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Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#554603) Verfasst am: 29.08.2006, 19:06    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:

Mir fehlt da ein Element, das die Eigenverantwortung fördert. Ich halte es bspw. für richtig wenn sich einer gegen Risiken, die er bewußt und allein für seinen persönlichen Lustgewinn eingeht, zusätzlich versichert. Ich halte es für richtig, daß jemand an den Kosten, die seinen fahrlässigen Umgang mit seiner Gesundheit verursacht, beteiligt wird. Ich halte es ferner für richtig, daß jemanden die Behandlungskosten in voller Höhe in Rechnung gestellt werden, wenn sich sein Intimpiercing entzündet. Warum sollte sowas die Allgemeinheit zahlen?

Das Problem verstehe ich nicht. Gerade solche Sachen wären von der obligatorischen Grundversorgung nicht mehr gedeckt. Insbesondere freiwillige Zusatzrisiken nicht.
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Ralf Rudolfy
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Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674

Beitrag(#554606) Verfasst am: 29.08.2006, 19:09    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:

Mir fehlt da ein Element, das die Eigenverantwortung fördert. Ich halte es bspw. für richtig wenn sich einer gegen Risiken, die er bewußt und allein für seinen persönlichen Lustgewinn eingeht, zusätzlich versichert. Ich halte es für richtig, daß jemand an den Kosten, die seinen fahrlässigen Umgang mit seiner Gesundheit verursacht, beteiligt wird. Ich halte es ferner für richtig, daß jemanden die Behandlungskosten in voller Höhe in Rechnung gestellt werden, wenn sich sein Intimpiercing entzündet. Warum sollte sowas die Allgemeinheit zahlen?

Das Problem verstehe ich nicht. Gerade solche Sachen wären von der obligatorischen Grundversorgung nicht mehr gedeckt. Insbesondere freiwillige Zusatzrisiken nicht.

Ach so. Das habe ich aus deinem Eingangsposting nicht herausgelesen, was du zur Grundabsicherung zählst.
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Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#554641) Verfasst am: 29.08.2006, 20:03    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
caballito hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Pensionssozialismus ist jedenfalls überlegen.


Aber er bricht früher oder später zusammen, wenn er nicht mit Alimentensozialismus verbunden ist.

Die Rente sollte man auch so weit als möglich privatisieren.

Haben die Briten bereits gemacht und es endete im Desaster.

Die Privatwirtschaft hat einen Overhead von mindestens 20%. Der staatliche Overhead ist bei Pension und Krankenversicherung wesentlich geringer, nämlich im unteren einstelligen Prozentbereich.
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 25405

Beitrag(#554651) Verfasst am: 29.08.2006, 20:22    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Wer mehr als die elementarten Bedürfnisse erfüllt habne will, sollte sich eben bemühen, in bezahlte Arbeit zu kommen, die ihm diese Erfüllung ermöglicht.Ansonsten findet eine indirekte Motivation zum Nichtsstun und Staatskostenleben statt.


Billige Propaganda

Gemeldete Arbeitslose Juli 2006: 4 386 000
Gemeldete Freie Stellen Juli 2006: 627 300
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Es gibt kein richtiges Leben im falschen.
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#554654) Verfasst am: 29.08.2006, 20:25    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:


Billige Propaganda

Du bisja putzig...


Zitat:
Gemeldete Arbeitslose Juli 2006: 4 386 000
Gemeldete Freie Stellen Juli 2006: 627 300
Ja eben. Nie habe ich behauptet, dass wer Arbeit sucht, Arbeit findet. Im Gegenteil meine und schrieb ich, dass die beste und wichtigste Sozialarbeit ist, Arbeitsplätze zu schaffen.
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 25405

Beitrag(#554661) Verfasst am: 29.08.2006, 20:39    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:


Billige Propaganda

Gemeldete Arbeitslose Juli 2006: 4 386 000
Gemeldete Freie Stellen Juli 2006: 627 300


Xamanoth hat folgendes geschrieben:

Du bisja putzig...

Ja eben. Nie habe ich behauptet, dass wer Arbeit sucht, Arbeit findet. Im Gegenteil meine und schrieb ich, dass die beste und wichtigste Sozialarbeit ist, Arbeitsplätze zu schaffen.


Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Wer mehr als die elementarten Bedürfnisse erfüllt habne will, sollte sich eben bemühen, in bezahlte Arbeit zu kommen, die ihm diese Erfüllung ermöglicht.Ansonsten findet eine indirekte Motivation zum Nichtsstun und Staatskostenleben statt.


Dein Problem ist, daß Du nie etwas behauptet hast. Du wirst zum Beispiel behaupten, Du hättest nie etwas über die dreieinhalb Millionen gesagt, die nach Deiner simplen Logik an keinen Arbeitsplatz kommen werden, gleichgültig wie sehr sie sich mühen. Ebenso wirst Du behaupten, Du hättest nicht gesagt, diese dreieinhalb Millionen seien Nichtstuer, die auf Staatskosten leben. Darüber hinaus wirst Du den kaum erträglichen Zynismus Deiner Aussage erkennen.
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#554669) Verfasst am: 29.08.2006, 20:45    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:

Dein Problem ist, daß Du nie etwas behauptet hast. Du wirst zum Beispiel behaupten, Du hättest nie etwas über die dreieinhalb Millionen gesagt, die nach Deiner simplen Logik an keinen Arbeitsplatz kommen werden, gleichgültig wie sehr sie sich mühen.

Das stimt doch auch. Diesen drei Millionen wäre aber am besten gehoflen, indem manes ihnen erleichtert neue Arbeitplätze zu finden. Und ein Weg (nicht der einzige Weg) dazu ist es, für Unternehmen rentabel zu machen, Arbeitsplätze zu schaffen.

Zitat:
Ebenso wirst Du behaupten, Du hättest nicht gesagt, diese dreieinhalb Millionen seien Nichtstuer, die auf Staatskosten leben.
Faktisch sind sie das auch. Jedoch würde ich einen Vorwurf nur jemandem machen, der trotz der Möglichkeit, eine Arbeitsstelle zu finden oder ein Stellenangebot ablehnt, auf Staatskosten lebt.

Zitat:
Darüber hinaus wirst Du den kaum erträglichen Zynismus Deiner Aussage erkennen.

Eine aussage, die mir argumentfrei scheint, wobei du sicher so lieb bist, sie mir zu erläutern.
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Ralf Rudolfy
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Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674

Beitrag(#554678) Verfasst am: 29.08.2006, 20:57    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:

Dein Problem ist, daß Du nie etwas behauptet hast. Du wirst zum Beispiel behaupten, Du hättest nie etwas über die dreieinhalb Millionen gesagt, die nach Deiner simplen Logik an keinen Arbeitsplatz kommen werden, gleichgültig wie sehr sie sich mühen.

Das stimt doch auch. Diesen drei Millionen wäre aber am besten gehoflen, indem manes ihnen erleichtert neue Arbeitplätze zu finden. Und ein Weg (nicht der einzige Weg) dazu ist es, für Unternehmen rentabel zu machen, Arbeitsplätze zu schaffen.

Das ist doch die Lebenslüge in deiner Partei, zu glauben, der Unternehmer werde schon jede Menge Arbeitsplätze schaffen, wenn man ihn nur weit möglichst von Steuern und Sozialabgaben befreit und ihn auf jede sonst erdenkliche Weise päppelt. Nützt nur nichts, solange es noch billiger ist, die Arbeitsplätze zu automatisieren oder in ein Billiglohnland zu verlagern.
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#554683) Verfasst am: 29.08.2006, 21:05    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:

Das ist doch die Lebenslüge in deiner Partei,

Nein da gibt es schlimmere. Rente sicher, christliches Abendland etc...


Zitat:
zu glauben, der Unternehmer werde schon jede Menge Arbeitsplätze schaffen, wenn man ihn nur weit möglichst von Steuern und Sozialabgaben befreit und ihn auf jede sonst erdenkliche Weise päppelt. Nützt nur nichts, solange es noch billiger ist, die Arbeitsplätze zu automatisieren oder in ein Billiglohnland zu verlagern.

