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Klimawandel
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jdf
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 21899
Wohnort: Dogville

Beitrag(#2261018) Verfasst am: 16.09.2021, 11:07    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
narr hat folgendes geschrieben:
Jeder der weiter behauptet, es wäre die (angeblich) zu hohe Kinderzahl in den "Dritte Welt"-Ländern die für den Klimawandel verantwortlich ist verweigert sich den Fakten und ist ein Ignorant.

narr, wenn man beachtet, daß die zu hohe Kinderzahl in der Dritten Welt sich dadurch reduziert, daß immer mehr dieser "Kinder" sich auf den Weg ins gelobte Land machen und dort die Bevölkerungszahl erhöhen (seit 2015 hat allein die Bundesrepublik einen Zuzug von über 2,5 Millionen), dann erhöhen diese Zahlen den CO2-Ausstoß auf das Pro-Kopf-Maß der Industrieländer.

Wie viele der Zugezogenen kommen denn eigentlich nicht aus Europa?

Und BTW: Weil Wohlstand CO2-Ausstoß bedeutet und du sagst, dass sich der Pro-Kopf-CO2-Ausstoß der Zugezogenen auf das durchschnittliche Maß in der Bundesrepublik erhöhen würde, müssen die Zugezogenen auch den durchschnittlichen Wohlstand der Bevölkerung in der Bundesrepublik erreichen. Dh sie erreichen eine Integration in der BRD. Problem solved.


uwebus hat folgendes geschrieben:
Also muß man, wenn man richtig rechnet, die Zuwanderung dem CO2-Ausstoß der Einwanderungsländer zurechnen.

Dann rechne doch mal bitte, wieviel das ausmacht, damit wir überhaupt wissen, was deine steile These überhaupt bedeuten soll.


uwebus hat folgendes geschrieben:
Aber das ist natürlich NAZI Und Rassismus, gelle?

Nee, das noch nicht. Erst deine Schlussfolgerungen sind rassistisch.


Aber interessant ist, dass deine Themenwahl auch dieses Mal nichts sinnvolles zur Klimawandeldiskussion beiträgt. Deine Themenwahl ist völlig nutzlos, wie schon dein Fortschrittsbegriff und dein Erfahrungshorizont aus dem letzten Jahrhundert.
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Ceterum censeo Iulianum esse liberandum
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 40941

Beitrag(#2261020) Verfasst am: 16.09.2021, 11:48    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Deine Themenwahl ist völlig nutzlos, wie schon dein Fortschrittsbegriff und dein Erfahrungshorizont aus dem letzten Jahrhundert.

Lachen Letzten Jahrhundert, der war gut! Ich hab' andernorts schon gesagt, dass uwe philosophisch in entscheidenden Punkten hinter Aristoteles zurückfällt.
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narr
workingglass
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Anmeldungsdatum: 02.01.2009
Beiträge: 2531

Beitrag(#2261024) Verfasst am: 16.09.2021, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:

uwebus hat folgendes geschrieben:
Also muß man, wenn man richtig rechnet, die Zuwanderung dem CO2-Ausstoß der Einwanderungsländer zurechnen.

Dann rechne doch mal bitte, wieviel das ausmacht, damit wir überhaupt wissen, was deine steile These überhaupt bedeuten soll.

Kann er natürlich nicht. Außerdem, wenn man damit anfängt muss man auch alle Kosten der Warenproduktion die von den Industrieländern z.B. nach China und Indien ausgelagert wurden auf "unser" CO2 Konto schlagen.

@uwebus: du sagst schon älter zu sein und zwei Kinder zu haben, vielleicht schon Enkel. Wenn du nicht schon zur Demenz neigst muss dir klar sein, dass der Klimawandel kein "Deutsches" Problem ist, noch das eines anderen Landes allein. Das versteht ja sogar meine Mutter und die ist über 90.
Fakt ist "wir" (hier: alle reichen Länder) verbrauchen nun mal JETZT die meiste fossile Energie und setzen damit auch das meiste CO2 frei.
Und das ist das Problem der einen Welt die wir haben. Denn die angebliche "dritte Welt" gibt es nicht.
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Alchemist
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 25928
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2261027) Verfasst am: 16.09.2021, 15:53    Titel: Antworten mit Zitat

narr hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:

uwebus hat folgendes geschrieben:
Also muß man, wenn man richtig rechnet, die Zuwanderung dem CO2-Ausstoß der Einwanderungsländer zurechnen.

Dann rechne doch mal bitte, wieviel das ausmacht, damit wir überhaupt wissen, was deine steile These überhaupt bedeuten soll.

Kann er natürlich nicht. Außerdem, wenn man damit anfängt muss man auch alle Kosten der Warenproduktion die von den Industrieländern z.B. nach China und Indien ausgelagert wurden auf "unser" CO2 Konto schlagen.

