Können wir uns den Kapitalismus noch leisten?
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Freigeisterhaus -> Kultur und Gesellschaft

#2041:  Autor: AlchemistWohnort: Hamburg BeitragVerfasst am: 24.11.2022, 11:17
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
dein dahingeworfenes "Strom wird teurer" und von mir
Vorschläge einzufordern, statt das warum zu diskutieren, was ja so gut wie nie erfolgt bei dir, außer als Experte in Sachen Ukrainekrieg, disqualifiziert dich Mal wieder- bei mir jedenfalls.
so Long.
mach dir eine schöne Zeit.


Aber das Warum" steht doch in dem Artikel, den du zitiert hast:
Wilson hat folgendes geschrieben:

Grund für die Preiserhöhung seien die hohen Handelspreise, gestiegene Entgelte für die Netzbetreiber und die höhere gesetzliche Umlagen.


Am Kopf kratzen

Willst du das nun disktuieren? Warum schreibst du das dann nicht in deinem Eingangsbeitrag?

#2042:  Autor: Wolf359 BeitragVerfasst am: 24.11.2022, 12:57
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Für Bravopunk scheint dieser Punkt bzw. dieser Vergleich zwischen der Spezies Mensch und anderen Lebewesen aber bedeutsam zu sein, für viele (die meisten?) anderen Menschen wohl auch.

Also als Begründung für anthropozentrische Kriterien ist "die meisten Menschen sehen das so" aber schon reichlich zirkulär. Mr. Green

Ich verstehe nicht, was du eigentlich willst. Was für eine Begründung? Ich habe nirgendwo geschrieben, dass es kein anthropozentrisches Kriterium sein kann, Lebewesen deshalb zu schützen, weil diese sich weiterentwickeln können. Es ist ziemlich seltsam, weshalb du das überhaupt angeführt hast, da es hier um das Verschwinden der Menschheit ging und die Menschen nach ihrem Verschwinden keinen Vorteil aus ihrem eigenen Verschwinden ziehen können und auch nicht mehr im Mittelpunkt des Weltgeschehens stehen können, was man wohl kaum als Anthropozentrismus sehen kann. Es sei denn, du glaubst vielleicht, dass deine menschliche Seele in ein zukünftig weiterentwickeltes nichtmenschliches Lebewesen wandert.

#2043:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 24.11.2022, 13:46
    —
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Ich verstehe nicht, was du eigentlich willst.

Eigentlich wollte ich anfänglich mal deinen ursprünglichen Punkt bekräftigen. Ist aber nicht so wichtig, vergiss es einfach.

#2044:  Autor: Wolf359 BeitragVerfasst am: 24.11.2022, 14:15
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Eigentlich wollte ich anfänglich mal deinen ursprünglichen Punkt bekräftigen. Ist aber nicht so wichtig, vergiss es einfach.

Dann troll halt einfach weiter rum und snippe Textteile. Schulterzucken

Aber ich denke, ich habe jetzt verstanden, was genau du hiermit sagen wolltest:

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Also als Begründung für anthropozentrische Kriterien ist "die meisten Menschen sehen das so" aber schon reichlich zirkulär. Mr. Green


Du möchtest damit sagen, dass anthropozentrische Kriterien als Begründung für den Schutz der Welt und aller ihrer Lebewesen deiner Ansicht nach nicht ausreichend sind, oder?

#2045:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 24.11.2022, 14:40
    —
Nein, schon okay, vergiss es einfach. Lass uns dieses Gespräch beenden.

#2046:  Autor: Wolf359 BeitragVerfasst am: 24.11.2022, 14:44
    —
Schulterzucken

#2047:  Autor: BravopunkWohnort: Woanders BeitragVerfasst am: 29.11.2022, 10:37
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
closeman hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
und verurteilst du die ankleber? wie weit dürfen die kleben? dürfen die auch mal ratschen? oder kommt dann die eigentumsrechteheulerei?
wenn's ja nur heulerei wäre...


und ja so ist die hiesige juristerei, die in dieser Gesellschaftsordnung.

Moin Wilson,
ich steig' mal hier ein, weil ich deine Fragen auch mir und anderen Leuten stelle: Verurteile ich das, wie weit geht die Kleberei, u.s.w.?!
Mein Gedanke: Warum Kunstwerke? Warum nicht der Einkaufswagen vor dem Discounter? Warum nicht die Avocados im Supermarkt oder die Zufahrt zum Tönnies Schlachthof? Dort trifft der Protest auf viel mehr Resonanz als im Museum.Ich bin jedenfalls öfter im Supermarkt als im Museum. Ist die Bewegung ein bischen elitär? Wenn ich mich schon anklebe, dann aber auch an ein teures Kunstwerk!


