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Zustände wie zur Machtergreifung
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Mario Hahna
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Anmeldungsdatum: 04.04.2005
Beiträge: 9607
Wohnort: München

Beitrag(#590123) Verfasst am: 25.10.2006, 10:26    Titel: Re: Zustände wie zur Machtergreifung Antworten mit Zitat

Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
wasistreal hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Zentralrat der Juden warnt vor Verhältnissen wie zur Nazi-Zeit

Juden-Zentralratspräsidentin Knobloch will mit merkwürdigen Vergleichen Aufmerksamkeit erlangen:

Zitat:
"Antisemitische und rechtsradikale Attacken haben eine Offensichtlichkeit und Aggressivität erreicht, die an die Zeit nach 1933 erinnert."
(Hervorhebung von mir)

Ich halte das für eine ziemlich absurde Behauptung. Wie man weiß, wurden 1933 die SA-Schlägerbanden zur Hilfspolizei erklärt. Wo sind die Anzeichen dafür, daß Ähnliches kurz bevorsteht? Meint Frau Knobloch, daß das Verbreiten von derartigem Unsinn eine angemessene Auseinandersetzung mit -- zweifellos vorhandener -- rechtsextremer Gewalt ist? Wie wichtig müssen sich die NPD-Scheißkerle vorkommen, wenn sie vernehmen, daß ihre Machtergreifung ausgemachte Sache ist?


Die rechtsextremen Delikte sind im Vergleich zum Vorjahr um ca. 20% auf ca. 8.000 gestiegen. Die rechtsextremen Gewalttaten um ca. 25%.
Im Jahre 1933 hat noch niemand gewusst, was sich in den nächsten 12 Jahren für Greueltaten ereignen würden. Es wurde nicht behauptet, dass so etwas heute wieder geschehen kann; aber es wurde gewarnt vor einer Zunahme von Rechtsextremismus, der so offen und ohne hEMMUNGEN auftritt wie im Jahre 1933. In einigen Gegenden wächst gerade eine rechtsextreme Kultur, die als Normalität von den dort lebenden Menschen angesehen wird. Dort versagt Politik und die verantwortlichen Parteien, Regierungen tun nichts Hinreichendes dagegen.

Auch Warnungen, die als übertrieben erscheinen, bleiben Warnungen, deren Inhalt nicht übersehen werden darf.

Nein, Frau K. sprach eindeutig von Zuständen wie nach der Machtergreifung. Da Frau K. von diesen Zuständen offenbar keine Ahnung hat, hier ein paar Eckdaten:
-- Eisetzung der SA als Hilfspolizei
-- Willkürliche Verhaftungen und Verschwindenlassen von Menschen durch diese
-- Einrichtung von Konzentartionslagern
-- Willkürlicher Folterungen und Mißhandlungen in sog. "Sturmlokalen".
-- Beginn der systematischen Entrechtung jüdischer Mitbürger,
und das alles mit Billigung und Mittäterschaft der Staatsorgane.

So, und jetzt erklär mir mal die Parallelen zu heutigen Gewalttaten von Rechten. Daß die ernst zu nehmen sind, ist ja gar keine Frage.


Abgesehen davon, ich gestehe jedem Juden in Deutschland angesichts der Zustände in Ostdeutschland eine gewisse Polemik zu. Dass die Betroffenheit eine spezielle ist, sollte einleuchten.
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Effô Tisetti
Königsblau bis in den Tod



Anmeldungsdatum: 18.09.2003
Beiträge: 9920
Wohnort: 75

Beitrag(#590126) Verfasst am: 25.10.2006, 10:32    Titel: Antworten mit Zitat

Eine kleine Anmerkung zum Threadtitel freakteach : Historisch korrekt betrachtet handelte es sich bei den Ereignissen des Jahres 1933 mitnichten um eine Machtergreifung. Der Begriff suggeriert den - von den Nazis gepflegten - Eindruck, als hätten die NSDAP die Macht eigeninitiativ an sich gerissen. Richtiger wäre, von einer Machtübergabe an die Nazis zu sprechen. Die Ernennung Hitlers zum Regierungschef war eine bewusste Entscheidung der deutschnationalen, konservativen Kräfte. Die Nazis waren in dieser Hinsicht "passiv". "Aktiv" waren von Papen und Konsorten. Es war deren strategische politische Entscheidung auf der Basis grundfalscher Annahmen. Es gab zu dieser Entscheidung durchaus Alternativen.
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"Die einfache Formel: Jesus ist stärker! hilft Menschen, sich aus der Fixierung völlig irrationaler Wertesysteme zu lösen."
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spaghettus
Pastafarianer



Anmeldungsdatum: 07.02.2006
Beiträge: 568
Wohnort: Uckermark

Beitrag(#590128) Verfasst am: 25.10.2006, 10:36    Titel: Re: Zustände wie zur Machtergreifung Antworten mit Zitat

Thao hat folgendes geschrieben:

Abgesehen davon, ich gestehe jedem Juden in Deutschland angesichts der Zustände in Ostdeutschland eine gewisse Polemik zu. Dass die Betroffenheit eine spezielle ist, sollte einleuchten.


Nem Juden in der Kneipe ja, aber nicht der Vorsitzenden des Zentralrates.
Die Zustände in Ostdeutschland werden übrigens überwiegen aus Westdeutschland finanziert und teilweise auch organisiert.
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Ralf Rudolfy
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Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674

Beitrag(#590130) Verfasst am: 25.10.2006, 10:42    Titel: Re: Zustände wie zur Machtergreifung Antworten mit Zitat

Thao hat folgendes geschrieben:
Abgesehen davon, ich gestehe jedem Juden in Deutschland angesichts der Zustände in Ostdeutschland eine gewisse Polemik zu. Dass die Betroffenheit eine spezielle ist, sollte einleuchten.