@uwebus: du sagst schon älter zu sein und zwei Kinder zu haben, vielleicht schon Enkel. Wenn du nicht schon zur Demenz neigst muss dir klar sein, dass der Klimawandel kein "Deutsches" Problem ist, noch das eines anderen Landes allein. Das versteht ja sogar meine Mutter und die ist über 90.
Fakt ist "wir" (hier: alle reichen Länder) verbrauchen nun mal JETZT die meiste fossile Energie und setzen damit auch das meiste CO2 frei.
Und das ist das Problem der einen Welt die wir haben. Denn die angebliche "dritte Welt" gibt es nicht.


Ich musste gerade an folgenden Beitrag von jdf denken:

jdf hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:

Jetzt verstehe ich langsam, warum so viele UserInnen hier schreiben, dass es schwierig wäre, mit dir zu diskutieren. Anscheinend verstehst du gar nicht den Unterschied zwischen Beleg und persönlicher Anschauung.

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jdf
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 21899
Wohnort: Dogville

Beitrag(#2261028) Verfasst am: 16.09.2021, 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

narr hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:

uwebus hat folgendes geschrieben:
Also muß man, wenn man richtig rechnet, die Zuwanderung dem CO2-Ausstoß der Einwanderungsländer zurechnen.

Dann rechne doch mal bitte, wieviel das ausmacht, damit wir überhaupt wissen, was deine steile These überhaupt bedeuten soll.

Kann er natürlich nicht. Außerdem, wenn man damit anfängt muss man auch alle Kosten der Warenproduktion die von den Industrieländern z.B. nach China und Indien ausgelagert wurden auf "unser" CO2 Konto schlagen.

So entsteht ja auch der Unterschied zwischen den deutschen Emissionen pro Kopf: 7,2 t Co2e (2020) und dem CO2-Fußabdruck pro Kopf, der mit 11,2 t CO2e (2020) einfach noch mal um gut die Hälfte höher liegt.


narr hat folgendes geschrieben:
Und das ist das Problem der einen Welt die wir haben. Denn die angebliche "dritte Welt" gibt es nicht.

Ja, das ist die richtige Antwort. Denn damit wird gezeigt, wie schwachsinnig die Wir-Die-Konstruktion in diesem Zusammenhang ist.
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Arno Gebauer
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Anmeldungsdatum: 30.01.2005
Beiträge: 694

Beitrag(#2261049) Verfasst am: 16.09.2021, 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

das Wachstum der Weltbevölkerung und in Abhängigkeit davon verursacht
das Wachstum der Wirtschaft das Wachstum all unserer Probleme
:

Ressourcen-Vernichtung, Vermülllung der Meere, Atmosphäre, usw.,
ist Ursache der Erd-Erwärmung.

Der Klimawandel ist vielschichtig.

Viele Grüße
Arno Gebauer
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Trennung von Staat und Kirche !
Die geistigen Brandstifter des Holocausts waren die Kirchen! Sie haben viele Jahrhunderte lang gegen die Juden gehetzt!
Nie mehr Zeit und Geld für reiche Kirchen!!!!
Keine Kinder mehr in Kirchenhände!
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 40941

Beitrag(#2261058) Verfasst am: 16.09.2021, 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Arno Gebauer hat folgendes geschrieben:
Moin,

das Wachstum der Weltbevölkerung und in Abhängigkeit davon verursacht
das Wachstum der Wirtschaft das Wachstum all unserer Probleme
:

Sogar die mit der Grammatik? Am Kopf kratzen
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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
Beiträge: 4217
Wohnort: Saarbrücken

Beitrag(#2261065) Verfasst am: 16.09.2021, 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:


Aber interessant ist, dass deine Themenwahl auch dieses Mal nichts sinnvolles zur Klimawandeldiskussion beiträgt. Deine Themenwahl ist völlig nutzlos, wie schon dein Fortschrittsbegriff und dein Erfahrungshorizont aus dem letzten Jahrhundert.


Weißt du, was mir völlig am Allerwertesten vorbeigeht? Der sog. Klimawandel. Und zwar, weil ich darauf nicht den geringsten Einfluß habe. Wenn Deutschland gerade mal 2% des weltweiten CO2-Ausstoßes produziert, ist mein Anteil daran 2%/84 Millionen, also ist es völlig egal, was ich mache, mit was ich fahre, was ich esse, wie ich heize.

Wer meint, er könne mit seiner persönlichen Lebensweise den Klimawandel beeinflussen, der ist größenwahnsinnig. Es bleibt jedem überlassen, für ein "gutes Gewissen" das Auto stehen zu lassen und auf ein Lastenfahrrad umzusteigen, ich fahre weiter ein Verbrenner-Auto und benutze mein Fahrrad zur Freizeit. Und eure Windmühlen schenke ich euch, bei mir kommt der Strom aus der Steckdose und damit überwiegend aus klassischen Elektrizitätswerken, ganz unabhängig vom Wetter und der Tageszeit.
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Man soll nicht alles glauben, was in Physikbüchern steht.
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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 44482

Beitrag(#2261071) Verfasst am: 16.09.2021, 22:09    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:

Weißt du, was mir völlig am Allerwertesten vorbeigeht? Der sog. Klimawandel.