"Ein bisschen elitär" ist gut. Das sind alles Wohlstandskinder, denen es in ihrem ganzen Leben noch an nichts gefehlt hat und die offenbar auch noch nie zur Arbeit mussten. Ich halte das gesamte Geklebe für reine Eitelkeit.


Glasklare Analyse! (direkt aus der Unkenntnis heraus)


Milchglasklar! Diese ganzen Wissenschaftler, die nie in ihrem Leben gearbeitet haben, dürfen aber die dümmste Analyse ever mit einem intelligenten Lächeln ignorieren. Damit holt BP höchstens nen Bild-Leser hinter der Zeitung hervor.


Hier mal ein kurzer Einblick in die Meinung eines intelligent lächelnden Wissenschaftlers zu den Klebeprotesten. Cool Daumen hoch!

#2048:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 29.11.2022, 11:11
    —
ich warte ja, dass diese Wissenschaftler und hochrangigen Funktionäre mal auf die Straße gehen. stimmt.
ihr Engagement außerhalb ihrer Funktion in forschung und Lehre und Vorsitz ist angesagt.

vll bringt das ja mehr. schliesslich ist es dringend, oder?

nehmen wir
z.b. ex chef und vorbildliches, ausgezeichnetes, ehrenhaftes Mitglied unserer Gesellschaft wichtiger garant für Wohlstand usw. steht jetzt
wegen des Verdachts des schweren gewerbs- und bandenmäßigen Betruges vor Gericht. hat sich aberkrank gemeldet.

dabei ist er hochqualifiziert auchnoch, wissenschaftlich. hat vll sogar gelehrt. aber gedacht, ein wenig hier und dort gedreht und wir fühlen uns alle wohler?


Zitat:
Im Jahr 1966 begann Martin Winterkorn ein Studium der Metallkunde und Metallphysik an der Universität Stuttgart. Von 1973 bis 1977 war er Doktorand am Max-Planck-Institut für Metallforschung. 1977 wurde er zum Dr. rer. nat. promoviert.
Nach Tätigkeiten im Forschungsbereich bei der Robert Bosch GmbH wechselte er 1981 als Assistent des Vorstands für Qualitätssicherung zu Audi. Anfang 1988 wurde er Bereichsleiter der „Zentralen Qualitätssicherung“ und zwei Jahre danach Leiter der Audi-Qualitätssicherung.


Auszeichnungen:

2006: Bayerischer Verdienstorden des Freistaates Bayern
2007: Ehrenprofessor der Tongji-Universität in Shanghai, zu der Volkswagen seit Jahren enge wissenschaftliche Kontakte unterhält
2008: Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg
2009: Ehrenring der Stadt Garbsen[31]
2011: Ehrendoktor der Technischen Universität Chemnitz[32]
2012: Manager des Jahres des Manager Magazin
2012: Ehrendoktor der Technischen Universität München[33]
2013: Dresdner Sankt Georgs Orden in der Kategorie Wirtschaft[34]
2014: Großkreuz des Ordens Isabellas der Katholischen

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Martin_Winterkorn

toll.

im verlinkten Artikel von BP steht U.a.

Zitat:
. Die Protestaktionen des „Letzten Generation“ nannte der Experte „völlig kontraproduktiv“. Es werde nicht mehr über das Thema Klima diskutiert, sondern dass nur noch über die Art des Protestes. Die Aktionen seien in einer demokratischen Gesellschaft „ein No-Go. Stellen Sie sich mal vor, jeder, der ein berechtigtes Anliegen hat, würde sich festkleben oder irgendwelche Kunstwerke beschädigen oder bewerfen. Wir würden im Chaos enden und das geht überhaupt nicht. Deswegen habe ich kein Verständnis dafür.“ Der Zweck heilige nicht die Mittel.


genau , wenn das alle täaaaten....

#2049:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 29.11.2022, 13:22
    —
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
closeman hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
und verurteilst du die ankleber? wie weit dürfen die kleben? dürfen die auch mal ratschen? oder kommt dann die eigentumsrechteheulerei?
wenn's ja nur heulerei wäre...


und ja so ist die hiesige juristerei, die in dieser Gesellschaftsordnung.

Moin Wilson,
ich steig' mal hier ein, weil ich deine Fragen auch mir und anderen Leuten stelle: Verurteile ich das, wie weit geht die Kleberei, u.s.w.?!
Mein Gedanke: Warum Kunstwerke? Warum nicht der Einkaufswagen vor dem Discounter? Warum nicht die Avocados im Supermarkt oder die Zufahrt zum Tönnies Schlachthof? Dort trifft der Protest auf viel mehr Resonanz als im Museum.Ich bin jedenfalls öfter im Supermarkt als im Museum. Ist die Bewegung ein bischen elitär? Wenn ich mich schon anklebe, dann aber auch an ein teures Kunstwerk!


