Schüler kennen fast keine Vögel mehr
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Welche der häufigsten Vogelarten kennt ihr?
Amsel
6%
 6%  [ 6 ]
Buchfink
0%
 0%  [ 0 ]
Buntspecht
2%
 2%  [ 2 ]
Elster
2%
 2%  [ 2 ]
Gimpel
2%
 2%  [ 2 ]
Grünfink
0%
 0%  [ 0 ]
Spatz/Haussperling
5%
 5%  [ 5 ]
Kleiber
1%
 1%  [ 1 ]
Kohlmeise
2%
 2%  [ 2 ]
Rotkehlchen
2%
 2%  [ 2 ]
Star
1%
 1%  [ 1 ]
Zaunkönig
1%
 1%  [ 1 ]
Keine davon, aber wenigstens eine der weniger bekannten Vogelarten
7%
 7%  [ 7 ]
Ich kenne alle
67%
 67%  [ 65 ]
Stimmen insgesamt : 96


#1: Schüler kennen fast keine Vögel mehr Autor: Tassilo BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 22:47
    —
Der Spatz, das unbekannte Wesen

www.nabu.de hat folgendes geschrieben:
Im Durchschnitt kennen bayerische Schülerinnen und Schüler nur vier der zwölf häufigsten Gartenvögel. 7,4 Prozent kennen sogar keine einzige Vogelart. Das hat die Fachhochschule Weihenstephan bei einer umfangreichen Studie mit 3.228 Schülern herausgefunden.

Nachdem bayerische Schüler bei der PISA-Studie der OECD gut abgeschnitten hatten, führte die Fachhochschule Weihenstephan nun in Zusammenarbeit mit dem bayerischen NABU-Partner LBV ein „Vogel-PISA“ durch. Hierzu wurden Schüler der vierten, siebten und zwölften Klassen in Grund-, Haupt- und Realschulen sowie im Gymnasium in allen bayerischen Regierungsbezirken befragt. Die Schülerinnen und Schüler gaben auch Auskunft, woher sie die Arten kennen, wie interessant sie Vögel finden und wie oft sie sich in der Natur aufhalten.

Die Schüler wurden nach den zwölf häufigsten Gartenvögeln befragt. Das sind Amsel, Buchfink, Buntspecht, Elster, Gimpel, Grünfink, Haussperling, Kleiber, Kohlmeise, Rotkehlchen, Star und Zaunkönig. Bei Vorlage von Bildern erkannten sie im Durchschnitt 4,2 Arten. Ernüchternd: 7,4 Prozent der Schüler kennen keinen einzigen dieser Vögel. Nicht einmal jeder hunderste Schüler konnte dagegen alle zwölf Arten richtig bestimmen. Die Amsel ist mit großem Abstand am bekanntesten, Bayerns häufigster Vogel, der Buchfink, ist der unbekannteste der zwölf. Den Haussperling kennt nur noch jeder dritte Schüler, in Mittelfranken gar nur jeder zehnte.

Schüler mit höherer Schulbildung haben eine größere Artenkenntnis, Mädchen verfügen über etwas höheres Wissen als Jungen.


Zuletzt bearbeitet von Tassilo am 07.05.2008, 23:21, insgesamt einmal bearbeitet

#2:  Autor: SanneWohnort: Nordschland BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 22:50
    —
Ich kenn die alle. Das gibt die Umfragetechnik aber nicht her.

#3:  Autor: NordseekrabbeWohnort: Dresden BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 22:54
    —
Sanne hat folgendes geschrieben:
Ich kenn die alle. Das gibt die Umfragetechnik aber nicht her.


Ich auch. Geht mir auch so.

#4:  Autor: Tassilo BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 22:55
    —
Sanne hat folgendes geschrieben:
Ich kenn die alle. Das gibt die Umfragetechnik aber nicht her.

Du zählst nicht. In Deinem Alter ist es ja noch normal, Vögel zu kennen. zwinkern

...


Aber alle?
Wohnst Du schon immer auf dem Land oder hattest Du gute Lehrer/innen?

#5:  Autor: Layla BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 22:56
    —
hm, ich kenne die auch alle und meine Kids auch Am Kopf kratzen

#6:  Autor: CriticWohnort: Arena of Air BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 22:58
    —
[zynisch]Vielleicht kann man nicht unbedingt erwarten, daß man alle möglichen Namen herunterbeten kann. Als Nächstes mußten wir dann nämlich Bäume anhand ihrer Blätter identifizieren (Sind die jetzt gezackt, gefiedert, ...?). Und da gab es Experten, die im Chemieunterricht tatsächlich die Elemente in den einzelnen Gruppen auswendig gelernt haben. Da habe ich mich gefragt wieso: Die Elemententafel hängt doch da und wird auch nicht etwa für den Test abgehängt, und man muß nur die paar wenigen Kürzel lernen, die man so noch nicht kannte. Und btw, vor 100 Jahren konnten die Schüler wenigstens noch Aufsätze auf Latein und Altgriechisch schreiben Am Kopf kratzen.[/zynisch]

Die Namen sagen mir eigentlich alle was, aber darauf zeigen könnte ich nicht. Man soll natürlich nicht blind durch die Welt gehen. Aber ein Pflichtsemester in Ornithologie braucht man dann auch nicht Traurig.

[Edit: Die Grammatik... Die Grammatik...]


Zuletzt bearbeitet von Critic am 07.05.2008, 23:20, insgesamt 2-mal bearbeitet

#7:  Autor: SanneWohnort: Nordschland BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 23:01
    —
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Aber alle?
Wohnst Du schon immer auf dem Land oder hattest Du gute Lehrer/innen?


Ich wohne schon immer auf dem Land und habe die Vogelarten von meinen Eltern und von meinen Großeltern, wenn diese zu Besuch kamen, kennengelernt. Die haben sich gerne mit Vogel-Beobachtung beschäftigt.

#8:  Autor: Tassilo BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 23:04
    —
Sanne hat folgendes geschrieben:
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Aber alle?
Wohnst Du schon immer auf dem Land oder hattest Du gute Lehrer/innen?


Ich wohne schon immer auf dem Land und habe die Vogelarten von meinen Eltern und von meinen Großeltern, wenn diese zu Besuch kamen, kennengelernt. Die haben sich gerne mit Vogel-Beobachtung beschäftigt.

Eltern und Großeltern sind wohl die besten Lehrer.

#9:  Autor: rk72 BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 23:08
    —
Tauben, Krähen, Störche, Möwen, Adler, Falken, Eulen, Sperlinge, Habichte, Gänse, Lerchen, Hühner. Uff, 12, gerad noch geschafft. Wie gut, daß es Hühner gibt. Oder zählen die nicht?

Achso, man muß die oben genannten kennen? Namentlich kenne ich sie alle, in der Natur würde ich wahrscheinlich 3/4 erkennen.


Zuletzt bearbeitet von rk72 am 07.05.2008, 23:13, insgesamt einmal bearbeitet

#10:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 23:09
    —
Wofür braucht man dieses Wissen denn?

#11:  Autor: SanneWohnort: Nordschland BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 23:10
    —
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Eltern und Großeltern sind wohl die besten Lehrer
So wichtige Sachen wie Vögel gucken, Apfelkuchen backen, Socken stopfen und Kohlrabi pflanzen hab ich zuhause gelernt, ja. Das stand in der Schule auch nicht auf dem Lehrplan.

#12:  Autor: WraithWohnort: Regensburg BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 23:11
    —
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Sanne hat folgendes geschrieben:
Ich kenn die alle. Das gibt die Umfragetechnik aber nicht her.

Du zählst nicht. In Deinem Alter ist es ja noch normal, Vögel zu kennen. zwinkern

...


Aber alle?
Wohnst Du schon immer auf dem Land oder hattest Du gute Lehrer/innen?


Ich kenn die auch alle und ich wohne in er Großstadt der schwarzen Herrenknirpse. Ich bin übrigens unter 30.

#13:  Autor: Layla BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 23:13
    —
es geht ja auch eher darum, dass dieser Punkt in der Umfrage fehlt :

ich kenne alle ......

oder

ich kenne einige davon

#14:  Autor: Baldur BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 23:28
    —
Ich kenne die meisten.
Leider keine Antwortmöglichkeit in der Umfrage. Schulterzucken

Ich hab mal für "Ich kenne Alle" gevotet.
Vom Namen her stimmt das auch auf alle Fälle.


Zuletzt bearbeitet von Baldur am 07.05.2008, 23:32, insgesamt einmal bearbeitet

#15:  Autor: Baldur BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 23:30
    —
Critic hat folgendes geschrieben:
Als Nächstes mußten wir dann nämlich Bäume anhand ihrer Blätter identifizieren (Sind die jetzt gezackt, gefiedert, ...?).


Kann ich auch bei den meisten. Auf den Arm nehmen

#16: Re: Schüler kennen fast keine Vögel mehr Autor: rk72 BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 23:34
    —
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Der Spatz, das unbekannte Wesen


Die Umfrage wird wohl nichts. Einer kennt alle und keiner kennt nur einen.

#17:  Autor: CriticWohnort: Arena of Air BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 00:02
    —
venicius hat folgendes geschrieben:
Critic hat folgendes geschrieben:
Als Nächstes mußten wir dann nämlich Bäume anhand ihrer Blätter identifizieren (Sind die jetzt gezackt, gefiedert, ...?).


Kann ich auch bei den meisten. Auf den Arm nehmen


Das ist genauso wieder Beschäftigungstherapie gewesen. Zumal die Kategorien einander überlappten oder auch nicht so richtig definiert waren...

#18:  Autor: Agnost BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 03:06
    —
So richtig es ist, Kindern beizubringen, wie man lernt, wie man sich Informationen besorgt, so falsch ist es, alles was früher gelehrt wurde nicht mehr zu lehren.

Im Biologie-Unterricht für Kinder von 10-12 ist es sicher sinnvoll, wenn sie lernen wie gewisse Tiere und Pflanzen aussehen.

Wenn sie danach von 12-18 lernen wo sie nachschlagen können, kann ihnen dieses Basiswissen nicht schaden.

Aehnliches gilt auch für Jahreszahlen der Geschichte. (In unserem Fall: der neueren Europäischen Geschichte)

Der Untergang Ostroms 1453 ist ein wichtiges Eckdatum, es kann nicht schaden, es von den Lehrern gelehrt zu bekommen. Dasselbe gilt für 1492 oder 1517 oder für den 30 jährigen Krieg von 1618-1648, die Sezession der USA von 1776, die französische Revolution von 1789, dem ersten Weltkrieg von 1914-1918 und dem 2. Weltkrieg von 1939-1945.

Mit solchen Eckdaten, lassen sich erst andere Ereignisse zeitlich und ddeengeschichtlich einordnen.

Ich denke es ist nicht unnütz wenn man von verschiedenen Tier- und Pflanzengruppen, die jeweils 3-6 wichtigsten der eigenen Umgebung und der ganzen Welt erkennen lernt.

Agnost

#19:  Autor: Antichrist BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 04:19
    —
So ist das aber nicht, man muss sich nur die Googlestatistiken ansehen um zu verstehen, dass unser gut gebildeter Nachwuchs nach ornithologischen Spezialitäten wie der Kohlmeise sogar auf englisch sucht zynisches Grinsen

#20:  Autor: cmrsWohnort: Bergisches Land BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 06:01
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
Wofür braucht man dieses Wissen denn?


würd mich auch interessieren ...

#21:  Autor: Ralf Rudolfy BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 06:29
    —
Das betrifft dch nicht bloß die Vogelarten, daß Alltagswissen und Allgemeinbildung bei den Schülern heute größtenteils fürn Arsch sind. Beim Thema Geografie dürfe es ähnlich verheerend aussehen.

#22:  Autor: Ralf Rudolfy BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 06:34
    —
cmrs hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Wofür braucht man dieses Wissen denn?


würd mich auch interessieren ...

Vielleicht, weil man es möglichweise als unbefriedigend empfindet, daß man das, was man sieht und was einen umgibt, nicht mal benennen kann? Naja, jedenfalls würde ich es als unbefriedigend empfinden, aber ich hab ja schon mal die Beobachtung gemacht, daß völlige Unkenntnis von den Betroffenen gar nicht mehr als Mangel empfunden wird.

Sich ausschließlich Wissen anzueignen, von dem man schon vorher zu wissen glaubt, daß man es es konkret braucht, dürfte geradlinig in die geistige Verarmung führen.

#23:  Autor: Rasmus BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 06:48
    —
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Vielleicht, weil man es möglichweise als unbefriedigend empfindet, daß man das, was man sieht und was einen umgibt, nicht mal benennen kann?


"Vogel".

Reicht mir völlig.

Ich kann aber auch nicht unbedingt jeden Renault oder Deawoo oder Ford als solchen erkennen, geschweige denn Dir dazu erzählen, was die jeweils für einen Hubraum haben. Sollte ich das auch können?

Zitat:
Naja, jedenfalls würde ich es als unbefriedigend empfinden, aber ich hab ja schon mal die Beobachtung gemacht, daß völlige Unkenntnis von den Betroffenen gar nicht mehr als Mangel empfunden wird.


Ich finde es toll, Dinge zu wissen. Aber das alleine ist noch keine Begründung dafür, daß ich sie wissen sollte. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, daß ich oder jemand anderes mal Schaden erleiden sollte, wenn ich ein Rotkehlchen nicht von einer Ente unterscheiden kann.

Zitat:
Sich ausschließlich Wissen anzueignen, von dem man schon vorher zu wissen glaubt, daß man es es konkret braucht, dürfte geradlinig in die geistige Verarmung führen.


Ja, daß durchaus. Aber bloß weil jemand nun keine Bäume oder Vögel kennt kann man nicht schleißen, daß diese Leute nichts wissen.

Sehr interessant immer, wenn wir in der Familie "Wer wird Millionär" sehen: Ich weiß so gut wie nichts über klassische Musik, z.B. und kann nur wenig herleiten, was über Latein oder Griechisch zu erklären wäre. Mein Vater kann das sehr gut. Dafür sieht er entsprechend alt aus, sobald es um Computer, Filme oder Technik allgemein geht.

#24:  Autor: HeizölrückstoßabdämpfungWohnort: Güstrow BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 07:16
    —
Die Auswahlmöglichkeit "fast alle" fehlt.

Edit:

Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:

Sich ausschließlich Wissen anzueignen, von dem man schon vorher zu wissen glaubt, daß man es es konkret braucht, dürfte geradlinig in die geistige Verarmung führen.


Daumen hoch!

#25:  Autor: Peter H. BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 07:17
    —
hr3 befragte Gymnasialschüler 12. Klasse: "Wieviel kg sind ein Zentner?" "Dja, irgendwie, 100 vielleicht", "wieviel l sind in einem Kubikmeter?" "Mmh, ganz schön viele, würd ich sagen", "eine Tonne, wieviele Zentner?" "Das wußt ich doch mal" und so ging es weiter in einer Tour.

P.S. natürlich kenn ich all die genannten Vögel, war ja wohl alles sattsam bekannt!

#26:  Autor: ateyimWohnort: Istanbul BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 08:19
    —
Das trifft leider auf mich auch zu...

ich kann mich noch genau daran erinnern, wie die Biologielehrerin in der 6. oder 7.Klasse mal einen Test ankündigte.. sie wollte Fotos von Vögeln zeigen, und wir sollten sie benennen. Sie gab uns allen aber auch ein kleines Buch mit und meinte, nur Vögel, die darin abgebildet sind, würde sie abfragen.

Viele brauchten das Buch gar nicht... ich wusste beim Test zwar genau, auf welcher Seite das Bild des Vogels im Buch oben oder unten abgebildet war, habe aber die Namen durcheinandergeworfen. Verlegen

Haette sie mir stattdessen Fotos von Autos gezeigt, haettei ich ihr die Modellbezeichnung aufschreiben können...auch Dinosaurier waeren kein Problem gewesen. war halt ein absolutes Stadtkind, bei dem die Eltern nie so recht das Interesse für die Natur wecken konnte...

dieses Interesse entwickelte ich dann selbst spaeter...

#27:  Autor: WraithWohnort: Regensburg BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 08:26
    —
Also in der Schule hab ich die Vögel nicht gelernt. Das habe ich irgendwie nebenher aufgeschnappt.
An dämliches Auswendiglernen kann ich mich eigentlich nur im Zusammenhang mit Sprachunterricht erinnern, wobei das bei Vokabeln zumindest einen gewissen Sinn hat. Wieso ich aber jedes Jahr 2-4 Gedichte auswendiglernen sollte verstehe ich heute immer noch nicht.

#28:  Autor: HeizölrückstoßabdämpfungWohnort: Güstrow BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 08:34
    —
Wraith hat folgendes geschrieben:
Wieso ich aber jedes Jahr 2-4 Gedichte auswendiglernen sollte verstehe ich heute immer noch nicht.


Vielleicht zum trainieren des Kurzzeitgedächtnis? Schulterzucken

#29:  Autor: ateyimWohnort: Istanbul BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 08:39
    —
Heizölrückstoßabdämpfung hat folgendes geschrieben:
Wraith hat folgendes geschrieben:
Wieso ich aber jedes Jahr 2-4 Gedichte auswendiglernen sollte verstehe ich heute immer noch nicht.


Vielleicht zum trainieren des Kurzzeitgedächtnis? Schulterzucken


wobei es bei mir im Fall von Gedichten, tatsaechlich nur das Kurzzeitgedaechtnis war... wenn ich sehe, wie vor allem aeltere Menschen heute noch Gedichte und Lieder aus ihrer Schulzeit beherrschen, staune ich nicht schlecht. Geschockt

#30:  Autor: WraithWohnort: Regensburg BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 08:42
    —
ateyim hat folgendes geschrieben:
Heizölrückstoßabdämpfung hat folgendes geschrieben:
Wraith hat folgendes geschrieben:
Wieso ich aber jedes Jahr 2-4 Gedichte auswendiglernen sollte verstehe ich heute immer noch nicht.


Vielleicht zum trainieren des Kurzzeitgedächtnis? Schulterzucken


wobei es bei mir im Fall von Gedichten, tatsaechlich nur das Kurzzeitgedaechtnis war... wenn ich sehe, wie vor allem aeltere Menschen heute noch Gedichte und Lieder aus ihrer Schulzeit beherrschen, staune ich nicht schlecht. Geschockt

Ich kann auch etliche Gedichte, Lieder und Geschichten auswendig, aber praktisch keine die ich lernen musste, sondern solche die mich fasziniert haben.

#31:  Autor: Zumsel BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 08:45
    —
Das lustige an solchen Umfragen ist ja immer, dass diejenigen, die am lautesten ob der Ergebnisse spotten resp. sich empören, i.d.R selbst nicht viel mehr wissen als die oberflächlichsten Antworten. Natürlich "muss man wissen", dass Dürer und van Gogh Maler waren - ihnen entsprechende Bilder zuordnen oder gar etwas über ihren Stil und die Epoche, denen sie angehörten, zu erzählen, das vermag der gemeine Bildungskleinbürger freilich nicht. Um ein vollwertiger Mensch zu sein langt es schließlich zu wissen, dass Thomas Mann den "Zauberberg" geschrieben hat. In das Buch mal reinkucken - das muss sich nicht "antun". Hauptsache man kennt im Kreuzworträtsel den Namen der griechischen Jagdgöttin und kommt beim Quiz- und Werbekasper Günter Jauch, den, wie Umfragen belegen, "sympathischsten Deutschen", bis zur 16.000-Euro fragen. Das schafft von der heutigen Jugend doch kaum noch wer.

#32:  Autor: HeizölrückstoßabdämpfungWohnort: Güstrow BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 08:48
    —
ateyim hat folgendes geschrieben:
Heizölrückstoßabdämpfung hat folgendes geschrieben:
Wraith hat folgendes geschrieben:
Wieso ich aber jedes Jahr 2-4 Gedichte auswendiglernen sollte verstehe ich heute immer noch nicht.


Vielleicht zum trainieren des Kurzzeitgedächtnis? Schulterzucken


wobei es bei mir im Fall von Gedichten, tatsaechlich nur das Kurzzeitgedaechtnis war... wenn ich sehe, wie vor allem aeltere Menschen heute noch Gedichte und Lieder aus ihrer Schulzeit beherrschen, staune ich nicht schlecht. Geschockt


Geht mir auch so, ich kann kein einziges Gedicht mehr auswendig Schulterzucken

#33:  Autor: ateyimWohnort: Istanbul BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 08:55
    —
Zumsel hat folgendes geschrieben:
Das lustige an solchen Umfragen ist ja immer, dass diejenigen, die am lautesten ob der Ergebnisse spotten resp. sich empören, i.d.R selbst nicht viel mehr wissen als die oberflächlichsten Antworten. Natürlich "muss man wissen", dass Dürer und van Gogh Maler waren - ihnen entsprechende Bilder zuordnen oder gar etwas über ihren Stil und die Epoche, denen sie angehörten, zu erzählen, das vermag der gemeine Bildungskleinbürger freilich nicht. Um ein vollwertiger Mensch zu sein langt es schließlich zu wissen, dass Thomas Mann den "Zauberberg" geschrieben hat. In das Buch mal reinkucken - das muss sich nicht "antun". Hauptsache man kennt im Kreuzworträtsel den Namen der griechischen Jagdgöttin und kommt beim Quiz- und Werbekasper Günter Jauch, den, wie Umfragen belegen, "sympathischsten Deutschen", bis zur 16.000-Euro fragen. Das schafft von der heutigen Jugend doch kaum noch wer.


Genau den gleichen Gedanken hatte ich heute auch, aber der Grund war ein anderer:

in einer türkischen Quizshow, hat gestern jemand auf die Frage nach der US-Hauptstadt mit New York geantwortet... grosses Gelaechter bei meinen Umsitzenden und dann die Antwort, dass es natürlich Washington sein muss...

wenn ich ihnen aber eine Landkarte der USA vorlegen würde, könnten sie mir wohl nicht mal ungefaehr zeigen, wo Washington D.C. liegt, geschweige denn, mir noch 2-3 Zusatzinfos über die Stadt nennen.

Bei Jauch wiederum find ich es gut, dass er zu vielen Fragen doch bei Bekanntwerden der Antwort einiges an Infos nennt. Hiesige Sendungen begnügen sich mit der Verkündung der richtigen Antwort und basta.

#34:  Autor: SanneWohnort: Nordschland BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 08:56
    —
Zumsel hat folgendes geschrieben:
....der heutigen Jugend ...


...aber die Jugend von damals, also die heutigen Alten, wissen auch nicht alles. Und die mittlere Generation mal erst:
Der eine kennt Vögel, der andere Autos, der nächste kennt Computer-Betriebssysteme Bitte nicht! Gute Nacht, ich gehe...

#35:  Autor: Reza BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 09:08
    —
Heizölrückstoßabdämpfung hat folgendes geschrieben:
Wraith hat folgendes geschrieben:
Wieso ich aber jedes Jahr 2-4 Gedichte auswendiglernen sollte verstehe ich heute immer noch nicht.


Vielleicht zum trainieren des Kurzzeitgedächtnis? Schulterzucken


Ja, aber das Hirn insgesamt.
Wird ja heute auch im Rahmen des "Gehirnjoggings" als Vorbeugung gegen Alterssenilität empfohlen.

Am besten rennt man oder geht, und rezitiert Gedichte dabei Auf den Arm nehmen echt jetzt.

Als Kind macht man das ja automatisch. Als Kind weiß man, wenn viel vorgelesen wird, immer wenn versucht wird um einen Absatz zu betrügen.
Lieder und Melodien v.a. die ich früh gelernt hab, durch oft hören und nachsingen, kann ich heute noch, die 1. Strophe wenigstens.

Manchen hat das rezitieren oder memorieren von Gedichten, Kochrezepten, Theatestücken .....beim Überleben in Extremsituationen geholfen, das hab ich öfter gehört und gelesen.

#36:  Autor: Agnost BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 09:12
    —
Wraith hat folgendes geschrieben:
Also in der Schule hab ich die Vögel nicht gelernt. Das habe ich irgendwie nebenher aufgeschnappt.
An dämliches Auswendiglernen kann ich mich eigentlich nur im Zusammenhang mit Sprachunterricht erinnern, wobei das bei Vokabeln zumindest einen gewissen Sinn hat. Wieso ich aber jedes Jahr 2-4 Gedichte auswendiglernen sollte verstehe ich heute immer noch nicht.


Vokabeln auswendig lernen ist, so langweilig es ist, tatsächlich nötig, hätte ich das begriffen, könnte ich französisch.
Aber leider wird genau darum ein moralischer Terz veranstaltet.
Statt mit den Kindern zu büffeln, wird genau dort, in einem Alter das für diesbezügliche Eigenverantwortung nicht geeignet ist, genau darauf gesetzt.

Vokabeln lernen ist eine elende aber nötige Zumutung und jedes Kind hat ein Anrecht darauf, dass es dies nicht "freiwillig" tun muss, sondern unter wohlwollendem Zwang.

Agnost

#37:  Autor: Babyface BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 09:16
    —
Naja, vom Namen kenne ich alle in der Umfrage aufgeführten Vögel. Zu den meisten hab ich auch ein Bild im Kopf. Wenn man mir aber Bilder von irgendwelchen Vögeln zeigt und ich muss die Namen frei reproduzieren, also ohne MC, könnte ich bestimmt nicht alle von denen nennen.

#38:  Autor: ateyimWohnort: Istanbul BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 09:22
    —
Man kann selbst beim laestigen Vokabellernen Mittel und Wege der Auflockerung finden. In diesem Punkt bin ich einem meiner aelteren Brüder dankbar.

Als ich mit Englisch als erster Fremdsprache konfrontiert war, hatte er ein halbes Jahr ein Auge darauf, dass ich die Vokabeln auch wirklich lerne. Er wusste genau darüber Bescheid, was ich können musste und forderte mich spontan auf, diese zu nennen:

z.B. zeigte er auf eine Tür und ich antworte mit "door", auf ein Fenster "window" etc. gerade am Anfang, wenn man zum ersten Mal mit Vokabellernen konfrontiert wird ist es gut, eine Basis zu schaffen, in der die Wörter automatisch beherrscht werden, ohne zu überlegen.

Als dann französisch an die Reihe kam, habe ich spontan versucht, alles in der Wohnung sichtbare zwischendurch zu bennenen.. vom Fernseher angefangen bis zur Milch im Kühlschrank. So eine Basis hilft ungemein, und es ist wirklich nur eine Frage der Motivation... spaeter laeufts von allein

#39:  Autor: Agnost BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 09:35
    —
ateyim hat folgendes geschrieben:
Man kann selbst beim laestigen Vokabellernen Mittel und Wege der Auflockerung finden. In diesem Punkt bin ich einem meiner aelteren Brüder dankbar.

Als ich mit Englisch als erster Fremdsprache konfrontiert war, hatte er ein halbes Jahr ein Auge darauf, dass ich die Vokabeln auch wirklich lerne. Er wusste genau darüber Bescheid, was ich können musste und forderte mich spontan auf, diese zu nennen:

z.B. zeigte er auf eine Tür und ich antworte mit "door", auf ein Fenster "window" etc. gerade am Anfang, wenn man zum ersten Mal mit Vokabellernen konfrontiert wird ist es gut, eine Basis zu schaffen, in der die Wörter automatisch beherrscht werden, ohne zu überlegen.



Geiler Bruder. (Hätte ich auch gerne gehabt.)

Agnost

#40:  Autor: Reza BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 09:38
    —
ateyim hat folgendes geschrieben:
... So eine Basis hilft ungemein, und es ist wirklich nur eine Frage der Motivation... spaeter laeufts von allein


Stimmt.
Es ist erstaunlich, wie man eine solche Basis, auch viele Jahre später einfach abrufen kann.
Ich war erst fast 10 Jahre nach der Schule ausgiebig in Frankreich, vorher hatte ich eigentlich nie richtig französisch gesprochen, muttersprachliche Lehrer hatten wird in Französisch in der Schule auch nicht, und dann kam das ganz von selber, ich war dann oft und immer lang da, und französisch wurde zur 2. selbstverständlichen Sprache.
Jetzt verlerne ich das grade wieder Traurig

#41:  Autor: ateyimWohnort: Istanbul BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 09:40
    —
Agnost hat folgendes geschrieben:
ateyim hat folgendes geschrieben:
Man kann selbst beim laestigen Vokabellernen Mittel und Wege der Auflockerung finden. In diesem Punkt bin ich einem meiner aelteren Brüder dankbar.

Als ich mit Englisch als erster Fremdsprache konfrontiert war, hatte er ein halbes Jahr ein Auge darauf, dass ich die Vokabeln auch wirklich lerne. Er wusste genau darüber Bescheid, was ich können musste und forderte mich spontan auf, diese zu nennen:

z.B. zeigte er auf eine Tür und ich antworte mit "door", auf ein Fenster "window" etc. gerade am Anfang, wenn man zum ersten Mal mit Vokabellernen konfrontiert wird ist es gut, eine Basis zu schaffen, in der die Wörter automatisch beherrscht werden, ohne zu überlegen.



Geiler Bruder. (Hätte ich auch gerne gehabt.)

Agnost


der Vorteil, wenn man Türke ist: irgendwie hat man immer einen grossen BRUDA Lachen

#42:  Autor: Agnost BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 09:43
    —
ateyim hat folgendes geschrieben:
Agnost hat folgendes geschrieben:
ateyim hat folgendes geschrieben:
Man kann selbst beim laestigen Vokabellernen Mittel und Wege der Auflockerung finden. In diesem Punkt bin ich einem meiner aelteren Brüder dankbar.

Als ich mit Englisch als erster Fremdsprache konfrontiert war, hatte er ein halbes Jahr ein Auge darauf, dass ich die Vokabeln auch wirklich lerne. Er wusste genau darüber Bescheid, was ich können musste und forderte mich spontan auf, diese zu nennen:

z.B. zeigte er auf eine Tür und ich antworte mit "door", auf ein Fenster "window" etc. gerade am Anfang, wenn man zum ersten Mal mit Vokabellernen konfrontiert wird ist es gut, eine Basis zu schaffen, in der die Wörter automatisch beherrscht werden, ohne zu überlegen.



Geiler Bruder. (Hätte ich auch gerne gehabt.)

Agnost


der Vorteil, wenn man Türke ist: irgendwie hat man immer einen grossen BRUDA Lachen


Meine grosse Schwesta ist auch nicht ohne, nur in Franz war sie noch schlechta als ich.

Agnost

#43:  Autor: ateyimWohnort: Istanbul BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 09:57
    —
)
aber im Ernst... ich finde, dies war eine gute Methode, um mir bei der ersten Fremdsprache deutlich zu machen, dass es geht, und dass man dafür noch nicht einmal taeglich stundenlang büffeln muss.

Gerade im ersten Jahr sind es doch keine hochtrabenden, speziellen Vokabeln, sondern solche, die wir eher im Alltag anwenden können.

Bei den nachfolgenden Sprachen, war ich von mir aus schon daran interessiert, diese Objekte benennen zu können, da war der grosse Bruder überflüssig.

Gehörte aber schon immer zu denen, die für vieles zu faul waren, aber wenn im Fernsehen bei einer Quizsendung eine Frage aufkam, war ich sofort beim Lexikon, um diese Frage zu klaeren zu versuchen.... (heute nennt sich das "googlen" zwinkern

Ich finde das Erlernen von Sprachen persönlich als absolut einfache Sache. Wenn man beim Sprachunterricht sich nicht davor scheuen würde, mal ein ganzes Jahr die Schüler nur Hautpsaetze sprechen zu lassen, nur einfachstes "Kindergartenniveau" zu pflegen, aber spielerisch dafür zu sorgen, dass dies automatisiert wird, wenn man sich nur mit der Gegenwartszeitform beschaeftigen würde, ohne schon andere Zeitformen einzubringen.

Ich habe oft Nachhilfe erteilt und habe konsequent darauf bestanden, auch wenn der Schüler in der Schule nach dem Lehrplan her weiter war, mir das was er z.B. am Tag erlebt hat, konsequent im Praesens zu erzaehlen... er soll lernen sich sicher zu fühlen... warum soll ich ihn damit belasten, nach der richtigen Vokabel UND Zeitform zu suchen?

Würde man am Anfang langsam starten, bin ich mir sicher, dass man dann spaeter den Lehrstoff in Fremdsprachen mit mehr Erfolg zügiger durchziehen könnte.

#44:  Autor: Rasmus BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:11
    —
Agnost hat folgendes geschrieben:
Vokabeln auswendig lernen ist, so langweilig es ist, tatsächlich nötig, hätte ich das begriffen, könnte ich französisch.


Man muss Vokabeln nur insofern "lernen" als daß man sie natürlich irgednwie wissen muss. Aber man muss sie nicht büffeln, bzw. stur auswendig lernen.

Ich habe so gut wie Vokabeln gelernt - anfänglich noch unter Zwang - dann später fröhlich vieren und fünfen in den Tests geschrieben.

Ich habe das Abitur mit Englisch LK gemacht, in Schottland studiert und seither für zwei der größten Internet-Unternehmen gearbeitet - beide Amerikanisch mit Englisch als Geschäftssprache.

Viel wichtiger ist aber, daß Kleinkinder keine Listen mit Vokabeln pauken und modernde Lernmethoden auch davon abzugehen scheinen.


Zitat:
Aber leider wird genau darum ein moralischer Terz veranstaltet.
Statt mit den Kindern zu büffeln, wird genau dort, in einem Alter das für diesbezügliche Eigenverantwortung nicht geeignet ist, genau darauf gesetzt.

Vokabeln lernen ist eine elende aber nötige Zumutung und jedes Kind hat ein Anrecht darauf, dass es dies nicht "freiwillig" tun muss, sondern unter wohlwollendem Zwang.


Ich glaube, ein paar Vokabeln zu büffeln kann anfänglich helfen. (Ich bin nicht überzeugt davon, daß das eine optimale Methode ist.) Anfänglich, wohlgemerkt. Irgendwann muss man von den Vokabellisten weg kommen, wenn man eine Sprache richtig verstehen und benutzen will, sonst wird man immer im Kopf Wort für Wort übersetzen anstatt zu sprechen.

#45:  Autor: KonstruktWohnort: Im Barte des Propheten BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:13
    —
Dem Namen nach kenne ich alle in der Umfrage aufgezählten Vögel. Aber ich könnte viele bei Ansicht nicht zuordnen. Das Gleiche gilt für Pflanzen und Bäume. Meine Oma konnte mir beim Spaziergang noch jeden Vogel, Strauch und jeden Baum genau benennen. Mir geht das ab.
Naja, in meiner Stadt stehen aber ja ohnehin überwiegend Platanen und Palmen zwinkern ...und an Vögeln gibt es bei uns hauptsächlich Tauben, Tauben und noch mal Tauben, ein paar grüne Papageien und natürlich die Domfalken. Dafür gibt es eine Menge komischer Vögel die hier rumlaufen.

#46:  Autor: AszWohnort: Berlin BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:17
    —
Ich kannte in meiner Schulzeit nur den Spatz, die Amsel (wenn die ihren Abendgesang anstimmte hieß es, nach "oben" zu kommen Traurig ) und die Schwalbe. Das war's Verlegen

Jetzt kenne ich auch einige mehr, weil ich mich aber auch damit beschäftige. Ich sitze immer mit einem Fernglas auf meinem Balkon und schiele auf jeden Vogel, der daher geflogen kommt oder auf dem Baum vor meinem Fenster rumjodelt.

Was allerdings meine Nachbarn dabei denken? Am Kopf kratzen

Hexe

#47:  Autor: Mara Cash BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:19
    —


mal sehen,
was ist das für einer?

#48:  Autor: KonstruktWohnort: Im Barte des Propheten BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:19
    —
Ein Fink? Verlegen

#49:  Autor: jdf BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:20
    —
eichelhäher

#50:  Autor: Mara Cash BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:21
    —
nein

das ist ein fink

#51:  Autor: KonstruktWohnort: Im Barte des Propheten BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:25
    —


Diese Halsbandsittiche haben sich das Rheinland als neues Siedlungsgebiet ausgesucht. Da sind wohl vor einiger Zeit ein paar Exemplare entflogen und bevölkern seither die Kölner Parkanlagen.

#52:  Autor: AlexJWohnort: Köln BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:26
    —
Die Namen habe ich schon gehört und nur bei einem wüsste ich ohne Kontext nicht das es ein Vogel wäre.
Ich würde aber keinen einzigen von ihnen erkennen und ich weiß auch so gut wie nichts über die aufgelisteten Vögel.
Hat zum Teil was damit zu tun das ich erst mit 11 Jahren wieder nach Deutschland gekommen bin und damit Kindergarten und bis auf drei-viertel Jahr die Grundschule hier in Deutschland nicht besucht habe wo dies vermittelt wurde. Auf der Gesamtschule haben wir so was nicht gehabt.

Auch bei anderen Sachen wie Bäume, Sträucher und Blumen erkenne ich kaum welche. Zum teil weil mir die Neigung fehlt zum anderen weil ich mich bei Sachen die eigentlich jeder kenne müsste nicht getraut habe Nachzufragen und es lieber verschwiegen habe.
Wer nicht fragt bleibt halt dumm. Bei einigen anderen Sachen habe ich mittlerweile aufgeholt z.B. Kleidung(hab z.B. erst mit 15 Jahren erfahren was der unterschied zwischen Kleid und Rock ist.)

Bekomme heute noch merkwürdige Blicke meiner Freundin und Freunde wenn ich bei einigen Sachen die ich nicht kenne und eigentlich jeder wissen müsste nachfrage. Die Glauben zumeist als erstes ich würde die Verarschen. Ist nicht immer angenehmen seine Unwissenheit zu offenbaren.

MfG
AlexJ.

#53:  Autor: Tassilo BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:26
    —
jdf hat folgendes geschrieben:
eichelhäher

Hast Du das an der Eichel erkannt?

#54:  Autor: Reza BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:31
    —
Rasmus hat folgendes geschrieben:
.........wenn man eine Sprache richtig verstehen und benutzen will, sonst wird man immer im Kopf Wort für Wort übersetzen anstatt zu sprechen.


Klar, das kommt aber eben durchs Sprechen.
Dazu braucht man Vokabeln und auch ne gewisse Grammatik.

Wie man sich das reingezogen hat, denke ich ist sekundär, Hauptsache man hat es.

Ich finde es geht gar nicht darum die optimale Methode zu finden.
Viele Wege führen nach Rom, auch die Vokabelbüffelmethode, aber ohne praktische Anwendung
führt die natürlich nirgendwohin.
Oder man kann dann zwar lesen und schreiben, aber halt kaum sprechen.
Ist man aber dann im Land, lernt man das sehr schnell.

#55:  Autor: jdf BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:34
    —
Tassilo hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
eichelhäher

Hast Du das an der Eichel erkannt?

Größe, Form, Farbe und besonders deutliches Kennzeichen: Blaue Federn an der Seite.

#56:  Autor: AszWohnort: Berlin BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:36
    —
AlexJ hat folgendes geschrieben:
Die Namen habe ich schon gehört und nur bei einem wüsste ich ohne Kontext nicht das es ein Vogel wäre.
Ich würde aber keinen einzigen von ihnen erkennen und ich weiß auch so gut wie nichts über die aufgelisteten Vögel.
Hat zum Teil was damit zu tun das ich erst mit 11 Jahren wieder nach Deutschland gekommen bin und damit Kindergarten und bis auf drei-viertel Jahr die Grundschule hier in Deutschland nicht besucht habe wo dies vermittelt wurde. Auf der Gesamtschule haben wir so was nicht gehabt.

Auch bei anderen Sachen wie Bäume, Sträucher und Blumen erkenne ich kaum welche. Zum teil weil mir die Neigung fehlt zum anderen weil ich mich bei Sachen die eigentlich jeder kenne müsste nicht getraut habe Nachzufragen und es lieber verschwiegen habe.
Wer nicht fragt bleibt halt dumm. Bei einigen anderen Sachen habe ich mittlerweile aufgeholt z.B. Kleidung(hab z.B. erst mit 15 Jahren erfahren was der unterschied zwischen Kleid und Rock ist.)

Bekomme heute noch merkwürdige Blicke meiner Freundin und Freunde wenn ich bei einigen Sachen die ich nicht kenne und eigentlich jeder wissen müsste nachfrage. Die Glauben zumeist als erstes ich würde die Verarschen. Ist nicht immer angenehmen seine Unwissenheit zu offenbaren.

MfG
AlexJ.


Schaff Dir in dieser Beziehung 'ne dicke Haut an, dann hast Du auch bald "dickes" Wissen. Es gibt viele, die denken sie vergeben sich was, wenn sie nachfragen. Viele wissen nicht mehr als Du, tun aber so als ob.
Die Strafe ist - Dummheit.
Deshalb - halte durch!

#57:  Autor: KonstruktWohnort: Im Barte des Propheten BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:37
    —
Mein Favorit ist die Elster.

Es soll Exemplare geben, die sich selbst im Spiegel erkennen können.

Wiki schreibt: "Das Gehirn der Elster zählt zu den höchstentwickelten unter den Singvögeln. Die Fähigkeit zur Objektpermanenz, die sich relativ schnell entwickelt, ist sehr ausgeprägt, was im Zusammenhang mit der Entwicklung des Futterhortens steht. Sie können also die Ortsverlagerung eines Objekts nachvollziehen, das vorher nicht zu sehen war (Stufe 6 nach Piaget).[5] Nur Menschenaffen und Hunde erreichen ebenfalls diese Stufe. Die Fähigkeit, selbstverstecktes Futter wiederzufinden, entwickelt sich bei jungen Elstern genau dann, wenn sich ihre Fähigkeit zur Objektpermanenz entwickelt. Nach etwa zehn Wochen beherrschen sie diese Aufgabe vollständig. Folglich verfügen Elstern über hohe Repräsentationsleistungen. Zudem zeigen sie ein komplexes Sozialverhalten und erkennen ihre Artgenossen individuell.
Vor dem Spiegel zeigen Elstern ein neugieriges Verhalten: Sie gehen vor dem Spiegel auf und ab, werfen vorsichtige Blicke hinter den Spiegel. Zudem zeigen sie gute Diskriminationsleistungen, indem sie sich im Versuch in der überwiegenden Zahl der Fälle nach dem Blick in den Spiegel nur auf die gespiegelte Schachtel zubewegen, wenn sie den für sie interessanten Inhalt hat (den Ring, das Futter). Markierte Elstern zeigen vor dem Spiegel selbstbezogenes Verhalten.[6] In einigen Fällen kämpfen sie jedoch gegen das eigene Spiegelbild. Somit reagieren Elstern vor dem Spiegel ähnlich wie Schimpansen und Orang-Utans in vergleichbaren Tests, die bei diesen Menschenaffen als Hinweis auf Selbsterkenntnis interpretiert wurden.
Das Zahlenverständnis von Elstern reicht nach Otto Koehler bis zur bestimmten oberen Grenze von Sieben"

http://www.ruhr-uni-bochum.de/rubin/rbin2_00/pdf/artikel_n1_elstern.pdf

#58:  Autor: Tassilo BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:40
    —
Konstrukt hat folgendes geschrieben:
Mein Favorit ist die Elster.

Ich mag am liebsten den Spatz.

#59:  Autor: Rasmus BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:40
    —
Reza hat folgendes geschrieben:
Rasmus hat folgendes geschrieben:
.........wenn man eine Sprache richtig verstehen und benutzen will, sonst wird man immer im Kopf Wort für Wort übersetzen anstatt zu sprechen.


Klar, das kommt aber eben durchs Sprechen.
Dazu braucht man Vokabeln und auch ne gewisse Grammatik.


Wenn das so einfach wäre, würde kein Kind der Welt jemals sprechen lernen...

Zitat:
Wie man sich das reingezogen hat, denke ich ist sekundär, Hauptsache man hat es.


Jein.

Ja, im Sinne von: Natürlich.

Nein, im Sinne von: Nur wenn es funktioniert und man nicht vorher aufgibt. Und dann macht es immer noch einen Unterschied, wie mühsam oder einfach eine Methode ist.

Zitat:
Ich finde es geht gar nicht darum die optimale Methode zu finden.


Nein?

Viele Wege mögen nach Rom führen - aber je steiniger, steiler und länger ein Weg ist, desto mehr Leute bleiben auf der Strecke. Von denen die ankommen, wird ein größerer Teil in keinem sonderlich guten Zustand mehr sein.

#60:  Autor: ateyimWohnort: Istanbul BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:42
    —
Reza hat folgendes geschrieben:
Oder man kann dann zwar lesen und schreiben, aber halt kaum sprechen.
Ist man aber dann im Land, lernt man das sehr schnell.



Hör mir bloss auf: das merke ich bei meinen Landsleuten hier. Fremdsprachenniveau im Durchschnitt miserabel und die, die es theoretisch können, trauen sich meist nicht den Mund aufzumachen.

Ursache???

Ich gebe den türkischen Prüfungsverfahren die Schuld. Man schreibt keine Aufsaetze, man lernt auswendig und muss in Klassenarbeiten die richtigen Antworten bei Lückentexten im Multiple Choice Verfahren geben... ein Todesurteil für das gute Erlernen von Fremdsprachen.

Eine entfernte Verwandte von mir, die Deutsch an einer Universitaet in Ankara unterrichtet, laesst mich an allem zweifeln, wenn ich sie Deutsch reden höre. Traurig ... aber wenn ich nun sehe, wie für gewöhnlich unterrichtet wird, wundert mich nichts mehr.

Sprechen, sprechen, sprechen und Mut zu Fehlern... nur so gehts im Endeffekt.

#61:  Autor: ateyimWohnort: Istanbul BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:44
    —
Konstrukt hat folgendes geschrieben:
Mein Favorit ist die Elster.

Es soll Exemplare geben, die sich selbst im Spiegel erkennen können.




dass schaff ich ja oftmals früh morgens noch nicht einmal. Lachen

#62:  Autor: jdf BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:47
    —
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Konstrukt hat folgendes geschrieben:
Mein Favorit ist die Elster.

Ich mag am liebsten den Spatz.

Zaunkönig, Krähe.

#63:  Autor: Tassilo BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:49
    —
jdf hat folgendes geschrieben:
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Konstrukt hat folgendes geschrieben:
Mein Favorit ist die Elster.

Ich mag am liebsten den Spatz.

Zaunkönig, Krähe.

Zaunkönig verstehe ich, aber wieso Krähe?

#64:  Autor: jdf BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 10:53
    —
Tassilo hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Konstrukt hat folgendes geschrieben:
Mein Favorit ist die Elster.

Ich mag am liebsten den Spatz.

Zaunkönig, Krähe.

Zaunkönig verstehe ich, aber wieso Krähe?

Keine Ahnung. ^^ Ich mag sie eben, genauso wie Möwen. Da weiß ich aber den Grund: Ich mag ihr Geschrei und die Meeresassoziation.

#65:  Autor: Tassilo BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 11:02
    —
jdf hat folgendes geschrieben:
Tassilo hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Konstrukt hat folgendes geschrieben:
Mein Favorit ist die Elster.

Ich mag am liebsten den Spatz.

Zaunkönig, Krähe.

Zaunkönig verstehe ich, aber wieso Krähe?

Keine Ahnung. ^^ Ich mag sie eben, genauso wie Möwen. Da weiß ich aber den Grund: Ich mag ihr Geschrei und die Meeresassoziation.

Möwen mag ich auch. Aber ich denke dabei an die Donau.

#66:  Autor: Reza BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 11:03
    —
Rasmus hat folgendes geschrieben:
Reza hat folgendes geschrieben:
Rasmus hat folgendes geschrieben:
.........wenn man eine Sprache richtig verstehen und benutzen will, sonst wird man immer im Kopf Wort für Wort übersetzen anstatt zu sprechen.


Klar, das kommt aber eben durchs Sprechen.
Dazu braucht man Vokabeln und auch ne gewisse Grammatik.


Wenn das so einfach wäre, würde kein Kind der Welt jemals sprechen lernen...

Zitat:
Wie man sich das reingezogen hat, denke ich ist sekundär, Hauptsache man hat es.


Jein.

Ja, im Sinne von: Natürlich.

Nein, im Sinne von: Nur wenn es funktioniert und man nicht vorher aufgibt. Und dann macht es immer noch einen Unterschied, wie mühsam oder einfach eine Methode ist.

Zitat:
Ich finde es geht gar nicht darum die optimale Methode zu finden.


Nein?

Viele Wege mögen nach Rom führen - aber je steiniger, steiler und länger ein Weg ist, desto mehr Leute bleiben auf der Strecke. Von denen die ankommen, wird ein größerer Teil in keinem sonderlich guten Zustand mehr sein.


Dass wirklich mehrsprachig aufwachsen die leichteste Methode ist, das versteht sich.
Ich meinte ja die Schule, und den steinigsten Weg hab ich nicht vorgeschlagen.
Freude dran darf schon dabei sein.

Diese ewige Optimalmethode Sucherei seit den 70ern, und dann in einer Schulkarriere mehrere Methoden, das meinte ich eigentlich, das bringt es auch nicht unbedingt.
Wir hatten in Englisch immer mal wieder Muttersprachler, außerhalb des normalen Englischunterrichts, also ohne Noten etc. nur Quasseln Singen etc., das hilft z.b. wirklich weiter, auch wenn man sonst die traditionelle Büffelmethode hatte, oder was ateyim schrieb ist auch ein guter zusätzlicher Weg.

Wenn die Methode in der Schule nicht passt, dann müssen natürlich andere außerhalb der Schule irgendwie helfen können, die haben nicht alle, das ist auch klar.

Ich meine, die Methode, die für jeden optimal passt, die gibt es nicht.
Man täte besser daran, alles mögliche zu kombinieren, eben auch in der Schule, wenn man tatsächlich wollte, dass alle was davon haben.

#67:  Autor: jdf BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 11:03
    —
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Aber ich denke dabei an die Donau.

Ohnmacht

#68:  Autor: ateyimWohnort: Istanbul BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 11:06
    —
ich mag diese hier:



ich dachte immer ihre Bezeichnung "Türkentaube" sei rein historisch... aber die sind hier wirklich in der Überzahl im Vergleich zu den viel grösseren Tauben, wie ich sie aus Deutschland noch gewohnt bin.

und sie sind wirklich, wie ich gerade bei Wikipedia lese, in keinster Weise scheu, was Menschen betrifft... bloss vor den grösseren Taubenarten nehmen sie reisaus.


#69:  Autor: Tassilo BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 11:14
    —
Wikipedia hat folgendes geschrieben:
In den 1930er Jahren begann die spektakuläre Ausbreitung der Türkentauben nach Europa. Sie erreichten im Jahr 1947 Wien, 1949 die Niederlande, 1950 Belgien, Schweden und das Elsass. Um das Jahr 1960 erreichten sie die Britischen Inseln. Sie breiten sich weiter nach Westen und Osten aus, in einigen Bereichen auch noch nach Norden.

#70:  Autor: ateyimWohnort: Istanbul BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 11:18
    —
sogar die Tauben wissen, dass die Eroberung Europas über Wien erfolgen muss Lachen

#71:  Autor: Babyface BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 11:21
    —
Mein Lieblingsvogel ist der Buntspecht. Meine Eltern haben so einen regelmäßig im Garten wo er Löcher in unseren großen Walnußbaum hämmert. Manchmal sind es sogar zwei, wahrscheinlich ein Päärchen.

#72:  Autor: Tassilo BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 11:22
    —
ateyim hat folgendes geschrieben:
sogar die Tauben wissen, dass die Eroberung Europas über Wien erfolgen muss Lachen

Sind bestimmt Reinkarnationen alter Krieger.

#73:  Autor: WraithWohnort: Regensburg BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 11:24
    —
jdf hat folgendes geschrieben:
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Aber ich denke dabei an die Donau.

Ohnmacht

Ich auch.

#74:  Autor: ateyimWohnort: Istanbul BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 11:27
    —
auch wenn ich jetzt Raben und Kraehen durcheinanderwerfe... aber ich kann diesen Vögeln eine gewisse Faszination, die sie auf mich ausüben, nicht absprechen.



bei ihnen habe ich das Gefühl, dass sie keinem egal sind: entweder man mag sie oder man hasst sie

#75:  Autor: Reza BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 11:27
    —
ateyim hat folgendes geschrieben:
Reza hat folgendes geschrieben:
Oder man kann dann zwar lesen und schreiben, aber halt kaum sprechen.
Ist man aber dann im Land, lernt man das sehr schnell.



Hör mir bloss auf: das merke ich bei meinen Landsleuten hier. Fremdsprachenniveau im Durchschnitt miserabel und die, die es theoretisch können, trauen sich meist nicht den Mund aufzumachen.

Ursache???

Ich gebe den türkischen Prüfungsverfahren die Schuld. Man schreibt keine Aufsaetze, man lernt auswendig und muss in Klassenarbeiten die richtigen Antworten bei Lückentexten im Multiple Choice Verfahren geben... ein Todesurteil für das gute Erlernen von Fremdsprachen.

Eine entfernte Verwandte von mir, die Deutsch an einer Universitaet in Ankara unterrichtet, laesst mich an allem zweifeln, wenn ich sie Deutsch reden höre. Traurig ... aber wenn ich nun sehe, wie für gewöhnlich unterrichtet wird, wundert mich nichts mehr.

Sprechen, sprechen, sprechen und Mut zu Fehlern... nur so gehts im Endeffekt.


Ja, das Trauen ist ein großes Problem, wenn man in der Schule die Sprachen nicht wirklich spricht, gar noch Lehrer, die das auch nicht können, das kenn ich aber von der (seltenen)Nachhilfe bei Hauptschülern auch.

multiple choice etc. hatte ich in der Schule aber gar nicht, das denke ich ist echt Sch......
Schreiben mussten wir zusammenhängend schon in Fremdsprachen.

