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Dt Ausgaben von Dawkins, Hitchens, Harris -Wird der Herbst heiss ?
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atheist666
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 8494

Beitrag(#780109) Verfasst am: 01.08.2007, 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

Die Beispiele mit dem Weihnachtsmann und den Heinzelmännchen von Kramer, haben mir noch besser gefallen. Weil sich die Agnostiker, in ihrer ganzen Überheblichkeit, gerne vor solch einfachen Fragen drücken. Denen ist es nämlich lieber über den Ersten Beweger oder Ähnlichem zu fabulieren. zynisches Grinsen
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#780112) Verfasst am: 01.08.2007, 19:20    Titel: Antworten mit Zitat

atheist666 hat folgendes geschrieben:
Die Beispiele mit dem Weihnachtsmann und den Heinzelmännchen von Kramer, haben mir noch besser gefallen. Weil sich die Agnostiker, in ihrer ganzen Überheblichkeit, gerne vor solch einfachen Fragen drücken. Denen ist es nämlich lieber über den Ersten Beweger oder Ähnlichem zu fabulieren. zynisches Grinsen

Ja, aber das habe ich schon öfter gehört. Wieviele Poseidon-Agnostiker gibt es? Lachen
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El Schwalmo
Atheistischer Agnostiker



Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 9070

Beitrag(#780113) Verfasst am: 01.08.2007, 19:20    Titel: Antworten mit Zitat

atheist666 hat folgendes geschrieben:
El Schwalmo schrieb:
El Schwalmo hat folgendes geschrieben:
Falls es Dich interessiert, ich vertete einen ziemlich radikalen Konventionalismus. Wenn ich richtig informiert bin, ist es noch keinem Ethiker gelungen, eine Ethik letztzubegründen. Daher mogelt man sich de facto mit Konventionen durchs Leben.

So so, worauf begründen sich den Konventionen und Ehtik Deiner Meinung nach,

ich sagte, dass ich einen 'ziemlich radikalen Konventionalismus' vertrete. Wenn man vom Münchhausen-Trilemma ausgeht, würde der Abbruch der Diskussion einem infiniten Regess und dem Zirkel vorzuziehen sein. Man begründet, so lange das irgendwie geht, und landet dann bei einer Konvention.

atheist666 hat folgendes geschrieben:
doch nicht Zufällig auf der Tatsache, daß die Menschen soziale Wesen sind, oder?

Was willst Du mir mit dieser Trivialität sagen? Kennst Du jemanden, der eine Konvention mit sich selber abschließt?

atheist666 hat folgendes geschrieben:
Warum also das Wort " mogeln " ?

Wegen des Abbruchs der Begründung.

atheist666 hat folgendes geschrieben:
El Schwalmo hat folgendes geschrieben:
Schau mal in unsere Verfassung. Dort steht, dass die Todesstrafe abgeschafft ist. Alle Besatzungsmächte, denen wir unsere Verfassung zu verdanken haben, verhängten zumindest damals die Todesstrafe. Es ist also kein Problem, einen Gottesbezug in die Präambel zu schreiben, und, je nach Gusto, das Recht auf Leben so hoch zu hängen, dass man niemanden hinrichten darf, oder eben auch nicht.

In der Hessischen Verfassung ist die Todesstrafe noch verankert, gleichzeitig aber auch die Vergesellschaftung der Schlüsselindustrien.
Die Verankerung des Gottesbezuges in der Verfassung der BRD ist auch eine Konvention, die aber nichts mit mogeln zu tun hat, sondern der Tatsache geschuldet ist, daß eben auch gläubige Menschen im Lande leben.

Aha. Wenn 'one man, one vote' eine Begründung darstellt, habe ich was gelernt.

atheist666 hat folgendes geschrieben:
Indem Du Todesstrafe und Gottesbezug in einem Atemzug nennst verdrehst Du schon die Gründe für beides.