"Ein bisschen elitär" ist gut. Das sind alles Wohlstandskinder, denen es in ihrem ganzen Leben noch an nichts gefehlt hat und die offenbar auch noch nie zur Arbeit mussten. Ich halte das gesamte Geklebe für reine Eitelkeit.


Glasklare Analyse! (direkt aus der Unkenntnis heraus)


Milchglasklar! Diese ganzen Wissenschaftler, die nie in ihrem Leben gearbeitet haben, dürfen aber die dümmste Analyse ever mit einem intelligenten Lächeln ignorieren. Damit holt BP höchstens nen Bild-Leser hinter der Zeitung hervor.


Hier mal ein kurzer Einblick in die Meinung eines intelligent lächelnden Wissenschaftlers zu den Klebeprotesten. Cool Daumen hoch!


Wenn du auch so abgeklärt wärst wie Mojib Latif. "Kontraproduktiv" mögen die Klimaproteste ja wirklich sein. Aber der dummquatscht nicht von "eitlen Wohlstandskindern" Schulterzucken

#2050:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 29.11.2022, 14:10
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
"Kontraproduktiv" mögen die Klimaproteste ja wirklich sein.

Wobei ich einen Klimaforscher nicht unbedingt für qualifiziert halte, das zu beurteilen. Dafür wären eigentlich Politikwissenschaftler und Soziologen zuständig. Und vielleicht noch Historiker, die sich spezifisch auf Bürgerrechtsbewegungen und deren Protest- und Aktionsformen spezialisiert haben.

#2051:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 29.11.2022, 15:13
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
"Kontraproduktiv" mögen die Klimaproteste ja wirklich sein.

Wobei ich einen Klimaforscher nicht unbedingt für qualifiziert halte, das zu beurteilen. Dafür wären eigentlich Politikwissenschaftler und Soziologen zuständig. Und vielleicht noch Historiker, die sich spezifisch auf Bürgerrechtsbewegungen und deren Protest- und Aktionsformen spezialisiert haben.


Guter Hinweis. Ich kann es auch nicht beurteilen, finde die Kleberei und den Aktivismus schräg, aber nicht verdammenswürdig. Vielleicht ist er trotz allem notwendig. Solange die keine Autos in meiner Nähe in die Luft jagen. Smilie
Zumindest hat auch die „Letzte Generation“ durchaus viele Interessenten gewonnen. Und Aufmerksamkeit. In dem Sinne kann es durchaus produktiv sein, herumzukleben. Ob es was bringt fürs Klima, weiß man tatsächlich erst hinterher.

Aber wird es dann noch Historikerinnen und Soziologen geben, die… zynisches Grinsen

#2052:  Autor: BravopunkWohnort: Woanders BeitragVerfasst am: 29.11.2022, 19:15
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
closeman hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
und verurteilst du die ankleber? wie weit dürfen die kleben? dürfen die auch mal ratschen? oder kommt dann die eigentumsrechteheulerei?
wenn's ja nur heulerei wäre...


und ja so ist die hiesige juristerei, die in dieser Gesellschaftsordnung.

Moin Wilson,
ich steig' mal hier ein, weil ich deine Fragen auch mir und anderen Leuten stelle: Verurteile ich das, wie weit geht die Kleberei, u.s.w.?!
Mein Gedanke: Warum Kunstwerke? Warum nicht der Einkaufswagen vor dem Discounter? Warum nicht die Avocados im Supermarkt oder die Zufahrt zum Tönnies Schlachthof? Dort trifft der Protest auf viel mehr Resonanz als im Museum.Ich bin jedenfalls öfter im Supermarkt als im Museum. Ist die Bewegung ein bischen elitär? Wenn ich mich schon anklebe, dann aber auch an ein teures Kunstwerk!


"Ein bisschen elitär" ist gut. Das sind alles Wohlstandskinder, denen es in ihrem ganzen Leben noch an nichts gefehlt hat und die offenbar auch noch nie zur Arbeit mussten. Ich halte das gesamte Geklebe für reine Eitelkeit.


Glasklare Analyse! (direkt aus der Unkenntnis heraus)


Milchglasklar! Diese ganzen Wissenschaftler, die nie in ihrem Leben gearbeitet haben, dürfen aber die dümmste Analyse ever mit einem intelligenten Lächeln ignorieren. Damit holt BP höchstens nen Bild-Leser hinter der Zeitung hervor.