Für so falsch halte ich das nicht. Wenn man- und ich denke da weniger an die Konzerne als an mittelständische Unternehmen - Lohnnebenkosten senkt und Formalia wie Kündigungsschutz lockert, und parallel dazu die Qualität der Absolventen durch bessere Bildungspolitik steigert, wäre eine größere Motivation gegeben, neue Mitarbiter einzustellen.

edit: Rechtschreibfehler für Zelig korrigiert. Sehr glücklich
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 25405

Beitrag(#554688) Verfasst am: 29.08.2006, 21:11    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Formalia wie K[ü]ndigungsschutz


Lachen
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kolja
der Typ im Maschinenraum
Betreiber



Anmeldungsdatum: 02.12.2004
Beiträge: 16631
Wohnort: NRW

Beitrag(#554693) Verfasst am: 29.08.2006, 21:17    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
edit: Rechtschreibfehler für Zelig korrigiert. Sehr glücklich

Und ein (jetzt gelöschtes) Doppelposting erzeugt, und das als Moderator, ts ts ts ...
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Hard work often pays off after time, but laziness always pays off now.
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zelig
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Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 25405

Beitrag(#554695) Verfasst am: 29.08.2006, 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

Da hast Du was falsch verstanden. Ich mache mich nicht über die Schreibfehler anderer lustig. Der traurige Witz liegt woanders. Wundert mich nicht wirklich, daß Du den nicht erkennst.
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#554702) Verfasst am: 29.08.2006, 21:25    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

kolja hat folgendes geschrieben:
Xamanoth hat folgendes geschrieben:
edit: Rechtschreibfehler für Zelig korrigiert. Sehr glücklich

Und ein (jetzt gelöschtes) Doppelposting erzeugt, und das als Moderator, ts ts ts ...

All die vielen neuen Knöpfe... Verlegen
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Stefan
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 6217

Beitrag(#554797) Verfasst am: 30.08.2006, 00:13    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:

Dein Problem ist, daß Du nie etwas behauptet hast. Du wirst zum Beispiel behaupten, Du hättest nie etwas über die dreieinhalb Millionen gesagt, die nach Deiner simplen Logik an keinen Arbeitsplatz kommen werden, gleichgültig wie sehr sie sich mühen. Ebenso wirst Du behaupten, Du hättest nicht gesagt, diese dreieinhalb Millionen seien Nichtstuer, die auf Staatskosten leben.


Nicht immer macht Xamanoth das so. Oft geht er über wichtige Einwände einfach hinweg, konzentriert seine Antworten auf Nebensächlichkeiten und schwupp...fertig ausgesessen - ganz nach Art des Vorbildes H.Kohl.
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#554894) Verfasst am: 30.08.2006, 09:23    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

Stefan hat folgendes geschrieben:
wichtige Einwände einfach hinweg, konzentriert seine Antworten auf Nebensächlichkeiten und schwupp...fertig ausgesessen - ganz nach Art des Vorbildes H.Kohl.

Die Meinung, was wichtig und was nebensächlich ist, mag manchmal auseinanderfallen.
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Effô Tisetti
Königsblau bis in den Tod



Anmeldungsdatum: 18.09.2003
Beiträge: 9920
Wohnort: 75

Beitrag(#554991) Verfasst am: 30.08.2006, 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

caballito hat folgendes geschrieben:

Schalker hat folgendes geschrieben:
Will sagen: Es herrscht hier kein Wettbewerb wie beim Automobilmarkt. Und zwar aus dem trivialen Grund, dass ein neu entwickelter Motor kaum einen Einfluss auf die verbleibende Lebensspanne von Menschen hat. Wenn mir das Preis-Leistungs-Verhältnis beim neuen Motor hingegen nicht zusagt, kauf ich den alten. Den Wettbewerb kriegst du bei Medikamenten nicht hin.


Nochmal ja und. Was hat das, was ich geschrieben habe, mit Wettbewerb zu tun? Eone Firma produziert etwas, verkauft es, und verdient damit Geld. Einen Teil des verdienten Geldes steckt sie in die Entwicklungsabteilung. Und dafür spuckt die Entwicklungsabteilung ab und an neue Entwicklungen aus, mit denen sich wieder was verdienen lässt. Entwicklungskosten sind Allgemeinkosten, es ist Blödsinn, die auf ein spezifisches Medikament zu beziehen.


Irgendwie scheinen wir aneinander vorbeizureden. Ich ging von frei verhandelbaren Preisen aus.
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Effô Tisetti
Königsblau bis in den Tod



Anmeldungsdatum: 18.09.2003
Beiträge: 9920
Wohnort: 75

Beitrag(#554999) Verfasst am: 30.08.2006, 12:04    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:

Dein Problem ist, daß Du nie etwas behauptet hast. Du wirst zum Beispiel behaupten, Du hättest nie etwas über die dreieinhalb Millionen gesagt, die nach Deiner simplen Logik an keinen Arbeitsplatz kommen werden, gleichgültig wie sehr sie sich mühen.

