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Verständnisfrage: Evolution und Zwischenformen – Wie soll das funktionieren?
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Kat
registrierter User



Anmeldungsdatum: 29.04.2011
Beiträge: 379

Beitrag(#2126929) Verfasst am: 06.03.2018, 06:06    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
„Those who cavalierly reject the Theory of Evolution, as not adequately supported by facts, seem quite to forget that their own theory is supported by no facts at all.“

(Herbert Spencer, 1820-1903 )


Ich denke, das Problem von Heiner ist noch weitgehender.

Er erinnert mich etwas an Uwe, der meint, wenn er Einstein widerlegt, wäre damit automatisch seine seltsame Gravitationstheorie richtig.

Ebenso denkt vermutlich Heiner: wenn sich die Evolutionstheorie als falsch herausstellen würde, wäre damit automatisch seine "Lehmklumpen-Theorie" richtig.

Wenn ich jetzt noch weiter spekuliere (und etwas Küchenpsychologe spielen darf) würde ich sogar sagen, Heiner hat gewaltige Probleme mit seinen Glauben. Er zweifelt an seinen Glauben und versucht dies zu kompensieren, indem er sich an der Evolutionstheorie abreagiert.

Aber das hilft eben nicht. Wenn erstmal Zweifel da sind, wirst Du die nie mehr los.
Das ist üblicherweise der Anfang vom Ende des Glaubens.

Oder vom christlichen Standpunkt aus gesagt: "Du stehst schon mit einem Bein in der Hölle!"

zwinkern

Kat
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 21382
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2126935) Verfasst am: 06.03.2018, 08:39    Titel: Antworten mit Zitat

Schöner und passender Vergleich zu uwe.

Beide sind offenbar der irrigen Annahme, dass wenn bestimmte Details einer Theorie nicht zu ihrer eigenen Zufriedenheit geklärt sind die ganze Theorie ins Wanken käme.

Dem ist nicht so Heiner...erst recht nicht bei der Evolutionstheorie. Die wirst du nicht durch "nicht vollständig geklärte Fledermaus Evolution" entkräften können
_________________
"Does anybody remember laughter?"
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Heiner
registrierter User



Anmeldungsdatum: 29.05.2006
Beiträge: 664

Beitrag(#2126953) Verfasst am: 06.03.2018, 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Heiner hat folgendes geschrieben:


Das erscheint mir unlogisch und willkürlich. Es ergibt sich der Eindruck, dass alles so hingebogen wird, dass es ins Modell passt.


Welches Modell meinst du bitte genau?


Das evolutionistische Modell einer graduellen Entwicklung der Arten durch Mutation und Selektion.
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narr
workingglass



Anmeldungsdatum: 02.01.2009
Beiträge: 673

Beitrag(#2126955) Verfasst am: 06.03.2018, 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

Heiner hat folgendes geschrieben:
...
Das evolutionistische Modell einer graduellen Entwicklung der Arten durch Mutation und Selektion.

"evolutionistisch"? Soll das abwertend sein? Soweit ich weiß bedeutet 'evolutionistisch' "auf dem Evolutionismus beruhend, ihn betreffend"

Evolutionismus ist aber eine theoretische Ausrichtung in der Ethnologie und den Sozialwissenschaften, gilt als überholt.
Nochmal versuchen. Welches Modell meintest du?
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 10155

Beitrag(#2126957) Verfasst am: 06.03.2018, 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

narr hat folgendes geschrieben:
Heiner hat folgendes geschrieben:
...
Das evolutionistische Modell einer graduellen Entwicklung der Arten durch Mutation und Selektion.

"evolutionistisch"? Soll das abwertend sein? Soweit ich weiß bedeutet 'evolutionistisch' "auf dem Evolutionismus beruhend, ihn betreffend"

Evolutionismus ist aber eine theoretische Ausrichtung in der Ethnologie und den Sozialwissenschaften, gilt als überholt.
Nochmal versuchen. Welches Modell meintest du?

