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Und es ist doch der Koran!
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38858
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1979468) Verfasst am: 17.01.2015, 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

kereng hat folgendes geschrieben:
Ich hätte dann gerne den Browser von Ahriman.



Lachen
_________________
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 16027
Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#1979475) Verfasst am: 17.01.2015, 23:18    Titel: Antworten mit Zitat

kereng hat folgendes geschrieben:
Ich hätte dann gerne den Browser von Ahriman.

Internet Explorer 8, gehört zu XP.
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2395

Beitrag(#2002445) Verfasst am: 21.05.2015, 16:44    Titel: Koran Zitate Antworten mit Zitat

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die Stellen im Koran raus zu suchen, welche Ungläubige betreffen und den Umgang mit Ungläubigen.

Gleich vorweg: Allein in Sure 2, 191 wird zum Mord an Ungläubigen aufgerufen.
Das ist wirklich die einzige Stelle, die ich bei der zugegeben relativ kurzen Recherche gefunden habe.
Also verglichen zum Alten Testament ist der Koran reichlich harmlos.
Die anderen Stellen beschränken sich im Wesentlichen auf die Drohung mit der Hölle, also mit der Strafe im Jenseits, oder mit der Anforderung, Ungläubigen keinen Schutz zu gewähren
In Sure 109,6 wird es geradezu versöhnlich/ tolerant.

Koran Stellen
Code:
http://www.way-to-allah.com/e-books/Koran.html


Sura 2,
19 ....Allah umfaßt die Ungläubigen1 1 D.h:. Er hat sie in Seiner Gewalt.
24. Doch wenn ihr es nicht tut - und ihr werdet es nicht tun - dann hütet euch vor dem (Höllen)feuer, dessen Brennstoff Menschen und Steine sind. Es ist für die Ungläubigen bereitet.
89. ....Darum Allahs Fluch über die Ungläubigen!
90. ...Und für die Ungläubigen gibt es schmachvolle Strafe.
98. Wer Allah und Seinen Engeln und Seinen Gesandten und Gibril und Mikal feind ist, so ist Allah den Ungläubigen feind.
104. ...Und für die Ungläubigen wird es schmerzhafte Strafe geben.
161. Diejenigen aber, die ungläubig sind und als Ungläubige sterben, auf ihnen liegt der Fluch Allahs und der Engel und der Menschen allesamt,
191. Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung1 ist schlimmer als Töten! Kämpft jedoch nicht gegen sie bei der geschützten Gebetsstätte, bis sie dort (zuerst) gegen euch kämpfen. Wenn sie aber (dort) gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen. 1 Auch: Unglaube, Sichabwenden und Abhalten anderer vom Glauben.
217. ...Wer aber unter euch sich von seiner Religion abkehrt und dann als Ungläubiger stirbt -, das sind diejenigen, deren Werke im Diesseits und im Jenseits hinfällig werden. Das sind Insassen des (Höllen)feuers. Ewig werden sie darin bleiben.
250. Und als sie gegen Galut und seine Heerscharen auf dem Plan erschienen, sagten sie: „Unser Herr, überschütte uns mit Standhaftigkeit, festige unsere Füße und verhilf uns zum Sieg über das ungläubige Volk!"
254. ...Die Ungläubigen sind die Ungerechten.
264. ...Allah leitet das ungläubige Volk nicht recht.
276. ...Allah liebt niemanden, der ein beharrlicher Ungläubiger und Sünder ist.
286. ...So verhilf uns zum Sieg über das ungläubige Volk!

Sura 3,
32. Doch wenn sie sich abkehren, so liebt Allah die Ungläubigen nicht.
91. Gewiß, diejenigen, die ungläubig geworden sind und als Ungläubige sterben, - von keinem von ihnen würde die (ganze) Erde voll Gold angenommen werden, auch wenn er sich damit loskaufen wollte. Für jene wird es schmerzhafte Strafe geben; und sie werden keine Helfer haben.
100. O die ihr glaubt, wenn ihr einer Gruppe von denen gehorcht, denen die Schrift gegeben wurde, werden sie euch, nachdem ihr den Glauben (angenommen) habt, wieder zu Ungläubigen machen.
131. Und hütet euch vor dem (Höllen)feuer, das für die Ungläubigen bereitet ist!
140. Wenn euch eine Wunde zugefügt worden ist, so ist dem (ungläubigen) Volk schon eine gleiche Wunde zugefügt worden. ...
141. Und damit Allah diejenigen, die glauben, herausstellt1 und die Ungläubigen dahinschwinden läßt.

Sura 4,
101. ...Die Ungläubigen sind euch ja ein deutlicher Feind.
104. Und laßt nicht nach, das Volk (der feindlichen Ungläubigen) zu suchen. Wenn ihr zu leiden habt, so haben sie zu leiden wie ihr. ...
140. ...Gewiß, Allah wird die Heuchler und die Ungläubigen alle in der Hölle versammeln,
151. das sind die wahren Ungläubigen. Und für die Ungläubigen haben Wir schmachvolle Strafe bereitet.
161. ...Und Wir haben den Ungläubigen unter ihnen schmerzhafte Strafe bereitet.

Sura 5,
44. ...Wer nicht nach dem waltet, was Allah (als Offenbarung) herabgesandt hat, das sind die Ungläubigen.
45. Und Wir haben ihnen darin vorgeschrieben: Leben um Leben, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr um Ohr, Zahn um Zahn; und (auch) für Verwundungen Wiedervergeltung. ...

Sura 8,
7. ...Aber Allah will mit Seinen Worten die Wahrheit bestätigen und die Rückkehr der Ungläubigen abschneiden4, 4 Oder: den letzten Rest und die Nachkommenschaft der Ungläubigen austilgen.
14. ...Und (wisset,) daß es für die Ungläubigen die Strafe des (Höllen)feuers geben wird.

Sura 9,
2. Nun zieht im Land vier Monate umher und wißt, daß ihr euch Allah nicht entziehen könnt, und daß Allah die Ungläubigen in Schande stürzt!
49. ...Und wahrlich, die Hölle umfaßt die Ungläubigen.
68. Allah hat den Heuchlern und den Heuchlerinnen und den Ungläubigen das Feuer der Hölle versprochen, ewig darin zu bleiben. Es ist ihre Genüge. Und Allah hat sie verflucht, und für sie gibt es beständige Strafe.
73. O Prophet, mühe dich gegen die Ungläubigen und Heuchler ab und sei hart gegen sie! Ihr Zufluchtsort wird die Hölle sein - ein schlimmer Ausgang!