Oh, das ist ja schön, daß du Juden etwas zugestehst. "Abgesehen davon" -- abgesehen wovon? Du willst von Sinn und Gehalt einer Aussage absehen? Nach dem Motto: abgesehen von ihrem Inhalt stimmt die Aussage?
Nur kommt es darauf nicht an, ob man es eventuell für verständlich hält, wenn jemand hysterischen Unsinn äußert, sondern darauf, ob das, was jemand in offizieller Eigenschaft äußert, einen angemessenen Umgang mit einem Sachverhalt darstellt. Dem durchaus legitimen und verständliche Ansinnen, nicht rechtsextremer Gewalt ausgesetzt zu sein, leistet Frau K. nämlich einen Bärendienst, wenn sie aufgrund ihrer Auslassungen nicht für ernst genommen werden kann. Nochmal deutlich: es geht nicht darum, daß die rechtextreme Gewalt nicht besorgniserregend wäre, das ist sie zweifellos. Man muß sich vielmehr fragen, wie ernst man sie nehmen soll, wenn sie mit Aussagen dargestellt wird, die offensichtlich nicht stimmen.
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Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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Ralf Rudolfy
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Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674

Beitrag(#590131) Verfasst am: 25.10.2006, 10:44    Titel: Antworten mit Zitat

Schalker hat folgendes geschrieben:
Eine kleine Anmerkung zum Threadtitel freakteach : Historisch korrekt betrachtet handelte es sich bei den Ereignissen des Jahres 1933 mitnichten um eine Machtergreifung. Der Begriff suggeriert den - von den Nazis gepflegten - Eindruck, als hätten die NSDAP die Macht eigeninitiativ an sich gerissen. Richtiger wäre, von einer Machtübergabe an die Nazis zu sprechen. Die Ernennung Hitlers zum Regierungschef war eine bewusste Entscheidung der deutschnationalen, konservativen Kräfte. Die Nazis waren in dieser Hinsicht "passiv". "Aktiv" waren von Papen und Konsorten. Es war deren strategische politische Entscheidung auf der Basis grundfalscher Annahmen. Es gab zu dieser Entscheidung durchaus Alternativen.

Ist mir durchaus bekannt und bewußt. Ich habe nur den allgemein üblichen Terminus gewählt, weil den auch die Kobloch verwendete.
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Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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Effô Tisetti
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Anmeldungsdatum: 18.09.2003
Beiträge: 9920
Wohnort: 75

Beitrag(#590143) Verfasst am: 25.10.2006, 10:57    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Warum verzieht sich diese Gestörte nicht einfach nach Israel? Zwingt die doch keiner, hier zu bleiben, wenn ihr was nicht passt.

Weil Frau Knobloch DEUTSCHE ist. Klar? DEUTSCHE. Und bloß, weil man eine Äußerung von jemandem für abwegig hält, ihn direkt aufzufordern auszuwandern, halte ich für mindestens so abwegig. Nein, das ist untertrieben: Es ist antisemitisch. Es sagt nämlich: Juden sind nur zufällig und gnadenhalber hier, und wenn sie sich nicht benehmen, solln sie gehn. Sie gehören aber genau so hierher wie alle anderen Deutschen auch. Und wenn dir das nicht passt, dann verpiss dich doch nach Teheran, oder wo sonst solche Ausbürgerungsphantasien praktisch umgesetzt werden können.


Dem stimme ich völlig zu.

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Und im Übrigen mag der Vergleich natürlich übertrieben sein. Aber sehr besorgniserregend ist es schon, wie selbstverständlich rechtsextreme Gewalttaten inzwischen sind und wie akzeptiert derartige Einstelllungen in einigen Gegenden sind.


Sehr richtig. Dazu ein kleiner Erlebnisbericht: Ich sitze in einer ganz normalen Weimarer Kneipe. Wir fragen den Erstbesten Weimarer Bürger, wo man hier ein wenig Spaß haben könnte. Die Antwort: Nirgendwo, da sich hier alles um "Kultur" drehe - um sich dann verschwörerisch herüberzubeugen und zu verkünden, dass diese Kultur im übrigen "von vorn bis hinten jüdisch verseucht sei". Die Selbstverständlichkeit, mit der dieser Herr uns das als vollkommen Fremden erzählte, macht in der Tat Angst. Wenig später auf der Veranstaltung, aufgrund derer wir angereist waren, lobte die Weimarer Oberbürgermeisterin die "Toleranz" und "Weltoffenheit" ihrer Stadt. Tja...

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Und dass jemandem, der selbst noch den Holocaust erlebt (bzw. überlebt hat), schnell mal die Maßstäbe bei sowas verrutschen, sollte nicht so sehr überraschen. Jedenfalls sollte man ihn dann nicht gar so schnell als "gestört" bezeichnen, du Gestörter.


Es muss nicht "überraschen". Man muss es deshalb aber nciht als "akzeptabel" hinnehmen. Die Maßstäbe sind ihr nicht das erste Mal "verrutscht". Ich fürchte, dass sie sich in einer Umgebung/einem Milieu bewegt, dass derlei Ausfälle unterstützt oder zumindest nicht kritisiert. Oder Fr. Knobloch ist beratungsresistent. Wenn das Interessenvertretung jüdischer Menschen in Deutschland sein soll, kann man nur feststellen, dass die Dame ihrer Aufgabe zum wiederholten Mal nicht gerecht geworden ist. Wenn das in der Tatsache begründet ist, dass sie eine Überlebende des Nazi-Terrors ist, dann sollte man vielleicht jemandem die Aufgabe übertragen, der zwischen der eigenen schlimmen Erfahrung und der Funktion als Amtsträger besser zu unterscheiden vermag. Möglicherweise jemanden, der eine etwas säkularere und sachlichere Art hat.
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wasistreal
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Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 719

Beitrag(#590189) Verfasst am: 25.10.2006, 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

aus der Eröffnungsrede des US-amerikanischen Chefanklägers Robert H. Jackson in den Nürnberger Prozessen:

»Wir möchten ebenfalls klarstellen, daß wir nicht beabsichtigen, das ganze deutsche Volk zu beschuldigen. Wir wissen, daß die Nazipartei bei der Wahl nicht mit Stimmenmehrheit an die Macht gelangt ist. Wir wissen, daß ein unseliges Bündnis sie an die Macht gebracht hat, ein Bündnis, zu dem sich die Besessenen des wütenden Umsturzwillens unter den Nazirevolutionären mit der Hemmungslosigkeit unter den deutschen Reaktionären und der Angriffslust unter den deutschen Militaristen zusammengetan hatten. Wenn die breite Masse des deutschen Volkes das nationalsozialistische Parteiprogramm willig angenommen hätte, wäre in den früheren Zeiten der Partei die SA nicht nötig gewesen, und man hätte auch keine Konzentrationslager und keine Gestapo gebraucht (...).« Der Jurist hatte sich die heute in deutschen Geschichtsbüchern selten anzutreffende Auffassung zu eigen gemacht, daß der 30. Januar 1933 aus einer Intrige aus Angehörigen der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Elite des Reiches hervorging und nicht dem Willen der Volksmehrheit entsprang. Ungesagt blieb, daß die starke Minderheit, die Hitler als Reichskanzler wollte, die 1932 mehr als 37 Prozent der Wähler betrug, sich rasch in eine Mehrheit verwandelte. Jackson zeichnete ein idyllisches Bild von Deutschland vor Hitler: »Im Jahre 1933 sahen wir das deutsche Volk nach dem Rückschlag des letzten Krieges sein Ansehen in Handel, Industrie und Kunst zurückgewinnen.« Und: »Das Naziregime hat diesen Aufstieg unterbrochen.«

und noch eine Anmerkung:

von Papen gehörte zu den drei Angeklagten, die in den Nürnberger Prozessen freigesprochen wurden; allein der sowjetische Vertreter forderte einen Schuldspruch. Der Widerspruch gegen von Papens Freispruch fiel am stärksten aus, sah man in ihm doch den Steigbügelhater Hitlers.

"Von Papen, so lautete eine vielfach erhobene Forderung, solle vor ein deutsches Gericht gestellt und wegen Hochverrats angeklagt werden. Niemand glaubte, daß er und Schacht, wie beide behaupteten, je von ernstzunehmender Gegnerschaft gegen das Regime und den »Führer« geleitet gewesen wären. Sie galten als skrupellos, einzig auf persönlichen Vorteil bedacht. In Deutschland wurden die Freisprüche vor allem als hochgradig ungerecht gegenüber den »kleinen« Nazis angesehen, die sich in Arbeits- und Straflagern befanden, und auch gegenüber Soldaten, die kriegsgefangen in französischen Bergwerken Schwerstarbeit zu leisten hatten. Die drei Urteile schienen zu beweisen, daß wieder die Kleinen bestraft werden sollten, während man die Großen laufen lasse. Da Deutschen etwas über den Zusammenhang von Politik und Kapitalmacht zu dämmern begann, wurde vermutet, daß internationale Beziehungen der Finanzwelt sich zugunsten Schachts ausgewirkt hätten. Sein und von Papens Freispruch dämpften Hoffnungen, daß führende deutsche Bankiers und Industrielle zur Verantwortung gezogen werden würden." (Zitat)
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Malone
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Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5269

Beitrag(#590232) Verfasst am: 25.10.2006, 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

Schalker hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Warum verzieht sich diese Gestörte nicht einfach nach Israel? Zwingt die doch keiner, hier zu bleiben, wenn ihr was nicht passt.

Weil Frau Knobloch DEUTSCHE ist. Klar? DEUTSCHE. Und bloß, weil man eine Äußerung von jemandem für abwegig hält, ihn direkt aufzufordern auszuwandern, halte ich für mindestens so abwegig. Nein, das ist untertrieben: Es ist antisemitisch. Es sagt nämlich: Juden sind nur zufällig und gnadenhalber hier, und wenn sie sich nicht benehmen, solln sie gehn. Sie gehören aber genau so hierher wie alle anderen Deutschen auch. Und wenn dir das nicht passt, dann verpiss dich doch nach Teheran, oder wo sonst solche Ausbürgerungsphantasien praktisch umgesetzt werden können.


Dem stimme ich völlig zu.

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Und im Übrigen mag der Vergleich natürlich übertrieben sein. Aber sehr besorgniserregend ist es schon, wie selbstverständlich rechtsextreme Gewalttaten inzwischen sind und wie akzeptiert derartige Einstelllungen in einigen Gegenden sind.


Sehr richtig. Dazu ein kleiner Erlebnisbericht: Ich sitze in einer ganz normalen Weimarer Kneipe. Wir fragen den Erstbesten Weimarer Bürger, wo man hier ein wenig Spaß haben könnte. Die Antwort: Nirgendwo, da sich hier alles um "Kultur" drehe - um sich dann verschwörerisch herüberzubeugen und zu verkünden, dass diese Kultur im übrigen "von vorn bis hinten jüdisch verseucht sei". Die Selbstverständlichkeit, mit der dieser Herr uns das als vollkommen Fremden erzählte, macht in der Tat Angst. Wenig später auf der Veranstaltung, aufgrund derer wir angereist waren, lobte die Weimarer Oberbürgermeisterin die "Toleranz" und "Weltoffenheit" ihrer Stadt. Tja...

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Und dass jemandem, der selbst noch den Holocaust erlebt (bzw. überlebt hat), schnell mal die Maßstäbe bei sowas verrutschen, sollte nicht so sehr überraschen. Jedenfalls sollte man ihn dann nicht gar so schnell als "gestört" bezeichnen, du Gestörter.