Aber Sprechen traute ich mich auch lange nicht.
Bei mir wurde der Knoten dann während eines 3-monatigen USA Aufenthaltes (mit Trampen)
durchschlagen, da muss man dann, da hilft nix.
Außerdem ist man ja in Amiland mit einem britischen Wortschatz und Aussprache ohnehin die Königin der Vokabeln Auf den Arm nehmen

Wenn die ernsthaft fragen, ob man "british" sei, verschiedene Leute, immer wieder, das erhöht das Selbstbewusstsein bezüglich der Sprachbeherrschung doch ungemein.
Ich dachte mir, wenn die ihre eigene Sprache, bei mir nicht als Fremdsprache erkennen, dann kann ich auch Falsches von mir geben, da ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die das auch nicht merken Auf den Arm nehmen
Das hat gut geklappt und da verliert man die Angst, das hat dann bei französisch auch geholfen.
Lustig ist allerdings, von den amis bekommt man komplimente, wie gut man doch die Sprache spricht, wenn man nur 3 Sätze sagt, die Franzosen korrigieren Fehler auch nachts um 3 mit ordentlich Alkohol.

Zum Angstabbau sollte man sich somit nicht unbedingt Frankreich aussuchen, als "Erstland", zum ordentlich sprechen fand ich das aber dann gut, wenn die mich korrigiert haben.

#76:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 11:29
    —
cmrs hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Wofür braucht man dieses Wissen denn?


würd mich auch interessieren ...

Wir leben in einer Zeit, in der unsere Macht, unsere Umgebung und damit unsere eigenen Lebensgrundlagen zu zerstören, immer weiter wächst. Das Kennen der Vielfalt und der Schönheit dieser Vielfalt ist zwar keine Versicherung gegen ökologische Dummheit aber es macht sensibler für das Problem, das wir für uns selbst darstellen.

Insofern dann doch: Humanistisches Bildungsideal nicht als Selbstzweck und "inneren Reichtum", sondern zum Selbstschutz.

Und das Problem betrifft wirklich alle, sogar die Interessierten: Was Biologiestudenten heute an Artenkenntnis mitbringen, wenn sie an die Uni kommen, ist zum Heulen.

fwo

#77:  Autor: jdf BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 11:38
    —
Wraith hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Aber ich denke dabei an die Donau.

Ohnmacht

Ich auch.

Ihr seid plöd!

#78:  Autor: KonstruktWohnort: Im Barte des Propheten BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 11:39
    —
jdf hat folgendes geschrieben:
Wraith hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Aber ich denke dabei an die Donau.

Ohnmacht

Ich auch.

Ihr seid plöd!


Also ich denke dabei an den Rhein... Ich bin doof!

#79:  Autor: Rasmus BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 11:39
    —
Reza hat folgendes geschrieben:
Dass wirklich mehrsprachig aufwachsen die leichteste Methode ist, das versteht sich.
Ich meinte ja die Schule, und den steinigsten Weg hab ich nicht vorgeschlagen.
Freude dran darf schon dabei sein.


Vokabelpauken gilt heute - aber ich kann mich irren - als mit der schlechteste Weg; u.a. weil man sich kaum weiter weg vom natürlichen Spracherwerb bewegen kann.

Zitat:
Diese ewige Optimalmethode Sucherei seit den 70ern, und dann in einer Schulkarriere mehrere Methoden, das meinte ich eigentlich, das bringt es auch nicht unbedingt.



Das wohl nicht, nein.

Zitat:
Ich meine, die Methode, die für jeden optimal passt, die gibt es nicht.
Man täte besser daran, alles mögliche zu kombinieren, eben auch in der Schule, wenn man tatsächlich wollte, dass alle was davon haben.


Nein, ich will auch nit *die* optimale Methode propagieren. Aber Listen mit Vokabeln auswendig lernen ist eher eine der schlechtesten Methoden und sollte somit eigentlich in keiner Schule mehr anzufinden sein.

Ich werde mal ein paar fremdländische Lehrer ausfragen, wie das so sehen...

#80:  Autor: Reza BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 11:39
    —
Tassilo hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Tassilo hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Konstrukt hat folgendes geschrieben:
Mein Favorit ist die Elster.

Ich mag am liebsten den Spatz.

Zaunkönig, Krähe.

Zaunkönig verstehe ich, aber wieso Krähe?

Keine Ahnung. ^^ Ich mag sie eben, genauso wie Möwen. Da weiß ich aber den Grund: Ich mag ihr Geschrei und die Meeresassoziation.

Möwen mag ich auch. Aber ich denke dabei an die Donau.


In meinem Herrenknirpsabteil seh ich fast nur noch Kohlmeisen und Elstern, Amseln höre ich.

Da sind aber extrem viele Katzen, ich glaube die und die Elstern haben die Singvögel tatsächlich da vertrieben, also gar nicht mal unbedingt gefressen, sondern denen ist es zu gefährlich geworden, da zu nisten.
Grün gibt es nämlich reichlich, auch verschiedenes.
Am Anfang als ich da wohnte waren es auch mehr Arten.

#81:  Autor: Surata BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 12:04
    —
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
cmrs hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Wofür braucht man dieses Wissen denn?


würd mich auch interessieren ...

Vielleicht, weil man es möglichweise als unbefriedigend empfindet, daß man das, was man sieht und was einen umgibt, nicht mal benennen kann? ...



So viele Vogelarten gibt es in der Stadt nun auch nicht zwinkern

#82:  Autor: nixweis BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 12:14
    —
Surata hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
cmrs hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Wofür braucht man dieses Wissen denn?


würd mich auch interessieren ...

Vielleicht, weil man es möglichweise als unbefriedigend empfindet, daß man das, was man sieht und was einen umgibt, nicht mal benennen kann? ...



So viele Vogelarten gibt es in der Stadt nun auch nicht zwinkern


Das gute daran, das die Schüler es nicht mehr wissen (beigebracht kriegen) ist wohl, das sie dann auch nicht mehr merken, wie wenige Vogelarten es noch gibt. Wenn ich die Viecher nicht mehr unterscheiden kann, ist es egal, wieviele davon aussterben.
Ausserdem müssen sie ja Platz für wichtigeres Wissen haben...welche Klingeltöne man jetzt haben muss, welches Computerspiel und wer bei Deutschland sucht das Supermodel gerade rausgeflogen ist.
Manchmal freue ich mich auf die Apokalypse. Smilie

#83:  Autor: SanneWohnort: Nordschland BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 12:20
    —
ateyim hat folgendes geschrieben:
ich mag diese hier:



ich dachte immer ihre Bezeichnung "Türkentaube" sei rein historisch... aber die sind hier wirklich in der Überzahl im Vergleich zu den viel grösseren Tauben, wie ich sie aus Deutschland noch gewohnt bin.

und sie sind wirklich, wie ich gerade bei Wikipedia lese, in keinster Weise scheu, was Menschen betrifft... bloss vor den grösseren Taubenarten nehmen sie reisaus.



Türkentauben gibts auch hier, an der Ostsee. Sie fallen vor allem durch ihre Sprache auf: Anders als Ringeltauben, Brieftauben u. a. rufen sie nicht "rrruuuguuh rruguuu" sondern "kwäh kwäh".

#84:  Autor: ateyimWohnort: Istanbul BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 12:25
    —
Sanne hat folgendes geschrieben:
ateyim hat folgendes geschrieben:
ich mag diese hier:



ich dachte immer ihre Bezeichnung "Türkentaube" sei rein historisch... aber die sind hier wirklich in der Überzahl im Vergleich zu den viel grösseren Tauben, wie ich sie aus Deutschland noch gewohnt bin.

und sie sind wirklich, wie ich gerade bei Wikipedia lese, in keinster Weise scheu, was Menschen betrifft... bloss vor den grösseren Taubenarten nehmen sie reisaus.



Türkentauben gibts auch hier, an der Ostsee. Sie fallen vor allem durch ihre Sprache auf: Anders als Ringeltauben, Brieftauben u. a. rufen sie nicht "rrruuuguuh rruguuu" sondern "kwäh kwäh".


selbt die Türkentauben wollen nicht die Sprache ihres Gastlandes lernen zwinkern

scheinen aber treue Vögel zu sein... also das Paerchen, dass irgendwie sich im Garten heimisch fühlt, ist schon (wie mir Nachbarn bestaetigten die laenger hier wohnen) seit langem ein Paar. Treue ist immer gut. Sehr glücklich

Und wenn ich ihnen auf dem Balkon was zu futtern gebe, dann bleiben sie in unmittelbarer Naehe sitzen und beobachten mich und scheuen sich nicht und sind auch nicht so schreckhaft.

Mir gefaellt auch ihr finnischer Name: Turkinkyyhky,


Zuletzt bearbeitet von ateyim am 08.05.2008, 12:30, insgesamt einmal bearbeitet

#85:  Autor: Reza BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 12:29
    —
Surata hat folgendes geschrieben:



So viele Vogelarten gibt es in der Stadt nun auch nicht zwinkern


Also täusch dich da mal nicht.
Mitten in Gelsenkirchen-City, was sich da alles auf meiner Terrasse (direkt dahinter war zwar der Stadtgarten, trotzdem, der Pott ist ja schon länger zugesiedelt) tummelte, das war erstaunlich, eine Artenvielfalt, da träum ich jetzt, in Bayern, fast am Stadtrand von.
Und richtig auf dem Land, das kam da auch nicht ran- an GE

#86:  Autor: zelig BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 12:30
    —
Finde ich gut, wenn Kinder über die Dinge rechts und links am Wegesrand, Pflanzen, Tiere, Steine usw. Bescheid wissen. "Man sieht nur, was man weiß."

#87:  Autor: Tassilo BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 12:30
    —
Surata hat folgendes geschrieben:
So viele Vogelarten gibt es in der Stadt nun auch nicht zwinkern

Tauben, Spatzen, Möwen, Schwalben, Rotkehlchen, Elstern, Turmfalken sieht man bei uns schon oft.

#88:  Autor: Surata BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 12:33
    —
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Surata hat folgendes geschrieben:
So viele Vogelarten gibt es in der Stadt nun auch nicht zwinkern

Tauben, Spatzen, Möwen, Schwalben, Rotkehlchen, Elstern, Turmfalken sieht man bei uns schon oft.


Sicher. Und wieviele davon finden sich oben in der Umfrage? zwinkern


Was Kinder sehen, erkennen sie ja meistens auch. Vielleicht nicht zu 100%, aber locker zu 70-80%.

Sofern die Eltern die auch kennen. Ich hab Vogelnamen ja nicht in der Schule gelernt.

#89:  Autor: ateyimWohnort: Istanbul BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 12:34
    —
bin gerührt: habe gerade gelesen, dass Türkentauben ihrem Partner auch über den Tod hinaus treu sind, und sich keinen neuen Partner suchen. *heul*

#90:  Autor: Tassilo BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 12:38
    —
ateyim hat folgendes geschrieben:
bin gerührt: habe gerade gelesen, dass Türkentauben ihrem Partner auch über den Tod hinaus treu sind, und sich keinen neuen Partner suchen. *heul*

Und sie sind Vegetarier. Ich liebe es...

#91:  Autor: AszWohnort: Berlin BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 12:46
    —
Nachtigallen haben Berlin übernommen - an jeder Ecke kann mensch sie hören. Von wegen scheu und ruhebedürftig. Die sind vielleicht hart im Nehmen! Vor unserm Bürohaus sitzt eine, die jodelt vielleicht gegen den Krach einer Hauptverkehrsstraße an. Da kannst blotz gucken!

Ich liebe Nachtigallen!

Nur bei mir auf'm Hoff, da gibts keine, ich denke, wegen der Katzen!

#92:  Autor: Reza BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 12:52
    —
ateyim hat folgendes geschrieben:
bin gerührt: habe gerade gelesen, dass Türkentauben ihrem Partner auch über den Tod hinaus treu sind, und sich keinen neuen Partner suchen. *heul*


Entschuldigung, dass ich an deine Rührung rühre, aber sind sie wirklich sexuell treu?
Die anderen Tauben sind das nämlich nicht, das dachte man ja lange.
Die leben zwar tatsächlich lebenslang zusammen, aber sie springen doch gern und nicht selten ein wenig zur Seite, wie man nun weiß.
Mir wäre das allerdings trotzdem rührend genug.

#93:  Autor: ateyimWohnort: Istanbul BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 13:26
    —
Reza hat folgendes geschrieben:
ateyim hat folgendes geschrieben:
bin gerührt: habe gerade gelesen, dass Türkentauben ihrem Partner auch über den Tod hinaus treu sind, und sich keinen neuen Partner suchen. *heul*


Entschuldigung, dass ich an deine Rührung rühre, aber sind sie wirklich sexuell treu?
Die anderen Tauben sind das nämlich nicht, das dachte man ja lange.
Die leben zwar tatsächlich lebenslang zusammen, aber sie springen doch gern und nicht selten ein wenig zur Seite, wie man nun weiß.
Mir wäre das allerdings trotzdem rührend genug.


ich werde gewiss nicht als Treuetester aktiv werden und prüfen, ob nicht doch eventuell sich der ein oder andre Seitensprung einschleicht. Lachen

lass mir die Illusion, dass wenigstens "unsere" Tauben treu sind. zwinkern

#94:  Autor: Tassilo BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 13:28
    —
ateyim hat folgendes geschrieben:
Reza hat folgendes geschrieben:
ateyim hat folgendes geschrieben:
bin gerührt: habe gerade gelesen, dass Türkentauben ihrem Partner auch über den Tod hinaus treu sind, und sich keinen neuen Partner suchen. *heul*


Entschuldigung, dass ich an deine Rührung rühre, aber sind sie wirklich sexuell treu?
Die anderen Tauben sind das nämlich nicht, das dachte man ja lange.
Die leben zwar tatsächlich lebenslang zusammen, aber sie springen doch gern und nicht selten ein wenig zur Seite, wie man nun weiß.
Mir wäre das allerdings trotzdem rührend genug.


ich werde gewiss nicht als Treuetester aktiv werden und prüfen, ob nicht doch eventuell sich der ein oder andre Seitensprung einschleicht. Lachen

Warum denke ich gerade an das Buch "Die Bibel nach Biff"? Am Kopf kratzen

#95:  Autor: Reza BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 13:43
    —
ateyim hat folgendes geschrieben:


ich werde gewiss nicht als Treuetester aktiv werden und prüfen, ob nicht doch eventuell sich der ein oder andre Seitensprung einschleicht. Lachen


Das sehe ich ein.

Wobei, wenn ein Mensch den Lockvogel für Taube oder Täuberich spielt, das hätte natürlich unterhaltsam sein können......

Wie es ist, wenn Menschen den Balztanz des Auerhahns nachahmen, das weiß ich ja (Schuhplatteln), ob das bei der Auerhenne wirkt, das weiß ich leider nicht, nicht mal, ob es heute noch bei Menschenfrauen hilft.......

Zitat:
lass mir die Illusion, dass wenigstens "unsere" Tauben treu sind.

O.k., mach ich glatt Lachen

#96:  Autor: ateyimWohnort: Istanbul BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 13:56
    —
Reza hat folgendes geschrieben:
ateyim hat folgendes geschrieben:


ich werde gewiss nicht als Treuetester aktiv werden und prüfen, ob nicht doch eventuell sich der ein oder andre Seitensprung einschleicht. Lachen


Das sehe ich ein.

Wobei, wenn ein Mensch den Lockvogel für Taube oder Täuberich spielt, das hätte natürlich unterhaltsam sein können......

Wie es ist, wenn Menschen den Balztanz des Auerhahns nachahmen, das weiß ich ja (Schuhplatteln), ob das bei der Auerhenne wirkt, das weiß ich leider nicht, nicht mal, ob es heute noch bei Menschenfrauen hilft.......

Zitat:
lass mir die Illusion, dass wenigstens "unsere" Tauben treu sind.

O.k., mach ich glatt Lachen



ups... "Treuetester" bieten sich ja als Lockobjekt an... Lachen daran hatte ich wirklich nicht gedacht.

Also taenzerisch bin ich unbegabt, kann sein, dass ich zufaellig den Balztanz einer bestimmten Vogelart zufaellig gut imitiere...

#97:  Autor: Reza BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 14:01
    —
ateyim hat folgendes geschrieben:


ups... "Treuetester" bieten sich ja als Lockobjekt an... Lachen daran hatte ich wirklich nicht gedacht.

Also taenzerisch bin ich unbegabt, kann sein, dass ich zufaellig den Balztanz einer bestimmten Vogelart zufaellig gut imitiere...


Hoffentlich nicht den "Ententanz" Auf den Arm nehmen

#98:  Autor: Celsus-2006Wohnort: Süddeutschland BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 14:04
    —
Unsere Biologie-Lehrerin kannte leider nicht viele Arten, aber sie war immer gut zu Vögeln.

#99:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 14:04
    —
Reza hat folgendes geschrieben:


Wie es ist, wenn Menschen den Balztanz des Auerhahns nachahmen, das weiß ich ja (Schuhplatteln), ob das bei der Auerhenne wirkt, das weiß ich leider nicht, nicht mal, ob es heute noch bei Menschenfrauen hilft.......


Also wenn du mich fragst: No way. Für Schuhplattler gilt: Pömpelkuß oder passt der besser? Nix Küßchen

#100:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 14:32
    —
Reza hat folgendes geschrieben:
Entschuldigung, dass ich an deine Rührung rühre, aber sind sie wirklich sexuell treu?
Die anderen Tauben sind das nämlich nicht, das dachte man ja lange.
Die leben zwar tatsächlich lebenslang zusammen, aber sie springen doch gern und nicht selten ein wenig zur Seite, wie man nun weiß.

Wird darum der Heilige Geist als Taube dargestellt? Wer weiß, wieviel Jungfrauen er noch beglückt hat.

#101:  Autor: MaiWohnort: zu Hause BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 14:32
    —
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Schüler kennen fast keine Vögel mehr.


Kramer hat folgendes geschrieben:
Wofür braucht man dieses Wissen denn?


Zitat:
„Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!“
Albert Einstein (1879–1955, Physiker)
http://zitate.net/autoren/albert%20einstein/zitate.html


Mich erinnern Vögel an Phantasie und die Phantasie an Vögel.
Vögel und Phantasie könnte man als Verwandte betrachten.

Wenn ich z.B. die Leichtigkeit und Eleganz einer Möwe im Fliegen sehe: was für ein Wunderwerk der Natur.
Welche Schwerfälligkeit dagegen mancher Menschen ...

Der Mensch könnte die Schönheit und Beweglichkeit der Vögel zur Kenntnis nehmen und sich anregen lassen
Schönheit, Beweglichkeit, Leichtigkeit und Vielfalt in sein eigenes Leben einzubauen.

Ja - und wer richtig fliegen gelernt hat, fliegt BibelJesusKirche davon! zwinkern

#102:  Autor: Reza BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 14:39
    —
astarte hat folgendes geschrieben:
Reza hat folgendes geschrieben:


Wie es ist, wenn Menschen den Balztanz des Auerhahns nachahmen, das weiß ich ja (Schuhplatteln), ob das bei der Auerhenne wirkt, das weiß ich leider nicht, nicht mal, ob es heute noch bei Menschenfrauen hilft.......


Also wenn du mich fragst: No way. Für Schuhplattler gilt: Pömpelkuß oder passt der besser? Nix Küßchen


Die passen beide gut - aber so ganz unbesehen, möcht ich das grundsätzlich gar nicht behaupten.

Das muss ich dann doch erst mal im Selbstversuch wissenschaftlich überprüfen. Auf den Arm nehmen
Ich glaube, die Volksfeste stehen vor der Tür, wir haben zumindest eine Maidult, letztes Jahr habe ich da was von Volkstanz gelesen, vielleicht wird da ja geplattelt, ich wüsste nämlich nicht, wann ich zuletzt einen Live Plattler gesehen habe, ich hab schon, aber das muss so ca. 500 Jahre her sein. Lachen

#103:  Autor: Reza BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 14:42
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:

Wird darum der Heilige Geist als Taube dargestellt? Wer weiß, wieviel Jungfrauen er noch beglückt hat.


Ganz so ist es nicht, aber die Spur ist nicht völlig kalt.

#104:  Autor: Tassilo BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 14:48
    —
Reza hat folgendes geschrieben:
Das muss ich dann doch erst mal im Selbstversuch wissenschaftlich überprüfen. Auf den Arm nehmen
Ich glaube, die Volksfeste stehen vor der Tür, wir haben zumindest eine Maidult, letztes Jahr habe ich da was von Volkstanz gelesen, vielleicht wird da ja geplattelt, ich wüsste nämlich nicht, wann ich zuletzt einen Live Plattler gesehen habe, ich hab schon, aber das muss so ca. 500 Jahre her sein. Lachen

http://www.trachtenverein-regenstauf.de/termine/termine.htm
Termine (Auswahl):
17.05.2008 20:00 Plattler- und Volkstanzprobe Vereinslokal Metzgerwirt
26.07.2008 19:30 Vereinsabend mit Plattler- und Volkstanzprobe Vereinslokal Metzgerwirt

#105:  Autor: Reza BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 15:07
    —
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Reza hat folgendes geschrieben:
Das muss ich dann doch erst mal im Selbstversuch wissenschaftlich überprüfen. Auf den Arm nehmen
Ich glaube, die Volksfeste stehen vor der Tür, wir haben zumindest eine Maidult, letztes Jahr habe ich da was von Volkstanz gelesen, vielleicht wird da ja geplattelt, ich wüsste nämlich nicht, wann ich zuletzt einen Live Plattler gesehen habe, ich hab schon, aber das muss so ca. 500 Jahre her sein. Lachen

http://www.trachtenverein-regenstauf.de/termine/termine.htm
Termine (Auswahl):
17.05.2008 20:00 Plattler- und Volkstanzprobe Vereinslokal Metzgerwirt
26.07.2008 19:30 Vereinsabend mit Plattler- und Volkstanzprobe Vereinslokal Metzgerwirt


Oh, danke, das ist ja ein Service!
Na denn, nix wie hin, Lachen

#106:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 15:58
    —
Reza hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Reza hat folgendes geschrieben:


Wie es ist, wenn Menschen den Balztanz des Auerhahns nachahmen, das weiß ich ja (Schuhplatteln), ob das bei der Auerhenne wirkt, das weiß ich leider nicht, nicht mal, ob es heute noch bei Menschenfrauen hilft.......


Also wenn du mich fragst: No way. Für Schuhplattler gilt: Pömpelkuß oder passt der besser? Nix Küßchen


Die passen beide gut - aber so ganz unbesehen, möcht ich das grundsätzlich gar nicht behaupten.

Das muss ich dann doch erst mal im Selbstversuch wissenschaftlich überprüfen. Auf den Arm nehmen
Ich glaube, die Volksfeste stehen vor der Tür, wir haben zumindest eine Maidult, letztes Jahr habe ich da was von Volkstanz gelesen, vielleicht wird da ja geplattelt, ich wüsste nämlich nicht, wann ich zuletzt einen Live Plattler gesehen habe, ich hab schon, aber das muss so ca. 500 Jahre her sein. Lachen


Die hiesigen üben gegenüber. *heul* Aber ich schau nicht hin. nichts sehen, nichts hören, nichts sagen

#107:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 18:44
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
Wofür braucht man dieses Wissen denn?


wofür braucht man überhaupt Wissen?

#108:  Autor: durial BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 19:46
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Wofür braucht man dieses Wissen denn?


wofür braucht man überhaupt Wissen?


Wenn es nützlich, also von praktischem Wert ist.

Ich sehe auch keinen Sinn darin, an sich zu wissen, wie mal jemand einen Vogel benannte. Da könnte man genauso gut verlangen, alle Sterne und Sternbilder bei ihren Bezeichnungen zu kennen - aber was nützt das?
Das fällt für mich eindeutig in die Kategorie "sinnloses Wissen".

(im Übrigen kenne ich ziemlich viele Sternbilder mit Namen und die Vögel kenne ich auch alle bis auf zwei - also die Namen sowieso alle, nur bei zweien weiß ich nicht auf Anhieb, wie die aussehen; ich will jedenfalls nicht mein Nichtwissen rechtfertigen^^).

#109:  Autor: Rasmus BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 20:34
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Wofür braucht man dieses Wissen denn?


wofür braucht man überhaupt Wissen?


Das meiste davon, weil es einem nützt. Weil man damit Dinge tun oder erreichen kann, die man ohne das Wissen nicht hinkriegen würde, und von denen man in irgendeiner Art und Weise profitiert.

Bei den meisten Leuten hat es keine direkte Vorteile, wenn sie eine Amsel von einem Rotkehlchen unterscheiden können - es mutet also etwas albern an, dieses Wissen von anderen zu verlangen oder für notwendig zu halten.

Jemand kennt den Unterschied, und es macht ihm Freude, ein Rotkehlchen als solches zu erkennen? Klasse, wirklich! Geht mir aber am Arsch vorbei. Es gibt für mich präzise zwei Arten von Vögeln: Solche die einen grausamen, qualvollen Tod verdienen und solche die nicht vor 7:30 Uhr in Hörweite meines Schlafzimmers rumlärmen. (Und den Reiher der die Kois aus dem Gartenteich meiner Eltern fischt. Den finde ich cool - jedenfalls um Klassen cooler als die blöden Goldfische. Oder Heringe oder Haie oder was auch immer. Geht mir ebenfalls am Arsch vorbei.)

#110:  Autor: Peter H. BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 20:40
    —
frustrierte Äußerungen! Mit den Augen rollen

#111:  Autor: Rasmus BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 21:07
    —
Peter H. hat folgendes geschrieben:
frustrierte Äußerungen! Mit den Augen rollen


Nein, frustrieren tut mich eher der Schrott den Du hier am laufenden Band postet; das war eine recht nüchternde Erklärung meinerseits.

#112:  Autor: SanneWohnort: Nordschland BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 21:16
    —
Rasmus hat folgendes geschrieben:
Es gibt für mich präzise zwei Arten von Vögeln: Solche die einen grausamen, qualvollen Tod verdienen und solche die nicht vor 7:30 Uhr in Hörweite meines Schlafzimmers rumlärmen.

du bist nicht gut zu Vögeln Nein

#113:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 21:22
    —
Rasmus hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Wofür braucht man dieses Wissen denn?


wofür braucht man überhaupt Wissen?


Das meiste davon, weil es einem nützt. Weil man damit Dinge tun oder erreichen kann, die man ohne das Wissen nicht hinkriegen würde, und von denen man in irgendeiner Art und Weise profitiert.

Bei den meisten Leuten hat es keine direkte Vorteile, wenn sie eine Amsel von einem Rotkehlchen unterscheiden können - es mutet also etwas albern an, dieses Wissen von anderen zu verlangen oder für notwendig zu halten.........

Ich meine ja, das schon mal beantwortet zu haben:

Wir leben in einer Welt mit demokratischen Strukturen. Das heißt, dass Du an den Entscheidungen, was aus dieser Welt wird, beteiligt bist.

Gleichzeitig wächst unsere Macht, unsere Umgebung und damit unsere eigenen Lebensgrundlagen zu zerstören, immer weiter. Das Kennen der Vielfalt und der Schönheit dieser Vielfalt ist zwar keine Versicherung gegen ökologische Dummheit aber es macht sensibler für das Problem, das wir für uns selbst darstellen.

Was ist so unverständlich an diesem Gedanken?

fwo

#114:  Autor: Rasmus BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 22:39
    —
Sanne hat folgendes geschrieben:
Rasmus hat folgendes geschrieben:
Es gibt für mich präzise zwei Arten von Vögeln: Solche die einen grausamen, qualvollen Tod verdienen und solche die nicht vor 7:30 Uhr in Hörweite meines Schlafzimmers rumlärmen.

du bist nicht gut zu Vögeln Nein


Ich bin viel zu gut zu Vögeln zwinkern

Ich wäre noch viel, viel besser zu Vögeln, wenn die dämlichsen Viecher mich mal ausschlafen ließen. :huhahah:

#115:  Autor: Rasmus BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 22:42
    —
fwohlgemuth hat folgendes geschrieben:
Was ist so unverständlich an diesem Gedanken?


Ich muss nicht wissen, wie die Vögel heißen, bloß um mich an ihrer Vielfalt erfreuen zu können.

Wer kennt den Vogelpark Walsrode? Bin ich in der Schule - vor Ewigkeiten - mal gewesen. War schon toll. Mir ist damals wie heute aber völlig egla egal gewesen, wie die Vögel geheißen haben.

Und die Vögel vor meinem Fenster würde ich nicht ein Stück mehr mögen, wenn ich wüsste welche das sind.

So oder so ändert das also nichts.

#116:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 23:28
    —
Rasmus hat folgendes geschrieben:
.....Und die Vögel vor meinem Fenster würde ich nicht ein Stück mehr mögen, wenn ich wüsste welche das sind.

So oder so ändert das also nichts.

Das bezweifle ich. Die Beschäftigung mit etwas erzeugt eine Beziehung, die ohne die Beschäftigung nicht existiert. Und eine veränderte Wahrnehmung.
Dem, dem alles egal ist, sind alle Gegenüber gleich. Ein Gesicht bekommen die erst, wenn er sich mit ihnen beschäftigt. Das bedeutet, erst die Beschäftigung mit dem Gegenüber befähigt dich, Unterschiede festzustellen. Und erst die Möglichkeit, Unterschiede zu erkennen, ermöglicht es dir Veränderungen zu erkennen. Ich weiß, welche Arten ich heute seltener sehe, weil ich ein paar mehr Unterscheidungen kenne als nur die in Adler(groß), Spatz(klein), Papagei(bunt) und Möwe(weiß).

Diese Sensibilität zu erwerben, gehört für mich zu meiner Verantwortung für die bzw. gegenüber der Welt. Oder direkter: gegenüber meinen Kindern - und meiner eigenen Zukunft.

fwo

#117:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 08:54
    —
Nach dem Gesang kann ich nur Amsel und Nachtigall unterscheiden. In Südfrankreich im Tal des Gardon singen die Nachtigallen am hellen Mittag. Das "Stumpfsinnlied" hat also unrecht:
„Den süßen Schall
der Nachtigall
den hört man immer nur nächtlich.
Wär's anders der Fall,
wär's 'ne Tagigall,
und der Stumpfsinn wäre beträchtlich.“

Dort habe ich auch einen Wiedehopf live gesehen. Diesen komischen Vogel gibt es also wirklich, kaum zu glauben.
Lustig war es in Wien vor einem Restaurant. Da kamen die Spatzen auf die Tische geflattert und klauten sich was vom Teller.

#118:  Autor: Peter H. BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 09:16
    —
Rasmus hat folgendes geschrieben:
Peter H. hat folgendes geschrieben:
frustrierte Äußerungen! Mit den Augen rollen


Nein, frustrieren tut mich eher der Schrott den Du hier am laufenden Band postet; das war eine recht nüchternde Erklärung meinerseits.


armer Dummkopf! Lachen

P.S. deine Ansichten über Vögel haben grade mal nen Nullwert.

#119:  Autor: Ralf Rudolfy BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 09:18
    —
Rasmus hat folgendes geschrieben:
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, daß ich oder jemand anderes mal Schaden erleiden sollte, wenn ich ein Rotkehlchen nicht von einer Ente unterscheiden kann.

Daß diese Kenntnis geeignet sein sollte, einen konkreten Schaden abzuwenden, hat ja nun auch wirklich niemand behauptet.

#120:  Autor: AszWohnort: Berlin BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 09:18
    —
Ich will sowieso ganz viel Wissen (haben). Denn schon als kleinstes Kind einer ziemlich großen Familie mit einer fiesen nächsthöheren Schwester habe ich festgestellt, Wissen ist der einzige Besitz, den mir tatsächlich keine/r wegnehmen kann.

Ansonsten schließe ich mich fwohlgemut an.

@Ahriman - zu dem Problem der tagaktiven Nachtigall habe ich mal was in einem Buch gelesen. Da fragte jemensch auch, warum der Vogel Nachtigall heißt, wo der doch auch am Tage singt.
Die Antwort lautete sinngemäß so, daß die Nachtigall aber der einzige Vogel ist, der auch nachts singt (was in einigen Gegenden nicht ganz stimmt, da gibt es auch noch andere Vögel, die sich nachts bemerkbar machen) und dieser Gesang dann ganz besonders auffällt, weil alles rundum still ist. Aus diesem Grunde singt die Nachtigall eben auch (!) nachts.
Die Nachtigall vor meinem Bürofenster ist heute auch sehr gut drauf. Cool

Hexe

#121:  Autor: Ralf Rudolfy BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 09:26
    —
Konstrukt hat folgendes geschrieben:
Mein Favorit ist die Elster.


"Krieg der Elster, dem Skinhead der Lüfte"

Zitat:
Die Elster ist der Skinhead unter den Vögeln. Ihr einziges Ziel ist Monokultur, das Umbringen und Vertreiben von allem, was nicht Elster ist. Schwarz-weiß ist die Elster - wie ein Springerstiefel, in den ein weißer Schnürsenkel eingezogen wird, um die miesestmögliche aller Gesinnung zu zeigen, das Nazigebrüll von der weißen Herrenrasse. Exakt solch ein Drecksvogel ist die Elster.

#122:  Autor: Ralf Rudolfy BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 09:31
    —
Reza hat folgendes geschrieben:
Surata hat folgendes geschrieben:



So viele Vogelarten gibt es in der Stadt nun auch nicht zwinkern


Also täusch dich da mal nicht.
Mitten in Gelsenkirchen-City, was sich da alles auf meiner Terrasse (direkt dahinter war zwar der Stadtgarten, trotzdem, der Pott ist ja schon länger zugesiedelt) tummelte, das war erstaunlich, eine Artenvielfalt, da träum ich jetzt, in Bayern, fast am Stadtrand von.
Und richtig auf dem Land, das kam da auch nicht ran- an GE

Hab auch gerade neulich nich ohne Erstaunen gelesen, daß hierzulande in den Randgebieten der Großstädte die größte Artenvielfalt herrscht -- weit mehr als auf dem Land.

#123:  Autor: Agnost BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 09:37
    —
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Reza hat folgendes geschrieben:
Surata hat folgendes geschrieben:



So viele Vogelarten gibt es in der Stadt nun auch nicht zwinkern


Also täusch dich da mal nicht.
Mitten in Gelsenkirchen-City, was sich da alles auf meiner Terrasse (direkt dahinter war zwar der Stadtgarten, trotzdem, der Pott ist ja schon länger zugesiedelt) tummelte, das war erstaunlich, eine Artenvielfalt, da träum ich jetzt, in Bayern, fast am Stadtrand von.
Und richtig auf dem Land, das kam da auch nicht ran- an GE

Hab auch gerade neulich nich ohne Erstaunen gelesen, daß hierzulande in den Randgebieten der Großstädte die größte Artenvielfalt herrscht -- weit mehr als auf dem Land.


Vögel sind Kulturfolger.

Wo es am meisten Fressen gibt, wird am besten gevögelt.

Agnost

#124:  Autor: Peter H. BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 09:46
    —
Eine Menge Greifvögel haben sich mittlerweile in den Städten eingenistet, so z.B. der Turmfalke, der recht häufig anzutreffen ist. Aber auch div. Eulenarten, besiedeln die Parks und Friedhöfe urbaner Regionen.

#125:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 09:46
    —
Agnost hat folgendes geschrieben:
........
Vögel sind Kulturfolger.

Wo es am meisten Fressen gibt, wird am besten gevögelt.

Agnost

Ich würd es etwas anders beschreiben:

Die Randgebiete (Speckgürtel) der Großstädte enthalten relativ große private Gartenflächen, die bei langsam abnehmendem Chemieverbrauch in Privatgärten inzwischen eine Vielfalt haben, die größer ist als die der landwirtschaftlichen Steppen (Steppe = artenarme Gesellschaft). Dementsprechend steigt hier auch die Vielfalt bei den Vögeln. Kulturfolger im eigentlichen Sinn sind nur wenige davon.

fwo

#126:  Autor: homo sapiensWohnort: Erde BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 10:26
    —
Ich kenne alle!
Beim Gimpel musste ich googlen!

Dieser ist mir allerdings als Dompfaff geläufig!

#127:  Autor: Agnost BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 10:26
    —
fwohlgemuth hat folgendes geschrieben:
Agnost hat folgendes geschrieben:
........
Vögel sind Kulturfolger.

Wo es am meisten Fressen gibt, wird am besten gevögelt.

Agnost

Ich würd es etwas anders beschreiben:

Die Randgebiete (Speckgürtel) der Großstädte enthalten relativ große private Gartenflächen, die bei langsam abnehmendem Chemieverbrauch in Privatgärten inzwischen eine Vielfalt haben, die größer ist als die der landwirtschaftlichen Steppen (Steppe = artenarme Gesellschaft). Dementsprechend steigt hier auch die Vielfalt bei den Vögeln. Kulturfolger im eigentlichen Sinn sind nur wenige davon.

fwo


Beide Theorien können problemlos stimmig nebeneinander wirken, also auch zusammenwirken.

Dazu kommt noch, das Agglomeratisten sich an jeder Form von "urwüchsiger" Natur lustvoll delektieren. Und darum noch so gerne Füchse, Marder, Amseln und Greifvögel in ihrer Umgebung "unterstützen".

Agnost

#128:  Autor: TelliamedWohnort: Wanderer zwischen den Welten BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 10:53
    —
@Homo sapiens


Zitat:
Ich kenne alle!
Beim Gimpel musste ich googlen!

Dieser ist mir allerdings als Dompfaff geläufig!


Meine Großmutter sang immer vor sich hin, als sie weit über 80 Jahre alt war: "... und der Dompfaff, der hat uns getraut ..." Smilie Wobei sie Freigeistin war, nichts mit Kirche und Religion am Hut hatte und eher eine Vogelhochzeit in (Gottes) freier Natur meinte.

Meine Mutter hat sich dann vor allem um meine ornithologische Ausbildung gekümmert, so daß ich alle in der Umfrage benannten Vögel kennengelernt habe. Wenn es allerdings um den Gesang Pfeifen oder gar um das Gelege geht, bin ich mir bei einigen Arten nicht mehr so sicher.
Gerade jetzt legen ja die Nachtigallen voll los, die hört man immer heraus.

Im FGH ist sowieso eine große Neigung zu Vögeln zu verspüren, häufig geht es auch in anderen Threads um Greifvögel oder Elstern und die anderen Rabenvögel. Andere Tierarten werden irgendwie für weniger interessant empfunden, Käfer oder Schmetterlinge z.B.
Diejenigen, die diese Tierchen in Spiritus einlegen oder mit Nadeln aufspießen erscheinen mir als ebenso merkwürdige Vertreter der Spezies Homo sapiens, wie die, die sich Waldvögel in einem Käfig ins Zimmer stellen. Was ja auch verboten ist.

Sowohl mit meiner Mutter als auch in der Schule bin ich mit den Bestimmungsbüchern von Werner Rothmaler in die Natur losgezogen. Pflanzen und Tiere wurden anhand ihrer äußeren Merkmale bestimmt, was bei einigen Pflanzenarten recht lange dauern konnte.

Was die jüngeren Vertreter in der Umgebung betrifft, da ist alles zu spät: "Irgendso'n Vogel eben ..." Mit den Augen rollen

#129:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 11:09
    —
Telliamed hat folgendes geschrieben:
.....
Sowohl mit meiner Mutter als auch in der Schule bin ich mit den Bestimmungsbüchern von Werner Rothmaler in die Natur losgezogen. Pflanzen und Tiere wurden anhand ihrer äußeren Merkmale bestimmt, was bei einigen Pflanzenarten recht lange dauern konnte......

Na, ich hoffe, Du hast nicht versucht, die Vogel mit dem Rothmaler zu bestimmen Sehr glücklich
Oder mit dem Brohmer Cool

(Für die Nicht-Ornis: Der Rothmaler ist ein "Bestimmungsbuch" für Pflanzen - eigentlich eine Reihe, der Brohmer eines für Tiere. Wer allerdings Vögel nach dem Brohmer bestimmen will, muss sie dafür in die Hand nehmen. Es soll schon Ornis gegeben haben, die zu diesem Zweck zur Bestimmung unbekannter Vögel ein Luftgewehr dabei hatten. Außerdem hatten sie dadurch auch immer einen echten Beleg für seltenen Sichtungen.)

fwo

#130:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 13:17
    —
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Rasmus hat folgendes geschrieben:
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, daß ich oder jemand anderes mal Schaden erleiden sollte, wenn ich ein Rotkehlchen nicht von einer Ente unterscheiden kann.

Daß diese Kenntnis geeignet sein sollte, einen konkreten Schaden abzuwenden, hat ja nun auch wirklich niemand behauptet.

Na, den Unterschied merkst du spätestens dann, wenn du sie in den Bratofen schieben willst.

#131:  Autor: TelliamedWohnort: Wanderer zwischen den Welten BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 13:35
    —
@Ahriman

Zitat:
Na, den Unterschied merkst du spätestens dann, wenn du sie in den Bratofen schieben willst.

Lachen Mr. Green

Der Thread kommt immer mehr in Fahrt! Die Umfrage weist allerdings einige technische Probleme auf; wenn man alle Vögel einzeln anklicken will, die man kennt, klappt es irgendwie nicht.
Zusammen mit den Debatten über die Rabenvögel und den Greifvogel werden das ornithologische Wissen und das Wissen über die Unkenntnis erweitert.

#132:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 13:39
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Rasmus hat folgendes geschrieben:
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, daß ich oder jemand anderes mal Schaden erleiden sollte, wenn ich ein Rotkehlchen nicht von einer Ente unterscheiden kann.

Daß diese Kenntnis geeignet sein sollte, einen konkreten Schaden abzuwenden, hat ja nun auch wirklich niemand behauptet.

Na, den Unterschied merkst du spätestens dann, wenn du sie in den Bratofen schieben willst.

Rotkehlchen ist, wenn Du mehr als 1 Dutzend zum Sattwerden brauchst.

Es gibt übrigens ein sehr schönes römisches Kobuch zu diesem Thema. Da gibt es z.B. ein Rezept für Nachtigallenzungen.

fwo

#133:  Autor: MisterfritzWohnort: badisch sibirien BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 19:45
    —
jdf hat folgendes geschrieben:
Wraith hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Aber ich denke dabei an die Donau.

Ohnmacht

Ich auch.

Ihr seid plöd!
ich denke bei möwen auch immer ans meer oder an den hamburger hafen zwinkern
auch wenn man gewissen möwenarten auch im binnenland sieht, sind es doch für mich eher bewohner der küste.

#134:  Autor: MisterfritzWohnort: badisch sibirien BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 19:58
    —
ateyim hat folgendes geschrieben:
Heizölrückstoßabdämpfung hat folgendes geschrieben:
Wraith hat folgendes geschrieben:
Wieso ich aber jedes Jahr 2-4 Gedichte auswendiglernen sollte verstehe ich heute immer noch nicht.


Vielleicht zum trainieren des Kurzzeitgedächtnis? Schulterzucken


wobei es bei mir im Fall von Gedichten, tatsaechlich nur das Kurzzeitgedaechtnis war... wenn ich sehe, wie vor allem aeltere Menschen heute noch Gedichte und Lieder aus ihrer Schulzeit beherrschen, staune ich nicht schlecht. Geschockt

gedichte auswendig lernen fand ich auch ätzend - schlimmer allerdings war dann das aufsagen vor der gesamten klasse *horror*.
wenn es damals schon vertonte gedicht-klassiker wie den "zauberlehrling" von achim reichel gegeben hätte, ich hätte das gedicht an einem nachmittag gelernt zwinkern

#135:  Autor: Reza BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 20:36
    —
Rasmus hat folgendes geschrieben:
Den finde ich cool - jedenfalls um Klassen cooler als die blöden Goldfische. Oder Heringe oder Haie oder was auch immer. Geht mir ebenfalls am Arsch vorbei.)


Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Daß diese Kenntnis geeignet sein sollte, einen konkreten Schaden abzuwenden, hat ja nun auch wirklich niemand behauptet.


Du tümpelst im Meer so dröge vor dich hin, das Schiff neben dir schaukelt sanft auf den Wellen, da kommt ein großer, großer weißer Fisch...................

Du kennst natürlich nur Flipper, und freust dich...........

#136:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 09.05.2008, 22:27
    —
Zitat:
gedichte auswendig lernen fand ich auch ätzend

Mein alter Herr hat mich mal Schillers Taucher auswendig lernen lassen. Das trage ich ihm übers Grab hinaus noch nach. Die Quälerei, meine ich. Die Ballade ist wunderschön, aber das kann doch ein Zwölfjähriger in der Regel nicht erkennen und erfassen. Einen einzigen Vers davon habe ich noch im Kopf:
Und es wallet und siedet und brauset und zischt
wie wenn Wasser mit Feuer sich mengt.
Bis zum Himmel sprützet der dampfende Gicht
und Flut auf Flut sich ohn' Ende drängt,
und will sich nimmer erschöpfen und leeren,
als wolle das Meer noch ein Meer gebären.

Schön, nicht?
Wir Schuljungs hatten eine Kurzfassung: "Gluck, gluck, weg war er."

#137:  Autor: Tassilo BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 11:31
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Bis zum Himmel sprützet der dampfende Gicht

Freudscher Verschreiber?

#138:  Autor: nocquae BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 12:20
    —
Sanne hat folgendes geschrieben:
Ich kenn die alle. Das gibt die Umfragetechnik aber nicht her.


Nordseekrabbe hat folgendes geschrieben:
Sanne hat folgendes geschrieben:
Ich kenn die alle. Das gibt die Umfragetechnik aber nicht her.


Ich auch. Geht mir auch so.


Layla hat folgendes geschrieben:
hm, ich kenne die auch alle und meine Kids auch Am Kopf kratzen


Meint ihr drei (und die 20 anderen, die mit "kenne ich alle" geantwortet haben) damit "ich habe die Namen schonmal gehört" oder "ich kann diese zwölf Namen zwölf verschiedenen Fotos fehlerfrei zuordnen"?

#139:  Autor: WraithWohnort: Regensburg BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 13:19
    —
NOCQUAE hat folgendes geschrieben:
Sanne hat folgendes geschrieben:
Ich kenn die alle. Das gibt die Umfragetechnik aber nicht her.


Nordseekrabbe hat folgendes geschrieben:
Sanne hat folgendes geschrieben:
Ich kenn die alle. Das gibt die Umfragetechnik aber nicht her.


Ich auch. Geht mir auch so.


Layla hat folgendes geschrieben:
hm, ich kenne die auch alle und meine Kids auch Am Kopf kratzen


Meint ihr drei (und die 20 anderen, die mit "kenne ich alle" geantwortet haben) damit "ich habe die Namen schonmal gehört" oder "ich kann diese zwölf Namen zwölf verschiedenen Fotos fehlerfrei zuordnen"?

Also ich meinte damit eindeutig "ich kann diese zwölf Namen zwölf verschiedenen Fotos fehlerfrei zuordnen".

#140:  Autor: Tassilo BeitragVerfasst am: 10.05.2008, 13:23
    —
Mich würde ja auch interessieren, wie es mit den häufigsten Bäumen aussieht. Ich kann zwar eine Platane von einer Birke unterscheiden und eine Kastanie von einer Eiche oder Linde, viel mehr Bäume kann ich aber nicht zuordnen.

#141:  Autor: TelliamedWohnort: Wanderer zwischen den Welten BeitragVerfasst am: 26.03.2010, 11:17
    —
Also krähenmäßig ist hier ungeheuer etwas los, wohl noch mehr als in früheren Jahren. Die Saatkrähen suchen neue Bäume für ihre Kolonien und unterhalten eine lautstarke Kommunikation.

Vor einem Jahr ist zwar das Wasserbauamt angerückt und ließ die Krähennester auf der einen Seite eines vier Meter breiten Wassergrabens beseitigen, für den es zuständig war. Die andere Seite jedoch untersteht den Stadtwerken, und dort wurden die Nester nicht angerührt. Die Krähen marschierten bzw. flatterten also über dieses Wasserhindernis und vermehrten sich zu beiden Seiten des Grabens wie eh und je.
In der deutschen Geschichte ist das gar nicht so selten. Im Brandenburgischen gibt es ein Dorf, da ging die preußisch-sächsische Grenze quer durch die Dorfkneipe. Ein Deserteur aus Potsdam brauchte bloß über die Linie zu hüpfen und war schon in Sachsen in Sicherheit, bloß der Tresen war jetzt Ausland.

Zurück zu den Krähen. Jetzt lese ich, dass die Saatkrähen aus Osteuropa herüberkommen!
http://www.vogelarten.de/arten/Saatkraehe/saatkraehe.shtml

Ob ihr Kolonieverhalten auf den Kollektivismus in den ehemaligen Ostblockstaaten zurückzuführen ist? Geschockt Bei Rabenkrähe und Nebelkrähe sind jedenfalls derartige große Kolonien nicht zu verzeichnen. Die Autoren des Artikels über die Saatkrähe sehen die Vorteile der Geselligkeit und dieser Kommunikation (die Anwohner dafür schon weniger, deren männlicher Teil Schrotflintenphantasien entwickelt), aber warum ist das nur bei den Saatkrähen so?

Was die Wildgänse betrifft, so ist ihr majestätischer Flug in pfeilförmiger Formation zu bewundern. In der Kindheit kannte ich sie nur aus dem Roman von Selma Lagerlöf und lernte dabei so manches nebenbei über die Geographie Schwedens. In Holstein konnte ich sie dann in natura bewundern, wo sie sich zu Hunderten auf einer Wiese versammelten, so dass das Geschnatter schon einen Kilometer weit zu hören war. Aber die Wildgänse machen im Gegensatz zu den Saatkrähen nur Zwischenstation.


Da bei den hiesigen Gewässern auch Enten zu beobachten sind, auch noch eine Frage. Wenn da ein Pärchen miteinander Umgang pflegt, ist es oft so, dass der Erpel mit einer ganz bestimmten Absicht heranrobbt, die nicht schwer zu erraten ist - Männer halt. Und sie hat häufig keinen Bock und fliegt weg. Folgt sie irgendeinem instinktivem inneren Ruf: "Nun ist es genug, die Aussicht auf Brutpflege ist schon gesichert"? Oder "spielen" die beiden nur miteinander und wechseln in Annäherung und Entfernung voneinander ab?

#142:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 26.03.2010, 12:51
    —
Telliamed hat folgendes geschrieben:
.....
Da bei den hiesigen Gewässern auch Enten zu beobachten sind, auch noch eine Frage. Wenn da ein Pärchen miteinander Umgang pflegt, ist es oft so, dass der Erpel mit einer ganz bestimmten Absicht heranrobbt, die nicht schwer zu erraten ist - Männer halt. Und sie hat häufig keinen Bock und fliegt weg. Folgt sie irgendeinem instinktivem inneren Ruf: "Nun ist es genug, die Aussicht auf Brutpflege ist schon gesichert"? Oder "spielen" die beiden nur miteinander und wechseln in Annäherung und Entfernung voneinander ab?

Da war extra für dich bestimmt ein romantisches Pärchen unterwegs, das sich gegenseitig im Spiele neckte..... Ansonsten ist es relativ untypisch, an einer Ente nur einen Erpel kleben zu sehen, meistens sind es mehrere (deshalb auch Reihzeit) und die Flucht ist reine Notwehr, weil die Herren sich nicht benehmen können: Vergewaltigungen sind an der Tagesordnung und es gibt auch Berichte, dass eine Ente dabei zu Tode gekommen ist, dass sie während der Kopulation zu lange unter Wasser gedrückt wurde - die Kerle hatten sie zwischendurch nicht lange genug verschnaufen lassen.

Zu den Krähen: Ich habe schon als Schüler gelernt: Schwarze Vogel heißen Krähen, wenns mehr als 3 sind, Saatkrähen, ansonsten Raben- oder Aaskrähen. Aaskrähen, die so groß sind wie Bussarde, sind Raben und kleine Saatkrähen mit grauem Kopf heißen Dohlen.

Das soziale Leben gibt zwar Sicherheit, braucht aber auch eine Ernährungweise, die die ganze Gruppe trägt, bei der Konkurrenz also unsinnig ist. Es ist also die ökologische Nische, die bei den Saatkrähen ein Gruppenleben ermöglicht und bei den Aaskrähen nicht. Und das obwohl die noch so nahe verwandt sind, dass sie noch fruchtbar bastardisieren können.

fwo

#143:  Autor: BravopunkWohnort: Woanders BeitragVerfasst am: 26.03.2010, 12:54
    —
Ich kenn auch noch alle. Sehr glücklich Könnte sie sogar sofort identifizieren, wenn ich sie sehe. (Mein Vater hat einen Vogelfimmel. zwinkern )

#144:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 26.03.2010, 20:53
    —
Bei der Aufzaehlung der haeufigsten Vogelarten fehlt der Weisskopfseeadler.

#145:  Autor: MeineGitarreBrauchtStromWohnort: Aldi-Nord BeitragVerfasst am: 26.03.2010, 21:09
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bei der Aufzaehlung der haeufigsten Vogelarten fehlt der Weisskopfseeadler.

Aus gutem Grund vielleicht?

#146:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 26.03.2010, 21:31
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bei der Aufzaehlung der haeufigsten Vogelarten fehlt der Weisskopfseeadler.

Jupp. Außerden fehlen von den selteneren der Kaiserspecht und der Dodo, von Moas ganz zu schweigen. Und auch die Pinguine sind als Gruppe stark unterrepresentiert. Auch wünschte ich mir den Vogel Roch.

fwo

#147:  Autor: MisterfritzWohnort: badisch sibirien BeitragVerfasst am: 26.03.2010, 21:33
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bei der Aufzaehlung der haeufigsten Vogelarten fehlt der Weisskopfseeadler.