Sura 17,
8. ... Und Wir haben die Hölle für die Ungläubigen zum Gefängnis gemacht."

Sura 33,
64. Gewiß, Allah hat die Ungläubigen verflucht und für sie eine Feuerglut bereitet,

Sura 35,
36. Diejenigen aber, die ungläubig sind, für sie wird es das Feuer der Hölle geben, wobei mit ihnen kein Ende gemacht wird, so daß sie sterben, und ihnen auch seine Strafe nicht erleichtert wird. So vergelten Wir jedem sehr Ungläubigen.

Sura 42,
26. Und Er erhört diejenigen, die glauben und rechtschaffene Werke tun, und Er gibt
ihnen noch mehr von Seiner Huld. Für die Ungläubigen aber wird es schmerzhafte
Strafe geben.

Sura 47,
10. Sind sie denn nicht auf der Erde umhergereist, so daß sie schauen (konnten), wie das Ende derjenigen vor ihnen war? Allah hat über sie Zerstörung gebracht. Für die Ungläubigen wird es etwas dergleichen geben.

Sura 48,
13. Doch wer an Allah und Seinen Gesandten nicht glaubt - gewiß, so haben Wir für die Ungläubigen eine Feuerglut bereitet.

Sura 50,
24. - „Werft, ihr beide, in die Hölle jeden beharrlichen, widerspenstigen Ungläubigen,

Sura 66,
9. O Prophet, mühe dich gegen die Ungläubigen und die Heuchler ab und sei hart gegen sie. Ihr Zufluchtsort wird die Hölle sein - ein schlimmer Ausgang!

Sura 71,
26. Und Nuh sagte: „Mein Herr, lasse auf der Erde von den Ungläubigen nicht einen einzigen Bewohner.

Sura 109,
1. Sag: O ihr Ungläubigen,
6. Euch eure Religion und mir meine Religion2. 2 Auch: Ihr habt eure Religion (zu verantworten), und ich habe meine Religion (zu verantworten).
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VanHanegem
Weltmeister



Anmeldungsdatum: 24.04.2006
Beiträge: 1484

Beitrag(#2002621) Verfasst am: 22.05.2015, 22:48    Titel: Re: Koran Zitate Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:

Gleich vorweg: Allein in Sure 2, 191 wird zum Mord an Ungläubigen aufgerufen.
Das ist wirklich die einzige Stelle, die ich bei der zugegeben relativ kurzen Recherche gefunden habe.

... und das steht dort auch noch unter dem teilweisen Vorbehalt, daß sich die Ungläubigen selbst Vertreibung und Mord zuschulden kommen lassen.
Interessant!
Die tatsächliche Lehre des Islam scheint tatsächlich friedlicher zu sein als ich bisher dachte.
_________________
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kereng
transnixtunisch



Anmeldungsdatum: 12.12.2006
Beiträge: 2472
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2002949) Verfasst am: 24.05.2015, 21:19    Titel: Re: Koran Zitate Antworten mit Zitat

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Die tatsächliche Lehre des Islam scheint tatsächlich friedlicher zu sein als ich bisher dachte.

Einerseits hat der Koran friedlichere Mordbefehle als die Bibel, andererseits kommt er direkt von Gott, und die peinlichen Stellen können nicht menschlichen Ergänzungen zugeschrieben werden.
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Was rennst du so, Gilgamesch?
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38858
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2002956) Verfasst am: 24.05.2015, 23:16    Titel: Re: Koran Zitate Antworten mit Zitat

kereng hat folgendes geschrieben:
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Die tatsächliche Lehre des Islam scheint tatsächlich friedlicher zu sein als ich bisher dachte.

Einerseits hat der Koran friedlichere Mordbefehle als die Bibel, andererseits kommt er direkt von Gott, und die peinlichen Stellen können nicht menschlichen Ergänzungen zugeschrieben werden.



Auch die Bibel stellt fuer strengglaeubige Christen das "Wort Gottes" dar. Diesen Unterschied kann ich also nicht erkennen.
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 10163

Beitrag(#2002958) Verfasst am: 24.05.2015, 23:59    Titel: Re: Koran Zitate Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
kereng hat folgendes geschrieben:
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Die tatsächliche Lehre des Islam scheint tatsächlich friedlicher zu sein als ich bisher dachte.

Einerseits hat der Koran friedlichere Mordbefehle als die Bibel, andererseits kommt er direkt von Gott, und die peinlichen Stellen können nicht menschlichen Ergänzungen zugeschrieben werden.



Auch die Bibel stellt fuer strengglaeubige Christen das "Wort Gottes" dar. Diesen Unterschied kann ich also nicht erkennen.

Der Unterschied liegt in der Rezeption der Schriften: Die (meisten) Christen erkennen an, dass in der Bibel auch Legenden, Erzählungen und Überlieferungen stehen,
die zwar vom Wort Gottes berichten, aber von Menschen (Propheten, Apostel etc.) verfasst wurden und auch interpretationsfähig sein können.
Die Muslime sehen den Quran als originäre Worte Allahs an, die wortwörtlich über den Erzengel Gabriel und Mohammed an die Menschen weitergegeben wurden.
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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Anmeldungsdatum: 21.07.2012
Beiträge: 6255

Beitrag(#2002961) Verfasst am: 25.05.2015, 00:22    Titel: Re: Koran Zitate Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
kereng hat folgendes geschrieben:
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Die tatsächliche Lehre des Islam scheint tatsächlich friedlicher zu sein als ich bisher dachte.

Einerseits hat der Koran friedlichere Mordbefehle als die Bibel, andererseits kommt er direkt von Gott, und die peinlichen Stellen können nicht menschlichen Ergänzungen zugeschrieben werden.



Auch die Bibel stellt fuer strengglaeubige Christen das "Wort Gottes" dar. Diesen Unterschied kann ich also nicht erkennen.