Gute Frage. Vlt hilft dir die Antwort von
Code:
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Evolutionismus

weiter:

Zitat:
Evolutionismus ist eine weltanschauliche Position, die meint, dass mit dem Modell Evolution vom Urknall bis zum Menschen, alles erklärt werden könne. Sie ist eine Verabsolutierung von Evolution. Die Vertreter des Evolutionismus beanspruchen durch naturwissenschaftliche Ergebnisse eine Erklärung der Schöpfung liefern zu können. Sie versuchen sich auf Charles Darwin, dessen Hauptwerk „The Origin of Species“ zu stützen.

Philosophisch ist es jedoch nicht möglich, dass Leben eine materielle Ursache hat. Nur Gott kann Leben hervorbringen.

fett v mir
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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Heiner
registrierter User



Anmeldungsdatum: 29.05.2006
Beiträge: 664

Beitrag(#2126958) Verfasst am: 06.03.2018, 18:34    Titel: Antworten mit Zitat

narr hat folgendes geschrieben:


Die Probleme von Heiner verstehe ich nicht. Schaut man sich die Riesengleiter an, kann man sich doch sehr gut vorstellen, wie sowas angefangen hat.


Ist "Gleiten" denn wirklich eine "Vorstufe" des "Fliegens"? Oder sind "Gleiten" und "Fliegen" einfach unterschiedliche Formen der Fortbewegung?

Vergleiche die Anatomie eines Riesengleiters mit der einer Fledermaus und beachte die grundlegenden Unterschiede. Die grundlegenden Unterschiede korrespondieren mit der Tatsache, dass das eine Tier fliegen kann, das andere nicht.

Wenn ich in dem evolutionstheoretischen Modell denke, müsste ich sinnvoll erklären und plausibel darstellen, wie aus Vorderpfoten Flügel werden können. Dieser Schritt ist meines Erachtens ziemlich spektakulär.

Das Problem ist, dass sich der Selektionsvorteil m.E. erst dann ergibt, wenn das "Endprodukt", der Flügel, auch funktionstauglich ist. Was soll das Tier aber mit nicht funktionstauglichen "Pseudo"-Flügeln anfangen, also mit Vorderpfoten, die nicht mehr richtig zum Klettern und Greifen taugen, aber auch noch nicht als Flügel einsetzbar sind?

Das mutierte Tier würde sich in einem misslichen "Zwischenzustand" befinden. Die Evolution müsste schon sehr gnädig sein, damit das Tier im "Kampf ums Dasein" bestehen kann, bis es dann den Nicht-mehr-Artgenossen davonfliegt.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38846
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2126969) Verfasst am: 06.03.2018, 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

Heiner hat folgendes geschrieben:
narr hat folgendes geschrieben:


Die Probleme von Heiner verstehe ich nicht. Schaut man sich die Riesengleiter an, kann man sich doch sehr gut vorstellen, wie sowas angefangen hat.


Ist "Gleiten" denn wirklich eine "Vorstufe" des "Fliegens"? Oder sind "Gleiten" und "Fliegen" einfach unterschiedliche Formen der Fortbewegung?

Vergleiche die Anatomie eines Riesengleiters mit der einer Fledermaus und beachte die grundlegenden Unterschiede. Die grundlegenden Unterschiede korrespondieren mit der Tatsache, dass das eine Tier fliegen kann, das andere nicht.

Wenn ich in dem evolutionstheoretischen Modell denke, müsste ich sinnvoll erklären und plausibel darstellen, wie aus Vorderpfoten Flügel werden können. Dieser Schritt ist meines Erachtens ziemlich spektakulär.

Das Problem ist, dass sich der Selektionsvorteil m.E. erst dann ergibt, wenn das "Endprodukt", der Flügel, auch funktionstauglich ist. Was soll das Tier aber mit nicht funktionstauglichen "Pseudo"-Flügeln anfangen, also mit Vorderpfoten, die nicht mehr richtig zum Klettern und Greifen taugen, aber auch noch nicht als Flügel einsetzbar sind?

Das mutierte Tier würde sich in einem misslichen "Zwischenzustand" befinden. Die Evolution müsste schon sehr gnädig sein, damit das Tier im "Kampf ums Dasein" bestehen kann, bis es dann den Nicht-mehr-Artgenossen davonfliegt.



Gleiten kann eine Vorstufe zum Fliegen sein, muss dies aber nicht.