Das stimt doch auch. Diesen drei Millionen wäre aber am besten gehoflen, indem manes ihnen erleichtert neue Arbeitplätze zu finden. Und ein Weg (nicht der einzige Weg) dazu ist es, für Unternehmen rentabel zu machen, Arbeitsplätze zu schaffen.


Die Problematik dieser neoliberalen Logik sehe ich darin, dass der Staat bzw. die Arbeitnehmer Opfer bringen MÜSSEN. Die dadurch begünstigten Arbeitgeber KÖNNEN Arbeitsplätze schaffen, sie MÜSSEN aber nicht - und zwar unabhängig davon, wie sehr sie von den Opfern anderer profitieren. Dass die freundlichen "Erwartungen" an die Wirtschaft sich selbst bei höchster Rentabilität nicht erfüllen, kann man nicht erst seit Jahrzehnten, sondern seit Bestehen des freien Marktes beobachten. Der Trend geht eher in die gegenteilige Richtung: Shareholder-Value, Globalisierung und die gern kommunizierte Furcht vor angeblichen Übernahmen müssen als Argumente dafür herhalten, dass selbst die exorbitantesten Gewinne nicht mal zu kleinsten Teilen dem sozialen System, von dem die Unternehmen allerdings profitieren, zugute kommen.
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caballito
zänkisches Monsterpony



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
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Beitrag(#555062) Verfasst am: 30.08.2006, 13:15    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
caballito hat folgendes geschrieben:

Wenn soviel Arneit erwächst, warum muss man dann mit Gewalt welche schaffen?

Ich meinte eigentlich nicht Arbeit schaffen, sondern Arbeitsplätze - wozu gehört, den Arbitspreis nicht künstlich zu verteuern (Lohnnebenkosten).

Hä? Arbeit ist da, aber keine Arbeitsplätze, weil die Arbeit künstlich verteuert wird??? Pillepalle

Erstmal: Es gibt keine Lohn"neben"kosten, nur Lohnkosten. Zweitens: Wo Arbeit ist, ist auch ein Arbeitsplatz, wenn nicht das System dem entgegensteht. Ein system, das auf Lohnarbeit aufbaut und den, der arbeiten könnte, darauf festnagelt, dass ihn jemand lässt, steht dem im Wege. Und Wo du eine künstliche Verteuerung siehst, sehen andere womöglch eine von dir gewollte künstliche Verbilligung. Dass für unterbezahlte Arbeit eine höhere nachfrage besteht als für bezahlte, ist banal, aber kein Argument dafür, das Leute unterbezahlt arbeiten sollen, damit sie überhaupt arbeiten "dürfen". Arbeit soll sich lohnen, und wenn sie sich nicht lohnt, dann lässt man es.


Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Chancengleichheit ist ein Teilaspekt von Verteilungsgerechtigkeit.

Möglich. jedenfalls halte ich das für entscheidend.


Chancengleichheit ist auch dann gewährleistet, wenn jeder gleiche Chancen auf Ackermanns Posten hat. An der Ungerechigkeit, das ein solcher Posten überhaupt existiert, ändert das wenig.


Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Zitat:
An welcher Stelel in diesem oder einem anderen Thread habe ich etwas von "wegfall alter Bedürfnisse" geschrieben? Das Wort Produktivität ist dir bekannt, ja?

Ansatzweise. Denncoh denke ich, dass langfristig, wenn alte Tätigkeiten wegfallen, neue entstehen.


Wenn man die empirische Tatsache, dass es sich offensichtlich anders verhält, ignoriert, kann man viel Unsinn denken.

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Wo habe ich an der Stelle vom Grundeinkommen geschrieben?

Nicht hier. Ich meinte, ich hatte das noch aus einem anderen Thread im Gedächtnis. Sollt ich deine Position mit der eines anderen verwechselt haben, tut es mir leid.


Dass ich in anderen Zusammenhängen von Grundeinkommen geschrieben habe, heißt aber noch lange nicht, das das, was ich hier geschrieben habe, etwas damit zu tun hat. An noch anderen Steleln hab ich auch schon mal was über Quantenphysik geschrieben ...

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Nein, es gilt, ein fuktionierendes Systen zu schaffen, und dazu gegebenfalls das gegenwärtige niederzureißen, wenn es dem im Wege steht.

