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Astronomie
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smallie
resistent!?



Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 3327

Beitrag(#2226629) Verfasst am: 29.09.2020, 18:33    Titel: Antworten mit Zitat

kereng hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
MPG hat folgendes geschrieben:
Es ist immer noch unbekannt, wie groß unser Universum ist, aber es dehnt sich über mindestens 14 Milliarden Lichtjahre in jede Richtung aus, denn soweit können wir derzeit sehen.

Es sind eher 57 Mrd. Lichtjahre.

Solche Aussagen erschrecken mich ein bisschen. Ich schreibe auch manchmal Falsches. Schriebe ich für die Max-Planck-Gesellschaft, würde ich meine Kollegen bitten, den Text Korrektur zu lesen. Dann sollte jemandem auffallen, daß 14 Mrd. Lichtjahre falsch ist.

Wenn "57 Mrd. Lichtjahre" richtig ist, ist "mindestens 14 Milliarden Lichtjahre" nicht falsch.

Wenn der Fehler größer ist als der Messwert, ist der Meßwert nur bedingt aussagekräftig.

    14 +- 33 Mrd. Lichtjahre


Wie so oft, habe ich einen Fehler gemacht. Von meinen 57 Mrd. ist nur der Siebener richtig und der Fünfer um eins daneben. Jetzt hoffentlich korrekt:

    46,5 +- 0,01 Mrd. Lichtjahre.


kereng hat folgendes geschrieben:
Falsch finde ich eher: "soweit können wir derzeit sehen". Wir sehen ja nur Licht, das hier ankommt. Wo sich der Punkt jetzt befindet, der es mal ausgestrahlt hat, ist kaum zu beantworten, weil es hier und dort keine Gleichzeitigkeit gibt.

Eigentlich schon.

Wenn ich die Bewegung der Planeten um die Sonne, der Sonnen um die Galaxie, der Galaxien in ihrem Haufen vernachlässige, befinden wir uns in einem Ruhesystem. Die Hintergrundstrahlung gibt mir einen Bezug der Ruhe, zum Beispiel ist eine unbearbeitete Aufnahme der Hintergrundstrahlung in Richtung der Bewegung der Sonne um das Zentrum der Galaxie blauverschoben.

Die Hintergrundstrahlung aus dem Nordhimmel und die aus dem Südhimmel ist gleichzeitig entstanden. Seitdem sind hier rund 14 Mrd. Jahre vergangen und dort auch. Spielt sich alles weit unterhalb relativistischer Geschwindigkeiten ab.

----------------------------------------------------

Das tiefer gehende Problem mit den 14 Milliarden Lichtjahren im Artikel ist, daß dann keine Rotverschiebung mehr stattfinden kann.
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kereng
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Anmeldungsdatum: 12.12.2006
Beiträge: 2773
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2226716) Verfasst am: 30.09.2020, 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:
kereng hat folgendes geschrieben:
Falsch finde ich eher: "soweit können wir derzeit sehen". Wir sehen ja nur Licht, das hier ankommt. Wo sich der Punkt jetzt befindet, der es mal ausgestrahlt hat, ist kaum zu beantworten, weil es hier und dort keine Gleichzeitigkeit gibt.

Eigentlich schon.

Ja, mag sein, dass der Verlust der Gleichzeitigkeit nur bei wirklicher Bewegung passiert und nicht durch Ausdehnung des Raumes.

Bei Nachlesen, wie groß das Universum ist, und wie das beobachtbare Universum davon abweicht, wird es wirr. Google verlinkt vor den anderen Suchergebnissen den MDR:
MDR hat folgendes geschrieben:
So wird der Rand unseres Universum derzeit mit Entfernung von 13,819 Milliarden Lichtjahren definiert.
...
"Das beobachtbare Universum ist eine Kugel - eine Kugel mit einem Radius von 13,8 Milliarden Lichtjahren." Professor an Ruhr-Universität Bochum, Hendrik Hildebrandt
...
Dort, wo für uns heute der Rand ist, in einer Entfernung von 13,8 Milliarden Lichtjahren, dort war einmal der Rand und zwar vor über 13 Milliarden Jahren.
...
"Und diese Ausdehnung kommt sozusagen noch auf das Alter des Universums drauf", sagt Professor Hendrik Hildebrandt. Der Radius des Universums betrage also nicht nur 13,8 Milliarden Lichtjahre.