Dann verzieh dich aus dem Thread.
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Meine Toleranz gegenüber Idioten ist heute sehr gering. Ich hatte eine gewisse Immunität gegen sie entwickelt, aber es gibt da draußen anscheinend immer neue Varianten.
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jdf
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 21899
Wohnort: Dogville

Beitrag(#2261072) Verfasst am: 16.09.2021, 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Aber interessant ist, dass deine Themenwahl auch dieses Mal nichts sinnvolles zur Klimawandeldiskussion beiträgt. Deine Themenwahl ist völlig nutzlos, wie schon dein Fortschrittsbegriff und dein Erfahrungshorizont aus dem letzten Jahrhundert.

Weißt du, was mir völlig am Allerwertesten vorbeigeht? Der sog. Klimawandel.

Das ist bekannt.


uwebus hat folgendes geschrieben:
Und zwar, weil ich darauf nicht den geringsten Einfluß habe. Wenn Deutschland gerade mal 2% des weltweiten CO2-Ausstoßes produziert, ist mein Anteil daran 2%/84 Millionen, also ist es völlig egal, was ich mache, mit was ich fahre, was ich esse, wie ich heize.

Jo, auch das ist bekannt. Aber im Zentrum dieser Diskussion steht ja auch nicht das individuelle Verhalten des Einzelnen. Das musst du mit dir selbst ausmachen. Willst du im Spiegel einen verantwortungsbewussten Menschen sehen oder ein egoistisches Arschloch. Das ist deine Entscheidung, die du mit deinem Gewissen klarkriegen musst.


uwebus hat folgendes geschrieben:
Wer meint, er könne mit seiner persönlichen Lebensweise den Klimawandel beeinflussen, der ist größenwahnsinnig.

Das sehe ich auch so.


uwebus hat folgendes geschrieben:
Es bleibt jedem überlassen, für ein "gutes Gewissen" das Auto stehen zu lassen und auf ein Lastenfahrrad umzusteigen, ich fahre weiter ein Verbrenner-Auto und benutze mein Fahrrad zur Freizeit.

Sobald wir aber eine politische Diskussion führen, was wir hier ja tun, stellen sich aber ganz andere Fragen und zwar solche, wie wir sie weiter oben behandelt haben und eben solche, zu denen du nichts mehr beitragen kannst, wie du mehrfach gezeigt hast.


uwebus hat folgendes geschrieben:
Und eure Windmühlen schenke ich euch, bei mir kommt der Strom aus der Steckdose und damit überwiegend aus klassischen Elektrizitätswerken, ganz unabhängig vom Wetter und der Tageszeit.

Dein Strom wird teuer werden. Und dein Benzin auch. Ist längst beschlossen. Von der CDU, FYI. ; )
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 40941

Beitrag(#2261086) Verfasst am: 17.09.2021, 06:29    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:

Weißt du, was mir völlig am Allerwertesten vorbeigeht? Der sog. Klimawandel.

Dann verzieh dich aus dem Thread.

Daumen hoch!
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uwebus
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Anmeldungsdatum: 23.06.2011
Beiträge: 4217
Wohnort: Saarbrücken

Beitrag(#2261103) Verfasst am: 17.09.2021, 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:

Sobald wir aber eine politische Diskussion führen, was wir hier ja tun, stellen sich aber ganz andere Fragen und zwar solche, wie wir sie weiter oben behandelt haben und eben solche, zu denen du nichts mehr beitragen kannst, wie du mehrfach gezeigt hast.


Mal ganz generell: Fortschritt gibt es nur durch den Einsatz von Technik. Wer, um von A nach B zu kommen, meint mit 2 Tonnen unterm Hintern wirtschaftlicher zu fahren als mit 1 Tonne, der mag Soziologe oder berufsloser Politiker sein, aber kein Techniker.

Das E-Auto mit Batterieantrieb ist ein technologischer Rückschritt und enorme Ressourcenverschwendung, vernünftiger wäre es gewesen, den Diesel weiter zu optimieren und die Fördergelder in Windkraft und Solartechnik zu stecken, um die Wasserstoffproduktion so zu entwickeln, daß Diesel durch Wasserstoff ersetzt werden kann. Dann hat man CO2-freie Energie und ein wirtschaftliches Verkehrsmittel, mit den Batterieautos produziert und fördert man nur Unmengen an zukünftigem Schrott.