Jupp. Außerden fehlen von den selteneren der Kaiserspecht und der Dodo, von Moas ganz zu schweigen. Und auch die Pinguine sind als Gruppe stark unterrepresentiert. Auch wünschte ich mir den Vogel Roch.

fwo

und die himmelsziege.

#148:  Autor: Effô TisettiWohnort: 75 BeitragVerfasst am: 26.03.2010, 21:39
    —
Habe gerade beobachtet, wie ein Pinguin im rasanten Sturzflug eine Taube gefangen hat. Cool.

#149:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 26.03.2010, 21:47
    —
Misterfritz hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bei der Aufzaehlung der haeufigsten Vogelarten fehlt der Weisskopfseeadler.

Jupp. Außerden fehlen von den selteneren der Kaiserspecht und der Dodo, von Moas ganz zu schweigen. Und auch die Pinguine sind als Gruppe stark unterrepresentiert. Auch wünschte ich mir den Vogel Roch.

fwo

und die himmelsziege.

Wo sollte dieses Viech denn heute auch leben? Da, wo es früher noch Marschen gab, heißen diese Landstriche heute zwar noch immer so, sind aber alles Äcker.

fwo

#150:  Autor: Effô TisettiWohnort: 75 BeitragVerfasst am: 26.03.2010, 22:20
    —
fwo hat folgendes geschrieben:

Wo sollte dieses Viech denn heute auch leben?


Hier.

#151:  Autor: Ilmor BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 00:50
    —
Ich muss zugeben, ich kann diese Vögel nicht auseinanderhalten, die sehen doch alle gleich aus.
Aber ich finde die Nachricht auch nicht so schockierend, es gibt im Leben wichtigeres, als Vögel unterscheiden zu können.
Also, bevor man Vogelkunde an Schulen unterrichtet, sollte man erstmal für vernünftigen Informatikunterricht sorgen.

#152:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 01:42
    —
Ilmor hat folgendes geschrieben:
Ich muss zugeben, ich kann diese Vögel nicht auseinanderhalten, die sehen doch alle gleich aus.
Aber ich finde die Nachricht auch nicht so schockierend, es gibt im Leben wichtigeres, als Vögel unterscheiden zu können.
Also, bevor man Vogelkunde an Schulen unterrichtet, sollte man erstmal für vernünftigen Informatikunterricht sorgen.

Jo. Vogelkunde ist genug, wenn die Leut einen halben Hahn vonne Currywurst unterscheiden könn' und ansonsten sollte keiner die Schule verlassen, der nicht die FFT in mindestens 4 Assemblern formulieren kann und mindestestens ein relationale Datenbank selbst geschrieben hat. Wahlweise geht auch ein Expertensystem in Prädikatenlogik oder ein Betriebssystem in C++. Dafür verzichten wir auf das Bestücken einer SMD-Platine mit der Lötnadel im Grundkurs.

fwo

#153:  Autor: Rasmus BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 04:56
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Ilmor hat folgendes geschrieben:
Ich muss zugeben, ich kann diese Vögel nicht auseinanderhalten, die sehen doch alle gleich aus.
Aber ich finde die Nachricht auch nicht so schockierend, es gibt im Leben wichtigeres, als Vögel unterscheiden zu können.
Also, bevor man Vogelkunde an Schulen unterrichtet, sollte man erstmal für vernünftigen Informatikunterricht sorgen.

Jo. Vogelkunde ist genug, wenn die Leut einen halben Hahn vonne Currywurst unterscheiden könn' und ansonsten sollte keiner die Schule verlassen, der nicht die FFT in mindestens 4 Assemblern formulieren kann und mindestestens ein relationale Datenbank selbst geschrieben hat. Wahlweise geht auch ein Expertensystem in Prädikatenlogik oder ein Betriebssystem in C++. Dafür verzichten wir auf das Bestücken einer SMD-Platine mit der Lötnadel im Grundkurs.

fwo


Ich war noch nie in einer Situation, wo es mir irgendwas genützt hätte, einen Vogel erkennen zu können.

#154:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 09:42
    —
Rasmus hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Ilmor hat folgendes geschrieben:
Ich muss zugeben, ich kann diese Vögel nicht auseinanderhalten, die sehen doch alle gleich aus.
Aber ich finde die Nachricht auch nicht so schockierend, es gibt im Leben wichtigeres, als Vögel unterscheiden zu können.
Also, bevor man Vogelkunde an Schulen unterrichtet, sollte man erstmal für vernünftigen Informatikunterricht sorgen.

Jo. Vogelkunde ist genug, wenn die Leut einen halben Hahn vonne Currywurst unterscheiden könn' und ansonsten sollte keiner die Schule verlassen, der nicht die FFT in mindestens 4 Assemblern formulieren kann und mindestestens ein relationale Datenbank selbst geschrieben hat. Wahlweise geht auch ein Expertensystem in Prädikatenlogik oder ein Betriebssystem in C++. Dafür verzichten wir auf das Bestücken einer SMD-Platine mit der Lötnadel im Grundkurs.

fwo


Ich war noch nie in einer Situation, wo es mir irgendwas genützt hätte, einen Vogel erkennen zu können.

Eine ganz normale ist z.B. beim Wildern. Es gibt einige, die überhaupt nicht schmecken. zwinkern

Ansonsten bedeutet es einfach auch Lebensqualität - nicht, weil Du dir das als Bildung anrechnen kannst, sondern weil das Leben nur vielfältiger sein kann, wenn du die vorhandene Vielfalt auch erkennen kannst.

fwo

#155:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 11:53
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Rasmus hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Ilmor hat folgendes geschrieben:
Ich muss zugeben, ich kann diese Vögel nicht auseinanderhalten, die sehen doch alle gleich aus.
Aber ich finde die Nachricht auch nicht so schockierend, es gibt im Leben wichtigeres, als Vögel unterscheiden zu können.
Also, bevor man Vogelkunde an Schulen unterrichtet, sollte man erstmal für vernünftigen Informatikunterricht sorgen.

Jo. Vogelkunde ist genug, wenn die Leut einen halben Hahn vonne Currywurst unterscheiden könn' und ansonsten sollte keiner die Schule verlassen, der nicht die FFT in mindestens 4 Assemblern formulieren kann und mindestestens ein relationale Datenbank selbst geschrieben hat. Wahlweise geht auch ein Expertensystem in Prädikatenlogik oder ein Betriebssystem in C++. Dafür verzichten wir auf das Bestücken einer SMD-Platine mit der Lötnadel im Grundkurs.

fwo


Ich war noch nie in einer Situation, wo es mir irgendwas genützt hätte, einen Vogel erkennen zu können.

Eine ganz normale ist z.B. beim Wildern. Es gibt einige, die überhaupt nicht schmecken. zwinkern

Ansonsten bedeutet es einfach auch Lebensqualität - nicht, weil Du dir das als Bildung anrechnen kannst, sondern weil das Leben nur vielfältiger sein kann, wenn du die vorhandene Vielfalt auch erkennen kannst.

fwo


Ich kann die vorhandene Vielfalt aber auch erkennen und abspeichern unter "lästige Flugratte, dicker schwarzer Krächzer, Vogel mit Hakennase der Sturzflug macht und Beute greift" ohne dass ich die offiziellen Bezeichnungen der Viecher auswendig weiss.

#156:  Autor: Ilmor BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 12:04
    —
fwo hat folgendes geschrieben:

Jo. Vogelkunde ist genug, wenn die Leut einen halben Hahn vonne Currywurst unterscheiden könn' und ansonsten sollte keiner die Schule verlassen, der nicht die FFT in mindestens 4 Assemblern formulieren kann und mindestestens ein relationale Datenbank selbst geschrieben hat. Wahlweise geht auch ein Expertensystem in Prädikatenlogik oder ein Betriebssystem in C++. Dafür verzichten wir auf das Bestücken einer SMD-Platine mit der Lötnadel im Grundkurs.

fwo


Also, ich studiere ja jetzt Mathematik, mit Nebenfach Informatik, und mir hätte es schon was genützt, wenn ich in der Schule auch mal ansatzweise was vom Programmieren gehört hätte.
Ansonsten erscheint mir Vogelkunde als Hobby, das ich zwar jedem Interessierten gönne, es aber nicht einsehe, warum dieses Hobby durch Steuergelder finanziert Kindern in der Schule nähergebracht werden soll.

#157:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 12:06
    —
Noseman hat folgendes geschrieben:
......
Ich kann die vorhandene Vielfalt aber auch erkennen und abspeichern unter "lästige Flugratte, dicker schwarzer Krächzer, Vogel mit Hakennase der Sturzflug macht und Beute greift" ohne dass ich die offiziellen Bezeichnungen der Viecher auswendig weiss.

Ich geb' ja zu, dass das keine Einfalt mehr ist - aber Vielfalt stelle ich mir etwas anders vor. Und ich spüre da eine gewisse Abwehr und Aggressivität, also gar keine guten Vibrations, sondern gaanz gaanz negative Gefühle. Und das nennest Du Lebensqualität? Lachen

fwo

#158:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 12:10
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Und ich spüre da eine gewisse Abwehr und Aggressivität, also gar keine guten Vibrations, sondern gaanz gaanz negative Gefühle.


Das stimmt schon, aber das liegt ganz aktuell daran, dass ich gestern wegen so einer saudämlichen Taube fast verunfallt wäre, und das kann ich mir momentan echt nicht leisten.

Zu meinen Jugendzeiten, so 70er und 80er sind die Flatterviecher abgehauen, sobald man in Sichtweite kam. Heutzutage hauen die erst etwa 3 Stunden, nachdem man sie längst überfahren hat ab.

Wozu soll ich da deren beschissene Namen lernen? Die kann mir doch der zuständige Pathologe anschließend sagen. Motzen

#159:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 12:14
    —
Ilmor hat folgendes geschrieben:
.....
Also, ich studiere ja jetzt Mathematik, mit Nebenfach Informatik, und mir hätte es schon was genützt, wenn ich in der Schule auch mal ansatzweise was vom Programmieren gehört hätte.
Ansonsten erscheint mir Vogelkunde als Hobby, das ich zwar jedem Interessierten gönne, es aber nicht einsehe, warum dieses Hobby durch Steuergelder finanziert Kindern in der Schule nähergebracht werden soll.

Nach deiner Berufswahl ist alles andere, was Du bis dahin gelernt hast, bestenfalls als Hobby zu gebrauchen, wenn Du es von diesen Standpunkt aus betrachten. Und was ist mit jemand, der Als Planer in die Landschaftsdpflege geht (Um keinen Biologen zu nehmen)? Für den ist die Vogelwelt immer noch wichtiger als dein doofes Hobby Mathematik.

Ich halte das für eine etwas enge Sicht der Bildung unds bin tatsächlich noch ein Fan des humboldtschen Bildungsideals. Schule soll Menschen bilden und nicht primär Training für spätere Funktionsträger sein.

fwo

#160:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 12:20
    —
Noseman hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Und ich spüre da eine gewisse Abwehr und Aggressivität, also gar keine guten Vibrations, sondern gaanz gaanz negative Gefühle.


Das stimmt schon, aber das liegt ganz aktuell daran, dass ich gestern wegen so einer saudämlichen Taube fast verunfallt wäre, und das kann ich mir momentan echt nicht leisten....

Ich hatte davon gelesen. Kleiner Tipp: Die Flugmuskulatur zweier Tauben reicht für eine Paella für zwei Personen. Ich würde also nie für eine Taube bremsen (im Gegenteil) und alles was gefährdet ist, ist nicht aufdringlich, sondern scheu.

fwo

#161:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 12:24
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Ich würde also nie für eine Taube bremsen (im Gegenteil)


Hätte ich Tierhasser auch nicht, aber die war noch so bemerkenswert reaktionsschnell, dass sie mir immerhin voll in die Fresse geflogen wäre, wenn ich nicht rasch gebremst hätte.

#162:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 12:30
    —
fwo hat folgendes geschrieben:

Ich halte das für eine etwas enge Sicht der Bildung unds bin tatsächlich noch ein Fan des humboldtschen Bildungsideals.


Ich halte das für überholt, aber im Endergebnis dürfte meine ansicht auf ähnliche Ergebnisse herauslaufen.

Es gibt heutzutage viel zuviel Wissen; das kann man gar nicht in der Schule, ja nicht mal im Leben lernen.
Schule soll die möglichst auf andere Bereiche übertragbaren Methoden vermitteln, wie man an Informationen herankommt, deren Validität kritisch überprüft und wie man die Daten anschließend verarbeitet, ordnet, selbst bewertet usw.

Wenn man das erreicht, indem man das intensiv mit Vögelkunde erarbeitet, dann soll mir das recht sein.

Grundlegende Kulturtechniken wie lesen, schreiben, rechnen sind natürlich immer nötig.

#163:  Autor: Louseign BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 12:33
    —
Noseman hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Ich würde also nie für eine Taube bremsen (im Gegenteil)


Hätte ich Tierhasser auch nicht, aber die war noch so bemerkenswert reaktionsschnell, dass sie mir immerhin voll in die Fresse geflogen wäre, wenn ich nicht rasch gebremst hätte.

Das liegt daran, dass auch Tauben sich weiterbilden:



Die Taube, die dir da begegnet ist, hatte wahrscheinlich schon den Fortgeschrittenenkurs »Wie bringe ich Radfahrer effektiv zu Fall« absolviert.

#164:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 12:36
    —
Gröhl...

#165:  Autor: Ilmor BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 12:42
    —
fwo hat folgendes geschrieben:

Nach deiner Berufswahl ist alles andere, was Du bis dahin gelernt hast, bestenfalls als Hobby zu gebrauchen, wenn Du es von diesen Standpunkt aus betrachten. Und was ist mit jemand, der Als Planer in die Landschaftsdpflege geht (Um keinen Biologen zu nehmen)? Für den ist die Vogelwelt immer noch wichtiger als dein doofes Hobby Mathematik.

Ich halte das für eine etwas enge Sicht der Bildung unds bin tatsächlich noch ein Fan des humboldtschen Bildungsideals. Schule soll Menschen bilden und nicht primär Training für spätere Funktionsträger sein.

fwo


Naja, da musstest du schon lange suchen, bis du einen Beruf gefunden hast, wo es von Vorteil ist, Vögel unterscheiden zu können. Und ich kann es mir vorstellen, das auch ein Planer Mathematik und vielleicht auch etwas Informatik gebrauchen kann.
Ich habe ja nix dagegen, wenn Schülern etwas Sllgemeinbildung vermittelt wird, aber in meinen Augen sollte die Schule primär eine Basis für weitere Ausbildung setzen, immerhin wird die Schule von der Allgemeinheit finanziert, und es liegt wohl im interesse der Allgemeinheit, das die Schüler möglichst qualifiziert die Schule verlassen, und somit einen qualifizierten Beruf ergreifen können, um zum allegemeinen Wohlstand beitragen können.

#166:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 13:07
    —
Ilmor hat folgendes geschrieben:
.....
Naja, da musstest du schon lange suchen, bis du einen Beruf gefunden hast, wo es von Vorteil ist, Vögel unterscheiden zu können. Und ich kann es mir vorstellen, das auch ein Planer Mathematik und vielleicht auch etwas Informatik gebrauchen kann.
Ich habe ja nix dagegen, wenn Schülern etwas Sllgemeinbildung vermittelt wird, aber in meinen Augen sollte die Schule primär eine Basis für weitere Ausbildung setzen, immerhin wird die Schule von der Allgemeinheit finanziert, und es liegt wohl im interesse der Allgemeinheit, das die Schüler möglichst qualifiziert die Schule verlassen, und somit einen qualifizierten Beruf ergreifen können, um zum allegemeinen Wohlstand beitragen können.

Ich musste überhaupt nicht suchen - ich habe mir den Biologen ja sogar noch extra verkniffen. Aber es geht eben nicht um die Ausbildung selbst, sondern um die Basis - und zwar auch nicht nur für deine Berufsausbildung, sondern auch für dein restliches Leben und um das spätere Verständnis politischer Entscheidungen. Und es gehört nicht viel Phantasie dazu, dass genau wegen dieser Einstellung wir in einer Gesellschaft landen werden, die ich mal Ökokratie nennen möchte, und die für mich eine Schreckensgesellschaft ist. Es wird eine Folge der ungeheuren Arroganz der Technik sein, die alles für machbar hält und alles nach dem momentanen Nutzen bewertet. Die Folge wird sein, dass die Zerstörung, die wir anrichten so groß sein wird, dass unsere Freiheitsgrade gegen 0 gehen werden und die Ökologie uns befielt, was wir zu tun haben. Das einzige, was dagegen helfen kann, ist eine Bildung, die weitergeht, als nach dem unmittelbaren Nnutzen zu sehen.

Und was es braucht, sind Menschen, die mehr tun als vorgeschrieben. Was mich z.B. wundert, ist dass Du als Schüler nicht die Möglichkeit genutzt hast, das was Du außerdem interessant fandest, in einer AG zu organisieren - wollte ich eigentlich schon als 1. Antwort schreiben.

fwo

#167:  Autor: Ilmor BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 13:27
    —
fwo hat folgendes geschrieben:

Ich musste überhaupt nicht suchen - ich habe mir den Biologen ja sogar noch extra verkniffen. Aber es geht eben nicht um die Ausbildung selbst, sondern um die Basis - und zwar auch nicht nur für deine Berufsausbildung, sondern auch für dein restliches Leben und um das spätere Verständnis politischer Entscheidungen. Und es gehört nicht viel Phantasie dazu, dass genau wegen dieser Einstellung wir in einer Gesellschaft landen werden, die ich mal Ökokratie nennen möchte, und die für mich eine Schreckensgesellschaft ist. Es wird eine Folge der ungeheuren Arroganz der Technik sein, die alles für machbar hält und alles nach dem momentanen Nutzen bewertet. Die Folge wird sein, dass die Zerstörung, die wir anrichten so groß sein wird, dass unsere Freiheitsgrade gegen 0 gehen werden und die Ökologie uns befielt, was wir zu tun haben. Das einzige, was dagegen helfen kann, ist eine Bildung, die weitergeht, als nach dem unmittelbaren Nnutzen zu sehen.


Ja wie, du willst den Schülern die Vögelarten beibringen, damit sie eine Bindung auf der Gefühlsebene zur Natur haben, und diese somit beschützen? Ne danke, so werden nur technikfeidliche grüne Ökofreaks gezüchtet.
Es ist doch wesentlich besser, wenn man den Schülern sachlich erklärt, warum die Natur schützenswert ist. Oder traust du es deinen Mitmenschen nicht zu, dass sie sich aus objektiven Gründen für Naturschutz entscheiden und willst sie deshalb emotional indoktrinieren?

fwo hat folgendes geschrieben:

Und was es braucht, sind Menschen, die mehr tun als vorgeschrieben. Was mich z.B. wundert, ist dass Du als Schüler nicht die Möglichkeit genutzt hast, das was Du außerdem interessant fandest, in einer AG zu organisieren - wollte ich eigentlich schon als 1. Antwort schreiben.

fwo


Woher weißt du das denn? Aber dazu gibt es einge einfache Erklärung, ich war nähmlich ein fauler Sack, der sich vom Strom treiben ließ. Das bin ich zwar teileweise heute immernoch, aber ich habe das Problem erkannt und versuche mich zu ändern.

#168:  Autor: Darwin UpheavalWohnort: Tief im Süden BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 13:45
    —
Tassilo hat folgendes geschrieben:
Sanne hat folgendes geschrieben:
Ich kenn die alle. Das gibt die Umfragetechnik aber nicht her.

Du zählst nicht. In Deinem Alter ist es ja noch normal, Vögel zu kennen. zwinkern

...


Aber alle?
Wohnst Du schon immer auf dem Land oder hattest Du gute Lehrer/innen?


Als Junge wollte ich mal Ornithologe werden. In den Ferien und in der Freizeit bin ich regelmäßig mit Feldstecher und kleinem Notizbüchlein bewaffnet losgezogen und habe auf dem Feld, im Wald und z. T. auch in der Stadt Vögel studiert. Das ist aber gut 25 Jahre her. Später haben mich Hoimar v. Ditfurth und mein Chemielehrer versaut, indem sie mich in andere Richtungen lenkten.

In der Aufzählung bekannter Vogelarten fehlen mir insbesondere noch Blaumeise, Sumpfmeise, Tannenmeise, Haubenmeise, Eichel- und Tannenhäher, Rauchschwalbe, einige Enten- und Greifvögel (roter und schwarzer Milan, Mäusebussard etc.) um mal einige weitere hinzuzufügen.

Negativ ist auch zu bewerten, dass es in der Umfrage kein multiple choice-Antworten gibt. Zwar kenne ich alle genannten Vogelarten, aber das trifft sicher nicht auf alle zu.

#169:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 14:02
    —
Darwin Upheaval hat folgendes geschrieben:

Als Junge wollte ich mal Ornithologe werden. In den Ferien und in der Freizeit bin ich regelmäßig mit Feldstecher und kleinem Notizbüchlein bewaffnet losgezogen und habe auf dem Feld, im Wald und z. T. auch in der Stadt Vögel studiert. Das ist aber gut 25 Jahre her.


Hast Du auch das Yps-Heft mit der Vogelstimmenpfeife gehabt oder warst Du da schon knapp zu alt für?

#170:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 14:38
    —
Ilmor hat folgendes geschrieben:
......
Ja wie, du willst den Schülern die Vögelarten beibringen, damit sie eine Bindung auf der Gefühlsebene zur Natur haben, und diese somit beschützen? Ne danke, so werden nur technikfeidliche grüne Ökofreaks gezüchtet.
Es ist doch wesentlich besser, wenn man den Schülern sachlich erklärt, warum die Natur schützenswert ist. Oder traust du es deinen Mitmenschen nicht zu, dass sie sich aus objektiven Gründen für Naturschutz entscheiden und willst sie deshalb emotional indoktrinieren?
......

Lachen So ist das also. Wenn man jemandem die Möglichkeit gibt, eine gefühlsmäßige (was gibt es eigentlich sonst noch?) Bindung aufzubauen, ist das eine emotionale Indoktrination.
Ich kann dich aber beruhigen: Die selbstbestrikten Ökoterroristen und Technikfeinde sind nicht unbedingt die, wie wirklich "naturnah" aufgewachsen sind, das sind meistens welche, die über die Esotherik zu dem gekommen sind, was sie für Natur halten.

Und mit deinen objektiven Gründen bist Du genau in der Ingenieurshaltung, mit der wir im Moment maximalen Schaden anrichten: Wir wissen noch viel zu wenig, um "objektiv" zu entscheiden und diese Entscheidungen sind von ihrer Begründung viel zu kurzfristig, um dem Gegenstand Biosphäre gerecht zu werden. Die Atmosphäre und das Wasser sind riesengroße Dampfer, deren Veränderungen wir normalerweise erst merken, wenn sie bereits bedrohlich sind - und die über einen riesenlangen Bremsweg verfügen. Vom Rückwärtsgang will ich gar nicht reden.

Und wo Leben eine Rolle spielt, wird es noch komplizierter, weil diese Systeme Schadeinflüsse normalerweise ziemlich lange puffern. Und es ist nichts Ungewöhliches in derartigen Systemen, dass beim Erreichen der Puffergrenze, und damit der ersten sichtbaren Folge, der Punkt der unwiederbringlichen Zerstörung bereits überschritten ist. Was wir objektiv brauchen ist mehr Achtung vor dem was wir nicht wissen - und damit meine ich keine andächtige Haltung, sondern einfach mehr Vorsicht. Und die "objektiven Gründe", die uns im Moment treiben sind meistens nur Ängste, aus Vorsicht den Gewinn nicht zu maximieren.

Meine Prognose: Um unser Überleben als Art mache ich mir wenig Sorgen. Aber wenn wir eine Zukunft wollen, die einigermaßen komfortabel und in einer gewissen Freiheit vor ganz harten ökologischen Zwängen ist, müssen wir - auch und gerade Du - erheblich grüner werden, als nur hinter den Ohren. Du lebst nämlich schätzungsweise noch 30 Jahre länger als ich.

Mit diesem Wort zum Sonntag klinke ich mich erstmal hier aus.

fwo

#171:  Autor: Ilmor BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 16:22
    —
fwo hat folgendes geschrieben:

Lachen So ist das also. Wenn man jemandem die Möglichkeit gibt, eine gefühlsmäßige (was gibt es eigentlich sonst noch?) Bindung aufzubauen, ist das eine emotionale Indoktrination.
Ich kann dich aber beruhigen: Die selbstbestrikten Ökoterroristen und Technikfeinde sind nicht unbedingt die, wie wirklich "naturnah" aufgewachsen sind, das sind meistens welche, die über die Esotherik zu dem gekommen sind, was sie für Natur halten.


Nein, Ököfreaks sind die, die mit Bambi und co. aufgewachsen sind und eine idealisierte romantische Vorstellung von der Natur haben.

fwo hat folgendes geschrieben:

Und mit deinen objektiven Gründen bist Du genau in der Ingenieurshaltung, mit der wir im Moment maximalen Schaden anrichten: Wir wissen noch viel zu wenig, um "objektiv" zu entscheiden und diese Entscheidungen sind von ihrer Begründung viel zu kurzfristig, um dem Gegenstand Biosphäre gerecht zu werden. Die Atmosphäre und das Wasser sind riesengroße Dampfer, deren Veränderungen wir normalerweise erst merken, wenn sie bereits bedrohlich sind - und die über einen riesenlangen Bremsweg verfügen. Vom Rückwärtsgang will ich gar nicht reden.


Nun, ich sehe mich als einen Mann der Wissenschaft (zumindest angehend) und ich bin der Meinung, in der Regel ist eine objektive Betrachtung einer Subjektiven überlegen ist.
Wenn wir emotional handeln, kann es sein, das wir Einsparungen an Stellen nehmen, die völlig irrelevant sind (siehe Energiesparlampen) und das Hauptproblem übersehen.

fwo hat folgendes geschrieben:

Und wo Leben eine Rolle spielt, wird es noch komplizierter, weil diese Systeme Schadeinflüsse normalerweise ziemlich lange puffern. Und es ist nichts Ungewöhliches in derartigen Systemen, dass beim Erreichen der Puffergrenze, und damit der ersten sichtbaren Folge, der Punkt der unwiederbringlichen Zerstörung bereits überschritten ist. Was wir objektiv brauchen ist mehr Achtung vor dem was wir nicht wissen - und damit meine ich keine andächtige Haltung, sondern einfach mehr Vorsicht. Und die "objektiven Gründe", die uns im Moment treiben sind meistens nur Ängste, aus Vorsicht den Gewinn nicht zu maximieren.


Alles was du um dich herum siehst, dein beheiztes Haus, dein Auto, dein PC, mit dem du schreibst, alles dies wäre mit Achtung vor Unbekanntem nicht erfunden worden. Ist es dir eingetlich klar, das du ziemlich religiös klingst? Natürlich gibt es auch Gefahren, aber wir können doch nicht einfach aus Angst vor Zukunft in unsere Entwicklung stagnieren.

fwo hat folgendes geschrieben:

Meine Prognose: Um unser Überleben als Art mache ich mir wenig Sorgen. Aber wenn wir eine Zukunft wollen, die einigermaßen komfortabel und in einer gewissen Freiheit vor ganz harten ökologischen Zwängen ist, müssen wir - auch und gerade Du - erheblich grüner werden, als nur hinter den Ohren. Du lebst nämlich schätzungsweise noch 30 Jahre länger als ich.

Mit diesem Wort zum Sonntag klinke ich mich erstmal hier aus.

fwo


Ich finde, die Menscheit ist mit einer Bakterienkolonie in einer Nährlösung vergleichbar.
Die Bakterien werden immer mehr von der Nährlösung in sich aufnehmen, sie verarbeiten und sich dann aufteilen, aber bei diesem Prozess werden sie auch giftige Stoffe freisetzen. Irgendwann wird die Kolonie nicht mehr weiterwachsen, weil zu viele Bakterien an den Giftstoffen sterben.
Eine ähnliche Entwicklung macht die Menschheit durch, mit dem Unterschied, das sie sich ihrer Bewusst ist, und die Entwicklung abschätzen kann.
Es liegt nun an uns, ob wir die Grenzen selber erkennen, oder warten, bis die Natur uns die Grenzen aufzeigt, was für die Menschheit wesentlich unangenehmer wird.
Aber es gibt noch mehr unterschiede zwischen uns und den Bakterien.
Wir können es lernen, die Nährstoffe effizenter zu verarbeiten, den Schadstoffausstoß zu minimieren zu kontrollieren, und wir können uns neue Nährböden zunutze machen.
Diese Möglichkeiten werden uns aber verwehrt bleiben, wenn wir mit zuviel Ehrfurcht vor der Natur innehalten.

Und außerdem, heute ist Samstag zwinkern

#172:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 20:09
    —
Ilmor hat folgendes geschrieben:
.....

Da bin ich doch wieder, weil es so lustig ist.
Ich schreibe Vorsicht und Du liest Ehrfurcht. Ist das nicht komisch?

Ich schreibe Ingenieur und Du liest Forschung: Ein Mann der Wissenschaft bin ich auch, mir graut es nur vor denjenigen, die sie ohne Augenmaß anwenden, weil zumindest näherungsweise und für die nächsten 5 Minuten für sie alles beherrschbar erscheint.

Ich komme aus der Biologie und die lebt in dem Dilemma, dass ihre Regelsysteme das komplexeste ist, was existiert - das neueste Kernkraftwerk gesteuert über den neuesten und tollsten Rechner ist eine Übung für Kleinkinder gegen das, was nur in einem Kuhfladen abgeht. Und weil die Komplexität der biologischen Objekte so groß ist, treffen sich in dem Fach dann hauptsächlich Ästheten mit "ganzheitlichem" Ansatz .... Na ja, das ändert sich langsam.

Meine Plädoyer zielt also nicht gegen die Forschung sonder ist eines für mehr Bildung und mehr Forschung aber für mehr Behutsamkeint in der Anwendung. Vor allem für mehr Poduzentenhaftung. Und wenn das den "Fortschritt" etwas bremsen sollte ist das auf lange Sicht wahrscheinlich gesünder als mit dem neuen Fortschritt als reinem Reparaturbetrieb des alten Fortschrittes hinterherzulaufen, ohne die Schäden jemals reparieren zu können.

Was das aber nun mit religiös zu tun hat, das solltest Du schon einmal genauer erklären.

fwo

#173:  Autor: Ilmor BeitragVerfasst am: 27.03.2010, 23:23
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
...


Also gut, wie konkret stellst du dir diese Vorsicht denn vor?
Bzw was müsste sich im Gegensatz zu heute ändern?
Diese Diskussion wird aber auch langsam OT.

#174:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 28.03.2010, 10:42
    —
Ilmor hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
...


Also gut, wie konkret stellst du dir diese Vorsicht denn vor?
Bzw was müsste sich im Gegensatz zu heute ändern?
Diese Diskussion wird aber auch langsam OT.

Einwesentlicher Schritt wäre schon, das Haftungsrecht zu verändern. Wenn ich mir überlege, dass da z.B. eine chemische Traditions-Fabrik trallala in xxx zumacht, 20 Jahre später ihre Gelände an die Stadt xxx verkauft, die dann nach ein paar Jahren feststellt, dass sie dieses Gelände für einen zweistelligen Millinenbetrag sanieren muss, während trallala bzw. die Erben aus dem Vollen leben, dann geht mir das Messer in der Tasche auf. Eine andere Schiene ist der Gutachter Y, der die Produktfolgen für das Produkt oder Verfahren P soundso niedrig einschätzt und damit die Genehmigung erreicht.

Derartige Genehmigungen genießen bei uns Bestandsschutz und der Gutachter würde nicht einmal haften, wenn man ihm nachwiese, dass das Gutachten auch nach dem Standard der Zeit, in der es gestellt wurde, bereits falsch war. Er behält auch seine Gutachterqualifikation. Ich würde hier einfach das wirtschaftliche Risiko der Entscheider erhöhen und - wenn wegen des Umfanges des Schadens keine echte Haftung mehr möglich ist, das gesamte Vermögen des Verursachers und seiner Erben einziehen. Diese Haftung müsste dann wirklich eine für den "Täterkreis" sein und nicht etwa bei Verkauf auf den Rechtsnachfolger übergehen. Es ist denkbar, dass in Notsituationen eine Folgenabschätzung, wie sie dann nötig sein wird, nicht möglich ist. Solche Ausnahmen müssten alle einzeln durch ein Gesetz geregelt werden, damit der Gemeinschaft klar ist, worauf sie sich einlässt. Als Trögerin des Risikos würde auch der Hauptteil eines evtl. Gewinnes an die Gemeinschaft abgeführt.

Soweit nur ganz grob und aus dem Stegreif. D.h. ich würde nicht versuchen, die Qualität unseres Handelns durch weitere Vorschriften zu erhöhen, sondern dadurch, dass die Vokabel Verantwortung einen verbindlicheren Inhalt bekommt. Es dürfte die Sache noch etwas verkomplizieren, soetwas von Beginn an auch auf globale Akteure abzustimmen, d.h. man müsste auch von Beginn an anstreben, ein derartiges Recht international zu harmonisieren und nicht wie bei den Sozialstandards erst einmal 100 Jahre ins Land gehen lassen, bevor man an eine Globalisierung derartiger Standards denkt.

fwo

#175:  Autor: Ilmor BeitragVerfasst am: 28.03.2010, 12:47
    —
Ich sehe aber zwischen dem was du da schreibst, was ja auch durchaus Sinn ergbit, und der Kenntnis der Vogelarten keinerlei Korrelation.
Weils grad so gut Thema emotionale Indoktrination passt.

#176:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 28.03.2010, 13:30
    —
Ilmor hat folgendes geschrieben:
Ich sehe aber zwischen dem was du da schreibst, was ja auch durchaus Sinn ergbit, und der Kenntnis der Vogelarten keinerlei Korrelation.....

Lachen Das wäre die politische (nebenbei: ziemlich emotionsarme) Umsetzung des Themas "mehr Achtung vor der Natur", das Du anscheinend nur mit Schwärmerei verbindest. Bisher wird diese Zielsetzung allerdings mehr mit Verfahrensvorschriften (Grenzwerte, Folgenanschätzung usw.) verfolgt, bzw. davon abgelenkt, weil diese Verfahrensvorschriften normalerweise von Lobbyisten so ausgearbeitet werden, dass sie wirtschaftlich keinen "Schaden" anrichten, d.h.auf keinen Fall dazu führen, dass Verantwortung übernommen werden muss.

Dein Beispiel einer Bakterienkultur mit Katabolitrepression war durchaus treffend. Fast unsere gesamte Gesetzgebung und Wirtschaft geht immer noch davon aus, dass wir uns in einer exponentiellen Phase befinden, während wir uns schon lange in der Übergangsphase befinden und versuchen die Absterbephase, zumindest was den Luxus angeht, an bestimmte Bevölkerungsschichten oder andere Länder zu delegieren. Immer in der Hoffnung, die Du ja auch ausgedrückt hast, eine Trick zu finden, in die zweite exponentielle Phase einer Diauxie zu finden. Dazu fehlt uns ja auch nur noch die zweite Erde.

Eine bessere Naturkenntnis könnte ja vielleicht zu einer etwas realistischeren Einsicht unserer Lage verhelfen. Und über eine gefühlsmäßige Schiene könnte das trotz der realistischeren Sicht sogar Spaß machen.

fwo

#177:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 28.03.2010, 13:52
    —


Habe ich als Kind gesungen. Aber welcher Vogel sich da niedergesetzt und einen Gruß ausgerichtet hat, war eigentlich nie klar. War es nun eine Brieftaube, Amsel, Drossel, Fink und Star? Keine Ahnung, was es war ...- Schulterzucken

Skeptiker

#178:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 28.03.2010, 13:54
    —
Ach, den Schmutzfink kenne ich übrigens; wieso fehlt der in der Umfrage noseman

#179:  Autor: Ilmor BeitragVerfasst am: 28.03.2010, 14:40
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:


Habe ich als Kind gesungen. Aber welcher Vogel sich da niedergesetzt und einen Gruß ausgerichtet hat, war eigentlich nie klar. War es nun eine Brieftaube, Amsel, Drossel, Fink und Star? Keine Ahnung, was es war ...- Schulterzucken

Skeptiker


Bei dir sicherlich ein Rotkehlchen.

@fwo,
Trotz deiner Argumente, ich bleib dabei! Man kann die Welt auch Retten, ohne die Vogelarten unterscheiden zu können.

#180:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 28.03.2010, 14:46
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:


Habe ich als Kind gesungen. Aber welcher Vogel sich da niedergesetzt und einen Gruß ausgerichtet hat, war eigentlich nie klar. War es nun eine Brieftaube, Amsel, Drossel, Fink und Star? Keine Ahnung, was es war ...- Schulterzucken

Skeptiker

Der Text ist falsch. Das geht so:
Kommt ein Bügeleisen geflogen,
läßt sich nieder auf mein'm Fuß,
der große Zeh ist verbogen,
von Schwiegermama war's ein Gruß.

Liebes Eisen, fliege weiter,
flieg der Alten an die Nuß.
Kann dich leider nicht begleiten,
weil ich schnell verschwinden muß.

Beliebt bei uns Schuljungen war auch:
Alle Vögel sind schon da,
alle Vögel, alle.
Amsel, Drossel, Fink und Meise
und die ganze Vogel---schar..

Und dann das alte Soldatenlied:
Die Vöglein im Walde,
die sangen so wunderwunderschön.
In Jerusalem auf dem Bahnhof
da kann man Juden sehn...

Übrigens: Eine Puffotter ernährt sich vorwiegend von Vögeln.

#181:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 28.03.2010, 20:30
    —
Ach Ahriman, erzaehl doch ein bisschen aus deinem Leben. Du hast doch bestimmt den Archaeopterix noch erlebt. Wie war der denn eigentlich so?

#182:  Autor: CriticWohnort: Arena of Air BeitragVerfasst am: 28.03.2010, 22:26
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ach Ahriman, erzaehl doch ein bisschen aus deinem Leben. Du hast doch bestimmt den Archaeopterix noch erlebt. Wie war der denn eigentlich so?


"Der ist schon echt alt. Da macht man Pläne und sowas." haben sich dann mal so ein paar neunmalkluge Pipimädchen über einen "alten Sack" (von 35) unterhalten.

Das finde ich immer gemein. Ich bin noch lange nicht halb so alt wie Ahriman und fühle mich manchmal schon uralt. Wenn ich heute irgendeinem Teenager erzähle, daß ich zu der Zeit, als ich so alt war, noch einen Computer mit 64 KB RAM und Disketten mit 170 KB Speicherplatz benutzt habe und mein PC 20 MHz Taktfrequenz hatte, dann werde ich ggf. auch angeguckt als würde ich von der Erfindung des Rades erzählen. (Das deswegen, weil man an Büroarbeiten zumindest im Prinzip ja schon alles damit hätte machen können. Wie auch mit der Schreibmaschine, oder was das betrifft, auch mit Bleistift, Schere und Klebstoff.)

#183:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 28.03.2010, 22:31
    —
Critic hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ach Ahriman, erzaehl doch ein bisschen aus deinem Leben. Du hast doch bestimmt den Archaeopterix noch erlebt. Wie war der denn eigentlich so?


Das finde ich immer gemein. Ich bin noch lange nicht halb so alt wie der Mann und fühle mich manchmal schon uralt. Wenn ich heute irgendeinem Teenager erzähle, daß ich zu der Zeit, als ich so alt war, noch einen Computer mit 64 KB RAM und Disketten mit 170 KB Speicherplatz benutzt habe und mein PC 20 MHz Taktfrequenz hatte, dann werde ich ggf. auch angeguckt als würde ich von der Erfindung des Rades erzählen.


Du bist noch jünger als BB und als ich auch. Die Anspielungen auf Ahrimans Alter sind nicht bös gemeint. Im Grunde genommen steckt da eine Menge Anerkennung hinter. Ich denke, dass Ahriman das auch weiss und keinem böse ist.

#184:  Autor: CriticWohnort: Arena of Air BeitragVerfasst am: 28.03.2010, 22:36
    —
...wobei, ich habe es gerade gemerkt: Im Prinzip ist damals ja auch ein "Rad" erfunden worden, nämlich ein Hilfsmittel, das man heute für alles benutzt - zur Arbeit, als Gedächtnisstütze, zur Kommunikation, zur Bespaßung - ohne darüber großartig nachzudenken.

#185:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 29.03.2010, 06:48
    —
Noseman hat folgendes geschrieben:
Critic hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ach Ahriman, erzaehl doch ein bisschen aus deinem Leben. Du hast doch bestimmt den Archaeopterix noch erlebt. Wie war der denn eigentlich so?


Das finde ich immer gemein. Ich bin noch lange nicht halb so alt wie der Mann und fühle mich manchmal schon uralt. Wenn ich heute irgendeinem Teenager erzähle, daß ich zu der Zeit, als ich so alt war, noch einen Computer mit 64 KB RAM und Disketten mit 170 KB Speicherplatz benutzt habe und mein PC 20 MHz Taktfrequenz hatte, dann werde ich ggf. auch angeguckt als würde ich von der Erfindung des Rades erzählen.


Du bist noch jünger als BB und als ich auch. Die Anspielungen auf Ahrimans Alter sind nicht bös gemeint. Im Grunde genommen steckt da eine Menge Anerkennung hinter. Ich denke, dass Ahriman das auch weiss und keinem böse ist.



So ist es. Ich bin inzwischen alt genug um mich ueber anderer Leute Alter lustig zu machen duerfen. Alte Saecke duerfen das...

#186:  Autor: TelliamedWohnort: Wanderer zwischen den Welten BeitragVerfasst am: 29.03.2010, 08:05
    —
Ich könnte noch von dem Mann erzählen, der abends die Gaslaternen anzündete, von den Lebensmittelmarken, die es noch bis 1963 gab, nämlich für dänische salzige Butter, die heute wieder im Angebot ist, von den Nachrichten im Rundfunk über den Mauerbau am 13. August 1961, von der Arbeit am Text mit Schere und Leim, an der Schreibmaschine meiner Mutter aus dem Jahre 1947 mit Tipp-Ex - man hörte, dass es im Westen Computer schon in Haushalten geben soll ...


Sollte @fwo noch oder wieder im Lande sein, von dem mich altersmäßig ein Jährchen trennen dürfte, doch noch mal etwas zu den Krähen. Meinst Du mit den "ökologischen Nischen", die die Saatkrähen in immer größere Kolonien zusammenführen lassen, auch Umstände, die der Mensch zu verantworten hat? Dass er also eine Reihe von Bäumen hingepflanzt hat, die ideal zum Nesterbau erscheinen, und Futter in Gestalt von Küchenabfällen bereithält, das die Krähen anlockt?

Wie schon der Name sagt, sind die Saatkrähen keine Aasfresser. Gemeint sind mit "Aaskrähen" die an diesen Orten im Moment wohl selteneren Rabenkrähen.

Und dann noch zur Kenntnis der Vögel sowie weiterer Tiere und Pflanzen. Das ist für mich ebenso ein Stück Heimatverbundenheit, wie die Kenntnis der steinernen Zeugnisse der Vergangenheit. Sühnekreuze am Wege weisen mitunter Mordwerkzeuge auf, in Thüringen liegen gezackte Waidmühlsteine, die darauf hinweisen, dass diese Blaufärbepflanze (Isatis tinctoria L.) einst die Grundlage für den Reichtum meiner Heimatstadt legte.
Und bei den Vögeln interessiert mich auch, welche bevorzugt in einer bestimmten Gegend anzutreffen sind und welche nicht. An jedem Wochenende, an dem ich in Berlin bin, betreten wir den Botanischen Garten und suchen an dem Teich gleich am Eingang den Reiher, der dort in der Regel einsam steht und so hervorragend angepasst an seine Umgebung im Schilf wirkt.

#187:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 29.03.2010, 08:53
    —
Telliamed hat folgendes geschrieben:
.....
Sollte @fwo noch oder wieder im Lande sind, von dem mich altersmäßig ein Jährchen trennen dürfte, doch noch mal etwas zu den Krähen. Meinst Du mit den "ökologischen Nischen", die die Saatkrähen in immer größere Kolonien zusammenführen lassen, auch Umstände, die der Mensch zu verantworten hat? Dass er also eine Reihe von Bäumen hingepflanzt sind, die ideal zum Nesterbau erscheinen, und Futter in Gestalt von Küchenabfällen bereithält, das die Krähen anlockt?....

Entschuldigung für die Benutzung eines Fachterminus ohne Übersetzung: Ökologischen Nische ist im Gegensatz zu dem häufigen Missbrauch in der Öko-Szene für die Leute vom Fach nie etwas Räumliches, das wäre das Habitat. Ich kenne es zwar noch auswendig, aber Wiki liefert es freundlicherweise mit Herkunft:
Zitat:
Eugene P. Odum, ein Pionier der Synökologie, erklärt dies mit folgender Analogie:

„Das Habitat ist sozusagen die 'Adresse' (sie gibt an, wo ein Organismus lebt), und die Nische ist der 'Beruf' (sie gibt an, wie er lebt und in welcher Beziehung er zu anderen Organismen steht).

Das finde ich sehr treffend: Beruf ist, womit wir unseren Lebensunterhalt verdienen, übersetzt auf andere Tiere also nicht nur was sie fressen, sondern auch, wie sie da dran kommen: Am Beispiel eines Fleischfressers also nicht nur, dass der von Fleisch lebt, sondern auch ob es ein Jäger oder ein Aasfresser ist, bei den Jägern wäre weiter zu unterscheiden ob er ein Lauerjäger, ein Schleichjäger oder ein Hetzjäger ist usw., die alle ihre besonderen Ansprüche an ihren Lebensraum (da wir auf der Artebene sind: Habitat) stellen, bzw. auch z.T. ihr Sozialverhalten auf die Art ihres Jagdverhaltens abgestimmt haben - Einzeljagd, Rudeljagd.

Wenn Du dir jetzt ansiehst, wovon Saatkrähen leben,
Zitat:
Obwohl sie tierische Nahrung pflanzlicher vorzieht, liegt letztere dennoch mit drei Fünftel anteilsmäßig im Übergewicht. Regenwürmer, verschiedene Schnakenarten, Käfer und ihre Entwicklungsstadien (vor allem Drahtwürmer, die Larven der Schnellkäfer) sowie Nacktschnecken gehören zu bevorzugten Beutetieren. Daneben werden aber auch Säugetiere wie zum Beispiel Feld-, Spitz- und Schermäuse und gelegentlich, aber selten, Vögel und deren Gelege verzehrt.
dann siehst Du, dass das etwas ist, was auf offenen Wiesen ohne Schwierigkeiten und gegenseitige Konkurrenz im Schutz des Schwarmes stattfinden kann. Und natürlich schaffst Du mit großflächigen Müllhalden (aber Parkwiesen reichen halt auch) zusätzliche "Weide"flächen für eine solche Art. Aber die Ansprüche der Saatkrähe sind nicht sehr hoch. Dass sie sich so vermehrt haben, hat mehr damit zu tun, dass sie heute weniger verfolgt werden als früher.
freakteach

fwo

#188:  Autor: TelliamedWohnort: Wanderer zwischen den Welten BeitragVerfasst am: 29.03.2010, 09:45
    —
Danke @fwo, für die Erklärung der Unterschiede zwischen "Ökologischer Nische" und "Habitat".

Von den wissenschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte auf diesen Gebieten habe ich kaum etwas mitbekommen.

Der Unterricht über Pflanzen und Tieren erfolgte für meine Begriffe allzu kurz in der 7. Klasse und dann leider nicht wieder. Als wir zur Schule gingen, war man stolz darauf, im Biologieunterricht erstmals etwas über "Gene" vermitteln zu können. Es kam eine Vorstellung von der Notwendigkeit des "Umweltschutzes" auf, "natürlich" trugen nur die monopolkapitalistischen Konzerne des Westens Schuld an der Umweltverschmutzung. Bis zum Abitur also alles mögliche über Biochemie, Photosynthese, Zellaufbau und Genetik, aber nichts mehr über all das, was um uns her kreucht, fleucht und blüht.

Im Geschichtsunterricht wurde in ähnlicher Weise nur in der 7. Klasse die "Feudalzeit" durchgenommen und darauf immer wieder bis zur 12. Klasse die Geschichte der revolutionären Arbeiterbewegung bis zum Umfallen. Daher sind auch die Kenntnisse über die früheren Phasen der Geschichte im allgemeinen nur sehr mangelhaft vorhanden.

#189:  Autor: Rasmus BeitragVerfasst am: 29.03.2010, 09:56
    —
Wiki
Zitat:
Eugene P. Odum, ein Pionier der Synökologie, erklärt dies mit folgender Analogie:

„Das Habitat ist sozusagen die 'Adresse' (sie gibt an, wo ein Organismus lebt), und die Nische ist der 'Beruf' (sie gibt an, wie er lebt und in welcher Beziehung er zu anderen Organismen steht).
[/quote]

Von einem alten Biolehrer von mir fällt mir dazu folgendes ihm zugeschriebenes Zitat ein:

Sie können eine ökologische Nische nicht bewohnen - außer, Sie sind eine Made und leben im Speck.

Sehr einprägsam, wenn auch der zweite Teil wohl nicht ganz richtig ist ...

#190:  Autor: ShadaikWohnort: MG BeitragVerfasst am: 29.03.2010, 10:01
    —
Viel wichtiger: Forenschreiber können keine Umfragen mehr erstellen. "Welche dieser Vögel kennt ihr", geflgt von einer Option, immernur einen davon oder "alle" anzukreuzen.
ich hoffe, die ursprüngliche Aussage des Threads beruht nicht auf der selben Methodik. Es steht aber zu vermuten.

PS: der Buntspecht gehört zu den häufigsten Gartenvögeln in Bayern? Was habt ihr da unten für Gärten? Der durchschnittliche Gartenbaum dürften einem Specht dann doch etwas zu klein sein.

#191:  Autor: Rasmus BeitragVerfasst am: 29.03.2010, 10:09
    —
Shadaik hat folgendes geschrieben:
Viel wichtiger: Forenschreiber können keine Umfragen mehr erstellen. "Welche dieser Vögel kennt ihr", geflgt von einer Option, immernur einen davon oder "alle" anzukreuzen.
ich hoffe, die ursprüngliche Aussage des Threads beruht nicht auf der selben Methodik. Es steht aber zu vermuten.

PS: der Buntspecht gehört zu den häufigsten Gartenvögeln in Bayern? Was habt ihr da unten für Gärten? Der durchschnittliche Gartenbaum dürften einem Specht dann doch etwas zu klein sein.


Du verstehst das falsch ... wir haben einfach nicht sehr viele Vögel.

#192:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 29.03.2010, 10:52
    —
Noseman hat folgendes geschrieben:
Du bist noch jünger als BB und als ich auch. Die Anspielungen auf Ahrimans Alter sind nicht bös gemeint. Im Grunde genommen steckt da eine Menge Anerkennung hinter. Ich denke, dass Ahriman das auch weiss und keinem böse ist.

Recht hast du. Es amüsiert mich immer sehr. Jugendliche können das bösartiger. Ein besorgter Papa, der seine Teenietochter suchte, wurde an der Tür zur Disco angefaucht: "Was willst du denn hier? Husch, husch, zurück ins Grab!"
Das Rad erfinden: Als ich meine erste Textverarbeitung im C64 hatte fand ich das toll. Obwohl das Ding, reines Basic, sehr umständlich und quälend langsam ging. Vor allem, wenn der Rechner mal wieder "garbage collection" machte und für Minuten wegtrat. Als ich dann - auch im C64 - Data Beckers Textomat hatte, war ich überzeugt: Das ist eine Erfindung von ähnlicher Größe wie die Buchdruckerkunst des Herrn Gutenberg.

Ökologische Nische: Der Begriff paßt auch in unser Wirtschaftsleben: Wenn einer einen Beruf, eine Möglichkeit für ein Unternehmen findet, auf das bisher noch keiner gekommen ist. Dann hat er so eine Nische gefunden.

#193:  Autor: TelliamedWohnort: Wanderer zwischen den Welten BeitragVerfasst am: 29.03.2010, 11:14
    —
@Ahriman
Zitat:
Ökologische Nische: Der Begriff paßt auch in unser Wirtschaftsleben: Wenn einer einen Beruf, eine Möglichkeit für ein Unternehmen findet, auf das bisher noch keiner gekommen ist. Dann hat er so eine Nische gefunden.


Dann hat er eine Ökonomische Nische gefunden. nerv

Das mit dieser Nische ist wie mit der Uschel, die am Strand liegt und die sich undeutlich ausdrückt, der Nuschel.

Anspielungen auf Grab und Urne im fortgeschrittenen Alter sind schon herb, fallen aber auf diese jungen Vögel zurück. Die Weisheit des Alters besteht dann darin, auf entsprechende Antworten auf diese Nestlinge, Küken und Grünfinken zu verzichten.

#194:  Autor: Darwin UpheavalWohnort: Tief im Süden BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 10:40
    —
Noseman hat folgendes geschrieben:
Darwin Upheaval hat folgendes geschrieben:

Als Junge wollte ich mal Ornithologe werden. In den Ferien und in der Freizeit bin ich regelmäßig mit Feldstecher und kleinem Notizbüchlein bewaffnet losgezogen und habe auf dem Feld, im Wald und z. T. auch in der Stadt Vögel studiert. Das ist aber gut 25 Jahre her.


Hast Du auch das Yps-Heft mit der Vogelstimmenpfeife gehabt oder warst Du da schon knapp zu alt für?


Nö, das kannte ich nicht, in den 1970ern war ich noch ein "Subteen". Aber es gab da ein Buch von Henry Makowski ("Amsel, Drossel, Fink und Star") von der Kosmos Gesellschaft der Naturfreunde, das mich in den Bann zog.