Wikipedia hingegen nennt eine ganz andere Entfernung für "dort war einmal der Rand":
Wikipedia, Beobachtbares_Universum hat folgendes geschrieben:
Die entferntesten Objekte, deren Licht wir heute wahrnehmen können, befanden sich zu der Zeit, als sie dieses Licht aussandten, in einer Entfernung von gerade einmal 40 Millionen Lichtjahren zur Erde – kaum näher als der damalige Ereignishorizont. Heute trennen uns von diesen Objekten die besagten 46,6 Milliarden Lichtjahre.


Wikipedia verlinkt aber auch die Welt, wo wieder etwas steht, was entweder falsch ist, oder ich bin zu blöd dafür:
Welt hat folgendes geschrieben:
Das Licht der Galaxien jenseits des Beobachtungshorizonts waren beim Urknall weiter als 13,8 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt, weshalb uns das Licht von ihnen bis heute, nämlich nach 13,8 Milliarden Jahren seit dem Urknall, noch nicht erreicht hat.
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smallie
resistent!?



Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 3327

Beitrag(#2226768) Verfasst am: 30.09.2020, 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

kereng hat folgendes geschrieben:
Bei Nachlesen, wie groß das Universum ist, und wie das beobachtbare Universum davon abweicht, wird es wirr. Google verlinkt vor den anderen Suchergebnissen den MDR:
MDR hat folgendes geschrieben:
So wird der Rand unseres Universum derzeit mit Entfernung von 13,819 Milliarden Lichtjahren definiert.
...
"Das beobachtbare Universum ist eine Kugel - eine Kugel mit einem Radius von 13,8 Milliarden Lichtjahren." Professor an Ruhr-Universität Bochum, Hendrik Hildebrandt
...
Dort, wo für uns heute der Rand ist, in einer Entfernung von 13,8 Milliarden Lichtjahren, dort war einmal der Rand und zwar vor über 13 Milliarden Jahren.
...
"Und diese Ausdehnung kommt sozusagen noch auf das Alter des Universums drauf", sagt Professor Hendrik Hildebrandt. Der Radius des Universums betrage also nicht nur 13,8 Milliarden Lichtjahre.

Hihi.

Aber ich darf nicht lachen, denn das war auch Murks.

smallie hat folgendes geschrieben:
Das tiefer gehende Problem mit den 14 Milliarden Lichtjahren im Artikel ist, daß dann keine Rotverschiebung mehr stattfinden kann.

Die höchsten gemessenen Rotverschiebungen liegen bei z = 1000. Mit läppischen 14 zu 47 Mrd. läßt sich das nicht erklären.


kereng hat folgendes geschrieben:
Wikipedia hingegen nennt eine ganz andere Entfernung für "dort war einmal der Rand":
Wikipedia, Beobachtbares_Universum hat folgendes geschrieben:
Die entferntesten Objekte, deren Licht wir heute wahrnehmen können, befanden sich zu der Zeit, als sie dieses Licht aussandten, in einer Entfernung von gerade einmal 40 Millionen Lichtjahren zur Erde – kaum näher als der damalige Ereignishorizont. Heute trennen uns von diesen Objekten die besagten 46,6 Milliarden Lichtjahre.

Das Universum wurde erst durchsichtig, als heißes Plasma abkühlte und Atome bildete. Das war 380 000 Jahre nach dem Urknall. Damals war der Ereignishorizont nur 40 Millionen Lichtjahre entfernt. So lese ich das.


kereng hat folgendes geschrieben:
Wikipedia verlinkt aber auch die Welt, wo wieder etwas steht, was entweder falsch ist, oder ich bin zu blöd dafür:
Welt hat folgendes geschrieben:
Das Licht der Galaxien jenseits des Beobachtungshorizonts waren beim Urknall weiter als 13,8 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt, weshalb uns das Licht von ihnen bis heute, nämlich nach 13,8 Milliarden Jahren seit dem Urknall, noch nicht erreicht hat.

Das halte ich für falsch. Sogar doppelt falsch.