Es muss nicht "überraschen". Man muss es deshalb aber nciht als "akzeptabel" hinnehmen. Die Maßstäbe sind ihr nicht das erste Mal "verrutscht". Ich fürchte, dass sie sich in einer Umgebung/einem Milieu bewegt, dass derlei Ausfälle unterstützt oder zumindest nicht kritisiert. Oder Fr. Knobloch ist beratungsresistent. Wenn das Interessenvertretung jüdischer Menschen in Deutschland sein soll, kann man nur feststellen, dass die Dame ihrer Aufgabe zum wiederholten Mal nicht gerecht geworden ist. Wenn das in der Tatsache begründet ist, dass sie eine Überlebende des Nazi-Terrors ist, dann sollte man vielleicht jemandem die Aufgabe übertragen, der zwischen der eigenen schlimmen Erfahrung und der Funktion als Amtsträger besser zu unterscheiden vermag. Möglicherweise jemanden, der eine etwas säkularere und sachlichere Art hat.



Du stimmst dem zu, dass ich antisemitisch sei? Ich weiß nicht mal was Juden genau sind, die jüdische Religion finde ich dämlich wie alle alttestamentarischen Religionen, aber jemanden wegen seiner simplen Abstammung zu hassen und über einen Kamm zu scheren traust Du mir zu? Ich bin ein großer Bewunderer von Albert Einstein, Stefan Zweig und anderen Größen, sogar ein Sympathisant von Broders Idee, Israel nach Schleswig Holstein zu verlegen, schon weil die Symbiose zwischen Deutschen und Juden so außerordentlich fruchtbar war. Wie die meisten Deutschen habe ich im Grunde gar kein Bild von dem Juden an sich, ich stehe dem Begriff eher indifferent gegenüber.

Aber da kommt Frau Knobloch, die den auch schon lästigen Herrn Spiegel um ein Vielfaches an Albernheit übertrifft, und schickt sich als Repräsentantin dieser völlig heterogenen Gruppe an, ein Bild von dieser in die Öffentlichkeit zu setzen, das allen Juden außerordentlich schadet. Glaubt sie, sie weckt Sympathien, wenn sie ständig warnend-mahnend mit dem moralischen Zeigefinger sich oberlehrerhaft vor das deutsche Volk stellt, dass zum allergrößten Teil eigentlich (noch) gar keine Meinung über Juden hat, geschweige denn Vorurteile oder Hassgefühle.

Sie erreicht mit ihrem Gehabe, dem sie jetzt nur einen weiteren dicken Klops von vielen hinzugefügt hat, wie auch einige andere in den Medien als solche vertretene Juden (Friedman, Giordano), exakt das Gegenteil von dem was für das Judentum von Nutzen wäre. Gleichgültige werden ihnen gegenüber skeptisch, bei Skeptischen entstehen Hassgefühle. Mit einiger Berechtigung kann man sagen, dass sie rassistisch ist. So wie sie sich gebärdet, unterstellt sie pauschal allen Deutschen insgeheim immer noch latente Mordgelüste und ein lediglich zurzeit verkapptes Verbrechervolk zu sein, bei dem gehörig aufpassen müsse, dass es nicht bei nächster Gelegeheit in seine angeborenen Schemata verfällt und insgeheim nur darauf wartet, den Juden nochmal tüchtig eins auszuwischen. Jedenfalls kommt das bei mir und vielen Anderen so an, und es braucht nicht viel Vorstellungskraft sich auszumalen, wie bei schlichteren Gemütern die Reaktion auf diese Form des Rassismus ausfällt.
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Ermanameraz
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Anmeldungsdatum: 07.05.2006
Beiträge: 3932

Beitrag(#590245) Verfasst am: 25.10.2006, 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich halte Schalker für einen kleinen Lügner, der hier ein par seiner Münschhausengeschichten zum Besten gibt. Einfach nicht ernst nehmen.

Die Knoblauch ist eine durchgeknallte uberkandiddelte Tante. Soll abhauen nach Israel, erst recht, wenn sie eine Deutsche ist.


Zuletzt bearbeitet von Ermanameraz am 25.10.2006, 14:09, insgesamt einmal bearbeitet
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Effô Tisetti
Königsblau bis in den Tod



Anmeldungsdatum: 18.09.2003
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Beitrag(#590246) Verfasst am: 25.10.2006, 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:

Du stimmst dem zu, dass ich antisemitisch sei?


Nein, ich stimme der Deutung zu, dass man eine solche Position - für sich genommen - als antisemitisch auffassen kann. Wenn du dich von dem Vorwurf distanzierst, was ich nicht anders erwartet habe, und mithin deine eigene Aussage reflektierst, ist das doch nur gut.

Dass sich aus der Tatsache, dass jemand "Jude" oder "jüdischer Abstammung" ist, andere Konsequenzen ergeben könnten, wenn dieser jemand etwas äußert, das man für kritikwürdig hält, als für jeden Anderen, halte ich für unvereinbar mit einem demokratischen Pluralismus. Oder: Warum darf der sächsische NPD-Scherge bleiben, während Fr. Knobloch nach Israel gehen soll?
Das erscheint mir höchst ungerecht. Und eine Ungleichbehandlung nur aufgrund seines "Jüdischseins" nennt man nun mal "antisemitisch".
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Ermanameraz
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Anmeldungsdatum: 07.05.2006
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Beitrag(#590253) Verfasst am: 25.10.2006, 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Der NPD-Sachse soll nach Polen gehen. Die freuen sich eher.
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Effô Tisetti
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Anmeldungsdatum: 18.09.2003
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Beitrag(#590256) Verfasst am: 25.10.2006, 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Erminamerjaz hat folgendes geschrieben:
Ich halte Schalker für einen kleinen Lügner, der hier ein par seiner Münschhausengeschichten zum Besten gibt. Einfach nicht ernst nehmen.


Das steht dir frei.

Erminamerjaz hat folgendes geschrieben:
Die Knoblauch ist eine durchgeknallte uberkandiddelte Tante. Soll abhauen nach Israel, erst recht, wenn sie eine Deutsche ist.