Das Buch war damals schon nicht mehr ganz neu, inzwischen dürfte es vergriffen sein. Es war auch kein klassisches Bestimmungsbuch, sondern eher eine systematische Einführung in das Hobby der Vogelbeobachtung. Man lernte z.B. wie man Nistkästen baut, welche Kamera und welchen Feldstecher man sich zulegen sollte, wie man Vögel am besten studiert, wie man seine Beobachtungen protokolliert, wie man verletzte Vögel wieder aufpäppelt etc.


Zuletzt bearbeitet von Darwin Upheaval am 30.03.2010, 10:53, insgesamt einmal bearbeitet

#195:  Autor: TelliamedWohnort: Wanderer zwischen den Welten BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 10:52
    —
Maßgeblich für mich in jungen Jahren:

Von Wolfgang Makatsch (1906-1983)

alles im Neumann-Verlag:

Die Vögel in Feld und Flur. Radebeul 1954.

Die Vögel in Wald und Heide. Radebeul 1959.

und dann:

Verzeichnis der Vögel der Deutschen Demokratischen Republik. Leipzig/Radebeul 1981. Let's Rock

Darin kommt auch der Mauersegler vor.
Es ist schwarz, fliegt durch die Luft und hat keinerlei Westverwandtschaft? Ein Pechvogel.

#196:  Autor: Rasmus BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 13:02
    —
Critic hat folgendes geschrieben:
Das finde ich immer gemein. Ich bin noch lange nicht halb so alt wie der Mann und fühle mich manchmal schon uralt. Wenn ich heute irgendeinem Teenager erzähle, daß ich zu der Zeit, als ich so alt war, noch einen Computer mit 64 KB RAM und Disketten mit 170 KB Speicherplatz benutzt habe und mein PC 20 MHz Taktfrequenz hatte, dann werde ich ggf. auch angeguckt als würde ich von der Erfindung des Rades erzählen.


Das muss man abkönnen. So Sprüche wie "da macht man Pläne und so" mache ich selber über mich, und das geht auch ganz hervorragend in die andere Richtung.

Noseman hat folgendes geschrieben:
Die Anspielungen auf Ahrimans Alter sind nicht bös gemeint.



... jedenfalls nicht alle. zynisches Grinsen

#197:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 13:45
    —
Ich sach da nur: Trau keinem unter 50.

fwo

#198:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 18:29
    —
Vor meinem Fenster singt eine Amsel. Lange genug habe ich darauf gewartet.

#199:  Autor: CriticWohnort: Arena of Air BeitragVerfasst am: 30.03.2010, 22:30
    —
Da kam im Winter eine ganze Horde kleiner Vögelchen, es werden Meisen gewesen sein, und graste den Knöllchenbaum - jedenfalls nennen wir ihn so, wir rätselten Jahrzehnte, was das für ein Baum ist - nach Eßbarem ab.

Und, manchmal finde ich die Idee gar nicht abwegig, mir - wie seinerzeit Ralf Rudolfy - eine Senfmühle oder eine Musikinstrumentenausstellung anzusehen Geschockt. Gut, ich habe mir ja schon vor Jahrzehnten Burgruinen angesehen und bin dafür auch durchs Gebüsch geklettert. Aber in der Praxis bin ich ja gar kein Abenteuer.

#200:  Autor: AdmiralTWohnort: Neuhaus BeitragVerfasst am: 31.03.2010, 05:15
    —
Critic hat folgendes geschrieben:
Da kam im Winter eine ganze Horde kleiner Vögelchen, es werden Meisen gewesen sein, und graste den Knöllchenbaum - jedenfalls nennen wir ihn so, wir rätselten Jahrzehnte, was das für ein Baum ist - .


Musst mal Fotos zeigen, Stamm, Knospen, Blätter und Früchte, vllt kennt ihn einer

#201:  Autor: morituraWohnort: Berlin BeitragVerfasst am: 31.03.2010, 10:35
    —
Ich weiß nicht, warum Vögel in der Schule gelernt werden müssen. Meine Kinder sind gerade in dem Alter, in dem sie eine Menge Blödsinn auswendig lernen müssen um sie direkt nach der Klassenarbeit wieder zu vergessen, damit Platz für den nächsten Unsinn ist. Unterricht sollte heutzutage mehr dazu dienen Information zu bewerten. Mit Informationen als solchen wird man im Allgemeinen seit Verbreitung des Internets zugeschmissen.

Ich kenne die angegebenen (und weitere) Vögel auch nicht aus dem Biologieunterricht. Die Kenntnisse darüber verdanke ich meiner Mutter. Sie half uns damit langweilige Spaziergänge zu überstehen. Meine Kinder finden Spaziergänge auch schöner, wenn man sie auf Details aufmerksam macht, statt nur "Schau mal die schöne Gegend". Es macht das Leben schon interressanter, solche Dinge zu wissen (nicht nur die Namen, ein bischen drumrum sollte auch noch dabei sein).

Aber die Schule ist ohnehin schon mit Auswendiglernen überfrachtet. Da muß einfach ausgemistet werden um Zeit für Zusammenhänge zu bekommen. Damit kann man letztlich deutlich mehr anfangen.

#202:  Autor: TelliamedWohnort: Wanderer zwischen den Welten BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 11:37
    —
Spezifische Laute lassen mich vom Schreibtisch aus aufhorchen, ich gehe zum Fenster und öffne es:

Majestätisch bewegen sich V-Formationen von Graugänsen, und zwar nicht in Richtung Süden, sondern nach Nordwesten, in Richtung der Niederlande. Fünf große Schwärme, dazwischen eine 7ener-Formation, lassen ihr Geschnatter vernehmen.

Die Gedanken schweifen zurück; und jetzt ist endgültig zu sehen, dass ich nicht wie ein Naturwissenschaftler ticke. Der würde vielleicht auf Konrad Lorenz zurückkommen, für den die Wildgänse erstklassige Versuchstiere zum Studium des Sozialverhaltens waren. Wenn ich den Namen seiner Lieblingsgans "Martina" höre, denke ich aber viel mehr an ein sehr liebenswürdiges und überhaupt nicht arrogantes Wesen mit diesem Vornamen zurück ...

Zurück zu den Wildgänsen. Irgend jemand hatte mir als Kind das illustrierte Buch "Die wundersame Reise des Nils Holgersson mit den Wildgänsen" (1906) der schwedischen Schriftstellerin Selma Lagerlöf (1858-1940) geschenkt. Dass der Held in ein "Wichtelmännchen" verwandelt wurde, weil er "böse" und "ungehorsam" war, so dass er sich bequem auf einer Wildgans niederlassen konnte, hat mich weniger interessiert. Meine künftige Frau hatte aus dem Kinderbuch herausgezogen, dass Familienangehörige an "Lungentuberkulose" verstarben, die zu der Zeit gerade erfolgreich zurückgedrängt worden war, um Mitte der 1980er Jahre aus den mittelasiatischen Sowjetrepubliken wieder zu uns zurückzukehren.
Was mich viel eher interessierte, waren die schwedischen Landschaften und Ortschaften, die in dem Buch geschildert werden. Auf die Idee, mich in einen "Däumling" verwandeln zu lassen und auf dem Rücken einer Wildgans die gerade zu dieser Zeit errichtete Mauer zu überwinden, kam ich hingegen nicht.

Wo sind wir denn hier, das wird doch wieder einmal hoffnungslos OT?


Ach so, bei den Vögeln. Neulich sah ich riesige Schwärme von Krähen über dem Stadtzentrum kreisen, die ein gewaltiges Gekrächze ertönen ließen, um sich dann auf wenigen Bäumen auf dem Holzmarkt niederzulassen. Das eintönige Grau des Straßenpflasters wurde weiß gesprenkelt.
Schon oben in diesem Thread hatte ich das Verhalten der Krähenschwärme angesprochen. Wenn man einzelne Exemplare betrachtet, so sieht man, dass man es doch mit Rabenkrähen zu tun hat, an den gedrungen-massiven dunklen Schnäbeln. Wovon ich aber noch berichten will: Unter diese Krähen mischten sich auch, Artgrenzen überwindend, etliche Dohlen. Deren Geschrei höre ich gleich heraus.
Wenn sich in der Nähe altrussischer Klöster (in die ich im Unterschied zu den schwedischen blühenden Landschaften durchaus gelangte) irgendwo ein Schuss löste, erhoben sich mit ebendiesem charakteristischen, grauenhaften Geschrei Hunderte von Dohlen.

Ich mache jetzt das Fenster wieder zu. Vielleicht kommt ja noch mal ein Schwarm Wildgänse.

#203:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 12:01
    —
Telliamed hat folgendes geschrieben:
...... Neulich sah ich riesige Schwärme von Krähen über dem Stadtzentrum kreisen, die ein gewaltiges Gekrächze ertönen ließen, um sich dann auf wenigen Bäumen auf dem Holzmarkt niederzulassen. Das eintönige Grau des Straßenpflasters wurde weiß gesprenkelt.
Schon oben in diesem Thread hatte ich das Verhalten der Krähenschwärme angesprochen. Wenn man einzelne Exemplare betrachtet, so sieht man, dass man es doch mit Rabenkrähen zu tun hat, an den gedrungen-massiven dunklen Schnäbeln. Wovon ich aber noch berichten will: Unter diese Krähen mischten sich auch, Artgrenzen überwindend, etliche Dohlen. Deren Geschrei höre ich gleich heraus.
Wenn sich in der Nähe altrussischer Klöster (in die ich im Unterschied zu den schwedischen blühenden Landschaften durchaus gelangte) irgendwo ein Schuss löste, erhoben sich mit ebendiesem charakteristischen, grauenhaften Geschrei Hunderte von Dohlen.

Ich mache jetzt das Fenster wieder zu. Vielleicht kommt ja noch mal ein Schwarm Wildgänse.

Nimm mal dein Fernglas und betrachte dir diese Vögel, wenn sie noch im Schwarm sind (alles über 3 - 5). Und dann wirst Du sehen, dass es sich um Saatkrähen handelt.

Die Regel dazu habe ich woanders schon mal geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
.....
Schwarze Vögel heißen Rabenkrähen. Wenn Sie in Schwärmen vorkommen, Saatkrähen. Und wenn sie fast so groß wie Bussarde sind, Raben.

(In diese Kategorie gehört auch: Störche, die in V-Formation ziehen, nennt man gewöhnlich Kraniche.Smilie ).....


Aber mach dir nichts draus. Zu der Storch-Regel eine Anekdote: Ich war mal - als Auswertungssepzialist - in einem Freilandprojekt zum Thema Vogelzug beschäftigt, und der Ornithologe, der das Projekt eigentlich machte, kündigte. Ich habe dann unter der Bedingung weitergemacht, dass ich erstens mehr Geld bekam Lachen (da waren Wirtschaftsgelder im Topf) und zweitens noch einen Ornitologen. Den bekam ich - er hatte gerade seine Hausarbeit über die Zwillingsarten Zilpzalp und Fitis fertiggestellt.

Wir waren den ersten Tag in der Landschaf, er zeigte an den Himmel und freute sich laut über die Störche. Mein Kommentar: "Thomas, Störche, die in V-Formation ziehen, nennt man Kraniche. " Er war ein reiner Literaturornithologe und nicht nur farbenblind und zum Glück blieb uns sein Vorgänger im Projekt als Berater erhalten.

fwo


Zuletzt bearbeitet von fwo am 15.11.2010, 12:02, insgesamt einmal bearbeitet

#204:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 12:01
    —
Telliamed hat folgendes geschrieben:

Majestätisch bewegen sich V-Formationen von Graugänsen, und zwar nicht in Richtung Süden, sondern nach Nordwesten, in Richtung der Niederlande.


Wenn der Wilders das mitkriegt, dass die immigrieren, dann Gnade ihnen Gott! zynisches Grinsen

#205:  Autor: gollrichWohnort: Mannheim BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 13:02
    —
Noseman hat folgendes geschrieben:
Telliamed hat folgendes geschrieben:

Majestätisch bewegen sich V-Formationen von Graugänsen, und zwar nicht in Richtung Süden, sondern nach Nordwesten, in Richtung der Niederlande.


Wenn der Wilders das mitkriegt, dass die immigrieren, dann Gnade ihnen Gott! zynisches Grinsen


Naja ist ja bald St. Martin ... da wüsste ich schon einen Weg wie man Gänse gut immegrieren könnte zynisches Grinsen

#206:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 13:10
    —
gollrich hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:
Telliamed hat folgendes geschrieben:

Majestätisch bewegen sich V-Formationen von Graugänsen, und zwar nicht in Richtung Süden, sondern nach Nordwesten, in Richtung der Niederlande.


Wenn der Wilders das mitkriegt, dass die immigrieren, dann Gnade ihnen Gott! zynisches Grinsen


Naja ist ja bald St. Martin ... da wüsste ich schon einen Weg wie man Gänse gut immegrieren könnte zynisches Grinsen
fett von mir

Das muss integrieren heißen, Die Integratrionsrezepte gibt es hier. Auch weihnachten eignet sich vorzüglich zu Integrationsfest.

Ein Integrationsrezept für Türken sucht man auf dieser Seite allerdings vergeblich. noc

fwo

#207:  Autor: KikiWohnort: Ulm BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 13:18
    —
gollrich hat folgendes geschrieben:
Noseman hat folgendes geschrieben:
Telliamed hat folgendes geschrieben:

Majestätisch bewegen sich V-Formationen von Graugänsen, und zwar nicht in Richtung Süden, sondern nach Nordwesten, in Richtung der Niederlande.


Wenn der Wilders das mitkriegt, dass die immigrieren, dann Gnade ihnen Gott! zynisches Grinsen


Naja ist ja bald St. Martin ... da wüsste ich schon einen Weg wie man Gänse gut immegrieren könnte zynisches Grinsen


St. Martin war schon zwinkern

#208:  Autor: FuxingWohnort: Ankh Morpork BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 13:54
    —
Wie man Wildgänse ordentlich migriert, wurde übrigens hier schon 1995/1996 verfilmt:

Amy und die Wildgänse

Ein wenig kitschig, aber trotzdem schön.

#209:  Autor: TelliamedWohnort: Wanderer zwischen den Welten BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 14:23
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Telliamed hat folgendes geschrieben:
...... Neulich sah ich riesige Schwärme von Krähen über dem Stadtzentrum kreisen, die ein gewaltiges Gekrächze ertönen ließen, um sich dann auf wenigen Bäumen auf dem Holzmarkt niederzulassen. Das eintönige Grau des Straßenpflasters wurde weiß gesprenkelt.
Schon oben in diesem Thread hatte ich das Verhalten der Krähenschwärme angesprochen. Wenn man einzelne Exemplare betrachtet, so sieht man, dass man es doch mit Rabenkrähen zu tun hat, an den gedrungen-massiven dunklen Schnäbeln. Wovon ich aber noch berichten will: Unter diese Krähen mischten sich auch, Artgrenzen überwindend, etliche Dohlen. Deren Geschrei höre ich gleich heraus.
Wenn sich in der Nähe altrussischer Klöster (in die ich im Unterschied zu den schwedischen blühenden Landschaften durchaus gelangte) irgendwo ein Schuss löste, erhoben sich mit ebendiesem charakteristischen, grauenhaften Geschrei Hunderte von Dohlen.

Ich mache jetzt das Fenster wieder zu. Vielleicht kommt ja noch mal ein Schwarm Wildgänse.

Nimm mal dein Fernglas und betrachte dir diese Vögel, wenn sie noch im Schwarm sind (alles über 3 - 5). Und dann wirst Du sehen, dass es sich um Saatkrähen handelt.

Die Regel dazu habe ich woanders schon mal geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
.....
Schwarze Vögel heißen Rabenkrähen. Wenn Sie in Schwärmen vorkommen, Saatkrähen. Und wenn sie fast so groß wie Bussarde sind, Raben.

(In diese Kategorie gehört auch: Störche, die in V-Formation ziehen, nennt man gewöhnlich Kraniche.Smilie ).....


Aber mach dir nichts draus. Zu der Storch-Regel eine Anekdote: Ich war mal - als Auswertungssepzialist - in einem Freilandprojekt zum Thema Vogelzug beschäftigt, und der Ornithologe, der das Projekt eigentlich machte, kündigte. Ich habe dann unter der Bedingung weitergemacht, dass ich erstens mehr Geld bekam Lachen (da waren Wirtschaftsgelder im Topf) und zweitens noch einen Ornitologen. Den bekam ich - er hatte gerade seine Hausarbeit über die Zwillingsarten Zilpzalp und Fitis fertiggestellt.

Wir waren den ersten Tag in der Landschaf, er zeigte an den Himmel und freute sich laut über die Störche. Mein Kommentar: "Thomas, Störche, die in V-Formation ziehen, nennt man Kraniche. " Er war ein reiner Literaturornithologe und nicht nur farbenblind und zum Glück blieb uns sein Vorgänger im Projekt als Berater erhalten.

fwo


In einem früheren Posting hatte ich ja die in Schwärmen fliegenden Krähen als Saatkrähen angesprochen. Dann aber noch einmal ins Vogelbuch geschaut, und da hatten die Saatkrähen deutlich hellere und schmalere Schnäbel als die Rabenkrähen. Aber nun gut, bleiben es also Saatkrähen.

Die Autoren dieses Buches also auch Literaturornithologen = Literaturornithologen.
skeptisch
Bei den Kranichen hätte ich eventuell eher mithalten können, wenn noch die Jahreszeit klar ist. Auf der Ruine des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kirchturms des Ortes, wo meine Schwiegereltern lebten, wurde ein Storchennest immer fast auf den Tag genau im August unter Mitnahme der Jungen in Richtung Süden verlassen. Einen Storchenschwarm habe ich auch noch nicht gesehen.

Bei einem kürzlich gesehenen Film über die Kraniche in Schleswig-Holstein hingegen kamen mir eher Sorgen bei der Abgrenzung zu den Reihern. Letztere dürften ja auch nicht in Schwärmen auftreten. Gestern sahen wir im Botanischen Garten einen stolzen Reiher im Wasser stehen, der hatte an der Seite deutlich erkennbar, abgehoben von dem übrigen Silbergrau, schwarze Federn.
Meine Augen werden leider immer schlechter, und das nicht nur vom Surfen im FGH ...

#210:  Autor: MisterfritzWohnort: badisch sibirien BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 14:40
    —
Telliamed hat folgendes geschrieben:
Einen Storchenschwarm habe ich auch noch nicht gesehen.
aber ich, und zwar in ägypten am roten meer. ich war bloss zu baff, um die zu fotografieren.

#211:  Autor: L.E.N.Wohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 14:47
    —
Noseman hat folgendes geschrieben:
Telliamed hat folgendes geschrieben:

Majestätisch bewegen sich V-Formationen von Graugänsen, und zwar nicht in Richtung Süden, sondern nach Nordwesten, in Richtung der Niederlande.


Wenn der Wilders das mitkriegt, dass die immigrieren, dann Gnade ihnen Gott! zynisches Grinsen


wieso?
waren sie etwa eingesackt? oder war womöglich die V-formation nicht christengottgefällig?

#212:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 15:01
    —
Telliamed hat folgendes geschrieben:
.....

In einem früheren Posting hatte ich ja die in Schwärmen fliegenden Krähen als Saatkrähen angesprochen. Dann aber noch einmal ins Vogelbuch geschaut, und da hatten die Saatkrähen deutlich hellere und schmalere Schnäbel als die Rabenkrähen. Aber nun gut, bleiben es also Saatkrähen.

Die Autoren dieses Buches also auch Literaturornithologen = Literaturornithologen.
skeptisch
Bei den Kranichen hätte ich eventuell eher mithalten können, wenn noch die Jahreszeit klar ist. Auf der Ruine des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kirchturms des Ortes, wo meine Schwiegereltern lebten, wurde ein Storchennest immer fast auf den Tag genau im August unter Mitnahme der Jungen in Richtung Süden verlassen. Einen Storchenschwarm habe ich auch noch nicht gesehen.

Bei einem kürzlich gesehenen Film über die Kraniche in Schleswig-Holstein hingegen kamen mir eher Sorgen bei der Abgrenzung zu den Reihern. Letztere dürften ja auch nicht in Schwärmen auftreten. Gestern sahen wir im Botanischen Garten einen stolzen Reiher im Wasser stehen, der hatte an der Seite deutlich erkennbar, abgehoben von dem übrigen Silbergrau, schwarze Federn.
Meine Augen werden leider immer schlechter, und das nicht nur vom Surfen im FGH ...
Du hast Recht damit, dass diese Schwarmregel hauptsächlich für die Brutzeit gilt, die wir im Moment geraden nicht haben, wie mir eben auffiel. Verlegen
Was mich etwas irritiert, ist, dass Du nur davon sprichst, dass der Schnabel dicker oder dünner sei - bei den Saatkrähen viel auffälliger als die Schnabeldicke ist die unbefiederte helle Gesichtshaut um die Schnäbel, die den Jungs so etwas Clownhaftes gibt.

Und was mich auf der anderen Seite irritiert, ist dass ich dich östlich unserer ehemaligen Staatsgrenze Ost bzw. östlich der Elbe vermute, also im "Anschlussgebiet". Ziemlich genau entlang dieser alten Zonengrenze verläuft nämlich auch innerhalb der Art Corvus corone (Rabenkrähe) eine Populationsgrenze, die zwischen den Westkrähen und den Ostkrähen (kleiner Scherz zwischen "normalen" Rabenkrähen und Nebelkrähen - Corvus corone cornix).

Rabenkrähen sollten also - wenn ich dich richtig verorte - bei dir so eine Art deutlich graue Weste tragen, aus der die Arme schwarz herausragen.

Zu den Störchen: Die sind in der Zugzeit zumindest in der Durchzuggebieten schon in Trupps bis 50 oder mehr zu sehen.

Reiher fliegen zum Einen nicht in Schwärmen, zum anderen biegen sie während des Fluges den Hals S-förmig zurück, klappen sich also quasi zusammen, so dass der Schnabel fast auf den Hals zu liegen kommt. Die bilden deshalb nie ein so schönes Kreuz am Himmel wie die anderen Schreitvögel. Die kannst Du also nicht verwechseln.

Was die Augen angeht, empfehle ich ein Fernglas (Ich habe meistens ein 12 x 42 dabei, aber ein jackentaschentaugliches 10 x 25 oder 10 x 30 reicht völlig). Ansonsten kann ich bei diesem Thema erfreulicherweise nicht mitreden - mit der altersbedingt nötigen Brille habe ich laut Aussage meines Optikers immer noch 200% auf beiden Augen. Schulterzucken Trotz fgh.

fwo


Zuletzt bearbeitet von fwo am 15.11.2010, 15:08, insgesamt einmal bearbeitet

#213:  Autor: Der_GuidoWohnort: Östlich von Holland BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 15:07
    —
Hehe, die letzten Wochen war ich umzingelnd von Finkenpöttern, da bleibt es nicht aus, sich mit Vögeln zu beschäftigen. Die paar da oben genannten kennt doch jedes kleines Kind ... Smilie Cool

Hier mal eine Auswahl, was die letzen Tage und Wochen zu beobachten war. Besonders angetan bin ich von einer einsamen Ringelgans, die hier überwintern möchte.
http://www.oag-helgoland.de/beob/aktuell.html

#214:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 15:15
    —
Der_Guido hat folgendes geschrieben:
Hehe, die letzten Wochen war ich umzingelnd von Finkenpöttern, da bleibt es nicht aus, sich mit Vögeln zu beschäftigen.....

Am Kopf kratzen Waren da so viele brünstige Weibchen drunter? scnr

fwo

#215:  Autor: WoiciWohnort: Em Schwobaländle BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 15:19
    —
Der_Guido hat folgendes geschrieben:
Hehe, die letzten Wochen war ich umzingelnd von Finkenpöttern, da bleibt es nicht aus, sich mit Vögeln zu beschäftigen. Die paar da oben genannten kennt doch jedes kleines Kind ... Smilie Cool


alle fogis die ich kenne, habe ich nicht in der schule kennen gelernt... da stand vögeln nicht auf dem lehrplan... an blattformen allerdings kann ich mich erinnern, das muss irgendwann in der vierten klasse gewesen sein

#216:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 15:20
    —
Misterfritz hat folgendes geschrieben:
Telliamed hat folgendes geschrieben:
Einen Storchenschwarm habe ich auch noch nicht gesehen.
aber ich, und zwar in ägypten am roten meer. ich war bloss zu baff, um die zu fotografieren.

Da brauchst du nur mal ins Elsaß zu fahren in das Écomusée. Ist in der Nähe von Mulhouse. Da gibt es jede Menge Störche, und du kannst ihnen im Museumsgelände leicht auf zwei Meter nahekommen, da stehen sie auf der Straße und klappern.
Übrigens gibt es dort auch jede Menge Tagtigallen. Das sind Nachtigallen, die am Tage singen. Ist herrlich anzuhören.
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89comus%C3%A9e_d%E2%80%99Alsace
Ich war vor 2006 dort, da gab es noch großartige Vorführungen, Markszenen, zweisprachigen Unterrricht in der Zwergschule und dergleichen.
Es war beeindruckend, wie der Lehrer in die Nazizeit ging und nun auf Deutsch den Schülern erklärte, daß der Pierre ab jetzt Peter heißt und der Henri Heinrich.

#217:  Autor: Der_GuidoWohnort: Östlich von Holland BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 15:25
    —
Woici hat folgendes geschrieben:
Der_Guido hat folgendes geschrieben:
Hehe, die letzten Wochen war ich umzingelnd von Finkenpöttern, da bleibt es nicht aus, sich mit Vögeln zu beschäftigen. Die paar da oben genannten kennt doch jedes kleines Kind ... Smilie Cool


alle fogis die ich kenne, habe ich nicht in der schule kennen gelernt... da stand vögeln nicht auf dem lehrplan... an blattformen allerdings kann ich mich erinnern, das muss irgendwann in der vierten klasse gewesen sein

Zu meiner Schulzeit gab es noch Schul oder Klassenausflüge nach Helgoland, zwecks Besuch der Vogelwarte. Das ist allerdings auch schon > 30 Jahre her ...

#218:  Autor: WoiciWohnort: Em Schwobaländle BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 15:48
    —
Der_Guido hat folgendes geschrieben:
Woici hat folgendes geschrieben:
Der_Guido hat folgendes geschrieben:
Hehe, die letzten Wochen war ich umzingelnd von Finkenpöttern, da bleibt es nicht aus, sich mit Vögeln zu beschäftigen. Die paar da oben genannten kennt doch jedes kleines Kind ... Smilie Cool


alle fogis die ich kenne, habe ich nicht in der schule kennen gelernt... da stand vögeln nicht auf dem lehrplan... an blattformen allerdings kann ich mich erinnern, das muss irgendwann in der vierten klasse gewesen sein

Zu meiner Schulzeit gab es noch Schul oder Klassenausflüge nach Helgoland, zwecks Besuch der Vogelwarte. Das ist allerdings auch schon > 30 Jahre her ...


bei uns nicht... mag daran liegen, dass helgoland einige hundert kilometer entfernt ist Smilie
und bei mir ist es sogar länger als 30 jahre her...

#219:  Autor: Dissonanz BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 17:02
    —
Vöglein.

Na, wer kann mir sagen, worum es sich bei den Piepmätzen handelt?

#220:  Autor: MisterfritzWohnort: badisch sibirien BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 17:37
    —
Dissonanz hat folgendes geschrieben:
Vöglein.

Na, wer kann mir sagen, worum es sich bei den Piepmätzen handelt?

hmm,
sieht nach einem star aus - aber, was weiss ich schon zwinkern

#221:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 17:47
    —
Misterfritz hat folgendes geschrieben:
....aber, was weiss ich schon zwinkern

Genügend. Es sind Stare im Winterkleid.

fwo

#222:  Autor: Dissonanz BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 17:54
    —
Der Preis für die richtige Antwort: Informationen darüber, wo das Foto geschossen wurde. Nämlich bei Stonehenge.

#223:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 18:15
    —
Noseman hat folgendes geschrieben:
Telliamed hat folgendes geschrieben:

Majestätisch bewegen sich V-Formationen von Graugänsen, und zwar nicht in Richtung Süden, sondern nach Nordwesten, in Richtung der Niederlande.


Wenn der Wilders das mitkriegt, dass die immigrieren, dann Gnade ihnen Gott! zynisches Grinsen



Es soll sogar Voegel aus dem islamisch-arabischen Kulturkreis geben, die kommen nur zur Winterfuetterung nach Holland um den einheimischen Singvoegeln die Koerner wegzufressen und die singen dann noch nicht mal auf Hollaendisch! Geschockt


Fuer ein sofortiges Haubenverbot fuer marokkanische Haubentaucher jetzt sofort! Let's Rock

#224:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 18:16
    —
Hat das einen besonderen Grund, dass in der Liste der Weisskopfseeadler fehlt? Weinen

#225:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 18:18
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hat das einen besonderen Grund, dass in der Liste der Weisskopfseeadler fehlt? Weinen

Und der Andenkondor? Weinen

fwo

#226:  Autor: Der_GuidoWohnort: Östlich von Holland BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 19:11
    —
Woici hat folgendes geschrieben:
Der_Guido hat folgendes geschrieben:
Woici hat folgendes geschrieben:
Der_Guido hat folgendes geschrieben:
Hehe, die letzten Wochen war ich umzingelnd von Finkenpöttern, da bleibt es nicht aus, sich mit Vögeln zu beschäftigen. Die paar da oben genannten kennt doch jedes kleines Kind ... Smilie Cool


alle fogis die ich kenne, habe ich nicht in der schule kennen gelernt... da stand vögeln nicht auf dem lehrplan... an blattformen allerdings kann ich mich erinnern, das muss irgendwann in der vierten klasse gewesen sein

Zu meiner Schulzeit gab es noch Schul oder Klassenausflüge nach Helgoland, zwecks Besuch der Vogelwarte. Das ist allerdings auch schon > 30 Jahre her ...


bei uns nicht... mag daran liegen, dass helgoland einige hundert kilometer entfernt ist Smilie
und bei mir ist es sogar länger als 30 jahre her...

Vogel- oder Vogelschutzwarten gibbet doch auch in der Nähe von oder gar in Schwabenland, wenn ich nicht irre. Es muss nicht gleich Helgoland sein ... zwinkern

#227:  Autor: L.E.N.Wohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 21:38
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hat das einen besonderen Grund, dass in der Liste der Weisskopfseeadler fehlt? Weinen

Und der Andenkondor? Weinen

fwo


und der Albatros? Weinen

#228:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 16.11.2010, 00:03
    —
Das Problem ist doch uralt. In meiner Volksschule in Chemnitz von etwa 1940 bis 1948 hatten sie eine ganze Menge ausgestöpfter Vögel im Lehrmittelzimmer. Ich habe nie einen davon im Klassenzimmer zu sehen bekommen.
Vermutlich sind in dem Punkt die Lehrer nicht besser informiert als die Schüler.

"Pappi, was ist das für ein Baum?"
"Das ist eine Lärche."
Die Mama: "Aber nicht der Vogel, der so schön singt."

#229:  Autor: Evilbert BeitragVerfasst am: 16.11.2010, 08:35
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hat das einen besonderen Grund, dass in der Liste der Weisskopfseeadler fehlt? Weinen

Und der Andenkondor? Weinen

fwo


Andenk-Ondor? Am Kopf kratzen

#230:  Autor: TelliamedWohnort: Wanderer zwischen den Welten BeitragVerfasst am: 26.03.2012, 15:22
    —
Unsere Freunde, die Krähen, sind wieder da. Smilie
Mir scheint, es sind mehr als jemals zuvor. Auf manchen Wegen möchte man fast einen Schirm aufspannen, die vom Geäst der Bäume aus gut erreicht werden können.

An den Teichen der Umgebung haben sich Graugänse niedergelassen und lassen sich mit lautem Geschnatter vernehmen.

Noch einmal zu den Zugvögeln. Ob man per Listenvergleich feststellen kann, welche in den letzten Jahrzehnten reisefaul geworden sind? Ob das mit den Auswirkungen der angeblichen Klimaerwärmung auf den Vogelzug stimmt?

Jedenfalls hatten wir in der Schule - und darum geht es in diesem Thread - um 1963/64 gelernt, welche Standvögel sich im Winter an den von uns aufzubietenden Nahrungsquellen niederlassen können.
Ich kann mich erinnern, dass dazu der Grünfink, der Grüne mit der gelben Feder an der Seite, und auch der "Dompfaff" (Gimpel, Pyrrhula pyrrhula) dazu gehörten, der auch ins FGH paßt.
Das geschah so häufig, dass er uns nicht als Zugvogel erschien. Da war es sozusagen umgekehrt, er wurde als Zugvogel ausgegeben und blieb lieber in Erfurt!

http://www.reuber-norwegen.de/RundeInfoVoegelGimpel.html

(Bei seinem Erscheinen begann meine atheistische Großmutter zu singen: "Der Dompfaff, der hat uns getraut ...")

In den letzten Jahrzehnten habe ich diesen lustigen Kerl leider kaum noch zu Gesicht bekommen. Weinen


jetzt mußte ich doch noch einmal nachsehen, woher meine Großmutter das mit dem Dompfaff hatte:

Zitat:
CARNERO
Sein Weib? Wer hat Euch denn getraut?

Nr. 11 - Duett

BARINKAY
I.
Wer uns getraut?
Ei sprich!

SAFFI
Sag' Du's!

BARINKAY
Der Dompfaff, der hat uns getraut!

ALLE
Der Dompfaff, der hat sie getraut! Ja, ja!

BARINKAY
Im Dom, der uns zu Häupten blaut!


http://www.opera-guide.ch/opera.php?uilang=de&id=347#libretto

Das ist der "Zigeunerbaron" (1885) von Johann Strauss! Meine Großmutter ist ja in Chemnitz aufgewachsen, aber in der Oper war sie meines Wissens nicht. Ob @Ahriman weiß, dass man das damals einfach so auf den Straßen sang...

#231:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 26.03.2012, 15:34
    —
Telliamed hat folgendes geschrieben:
Unsere Freunde, die Krähen, sind wieder da. Smilie
Mir scheint, es sind mehr als jemals zuvor. Auf manchen Wegen möchte man fast einen Schirm aufspannen, die vom Geäst der Bäume aus gut erreicht werden können.

An den Teichen der Umgebung haben sich Graugänse niedergelassen und lassen sich mit lautem Geschnatter vernehmen.

Noch einmal zu den Zugvögeln. Ob man per Listenvergleich feststellen kann, welche in den letzten Jahrzehnten reisefaul geworden sind? Ob das mit den Auswirkungen der angeblichen Klimaerwärmung auf den Vogelzug stimmt?

Jedenfalls hatten wir in der Schule - und darum geht es in diesem Thread - um 1963/64 gelernt, welche Standvögel sich im Winter an den von uns aufzubietenden Nahrungsquellen niederlassen können.
Ich kann mich erinnern, dass dazu der Grünfink, der Grüne mit der gelben Feder an der Seite, und auch der "Dompfaff" (Gimpel, Pyrrhula pyrrhula) dazu gehörten, der auch ins FGH paßt.
Das geschah so häufig, dass er uns nicht als Zugvogel erschien. Da war es sozusagen umgekehrt, er wurde als Zugvogel ausgegeben und blieb lieber in Erfurt!

http://www.reuber-norwegen.de/RundeInfoVoegelGimpel.html

(Bei seinem Erscheinen begann meine atheistische Großmutter zu singen: "Der Dompfaff, der hat uns getraut ...")

In den letzten Jahrzehnten habe ich diesen lustigen Kerl leider kaum noch zu Gesicht bekommen. Weinen


Ich hab mal wo gehört, dass die überwiegende Vögel (in Westeuropa) Teilzieher sind.
Zitat:

„Wenn ein strenger Winter vielen der im Brutgebiet verbleibenden Individuen das Leben kostet, sind die ziehenden Artgenossen im Vorteil. Wenn der Winter mild ist, überleben die Standvögel besser und haben bei Ankunft der Zugvögel die besten Territorien schon besetzt; in diesem Fall sind die Standvögel im Vorteil. Mit dem Teilzugverhalten reagieren die Vögel somit nicht nur auf die jahreszeitlich wechselnden Lebensbedingungen, wie die typischen Zugvögel, sondern auch auf die von Jahr zu Jahr unterschiedlichen Überwinterungsbedingungen.“

#232:  Autor: TelliamedWohnort: Wanderer zwischen den Welten BeitragVerfasst am: 26.03.2012, 15:41
    —
Aus Deinem Link über die Teilzieher:

Zitat:
Ein bekannter Teilzieher ist zum Beispiel der Buchfink, bei dem nur das Weibchen im Herbst in den Süden zieht, während das Männchen zurückbleibt.


Na, das wußte ich auch noch nicht. Gerade vorgestern habe ich zahlreiche Buchfinkenmännchen im Oberharz gesehen, die sich mit ihrem rot-blauen Gefieder sehr vorteilhaft von den Schneeverwehungen abhoben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Buchfink

#233:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 26.03.2012, 19:27
    —
Teliamed hat folgendes geschrieben:
Das ist der "Zigeunerbaron" (1885) von Johann Strauss! Meine Großmutter ist ja in Chemnitz aufgewachsen, aber in der Oper war sie meines Wissens nicht. Ob @Ahriman weiß, dass man das damals einfach so auf den Straßen sang...

Ja, in meiner Kindheit und Jugend tat man das. Oder man pfiff die Melodien. Es gibt ja auch ein lustiges Lied, das von einer ganz tollen Oper erzählt, und in einer der letzten Strophen heißt es:

Anderntags auf allen Straßen,
allen Ecken, allen Gassen,
Schustersjung und Militär
pfeift die neue Oper her.

Interessant auch, daß die Kirmesorgeln allesamt jede Menge klassische Musik spielten. Die hatten viele Opern- und Operettenmelodien drauf, und auch andere klassische Stücke, etwa Liszt's 2. Ungarische Rhapsodie. Damals hatten die Schausteller noch Kultur, könnte man augenzwinkernd sagen. Nach dem Krieg dann war es damit vorbei, da orgelte nichts mehr, da schmalzte Rudi Schuricke die Capri-Fischer von der Schallplatte über die Festwiese.
Ich glaube, es war Heinrich Heine, der eine Satire schrieb, wie ihn die Melodien des "Freischütz" nach der Uraufführung überall in der Stadt verfolgten. Als ihm ein Freudenmädchen mit Gitarrebegleitung ausgerechnet den "Jungfernkranz" vorsingen wollte, ist er ausgerissen.
---
Übrigens, ich hab' ne CD mit dem Duett. Und auch sonst noch einigen Operettenschmalz.

#234:  Autor: DesperadoxWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 26.03.2012, 20:29
    —
Mir fällt auf, dases wieder Spatzen gibt, die vor einigen Jahren fast völlig verschwunden waren. Sehr glücklich

#235:  Autor: MisterfritzWohnort: badisch sibirien BeitragVerfasst am: 26.03.2012, 20:43
    —
Desperadox hat folgendes geschrieben:
Mir fällt auf, dases wieder Spatzen gibt, die vor einigen Jahren fast völlig verschwunden waren. Sehr glücklich

dafür sind die amseln weniger geworden. wir haben im garten wohl nur noch ein brutpaar. üblicherweise hatten wir um diese jahreszeit schon die ersten revierstreitigkeiten unter den amseln.

ich habe dieses jahr an meiner fütterstation das erste mal grünfinken gesichtet, die ziemlich dreist gegenüber den meisen waren/sind - sie sind ja immer noch da Lachen

und ein schwarm stare ist diesen winter auch nicht gen süden gezogen und ich habe gelernt, dass auch stare teilzieher sind.

#236:  Autor: Miach BeitragVerfasst am: 26.03.2012, 20:49
    —
Schöne Aktion, bei der ich mal mitmachte, einfach mittem Käffchen in die Natur schauen und eine Stunde lang zählen.
War echt entspannend, mir liegt soetwas eigentlich nicht.

http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundedergartenvoegel/

#237:  Autor: I.R BeitragVerfasst am: 26.03.2012, 22:14
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Ich glaube, es war Heinrich Heine, der eine Satire schrieb, wie ihn die Melodien des "Freischütz" nach der Uraufführung überall in der Stadt verfolgten. Als ihm ein Freudenmädchen mit Gitarrebegleitung ausgerechnet den "Jungfernkranz" vorsingen wollte, ist er ausgerissen.
---

Briefe aus Berlin. Vor 190 Jahren.

#238:  Autor: smallie BeitragVerfasst am: 26.03.2012, 22:30
    —
Vögel und deren Namen zu kennen gehört für einen interessierten Vogelkundler zum Handwerkszeug. Mir persönlich reicht erst mal, daß es Singvögel gibt und Raubvögel, Laufvögel und, naja, Schwimmvögel.

Besonderen Wert auf die Kenntnis von Vogelnamen zu legen, erscheint mir als ein etwas angestaubtes Bildungsideal. Da gibt es Wissenswerteres, so wie dies:


vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich hab mal wo gehört, dass die überwiegende Vögel (in Westeuropa) Teilzieher sind.
Zitat:

„Wenn ein strenger Winter vielen der im Brutgebiet verbleibenden Individuen das Leben kostet, sind die ziehenden Artgenossen im Vorteil. Wenn der Winter mild ist, überleben die Standvögel besser und haben bei Ankunft der Zugvögel die besten Territorien schon besetzt; in diesem Fall sind die Standvögel im Vorteil. Mit dem Teilzugverhalten reagieren die Vögel somit nicht nur auf die jahreszeitlich wechselnden Lebensbedingungen, wie die typischen Zugvögel, sondern auch auf die von Jahr zu Jahr unterschiedlichen Überwinterungsbedingungen.“

Das fand ich interessant; sowas kann ich mir auch gut merken - im Gegensatz zu den Namen von Vögeln und ihrem Aussehen.



Richard Feynman hat zum Thema mal dies gesagt:

Über Vögel und ihre Namen Youtube, 1:58 min.

Zitat daraus:
Zitat:
You can know the name of a bird in all the languages of the world, but when you’re finished, you’ll know absolutely nothing whatever about the bird. … So let’s look at the bird and see what it’s doing–that’s what counts. I learned very early the difference between knowing the name of something and knowing something.


So gesehen ist der Threadtitel "Schüler kennen fast keine Vögel mehr" falsch. Richtigerweise müßte er lauten: "Wissen Schüler noch etwas relevantes über Vögel?"

"Kennst du diesen Vogel?" - das ist eine Detailfrage. Vergleichbar der Frage, wo am Sternenhimmel die Leier liegt. Ich würde zu gern eine Studie sehen, die Schülern diese Frage stellt: "Gibt es Vögel, die keine Eier legen?" Wenn die schlecht ausfällt, dann darf man jammern.

Nicht jammern darf der NABU im inzwischen vier Jahre alten OP-Zitat:

Tassilo hat folgendes geschrieben:
Der Spatz, das unbekannte Wesen

www.nabu.de hat folgendes geschrieben:
Nachdem bayerische Schüler bei der PISA-Studie der OECD gut abgeschnitten hatten, führte die Fachhochschule Weihenstephan nun in Zusammenarbeit mit dem bayerischen NABU-Partner LBV ein „Vogel-PISA“ durch.

Moment. Nach den gefühlten PISA-Pannen haben sich die zuständigen Minister und Ministerien auf die Fahnen geschrieben mehr systematisches Wissen zu vermitteln, statt Lexikon-Wissen. Ob das umgesetzt wurde, kann ich nicht sagen.

Der NABU jedenfalls scheint mir mit seinem Vogel-PISA pädagogisch nicht mehr auf dem Laufenden zu sein.

#239:  Autor: Ralf Rudolfy BeitragVerfasst am: 27.03.2012, 07:51
    —
Telliamed hat folgendes geschrieben:
"Zigeunerbaron"

Tzz ... Sinti-und-Roma-Baron muß das heißen! Nein, so geht das nicht!

#240:  Autor: Miach BeitragVerfasst am: 27.03.2012, 08:26
    —
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Telliamed hat folgendes geschrieben:
"Zigeunerbaron"

Tzz ... Sinti-und-Roma-Baron muß das heißen! Nein, so geht das nicht!


Schattenboxen? Mit den Augen rollen

#241:  Autor: Miach BeitragVerfasst am: 27.03.2012, 08:28
    —
Ich würd ja mal gerne in diesem Gebiet, oder entlang der Oder Ausschau halten,
bin aber leider bislang noch nicht dazu gekommen.

http://www.hafendorf-mueritz.de/leben-an-land/urlaub-gestalten/vogelbeobachtung.html

#242:  Autor: RohrspatzWohnort: NRW BeitragVerfasst am: 27.03.2012, 08:41
    —
Telliamed hat folgendes geschrieben:
Unsere Freunde, die Krähen, sind wieder da. Smilie
Mir scheint, es sind mehr als jemals zuvor. Auf manchen Wegen möchte man fast einen Schirm aufspannen, die vom Geäst der Bäume aus gut erreicht werden können.


Ja, die Krähen werden wirklich immer mehr! Ich bin von ihrer Art sowieso sehr angetan. Die Art, wie sie schreiten, ihr beinahe analytisch wirkender Blick, ihr prüfender Schnabel. Und wie sie einem in die Augen schauen! Prüfend, abschätzend. Ab und zu scheinen sie mit Vorsatz andere Vögel zu ärgern. Einmal konnte ich sogar beobachten, wie eine Krähe ein Kaninchen jagte und sich immer mit einem Flügel-unterstützten Satz vor dieses setzte. Das arme Kaninchen war völlig ausgeliefert Lachen

Desperadox hat folgendes geschrieben:
Mir fällt auf, dases wieder Spatzen gibt, die vor einigen Jahren fast völlig verschwunden waren. Sehr glücklich

Wenn ich einkaufen gehe, komme ich oft an einer Stelle vorbei, wo die Mehrfamilienhäuser so stehen, dass das Spatzen-Gepiepse ordentlich laut hallt. Das zieht die Tierchen offensichtlich an. Da sitzen sie also dick aufgeplustert und "schreien" mit wenig Aufwand die Nachbarschaft zusammen. Süß! Sehr glücklich

#243:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 27.03.2012, 09:58
    —
Misterfritz hat folgendes geschrieben:
Desperadox hat folgendes geschrieben:
Mir fällt auf, dases wieder Spatzen gibt, die vor einigen Jahren fast völlig verschwunden waren. Sehr glücklich

dafür sind die amseln weniger geworden. wir haben im garten wohl nur noch ein brutpaar. üblicherweise hatten wir um diese jahreszeit schon die ersten revierstreitigkeiten unter den amseln.



Die hatten letztes Jahr herbe Verluste durch eine Viruserkrankung.

#244:  Autor: MisterfritzWohnort: badisch sibirien BeitragVerfasst am: 27.03.2012, 10:00
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Misterfritz hat folgendes geschrieben:
Desperadox hat folgendes geschrieben:
Mir fällt auf, dases wieder Spatzen gibt, die vor einigen Jahren fast völlig verschwunden waren. Sehr glücklich

dafür sind die amseln weniger geworden. wir haben im garten wohl nur noch ein brutpaar. üblicherweise hatten wir um diese jahreszeit schon die ersten revierstreitigkeiten unter den amseln.



Die hatten letztes Jahr herbe Verluste durch eine Viruserkrankung.

ich weiss, und dieses jahr grassiert der virus schon wieder. ich hoffe, mein pärchen hier ist immun.
dafür polstern die meisen jetzt ihre nester mit hundehaaren. ich striegele die hunde immer auf der terrasse und stopfe die haare in die buchsbauhecke, da können die meisen das rauszupfen.

#245:  Autor: TelliamedWohnort: Wanderer zwischen den Welten BeitragVerfasst am: 27.03.2012, 13:51
    —
Und da gibt es noch die crowbusters, die auch hier mit diesem englischen Namen herumlaufen, sich bekloppt anziehen, dem blöden Hobby nachgehen, möglichst viele Krähen herunterzuschießen, und das auch noch als Beitrag zum Tierschutz ausgeben.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83679165.html


Pillepalle

#246:  Autor: RohrspatzWohnort: NRW BeitragVerfasst am: 27.03.2012, 14:02
    —
Telliamed hat folgendes geschrieben:
Und da gibt es noch die crowbusters, die auch hier mit diesem englischen Namen herumlaufen, sich bekloppt anziehen, dem blöden Hobby nachgehen, möglichst viele Krähen herunterzuschießen, und das auch noch als Beitrag zum Tierschutz ausgeben.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83679165.html


Pillepalle


...Was für traurige Auswüchse armseliger Ignoranz Erbrechen

#247:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 27.03.2012, 14:51
    —
Telliamed hat folgendes geschrieben:
Und da gibt es noch die crowbusters, die auch hier mit diesem englischen Namen herumlaufen, sich bekloppt anziehen, dem blöden Hobby nachgehen, möglichst viele Krähen herunterzuschießen, und das auch noch als Beitrag zum Tierschutz ausgeben.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83679165.html


Pillepalle


Scheiße, was sind denn das für Kotzbrocken???

#248:  Autor: LandeiWohnort: Sandersdorf-Brehna BeitragVerfasst am: 28.03.2012, 07:37
    —
Kriminelle. Die Fuchsjagd ist schon eklig (und sinnlos) genug, aber es geht eben immer noch einen Zacken schlimmer.

#249:  Autor: TelliamedWohnort: Wanderer zwischen den Welten BeitragVerfasst am: 23.07.2012, 13:05
    —
Als ich vor einem Monat die Stadt krankheitshalber verließ, klangen mir noch die Rufe der jungen Turmfalken in den Ohren, die in der obersten Etage der Hauptkirche nisteten.

Jetzt bin ich wieder in der Nähe, und sie schreien immer noch, was im Wikipedia-Artikel als Bettelruf der Jungvögel, als "Lahnen", bezeichnet wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/Turmfalke

Da ich seit Jahren gleich hinter der Hauptkirche wohne (und zum Glockengebimmel-Thread meinen Beitrag leisten könnte - die Glocken schlagen die ganze Nacht durch, und ich habe mich schon längst daran gewöhnt; die Nacht ist irgendwie strukturiert; ich nehme etwa den Schlag "Drei Uhr" wahr und weiß im Halbdämmer, dass ich mich noch ein bißchen auf die Seite rollen kann),

kann ich sagen, dass die Turmfalken, "Vögel des Jahres" 2007, in den vergangenen Jahren längst nicht so aktiv waren wie jetzt. Das könnte mit der Mäusepopulation zusammenhängen.

Dass es sich um Turmfalken (Falco tinnnunculus) handelt, die nach dem Mäusebussard zweithäufigste Greifvogelart in Mitteleuropa, ist mir schon klar. Ich habe die Vögel mit dem gesprenkelten rotbraunen Gefieder schon aus der Nähe gesehen und ihren "Rüttelflug" beobachtet. Sie "stehen" in der Luft und stürzen sich dann blitzschnell auf die Beute.

In der Hauptstadt hatten wir jahrelang auf dem Turm der gegenüber stehenden katholischen Kirche einen Turmfalken beobachten können. Manchmal baute sich vor unserem Haus ein Vogelliebhaber mit transportablem Gerät auf. Am Anfang dachten wir, er würde auch in die Wohnzimmerfenster schauen wollen, aber gegenüber wohnt eigentlich nur die schon bejahrte Haushälterin des Pfarrers. Turmfalke und Vogelliebhaber sind inzwischen wieder verschwunden.

Die Krähen, von denen ich hier mehrfach berichtet habe, die im Frühjahr riesige Kolonien bilden und ein ganzes Stadtviertel okkupiert haben, sind hingegen schon wieder weg.

#250:  Autor: beefyWohnort: Land der abgehärteten Seelen BeitragVerfasst am: 23.07.2012, 14:33
    —
Telliamed hat folgendes geschrieben:


Die Krähen, von denen ich hier mehrfach berichtet habe, die im Frühjahr riesige Kolonien bilden und ein ganzes Stadtviertel okkupiert haben, sind hingegen schon wieder weg.



So sieht es aus,wenn Krähen um eine Packung Mehl zanken.(Seattle)



Viel davon gehabt haben sie aber nicht......USA->unbekannter Weißer Puder auf der Straße ->könnte ja Antrax sein -> Männer in Schutzanzügen die schlecht zu Vögeln sind verjagen Krähen....

#251:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 23.07.2012, 15:04
    —
beefy hat folgendes geschrieben:
Männer in Schutzanzügen die schlecht zu Vögeln sind ....



Na, dann sollten sie die Schutzanzüge ausziehen.......*achselzück*

#252:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 23.07.2012, 18:27
    —
Naastika hat folgendes geschrieben:
beefy hat folgendes geschrieben:
Männer in Schutzanzügen die schlecht zu Vögeln sind ....


Na, dann sollten sie die Schutzanzüge ausziehen.......*achselzück*

Die Linien hattest du aber viorher schon im Titel.
Hier noch ein Beispiel für einen ornithologischen Fail: Reiher in Gefahr

#253:  Autor: krypter BeitragVerfasst am: 26.07.2012, 17:10
    —
Zufällig gefunden:

http://www.computerbirding.com/

Gruß

krypter

#254:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 24.09.2012, 16:05
    —
Heute habe ich wieder Luftschlachten zwischen Krähen und einen Raubvogel beobachtet.

Mehrere Krähen verfolgten ihn, und griffen ihn an.
Wenn er sich hinsetzte, haben sie sich in der nähe hingesetzt, ihn aber nicht mehr attackiert.
Sobald er wieder in der Luft war, gingen die Kapriolen am himmel weiter.
Irgendwann ist er davon geflogen. Wahrscheinlich in ein anderes Revier. Die Krähen sind ihm auf jeden Fall nicht hinterher.

Vielleicht weiß der eine oder andere Vogelkundler mehr über solche "Luftschlachten".