Es ist recht einfach vorstellbar, dass es einen Selektionsvorteil darstellt, wenn man durch Muskeleinsatz den Gleitflug erst einmal verlängern kann und im weiteren Verlauf der Gleitflug mehr und mehr durch muskelgetriebenes Fliegen ersetzt wird. Viele Voegel machen auch beides. Adler koennen z.B. unter bestimmten Bedingungen stundenlang ohne Fluegelschlag gleiten, koennen aber auch recht gut rein muskelgetrieben fliegen.
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Fuxing
grösstenteils harmlos



Anmeldungsdatum: 07.05.2008
Beiträge: 1686
Wohnort: Ankh Morpork

Beitrag(#2126976) Verfasst am: 06.03.2018, 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Heiner hat folgendes geschrieben:
narr hat folgendes geschrieben:


Die Probleme von Heiner verstehe ich nicht. Schaut man sich die Riesengleiter an, kann man sich doch sehr gut vorstellen, wie sowas angefangen hat.


Ist "Gleiten" denn wirklich eine "Vorstufe" des "Fliegens"? Oder sind "Gleiten" und "Fliegen" einfach unterschiedliche Formen der Fortbewegung?

Vergleiche die Anatomie eines Riesengleiters mit der einer Fledermaus und beachte die grundlegenden Unterschiede. Die grundlegenden Unterschiede korrespondieren mit der Tatsache, dass das eine Tier fliegen kann, das andere nicht.

Wenn ich in dem evolutionstheoretischen Modell denke, müsste ich sinnvoll erklären und plausibel darstellen, wie aus Vorderpfoten Flügel werden können. Dieser Schritt ist meines Erachtens ziemlich spektakulär.

Das Problem ist, dass sich der Selektionsvorteil m.E. erst dann ergibt, wenn das "Endprodukt", der Flügel, auch funktionstauglich ist. Was soll das Tier aber mit nicht funktionstauglichen "Pseudo"-Flügeln anfangen, also mit Vorderpfoten, die nicht mehr richtig zum Klettern und Greifen taugen, aber auch noch nicht als Flügel einsetzbar sind?

Das mutierte Tier würde sich in einem misslichen "Zwischenzustand" befinden. Die Evolution müsste schon sehr gnädig sein, damit das Tier im "Kampf ums Dasein" bestehen kann, bis es dann den Nicht-mehr-Artgenossen davonfliegt.


Also ich finde z.B. Pinguine verdammt witzig in ihrem "misslichen Zwischenzustand" Lachen



Dir fehlt es offenbar ein wenig an Vorstellungskraft zwinkern
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 21382
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2126981) Verfasst am: 06.03.2018, 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Heiner hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Heiner hat folgendes geschrieben:


Das erscheint mir unlogisch und willkürlich. Es ergibt sich der Eindruck, dass alles so hingebogen wird, dass es ins Modell passt.


Welches Modell meinst du bitte genau?


Das evolutionistische Modell einer graduellen Entwicklung der Arten durch Mutation und Selektion.


Die evolutionäre Entwicklung von Lebewesen ist längst bewiesen. Da stört es nicht, dass nicht für jede Lebensform die Ahnenreihe vollständig bekannt ist
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Alchemist
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 21382
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2126982) Verfasst am: 06.03.2018, 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

Heiner hat folgendes geschrieben:
narr hat folgendes geschrieben:


Die Probleme von Heiner verstehe ich nicht. Schaut man sich die Riesengleiter an, kann man sich doch sehr gut vorstellen, wie sowas angefangen hat.

Das Problem ist, dass sich der Selektionsvorteil m.E. erst dann ergibt, wenn das "Endprodukt", der Flügel, auch funktionstauglich ist. Was soll das Tier aber mit nicht funktionstauglichen "Pseudo"-Flügeln anfangen, also mit Vorderpfoten, die nicht mehr richtig zum Klettern und Greifen taugen, aber auch noch nicht als Flügel einsetzbar sind?


Es gibt also keine Tiere auf der Welt mit Flügeln, die nicht fliegen können? Wirklich?