Und mit welchen Mitteln?


Mit Verlaub: Hier geht es um das Ziel. Der Weg dahin ist eine andere Frage, und im Übrigen ist diese Frage, insofern sie, wie ich vermute, gewalttätige Mittel insinuiert, eine ziemliche Frechheit.

Von daher gebe ich sie mal zurück: Mit welchen Mitteln willst du das bestehende System verbessern?

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Das gegenwärtige System ist nämlich nicht gottgegeben und unantastbar.

Denncoh muss, wer es ablösen will, zunächst ein besseres inklusive eines realisierbaren Weg zu dessen Erreichung vorschlagen.


Ja. Und? Deine Argumentation lässt genau das ja gar nicht zu, bzw. ignoriet es schlicht.

BTW: Der Weg dahin ist einfach, nennnt sich Gesetzesänderung.

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Dazu erscheint dir also ein System am geeignetsten, das Ackermann noch ein paar Millionen mehr reinschiebt, als Dank dafür, dass er statt zehn- nur neuntausend entlässt. Nundenn, wenn du meinst.

Jedenfalls wüsste ich kein besseres.


Natürlich nicht. Du schließt es ja kategorisch aus und verweigerst dich der Auseinandersetzung.

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Zitat:
BTW: Wo habe ich geschrieben, dass ich einen staat will, der alle Bedürfnisse erfüllt oder sich aus Kapitalertrags- und Vermögenssteuer finanziert?

Das war nur so ein Gedanke..

In dem Kontext heißt sowas dann Strohmann.
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caballito
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
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Beitrag(#555063) Verfasst am: 30.08.2006, 13:16    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
caballito hat folgendes geschrieben:
Warum soll dem, der sich durchsetzen kann, seine schrankenlose Freiheit beschnitten werden, es auch zu tun, egal wer dabei unter die Räder kommt?



Weil für diesen dann die Gefahr größer ist als der Nutzen.

Das ist dann aber auch sein Problem Schulterzucken
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caballito
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Beitrag(#555069) Verfasst am: 30.08.2006, 13:19    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

Den hab ich ja glatt übersehen ....

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Wer mehr als die elementarten Bedürfnisse erfüllt habne will, sollte sich eben bemühen, in bezahlte Arbeit zu kommen, die ihm diese Erfüllung ermöglicht.


Ah ja. Und wer, aus welchen Gründen auch immer, das nicht schafft, der muss halt sehen, wei er so vor sich hinvegetiert.
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caballito
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Beitrag(#555071) Verfasst am: 30.08.2006, 13:22    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Nie habe ich behauptet, dass wer Arbeit sucht, Arbeit findet. Im Gegenteil meine und schrieb ich, dass die beste und wichtigste Sozialarbeit ist, Arbeitsplätze zu schaffen.


Tja, dann schaffen wir eben staatlich subventioniete sinnlose (unproduktive) Arbeitsplätze, dann leben die, die für diese sinnlose Arbeit bezahlt werden, nicht mehr auf Kosten dessen, der diese Arbeit kauft obwohl er sie nicht brauchen kann, weil sie ja dafür gearbeitet haben.

So etwa?
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caballito
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 12112
Wohnort: Pet Sematary

Beitrag(#555077) Verfasst am: 30.08.2006, 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

Schalker hat folgendes geschrieben:
caballito hat folgendes geschrieben:

Schalker hat folgendes geschrieben:
Will sagen: Es herrscht hier kein Wettbewerb wie beim Automobilmarkt. Und zwar aus dem trivialen Grund, dass ein neu entwickelter Motor kaum einen Einfluss auf die verbleibende Lebensspanne von Menschen hat. Wenn mir das Preis-Leistungs-Verhältnis beim neuen Motor hingegen nicht zusagt, kauf ich den alten. Den Wettbewerb kriegst du bei Medikamenten nicht hin.


Nochmal ja und. Was hat das, was ich geschrieben habe, mit Wettbewerb zu tun? Eone Firma produziert etwas, verkauft es, und verdient damit Geld. Einen Teil des verdienten Geldes steckt sie in die Entwicklungsabteilung. Und dafür spuckt die Entwicklungsabteilung ab und an neue Entwicklungen aus, mit denen sich wieder was verdienen lässt. Entwicklungskosten sind Allgemeinkosten, es ist Blödsinn, die auf ein spezifisches Medikament zu beziehen.