Wenn alle durchgeknallten, überkandidelten Onkels und Tanten Deutschlands nach Israel "abhauen" sollen, dann gibts dort eine kleines Kapazitätsproblem. Würde mcih aber nicht wundern, wenn dir das scheißegal wäre.
Aber ob die Israeli mit dem überkandidelten Onkel Erminamerjaz glücklich wären? Naja, vielleicht würden sie ihm etwas besseres Benehmen beibringen?
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caballito
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 12112
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Beitrag(#590257) Verfasst am: 25.10.2006, 14:15    Titel: Re: Zustände wie zur Machtergreifung Antworten mit Zitat

wasistreal hat folgendes geschrieben:
Im Jahre 1933 hat noch niemand gewusst, was sich in den nächsten 12 Jahren für Greueltaten ereignen würden.


Nein. Es war aber eine Partei an der Macht, in deren Programm es stand. Die Schlägertruppen waren nicht die von verfassunbgsschutzbeobachteten Winzparteien, die sich offieziell von ihnen distanzierten, sondern die offiziellen der Regierungspartei.

wasistreal hat folgendes geschrieben:
Es wurde nicht behauptet, dass so etwas heute wieder geschehen kann;


Nein, wurde es nicht. Gegen diese Behauptung wäre ja auch nichts einzuwenden, denn es kann jederzeit wieder geschehen. Behaptet wurde vielemehr, es sei soweit.

wasistreal hat folgendes geschrieben:
aber es wurde gewarnt vor einer Zunahme von Rechtsextremismus, der so offen und ohne hEMMUNGEN auftritt wie im Jahre 1933.


Erstens tut er das nicht, und zweitens betrifft die Gleichsetzung eben nicht nur den Rechtsextremismus, sondern auch den staatlichen Umgang damit.

wasistreal hat folgendes geschrieben:
In einigen Gegenden wächst gerade eine rechtsextreme Kultur, die als Normalität von den dort lebenden Menschen angesehen wird. Dort versagt Politik und die verantwortlichen Parteien, Regierungen tun nichts Hinreichendes dagegen.


Sei fördern es aber auch nicht, im Gegensatz zu 1933.
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Aber nicht alle Gedanken wissen das.
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caballito
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
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Wohnort: Pet Sematary

Beitrag(#590259) Verfasst am: 25.10.2006, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Warum verzieht sich diese Gestörte nicht einfach nach Israel? Zwingt die doch keiner, hier zu bleiben, wenn ihr was nicht passt.

Weil Frau Knobloch DEUTSCHE ist. Klar? DEUTSCHE.


Vielleicht sollte man das mal Frau K. sagen?
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Beitrag(#590261) Verfasst am: 25.10.2006, 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe für diese Ziege bloß eine Empfehlung, und keine Forderung ausgesprochen, und das nciht aufgrund ihrer Abstammung, sondern wegen ihrer Äußerungen, die ja ganz offensichtlich belegen, dass sie sich inmitten eines potentiellen Mördervolkes nicht so richtig wohl fühlt. Wenn es einen zweiten deutschen Staat ohne Ausländer gäbe, wo jeder einen kleinen Schnäuzer und Scheitel trägt, würde ich eine solche Empfehlung auch für Neonazis aussprechen zwinkern
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Ermanameraz
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Anmeldungsdatum: 07.05.2006
Beiträge: 3932

Beitrag(#590265) Verfasst am: 25.10.2006, 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

Schalker hat folgendes geschrieben:

Naja, vielleicht würden sie ihm etwas besseres Benehmen beibringen?


Mit Sicherheit sogar! Es gehört heutzutage ja zum guten Ton, wie bescheuert mit den Kopf herumzuwackeln und dabei 'tötet alle Araber' zu gröhlen. Ganz besonders zivilisiert erscheint es mir sein Kind 'best whishes from Israel' auf Bomben schreiben zu lassen, die für den Libanon bestimmt sind. Mit Sicherheit würde die Knoblauch oder Knobloch oder wie die heisst, bestens zu diesem Haufen passen, du wahrscheinlich auch.
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Konstrukt
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Anmeldungsdatum: 19.08.2005
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Beitrag(#590270) Verfasst am: 25.10.2006, 14:25    Titel: Antworten mit Zitat

Die Dame hat zwar polemisiert und in ihrer Wortwahl vielleicht etwas übertrieben, damit erreicht sie aber die Aufmerksamkeit die dem Thema und dem Problem gebührt. Im Kern hat sie m.E. völlig recht. Der Zulauf den die Rechten derzeit haben ist erschreckend, selbst wenn die Ursachen hinreichend bekannt sind. Was ist trauriger? Das man Polemik und Effekthascherei einsetzen muß, um Menschen auf etwas Drängendes aufmerksam zu machen oder das es soviel Rechte Gewalt in Deutschland als Faktum gibt? Ich denke anstatt sich mit persönlichen Antipathien aufzuhalten sollte man lieber überlegen, wie man den Glatzen endlich mal in ihre Ärsche treten kann, so das sie nie wieder kommen.
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Beiträge: 3932

Beitrag(#590279) Verfasst am: 25.10.2006, 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

Wir haben kein rechtes Problem. Die Amis haben prozentual weit mehr weisse Rassisten (also quasi Nazis) als wir. In Polen ist der Antisemitismus viel stärker verbreitet als hier. Nur weil es zur Zeit stärker ist als sonst (Widervereinigung Mit den Augen rollen ), heisst das noch nicht, dass wir ein ernsthaftes Problem damit hätten. Es ist wie ein Auto, das, von Schrittgeschwindigkeit ausgehend, plötzlich stark beschleunigt udn Tantchen K., die hinten sitzt und das Makeup richten wollte, verrutscht dabei der Lippenstift und sie bekommt schon bei Tempo 20 eine Panikattacke, wärend anderswo 100 und schneller gefahren wird.
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Konstrukt
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Beitrag(#590281) Verfasst am: 25.10.2006, 14:34    Titel: Antworten mit Zitat

Erminamerjaz hat folgendes geschrieben:
Wir haben kein rechtes Problem.


Pillepalle ...ääööhm, wo lebst Du denn?
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Beiträge: 719

Beitrag(#590285) Verfasst am: 25.10.2006, 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Schalker hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Warum verzieht sich diese Gestörte nicht einfach nach Israel? Zwingt die doch keiner, hier zu bleiben, wenn ihr was nicht passt.