Der Unterschied liegt in der Rezeption der Schriften: Die (meisten) Christen erkennen an, dass in der Bibel auch Legenden, Erzählungen und Überlieferungen stehen,
die zwar vom Wort Gottes berichten, aber von Menschen (Propheten, Apostel etc.) verfasst wurden und auch interpretationsfähig sein können.
Die Muslime sehen den Quran als originäre Worte Allahs an, die wortwörtlich über den Erzengel Gabriel und Mohammed an die Menschen weitergegeben wurden.

der koran ist nur gültig in der sprache hocharabisch, die auch für arabische experten genauso viel interpretationsspielraum bietet wie klassisches latein oder altgriechisch.
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fwo
leider wieder manchmal da



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21997
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2002962) Verfasst am: 25.05.2015, 00:22    Titel: Re: Koran Zitate Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
kereng hat folgendes geschrieben:
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Die tatsächliche Lehre des Islam scheint tatsächlich friedlicher zu sein als ich bisher dachte.

Einerseits hat der Koran friedlichere Mordbefehle als die Bibel, andererseits kommt er direkt von Gott, und die peinlichen Stellen können nicht menschlichen Ergänzungen zugeschrieben werden.



Auch die Bibel stellt fuer strengglaeubige Christen das "Wort Gottes" dar. Diesen Unterschied kann ich also nicht erkennen.

Der Unterschied liegt in der Rezeption der Schriften: Die (meisten) Christen erkennen an, dass in der Bibel auch Legenden, Erzählungen und Überlieferungen stehen,
die zwar vom Wort Gottes berichten, aber von Menschen (Propheten, Apostel etc.) verfasst wurden und auch interpretationsfähig sein können.
Die Muslime sehen den Quran als originäre Worte Allahs an, die wortwörtlich über den Erzengel Gabriel und Mohammed an die Menschen weitergegeben wurden.

Schön gesagt, und man kann das auch quantifizieren, das wurde hier auch schon besprochen: http://www.wzb.eu/sites/default/files/u252/s21-25_koopmans.pdf

Zusammengefasst: ca 5% der europäischen Christen muss man als fundamentalistisch bezeichnen. Bei den europäischen Muslimen sind es ca 50%. Aber das gildet alles nicht - wird tillich jetzt sagen.
_________________
Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2395

Beitrag(#2004267) Verfasst am: 01.06.2015, 19:37    Titel: Re: Koran Zitate Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:


Koran Stellen
Code:
http://www.way-to-allah.com/e-books/Koran.html


191. Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung1 ist schlimmer als Töten! Kämpft jedoch nicht gegen sie bei der geschützten Gebetsstätte, bis sie dort (zuerst) gegen euch kämpfen. Wenn sie aber (dort) gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen. 1 Auch: Unglaube, Sichabwenden und Abhalten anderer vom Glauben.


Ein Absatz vorher wird nochmals eine Einschränkung gemacht: die Gewalt soll nur als Verteidigung auf einen Angriff gerechtfertigt sein. Übertreibung soll vermieden werden.

Zitat:
Sura 2,
190. Und kämpft auf Allahs Weg gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht! Allah liebt nicht die Übertreter.


In einer Übersetzung vom Orbis Verlag, 1999, mit Copyright vom Goldmann Verlag, 1959, ohne genannten Übersetzer, mit Einführung von einem L. W. lautet die betreffende Stelle wie folgt:
Zitat:
Tötet (bekämpft) für Allahs Pfad - eure Religion - , die euch töten wollen; doch beginnt nicht ihr die Feindseligkeiten; Allah liebt die nicht, welche über das Ziel schießen.

_________________
72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2395

Beitrag(#2007048) Verfasst am: 19.06.2015, 20:46    Titel: Glaubensrichtungen des Islam Antworten mit Zitat

Glaubensrichtungen des Islam

Islam ist nicht gleich Islam.
Abgesehen von den zwei Hauptrichtungen Sunniten und Schiiten gibt es eine Reihe von Untergruppierungen, welche teilweise abweichende Ansichten vertreten:

>>>Sunniten

größte Glaubensrichtung,
Glaube an die Führungskompetenz des Kalifates
Einteilung der Sunniten in
- Hanafiten
z. B., Türkei, Ägypten, Afghanistan, Pakistan, Turkmenistan, Indien, China, Usbekistan, Kasachstan, Südafrika, Iran
Am weitesten verbreitete Rechtsschule, der etwa die Hälfte der Sunniten folgen
Unterschieden werden pflichtgemäße Handlungen:
(persönlichen/ gemeinschaftliche Pflichten)
- empfehlenswerte Handlungen,
- erlaubte/ indifferente Handlungen,
- verwerfliche/ missbilligte Handlung,
- schwere verwerfliche und missbilligte Handlung die dem Verbot nahe steht,
- verbotene Handlung
Für die Waschungen vor dem Gebet muss fließendes Wasser verwendet werden.
- Hanbaliten
z. B. in Saudi Arabien, Ägypten, in Ifriqiya (Nordafrika), im Maghreb,
Kleinste Rechtsschule des sunnitischen Islam, der etwa fünf Prozent der Sunniten anhängen
Der Hanbalismus ist besonders in dogmatischen und in Fragen des Kultus sehr konservativ und strikt.
- Jafri
im Iran, Irak, Indien, Pakistan
Nachkommen des 6. Imam, Ja'far al-Sadiq,
- Malikiten
z. B. in Nordafrika, im islamischen Spanien, ferner im Sudan, in Mauretanien sowie in Nigeria, Kuwait und Bahrain.
Lehrmeinungen auf 7600 Seiten
- Schafiiten
z. B. in Ostafrika, Unterägypten, Süd ArabienIndonesien, Jemen, Malaysia, Brunei, Philippinen, Süd-Thailand, Türkei (Kurden), Syrien, Irak und im Iran, Kaukasische Völker wie Awaren, Lesgier in Dagestan. Palästina, Jordanien, Minderheit im Libanon und Mauretanien.
Zahlenmäßig zweitgrößte der sunnitischen Schulen
Sie geht auf Muammad ibn Idris asch-Schafii zurück.
Stehendes Wasser als rein akzeptiert, wenn es ein bestimmtes Mindestvolumen besitzt.
- Wahhabiten
z. B. in Saudi-Arabien
Die Anhänger Ibn Abd al-Wahhabs nehmen für sich in Anspruch, die islamische Lehre authentisch zu vertreten.
Der Wahhabismus lehnt den Sufismus und die islamische Theologie (Ilm al-Kalam) ab.
Er wendet sich auch strikt gegen viele Formen des islamischen Volksglaubens, etwa die Verehrung von Heiligen, Wallfahrten zu Gräbern oder die jährliche Feier des Geburtstags des Propheten.
Jede Vielfalt wird strikt abgelehnt.
Glaubensauffassungen, die mit dem Wahhabismus nicht vereinbar sind, werden in der Regel als unislamisch deklariert.
Die in Asien verbreitete Gruppe Ahl-i Hadîth sowie das Al Qaida-Netzwerk steht den Wahhabiten nahe.
Auch die Ideologie der Taliban weist große Ähnlichkeiten mit dem Wahhabismus auf.
Salafisten werden zu nicht-saudischen Wahhabiten gezählt. Die Salafisten sind ultrakonservative Vertreter einer Schule der Altvorderen (die ersten drei Generationen von Muslimen), insofern fundamentalistisch.