#255:  Autor: MisterfritzWohnort: badisch sibirien BeitragVerfasst am: 24.09.2012, 16:37
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Heute habe ich wieder Luftschlachten zwischen Krähen und einen Raubvogel beobachtet.

Mehrere Krähen verfolgten ihn, und griffen ihn an.
Wenn er sich hinsetzte, haben sie sich in der nähe hingesetzt, ihn aber nicht mehr attackiert.
Sobald er wieder in der Luft war, gingen die Kapriolen am himmel weiter.
Irgendwann ist er davon geflogen. Wahrscheinlich in ein anderes Revier. Die Krähen sind ihm auf jeden Fall nicht hinterher.

Vielleicht weiß der eine oder andere Vogelkundler mehr über solche "Luftschlachten".

meistens sind das einzelne mäusebussarde, schon bei einem pärchen wagen sich de krähen nicht unbedingt an die ran.

#256:  Autor: beefyWohnort: Land der abgehärteten Seelen BeitragVerfasst am: 24.09.2012, 17:04
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:


Vielleicht weiß der eine oder andere Vogelkundler mehr über solche "Luftschlachten".


Da es keine Brut zu beschützen gab wird es wohl reines Terretorialverhalten gewesen sein.Kommt aber auf die Raubvogelart an.
Allerdings kommt es auch tatsächlich vor,daß Krähen nur so zum Spaß andere Tiearten piesacken.Aber ob sie sich deswegen auf einen Luftkampf einlassen weiß ich nicht.

#257:  Autor: Freidenker1 BeitragVerfasst am: 26.09.2012, 16:46
    —
Ist das so wichtig, Vogelarten zu erkennen?
Wichtiger ist doch, dass Schüler das Vögeln lernen.
kleiner Scherz

#258:  Autor: Murphy BeitragVerfasst am: 27.09.2012, 08:47
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Heute habe ich wieder Luftschlachten zwischen Krähen und einen Raubvogel beobachtet.

Mehrere Krähen verfolgten ihn, und griffen ihn an.
Wenn er sich hinsetzte, haben sie sich in der nähe hingesetzt, ihn aber nicht mehr attackiert.
Sobald er wieder in der Luft war, gingen die Kapriolen am himmel weiter.
Irgendwann ist er davon geflogen. Wahrscheinlich in ein anderes Revier. Die Krähen sind ihm auf jeden Fall nicht hinterher.

Vielleicht weiß der eine oder andere Vogelkundler mehr über solche "Luftschlachten".

Das bedeutet, dass Griechenland noch für zwei weitere Haushalte mehr Geld braucht und in der Eurozone verbleibt. Dafür ist der Euro bis auf weiteres aber stabil.

#259:  Autor: TelliamedWohnort: Wanderer zwischen den Welten BeitragVerfasst am: 06.03.2013, 17:24
    —
Der Eichelhäher ist mir bisher eher als Einzelgänger begegnet. Unverkennbar sein Krächzen, mit dem auch andere Vögel gewarnt werden, sollte sich ein Mensch als großer Eindringling nähern.

http://de.wikipedia.org/wiki/Eichelh%C3%A4her

Jetzt kam gleich ein Pulk von sechs Eichelhähern, die hektisch flatterten, was etwas unbeholfen aussieht. Der weiße Bürzel war gut erkennbar.

Ach, und hier im Thread ist er ja auch noch einmal:

http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=996705#996705

(nur Mara Cash ist nicht mehr da)


Von der Krähenszene. Das eine Ufer des etwa drei Meter breiten Kanals wird von der Stadt bewirtschaftet, das andere Ufer vom Wasserbauamt. Vor fünf Jahren hatte man auf dem städtischen Ufer einige der Äste abgesägt, auf denen die Krähen mit Vorliebe ihre Nester bauten. Was machten die Tiere? Sie flatterten auf die andere Seite des Kanals, wo nichts unternommen wurde, und legten dort ihre Nester an. Fünf Jahre sind vergangen, da wurden auf der anderen Seite des Kanals Äste abgesägt. Auf den Stümpfen unterhielten sich die Krähen über das Vorgefallene. Sie schienen noch unschlüssig über ihre nächsten Aktionen zu sein.
Auf der Brücke über den Kanal standen menschliche Zuschauer und ließen sich in ihrem Slang vernehmen, der schon einen leicht singenden Einschlag ins Platt hat: "Die wollen hier wohl die Krähen verjagen! Aber die kommen ja immer wieder."

#260:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 06.03.2013, 18:53
    —
Telliamed hat folgendes geschrieben:
Der Eichelhäher ist mir bisher eher als Einzelgänger begegnet. Unverkennbar sein Krächzen, mit dem auch andere Vögel gewarnt werden, sollte sich ein Mensch als großer Eindringling nähern.....

In dieser Jahreszeit fliegen sie öfter in kleinen Trupps - wir hatten auch gerade so einen im Garten.

fwo

#261:  Autor: MisterfritzWohnort: badisch sibirien BeitragVerfasst am: 07.03.2013, 10:52
    —
ich habe seit rund zwei wochen eine schar erlenzeisige im garten, dort, wo ich immer streufutter hinwerfe. beim ersten blick auf die vögel dachte ich, was sind die spatzen aber grün geworden Lachen
dann bestimmungsbuch zu rate gezogen und gelesen, dass die nur im winter bei uns zu sehen sind.


#262:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 29.06.2013, 22:36
    —
Der saß heute bei uns auf dem Balkon.
Ich glaube, das ist ein Buchfink. Weiß das jemand genau?


#263:  Autor: HatioraWohnort: Frankfurt BeitragVerfasst am: 29.06.2013, 23:33
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Der saß heute bei uns auf dem Balkon.
Ich glaube, das ist ein Buchfink. Weiß das jemand genau?

Nach googlen denk ich, das ist ein Dompfaff. Gehoeren beide zu den Finken (mal wieder was gelernt..).



Die Buchfinken haben anscheinend deutliche weisse Flecken an den Fluegeln, und der Kopf ist etwas heller...

#264:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 30.06.2013, 09:16
    —
Ich fand mal kürzlich ein Finkennest,
und in dem selben lag der Rest
von einem Kriminalroman.
Nun sieh mal einer an:
Der Fink konnt' lesen!
Naja, ist ja auch ein Buchfink gewesen.

Heinz Erhardt

#265:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 30.06.2013, 10:17
    —
Hatiora hat folgendes geschrieben:
Nach googlen denk ich, das ist ein Dompfaff. Gehoeren beide zu den Finken (mal wieder was gelernt..).

Die Buchfinken haben anscheinend deutliche weisse Flecken an den Fluegeln, und der Kopf ist etwas heller...

Vor allem hat der Buchfink kein so deutliches Rot, die Dompfäffin allerdings auch nicht. Der Gimpel aus der Umfrage ist übrigens dieselbe Art wie der Dompfaff.

#266:  Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 01.07.2013, 05:56
    —
Misterfritz hat folgendes geschrieben:
ich habe seit rund zwei wochen eine schar erlenzeisige im garten, dort, wo ich immer streufutter hinwerfe. beim ersten blick auf die vögel dachte ich, was sind die spatzen aber grün geworden Lachen
dann bestimmungsbuch zu rate gezogen und gelesen, dass die nur im winter bei uns zu sehen sind.



Der Erlenzeisig ist eine besondere Art - der brütet im Winter, wenn die Erlensamen reif sind. Ein typischer Winterbrüter sind auch Kiefern- und Fichtenkreuzschnäbel. Ihre Kinderstube haben sie gerne um Weihnachten herum.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich mit bestimmten Vogelarten gutes Geld verdienen lässt. Dabei stehen dann allerdings weniger die klassischen Singvogelarten im Mittelpunkt und auch nicht irgendwelche Großvogelarten oder sehr versteckt lebende Arten, sondern Wiesenbrüter. Dazu gehören Löffelente, Kiebitz, Uferschnepfe und Rotschenkel.
Bei den "normalen" Feld- Wald und Wiesenarten in den Städten gibt es inzwischen dramatische Bestandsrückgänge. Hauptursache ist dabei weniger der Pestizideinsatz, sondern vielmehr der Verlust der Bruthabitate infolge der immer massiver werdenden Wärmedämmung. Ganz stark vom Rückgang betroffen ist der Haussperling. Auch andere Arten, wie z.B. die Haubenlerche, aber auch die Singdrossel verschwinden. Landläufig werden dafür die Rabenvögel Elster, Krähe und Dohle, sowie Hauskatzen verantwortlich gemacht - aber das greift ganz einfach zu kurz. Absolute Spitze bei der Nesträuberei sind bei Baumbrütern das Eichhörnchen und bei Bodenbrütern der Igel - aber die sind ja "niedlich". Dass sich die allerdings nachhaltig negativ auf die Population auswirken, ist aber eher unwahrscheinlich, die größte Rolle spielt - wie oben gesagt - der Verlust geeigneter Bruthabitate. Dabei könnte jeder in seinem Garten und an seinem Haus etwas unternehmen und solche Habitate schaffen.

#267:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 26.01.2014, 11:14
    —
Eben sah ich einen Stieglitz (Distelfink) im Vogelhaus. Hab ihn gleich erkannt, obwohl ich mich nicht erinnern kann, vorher jemals einen in Natura gesehen zu haben.

#268:  Autor: katholischWohnort: Marktl BeitragVerfasst am: 27.01.2014, 19:42
    —
zu dem Thema allgemein: mir ist aufgefallen, dass es jetzt vermehrt so Zeitschriften über Landleben gibt, überall Werblinks für Farmspiele, auch so Sammelbücher für Kinder wo die die Landtiere kennen lernen können. Also virtuell die Natur kennen lernen dürfte momentan der Trend sein....und Bauernhof am Computer spielen...(weil echte Bauernhöfe gibt es sogar bei uns immer weniger:..)

#269:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 08:30
    —
Erst heute, die ersten Mauersegler gesehen dieses Jahr.
Meist sind sie einige Tage früher.

#270:  Autor: Defätist BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 09:34
    —
Unsere Blaumeisen sind dafür in der Fütterungsphase ihrer Brut inzwischen im Maximum angelangt. Nicht mehr lange, bis sie ausfliegen.
Ich liebe es...

#271:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 09:57
    —
Schön!

Siet ich im letzten Jahr umgezogen bin, habe ich nun auch einen Balkon, der Richtugn Garten zeigt. Und der Garten ist umgeben von Häusern, daher also von allen Seiten umschlossen und auch eine wirkliche Ruheoase.

Nebst ein paar Eichhörnchen, habe ich biser beobachten können:

Amseln, Kohlmeisen, Blaumeisen, Schwanzmeisen, Rotkehlchen, Zaunkönige, Dompfaff, Buntspecht, Elster, Eichelhäher, und irgendeine Eule, die zu schnell vorbei war! Ich liebe es... Ich liebe es...

Meine neue Wohnung ist toll!

#272:  Autor: Defätist BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 10:22
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Schön!

Siet ich im letzten Jahr umgezogen bin, habe ich nun auch einen Balkon, der Richtugn Garten zeigt. Und der Garten ist umgeben von Häusern, daher also von allen Seiten umschlossen und auch eine wirkliche Ruheoase.

Nebst ein paar Eichhörnchen, habe ich biser beobachten können:

Amseln, Kohlmeisen, Blaumeisen, Schwanzmeisen, Rotkehlchen, Zaunkönige, Dompfaff, Buntspecht, Elster, Eichelhäher, und irgendeine Eule, die zu schnell vorbei war! Ich liebe es... Ich liebe es...

Meine neue Wohnung ist toll!

Das klingt auch super. Hört man ja eher selten. Smilie

#273:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 11:20
    —
Defätist hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Schön!

Siet ich im letzten Jahr umgezogen bin, habe ich nun auch einen Balkon, der Richtugn Garten zeigt. Und der Garten ist umgeben von Häusern, daher also von allen Seiten umschlossen und auch eine wirkliche Ruheoase.

Nebst ein paar Eichhörnchen, habe ich biser beobachten können:

Amseln, Kohlmeisen, Blaumeisen, Schwanzmeisen, Rotkehlchen, Zaunkönige, Dompfaff, Buntspecht, Elster, Eichelhäher, und irgendeine Eule, die zu schnell vorbei war! Ich liebe es... Ich liebe es...

Meine neue Wohnung ist toll!

Das klingt auch super. Hört man ja eher selten. Smilie


und das quais mitten in Hamburg Ich liebe es...

#274:  Autor: NaastikaWohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 11:49
    —
Die Frage bzw. Behauptung, die sich aus dem Tiel ergeben, sind mißverständlich: Kenntnis der Vogelnamen oder Fähigkeit, diese Vögel wiederzuerkennen?

Zu Ersten: Würde ich weitgehend verneinen, zum Zweiten: Ausgehend von mir selbst weitestgehend bejahen... Traurig

#275:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 11:55
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Defätist hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Schön!

Siet ich im letzten Jahr umgezogen bin, habe ich nun auch einen Balkon, der Richtugn Garten zeigt. Und der Garten ist umgeben von Häusern, daher also von allen Seiten umschlossen und auch eine wirkliche Ruheoase.

Nebst ein paar Eichhörnchen, habe ich biser beobachten können:

Amseln, Kohlmeisen, Blaumeisen, Schwanzmeisen, Rotkehlchen, Zaunkönige, Dompfaff, Buntspecht, Elster, Eichelhäher, und irgendeine Eule, die zu schnell vorbei war! Ich liebe es... Ich liebe es...

Meine neue Wohnung ist toll!

Das klingt auch super. Hört man ja eher selten. Smilie


und das quais mitten in Hamburg Ich liebe es...


In der Stadt sind "Wildtiere" sowieso besser beobachtbar, als auf dem Land.

Die "Fluchtdistanz" von Wildtiere ist dort viel viel geringer.
Ich bin mal den Westweg gelaufen. Das ist ein Schwarzwaldhöhenweg, der ausschließlich auf Waldwegen, von Pforzheim nach Basel führt.
Auf der ganze Strecke habe ich nicht ein Wildschwein, Reh, Fuchs, oder ähnliches gesehen.

Alle diese Tiere bin ich schon mal in Stuttgart begegnet.

Als ich mal in Skandinavien unterwegs war, kam ich an eine Klippe, wo unten im Wasser normale Stockenten schwammen. Die sind mit einem Affenzahn davon gesaust, obwohl ich noch mindestens 40 Meter davon entfernt war.

#276:  Autor: Pfirsich BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 12:00
    —
Mich hier auf dem Land hat schon seit Jahren keine Amsel mehr frühmorgens genervt Weinen

#277:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 12:04
    —
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Mich hier auf dem Land hat schon seit Jahren keine Amsel mehr frühmorgens genervt Weinen

Die sind alle in der Stadt geflogen.
Manchmal singt mir einer persönlich was vor, vor dem Balkon. Ich versuche dann so gut wie ich kann, zu antworten.

#278:  Autor: Defätist BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 12:12
    —
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Mich hier auf dem Land hat schon seit Jahren keine Amsel mehr frühmorgens genervt Weinen

Geschockt Bei uns gibt es alles. Vom Igel, über den Specht, bis zum Feuersalamander und Storch. Amseln gibt's hier fast wie Stubenfliegen. Nicht so winzig, sondern so viele.

#279:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 17:05
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
In der Stadt sind "Wildtiere" sowieso besser beobachtbar, als auf dem Land.

Die "Fluchtdistanz" von Wildtiere ist dort viel viel geringer.
Ich bin mal den Westweg gelaufen. Das ist ein Schwarzwaldhöhenweg, der ausschließlich auf Waldwegen, von Pforzheim nach Basel führt.
Auf der ganze Strecke habe ich nicht ein Wildschwein, Reh, Fuchs, oder ähnliches gesehen.
Alle diese Tiere bin ich schon mal in Stuttgart begegnet.

Als ich mal in Skandinavien unterwegs war, kam ich an eine Klippe, wo unten im Wasser normale Stockenten schwammen. Die sind mit einem Affenzahn davon gesaust, obwohl ich noch mindestens 40 Meter davon entfernt war.

Tatsächlich sind die Tiere in den Städten beinahe zahm. Die Amseln haben hier ums Haus eine Fluchtdistanz von nur drei Metern, meist flüchten sie nicht mal, sie sorgen nur für gleichbleibenden Abstand. Seltsamerweise höre ich nie eine singen. In Lindau haben mir mal die Sperlinge buchstäblich aus der Hand gefressen, in Wien kamen sie vor dem Restaurant auf die Tische, im Park von Schloß Schönbrunn kamen die Eichhörnchen auf den steinernen Tisch, als ich dort mein Butterbrot verzehrte.
Hier in der Nähe ist in einem Wald ein idyllischer Fischteich. Wenn ich da hin komme streicht fast jedesmal ein großer Schwarm Enten mit viel Getöse ab. Dort habe ich auch öfter einen Fischreiher gesehen - ganz von fern, der streicht auch sofort ab. Dagegen blieb der Reiher im Schloßteich von Leipheim ungerührt stehen und ließ sich fotografieren.
Hier im Stadtpark mitten im Minigolfplatz hauste mal einen Sommer lang ein Wildentenpaar in einem klitzkleinen Zierteich, die hatten gar keine Fluchtdistanz mehr.
In einem benachbarten Wald stand ich an einem frühen Morgen plötzlich auf zwei Meter Distanz einem Reh gegenüber - ich war barfuß gelaufen und kam so geräuschlos um einen Busch herum. Wir haben uns völlig verdutzt angeglotzt, dann sprang es davon.
Der Unterschied könnte davon bewirkt werden, daß es in den Städten keine Jäger gibt.
Im Stadtpark von Laupheim konnte man mal einem Specht zusehen, der ungeachtet der Spaziergänger unter ihm in drei Metern Höhe an einem Baum hämmerte. Mann, sieht das ulkig aus! Daß der kein Kopfweh kriegt!

#280:  Autor: MisterfritzWohnort: badisch sibirien BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 17:10
    —
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Mich hier auf dem Land hat schon seit Jahren keine Amsel mehr frühmorgens genervt Weinen
ich weiss ja nicht, in welcher gegend du wohnst,
aber hier gibt es auch kaum noch amseln und noch weniger weibliche amseln.
http://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/15425/ist-das-amselsterben-mittlerweile-uberwunden/

#281:  Autor: Pfirsich BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 17:36
    —
Misterfritz hat folgendes geschrieben:
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Mich hier auf dem Land hat schon seit Jahren keine Amsel mehr frühmorgens genervt Weinen
ich weiss ja nicht, in welcher gegend du wohnst,
aber hier gibt es auch kaum noch amseln und noch weniger weibliche amseln.
http://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/15425/ist-das-amselsterben-mittlerweile-uberwunden/

Auf das Amselsterben bin ich auch schon gekommen und hatte entsprechende Artikel aus dem Merkur parat. Hab sie aber dann nicht verlinkt, nicht dass Defätist dann sagt: "Ich wohne aber ebenfalls in Süddeutschland!"

P.S.: Ich wohne ganz im Süden.

#282:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 19:04
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Erst heute, die ersten Mauersegler gesehen dieses Jahr.

Ebenfalls heute in Hamburg.

#283:  Autor: Defätist BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 20:12
    —
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Misterfritz hat folgendes geschrieben:
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Mich hier auf dem Land hat schon seit Jahren keine Amsel mehr frühmorgens genervt Weinen
ich weiss ja nicht, in welcher gegend du wohnst,
aber hier gibt es auch kaum noch amseln und noch weniger weibliche amseln.
http://www.swr.de/blog/1000antworten/antwort/15425/ist-das-amselsterben-mittlerweile-uberwunden/

Auf das Amselsterben bin ich auch schon gekommen und hatte entsprechende Artikel aus dem Merkur parat. Hab sie aber dann nicht verlinkt, nicht dass Defätist dann sagt: "Ich wohne aber ebenfalls in Süddeutschland!"

Wäre doch mal interessant, wie sich das Amselsterben in welchen Regionen ausgebreitet und wieder zurückgezogen hat. In hiesiger Region (östliche Mitte) ist davon jedenfalls kaum etwas durchgedrungen. Man kann ja nicht alles mitbekommen, was in anderen Regionen der BR vorgeht. Das mit dem Amselsterben ist (mir jedenfalls) bis jetzt neu gewesen.

#284:  Autor: DesperadoxWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 20:23
    —
Das es weniger Amseln gibt ist mir noch nicht aufgefallen, aber Spatzen sehe ich fast keine mehr.In meiner Kindheit war das mit Abstand der häufigste Vogel.

#285:  Autor: MisterfritzWohnort: badisch sibirien BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 21:06
    —
Desperadox hat folgendes geschrieben:
Das es weniger Amseln gibt ist mir noch nicht aufgefallen, aber Spatzen sehe ich fast keine mehr.In meiner Kindheit war das mit Abstand der häufigste Vogel.
spatzen hat es hier massen, die fressen mir die haare vom kopp :;

#286:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 08.05.2015, 21:14
    —
Desperadox hat folgendes geschrieben:
Das es weniger Amseln gibt ist mir noch nicht aufgefallen, aber Spatzen sehe ich fast keine mehr.In meiner Kindheit war das mit Abstand der häufigste Vogel.

Die wurden vor einige Jahren auch ganz schön dezimiert. Die erholen sich aber auch langsam, meinte ich.

#287:  Autor: Pfirsich BeitragVerfasst am: 09.05.2015, 05:17
    —
Defätist hat folgendes geschrieben:
Wäre doch mal interessant, wie sich das Amselsterben in welchen Regionen ausgebreitet und wieder zurückgezogen hat. In hiesiger Region (östliche Mitte) ist davon jedenfalls kaum etwas durchgedrungen. Man kann ja nicht alles mitbekommen, was in anderen Regionen der BR vorgeht. Das mit dem Amselsterben ist (mir jedenfalls) bis jetzt neu gewesen.


http://www.merkur.de/bayern/unberechenbare-vogelvirus-2832681.html

Zitat:
Die bayerischen Amseln, Stare und Sperlinge sind bisher großteils verschont geblieben. Zwölf tote Vögel wurden vergangenes Jahr untersucht, vier von ihnen trugen das Usutu-Virus in sich. In Baden-Württemberg waren es sechsmal so viele.

Tja, da weiß man nicht so recht, was man denken soll.


... Überhaupt: Was heißt: sechsmal so viele?

#288:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 09.05.2015, 10:59
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Desperadox hat folgendes geschrieben:
Das es weniger Amseln gibt ist mir noch nicht aufgefallen, aber Spatzen sehe ich fast keine mehr.In meiner Kindheit war das mit Abstand der häufigste Vogel.

Die wurden vor einige Jahren auch ganz schön dezimiert. Die erholen sich aber auch langsam, meinte ich.

War hier auch so. Inzwischen hupfen die hier wieder in großer Zahl herum. Gestern saß doch tatsächlich ein Amseler gegenüber frei exponiert auf dem Dachfirst und verkündete seinen Revieranspruch. Mit dem Feldstecher konnte ich ihn geruhsam betrachten. Er hat den Schnabel ganz schön weit aufgerissen.

#289:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 09.05.2015, 13:13
    —
Desperadox hat folgendes geschrieben:
... , aber Spatzen sehe ich fast keine mehr.

Das liegt daran, dass die Spatzen den Tauben immer das Gift wegfressen.

#290:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 13.05.2015, 14:35
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Pfirsich hat folgendes geschrieben:
Mich hier auf dem Land hat schon seit Jahren keine Amsel mehr frühmorgens genervt Weinen

Die sind alle in der Stadt geflogen.
Manchmal singt mir einer persönlich was vor, vor dem Balkon. Ich versuche dann so gut wie ich kann, zu antworten.


Hatte ich fast vergessen. Den habe ich doch letztes Jahr aufgenommen.
https://www.youtube.com/watch?v=azp28-sLRNk

#291:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 13.05.2015, 17:16
    —
Vorhin mit Erstaunen gesehen, wie unheimlich viele Luftratten es hier gibt. Heute Vormittag wurde die Wiese vor dem Haus geschändet. All die vielen Gänseblümchen und Löwenzähne sind nun weg, es ist nur noch langweilig grün. Aber die Tauben finden da jetzt anscheinend reichlich Nahrung, es wimmelt nur so von diesen Biestern.

#292: Oberer Totpunkt - Vogelhochzeit Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 16.05.2015, 19:42
    —
und weil ich gerade Musik aus Hamburg gepostet habe,
nun auch was aus dem Norden,
habe ich ja glaube ich noch nicht im FGH verlinkt:

Oberer Totpunkt mit Vogelhochzeit

https://www.youtube.com/watch?v=MmnnwDYuFAc

Fiderallala - Fiderallala - Fiderallala
Pfeifen

#293:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 03.07.2015, 21:11
    —

Da sitzt "unseren Spatz"
Man sieht ihn kaum; tsjilpt uns aber immer freundlich zu.
Wechselt immer zwischen Dachspitze und Dachrinne auf der Ecke.
Unmittelbar neben der Dachrinne unter den Dachschindeln hat er wohl sein Nest.
Wenn Elstern vorbeikommen, duckt er sich meistens.

#294:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 04.07.2015, 01:48
    —
Zitat:
Schüler kennen fast keine Vögel mehr

vielleicht ham sie's auch mehr mit dem Verb als dem Substantiv ...

#295:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.07.2015, 09:07
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
[img]Bild[/img]
Da sitzt "unseren Spatz"
Man sieht ihn kaum; tsjilpt uns aber immer freundlich zu.
Wechselt immer zwischen Dachspitze und Dachrinne auf der Ecke.
Unmittelbar neben der Dachrinne unter den Dachschindeln hat er wohl sein Nest.
Wenn Elstern vorbeikommen, duckt er sich meistens.


Heute Früh habe ich ein besseres Bild gemacht.


#296:  Autor: Margrethe BeitragVerfasst am: 04.07.2015, 13:21
    —
Wir haben in unserem großen, parkähnlich angelegten Gemeinschaftsgarten praktisch die gesamte einheimische Vogelpalette versammelt, ab und zu werden wir auch Zeuge von Luftkämpfen zwischen Federviechern, die sich gar nicht gerne mögen (kürzlich hat der Turmfalke, der im Kirchturm nistet, eine Ringeltaube gemeuchelt). Leider bin ich nicht geistesgegenwärtig genug, sowas zu photographieren.
Dafür habe ich jetzt mal den Bad Waldseer Störchen ins Nest geschaut. Die sind, wie mir scheint, hitzeunempfindlich.

http://www.stoerche-bw.de/webcam.php?ergebnis=18

#297:  Autor: Margrethe BeitragVerfasst am: 04.07.2015, 13:27
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Vorhin mit Erstaunen gesehen, wie unheimlich viele Luftratten es hier gibt. Heute Vormittag wurde die Wiese vor dem Haus geschändet. All die vielen Gänseblümchen und Löwenzähne sind nun weg, es ist nur noch langweilig grün. Aber die Tauben finden da jetzt anscheinend reichlich Nahrung, es wimmelt nur so von diesen Biestern.


Bei uns hier (am Dorfrand) hat der Bauer, der das Grünland (großflächig) mäht, beim Mähen interessantes gefiedertes Publikum: Greifvögel - Bussarde und auch zwei Rotmilanpaare - tun sich an gemähten Mäusen gütlich - und nutzen die bessere Übersicht dazu, zum Nachtisch auch noch lebende Mäuse zu erbeuten.

#298:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 04.07.2015, 14:39
    —
Margrethe hat folgendes geschrieben:
Wir haben in unserem großen, parkähnlich angelegten Gemeinschaftsgarten praktisch die gesamte einheimische Vogelpalette versammelt, ab und zu werden wir auch Zeuge von Luftkämpfen zwischen Federviechern, die sich gar nicht gerne mögen (kürzlich hat der Turmfalke, der im Kirchturm nistet, eine Ringeltaube gemeuchelt). ....

Das ist allerdings eine Szene, die nicht von Abneigung, sondern gerazu von Liebe erzählt: Der Turmfalk? (Bist Du sicher, dass es kein Sperber war ?- Das würde nämlich erheblich besser passen.) hatte die Taube doch ganz offensichtlich zum Fressen gerne Sehr glücklich

#299:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.07.2015, 14:42
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Margrethe hat folgendes geschrieben:
Wir haben in unserem großen, parkähnlich angelegten Gemeinschaftsgarten praktisch die gesamte einheimische Vogelpalette versammelt, ab und zu werden wir auch Zeuge von Luftkämpfen zwischen Federviechern, die sich gar nicht gerne mögen (kürzlich hat der Turmfalke, der im Kirchturm nistet, eine Ringeltaube gemeuchelt). ....

Das ist allerdings eine Szene, die nicht von Abneigung, sondern gerazu von Liebe erzählt: Der Turmfalk? (Bist Du sicher, dass es kein Sperber war ?- Das würde nämlich erheblich besser passen.) hatte die Taube doch ganz offensichtlich zum Fressen gerne Sehr glücklich


Ich habe auch schon öfters "Luftschlachten" beobachtet. Zwischen Krähen und Raubvögel. Die lieben sich nicht so, denke ich.

#300:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 04.07.2015, 15:08
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Margrethe hat folgendes geschrieben:
Wir haben in unserem großen, parkähnlich angelegten Gemeinschaftsgarten praktisch die gesamte einheimische Vogelpalette versammelt, ab und zu werden wir auch Zeuge von Luftkämpfen zwischen Federviechern, die sich gar nicht gerne mögen (kürzlich hat der Turmfalke, der im Kirchturm nistet, eine Ringeltaube gemeuchelt). ....

Das ist allerdings eine Szene, die nicht von Abneigung, sondern gerazu von Liebe erzählt: Der Turmfalk? (Bist Du sicher, dass es kein Sperber war ?- Das würde nämlich erheblich besser passen.) hatte die Taube doch ganz offensichtlich zum Fressen gerne Sehr glücklich


Ich habe auch schon öfters "Luftschlachten" beobachtet. Zwischen Krähen und Raubvögel. Die lieben sich nicht so, denke ich.

Die sind sich realtiv egal, weil sie sich gegenseitig nicht als Beute ansehen. Ein mögliche Beute für beide sind aber die Nestlinge des jeweils anderen. Wenn die sich also in der Luft bekriegen, kannst Du immer davon ausgehen, dass der eine dem mit Eiern oder Jungvögeln besetzten Horst des anderen zu nahe gekommen ist. Die Vertreibung endet dann erst mit ziemlicher Entfernung zum Horst, das können auch 500 m werden. Da kann auchmal ein relativ kleiner Turmfalk oder eben eine Krähe einen Bussard vertreiben.

#301:  Autor: Margrethe BeitragVerfasst am: 04.07.2015, 15:25
    —
fwo hat folgendes geschrieben:

Das ist allerdings eine Szene, die nicht von Abneigung, sondern gerazu von Liebe erzählt: Der Turmfalk? (Bist Du sicher, dass es kein Sperber war ?- Das würde nämlich erheblich besser passen.) hatte die Taube doch ganz offensichtlich zum Fressen gerne Sehr glücklich


Schwören würde ich nicht drauf, dass es der Turmfalke war. Ich habe von der Tatsache, dass im Kirchturm Turmfalken nisten, halt drauf geschlossen, dass es einer wäre. Mit bloßem Auge und bei im Luftkampf befindlichen Kontrahenten bin ich mir da wirklich nicht sicher: nur dass es die Ringeltaube erwischt hat, die hier - ruggedigu - öfters herumsaß.

Wir haben hier am Ort aber noch ne Rarität: die im weiten Umkreis einzig zugelassene und registrierte Klinik für gefiederte Wildtiere, die ein Tierarzt betreibt, der sich in das Viehzeug verguckt hat. Hoch interessant, was sich da schon so alles eingefunden hat, von kleinen Piepmätzen bis hin zu stattlichen Uhu-Damen, Reiher und Schwäne sind auch dabei, aber auch eine Menge Greifvögel, häufig Bussarde, wenn sie die Begegnung mit Autos überleben.

Mich hat die ebenfalls auf eine Windschutzscheibe geflatterte Uhu-Dame so entzückt, dass ich ihre Patin geworden bin, bis sie wieder ausgewildert werden konnte.

#302:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 04.07.2015, 15:50
    —
Margrethe hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Das ist allerdings eine Szene, die nicht von Abneigung, sondern gerazu von Liebe erzählt: Der Turmfalk? (Bist Du sicher, dass es kein Sperber war ?- Das würde nämlich erheblich besser passen.) hatte die Taube doch ganz offensichtlich zum Fressen gerne Sehr glücklich


Schwören würde ich nicht drauf, dass es der Turmfalke war. Ich habe von der Tatsache, dass im Kirchturm Turmfalken nisten, halt drauf geschlossen, dass es einer wäre. Mit bloßem Auge und bei im Luftkampf befindlichen Kontrahenten bin ich mir da wirklich nicht sicher: nur dass es die Ringeltaube erwischt hat, die hier - ruggedigu - öfters herumsaß.

Die Tatsache, dass da einen Taube geschlagen wurde, die, dass das ganz schnell und in der Luft passierte - wahrscheinlich war der Greif vorher auch nicht zu sehen, sondern kam aus irgendeiner Lauerposition aus einem Baum oder Gebüsch, das klingt für mich nach einem Sperberweibchen (wegen Deiner Größenangabe durch den Turmfalkenvergleich eigentlich eher ein Männchen, aber dafür ist Beute zu groß) oder einem Habichtmännchen; die sind von der Größe nur schwer auseinanderzuhalten. Wikipedia dazu:
Im offenen Kulturland lebende Turmfalken ernähren sich überwiegend von Kleinsäugern wie Wühlmäusen und Echten Mäusen. In Städten lebende Turmfalken nehmen daneben auch kleine Singvögel, meist Haussperlinge. Welche Tiere den Hauptteil der Beute ausmachen, ist abhängig von den lokalen Gegebenheiten. Untersuchungen auf der Insel Amrum haben gezeigt, dass Turmfalken dort bevorzugt Schermäuse jagen. Im Gegensatz zu europäischen Großstädten kann die Feldmaus in kleineren Städten den Hauptanteil an der Beute ausmachen.[3] Der Turmfalke nimmt auch mitunter Eidechsen (mit größerem Anteil in südeuropäischen Ländern), teilweise Regenwürmer und einen deutlichen Anteil an Insekten wie Heuschrecken und Käfer als Nahrung. Auf diese Beutetiere greifen brütende Turmfalken zurück, wenn die Kleinsäugerbestände zusammenbrechen. Auch ausgeflogene Jungvögel ernähren sich zuerst von Insekten und größeren Wirbellosen und wechseln erst mit zunehmender Jagderfahrung zu Kleinsäugern.

Ein frei fliegender Turmfalke benötigt täglich etwa 25 % seines Körpergewichts als Nahrungsmenge. An verunfallten Vögeln durchgeführte Untersuchungen haben gezeigt, dass Turmfalken im Schnitt etwa zwei anverdaute Mäuse im Magen haben.


Sperber ernähren sich in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet fast ausschließlich von kleinen Vögeln. Gelegentlich werden auch kleine Säugetiere wie Mäuse oder Fledermäuse, kleine Reptilien und Wirbellose erbeutet. Männchen schlagen in Mitteleuropa überwiegend Vögel von Meisen-, Finken- und Sperlingsgröße, maximal etwa bis zur Größe einer Amsel; Weibchen können auch noch Vögel von der Größe eines Eichelhähers oder, in seltenen Fällen, einer Ringeltaube überwältigen.
Sperber und Habichte erkennt man normalerweise daran, dass man sie nicht sieht. zwinkern

#303:  Autor: Margrethe BeitragVerfasst am: 04.07.2015, 16:06
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Sperber und Habichte erkennt man normalerweise daran, dass man sie nicht sieht. zwinkern


Sperber und Habichte pflegten wir einst an dem Gezeter zu erkennen, das die freilaufenden französischen Bruthennen meiner Großmutter veranstalteten, wenn da einer meinte, sich an ihren Küken bereichern zu sollen. Schlimmeren Krach machten die nur, wenn ihre Brut (manchmal ließ man sie Enten- oder Gänseküken ausbrüten) zielstrebig in den nahen Weiher zog, da rasteten die Hennen dann völlig aus und rasten schreiend und flügelschlagend um den Weiher herum ...

#304:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.07.2015, 16:26
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Margrethe hat folgendes geschrieben:
Wir haben in unserem großen, parkähnlich angelegten Gemeinschaftsgarten praktisch die gesamte einheimische Vogelpalette versammelt, ab und zu werden wir auch Zeuge von Luftkämpfen zwischen Federviechern, die sich gar nicht gerne mögen (kürzlich hat der Turmfalke, der im Kirchturm nistet, eine Ringeltaube gemeuchelt). ....

Das ist allerdings eine Szene, die nicht von Abneigung, sondern gerazu von Liebe erzählt: Der Turmfalk? (Bist Du sicher, dass es kein Sperber war ?- Das würde nämlich erheblich besser passen.) hatte die Taube doch ganz offensichtlich zum Fressen gerne Sehr glücklich


Ich habe auch schon öfters "Luftschlachten" beobachtet. Zwischen Krähen und Raubvögel. Die lieben sich nicht so, denke ich.

Die sind sich realtiv egal, weil sie sich gegenseitig nicht als Beute ansehen. Ein mögliche Beute für beide sind aber die Nestlinge des jeweils anderen. Wenn die sich also in der Luft bekriegen, kannst Du immer davon ausgehen, dass der eine dem mit Eiern oder Jungvögeln besetzten Horst des anderen zu nahe gekommen ist. Die Vertreibung endet dann erst mit ziemlicher Entfernung zum Horst, das können auch 500 m werden. Da kann auchmal ein relativ kleiner Turmfalk oder eben eine Krähe einen Bussard vertreiben.

Ich habe mal beobachtet (auf dem freien Feld. Bei unseren Gemüsegarten), dass eine ganze Horde Krähen einen Raubvogel attakiert haben.
Wenn er zum Ausruhen landete, platzierten sie sich in einige Meter entfernung, und taten auf unbeteiligt. Pfeifen
Es hatte eher den eindruck, dass es denen um Rivierverteidigung ging.

#305:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 05.07.2015, 11:06
    —
Nach einem sehr kurzem aber heftigen Sturm fand ich hier vor dem Haus unter der großen Fichte einen toten Raubvogel von knapp Taubengröße. Weiß nicht was für einer, Krallen und Schnabel zeigten, daß es ein Räuber war. Ich nehme an, daß er durch Lufturbulenzen vom Kurs abkam, gegen einen Ast knallte und sich das Genick brach.
Von Sperbern habe ich gelesen, daß die bei Verfolgung einer Beute ohne weiteres durch Baumwipfel oder auch Vogelfutterhäuschen hindurch fliegen können.

#306:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 05.07.2015, 11:51
    —
Sperber sind äußerst wendige Flieger. Du brauchst Dir nur die "Konstruktion" mit den kurzen breiten Flügeln anzusehen, dann weißt Du, dass das Teil für eine hohe Schlagfrequenz gebaut und kein Segler ist. Die haben einen ähnlichen "Schwirrflug" wie Falken. Auf der anderen Seite sind auch die nicht dagegen gefeit, nach einer kurzen Bö kurzfristig die Kontrolle zu verlieren ....

Nach Stürmen findet man auch Greife, die unter normalen Bedingungen nie gegen Stromleitungen fliegen, als Anflug-Opfer unter der Leitung.

Aber solche Ferndiagnosen sind nicht wirklich zuverlässig, deshalb lasse ich das bei diesem Kommentar. Sinniger ist es da, Du siehst Dir in Wikipedia mal die Bilder an.

#307:  Autor: Margrethe BeitragVerfasst am: 05.07.2015, 11:59
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Nach einem sehr kurzem aber heftigen Sturm fand ich hier vor dem Haus unter der großen Fichte einen toten Raubvogel von knapp Taubengröße. Weiß nicht was für einer, Krallen und Schnabel zeigten, daß es ein Räuber war. Ich nehme an, daß er durch Lufturbulenzen vom Kurs abkam, gegen einen Ast knallte und sich das Genick brach.
Von Sperbern habe ich gelesen, daß die bei Verfolgung einer Beute ohne weiteres durch Baumwipfel oder auch Vogelfutterhäuschen hindurch fliegen können.


Was für ne Farbe hatte das Gefieder?
So? (Turmfalke) oder eher so? (Sperber)

Sorry, das Großphoto vom Turmfalken lässt sich irgendwie nicht verlinken. Musst es Dir aus der Photogalerie selber raussuchen.

#308:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 05.07.2015, 18:36
    —
Als wir heute mit der Seilbahn von den Feldberg runterfuhren, ist ein Vogel auf dem Seil ein stück mitgefahren.


#309:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 06.07.2015, 17:14
    —
Margrethe hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Nach einem sehr kurzem aber heftigen Sturm fand ich hier vor dem Haus unter der großen Fichte einen toten Raubvogel von knapp Taubengröße. Weiß nicht was für einer, Krallen und Schnabel zeigten, daß es ein Räuber war. Ich nehme an, daß er durch Lufturbulenzen vom Kurs abkam, gegen einen Ast knallte und sich das Genick brach.
Von Sperbern habe ich gelesen, daß die bei Verfolgung einer Beute ohne weiteres durch Baumwipfel oder auch Vogelfutterhäuschen hindurch fliegen können.


Was für ne Farbe hatte das Gefieder?
So? (Turmfalke) oder eher so? (Sperber)

Sorry, das Großphoto vom Turmfalken lässt sich irgendwie nicht verlinken. Musst es Dir aus der Photogalerie selber raussuchen.

Ich bin ein schlechter Zeuge. Hab mir die Bilder angesehen - wenn ich mich recht erinnere war's ein Sperber. Sicher bin ich nicht.
Ich habe mich schon lange gewundert, daß wir hier so viele Luftratten haben. Die sitzen reihenweise auf den Dachrinnen-Kanten und wimmeln auf der Wiese zwischen den beiden Wohnblocks herum. Inzwischen weiß ich es: Gegenüber ist einer, der füttert die Biester.
Vor einigen Jahren nervte uns ein Tauber, der setzte sich immer auf den Mast der Licht-Freileitung gegenüber und machte dann stundenlang nichts anders als "Tuuut-tut-Tuuut-tut-Tuuut-tut-Tuuut-tut" exakt wie das Besetzt-Signal des Posttelefons. Der Vogel bekam den Titel "die Telefonkrähe". Eines Tages wurde die Freileitung durch Erdkabel ersetzt und der Mast kam weg. Da war dann Ruhe.

#310:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 11.07.2015, 09:26
    —
Auf dem Rasen sind drei junge Gimpel (Dompfaff). Obwohl sie gut zu sehen sind und sich kaum bewegen, habe ich lange gebraucht, sie zu bestimmen. Im "Peterson" is kein Bild des Jungvogels enthalten.

#311:  Autor: Margrethe BeitragVerfasst am: 11.07.2015, 10:19
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:

Ich habe mich schon lange gewundert, daß wir hier so viele Luftratten haben. Die sitzen reihenweise auf den Dachrinnen-Kanten und wimmeln auf der Wiese zwischen den beiden Wohnblocks herum. Inzwischen weiß ich es: Gegenüber ist einer, der füttert die Biester.
Vor einigen Jahren nervte uns ein Tauber, der setzte sich immer auf den Mast der Licht-Freileitung gegenüber und machte dann stundenlang nichts anders als "Tuuut-tut-Tuuut-tut-Tuuut-tut-Tuuut-tut" exakt wie das Besetzt-Signal des Posttelefons. Der Vogel bekam den Titel "die Telefonkrähe". Eines Tages wurde die Freileitung durch Erdkabel ersetzt und der Mast kam weg. Da war dann Ruhe.


Ich wohne zwar nicht mehr da, stamme aber aus einem Städtchen mit sehr viel mittelalterlicher Bausubstanz, auf die die Einheimischen verständlicherweise sehr stolz sind, und die in den letzten Jahrzehnten auch zu großen Teilen saniert und restauriert wurde. So lange ich denken kann, waren Tauben in der Innenstadt eine Plage, das Taubenfüttern wurde verboten - nur bei der fast 90-jährigen Dame, deren Lebensinhalt das Taubenfüttern nun mal war, schauten die Ordnungshüter weg. Ein herzensgutes altes Weiblein, die lebt inzwischen auch schon seit 30 Jahren nicht mehr.

Abgesehen davon, dass sie schon in den Straßen und Gassen eine Plage waren, bekleckerten die Taubenviecher auch die Fenstersimsen und Fassaden der historischen Gebäude im Übermaß. Jeder, der so ein Haus besaß bzw. besitzt, wusste ein Lied davon zu singen. Diese alten Hütten bieten den Tauben aber auch jede Menge Sitz- und Nistmöglichkeiten. Inzwischen gibt es jedoch ganz ausgefuchste Vorrichtungen, mit denen ihnen der Spaß am Sitzen und Kleckern verdorben wird, die Stadtverwaltung berät die Hausbesitzer gerne und ausführlich.
Wirkung, wenn auch nur mäßig, gezeigt hat allerdings etwas anderes: Es wurden ausserhalb der Innenstadt auf freien Flächen schöne, große Taubenhäuser gebaut, die nach einiger Zeit abends auch gerne von der gefiederten Plage angenommen wurden, und in denen sie ihre Brutnester einrichteten. Die brüten ja gerne in Gesellschaft. Jeder Taubenschlag hat eine ausklappbare Leiter, in regelmäßigen Abständen kommt ein städtischer Mitarbeiter vorbei, der den Taubenschlag erklimmt und den Tauben die Eier klaut. Zwar nicht über Nacht, aber im Verlauf von ein paar Jahrel ist der Taubenbesatz in der Stadt erträglich geworden, so erträglich, dass es mir, wenn ich gelegentlich mal wieder vorbei komme, auffällt. Vielleicht hat ja auch die Taubenpille dazu beigetragen ...

#312:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 11.07.2015, 10:51
    —
Schau, die Sonne, sie scheint
und der Himmel ist blau,
geh'n wir Tauben vergiften im Park!
....
wir sitzen zusamm' in 'ner Laube
und jeder vergiftet ne Taube,
der Frühling der dringt bis ins innere Mark
beim Taubenvergiften im Park!

(Georg Kreisler)

#313:  Autor: Margrethe BeitragVerfasst am: 11.07.2015, 12:02
    —
Es soll mittlerweile allerdings Spezialisten geben, die mittels präparierter Tauben Greifvögel killen:

http://www.schwaebische-post.de/10001324

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110978/2774943

#314:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 11.07.2015, 13:00
    —
Margrethe hat folgendes geschrieben:
Es soll mittlerweile allerdings Spezialisten geben, die mittels präparierter Tauben Greifvögel killen:

http://www.schwaebische-post.de/10001324

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110978/2774943

Das ist jetzt nur die Taubenzüchterfraktion.

Wenn Du mal unter Vergiftete Köder und Greif googlest, kommt sofort u.a.

http://www.komitee.de/node/1098
http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/habicht-ohne-lobby-100.html

Wonach ich eigentlich gesucht habe, habe ich natürlich nicht gefunden. Die eigentlich Nachricht besteht darin, dass ganz offensichtlich die Greife wieder die "natürlichen Feinde der Jagd" geworden sind, dass also immer mehr Jäger wieder dazu übergehen, Greife zu verfolgen. Und das häufig mit Giftködern, mit denen sie allerdings auch bevorzugt die kriegen, die ihnen nicht mal was wegjagen, sondern selber nur Aas suchen, vom Milan bis zum Bussard. Wenn man es richtig macht, bekommt man natürlich auch mal einen Habicht.

Es ist aber nicht, wie auf der Kommitee-Seite steht, noch immer an der Tagesordnung, sondern wieder verstärkt. Gleichzeitig haben die Jäger inzwischen ein etwas besseres Image als früher, so dass man die Polizi zur Jagd tragen muss (von den Verquickungen zwischen Lokal-Politik und Jägerschft ganz zu schweigen)

Meine Quelle lässt sich hier nicht verlinken - die kommt direkt aus einem fachlich nahen Gutachterbereich.

#315:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 06.08.2015, 08:51
    —
Der Urlaub ist fast zu Ende. Da habe ich etwas für diesen Thread gesammelt:
Zum ersten Mal Fischadler bei der Arbeit gesehen - sind hier häufig.
Die verschieden Fliegenschnäpperarten, die hier wohnen, halte ich ohne ein Bilderbuch nicht mehr auseinander.
Regelmäßig morgens um 6 zwei Kraniche trompetend vor dem Schlafzimmerfenster.
Einmal mittags ein ganz komischer Falke, der uns auf dem Zaunpfahl vor dem Küchenfenster seinen gefleckten Rücken zeigte, und den ich erst als Kuckuck erkannte, als er sich umdrehte und ich sah, dass er eine Pinzette im Gesicht hatte. Es war einer von den braunen - wenn es ein grauer gewesen wäre, hätte ich ihn gleich erkannt - die sieht man einfach zu selten.

Und nun noch ein Rätsel:
Ein "Falke", der in der tiefen Dämmerung ganz offensichtlich im Jagdflug durch die Gegend zischte. War nur schwer zu sehen: ca 50 cm Spannweite, schmale Fügel, schwirrender Flug (also keine Eule - Schlagfrequenz viel zu hoch), geländeangepasst, kam einmal direkt auf uns zu, also nicht aufgestört und auf der Flucht, sondern ein Jagdflug im Dunkeln.
Ich habe deshalb ein Rätsel draus gemacht, weil ich auch erst am nächsten Morgen, als ich den Mauerseglern, die auch bei uns unterm Dach wohnen, beim Flug zusah, drauf kam, was das für ein Falke war. Wir sind zu spät im Jahr hier, sonst wäre mir auch sein Gesang aufgefallen.

#316:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 06.08.2015, 23:09
    —
Wunder mich nicht, dass da keiner drauf gekommen ist, den komischen Vogel dürfte kaum einer kennen, auch wenn es den auch in Deutschland gibt. Allerdings sehr selten und hauptsächlich nachtaktiv. Es war auch für mich das erste mal, dass ich einem Ziegenmelker begegnet bin, er ist der einzige europäische Vertreter der Familie der Nachtschalben, in Deutschland wird er auch manchmal Nachtfalke genannt. Ich kannte ihn bisher nur aus der Literatur.

#317:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 08.08.2015, 19:45
    —
Gerade flog etwas mit tiefem heiserem Ruf über meine Mupfel, nein, meinen Balkon, weg, und ich dachte "Gans oder Kranich". Es waren wohl doch nur Graugänse. Ich erzähle das nur wegen der Ähnlichkeit zu "ganz oder gar nicht", die mit erst hinterher auffiel. Die Flieger kennen dieses Wortspiel schon als: "Selbst der Vogel Kranich fliegt bei Nebel gar nich". Kraniche landen bei Nebel notgedrungen schon mal mitten in der Ortschaft.

#318:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 15.08.2015, 19:12
    —
Nach den jungen Dompfaffen habe ich in diesem Sommer auch die jungen Rotkehlchen und Ringeltauben kennengelernt, denen ebenfalls die typischen Merkmale der Altvögel fehlen.

#319:  Autor: YorkWohnort: Republik Baden BeitragVerfasst am: 24.09.2015, 21:17
    —
Schüler kennen fast keine Vögel mehr?

Aber vögeln können sie doch sicher noch, hoffen wir mal ....

#320:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 25.09.2015, 11:53
    —
York hat folgendes geschrieben:
Schüler kennen fast keine Vögel mehr?

Aber vögeln können sie doch sicher noch, hoffen wir mal ....

Bestimmt. Aber die Schülerinnen zicken doch immer so und lassen sie nicht ran.
Oder ist das heute nicht mehr so? Mit den Augen rollen

#321:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 25.09.2015, 12:03
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
York hat folgendes geschrieben:
Schüler kennen fast keine Vögel mehr?

Aber vögeln können sie doch sicher noch, hoffen wir mal ....

Bestimmt. Aber die Schülerinnen zicken doch immer so und lassen sie nicht ran.
Oder ist das heute nicht mehr so? Mit den Augen rollen

Das muss man auf dem Niveau nicht unbedingt weitertreiben.

#322:  Autor: nonkonform BeitragVerfasst am: 05.10.2015, 21:14
    —
Ich bin mit meinen 50 bestimmt kein Schüler mehr, aber aus der Umfrage könnte ich die wenigsten Vögel noch bestimmen. Vieleicht liegts daran, daß viele Vögel einfach nicht mehr so häufig in heimischen Gärten vorkommen.

Demletzt hab ich einige seltsame Federn im meinem Garten gefunden. Erst hatte ich den Mitbewohner im Verdacht, daß er sich einen Snack außer der Reihe geholt hat. Aber bei der Bestimmung des Eigentümers der Federn bin ich doch ins Schleudern gekommen und hab ne ehemailge Nachbarin (Naturliebhaberin und Gartenmensch) gefragt. Die konnte aber auch nichts mit den Federn anfangen.

Na ja, frag wir halt Googel, der weis ja alles. Hat ne Weile gedauert - war ein Raufusskautz. Wusste nicht mal, daß es die Viecher überhaupt gibt und wäre nie auf so eine Idee gekommen.

Aber genau so Federn hatte ich, also die mit den "halbfertigen weißen Punkten"


#323:  Autor: lucWohnort: Nice. Paris. Köln BeitragVerfasst am: 06.10.2015, 08:38
    —
Ich kenne weder die Namen der Vögel, noch der Bäume, der Fische, der Blumen, der Autos, der Fußballer. Ansonsten komme ich trotzdem parat. Ich kann sogar eine Forelle von einem Hai unterscheiden. Showdance

#324:  Autor: mat-inWohnort: Heidelberg BeitragVerfasst am: 06.10.2015, 09:09
    —
Die Abstimmung oben ist etwas schwierig zu beantworten, da man nur EINE Antwort wählen kann. Vermute, das verfälscht das Ergebniss ein wenig, weil es ja auch Leute gibt die zwei Arten zu vogeln kennen...