Für jeden E-Mittelklassewagen halbwegs tolerierbarer Reichweite verbraucht man ca. 1 Tonne zusätzliche Rohstoffe gegenüber einem Diesel. Und die Haltbarkeit der Batterien liegt nur bei max. 50% eines Diesel-Pkw. Einem Ingenieur müßten sich die Sackhaare kräuseln, wenn man ihm das als technischen Fortschritt verkaufen wollte.
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Wolf359
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Anmeldungsdatum: 31.01.2013
Beiträge: 663

Beitrag(#2261106) Verfasst am: 17.09.2021, 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Elektrische Tretroller, wie sie aktuell in Innenstädten zum Verleih angeboten werden, sind zurzeit kein Gewinn für die Umwelt: Erste Zahlen zeigen, dass sie oft den umweltfreundlicheren Fuß- und Radverkehr ersetzen. Zudem ist die Lebensdauer der Leih-Roller und Akkus offenbar gering. Dabei haben die Roller durchaus das Potenzial, Mobilität nachhaltiger zu machen: wenn sie Autofahrten ersetzen.

https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/nachhaltige-mobilitaet/e-scooter#aktuelles-fazit-des-uba


Leider nutzen die meisten Leute diese Roller nicht als Autoersatz, sondern als bequemen Fahrradersatz, als Ersatz für den ÖPNV und zum Freizeitvergnügen! Damit bewirken diese Roller das genaue Gegenteil von Umweltschutz!
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Ein fiktionaler Vergleich des Jedi-Orden mit der RKK zum Thema Kindesmissbrauch (FGH-interner Link)
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narr
workingglass
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Anmeldungsdatum: 02.01.2009
Beiträge: 2531

Beitrag(#2261107) Verfasst am: 17.09.2021, 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
...
Das E-Auto mit Batterieantrieb ist ein technologischer Rückschritt und enorme Ressourcenverschwendung, vernünftiger wäre es gewesen, den Diesel weiter zu optimieren und die Fördergelder in Windkraft und Solartechnik zu stecken, um die Wasserstoffproduktion so zu entwickeln, daß Diesel durch Wasserstoff ersetzt werden kann. Dann hat man CO2-freie Energie und ein wirtschaftliches Verkehrsmittel, mit den Batterieautos produziert und fördert man nur Unmengen an zukünftigem Schrott. ...


Das stimmt zum Teil, ist allerdings eine andere Diskussion und schaut für mich nach Ablenkung von deinen schrägen Thesen, die Kinder, der von dir "dritten Welt" genannten Gebiete, wären für den menschgemachten Anteil am Klimawandel verantwortlich.
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vrolijke
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Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 43152
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2261225) Verfasst am: 19.09.2021, 09:59    Titel: Antworten mit Zitat

Einige Beiträge abgetrennt, und nach Fortschritt verschoben.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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jdf
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 21899
Wohnort: Dogville

Beitrag(#2261484) Verfasst am: 22.09.2021, 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Deswegen system change statt climate change.

Meanwhile bei der Umwelthilfe:

Zitat:
Umwelthilfe reicht Klage gegen BMW und Mercedes ein - Verbrennerausstieg bis 2030 erzwingen

Berlin – Da die deutschen Autobauer BMW* und Mercedes zu wenig für einen Verbrennerausstieg bis 2030 tun würden, will die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Konzerne nun mit rechtlichen Schritten zu einem Ausstieg zwingen. Am Montag habe der Verein erstmals Klimaklagen gegen deutsche Unternehmen erhoben, teilte die DUH am Dienstag mit. Die Klageschriften wurden demnach bei den zuständigen Landgerichten in München und Stuttgart eingereicht.

https://www.merkur.de/wirtschaft/umwelthilfe-bmw-mercedes-klage-klimaschutz-verbrenner-gesetz-ausstieg-zr-90994239.html

Schulterzucken
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jdf
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 21899
Wohnort: Dogville

Beitrag(#2262572) Verfasst am: 11.10.2021, 11:09    Titel: Antworten mit Zitat

Dezentralisierung der Stromspeicherung über Batterie-Fahrzeuge:

Zitat:
So verdienen Elektroauto-Fahrer Geld mit ihrer Batterie

Elektroautos könnten eine wichtige Rolle im Stromsystem spielen – und Fahrer dabei erkleckliche Erlöse erzielen. In Asien ist das schon üblich, hierzulande geht es jetzt los.

[...]

So könnten die Halter der E-Autos den Netzbetreibern gegen eine Vergütung gestatten, kurzzeitig Strom ein- und auszuspeichern, wenn das Fahrzeug an der Wallbox hängt. Als sogenannte Regelleistung hilft das den Netzbetreibern, unter anderem die Frequenz in ihren Leitungen stabil zu halten. Bei größeren stationären Batteriespeichern ist das Geschäftsmodell schon lange etabliert.

»Volkswirtschaftlich gesehen ist es überaus sinnvoll, das riesige Potenzial an Regelenergie zu erschließen, das die Batterien der Elektroautos bieten«, sagt Christopher Hecht, der an der RWTH Aachen unter anderem zur Netzintegration von Batterien forscht. Denn schließlich sei die Investition ja bereits getätigt. »Hier geht es um Energiemengen in der Größenordnung der heimischen Pumpspeicherkraftwerke. Die Batterien ungenutzt zu lassen, wäre überaus fahrlässig.«

[...]