Weil Frau Knobloch DEUTSCHE ist. Klar? DEUTSCHE. Und bloß, weil man eine Äußerung von jemandem für abwegig hält, ihn direkt aufzufordern auszuwandern, halte ich für mindestens so abwegig. Nein, das ist untertrieben: Es ist antisemitisch. Es sagt nämlich: Juden sind nur zufällig und gnadenhalber hier, und wenn sie sich nicht benehmen, solln sie gehn. Sie gehören aber genau so hierher wie alle anderen Deutschen auch. Und wenn dir das nicht passt, dann verpiss dich doch nach Teheran, oder wo sonst solche Ausbürgerungsphantasien praktisch umgesetzt werden können.


Dem stimme ich völlig zu.

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Und im Übrigen mag der Vergleich natürlich übertrieben sein. Aber sehr besorgniserregend ist es schon, wie selbstverständlich rechtsextreme Gewalttaten inzwischen sind und wie akzeptiert derartige Einstelllungen in einigen Gegenden sind.


Sehr richtig. Dazu ein kleiner Erlebnisbericht: Ich sitze in einer ganz normalen Weimarer Kneipe. Wir fragen den Erstbesten Weimarer Bürger, wo man hier ein wenig Spaß haben könnte. Die Antwort: Nirgendwo, da sich hier alles um "Kultur" drehe - um sich dann verschwörerisch herüberzubeugen und zu verkünden, dass diese Kultur im übrigen "von vorn bis hinten jüdisch verseucht sei". Die Selbstverständlichkeit, mit der dieser Herr uns das als vollkommen Fremden erzählte, macht in der Tat Angst. Wenig später auf der Veranstaltung, aufgrund derer wir angereist waren, lobte die Weimarer Oberbürgermeisterin die "Toleranz" und "Weltoffenheit" ihrer Stadt. Tja...

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Und dass jemandem, der selbst noch den Holocaust erlebt (bzw. überlebt hat), schnell mal die Maßstäbe bei sowas verrutschen, sollte nicht so sehr überraschen. Jedenfalls sollte man ihn dann nicht gar so schnell als "gestört" bezeichnen, du Gestörter.


Es muss nicht "überraschen". Man muss es deshalb aber nciht als "akzeptabel" hinnehmen. Die Maßstäbe sind ihr nicht das erste Mal "verrutscht". Ich fürchte, dass sie sich in einer Umgebung/einem Milieu bewegt, dass derlei Ausfälle unterstützt oder zumindest nicht kritisiert. Oder Fr. Knobloch ist beratungsresistent. Wenn das Interessenvertretung jüdischer Menschen in Deutschland sein soll, kann man nur feststellen, dass die Dame ihrer Aufgabe zum wiederholten Mal nicht gerecht geworden ist. Wenn das in der Tatsache begründet ist, dass sie eine Überlebende des Nazi-Terrors ist, dann sollte man vielleicht jemandem die Aufgabe übertragen, der zwischen der eigenen schlimmen Erfahrung und der Funktion als Amtsträger besser zu unterscheiden vermag. Möglicherweise jemanden, der eine etwas säkularere und sachlichere Art hat.



Du stimmst dem zu, dass ich antisemitisch sei? Ich weiß nicht mal was Juden genau sind, die jüdische Religion finde ich dämlich wie alle alttestamentarischen Religionen, aber jemanden wegen seiner simplen Abstammung zu hassen und über einen Kamm zu scheren traust Du mir zu? Ich bin ein großer Bewunderer von Albert Einstein, Stefan Zweig und anderen Größen, sogar ein Sympathisant von Broders Idee, Israel nach Schleswig Holstein zu verlegen, schon weil die Symbiose zwischen Deutschen und Juden so außerordentlich fruchtbar war. Wie die meisten Deutschen habe ich im Grunde gar kein Bild von dem Juden an sich, ich stehe dem Begriff eher indifferent gegenüber.

Aber da kommt Frau Knobloch, die den auch schon lästigen Herrn Spiegel um ein Vielfaches an Albernheit übertrifft, und schickt sich als Repräsentantin dieser völlig heterogenen Gruppe an, ein Bild von dieser in die Öffentlichkeit zu setzen, das allen Juden außerordentlich schadet. Glaubt sie, sie weckt Sympathien, wenn sie ständig warnend-mahnend mit dem moralischen Zeigefinger sich oberlehrerhaft vor das deutsche Volk stellt, dass zum allergrößten Teil eigentlich (noch) gar keine Meinung über Juden hat, geschweige denn Vorurteile oder Hassgefühle.

Sie erreicht mit ihrem Gehabe, dem sie jetzt nur einen weiteren dicken Klops von vielen hinzugefügt hat, wie auch einige andere in den Medien als solche vertretene Juden (Friedman, Giordano), exakt das Gegenteil von dem was für das Judentum von Nutzen wäre. Gleichgültige werden ihnen gegenüber skeptisch, bei Skeptischen entstehen Hassgefühle. Mit einiger Berechtigung kann man sagen, dass sie rassistisch ist. So wie sie sich gebärdet, unterstellt sie pauschal allen Deutschen insgeheim immer noch latente Mordgelüste und ein lediglich zurzeit verkapptes Verbrechervolk zu sein, bei dem gehörig aufpassen müsse, dass es nicht bei nächster Gelegeheit in seine angeborenen Schemata verfällt und insgeheim nur darauf wartet, den Juden nochmal tüchtig eins auszuwischen. Jedenfalls kommt das bei mir und vielen Anderen so an, und es braucht nicht viel Vorstellungskraft sich auszumalen, wie bei schlichteren Gemütern die Reaktion auf diese Form des Rassismus ausfällt.


Wenn ich Dich so lese, komme ich zu dem Schluß, dass Frau Knobloch mit ihrer Einschätzung richtig liegt.
Du siehst in ihren Worten Unterstellungen, die ich beileibe nicht sehe ("verkapptes Verbrechervolk, Mordgelüste".
Gleichgültige werden nicht automatisch skeptisch, der latente Antisemit wird skeptisch; Hassgefühle entwickelt nicht der Skeptische, Hassgefühle entwickelt der Gekränkte.