Ich würde da einen Schritt weiter gehen und sagen: Die meisten (jungen) Biolehrer kennen die üblichen Vogelarten nicht. (Könnten aber mit Genotypisierung durch PCR und einer Datenbanksuche sagen zu welchem Vogel die DNA gehört).

#325:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 25.01.2016, 20:31
    —
Eine kleine, fast weiße Ente, die ich beim Mittagsspaziergang auf dem Hochwasserbassin sah, habe ich als Zwergsäger identifiziert. Der Wikipedia-Artikel sagt, es würde Hybride mit Schellenten geben. Kann das angehen? Gattungsübergreifende Kreuzung von Enten mit Sägern?

Gattungen sind natürlich Ermessenssache. Ehemals Larus ridibundus heißt jetzt Chroicocephalus ridibundus. Bei der Bestimmung meiner Urlaubsfotos habe ich erfahren, dass Papageifische der Gattungen Scarus und Chlorurus vielleicht derselben Art angehören. Sind Papageifische im Vogel-Thread noch ausreichend on-Topic?

#326:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 25.01.2016, 21:49
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
Eine kleine, fast weiße Ente, die ich beim Mittagsspaziergang auf dem Hochwasserbassin sah, habe ich als Zwergsäger identifiziert. Der Wikipedia-Artikel sagt, es würde Hybride mit Schellenten geben. Kann das angehen? Gattungsübergreifende Kreuzung von Enten mit Sägern?

Gattungen sind natürlich Ermessenssache. Ehemals Larus ridibundus heißt jetzt Chroicocephalus ridibundus. Bei der Bestimmung meiner Urlaubsfotos habe ich erfahren, dass Papageifische der Gattungen Scarus und Chlorurus vielleicht derselben Art angehören. Sind Papageifische im Vogel-Thread noch ausreichend on-Topic?

Ist ja in beiden Fällen das selbe Problem: Die Systematik ist ja im Ursprung einfach nach äußeren Ähnlichkeiten aufgestellt worden. Da ist am Anfang ganz viel Raten dabeigewesen, welches die urpsrünglicheren Merkmale sind und welches die abgeleiteten. Und mit jedem bisschen, dass man mehr Ahnung von der Evolution hatte, mussten im Prinzip alle Verwandschaftsverhältnissen neu überprüft werden, wobei ein Bearbeiter das sehr gut begründen muss, wenn er Verwandschaftsverhältnisse ändern will. Wenn Du etwas über die Regeln wissen willst, nach denen das passiert, solltest Du mal unter dem Stichwort Kladistik nachsehen.

Zurück zu den Schwierigkeiten: Was Gattung und was Art ist, ist häufig Geschmacksache, wenn Du nur den Typus (also das erste gesammelte Exemplar) vor Dir hast und es beschreiben sollst. Das Dumme ist, dass Du mit 1 oder auch 10 Exemplaren nicht unbedingt etwas von der Diversität der jeweiligen Art weißt und auch nicht weißt, welche der Tiere, die Du da auf dem Tisch liegen hast, es in der Natur erfolgreich mit einander treiben. Noch schlimmer ist das Problem natürlich bei fossilen Arten.

Vor dem Hintergrund halte ich das nicht für etwas so Besonderes dass es da Bastarde verschiedener Gattungen gibt, die auch evtl. noch fruchtbar sind. Die Systematik ist auch noch lange nicht an jeder Stelle über genetische Vergleiche verifiziert worden, so dass man soetwas mit Sicherheit auch noch eine Weile vorfinden wird. Wenn Du an dem Thema interessiert bist, kannst auch mal unter dem Stichwort Großkatzenhybride in Wikipedia gehen - das sind die Hybride aufgezählt, die es in der Gattung Panthera inzwischen in den Zoos gegeben hat.

EDIT: Grammatik


Zuletzt bearbeitet von fwo am 26.01.2016, 17:28, insgesamt einmal bearbeitet

#327:  Autor: mat-inWohnort: Heidelberg BeitragVerfasst am: 26.01.2016, 08:35
    —
Ich mag Liger, die sind so knuffig.

Ich find es eher erstaunlich, das von den Einsortierungen nach Aussehen schon so viel richtig gemacht wurde, was sich jetzt molekular bestätigt. Sind ja nur Kleinigkeiten die sich ändern...

#328:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 22.05.2016, 11:51
    —
Vorhin kam ich an einem Brutkasten vorbei, der in einem Baum hing.
Da hing draußen ein Specht drann und hämmerte wie wild um das Loch herum.
Was hat der da gewollt?

Schön laut war es auf alle Fälle.

#329:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 22.05.2016, 12:01
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Vorhin kam ich an einem Brutkasten vorbei, der in einem Baum hing.
Da hing draußen ein Specht drann und hämmerte wie wild um das Loch herum.
Was hat der da gewollt?

Schön laut war es auf alle Fälle.

Und nur vom Zuschauen kann man Kopfschmerzen kriegen.
http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/ein-buntspecht-auf-akustischen-abwegen-id999341.html
http://www.ramasuri.de/165411/nachrichten/polizeimeldungen/anwohner-zeigt-specht-wegen-ruhestoerung-an/

#330:  Autor: Pfirsich BeitragVerfasst am: 22.05.2016, 12:04
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Vorhin kam ich an einem Brutkasten vorbei, der in einem Baum hing.
Da hing draußen ein Specht drann und hämmerte wie wild um das Loch herum.
Was hat der da gewollt?

Er wollte ans Gelege.

Kürzlich brachte der Merkur auf der Leserbriefseite ein Foto von einem Brutkasten, dessen Einflugloch mit Blech beschlagen war. Darunter war allerdings noch ein zweites Loch.

Edit: Finde hier keinen Beleg für den Eierraub. Demnach wollte der Specht den "Höhleneingang" wohl nur für sich selber vergrößern.


Zuletzt bearbeitet von Pfirsich am 22.05.2016, 14:06, insgesamt einmal bearbeitet

#331:  Autor: lucWohnort: Nice. Paris. Köln BeitragVerfasst am: 22.05.2016, 12:17
    —
Ich kenne weder die Namen der Vögel, der Fische, noch der Bäume. Das enzyklopädische Wissen ist nicht notwendig. Dafür gibt es Bücher und Internet, wenn man etwas Bestimmtes wissen will.

#332:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 09.06.2016, 16:31
    —
Weiß jemand was das für ein Vogel ist?
Meine Frau meint, es sei ein Star. Ich meine, es sei ein Amselweibchen.




#333:  Autor: Jesus ChristusWohnort: Tartaros BeitragVerfasst am: 09.06.2016, 16:35
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Weiß jemand was das für ein Vogel ist?
Meine Frau meint, es sei ein Star. Ich meine, es sei ein Amselweibchen.


Ich werde den Teufel tun und dich gegen deine Frau unterstützen. Das ist eindeutig ein Rotkehlchen. zynisches Grinsen

#334:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 09.06.2016, 18:52
    —
Amselweibchen stimmt. Sas ist garantiert kein Star

#335:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 09.06.2016, 20:26
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Weiß jemand was das für ein Vogel ist?
Meine Frau meint, es sei ein Star. Ich meine, es sei ein Amselweibchen.




Wenn Deine Frau meint es ist ein Star, dann ist es ein Star. Glaub mir, das ist besser so. Sehr glücklich

#336:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 10.06.2016, 06:27
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Weiß jemand was das für ein Vogel ist?
Meine Frau meint, es sei ein Star. Ich meine, es sei ein Amselweibchen.




Wenn Deine Frau meint es ist ein Star, dann ist es ein Star. Glaub mir, das ist besser so. Sehr glücklich

Kategorie Klugheit.

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Amselweibchen stimmt. Sas ist garantiert kein Star

Kategorie Wahrheit.

Smilie

#337:  Autor: AdvocatusDiaboli BeitragVerfasst am: 10.06.2016, 07:25
    —
schtonk hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Weiß jemand was das für ein Vogel ist?
Meine Frau meint, es sei ein Star. Ich meine, es sei ein Amselweibchen.




Wenn Deine Frau meint es ist ein Star, dann ist es ein Star. Glaub mir, das ist besser so. Sehr glücklich

Kategorie Klugheit.

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Amselweibchen stimmt. Sas ist garantiert kein Star

Kategorie Wahrheit.

Smilie


Dito.

#338:  Autor: AdvocatusDiaboli BeitragVerfasst am: 10.06.2016, 07:34
    —
Frauen sind durchaus einsichtig, lernbereit und aufgeschlossen gegenüber eigenen Fehlern. Wie in manchen Geisteshaltungen gegenüber der Frau noch Haltungen aus den muffigen 50ern mitschwingen, erfreut allenfalls Mario-Barth-Fans.

#339:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 10.06.2016, 08:21
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Frauen sind durchaus einsichtig, lernbereit und aufgeschlossen gegenüber eigenen Fehlern.


Das ist sexistisch. Kann man denn alle Frauen über einen Kamm scheren?
Und: Sind AFD-Politikerinnen keine Frauen?

#340:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 10.06.2016, 11:06
    —
Haben Amseln nicht immer einen gelben Schnabel?


#341:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 10.06.2016, 11:09
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Haben Amseln nicht immer einen gelben Schnabel?

Nein.
Wenn sie Männchen sind und ausgewachsen, dann ja.

#342:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 10.06.2016, 11:17
    —
astarte hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Haben Amseln nicht immer einen gelben Schnabel?

Nein.
Wenn sie Männchen sind und ausgewachsen, dann ja.


So kenne ich das auch. Auch die Federn sind bei Weibchen nicht so tiefschwarz wie bei den Männchen.

Woran man nun genau den Unterschied erkennt zwischen Amselweibchen und Stare weiß ich nicht genau.

#343:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 10.06.2016, 12:33
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Haben Amseln nicht immer einen gelben Schnabel?

Nein.
Wenn sie Männchen sind und ausgewachsen, dann ja.


So kenne ich das auch. Auch die Federn sind bei Weibchen nicht so tiefschwarz wie bei den Männchen.

Woran man nun genau den Unterschied erkennt zwischen Amselweibchen und Stare weiß ich nicht genau.


- Stare sind eher gepunktet
- Stare schreiten am Boden, während Amseln immer hüpfen
- Amseln sind meistens alleine unterwegs, während Stare meistens Schwärme bilden
- Amseln erscheinen größer und länglicher, während Stare kürzer und kompakter wirken, vor allem die Schwanzfedern sind kürzer
- Der Gesang natürlich zwinkern

#344:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 10.06.2016, 17:43
    —
Stare sind nicht schwarz sondern grau. Angeblich hab ich welche in den Augen.

#345:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 10.06.2016, 18:35
    —
Einige Beiträge zum Sandkasten verschoben.

#346:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 14.06.2016, 16:23
    —
Seit wir den Teller unter das Vogelfutterhäuschen montiert haben, kommen keine Spatzen mehr ans Häuschen. skeptisch


Den haben wir deshalb drunter gemacht, weil die Vögel sonst jeden Tag eine Schaufel voll runtergeschmissen haben.
(Das lässt sich schlecht zusammenkehren. Sitzt immer in sämtliche Ritzen).

Wir hoffen, dass sie sich eines Tages drann gewöhnen werden.


#347:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 21.06.2016, 15:45
    —
Nilgänse in Stuttgart.


#348: Was ist das? Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 01.01.2017, 21:45
    —
Heiligabend, am ersten und an zweiten Weihnachtstag sah ich diesen Vogel an derselben Stelle auf Föhr, etwas südöstlich vom "Leuchtturm". Wenn der helle Fleck nicht auf der Brust, sondern am Hals wäre, würde ich sagen "Ringelgans", obwohl der Hals sehr kurz und das Verhalten sonderbar wäre. Der Vogel war ganz alleine und nicht besonders scheu, als würde er Futter von Menschen erwarten.

Vielleicht sollte ich dazu erwähnen, dass Dieter Risse ganz in der Nähe gerade sein Gehege umbaut, wo er nicht nur einheimische Wattvögel und Störche, sondern ab und zu auch Exoten von der Hawaiigans bis zum Kronenkranich hält.

#349:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 23.01.2017, 17:00
    —
Ich habe nun endlich mal den Richtigen gefragt, und er hat geantwortet:
Dieter Risse hat folgendes geschrieben:
Bei dem Vogel handelt es sich um eine Russische Ringelgans, welche hier auf der Insel überwintert.

Also Branta bernicla bernicla, eigentlich ein typischer Vogel auf Föhr, aber ich kenne die nur im Schwarm und meistens in der Nähe von Grasflächen. Hier ist zu sehen, dass kein weißer Fleck oder Ring am Hals sein muss, und hier, dass die Brust weiß glänzen kann.

#350:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 01.04.2017, 20:57
    —
Ich bin in letzter Zeit sehr viel draußen und habe die Tage auffällig viele Greifvögel gesehen, häufig auch den Rotmilan.
Heute huschte auf freiem Feld ein Milan mit weißem Gefieder an mir vor bei, damit meine ich ca 15-20 Meter entfernt, Flughöhe vielleicht 3 Meter, aufsteigend. Ich konnte ihm dann noch eine Weile nachschauen, wie er an Höhe gewann.

So sah er aus -> http://www.fotocommunity.de/photo/weisser-milan-pan-had/37815999

Ich wusste bis dato gar nicht, dass es diesen Vogel gibt, kannte nur den roten und schwarzen Milan.

Edith: Ich denke das waren viel weniger als 15 Meter Entfernung, wenn ichs mir richtig überlege. Habe Augen und Schnabel sehr deutlich gesehen, also eher unter 10 Meter.

#351:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 02.04.2017, 12:18
    —
schtonk hat folgendes geschrieben:
....
Ich wusste bis dato gar nicht, dass es diesen Vogel gibt, kannte nur den roten und schwarzen Milan.

Edith: Ich denke das waren viel weniger als 15 Meter Entfernung, wenn ichs mir richtig überlege. Habe Augen und Schnabel sehr deutlich gesehen, also eher unter 10 Meter.

Als Unterart oder gar Art gibt es das mW auch nicht. Was Du aber bei jeder Art haben kannst, sind Individuen, die in einen Merkmal, auch der Färbung aus der normalen Streuung fallen.

Und manchmal vertut man sich auch einfach im Flugbild, weil das je nach Flugphase (Auftieg, Gleiten, Sturz, Wandern) in verschiedener Stellung zum Wind auch sehr unterschiedlich sein kann - ein bilderbuchmäßiges Flugbild hat man eigentlich nur, wenn die mal in der Thermik segeln. Da irren sich auch Leute, die eine Ausbildung darin erhalten haben (sollten): Als ich mal einem Jäger auf den Kopf zugesagt habe, dass die Hälfte seiner Zunft nicht in der Lage ist, einen Habicht von einem Bussard zu unterscheiden, habe ich nicht gewusst, dass ich da den Greifvogelbeauftragten der niedersächsischen Jägerschaft vor mir hatte, der auch verbandsintern die Fortbildung machte.

Er widersprach mir sehr heftig, um mich dann zu korrigieren: Es seien 80 bis 90 %, die das nicht könnten.

#352:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 02.04.2017, 19:07
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
....
Ich wusste bis dato gar nicht, dass es diesen Vogel gibt, kannte nur den roten und schwarzen Milan.

Edith: Ich denke das waren viel weniger als 15 Meter Entfernung, wenn ichs mir richtig überlege. Habe Augen und Schnabel sehr deutlich gesehen, also eher unter 10 Meter.

Als Unterart oder gar Art gibt es das mW auch nicht. Was Du aber bei jeder Art haben kannst, sind Individuen, die in einen Merkmal, auch der Färbung aus der normalen Streuung fallen. ...


Ich hab mich ein wenig belesen und bin zu dem Schluss gekommen, dass es sich wahrscheinlich um die weiße Morphe eines Mäusebussards handelte.
Nebenbei erfuhr ich , dass es in Afrika den Schmarotzermilan gibt.

#353:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 05.04.2017, 11:36
    —
Bis wie lang fressen die eigentlich Meisenknödel und -ringe ins Jahr hinein und was macht man, wenn sie Styropor irgendwo rauspicken, auf die Schwelle hüpfen und reinplärren und einen riesen Lärm machen am Balkon, wenns leer ist Frage

Also Meisen und so... Rotkehlchen.

#354:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 05.04.2017, 12:18
    —
Despiteful hat folgendes geschrieben:
Bis wie lang fressen die eigentlich Meisenknödel und -ringe ins Jahr hinein und was macht man, wenn sie Styropor irgendwo rauspicken, auf die Schwelle hüpfen und reinplärren und einen riesen Lärm machen am Balkon, wenns leer ist Frage

Also Meisen und so... Rotkehlchen.

Wie lange sie Meisenknödel fressen, hängt von der Umgebung ab, wahrscheinlich so lange, wie sie nicht genügend anderes finden. Früher hat man gesagt, man solle keinen Knödel mehr raushängen, wenn sie anfangen zu brüten, heute haben die Insekten allgemein so abgenommen, dass man die Empfehlungen geändert hat.

Meisen sind Höhlenbrüter, die können auch lernen unter eine Elefantenhaut zu gehen (Außendämmung). Wenn sie einmal drin sind, würde ich sie drin lassen, bis die Brut ausgeflogen ist, und das Loch anschließend wieder zumachen.

Wenn Du mit Lärm Geschrei meinst: Das Geschrei auf dem leeren Balkon bedeutet einfach, dass der Ort als Platz für Reviergesang benutzt wird. Vielleicht finden sie den Hall gut? Genieß es.

#355:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 05.04.2017, 12:29
    —
thx a lot! Smilie na gut, ich hätt sie eh gefüttert bis der knödel hängengeblieben wär. Ich liebe es...

#356:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 22.04.2017, 13:47
    —
Heute in Stuttgart in den Grünanlage vom Schlossplatz gesehen.



Beide etwas vergrößert. Als ich näher rann wollte, sind sie weggeflogen. (Und wieder gelandet).
Mit Smartphone gibts leider kein Tele das besser funktioniert, als am PC vergrößern.





Kann mir jemand sagen, was für Vögel das sind?

#357:  Autor: Gödelchen BeitragVerfasst am: 22.04.2017, 14:39
    —
mmmhmmmmm..

könnte ein Singdrossel oder eine Misteldrossel sein

#358:  Autor: komodowaran BeitragVerfasst am: 22.04.2017, 15:19
    —
Wacholderdrossel, soweit ich das erkennen kann. Jedenfalls habe ich die im Stuttgarter Schlossgarten auch schon mal gesehen.

#359:  Autor: sünnerklaasWohnort: Da, wo noch Ruhe ist BeitragVerfasst am: 22.04.2017, 20:02
    —
komodowaran hat folgendes geschrieben:
Wacholderdrossel, soweit ich das erkennen kann. Jedenfalls habe ich die im Stuttgarter Schlossgarten auch schon mal gesehen.


Daumen hoch!

Hier gibts ein Bild.

Ich kenne die Wacholderdrosseln von der winterlichen Nordseeküste, wo sie beim Zug in großen Schwärmen einfallen.

Übrigens: die Bestände der Singdrossel gehen seit Jahren deutlich zurück. Es bemerkt nur praktisch niemand, weil sich die Ornis meist nur mit Seltenheiten beschäftigen.

#360:  Autor: freeyourmind BeitragVerfasst am: 25.04.2017, 08:30
    —
Oder ist es doch ein Spatz? (Oder vielleicht Manuel Neuer?) [Entschuldigt, das konnte ich mir nicht verkneifen Mit den Augen rollen Verlegen )

#361:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 10.05.2017, 12:44
    —
Ich muss zur Zeit fast jeden Tag einen neuen Insektenknödel raushängen, so schnell fressen sie ihn ab. Daneben hab ich noch zwei so Fett-Ringe hängen, da ist auch schon wieder einer leer und dann sträu ich die Nüsse aus diesen länglichen Knödeln immer lose auf den Balkon, die sind dann auch nach maximal zwei Tagen ratzekahl aufgepickt.
Hauptsächlich sind hier Blaumeisen, ein paar Kohlmeisen, Sperlinge, eine Amsel, die immer alles aufpickt, was die anderen runterschmeißen, einen Grünfink habe ich glaub ich diese Woche gesehen und schon zweimal ist ein Buntspecht kurz hergeflattert, als ich draußen beim Rauchen saß. Das Rotkehlchen hat sich aber in letzter Zeit nicht mehr blicken lassen.

#362:  Autor: wolle BeitragVerfasst am: 10.05.2017, 13:25
    —
Laut Bundes-Umwelt-Ministerium ist der Bestand an Vögeln in Deutschland von 1990 bis 2013 wie folgt zurück gegangen:
Uferschnepfe minus 61%
Braunkehlchen minus 63%
Kiebitz minus 80%
Rebhuhn minus 83%

Verantwortlich dafür werden z. B. die Verringerung der Insekten durch den vermehrten Einsatz von Pestiziden in der Agrar-Wirtschaft gemacht.

https://www.wochenblatt.com/landwirtschaft/nachrichten/vielzahl-von-gefaehrdungsursachen-12352.html
https://www.bfn.de/fileadmin/BfN/monitoring/Dokumente/ViD2014_Internet_barrierefr.pdf

#363: Philou 87 Autor: Gödelchen BeitragVerfasst am: 11.05.2017, 18:59
    —
Die wesentlich wichtigere, zu untersuchende Frage wäre : Ab wann kennen Schüler das Vögeln ?

#364:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 11.05.2017, 22:02
    —
Jetzt weiß ich auch, warum ich jeden Tag einen neuen Knödel raushängen muss: Hab den Buntspecht heute ertappt. Ein riesen Vieh, hängt da ganz genüßlich und knabbert den Meisenknödel ab, die Hälfte mit einem Mal. Sehr glücklich

#365:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.06.2017, 14:33
    —
Das sind Spatzen.
Die kamen vorhin im Cafe in Armlänge von uns entfernt auf den Tisch, die letzten Krümel essen.



(Im Hintergrund ist die monatliche "Pulse of Europe" Versammlung. Einige Minuten später kam Erhard Eppler als Gastredner).

#366:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 04.06.2017, 19:34
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Das sind Spatzen.
Die kamen vorhin im Cafe in Armlänge von uns entfernt auf den Tisch, die letzten Krümel essen.

[img]2 Fogis[/img]

Cool. Kannst du von den beiden eine Ausschnittsvergrößerung machen?

#367:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.06.2017, 19:40
    —
schtonk hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Das sind Spatzen.
Die kamen vorhin im Cafe in Armlänge von uns entfernt auf den Tisch, die letzten Krümel essen.

[img]2 Fogis[/img]

Cool. Kannst du von den beiden eine Ausschnittsvergrößerung machen?


Klar doch:


#368:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 04.06.2017, 22:46
    —
Putzig Smilie
Danke.

#369:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 15.06.2017, 18:35
    —
Angeblich sind Mauersegler ihr ganzes Leben (außer die Zeit wenn sie Brüten) im Flug unterwegs.
Essen, schlafen; alles im Flug.
Da dachte ich: "wie sterben die wohl? Fallen die einfach von Himmel?"
idee; vielleicht weiß google was, und gebe Mauersegler sterben ein.
Da kommt ein bericht von eine Lesung.

Zitat:
...doch der Autor beginnt seine Lesung in der Alten Druckerei mit einem Kapitel Vogelkunde aus diesem Roman.
Nun, da muss das Publikum durch, schließlich lautet der Buchtitel „Mauersegler“. Die Hauptfigur beneidet die Vögel um ihr rasches Lebensende, und damit klingt das Thema des Romans an. Flügel falten und vom Himmel fallen...


Stimmt das tatsächlich? Wieso sieht man nie einen runterfallen?
Oder ist das eine Mär?

#370:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 15.06.2017, 19:24
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
....
Stimmt das tatsächlich? Wieso sieht man nie einen runterfallen?
Oder ist das eine Mär?

Wenn Du nicht nach neuen Nachrichten, sondern nach bekannten Daten über Tiere suchst, ist es immer sinniger, mit Wikipedia anzufangen. Was da über einzelne Arten drinsteht, ersetzt schon lange die Handbücher der speziellen Zoologie, die sich privat sowieso keiner leisten kann.

Ja, es stimmt. Die Tiere haben auch nur sehr kleine Füße, die hauptsächlich daran angepasst sind, sich an senkrechten Mauern festzuhalten. Sie sind deshalb sehr unbeholfen auf dem flachen Boden. (Ich hatte mal einen in der Wohnung, der durch den Spalt eines gekippten Fensters reingekommen war)

Für mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Mauersegler

Deine komische Googleauswahl hast Du bekommen, weil Du das Wort sterben dazugesetzt hast.

#371:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 15.06.2017, 19:49
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
....
Stimmt das tatsächlich? Wieso sieht man nie einen runterfallen?
Oder ist das eine Mär?

Wenn Du nicht nach neuen Nachrichten, sondern nach bekannten Daten über Tiere suchst, ist es immer sinniger, mit Wikipedia anzufangen. Was da über einzelne Arten drinsteht, ersetzt schon lange die Handbücher der speziellen Zoologie, die sich privat sowieso keiner leisten kann.

Ja, es stimmt. Die Tiere haben auch nur sehr kleine Füße, die hauptsächlich daran angepasst sind, sich an senkrechten Mauern festzuhalten. Sie sind deshalb sehr unbeholfen auf dem flachen Boden. (Ich hatte mal einen in der Wohnung, der durch den Spalt eines gekippten Fensters reingekommen war)

Für mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Mauersegler

Deine komische Googleauswahl hast Du bekommen, weil Du das Wort sterben dazugesetzt hast.


In Wikipedia steht nicht drinn dass sie "vom Himmel fallen".
Das wollt ich wissen.
Ob sie sich zum sterben zurückziehen, wie viele andere Tiere auch, oder eines Tages einfach herunter fallen.

#372:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 15.06.2017, 20:17
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
....

In Wikipedia steht nicht drinn dass sie "vom Himmel fallen".
Das wollt ich wissen.
Ob sie sich zum sterben zurückziehen, wie viele andere Tiere auch, oder eines Tages einfach herunter fallen.

Runterfallen tun sie wahrscheinlich nur, wenn sie da oben der plötzliche Herztod ereilt zwinkern

Normal durfte sein, dass sie, wenn sie ihre Jagdfähigkeit verlässt, irgendwann durch Unterernährung in einen Erschöpfungszustand fallen, in dem sie irgend einen rasttauglichen Platz aufsuchen - das tun sie nämlich auch bei wetterbedingten Erschöpfungszuständen - und sich da nicht mehr erholen, sondern sterben.

Das ist aber jetzt nur eine begründetet Vermutung aus ihrem sonstigen Verhalten und kein gesichertes Wissen. Ich vermute allerdings, dass es in Wikipedia vermerkt wäre, wenn man da etwas Gesichertes wüsste.

#373:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 03.07.2017, 15:34
    —
Heute hatten wir Besuch von ein Stieglitz-Pärchen.



Laut unser Vogelerkennungsbuch ist der nicht selten.
Wir hatten aber bis jetzt noch nie einen gesehen.

#374:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 16.07.2017, 10:39
    —
Dieser kleine Piepmatz ist vorhin bei mir gegen die Scheibe geknallt:

Erst lag er da, hat ein bisschen gezuckt, mittlerweile hüpft er wieder rum, mag aber nicht fliegen. Ich hab ein bisschen Futter raus, gefressen hat er schon wieder, ne ganze Menge. An der Seite vom Balkon rausfallen kann er nicht, da ist so ein Bambuszaun vor. Nach oben weg gehts aber offenbar nicht. Ich lass ihn erstmal da sitzen und hoppsen, denke ich. Oder soll ich ihn hochwerfen, wie das tapfere Schneiderlein, damit er wieder fliegen lernt? Lachen

#375:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 16.07.2017, 11:06
    —
Despiteful hat folgendes geschrieben:
Dieser kleine Piepmatz ist vorhin bei mir gegen die Scheibe geknallt:

Erst lag er da, hat ein bisschen gezuckt, mittlerweile hüpft er wieder rum, mag aber nicht fliegen. Ich hab ein bisschen Futter raus, gefressen hat er schon wieder, ne ganze Menge. An der Seite vom Balkon rausfallen kann er nicht, da ist so ein Bambuszaun vor. Nach oben weg gehts aber offenbar nicht. Ich lass ihn erstmal da sitzen und hoppsen, denke ich. Oder soll ich ihn hochwerfen, wie das tapfere Schneiderlein, damit er wieder fliegen lernt? Lachen

Ich denke, wenn er sich vollständig erholt hat, fliegt er wieder.
Vielleicht Gehirnerschütterung.

#376:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 16.07.2017, 11:09
    —
Der hoppst immer hin und her, hin und her, will offensichtlich raus. Was soll ichn jetzt machen? Meine Freundin wollte ihm Starthilfe geben, aber der linke Flügel lahmt. Wir wohnen im ersten Stock, wenn der da runterfällt, tut er sich bestimmt weh, also soll er lieber da bleiben, da ist er sicher. Von mir aus kann der da wohnen, Futter hab ich genug. Braucht der Wasser? Oder sonst irgendwas? Ich würd den halt da lassen, bis der Flügel wieder geht. Oder soll ich ihn lieber unten im Gras aussetzen, da sind Büsche und so? Oder soll ich ihm den Kragen umdrehen, weil er eh nicht mehr wird? Was soll ich jetzt mit dem machen? Hallo? Wo sind unsere Ornitologen???

#377:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 16.07.2017, 11:40
    —
Despiteful hat folgendes geschrieben:
Der hoppst immer hin und her, hin und her, will offensichtlich raus. Was soll ichn jetzt machen? Meine Freundin wollte ihm Starthilfe geben, aber der linke Flügel lahmt. Wir wohnen im ersten Stock, wenn der da runterfällt, tut er sich bestimmt weh, also soll er lieber da bleiben, da ist er sicher. Von mir aus kann der da wohnen, Futter hab ich genug. Braucht der Wasser? Oder sonst irgendwas? Ich würd den halt da lassen, bis der Flügel wieder geht. Oder soll ich ihn lieber unten im Gras aussetzen, da sind Büsche und so? Oder soll ich ihm den Kragen umdrehen, weil er eh nicht mehr wird? Was soll ich jetzt mit dem machen? Hallo? Wo sind unsere Ornitologen???


Entweder Du läßt ihn bei Dir, bis er wieder bei Kräften ist, oder bringst ihn zu irgend eine Vogelauffangstation, Tierheim oder ähnlichem. Unter den Büschen wäre er in kürzeste Zeit buchstäblich ein Vogel für die Katz.
Ich denke, der wird wieder. Einfach mal zu ruhe kommen lassen ist vielleicht auch nicht das schlechteste.

#378:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 16.07.2017, 11:46
    —
Despiteful hat folgendes geschrieben:
Der hoppst immer hin und her, hin und her, will offensichtlich raus. Was soll ichn jetzt machen? Meine Freundin wollte ihm Starthilfe geben, aber der linke Flügel lahmt. Wir wohnen im ersten Stock, wenn der da runterfällt, tut er sich bestimmt weh, also soll er lieber da bleiben, da ist er sicher. Von mir aus kann der da wohnen, Futter hab ich genug. Braucht der Wasser? Oder sonst irgendwas? Ich würd den halt da lassen, bis der Flügel wieder geht. Oder soll ich ihn lieber unten im Gras aussetzen, da sind Büsche und so? Oder soll ich ihm den Kragen umdrehen, weil er eh nicht mehr wird? Was soll ich jetzt mit dem machen? Hallo? Wo sind unsere Ornitologen???

Wenn Du ihn halten willst, braucht er auch Wasser.

"Starthilfe" nutzt nichts - das sind Vögel, die, wenn sie es können, ohne Mühe starten, und kein Albatrosse, die eine Startbahn brauchen.

Ich würde den Vogel entscheiden lassen. Wenn er schnell zutraulich wird, hat er keinen Stress und dann kannst Du ihn so lange halten wie Du lustig bist. Wenn das nicht der Fall ist, macht ihr ihm permanent Angst. Dann ist es wahrscheinlich sinnvoller, ihn runterzubringen, das gibt ihm auch eine Chance, es sollte aber Gebüsch da sein - evtl verkürzt dann eine Katze sein Leiden. Dann brauchst Du ihn nicht umzubringen, und die Mahlzeit der Katze ist wirklich frisch.

Mich wundert es sowieso, dass er nach einem Scheibenbums einen kaputten Arm hat - dass muss auch nichts direkt orthopädisches sein, das kann auch neurologisch sein: Der Anflug gegen die Scheibe bringt eine sehr hohe Belastung des Schädels, die regelmäßig direkt zum Tod führt.

#379:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 16.07.2017, 11:51
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Despiteful hat folgendes geschrieben:
Der hoppst immer hin und her, hin und her, will offensichtlich raus. Was soll ichn jetzt machen? Meine Freundin wollte ihm Starthilfe geben, aber der linke Flügel lahmt. Wir wohnen im ersten Stock, wenn der da runterfällt, tut er sich bestimmt weh, also soll er lieber da bleiben, da ist er sicher. Von mir aus kann der da wohnen, Futter hab ich genug. Braucht der Wasser? Oder sonst irgendwas? Ich würd den halt da lassen, bis der Flügel wieder geht. Oder soll ich ihn lieber unten im Gras aussetzen, da sind Büsche und so? Oder soll ich ihm den Kragen umdrehen, weil er eh nicht mehr wird? Was soll ich jetzt mit dem machen? Hallo? Wo sind unsere Ornitologen???

Wenn Du ihn halten willst, braucht er auch Wasser.

"Starthilfe" nutzt nichts - das sind Vögel, die, wenn sie es können, ohne Mühe starten, und kein Albatrosse, die eine Startbahn brauchen.

Ich würde den Vogel entscheiden lassen. Wenn er schnell zutraulich wird, hat er keinen Stress und dann kannst Du ihn so lange halten wie Du lustig bist. Wenn das nicht der Fall ist, macht ihr ihm permanent Angst. Dann ist es wahrscheinlich sinnvoller, ihn runterzubringen, das gibt ihm auch eine Chance, es sollte aber Gebüsch da sein - evtl verkürzt dann eine Katze sein Leiden. Dann brauchst Du ihn nicht umzubringen, und die Mahlzeit der Katze ist wirklich frisch.

Mich wundert es sowieso, dass er nach einem Scheibenbums einen kaputten Arm hat - dass muss auch nichts direkt orthopädisches sein, das kann auch neurologisch sein: Der Anflug gegen die Scheibe bringt eine sehr hohe Belastung des Schädels, die regelmäßig direkt zum Tod führt.

Als ich ein Kind war, flog regelmäßig Vögel gegen die Scheibe unsere Veranda.
Einige waren sofort tot, einige flogen gleich weg, und einige brauchten ein paar Stunden, bis sie wieder auf den Damm waren.

#380:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 16.07.2017, 13:00
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
....
Als ich ein Kind war, flog regelmäßig Vögel gegen die Scheibe unsere Veranda.
Einige waren sofort tot, einige flogen gleich weg, und einige brauchten ein paar Stunden, bis sie wieder auf den Damm waren.

Wobei Du bei denen, die ein paar Stunden brauchten, nie genau sagen kannst, ob die wirklich wieder in Ordnung kamen, oder ob die nur aus Deinem Wahrnehmungskreis verschwunden sind. Wei bei uns Menschen gibt es auch bei Vögeln nicht nur die unmittelbar sichtbaren Unfallfolgen.

Der letzte Vogel, bei dem wir mitbekommen haben, dass er bei uns gegen eine Scheibe gedonnert ist, war ein Kernbeißer auf der Flucht vor einem Sperber. Der war sofort tot und lag direkt vor dem Fenster meines Arbeitszimmers im Rankgerüst für den Wein. Da hat sich der Sperber aber nicht hingetraut. Insofern war die Flucht dann doch erfolgreich.

#381:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 16.07.2017, 13:24
    —
Ich hab ihm jetzt einen Teller mit Wasser, noch etwas Futter und eine Schachtel rausgestellt, dass er sich vor der Sonne verkriechen kann und Zeitungsschnippsel und Klopapier reingetan, dass er es warm hat, wenn er nachts noch da ist.


Der linke Flügel scheint eindeutig lädiert, er lässt ihn ein bisschen hängen. Er hoppst die ganze Zeit hin und her und schaut nach draußen, ob wir da sind oder nicht. Manchmal sitzt er wieder da und frißt. Ich lass ihn jetzt einfach mal so.

Wenn noch jemand gute Tipps oder Ratschläge hat oder sonst was weiß, was der noch braucht, dann immer her damit.

#382:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 16.07.2017, 13:48
    —
fwo hat folgendes geschrieben:

Ich würde den Vogel entscheiden lassen. Wenn er schnell zutraulich wird, hat er keinen Stress und dann kannst Du ihn so lange halten wie Du lustig bist. Wenn das nicht der Fall ist, macht ihr ihm permanent Angst.

Wie gesagt, er hüpft und kuckt raus, hüpft und kuckt, hüpft und kuckt. Ich glaube er checkt schon irgendwie, dass er eingeschlossen ist und will raus, aber er schafft es halt nicht nach oben. Ich würd ihn nur ungern abmurksen oder den widerlichen Katzen überlassen, weil außer dass er den linken Flügel nicht richtig benutzen kann, ist er quietschfidel.

#383:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 16.07.2017, 14:05
    —
Despiteful hat folgendes geschrieben:

Wie gesagt, er hüpft und kuckt raus, hüpft und kuckt, hüpft und kuckt. Ich glaube er checkt schon irgendwie, dass er eingeschlossen ist und will raus, aber er schafft es halt nicht nach oben. Ich würd ihn nur ungern abmurksen oder den widerlichen Katzen überlassen, weil außer dass er den linken Flügel nicht richtig benutzen kann, ist er quietschfidel.

Ich erinnere mich an einen ähnlichen Fall. Der Piepmatz hatte tatsächlich was gebrochen (Flügel oder Becken), wie der Tierarzt feststellte, der ihn umgehend euthanasierte.
(das mit den widerlichen Katzen habe ich jetzt mal überlesen).

#384:  Autor: diskordianerpapst BeitragVerfasst am: 16.07.2017, 14:27
    —
Hatte mal einen Mauersegler in einem Eimer.
Der war vermutlich auch irgendwo gegen geknallt und dann da reingefallen.
Ich hatte schon Stunden immer wieder schabende Geräusche gehört, konnte aber die Quelle nicht finden.
Bis ich dann die Balkontür aufmachte, rausging und ihn fand. Hab ihn dann rausgenommen und dachte
schon ich wäre zu spät, er bewegte sich überhaupt nicht mehr. Ich hab dann eine Untertasse mit
Wasser hingestellt und überlegte was ich ihm zu fressen geben könnte.
Er blieb da aber einfach liegen. Gewundert haben mich die kurzen Beine.
Ich hab mich dann einfach zwei Meter weg gesetzt und geschaut was passiert.
Urplötzlich drehte er sich in Richtung Geländer und macht einen riesen Satz ca. 45°, maximal 1-2
Flügelschläge, flog genau in der Mitte zwischen Geländerstange und Gitter durch und ging dann in
einen steilen Sturzflug über um Geschwindigkeit aufzunehmen. Dann machte er Höhe.

Klasse Performance für einen fast toten Vogel dachte ich, las dann mal ein wenig nach und da wurde
dann klar dass es nur eine Schreckstarre war.

Ich liebe diese Vögel, einfach nur schön anzusehen wenn sie sich gegenseitig jagen, dabei irre
knapp am Haus verbeiziehen und irre Wendungen hinlegen. Das muss ihnen einen Mords-Spass bereiten.

#385:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 16.07.2017, 14:44
    —
diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:
.... Das muss ihnen einen Mords-Spass bereiten.

Der Spaß besteht darin, dass dieses Verhalten sättigt - das ist ihre Art, Insekten zu jagen.

#386:  Autor: diskordianerpapst BeitragVerfasst am: 16.07.2017, 14:59
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:
.... Das muss ihnen einen Mords-Spass bereiten.

Der Spaß besteht darin, dass dieses Verhalten sättigt - das ist ihre Art, Insekten zu jagen.


Hm, Insekten jagen sieht man die den ganzen Tag, da machen sie auch viel Wendungen aber sie sind
bei weitem nicht so schnell unterwegs wie bei diesen meist abendlichen Jagdspielchen untereinander.
Kann ja sein dass sie dabei auch was fangen, aber meist fliegen die dabei synchron in geringen
Abständen neben-, oder hintereinander, mit einem heftigen Geschrei. Sieht wirklich wie Spielen aus

Aber an die Stellen wo sie vorbeifliegen kommen später auch viele Fledermäuse, kann also sein das sich
da auch aus irgendeinem Grund abends Insekten sammeln und die Mauersegler dort auch leichte Beute haben.

#387:  Autor: QuéribusWohnort: Avaricum BeitragVerfasst am: 16.07.2017, 15:24
    —
Despiteful hat folgendes geschrieben:
Dieser kleine Piepmatz ist vorhin bei mir gegen die Scheibe geknallt:

Erst lag er da, hat ein bisschen gezuckt, mittlerweile hüpft er wieder rum, mag aber nicht fliegen. Ich hab ein bisschen Futter raus, gefressen hat er schon wieder, ne ganze Menge. An der Seite vom Balkon rausfallen kann er nicht, da ist so ein Bambuszaun vor. Nach oben weg gehts aber offenbar nicht. Ich lass ihn erstmal da sitzen und hoppsen, denke ich. Oder soll ich ihn hochwerfen, wie das tapfere Schneiderlein, damit er wieder fliegen lernt? Lachen


Oh, eine Blaumeise Ich liebe es...

Mal auf Wikipedia nachgesehen:
den Farben nach (der Fleck auf dem Kopf ist noch eher graugrün als blau) ist es wohl ein Jungvogel. Vielleicht kann er noch nicht richtig fliegen und braucht nur noch ein paar Tage, bis er soweit ist.
Muss also nichts schlimmes sein, wart einfach mal ab, was er selbst zustande bringt.

#388:  Autor: QuéribusWohnort: Avaricum BeitragVerfasst am: 16.07.2017, 15:41
    —
Vor ein paar jahren kam dieser kleine Kerl durch die Glastür aus dem Garten ins Wohnzimmer und hat sich's dort in einem der "Gartenschuhe" bequem gemacht Lachen



ein Amseljunges, noch nicht ganz flügge

Wir haben ihn dann inklusive Schuh nach draussen auf die Terrasse in Richtung Zypressenhecke befördert, wo die Eltern vermutlich auf ihn warteten.

Er kam am nächsten Tag dann nochmal piepsend ins Wohnzimmer gehopst (und wurde wieder nach draussen zu seiner Mama geschickt...)

#389:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 21.07.2017, 21:02
    —
diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:
... bei diesen meist abendlichen Jagdspielchen untereinander.
Kann ja sein dass sie dabei auch was fangen, aber meist fliegen die dabei synchron in geringen
Abständen neben-, oder hintereinander, mit einem heftigen Geschrei. Sieht wirklich wie Spielen aus ...

Hier sind heute Abend ungefähr fünfzig gleichzeitig und kreischend unterwegs. Großartig!
Einige nisten zwei Stockwerke über mir unter der Dachrinne oder in einem Hohlraum dahinter.
Florian Freistetter bloggte letztens über den Physiker Doppler und meinte, dieser hätte den Doppler-Effekt nie selbst wahrnehmen können. Aber bei Mauerseglern vielleicht doch?
Mauersegler verhalten sich zu den übrigen Vögeln wie pelagische Schwarmfische zu benthischen Plattfischen und haben nebenbei auch erstaunliche Parasiten. Ausgerechnet die Mauerseglerlausfliege ist flugunfähig und sieht aus wie eine bläuliche Zecke, ist dabei aber viel agiler.

#390:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 16.08.2017, 16:23
    —
Gestern und Heute waren wir an Rhein und Mosel unterwegs.
Dort waren noch jede Menge Mauersegler.
Hier in Stuttgart habe ich seit einige Tage keine mehr gesehen.

#391:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 23.08.2017, 18:33
    —
Oops; gerade habe ich noch drei Mauersegler gesichtet.

#392:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 25.08.2017, 21:02
    —
An unser Futterhäuschen saß heute ein Gimpelpärchen.


#393:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 28.08.2017, 16:14
    —
Der Mittagsspaziergang ums Hochwasserbassin ist immer wieder interessant. Letzte Woche Distelfinken (Stieglitz) und heute ein Eisvogel.
Vom Balkon aus kann ich auch gerade einen Gimpel (Dompfaff) sehen.

#394:  Autor: lucWohnort: Nice. Paris. Köln BeitragVerfasst am: 01.09.2017, 16:31
    —
In Köln sieht man mittlerweile viele Papageien, (Halsbandsittiche). Ich frage mich, wie sie die Winter hier überleben können aber offensichtlich fühlen sie sich hier wohl und haben sich angepasst. Erstaunlich!

https://www.robert-c-klotz.de/vogelarten/halsbandsittich/

#395:  Autor: abbahallo BeitragVerfasst am: 01.09.2017, 16:48
    —
Die gibt es in Köln und auch in Düsseldorf schon seit den siebziger Jahren und sie haben sich ständig vermehrt. Weil sie in Kolonien leben und sehr gesellig, sprich laut und viel Scheiß produzierend, sind,, gibt es immer mal wieder Anläufe, sie loszuwerden. In Düsseldorf halten sie jetzt Falken.

#396:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 01.09.2017, 16:55
    —
luc hat folgendes geschrieben:
In Köln sieht man mittlerweile viele Papageien, (Halsbandsittiche). Ich frage mich, wie sie die Winter hier überleben können aber offensichtlich fühlen sie sich hier wohl und haben sich angepasst. Erstaunlich!

https://www.robert-c-klotz.de/vogelarten/halsbandsittich/


Davon gibts in Stuttgart auch jede Menge.

Als ich heute mit dem Fahrrad unterwegs war, habe ich noch Mauersegler gesehen:

https://www.youtube.com/watch?v=Bb5lcD4ET_4

#397:  Autor: lucWohnort: Nice. Paris. Köln BeitragVerfasst am: 01.09.2017, 17:06
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:
In Köln sieht man mittlerweile viele Papageien, (Halsbandsittiche). Ich frage mich, wie sie die Winter hier überleben können aber offensichtlich fühlen sie sich hier wohl und haben sich angepasst. Erstaunlich!

https://www.robert-c-klotz.de/vogelarten/halsbandsittich/


Davon gibts in Stuttgart auch jede Menge.

Als ich heute mit dem Fahrrad unterwegs war, habe ich noch Mauersegler gesehen:

https://www.youtube.com/watch?v=Bb5lcD4ET_4


Mauersegler sind bei uns seit Mitte August weg. Man sieht noch einzelne, die wahrscheinlich den Anschluss verpasst haben und vielleicht nicht überleben werden.

#398:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 01.09.2017, 17:36
    —
luc hat folgendes geschrieben:
In Köln sieht man mittlerweile viele Papageien, (Halsbandsittiche). Ich frage mich, wie sie die Winter hier überleben können aber offensichtlich fühlen sie sich hier wohl und haben sich angepasst. Erstaunlich!

https://www.robert-c-klotz.de/vogelarten/halsbandsittich/

Die gibt es schon ziemlich lange.

Das war hier schon mal Thema.

#399:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 01.09.2017, 18:17
    —
luc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
luc hat folgendes geschrieben:
In Köln sieht man mittlerweile viele Papageien, (Halsbandsittiche). Ich frage mich, wie sie die Winter hier überleben können aber offensichtlich fühlen sie sich hier wohl und haben sich angepasst. Erstaunlich!

https://www.robert-c-klotz.de/vogelarten/halsbandsittich/


Davon gibts in Stuttgart auch jede Menge.

Als ich heute mit dem Fahrrad unterwegs war, habe ich noch Mauersegler gesehen:

https://www.youtube.com/watch?v=Bb5lcD4ET_4


Mauersegler sind bei uns seit Mitte August weg. Man sieht noch einzelne, die wahrscheinlich den Anschluss verpasst haben und vielleicht nicht überleben werden.


Die letzten hatte ich noch vor eine Woche gesehen. Auch davor war es eine Weile her.
Ich denke, die man jetzt noch sieht, sind auf der Durchreise. Es war ein ganze Pulk.

#400:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 02.09.2017, 14:12
    —
https://www.swr.de/swraktuell/nabu-bittet-um-mithilfe-amselsterben-ist-das-usutu-virus-zurueck/-/id=396/did=20212186/nid=396/1jvs1ne/index.html
Zitat:
Seit Anfang Juli gibt es deutschlandweit wieder vermehrt Meldungen über erkrankte und kurz darauf verstorbene Amseln. Der Naturschutzbund NABU vermutet, dass das Usutu-Virus daran schuld sein könnte. Das Virus wurde 2011 erstmals in Deutschland nachgewiesen.

Der Naturschutzbund NABU ruft Bürger dazu auf, kranke oder verendete Amseln auf seiner Website zu melden. Hintergrund ist ein erneutes Amselsterben, das vermutlich durch das Usutu-Virus verursacht wird.

#401:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 09.09.2017, 14:31
    —
Im Apfelbaum ist gerade mächtig was los: Kohlmeise, Blaumeise, Schwanzmeise, Rotkehlchen, Eichelhäher (mit Eichel) und Fitis oder Zilpzalp oder sowas. Bis auf den Eichelhäher und das Rotkehlchen scheinen die gemeinsam durch die Gärten zu ziehen. Von den Schwanzmeiseen kenne ich das schon länger, aber diesmal haben sich gleich drei andere Arten angeschlossen.

#402:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 11.09.2017, 16:29
    —
Nicht zu fassen. Als ich heute über die Felder fuhr, flog schon wieder einen Mauersegler vor mir her.

#403:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 11.09.2017, 17:21
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Nicht zu fassen. Als ich heute über die Felder fuhr, flog schon wieder einen Mauersegler vor mir her.

Ich sehe jetzt einen - hier in Hamburg - aber wirklich nur einen.

#404:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 11.09.2017, 18:11
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Nicht zu fassen. Als ich heute über die Felder fuhr, flog schon wieder einen Mauersegler vor mir her.

Ich sehe jetzt einen - hier in Hamburg - aber wirklich nur einen.


Bei mir wars auch nur einen Einzelne.

Beide vielleicht seltenen "Stand"-Mauersegler?

Laut Professor Berthold, gibt es bei jede Vogelart Stand- und Zugvögel. Das ist genetisch bedingt.
Bei der eine Sorte mehr, bei der andere weniger.
Wie genau er das nachgewiesen hat, bekomme ich nicht mehr auf die Reihe. (Ich glaube, durch Kreuzungen von derselben Vogelart aus verschiedene Regionen).

Ist quasi als Überlebenstaktik. In der Gruppe wo es mehr überlebenden gibt, gibt es mehr Nachkommen.
So wird, je nach Standort, das Überleben der Spezies gewährleistet.

#405:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 25.10.2017, 20:46
    —
Bei den öffentlichen Vorträgen der Uni Hamburg beschränke ich mich nicht auf Theologie.

Heute hörte ich: Vögel in der Musik - Prof. Frank Böhme, Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Davide Arizzoli hat bei Youtube gesagt, die Musik sei mindestens 150.000 Jahre alt (Begründung: sonst hätte sie sich nicht in unseren Genen verankern können), und der Dozent des heutigen Abends zeigte Bilder des ältesten bekannten Musikinstruments: eine 44.000 Jahre alte Geierknochenflöte. Eine Nachbildung brachte von einer professionellen Flötistin bearbeitet nur Piepstöne hervor. Prof. Böhme bezeichnete es als typisch, dass man die Flöte in einer Höhle gefunden hätte, weil da die Akustik besser sei. Ich würde eher erwarten, dass man die Bambus-, Hasel- oder gar Holunderflöten, die währenddessen im Wald und auf der Heide gespielt wurden, heute einfach nicht mehr findet.

Die in der Musik vorkommenden Vögel sind weniger die mir vertrauten Amseln, Meisen, Rotkehlchen, Zaunkönige, Singdrosseln, Mönchsgrasmücken und Buchfinken, sondern die Nachtigall, die Wachtel, der Kuckuck und der Schwan. "Die Nachtigall haben Sie sicher alle erkannt" vermutete der Dozent nach einem Hörbeispiel. Woher denn? Ich kann mich nicht erinnern, eine Nachtigall oder auch eine Wachtel je gesehen oder gehört zu haben. Die Amsel war bei Wagner (?) hingegen noch ein Vogel des Waldes, den man nicht abends im Garten hörte.

Was hat der Schwan immer wieder in der Musik zu suchen? Ich habe vielleicht schon mal einen Singschwan gesehen, aber nie gehört. Der "Schwanengesang" wurde mir mal als Luftzug erklärt, der durch die Federn eines abgeschossenen Schwans zischt. Aber ich schweife vom Vortrag ab, in dem der Schwan nur kurz in Verbindung mit Orpheus erwähnt wurde.

Olivier Messiaen war ein großer Experte für Vögel in der Musik. Er war verheiratet mit der Pianistin Yvonne Loriod. Loriot ist der französische Name des Pirols, der wegen seines gleichklingenden Rufs auch "Bülow" genannt wird, und das Wappentier des Adelsgeschlechts von Bülow ist. Der Komiker Vicco von Bülow wählte deswegen den Künstlernamen "Loriot". Und schon wieder schweife ich vom Vortrag ab, der weder Loriot noch das Jodeldiplom erwähnte, und deswegen auch nicht klären konnte, ob es sich aus den Rufen des Pirols bediente: "Didlioh", "dü-delüü-lio". Auch den Pirol habe ich nie gesehen oder gehört.

Seit Jahrzehnten hält sich das Vorurteil, dass Vögel zwar schöne Melodien flöten, aber keinen Rhythmus halten können. Zum großen Vergnügen des Publikums konnte Prof. Böhme aber zunächst einen trommelnden und dann einen tanzenden Kakadu vorführen.