Bereits 600.000 rein Batterie-elektrische Autos – so viele sind derzeit in Deutschland angemeldet – und könnten dem Strommarkt theoretisch kurzzeitig eine Leistung von 6,6 Gigawatt bereitstellen, wenn sie allesamt zur gleichen Zeit über eine Elf-Kilowatt-Wallbox Strom ins Netz speisen würden. Das entspricht der Leistung von gut 1600 modernen, an Land installierten Windrädern oder vier bis fünf Atomkraftwerken.

Anders als in Asien sind in Europa derzeit jedoch noch kaum E-Auto-Modelle verfügbar, die bidirektionales Laden erlauben. Doch das wird sich bald ändern: VW hat angekündigt, dass ab 2022 jedes Elektromodell des Konzerns, das auf der Plattform MEB (»Modularer Elektrifizierungs-Baukasten«) entwickelt wird, Strom zurückspeisen kann. Das gilt auch für die Modelle von Audi, Skoda und Seat. Damit setzt der Konzern andere Hersteller unter Druck nachzuziehen.

https://www.spiegel.de/auto/so-verdienen-elektroauto-fahrer-geld-mit-ihrer-batterie-a-245630c8-29c8-4d17-9c42-ea80334be943

Die 600.000 Fahrzeuge sind natürlich derzeit übertrieben, aber es ist durchaus vorstellbar, dass zu jedem Zeitpunkt mind. 10 % aller Batterie-Fahrzeuge als Pufferspeicher zur Verfügung stehen und das wären auf absehbare Zeit mind 3 Mio. Denn ob der großen Vorteile ist davon auszugehen, dass das bidirektionale Laden sehr schnell Standard werden wird.

Dieser Puffer entspräche mit ~ 33 GW einer Größenordnung von 15 % der Gesamtkraftwerksleitung in D.

Zum Vergleich: Die Gesamtzahl der weltweit betriebenen Pumpspeicherwerke haben zB eine Gesamtleistung von ca. 130 GW, die Leistung der deutschen Pumpspeicherwerke liegt bei 9,4 GW.

Man kann also durchaus sagen, dass Batteriefahrzeuge einen großen Teil zur Netzstabilität beitragen können.
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sehr gut
im Hamsterrad



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Beiträge: 14112

Beitrag(#2262579) Verfasst am: 11.10.2021, 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Man kann also durchaus sagen, dass Batteriefahrzeuge einen großen Teil zur Netzstabilität beitragen können.

könn(t)en:
Zitat:
Anders als in Asien sind in Europa derzeit jedoch noch kaum E-Auto-Modelle verfügbar, die bidirektionales Laden erlauben.


Zitat:
Bereits 600.000 rein Batterie-elektrische Autos – so viele sind derzeit in Deutschland angemeldet – und könnten dem Strommarkt theoretisch kurzzeitig eine Leistung von 6,6 Gigawatt bereitstellen, wenn sie allesamt zur gleichen Zeit über eine Elf-Kilowatt-Wallbox Strom ins Netz speisen würden.

Das wird die aber freuen wenn die losfahren wollen und ihr Akku ist nicht voll.

Und die stehen auch "allesamt zur gleichen Zeit (an 11kW)"...
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jdf
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
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Beitrag(#2262587) Verfasst am: 11.10.2021, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Man kann also durchaus sagen, dass Batteriefahrzeuge einen großen Teil zur Netzstabilität beitragen können.

könn(t)en:
Zitat:
Anders als in Asien sind in Europa derzeit jedoch noch kaum E-Auto-Modelle verfügbar, die bidirektionales Laden erlauben.


Zitat:
Bereits 600.000 rein Batterie-elektrische Autos – so viele sind derzeit in Deutschland angemeldet – und könnten dem Strommarkt theoretisch kurzzeitig eine Leistung von 6,6 Gigawatt bereitstellen, wenn sie allesamt zur gleichen Zeit über eine Elf-Kilowatt-Wallbox Strom ins Netz speisen würden.

Das wird die aber freuen wenn die losfahren wollen und ihr Akku ist nicht voll.