Mit den Augen rollen Mit den Augen rollen
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2394

Beitrag(#2126989) Verfasst am: 06.03.2018, 23:13    Titel: Antworten mit Zitat

Wie passt sich eine Spezies (Schlange) an die die Umwelt an, so dass die Nahrung (Maus) besser erreicht wird?
Genetic Algorithm Example
https://www.youtube.com/watch?v=XcinBPhgT7M
Mutation und Selektion anhand eines Algorithmus in zwei Minuten anschaulich simuliert.
_________________
72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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narr
workingglass



Anmeldungsdatum: 02.01.2009
Beiträge: 673

Beitrag(#2126990) Verfasst am: 06.03.2018, 23:34    Titel: Antworten mit Zitat

Strauße wissen nur nicht, dass sie fliegen können... Smilie
https://www.youtube.com/watch?v=2dYdmw31MzE
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Heiner
registrierter User



Anmeldungsdatum: 29.05.2006
Beiträge: 664

Beitrag(#2127038) Verfasst am: 07.03.2018, 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:


Gleiten kann eine Vorstufe zum Fliegen sein, muss dies aber nicht.

Es ist recht einfach vorstellbar, dass es einen Selektionsvorteil darstellt, wenn man durch Muskeleinsatz den Gleitflug erst einmal verlängern kann und im weiteren Verlauf der Gleitflug mehr und mehr durch muskelgetriebenes Fliegen ersetzt wird.


Der Einsatz von Muskelkraft bringt nur etwas, wenn ein funktionsfähiger Flügel bereits vorhanden ist. Ansonsten wäre der Einsatz von Muskelkraft „vergebene Müh“.

Ein einfacher Vergleich: Der Einsatz von Muskelkraft beim Fahrradfahren bringt nur etwas, wenn Pedale vorhanden sind (das Sich-vom Boden-Abstoßen außen vor gelassen). Wenn das Fahrrad keine Pedale hat, bringt es nichts, wenn man mit den Beinen in der Luft strampelt.

Oder ein weiterer einfacher Vergleich: Wenn ich durch eine genetische Missbildung Hautlappen zwischen den Fingern hätte, würde es mir nichts bringen, wenn ich mit den Armen wedele. Ein Vogel, der sich in die Lüfte hebt, werde ich (bzw. meine Nachkommen) dadurch nicht.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Viele Voegel machen auch beides. Adler koennen z.B. unter bestimmten Bedingungen stundenlang ohne Fluegelschlag gleiten, koennen aber auch recht gut rein muskelgetrieben fliegen.


Dass ein fliegendes Tier auch gleiten kann, ist richtig - aber keine logische Begründung dafür, Gleiten als Vorstufe des Fliegens zu betrachten.

Denn: Um ein gleitendes Tier in ein fliegendes Tier zu verwandeln, müsste dessen Anatomie grundlegend umgebaut werden. Der grundlegende Unterschied besteht schlicht darin, dass dieses Tier eines bekommen müsste: Flügel. Genau diese besitzt ein gleitendes, aber flugunfähiges Tier nämlich nicht.

Ich finde es bemerkenswert, dass Evolutionisten in ihrem Bestreben, in allem „graduelle“ Entwicklungen zu sehen, diesen Unterschied verwischen.

Also: Für mich ist „keine Flügel haben“ oder „Flügel haben“ kein „gradueller“ Unterschied, sondern ein grundlegender.
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michaxl
pantophag mit Neigung zur Adipositas



Anmeldungsdatum: 04.05.2012
Beiträge: 112

Beitrag(#2127044) Verfasst am: 07.03.2018, 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Weil Kreationisten nun wirklich Idioten sind!

Da ein Großteil meiner Verwandtschaft mit Sicherheit keine Idioten sind (unter ihnen sind einige Akademiker), kann ich das so nicht stehen lassen. In erster Linie sind sie Opfer ihrer Konditionierung. Ich bin in so einem Umfeld aufgewachsen und konnte mich nur unter großen inneren Kämpfen von diesem und der Konditionierung lösen.

Heiner hat folgendes geschrieben:
..............
........
...
.