#406:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 04.12.2017, 23:58
    —
Der 'verkrüppelte Joe', der kleine Piepmatz von der letzten Seite, der bei mir gegen die Scheibe geknallt ist - ich hab ihn damals dann ausgesetzt, weil er sich nicht mehr beruhigt hat. Meine Freundin fragt manchmal, was wohl aus ihm geworden ist und ob er es geschafft hat und ob es ihm gut geht. Ich sag dann immer, dass er es bestimmt geschafft hat und wieder geworden ist und dass ich manchmal eine von den Meisen höre, die genauso fiept wie er und dass er das bestimmt ist und dass es ihm gut geht. Ich bring es einfach nicht übers Herz ihr zu sagen, dass die verdammten scheiß Katzen da unten ihn garantiert zerrissen und gefressen haben. Weinen Sie fragt dann immer so hoffnungsvoll. Das ist so furchtbar traurig, ich könnte heulen. *heul*

#407:  Autor: CriticWohnort: Arena of Air BeitragVerfasst am: 05.12.2017, 01:08
    —
Traurig

(Apropos Empathie, wir denken ja über diese Wesen nicht als Appetithäppchen oder Spielpüppchen, sondern für uns sind sie ja Personen. Kindern erzählt man ja die Geschichte von der Regenbogenbrücke. Und die ist auch traurig - wenn man vielleicht auch nicht dran glaubt. Habe auch jedesmal Rotz und Wasser geheult - wegen dieser komischen piepsenden Etwasse, wegen "meines" Kaninchenzwergs, selbst wegen Omas Katze.)

#408:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 05.03.2018, 14:43
    —
Ich denke, heute haben wir eine Drossel gesehen:




#409:  Autor: QuéribusWohnort: Avaricum BeitragVerfasst am: 05.03.2018, 14:51
    —
Heut morgen bei uns im Garten



Sieht nach Buchfink aus

#410: Erlenzeisig Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 30.03.2018, 10:15
    —
Gestern unterhielt ich mich mit einem Kollegen darüber, dass jeder den Vogelnamen "Zeisig" kennt, aber man nie einen sieht. Heute sah ich an der Futterstelle Vögel, die etwas zu klein und zu kleinflächig gemustert für Grünfinken waren, und auch nicht so schnell wegflogen. Siehe da: Erlenzeisige. Und der Erlenzeisig scheint überhaupt der Zeisig zu sein.

#411: Re: Erlenzeisig Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 30.03.2018, 10:25
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
Gestern unterhielt ich mich mit einem Kollegen darüber, dass jeder den Vogelnamen "Zeisig" kennt, aber man nie einen sieht. Heute sah ich an der Futterstelle Vögel, die etwas zu klein und zu kleinflächig gemustert für Grünfinken waren, und auch nicht so schnell wegflogen. Siehe da: Erlenzeisige. Und der Erlenzeisig scheint überhaupt der Zeisig zu sein.


https://de.wikipedia.org/wiki/Zeisige

Zitat:
Die einzige europäische Art der Gattung Spinus ist die weit verbreitete Typusart Erlenzeisig (Spinus spinus). Außer dem Tibetzeisig kommen alle anderen Arten der Gattung nur auf dem amerikanischen Kontinent vor.


Zumindest der Zeisig der hier heimisch ist. So verstehe ich den Wiki-Eintrag.

#412:  Autor: QuéribusWohnort: Avaricum BeitragVerfasst am: 30.03.2018, 12:23
    —


Die waren neulich bei uns im Garten zu beobachten (neben diversen Meisen, Amseln etc)

Der Beschreibung nach könnten es Zeisige sein.

#413:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 30.03.2018, 12:38
    —
Quéribus hat folgendes geschrieben:
[img]Zeisigbild[/img]

Die waren neulich bei uns im Garten zu beobachten (neben diversen Meisen, Amseln etc)

Der Beschreibung nach könnten es Zeisige sein.


Sieht eindeutig nach Zeisig aus.
War bei uns früher der "Billigkanarienvogel". Da wir kein Geld hatten, hatten wir als ich Kind war, son Tier in einen kleinen Käfig. Gepfiffen hatte er nicht sonderlich. Wahrscheinlich hat er sich nicht Wohl gefühlt.
Der Vogel tut mir jetzt noch Leid. Menne; was wurde früher Blödsinn gemacht. skeptisch Deprimiert

#414:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 07.04.2018, 19:53
    —
Fremde Vogelstimmen vorhin im Park. Gegoogelt, ob das ein Kleiber sein könnte. Tatsächlich, der Kleiber macht das langsame "wi - wi - wi", aber auch das schnelle "wiwiwiwiwi".

#415:  Autor: michaxl BeitragVerfasst am: 07.04.2018, 20:07
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich denke, heute haben wir eine Drossel gesehen:




Sieht nach Wacholderdrossel aus.

#416:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 11.04.2018, 08:27
    —
Gestern gefunden: Familie Amsel hat Zuwachs Sehr glücklich



und hier kommt die Mama: Auf den Arm nehmen



#417:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 11.04.2018, 09:14
    —
Hoffentlich ein "katzensicheres" Nest.
Amseln brüten gerne an Stellen, der von Katzen leicht erreichbar ist.
Vielleicht eine Form der "Geburtenregelung"? zwinkern

#418:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 11.04.2018, 11:43
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Weiß jemand was das für ein Vogel ist?
Meine Frau meint, es sei ein Star. Ich meine, es sei ein Amselweibchen.



Das ist eine Schwarzdrossel. Mr. Green

#419:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 18.04.2018, 18:23
    —
In den beiden Apfelbäumen gegenüber meines Balkons bewegte sich ein mittelkleiner Vogel vorhin sehr elegant, mal kopfoben, mal kopfunten, dann einem Insekt hinterher springend. Oben grau, ohne Augenstreif oder Flügelmarkierungen, unten so hell, dass er in der Sonne glänzte.

Auch ohne schwarze oder braune Kappe 100%ig eine Mönchsgrasmücke.

#420:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 18.04.2018, 20:09
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
In den beiden Apfelbäumen gegenüber meines Balkons bewegte sich ein mittelkleiner Vogel vorhin sehr elegant, mal kopfoben, mal kopfunten, dann einem Insekt hinterher springend. Oben grau, ohne Augenstreif oder Flügelmarkierungen, unten so hell, dass er in der Sonne glänzte.

Auch ohne schwarze oder braune Kappe 100%ig eine Mönchsgrasmücke.


Das dürfte nicht so schwer herauszufinden sein. Einfach die Bilder im Netz vergleichen. Ohne Kappe gibt es die Mönchsgrasmücke aber nicht.

Ein Kleiber kann es nicht gewesen sein?

Zitat:
Als einziger Vogel kann der Kleiber kopfüber den Stamm herunterlaufen.

https://www.lbv.de/ratgeber/naturwissen/artenportraits/detail/kleiber/

#421:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 18.04.2018, 20:47
    —
Grey hat folgendes geschrieben:
Ohne Kappe gibt es die Mönchsgrasmücke aber nicht.

Ein Kleiber kann es nicht gewesen sein?

Die Kopfkappe war vom Grau des Rückens wirklich kaum zu unterscheiden.
Uns ganz bestimmt kein Kleiber, ohne Augenstreif.

#422:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 21.04.2018, 20:21
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
kereng hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Nicht zu fassen. Als ich heute über die Felder fuhr, flog schon wieder einen Mauersegler vor mir her.

Ich sehe jetzt einen - hier in Hamburg - aber wirklich nur einen.


Bei mir wars auch nur einen Einzelne.

Beide vielleicht seltenen "Stand"-Mauersegler?

Laut Professor Berthold, gibt es bei jede Vogelart Stand- und Zugvögel. Das ist genetisch bedingt.
Bei der eine Sorte mehr, bei der andere weniger.
Wie genau er das nachgewiesen hat, bekomme ich nicht mehr auf die Reihe. (Ich glaube, durch Kreuzungen von derselben Vogelart aus verschiedene Regionen).

Ist quasi als Überlebenstaktik. In der Gruppe wo es mehr überlebenden gibt, gibt es mehr Nachkommen.
So wird, je nach Standort, das Überleben der Spezies gewährleistet.

Ich habe heute - hier in Hamburg - einen Vogel von fern gesehn, der am ehesten ein Mauersegler gewesen sein könnte. Wie sieht es in Stuttgart aus?

#423:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 21.04.2018, 20:28
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
kereng hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Nicht zu fassen. Als ich heute über die Felder fuhr, flog schon wieder einen Mauersegler vor mir her.

Ich sehe jetzt einen - hier in Hamburg - aber wirklich nur einen.


Bei mir wars auch nur einen Einzelne.

Beide vielleicht seltenen "Stand"-Mauersegler?

Laut Professor Berthold, gibt es bei jede Vogelart Stand- und Zugvögel. Das ist genetisch bedingt.
Bei der eine Sorte mehr, bei der andere weniger.
Wie genau er das nachgewiesen hat, bekomme ich nicht mehr auf die Reihe. (Ich glaube, durch Kreuzungen von derselben Vogelart aus verschiedene Regionen).

Ist quasi als Überlebenstaktik. In der Gruppe wo es mehr überlebenden gibt, gibt es mehr Nachkommen.
So wird, je nach Standort, das Überleben der Spezies gewährleistet.

Ich habe heute - hier in Hamburg - einen Vogel von fern gesehn, der am ehesten ein Mauersegler gewesen sein könnte. Wie sieht es in Stuttgart aus?


Wir sind letzten Dienstag noch über die Felder gefahren, da waren noch keine da.
Auch hier im Ort haben wir noch keine Gesehen.
Erfahrungsgemäß, kommen die in unsere Ecke immer um den 1. Mai.

#424:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 29.04.2018, 18:08
    —
Letzten Sonntag den 22. April habe ich bereits die ersten Mauersegler gesichtet. allerdings in Zossen bei Berlin. Vorhin sind wir hier über die Felder gefahren. Hier sind immer noch keine da.

#425:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 29.04.2018, 18:15
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Letzten Sonntag den 22. April habe ich bereits die ersten Mauersegler gesichtet. allerdings in Zossen bei Berlin. Vorhin sind wir hier über die Felder gefahren. Hier sind immer noch keine da.

So ein Zufall. Gerade habe ich die ersten beiden gesehen!

#426:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 30.04.2018, 11:00
    —
In den Bäumen schräg gegenüber meines Fensters nistet dieses Jahr mal wieder eine Amsel. All die Jahre vorher war da keine. Erstaunlich, wieviel Kraft so ein Vogel in seiner Stimme hat. Wenn kaum der Morgen graut legt der Bursche schon los.

#427:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 30.04.2018, 13:19
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
In den Bäumen schräg gegenüber meines Fensters nistet dieses Jahr mal wieder eine Amsel. All die Jahre vorher war da keine. Erstaunlich, wieviel Kraft so ein Vogel in seiner Stimme hat. Wenn kaum der Morgen graut legt der Bursche schon los.


Ja. Die sind echt nervig und kacken außerdem alles voll. Es scheint auch Amseln mit psychischen Problemen zu geben.

http://www.yellopet.de/haustiere-beitrag-24057.htm

#428:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 30.04.2018, 13:26
    —
Grey hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
In den Bäumen schräg gegenüber meines Fensters nistet dieses Jahr mal wieder eine Amsel. All die Jahre vorher war da keine. Erstaunlich, wieviel Kraft so ein Vogel in seiner Stimme hat. Wenn kaum der Morgen graut legt der Bursche schon los.


Ja. Die sind echt nervig und kacken außerdem alles voll. Es scheint auch Amseln mit psychischen Problemen zu geben.

http://www.yellopet.de/haustiere-beitrag-24057.htm


Noch nie gehört, dass "alles voller Amselkacke" ist. Bei Tauben ist alles vollgekackt. Und die können nicht mal singen.
"Mein" Amsel singt mir immer was vor: https://www.youtube.com/watch?v=azp28-sLRNk Ich liebe es...

#429:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 30.04.2018, 13:43
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
In den Bäumen schräg gegenüber meines Fensters nistet dieses Jahr mal wieder eine Amsel. All die Jahre vorher war da keine. Erstaunlich, wieviel Kraft so ein Vogel in seiner Stimme hat. Wenn kaum der Morgen graut legt der Bursche schon los.


Ja. Die sind echt nervig und kacken außerdem alles voll. Es scheint auch Amseln mit psychischen Problemen zu geben.

http://www.yellopet.de/haustiere-beitrag-24057.htm


Noch nie gehört, dass "alles voller Amselkacke" ist.


Bei mir schon. Dabei will ich nach Möglichkeit nur kleinere Vögel füttern. Irgendwann kamen aber auch Amseln. Die lassen sich auch durch spezielle Futterkästen für kleine Vögel nicht abschrecken. Selbst wenn sie nicht ans Futter rankommen, kommen sie scheinbar nur zum kacken. Da die auch kaum Angst vor Menschen haben, lassen sie sich auch schwer vertreiben.

#430:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 30.04.2018, 13:55
    —
Grey hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
In den Bäumen schräg gegenüber meines Fensters nistet dieses Jahr mal wieder eine Amsel. All die Jahre vorher war da keine. Erstaunlich, wieviel Kraft so ein Vogel in seiner Stimme hat. Wenn kaum der Morgen graut legt der Bursche schon los.


Ja. Die sind echt nervig und kacken außerdem alles voll. Es scheint auch Amseln mit psychischen Problemen zu geben.

http://www.yellopet.de/haustiere-beitrag-24057.htm


Noch nie gehört, dass "alles voller Amselkacke" ist.


Bei mir schon. Dabei will ich nach Möglichkeit nur kleinere Vögel füttern. Irgendwann kamen aber auch Amseln. Die lassen sich auch durch spezielle Futterkästen für kleine Vögel nicht abschrecken. Selbst wenn sie nicht ans Futter rankommen, kommen sie scheinbar nur zum kacken. Da die auch kaum Angst vor Menschen haben, lassen sie sich auch schwer vertreiben.

Merkwürdig Am Kopf kratzen
Das ist unser Futterhäuschen:



Da habe ich noch nie eine Amsel gesehen. Manchmal saßen sie am Boden auf den Balkon um die heruntergefallene Futtersamen zu essen. Seit wir eine Schale drunter gehangen haben, kommen sie nicht mehr, weil kaum noch Restfutter am Boden liegt.

#431:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 30.04.2018, 16:25
    —
Amsel, Drossel, Fink und Meise
und die ganz Vogelsch...

Ich mag sie gern, die Amseln. Und es gefällt mir, höre ich den Amselhahn des Morgens im Bettchen liegend. Auch jetzt schmettert er wieder. Muß wohl seine Olle brüten. Oder haben die jetzt schon Junge?

#432:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 30.04.2018, 18:06
    —
Ich verfütter noch die übrig gebliebenen Sonennblumenkerne. Bis vor kurzem akzeptierte das verwöhnte Volk nur Erdnüsse. Seit die Nachbarn nicht mehr füttern, ist mein Balkon recht beliebt. Manchmal kommen die Viecher sogar, während ich dort sitze. Das Rotkehlchen weiß, was es tut, die Gimpel bemerken mich kaum, und eine Ringeltaube landete eben auf der Bildschirmkante, während ich Sudoku spielte. Ich blickte auf und sagte "Na, du Tier!", und die Taube guckte dumm und flog weg.

#433:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 02.05.2018, 16:37
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
Das Rotkehlchen weiß, was es tut,


Die anderen Vögel nicht? Am Kopf kratzen

#434:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 03.05.2018, 06:39
    —
Grey hat folgendes geschrieben:
kereng hat folgendes geschrieben:
Das Rotkehlchen weiß, was es tut,

Die anderen Vögel nicht? Am Kopf kratzen

Bei den Dompfaffen habe ich den Eindruck, sie merken nicht, dass sie sich nur einen Meter neben einem Menschen befinden.

#435:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 08.05.2018, 19:58
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Letzten Sonntag den 22. April habe ich bereits die ersten Mauersegler gesichtet. allerdings in Zossen bei Berlin. Vorhin sind wir hier über die Felder gefahren. Hier sind immer noch keine da.

So ein Zufall. Gerade habe ich die ersten beiden gesehen!

Im April war das bei mir eine sehr unsichere Sichtung, und dann bis heute nichts, aber jetzt sind sie da, mindestens fünf, und fliegen schreiend am Balkon vorbei.

#436:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 08.05.2018, 21:03
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Letzten Sonntag den 22. April habe ich bereits die ersten Mauersegler gesichtet. allerdings in Zossen bei Berlin. Vorhin sind wir hier über die Felder gefahren. Hier sind immer noch keine da.

So ein Zufall. Gerade habe ich die ersten beiden gesehen!

Im April war das bei mir eine sehr unsichere Sichtung, und dann bis heute nichts, aber jetzt sind sie da, mindestens fünf, und fliegen schreiend am Balkon vorbei.

Ich habe eben auch Mauersegler über Tornesch gesehen. Der Sommer ist damit auch aus ornithologischer Sicht offiziell da..

#437:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 08.05.2018, 21:16
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
kereng hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Letzten Sonntag den 22. April habe ich bereits die ersten Mauersegler gesichtet. allerdings in Zossen bei Berlin. Vorhin sind wir hier über die Felder gefahren. Hier sind immer noch keine da.

So ein Zufall. Gerade habe ich die ersten beiden gesehen!

Im April war das bei mir eine sehr unsichere Sichtung, und dann bis heute nichts, aber jetzt sind sie da, mindestens fünf, und fliegen schreiend am Balkon vorbei.

Ich habe eben auch Mauersegler über Tornesch gesehen. Der Sommer ist damit auch aus ornithologischer Sicht offiziell da..

Irgendwas ist anders dies Jahr mit den Mauersegler.
Andere Jahre sind sie quasi schlagartig da, und habe sie dann jeden Tag gesehen.
Dieses Jahr sehe ich immer wieder in einige Tage Unterschied, mal ein paar vorbei ziehen. Son ganzer Pulk der schreiend hin und her fliegt, habe ich dies Jahr noch nicht beobachtet.

#438:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 08.05.2018, 21:30
    —
Ich seh keine Mauersegler. Das passt zwar nicht ganz in diesen Thread, aber ich seh immer Batman, manchmal auch mit seiner Freundin. Gestern sind aber vier oder fünf vorbeigezischt und dann noch, ich nehm mal an: Papa Batman und seine Freundin hinterher. Ist ja auch nicht schlecht.

#439:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 08.05.2018, 21:45
    —
worse hat folgendes geschrieben:
Ich seh keine Mauersegler. Das passt zwar nicht ganz in diesen Thread, aber ich seh immer Batman, manchmal auch mit seiner Freundin. Gestern sind aber vier oder fünf vorbeigezischt und dann noch, ich nehm mal an: Papa Batman und seine Freundin hinterher. Ist ja auch nicht schlecht.


Die sind eher selten hier. (Ich nehme mal an, Du meinst Fledermäuse).

#440:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 08.05.2018, 21:58
    —
Ja, nu. Fledergedingsbums. Smilie

#441:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 09.05.2018, 11:29
    —
Also ich mag diese großen schwarzen Vögel, die da allenthalben rumflattern oder auf der Wiese stochern. Dohlen, wenn ich nicht irre? Aber vorgestern Nacht hatte ich ne Wut. Nachts um drei macht da draußen vor meinem Fenster so ein Viech wieder und wieder und immer wieder "ÄÄÄrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr! ÄÄÄrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!" Und das mit beachtlicher Lautstärke. Was war wohl in den Vogel gefahren, die schlafen doch sonst in der Nacht?

#442:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 09.05.2018, 11:59
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Also ich mag diese großen schwarzen Vögel, die da allenthalben rumflattern oder auf der Wiese stochern. Dohlen, wenn ich nicht irre? Aber vorgestern Nacht hatte ich ne Wut. Nachts um drei macht da draußen vor meinem Fenster so ein Viech wieder und wieder und immer wieder "ÄÄÄrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr! ÄÄÄrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!" Und das mit beachtlicher Lautstärke. Was war wohl in den Vogel gefahren, die schlafen doch sonst in der Nacht?

Wenn es Dohlen wären, hättest Du wahrscheinlich etwas von einem grauen Kopf geschrieben, ich vermute auch von deiner Lautmahlerei, dass es sich eher um Saat oder Rabenkrähen handelt, wobei die Saatkrähen kolonienweise brüten - wenn ihr so eine Kolonie in der Nähe hättet, wüsstest Du das.

Wenn die nachts Lärm machen, bedeutet das, dass sie gestört werden, evtl ist ihr Horst gefährdet. Das kann ein Marder gewesen sein, aber auch ein Uhu. Die ganzen nächtlichen Tiere siehst Du ja eigentlich nur, wenn sie von einem optischen Detektor erfasst werden und damit eine Lampe anschalten. Einige (nicht alle) Fledermäuse machen es einem einfach, indem sie die Insekten an Lampen jagen und damit selbst in den Lichtkegel fliegen. Ansonsten hörst Du die nachtaktiven Tiere halt dadurch, dass sie andere aufstören - aber es ist auch in den Städten nachts erheblich mehr an Wildleben los, als wir normalerweise merken.

Hier kannst Du übrigens die Stimmen überprüfen.

#443:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 09.05.2018, 15:48
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Also ich mag diese großen schwarzen Vögel, die da allenthalben rumflattern oder auf der Wiese stochern. Dohlen, wenn ich nicht irre? Aber vorgestern Nacht hatte ich ne Wut. Nachts um drei macht da draußen vor meinem Fenster so ein Viech wieder und wieder und immer wieder "ÄÄÄrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr! ÄÄÄrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!" Und das mit beachtlicher Lautstärke. Was war wohl in den Vogel gefahren, die schlafen doch sonst in der Nacht?


Die Vögel haben mich hier vor Jahren auch um diese Uhrzeit genervt. Jetzt nicht mehr so. Vielleicht sind das die gleichen und sie sind jetzt zu dir abgewandert. Lachen

#444:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 09.05.2018, 16:10
    —
Heute wieder erlebt, dass "Rabeneltern" eigentlich ganz gute Eltern sind.

In der Zeitung stand heute ein Bericht über einen neu eingerichteten "Senkrechtgarten" bei der Uni Hohenheim.
Da waren wir heute schauen.
Als wir den so aus der Nähe betrachteten, schrie uns von oben ein Rabe an; flog sogar einige Scheinangriffe.
Mit etwas Verspätung sahen wir dann den jungen Nestflüchter sitzen.



Der Rabe sitzt auf dem Bild oben Rechts. Das Junge unten Rechts.

Hier etwas deutlicher:



Raben kümmern sich weiter um ihre Jungen, auch wenn sie bereits das Nest verlassen haben.

#445:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 13:32
    —
Heute in unseren Park beobachtet, wie Teichhühner ihr Junge füttern:

Ein Altvogel kam bei uns betteln, und verteilte es dann an der Familie.



Noch besser zu sehen in ein Video:

https://youtu.be/tSsMGs3y47k

#446: Füttern verboten - auch wenn es der Braten werden soll. Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 14:07
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Heute in unseren Park beobachtet, wie Teichhühner ihr Junge füttern:

Ein Altvogel kam bei uns betteln, und verteilte es dann an der Familie.



Noch besser zu sehen in ein Video:

https://youtu.be/tSsMGs3y47k


Hi,
ich habe mal ein Experiment gestartet einfach um zu sehen,
ob die Internetschrecks auch auf sowas reagieren. Wie lange brauchen diese, wie begründen sie dies, u.s.w..
Aufgrund Deiner schon erfolgten Sperrerfahrung bezüglich der Hintergrundmusik bei einem Deiner Videos bin ich sehr gespannt.

Auf den Arm nehmen

#447: Re: Füttern verboten - auch wenn es der Braten werden soll. Autor: Grey BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 14:14
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Hi,
ich habe mal ein Experiment gestartet einfach um zu sehen,
ob die Internetschrecks auch auf sowas reagieren. ...
Auf den Arm nehmen


Geschockt

Wer "Forenfreunde" wie dich hat, der braucht keine....

#448: Re: Füttern verboten - auch wenn es der Braten werden soll. Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 14:26
    —
Grey hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Hi,
ich habe mal ein Experiment gestartet einfach um zu sehen,
ob die Internetschrecks auch auf sowas reagieren. ...
Auf den Arm nehmen


Geschockt

Wer "Forenfreunde" wie dich hat, der braucht keine....


he,
das ist nur ein Spaß.
Und ich mag Experimente wie Vrolijke auch.

Aber es gibt diesbezüglich auch einen Hintergrund:
https://www.stuttgart.de/item/show/334530/1https://www.stuttgart.de/img/mdb/item/334530/127020.pdf

#449: Re: Füttern verboten - auch wenn es der Braten werden soll. Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 14:41
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Hi,
ich habe mal ein Experiment gestartet einfach um zu sehen,
ob die Internetschrecks auch auf sowas reagieren. ...
Auf den Arm nehmen


Geschockt

Wer "Forenfreunde" wie dich hat, der braucht keine....


he,
das ist nur ein Spaß.
Und ich mag Experimente wie Vrolijke auch.

Aber es gibt diesbezüglich auch einen Hintergrund:
https://www.stuttgart.de/item/show/334530/1https://www.stuttgart.de/img/mdb/item/334530/127020.pdf


Wie nun; hast mich nun angezeigt, oder nicht?
Im Falle, zeige mir bitte wo der Spaß ist. Ich finde ihn nicht.

#450: Re: Füttern verboten - auch wenn es der Braten werden soll. Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 14:49
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Im Falle, zeige mir bitte wo der Spaß ist. Ich finde ihn nicht.


Um das witzig zu finden, braucht man eine gewisse Blockwartmentalität.

#451: Re: Füttern verboten - auch wenn es der Braten werden soll. Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 14:55
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Hi,
ich habe mal ein Experiment gestartet einfach um zu sehen,
ob die Internetschrecks auch auf sowas reagieren. ...
Auf den Arm nehmen


Geschockt

Wer "Forenfreunde" wie dich hat, der braucht keine....


he,
das ist nur ein Spaß.
Und ich mag Experimente wie Vrolijke auch.

Aber es gibt diesbezüglich auch einen Hintergrund:
https://www.stuttgart.de/item/show/334530/1https://www.stuttgart.de/img/mdb/item/334530/127020.pdf


Wie nun; hast mich nun angezeigt, oder nicht?
Im Falle, zeige mir bitte wo der Spaß ist. Ich finde ihn nicht.

Bei google gemeldet,
nicht angezeigt. Ist doch deutlich zu sehen.

#452: Re: Füttern verboten - auch wenn es der Braten werden soll. Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 15:02
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Hi,
ich habe mal ein Experiment gestartet einfach um zu sehen,
ob die Internetschrecks auch auf sowas reagieren. ...
Auf den Arm nehmen


Geschockt

Wer "Forenfreunde" wie dich hat, der braucht keine....


he,
das ist nur ein Spaß.
Und ich mag Experimente wie Vrolijke auch.

Aber es gibt diesbezüglich auch einen Hintergrund:
https://www.stuttgart.de/item/show/334530/1https://www.stuttgart.de/img/mdb/item/334530/127020.pdf


Wie nun; hast mich nun angezeigt, oder nicht?
Im Falle, zeige mir bitte wo der Spaß ist. Ich finde ihn nicht.

Bei google gemeldet,
nicht angezeigt. Ist doch deutlich zu sehen.


Ich werde meine Kollegen jetzt mal ein bisschen Arbeit bescheren.

Ich habe Dich bis jetzt, für ein kleines Arschloch gehalten. Es stellt sich heraus, dass ich mich geirrt habe.

#453: Re: Füttern verboten - auch wenn es der Braten werden soll. Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 15:02
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Im Falle, zeige mir bitte wo der Spaß ist. Ich finde ihn nicht.


Um das witzig zu finden, braucht man eine gewisse Blockwartmentalität.


Der Kontrast einer stillen, friedfertigen Vogelfütterung zu dem alarmierenden 'strengstens' Verboten 'Geschrei' im Meldetext gibt dem Ganzen seinen Witz,
und es ironisiert die Blockwartsmentalitäten, die durch solche Meldeoptionen von Google, Facebook und Co aufgebaut wurden.

Dir aber steht eine gewisse mir gegenüber aufgestaute Antipathie aus anderen Threads im Weg - um das vielleicht 'witzig' zu finden.

#454: Re: Füttern verboten - auch wenn es der Braten werden soll. Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 15:13
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Dir aber steht eine gewisse mir gegenüber aufgestaute Antipathie aus anderen Threads im Weg - um das vielleicht 'witzig' zu finden.


Mag sein. Aber wenn es nicht witzig genug ist, um meine Antipathie zu überwinden, dann ist es einfach nicht witzig genug.

#455: Re: Füttern verboten - auch wenn es der Braten werden soll. Autor: Grey BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 15:57
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Dir aber steht eine gewisse mir gegenüber aufgestaute Antipathie aus anderen Threads im Weg - um das vielleicht 'witzig' zu finden.


Mag sein. Aber wenn es nicht witzig genug ist, um meine Antipathie zu überwinden, dann ist es einfach nicht witzig genug.


Es ist weder mit noch ohne Antipathie witzig. Witzig wäre es vielleicht, wenn er ein eigenes Video gemeldet hätte und nicht ungefragt das von vrolijke.

#456:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 20:48
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Heute in unseren Park beobachtet, wie Teichhühner ihr Junge füttern:

Ein Altvogel kam bei uns betteln, und verteilte es dann an der Familie.



Noch besser zu sehen in ein Video:

https://youtu.be/tSsMGs3y47k


Das Video kann nicht mehr geschaut werden. Ich habe es gelöscht.

Ich hatte es eigentlich reingestellt, um zu zeigen wie Teichhühner ihre Junge füttern.
Es wurde bisher nicht einmal angeschaut.
Nicht mal der Idiot, der das Video moniert hat, hat es sich angeschaut. Vonwege Vogel füttern. Es ist nirgends auf dem Video zu sehen, dass ein Vogel gefüttert wird.

#457:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 20:53
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Es wurde bisher nicht einmal angeschaut.


Das kann nicht sein. Ich habe es mir angesehen. Und da stand auch etwas von 10 Aufrufen bisher.

#458:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 21:06
    —
Ich habs auch angeschaut gehabt.

#459: Keine Wildtiere füttern Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 21:20
    —
ich auch,
es gab auch gegen Ende ein paar O-Töne von Filmer und Begleitung.

Es sei angemerkt,
das viele Kommunen derzeit ihre Bestimmungen bezüglich Füttern von Vögeln überarbeiten und verschärfen.

Auch bei uns gibt es eine Plage von Nilgänsen, der man nur durch vergrämen nicht Herr wird,
eher werden diese Herr über uns und unsere Wege.

Hier liegen auch die Ursachen im Stuttgarter Fütterungsverbot.

Zitat:
Stuttgart hat das bestehende Fütterungsverbot für Tauben auch auf Wasservögel ausgedehnt.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.fuetterungsverbot-in-stuttgart-kein-doener-fuer-gaense-und-schwaene.def0f8f4-08ee-43f4-9df4-0ce930a274ee.html

#460:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 21:24
    —
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Es wurde bisher nicht einmal angeschaut.


Das kann nicht sein. Ich habe es mir angesehen. Und da stand auch etwas von 10 Aufrufen bisher.

Komisch. Bei mir wurde 0 angezeigt, als ich es gelöscht habe.

#461: Warum die Nilgans nicht nur Freude macht Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 21:43
    —
Warum die Nilgans nicht nur Freude macht

https://www.swr.de/swraktuell/bw/invasive-arten-in-baden-wuerttemberg-warum-die-nilgans-nicht-nur-freude-macht/-/id=1622/did=20108428/nid=1622/148vmp0/index.html

#462:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 17.05.2018, 23:49
    —
Ich kann gar nicht ausdrücken wie sehr mich das ankotzt, dass das Video gesperrt wurde. zornig

#463: Nich gesperrt, sondern vom Nutzer selbst gelöscht Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 18.05.2018, 04:38
    —
worse hat folgendes geschrieben:
Ich kann gar nicht ausdrücken wie sehr mich das ankotzt, dass das Video gesperrt wurde. zornig

Das würde mich auch ankotzen,
aber das Video wurde jedoch nicht gesperrt,
sondern Vrolijke hat es selbst gelöscht.
Wir wissen also nicht, wie Google nun mit so etwas umgeht.

#464:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 18.05.2018, 07:47
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich hatte es eigentlich reingestellt, um zu zeigen wie Teichhühner ihre Junge füttern. Es wurde bisher nicht einmal angeschaut.


Ich habe es angeschaut. Der Zähler stand bei 5 oder 6.

#465: Re: Füttern verboten - auch wenn es der Braten werden soll. Autor: astarte BeitragVerfasst am: 18.05.2018, 08:23
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:


......

Ich habe Dich bis jetzt, für ein kleines Arschloch gehalten. Es stellt sich heraus, dass ich mich geirrt habe.

vrolijke hat folgendes geschrieben:

Das Video kann nicht mehr geschaut werden. Ich habe es gelöscht.

Ich hatte es eigentlich reingestellt, um zu zeigen wie Teichhühner ihre Junge füttern.
Es wurde bisher nicht einmal angeschaut.
Nicht mal der Idiot, der das Video moniert hat, hat es sich angeschaut. Vonwege Vogel füttern. Es ist nirgends auf dem Video zu sehen, dass ein Vogel gefüttert wird.

Die Netiquette gilt auch für Dich, Du wirst ermahnt!

#466: Re: Warum die Nilgans nicht nur Freude macht Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 18.05.2018, 15:47
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Warum die Nilgans nicht nur Freude macht

https://www.swr.de/swraktuell/bw/invasive-arten-in-baden-wuerttemberg-warum-die-nilgans-nicht-nur-freude-macht/-/id=1622/did=20108428/nid=1622/148vmp0/index.html


Nilganz und Teichhuhn (oder Teichralle) sind beide Wasservögel. Da endet die Gemeinsamkeit auch schon.

Zitat:
Die europäische Brutpopulation wird auf mindestens 900.000 Paare geschätzt. In den meisten Staaten Europas sind die Bestände stabil. In Deutschland wurden jedoch in den letzten Jahren erhebliche Bestandsrückgänge und Arealeinbußen festgestellt, so dass die Teichralle hier zur Zeit (ab 2006) in der Vorwarnstufe der Roten Liste gefährdeter Arten geführt wird.


Zitat:
Nahrung und Nahrungserwerb
Teichrallen sind Allesfresser, deren Nahrungsspektrum vor allem von ihrem jeweiligen Lebensraum bestimmt ist. Sie fressen unter anderem die Samen und Früchte von Sumpf- und Wasserpflanzen, die Knospen von Weiden und Pappeln, Grasspitzen sowie Insekten, Weichtiere und andere Kleintiere. Die pflanzliche Nahrung überwiegt dabei. Für ihre Suche nach Nahrung nutzen Teichrallen auch Wiesen und Weiden in unmittelbarer Nähe zu Gewässern. Außerhalb der Brutzeit erweitert sich der Raum, in dem Teichrallen nach Nahrung suchen. Sie sind dann gelegentlich auch in Gärten, auf Äckern oder Saat- und Stoppelfeldern zu beobachten, die sich nicht in Gewässernähe befinden. Sie picken dann vor allem frisch aufgegangene Saat beispielsweise von Winterroggen auf. In Gärten fressen sie auch frisch keimenden Spinat oder Kohl.

Die tierische Nahrung besteht unter anderem aus Schnecken, Spinnentieren, Imagines von Libellen und Käfern sowie aus Blattläusen und diversen Käferarten. Fischbrut und kleine Fische gehören nur ausnahmsweise zu ihrem Nahrungsspektrum. Sie picken jedoch an toten Fischen, die auf der Wasseroberfläche treiben. Beobachtet wurde außerdem, dass sie Vogelkadaver anfressen und gelegentlich Eier anderer Vogelarten verzehren.


Die drei Kekskrümel, die der Vogel seine Junge gebracht hat, wird kaum den Teich zum umkippen bringen, noch den Vogel, als "Allesfresser" schaden.
Es war einfach eine schöne Beobachtung, zu sehen, wie Teichrallen ihre Jungen versorgen.

Ich habe übrigens das Video wieder reingestellt. Diesmal als "Privat".
Wer es noch mal anschauen will, kann ich gerne den Link schicken.

#467:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 21.05.2018, 19:01
    —
Mauersegler schön und gut, hab auch grad drei erspäht. Aber gibt's überhaupt noch Schwalben?

#468: Re: Warum die Nilgans nicht nur Freude macht Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 22.05.2018, 20:09
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Warum die Nilgans nicht nur Freude macht

(...)


Nilganz und Teichhuhn (oder Teichralle) sind beide Wasservögel. Da endet die Gemeinsamkeit auch schon.


Das sollte Dir lediglich als Hinweis dienen,
warum gerade landauf landab die Bestimmungen zum Füttern von Wasservögeln verschärft werden,
nicht dass Du dann in FFM oder Wi überrascht bist, wenn Dich beim Füttern die Stadtpolizei abstraft.

vrolijke hat folgendes geschrieben:

(Infos zum Teichhuhn / Teichralle)

Zitat:
Nahrung und Nahrungserwerb
Teichrallen sind Allesfresser, (...)

Außerhalb der Brutzeit erweitert sich der Raum, in dem Teichrallen nach Nahrung suchen. Sie sind dann gelegentlich auch in Gärten, auf Äckern oder Saat- und Stoppelfeldern zu beobachten, die sich nicht in Gewässernähe befinden. Sie picken dann vor allem frisch aufgegangene Saat beispielsweise von Winterroggen auf. In Gärten fressen sie auch frisch keimenden Spinat oder Kohl.

Die tierische Nahrung besteht unter anderem aus Schnecken, Spinnentieren, Imagines von Libellen und Käfern sowie aus Blattläusen (...)


Die drei Kekskrümel, die der Vogel seine Junge gebracht hat, wird kaum den Teich zum umkippen bringen, noch den Vogel, als "Allesfresser" schaden. (...)

Beim Fütterungsverbot für Wildvögel,
hier die Wasservögel,
geht es vor allem um salzhaltige Nahrung. Wir Menschen sind ja daran gewöhnt. Brot und Brötchen haben in D. einen einen recht hohen Salzgehalt. Und dieses schadet vielen Vögeln.
Allesfresser zu sein immunisiert einen nicht automatisch vor möglichen Problemen, die mit salzhaltiger Nahrung entstehen können.

Man sollte auch nicht Füttern,
weil die Tiere nunmal nicht alles finden, was man ihnen hinwirft.
Es bleiben meist Reste übrig - die dann wieder die Ratten nähren.

#469: Re: Warum die Nilgans nicht nur Freude macht Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 22.05.2018, 20:46
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
....
Die drei Kekskrümel, die der Vogel seine Junge gebracht hat, wird kaum den Teich zum umkippen bringen, noch den Vogel, als "Allesfresser" schaden.
...

Aus ökologischer Sicht, RKW argumentiert aus einer Tierschutzsicht, geht es nicht um die direkte Wirkung der Krümel, sondern um die indirekte: Wenn man die Tiere anfüttert, kommen noch mehr. und es ist für die Gewässer nicht schlimm, was an Deinen Krümeln überbleibt, sonder was zu viele Vögel da reinscheißen. Ich habe einen kleinen Gartenteich von ca 200 m2 und dulde da aus diesem Grund gar keine Enten drauf. Zwei wären schon zuviel - und wenn Du zwei zulässt, bleiben die nicht zu zweit.

#470: Re: Warum die Nilgans nicht nur Freude macht Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 22.05.2018, 20:49
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
....
Die drei Kekskrümel, die der Vogel seine Junge gebracht hat, wird kaum den Teich zum umkippen bringen, noch den Vogel, als "Allesfresser" schaden.
...

Aus ökologischer Sicht, RKW argumentiert aus einer Tierschutzsicht, geht es nicht um die direkte Wirkung der Krümel, sondern um die indirekte: Wenn man die Tiere anfüttert, kommen noch mehr. und es ist für die Gewässer nicht schlimm, was an Deinen Krümeln überbleibt, sonder was zu viele Vögel da reinscheißen. Ich habe einen kleinen Gartenteich von ca 200 m2 und dulde da aus diesem Grund gar keine Enten drauf. Zwei wären schon zuviel - und wenn Du zwei zulässt, bleiben die nicht zu zweit.


Ich habe keine Vögel gefüttert!!!

#471: Re: Warum die Nilgans nicht nur Freude macht Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 22.05.2018, 20:52
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
....
Die drei Kekskrümel, die der Vogel seine Junge gebracht hat, wird kaum den Teich zum umkippen bringen, noch den Vogel, als "Allesfresser" schaden.
...

Aus ökologischer Sicht, RKW argumentiert aus einer Tierschutzsicht, geht es nicht um die direkte Wirkung der Krümel, sondern um die indirekte: Wenn man die Tiere anfüttert, kommen noch mehr. und es ist für die Gewässer nicht schlimm, was an Deinen Krümeln überbleibt, sonder was zu viele Vögel da reinscheißen. Ich habe einen kleinen Gartenteich von ca 200 m2 und dulde da aus diesem Grund gar keine Enten drauf. Zwei wären schon zuviel - und wenn Du zwei zulässt, bleiben die nicht zu zweit.


Ich habe keine Vögel gefüttert!!!

Lachen
Sorry, aber der Satz, den ich da zitiert habe, las sich so.

#472: Re: Warum die Nilgans nicht nur Freude macht Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 22.05.2018, 21:10
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
....
Die drei Kekskrümel, die der Vogel seine Junge gebracht hat, wird kaum den Teich zum umkippen bringen, noch den Vogel, als "Allesfresser" schaden.
...

Aus ökologischer Sicht, RKW argumentiert aus einer Tierschutzsicht, geht es nicht um die direkte Wirkung der Krümel, sondern um die indirekte: Wenn man die Tiere anfüttert, kommen noch mehr. und es ist für die Gewässer nicht schlimm, was an Deinen Krümeln überbleibt, sonder was zu viele Vögel da reinscheißen. Ich habe einen kleinen Gartenteich von ca 200 m2 und dulde da aus diesem Grund gar keine Enten drauf. Zwei wären schon zuviel - und wenn Du zwei zulässt, bleiben die nicht zu zweit.


Ich habe keine Vögel gefüttert!!!

Lachen
Sorry, aber der Satz, den ich da zitiert habe, las sich so.

Smilie
vrolijke hat folgendes geschrieben:
(...)
Ein Altvogel kam bei uns betteln, und verteilte es dann an der Familie.
(...)

#473:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 22.05.2018, 21:20
    —
Unter "Vögel füttern" verstehe ich ganz was anderes als ein paar Krümmel fallen lassen um zu sehen wie der Vogel reagiert.

#474: Re: Warum die Nilgans nicht nur Freude macht Autor: Grey BeitragVerfasst am: 23.05.2018, 09:24
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
....
Die drei Kekskrümel, die der Vogel seine Junge gebracht hat, wird kaum den Teich zum umkippen bringen, noch den Vogel, als "Allesfresser" schaden.
...

Aus ökologischer Sicht, RKW argumentiert aus einer Tierschutzsicht, geht es nicht um die direkte Wirkung der Krümel, sondern um die indirekte: Wenn man die Tiere anfüttert, kommen noch mehr. und es ist für die Gewässer nicht schlimm, was an Deinen Krümeln überbleibt, sonder was zu viele Vögel da reinscheißen. Ich habe einen kleinen Gartenteich von ca 200 m2 und dulde da aus diesem Grund gar keine Enten drauf. Zwei wären schon zuviel - und wenn Du zwei zulässt, bleiben die nicht zu zweit.


Und wenn du in Deutschland zwei Flüchtlinge zulässt, kommen die alle und scheißen hier alles voll. noc

#475: Re: Warum die Nilgans nicht nur Freude macht Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 23.05.2018, 09:54
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Ich habe einen kleinen Gartenteich von ca 200 m2 und dulde da aus diesem Grund gar keine Enten drauf. Zwei wären schon zuviel - und wenn Du zwei zulässt, bleiben die nicht zu zweit.

Da wäre ja auch Raum für mehr. Die sorgen schon selber dafür, daß es nicht zu viele werden. Der hiesige Minigolfplatz hat einen Teich von zwei qm, kaum zu finden zwischen Kraut und Busch. Da nistete mal ein Entenpärchen, ich fands erstaunlich. Die blieben zu zweit.

#476:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 23.05.2018, 11:58
    —
Eine Teichralle ist weder eine Ente, noch eine Gans.

Zitat:
Die europäische Brutpopulation wird auf mindestens 900.000 Paare geschätzt. In den meisten Staaten Europas sind die Bestände stabil. In Deutschland wurden jedoch in den letzten Jahren erhebliche Bestandsrückgänge und Arealeinbußen festgestellt, so dass die Teichralle hier zur Zeit (ab 2006) in der Vorwarnstufe der Roten Liste gefährdeter Arten geführt wird.

#477:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 28.05.2018, 20:07
    —
worse hat folgendes geschrieben:
Mauersegler schön und gut, hab auch grad drei erspäht. Aber gibt's überhaupt noch Schwalben?

Ich habe heute einige Mehlschwalben gesehen.
Sie nisten an einer Fassade direkt gegenüber dem Alsterpavillon.
An der nächsten Ecke gibt es sogar eine Führung zu Schwalbenkolonien in der Hamburger Innenstadt.

#478:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 30.05.2018, 18:52
    —
Ca 20 - 25 Meter vor unserem Balkon haben ein Elsterpärchen ein Nest gebaut.
Auf Bilder kaum zu erkennen.
Der dunkele Fleck ziemlich in der Mitte.



Mal gespannt, ob sie in dieses Nest brüten werden.
Elster bauen an mehrere Stellen Nester.
Vor einige Jahre hatte schon mal ein Pärchen ein Nest in den Baum daneben gebaut. Das wurde aber relativ frühzeitig nicht mehr angeflogen.
Das jetzige wird regelmäßig angeflogen.

#479:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 03.06.2018, 18:44
    —
Gerade gesehen, wie ein Vogel versuchte eine Libelle zu fangen. Die Libelle schlug aber einen Haken, was der Vogel auch in gleiche Weise versuchte. Er hat die Libelle aber nicht bekommen.
Der Vogel hatte die Größe eines Spatzes; könnte eine gewesen sein. Das konnte ich so schnell nicht sehen.

#480:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 03.06.2018, 19:51
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
Ohne Kappe gibt es die Mönchsgrasmücke aber nicht.

Ein Kleiber kann es nicht gewesen sein?

Die Kopfkappe war vom Grau des Rückens wirklich kaum zu unterscheiden.
Uns ganz bestimmt kein Kleiber, ohne Augenstreif.

Derselbe Vogel, zumindest höchstwahrscheinlich dieselbe Art, hat heute gesungen und sich dabei als Klappergrasmücke zu erkennen gegeben.
Ich kannte den Gesang natürlich nicht, aber habe einfach mal andere Grasmücken bei Youtube angehört

#481:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 03.06.2018, 20:06
    —
Zwei Krähen haben gestern eine tote Taube auf dem Weg zerhackt und gefressen. Heute war nur noch ein Gerippe da. Krähen sind schöne Tiere. Ich liebe es...

#482:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 10.06.2018, 15:42
    —

Brandgans mit acht Jungen im Hammer Park. Was macht das Smartphone schlechte Bilder!
Die wollte gerne auch mal aufs Trockene, aber traute sich nicht nah an Menschen ran.

#483:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 10.06.2018, 17:28
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
Was macht das Smartphone schlechte Bilder!

Was soll schon dabei rauskommen, wenn man mit einem Telefon fotografiert?

#484:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 10.06.2018, 17:42
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
kereng hat folgendes geschrieben:
Was macht das Smartphone schlechte Bilder!

Was soll schon dabei rauskommen, wenn man mit einem Telefon fotografiert?


Seit einige Jahre, fotografiere ich nur noch mit mein Smartphone.
Ein gscheites Smartphone macht gscheite bilder.

#485:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 10.06.2018, 23:29
    —
https://www.deutsche-vogelstimmen.de/alphabetische/

Schöne Site mit sehr vielen Vogelstimmen.

#486:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 11.06.2018, 09:15
    —
schtonk hat folgendes geschrieben:
https://www.deutsche-vogelstimmen.de/alphabetische/

Schöne Site mit sehr vielen Vogelstimmen.

Hab ich gleich gespeichert!

#487: Re: Warum die Nilgans nicht nur Freude macht Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 28.06.2018, 20:44
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Warum die Nilgans nicht nur Freude macht

https://www.swr.de/swraktuell/bw/invasive-arten-in-baden-wuerttemberg-warum-die-nilgans-nicht-nur-freude-macht/-/id=1622/did=20108428/nid=1622/148vmp0/index.html


Nilgänse werden manchmal von der Kommune abgeschossen,
meistens aber versucht man sie mehr oder weniger erfolglos zu vergrämen.

Aktuell ereignet sich aber folgendes in Wiesbaden:

http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rhein-main/tote-nilgans-kueken-am-warmen-damm-in-wiesbaden-aufgefunden_18879598.htm

Zitat:
Tote Nilgans-Küken am "Warmen Damm" in Wiesbaden aufgefunden
In den vergangen Wochen sind rund um den Weiher am Warmen Damm sieben tote Nilgansküken gefunden worden. Das vermeldete die Polizei am Dienstag. Nach einer ersten Untersuchung in der Tierklinik und weil die Vögel keine anderen Verletzungen aufwiesen, gehe man davon aus, dass sie durch Genickbruch getötet wurden.

Wiesbadener Tierschützer hatten die Vorfälle den Ordnungsbehörden gemeldet.

#488:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 28.06.2018, 21:04
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ca 20 - 25 Meter vor unserem Balkon haben ein Elsterpärchen ein Nest gebaut.
Auf Bilder kaum zu erkennen.
Der dunkele Fleck ziemlich in der Mitte.

[img]Elsternest[/img]

Mal gespannt, ob sie in dieses Nest brüten werden.
Elster bauen an mehrere Stellen Nester.
Vor einige Jahre hatte schon mal ein Pärchen ein Nest in den Baum daneben gebaut. Das wurde aber relativ frühzeitig nicht mehr angeflogen.
Das jetzige wird regelmäßig angeflogen.


Bis vor 2 Tage wurde das Nest regelmäßig von zwei Elstern angeflogen.
Ich muß wohl den Moment verpasst haben, dass die Jungen herausgekommen sind. skeptisch
Jedenfalls wird das Nest nicht mehr angeflogen.
In der Nähe krächzen jetzt mehrere Elstern.

#489:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 09.07.2018, 20:21
    —
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich schon mal Mauersegler auf eine Stromleitung gesehen habe.



Es waren junge Vögel. Gelegentlich kamen Altvögel vorbei, und fütterten sie. Leider konnte ich das nicht fotografieren. Es ging einfach zu schnell.
Dafür einen Raubvogel verwischt, der gerade vorbei kam.

#490:  Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 09.07.2018, 22:48
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich schon mal Mauersegler auf eine Stromleitung gesehen habe.

[img]Phantom Segler[/img]


ja, nicht nur Du,
außer Dir wahrscheinlich auch noch niemand,
sonst müsste wohl die Literatur neu geschrieben werden.

vrolijke hat folgendes geschrieben:

Es waren junge Vögel. Gelegentlich kamen Altvögel vorbei, und fütterten sie. Leider konnte ich das nicht fotografieren. Es ging einfach zu schnell.
Dafür einen Raubvogel verwischt, der gerade vorbei kam.


wenn man die auf der Leine festklebt,
ja dann können es Mauerseglerjunge sein.

Im Ernst,
ich glaube, du hasst die verwechselt.

#491:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 10.07.2018, 09:07
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich schon mal Mauersegler auf eine Stromleitung gesehen habe.

[img]Phantom Segler[/img]


ja, nicht nur Du,
außer Dir wahrscheinlich auch noch niemand,
sonst müsste wohl die Literatur neu geschrieben werden.

vrolijke hat folgendes geschrieben:

Es waren junge Vögel. Gelegentlich kamen Altvögel vorbei, und fütterten sie. Leider konnte ich das nicht fotografieren. Es ging einfach zu schnell.
Dafür einen Raubvogel verwischt, der gerade vorbei kam.


wenn man die auf der Leine festklebt,
ja dann können es Mauerseglerjunge sein.

Im Ernst,
ich glaube, du hasst die verwechselt.

Und die fliegende Mauersegler die sie anflogen, (hat nach Fütterung ausgesehen) war dann auch eine Sinnestäuschung? Am Kopf kratzen

#492:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 10.07.2018, 09:40
    —
Ich bin doch nicht blöd!



Das waren wohl Schwalben.

#493:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 10.07.2018, 11:35
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
...
Das waren wohl Schwalben.

Ja.
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
....
wenn man die auf der Leine festklebt,
ja dann können es Mauerseglerjunge sein.
...

Das war ein Hinweis von RKW auf die Anatomie der Füße. Mauerseglerfüße sind dafür gebaut, am Felsen zu hängen. Die können sich auch auf Ästen nicht festhalten, noch viel weniger auf einem glattem Draht. Die sind sogar auf dem Boden zu Fuß äußerst unbeholfen.

#494:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 10.07.2018, 12:48
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
...
Das waren wohl Schwalben.

Ja.
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
....
wenn man die auf der Leine festklebt,
ja dann können es Mauerseglerjunge sein.
...

Das war ein Hinweis von RKW auf die Anatomie der Füße. Mauerseglerfüße sind dafür gebaut, am Felsen zu hängen. Die können sich auch auf Ästen nicht festhalten, noch viel weniger auf einem glattem Draht. Die sind sogar auf dem Boden zu Fuß äußerst unbeholfen.

Sind als Laie wohl nicht so leicht zu unterscheiden.
Beim Fliegen sieht man die Füße so schlecht. In der Größe sind sie wohl auch unterschiedlich.