- Die ursprüngliche "Raumblase" aus der das Universum entstand, war der Standardfolklore nach sehr klein. Sicher keine 13,8 Mrd. Lichtjahre.
- Licht von jenseits des Ereignishorizontes wird uns nie erreichen.
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Lord Snow
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Beitrag(#2229002) Verfasst am: 22.10.2020, 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

Krass!

https://www.spektrum.de/news/erdgrosser-einsamer-wanderer-entdeckt/1783652?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Würde mich auch mal interessieren ob wir auch mal von so einem Planeten gecrasht werden können und inwieweit wir da die Chance haben das überhaupt rechtzeitig erkennen zu können! Geschockt
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Ich irre mich nie! Einmal dachte ich, ich hätte mich geirrt, aber da hatte ich mich getäuscht

"Der Gott, der Gott sterben läßt, um Gott zu besänftigen"...Hundert Folianten, die für oder wider das Christentum geschrieben worden sind, ergeben eine geringere Evidenz als der Spott dieser zwei Zeilen.
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jdf
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Beitrag(#2229016) Verfasst am: 22.10.2020, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

https://vimeo.com/75375241
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Die Geschichte soll mich als jemanden in Erinnerung behalten, der sich zu hundert Prozent für den kleinen Mann eingesetzt hat.
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vrolijke
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Beitrag(#2230575) Verfasst am: 07.11.2020, 11:38    Titel: Antworten mit Zitat

Heute Früh ca 06.30 Uhr.
Ich schaue kurz aus dem Küchenfenster:



Das ist aller Wahrscheinlichkeit wohl die Venus, die da einsam am Himmel steht.

In der Vergrößerung ist mir allerdings noch ein zweiter Punkt aufgefallen:



Ob das wohl der Merkur ist?
Das weiß hier bestimmt jemand.

In Wirklichkeit sah es viel schöner aus.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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Tupã
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Beitrag(#2230577) Verfasst am: 07.11.2020, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

Mit Stellarium kannst Du herausfinden : Stellarium.org
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vrolijke
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Beitrag(#2230579) Verfasst am: 07.11.2020, 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Tupã hat folgendes geschrieben:
Mit Stellarium kannst Du herausfinden : Stellarium.org


Für einen blutigen Laie wie ich, doch nicht so leicht zu bedienen. skeptisch
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Tupã
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Beitrag(#2230583) Verfasst am: 07.11.2020, 12:21    Titel: Antworten mit Zitat

es ist - wie oft - leichter als man denkt. Probiere es einfach!
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Alchemist
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Beitrag(#2230645) Verfasst am: 07.11.2020, 19:39    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Tupã hat folgendes geschrieben:
Mit Stellarium kannst Du herausfinden : Stellarium.org


Für einen blutigen Laie wie ich, doch nicht so leicht zu bedienen. skeptisch


Der Merkur wäre unter der Venus, also näher zur Sonne
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"Does anybody remember laughter?"
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vrolijke
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Beitrag(#2230647) Verfasst am: 07.11.2020, 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Tupã hat folgendes geschrieben:
Mit Stellarium kannst Du herausfinden : Stellarium.org


Für einen blutigen Laie wie ich, doch nicht so leicht zu bedienen. skeptisch


Der Merkur wäre unter der Venus, also näher zur Sonne


Deshalb meinte ich, dass das der Merkur wäre. Es war Richtung Osten. Und wie Du siehst schräg unter der Venus.
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Alchemist
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
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Beitrag(#2230650) Verfasst am: 07.11.2020, 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Tupã hat folgendes geschrieben:
Mit Stellarium kannst Du herausfinden : Stellarium.org


Für einen blutigen Laie wie ich, doch nicht so leicht zu bedienen. skeptisch


Der Merkur wäre unter der Venus, also näher zur Sonne


Deshalb meinte ich, dass das der Merkur wäre. Es war Richtung Osten. Und wie Du siehst schräg unter der Venus.


Ach da, ganz unten.
Da sieht tatsächlich nach dem Merkur aus! Gut gemacht!
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vrolijke
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Beitrag(#2230651) Verfasst am: 07.11.2020, 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Tupã hat folgendes geschrieben:
Mit Stellarium kannst Du herausfinden : Stellarium.org


Für einen blutigen Laie wie ich, doch nicht so leicht zu bedienen. skeptisch


Der Merkur wäre unter der Venus, also näher zur Sonne


Deshalb meinte ich, dass das der Merkur wäre. Es war Richtung Osten. Und wie Du siehst schräg unter der Venus.


Ach da, ganz unten.
Da sieht tatsächlich nach dem Merkur aus! Gut gemacht!