Irgendwie scheinen wir aneinander vorbeizureden. Ich ging von frei verhandelbaren Preisen aus.

Ein Drittes ja und.
Mit frei verhandelbaren Preisen hat das auch nichts zu tun.

Insofern: ja, ganz offensichtlcih reden wir aneinander vorbei. Genau das sag ich doch die ganze Zeit Auf den Arm nehmen
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Effô Tisetti
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Beitrag(#555109) Verfasst am: 30.08.2006, 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

caballito hat folgendes geschrieben:
Schalker hat folgendes geschrieben:


Irgendwie scheinen wir aneinander vorbeizureden. Ich ging von frei verhandelbaren Preisen aus.

Ein Drittes ja und.
Mit frei verhandelbaren Preisen hat das auch nichts zu tun.


3 x "ja und". Komplett von der Rolle Schön. Sondern?! Nu zier dich doch nicht so, wenn ich schon so offensichtlich nicht verstehe, welches Modell du im Kopf hast. Staatlich reglementierte Preise? Preisliche Selbstkontrolle (TM) der Pharmabranche?
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L.E.N.
im falschen Film



Anmeldungsdatum: 25.05.2004
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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#555151) Verfasst am: 30.08.2006, 14:37    Titel: Re: Meine Vorschläge für ein neues Gesundheitssystem Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Schalker hat folgendes geschrieben:
Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Folgende Ideen:

1. Gesetzliche Krankenkassen werden abgeschafft.
2. Die elementare medizinische Versorgung (da möchte ich mcih nicht festlegen, aber die Latte sollte eher zu hoch als zu niedrig angesetzt werden) gehen komplett auf Staatskosten. Dies wird aus allgemeinen Steuern finanziert.

3. In Kombination mit meinen Ideen zur Familienförderung später mal) werden familien mit Kindern zusätzlich subventioniert.

4. Für Bedürftige subventioneirt der Staat die Krankenkassenbeiträge.


Warum sollte ich in deinem Beispiel überhaupt Mitglied einer Krankenkasse sein?


öh... wenn du bessere Versorgung als die "medizinisch notwendige" haben willst? Behandlung durch Chefarzt, Einzelzimmer, besondere Medikamente, die nicht notwendig aber hilfreich sind, Schen die angenehm aber nicht notwendig sind (da fällt mir kein bsp. ein.). Jedenfalls stört ich dieses onglomerat aus Kassseninteressen, pharma- und Ärztelobbyinteressen und der ganzen Bürokratie wo kaum ncoh jemand - auch und gerade in der Politik durchblickt. Hier währe ein gordischer Schlag fällig. Aber ich sollte das wohl ncoh etwas überdenken.


vorweg: ich finde deine vorschläge ziemlich gut.
überdenken muss man da nix. es muss jemanden oder mehrere jemande geben, die in der lage sind das politisch durchzusetzen. ich seh da niemanden.
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caballito
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 12112
Wohnort: Pet Sematary

Beitrag(#555216) Verfasst am: 30.08.2006, 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

Schalker hat folgendes geschrieben:
caballito hat folgendes geschrieben:
Schalker hat folgendes geschrieben:


Irgendwie scheinen wir aneinander vorbeizureden. Ich ging von frei verhandelbaren Preisen aus.

Ein Drittes ja und.
Mit frei verhandelbaren Preisen hat das auch nichts zu tun.


3 x "ja und". Komplett von der Rolle Schön. Sondern?! Nu zier dich doch nicht so, wenn ich schon so offensichtlich nicht verstehe, welches Modell du im Kopf hast. Staatlich reglementierte Preise? Preisliche Selbstkontrolle (TM) der Pharmabranche?

Entschuldigkeit, aber über diese Thematik habe ich schlicht nicht gesprochen, folglich hatte ich dazu gar kein Modell im Kopf ...

Vielleict habe ja auch ich von Anfang an am Thema vorbeigeredet, wenn du nämlcih gar nicht über dieses unsägliche angebliche Entwicklungskostenproblem, sondern schlicht darüer geredet hats, dass eine Firma, die ein Medikament neu entwickelt hat, dann ein Monopol hat. (In dem Fall wäre es allerdinsg eigentlich an dir gewesen, mich darauf hinzuweisen, dass ich Unsinn rede ...)

Ansonsten: Wie wärs mit Lizensierungszwang?
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