>>>Schiiten (Gebetsruf: "Auf zum besten Tun!")

zweitgrößte Konfession des Islams (10-25%)
Glaube an die Führungskompetenz des Imamates
Betrachten Ali ibn Abi Talib, den Schwiegersohn und Vetter des Propheten Mohammed, als den von ihm designierten Nachfolger (Kalif) und Imam
Einteilung in
- Alawiten (Nusairier),
z. B. in Syrien, daneben auch im Libanon, in Jordanien, in Israel sowie in der Provinz Hatay in der Türkei.
Von zwölfer-schiitischer Seite werden sie als Übertreiber betrachtet.
- Aleviten
z. B. in Türkei,
Verehrung der 12 Imame
Tendenz zur Vergöttlichung der Imame
- Ghulat (Übertreiber)
Tendenz zur Vergöttlichung der Imame
- Imamiten (Rafiiten)
Erkennen die drei ersten Kalifen Abu Bakr, Umar ibn al-Chattab und Uthman ibn Affan nicht an
- Ismailiten, folgen einer Reihe von sieben Imamen
z. B. in Pakistan, Indien, Syrien und Afghanistan
Tendenz zur Vergöttlichung der Imame
Nizariten z. B. in Indien, Pakistan, Tadschikistan, Syrien, Ostafrika
größte Gruppe der Ismailiten
- Zaiditen,
kleinste Gruppe im nördlichen Jemen und südlichen Saudi Arabien
folgen einer Reihe von fünf Imamen, sunnitische Züge
Betrachten das Imamat der beiden ersten Kalifen Abu Bakr und Umar als rechtmäßig
- Zwölfer-Schiiten,
z. B. im Iran, Aserbaidschan, Irak, Bahrain, Libanon, Kuwait, Pakistan, Afghanistan, Saudi-Arabien, Syrien und in Indien.
folgen einer Reihe von zwölf Imamen
- Ibaditen
z. B. im Oman und in Sansibar
Differenzen zu Sunniten:
Muslime werden am Tag des Jüngsten Gerichts Gott nicht sehen.
Wer das Höllenfeuer betritt, wird ewig darin bleiben.
Der Koran wurde von Gott zu einem bestimmten Zeitpunkt erstellt.
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2395

Beitrag(#2014078) Verfasst am: 04.08.2015, 20:32    Titel: wie friedlich ist der Islam? Antworten mit Zitat

Gerade gefunden und für gut befunden:

Lukas Mihr schrieb:

Wie friedlich ist der Islam?
Code:
http://www.gaystream.info/#!Wie-friedlich-ist-der-Islam/cjds/55b74bfc0cf253981fc94bca


Der Aufstieg Mohammeds zum Feldherren – oder: wie friedlich ist der Islam? (II)
Code:
http://www.gaystream.info/#!Der-Aufstieg-Mohammeds-zum-Feldherren-–-oder-wie-friedlich-ist-der-Islam-II/cjds/55b8c1f30cf22a872581fced


Zitat:
Zum Autor: Lukas Mihr (geb. 1985) ist Historiker, Mitglied der kritischen Islamkonferenz und der Giordano Bruno Stiftung. Sein Spezialgebiet ist übrigens nicht nur der Islam, sondern auch das evangelikale Christentum

_________________
72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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kereng
transnixtunisch



Anmeldungsdatum: 12.12.2006
Beiträge: 2472
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2014237) Verfasst am: 05.08.2015, 19:34    Titel: Re: wie friedlich ist der Islam? Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Gerade gefunden und für gut befunden:

schrieb:

Der Aufstieg Mohammeds zum Feldherren – oder: wie friedlich ist der Islam? (II)
Code:
http://www.gaystream.info/#!Der-Aufstieg-Mohammeds-zum-Feldherren-–-oder-wie-friedlich-ist-der-Islam-II/cjds/55b8c1f30cf22a872581fced

Ich muss dir widersprechen, weil ein pet peeve von mir angesprochen wurde.

Lukas Mihr hat folgendes geschrieben:
Der Islam ist eine kriegerische Religion, wie der Blick in die Geschichte zeigt.

Ok, die Türken vor Wien sind sicher historisch, und Pakistan, Indien, Malaysia und Indonesien sind wohl auch nicht ganz friedlich islamisiert worden, aber die Eroberungen von Damaskus, Jerusalem, Persien, Nordafrika und Spanien sind nicht leicht zu belegen. Vielleicht hat sich die arianische (oder sonstwie nicht-trinitarische) Bevölkerung lediglich gegen die katholische bzw. orthodoxe Kirche entschieden.

Lukas Mihr hat folgendes geschrieben:
„Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne dass es einen Mord begangen oder auf der Erde Unheil gestiftet hat, so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte. Und wer es am Leben erhält, so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält.“

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgehen, dass diese friedliche Passage an Bedingungen geknüpft ist.

Zusätzlich zu der Bedingung hätte man auch den Beginn des Verses erwähnen sollen: „Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, daß, wenn jemand einen Menschen tötet, ...“
Ist es nicht merkwürdig, dass Mohammed seinen Zuhörern erzählt, was den Juden vorgeschrieben wurde? In der jüdischen Literatur gibt es eine Vorlage für den Vers. Den Einschub "ohne dass ..." würde Angelika Neuwirth wahrscheinlich als Produkt der Einflussnahme der Gemeinde auf den Prediger interpretieren. Es kann aber auch gut die Einfügung eines Schreibers sein.