Ich habe es erst auf der Vergrößerung gesehen. Deshalb der Ausschnitt. Wenn ich das ganze Bild hier so in der Vergrößerung poste, ist es viel zu groß
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Tupã
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Beitrag(#2230742) Verfasst am: 08.11.2020, 23:13    Titel: Antworten mit Zitat

@ vrolijke

Astronews ist für Laie auch zu empfehlen.


Alchemist hat Recht - es ist der Merkur auf Dein Bild:

Blick nach Ostsüdost um kurz nach 6 Uhr am 13. November: Zur schmalen Mondsichel gesellen sich Venus (oben) und Merkur (links über dem Horizont. Rechts ist zudem der Stern Spica zu sehen.



Zuletzt bearbeitet von Tupã am 08.11.2020, 23:36, insgesamt 2-mal bearbeitet
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sehr gut
im Hamsterrad



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Beitrag(#2230743) Verfasst am: 08.11.2020, 23:26    Titel: Antworten mit Zitat

Tupã hat folgendes geschrieben:
[img]https://www.astronews.com/news/artikel/2020/11/2011-001a.shtml[/img]


PS: ich bekomme das Bild hin... skeptisch

Bei img musst du eine Bilddatei angeben, also *.png *.jpg, keine *.html
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Tupã
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Beitrag(#2230745) Verfasst am: 08.11.2020, 23:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Bei img musst du eine Bilddatei angeben, also *.png *.jpg, keine *.html


Verlegen Verlegen Verlegen

Danke!
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Tupã
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Beitrag(#2230750) Verfasst am: 09.11.2020, 00:21    Titel: Das Rätsel der Sternbilder - Steinzeitatlas am Firmament Antworten mit Zitat

Grund für die Sternbilder und deren Benennung

Zitat:
Eine wichtige Reportage für Kinder jeden Alters! Kai Helge Wirth hat den übergeordneten Sinn und den Grund für die Sternbilder und deren Benennung entdeckt! Offenbar dienten sie als steinzeitliches Navigationssystem. Diese Verewigung geografischer Kenntnisse in den Sternen ist ein deutlicher Beleg dafür, dass die Hochseeschifffahrt bereits viele Jahrtausende früher betrieben wurde, als es die etablierte Wissenschaft bislang bereit war anzunehmen.
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vrolijke
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Beitrag(#2230769) Verfasst am: 09.11.2020, 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Tupã hat folgendes geschrieben:
Mit Stellarium kannst Du herausfinden : Stellarium.org


Für einen blutigen Laie wie ich, doch nicht so leicht zu bedienen. skeptisch


Der Merkur wäre unter der Venus, also näher zur Sonne


Deshalb meinte ich, dass das der Merkur wäre. Es war Richtung Osten. Und wie Du siehst schräg unter der Venus.


Ach da, ganz unten.
Da sieht tatsächlich nach dem Merkur aus! Gut gemacht!


Ich habe es erst auf der Vergrößerung gesehen. Deshalb der Ausschnitt. Wenn ich das ganze Bild hier so in der Vergrößerung poste, ist es viel zu groß


Heute Früh habe ich sogar direkt den Merkur gesehen. Ich wusste jetzt, dass er da ist, and wo ich hinschauen musste.
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jdf
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Beitrag(#2230772) Verfasst am: 09.11.2020, 11:00    Titel: Re: Das Rätsel der Sternbilder - Steinzeitatlas am Firmament Antworten mit Zitat

Tupã hat folgendes geschrieben:
Grund für die Sternbilder und deren Benennung

Zitat:
Eine wichtige Reportage für Kinder jeden Alters! Kai Helge Wirth hat den übergeordneten Sinn und den Grund für die Sternbilder und deren Benennung entdeckt! Offenbar dienten sie als steinzeitliches Navigationssystem. Diese Verewigung geografischer Kenntnisse in den Sternen ist ein deutlicher Beleg dafür, dass die Hochseeschifffahrt bereits viele Jahrtausende früher betrieben wurde, als es die etablierte Wissenschaft bislang bereit war anzunehmen.

Habe mir die Sache angesehen. Hältst du seine Hypothese für wahrscheinlich?
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jdf
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Beiträge: 18350

Beitrag(#2230773) Verfasst am: 09.11.2020, 11:13    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Heute Früh habe ich sogar direkt den Merkur gesehen. Ich wusste jetzt, dass er da ist, and wo ich hinschauen musste.