Hier mal ein kurzer Einblick in die Meinung eines intelligent lächelnden Wissenschaftlers zu den Klebeprotesten. Cool Daumen hoch!


Wenn du auch so abgeklärt wärst wie Mojib Latif. "Kontraproduktiv" mögen die Klimaproteste ja wirklich sein. Aber der dummquatscht nicht von "eitlen Wohlstandskindern" Schulterzucken


Das wär ja auch noch schöner. Das ist schließlich mein Job.

Und deiner ist weißzurittern, wenn einer wie ich die "Letzte Defäkation" verhunzt.

#2053:  Autor: BravopunkWohnort: Woanders BeitragVerfasst am: 29.11.2022, 19:16
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
"Kontraproduktiv" mögen die Klimaproteste ja wirklich sein.

Wobei ich einen Klimaforscher nicht unbedingt für qualifiziert halte, das zu beurteilen. Dafür wären eigentlich Politikwissenschaftler und Soziologen zuständig. Und vielleicht noch Historiker, die sich spezifisch auf Bürgerrechtsbewegungen und deren Protest- und Aktionsformen spezialisiert haben.


Richtig. Meinungen zu haben muss man den Profis überlassen.

#2054:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 29.11.2022, 22:37
    —
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
"Kontraproduktiv" mögen die Klimaproteste ja wirklich sein.

Wobei ich einen Klimaforscher nicht unbedingt für qualifiziert halte, das zu beurteilen. Dafür wären eigentlich Politikwissenschaftler und Soziologen zuständig. Und vielleicht noch Historiker, die sich spezifisch auf Bürgerrechtsbewegungen und deren Protest- und Aktionsformen spezialisiert haben.


Richtig. Meinungen zu haben muss man den Profis überlassen.


Nicht Meinungen. Meinung kann jeder. Es geht um Erkenntnisse. Als Klimaforscher kann der Latif nur vermuten und meinen, dass die Aktionen kontraproduktiv sind. Weil er nichts von solchem Aktivismus hält. Die „Profis“, die Tarvoc ins Spiel bringt, können allerdings genauso gut herausfinden, dass die Klebeaktionen tatsächlich kontraproduktiv sind und der Latif recht hat und es effektivere Methoden gibt. Schulterzucken

#2055:  Autor: BravopunkWohnort: Woanders BeitragVerfasst am: 30.11.2022, 06:07
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
"Kontraproduktiv" mögen die Klimaproteste ja wirklich sein.

Wobei ich einen Klimaforscher nicht unbedingt für qualifiziert halte, das zu beurteilen. Dafür wären eigentlich Politikwissenschaftler und Soziologen zuständig. Und vielleicht noch Historiker, die sich spezifisch auf Bürgerrechtsbewegungen und deren Protest- und Aktionsformen spezialisiert haben.


Richtig. Meinungen zu haben muss man den Profis überlassen.


Nicht Meinungen. Meinung kann jeder. Es geht um Erkenntnisse. Als Klimaforscher kann der Latif nur vermuten und meinen, dass die Aktionen kontraproduktiv sind. Weil er nichts von solchem Aktivismus hält. Die „Profis“, die Tarvoc ins Spiel bringt, können allerdings genauso gut herausfinden, dass die Klebeaktionen tatsächlich kontraproduktiv sind und der Latif recht hat und es effektivere Methoden gibt. Schulterzucken


Genau. Deshalb halte ich Tarvocs Einlassung ja auch für eine reine Luftnummer. Denn Latif hat ja nur eine Meinung abgegeben. Ihn daraufhin ob seines Spezialfachs abzuwatschen, anstatt es als einfache Meinungsäußerung zu akzeptieren, ist in der Rhetorik bestimmt unter irgendeinem Fachbegriff bekannt, als Ablenkungsmanöver.

Es ging mir ja nur um dein lächerliches Bild der "intelligent lächelnden Wissenschaftler", dass ich mit Latifs Meinung durch den Kakao ziehen wollte. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es einem Großteil der mit in Massenproduktion gefertigten, immer gleichen Transparenten ausgestatteten Klebern nur um ihr eigenes Ego geht. Das trifft übrigens auch auf viele andere Proteste zu. Z. B. diesen Coronaleugnern oder Pegidisten.

#2056:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 30.11.2022, 07:17
    —
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
"Kontraproduktiv" mögen die Klimaproteste ja wirklich sein.

Wobei ich einen Klimaforscher nicht unbedingt für qualifiziert halte, das zu beurteilen. Dafür wären eigentlich Politikwissenschaftler und Soziologen zuständig. Und vielleicht noch Historiker, die sich spezifisch auf Bürgerrechtsbewegungen und deren Protest- und Aktionsformen spezialisiert haben.