Und die stehen auch "allesamt zur gleichen Zeit (an 11kW)"...

https://www.youtube.com/watch?v=vp9hw9tRSpM
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Wilson
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Beitrag(#2263757) Verfasst am: 02.11.2021, 18:23    Titel: Antworten mit Zitat

da hab ich doof geschaut:

ich mache ja sozusagen meine eigene feldstudie in dieser angelegenheit. speziell eben frage ich autofahrerInnen, die parken und das auto anlassen und meist auf dem handy rumtippen, einfach so, ob sie denn nichts vom klimawandel gehört hätten. und ich frage echt nett, man mags kaum glauben. Sehr glücklich
die meisten ignorieren mich bzw sagen einfach nichts. sie schauen weg.
einer in einem postfahrzeug, welcher fa auch immer, machte es sich im sommer in einer seitenstrasse mit der klimaanlage gemütlich. der sagte einfach nichts, als ich ihne mal fragte, blieb einfach stumm. ich hätte im dreieck springend um eine antwort bitten können. einfach nichts.
einer in einem überfetten Pick-up erklärte mir allerdings, neben ihm saß sein ca 5-jähriger sohn, dass das der wagen seines arbeitgebers sei und diese eben nachgefragt würden. Frage
das gespräch ging länger, ich bekam schlicht keine richtige antwort auf meine fragen z.b. auch, ob er denn nicht an einen menschengemachten klimawandel glaube, damit hätte ich mich ja zufrieden gegeben, wenigstens eine antwort.

die zweite aus dem ddr-katholengebiet, öffnete nicht mal das fenster, ich gestikulierte ihr das problem. sie lachte und tippte weiter auf ihrem handy, das dicke auto schurrte. ich nahm auch mein handy, sie fuhr weg. ichmusste dort eine besorgung machen, kam wieder, da stand sie wieder mit laufendem motor.
heute, parkplatz supermarkt: ich wieder gestikulierte, der betroffene verstand und rief mir durch sein offenes fenster hinterher: "das habe ich schließlich teuer bezahlt!", meinte wohl das benzin. Lachen
details aus anderen begegnungen habe ich vergessen.
naja usw. meine kleine nicht- repräsentative feldstudie ist beendet.

und beim edeka metzger: ich: "2 bockwürste bitte."
leckt sich die frau die unbehandschuhte hand bzw die finger oder einen, um eine tüte öffnen zu können, stülpt diese um und entnimmt die bockwürste. dreht die tüte zu. alles ohne handschuhe.
weil sie nervös zuckte im gesicht, habe ich nicht gewagt, was zu sagen. sie tat mir vor allem leid. vll hätte sie diese bockwurstpanne den job gekostet.

oder muss ich mir keine sorgen machen?
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Wilson
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Beitrag(#2263887) Verfasst am: 04.11.2021, 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

"Guerilla-Journalismus im Fernsehen
Der einsame Klimakampf der Wetteransager
Eine Kolumne von Christian Stöcker
Ein Physiknobelpreisträger preist junge Klimaaktivisten, TV-Meteorologen reden immer deutlicher über Extremwetterkatastrophen. Beides hat auch mit dem Versagen öffentlich-rechtlicher Sender zu tun."
10.10.2021

Zitat:
Dass der Klimawandel im beitragsfinanzierten Fernsehen im Zweifel im Wetterbericht vorkommt und nicht in jeder einzelnen Nachrichtensendung, jeder Auslandsreportage und jeder zweiten oder dritten Talkshow, das ist das eigentliche Versagen der öffentlich-rechtlichen Sender.

Die Initiative, die nur für einen sehr kleinen Teil des Publikums relevante »Börse vor acht« durch eine wirklich für alle relevante Sendung namens »Klima vor acht« zu ersetzen, hat die ARD bekanntlich abgelehnt. ZDF-Intendant Thomas Bellut sagte zur gleichen Frage: »Klima ist wichtig, aber danach kommt das nächste Thema. Themen ändern sich ständig.«

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klima-krise-bei-den-oeffentlich-rechtlichen-der-einsame-klimakampf-der-wetteransager-a-b3507478-3fd1-41db-8d29-e8e37d286ad2

ich persönlich appelliere da aber auch an die eigenverantwortung.

man sollte schon bei der sortierung seiner fernsehkanäle darauf achten, dass nach phönix oder arte nicht gleich sonnenklar-tv platziert wird.

sonst wird man, eben noch da über die dramatischen klimakatastrophen aufgeklärt, dort von sympathischen moderatoren zu einer wunderschönen seefahrt nach norwegen in einer außenkabine mit all inklusive überredet oder animiert. oder einer kurzeise nach madeira oder island. oder ägypten oder in die türkei, 5 sterne all inklusive ultra.
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Wilson
zwischen gaga und dada



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Beitrag(#2263962) Verfasst am: 06.11.2021, 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.ffh.de/nachrichten/hessen/rhein-main/282807-zustand-frankfurter-stadtwald-weiter-dramatisch-964-prozent-aller-baeume-krank.html

96,4 Prozent aller Bäume krank
ZUSTAND FRANKFURTER STADTWALD DRAMATISCH

ach du je.

aber hier siehts auch nicht so gut aus, wenn ich durch den wald spaziere...
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"als ob"
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Skeptiker
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Beitrag(#2263977) Verfasst am: 06.11.2021, 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Deswegen system change statt climate change.