Bin tatsächlich geplättet, weil ich dachte, dass man Merkur mit bloßem Auge gar nicht sehen kann. So lernt man nie aus. : )

Ich habe übrigens Mitte September Mars, Jupiter und Saturn gemeinsam im Osten und Süden gesehen. War auch ein sehr schöner Anblick.
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Tupã
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Beitrag(#2230806) Verfasst am: 09.11.2020, 19:15    Titel: Re: Das Rätsel der Sternbilder - Steinzeitatlas am Firmament Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Tupã hat folgendes geschrieben:
Grund für die Sternbilder und deren Benennung

Zitat:
Eine wichtige Reportage für Kinder jeden Alters! Kai Helge Wirth hat den übergeordneten Sinn und den Grund für die Sternbilder und deren Benennung entdeckt! Offenbar dienten sie als steinzeitliches Navigationssystem. Diese Verewigung geografischer Kenntnisse in den Sternen ist ein deutlicher Beleg dafür, dass die Hochseeschifffahrt bereits viele Jahrtausende früher betrieben wurde, als es die etablierte Wissenschaft bislang bereit war anzunehmen.

Habe mir die Sache angesehen. Hältst du seine Hypothese für wahrscheinlich?


Seine Hypothese würde nur für bestimmte Völker stimmen u. zwar in einem Period um dem Mittelmeer und Nordeuropa, wenn er Recht behält.
Seine Fragen beschäftigen mich auch. Andere Völker, andere Sternbilder zwinkern
Z. B.: die Sternbilder der Incas besteht aus Gebieten ohne Sternen:




Für volle Auflösung auf das Bildchen klicken. - jdf


PS:Himmelsarschsacramentundzwirn...Hilfe!!!

Bilder anzeigbar gemacht. - jdf

Danke!
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wolle
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Beitrag(#2231540) Verfasst am: 16.11.2020, 23:03    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.nzz.ch/wissenschaft/zwei-verschmelzende-neutronensterne-gebaeren-einen-magnetar-ld.1586863 schrieb:
Zitat:
Es könnte aber sein, dass Astronomen erstmals der Geburt eines sogenannten Magnetars beigewohnt haben.

Mit Video, wie man sich das vorstellen kann.
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72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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jdf
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Beitrag(#2231668) Verfasst am: 18.11.2020, 11:04    Titel: Re: Das Rätsel der Sternbilder - Steinzeitatlas am Firmament Antworten mit Zitat

Tupã hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Tupã hat folgendes geschrieben:
Grund für die Sternbilder und deren Benennung

Zitat:
Eine wichtige Reportage für Kinder jeden Alters! Kai Helge Wirth hat den übergeordneten Sinn und den Grund für die Sternbilder und deren Benennung entdeckt! Offenbar dienten sie als steinzeitliches Navigationssystem. Diese Verewigung geografischer Kenntnisse in den Sternen ist ein deutlicher Beleg dafür, dass die Hochseeschifffahrt bereits viele Jahrtausende früher betrieben wurde, als es die etablierte Wissenschaft bislang bereit war anzunehmen.

Habe mir die Sache angesehen. Hältst du seine Hypothese für wahrscheinlich?

Seine Hypothese würde nur für bestimmte Völker stimmen u. zwar in einem Period um dem Mittelmeer und Nordeuropa, wenn er Recht behält.

Je länger ich über seinen Kram nachdenke, desto beknackter finde ich ihn.

Gibt es eigentlich gute Texte über die Geschichte der Sternbilder? Ich habe ein bisschen rumgesucht, aber nichts vernünftiges gefunden.
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narr
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Beitrag(#2231680) Verfasst am: 18.11.2020, 14:39    Titel: Re: Das Rätsel der Sternbilder - Steinzeitatlas am Firmament Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:

Je länger ich über seinen Kram nachdenke, desto beknackter finde ich ihn.

Gibt es eigentlich gute Texte über die Geschichte der Sternbilder? Ich habe ein bisschen rumgesucht, aber nichts vernünftiges gefunden.


Was genau stört dich denn an der Hypothese?

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Tupã
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Anmeldungsdatum: 19.01.2013
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Beitrag(#2231726) Verfasst am: 19.11.2020, 00:28    Titel: Re: Das Rätsel der Sternbilder - Steinzeitatlas am Firmament Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Tupã hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Tupã hat folgendes geschrieben:
Grund für die Sternbilder und deren Benennung

Zitat:
Eine wichtige Reportage für Kinder jeden Alters! Kai Helge Wirth hat den übergeordneten Sinn und den Grund für die Sternbilder und deren Benennung entdeckt! Offenbar dienten sie als steinzeitliches Navigationssystem. Diese Verewigung geografischer Kenntnisse in den Sternen ist ein deutlicher Beleg dafür, dass die Hochseeschifffahrt bereits viele Jahrtausende früher betrieben wurde, als es die etablierte Wissenschaft bislang bereit war anzunehmen.