Richtig. Meinungen zu haben muss man den Profis überlassen.


Nicht Meinungen. Meinung kann jeder. Es geht um Erkenntnisse. Als Klimaforscher kann der Latif nur vermuten und meinen, dass die Aktionen kontraproduktiv sind. Weil er nichts von solchem Aktivismus hält. Die „Profis“, die Tarvoc ins Spiel bringt, können allerdings genauso gut herausfinden, dass die Klebeaktionen tatsächlich kontraproduktiv sind und der Latif recht hat und es effektivere Methoden gibt. Schulterzucken


Genau. Deshalb halte ich Tarvocs Einlassung ja auch für eine reine Luftnummer. Denn Latif hat ja nur eine Meinung abgegeben. Ihn daraufhin ob seines Spezialfachs abzuwatschen, anstatt es als einfache Meinungsäußerung zu akzeptieren, ist in der Rhetorik bestimmt unter irgendeinem Fachbegriff bekannt, als Ablenkungsmanöver.

Es ging mir ja nur um dein lächerliches Bild der "intelligent lächelnden Wissenschaftler", dass ich mit Latifs Meinung durch den Kakao ziehen wollte. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es einem Großteil der mit in Massenproduktion gefertigten, immer gleichen Transparenten ausgestatteten Klebern nur um ihr eigenes Ego geht. Das trifft übrigens auch auf viele andere Proteste zu. Z. B. diesen Coronaleugnern oder Pegidisten.


Verstehe ich dich jetzt richtig, du bist der Auffassung, dass es bei jeder Meinungsäußerung nur um das Ego der Person geht? Also dir geht es bei deinen Beiträgen nur um dein eigenes Ego und das gilt dann auch für alle anderen? Oder steckt etwas anderes dahinter?

Ich habe nicht gesagt, dass Meinungen qualitativ beliebig seien dürfen, was Querdenker und Bravopunks ja glauben. Aussagen von Latif über das Klima, die Genauigkeit von Wetterprognosen oder über seine Frau sind durchaus von Erkenntnissen beeinflusst. Seine Haltung zu politischen Fragen, kann man jedoch auch als Klimalaie in Frage stellen. Meinungen sind eben nicht sakrosankt, sie können auch auf falschen Erkenntnissen beruhen. Sonst könnte man sich Diskussionen ja sparen. Man möge Uwebus als Beispiel nehmen.

Was aber von geringem Erkenntnis-Charakter geprägt ist, und deine Uwebusseligkeit ausdrückte, war deine objektiv fragwürdige Einlassung, dass die Aktivisten „eitle Wohlstandskinder“ seien und es „nur um ihr Ego“ geht. Klar gibt es solche Persönlichkeiten in jeder Bewegung. Mir fehlt aber jeglicher Beweis für deine Generalverdacht-These, die du in den Raum gestellt hast. Und darum dürfen die intelligenten Wissenschaftler dich ob deiner schrägen Analyse weiter belächeln. Und ich auch. zwinkern

#2057:  Autor: BravopunkWohnort: Woanders BeitragVerfasst am: 30.11.2022, 09:11
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
"Kontraproduktiv" mögen die Klimaproteste ja wirklich sein.

Wobei ich einen Klimaforscher nicht unbedingt für qualifiziert halte, das zu beurteilen. Dafür wären eigentlich Politikwissenschaftler und Soziologen zuständig. Und vielleicht noch Historiker, die sich spezifisch auf Bürgerrechtsbewegungen und deren Protest- und Aktionsformen spezialisiert haben.


Richtig. Meinungen zu haben muss man den Profis überlassen.


Nicht Meinungen. Meinung kann jeder. Es geht um Erkenntnisse. Als Klimaforscher kann der Latif nur vermuten und meinen, dass die Aktionen kontraproduktiv sind. Weil er nichts von solchem Aktivismus hält. Die „Profis“, die Tarvoc ins Spiel bringt, können allerdings genauso gut herausfinden, dass die Klebeaktionen tatsächlich kontraproduktiv sind und der Latif recht hat und es effektivere Methoden gibt. Schulterzucken


Genau. Deshalb halte ich Tarvocs Einlassung ja auch für eine reine Luftnummer. Denn Latif hat ja nur eine Meinung abgegeben. Ihn daraufhin ob seines Spezialfachs abzuwatschen, anstatt es als einfache Meinungsäußerung zu akzeptieren, ist in der Rhetorik bestimmt unter irgendeinem Fachbegriff bekannt, als Ablenkungsmanöver.