Welche Rolle spielt das? Es ging darum, dass man in weitem Rahmen frei ist, wie man sich seine Konventionen wählt. Natürlich kann man das, falls man das gerne hätte, ex post factum immer irgendwie 'begründen'.

atheist666 hat folgendes geschrieben:
El Schwalmo hat folgendes geschrieben:
Naturrecht hat, wenn man es wortwörtlich nimmt, immer das Gschmäckle nach naturalistischem Fehlschluss. Zudem lehrt uns die Natur nichts. Wickler hat man ein schönes Buch mit dem Titel 'Sind wir Sünder?' geschrieben, in dem er aus der Sicht der Verhaltensforschung darlegte, warum man aus dem Verhalten von Tieren keine Normen für Menschen ableiten kann

Und was hat jetzt das Verhalten von Tieren mit der Gleichheit der Menschen zu tun ? Oder besser gesagt, wir sind hier bei der Aufklärung und nicht beim Verhalten von Tieren, das ist ein anderes Thema.

Nein, wir sind dabei, was 'Naturrecht' ist, und zwar speziell, wie die RKK das sieht. Dir scheint das nicht bekannt zu sein.

Menschen sind nicht gleich. Es ist eine (recht gut zu begründende) Konvention, diese Gleichheit als Recht einzuführen. Ob man das via imago dei, transzendentalpragmatisch, utilitaristisch oder wie auch immer begründet, täuscht darüber hinweg, dass es im Kern eben doch eine Konvention ist.

atheist666 hat folgendes geschrieben:
Ach ja:Geschmäckle, auch ein schönes Wort, wenn man vom Inhalt weg will, schön zum Diskreditieren. Ich jedenfalls " mogele " mich nicht mit Konventionen durch das Leben.

Interessant. Nenne mir bitte eine ethische Norm, die Du vertrittst, die keine Konvention ist.
_________________
Ein seliges und unvergängliches Wesen (die Gottheit) trägt weder selbst Mühsal, noch belädt es ein anderes Wesen damit. Darum kennt es weder Zorn noch Wohlwollen. Dergleichen gibt es nur bei einem schwachen Wesen. (Epikur)

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El Schwalmo
Atheistischer Agnostiker



Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 9070

Beitrag(#780114) Verfasst am: 01.08.2007, 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
atheist666 hat folgendes geschrieben:
Die Beispiele mit dem Weihnachtsmann und den Heinzelmännchen von Kramer, haben mir noch besser gefallen. Weil sich die Agnostiker, in ihrer ganzen Überheblichkeit, gerne vor solch einfachen Fragen drücken. Denen ist es nämlich lieber über den Ersten Beweger oder Ähnlichem zu fabulieren. :twisted:

Ja, aber das habe ich schon öfter gehört. Wieviele Poseidon-Agnostiker gibt es? :lol:

wie viele Atheisten gibt es, die einen differenzierten Begriff von 'Gott' haben?
_________________
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#780119) Verfasst am: 01.08.2007, 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

El Schwalmo hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
atheist666 hat folgendes geschrieben:
Die Beispiele mit dem Weihnachtsmann und den Heinzelmännchen von Kramer, haben mir noch besser gefallen. Weil sich die Agnostiker, in ihrer ganzen Überheblichkeit, gerne vor solch einfachen Fragen drücken. Denen ist es nämlich lieber über den Ersten Beweger oder Ähnlichem zu fabulieren. zynisches Grinsen

Ja, aber das habe ich schon öfter gehört. Wieviele Poseidon-Agnostiker gibt es? Lachen

wie viele Atheisten gibt es, die einen differenzierten Begriff von 'Gott' haben?

Praktisch alle? Vic Stenger erwähnt im verlinkten Beitrag auch einige Gottesvorstellungen, die in der Tat nicht wissenschaftlich überprüfbar sind. Z.b. hat ein Wissenschaftler argumentiert, dass während der Schrumpfung des Universums unendlich viel Zeit besteht, in der alle nur denkbaren Leben von einem Computer durchgerechnet werden können und somit ein von Computern simuliertes Leben nach dem Tod denkbar wäre. Allerdings wurde die Theorie, dass das Universum wieder in sich zusammenfallen würde ja verworfen und abgesehen davon halte ich das dennoch für unmöglich.

Er nennt diese Götter auch die Götter der Theologen, wobei auch das schon zu weit geht, denn die Götter der katholischen Theologen, der meisten protestantischen und insbesonderer die der Evangelikalen jede Menge Berührungspunkte mit der Natur haben.