Habe mir die Sache angesehen. Hältst du seine Hypothese für wahrscheinlich?

Seine Hypothese würde nur für bestimmte Völker stimmen u. zwar in einem Period um dem Mittelmeer und Nordeuropa, wenn er Recht behält.

Je länger ich über seinen Kram nachdenke, desto beknackter finde ich ihn.

Gibt es eigentlich gute Texte über die Geschichte der Sternbilder? Ich habe ein bisschen rumgesucht, aber nichts vernünftiges gefunden.


Von ihm?
Sein Buch: Sternbilder, Seewege am Himmel

Zitat:
Die Sternbilder sind nach Isaac Newtons Forschungen (Newton, Sir Isaac: "Chronologia") von Seefahrern (den Argonauten) an den Himmel gesetzt worden, "damit sie sich auf den Weltmeeren besser zurecht finden können". Das deutet schon auf die Bronzezeit. Die Sumerer schreiben im Gilgamesch Epos, dass ein großes Gebiet von Sterbildern "Wege des Meeres" genannt wird (dieser Teil des Epos ist etwa um 1500 v. Chr entstanden (W. Pabke.) W. Pabke selbst macht darauf aufmerksam, dass das System der Sternbilder 1450 v. Chr. enstanden sein muss, da Hipparch die Aufzeichnungen des Eudoxos daraufhin überprüft habe und dieser zu der Feststellung kam, dass Eudoxos Sternenhimmel entstand, als der Widder im Frühlingspunkt stand (also 1450 v. Chr.). Das alles schreibt auch Guido Sesti in seinem Standard Werk: "Die Geheimnisse des Himmels".
PS: DIe Informationen aus dem obigen FIlm sind etwa 13 Jahre alt. Seither sind zwei neue Bücher entstanden, die einige Verifizierungen und Falsifizierungen beinhealten.


Zitat:
Kai Helge Wirth studierte Anthropogeografie, Kartografie sowie Kunstwissenschaft und Kunstpsychologie. Weiterhin hat er Geschichte und Philosophie studiert. Zu seinen Studiengebieten gehörte außerdem Film- und Trickfilmtechnik. Er wirkt in Lehre (Kunst und Geographie) und Forschung und ist Autor und Koautor mehrerer Bücher, die zum Teil verfilmt wurden (Arte, HR, RTL). Seit über 30 Jahren forscht er in dem Gebiet, über das dieses Buch handelt. Darüber befindet er sich im steten Austausch mit anderen Wissenschaftlern. Er ist völlig ideologiefrei und sieht in der Freiheit des Menschen das höchste Gut! Seit er 15 ist, beschäftigt ihn die Astronomie. Er denkt oft an die Freitagsvorträge im Hörsaal des physikalischen Vereins zurück. Als Jugendlicher schaute er dort oft durch das große Teleskop. Das hat ihn immer mehr interessiert als der langweilig vorgetragene Schulstoff. Hier wurde er gebildet, seine Liebe zur Astronomie begann.


stellarium.org muß Du das Programm installieren. Dort unter "Himmel-Anzeigeoptionsfenster" weiter unter "Sternsage" sind interessante Informationen.

Sterngucker

astronomie.de
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Beitrag(#2231734) Verfasst am: 19.11.2020, 09:26    Titel: Re: Das Rätsel der Sternbilder - Steinzeitatlas am Firmament Antworten mit Zitat

narr hat folgendes geschrieben:
Den Wikiartikel hattest du gefunden? Da sind auch enige Links dabei

Ja.

narr hat folgendes geschrieben:
Was genau stört dich denn an der Hypothese?

Die Proportionen passen so gut. Da ist doch mal wieder zwischen der Steinzeit und dem Mittelalter das ganze "alte Wissen" verloren gegangen. Mit den Augen rollen

Die heute "gebräuchlichen" Sternbilder gehen, wenn ich das richtig verstanden habe, auf Antike und Vorantike des Mittelmeerraumes zurück. Was haben die mit dem Nordmeer, der Ostsee dem Nordatlantik oder der Karibik zu tun? Wieso sollen die Sternbilder gerade so weit im Norden auf alles passen? Wo sind die Sternbilder für das Schwarze und das Rote Meer?