Es ging mir ja nur um dein lächerliches Bild der "intelligent lächelnden Wissenschaftler", dass ich mit Latifs Meinung durch den Kakao ziehen wollte. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es einem Großteil der mit in Massenproduktion gefertigten, immer gleichen Transparenten ausgestatteten Klebern nur um ihr eigenes Ego geht. Das trifft übrigens auch auf viele andere Proteste zu. Z. B. diesen Coronaleugnern oder Pegidisten.


Verstehe ich dich jetzt richtig, du bist der Auffassung, dass es bei jeder Meinungsäußerung nur um das Ego der Person geht? Also dir geht es bei deinen Beiträgen nur um dein eigenes Ego und das gilt dann auch für alle anderen? Oder steckt etwas anderes dahinter?

Ich habe nicht gesagt, dass Meinungen qualitativ beliebig seien dürfen, was Querdenker und Bravopunks ja glauben. Aussagen von Latif über das Klima, die Genauigkeit von Wetterprognosen oder über seine Frau sind durchaus von Erkenntnissen beeinflusst. Seine Haltung zu politischen Fragen, kann man jedoch auch als Klimalaie in Frage stellen. Meinungen sind eben nicht sakrosankt, sie können auch auf falschen Erkenntnissen beruhen. Sonst könnte man sich Diskussionen ja sparen. Man möge Uwebus als Beispiel nehmen.

Was aber von geringem Erkenntnis-Charakter geprägt ist, und deine Uwebusseligkeit ausdrückte, war deine objektiv fragwürdige Einlassung, dass die Aktivisten „eitle Wohlstandskinder“ seien und es „nur um ihr Ego“ geht. Klar gibt es solche Persönlichkeiten in jeder Bewegung. Mir fehlt aber jeglicher Beweis für deine Generalverdacht-These, die du in den Raum gestellt hast. Und darum dürfen die intelligenten Wissenschaftler dich ob deiner schrägen Analyse weiter belächeln. Und ich auch. zwinkern


Nein, du verstehst mich nicht richtig. Es geht bei Protesten niemals nur um Meinungsäußerung, sondern vorrangig um Aufmerksamkeit. Und die Motive warum man Aufmerksamkeit will und sie ggf. auch von anderen dadurch abzieht, sind sehr eingeschränkt. Insbesondere bei Wiederholungstätern mit guter Organisation und designten Logos und dummen Fragen auf leinenbedruckten Transparenten. Aufmerksamkeit und wie man sie warum an sich bindet ist eben ein Geschäft. Und entweder fällt man darauf rein und beklatscht die erfolgreichen Aufmerksamkeitsmagneten, zahlt ihnen also den nötigen Aufmersamkeitsobulus oder man betrachtet ihr Tun kritisch und hinterfragt ihre Geltungssucht. Ich bin da meinem Charakter nach eher dem letzteren zugeneigt.

Und dass dein Bild von den lächelnden Intelligenzen ein Treppenwitz ist, hast du auch nicht verstanden. Aber mich mit Querdenkern auf eine Stufe zu stellen entspricht ja auch deinen üblichen Schlägen unter der Gürtellinie. Das ist insgesamt also vom Stil her konsistent.

#2058:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 30.11.2022, 12:56
    —
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
"Kontraproduktiv" mögen die Klimaproteste ja wirklich sein.

Wobei ich einen Klimaforscher nicht unbedingt für qualifiziert halte, das zu beurteilen. Dafür wären eigentlich Politikwissenschaftler und Soziologen zuständig. Und vielleicht noch Historiker, die sich spezifisch auf Bürgerrechtsbewegungen und deren Protest- und Aktionsformen spezialisiert haben.


Richtig. Meinungen zu haben muss man den Profis überlassen.


Nicht Meinungen. Meinung kann jeder. Es geht um Erkenntnisse. Als Klimaforscher kann der Latif nur vermuten und meinen, dass die Aktionen kontraproduktiv sind. Weil er nichts von solchem Aktivismus hält. Die „Profis“, die Tarvoc ins Spiel bringt, können allerdings genauso gut herausfinden, dass die Klebeaktionen tatsächlich kontraproduktiv sind und der Latif recht hat und es effektivere Methoden gibt. Schulterzucken


Genau. Deshalb halte ich Tarvocs Einlassung ja auch für eine reine Luftnummer. Denn Latif hat ja nur eine Meinung abgegeben. Ihn daraufhin ob seines Spezialfachs abzuwatschen, anstatt es als einfache Meinungsäußerung zu akzeptieren, ist in der Rhetorik bestimmt unter irgendeinem Fachbegriff bekannt, als Ablenkungsmanöver.