Lukas Mihr hat folgendes geschrieben:
Die verschiedenen Passagen sind in unterschiedlichen Zeiträumen entstanden. In Mekka erschien Erzengel Gabriel dem Propheten Mohammed, der den Grundstein für den Islam legte. Von dort wurde er vertrieben und ließ sich in Medina nieder. ...

Lukas macht keinen Unterschied zwischen Wahrheit und Legende. Das ist in Ordnung, wenn man den Muslimen zeigen will, was für einen Murks sie glauben. Wenn man den Islam anhand seiner Geschichte analysiert, sollte man sich aber an die Fakten halten. Wahrscheinlich sind die verschiedenen Passagen in noch viel unterschiedlicheren Zeiträumen (und Regionen) entstanden und nicht innerhalb von 22 Jahren, wie die islamische Tradition behauptet. Es gibt keine vertrauenswürdige Quelle für das Leben Mohammeds in Mekka oder Medina. Nicht einmal die Existenz des angeblich bedeutenden Pilgerziels Mekka zur fraglichen Zeit ist gesichert.

Lukas Mihr hat folgendes geschrieben:
Mohammed tötete in Medina mehrere hundert Juden vom Stamme der Banu Quraiza. In weiteren Koransuren werden Juden als Nachkommen von Affen und Schweinen beschimpft.

Dass Mohammed die Banu Quraiza tötete, ist ungefähr so glaubwürdig überliefert wie, dass Siegfried den Drachen tötete. Sollen die "weiteren Koransuren" andeuten, dass es im Koran steht? Tut es nicht. Und ob dort steht, dass Juden "Nachkommen von Affen und Schweinen" sind ist auch Auslegungssache. Hier sind die fraglichen Stellen:

7.163. Und frage sie nach der Stadt, die am Meer lag, und (danach,) wie sie den Sabbat entweihten, wie ihre Fische scharenweise an ihrem Sabbattage zu ihnen kamen. Doch an dem Tage, da sie den Sabbat nicht feierten, da kamen sie nicht zu ihnen. So prüften Wir sie, weil sie gefrevelt hatten.
7.164. Und als eine Gemeinschaft unter ihnen sagte: "Warum ermahnt ihr Leute, die Allah vernichten oder mit einer strengen Strafe bestrafen will?" - da sagten sie (die Ermahner): "Zur Entschuldigung vor eurem Herrn, und damit sie gottesfürchtig werden mögen."
7.165. Und als sie das vergaßen, womit sie ermahnt worden waren, da retteten Wir jene, die das Böse verhindert hatten, und erfaßten die Ungerechten mit peinlicher Strafe, weil sie gefrevelt hatten.
7.166. Und als sie trotzig bei dem verharrten, was ihnen verboten worden war, da sprachen Wir zu ihnen: "Werdet denn verächtliche Affen!"


Eine Gruppe jüdischer Fischer, die den Sabbat nicht einhielt, wurde in Affen verwandelt. Dass sie danach menschliche Nachkommen haben, ist unwahrscheinlich. Die Sage kommt, so viel ich weiß, aus der jüdischen Literatur.

2.65. Und gewiß habt ihr diejenigen unter euch gekannt, die das Sabbat-Gebot brachen. Da sprachen Wir zu ihnen: "Werdet ausgestoßene Affen."

In Sure 2 wird auf die Geschichte aus Sure 7 angespielt. Aus dem Kontext geht nicht hervor, dass alle Juden gemeint sind. Ist es nicht merkwürdig, dass anscheinend Juden angesprochen sind? Wie passt das ins Bild eines Mohammed, der in Medina predigt?

5.59. Sprich: "O Leute der Schrift, ihr grollt uns nur deswegen, weil wir an Allah und an das glauben, was zu uns herabgesandt und was schon vorher herabgesandt wurde, und weil die meisten von euch Frevler sind."
5.60. Sprich: "Soll ich euch über die belehren, deren Lohn bei Allah noch schlimmer ist als das? Es sind, die Allah verflucht hat und denen Er zürnt und aus denen Er Affen, Schweine und Götzendiener gemacht hat. Diese befinden sich in einer noch schlimmeren Lage und sind noch weiter vom rechten Weg abgeirrt."


Es wird wohl wieder auf die Fischer aus Sure 7 angespielt, und andere Frevler werden hinzugefügt. Das "Sprich" am Anfang soll die Sicht aufrecht erhalten, dass der Text von Allah über Gabriel an Mohammed verkündigt wurde und nicht Mohammeds eigene Rede ist.


Lukas Mihr hat folgendes geschrieben:
Die Taten des Propheten Mohammed, die kriegerischen Koransuren, deren Auslegungen durch muslimische Geistliche und die heutige politische Lage in der arabischen Welt lassen nur einen Schluss zu: Dass der Islam keine friedliche Religion ist.

Es ist für die Argumentation weitgehend unerheblich, aber mich nervt es jedesmal, wenn "die Taten des Propheten Mohammed" als historisch hingestellt werden.
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wolle
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Beitrag(#2014320) Verfasst am: 06.08.2015, 13:21    Titel: Auslegungen Antworten mit Zitat

@kereng:
Zunächst vielen Dank für die ausführliche und fachkundige Stellungnahme.

Im Islam gibt es keinen allgemein anerkannten Führer wie den Papst bei den Katholiken, der Auslegungen des Koran verbindlich definiert.
Daher gibt es verschiedene Schulen, welche den Koran naturgemäß verschieden auslegen.

Grundsätzlich braucht natürlich niemand etwas geschriebenes der Buch-Religionen wörtlich zu nehmen.
Allerdings gibt es immer wieder ultra-orthodoxe Religions-Führer aller Buch-Religionen, welche gewisse Passagen wörtlich verstanden wissen wollen.