Warum sollen gerade Sternbilder als Seekarten gedient haben?

Wie passen eigentlich die Maßstäbe der Sternbilder auf den Globus? Sind die alle im gleichen Maßstab?

Wegen all dieser Fragen habe ich nach guten Quellen der Geschichte der Sternbilder gefragt.
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Die Geschichte soll mich als jemanden in Erinnerung behalten, der sich zu hundert Prozent für den kleinen Mann eingesetzt hat.
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jdf
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Beitrag(#2231736) Verfasst am: 19.11.2020, 09:42    Titel: Re: Das Rätsel der Sternbilder - Steinzeitatlas am Firmament Antworten mit Zitat

Tupã hat folgendes geschrieben:
Von ihm?
Sein Buch: Sternbilder, Seewege am Himmel

Nein, gerade nicht von ihm. Er wird sich die Geschichte schon so hingebogen haben, dass sie ihm in den Kram passt.
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smallie
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Beitrag(#2231781) Verfasst am: 19.11.2020, 17:56    Titel: Re: Das Rätsel der Sternbilder - Steinzeitatlas am Firmament Antworten mit Zitat

narr hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:

Je länger ich über seinen Kram nachdenke, desto beknackter finde ich ihn.

Gibt es eigentlich gute Texte über die Geschichte der Sternbilder? Ich habe ein bisschen rumgesucht, aber nichts vernünftiges gefunden.


Was genau stört dich denn an der Hypothese?

Den Wikiartikel hattest du gefunden? Da sind auch enige Links dabei

jdf hat's bereits aufgeschrieben, ich brauche nur noch das Bild dazu hängen.

Das antike Sternbild des Drachen soll zu Zeiten der alten Griechen die Ostküste Kanadas sowie Süd-Ost-Grönland gezeigt haben.



Vielleicht war Atlantis doch nicht Santorini und auch keine Fabel und die Griechen hatten das Sternbild von dort ... noc
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narr
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Beitrag(#2231874) Verfasst am: 21.11.2020, 12:22    Titel: Re: Das Rätsel der Sternbilder - Steinzeitatlas am Firmament Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
...
Die heute "gebräuchlichen" Sternbilder gehen, wenn ich das richtig verstanden habe, auf Antike und Vorantike des Mittelmeerraumes zurück. Was haben die mit dem Nordmeer, der Ostsee dem Nordatlantik oder der Karibik zu tun? Wieso sollen die Sternbilder gerade so weit im Norden auf alles passen? Wo sind die Sternbilder für das Schwarze und das Rote Meer?

Warum sollen gerade Sternbilder als Seekarten gedient haben?

Wie passen eigentlich die Maßstäbe der Sternbilder auf den Globus? Sind die alle im gleichen Maßstab?

Wegen all dieser Fragen habe ich nach guten Quellen der Geschichte der Sternbilder gefragt.

Voriges Jahr gab's mal einen Podcast vom Spectrum in dem auch Florian Freistetter zu Wort kommt. Der hatte, auch voriges Jahr, ein Buch veröffentlicht "Eine Geschichte des Universums in 100 Sternen" Fand ich ganz unterhaltsam.
Dass Sternbilder zur Navigation benutzt wurden ist bekannt und auch belegt. Außerdem waren die Handelswege schon in der Steinzeit ausgedehnter als man meinen könnte. Für die Jungsteinzeit ist ein ausgedehntes Netz belegt, z.B. die Feuersteinroute. Seefahrt ist seit der Jungseinzeit belegt.
Die Himmelsscheibe von Nebra ist ca 4000 Jahre alt. Also so ungefähr an der Grenze zur Bronzezeit.