Meanwhile bei der Umwelthilfe:

Zitat:
Umwelthilfe reicht Klage gegen BMW und Mercedes ein - Verbrennerausstieg bis 2030 erzwingen

Berlin – Da die deutschen Autobauer BMW* und Mercedes zu wenig für einen Verbrennerausstieg bis 2030 tun würden, will die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Konzerne nun mit rechtlichen Schritten zu einem Ausstieg zwingen. Am Montag habe der Verein erstmals Klimaklagen gegen deutsche Unternehmen erhoben, teilte die DUH am Dienstag mit. Die Klageschriften wurden demnach bei den zuständigen Landgerichten in München und Stuttgart eingereicht.

https://www.merkur.de/wirtschaft/umwelthilfe-bmw-mercedes-klage-klimaschutz-verbrenner-gesetz-ausstieg-zr-90994239.html

Schulterzucken


Na, da bin ich mal auf das Urteil gespannt. Davon abgesehen ist es ernüchternd, dass man solche Konzerne immer zu einer ökologischeren Produktion zwingen muss und ebenso ernüchternd ist die Erfahrung, dass sie für sie negative Urteile versuchen werden, zu umgehen.

Meanwhile in Glasgow sagt Greta Thunberg, was sie von der Klimakonferenz hält:

Thunberg: Klimakonferenz ist reines "PR-Event"
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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step
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Beitrag(#2263982) Verfasst am: 07.11.2021, 09:51    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
ernüchternd, dass man solche Konzerne immer zu einer ökologischeren Produktion zwingen muss und ebenso ernüchternd ist die Erfahrung, dass sie für sie negative Urteile versuchen werden, zu umgehen.

Die Konzerne sind nicht gegen ökologische Transformation, sie wollen nur, daß die Kosten bzw. entgehenden Gewinne von der Allgemeinheit getragen werden. Und so wird es auch kommen.
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hat Spaß



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Beitrag(#2263986) Verfasst am: 07.11.2021, 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Davon abgesehen ist es ernüchternd, dass man solche Konzerne immer zu einer ökologischeren Produktion zwingen muss und ebenso ernüchternd ist die Erfahrung, dass sie für sie negative Urteile versuchen werden, zu umgehen.

Wirtschaftsunternehmen wollen Gewinne machen und Kosten vermeiden. Ich bin überrascht, dass ausgerechnet dich das überrascht.
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Skeptiker
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Beitrag(#2263988) Verfasst am: 07.11.2021, 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
ernüchternd, dass man solche Konzerne immer zu einer ökologischeren Produktion zwingen muss und ebenso ernüchternd ist die Erfahrung, dass sie für sie negative Urteile versuchen werden, zu umgehen.


Die Konzerne sind nicht gegen ökologische Transformation, sie wollen nur, daß die Kosten bzw. entgehenden Gewinne von der Allgemeinheit getragen werden. Und so wird es auch kommen.


Ob es so kommen wird mit der ökologischen Transformation der Konzerne, bleibt abzuwarten. Es ist ja auch mit E-Autos alleine nicht getan.

Dass Profite privatisiert und Verluste vergesellschaftet werden ist ja ein grundsätzliches Prinzip der Privat-Profit-Wirtschaft. Bei der ökologischen Krise zeigt es sich hier und da nur ein wenig verschärft, weil die Kosten für die ökologische Umstellung der Produktion und Produkte nun mal besonders hoch sind.

Es gibt ja auch die Beispiele von Vattenfall & co., wo Konzerne sich entgangene Gewinne vom Staat, von der Allgemeinheit milliardenfach erstatten lassen.

Andere Strategien der Kostenabwälzung bestehen in der Beauftragung von 1, ..., n Subunternehmen, etwa in der Logistik, aber auch selbst im Bereich der Medikamentenproduktion, wo dann leicht schon mal ein paar Impfstoffchargen verunreinigt sein können.

Bei der Klimakonferenz in Glasgow wurde auch nicht über den enormen Beitrag der Militärausrüstungen gesprochen. Einige NOGs fordern in einer Petition ausdrücklich, alle Emissionen von Rüstungsindustrie und Militär in die Klimaschutzabkommen mit einzubeziehen:

https://actionnetwork.org/petitions/stop-excluding-military-pollution-from-climate-agreements-2/

Wir haben hier - nicht nur im Bereich der Ökologie - eine Situation, in der die Konkurrenz zwischen Konzernen und zwischen Staaten dazu führt, dass wesentliche Probleme und Krisen der Menschheit nur noch sehr notdürftig geflickt werden können, wenn überhaupt.

Die Dominanz der Konzern- und Kriegsinteressen über die zivilen Bedürfnisse der Menschheit verhindert echten menschlichen Fortschritt. Das sollte man sich klarmachen, anstatt blauäugig den Versprechungen der Kapitalregierungen hinterher zu laufen.