Allgemein gesprochen halte ich das Christentum von der Schrift her radikaler als die heutige Auslegung, und radikaler als den Islam des Koran.
Beim Islam haben sich teilweise durch fehlende soziale Revolutionen oder durch mangelnde demokratische Traditionen orthodoxe Interpretationen besonders lange gehalten, was ich für bedauerlich bis fatal halte.
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wolle
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Beitrag(#2059160) Verfasst am: 15.06.2016, 18:24    Titel: Koran und Mord Antworten mit Zitat

Wie steht der Koran zum töten von Menschen?

http://derprophet.info/inhalt/toetungsverbot-htm/ gibt detailliert Beschreibungen:

Zitat:
Koran und Exegese aus dem Tafsir al-Jalalayn legen noch einmal alle die Ausnahmen zum Tötungsverbot fest, die wir schon Eingangs aufgelistet haben:
– Apostasie
– Unzucht (außerehelicher Geschlechtsverkehr und Homosexualität)
– Blutrache
– Verderben stiften auf Erden
– Liquidierung politischer Gegner (Lynchjustiz)
– Die Bestrafung der Heuchler
– Blasphemie
– Kampf gegen Gläubige, die „sich vergehen“

und fügen noch ein weiteres entscheidendes Element hinzu:
– Unglaube


Nach einer strikten Auslegung dieser Koran-Regeln sind also leider praktisch alle Mord-Anschläge Allah gegenüber geschuldet.
Allerdings wären diejenigen Moslems, welche andere gläubige Moslems töten, als Heuchler anzusehen, welche ebenfalls mit der Todesstrafe belegt sind.
Streng genommen dürfte nach Befolgung aller Koran-Regeln kaum noch jemand übrig bleiben.
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wolle
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Beitrag(#2059235) Verfasst am: 16.06.2016, 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/islam-und-grundgesetz-t%c3%bcrkische-muslime-in-deutschland/ar-AAh71Sd schrieb:

Zitat:
Bei einer repräsentativen Umfrage durch das Meinungsforschungsinstitut Emnid stimmten
47 Prozent der befragten Muslime mit türkischen Wurzeln dem Satz zu "Die Befolgung der Gebote meiner Religion ist für mich wichtiger als die Gesetze des Staates, in dem ich lebe".


Zitat:
So stimmten 32 Prozent der von Emnid befragten Türkeistämmigen der Aussage zu, die Muslime "sollten die Rückkehr zu einer Gesellschaftsordnung wie zu Zeiten des Propheten Mohammed anstreben".

Zitat:

36 Prozent von ihnen waren der Ansicht, nur der Islam sei in der Lage, "die Probleme unserer Zeit zu lösen".


Zitat:
23 Prozent vertraten die Auffassung, Muslime sollten es vermeiden, dem anderen Geschlecht die Hand zu schütteln.


Zitat:
Der Aussage, "Gewalt ist gerechtfertigt, wenn es um die Verbreitung und Durchsetzung des Islam geht" stimmten sieben Prozent zu.


Zitat:
Emnid befragte nach eigenen Angaben gut 1.200 Zuwanderer aus der Türkei und ihre Nachkommen ab 16 Jahren im Zeitraum zwischen November 2015 und Februar 2016.
40 Prozent der Befragten wurden in Deutschland geboren.


Dabei sind die Zuwanderer aus der Türkei besser integriert und gemäßigter als beispielsweise die Zuwanderer aus den Maghreb Staaten oder aus Afghanistan.

Die Ergebnisse der Umfrage sind erschreckend und zeigen, dass die Integration in Deutschland gescheitert ist.

Als eine Konsequenz sollte das Fach Religion im Schul-Unterricht gestrichen und durch Gesetzeskunde ersetzt werden.
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abbahallo
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Beitrag(#2059243) Verfasst am: 16.06.2016, 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

Frag doch mal die aktiven Kirchenmitglieder, ob man Gott mehr gehorchen soll als den Menschen. Da kriegst Du noch ganz andere Prozente.
Bei Befragungen von Türken hat man außerdem noch das Problem, dass sie sehr häufig antworten, was sie meinen, was sie antworten sollten, nicht das, was sie wirklich praktizieren. Im real life kenne ich keinen einzigen Türken, der alle Gebetszeiten einhält oder nachbetet. Aber natürlich gelten sie trotzdem und jeder, der meint, dass man sich auf zwei beschränken und die auch dann einhalten sollte , ist ein ganz ganz schlimmer Liberaler.
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Effô Tisetti
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Beitrag(#2059307) Verfasst am: 17.06.2016, 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/islam-und-grundgesetz-t%c3%bcrkische-muslime-in-deutschland/ar-AAh71Sd schrieb:

Zitat:
Bei einer repräsentativen Umfrage durch das Meinungsforschungsinstitut Emnid stimmten
47 Prozent der befragten Muslime mit türkischen Wurzeln dem Satz zu "Die Befolgung der Gebote meiner Religion ist für mich wichtiger als die Gesetze des Staates, in dem ich lebe".



Hatte ich heute Morgen auch gelesen und fand es ernsthaft erschreckend. Das widerspricht genau dem Minimalkonsens, von dem ich an anderer Stelle schon mal geschrieben hatte und den ich für nicht verhandelbar halte, wenn wir in dieser Welt über Kultur- und Glaubensgrenzen hinweg friedlich zusammenleben wollen: Menschenrecht(e) bricht Gottesrecht. Genau an dieser Stelle - in Deutschland bezogen v.a. auf die übrigen Grundrechte - findet die Religionsfreiheit ihre Grenzen. U.a. deshalb gehört die Religionsfreiheit als eigenständiges Grundrecht abgeschafft, da ihre wesentlichen schützenswerten Aspekte über z.B. Meinungs- und Versammlungsfreiheit ohnehin schon hinreichend geschützt werden. Nur so kann der freiheitlich-demokratische und weltanschaulich neutrale Staat glaubwürdig ein Bekenntnis zu diesem Konsens einfordern, ihn durch Bildung befördern und Verstöße sanktionieren.
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tillich (epigonal)
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Beitrag(#2059311) Verfasst am: 17.06.2016, 13:33    Titel: Antworten mit Zitat

Die Aussage "Menschenrecht bricht Gottesrecht" ist allerdings völlig überflüssig. Wichtig ist, dass das Menschenrecht gilt - wie sich das dann mit dem Gottesrecht verhält, ist Problem des Gläubigen.

Um es am persönlichen Beispiel klar zu sagen: Ich habe mit den in den bekannten Texten festgehaltenen Menschenrechten überhaupt kein Problem, she sie als vereinbar, ja als notwendige Konsequenz meines Glaubens an. Dennoch: Die von dir verlangte Aussage wirst du von mir nicht bekommen.