Du versteckst Dich hinter dem "man", wenn DU ihr Rassismus unterstellst.
Du projezierst Deinen eigenen verdrängten Rassismus in Äußerungen anderer.
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Beitrag(#590286) Verfasst am: 25.10.2006, 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Konstrukt23 hat folgendes geschrieben:
Erminamerjaz hat folgendes geschrieben:
Wir haben kein rechtes Problem.


Pillepalle ...ääööhm, wo lebst Du denn?


wir haben ein kleines rechtes Problem, das sich auf ein paar Kuhkägffer in Sachsen beschränkt. Ich habe hier noch keine braunen kolonnen durch die Strassen marschieren sehen und es wurde auch schon lange keiner mehr von der SPD erschossen.
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Beitrag(#590290) Verfasst am: 25.10.2006, 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

wasistreal hat folgendes geschrieben:


Wenn ich Dich so lese, komme ich zu dem Schluß, dass Frau Knobloch mit ihrer Einschätzung richtig liegt.
Du siehst in ihren Worten Unterstellungen, die ich beileibe nicht sehe ("verkapptes Verbrechervolk, Mordgelüste".
Gleichgültige werden nicht automatisch skeptisch, der latente Antisemit wird skeptisch; Hassgefühle entwickelt nicht der Skeptische, Hassgefühle entwickelt der Gekränkte.

Du versteckst Dich hinter dem "man", wenn DU ihr Rassismus unterstellst.
Du projezierst Deinen eigenen verdrängten Rassismus in Äußerungen anderer.


Was ist das jetzt? Die Inquisition oder was? Geschockt
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Konstrukt
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Beitrag(#590298) Verfasst am: 25.10.2006, 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

Erminamerjaz hat folgendes geschrieben:
Konstrukt23 hat folgendes geschrieben:
Erminamerjaz hat folgendes geschrieben:
Wir haben kein rechtes Problem.


Pillepalle ...ääööhm, wo lebst Du denn?


wir haben ein kleines rechtes Problem, das sich auf ein paar Kuhkägffer in Sachsen beschränkt. Ich habe hier noch keine braunen kolonnen durch die Strassen marschieren sehen und es wurde auch schon lange keiner mehr von der SPD erschossen.


Ich bin in KÖLN - das liegt im WESTEN - insgesamt 3 mal von Glatzen zusammengeschlagen worden. Das Problem hier ist in den letzten Jahren zwar etwas entspannter geworden, aber nur weil wir eine starke linke Szene haben und die Faschos sich nicht mehr trauen sich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Wenn Du das "Rechte Problem" an der Zahl der Glatzen die Du siehst festmacht, unterliegst du einem Fehlschluß. Behavourismus ist da nicht angebracht! Rechte sind mittlerweile nicht mehr "nur" an äußerlichen Stereotypen erkennbar. Und die Ost-NPD erhält ihre intellektuelle Stütze zu großen Teilen aus dem Westen. Ich war kürzlich in Leipzig, bin dort zwischen die Fronten geraten, der NPD-Anstifter kam aus Hamburg.
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Beitrag(#590304) Verfasst am: 25.10.2006, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Konstrukt23 hat folgendes geschrieben:
Erminamerjaz hat folgendes geschrieben:
Konstrukt23 hat folgendes geschrieben:
Erminamerjaz hat folgendes geschrieben:
Wir haben kein rechtes Problem.


Pillepalle ...ääööhm, wo lebst Du denn?


wir haben ein kleines rechtes Problem, das sich auf ein paar Kuhkägffer in Sachsen beschränkt. Ich habe hier noch keine braunen kolonnen durch die Strassen marschieren sehen und es wurde auch schon lange keiner mehr von der SPD erschossen.


Ich bin in KÖLN - das liegt im WESTEN - insgesamt 3 mal von Glatzen zusammengeschlagen worden. Das Problem hier ist in den letzten Jahren zwar etwas entspannter geworden, aber nur weil wir eine starke linke Szene haben und die Faschos sich nicht mehr trauen sich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Wenn Du das "Rechte Problem" an der Zahl der Glatzen die Du siehst festmacht, unterliegst du einem Fehlschluß. Behavourismus ist da nicht angebracht! Rechte sind mittlerweile nicht mehr "nur" an äußerlichen Stereotypen erkennbar. Und die Ost-NPD erhält ihre intellektuelle Stütze zu großen Teilen aus dem Westen. Ich war kürzlich in Leipzig, bin dort zwischen die Fronten geraten, der NPD-Anstifter kam aus Hamburg.


Wenn du dich mitten ins Getümmel stürzt kann das auch passieren. Es gibt jedenfalls statistiken - denen ich eher glaube als deinem bauchgefühl - laut denen wir kein signifikantes rechtes Problem haben. Ausserdem sind nicht alle Glatzen rechts. Ursprünglich ist das sogar eine Ausdruck einer Linksgesinnung.
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Konstrukt
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Beitrag(#590306) Verfasst am: 25.10.2006, 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

Erminamerjaz hat folgendes geschrieben:
Konstrukt23 hat folgendes geschrieben:
Erminamerjaz hat folgendes geschrieben:
Konstrukt23 hat folgendes geschrieben:
Erminamerjaz hat folgendes geschrieben:
Wir haben kein rechtes Problem.


Pillepalle ...ääööhm, wo lebst Du denn?


wir haben ein kleines rechtes Problem, das sich auf ein paar Kuhkägffer in Sachsen beschränkt. Ich habe hier noch keine braunen kolonnen durch die Strassen marschieren sehen und es wurde auch schon lange keiner mehr von der SPD erschossen.