Dennoch ist es richtig, radikale Forderungen aufzustellen und Staaten sowie Konzerne unter maximalen Druck zu setzen und nicht ihr "Bla bla bla" zu akzeptieren.
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Beitrag(#2263990) Verfasst am: 07.11.2021, 13:41    Titel: Antworten mit Zitat

Nicht nur die Konzerne, sondern auch die einzelnen Menschen wollen die Kosten der Transformation mehrheitlich nicht selbst tragen und schauen vor allem auf den eigenen, eher kurzfristigen Vorteil. Konsumverzicht, globale und langfristige Strategien usw. sind im Moment nicht mehrheitsfähig - wenn eine Partei mehrheitsfähig werden will, muss sie sämtliche Punkte streichen, die den Eindruck von Verzicht, Verbot oder radikalem Umbau erwecken könnten, leider.

Beim Klimaproblem kommt noch hinzu, daß es explizit globaler Natur ist. Niemand will sich zu früh bewegen und einsparen zum Hauptnutzen der Anderen. Einzige Möglichkeit hier scheint mir, daß sich die größten, oder vlt sogar nur USA/China, zusammenraufen und einen ersten radikalen Schritt gehen. Aber leider ist geopolitische Macht derzeit noch stark gekoppelt an zukünftigen CO2-Ausstoß, besonders in China. Die bewegen sich erst, wenn sie unangefochten Nr.1 sind.
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Chinasky
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Beitrag(#2264604) Verfasst am: 13.11.2021, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

Nun ist es amtlich: Die Chef-Berge der Welt pilgerten (mehrheitlich per Flieger und mit standesgemäßem Troß) nach Glasgow, kreisten und gebaren eine Maus.

Zum Glück hab ich keine Kinder.
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VanHanegem
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Beitrag(#2264697) Verfasst am: 15.11.2021, 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Konsumverzicht, globale und langfristige Strategien usw. sind im Moment nicht mehrheitsfähig

Das war spätestens vor 20 Jahren klar, als die 1-3l PKW von Volkswagen den Durchbruch NICHT geschafft haben und sang- und klanglos untergegangen sind.

Die neueren Entwicklungen bestätigen nur den eisernen Willen der Beibehaltung eingefahrener Konsumgewohnheiten, z.B.:

(1) Tesla-Hype: Elektroauto ohne Abstriche an die heute gültigen Ansprüche an Mittelklassewagen oder SUV
(2) Greta Hype: nach außen gekehrte Frömmigkeit unter Nutzung einer Heiligenfigur

p.s.: Das consumer Produkt (2) nur brauchbar für Länder mit christlichem Background
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Beitrag(#2264710) Verfasst am: 15.11.2021, 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
step hat folgendes geschrieben:
Konsumverzicht, globale und langfristige Strategien usw. sind im Moment nicht mehrheitsfähig

Das war spätestens vor 20 Jahren klar, als die 1-3l PKW von Volkswagen den Durchbruch NICHT geschafft haben und sang- und klanglos untergegangen sind.

Die neueren Entwicklungen bestätigen nur den eisernen Willen der Beibehaltung eingefahrener Konsumgewohnheiten, z.B.:

(1) Tesla-Hype: Elektroauto ohne Abstriche an die heute gültigen Ansprüche an Mittelklassewagen oder SUV
(2) Greta Hype: nach außen gekehrte Frömmigkeit unter Nutzung einer Heiligenfigur

p.s.: Das consumer Produkt (2) nur brauchbar für Länder mit christlichem Background


Dieses eiserne Festhalten an alten Gewohnheiten beschränkt sich leider nicht nur auf die Konsumgewohnheiten.

An althergebrachtem, nicht nur Gewohnheiten klammert sich der Massen- Mensch mit großer Inbrunst, auch an politische religiöse und soziale Gewohnheiten, mögen sie von der Zeit und der Erkenntnis noch so überholt worden sein.

Harmlos wie beim Herz als Sitz der Gefühle, jeder Mensch weiß mittlerweile dass das Herz ein Muskel ist und mit den Gefühlen nicht das geringste zu tun hat.

Weniger harmlos ist es dann wenn alte Gewohnheit die "Gläubigen" an der Kirche festhalten lässt, obwohl die Verbrechen dieses Schandvereines zum Himmel stinken, wie jetzt eben in Frankreich 250-300 tausend von Pfaffen geschändete Kinder.

Oder etwa in Österreich traditionell die einen christlich sozial die ÖVP wählen, obwohl sie längst ein Verein zur Selbstbedienung korrupter Funktionäre ist, und nur die Interessen der Eliten von welchen sie bestochen sind bedient. Oder die Sozialisten, Sozialdemokraten, ein zutiefst Karriere Posten und Pfründe geiles Funktionärs Gesindel, welches mit Sozialismus rein gar nichts am Hut hat, auch sie haben ihre blinden Stammwähler. Oder die Grünen, ebenfalls Sessel und Pfründe geile Kleinbürger, feil bis in die Knochen an welchen allenfalls ihre Masken und ihre Unterhosen grün sind.

Sie alle werden aus Gewohnheit und mangels von Alternativen weiter in Amt und Pfründen gehalten zwinkern
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