Was hier fehlt, ist eine Differenzierung zwischen Gültigkeit und Höherwertigkeit der menschlichen Gesetze. Die Ablehnung der Höherwerigkeit der menschlichen Gesetze kann aber - wie bei mir - ohne weiteres mit der Anerkennung ihrer Gültigkeit einhergehen. Und das muss dem säkularen Staat eigentlich auch reichen.

Ich finde es verblüffend, dass die Anerkennung der Gültigkeit dieser Rechte ganz vielen Nicht-Religiosen nicht reicht, sondern sie außerdem das "Kaiseropfer" fordern, dass man sie außerdem als höherwertig als die göttlichen Gesetze anerkennen solle. Das wird mit vielen Gläubigen aber nicht machbar sein. Wie im Übrigen, hoffe ich jedenfalls, auch viele nichtreligiöse Menschen nicht zu der Aussage bereit sein werden, dass die vorhandenen Gesetze über ihren ethischen Grundüberzeugungen zu stehen hätten.
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Jesus Christus
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Beitrag(#2059312) Verfasst am: 17.06.2016, 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/islam-und-grundgesetz-t%c3%bcrkische-muslime-in-deutschland/ar-AAh71Sd schrieb:

Zitat:
Bei einer repräsentativen Umfrage durch das Meinungsforschungsinstitut Emnid stimmten
47 Prozent der befragten Muslime mit türkischen Wurzeln dem Satz zu "Die Befolgung der Gebote meiner Religion ist für mich wichtiger als die Gesetze des Staates, in dem ich lebe".


Gilt das nicht für "ernsthaft" Gläubige jeder Religion? Die Frage sollte sein, wie diese Gebote lauten, wer die Gebote als solche definiert (hat) und wer sie für die heutige Zeit als gültig erklärt.
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Effô Tisetti
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Beitrag(#2059315) Verfasst am: 17.06.2016, 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Die Aussage "Menschenrecht bricht Gottesrecht" ist allerdings völlig überflüssig. Wichtig ist, dass das Menschenrecht gilt - wie sich das dann mit dem Gottesrecht verhält, ist Problem des Gläubigen.

Um es am persönlichen Beispiel klar zu sagen: Ich habe mit den in den bekannten Texten festgehaltenen Menschenrechten überhaupt kein Problem, she sie als vereinbar, ja als notwendige Konsequenz meines Glaubens an. Dennoch: Die von dir verlangte Aussage wirst du von mir nicht bekommen.

Was hier fehlt, ist eine Differenzierung zwischen Gültigkeit und Höherwertigkeit der menschlichen Gesetze. Die Ablehnung der Höherwerigkeit der menschlichen Gesetze kann aber - wie bei mir - ohne weiteres mit der Anerkennung ihrer Gültigkeit einhergehen. Und das muss dem säkularen Staat eigentlich auch reichen.

Ich finde es verblüffend, dass die Anerkennung der Gültigkeit dieser Rechte ganz vielen Nicht-Religiosen nicht reicht, sondern sie außerdem das "Kaiseropfer" fordern, dass man sie außerdem als höherwertig als die göttlichen Gesetze anerkennen solle. Das wird mit vielen Gläubigen aber nicht machbar sein. Wie im Übrigen, hoffe ich jedenfalls, auch viele nichtreligiöse Menschen nicht zu der Aussage bereit sein werden, dass die vorhandenen Gesetze über ihren ethischen Grundüberzeugungen zu stehen hätten.


Mir ist schleierhaft, was du ausdrücken möchtest. Ich schrieb übrigens bewusst von einem "Konsens". Niemand verlangt also ein "Kaiseropfer". Im Kern geht es darum, dass man nichts tun darf, das gegen die Menschenrechte verstößt. Auch dann nicht, wenn "Gottesrecht" (zu finden in den diversen Offenbarungsschriften oder verkündet von irgendwelchen religiösen Institutionen) etwas anderes sagt. "Menschenrecht(e) bricht Gottesrecht": ganz einfach. Ansonsten dürfen die religiös Motivierten treiben, was sie möchten. Darüber hinaus nicht. Wo ist dein Problem? Das AT sieht z.B. für diverse Vergehen Steinigung als Strafe vor, die Scharia die Ermordung von Apostaten und Homosexuellen. Ach ja, und welche Rolle hat Allah der Frau zugedacht? Und jetzt kommst du mit deiner Differenzierung von "Gültigkeit" und "Höherwertigkeit": essen
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Effô Tisetti
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Beitrag(#2059317) Verfasst am: 17.06.2016, 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

Jesus Christus hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/islam-und-grundgesetz-t%c3%bcrkische-muslime-in-deutschland/ar-AAh71Sd schrieb:

Zitat:
Bei einer repräsentativen Umfrage durch das Meinungsforschungsinstitut Emnid stimmten
47 Prozent der befragten Muslime mit türkischen Wurzeln dem Satz zu "Die Befolgung der Gebote meiner Religion ist für mich wichtiger als die Gesetze des Staates, in dem ich lebe".


Gilt das nicht für "ernsthaft" Gläubige jeder Religion? Die Frage sollte sein, wie diese Gebote lauten, wer die Gebote als solche definiert (hat) und wer sie für die heutige Zeit als gültig erklärt.


Die Brisanz liegt in dem Teil "wichtiger als die Gesetze des Staates, in dem ich lebe". Es geht also eindeutig um religiöse Gebote, die bei Befolgung illegales Tun implizieren. Denn alles andere käme mit den staatlichen Gesetzen nicht in Konflikt. Der einzige mildernde Umstand, der mir dazu einfällt, ist der, dass die Befragten die Tragweite dieser Antwort nicht überblickt haben.
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Lebensnebel
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Beitrag(#2059322) Verfasst am: 17.06.2016, 15:02    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Ich finde es verblüffend, dass die Anerkennung der Gültigkeit dieser Rechte ganz vielen Nicht-Religiosen nicht reicht, sondern sie außerdem das "Kaiseropfer" fordern, dass man sie außerdem als höherwertig als die göttlichen Gesetze anerkennen solle. Das wird mit vielen Gläubigen aber nicht machbar sein. Wie im Übrigen, hoffe ich jedenfalls, auch viele nichtreligiöse Menschen nicht zu der Aussage bereit sein werden, dass die vorhandenen Gesetze über ihren ethischen Grundüberzeugungen zu stehen hätten.