Ich kann mich übrigens auch nicht erinnern, jeweils Schwalben auf einen Draht gesehen zu haben. Wenn, dann ist es lange her.

#495: Viele Schwalben machen aber noch keinen Mauersegler Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 10.07.2018, 14:07
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
...
Das waren wohl Schwalben.

Ja.
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
....
wenn man die auf der Leine festklebt,
ja dann können es Mauerseglerjunge sein.
...

Das war ein Hinweis von RKW auf die Anatomie der Füße. Mauerseglerfüße sind dafür gebaut, am Felsen zu hängen. Die können sich auch auf Ästen nicht festhalten, noch viel weniger auf einem glattem Draht. Die sind sogar auf dem Boden zu Fuß äußerst unbeholfen.

Sind als Laie wohl nicht so leicht zu unterscheiden.
Beim Fliegen sieht man die Füße so schlecht. In der Größe sind sie wohl auch unterschiedlich.

Ich kann mich übrigens auch nicht erinnern, jeweils Schwalben auf einen Draht gesehen zu haben. Wenn, dann ist es lange her.


ja,
Schwalben sind insgesamt deutlich seltener geworden. Ich bin ja nicht in der Stadt sondern auf dem Land groß geworden, und dort hatten die Bauernhäuser früher immer Schwalben. Das sieht aber heute leider anders - weil auch die Bauernhäuser sich verändert haben.

Zu Mauersegler und Schwalbe.
Mauersegler füttern ihre Jungvögel nicht mehr außerhalb ihrer Bruthöhle. Verlassen die Jungvögel diese, müssen sie selbst klar kommen. Das heißt, wenn Du Fütterungen draußen auf einem Ast oder wie hier auf einem Draht beobachtest, dann sind das immer! Schwalben und nie Mauersegler.
Zudem kommt dann halt noch die Anatomie, die ein Festkrallen am Draht dem Mauersegler auch nahezu unmöglich macht, was ja schon FWO anmerkte.

Das sind jetzt die Unterschiede anhand Deiner Beschreibung.
Darüber hinaus gibt es noch einige andere.

Apropos Schwalben,
auch da gibt es unterschiedliche, Smilie

#496:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 23.07.2018, 13:02
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ca 20 - 25 Meter vor unserem Balkon haben ein Elsterpärchen ein Nest gebaut.
Auf Bilder kaum zu erkennen.
Der dunkele Fleck ziemlich in der Mitte.

[img]Elsternest[/img]

Mal gespannt, ob sie in dieses Nest brüten werden.
Elster bauen an mehrere Stellen Nester.
Vor einige Jahre hatte schon mal ein Pärchen ein Nest in den Baum daneben gebaut. Das wurde aber relativ frühzeitig nicht mehr angeflogen.
Das jetzige wird regelmäßig angeflogen.


Bis vor 2 Tage wurde das Nest regelmäßig von zwei Elstern angeflogen.
Ich muß wohl den Moment verpasst haben, dass die Jungen herausgekommen sind. skeptisch
Jedenfalls wird das Nest nicht mehr angeflogen.
In der Nähe krächzen jetzt mehrere Elstern.


Das Nest wird überhaupt nicht mehr von den Elstern angeflogen.
Als aber gestern Abend ein Eichhörnchen das Nest inspizierte kam eine Elster angeflogen, und versuchte das Eichhörnchen zu vertreiben. Nach dem Motto: "ich wohne zwar nicht mehr hier, aber gehören tuts mir noch".
Im Gegenzug griff das Eichhörnchen die Elster an. Hüpfte sogar in den Nachbarbaum, als die Elster sich dahin in Sicherheit bringen wollte.
Sie haben sich dann auf unentschieden geeinigt.

#497:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 27.07.2018, 19:39
    —
Heute habe ich auf meine Fahrradtour einen ganzen Pulk hühnerähnliche Vögel aufgescheucht.
Es könnten Birkhühner gewesen sein.

#498: eher Reb- als Birkühner Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 28.07.2018, 13:55
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Heute habe ich auf meine Fahrradtour einen ganzen Pulk hühnerähnliche Vögel aufgescheucht.
Es könnten Birkhühner gewesen sein.


und warum keine Rebhühner?
halte ich für wahrscheinlicher.

#499: Re: eher Reb- als Birkühner Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 28.07.2018, 17:36
    —
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Heute habe ich auf meine Fahrradtour einen ganzen Pulk hühnerähnliche Vögel aufgescheucht.
Es könnten Birkhühner gewesen sein.


und warum keine Rebhühner?
halte ich für wahrscheinlicher.

Durchaus möglich. Ich habe nur aus meinem Gedächtnis nach Hühnervögel gegoogelt.

#500:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 06.01.2019, 11:29
    —
Gestern habe ich an der Wintervogelzählung teilgenommen.

Ich hätte es mir langweiliger vorgestellt, eine Stunde lang die Futterstellen und Bäume von diversen Fenstern aus zu beobachten. Es war kein Exot dabei, lediglich die vorbeifliegende Lachmöwe war im Zählformular nicht vorgesehen. Eher waren die Nullen auffällig: kein Buchfink und keine Haustaube.

Heute ist noch Gelegenheit zur Teilnahme.

#501:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 30.03.2019, 19:27
    —
Ich hatte heute extra meinen Feldstecher in den Hammer Park mitgenommen, um herauszufinden, wer hoch oben in den Wipfeln rumgackert und wer ebenso weit oben "wit-wit wit-wit" ruft. Stattdessen sah ich erstmal einen Buntspecht an seinem Loch im Baum. Dann sah ich jemanden mit einem nach oben gerichteten Teleobjektiv. Ich fragte ihn nach dem Gegacker, und er sagte, das komme von den Habichten, die er gerade im Sucher hatte. Ich brauchte eine Weile, bis ich die Habichtdame gefunden hatte. Wir einigten uns darauf, dass das "wit-wit wit-wit" ebenso wie "wih wih wih" und "wiwiwiwiwi" vom Kleiber kommt.

edit: noch zwei Erkenntnisse aus Bali
Die Spatzen dort sind Feldsperlinge, Passer montanus, also eine Art, die es auch in Deutschland gibt.
Auf Bali sausen Vögel durch die Luft, die weder einen gegabelten Schwanz haben, noch schreien wie die Mauersegler. Sie lassen sich also ganz schlecht als Schwalben oder Mauersegler einordnen.

#502:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 30.03.2019, 20:23
    —
kereng hat folgendes geschrieben:

Auf Bali sausen Vögel durch die Luft, die weder einen gegabelten Schwanz haben, noch schreien wie die Mauersegler. Sie lassen sich also ganz schlecht als Schwalben oder Mauersegler einordnen.


Vielleicht die?
https://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fnestsalangane

#503:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 12.04.2019, 11:04
    —
Gute Show heute bei den Habichten. Das Habichtmännchen verfolgt in engen Kreisen ein Eichhörnchen, welches um einen Baumstamm herum flieht. Zwei Eichelhäher beschimpfen währenddessen den Habicht, und ein halbes Dutzend Gimpel sieht sich die Szene aus der Nähe an.

Nach weiteren Streitereien mit den Eichelhähern fliegt das Habichtmännchen zum Nest, und das Weibchen kommt mal raus, setzt sich aber nur kurz auf einen Ast im übernächsten Baum und fliegt wieder zum Nest, wo offenbar Eier liegen. Das Nest ist nur etwa zehn Fußminuten von meiner Wohnung entfernt, die in Hamburg recht zentral liegt

#504:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 12.04.2019, 11:11
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
Gute Show heute bei den Habichten. Das Habichtmännchen verfolgt in engen Kreisen ein Eichhörnchen, welches um einen Baumstamm herum flieht. Zwei Eichelhäher beschimpfen währenddessen den Habicht, und ein halbes Dutzend Gimpel sieht sich die Szene aus der Nähe an.

Nach weiteren Streitereien mit den Eichelhähern fliegt das Habichtmännchen zum Nest, und das Weibchen kommt mal raus, setzt sich aber nur kurz auf einen Ast im übernächsten Baum und fliegt wieder zum Nest, wo offenbar Eier liegen. Das Nest ist nur etwa zehn Fußminuten von meiner Wohnung entfernt, die in Hamburg recht zentral liegt


In der Stadt kann man viel besser Wildbeobachtungen machen als auf dem Land.
Das kommt m.E. dass die Fluchtdistanz wildlebende Tiere auf dem Land, um einiges größer ist als in der Stadt.

#505:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 18.04.2019, 13:36
    —
Der Hacht gleitet, der Turmfalke flattert - keine gute Zeit für Mäuse.

#506:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 22.04.2019, 18:53
    —
Seit knapp 2 Wochen balzt ein Baumfalke-Pärchen oben in unserem Nadelholz.

Die Baumfalken bauen ungern eigene Nester, sie besetzen lieber die von anderen Vögeln, vorwiegend die von Krähenvögeln. Das ist uns sehr recht, denn die Elstern, die uns über Jahre hinweg mit ihrem Geckekere genervt haben, sind nicht mehr da Smilie

Zitat:
Bestand und Gefährdung
Der Baumfalke wird in der Roten Liste des IUCN als gefährdet geführt.
Es gibt in Deutschland etwa 5.000 - 6.500 Brutpaare.

http://ornitho-ostrowski.de/Baumfalke/


Deshalb habe ich den NABU angeschrieben.



Das Bild ist ein Crop, 2fach nachgeschärft. Werde mich auf die Lauer legen für bessere Aufnahmen.

#507:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 26.04.2019, 19:37
    —
"Unsere" Amsel war heute wieder da. https://www.youtube.com/watch?v=6s4dzX1jE_U Ich liebe es...

#508:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 27.04.2019, 10:51
    —
Hier gibts fast nur diese schwarzen "Krrrrrrraaaaaaah! Krrrrrrraaaaaaah! " und jede Menge "Tut-tut! Tut-tut! Tut-tut!"

#509:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 27.04.2019, 11:09
    —
schtonk hat folgendes geschrieben:
Seit knapp 2 Wochen balzt ein Baumfalke-Pärchen oben in unserem Nadelholz.

Die Baumfalken bauen ungern eigene Nester, sie besetzen lieber die von anderen Vögeln, vorwiegend die von Krähenvögeln. Das ist uns sehr recht, denn die Elstern, die uns über Jahre hinweg mit ihrem Geckekere genervt haben, sind nicht mehr da Smilie

Zitat:
Bestand und Gefährdung
Der Baumfalke wird in der Roten Liste des IUCN als gefährdet geführt.
Es gibt in Deutschland etwa 5.000 - 6.500 Brutpaare.

http://ornitho-ostrowski.de/Baumfalke/


Deshalb habe ich den NABU angeschrieben.



Das Bild ist ein Crop, 2fach nachgeschärft. Werde mich auf die Lauer legen für bessere Aufnahmen.


Wie schön!

#510:  Autor: Grey BeitragVerfasst am: 27.04.2019, 12:24
    —
In der Liste fehlen Blaumeisen, die häufig meine Futterstelle besuchen, wenn sie Junge haben. Sehr niedlich.

#511:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 30.04.2019, 18:57
    —
Heute bei den Habichten im Hammer Park sah ich: Habicht, Rabenkrähe, Eichelhäher, Ringeltaube, Kleiber, Amsel, Rotkehlchen, Buchfink, Mönchsgrasmücke, Zilpzalp, Gimpel, Kohlmeise, Blaumeise, Schwanzmeise, Sumpfmeise (oder Weidenmeise, was weniger wahrscheinlich ist) und eine Möwe hoch oben. Aus der Umfrage-Liste fehlen also einige.

Mit der Bestimmung nach Gehör habe ich noch Probleme. Die Zilpzalp-Dame macht "fiet - fiet - fiet" und der Buchfink etwas energischer "zwiet - zwiet - zwiet" im selben Rhythmus, so dass sie sich manchmal abwechseln. Einmal sah ich nur eine Blaumeise, als ich versuchte den Urheber des einsilbigen Rufs zu finden. Heute machte ein Amselmännchen genau dieselben Laute wie die Zilpzalp-Dame. Ich sah deutlich, wie es jeweils im Moment des "fiet" den gelben Schnabel öffnete.

Die Habichte erfüllten heute wieder voll die Erwartungen. Zunächst besuchte das Männchen seine brütende Partnerin ohne Futter, aber wenig später landete er mit einem Eichhörnchen nah beim Horst und gackerte. Das Weibchen übernahm an einer gut einsehbaren Stelle die Beute und fraß minutenlang, wobei der Eichhörnchenschwanz sogar ohne Fernglas zu sehen war.

Es wurde nochmal spannend, als ein anderes Eichhörnchen, welches angesichts der Habichte zunächst den Stamm einer Eiche hinab geflohen war, wieder hochkam und auf die Eiche mit dem Horst rübersprang. Eichhörnchen sind doch Nesträuber! Und ich hatte nicht gesehen, ob das Habichtmännchen zum Nest geflogen war. Das Eichhörnchen war erst links vom nest, dann rechts, dann oberhalb, dann weg. Das Habichtmännchen flog nur am Nest vorbei. Schließlich kehrte das Weibchen zum Nest zurück. Der Eichhörnchenschwanz blieb hübsch über den Ast drapiert.

#512:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 01.05.2019, 11:24
    —
Hat schon jemand Schwalben gesichtet?
In Stuttgart sind die ersten Schwalben immer um den ersten Mai zu sehen.
Ich dachte, dieses Jahr würden sie früher kommen, -die Bienen von unserem Bienenhotel waren fast einen Monat früher drann-, aber bis jetzt habe ich noch keine gesehen.

#513:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 01.05.2019, 12:51
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Hat schon jemand Schwalben gesichtet?
In Stuttgart sind die ersten Schwalben immer um den ersten Mai zu sehen.
Ich dachte, dieses Jahr würden sie früher kommen, -die Bienen von unserem Bienenhotel waren fast einen Monat früher drann-, aber bis jetzt habe ich noch keine gesehen.

Vor einer Woche in Holzgerlingen, also nicht weit weg von Stuttgart. Rauchschwalben. Mindestens 2 - haben also einen Sommer gemacht.

#514:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 01.05.2019, 15:16
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Hat schon jemand Schwalben gesichtet?

Ostern auf Föhr, aber nur eine.
Letzte Woche bei den Alsterarkaden habe ich viele alte Nester gesehen, aber keine Schwalbe.

#515:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 06.05.2019, 11:09
    —
Die Erdnusskerne auf meinem Balkon sind verschwunden. Stattdessen liegt dort eine verschrumpelte braune Eichel. Möchte eine Krähe oder ein Eichelhäher Tauschgeschäfte vorschlagen?

#516:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 08.05.2019, 16:47
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Hat schon jemand Schwalben gesichtet?

Ostern auf Föhr, aber nur eine.
Letzte Woche bei den Alsterarkaden habe ich viele alte Nester gesehen, aber keine Schwalbe.

Anlässlich der Buskampagne war ich heute wieder in Sichtweite der Alsterarkaden und sah dort Mehlschwalben.

#517:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 08.05.2019, 18:13
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
kereng hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Hat schon jemand Schwalben gesichtet?

Ostern auf Föhr, aber nur eine.
Letzte Woche bei den Alsterarkaden habe ich viele alte Nester gesehen, aber keine Schwalbe.

Anlässlich der Buskampagne war ich heute wieder in Sichtweite der Alsterarkaden und sah dort Mehlschwalben.

Hier habe ich immer noch keine Gesehen. skeptisch

#518:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 09.05.2019, 19:35
    —
Ich sitze auf dem Balkon (16 Grad, aber mit Pizza und Rotwein auszuhalten), höre Schostakowitsch und sehe den ersten Mauersegler seine Kreise ziehen.

Edit: Noch etwas heute Erlebtes:
Ich erkenne Rotkehlchen am unstrukturierten Gesang mit gepressten Höhen. Also ein Ausschlussprinzip: Wenn es schrill ist und kein anderer bekannter Gesang, dann ist es ein Rotkehlchen, und das stimmt ja auch in 90% der Fälle. Aber heute habe ich den Baumläufergesang zunächst für ein Rotkehlchen gehalten. Dann wiederholte er seine achtsilbige Strophe (mit zwei hohen Tönen) ein paarmal zum Abspeichern, womit meine (im Endeffekt triviale) Regel wieder gilt: Wenn es nichts anderes ist, ist es ein Rotkehlchen.

#519:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 09.05.2019, 22:21
    —
Heute die erste Schwalben gesehen.
Komischerweise in der Stadt. Hier am Stadtrand habe ich noch keine gesichtet.

#520:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 10.05.2019, 11:42
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Heute die erste Schwalben gesehen.
Komischerweise in der Stadt. Hier am Stadtrand habe ich noch keine gesichtet.

Man sagt, daß eine Schwalbe noch keinen Sommer macht. Aber Dieter Nuhr macht Sommerpause im TV. Geschockt

#521:  Autor: Louseign BeitragVerfasst am: 10.05.2019, 19:16
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Man sagt, daß eine Schwalbe noch keinen Sommer macht. Aber Dieter Nuhr macht Sommerpause im TV. Geschockt

Vielleicht sucht er ja nach den restlichen Schwalben. Cool

#522:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 11.05.2019, 19:21
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
... sehe den ersten Mauersegler seine Kreise ziehen ...

Heute sind es vier, mindestens. Sie glänzen in der Abendsonne und sausen kreischend am Balkon vorbei. Dabei hatte ich heute vormittag noch entschieden, dass Schwanzmeisen die besten Vögel sind, weil sie beim Schauflug über dem Nest die Eigenschaften von Kolibris und Paradiesvögeln vereinen. Später sah ich einem Rotkehlchen unterhalb des Habichtshorsts (wo möglicherweise Junge geschlüpft sind) aus nächster Nähe in die Augen. Dann gibt es noch Tordalke und Samtenten, Keas und Kakapos, Kasuare und Tukane. Ich werde noch ornithoman!

edit: Fast hätte ich die Pinguine vergessen, die Möpse unter den Vögeln.

#523:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 12.05.2019, 20:18
    —
Jeden Abend singt er mir was vor.

#524:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 17.05.2019, 18:35
    —
Im Hammer Park hörte ich heute eine unbekannte Vogelstimme. Sie ließ sich auf ein Loch in einem Baumstamm lokalisieren. Definitiv keine Meisen, für Kleiber auch unpassend, also wohl Buntspecht. Ich ging ein paar Schritte zurück, und wenig später kam ein Buntspecht zum Füttern. Die Jungvögel sind offenbar zwischen den Fütterungen die ganze Zeit laut.

Bei den Habichten war ungefähr zu sehen, wie das Weibchen einen vom Männchen herangeschafften Vogel an die Jungen verfütterte. Ein Amselweibchen vielleicht, oder eine Singdrossel. Die Jungen, wenn denn überhaupt welche da sind, reichen nicht über den Nestrand und bleiben unsichtbar.

So ein schönes Balkonwetter und keine Mauersegler? "Hallo Mauersegler, wo seid ihr?" Und keine Minute später kommen sie kreischend über die Dachkante geflogen.

#525:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 18.05.2019, 17:31
    —
Wieder eine unbekannte Vogelstimme, diesmal in der lauten Eiffestraße. Mit etwas Glück konnte ich den Verursacher im dichten Laub ausfindig machen: ein Star. Ich wusste gar nicht, dass ich den Starengesang nicht kenne. Sie sind hier selten geworden.

#526:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 19.05.2019, 19:19
    —
Neuerdings kommen Enten in unseren Garten, ein Weibchen und zwei Männchen. Die sind offenbar gut befreundet und denken gar nicht an Nestbau und Eierlegen: Antinatalisten, Hedonisten. Hier im Garten ist es ja auch viel gemütlicher als am Ententeich im Hammer Park mit den ganzen Hunden und Kindern. Letztens waren drei Männchen da und haben sich gestritten, heute wieder das harmonische Trio.

#527:  Autor: Louseign BeitragVerfasst am: 20.05.2019, 07:41
    —
Enten scheinen in letzter Zeit ohnehin näher an den Menschen heranzurücken: vor etwa zwei Jahren war ich sehr verblüfft, als ich auf ein Entenpärchen stieß, das mitten in einer Kleinstadt durch die Fußgängerzone watschelte und sich dabei von den Passanten überhaupt nicht stören ließ. Die machten sozusagen einen Stadtbummel. zwinkern

Das ist ein Verhalten, das ich vorher nur von Stadttauben kannte.

#528:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 20.05.2019, 09:49
    —
Louseign hat folgendes geschrieben:
Enten scheinen in letzter Zeit ohnehin näher an den Menschen heranzurücken: vor etwa zwei Jahren war ich sehr verblüfft, als ich auf ein Entenpärchen stieß, das mitten in einer Kleinstadt durch die Fußgängerzone watschelte und sich dabei von den Passanten überhaupt nicht stören ließ. Die machten sozusagen einen Stadtbummel. zwinkern

Das ist ein Verhalten, das ich vorher nur von Stadttauben kannte.


Wie ich letztens schon schrieb. In der Stadt ist der Fluchtabstand von wildlebende Tieren wesentlich geringer als "Draußen".
Als ich vor Jahre in Schweden auf den Kungsladen unterwegs war, schaute ich über eine Klippe worunter ein Stockentenpärchen stand. Sie flogen aufgeschreckt davon, alsob der Teufel hinter ihnen her war. Dabei war ich noch mindestens 40 Meter entfernt. So scheu habe ich noch nie eine Ente erlebt.

#529:  Autor: Louseign BeitragVerfasst am: 20.05.2019, 22:55
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
In der Stadt ist der Fluchtabstand von wildlebende Tieren wesentlich geringer als "Draußen".

Nur, dass sich bis vor einigen Jahren selbst in der Stadt die Enten eher nicht in der Fußgängerzone aufhielten, sondern sich in die Parks mit Teichen zurückzogen.

#530:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 20.05.2019, 23:01
    —
Louseign hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
In der Stadt ist der Fluchtabstand von wildlebende Tieren wesentlich geringer als "Draußen".

Nur, dass sich bis vor einigen Jahren selbst in der Stadt die Enten eher nicht in der Fußgängerzone aufhielten, sondern sich in die Parks mit Teichen zurückzogen.


Neuerdings laufen in Stuttgart die Nilenten zu Dutzende über den Schloßplatz.

#531:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 30.05.2019, 17:36
    —
Bei den Habichten waren heute drei lebhafte Junge sichtbar.

Um zum Threadtitel zurückzukommen: ungefähr die Hälfte der Spaziergänger im Hammer Park kennt die Habichte dort. Wenn man mit besonders Interessierten ins Gespräch kommt, tun sich aber Abgründe auf. Einer erzählte mir, dass die Amseln im Winter nach Süden ziehen, während die Schwarzdrosseln hier bleiben. Das sind zwei Namen derselben Art Turdus merula. Ein anderer kennt die Habichte persönlich, kann aber ein Rotkehlchen, das uns aus zwei Metern Entfernung ansingt, nicht richtig ansprechen. Die Rabenkrähen werden oft einfach Raben genannt, aber das kann eine Hamburger Eigenart sein.

#532:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 30.05.2019, 19:01
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Louseign hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
In der Stadt ist der Fluchtabstand von wildlebende Tieren wesentlich geringer als "Draußen".

Nur, dass sich bis vor einigen Jahren selbst in der Stadt die Enten eher nicht in der Fußgängerzone aufhielten, sondern sich in die Parks mit Teichen zurückzogen.


Neuerdings laufen in Stuttgart die Nilenten zu Dutzende über den Schloßplatz.


Nilgänse?

#533:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 30.05.2019, 19:10
    —
Alchemist hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Louseign hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
In der Stadt ist der Fluchtabstand von wildlebende Tieren wesentlich geringer als "Draußen".

Nur, dass sich bis vor einigen Jahren selbst in der Stadt die Enten eher nicht in der Fußgängerzone aufhielten, sondern sich in die Parks mit Teichen zurückzogen.


Neuerdings laufen in Stuttgart die Nilenten zu Dutzende über den Schloßplatz.


Nilgänse?

In den letzten Jahrzehnten breitete sich die Nilgans ausgehend von Gefangenschaftsflüchtlingen, hauptsächlich von den Niederlanden kommend, entlang des Rheins in Mitteleuropa aus, wobei sie auch in städtischen Parks, an Badeseen und anderen von Menschen häufig frequentierten Orten vorkommt.
Das ist aber nicht mehr wirklich so etwas Besonderes. Wir haben in diesem Thread auch schon die unterschiedlichen Papageienpopulationen in Deutschland thematisiert.

#534:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 02.06.2019, 20:55
    —
Gestern waren wir in den baseler Zoo.
Interessant war dort, dass man via einen "Ausguck" in einige Störchenester hineinschauen konnte:



Und das sieht man von dort:





Das ist übrigens das Außengehege von den Elefanten.

#535:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 03.06.2019, 09:36
    —
Von Basel ist es nicht weit zum Ecomusée d'Alsass bei Ungersheim. Da laufen die Störche auf der Straße herum zwischen den Besuchern.
Habe mir eben nochmal die Fotos angesehen. Das sieht aus wie eine Wüstenlandschaft, so trocken, daß man Durst kriegt, mit em Tümpel als Oase. Störche brauchen aber Feuchtgebiete.

#536:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 03.06.2019, 11:06
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Von Basel ist es nicht weit zum Ecomusée d'Alsass bei Ungersheim. Da laufen die Störche auf der Straße herum zwischen den Besuchern.
Habe mir eben nochmal die Fotos angesehen. Das sieht aus wie eine Wüstenlandschaft, so trocken, daß man Durst kriegt, mit em Tümpel als Oase. Störche brauchen aber Feuchtgebiete.

Feuchtgebiete ist übertrieben, ihr bevorzugtes Gebiet ist der flache Uferbereich und das Ufer, das können auch Teiche, Tümpel Bäche oder Gräben in der Umgebung sein, Der Schwarzstorch ist sogar ein regelrechter Waldvogel. Aber sie sind nahrungsmäßig nicht sehr spezialisiert, fangen also auch Mäuse oder plündern die Nester von Bodenbrütern, wenn sie nichts anderes kriegen.

In unseren Landwirtschaftssteppen verhungern sie allerdings bzw. legen sie bei dem geringen Nahrungsangebot nicht genug Eier***, um den Bestand, der in unserer Landschaft zusätzlich hohe Verluste durch Freileitung hat (ca 90% der Totfunde liegen im Zusammenhang mit Freileitungen), zu erhalten.

*** Die meisten Vögel, ich gehe davon aus, dass der Storch auch dazugehört, haben keine festgelegte Gelegegröße, sondern die orientiert sich am Nahrungsangebot während der Paarungszeit.

#537:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 03.06.2019, 12:34
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Von Basel ist es nicht weit zum Ecomusée d'Alsass bei Ungersheim. Da laufen die Störche auf der Straße herum zwischen den Besuchern.
Habe mir eben nochmal die Fotos angesehen. Das sieht aus wie eine Wüstenlandschaft, so trocken, daß man Durst kriegt, mit em Tümpel als Oase. Störche brauchen aber Feuchtgebiete.

Feuchtgebiete ist übertrieben, ihr bevorzugtes Gebiet ist der flache Uferbereich und das Ufer, das können auch Teiche, Tümpel Bäche oder Gräben in der Umgebung sein, Der Schwarzstorch ist sogar ein regelrechter Waldvogel. Aber sie sind nahrungsmäßig nicht sehr spezialisiert, fangen also auch Mäuse oder plündern die Nester von Bodenbrütern, wenn sie nichts anderes kriegen.

In unseren Landwirtschaftssteppen verhungern sie allerdings bzw. legen sie bei dem geringen Nahrungsangebot nicht genug Eier***, um den Bestand, der in unserer Landschaft zusätzlich hohe Verluste durch Freileitung hat (ca 90% der Totfunde liegen im Zusammenhang mit Freileitungen), zu erhalten.

*** Die meisten Vögel, ich gehe davon aus, dass der Storch auch dazugehört, haben keine festgelegte Gelegegröße, sondern die orientiert sich am Nahrungsangebot während der Paarungszeit.


In der Schweiz waren Storche schon mal komplett ausgestorben.

Zitat:
Erfolgreich wiederangesiedelt.

Im Zolli werden seit der Gründung 1874 Störche gepflegt. Damals ahnte allerdings noch niemand, dass der populäre Vogel in der Schweiz eines Tages aussterben würde. 1950 blieb der letzte Horst in der Schweiz verwaist. Die heute wieder zahlreichen Störche gehen auf ein Wiederansiedlungsprojekt zurück. Es wurde 1950 gestartet. Um nicht auch noch die letzten Vögel auf der Zugroute zu verlieren, wurden die sogenannten Projektstörche am Flug nach Afrika gehindert und für die Zucht eingesetzt. Das Konzept war erfolgreich und seit den 90er Jahren wurden keine Vögel mehr am Zug gehindert. Heute brüten wieder an die 200 Weissstorch-Paare in der Schweiz.



#538:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 04.06.2019, 10:13
    —
Ich war übrigens erstaunt, als ich zum ersten male einen Storch live klappern hörte. Die können das wirklich sehr laut.

#539:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 13.06.2019, 22:36
    —
Wir haben fast den ganzen Abend auf den Balkon gesessen mit Begleitmusik von einer Amsel und einer Nachtigall. Ich liebe es...
Die Nachtigall war neu. Die haben wir noch nie gehört bei uns.

#540:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 16.06.2019, 08:37
    —
Gestern war ich mal wieder beim American Football im Stadion am Hammer Park. Während des Spiels flog mal ein Graureiher über den Park. Danach war ich beim Griechen essen und am Nebentisch nahmen einige der Schiedsrichter platz. Ich hörte eine Linienrichterin berichten, dass aus einer Teamzone Rufe zu hören waren, als der Graureiher sich zeigte: "Eagle! Eagle!".

#541:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 29.06.2019, 10:22
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
Derselbe Vogel, zumindest höchstwahrscheinlich dieselbe Art, hat heute gesungen und sich dabei als Klappergrasmücke zu erkennen gegeben.
Ich kannte den Gesang natürlich nicht, aber habe einfach mal andere Grasmücken bei Youtube angehört

Die Klappergrasmücke ist wieder da. Sie (bzw. er) singt viel lieblicher, als ich das in Erinnerung hatte.
Die jungen Habichte fliegen (oder klettern) in der Nähe des Horsts umher und sind von den Alten nur noch durchs Verhalten zu unterscheiden, zumal die einjährigen Eltern selbst noch nicht die waagerechten Streifen haben ("gesperbert").
Auf Föhr sieht man im Watt halbzahme Störche, die sich von Menschen und Hunden kaum stören lassen.


#542:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 29.06.2019, 13:24
    —
Heute ein Bild von dem Elsternest gegenüber unseren Balkon gemacht.
Es war etwas kompliziert, gleichzeitig das Fernglas und das Smartphone zu halten, auszurichten, und den Auslöser zu betätigen. Letzteres hat meine Frau erledigt.
Dafür ist das Bild recht passabel geworden finde ich.



Mit Ausschnitsvergrößerung:



Wir beobachten, dass seit einige Tage wohl was dazu gebaut wurde. Oben drauf sieht es nach Holzwolle oder sowas aus.

#543:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 29.06.2019, 15:01
    —
Elstern "stehlen" tatsächlich kleine glänzende oder blinkende Gegenstände. Ich hatte vor etlichen Jahren mal Gelegenheit, einen gezähmten Vogel dieser Art kennenzulernen. Der war ganz versessen auf meine Manschettenknöpfe und bemühte sich sehr, sie abzumontieren.

#544:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 29.06.2019, 16:13
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Heute ein Bild von dem Elsternest gegenüber unseren Balkon gemacht.
Es war etwas kompliziert, gleichzeitig das Fernglas und das Smartphone zu halten, auszurichten, und den Auslöser zu betätigen. Letzteres hat meine Frau erledigt.
Dafür ist das Bild recht passabel geworden finde ich.

[img]Elsternestfotos[/img]


Wir beobachten, dass seit einige Tage wohl was dazu gebaut wurde. Oben drauf sieht es nach Holzwolle oder sowas aus.


Glatt vergessen zu erwähnen; das Nest wurde letztes Jahr gebaut, und wurde letztes Jahr auch benutzt. Dieses Jahr haben wir dort noch kein Vogel hineinfliegen sehen.

#545:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 03.07.2019, 09:31
    —
Seit einige Tage tiereliert ein kleines unscheinbares Vögelchen direkt vor unseren Balkon.
Heute habe ich direkt mal in Play-Store geschaut. Und ja, es gibt einen "Vogelstimmenerkennen-App". Von Nabu.
Funktioniert tadellos. Auf Anhieb wurde eine Mönchsgrasmücke erkannt.

#546:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 07.07.2019, 18:21
    —
Ein kleines unscheinbares Vögelchen pickte an einer toten Krähe im Hammer Park und benahm sich ansonsten ganz wie ein Rotkehlchen. Kurz gegoogelt: ja, junge Rotkehlchen haben noch nicht die rote Färbung.

#547:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 09.07.2019, 10:32
    —
Was haltet ihr eigentlich von das ganze Jahr füttern? Der Dehner sagt, man soll das ganze Jahr füttern, weil viele Vögel nicht mehr genug zum Fressen finden. Aber ist ja auch klar, der will das Zeug ja auch verkaufen. Im Tiergarten in Berlin hing ein Schild, dass man die Vögel (auch zu Hause) nicht das ganze Jahr füttern soll, weil sie sich sonst dran gewöhnen und quasi zu 'blöd' werden, selber nach Futter zu suchen.

Ich hab jetzt ein kleines Säckchen Sonnenblumenkerne da draußen hängen, das letzte, noch aus dem Winter, ist erst vor einem Monat leergeworden. Das jetzt hält bestimmt auch locker 3 Monate. Meisenknödel und Fettringe tu ich nur im Winter raus. DIe Meisenknödel sind sonst zu schnell leer und die Fettringe tropfen bei der Hitze. Ich denke so ein paar Sonnenblumenkerne, wo sie einmal am Tag rangehen, kann man schon verantworten. So als sinnvolle Ergänzung, denke ich. Oder was meint ihr?

#548:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 09.07.2019, 10:42
    —
swifty hat folgendes geschrieben:
Was haltet ihr eigentlich von das ganze Jahr füttern? Der Dehner sagt, man soll das ganze Jahr füttern, weil viele Vögel nicht mehr genug zum Fressen finden. Aber ist ja auch klar, der will das Zeug ja auch verkaufen. Im Tiergarten in Berlin hing ein Schild, dass man die Vögel (auch zu Hause) nicht das ganze Jahr füttern soll, weil sie sich sonst dran gewöhnen und quasi zu 'blöd' werden, selber nach Futter zu suchen.

Ich hab jetzt ein kleines Säckchen Sonnenblumenkerne da draußen hängen, das letzte, noch aus dem Winter, ist erst vor einem Monat leergeworden. Das jetzt hält bestimmt auch locker 3 Monate. Meisenknödel und Fettringe tu ich nur im Winter raus. DIe Meisenknödel sind sonst zu schnell leer und die Fettringe tropfen bei der Hitze. Ich denke so ein paar Sonnenblumenkerne, wo sie einmal am Tag rangehen, kann man schon verantworten. So als sinnvolle Ergänzung, denke ich. Oder was meint ihr?


Wir beobachten auch schon seit Jahre, dass die einen so, die anderen was anderes sagen.
Wir haben unser Futterhäuschen das ganze Jahr auf dem Balkon hängen.
Es ist einfach schön um anzuschauen. zwinkern


#549:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 09.07.2019, 12:56
    —
swifty hat folgendes geschrieben:
Was haltet ihr eigentlich von das ganze Jahr füttern? Der Dehner sagt, man soll das ganze Jahr füttern, weil viele Vögel nicht mehr genug zum Fressen finden. Aber ist ja auch klar, der will das Zeug ja auch verkaufen. Im Tiergarten in Berlin hing ein Schild, dass man die Vögel (auch zu Hause) nicht das ganze Jahr füttern soll, weil sie sich sonst dran gewöhnen und quasi zu 'blöd' werden, selber nach Futter zu suchen.

Ich hab jetzt ein kleines Säckchen Sonnenblumenkerne da draußen hängen, das letzte, noch aus dem Winter, ist erst vor einem Monat leergeworden. Das jetzt hält bestimmt auch locker 3 Monate. Meisenknödel und Fettringe tu ich nur im Winter raus. DIe Meisenknödel sind sonst zu schnell leer und die Fettringe tropfen bei der Hitze. Ich denke so ein paar Sonnenblumenkerne, wo sie einmal am Tag rangehen, kann man schon verantworten. So als sinnvolle Ergänzung, denke ich. Oder was meint ihr?

Du verlagerst das Sterben damit nur auf andere Individuen. Vögel legen soviel Eier, wie sie zu fressen haben, und führen dabei nicht Buch über die Qualität dieses Futters - brauchten sie auch nie, weil die sich in der Evolution immer aus der Jahreszeit ergab. Das Winterfutter, mit dem wir uns unsere ergötzliche Balkonunterhaltung erhalten, taugt aber nicht zur Jungenaufzucht und Insekten gibt es kaum noch .....

Das ist übrigens auch die momentane Sicht von Nabu und Konsorten, die aber wirklich über die Jahre mehrmals wechselte. Aber ein ökologischer Schaden entsteht durch Deine Fütterei nicht.

#550:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 09.07.2019, 13:08
    —
Es gäbe auch Insektenknödel...

#551:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 09.07.2019, 17:48
    —
swifty hat folgendes geschrieben:
Es gäbe auch Insektenknödel...

Ich habe erstmal gegoogelt, ob das Knödel für Insekten oder aus Insekten sind.

Seit ich gegoogelt habe, ob jungen Rotkehlchen die rote Färbung fehlt, sehe ich täglich ein halbes Dutzend davon.

#552:  Autor: Mia More BeitragVerfasst am: 11.08.2019, 11:01
    —
swifty hat folgendes geschrieben:
Was haltet ihr eigentlich von das ganze Jahr füttern? Der Dehner sagt, man soll das ganze Jahr füttern, weil viele Vögel nicht mehr genug zum Fressen finden. Aber ist ja auch klar, der will das Zeug ja auch verkaufen. Im Tiergarten in Berlin hing ein Schild, dass man die Vögel (auch zu Hause) nicht das ganze Jahr füttern soll, weil sie sich sonst dran gewöhnen und quasi zu 'blöd' werden, selber nach Futter zu suchen.

Ich hab jetzt ein kleines Säckchen Sonnenblumenkerne da draußen hängen, das letzte, noch aus dem Winter, ist erst vor einem Monat leergeworden. Das jetzt hält bestimmt auch locker 3 Monate. Meisenknödel und Fettringe tu ich nur im Winter raus. DIe Meisenknödel sind sonst zu schnell leer und die Fettringe tropfen bei der Hitze. Ich denke so ein paar Sonnenblumenkerne, wo sie einmal am Tag rangehen, kann man schon verantworten. So als sinnvolle Ergänzung, denke ich. Oder was meint ihr?


Ich bin davon überzeugt, dass es richtig ist, die Vögel das ganze Jahr über zu füttern. Gerade in der arbeitsaufwendigen Brutzeit benötigen sie das zusätzliche Futter, um sich genug Fettreserven für den Winter anfressen zu können. Da wir die Vögel schon mehrere Jahre ganzjährig füttern und genug Brutplätze vorhanden sind, vermehren sie sich hier sehr gut und bringen auch ihre Jungen mit zur Futterstelle und der Wasserschale. Es macht zwar viel Arbeit, das Ganze immer sauber zu halten und kostet natürlich auch Geld, aber sie beim Fressen, Trinken und Baden zu beobachten, belohnt für die Mühen und Kosten und die Vögel scheinen es wirklich zu brauchen.

#553:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 11.08.2019, 16:08
    —
Ein Nachbar hatte eine große flache Schüssel mit Wasser in das Gras gesetzt und laufend von seinem Balkon her nachgefüllt. Da war dann sogar ein Entenpärchen dauernd da. Inzwischen ist der Mann weggezogen - und die Enten auch.
Keine Ente, ich schwör!

#554:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 11.08.2019, 17:32
    —
Mia More hat folgendes geschrieben:
swifty hat folgendes geschrieben:
Was haltet ihr eigentlich von das ganze Jahr füttern? Der Dehner sagt, man soll das ganze Jahr füttern, weil viele Vögel nicht mehr genug zum Fressen finden. Aber ist ja auch klar, der will das Zeug ja auch verkaufen. Im Tiergarten in Berlin hing ein Schild, dass man die Vögel (auch zu Hause) nicht das ganze Jahr füttern soll, weil sie sich sonst dran gewöhnen und quasi zu 'blöd' werden, selber nach Futter zu suchen.

Ich hab jetzt ein kleines Säckchen Sonnenblumenkerne da draußen hängen, das letzte, noch aus dem Winter, ist erst vor einem Monat leergeworden. Das jetzt hält bestimmt auch locker 3 Monate. Meisenknödel und Fettringe tu ich nur im Winter raus. DIe Meisenknödel sind sonst zu schnell leer und die Fettringe tropfen bei der Hitze. Ich denke so ein paar Sonnenblumenkerne, wo sie einmal am Tag rangehen, kann man schon verantworten. So als sinnvolle Ergänzung, denke ich. Oder was meint ihr?


Ich bin davon überzeugt, dass es richtig ist, die Vögel das ganze Jahr über zu füttern. Gerade in der arbeitsaufwendigen Brutzeit benötigen sie das zusätzliche Futter, um sich genug Fettreserven für den Winter anfressen zu können. Da wir die Vögel schon mehrere Jahre ganzjährig füttern und genug Brutplätze vorhanden sind, vermehren sie sich hier sehr gut und bringen auch ihre Jungen mit zur Futterstelle und der Wasserschale. Es macht zwar viel Arbeit, das Ganze immer sauber zu halten und kostet natürlich auch Geld, aber sie beim Fressen, Trinken und Baden zu beobachten, belohnt für die Mühen und Kosten und die Vögel scheinen es wirklich zu brauchen.

Kennst Dich gut aus mit Vögeln, wa? Auf den Arm nehmen

#555:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 11.08.2019, 17:45
    —
swifty hat folgendes geschrieben:
Mia More hat folgendes geschrieben:
swifty hat folgendes geschrieben:
Was haltet ihr eigentlich von das ganze Jahr füttern? Der Dehner sagt, man soll das ganze Jahr füttern, weil viele Vögel nicht mehr genug zum Fressen finden. Aber ist ja auch klar, der will das Zeug ja auch verkaufen. Im Tiergarten in Berlin hing ein Schild, dass man die Vögel (auch zu Hause) nicht das ganze Jahr füttern soll, weil sie sich sonst dran gewöhnen und quasi zu 'blöd' werden, selber nach Futter zu suchen.

Ich hab jetzt ein kleines Säckchen Sonnenblumenkerne da draußen hängen, das letzte, noch aus dem Winter, ist erst vor einem Monat leergeworden. Das jetzt hält bestimmt auch locker 3 Monate. Meisenknödel und Fettringe tu ich nur im Winter raus. DIe Meisenknödel sind sonst zu schnell leer und die Fettringe tropfen bei der Hitze. Ich denke so ein paar Sonnenblumenkerne, wo sie einmal am Tag rangehen, kann man schon verantworten. So als sinnvolle Ergänzung, denke ich. Oder was meint ihr?


Ich bin davon überzeugt, dass es richtig ist, die Vögel das ganze Jahr über zu füttern. Gerade in der arbeitsaufwendigen Brutzeit benötigen sie das zusätzliche Futter, um sich genug Fettreserven für den Winter anfressen zu können. Da wir die Vögel schon mehrere Jahre ganzjährig füttern und genug Brutplätze vorhanden sind, vermehren sie sich hier sehr gut und bringen auch ihre Jungen mit zur Futterstelle und der Wasserschale. Es macht zwar viel Arbeit, das Ganze immer sauber zu halten und kostet natürlich auch Geld, aber sie beim Fressen, Trinken und Baden zu beobachten, belohnt für die Mühen und Kosten und die Vögel scheinen es wirklich zu brauchen.

Kennst Dich gut aus mit Vögeln, wa? Auf den Arm nehmen

Leise surrt die Bartwickelmaschine im Keller...

#556:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 11.08.2019, 18:02
    —
Gröhl... Gröhl... Gröhl...

#557:  Autor: Mia More BeitragVerfasst am: 12.08.2019, 10:57
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Ein Nachbar hatte eine große flache Schüssel mit Wasser in das Gras gesetzt und laufend von seinem Balkon her nachgefüllt. Da war dann sogar ein Entenpärchen dauernd da. Inzwischen ist der Mann weggezogen - und die Enten auch.
Keine Ente, ich schwör!


Hihi, die Enten in der Wasserschale für Vögel sahen bestimmt witzig aus und haben wohl das laufende Nachfüllen vom Balkon aus mit einem Bach verwechselt. Smilie

#558:  Autor: Mia More BeitragVerfasst am: 12.08.2019, 11:02
    —
swifty hat folgendes geschrieben:
Mia More hat folgendes geschrieben:
swifty hat folgendes geschrieben:
Was haltet ihr eigentlich von das ganze Jahr füttern? Der Dehner sagt, man soll das ganze Jahr füttern, weil viele Vögel nicht mehr genug zum Fressen finden. Aber ist ja auch klar, der will das Zeug ja auch verkaufen. Im Tiergarten in Berlin hing ein Schild, dass man die Vögel (auch zu Hause) nicht das ganze Jahr füttern soll, weil sie sich sonst dran gewöhnen und quasi zu 'blöd' werden, selber nach Futter zu suchen.

Ich hab jetzt ein kleines Säckchen Sonnenblumenkerne da draußen hängen, das letzte, noch aus dem Winter, ist erst vor einem Monat leergeworden. Das jetzt hält bestimmt auch locker 3 Monate. Meisenknödel und Fettringe tu ich nur im Winter raus. DIe Meisenknödel sind sonst zu schnell leer und die Fettringe tropfen bei der Hitze. Ich denke so ein paar Sonnenblumenkerne, wo sie einmal am Tag rangehen, kann man schon verantworten. So als sinnvolle Ergänzung, denke ich. Oder was meint ihr?


Ich bin davon überzeugt, dass es richtig ist, die Vögel das ganze Jahr über zu füttern. Gerade in der arbeitsaufwendigen Brutzeit benötigen sie das zusätzliche Futter, um sich genug Fettreserven für den Winter anfressen zu können. Da wir die Vögel schon mehrere Jahre ganzjährig füttern und genug Brutplätze vorhanden sind, vermehren sie sich hier sehr gut und bringen auch ihre Jungen mit zur Futterstelle und der Wasserschale. Es macht zwar viel Arbeit, das Ganze immer sauber zu halten und kostet natürlich auch Geld, aber sie beim Fressen, Trinken und Baden zu beobachten, belohnt für die Mühen und Kosten und die Vögel scheinen es wirklich zu brauchen.

Kennst Dich gut aus mit Vögeln, wa? Auf den Arm nehmen


Ja, so ist es wohl. Smilie

#559:  Autor: Religionskritik-WiesbadenWohnort: Wiesbaden BeitragVerfasst am: 12.08.2019, 15:48
    —
Mia More hat folgendes geschrieben:
(...)



Mia More, habt Ihr auch Haustiere?

#560:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 04.09.2019, 22:02
    —
schtonk hat folgendes geschrieben:
Seit knapp 2 Wochen balzt ein Baumfalke-Pärchen oben in unserem Nadelholz.

(...)

[img]Bild[/img]

... Werde mich auf die Lauer legen für bessere Aufnahmen.


Endlich war mir das Fotografenglück hold.
Heute bekam ich beide vor die Linse.


#561:  Autor: Mia More BeitragVerfasst am: 05.09.2019, 10:42
    —
Ja, da hast du wirklich Glück gehabt und sogar beide "erwischt". Coole Sache, das...

Dabei ist es schon schwer, einen von ihnen zu fotografieren, denn Vögel sind sehr Kamerascheu und meistens schneller weg, als man den Auslöseknopf betätigen kann. zwinkern

#562:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 05.09.2019, 10:46
    —
Die sind vorn zu schnell und hinten zu kurz.

#563:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 02.10.2019, 14:12
    —
Die fressen momentan als gäb es kein Morgen mehr. skeptisch

#564:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 03.10.2019, 14:05
    —
Und das was sie fressen scheißen sie auch. skeptisch

#565:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 04.10.2019, 18:04
    —
Manche Leute scheißen ohne es gefressen zu haben.

#566:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 04.10.2019, 20:15
    —
Heute war ein Zwergtaucher im Ententeich im Hammer Park.
Leider ziemlich scheu, so dass ich kein brauchbares Foto machen konnte.

#567:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 04.10.2019, 21:58
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
Heute war ein Zwergtaucher im Ententeich im Hammer Park.
Leider ziemlich scheu, so dass ich kein brauchbares Foto machen konnte.

So ändern sich die Zeiten. Früher hatten ernsthafte Ornithologen immer ein Luftgewehr dabei, damit sie ihre seltenen Beobachtungen wirklich belegen konnten.

#568:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.10.2019, 22:24
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
kereng hat folgendes geschrieben:
Heute war ein Zwergtaucher im Ententeich im Hammer Park.
Leider ziemlich scheu, so dass ich kein brauchbares Foto machen konnte.

So ändern sich die Zeiten. Früher hatten ernsthafte Ornithologen immer ein Luftgewehr dabei, damit sie ihre seltenen Beobachtungen wirklich belegen konnten.


Suspekt

#569:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 14.10.2019, 11:01
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
kereng hat folgendes geschrieben:
Heute war ein Zwergtaucher im Ententeich im Hammer Park.
Leider ziemlich scheu, so dass ich kein brauchbares Foto machen konnte.

So ändern sich die Zeiten. Früher hatten ernsthafte Ornithologen immer ein Luftgewehr dabei, damit sie ihre seltenen Beobachtungen wirklich belegen konnten.

Deswegen ist er ja so scheu. Er hat sich etwa vier Tage dort aufgehalten.
Es ist ja wieder Balkonwetter, und ich kann zusehen, wie ein Eichelhäher die Balkone der Nachbarschaft inspiziert. Das erklärt, warum ich manchmal Eicheln in den Blumentöpfen habe.
Außerdem sind Möwen in der Luft, als würden die Ameisen schwärmen.

#570:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 14.10.2019, 12:28
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
kereng hat folgendes geschrieben:
Heute war ein Zwergtaucher im Ententeich im Hammer Park.
Leider ziemlich scheu, so dass ich kein brauchbares Foto machen konnte.

So ändern sich die Zeiten. Früher hatten ernsthafte Ornithologen immer ein Luftgewehr dabei, damit sie ihre seltenen Beobachtungen wirklich belegen konnten.

Deswegen ist er ja so scheu. Er hat sich etwa vier Tage dort aufgehalten.
Es ist ja wieder Balkonwetter, und ich kann zusehen, wie ein Eichelhäher die Balkone der Nachbarschaft inspiziert. Das erklärt, warum ich manchmal Eicheln in den Blumentöpfen habe.
Außerdem sind Möwen in der Luft, als würden die Ameisen schwärmen.

Ist zwar kein Vogel, aber kann es sein, dass ich gestern spaet abends noch eine Fledermaus herumflattern gesehen habe?
Das Tier war leider zu schnell, um es eindeutig zu identifizieren.
Ich dachte, das warme Wetter motiviert sie vielleicht nochmal auf Insektenjagd zu gehen.
Gibt es Voegel, die um diese Tages/Jahreszeit noch derart unterwegs sind? Schwalben/Mauersegler?

#571:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 15.10.2019, 11:05
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Gibt es Voegel, die um diese Tages/Jahreszeit noch derart unterwegs sind? Schwalben/Mauersegler?

Ich habe am 23.9. noch Mauersegler gesehen, aber die waren schon sehr spät dran.

#572:  Autor: kerengWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 07.01.2020, 21:15
    —
Beim Googeln, ob Scoter und Trauerente dasselbe sind, bekam ich diesen Text zu "Melanitta" vorgesetzt:
Zitat:
Die Schotten sind untersetzte Seetaucher der Gattung Melanitta. Die Drakes sind größtenteils schwarz und haben angeschwollene Scheine. Frauen sind braun.

Am Wochenende ist übrigens wieder die Stunde der Wintervögel.

#573:  Autor: CnndrBrbr BeitragVerfasst am: 15.01.2020, 12:33
    —
kereng hat folgendes geschrieben:
Am Wochenende ist übrigens wieder die Stunde der Wintervögel.
Da mache ich immer mit.
Diesmal mußte ich aber die Tannenmeise und die Sumpfmeise noch googeln. Auf den Arm nehmen

#574:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 15.01.2020, 12:52
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CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:
kereng hat folgendes geschrieben:
Am Wochenende ist übrigens wieder die Stunde der Wintervögel.
Da mache ich immer mit.
Diesmal mußte ich aber die Tannenmeise und die Sumpfmeise noch googeln. Auf den Arm nehmen

In der Zeitung stand, dass dieses Jahr weniger Vögel gezählt worden wären.

#575:  Autor: CnndrBrbr BeitragVerfasst am: 15.01.2020, 13:13
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Jedenfalls habe ich diesmal keine einzige Amsel gesehen. Mal sehen was rauskommt. Letztes mal gabs keine Meisen, und dann wurde gemeldet, daß die nur alle woanders waren.

#576:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 15.01.2020, 14:25
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CnndrBrbr hat folgendes geschrieben:
Jedenfalls habe ich diesmal keine einzige Amsel gesehen. Mal sehen was rauskommt. Letztes mal gabs keine Meisen, und dann wurde gemeldet, daß die nur alle woanders waren.

Jetzt wo Du es sagst. Ich habe bei uns auch schon länger keine Amsel mehr gesehen.

#577:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 27.01.2020, 21:50
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Nilgänse in Stuttgart:


#578:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 28.01.2020, 13:35
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