Den deistischen Gott nennt er auch. Aber diese Götter sind eben nicht relevant und deren Anhänger gering an der Zahl.
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El Schwalmo
Atheistischer Agnostiker



Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 9070

Beitrag(#780126) Verfasst am: 01.08.2007, 19:41    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
El Schwalmo hat folgendes geschrieben:
Sokrateer hat folgendes geschrieben:
atheist666 hat folgendes geschrieben:
Die Beispiele mit dem Weihnachtsmann und den Heinzelmännchen von Kramer, haben mir noch besser gefallen. Weil sich die Agnostiker, in ihrer ganzen Überheblichkeit, gerne vor solch einfachen Fragen drücken. Denen ist es nämlich lieber über den Ersten Beweger oder Ähnlichem zu fabulieren. :twisted:

Ja, aber das habe ich schon öfter gehört. Wieviele Poseidon-Agnostiker gibt es? :lol:

wie viele Atheisten gibt es, die einen differenzierten Begriff von 'Gott' haben?

Praktisch alle?

dann kennst Du andere Atheisten als ich.

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Vic Stenger erwähnt im verlinkten Beitrag auch einige Gottesvorstellungen, die in der Tat nicht wissenschaftlich überprüfbar sind. Z.b. hat ein Wissenschaftler argumentiert, dass während der Schrumpfung des Universums unendlich viel Zeit besteht, in der alle nur denkbaren Leben von einem Computer durchgerechnet werden können und somit ein von Computern simuliertes Leben nach dem Tod denkbar wäre. Allerdings wurde die Theorie, dass das Universum wieder in sich zusammenfallen würde ja verworfen und abgesehen davon halte ich das dennoch für unmöglich.

Er nennt diese Götter auch die Götter der Theologen, wobei auch das schon zu weit geht, denn die Götter der katholischen Theologen, der meisten protestantischen und insbesonderer die der Evangelikalen jede Menge Berührungspunkte mit der Natur haben.

Den deistischen Gott nennt er auch. Aber diese Götter sind eben nicht relevant und deren Anhänger gering an der Zahl.

Dann geht es also um die Frage, gegen welche Götter man zu Felde ziehen möchte. Die spannende Frage ist dann, ob es überhaupt noch um Götter geht, oder darum, dass man meint, durch Menschen, die an einen Gott glauben, geschädigt zu werden. Das könnte dann dazu führen, dass man empirisch untersucht, wie sich Menschen, die an einen Gott glauben, anders verhalten als solche, die das nicht tun. Das könnte auch interessante Ergebnisse haben.

Oder man könnte rein philosophisch-abstrakt diskutieren. Aber in diesem Bereich gibt es ja keine Atheisten mehr, weil die alle schon zuvor einräumen, dass sie 'Gott' nicht widerlegen können. Dann sind plötzlich alle Agnostiker. Das stört aber beim Kampf gegen das Übel (tm) in der Welt, deshalb versucht man, das terminologisch in den Griff zu bekommen. Man kann ja beispielsweise 'negativer Atheist' anstelle von 'Agnostiker' sagen.
_________________
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atheist666
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 8494

Beitrag(#780132) Verfasst am: 01.08.2007, 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

El Schwalmo schrieb:
Zitat:
Man begründet, so lange das irgendwie geht, und landet dann bei einer Konvention.


Nein. Es gibt die Einsicht in das Notwendige, die Durchsetzung derselben ist eine andere Frage, siehe die aktuelle Diskussion über das Rauchverbot.

Zitat:
Was willst Du mir mit dieser Trivialität sagen? Kennst Du jemanden, der eine Konvention mit sich selber abschließt?


So trivial ist ist das nicht, was ich über das soziale Wesen der Menschen schrieb, weil gerade Du dem ja weiter unten Widersprechen möchtest.

Zitat:
Aha. Wenn 'one man, one vote' eine Begründung darstellt, habe ich was gelernt.


Solltest Du auch, weil dies nicht immer selbstverständlich war und ist, siehe die Diskussion über mehr Stimmengewichtung für Paare mit Kindern.


Zitat:
Nein, wir sind dabei, was 'Naturrecht' ist, und zwar speziell, wie die RKK das sieht. Dir scheint das nicht bekannt zu sein.