Wenn ich so etwas hier lese, krempeln sich mir die Fussnägel hoch.
Er wird mit Sicherheit keines eurer Argumente akzeptieren, sondern immer wieder gebetsmühlenartig seine Einwände vorbringen.
Aber allein die Tatsache, dass es ihn hierher verschlagen hat, lässt hoffen.
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 21382
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2127053) Verfasst am: 07.03.2018, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Flugunfähige Vögel gedenkt Heiner also zu ignorieren?
_________________
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narr
workingglass



Anmeldungsdatum: 02.01.2009
Beiträge: 673

Beitrag(#2127056) Verfasst am: 07.03.2018, 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn Vögel nicht über den Gleitflug sondern vom Boden aus zum fliegen kamen ist doch auch kein Problem. Das sind doch Detail-Fragen. http://www.fossilien-solnhofen.de/archflug.html

Ich warte aber noch immer auf die Alternativerklärung - oder sollte es echt so platt sein wie 'Gott hat's gemacht'? skeptisch
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28771

Beitrag(#2127067) Verfasst am: 07.03.2018, 23:32    Titel: Antworten mit Zitat

narr hat folgendes geschrieben:
Ich warte aber noch immer auf die Alternativerklärung - oder sollte es echt so platt sein wie 'Gott hat's gemacht'? skeptisch


Und wann und warum hat Heiner seine Meinung geändert?

Heiner hat folgendes geschrieben:
Paul Lasker hat folgendes geschrieben:
Mario Hahna hat folgendes geschrieben:
Sie sind nicht gegen einen freien Willen, sie stellen nur fest, dass es einen freien Willen nicht gibt.

Es mag sein, daß sie feststellen selber keinen freien Willen zu haben. Aber da sollen sie doch bitte andere außen vor lassen.


Das erinnert mich an die Argumentation von Kreationisten. Ein beliebter Spruch von Kreationisten gegenüber Evolutionsbiologen: "Sie stammen vielleicht vom Affen ab, ich aber nicht..." skeptisch


Ist er in den Schoss der Familie zurück gekehrt?

Heiner hat folgendes geschrieben:

Nun, mein atheistisches Coming-out hatte ein schweres Zerwürfnis mit meiner (super-)christlichen Familie zur Folge. So richtig erholt hat sich das noch heute nicht, ca. 12 Jahre danach...
Es ist jedenfalls hart, als aufrechter Atheist seinen Weg zu gehen... Mit den Augen rollen
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 16022
Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#2127071) Verfasst am: 08.03.2018, 00:09    Titel: Antworten mit Zitat

Heiner hat folgendes geschrieben:
Dass ein fliegendes Tier auch gleiten kann, ist richtig - aber keine logische Begründung dafür, Gleiten als Vorstufe des Fliegens zu betrachten.

Oh doch, gerade das scheint mir der Weg zu sein: Aus einem Gleitflieger hat sich ein Segelflieger entwickelt. Segelfliegen können viele Vögel heute noch, es wurde oben schon erwähnt. Ich nehme doch an, du kennst den großen Unterschied zwischen Gleitflug und Segelflug. Ein segelfliegendes Wesen konnte dann in einer Evolutionsreihe lernen, mit den allmählich sich verbessernden Flügeln zu steuern und wie es sie schließlich zum Antrieb gebrauchen kann. Dabei denk immer schön darüber nach, wie lang, wie sehr sehr lang eine Million oder mehr Jahre sind und wie kurzlebig kleine Tiere!
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 1198
Wohnort: Raccoon City

Beitrag(#2127095) Verfasst am: 08.03.2018, 11:07    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
narr hat folgendes geschrieben:
Ich warte aber noch immer auf die Alternativerklärung - oder sollte es echt so platt sein wie 'Gott hat's gemacht'? skeptisch


Und wann und warum hat Heiner seine Meinung geändert?

Heiner hat folgendes geschrieben:
Paul Lasker hat folgendes geschrieben:
Mario Hahna hat folgendes geschrieben:
Sie sind nicht gegen einen freien Willen, sie stellen nur fest, dass es einen freien Willen nicht gibt.

Es mag sein, daß sie feststellen selber keinen freien Willen zu haben. Aber da sollen sie doch bitte andere außen vor lassen.