Es ging mir ja nur um dein lächerliches Bild der "intelligent lächelnden Wissenschaftler", dass ich mit Latifs Meinung durch den Kakao ziehen wollte. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es einem Großteil der mit in Massenproduktion gefertigten, immer gleichen Transparenten ausgestatteten Klebern nur um ihr eigenes Ego geht. Das trifft übrigens auch auf viele andere Proteste zu. Z. B. diesen Coronaleugnern oder Pegidisten.


Verstehe ich dich jetzt richtig, du bist der Auffassung, dass es bei jeder Meinungsäußerung nur um das Ego der Person geht? Also dir geht es bei deinen Beiträgen nur um dein eigenes Ego und das gilt dann auch für alle anderen? Oder steckt etwas anderes dahinter?

Ich habe nicht gesagt, dass Meinungen qualitativ beliebig seien dürfen, was Querdenker und Bravopunks ja glauben. Aussagen von Latif über das Klima, die Genauigkeit von Wetterprognosen oder über seine Frau sind durchaus von Erkenntnissen beeinflusst. Seine Haltung zu politischen Fragen, kann man jedoch auch als Klimalaie in Frage stellen. Meinungen sind eben nicht sakrosankt, sie können auch auf falschen Erkenntnissen beruhen. Sonst könnte man sich Diskussionen ja sparen. Man möge Uwebus als Beispiel nehmen.

Was aber von geringem Erkenntnis-Charakter geprägt ist, und deine Uwebusseligkeit ausdrückte, war deine objektiv fragwürdige Einlassung, dass die Aktivisten „eitle Wohlstandskinder“ seien und es „nur um ihr Ego“ geht. Klar gibt es solche Persönlichkeiten in jeder Bewegung. Mir fehlt aber jeglicher Beweis für deine Generalverdacht-These, die du in den Raum gestellt hast. Und darum dürfen die intelligenten Wissenschaftler dich ob deiner schrägen Analyse weiter belächeln. Und ich auch. zwinkern


Nein, du verstehst mich nicht richtig. Es geht bei Protesten niemals nur um Meinungsäußerung, sondern vorrangig um Aufmerksamkeit. Und die Motive warum man Aufmerksamkeit will und sie ggf. auch von anderen dadurch abzieht, sind sehr eingeschränkt. Insbesondere bei Wiederholungstätern mit guter Organisation und designten Logos und dummen Fragen auf leinenbedruckten Transparenten. Aufmerksamkeit und wie man sie warum an sich bindet ist eben ein Geschäft. Und entweder fällt man darauf rein und beklatscht die erfolgreichen Aufmerksamkeitsmagneten, zahlt ihnen also den nötigen Aufmersamkeitsobulus oder man betrachtet ihr Tun kritisch und hinterfragt ihre Geltungssucht. Ich bin da meinem Charakter nach eher dem letzteren zugeneigt.

Und dass dein Bild von den lächelnden Intelligenzen ein Treppenwitz ist, hast du auch nicht verstanden. Aber mich mit Querdenkern auf eine Stufe zu stellen entspricht ja auch deinen üblichen Schlägen unter der Gürtellinie. Das ist insgesamt also vom Stil her konsistent.


Wir können ja gerne über Aufmerksamkeitsökonomie sprechen, meinetwegen auch über deiner Gürtellinie. Ich hab dich nicht auf eine Stufe gestellt, sondern nur Ähnlichkeiten festgestellt. Ich halte dich durchaus für schlauer als den typischen Querdenker.

Deshalb noch einmal die Frage, die Diagnose Geltungssucht entschlüpft deinem Charakter? Oder das Hinterfragen von Geltungssucht. Dann ist das aber schlechtes Hinterfragen. Du postulierst Geltungssucht ohne Nachweis. Nicht jeder, der sich für etwas einsetzt, macht das aufgrund von Geltungssucht. Hömma auf, solchen Schmarrn zu erzählen.

#2059:  Autor: BravopunkWohnort: Woanders BeitragVerfasst am: 30.11.2022, 14:27
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:


Wir können ja gerne über Aufmerksamkeitsökonomie sprechen, meinetwegen auch über deiner Gürtellinie. Ich hab dich nicht auf eine Stufe gestellt, sondern nur Ähnlichkeiten festgestellt. Ich halte dich durchaus für schlauer als den typischen Querdenker.

Deshalb noch einmal die Frage, die Diagnose Geltungssucht entschlüpft deinem Charakter? Oder das Hinterfragen von Geltungssucht. Dann ist das aber schlechtes Hinterfragen. Du postulierst Geltungssucht ohne Nachweis. Nicht jeder, der sich für etwas einsetzt, macht das aufgrund von Geltungssucht. Hömma auf, solchen Schmarrn zu erzählen.