Menschen sind nicht gleich. Es ist eine (recht gut zu begründende) Konvention, diese Gleichheit als Recht einzuführen. Ob man das via imago dei, transzendentalpragmatisch, utilitaristisch oder wie auch immer begründet, täuscht darüber hinweg, dass es im Kern eben doch eine Konvention ist.



Ersteres ist jetzt eine glatte Lüge! Ich habe mich zu den " Naturrechtsvorstellungen" der RKK geäußert weiter oben.
Viele schöne Fremdwörter als Nebelgranaten, weiter nichts!


Zitat:
Interessant. Nenne mir bitte eine ethische Norm, die Du vertrittst, die keine Konvention ist.


Habe ich das behauptet, und wo bitte ?
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El Schwalmo
Atheistischer Agnostiker



Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 9070

Beitrag(#780134) Verfasst am: 01.08.2007, 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Ich denke, der Grund dafür ist, dass der Agnostiker, obwohl er nicht an Gott glaubt, der Frage nach Gott einen derart hohen Stellenwert einräumt, dass er sich nicht wagt, sie zu verneinen.

Grandiose Beobachtung! Endlich mal wieder ein neuer Gedanke. Stammt das von dir?

mich hat das auch verblüfft. Unwillkürlich fiel mir ein Buchtitel ein ('Die Flucht ins Engagement').

Ganz schön mutig, der Sprung in den (Un)glauben.
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atheist666
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 8494

Beitrag(#780136) Verfasst am: 01.08.2007, 19:48    Titel: Antworten mit Zitat

El Schwalmo schrieb als Antwort an Sokrateer:
Zitat:
Oder man könnte rein philosophisch-abstrakt diskutieren. Aber in diesem Bereich gibt es ja keine Atheisten mehr, weil die alle schon zuvor einräumen, dass sie 'Gott' nicht widerlegen können. Dann sind plötzlich alle Agnostiker. Das stört aber beim Kampf gegen das Übel (tm) in der Welt, deshalb versucht man, das terminologisch in den Griff zu bekommen. Man kann ja beispielsweise 'negativer Atheist' anstelle von 'Agnostiker' sagen.


Reinster Schwachfug Ausrufezeichen
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
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Wohnort: Wien

Beitrag(#780137) Verfasst am: 01.08.2007, 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

El Schwalmo hat folgendes geschrieben:
Dann geht es also um die Frage, gegen welche Götter man zu Felde ziehen möchte. Die spannende Frage ist dann, ob es überhaupt noch um Götter geht, oder darum, dass man meint, durch Menschen, die an einen Gott glauben, geschädigt zu werden. Das könnte dann dazu führen, dass man empirisch untersucht, wie sich Menschen, die an einen Gott glauben, anders verhalten als solche, die das nicht tun. Das könnte auch interessante Ergebnisse haben.

Dazu nennen Sam Harris, Christopher Hitchens und andere unaufhaltsam Zahlen. Vic Stenger erwähnt im Videobeitrag, dass bei der Diskussion der republikanischen Präsidentschaftskandidaten drei erklärt hätten, die Evolutionslehre nicht zu akzeptieren. In den USA hat der Glauben der zahlreichen evangelikalen und sonstigen rechten Christen einen klaren Einfluss auf die Politik und die so bestärkte Politik mischt sich auch immer stärker in die Wissenschaft ein.
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El Schwalmo
Atheistischer Agnostiker



Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 9070

Beitrag(#780139) Verfasst am: 01.08.2007, 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

atheist666 hat folgendes geschrieben:
El Schwalmo hat folgendes geschrieben:
Interessant. Nenne mir bitte eine ethische Norm, die Du vertrittst, die keine Konvention ist.

Habe ich das behauptet, und wo bitte ?

worüber streiten wir uns dann eigentlich?
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atheist666
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 8494

Beitrag(#780141) Verfasst am: 01.08.2007, 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

El Schwalmo hat folgendes geschrieben:
atheist666 hat folgendes geschrieben:
El Schwalmo hat folgendes geschrieben:
Interessant. Nenne mir bitte eine ethische Norm, die Du vertrittst, die keine Konvention ist.

Habe ich das behauptet, und wo bitte ?

worüber streiten wir uns dann eigentlich?