Das erinnert mich an die Argumentation von Kreationisten. Ein beliebter Spruch von Kreationisten gegenüber Evolutionsbiologen: "Sie stammen vielleicht vom Affen ab, ich aber nicht..." skeptisch


Ist er in den Schoss der Familie zurück gekehrt?

Heiner hat folgendes geschrieben:

Nun, mein atheistisches Coming-out hatte ein schweres Zerwürfnis mit meiner (super-)christlichen Familie zur Folge. So richtig erholt hat sich das noch heute nicht, ca. 12 Jahre danach...
Es ist jedenfalls hart, als aufrechter Atheist seinen Weg zu gehen... Mit den Augen rollen


Vielleicht wurde sein Account gekapert?
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 1198
Wohnort: Raccoon City

Beitrag(#2127099) Verfasst am: 08.03.2018, 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

Schon erschreckend, was für Leute studieren.

https://fowid.de/meldung/akzeptanz-evolution-verschiedener-lehramtsstudierendengruppen-deutschland-und-tuerkei
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2394

Beitrag(#2127106) Verfasst am: 08.03.2018, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

Heiner hat folgendes geschrieben:

Ein einfacher Vergleich: Der Einsatz von Muskelkraft beim Fahrradfahren bringt nur etwas, wenn Pedale vorhanden sind (das Sich-vom Boden-Abstoßen außen vor gelassen). Wenn das Fahrrad keine Pedale hat, bringt es nichts, wenn man mit den Beinen in der Luft strampelt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Draisine_(Laufmaschine) schrieb:
Zitat:
Die Draisine oder Laufmaschine (so die auch vom Erfinder gebrauchte Bezeichnung) ist ein einspuriges, von Menschenkraft betriebenes Fahrzeug ohne Pedale, das als Urform des heutigen Fahrrads gilt.

Warum soll man die Möglichkeit, sich vom Boden abzustoßen, bei der Analogie ausschließen?
Die Analogie der Evolution mit der technischen Entwicklung finde ich jedoch sehr nützlich.
Auch bei der technischen Evolution gibt es Verzweigungen und Irrwege.

Um beim Pinguin zu bleiben: dieser hat, obwohl flugunfähig wie der Strauß, die Möglichkeit entwickelt, sich auf dem Bauch über den Schnee rutschend fort zu bewegen, indem er statt auf zwei Beinen zu watscheln, sich mit den Beinen horizontal abstößt.
Edit: der Stummel-Flügel hilft hierbei sowohl zum Vortrieb beim Rutschen, als auch beim Aufstehen.
Eine clevere Anpassung an die Umwelt-Bedingungen, die dem Strauß freilich verwehrt sind:
Adelies am Bauch https://www.youtube.com/watch?v=igNZ32wcI6k
_________________
72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4923

Beitrag(#2127108) Verfasst am: 08.03.2018, 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
Schon erschreckend, was für Leute studieren.

https://fowid.de/meldung/akzeptanz-evolution-verschiedener-lehramtsstudierendengruppen-deutschland-und-tuerkei

Ein Grund mehr, die Kopftuchgeschwader nicht nur von der Justiz, sondern auch von den Schulen fernzuhalten.
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 1198
Wohnort: Raccoon City

Beitrag(#2127110) Verfasst am: 08.03.2018, 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
Schon erschreckend, was für Leute studieren.

https://fowid.de/meldung/akzeptanz-evolution-verschiedener-lehramtsstudierendengruppen-deutschland-und-tuerkei

Ein Grund mehr, die Kopftuchgeschwader nicht nur von der Justiz, sondern auch von den Schulen fernzuhalten.


Mädels sind mitunter klüger, als ihre unterbelichteten Brüder. Wer Kopftuch trägt will manchmal schlicht Familienzwist vermeiden.
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Heiner
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Anmeldungsdatum: 29.05.2006
Beiträge: 664

Beitrag(#2127136) Verfasst am: 08.03.2018, 17:27    Titel: Antworten mit Zitat

Fuxing hat folgendes geschrieben:


Also ich finde z.B. Pinguine verdammt witzig in ihrem "misslichen Zwischenzustand" Lachen

Dir fehlt es offenbar ein wenig an Vorstellungskraft zwinkern


Mit ihren Flossen haben Pinguine das optimale „Werkzeug“, um sich im Wasser fortzubewegen.

