seite des historischen Kampfes gegen kapitalistische Ausbeutung. Das tut richtig gut, besser als Spargel schmeckt! Sehr glücklich


jaja, egal wie oft du das wiederholst...

hier ein anderes szenario:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-krise-droht-eine-revolution-der-mittelschicht-a-b900b343-fa69-4fb6-98e2-bb0fe4e3615c#
Zitat:
Corona-Rezession
Droht eine Revolution der Mittelschicht?
Ein Gastbeitrag von Marco Buschmann, FDP
Wenn die Coronakrise massenweise Arbeitsplätze vernichtet und private Aktiendepots pulverisiert, wird sich die deutsche Mittelschicht radikalisieren.


sehr interessant wieder die kommentare.
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Zumsel
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Beiträge: 3834

Beitrag(#2208077) Verfasst am: 02.04.2020, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
hier ein anderes szenario:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-krise-droht-eine-revolution-der-mittelschicht-a-b900b343-fa69-4fb6-98e2-bb0fe4e3615c#
Zitat:
Corona-Rezession
Droht eine Revolution der Mittelschicht?
Ein Gastbeitrag von Marco Buschmann, FDP
Wenn die Coronakrise massenweise Arbeitsplätze vernichtet und private Aktiendepots pulverisiert, wird sich die deutsche Mittelschicht radikalisieren.


sehr interessant wieder die kommentare.


Was für ein Kotzbrocken!
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schtonk
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Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 11414

Beitrag(#2208088) Verfasst am: 02.04.2020, 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
[...]

hier ein anderes szenario:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-krise-droht-eine-revolution-der-mittelschicht-a-b900b343-fa69-4fb6-98e2-bb0fe4e3615c#
Zitat:
Corona-Rezession
Droht eine Revolution der Mittelschicht?
Ein Gastbeitrag von Marco Buschmann, FDP(...)


Der Neoliberale holt sich munter
einen nach dem andern runter (frei nach Robert Gernhardt).

Im Ernst, Zitat aus dem Link:

Zitat:
...Wenn die deutsche Mittelschicht den Eindruck erlangen sollte, dass ihre Belange und Bedürfnisse angesichts der Bedrohung ihrer sozialen Lage nicht ins Zentrum der deutschen Politik rücken und dort zu einer klaren Änderung der Prioritäten führen, dann soll kein verantwortlicher Politiker behaupten, er habe nicht wissen können, was dann geschieht. Dann liegt irgendwann Revolution in der Luft.


Welch ein hysterisches Pathos. Aber Hauptsache, er wird gut bezahlt dafür.
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin

Politial language is designed to make lies sound truthful and murder respectable,
and to give the appearance of solidty to pure wind. - George Orwell
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 42696
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2208098) Verfasst am: 03.04.2020, 01:04    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:


hier ein anderes szenario:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-krise-droht-eine-revolution-der-mittelschicht-a-b900b343-fa69-4fb6-98e2-bb0fe4e3615c#
Zitat:
Corona-Rezession
Droht eine Revolution der Mittelschicht?
Ein Gastbeitrag von Marco Buschmann, FDP
Wenn die Coronakrise massenweise Arbeitsplätze vernichtet und private Aktiendepots pulverisiert, wird sich die deutsche Mittelschicht radikalisieren.


sehr interessant wieder die kommentare.




Ach was. Der will doch nur dezent darauf hinweisen, dass bei all dem Gerede ueber staatliche Unterstützung fuer Arbeitnehmer die armen Aktionäre und andere Kapitaleigner nicht ganz vergessen werden und auch was aus der grossen Bail-out-Gieskanne abbekommen sollen. Das ist der Mann als FDP-Mensch seiner Klientel einfach schuldig. Schliesslich sind die Aktienkurse ganz schoen gesunken in den letzten paar Wochen.

Ich kann da als Aktionär nur sagen, dass das ja ganz lieb gemeint, aber nicht wirklich nötig ist und wählen werde ich den Mann und seine Partei trotzdem nicht. Auf den Arm nehmen
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Zumsel
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Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3834

Beitrag(#2208110) Verfasst am: 03.04.2020, 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
[...]

hier ein anderes szenario:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-krise-droht-eine-revolution-der-mittelschicht-a-b900b343-fa69-4fb6-98e2-bb0fe4e3615c#
Zitat:
Corona-Rezession
Droht eine Revolution der Mittelschicht?
Ein Gastbeitrag von Marco Buschmann, FDP(...)


Der Neoliberale holt sich munter
einen nach dem andern runter (frei nach Robert Gernhardt).

Im Ernst, Zitat aus dem Link:

Zitat:
...Wenn die deutsche Mittelschicht den Eindruck erlangen sollte, dass ihre Belange und Bedürfnisse angesichts der Bedrohung ihrer sozialen Lage nicht ins Zentrum der deutschen Politik rücken und dort zu einer klaren Änderung der Prioritäten führen, dann soll kein verantwortlicher Politiker behaupten, er habe nicht wissen können, was dann geschieht. Dann liegt irgendwann Revolution in der Luft.


Welch ein hysterisches Pathos. Aber Hauptsache, er wird gut bezahlt dafür.


Der Witz ist ja schon der Begriff "Mittelschicht", der bei ihm sicherlich nicht bei 6,5 brutto aufhört, aber der Bauarbeiter gehört natürlich auch dazu und hat selbstverständlich dieselben Interessen wie der Sparkassendirektor. Der Feind dagegen sind die "Sozialleistungen" und die Zuschüsse zur Rente. Wenn da nicht endlich mal weiter abgebaut wird, wird bald wieder ein Schicklgruber gewählt, denn das (und da hat er vermutlich sogar Recht) ist ja die eigentlich Art des deutschen Spießbürgers, Revolution zu machen.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2208144) Verfasst am: 03.04.2020, 18:23    Titel: Antworten mit Zitat

Zumsel hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
[...]

hier ein anderes szenario:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-krise-droht-eine-revolution-der-mittelschicht-a-b900b343-fa69-4fb6-98e2-bb0fe4e3615c#
Zitat:
Corona-Rezession
Droht eine Revolution der Mittelschicht?
Ein Gastbeitrag von Marco Buschmann, FDP(...)


Der Neoliberale holt sich munter
einen nach dem andern runter (frei nach Robert Gernhardt).

Im Ernst, Zitat aus dem Link:

Zitat:
...Wenn die deutsche Mittelschicht den Eindruck erlangen sollte, dass ihre Belange und Bedürfnisse angesichts der Bedrohung ihrer sozialen Lage nicht ins Zentrum der deutschen Politik rücken und dort zu einer klaren Änderung der Prioritäten führen, dann soll kein verantwortlicher Politiker behaupten, er habe nicht wissen können, was dann geschieht. Dann liegt irgendwann Revolution in der Luft.


Welch ein hysterisches Pathos. Aber Hauptsache, er wird gut bezahlt dafür.


Der Witz ist ja schon der Begriff "Mittelschicht", der bei ihm sicherlich nicht bei 6,5 brutto aufhört, aber der Bauarbeiter gehört natürlich auch dazu und hat selbstverständlich dieselben Interessen wie der Sparkassendirektor. Der Feind dagegen sind die "Sozialleistungen" und die Zuschüsse zur Rente. Wenn da nicht endlich mal weiter abgebaut wird, wird bald wieder ein Schicklgruber gewählt, denn das (und da hat er vermutlich sogar Recht) ist ja die eigentlich Art des deutschen Spießbürgers, Revolution zu machen.



Yup! Das kommt ungefaehr hin.
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