Falsche Antwort- Peng zynisches Grinsen
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28771

Beitrag(#780142) Verfasst am: 01.08.2007, 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

El Schwalmo hat folgendes geschrieben:

Ganz schön mutig, der Sprung in den (Un)glauben.


Nein, mit Mut hast das weniger zu tun. Es ist mehr eine Frage persönlicher Präferenzen. Da spielen natürlich auch Konventionen eine Rolle. Wer von kleinauf erlebt, dass der Glaube an Gott eine Konvention ist, die viele Menschen und auch Autoritätspersonen (Eltern, Kindergärtner, Lehrer, Pfarrer usw.) sehr wichtig ist, dann erhält die Frage nach Gott unbewusst einen höheren Stellenwert, als z.B. die Frage nach dem Weihnachtsmann.
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Sokrateer
souverän



Anmeldungsdatum: 05.09.2003
Beiträge: 11649
Wohnort: Wien

Beitrag(#780146) Verfasst am: 01.08.2007, 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

El Schwalmo hat folgendes geschrieben:
Oder man könnte rein philosophisch-abstrakt diskutieren. Aber in diesem Bereich gibt es ja keine Atheisten mehr, weil die alle schon zuvor einräumen, dass sie 'Gott' nicht widerlegen können. Dann sind plötzlich alle Agnostiker. Das stört aber beim Kampf gegen das Übel (tm) in der Welt, deshalb versucht man, das terminologisch in den Griff zu bekommen. Man kann ja beispielsweise 'negativer Atheist' anstelle von 'Agnostiker' sagen.

Das kommt darauf an, welche Definition von Agnostizismus man heranzieht. Den Standpunkt des lachenden Dritten, der mit der Fragestellung nichts zu tun haben will, den nimmt ein Atheist eben nicht ein.

Und die Bücher von Dawkins oder Stenger verwenden selber eine Abstraktion, wenn sie von Gott sprechen. Sie abstrahieren über die relevanten Götter der Gläubigen. Sie verwenden diesen abstrakten Begriff so, wie er von fast allen Menschen verstanden wird.
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atheist666
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 8494

Beitrag(#780152) Verfasst am: 01.08.2007, 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
El Schwalmo hat folgendes geschrieben:

Ganz schön mutig, der Sprung in den (Un)glauben.


Nein, mit Mut hast das weniger zu tun. Es ist mehr eine Frage persönlicher Präferenzen. Da spielen natürlich auch Konventionen eine Rolle. Wer von kleinauf erlebt, dass der Glaube an Gott eine Konvention ist, die viele Menschen und auch Autoritätspersonen (Eltern, Kindergärtner, Lehrer, Pfarrer usw.) sehr wichtig ist, dann erhält die Frage nach Gott unbewusst einen höheren Stellenwert, als z.B. die Frage nach dem Weihnachtsmann.


Wobei der Weihnachtsmann nur die erste Stufe in der Erziehung hin zum Gottesglauben darstellt.
Wir werden mit Märchen nur so gefüttert, damit wir treue Schäfchen der Religionen werden Böse
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atheist666
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 8494

Beitrag(#780157) Verfasst am: 01.08.2007, 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
atheist666 hat folgendes geschrieben:
Die Beispiele mit dem Weihnachtsmann und den Heinzelmännchen von Kramer, haben mir noch besser gefallen. Weil sich die Agnostiker, in ihrer ganzen Überheblichkeit, gerne vor solch einfachen Fragen drücken. Denen ist es nämlich lieber über den Ersten Beweger oder Ähnlichem zu fabulieren. zynisches Grinsen

Ja, aber das habe ich schon öfter gehört. Wieviele Poseidon-Agnostiker gibt es? Lachen


Oder Wotanagnostiker Lachen

Früher, also bevor ich mich eingehender mit diesem Thread beschäftigte, konnte ich noch glauben, daß Agnostiker-halbwegs- vernünftige Menschen sind. Vorallem weil ich auch Kant mag. Hier wurde ich eines Besseren belehrt Traurig
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Johnnyboy
Stück Scheiße



Anmeldungsdatum: 26.06.2005
Beiträge: 2562
Wohnort: Babylon

Beitrag(#780158) Verfasst am: 01.08.2007, 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