Ich finde es nicht verblüffend. Wie gerade erst in Orlando Fall gesehen: Der Vater des Attentäters hält Homosexualität für eine Sünde, die Allah strafen wird. Mit diesen Aussagen schafft man einen Nährboden für Leute, die die Rache selbst in die Hand nehmen wollen.
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Jesus Christus
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Beitrag(#2059323) Verfasst am: 17.06.2016, 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Effô Tisetti hat folgendes geschrieben:
Der einzige mildernde Umstand, der mir dazu einfällt, ist der, dass die Befragten die Tragweite dieser Antwort nicht überblickt haben.


Da die User hier die Tragweite ihrer Antworten ebenfalls oft nicht überblicken, ist das durchaus möglich. showtime
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Schlumpf
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Beitrag(#2059324) Verfasst am: 17.06.2016, 15:14    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:

Ich finde es nicht verblüffend. Wie gerade erst in Orlando Fall gesehen: Der Vater des Attentäters hält Homosexualität für eine Sünde, die Allah strafen wird. Mit diesen Aussagen schafft man einen Nährboden für Leute, die die Rache selbst in die Hand nehmen wollen.

Da gibt es immer noch den Unterschied, ob es nur allgemeines Sündengeschwafel ist oder auch die Aufforderung zur Tötung drinnen steht. Früher wollten uns die Pfarrer auch weis zu machen, dass es Sünde wäre, den sonntäglichen Gottesdienst zu schwänzen. Erfreulich dagegen ist, dass schon viele Gläubige den gesunden Menschenverstand wichtiger finden als traditionelle religiöse Gebote oder die "Lehre" der RKK, z. B. bei der Sexualität.

Sehr bedenklich finde ich, dass sich unsere Kirchen für die Sonderrechte von Muslimen und Juden einzusetzen. Z. B. bei der Beschneidung von Knaben oder der Schächtung von Tieren. Vermutlich tun sie das, weil sie selbst eine Unmenge Sonderrechte genießen und befürchten, dass ihnen diese auch allmählich gekürzt werden könnten.
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Anmeldungsdatum: 17.11.2007
Beiträge: 2572

Beitrag(#2059325) Verfasst am: 17.06.2016, 15:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ist eigentlich auch der Koran schuld, wenn in Katar eine Niederländerin eine Vergewaltigung anzeigt und deshalb wegen außerehelichen Geschlechtsverkehrs festgenommen wird?

Oder ist nur die dämliche Machokultur einer rückständigen Gesellschaft mit ihrer Missachtung der Frauen schuld daran.
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Effô Tisetti
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Beitrag(#2059326) Verfasst am: 17.06.2016, 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

Koran und Bibel sind an gar nichts schuld. Schuldig sind allenfalls die, die diese Schriften in Gänze zu einer heutzutage verbindlichen ethischen Richtschnur mit göttlicher Legitimation erklären.
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Lebensnebel
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Beitrag(#2059327) Verfasst am: 17.06.2016, 15:38    Titel: Antworten mit Zitat

Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:

Ich finde es nicht verblüffend. Wie gerade erst in Orlando Fall gesehen: Der Vater des Attentäters hält Homosexualität für eine Sünde, die Allah strafen wird. Mit diesen Aussagen schafft man einen Nährboden für Leute, die die Rache selbst in die Hand nehmen wollen.

Da gibt es immer noch den Unterschied, ob es nur allgemeines Sündengeschwafel ist oder auch die Aufforderung zur Tötung drinnen steht. Früher wollten uns die Pfarrer auch weis zu machen, dass es Sünde wäre, den sonntäglichen Gottesdienst zu schwänzen. Erfreulich dagegen ist, dass schon viele Gläubige den gesunden Menschenverstand wichtiger finden als traditionelle religiöse Gebote oder die "Lehre" der RKK, z. B. bei der Sexualität.

Sehr bedenklich finde ich, dass sich unsere Kirchen für die Sonderrechte von Muslimen und Juden einzusetzen. Z. B. bei der Beschneidung von Knaben oder der Schächtung von Tieren. Vermutlich tun sie das, weil sie selbst eine Unmenge Sonderrechte genießen und befürchten, dass ihnen diese auch allmählich gekürzt werden könnten.


In der Bibel steht zumindest, dass praktizierende Homosexuelle zu töten seien.
Dieser Pastor kann sich also auf Gottesrecht berufen:
http://www.krone.at/Welt/Widerliche_Hasspredigt_gegen_Opfer_von_Orlando-Homophober_US-Pastor-Story-515146
Zitat:
Der homophobe Kirchenmann verbot seinen Gemeindemitgliedern auch, um die Toten zu trauern: "Als Christen sollten wir nicht traurig sein, dass Menschen, die widernatürliche Unzucht betreiben, gestorben sind."

Der Pastor ist vielleicht ein gesetzestreuer Mann, aber es wäre besser, wenn er die Gottesgesetze etwas niedriger hängte.
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Kramer
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Beitrag(#2059328) Verfasst am: 17.06.2016, 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ich finde es verblüffend, dass die Anerkennung der Gültigkeit dieser Rechte ganz vielen Nicht-Religiosen nicht reicht, sondern sie außerdem das "Kaiseropfer" fordern, dass man sie außerdem als höherwertig als die göttlichen Gesetze anerkennen solle.


Naja, aus nicht-religiöser Sicht konkurrieren hier zwei Arten von Gesetzen miteinander. Einmal solche, die von Menschen ausgehandelt wurden und weiter verhandelt werden, und dann solche, die von Menschen ausgedacht wurden, aber durch eine behauptete göttliche Urheberschaft gegen Kritik immunisiert wurden. So betrachtet halte ich das Prinzip: "Lass uns darüber verhandeln, welche Argumente hast Du?" für höherwertiger als "So steht es im heiligen Buch geschrieben!"
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2059329) Verfasst am: 17.06.2016, 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

Effô Tisetti hat folgendes geschrieben:
Koran und Bibel sind an gar nichts schuld. Schuldig sind allenfalls die, die diese Schriften in Gänze zu einer heutzutage verbindlichen ethischen Richtschnur mit göttlicher Legitimation erklären.


So sehe ich das auch.
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“Authoritarian agendas have gone too far.” (Lindsay Shepherd)------------ Stoppt die Bajuwarisierung der Kurpfalz jetzt!
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