Wobei anzunehmen ist, dass das nicht aus dem Nichts entstanden ist. Australien wurde ca. 40.000 vuZ. besiedelt. Sich Navigationshilfmittel zu konstruieren die unabhängig von Landmarken und, vor allem, von schriftlichen Festlegungen waren, finde ich nicht so weit her geholt.
Zitat:
...zwischen der Steinzeit und dem Mittelalter das ganze "alte Wissen" verloren gegangen. Mit den Augen rollen

Na ja, "altes Wissen" - warum so abfällig. Klar ist viel "Wissen" (oder Halbwissen) immer wieder verloren gegangen. Passiert auch jetzt noch. (Mach mal ohne Hilfsmittel Feuer Smilie ) In Bezug auf den Himmel wird z.B. in dem Podcast auch drauf hin gewiesen, welchen Unterschied es zur heutigen "Nacht" gibt. Wir können uns das nicht vorstellen, wie das in einer Zeit ohne Licht - außer Mond und Sterne war. War man mal in einer Gegend weit von der Zivilisation kann man sich das ein wenig vorstellen. Aber z.B. kann man in Australien noch 400km von Sydney entfernt nachts einen Lichtschein der Stadt erkennen. Und wenn wir alles noch wüssten wäre die Experimentelle Archäologie nicht nötig.
Und dass schon Steinzeitler viel von astronomischen Ereignissen wussten zeigt z.B. Stonegenge.

Herr Wirth hat vielleicht ein Problem mit der Belegbarkeit. Aber als Arbeitshypothese imo statthaft. Ob da jemals was zu beweisen ist bezweifle ich zwar, aber ist doch ganz unterhaltsam. Smilie
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jdf
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Beitrag(#2231892) Verfasst am: 21.11.2020, 17:20    Titel: Re: Das Rätsel der Sternbilder - Steinzeitatlas am Firmament Antworten mit Zitat

narr hat folgendes geschrieben:
Dass Sternbilder zur Navigation benutzt wurden ist bekannt und auch belegt. Außerdem waren die Handelswege schon in der Steinzeit ausgedehnter als man meinen könnte. Für die Jungsteinzeit ist ein ausgedehntes Netz belegt, z.B. die Feuersteinroute. Seefahrt ist seit der Jungseinzeit belegt.
Die Himmelsscheibe von Nebra ist ca 4000 Jahre alt. Also so ungefähr an der Grenze zur Bronzezeit.

Wobei anzunehmen ist, dass das nicht aus dem Nichts entstanden ist. Australien wurde ca. 40.000 vuZ. besiedelt. Sich Navigationshilfmittel zu konstruieren die unabhängig von Landmarken und, vor allem, von schriftlichen Festlegungen waren, finde ich nicht so weit her geholt.

Sternbilder als Seekarten. Das ist seine Behauptung.
Meine Zweifel daran haben nichts damit zu tun, dass der Sternenhimmel selbstverständlich zur Navigation (und vor allem ja auch als Kalender) genutzt wurde.

narr hat folgendes geschrieben:
Zitat:
...zwischen der Steinzeit und dem Mittelalter das ganze "alte Wissen" verloren gegangen. Mit den Augen rollen

Na ja, "altes Wissen" - warum so abfällig.

Weil man damit so ziemlich jeden Quatsch begründen kann.

narr hat folgendes geschrieben:
In Bezug auf den Himmel wird z.B. in dem Podcast auch drauf hin gewiesen, welchen Unterschied es zur heutigen "Nacht" gibt. Wir können uns das nicht vorstellen, wie das in einer Zeit ohne Licht - außer Mond und Sterne war. War man mal in einer Gegend weit von der Zivilisation kann man sich das ein wenig vorstellen. Aber z.B. kann man in Australien noch 400km von Sydney entfernt nachts einen Lichtschein der Stadt erkennen.

Ich war mal auf einem Hiking-Trip in den Canyonlands von Utah und war total geflasht vom Nachhimmel. Das große Gewicht des Sternenhimmels vor der Lichtverschmutzung sehe ich als evident an.

narr hat folgendes geschrieben:
Und wenn wir alles noch wüssten wäre die Experimentelle Archäologie nicht nötig.

Ich habe nichts gegen die experimentelle Archäologie gesagt.

narr hat folgendes geschrieben:
Und dass schon Steinzeitler viel von astronomischen Ereignissen wussten zeigt z.B. Stonegenge.

Auch dagegen habe ich nichts gesagt.

narr hat folgendes geschrieben:
Herr Wirth hat vielleicht ein Problem mit der Belegbarkeit.

Nein, er hat schon Probleme mit der Schlüssigkeit.

narr hat folgendes geschrieben:
Aber als Arbeitshypothese imo statthaft.

Keineswegs, mE.

narr hat folgendes geschrieben:
aber ist doch ganz unterhaltsam. Smilie

Noch nicht mal das. -.-
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