Der Agnostizismus läuft aber de facto meist auf einen praktizierten Atheismus hinaus. Und ein Agnostizismus lässt sich nun wunderbar begründen, allerdings: Man muss nicht in alleinen Dingen Agnostiker bleiben. Ich würde z.b. behaupten, dass eine Weltanschauung die annimmt, dass nicht alle Normen Konventionen sind die prinzipiell auf menschlich/allzumenschliche Bedürfnissen beruhen - und damit eine moralische "Absolutheit" im metaphysischen Sinne auf Kurz oder lang baden geht - mit größter anzunehmender Wahrscheinlichkeit nach falsch ist. Nun sind solche Vorstellungen aber nicht selten integraler Bestandteil vieler theistischen Weltanschauungen. Hat man das erstmal erkannt, dann wüsste ich nicht, wie man etwas anderes als zumindest praktizierender Atheist sein kann.
_________________
"Das Leben des Starken erfüllt seinen Sinn, das des Schwachen seinen Zweck".


Zuletzt bearbeitet von Johnnyboy am 01.08.2007, 20:26, insgesamt 4-mal bearbeitet
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El Schwalmo
Atheistischer Agnostiker



Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 9070

Beitrag(#780160) Verfasst am: 01.08.2007, 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Sokrateer hat folgendes geschrieben:
El Schwalmo hat folgendes geschrieben:
Oder man könnte rein philosophisch-abstrakt diskutieren. Aber in diesem Bereich gibt es ja keine Atheisten mehr, weil die alle schon zuvor einräumen, dass sie 'Gott' nicht widerlegen können. Dann sind plötzlich alle Agnostiker. Das stört aber beim Kampf gegen das Übel (tm) in der Welt, deshalb versucht man, das terminologisch in den Griff zu bekommen. Man kann ja beispielsweise 'negativer Atheist' anstelle von 'Agnostiker' sagen.

Das kommt darauf an, welche Definition von Agnostizismus man heranzieht. Den Standpunkt des lachenden Dritten, der mit der Fragestellung nichts zu tun haben will, den nimmt ein Atheist eben nicht ein.

Und die Bücher von Dawkins oder Stenger verwenden selber eine Abstraktion, wenn sie von Gott sprechen. Sie abstrahieren über die relevanten Götter der Gläubigen. Sie verwenden diesen abstrakten Begriff so, wie er von fast allen Menschen verstanden wird.

genau. Und das ist dann eben nicht der 'Gott', um den es in dem Diskurs in dem Abschnitt, den Du von mir zitiert hast, geht.

Und das ist dann genau der Punkt, an dem Dawkins etc. 'schief' werden. Sie kämpfen gegen ganz reale Probleme, und das ist gut so. Aber mit dem Problem, dass sie meinen, das durch eine Beseitigung der 'Wurzel' zu erreichen. Hier haben sie dann ein doppeltes Problem.

Auf der einen Seite den 'gefühlten Gott' der Menschen, die einen Schnuller im Leben brauchen (Werden die höher wertige Menschen, wenn sie den ausspucken? Oder eminent gefährlich, weil sie nun keinen Halt und keine Furcht vor einer postmortalen Verantwortung mehr haben?). Diese Menschen werden abgeschreckt.

Auf der anderen Seite die Menschen, deren Gottesbild besser durch den 'Gott der Philosophen' beschrieben wird. Für die ist der Atheismus eines Dawkins und anderer bestenfalls ein sacrificium intellectus.

Und dann gibt es noch die lachenden Dritten.
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atheist666
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 8494

Beitrag(#780165) Verfasst am: 01.08.2007, 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

Johnnyboy schrieb:
Zitat:
Der Agnostizismus läuft aber de facto meist auf einen praktizierten Atheismus hinaus. Und ein Agnostizismus lässt sich nun wunderbar begründen...