Nein, wir können eindeutig nicht darüber sprechen. Egal worüber, mit dir konnte ich noch nie darüber sprechen. Sieht man ja allein schon daran, dass du es nicht sein lassen konntest meine Bemerkung über deine Art deinen Gegner zu behandeln, auf meine Gürtellinie um zu münzen. Redewitz in allen Ehren, aber man muss sich auch mal beherrschen können nicht jede Wendung des anderen gegen ihn zu verwenden. Das wirkt anfangs vielleicht noch ulkig, aber schnell ist es nur noch ein Zeichen von Unredlichkeit.

Ungeachtet dessen: Ich gehe sehr wohl davon aus, dass jedes Engagement dem eigenen Ego entspringt. Dem Bild, das man selbst von sich haben und anderen zeigen will. Ob es auch dort bleibt hängt davon ab, ob man sich selbst bei seinem Aktivismus ins Zentrum stellt oder sich stattdessen der Sache unterwirft. Bei jedem Aktivismus, bei dem man publikumswirksam als Individuum auftritt ist Letzteres unmöglich. Soweit meine persönliche These dazu. Daraus erklärt sich dann auch meine Abscheu solchen Leuten gegenüber.

#2060:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 30.11.2022, 15:05
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
"Kontraproduktiv" mögen die Klimaproteste ja wirklich sein.

Wobei ich einen Klimaforscher nicht unbedingt für qualifiziert halte, das zu beurteilen. Dafür wären eigentlich Politikwissenschaftler und Soziologen zuständig. Und vielleicht noch Historiker, die sich spezifisch auf Bürgerrechtsbewegungen und deren Protest- und Aktionsformen spezialisiert haben.


Richtig. Meinungen zu haben muss man den Profis überlassen.


Nicht Meinungen. Meinung kann jeder. Es geht um Erkenntnisse. Als Klimaforscher kann der Latif nur vermuten und meinen, dass die Aktionen kontraproduktiv sind. Weil er nichts von solchem Aktivismus hält. Die „Profis“, die Tarvoc ins Spiel bringt, können allerdings genauso gut herausfinden, dass die Klebeaktionen tatsächlich kontraproduktiv sind und der Latif recht hat und es effektivere Methoden gibt. Schulterzucken


Genau. Deshalb halte ich Tarvocs Einlassung ja auch für eine reine Luftnummer. Denn Latif hat ja nur eine Meinung abgegeben. Ihn daraufhin ob seines Spezialfachs abzuwatschen, anstatt es als einfache Meinungsäußerung zu akzeptieren, ist in der Rhetorik bestimmt unter irgendeinem Fachbegriff bekannt, als Ablenkungsmanöver.

Es ging mir ja nur um dein lächerliches Bild der "intelligent lächelnden Wissenschaftler", dass ich mit Latifs Meinung durch den Kakao ziehen wollte. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es einem Großteil der mit in Massenproduktion gefertigten, immer gleichen Transparenten ausgestatteten Klebern nur um ihr eigenes Ego geht. Das trifft übrigens auch auf viele andere Proteste zu. Z. B. diesen Coronaleugnern oder Pegidisten.


Verstehe ich dich jetzt richtig, du bist der Auffassung, dass es bei jeder Meinungsäußerung nur um das Ego der Person geht? Also dir geht es bei deinen Beiträgen nur um dein eigenes Ego und das gilt dann auch für alle anderen? Oder steckt etwas anderes dahinter?

Ich habe nicht gesagt, dass Meinungen qualitativ beliebig seien dürfen, was Querdenker und Bravopunks ja glauben. Aussagen von Latif über das Klima, die Genauigkeit von Wetterprognosen oder über seine Frau sind durchaus von Erkenntnissen beeinflusst. Seine Haltung zu politischen Fragen, kann man jedoch auch als Klimalaie in Frage stellen. Meinungen sind eben nicht sakrosankt, sie können auch auf falschen Erkenntnissen beruhen. Sonst könnte man sich Diskussionen ja sparen. Man möge Uwebus als Beispiel nehmen.

Was aber von geringem Erkenntnis-Charakter geprägt ist, und deine Uwebusseligkeit ausdrückte, war deine objektiv fragwürdige Einlassung, dass die Aktivisten „eitle Wohlstandskinder“ seien und es „nur um ihr Ego“ geht. Klar gibt es solche Persönlichkeiten in jeder Bewegung. Mir fehlt aber jeglicher Beweis für deine Generalverdacht-These, die du in den Raum gestellt hast. Und darum dürfen die intelligenten Wissenschaftler dich ob deiner schrägen Analyse weiter belächeln. Und ich auch. zwinkern


Daumen hoch!



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