Ich bin in KÖLN - das liegt im WESTEN - insgesamt 3 mal von Glatzen zusammengeschlagen worden. Das Problem hier ist in den letzten Jahren zwar etwas entspannter geworden, aber nur weil wir eine starke linke Szene haben und die Faschos sich nicht mehr trauen sich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Wenn Du das "Rechte Problem" an der Zahl der Glatzen die Du siehst festmacht, unterliegst du einem Fehlschluß. Behavourismus ist da nicht angebracht! Rechte sind mittlerweile nicht mehr "nur" an äußerlichen Stereotypen erkennbar. Und die Ost-NPD erhält ihre intellektuelle Stütze zu großen Teilen aus dem Westen. Ich war kürzlich in Leipzig, bin dort zwischen die Fronten geraten, der NPD-Anstifter kam aus Hamburg.


Wenn du dich mitten ins Getümmel stürzt kann das auch passieren. Es gibt jedenfalls statistiken - denen ich eher glaube als deinem bauchgefühl - laut denen wir kein signifikantes rechtes Problem haben. Ausserdem sind nicht alle Glatzen rechts. Ursprünglich ist das sogar eine Ausdruck einer Linksgesinnung.


Ich habe mich nicht ins Getümmel geschmissen, sondern habe einen Kurzurlaub mit meiner Freundin dort gemacht. Auf dem Weg mit der Bahn zum Bahnhof mussten wir aussteigen weil die Strecke von Autonomen und Bullen blockiert war. Alle Richtungen waren versperrt. Links die Linken, Rechts die Rechten und vor uns die Bullen. Wir hätten fast unseren Flieger verpasst. Dank meiner Freundin und eines Bullen, dem sie wohl gefallen hat, haben die uns durchgelassen. Sorry, aber es gibt zudem jede Menge Statistiken. Mache Dir doch bitte einfach mal die Mühe und recherchiere ein wenig. Sicherlich wird auch in der aktuellen Schell-Jugendstudie einiges dazu zu finden sein.
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Effô Tisetti
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Beitrag(#590313) Verfasst am: 25.10.2006, 14:50    Titel: Antworten mit Zitat

Erminamerjaz hat folgendes geschrieben:
Schalker hat folgendes geschrieben:

Naja, vielleicht würden sie ihm etwas besseres Benehmen beibringen?


Mit Sicherheit sogar! Es gehört heutzutage ja zum guten Ton, wie bescheuert mit den Kopf herumzuwackeln und dabei 'tötet alle Araber' zu gröhlen. Ganz besonders zivilisiert erscheint es mir sein Kind 'best whishes from Israel' auf Bomben schreiben zu lassen, die für den Libanon bestimmt sind. Mit Sicherheit würde die Knoblauch oder Knobloch oder wie die heisst, bestens zu diesem Haufen passen, du wahrscheinlich auch.


Ach ja, wahrscheinlich deshalb, weil ich so oft das oben von dir skizzierte verherrlicht habe? Pillepalle
Und dass ich mit Frau K. stets einer Meinung bin, habe ich auch deutlich werden lassen. Mit den Augen rollen
Abgesehen davon ist es unerheblich, ob ich dahinpasse. Denn der überkandidelte Onkel bist du. Und überkandidelte Onkels werden nicht gefragt, ob sie nach Israel wollen oder nicht. Und wenn dir dann die erste Hamas- oder Hisbollah-Bombe unterm Arsch explodiert, wirst du vielleicht dazu motiviert, dir etwas differenziertere Sichtweisen zuzulegen.
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Effô Tisetti
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Beitrag(#590321) Verfasst am: 25.10.2006, 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Erminamerjaz hat folgendes geschrieben:
Es gibt jedenfalls statistiken - denen ich eher glaube als deinem bauchgefühl - laut denen wir kein signifikantes rechtes Problem haben.


Glaube keiner Statistik, die du nicht selber... Das Eingeständnis, dass man in seiner Kommune/seinem Land ein Problem mit Rechtsradikalismus habe, ist politisch unerwünscht. Die Dunkelziffer ist sowieso hoch. Tatsache ist, dass sich in den letzten Jahren eine rechtsradikale Subkultur (wieder) etabliert hat. Vor einigen Jahren war es ungefährlich, als "Linker", Punk oder Ausländer z.B. durch Ruhrgebietsbahnhöfe zu laufen. Heute muss man als solcher stets mit Pöbeleien und Angriffen irgendwelcher rechtsradikalen jungen Männer rechnen. Allenfalls sind Nazis heute geschickter als vor einigen Jahren: Sie wissen mittlerweile genau, wie weit sie gehen können. Sie tarnen sich wo nötig und halten das Maul wo sie es müssen. Ansonsten gehen Auseinandersetzungen mit diesen Leuten tendenziell eher mit einem Krankenhausaufenthalt aus als früher. Die politische Instrumentalisierung der neoliberalen Auswüchse und die damit verbundene Bauerfängerei unter den Doofen durch die NPD tut ihr Übriges dazu.
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Beitrag(#590328) Verfasst am: 25.10.2006, 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

Mit den Augen rollen Sicher, ich bin überkandiddelt. Scheiss ich mich vielleicht ein, weil ein paar verirrte Schafe sich für Nationalsozialisten halten?
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Beitrag(#590330) Verfasst am: 25.10.2006, 15:11    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.verfassungsschutz-bw.de/rechts/start_rechts.htm

http://www.tagesspiegel.de/meinung/archiv/23.05.2006/2550456.asp

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22724/1.html

http://focus.msn.de/wissen/bildung/verfassungsschutz_nid_33375.html

http://www.verfassungsschutz.de/


Nur mal für diejenigen, die tatsächlich glauben wir hätten kein Problem mit Rechtsradikalismus in Deutschland.
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Beitrag(#590332) Verfasst am: 25.10.2006, 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

Rechtsradikalismus, der sich nicht in einer Bewegung wie dem Nationalsozialismus bündelt, ist politisch ungefährlich. Hooligans gibt es immer. Willkommen in der Wirklichkeit. In Frankreich, England und Polen geht es wesentlich schlimmer zu.

Der Rest sind Protestwähler, die nie ernst machen würden.
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