Jein, der Agnostizismus von Kant hat politische Gründe, weil Angst vor Religierung. Diese Angst braucht heutzutage kein Agnostiker mehr haben, also besteht auch kein Grund mehr sich vor der eindeutigen Ablehnung von Gott und Religion zu drücken, m.E.
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El Schwalmo
Atheistischer Agnostiker



Anmeldungsdatum: 06.11.2003
Beiträge: 9070

Beitrag(#780166) Verfasst am: 01.08.2007, 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

Johnnyboy hat folgendes geschrieben:
Der Agnostizismus läuft aber de facto meist auf einen praktizierten Atheismus hinaus. Und ein Agnostizismus lässt sich nun wunderbar begründen, allerdings: Man muss nicht in alleinen Dingen Agnostiker bleiben. Ich würde z.b. behaupten, dass eine Weltanschauung die annimmt, dass nicht alle Normen Konventionen sind die letzenendes auf Bedürfnissen beruhen - und damit eine moralische "Absolutheit" im Metaphysischen Sinne auf Kurz oder lang baden geht - mit größter anzunehmender Wahrscheinlichkeit nach falsch ist. Nun sind solche Vorstellungen aber nicht selten integraler Bestandteil vieler theistischen Weltanschauungen. Hat man das erstmal erkannt, dann wüsste ich nicht, wie man etwas anderes als zumindest praktizierender Atheist sein kann.

auf meiner HomePage bezeichne ich mich als atheistischer Agnostiker: ich lebe als Atheist, das ist eine pragmatische Position. Weltanschaulich bin ich Agnostiker, das ist eine epistemische Haltung.

Mein Grund, gegen andere Atheisten zu polemisieren, besteht darin, dass die meinen, eine epistemische Grundlage für ihren Glauben zu haben, vor allem einen, der sie über Menschen, die eine andere haben, erhebt. Das macht sie intolerant.

Natürlich ist mir klar, dass ich so, wie ich hier provoziere, niemanden zum Agnostizismus bekehre. Aber vielleicht ist das ein Denkanstoß, warum man Christen nicht so zu Atheisten machen kann, wie zurzeit von Dawkins etc. versucht wird.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28771

Beitrag(#780168) Verfasst am: 01.08.2007, 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

El Schwalmo hat folgendes geschrieben:

Und dann gibt es noch die lachenden Dritten.


...und den Weihnachtsmann der Philosophen.
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atheist666
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 8494

Beitrag(#780171) Verfasst am: 01.08.2007, 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

El Schwalmo schrieb:
Zitat:
Auf der einen Seite den 'gefühlten Gott' der Menschen, die einen Schnuller im Leben brauchen (Werden die höher wertige Menschen, wenn sie den ausspucken? Oder eminent gefährlich, weil sie nun keinen Halt und keine Furcht vor einer postmortalen Verantwortung mehr haben?). Diese Menschen werden abgeschreckt.


Ach ja, das nun wieder muede
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Johnnyboy
Stück Scheiße



Anmeldungsdatum: 26.06.2005
Beiträge: 2562
Wohnort: Babylon

Beitrag(#780172) Verfasst am: 01.08.2007, 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Jein, der Agnostizismus von Kant hat politische Gründe, weil Angst vor Religierung.


Kant war kein Agnostiker, wenn es um den Theismus ging.
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Argáiþ
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 12486

Beitrag(#780173) Verfasst am: 01.08.2007, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

El Schwalmo hat folgendes geschrieben:

Mein Grund, gegen andere Atheisten zu polemisieren, besteht darin, dass die meinen, eine epistemische Grundlage für ihren Glauben zu haben, vor allem einen, der sie über Menschen, die eine andere haben, erhebt. Das macht sie intolerant.

Natürlich ist mir klar, dass ich so, wie ich hier provoziere, niemanden zum Agnostizismus bekehre. Aber vielleicht ist das ein Denkanstoß, warum man Christen nicht so zu Atheisten machen kann, wie zurzeit von Dawkins etc. versucht wird.


Worin besteht für dich der emminente Vorteil des Agnostizismus gegenüber dem Atheismus?
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atheist666
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Beiträge: 8494

Beitrag(#780174) Verfasst am: 01.08.2007, 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

El Schwalmo
Zitat:
...Aber vielleicht ist das ein Denkanstoß, warum man Christen nicht so zu Atheisten machen kann, wie zurzeit von Dawkins etc. versucht wird.


Will er andere zu Atheisten machen ?
Belege bitte, danke!