Ich zitiere aus Wikipedia.

Zitat:
Der stämmig wirkende Körper der Tiere ist durch seine Stromlinienform und die zu schmalen, aber kräftigen Flossen umgestalteten Flügel deutlich an ein Leben im Meer angepasst.



Der eigentliche Lebensraum der Pinguine ist das offene Meer, an das sie anatomisch hervorragend angepasst sind.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pinguine


Laut Evolutionstheorie wurden die Flügel wohl zu Flossen. Ergibt sich die Frage: Wie werden Flügel zu Flossen? Der missliche Zustand des Tiers wäre in diesem Fall dann gegeben, wenn die Flügel nicht mehr Flügel, aber noch keine Flossen sind: nicht mehr fliegen können, aber auch nicht richtig schwimmen können (?).

Wie kommt das Tier also hin zu dem Zustand, an den Lebensraum Wasser (Zitat aus Wikipedia) „anatomisch hervorragend angepasst“ zu sein?

„Flügel zu Flosse“ wäre aber eine neue Baustelle.

Wir waren ja noch bei der Fledermaus.

Hier lautet die Frage: Wie werden Pfoten zu Flügeln?
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 4923

Beitrag(#2127137) Verfasst am: 08.03.2018, 17:33    Titel: Antworten mit Zitat

Heiner hat folgendes geschrieben:

Laut Evolutionstheorie wurden die Flügel wohl zu Flossen. Ergibt sich die Frage: Wie werden Flügel zu Flossen? Der missliche Zustand des Tiers wäre in diesem Fall dann gegeben, wenn die Flügel nicht mehr Flügel, aber noch keine Flossen sind: nicht mehr fliegen können, aber auch nicht richtig schwimmen können (?).

Du hast die irrige Vorstellung, es gaebe nur alles oder nichts, entweder perfekte Anpassung oder Aussterben.
So isses aber nicht. Es reicht, wenn die Zwischenstufen angepasst genug sind, um sich fortzupflanzen.
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smallie
Mädchen.



Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 2725

Beitrag(#2127144) Verfasst am: 08.03.2018, 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
Schon erschreckend, was für Leute studieren.

https://fowid.de/meldung/akzeptanz-evolution-verschiedener-lehramtsstudierendengruppen-deutschland-und-tuerkei

Schade, daß das nicht nach Lehrfächern aufgeteilt ist.

Bei Biologielehrern wäre es ein KO-Moment, wenn sie an Evolution zweifelten, bei Werken-und-Handarbeit eher nicht. Womöglich stellen die Religionslehrer und -lehrerinnen einen guten Teil der zwanzig Prozent Zweifler. Bei 30 Wochenstunden, davon zwei bis drei Stunden Religion, sind das grob 8% Religionslehrer an der Grundschule. Vielleicht auch doppelt soviel bei Fächerkombination.

Übrigens machen sich die christlichen Lehrer gar nicht mal so schlecht im Vergleich zur christlichen Bevölkerung. Von der können sich 50% nicht mit der ET anfreunden.
_________________
"There are two hard things in computer science: cache invalidation, naming things, and off-by-one errors."
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Heiner
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Anmeldungsdatum: 29.05.2006
Beiträge: 664

Beitrag(#2127145) Verfasst am: 08.03.2018, 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:


Ist er in den Schoss der Familie zurück gekehrt?


Meine kritische Position gegenüber der Evolutionstheorie hat nichts damit zu tun, dass ich zum christlichen Glauben meiner Kindheit zurückgekehrt wäre. Es ist auch falsch, Kritiker der Evolutionstheorie automatisch in die Ecke „religiöse Fundamentalisten“ zu rücken.

Zu meiner Position bringen mich vielmehr philosophische Grundannahmen. Dazu muss ich sagen, dass sich meine „philosophische Weltanschauung“ in der Tat umgekrempelt hat, was auch mit einer Midlife Crisis zusammenhängen mag. skeptisch

Tatsächlich werden ja philosophische Grundannahmen durch die Evolutionstheorie fundamental berührt. Letztlich geht es dabei um den Widerstreit zwischen Materialismus und Idealismus.

Die Evolutionstheorie basiert auf einer strikt materialistischen „Weltdeutung“.

Auf der Basis einer idealistischen Weltanschauung komme ich aber zu ganz anderen Schlüssen.

Es stimmt, dass ich rund zwei Jahrzehnte lang Materialist war. Ich fand zum Beispiel Richard Dawkins gut und habe ihn sogar bewundert – mittlerweile aber nicht mehr. Inzwischen ödet mich der Materialismus an; deren eifrigste Verfechter betrachte ich als nicht minder vernagelt wie religiöse Eiferer. Ich kreide diesen an, dass sie abweichende Minderheitenmeinungen nicht akzeptieren können und Abweichler wie „Ketzer“ behandeln – obwohl die herrschende Lehre bei Licht betrachtet gar nicht die besseren Argumente auf ihrer Seite hat.

Das alles macht die Materialisten/Evolutionisten nicht glaubwürdiger, sondern aus meiner Sicht vielmehr „verdächtig“.

Generell bin ich inzwischen komplett auf „Anti-Mainstream“ gepolt und neige dazu, genau das interessant zu finden, was im gesellschaftlichen Mainstream als anstößig und „empörend“ betrachtet wird. Beispielsweise ist zu fragen, warum in den Mainstream-Medien nicht auch mal intelligente Kritiker der Evolutionstheorie zu Wort kommen (denn diese gibt es ja!). Nein, so etwas geht natürlich nicht, denn das wäre ja ein echter „Skandal“! Da erklärt man den Medienkonsumenten lieber zum x-ten Mal, wie sich der Mensch aus der Ursuppe entwickelt hat, streng materialistisch. Motto: "Ist alles bewiesen und geklärt. Keine (grundlegenden) Fragen mehr offen."
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Lebensnebel
Sozial-Zombie



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 1945

Beitrag(#2127148) Verfasst am: 08.03.2018, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Heiner hat folgendes geschrieben:
Beispielsweise ist zu fragen, warum in den Mainstream-Medien nicht auch mal intelligente Kritiker der Evolutionstheorie zu Wort kommen (denn diese gibt es ja!).


Welche sind das?
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 21382
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2127152) Verfasst am: 08.03.2018, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Heiner hat folgendes geschrieben:
Beispielsweise ist zu fragen, warum in den Mainstream-Medien nicht auch mal intelligente Kritiker der Evolutionstheorie zu Wort kommen (denn diese gibt es ja!).


Welche sind das?


Warum kommen eigentlich in den Medien keine Kritiker der Globustheorie zu Wort? Warum sieht man on den Medien nie Flat Earther?
_________________
"Does anybody remember laughter?"
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38846
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2127153) Verfasst am: 08.03.2018, 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
Schon erschreckend, was für Leute studieren.

https://fowid.de/meldung/akzeptanz-evolution-verschiedener-lehramtsstudierendengruppen-deutschland-und-tuerkei

Ein Grund mehr, die Kopftuchgeschwader nicht nur von der Justiz, sondern auch von den Schulen fernzuhalten.


Mädels sind mitunter klüger, als ihre unterbelichteten Brüder. Wer Kopftuch trägt will manchmal schlicht Familienzwist vermeiden.



Fuer viele Muslima sind Kopftuch oder Hijab heutzutage Zeichen kultureller Idenditaet. Dies hat viel mit dem Rassismus zu tun, der ihnen vielerorts entgegenschlägt und der nur vordergründig als "Religionskritik" verkleidet ist. Wenn Leute wie DonMartin abschätzig von "Kopftuchgeschwadern" faseln ist das also durchaus kontraproduktiv.

Wer staendig erleben muss wie seine Kultur verunglimpft wird, fuer den kann ein aeusseres Bekenntnis zu dieser Kultur durchaus zu einem Akt der Emanzipation werden. Das ist allerdings etwas, was die meisten "Islamkritiker" nie bergreifen werden.
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“Authoritarian agendas have gone too far.” (Lindsay Shepherd)------------ Stoppt die Bajuwarisierung der Kurpfalz jetzt!
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