Zuletzt bearbeitet von atheist666 am 01.08.2007, 20:39, insgesamt einmal bearbeitet
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atheist666
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 8494

Beitrag(#780176) Verfasst am: 01.08.2007, 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

Johnnyboy hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Jein, der Agnostizismus von Kant hat politische Gründe, weil Angst vor Religierung.


Kant war kein Agnostiker, wenn es um den Theismus ging.


Und das ' Ding an sich' ?
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Norton
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Beiträge: 4372

Beitrag(#780178) Verfasst am: 01.08.2007, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Kurzer Link zu Aspekten der Eingangsfrage :

FleaCircus

Witzige Sache, vll. findet sich in Deutschland ja Peter Hahne oder Küng ein, um der "Flut" etwas entgegenzusetzen.

So kreative Geschichten wie : "Hitchens ist kein Hirte" oder der "Dawkins Wahn"
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Johnnyboy
Stück Scheiße



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Beiträge: 2562
Wohnort: Babylon

Beitrag(#780180) Verfasst am: 01.08.2007, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

atheist666 hat folgendes geschrieben:
Johnnyboy hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Jein, der Agnostizismus von Kant hat politische Gründe, weil Angst vor Religierung.


Kant war kein Agnostiker, wenn es um den Theismus ging.


Und das ' Ding an sich' ?


Kant glaubte ganz konkret, dass sich Gott, die Unsterblichkeit der Seele, sowie die Willensfreiheit direkt aus der Vernunft ableiten. Was er sonst tat oder dachte ist irrelevant.
_________________
"Das Leben des Starken erfüllt seinen Sinn, das des Schwachen seinen Zweck".


Zuletzt bearbeitet von Johnnyboy am 01.08.2007, 20:43, insgesamt einmal bearbeitet
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atheist666
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Anmeldungsdatum: 17.02.2007
Beiträge: 8494

Beitrag(#780181) Verfasst am: 01.08.2007, 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

Semnon hat folgendes geschrieben:
El Schwalmo hat folgendes geschrieben:

Mein Grund, gegen andere Atheisten zu polemisieren, besteht darin, dass die meinen, eine epistemische Grundlage für ihren Glauben zu haben, vor allem einen, der sie über Menschen, die eine andere haben, erhebt. Das macht sie intolerant.

Natürlich ist mir klar, dass ich so, wie ich hier provoziere, niemanden zum Agnostizismus bekehre. Aber vielleicht ist das ein Denkanstoß, warum man Christen nicht so zu Atheisten machen kann, wie zurzeit von Dawkins etc. versucht wird.


Worin besteht für dich der emminente Vorteil des Agnostizismus gegenüber dem Atheismus?


Das er keine Farbe bekennen muß; das ist genauso wie bei den " praktizierenden" Katholen, Hauptsache ich habe eine Ausrede um Sonntags nicht in die Kirche gehen zu müssen damit ich länger pennen kann Lachen
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Argáiþ
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 12486

Beitrag(#780183) Verfasst am: 01.08.2007, 20:45    Titel: Antworten mit Zitat

atheist666 hat folgendes geschrieben:
Semnon hat folgendes geschrieben:
El Schwalmo hat folgendes geschrieben:

Mein Grund, gegen andere Atheisten zu polemisieren, besteht darin, dass die meinen, eine epistemische Grundlage für ihren Glauben zu haben, vor allem einen, der sie über Menschen, die eine andere haben, erhebt. Das macht sie intolerant.

Natürlich ist mir klar, dass ich so, wie ich hier provoziere, niemanden zum Agnostizismus bekehre. Aber vielleicht ist das ein Denkanstoß, warum man Christen nicht so zu Atheisten machen kann, wie zurzeit von Dawkins etc. versucht wird.


Worin besteht für dich der emminente Vorteil des Agnostizismus gegenüber dem Atheismus?


Das er keine Farbe bekennen muß; das ist genauso wie bei den " praktizierenden" Katholen, Hauptsache ich habe eine Ausrede um Sonntags nicht in die Kirche gehen zu müssen damit ich länger pennen kann Lachen


Dann verstehe ich nicht, wieso er darüber diskutieren will.


Zuletzt bearbeitet von Argáiþ am 01.08.2007, 20:48, insgesamt einmal bearbeitet
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